1427/2018
Die Verwaltungsreform im Dezernat für Soziales, Integration und Umwelt
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2018-04-26_Anlage_Ausschussmitteilung_Reformprojekte
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Implementierung von Diversity Management Projektleitung (Dezernat/Amt) Dienststelle Diversity Laufzeit (in Monaten) November 2017 – Januar 2019 (14 Monate) Pilotamt (Ja/Nein) Nein Kurze Beschreibung Projektinhalt Als internes Dezernatsprojekt ist das Projekt so aufgestellt, dass sich sowohl die Dezernatsleitung sowie Referentinnen und Referenten des Dezernats als auch die Amtsleitungen und Stellvertretungen intensiver dem Thema Diversity Management widmen. In jeweils zwei Kick Off Veranstaltungen werden die Teilnehmenden neben einer inhaltlichen Vertiefung erste Maßnahmen für ihre Handlungsbereiche erarbeiten und priorisieren. Daraus ergeben sich einzelne Quick-Win Maßnahmen für das Dezernat/Amt. Darüber hinaus sind individuelle Gespräche mit den Ämtern für die Entwicklung weiterer Maßnahamen und damit einer Implementierung von Diversity Management geplant. Zudem soll geprüft werden, inwieweit das Thema Diversity in den Reformprojekten des Dezernates V als Querschnittsaufgabe Einzug halten kann. Daten & Fakten Ergebnisse (Sachziele, verwaltungsinterne und -externe Perspektive) - Bekanntheit der Vorteilsübersetzung für Diversity Management im Dezernat V - Attraktive und informative Intranetseite - Vereinbarung mit allen Beteiligten geschlossen Kennzahlen zu den Ergebnissen - Durchführung von zwei Kick Off Veranstaltungen (Anzahl der Schulungen, Soll=2) - Maßnahmenbeschluss (Anzahl der Maßnahmen, Soll=8) - Intranetseite ist adressatengerecht und regelmäßig aktualisiert (Anzahl der Aktualisierungen) - Anzahl der Maßnahmenvereinbarungen (Soll=Anzahl der Beteiligten) Wirkungsziele (übergeordnete Ziele) - Sensibilisierung und steigendes Interesse der Beschäftigten - Produktivitätssteigerung Kennzahlen zu den Wirkungszielen - Teilnahmequote an den Kick Off Veranstaltungen (% der Beschäftigten) - Bekanntheitsgrad 5001 (Anzahl Nachfragen/Zeiteinheit) Anzahl Beschwerden und Rückläufe (Anzahl/Zeiteinheit) Handlungsfeld(er) - HF 1– Organisationskultur, Führung, Beschäftigtenzufriedenheit - HF 2– Kunden- und Bürgerzufriedenheit Projektstatus (grün) Projektphase Status Auftakt/Kick-off und Schulungen 88 % abgeschlossen Bestandsaufnahme 44 % abgeschlossen Implementierung der Maßnahmen 15 % abgeschlossen Evaluation und Verstetigung offen Schnellere und transparentere Bearbeitung von Anträgen im Bereich Baumschutz Projektleitung (Dezernat/Amt) Umwelt- und Verbraucherschutzamt Laufzeit (in Monaten) Dezember 2017 bis Januar 2020 (25 Monate) Pilotamt (Ja/Nein) Ja Kurze Beschreibung Projektinhalt Ziel des Projektes ist eine schnellere und transparentere Bearbeitung von Anträgen im Bereich Baumschutz. Hierbei sollen bestehende Rückstände beseitigt, Antragsverfahren beschleunigt und die mittelfristige Sicherstellung aller Aufgaben im Bereich Baumschutz gewährleistet werden (aktuell können nur prioritäre Aufgaben wahrgenommen werden). Daten & Fakten Ergebnisse (Sachziele, verwaltungsinterne und -externe Perspektive) - Mittelfristig: Abbau der Rückstände - Langfristig: • Schnellere Bearbeitung von Anträgen • Etablierung eines Controllings mittels Kennzahlen • Wahrnehmung aller Aufgaben Kennzahlen zu den Ergebnissen - Maßnahmen zur Erreichung der mittel- und langfristigen Ziele sind definiert (Anzahl und Konkretisierungsgrad der Maßnahmen). - Konzept (mittel-/langfristig) ist erstellt (ja/nein). Wirkungsziele (übergeordnete Ziele) - Kundenzufriedenheit (intern und extern) ist gestiegen - Beschäftigtenzufriedenheit ist erhöht Kennzahlen zu den Wirkungszielen - Anzahl der abgearbeiteten Fälle - Regelmäßige Erhebung der Beschäftigtenzufriedenheit ab Februar 2018 Handlungsfeld(er) - HF 2 – Kunden- und Bürgerzufriedenheit Projektstatus (gelb) Projektphase Status Ist-Analyse 83 % abgeschlossen Soll-Konzeption 36 % abgeschlossen Umsetzung 25 % abgeschlossen Evaluation offen Ideenwerkstatt Projektleitung (Dezernat/Amt) Umwelt- und Verbraucherschutzamt Laufzeit (in Monaten) Oktober 2017 bis Dezember 2018 (15 Monate) Pilotamt (Ja/Nein) Ja Kurze Beschreibung Projektinhalt Die Konzeption der Ideenwerkstatt soll in einem Diskussionsprozess gemeinsam mit den Beschäftigten erarbeitet werden, sodass deren Anregungen und Ideen mit aufgenommen werden. Hierbei sollen sowohl das Format als auch die relevanten Themen erarbeitet werden. In weiteren Schritten sind Priorisierungen vorzunehmen, Ressourcen zu definieren, Arbeitsgruppen zu bilden und Projektplanungen (ZMP etc.) vorzunehmen. Daten & Fakten Ergebnisse (Sachziele, verwaltungsinterne und -externe Perspektive) - Alle Beschäftigten des Amtes 57 sind zu einer Veranstaltung „Ideenwerkstatt“ bis zum Ende des II. Quartals 2018 eingeladen. - Mindestens eine Veranstaltung hat stattgefunden. - Mindestens 3 konkrete Verbesserungsvorschläge sind im Rahmen der ersten Ideenwerkstatt entwickelt. Verantwortlichkeiten für die Planung und Umsetzung sind benannt. Kennzahlen zu den Ergebnissen - Anzahl der eingeladenen Beschäftigten - Anzahl der Veranstaltungen - Anzahl der Verbesserungsvorschläge Wirkungsziele (übergeordnete Ziele) - „Mitnehmen“ der Beschäftigten und Wissenstransfer - Beschäftige sind zufriedener, da sie selbst Ideen einbringen können und sollen Kennzahlen zu den Wirkungszielen - Zufriedenheit der Beschäftigten - Jährliche Evaluation ab 2019 Handlungsfeld(er) - HF 5 – Innovation Projektstatus (grün) Projektphase Status Veranstaltungskonzept erstellen 100 % abgeschlossen Veranstaltungsorganisation 100 % abgeschlossen Durchführung 100 % abgeschlossen Nachbereitung und Evaluation 43 % abgeschlossen Prozessbetrachtung und Überprüfung Aufbauorganisation im Bereich Lebensmittelüberwachung und Veterinärdienste Projektleitung (Dezernat/Amt) Umwelt- und Verbraucherschutzamt Laufzeit (in Monaten) Dezember 2017 bis Dezember 2018 (12 Monate) Pilotamt (Ja/Nein) Ja Kurze Beschreibung Projektinhalt Die Abteilung ist in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt (Stichwort: Lebensmittelskandale, Vogelgrippe etc.). Gleichzeitig haben sich die gesetzlichen Vorgaben stark verändert. Die bereits begonnene Organisationsuntersuchung mit Schwerpunkt Aufbauorganisation und Prozesse soll in 2017 zu Ende geführt und umgesetzt werden. Im Rahmen der Evaluation ist in 2018 der Erfolg der Maßnahmen zu überprüfen. Daten & Fakten Ergebnisse (Sachziele, verwaltungsinterne und -externe Perspektive) - Erhebung der Aufgaben und Zuständigkeiten - Erkennen der strukturellen Schwachstellen - Umsetzung von Optimierungsmaßnahmen (insbesondere bei der Aufbauorganisation und der Stellenausstattung) - Etablierung eines Controllings mittels Kennzahlen Kennzahlen zu den Ergebnissen - Organisationsverfügung ist in Kraft getreten (Ja/Nein) - Fallzahlen sind erhoben/Kennzahlen liegen vor (Anzahl) Wirkungsziele (übergeordnete Ziele) - Verbesserte Effektivität und Effizienz - Beschäftigtenzufriedenheit ist erhöht - Die Mitarbeitenden haben eine geregelte Organisationsstruktur, kennen die Zuständigkeiten und die Entscheidungsabläufe - Entlastung der Beschäftigten Kennzahlen zu den Wirkungszielen - Fallzahlen/Rückstandsreduzierung - Zufriedenheit der Beschäftigten - Überlastungsanzeigen (Anzahl pro Jahr) Handlungsfeld(er) - HF 3 – Effiziente und ergebnisorientierte Prozesse Projektstatus (grün) Projektphase Status Ist-Analyse 62 % abgeschlossen Umsetzungsphase I 15 % abgeschlossen Evaluation offen Umsetzungsphase II, Fixierung, Verstetigung offen Schwachstellenanalyse im Personalbereich Projektleitung (Dezernat/Amt) Umwelt- und Verbraucherschutzamt Laufzeit (in Monaten) Dezember 2017 – Juni 2019 (18 Monate) Pilotamt (Ja/Nein) Ja Kurze Beschreibung Projektinhalt Die Personalverwaltung weist erkennbare Defizite in der zeitnahen Aufgabenerledigung auf. Dies betrifft zum einen Aufgaben, die für das Amt 57 von zentraler Bedeutung sind, zum anderen auch Alltagsaufgaben. Zusätzlich ist die Schnittstelle zu Amt 11 optimierungsfähig. Ebenso selbstkritisch zu betrachten sind die Abläufe im Amt 57 und der Prozess mit den bestehenden Durchlaufzeiten. Hier ist zu prüfen ob dies - neben der möglichen Überforderung durch die quantitative Menge - auch an organisatorischen und/oder personalkapazitiven Defiziten liegt. Daten & Fakten Ergebnisse (Sachziele, verwaltungsinterne und -externe Perspektive) - Die Schwachstellen im Personalbereich sind identifiziert. - Die Qualität und Quantität der Aufgaben ist erhoben. - Eine Stellenbemessung wurde vorgenommen. Kennzahlen zu den Ergebnissen - Die Ziele wurden erreicht (Ja/Nein). Wirkungsziele (übergeordnete Ziele) - Erhöhung der Beschäftigtenzufriedenheit. - Kontinuierliche Bearbeitung von Bewerbungen: Rückstände haben sich verringert Kennzahlen zu den Wirkungszielen - Regelmäßige Abfrage Beschäftigtenzufriedenheit (ab Februar 2018) - Auswertung Fragebogen Bewerberinnen und Bewerber: Verbesserung - Messung: Zeit – Eingang Einstellung – Eingang Vorstellung - Dauer der Besetzung vakanter Stellen Handlungsfeld(er) - HF 3 - Effiziente und ergebnisorientierte Prozesse Projektstatus (gelb) Projektphase Status Ist-Analyse 87 % abgeschlossen Soll-Konzeption 21 % abgeschlossen Umsetzung der Maßnahmen / Projekte 27 % abgeschloss en Evaluation offen Ziel - und Aufgabendefinition bei der Unteren Naturschutzbehörde Projektleitung (Dezernat/Amt) Umwelt- und Verbraucherschutzamt Laufzeit (in Monaten) Dezember 2017 – Februar 2019 (14 Monate) Pilotamt (Ja/Nein) Ja Kurze Beschreibung Projektinhalt Die Abteilung ist geprägt von Unsicherheiten bedingt durch mehrere Organisationsuntersuchungen, deren Umsetzung sich über Jahre verzögerte bzw. nicht erfolgte. Daraus resultieren strukturelle Unklarheiten bezüglich Ziele, Aufgaben und Zuständigkeiten. Probleme auch in der Führungskultur führen zu einer hohen Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern. Im Rahmen des Projektes sollen diese Probleme systematisch erhoben und mithilfe geeigneter Maßnahmen beseitigt werden. Daten & Fakten Ergebnisse (Sachziele, verwaltungsinterne und -externe Perspektive) - Erhebung der Aufgaben und Zuständigkeiten - Etablierung eines Controllings mittels Kennzahlen - Coaching der Führungsebenen - Erste Maßnahmen sind definiert und umgesetzt Kennzahlen zu den Ergebnissen - Aufgabendefinition und deren Verteilung liegt vor (Ja/Nein) - Fallzahlen sind erhoben/Kennzahlen liegen vor (Anzahl) - Führungsebenen haben Coachings durchlaufen (Ja/Nein) - Strukturen und Zielen inkl. Entscheidungsabläufen sind festgelegt (Ja/Nein) Wirkungsziele (übergeordnete Ziele) - Beschäftigtenzufriedenheit ist erhöht - Beschleunigung verwaltungsinterner Prozesse Kennzahlen zu den Wirkungszielen - Regelmäßige Erhebung Beschäftigtenzufriedenheit ab Februar 2018 - Fallzahlen/Rückstandreduzierung Handlungsfeld(er) - HF 3 – Effiziente und ergebnisorientierte Prozesse Projektstatus (rot) Projektphase Status Ist-Analyse 35 % abgeschlossen Soll-Konzeption offen Umsetzung der Maßnahmen / Projekte offen Einführung E-Akte Betreuungsstelle Projektleitung (Dezernat/Amt) Amt für Soziales und Senioren Laufzeit (in Monaten) Dezember 2017 – Mai 2019 (22 Monate) Pilotamt (Ja/Nein) Nein Kurze Beschreibung Projektinhalt Innerhalb der Betreuungsstelle wird aktuell das Bestandsverfahren DOXiS iECM-Suite DOXiS 4 winCube mit eingeschränkten Funktionen für die elektronische Schriftgutverwaltung genutzt. Der Ersatz bzw. die Weiterentwicklung der derzeit genutzten Software soll von einer stark eingeschränkten, elektronischen Schriftgutverwaltung zu einer E-Akte konzipiert werden. Dadurch entstehen eine übersichtlichere Gliederung der Akteninhalte, direkte und ortsunabhängige Zugriffsmöglichkeiten bei gleichzeitiger Bearbeitung und umfangreiche Recherchefunktionen. Daten & Fakten Ergebnisse (Sachziele, verwaltungsinterne und -externe Perspektive) - Sollkonzept DMS (Datenmanagementsystem) ist erstellt - E-Akte ist eingeführt - Steigerung der Beschäftigtenzufriedenheit Kennzahlen zu den Ergebnissen - Fristgerechte Erarbeitung des Soll-Konzeptes (ja/nein) - Fristgerechte Einführung der E-Akte (ja/nein) - Reduzierung der Medienbrüche in der Fallbearbeitung - Beschäftigtenzufriedenheit (Punkteskala) Wirkungsziele (übergeordnete Ziele) - Kürzere Bearbeitungszeit bei Auskünften Kennzahlen zu den Wirkungszielen - Durchschnittliche Dauer der Daten-/Dokumentensuche (Schätzung in Minuten) Handlungsfeld(er) - HF 3 – Effiziente und ergebnisorientierte Prozesse Projektstatus (grün) Projektphase Status Ist-Analyse 100 % abgeschlossen Soll-Konzeption 57 % abgeschlossen Vorbereitung der Implementierung offen Testphase / Testbetrieb offen Implementierung / Echtzeitbetrieb offen Evaluation offen Einführung einer eWohngeldakte Projektleitung (Dezernat/Amt) Amt für Wohnungswesen in Zusammenarbeit mit dem Amt für Personal- und Verwaltungsmanagement Laufzeit (in Monaten) April 2017 bis Dezember 2018 (20 Monate) Pilotamt (Ja/Nein) Nein Kurze Beschreibung Projektinhalt Ziel des Projektes ist es, eine elektronische Wohngeldakte einzuführen. Daten & Fakten Ergebnisse (Sachziele, verwaltungsinterne und -externe Perspektive) - Schaffung einer Basis für die digitale Bearbeitung - Optimierung der Aktenzugriffsmöglichkeiten - Beteiligung der Wohngeldstelle an der digitalen Entwicklung - eGovernment für das Wohngeld - Optimierung der Schnittstelle zur Bezirksregierung - Optimierung der Schnittstelle zu Sozialgerichten Kennzahlen zu den Ergebnissen - erfüllt / nicht erfüllt (ja/nein) - erfüllt / nicht erfüllt (ja/nein) - erfüllt / nicht erfüllt (ja/nein) - erfüllt / nicht erfüllt (ja/nein) - Anzahl digitaler Aktenweitergaben - Anzahl digitaler Aktenweitergaben Wirkungsziele (übergeordnete Ziele) - Verringerung der administrativen Tätigkeiten und damit effizientere Bearbeitung - Prozessbeschleunigung - Verringerung des Archivvolumens Kennzahlen zu den Wirkungszielen - Bemessungskennzahlen (Bearbeitungsdauer) - Experteneinschätzung (Punkte) - Anzahl archivierter Papierakten (Stück) Handlungsfeld(er) - HF 3 - Effiziente und ergebnisorientierte Prozesse - HF 2 - Kunden- und Bürgerzufriedenheit Projektstatus (gelb) Projektphase Status Maßnahmen zur Projektquantifizierung 100 % abgeschl ossen Projektentscheidung 100 % abgeschlossen Vorbereitung der Implementierung 80 % abgeschlossen Implementierung und Testphase offen Produktivsetzung offen Verifizierung offen Projektabschluss offen Weitere Optimierung der Steuerung Flüchtlingsunterbringung Projektleitung (Dezernat/Amt) Amt für Wohnungswesen Laufzeit (in Monaten) In Abhängigkeit der Entwicklung zukünftiger Asylbegehren in Deutschland Pilotamt (Ja/Nein) Nein Kurze Beschreibung Projektinhalt Die bisherige Task Force Flüchtlingsunterbringung geht in die Steuerung Flüchtlingsunterbringung über. Der Erfolg der Task Force liegt in mehreren Faktoren begründet, welche zu einem optimierten Prozessverlauf in der Flüchtlingsunterbringung führte. Die analysierten Erfolgsfaktoren sollen im Rahmen der Verwaltungsreform als „gutes Beispiel“ für weitere Projekte dienen und in diesen Anwendung finden. Daten & Fakten Ergebnisse (Sachziele, verwaltungsinterne und -externe Perspektive) - Eine Übertragbarkeit auf andere Situationen ist durch die Analyse von Erfolgsfaktoren und Definition von Organisationsparametern (Prozessoptimierung) hergestellt. Diese sind in Form eines „Best-Practice“-Modells (Produkt) dargestellt und so für zukünftige Herausforderungen und Projekte nutzbar. Kennzahlen zu den Ergebnissen - Vorliegen eines veröffentlichungsreifen „Best-Practice“-Modells Wirkungsziele (übergeordnete Ziele) - Beschleunigung verwaltungsinterner Prozesse durch Kompetenzbündelung Kennzahlen zu den Wirkungszielen - Dauer der Beschlussfassung (Zeit) Handlungsfeld(er) - HF 1 – Organisationskultur, Führung, Beschäftigtenzufriedenheit Projektstatus (grün) Projektphase Status Allgemeine Erfolgsfaktoren definieren 100 % abgesch lossen Organisationsparameter festlegen 100 % abgeschlosse n Verstetigung und Wissensbewahrung 20 % abgeschlosse n Konzept zur dezentralen Zentralisierung der SEU in 5 Stadtbezirken bzw. zwei Modellbezirken Projektleitung Gesundheitsamt Pilotamt (Ja/Nein) Nein Dauer (in Monaten) 12 Monate (zzgl. Bau-/Herrichtungszeiten) Kurze Beschreibung Projektinhalt Das bisherige Konzept des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes des Gesundheitsamtes für die Durchführung der in NRW verpflichtenden Schuleingangs- (SEU) bzw. Seiteneinsteigendenuntersuchungen (SEIT) sieht die Durchführung der Untersuchungen in den Räumlichkeiten der jeweiligen Schulen vor, in denen die Schulneulinge angemeldet wurden. Dies ist für die Kinder und Erziehungsberechtigten sehr komfortabel. Nachteile sind: 1) Geringe Effizienz durch lange Wegezeiten für die Beschäftigten von 53 und den beschwerlichen Transport von jeweils ca. 25 kg Untersuchungsmaterial. 2) Geringe Effizienz und Fehlerrisiken, weil durch fehlende technische Möglichkeiten die Untersuchungsergebnisse zunächst handschriftlich erfasst und später in das städtische Datensystem eingegeben werden. Eine weitere Schwierigkeit entsteht, weil durch Platzmangel in den Schulen vermehrt die Untersuchungen nicht mehr dort durchgeführt werden können, alternativ aber auch nicht in das Gesundheitsamt am Neumarkt aufgrund nicht vorhandener Raumkapazitäten verlagert werden kann. Zudem wäre eine Zentralisierung im Gesundheitsamt wenig „kund*innenfreundlich“ und widerspricht zudem dem ursprünglichen Ansatz. Im Rahmen der Verwaltungsreform schlägt -53- daher die dezentrale Zentralisierung der Schuleingangsuntersuchungen in fünf Stadtbezirken vor. Der Vorschlag beinhaltet die Auslagerung aller schulrelevanten Untersuchungen von 533-1 in 5 dezentralisierte Zentren, die Stadtteil bezogen eingerichtet werden sollen. Auf diese Weise sollen Serviceorientierung und Effizienz der SEU verknüpft und langfristig gesichert werden. Perspektivisch können darüber hinaus die SEU mit diversen niedrigschwelligen Beratungs- und Unterstützungsangeboten im Stadtbezirk räumlich verknüpft werden und zu Synergien führen. Daten & Fakten Ergebnisse (Sachziele, verwaltungsinterne und -externe Perspektive) - Die schulärztlichen Untersuchungen werden zentral in fünf Stadtbezirken durchgeführt. Kennzahlen zu den Ergebnissen - Umsetzungsgrad: Prozentualer Anteil der derzeit in den Schulen durchgeführten SEU im Vergleich zu den zukünftig in den Untersuchungszentren durchgeführten SEU Wirkungsziele - Hohe Kundenzufriedenheit - Gesteigerte Arbeitsproduktivität - Positive Einschätzung durch die betroffenen Beschäftigten - Steigerung der Terminzuverlässigkeit - Steigerung der Untersuchungszahlen Kennzahlen zu den Wirkungszielen - Befragungsergebnis zur Servicequalität in den eingerichteten Untersuchungszentren - Anzahl der durchgeführten schulärztlichen Untersuchungen je Schulärzte/-ärztinnen und der Medizinischen Fachangestellten - Befragungsergebnis betroffener Beschäftigten zur direkten Kundenresonanz, zur Qualität der veränderten Prozesse und zur eigenen Zufriedenheit mit der Veränderung - Anzahl der Terminstornierungen Handlungsfeld(er) - HF 2: Kunden- und Bürger*innen zufriedenheit Projektstatus (grün) Projektphase Status Ist-Analyse für Untersuchungsräumlichkeiten und Konzepterstellung 100 % abgeschlossen Bedarfsermittlung und Raumsuche 10 % abgeschlossen Prüfung und Mittelbeantragung offen Konzept zur Datenverarbeitung offen Umsetzung offen
Mitteilung Ausschuss
3374 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/V Vorlagen-Nummer 24.05.2018 1427/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Integrationsrat 07.05.2018 Gesundheitsausschuss 08.05.2018 Ausschuss Soziales und Senioren 17.05.2018 Ausschuss für Umwelt und Grün 29.05.2018 Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 29.05.2018 Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender 05.06.2018 Die Verwaltungsreform im Dezernat für Soziales, Integration und Umwelt Im Rahmen der Verwaltungsreform werden im Dezernat, den Ämtern und Dienststellen aktuell 10 Projekte in unterschiedlichen Bereichen umgesetzt. Das Umwelt- und Verbraucherschutzamt nimmt als Pilotamt der Verwaltungsreform eine Sonderrolle ein: Hier werden Methoden des Projekt- und Change-Managements erstmalig angewendet, bevor sie auf andere Verwaltungsbereiche übertragen werden. Grundsätzlich wird bei den Projekten ein hoher Stellenwert auf die Beteiligung der Beschäftigten ge- legt. Das gelingt über regelmäßige und umfangreiche Informationsveranstaltungen, Befragungen, Workshops und andere Formate. Die Projektleitungen werden fortwährend von einem Projektmanager im Dezernat und der externen Beratung unterstützt. Aktuelle Projekte im Dezernat 1. Implementierung von Diversity Management (Dienststelle Diversity) 2. Schwachstellenanalyse im Personalbereich (Umwelt- und Verbraucherschutzamt) 3. Schnellere und transparentere Bearbeitung von Anträgen im Bereich Baumschutz (Umwelt- und Verbraucherschutzamt) 4. Prozessbetrachtung und Überprüfung Aufbauorganisation im Bereich Lebensmittelüberwa- chung und Veterinärdienste (Umwelt- und Verbraucherschutzamt) 5. Ziel- und Aufgabendefinition bei der Unteren Naturschutzbehörde Umwelt- und Verbraucher- schutzamt) 6. Ideenwerkstatt (Umwelt- und Verbraucherschutzamt) 7. Einführung E-Akte Betreuungsstelle (Amt für Soziales und Senioren) 8. Einführung einer E-Wohngeldakte (Amt für Wohnungswesen) 9. Weitere Optimierung der Steuerung Flüchtlingsunterbringung (Amt für Wohnungswesen) 10. Dezentrale Zentralisierung der Schuleingangsuntersuchung (Gesundheitsamt) Neben den oben genannten Projekten, die federführend im Dezernat bearbeitet werden, sind Ämter 2 des Dezernates an weiteren übergreifenden Verwaltungsreformprojekten beteiligt. Beispielhaft ist hier das Verbundprojekt „Beschleunigung Baugenehmigungsverfahren“ in der Federführung des Dezerna- tes der Oberbürgermeisterin zu nennen, an dem das Umwelt- und Verbraucherschutzamt beteiligt ist Ausblick Die ersten Projekte befinden sich in der Schlussphase und werden voraussichtlich in den nächsten Wochen abgeschlossen. Andere Projekte sind auf eine längere Laufzeit ausgelegt, weil grundlegende Abläufe und Strukturen zu verändern sind. Hier liegen schon konkrete Maßnahmenpläne vor, die auf Basis von Workshops erarbeitet wurden. Die Umsetzung der Maßnahmen wird derzeit vorbereitet. In der Anlage sind die Projekte einzeln vorgestellt. Der Projektfortschritt ist dabei in Prozent der abge- schlossenen Arbeitspakete dargestellt. Die Ampel zum Projektstatus steht je nach Farbe für „planmä- ßiger Verlauf“ (=grün), „Störungen und/oder Zeitverzögerungen“ (=gelb) oder „erhebliche Schwierig- keiten im Verlauf, die den Projekterfolg gefährden“ (=rot). Gez. Dr. Rau Anlage: Projektbeschreibungen mit Statusbericht
Beratungsverlauf (6)
Beschluss: Kenntnis genommen
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Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1427/2018
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 24.05.2018
- Erstellt
- 30.04.2018 12:05