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AN/1185/2020

Aktuelle Stunde zur "Raser- und Poserszene in Köln"

Die Linke. Antrag nach § 5 31.08.2020

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Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 01.09.2020

Linke Antrag nach § 5

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Linke Antrag nach § 5

2926 Zeichen

Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln  
 
An 
Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker 
und 
Herrn Ausschussvorsitzenden Andreas 
Wolter 
 
Rathaus, Spanischer Bau  
 50667 Köln 
Postanschrift:  
Postfach 103564 · 50475 Köln  
Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841  
E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de 
Fraktionsvorstand  
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 31.08.2020 
AN/1185/2020 
Antrag gem. § 5 der Geschäftsordnung des Rates auf Durchführung einer aktuellen Stunde 
Gremium Datum der Sitzung 
Verkehrsausschuss 01.09.2020 
 
Aktuelle Stunde zur "Raser- und Poserszene in Köln" 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, 
sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Wolter, 
die Fraktion DIE LINKE beantragt zur Sitzung des Verkehrsausschusses am 1.9.2020 eine 
Aktuelle Stunde zum Thema: 
„Raser- und Poserszene in Köln“ 
Begründung: 
Vor einer Woche wurde in Dresden ein sechsjähriger Junge von einem Raser totgefahren. Tags 
darauf zerriss ein Ferrari in Gifhorn in drei Teile, der Fahrer starb direkt. Nachrichten wie diese 
sind an der Tagesordnung und man fragt sich, wann steht Köln wieder in den Schlagzeilen?  
Der coronabedingte Lockdown hat die Raserszene in Köln verändert. Im März war es zunächst 
ruhig auf den Straßen, dann begannen Raser die freien Straßen für Rennen zu nutzen. Auch 
Motorradfahrer*innen entdecken die Stadt wieder für sich.  
Jürgen Berg, der Leiter der Projektgruppe “Rennen” bei der Kölner Polizei bestätigte, dass die 
Renntätigkeit gestiegen ist. Zudem wandelt sich die Raserszene. Waren es bisher eher junge 
Männer, kommen jetzt auch Frauen und Pärchen hinzu. Auch die Strecken wandeln sich. Vor 
allem in der Innenstadt wird das Posing immer mehr zu einem Problem. Röhrende, aufheulende 
Motoren sowie explosionsartige, an Schüsse erinnernde Auspufflaute schrecken die eh schon 
lärmgeplagte Bevölkerung auf und bringen sie um ihren wohlverdienten Schlaf. Schlaflosigkeit ist 
laut einer aktuellen AOK-Studie in Köln ein sehr weit verbreitetes Phänomen; erschreckend hoch

ist zudem die die Nutzung von Schlafmitteln.  
Ein großes Problem ist der Lärm ein anderes, die direkte Gefahr durch zu schnelles und rasantes 
Fahren. Jetzt, wo mehr Menschen zu Fuß und per Rad unterwegs sind, steigt die Unfallgefahr 
enorm. Auch die Luftqualität leidet, denn es ist viel weniger die Emission durch Motoren als 
vielmehr der Reifenabrieb und die Bremsen, die Feinstaub emittieren.  
Kölnweit manifestiert sich durch Corona die Raser und Lärmproblematik. Was können die Polizei, 
die Verwaltung, die Politik tun, um mit diesem Problem umzugehen? Eine Aktuelle Stunde am 
1. September im Verkehrsausschuss soll dies klären. Es wäre wünschenswert Jürgen Berg, den 
Einsatzleiter der Projektgruppe “Rennen” einzuladen (er ist bereit dazu) und zu diskutieren, was 
man tun kann. 
Mit freundlichen Grüßen 
gez. 
Michael Weisenstein 
Geschäftsführer 
Fraktion DIE LINKE

Beratungsverlauf (1)

01.09.2020 Verkehrsausschuss
Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1185/2020
Typ
Die Linke. Antrag nach § 5
Datum
31.08.2020
Erstellt
31.08.2020 13:17