0810/2020
Gummersbacher Straße - Umsetzung der Beschlusslage
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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
5308 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle III/66/661/4 661 Vorlagen-Nummer 11.03.2020 0810/2020 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 12.03.2020 Gummersbacher Straße - Umsetzung der Beschlusslage hier: Anfrage der Fraktion Die Linke zur Sitzung des Verkehrsausschusses am 12.03.2020, TOP 5.2.1 Die Fraktion Die Linke bittet um die Beantwortung folgender Fragen: 1. „Welche der beschlossenen Maßnahmen hat die Verwaltung in den vergangenen vier Jahren geprüft und mit welchem Ergebnis? 2. Welche Maßnahmen sind noch in der Prüfung und wann werden dem Verkehrsausschuss Er- gebnisse zur Beratung zugestellt? 3. Wie erklärt die Verwaltung den eklatanten Zeitverzug bei der Umsetzung des einstimmig ge- fassten Beschlusses des Verkehrsausschusses?“ Antwort der Verwaltung: Antwort zu Frage 1: Die beschlossenen Maßnahmen 1 A und B zur „Sicherung des von der Deutz-Kalker-Straße nach links in die Gummersbacher Straße abbiegenden Radverkehrs“, die die Aufhebung der Benut- zungspflicht auf der Deutz-Kalker Straße sowie eine Aufstellfläche zur Gummersbacher Straße und eine Verschmälerung der Verkehrsinsel beinhalten, sind geprüft worden. Vonseiten der Straßenverkehrsbehörde kann die Radwegebenutzungspflicht aus Gründen der Ver- kehrssicherheit ohne größere bauliche Anpassungen nicht aufgehoben werden (1A). Daher ist in Zu- sammenarbeit zwischen dem Amt für Verkehrsmanagement und dem Amt für Straßen und Verkehrs- entwicklung eine Lösung erarbeitet worden, die eine Führung des Radverkehrs über eine neu anzule- gende Querung neben der Fußgängerfurt über die Deutz-Kalker Straße auf Höhe des Hotels Stadtpa- lais vorsieht. Dabei wird auch die Verschmälerung der Verkehrsinsel (1B) berücksichtigt, damit sich der einbiegende Kfz-Verkehr auf die linke der beiden Fahrspuren der Gummersbacher Straße orien- tiert und der Radverkehr sicher einfahren kann. Die Umgestaltung des Knotenpunktes Deutz-Kalker Straße/Gummersbacher Straße soll im Zuge ei- ner Ampelerneuerung noch in diesem Jahr umgesetzt werden und funktioniert unabhängig von der anschließend umzusetzenden Einrichtung der Radfahrstreifen, dient aber als vorbereitende Maß- nahme dazu. Die Maßnahmen 2 A und B zu dem „Radfahrstreifen Gummersbacher Straße und Geschwister- Katz-Straße“ sind geprüft worden. Die Entwurfsplanung der Radfahrstreifen auf der Gummersbacher Straße befindet sich derzeit in der Abstimmung zwischen den Fachabteilungen. Zur Realisierung der Radverkehrsanlage ist das Entfernen der Stellplätze auf der Südseite der Gummersbacher Straße vor 2 der Eissporthalle unumgänglich. Der Entfall der Spur zum Polizeipräsidium Köln ist im Zuge der Ein- richtung des Radfahrstreifens nicht notwendig, da zum einen grundsätzlich im Zulauf zu Kreisverkeh- ren gesonderte Radverkehrsanlagen auf der Fahrbahn auslaufen sollen und der geplante Radfahr- streifen auf der Gummersbacher Straße darüber hinaus in Fahrtrichtung Kalk schon vor der Kreuzung mit dem Walter-Pauli-Ring aus Leistungsfähigkeitsgründen wieder zurück in den Seitenraum geführt werden soll (2A). Bei dem „Bürgersteig“ entlang der Mauer des ehemaligen Jüdischen Friedhofes handelt sich um ein Schrammbord. Eine Verschiebung der Friedhofsmauer ist nicht vertretbar. Eine Erweiterung des Schrammbordes in Richtung der Fahrbahn ist nicht sinnvoll, da der Verkehrsraum hier zur Einrichtung des Radfahrstreifens benötigt wird (2B). Die Maßnahmen 3 A und B zur fahrradfreundlichen Querung an der „Kreuzung Straße-des-17. Ju- ni/Walter-Pauli-Ring und Geschwister-Katz-Straße/Gummersbacher Straße“ sind geprüft wor- den. Ein sicheres Queren des Radverkehrs in Fahrtrichtung Deutz soll durch eine Furt über die Stra- ße des 17. Juni, vorbei an der Verkehrsinsel bis auf die rechte Spur der Gummersbacher Straße, er- zielt werden. Dazu soll die Furt im Bereich des freilaufenden Rechtsabbiegers rot eingefärbt werden. Die Fahrbahn des freilaufenden Rechtsabbiegers soll markierungstechnisch verschmälert werden (3A). Bauliche Anpassungen an den Verkehrsinseln sind nur in geringfügigem Umfang vorgesehen. Im Zuge des östlichen Ringschlusses wird darüber hinaus in einer Machbarkeitsstudie geprüft, ob der freilaufende Rechtsabbieger künftig zurückgebaut werden kann (3B). Antwort zu Frage 2: Die Beschlussvorlage zur Einrichtung von Radfahrstreifen auf der Gummersbacher Straße wird in eine der nächsten Sitzungen des Verkehrsausschusses und der Bezirksvertretungen Innenstadt und Kalk eingebracht. Nach jetzigem Stand werden Sitzungen noch vor der Sommerpause erreicht. Antwort zu Frage 3: Die im Radverkehrskonzept Innenstadt kurzfristig umzusetzenden Maßnahmen beinhalten neben der Gummersbacher Straße die schon realisierten Umgestaltungen der Südlichen Ringe (Sachsenring) und Gladbacher Straße. Anschließend wurden die Magnusstraße und Christophstraße planerisch bearbeitet, welche sich aktuell in der Ausschreibung befinden. Im Verlaufe der Bearbeitung haben sich durch die höhere Priorisierung der Planungen für #RingFrei die vorigen Planungsprioritäten und somit Zeithorizonte verschoben. Daher konnte sich erst zuletzt mit den Achsen Riehler Straße und Gummersbacher Straße beschäftigt werden. gez. Blome
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungOrte (9)
- Gummersbacher Straße
- Deutz-Kalker Straße
- Gladbacher Straße
- Walter-Pauli-Ring
- Sachsenring
- Geschwister-Katz-Straße
- Christophstraße
- Riehler Straße
- Magnusstraße
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Details
- Aktenzeichen
- 0810/2020
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 11.03.2020
- Erstellt
- 09.03.2020 07:29