1189/2026
KölnRheinRuhr – Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle IV/52/522/1 Vorlagen-Nummer 04.05.2026 1189/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Sportausschuss 07.05.2026 KölnRheinRuhr – Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele Köln und Nordrhein-Westfalen sagen JA Die wahlberechtigten Bürger*innen in NRW haben ein klares Signal gesetzt und sich in allen am Konzept KölnRheinRuhr beteiligten Kommunen mit großer Mehrheit für eine Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele ausgesprochen. Als einzige Bewerberregion Deutschlands führte KölnRheinRuhr Ratsbürgerentscheide in allen am Konzept beteiligten Kommunen durch. Mehr als vier Millionen Bürger*innen waren aufgefordert, bis zum 19. April 2026 ihre Stimme für Olympische und Paralympische Spiele abzugeben. Insgesamt haben rund 1,4 Millionen Menschen ihre Stimme abgegeben, 66 Prozent haben sich für die Idee von Olympischen und Paralympischen Spielen an Rhein und Ruhr ausgesprochen. Auch in Her- ten, das gemeinsam mit Recklinghausen als Austragungsort für die Mountainbike-Wettbe- werbe vorgesehen war, sprach sich mit 73 Prozent eine klare Mehrheit für die Olympiabewer- bung aus. Dort wurde jedoch das nötige Quorum (15 %) knapp verfehlt. Damit ist Herten nicht länger Teil der Planungen. Ebenfalls abgestimmt wurde am möglichen Segelstandort Kiel. Die Kieler*innen sprachen sich mit 63,5 % für olympische und paralympische Wettbewerbe in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins aus. Auch in Köln haben die Bürger*innen mit einer Mehrheit für Olympische und Paralympische Spiele votiert. Am ersten Ratsbürgerentscheid in der Kölner Stadtgeschichte haben 184.523 Abstimmungsberechtigte mit einem „Ja“ für Olympia gestimmt. Das entspricht einem Anteil von 57,39 Prozent. Insgesamt haben sich in Köln 39,68 Prozent aller Abstimmungsberechtigten (812.370) an der Abstimmung beteiligt. Dies ist eine der stärksten Bürgerbeteiligungen aller 17 Kommunen. In der Sitzung des Rates am 12. Mai 2026 soll das amtliche Abstimmungsergebnis des Ratsbür- gerentscheids festgestellt werden. Im Anschluss an den Ratsbürgerentscheid haben die vier nationalen Bewerber KölnRhein- Ruhr, München, Hamburg und Berlin bis zum 4. Juni 2026 Zeit, ihre finalen Konzepte beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) einzureichen. Anschließend werden diese in fünf Kategorien (internationale Wettbewerbsfähigkeit und nationale Akzeptanz, sportfachliche und operative Eignung, Vision und Legacy, Kosten und Finanzierung, infrastrukturelle Sonderpro- jekte) bewertet und geprüft. Am 26. September 2026 trifft der DOSB auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Entscheidung, mit welchem der vier Konzepte er im internationalen Bewerbungsverfahren um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele für die Jahre 2036, 2040 und 2044 antritt. Gez. Voigtsberger
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1189/2026
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 04.05.2026
- Erstellt
- 23.04.2026 10:27