2009/0175
Feststellung der Jahresabschlüsse 2006 der Eigenbetriebe a) Kulturinstitute b) Bäder c) Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
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Anlage zur Magistratsvorlage Nr. 2009/0175 „Feststellung der Jahresabschlüsse 2006 der Eigenbetriebe a) Kulturinstitute b) Bäder c) Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt hier: b) Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt 1. Bilanz 2. Gewinn- und Verlustrechnung 3. Ordnungsmäßigkeit der Buchführung 4. Lagebericht 5. Bestätigungsvermerk AKTIVA BILANZ Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt zum 31. Dezember 2006 Anlaoe Blatt A. Anlagevermögen I. Sachanlagen1. Grundstücke und grundstücks- gleiche Rechte mit Geschäfts-,Betriebs- und anderen Bauten2. Maschinen undmaschinelle Anlagen3. Betriebs- undGeschäftsausstattung4. geleistete Anzahlungen undAnlagen im Bau 11. Finanzanlagen 1. BeteiligungenB. UmlaufvermögenI. Vorräte1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 11. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen2. Forderungen gegen die StadtDarmstadt3. sonstige Vermögensgegenstände 111. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiro-guthaben, Guthaben beiKreditinstituten C. Rechnungsabgrenzungsposten Euro 5.568.157,49 368.844,00 47.222,00 5.977.395,73 105.605,09 24.313.759,15 793.651,28 Geschäftsjahr Euro 11.961.619,22 23.225.880,38 5.408,26 25.213.015,52 1.250.134,99 8.770,68 61.664.829,05 Vorjahr Euro 5.823.765,49 427.916,00 48.441,00 1.168.071,22 7.468.193,71 23.225.880,38 4.228,71 99.363,69 32.287.776,72 681.505,31 33.068.645,72 3.000,00 51,13 63.769.999,65 BILANZ Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt zum 31. Dezember 2006 PASSIVA Anlaqe 1 Blatt 2 A. Eigenkapital I. Stammkapital 11. Allgemeine Rücklage 111. VerlusUGewinn 1. Verlust des Vo~ahres 2. Jahresverlust Euro -3.842.492,15 -2.468.876,95 Geschäftsjahr Euro 17.000.000,00 40.686.979,38 -6.311.369,10 Vorjahr Euro 17.000.000,00 40.686.979,38 -915.056,81 -2.927.435,34 -3.842.492,15 B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 191.650,0092.400,00 C. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 342.342,00336.358,00 2. sonstige Rückstellungen 629.258,00708.448,00 971.600,00 1.044.806,00 D. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.025.135,308.610.546,85 - .davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem JahrEuro 425.533,382. Verbindlichkeiten aus Lieferungenund Leistungen 76.711,37153.490,63 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem JahrEuro 76.711,373. Verbindlichkeiten gegenüber anderenEigenbetrieben der Stadt Darmstadt 24.122,1024.122,10 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem JahrEuro 24.122,104. sonstige Verbindlichkeiten 0,00113,20 - davon mit einer Restlaufzeit 9.125.968,778.788.272,78 von bis zu einem Jahr Euro 0,00- davon aus SteuemEuro 0,00 E. Rechnungsabgrenzungsposten 0,0033,64 --61.664.829,05 63.76~.999,65 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom 01.01.2006 bis 31.12.2006 Anlaqe 2 GeschäftsjahrVorjahr Euro Euro Euro 1. Umsatzerlöse 670.131,44664.854,14 2. sonstige betriebliche Erträge 16.945,493.765,37 3. Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-,Hilfs- und Betriebsstoffeund für bezogene Waren 538.756,97662.983,24 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 235.956,59256.193,11 774.713,56 919.176,35 4. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter 1.891.300,561.933.043,98 b) soziale Abgaben und Aufwendungen fürAltersversorgung undfür Unterstützung 538.740,21727.865,45 2.430.040,77 2.660.909,43 -davon für Altersversorgung Euro 188.781,45(Euro 189.461,87) 5. Abschreibungen a) auf immaterielle Vermögens-gegenstände des Anlage-vermögens und Sachanlagen 339.692,06351.740,83 6. sonstige betriebliche Aufwendungen 270.348,17296.676,95 7. Erträge aus Beteiligungen 496.092,60578.043,00 8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 540.337,26457.010,60 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 377.589,18402.604,89 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,000,00 --11. Jahresverlust -2.468.876,95-2.927.435,34 WITAG-REVISION AKTIENGESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESEII.~( I! \11 E. Feststellungen zur Rechnungslegung 1. Ordnungsmäßigkeit der Rechnun2:slegung 1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen Die von der Kasse der Stadt Darmstadt verwalteten Bücher des Eigenbetriebes sind ord nungsgemäß geführt und ermöglichen einem sachverständigen Dritten in angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und die Lage des Eigenbetriebs. Die kameralistische Buchführung und die weiteren geprüften Unterlagen entsprechen nach unseren Feststellungen den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Be stimmungen der Betriebssatzung. Seit dem 01. Januar 2005 wird für die Finanzbuchhaltung das Softwareprogramm new system®kommunal Version 4.0 der Fa. INFOMA Software Consulting GmbH, UIrn, verwendet. Eine Zertifizierung dieses Softwareprogramms erfolgte durch die Sächsische Anstalt für kommunale Datenverarbeitung (SAKD). Ein- und Auszahlungen wurden aus schließlich über Konten der Stadtkasse getätigt und mittels Verrechnungskonten dem Ei genbetrieb zugeordnet. Die Lohn- und Gehaltsabrechnungen werden ebenfalls von der Stadtverwaltung vorgenommen. Die Anlagenbuchhaltung entspricht den Erfordernissen des Eigenbetriebsgesetzes (Formblatt 4). Die im Rahmen der Kameralistik erstellte Haushaltsrechnung wird von der Schüllermann und Partner AG, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, im Rahmen der Abschlusserstellung an die Erfordernisse ·der kaufmännischen doppelten Buchführung gemäß den §§ 20 ff. EigBGes angepasst. 97 06222 Seite 15 WITAG-REVISION AKTIENGESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPRÜFlINGSGESEII.S( 11 \11 2. Voriahresabschluss In der Sitzung der Betriebskommission am 31. Oktober 2006 wurde beschlossen, dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung zu empfehlen, den von uns geprüften und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2004 festzustellen. Der Magistratsbeschluss erfolgte am 07. März 2007, die Stadtverordnetenversammlung fasste in ihrer Sitzung am 15. Mai 2007 den entsprechenden Beschluss. Die Offenlegung des Abschlusses zum 31. Dezember 2004 erfolgte durch öffentliche Auslegung in der Zeit vom 18. bis 26. Juni 2007 im Rathaus der Stadt Darmstadt. Die Bekanntmachung der Auslegung erfolgte am 16. Juni 2007 im Darmstädter Echo. Der von uns geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss zum 31. Dezember 2005 wurde in der Sitzung der Betriebskommission vom 27. März 2007 festgestellt. Die Beschlüsse durch Magistrat und Stadtverordneten versammlung stehen noch aus. 3. Jahresabschluss Der Jahresabschluss 2006 wurde nach den Vorschriften des Hessischen Eigenbetriebsge setzes aufgestellt. Nach § 22 EigBGes finden dabei die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften Anwendung, soweit sich aus dem EigBGes nichts anderes ergibt. Ansatz-, Ausweis- und Bilanzierungsvorschriften wurden beachtet. Der Anhang enthält alle erforderlichen Angaben. Der uns zur Prüfung vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 ist ordnungs gemäß aus den Büchern und den weiteren erforderlichen Unterlagen des Eigenbetriebes entwickelt worden. Die Aufgliederung und Erläuterung aller Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnungerfolgen im Erläuterungsteil (Anlage 7). 97 06222 Seite 16 rt/Vt WITAG-REVISION AKTIENGESELLSCHAFT WIRTSCHAFTSPRÜFLINGSGESEII.'i( 11 \11 4. Lagebericht Der Lagebericht der Betriebsleitung entspricht den gesetzlichen Vorschriften; er steht im Einklang mit dem Jahresabschluss sowie mit den von uns bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen. Er vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Ei genbetriebes. Unsere Prüfung hat zu dem Ergebnis geführt, dass im Lagebericht die we sentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind. Ir. Gesamtaussage des Jahresabschlusses 1. Wesentliche Bewertungsg:rundlagen Die wesentlichen Bewertungsgrundlagen sind im Anhang erläutert. Der Eigenbetrieb hat die im VOljahr angewandten Bewertungsgrundsätze beibehalten. 2. Zusammenfassende Beurteilung Unsere Prüfung hat ergeben, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes vermittelt. Im Einzelnen verweisen wir auf unsere Erläuterungen zur Ertragslage sowie zur Vermö gens- und Finanzlage. Weitere Aufgliederungen und Erläuterungen von ausgewählten Posten des Jahresabschlusses enthalten der Anhang sowie die Anlage 7 zu diesem Be richt. 97 06222 Seite 17 Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt Lagebericht 2006 1) Vorbemerkungen Anlaqe 4 Blatt 1 Die Betriebsleitung hat mit Datum vom 15.12.2006 den 1. Zwischenbericht für das 1. und 2. Quar tal sowie den 2. Zwischenbericht (3. Quartal) nach § 21 Eigenbetriebsgesetz vorgelegt. Nach Abschluss des Wirtschaftsjahres 2006 wird nunmehr der in § 26 Eigenbetriebsgesetz gefor derte Lagebericht vorgelegt. 2) Geschäftsverlauf a) Entwicklung wesentlicher Aufwendungen und Erträge Der Eigenbetrieb erzielte 2006 Umsatzerlöse in Höhe von 670,1 TEUR. Hierin sind die Benut zungsgebühren (654,8 TEUR, Vorjahr 641,0 TEUR, Vorvorjahr 685,6 TEUR), die den größten Teil der Umsatzerlöse ausmachen, sowie die Miet- und Pachterträge mit einem Ergebnis von 14,5 TEUR, die Einnahmen aus Verkauf und die Einnahmen aus Spenden, die beide allerdings nur ei nen sehr geringen Teil der Umsatzerlöse ausmachen, enthalten. Der Rückgang der Pachteinnah men ist begründet durch die Schließung des Zentralbades und die Beendigung der dortigen Pacht verträge ab Juli 2005. Die Besucherzahlen zogen im Vergleich zum Vorjahr insgesamt wieder etwas an: Die Hallenbäder wurden von 387.173 Gästen besucht (2005: 377.693; 2004: 371.584): die Freibäder von 687.657 Badegästen (2005: 682.420; 2004: 415.488). Das ergibt eine Gesamtbesucherzahl von 1.072.487 Besucherinnen und Besuchern (2005: 1.060.113; 2004: 787.072). Die niedrigen Benutzungsge bühren rühren daher, dass ein sehr großer Teil der Badegäste äußerst geringe oder gar keine Ein trittsgebühren entrichtet (Schulen, Sportvereine, Kindergärten u.a.). Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt Lagebericht 2006 Die wesentlichen Aufwendungen im Jahr 2006 haben sich wie folgt entwickelt: Anlaqe 4 Blatt 2 Materialaufwand Löhne und Gehälter Sozialaufwand und Altersversorgung Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen 2006 EURO 774.713,56 1.891.300,56 538.740,21 339.692,05 270.348,17 3.814.794.55 2005 EURO 919.176,35 1.933.043,98 727.865,45 351.740,83 296.676,95 4.228.503.56 Die nachfolgenden Sachverhalte sind für das Jahr 2006 besonders hervorzuheben: Die Aufwendungen für die Löhne und Gehälter sind im Vergleich zum Vorjahr um 41,7 TEUR zu rückgegangen. Die Aufwendungen für die Altersversorgung und der Sozialaufwand verminderten sich um 189,1 TEUR. Dies resultiert daraus, dass die Zuführung zur Altersteilzeitrückstellung um 187,9 TEUR geringer ausfiel als im Jahr 2005. Der Bereich des Materialaufwandes ist im Jahr 2006 um 144,4 TEUR niedriger als im Vorjahr. Der niedrigere Saldo ist durch die reduzierten Kosten für die Heizung (-34,5 TEUR), Reinigung· (-3,0 TEUR), Stromkosten (-15,6 TEUR), Wasser und Kanal (-72,8 TEUR), Unterhaltung der Grünanla gen (-4,0 TEUR), Unterhaltung der Betriebsanlagen (-44,5 TEUR) und Haltung von Fahrzeugen ( 2,4 TEUR) herzuleiten. Höhere Kosten fielen für Unterhaltung der baulichen Anlagen (26,3 TEUR) und Unterhaltung der Uferanlagen (4,4 TEUR) an. Die Einsparungen sind im Wesentlichen auf die Baumaßnahme im Jugendstilbad (früheres Zentralbad) zurückzuführen. Hauptsächliche Ursache für die um 26,3 TEUR niedrigeren sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist die Personalkostenerstattung an die Stadt, die im Jahr 2006 um 31,9 TEUR niedriger ausgefal len ist, da der Anteil des 1. Betriebsleiters durch andere Aufgaben im Bereich des Sportamtes niedriger bewertet wurde. Kleinere Kostensteigerungen werden durch Wenigerkosten in anderen Bereichen aufgefangen. Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt Lagebericht 2006 b) Anlagen im Bau und geplante Investitionen Erwerb von beweqlichen Sachen des Anlaqevermöqens Anlaqe 4 Blatt 3 Die für das Nordbad notwendigen Spinde für das Personal konnten aus der Haushaltsstelle 5700.950012 "Umzugsmaßnahmen im Rahmen der Sanierung Zentralbad" finanziert werden. Die Einrichtung für das Bezirksbad Bessungen musste zurückgestellt werden, da der geplante Umbau an der Schule sich verzögert hat. Erwerb von Fahrzeuqen Das Haushaltsjahr 2006 konnte mit dem vorhandenen Fuhrpark bestritten werden. Von der Be triebsleitung wird geprüft, ob die für die Freibäder notwendigen Fahrzeuge gemietet werden kön nen. Kontakt zum Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Stadt Darmstadt (EAD) wurde aufgenommen. Hochbauten Allqemein Die Haushaltsreste aus 2005 wurden teilweise als Deckungsmittel für die Haushaltsstelle 5700.950012 bereitgestellt. Im Haushaltsjahr 2006 wurden keine Maßnahmen durchgeführt, die aus dem Vermögensplan zu finanzieren gewesen wären. Sanierunq Zentralbad Mit Beginn der Sommerferien (Ende Juli 2005) wurde das Zentralbad geschlossen. Die Sanie rungsmaßnahme begann direkt im Anschluss mit der Verlegung der Fernwärmeübergabestation vom Innern des Bades in ein externes Bauwerk. Die eigentlichen Arbeiten am Bad begannen im Januar 2006 zunächst mit Schadstoffsanierung, Rückbau- und Abrissarbeiten, sowie mit den an schließenden Rohbauarbeiten. Bis zum Ende des Jahres konnte der Bauzeitenplan eingehalten werden. Allerdings zeigte sich im Altbau, dass ein großer Teil der Decken nicht mehr tragfähig war. Zunächst ging man jedoch davon aus, dass dieser Umstand zeitlich zu kompensieren sei. Der Be stand der Anlagen im Bau hat sich gemäß der unter b) angefügten Tabelle zum 31.12.2006 verän dert. Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt Lagebericht 2006 Anlaqe 4 Blatt 4 Die Eröffnung des neuen Jugendstilbades erfolgte im Februar 2008. Damit steht der Darmstädter Bevölkerung ein erweitertes Bäderangebot zur Verfügung. Umzuqsmaßnahmen im Rahmen der Sanierunq des Zentralbades Die notwendigen Maßnahmen im Nordbad sind weitgehend abgeschlossen. Im Bezirksbad Bes sungen können die notwendigen Maßnahmen erst in 2006/2007, nach Baufortschritt der Sanierung der Schule durchgeführt werden. Der Bestand der Anlagen im Bau hat sich gemäß der unter b) angefügten Tabelle zum 31.12.2006 verändert. Nordbad, Wärmerückqewinnunq aus Abluft Die Maßnahme kann noch nicht abgeschlossen werden, da die Mängel an der Lüftungsanlage noch nicht behoben sind. Die Firma ist nicht bereit, alle Mängel zu beheben. Ein Beweissiche rungsverfahren soll eingereicht werden. Die Firma hat Insolvenz beantragt; mangels Masse wurde kein Insolvenzverfahren eröffnet. Nordbad, Sanierunq des Hallendaches Die Teilsanierung des Daches ist abgeschlossen. Nordbad, Beseitiqunq von brandschutztechnischen Mänqeln Die Sofortmaßnahmen sind durchgeführt. Die Planungen für den Bauantrag sind beauftragt und die Abstimmungsgespräche mit dem Bauaufsichtsamt/Brandschutzamt wurden aufgenommen. Die Umsetzung der Verordnungen für ein 30 Jahre altes Gebäude ist schwierig. Um ein finanzierbares Konzept zu entwickeln, werden noch einige Termine in Anspruch genommen werden müssen. Der Bestand der Anlagen im Bau hat sich gemäß der unter b) angefügten Tabelle zum 31.12.2006 ver ändert. Bezirksbad Bessunqen, Sanierunq der Duschräume Die Maßnahme wird zurückgestellt. Es wird geprüft ob die Mittel nicht gebündelt werden sollen und eine Komplettsanierung sinnvoller ist. Die Nutzung ist nicht eingeschränkt. Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt Lagebericht 2006 Mühltalbad, Sanierunq des Schwimmbeckens Anlaqe 4 Blatt 5 Im Haushalt sind bis 2007 1,5 Mio. EURO eingeplant. Zurzeit wird geprüft, ob günstigere Sanie rungsmöglichkeiten sinnvoll sind. Für die Haushaltsstelle 5700.950012 wurden rd. 40 TEUR als Deckungsmittel bereitgestellt. Arheilqer Mühlchen, Maßnahmen zur Verbesserunq der Wasserqualität Die Wasserqualität ist besser geworden, jedoch haben die Maßnahmen nicht ausgereicht; das Bad musste temporär auf Empfehlung und in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt wegen Blaualgen geschlossen werden. Nach Beendigung wurde das Wasser abgelassen, der Fischbestand wurde ermittelt und es erfolgte eine Entnahme von Weißfischen, um das Zooplankton zu schützen. Im kommenden Jahr hoffen wir, dass die eingeleiteten Maßnahmen greifen, ansonsten sind umfang- , reichere Maßnahmen einzuleiten. WOOq, Maßnahmen zur Verbesserunq der Wasserqualität Zur Verbesserung der Wasserqualität werden Belüfter eingesetzt. Durch den höheren Sauerstoff gehalt im Wasser soll die Biologie verbessert und die Rücklösung von Phosphaten aus dem Sedi ment gemindert werden. Deutliche Verbesserungen wurden in der Badesaison 2006 nicht festge stellt. Alle Schwimmbäder waren in 2006 einsatzfähig. Das Arheilger Mühlchen musste mehrmals wegen Blaualgen geschlossen werden. Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt Lagebericht 2006 Anlaqe 4 Blatt 6 Bestand Anlaqen im Bau Stand 01. Januar2006 Zentralbad Nordbad Nordbad Jugendstilbad Jugendstilbad Summe Sanierung Umbaumaßnahmen i. R. d. Schließung Zentralbad Brandschutzanlage Beratungstätigkeit Umbaumaßnahmen Jugendstilbad 1.168.071,22 € 4.642.888,27 € 26.434,14 3.752,10 € 36.000,00 € 100.250,00 € 5.977.395.73 € c) Jahresergebnis, Entwicklung von Vermögen und Schulden Der Eigenbetrieb schloss in 2006 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.468,9 TEUR ab. Im Jahr 2006 konnte der Eigenbetrieb im Vergleich zum Vorjahr nur geringere Dividendenausschüt tungen (391,4 TEUR / - 88,8 TEUR) und Steuererstattungen (104,7 TEUR / -23,7 TEUR) erzielen. Diese reichten nicht aus, um den Fehlbetrag aus dem operativen Geschäft auszugleichen. Außer dem musste die SolIsteIlung um 20,7 TEUR gekürzt werden, da in 2005 nach der Verschmelzung HEAG/HEDAG eine neue Schlüsselung erforderlich wurde. Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftssta~:jt Darmstadt Lagebericht 2006 Anlaqe 4 Blatt 7 Entwicklung des Eigenkapitals (TEUR): Stand Jahres-Ergebnis-Stand 01.01.2006 ZugangergebnisAbgangverwendung31.12.2006 Stammkapital 17.000000017.000 Allgemeine Rücklage 40.687000040.687 Verlustvortrag -915-2.927 000-3.842 Verlust 2005 -2.927002.927 00 Verlust 2006 00-2.469 00-2.469 Summe 53.845-2.927-2.4692.927 051.376 Der Jahresverlust in Höhe von 2.468,9 TEUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. Eine Rückstellung für Pensionsverpflichtungen wurde in der Bilanz in Höhe von 342,3 TEUR gebil det. Altzusagen, für die wahlweise Rückstellungen gebildet werden können, bestehen zum Stich tag nicht. Die Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen ist aus folgender Tabelle ersichtlich: StandVerbrauch/ZugangStand 01.01.2006 Auflösung 31.12.2006 Rückstellungen für Beihilfen 40,40,82,942,5 Rückstellungen für Altersteilzeit 575,767,68,9517,0 Urlaubsrückstellung 49,149,129,929,9 Rückstellung für Abschluss- erstellung und Prüfung 26,026,026,026,0 Rückstellung für Überstunden 17,217,213,913,9 Summe 708,4160,781,6629,3 Aufgrund der Mitgliedschaft in der ZVK besteht gemäß der Ermittlung aus dem Jahr 2003 eine mittelbare Pensionsverpflichtung in Höhe von 2.163 TEUR, die nicht in der Bilanz ausgewiesen ist. Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt Lagebericht 2006 Anlaqe 4 Blatt 8 3) Vergleich der Erträge und Aufwendungen in 2006 mit den Werten des Wirt schaftsplanes Der Eigenbetrieb hat den gemäß § 15 Eigenbetriebgesetz (EigBGes) vorgesehenen Wirtschafts plan erstellt. Außerdem ist nach § 15 Abs. 2 EigBGes ein Nachtragswirtschaftsplan aufgestellt worden. Im Vergleich mit dem Wirtschaftsplan 2006 ergeben sich sowohl bei den Erträgen als auch bei den Aufwendungen Abweichungen gegenüber der Gewinn- und Verlustrechnung. Die Umsatzerlöse (670,1 TEUR) haben die Ansätze (744,9 TEUR) des Wirtschaftsplanes 2006 um 74,8 TEUR unterschritten. Trotz der im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Besucherzahlen konnte der Planansatz nicht erfüllt werden. Ein großer Teil der Badegäste entrichtet äußerst geringe oder womöglich gar keine Benutzungsgebühren (Schulen, Sportvereine, Kindergärten u. a.). Die Schließung des Zentralbades zur Mitte des Jahres 2005 hatte noch keine großen Auswirkungen auf die Umsatzerlöse. Die sonstigen betrieblichen Erträge (16,9 TEUR) überschritten um 10 TEUR den Planansatz des Wirtschaftsplanes (6,9 TEUR). Insgesamt gesehen lag der Materialaufwand um 147,5 TEUR unter den Planansätzen. Bei den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren gab es innerhalb der einzelnen Konten teils große Abweichungen. Die Planansätze für Heizung lagen um 25,8 TEUR, die Aufwendungen für Wasser und Kanal um 47,9 TEUR, die Reinigungskosten um 22,3 TEUR sowie die Aufwendungen für Strom um 12,6 TEUR höher als die tatsächlichen Aufwendungen aus der Gewinn- und Verlustrechnung. Andere Zuordnungen von Konten ergeben zusätzlich in den Teilbereichen ein verschobenes Bild. Für den Gesamtbereich Materialaufwand ergibt sich aller dings, dass die Aufwendungen geringer waren als die Planansätze des Wirtschaftsplanes. Die weniger verbrauchten Aufwendungen für bezogene Leistungen ergeben sich, da im. Wirt schaftplan sowohl die Erstattungen von Personalkosten an die Stadt als auch die Verwaltungskos tenanteile an die Stadt mit einberechnet werden; diese werden in der Gewinn- und Verlustrech nung bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen verrechnet. Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt Lagebericht 2006 Anlaqe 4 Blatt 9 Der Personalaufwand wurde im Wirtschaftsjahr 2006 um 14,2 TEUR gegenüber dem Planansatz (2.444,2 TEUR) unterschritten. Es ist allerdings zu beachten, dass im Wirtschaftsplan 2006 keine Rückstellungen für Pensionen, Altersteilzeit sowie Beihilfe geplant wurden, da diese Rückstellun gen im kameralen System nicht existieren. Der Planansatz der Abschreibungen wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung bestätigt. Die tat sächlich in der Gewinn- und Verlustrechnung gebuchten Abschreibungen unterschritten den An satz um 15,5 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen unterschreiten den Planansatz 2006 um 15,3 TEUR. Wie bereits oben erläutert, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung auf kameraler Basis die Konten anders zugeordnet. Bei den Erträgen aus Beteiligungen sind ebenfalls Abweichungen zu verzeichnen (-314 TEUR). Im Gegensatz zum Wirtschaftsjahr 2005 sind in 2006 geringere Ausschüttungen vereinnahmt worden. Im Wirtschaftsplan 2006 blieben die Zinserträge und ähnliche Erträge unberücksichtigt, d. h. hierfür wurden keine Ansätze im Plan gebildet. Tatsächlich verbessern sie aber das Ergebnis um 540,3 TEUR. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die Zinserträge auf das Verrechnungskonto mit der Stadt Darmstadt. Die Zinsaufwendungen 2006 wurden mit erheblichen Abweichungen zum Plan erfüllt (347,6 TEUR weniger als im Plan 2006). Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt Lagebericht 2006 Anlaqe 4 Blatt 10 Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt Lagebericht 2006 Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2006 waren durchschnittlich beim Eigenbetrieb beschäftigt: AnzahlVoriahr Anzahl Beamte/innen 2,02,0 Angestellte 24,825,2 Arbeiter/innen 30,633,9 Auszubildende .2l.J2 63.1 68.6 Die Personalaufwendungen betrugen: Anlaoe 4 Blatt 1·1 Beamtenbezüge Löhne und Gehälter Veränderung der Urlaubsrückstellung Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung TEUR 71,7 1.842,1 22,5 538,7 2.430.0 Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt Lagebericht 2006 Versicherungen Anlaqe 4 Blatt 12 Der Eigenbetrieb ist ein rechtlich unselbständiges Sondervermögen der Stadt Darmstadt. Es gelten daher weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen Versicherungsverträ ge. Die Beiträge zu den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig getragen: Die nachfolgend aufgeführten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des Eigenbe triebes abgeschlossen: Versicherung 1. Haftpflichtversicherung inkl. Umwelthaftpflicht (Personen-, Sach- und Vermögens Drittschäden ) 2. Eigenschadenversicherung 3. Strafrechtsschutzversicherung (inkl. Dienstreise-Rechtsschutz und Verkehrs rechtssch utz) 4. Sachversicherung "KRISTALL" (Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl Ge bäude und Inhalt) 5. Kfz-Feuerversicherung Sonstige Risikovorsorge Versicherungssumme EURO unbegrenzt 50.000,00 Für Verkehrsrechtsschutz: 500.000,00 Sonst: 2.000.000,00 ohne Ueweils aktueller Neuwert) Fahrzeuge zum Neuwert Eine Risikovorsorge in Gestalt eines formalen Risikokontrollsystems wird im Bereich des Eigenbe triebs Bäder der Stadt Darmstadt aufgrund von anderen Umstellungsprozessen zurzeit nicht wei terverfolgt. Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt Lagebericht 2006 4) Wirtschaftliche Grundlagen Anlaqe 4 Blatt 13 Nach § 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer Leistungsfähig keit die für ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und kulturellen Ein richtungen bereitzustellen. Dieser Aufgabe kommt die Stadt Darmstadt durch den Betrieb der Hal len- und Freibäder nach. Wirtschaftliche Grundlage sind die Entgelte, die von den Benutzern der Hallen- und Freibäder zu entrichten sind. Aufgrund der privatrechtlichen Form des Bäderbetriebs sind die Eintrittpreise in einer gesonderten Preisliste festgeschrieben, die jeweils von der Betriebskommission beschlossen wird. 5) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Mit Beginn der Wintersaison 2005 begannen die Hallenbäder mit einem erweiterten Öffnungszei tenkonzept, das durch die Schließung des Zentralbades erforderlich geworden war. Alle Vereine und Schulen konnten untergebracht werden, müssen sich allerdings zum Teil an andere Trainings zeiten gewöhnen. Auch für die Öffentlichkeit wurden zusätzliche Badezeiten eingerichtet, um den Wegfall des Zentralbades nach Möglichkeit zu kompensieren. 6) Voraussichtliche Entwicklung des Betriebes Der Eigenbetrieb wird auch in Zukunft stets einen Jahresfehlbetrag ausweisen, da die Eintrittsprei se nicht kostendeckend sind. Aus diesem Grund ist der Eigenbetrieb auf die Dividendenzahlungen, die aufgrund der im Anlagevermögen eingelegten Stammaktien an der Hessischen Elektrizitäts-AG ausgeschüttet werden, angewiesen, um den Jahresfehlbetrag zu verringern. Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt Lagebericht 2006 Anlaqe 4 Blatt 14 Zur weiteren Reduzierung des Jahresfehlbetrages könnte über eine Anhebung der Eintrittspreise nachgedacht werden, um den Kostendeckungsgrad zu erhöhen. Möglich wäre ebenfalls eine Gegenüberstellung von Kosten und Erlösen, besonders vor dem Hin tergrund nötiger Sanierungsmaßnahmen in Frei- und Hallenbädern. Darmstadt, im März 2008 (2. Betriebsleiterin ) WITAG-REVJSJON AKTI ENG ES ELLSC HA FT WIRTSC H A FTSPR Ü FU N G SG ES ELLSCH A FT Anlage 5 Blatt 1 Unter der Bedingung, dass die Feststellung des Vorjahresabschlusses wie vorgesehen er folgt, erteilen wir nachfolgenden Bestätigungsvermerk: Bestätigungsvermerk Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbe triebes Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzen den Bestimmungen der Betriebssatzung des Eigenbetriebes liegen in der Verantwortung der Betriebsleitung des Eigenbetriebes. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbezie hung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB und § 27 EigBGes unter Be achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsät ze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu pla nen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buch führung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Er tragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebes sowie die Erwar tungen Über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirk samkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Ba sis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Betriebsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdar stellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unse re Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. 97 06222 WITAG-REVISION AKTI ENG ES ELLSCHAFT WIR TSC HAFTS PR ÜFU N G SG ES EL LS CH A FT Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Anlage 5 Blatt 2 Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ent spricht der Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den er gänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entspre chendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes. Der Lagebe richt steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebes und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. WÜrzburg, den 09. April 2008 WITAG Revision Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungs gesellschaft Müll erkl ein Wirtschaftsprüfer 97 06222 Pascu Wirtschaftsprüfer
anlage 3
23393 Zeichen
Anlage zur Magistratsvorlage Nr. 2009/0175
„Feststellung der Jahresabschlüsse 2006 der Eigenbetriebe
a) Kulturinstitute
b) Bäder
c) Bürgerhäuser und Märkte
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
hier:
c) Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
1. Bilanz
2. Gewinn- und Verlustrechnung
3. Ordnungsmäßigkeit der Buchführung
4. Lagebericht
5. Bestätigungsvermerk
Anlaqe 1
Blatt 1
BILANZ
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
zum 31. Dezember 2006
AKTIVA
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücks
gleiche Rechte mit Geschäfts-,
Betriebs- und anderen Bauten
2. Betriebs- und
Geschäftsausstattung
3. geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
11. Finanzanlagen
1. Beteiligungen
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
2. Forderungen an die Stadt
3. Forderungen gegen andere Eigen
betriebe der Stadt Darmstadt
4. sonstige Vermögensgegenstände
11. Schecks, Kassenbestand, Bundes
bank- und Postgiroguthaben,
Guthaben bei Kreditinstituten
C. Rechnungsabgrenzungsposten
Euro
6.985.932,03
51.419,00
111.368,19
63.033,65
8.326.985,08
260.013,78
395.235,69
Geschäftsjahr
Euro
7.148.719,22
50.200.328,24
9.045.268,20
588.371,04
11.632,90
66.994.319,60
Vorjahr
Euro
6.735.314,03
78.633,00
470.094,75
7.284.041,78
50.200.328,24
41.244,74
10.251.260,71
260.013,77
196.426,07
10.748.945,29
0,00
1.592,67
68.234.907,98
Anlaqe 1
Blatt ·2
BILANZ
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
zum 31. Dezember 2006
PASSIVA
A. Eigenkapital
I. Stammkapital
11. Rücklagen
1. allgemeine Rücklage
111. Gewinn / Verlust
1. Verlust / Gewinn des Vo~ahres
2. Jahresverlust
B. Rückstellungen
GeschäftsjahrVorjahr
Euro
EuroEuro
8.000.000,00
8.000.000,00
50.622.849,17
50.357.540,91
-1.037.500,47
265.308,26
-1.013.701~
-1.037.500,47
-2.051.202,30
-772.192,21
1. Rückstellungen für Pensionen
und ähnliche Verpflichtungen
2. sonstige Rückstellungen
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
-davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
Euro 358.534,77
(Euro 336.149,12)
2. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
-davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
Euro 84.741,85
(Euro 65.906,49)
3. sonstige Verbindlichkeiten
-davon mit einer Restlaufzeit
von bis zu einem Jahr
Euro 10.225,84
(Euro 15.254,31)
-davon aus Steuern
Euro 0,00
(Euro 0,00)
797.137,00
247.348,00
9.283.220,04
84.741,85
10.225,84
1.044.485,00
9.378.187,73
66.994.319,60
802.642,00
375.233,00
1.177.875,00
9.390.523,48
65.906,49
15.254,31
9.471.684,28
68.234.907,98
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
vom 01.01.2006 bis 31.12.2006
Anlaqe 2
" i i i '" ,i 'i i !" 11\ 1T \V II~ P; C H·A FT ~ PI<CI HIN C seE SEI I.S(' H .AFT
E. Feststellungen zur Rechnungslegung
1. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung
1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen
Die von der Kasse der Stadt Darmstadt verwalteten Bücher des Eigenbetriebes sind ord
nungsgemäß geführt und ermöglichen einem sachverständigen Dritten in angemessener
Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und die Lage des Eigenbetriebes.
Die kameralistische Buchführung und die weiteren geprüften Unterlagen entsprechen
nach unseren Feststellungen den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Be
stimmungen der Betriebssatzung.
Seit dem 0 I. Januar 2005 wird für die Finanzbuchhaltung das Softwareprogramm new
system®kommunal Version 4.0 der Fa. INFOMA Software Consulting GmbH, Ulm,
verwendet. Eine Zertifizierung dieses Softwareprob,'Tamms erfolgte durch die Sächsische
Anstalt für kommunale Datenverarbeitung (SAKD). Ein- und Auszahlungen wurden aus
schließlich über Konten der Stadtkasse getätigt und mittels Verrechnungskonten dem Ei
genbetrieb zugeordnet Die Lohn- und Gehaltsabrechnungen werden ebenfalls von der
Stadtverwaltung vorgenommen. Die Anlagenbuchhaltung entspricht den Erfordernissen
des Eigenbetriebsgesetzes (Fonnblatt 4).
Die im Rahmen der Kameralistik erstellte Haushaltsrechnung wird von der Schüllermann
und Partner AG, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, im Rahmen der
Abschlusserstellung an die Erfordernisse der kaufmännischen doppelten Buchführung
gemäß den §§ 20 ff. EigBGes angepasst
97 06223 Seite 17
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1,111,' ,I '11, ,('li 11I WIRTSCH,\FTSrl~lIHINr;SCESEl.I.SCH,-\FT
2. Vorjahresabschluss
In der Sitzung der Betriebskommission am 02. November 2006 wurde beschlossen, dem
Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung zu empfehlen, den von uns geprüften
und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen JahresabscWuss zum
31. Dezember 2004 festzustellen.
Der entsprechende Magistratsbeschluss erfolgte am 07. März 2007, die Stadtverordneten
versammlung fasste in ihrer Sitzung am 15. Mai 2007 den entsprechenden Beschluss.
Die Offenlegung des Abschlusses zum 31. Dezember 2004 erfolgte durch öffentliche
Auslegung in der Zeit vom 18. bis 26. Juni 2007 im Rathaus der Stadt Darmstadt. Die
Bekanntmachung der Auslegung erfolgte am 16. Juni 2007 im Damlstädter Echo.
Der von uns geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvennerk versehene
Jahresabschluss zum 3 I. Dezember 2005 wurde in der Sitzung der Betliebskommission
vom 12. März 2007 festgestellt. Dcr Beschluss durch Magistrat und Stadtverordneten ver
sammlung steht noch aus.
3. Jahresabschluss
Der Jahresabschluss 2006 wurde nach den Vorschriften des Hessischen Eigenbetriebsge
setzes aufgestellt. Nach § 22 EigBGes finden dabei die Vorschriften des HGB für große
Kapitalgesellschaften Anwendung, soweit sich aus dem EigBGes nichts anderes ergibt.
Ansatz-, Ausweis- und Bilanzierungsvorschriften wurden beachtet. Der Anhang enthält
alle erforderlichen Angaben.
Der uns zur PrÜfung vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 ist ordnungs
gemäß aus den Büchern und den weiteren erforderlichen Unterlagen des Eigenbetriebes
entwickelt worden. Die Aufgliederung und Erläuterung aller Posten der Bilanz und der
Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt im Erläuterungsteil (Anlage 8).
97 06223 Seite 18
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4. Lagebericht
Der Lagebericht der Betriebsleitung entspricht den gesetzlichen Vorschriften; er steht im
Einklang mit dem Jahresabschluss sowie mit den von uns bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnissen. Er vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Ei
genbetriebes. Unsere Prüfung hat zu dem Ergebnis geführt, dass im Lagebericht die we
sentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind.
11. Gesamtaussage des Jahresabschlusses
1. Wesentliche BewertungsQ.TUndlaQ:en
Die wesentlichen Beweliungsgrundlagen sind im Anhang erläutert. Der Eigenbetrieb hat
die im Vorjahr angewandten BewertungsbTfundsätze beibehalten.
2. Zusammenfassende Beurteilunt!,
Unsere Prüfung hat ergeben, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger BuchfUhrung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vennögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes vennittelt.
Im Einzelnen verweisen wir auf unsere Erläuterungen zur Ertragslage sowie zur Vennö
gens- und Finanzlage. Weitere Aufgliederungen und Erläuterungen von ausgewählten
Posten des Jahresabschlusses enthalten der Anhang sowie die Anlage 8 zu diesem Be
richt.
97 06223 Seite 19
Anlaqe 4
Blatt 1
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte
- Betriebsleitung -
Lag e b e r ich t 2006
Nach § 26 des Eigenbetriebsgesetzes (EigBGes) ist mit dem Jahresabschluss ein Lagebericht aufzustellen,
der nach § 27 EigBGes der Betriebskommission vorzulegen ist.
Versammlungsstätten und Bürgerhäuser (VA 7612 - 7626)
Im Geschäftsjahr 2006 haben wir bei den von uns verwalteten Versammlungsstätten und Bürgerhäusern
Orangerie, Justus-Liebig-Haus, Bürgermeister-Pohl-Haus Wixhausen, Bürgerzentrum Zum Goldnen Löwen
Arheilgen, Ernst-Ludwig-Saal Eberstadt, Heiner-Lehr-Bürgerzentrum Martinsviertel und Tagungsraum Europa
Hauptbahnhof Bahngalerie Einnahmen aus Mieten und Pachten von 250.970 € erzielt.
Der Haushaltsansatz von 230.000 € (Haushaltsstelle 140) konnte somit um 20.960 € überschritten werden.
Gegenüber dem sehr einnahmestarken Wirtschaftsjahr 2005 verringerten sich die Einnahmen aus Mieten
und Pachten im Wirtschaftsjahr 2006 um 9.607 €, waren jedoch höher als in den Wirtschaftsjahren 2004 und2003.
Die Entwicklung der Mieteinnahmen stellt sich für die letzten 3 Jahre wie folgt dar:
200420052006Veränderung
Versammlungsstätten €€€2006 gegen-
Bürgerhäuser
über dem
Vorjahr€Orangerie UA 7612
124.936133.687129.730- 3.957
Bürgermeister-Pohl-Haus UA 7615
23.69820.55317.381- 3.172
Justus-Liebig-Haus UA 7617
40.49643.58239.547- 4.035
Ernst-Ludwig-Saal UA 7620
9.5119.1309.784+654
Heiner-Lehr-Bürgerzentrum UA 7623
18.27812.29910.474- 1.825
Zum Goldnen Löwen UA 7624
27.00533.26234.692+ 1.430
Tagungsraum Europa UA 7626
4.5968.0549.362+ 1.308
Mieteinnahmen insgesamt
248.520260.567250.970- 9.597
Bei der Versammlungsstätte Orangerie konnten die Einnahmen aus Mieten und Pachten gegenüber 2005
nicht ganz erreicht werden trotz einer nach wie vor außerordentlich hohen Auslastung.
Bei der Versammlungsstätte Justus-Liebig-Haus waren die Einnahmen aufgrund nicht unüblicher saisonaler
Schwankungen ebenfalls leicht rückläufig.
Wie in den vergangenen Jahren ist in beiden Versammlungsstätten Orangerie und Justus-Liebig-Haus eine
Stagnation der früher einnahmestarken kommerziellen Veranstaltungen wie Antiquitätenmärkte, Diavorträge,
Schallplattenbörsen festzustellen.
Anlaqe 4
Blatt 2
Beim Bürgerzentrum Zum Goldnen Löwen Arheilgen konnte das starke Einnahmeergebnis des vergangenen
Wirtschaftsjahres 2005 in 2006 nochmals gesteigert werden, was überaus befriedigend ist.
Die rückläufigen Einnahmen im Bürgermeister-Pohl-Haus Wixhausen gegenüber 2005 sind zum einen auf
nicht unübliche Buchungsschwankungen von Einzelveranstaltungen in den verschiedenen Wirtschaftsjahren
zurückzuführen. Der zum anderen für 2006 aufgrund der Brandschutzproblematik befürchtete deutliche Ein
bruch konnte jedoch in diesem Ausmaß vermieden werden. Das Bürgermeister-Pohl-Haus ist zudem durch
den unter der Woche laufenden Schul- und Sportbetrieb (mietkostenfrei) nur bedingt fremd vermietbar.
Der erneute Rückgang der Mieteinnahmen im Heiner-Lehr-Bürgerzentrum ist nach wie vor maßgeblich durch
den Wegfall von Verkaufsveranstaltungen und auch Schulungsveranstaltungen im Wirtschaftsjahr 2006 ge
genüber beispielsweise 2003 zu begründen und darüber hinaus hat die Nachfrage für private Feiern und
Vereinsveranstaltungen aufgrund der bekannten Lärmproblematik (unzureichender Schall schutz) deutlich
nachgelassen.
Über die ausführlich geschilderten Mieteinnahmen im Wirtschaftsjahr 2006 hinaus ist es jedoch notwendig, in
diesem Zusammenhang auch auf die doch große Zahl kostenfreier Buchungen durch Vereine (bspw. für
Proben, Vorstandssitzungen etc.) in den verschiedenen Bürgerhäusern hinzuweisen. Die erwartet gute Aus
lastung der Häuser in den Stadtteilen Arheilgen, Eberstadt und Wixhausen durch ortsansässige Vereine und
Verbände und auch durch die Bürgerschaft ist somit gegeben, auch wenn sich dies nicht bei jeder Buchung
in den Mieteinnahmen niederschlägt.
Zuschussbedarf der Versammlungsstätten nach dem Erfolgsplan 2006
UA
Versammlungsstätten
HH-AnsatzRechnungs-Differenz
€
ergebnis€Bürgerhäuser €7612
Orangerie 145.230126.423.- 18.807
7615
Bürgermeister -Pohl-Haus 210.160232.197+ 22.037
7617
Justus-Liebig-Haus 249.250259.254+ 10.004
7620
Ernst-Ludwig-Saal 96.93099.065+2.135
7623
Heiner -Lehr -Bü rgerzentrum 177.290198.978+ 21.688
7624
Zum Goldnen Löwen 186.260181.454-4.806
.
7626 Tagungsraum Europa 63.59047.555- 16.035
Insgesamt
1.128.7101.144.926+ 16.216.
Es ist als Erläuterung zur Überschreitung des Gesamthaushaltsansatzes um 16.216 € zu berücksichtigen,
dass die Betriebsleitung eigenverantwortlich insbesondere im Bereich der Bauunterhaltung verstärkt unvor
hersehbare und daher zur Aufrechterhaltung eines von den Mietern erwarteten vertragsgerechten Veranstal
tungsbetriebes im Wirtschaftsplanvoranschlagsentwurf nicht plan bare Maßnahmen beauftragen musste.
Hinzu kommen noch die in der verantwortlichen Objektbetreuung fortlaufend notwendigen Reparaturen, wei
che ebenfalls in den meisten Fällen nicht im Voraus planbar sind und somit ebenfalls nicht im Wirtschafts
planvoranschlagsentwurf berücksichtigt werden können.
Anlaqe 4
Blatt 3
Messen und Märkte (UA 7300)
Die Abteilung Messen und Märkte ist seit 1997 unserem Eigenbetrieb als Abteilung zugeordnet und zuständig
insbesondere für die Vergabe des Messplatzes, beispielsweise für die Verbraucherausstellung Hessenschau,
Frühjahrsmess, Herbstmess, Zirkusveranstaltungen u. a. sowie für den Marktplatz, beispielsweise für den
wochentäglich stattfindenden Wochenmarkt, den Darmstädter Weihnachtsmarkt, gastronomische Sonder
nutzungen, Präsentationen u. a.
Die Gesamtmieteinnahmen im Wirtschaftsjahr 2006 für Benutzungsgebühren Messplatz/Sondernutzungen
Marktplatz belaufen sich auf 315.363 € und unterschreiten damit den Haushaltsansatz von 336.570 € um
21.207 €. Diese Unterschreitung liegt insbesondere begründet im Wegfall der Mieteinnahmen von 18.000 €
der kurzfristig ausgefallenen Messeveranstaltung "Reisen-Caravan-Garten" auf dem Messplatz und den übli
chen jährlichen Schwankungen im Einnahmebereich Frühjahrsmess, Herbstmess und Darmstädter Weih
nachtsmarkt.
Der Zuschussbedarf im UA 7300 lag somit im Wirtschaft jahr 2006 mit 233.596 € über dem Haushaltsansatz
von 213.600 €.
Zu berücksichtigen ist, dass dieser Darstellung im Lagebericht die kameralistische Betrachtungsweise zu
Grunde liegt.
Größere Baumaßnahmen im Jahr 2006
Oranqerie:
Beseitigung TÜV-Mängel
Reparatur Umluftanlage/Hauswasseranschluss Saal
Bürqermeister-Pohl-Haus Wixhausen:
Beseitigung festgestellter Brandschutzmängel
(u. a. Blitzschutz/TÜV-Mängel)
Ausführung Brandschutzmaßnahmen
Geforderte Erweiterung der Fluchtwegbeschilderung
(Leuchtpfeile)
Erstellung Brandschutzkonzept durch Architekturbüro
Justus-Liebiq-Haus:
Weiterführung und Abschluss der
umfangreichen Brandschutzmaßnahmen
Abschluss des behindertengerechten Umbaus im Haus
Heiner -Lehr -Bürqerzentru m
Erstellung Brandschutzkonzept durch Architekturbüro
Größere Anschaffungen im Jahr 2006
Oranqerie:
Erster Teilaustausch der Saalstühle
Justus-Liebiq-Haus:
Erster Teilaustausch der Saalstühle
5.000 €
4.200 €
4.400 €
55.000 €
7.800 €
4.370 €
75.800 €
7.000 €
1.400 €
32.500 €
32.500 €
Anlaqe 4
Blatt 4
Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2007
1. In der Orangerie ist der zweite Teilaustausch der Saalstühle vorgesehen.
2. In der Orangerie ist die notwendige Generalüberholung der Saalbeschallungsanlage geplant.
3. In der Orangerie ist der Komplettanstrich der Saalnordwand vorgesehen.
4. In der Orangerie ist ein Teilaustausch der verschlissenen Saalverdunkelungsanlage (Vorhänge) vorgese
hen.
5. Im Justus-Liebig-Haus ist der zweite Teilaustausch der Saalstühle vorgesehen.
6. Im Justus-Liebig-Haus ist die umfassende Sanierung der WC-Anlagen geplant.
7. Für die Umsetzung des umfangreichen Brandschutzkonzeptes im Bürgermeister-Pohl-Haus
Wixhausen werden die Architekten- und Planungsleistungen fortgeführt.
8. Die zwingend notwendige Generalüberholung des Messplatzgeländes, u. a. mit Kiesaufschüttung, ist vor
gesehen.
Der Eigenbetrieb beschäftigte zum 31. Dezember 2006 insgesamt 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (15
vb-Stellen sowie 11 tb-Stellen), davon 2 Beamte, 12 Angestellte und 12 Arbeiterinnen und Arbeiter.
SonstiQe PfIichtanQaben
Der Ausweis unter den geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau betreffen:
Stand 01.01.2006
Zugänge:
Bürgermeister Pohl Haus
Erstellung Brandschutzkonzept
Brandschutzmaßnahmen
Justus-Liebig-Haus
Beseitigung von brandschutztechnischen Mängeln
Einbau eines behindertengerechten Aufzugs
Abgänge:
Justus-Liebig-Haus, Brandschutzmaßnahmen
Stand 31.12.2006
4.079,69 €
84.628.72 €
66.696,04 €
6.251,63 €
470.094,75 €
88.708,41 €
72.947,67 €
- 520.382,64 €
111.368.19 €
Anlaqe 4
Blatt 5
Das Eigenkapital hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
StandZuführungAuflösungStand
01.01.2006
2006200631.12.2006
€
€€€
Stammkapital
8.000.000,000,000,008.000.000,00
Allgemeine Rücklage
50.357.540,91265.308,260,0050.622.849,17
Bilanzgewinn
der
Vorjahre
265.308,26-1.037.500,47-265.308,26-1.037.500,47
GewinnNerlust
-1.037.500,47-1.013.701,831.037.500,47-1.013.701,83
57.585.348,70
-1.785.894,04772.192,2156.571.646,87
Eine Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde in der Bilanz in Höhe von EUR 797.137
gebildet.
Aufgrund der Mitgliedschaft in der ZVK besteht eine mittelbare Pensionsverpflichtung in Höhe von
EUR 718.689,00, die nicht in der Bilanz ausgewiesen ist.
Die Entwicklung der sonstigen Rückstellungen ist aus folgender Tabelle ersichtlich:
StandInanspruchnahme!ZuführungStand
01.01.2006 Auflösung 2006
200631.12.2006
€
€€€
Rückstellung
fürunterlassene
Instandhaltung, die in den erstendrei
MonatendesFolgejahres
nachzubuchen ist
90.000,0090.000,000,000,00
Rückstellungen für Altersteilzeit
67.476,008.643,000,0058.833,00
Rückstellung für Beihilfe
130.899,002.027,000,00. 128.872,00
Urlaubsrückstellung
33.061,0033.061,0011.560,0011.560,00
Überstundenrückstellu ng
25.797,00 .25.797,0020.083,0020.083,00
Jahresabschi usserstell ung und -prüfung
28.000,0028.000,0028.000,0028.000,00
375.233,00
187.528,0059.643,00247.348,00
Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen folgende betriebliche Tätigkeiten:
Benutzungsgebühren
Miet- und Pachterträge
Entgelte für Heizung, Beleuchtung
2006
€
295.897,34
280.074,92
36.648.87
612.621.13
Vorjahr
€
292.849,30
280.526,12
34.688,44
608.063.86
Anlaqe 4
Blatt 6
In 2006 entstanden folgende Aufwendungen für Beamtenbezüge, Löhne und Gehälter:
Beamtenbezüge
Löhne und Gehälter
Veränderung der Urlaubsrückstellungen
2006
€
82.019,48
664.393,46
-27.215,00
719.197.94
Vorjahr
€
80.137,65
692.426,48
-7.132,00
765.432.13
In 2006 wurden nachfolgende soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstüt
zung gezahlt:
AG-Anteil ges. Sozialversicherung
Beamtenversorgungsbezüge
Versorgu ngskassen
Veränderung Rückstellung für Altersteilzeit
Veränderung Pensionsrückstellung
Veränderung Beihilferückstellung
Aufwendungen für Unterstützung und Personalnebenkosten
Sonstige soziale Abgaben
Der Eigenbetrieb beschäftigte:
Beamte
Angestellte
Arbeiter
2006
€
146.839,97
84.832,83
53.860,55
-8.643;00
. -5.505,00
-2.027,00
3.864,90
668,19
273.891.44
2006
2,0
11,5
~
22.5
Vorjahr
€
150.701,46
84.764,52
55.708,97
-33.763,00
-841,00
-11.270,00
9.935,44
0,00
255.236.39
Vorjahr
2,0
11,9
~
22.9
Nicht berücksichtigt sind die anteiligen Tätigkeiten der kaufmännischen Betriebsleiterin, Frau Käppler, sowie
die anteiligen Tätigkeiten der Bezirksverwalter als auch deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Be
zirksverwaltungen Arheilgen, Eberstadt und Wixhausen für den Eigenbetrieb.
Anlaqe 4
Blatt 7
Versicherungen
Der Eigenbetrieb ist ein rechtlich unselbständiges Sondervermögen der Stadt Darmstadt. Es gelten daher
weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen Versicherungsverträge.
Die Beiträge zu den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig getragen.
Die nachfolgend aufgeführten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des Eigenbetriebes abge
schlossen:
Versicherung
1. Haftpflichtversicherung inkl. Umwelthaftpflicht (Perso
nen-, Sach- und Vermögens-Drittschäden)
2. Eigenschadenversicherung
3. Strafrechtsschutzversicherung
(inkl. Dienstreise-Rechtsschutz und Verkehrs
rechtsschutz) .
4. Sachversicherung "KRISTALL"
(Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl Ge
bäude und Inhalt)
5. Kfz-Feuerversicherung
Darmstadt, im März 2008'\
~O30 00 11 br-dr ~
<f1~JJJ
Erster Betriebsleiter
Versicherungssumme
EURO
unbegrenzt
50.000,00
Für Verkehrsrechtsschutz:
500.000,00
Sonst:
2.000.000,00
ohne
Ueweils aktueller Neuwert)
Fahrzeuge zum Neuwert
WITAG-REVISION
A KTl ENC, ES EI.I.SC:HAFT WIRTS C HAFTS PRÜFU NGSG ES EL LSCH A FT
Anlage S
Blatt 1
Unter der Bedingung, dass die Feststellung des Vorjahresabschlusses wie vorgesehen er
folgt, erteilen wir nachfolgenden Bestätigungsvermerk:
Bestätigungsvermerk
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbe
triebes Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr
vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung
von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften
und den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung des Eigenbetriebes liegen in der
Verantwortung der Betriebsleitung des Eigenbetriebes. Unsere Aufgabe ist es, auf der
Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresab
schluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB und § 27 EigBGes unter Be
achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsät
ze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu pla
nen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung
des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buch
führung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Er
tragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der
Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit
und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebes sowie die Erwar
tungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirk
samkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für
die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Ba
sis von Stichproben beurteilt.
97 06223
W.':Cl?
~.~(- -~.
ii.i, : WITAG-REVISION
A KTI E Ne ESE LLSC HAFT WIRTSC H A FTSPR ÜFU NGSG ESE L LSCH AFT
Anlage .')
Blatt 2
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der
wesentlichen Einschätzungen der Betriebsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdar
stellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unse
re Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ent
spricht der Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den er
gänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung und vermittelt unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entspre
chendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes. Der Lagebe
richt steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes
Bild von der Lage des Eigenbetriebes und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Würzburg, den 09. April 2008
WITAG Revision
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
~71u~.
Müllerklein
Wirtschaftsprüfer
97 06223
Ä-
Pascu
Wirtschaftsprüfer
anlage 1
22226 Zeichen
Anlage zur Magistratsvorlage Nr. 2009/0175 „Feststellung der Jahresabschlüsse 2006 der Eigenbetriebe a) Kulturinstitute b) Bäder c) Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt hier: a) Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 1. Bilanz 2. Gewinn- und Verlustrechnung 3. Ordnungsmäßigkeit der Buchführung 4. Lagebericht 5. Bestätigungsvermerk BILANZ Eigenbetrieb Kulturinstitute der ~tadt Darmstadt zum 31. Dezember 2006 AKTIVA Anlaqe Blatt A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11. Sachanlagen 1. Grundstücke und grundstücks gleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 111. Finanzanlagen 1. Beteiligungen 2. Wertpapiere des Anlagevermögens 3. sonstige Ausleihungen B. Umlaufvermögen I. Vorräte 1. fertige Erzeugnisse und Waren 11. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2. Forderungen an die Stadt 3. sonstige Vermögensgegenstände 111. Schecks, Kassenbestand, Bundes bank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten C. Rechnungsabgrenzungsposten Euro 27.073.125,04 872.084,45 851.771,44 27.140.285,88 18.245.195,13 2.161.467,00 136.691,36 14.845.478,80 1.749.179,46 Geschäftsjahr Euro 3.306.219,00 28.796.980,93 47.546.948,01 181.145,00 16.731.349,62 1.976.032,79 29.116,19 98.567.791,54 Vorjahr Euro 3.388.729,00 26.888.873,04 846.808,45 149.637,56 27.885.319,05 27.140.285,88 18.245.195,13 2.161.467,00 47.546.948,01 2~5.643,72 123.826,20 22.120.387,06 3.748.099,38 25.992.312,64 820,11 8.082,70 105.057.855,23 BILANZ Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt zum 31 . Dezember 2006 PASSIVA Anlaqe 1 Blatt 2 A. Eigenkapital Euro Geschäftsjahr Euro Vorjahr Euro I. Stammkapital 11. Rücklagen 1. allgemeine Rücklage 111. Gewinn /Verlust 1. Vetlust/Gewinn des Vorjahres 2. Jahresverlust B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen C. Rückstellungen 15.500.000,0015.500.000,00 72.263.922,46 64.121.275,28 -7.219.593,73 6.837.798,95 -6.853.357,26 -7.219.593,73 -14.072.950,99 -381.794,78 15.756,00 10.162,00 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2. sonstige Rückstellungen D. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -davon mit einer Restlaufzeit bis zu einern Jahr Euro 833.331,09 (Euro 801.941,04) 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 306.809,36 (Euro 303.915,26) 3. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Eigenbetrieben der Stadt Darmstadt -davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 102.423,55 (Euro 102.423,55) 4. sonstige Verbindlichkeiten -davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr Euro 70.309,16 (Euro 88.256,21) E. Rechnungsabgrenzungsposten 2.126.811,00 2.326.759,38 19.898.522,62 306.809,36 102.423,55 70.309,16 4.453.570,38 20.378.064,69 29.429,00 98.567.791,54 2.519.237,00 2.101.855,82 4.621.092,82 20.605.466,30 303.915,26 102.423,55 135.696,80 21.147.501,91 39.618,00 105.057.855,23 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt vom 01.01.2006 bis 31.12.2006 GeschäftsjahrVorjahr Euro Euro Euro 1. Umsatzerlöse 3.395.646,183.500.317,66 2. sonstige betriebliche Erträge 520.489,09574.563,62 3. Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-,Hilfs- und Betriebsstoffeund für bezogene Waren 924.815,15615.703,37 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.284.127,352.377.153,43 3.208.942,50 2.992.856,80 4. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter 5.885.422,205.714.070,47 b) soziale Abgaben und Auf- wendungen für Altersversorgungund für Unterstützung 1.236.206,041.833.202,78 -davon für Altersversorgung 7.121.628,247.547.273,25 (Euro 148.014,94) (LVj. Euro 566.428,59) 5. Abschreibungen a) auf immaterielle Vermögens-gegenstände des Anlage-vermögens und Sachanlagen 1.581.321,921.563.603,52 6. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.101.120,332.090.229,44 7. Erträge aus Beteiligungen 2.106.668,042.454.670,62 8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungendes Finanzanlagevermögens 32.872,9432.874,02 9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.257.042,33780.105,62 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 979.867,221.036.000,72 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -7.680.161,63-7.887.432,19 12. außerordentliche Erträge 826.804,37667.838,46 13. außerordentliche Aufwendungen 0,000,00 14. außerordentliches Ergebnis 826.804,37667.838,46 15. Jahresverlust -6.853.357,26-7.219.593,73 Anlaqe 2 WlTAG-REVISION Akllr CI'Si:l.ISCHAFT WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT E. Feststellungen zur Rechnungslegung 1. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen Die von der Kasse der Stadt Darmstadt verwalteten Bücher des Eigenbetriebes sind ord nungsgemäß geführt und ermöglichen einem sachverständigen Dritten in angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorf,ille und die Lage des Eigenbetriebes. Die kameralistische Buchführung und die weiteren geprüften Unterlagen entsprechen nach unseren Feststellungen den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Be stimmungen der Betriebssatzung. Seit dem 01. Januar 2005 wird für die Finanzbuchhaltung das Softwareprogramm new system®kommunal Version 4.0 der Fa. INFOMA Software Consulting GmbH, UIrn, verwendet. Eine Zertifizierung dieses Softwareprogramms erfolgte durch die Sächsische Anstalt :fürkommunale Datenverarbeitung (SAKD). Ein- und Auszahlungen wurden bis lang ausschließlich über Konten der Stadtkasse getätigt und mittels Verrechnungskonten dem Eigenbetrieb zugeordnet. Die Lohn- und Gehalts.abrechnungen werden ebenfalls von der Stadtverwaltung vorgenommen. Die Anlagenbuchhaltung entspricht den Erfordernis sen des Eigenbetriebsgesetzes (Formblatt 4). Die im Rahmen der Kameralistik erstellte Haushaltsrechnung wird von der Schül1ermann und Partner AG, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, im Rahmen der Abschlusserstellung an die Erfordernisse der kaufmännischen doppelten Buchführung gemäß den §§ 20 ff. EigBGes angepasst. 97 06221 15 WlTAG-REVISION ;\ I< fl E "ie; ES FLLSC: HAFT WIRTSC HAFTS PR ÜFU NG S G ES ELLSC HAFT 2. Voriahresabschluss In der Sitzung der Betriebskommission am 25. Januar 2007 wurde beschlossen, dem Ma gistrat und der Stadtverordnetenversammlung zu empfehlen, den von uns geprüften und mit einern uneingeschränkten Bestätigungsverrnerk versehenen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2004 festzustellen. Der entsprechende Magistratsbeschluss erfolgte am 07. März 2007, die Stadtverordneten versammlung fasste in ihrer Sitzung am 15. Mai 2007 den entsprechenden Beschluss. Die Offenlegung des Abschlusses zum 31. Dezember 2004 erfolgte durch öffentliche Auslegung in der Zeit vorn 18. Juni bis 26. Juni 2007 im Rathaus der Stadt Darrnstadt. Die Bekanntmachung der Auslegung erfolgte am 16. Juni 2007 im Darrnstädter Echo. Der von uns geprüfte und mit einern uneingeschränkten Bestätigungsverrnerk versehene Jahresabschluss zum 31. Dezember 2005 wurde in der Sitzung der Betriebskornrnission vorn 25. Januar 2007 festgestellt. Der Beschluss durch Magistrat und Stadtverordneten versammlung steht noch aus. 3. Jahresabschluss Der Jahresabschluss 2006 wurde nach den Vorschriften des Hessischen Eigenbetriebsge setzes aufgestellt. Nach § 22 EigBGes finden dabei die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften Anwendung, soweit sich aus dem EigBGes nichts anderes ergibt. Ansatz-, Ausweis- und Bilanzierungsvorschriften wurden beachtet. Der Anhang enthält alle erforderlichen Angaben. Der uns zur Prüfung vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 ist ordnungs gemäß aus den Büchern und den weiteren erforderlichen Unterlagen des Eigenbetriebes entwickelt worden. Die Aufgliederung und Erläuterung aller Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt im Erläuterungsteil (Anlage 7). 97 06221 16 WlTAG-REVISION .'In.!!: Ne !:SELLSCHAH WIRTSCH A FTSPRÜFU NGSGESELLSCH AFT 4. Lagebericht Der Lagebericht der Betriebsleitung entspricht den gesetzlichen Vorschriften; er steht im Einklang mit dem Jahresabschluss sowie mit den von uns bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen. Er vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Ei genbetriebes. Unsere Prüfung hat zu dem Ergebnis geführt, dass im Lagebericht die we sentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind. 11. Gesamtaussage des Jahresabschlusses 1. Wesentliche Bewertungsgrundlagen Die wesentlichen Bewertungsgrundlagen sind im Anhang erläutert. Der Eigenbetrieb hat die im Vorjahr angewandten Bewertungsgrundsätze beibehalten. 2. Zusammenfassende Beurteilung Unsere Prüfung hat ergeben, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes vermittelt. Im Einzelnen verweisen wir auf unsere Erläuterungen zur Ertragslage sowie zlir Vermö gens- und Finanzlage. Weitere Aufgliederungen und Erläuterungen von ausgewählten Posten des Jahresabschlusses enthalten der Anhang sowie die Anlage 7 zu diesem Be richt. 97 06221 17 Anlaqe 4 Blatt 1 Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 Lagebericht Mit den Zwischenberichten für das Wirtschaftsjahr 2006 hat die Betriebsleitung ausführlich über den Betriebsablauf in den einzelnen Zweigen • Institut Mathildenhöhe (Ausstellungshalle, Museum Künstlerkolonie Haus Deiters) • Volkshochschule • Akademie für Tonkunst • Stadtbibliothek • Gaststation GmbH / Centralstation Kulturgesellschaft mbH • Georg-Moller-Haus / Freie Szene Darmstadt eV. • Bessunger Knabenschule • Altes Pädagog • Literaturhaus • Atelierhaus RiedeseIstraße 15 • Künstlerbahnhof Wixhausen • sowie der Förderung von bildender und darstellender Kunst, Literatur und Musik informiert. Institut Mathildenhöhe Ausstell ungs halle Im Wirtschaftsjahr 2006 im Ausstellungsgebäude des Instituts Mathildenhöhe realisierte Ausstellungen Zeitraum 18.12.2005 19.03.2006 23.04.2006 11.06.2006 Ausstellung Arkadische Utopien der Moderne ich selbst Künstler Ludwig v. Hoffmann Annegret Soltau Besucher 6.540 (5.780 in 2006) 2.258 16.07.2006 08.10.2006 Mathilda is calling Erinnerung als Zukunft Joseph Grigely, Piero Steinle, 10.898 Goshka Macuga, Remy Markowitsch, Ariane Epars, Julian Rosefeld, Martin Brüger, Tobias Rehberger, San Keller, Su Yung Park 16.10.2006 22.10.2006 12.11.2006 - Luft Haus / Zeitbau 4 (Sandterrain Mathildenhöhe) Zeit lIona Ruegg Christian Boltanski Anlaqe 4 Blatt 2 3.641 Statistische Besucherzahlen des Ausstel/ungsgebäudes 2006 22.577 Besucher 2005 19.770 Besucher 2004 9.050 Besucher Museum Künstlerkolonie Im Wirtschaftsjahr 2006 im Museum Künstlerkolonie realisierte Ausstellungen Zeitraum Ausstellung Künstler Besucher 03.12.2005 12.02.2006 21.02.2006 17.04.2006 06.05.2006 02.07.2006 Magnus Günter Hugo Magnus Aquarelle, Illustrationen, Zeichnungen Schenkungen von Gemälden Bruno Erdmann an die Wissenschaftsstadt Darmstadt Moderne Grüße 1919 - 1939 Fotografierte Architektur auf Ansichtskarten 2.268 (1.442 in 2006) 2.088 3.328 11.07.2006 08.10.2006 16.07.2006 08.10.2006 Ausstellungsarchitektur 1900 Magic Mathilda eine Entdeckungsreise vor Ort Joseph Maria Olbrich 7.141 10.12.2006 09.04.2007 Vom Reformkleid zur Champagnerschale 10 Jahre Jugendstil-Erwerbungen 1.017 in 2006 Besucher der Dauerausstellung in Zeiten ohne Ausstellungsbetrieb Statistische Besucherzahlen für das Museum Künstlerkolonie im Vergleich 3.135 2006 18.151 Besucher Haus Deiters 2005 19.767 Besucher 2004 20.886 Besucher Die Zusammenarbeit mit dem Mieter des Hauses, Deutsches-Polen-Institut lief in 2006 weiterhin un problematisch. Die Sanierung des in 2005 festgestellten Schimmelbefalls konnte in 2006 vorgenommen werden. Die Finanzierung der Angelegenheit erfolgte zu Lasten der Ifd. Bauunterhaltung. Anlaoe 4 Blatt 3 Volkshochschule Im Fachbereich Sprachen wurden ab Mitte 2006 im Bereich "Deutsch als Fremdsprache" Integrations kurse angeboten, mit mehreren Startterminen je Semester. Durch die Verteilung der Kurse in einzelne. Module, kann individuell nach dem jeweiligen Kenntnisstand ein Kurs belegt werden. Akademie für Tonkunst Die Auslastung der Akademie für Tonkunst liegt an den vorgegebenen Höchstgrenzen. Die künstlerische Reifeprüfung konnte von 9 Kandidaten abgeschlossen werden. Die Aufnahmeprüfung der Fachschule wurde von 59 aus 133 Kandidaten bestanden. Statistische Schülerzahlen der Akademie für Tonkunst Studierende Musikschüler Warteliste Stadtbibliothek 2006 110 1.622 753 2005 110 1.777 822 2004 111 1.726 943 Ein Schwerpunkt in 2006 war die künftige Nachfolge der Direktorin, des Direktors sowie die Einführung eines Kassenautomaten. Ferner prüfte der Seniorenrat die Stadtbibliothek hinsichtlich Seniorenfreund lichkeit mit den Kritiken: Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Medienangebot und Bewegungsmöglichkei ten. Mit Ausnahme der zu kleinen Regalbeschriftung wurde die Stadtbibliothek als seniorenfreundlich eingestuft. Die zu deutlichere ~nd größere Beschriftung wird in 2007 abgeändert. Anlaqe 4 Blatt 4 Statistische Nutzerdaten der Stadtbibliothek I 2006 20052004 Entleihungen 1.543.5081.583.1861.496.146 Besuche 546.093552.990541.566 Durchschnittliche Aus- 2,832,862,76 leihe I Besucher Neuanmeldungen 6.2116.5847.138 Gaststation GmbH Gegenüber der Gaststation GmbH, pächterin des im Nieß!xauch des Eigenbetriebs Kulturinstitute ste henden Gebäudes nCentralstation", konnten die Einnahmen aus Pacht- und Pachtnebenkosten für 2006 realisiert werden. Centralstation Kulturgesellschaft mbH Die Centralstation Kulturgesellschaft mbH wurde seitens des Eigenbetriebs Kulturinstitute in 2006 mit einem Betrag in Höhe von 613.550 EURO für das laufende Kulturprogramm bezuschusst. Georg-Moller-Haus I Freie Szene Darmstadt e.V. Im Wirtschaftsjahr 2006 wurden dem Betreiberverein des Georg-Moller-Hauses 45.110 EURO aus den Mitteln des Eigenbetriebs Kulturinstitute zuteil. Davon 12.780 EURO für das Leisten von Nebenkosten (Strom, Wasser ...), 6.130 EURO für die Übernahme des Hausmeisterdienstes im Georg-Moller-Haus und 26.200 EURO für die freie Theaterarbeit. Weiterhin 12.000 EURO aus den Freien Kulturinitiativen. Die Zusammenarbeit mit dem Miteigentümer des Hauses (1/5 Miteigentumsanteil), der Freimaurerloge Johannes der Evangelist zur Eintracht läuft reibungslos. Im Georg-Moller-Haus standen in 2006 größere Baumaßnahmen an: - Erneuerung der Heizkesselanlage - Renovierung und Umgestaltung des Foyers Die hierfür erforderlichen Finanzmittel waren entsprechend im Wirtschaftsplan etatisiert: Anlaqe 4· Blatt 5 Bessunger Knabenschule Dem Trägerverein standen unter der HHSt. 11.3551.700000.6 im Jahr 2006 66.250 Euro zur Verfü gung. Für kulturelle Projekte erhielt der Trägerverein aus der HHSt. 11.3200.700200.5 (Freie Kulturini tiativen) zusätzlich 20.000 Euro. Altes Pädagog Frau Marianne Djaida Henry-Perret, Wirtin des Kellerlokals "La Java" hat mit Beschluss des Amtsge richts Darmstadt vom 01.04.2006 Insolvenz angemeldet und den bestehenden Mietvertrag über die Räume im Keller des Alten Pädagog zum 30.04.2006 gekündigt. Nach erfolgter Suche nach einem Mieter konnte mit Vertrag vom 02.10.2006 ein Mietverhältnis mit Herrn Musa Gül geschlossen werden. Die Dauer des Vertragsverhältnisses wurde befristet auf 2 Jahre geschlossen. Her Musa Gül hat die Insolvenzmasse von Frau Henry-Perret zum Schätzwert von 3.000 EURO über- nommen. Nach Auszug von Frau Henry-Perret hatte sich gezeigt, dass im Lokal und in den Küchenräumen auf grund der Forderungen von Seiten des Ordnungs- und des Veterinäramtes Investitionen von bis zu 30.000 EURO erforderlich sind. Der Bestand des Sachanlagevermögens hat sich wie folgt entwickelt: Stand 1. Januar 2006 Zugänge 2006 Abschreibungen 2006 Stand 31.12.2006 EURO 27.885.319,05 2.408.791,80 1.497.129,92 28.796.980,93 Stand 1. Januar 2006 Einlage Verlust 2006 Stand 31. Dezember 2006 Der Bestand der zum Eigenbetrieb gehörenden Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte hat sich um 947.310 EURO erhöht. Das Eigenkapital entwickelte sich in 2006 wie folgt: EURO 79.239.480,50 1.304.848,23 -6.853.357,26 73.690.971,47 Anlaqe 4 Blatt 6 Zum Bilanzstichtag wurden die notwendigen Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungen betreffen im Einzelnen: StandInanspruch-Zuführung. Stand 01.01.2006 nahme 2006200631.12.2006 Pensions- rücksteIlungen 2.519.237,00392.426,000,002.126.811,00 Sonstige Rückstellungen 2.101.855,82147.854,02372.757,582.326.759,38 Summe 4.621.092,82540.280,02372.757,584.453.570,38 Die sonstigen Rückstellungen betreffen die Urlaubsrückstellungen, die Rückstellungen für die Jahres abschlussprüfung, Rückstellungen für die Altersteilzeit, Rückstellungen für Instandhaltung, Rückstel lungen für Beihilfen, Überstundenrückstellungen, Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäfts unterlagen sowie Rückstellungen für Nebenkostennachzahlung der Centralstation für 1998 bis 2006. Die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Gegenüberstellung: Benutzungsgebühren / Kursgebühren Zuweisung des Landes Hessen Schulgeld Entgelte für Musikunterricht Einnahmen aus Verkauf Entgelte für Kurse dritter Träger Konzerteinnahmen Zuschuss LAG Verwaltungsgebühren Summe 2006 EURO 1.074.538,97 1.290.429,81 35.497,00 827.528,50 67.295,05 92.250,35 3.912,00 3.200,00 994,50 3.395.646,18 2005 EURO 1.092.124,10 1.411.660,42 40.124,00 817.963,76 72.625,73 59.959,65 5.860,00 0,00 0,00 3.500.317,66 Anlaqe 4 Blatt 7 Die Stellen laut Stellen plan und die in der Jahresmitte tatsächlich besetzten Stellen zeigt fol gende Übersicht: Beamte Arbeitnehmer Insgesamt Tatsächliche Besetzung 6 164 170 Stellenplan 2006 6 164 170 Stellen plan 2005 6 164 170 Die Personalaufwendungen betrugen: Löhne und Gehälter: Soziale Abgaben und.Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung: Summe 2006 EURO 5.885.422,20 1.236.206,04 7.121.628,24 2005 EURO 5.714.070,4 7 1.833.202,78 7.547.273,25 Daneben wurden an die Stadt ordnungsgemäß Personal- und Sachkosten für Mitarbeiter, die anteilig für den Eigenbetrieb tätig waren, erstattet. Sonstiges Zur Schaffung einer weitreichenden und vielfältigen Kultur in Darmstadt sind auch weiterhin Investitio nen des Eigenbetriebs Kulturinstitute erforderlich. Trägt die kulturelle Identität einer Kommune maß geblich dazu bei, den renommierten Wirtschaftsstandort Darmstadt zu erhalten. Der Eigenbetrieb Kul turinstitute stellt sich dieser Aufgabe. Insbesondere die in das Betriebsvermögen des Eigenbetriebs Kulturinstitute überführten Anwesen -Künstlerbahnhof Wixhausen, -Atelierhaus in der Riedeseistraße und Literaturhaus bedürfen einer grundlegenden Sanierung. Darmstadt, im August 2008 ~~ Stütz 1. Betriebsleiter Baum Kfm. Betriebsleiter WITAG·REVISION AKTIE NG [SEILSCHAFT WIRTSCH A FTSPR ÜFU NGSG ESELLSCH AFT Anlage 5 Blatt 1 Unter der Bedingung, dass die Feststellung des Vorjahresabschlusses wie vorgesehen er folgt, erteilen wir nachfolgenden Bestätigungsvermerk: Bestätigungsvermerk Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbe triebes Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung des Eigenbetriebes liegen in der Verantwortung der Betriebsleitung des Eigenbetriebes. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresab schluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB und § 27 EigBGes unter Be achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsät ze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu pla nen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buch führung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Er tragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebes sowie die Erwar tungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirk samkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Ba sis von Stichproben beurteilt. 97 06221 fx\(fiü WJ t. WITAG-REVISJON .\ hT: r- N (~!-SFII <;CHAFT W mTSC HAFTS PR ÜFU N G SG ESEL LSCH A FT Anlage 5 Blatt 2 Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Betriebsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdar stellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unse re Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ent spricht der Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den er gänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entspre chendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes. Der Lagebe richt steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebes und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung iutreffend dar. Würzburg, den 25. August 2008 WIT AG Revision Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungs gesellschaft Pascu Wirtschaftsprüfer 97 06221
2009/0175
2986 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
20.05.2009
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Finanzverwaltung
Abt. Kämmerei
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
OBW bei abschl. Beschluss-
fassung Magistrat
Ja
Nein
Internetfähig
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2009/0175
Magistratsbeschluss-Nr.
Betreff: Festste llung der Jahresabschlüsse 2006 der Eigenbetriebe
a) Kulturinstitute
b) Bäder
c) Bürgerhäuser und Märkte
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Vorlage vom: 15.05.2009
Beschlussvorschlag:
1. Die Jahresabschlüsse 2006 der nachstehend aufgeführten Eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt werden wie folgt festgestellt:
Eigenbetrieb Kulturinstitute Jahresverlust 6.853.357,26 Euro
Eigenbetrieb Bäder Jahresverlust 2.468.876,95 Euro
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte Jahresverlust 1.013.701,83 Euro
2. Die Jahresverluste der Eigenbetriebe Kulturinstitute, Bäder und Bürgerhäuser und Märkte werden auf
neue Rechnung vorgetragen.
3. Die Jahresabschlüsse 2006 und die Lageberichte der Eigenbetriebe werden mit den Testaten der Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft WITAG-Revision AG öffentlich bekannt gemacht und zur Einsichtnahme öf-
fentlich ausgelegt.
4. Die Betriebsleitungen werden für das Wirtschaftsjahr 2006 entlastet.
2
Anlagen: Auszüge aus dem Jahresabschlussprüfungsbericht 2006 des EB Kulturinstitute
Auszüge aus dem Jahresabschlussprüfungsbericht 2006 des EB Bäder
Auszüge aus dem Jahresabschlussprüfungsbericht 2006 des EB Bürgerhäuser und
Märkte
Datenschutzrelevante Anlage:
Beschluss des Magistrats vom
3
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 15. Mai 2009:
Die Betriebskommissionen der Eigenbetriebe „Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt“, „Bä-
der der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ und „Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt“ haben in ihren Sitzungen am 17.11.2008, 16.06.2008 und 06.05.2008 die Berichte der Betriebs-
leitungen zur Kenntnis genommen und die Jahresabschlüsse 2006 festgestellt.
Die Betriebskommissionen empfehlen dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung die Ent-
lastung der Betriebsleitungen für das Wirtschaftsjahr 2006.
Die Eigenbetriebe schlossen das Jahr 2006 jeweils mit einem Jahresverlust ab, der sich aus dem
operativen Geschäft begründet. Die Beteiligungserträge konnten das Ergebnis der Eigenbetriebe nicht
in den Gewinnbereich führen.
Auf die beigefügten Beschlüsse der Betriebskommissionen samt den Auszügen aus den Prüfberichten
der WITAG-Revision AG - Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - wird hingewiesen.
Darmstadt, 15. Mai 2009
Der Dezernent II
Wolfgang Glenz
Bürgermeister
Anlagen
Beratungsverlauf (6)
Orte (1)
- Marktplatz
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2009/0175
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 15.05.2009
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00