AN/0308/2025
Überprüfung wie Umweltschutz und Naherholung im Naturschutzgebiet Flittarder Rheinaue besser in Einklang gebracht werden können
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Überprüfung wie Umweltschutz und Naherholung im Naturschutzgebiet Flittarder Rheinaue
4101 Zeichen
Herrn Bezirksbürgermeister
Stadtbezirk Mülheim
Norbert Fuchs
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
Die Linke. Fraktion
in der Bezirksvertretung
Köln- Mülheim
Bezirksrathaus
Köln- Mülheim
Wiener Platz 2a
51065 Köln
Köln, den 10.03.2025
Anfrage gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates
Bürgereingabe vom Oktober 2022 - Überprüfung wie Umweltschutz und
Naherholung im Naturschutzgebiet Flittarder Rheinaue besser in Einklang
gebracht werden können- nach 1 ¼ Jahre nach Anfrage und immer noch keine
Antwort – mehr als 2 ¼ Jahr nach Behandlung der Bürgereingabe und Bitte der
Prüfung von Seiten der Bezirksvertretungsmitglieder noch immer keine
Rückmeldung durch die Verwaltung
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker,
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Fuchs,
am 16.11.2023 wurde diese Anfrage von der Fraktion Die Linke. gestellt.
am 17.10.2022 befand sich die folgende Bürgereingabe auf der Tagesordnung der
Sitzung der Bezirksvertretung Köln- Mülheim und wurde in einer abgeänderten
Fassung beschlossen:
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=892005&type=do
„Die Bezirksvertretung Mülheim dankt dem Petenten für die Eingabe
und bittet die Verwaltung zu prüfen, ob und falls ja welche zusätzlichen Wege des
Naturschutzgebietes von der Öffentlichkeit in verträglicher Weise betreten werden
dürfen.
Die Verwaltung wird außerdem gebeten, das betretbare Wegenetz kartographisch
darzustellen und im Internet sowie auf Tafeln vor Ort zu veröffentlichen.“
„Geduld zu haben“ bringt die politische Arbeit in einer Bezirksvertretung mit sich,
doch wenn diese überstrapaziert wird, ist das Miteinander zwischen politischen
Ehrenamt, städtischer Verwaltung und den betroffenen Bürger*innen irgendwann
belastet.
Auch in der Öffentlichkeitsbeteiligung des „Masterplans Grün“ wurde die Flittarder
Rheinaue von Bürger*innen mehrfach angesprochen.
Daher bitten wir eindringlich um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Hat die Verwaltung in der Zwischenzeit überprüft, ob und welche zusätzlichen
Wege innerhalb der Flittarder Rheinaue in verträglicher Weise betreten werden
dürfen? Wenn ja, zu welchen Ergebnissen ist man gelangt? Wenn nein, was
ist der Grund dafür?
2. Welches sind die Gründe, für das bisherige Nicht- Aufstellen von Tafeln vor
Ort, wie sie im Beschluss gefordert und auf der Homepage der Stadt Köln
in Aussicht gestellt werden?
„ An diesen Punkten werden wir überarbeitete Informationstafeln zur Bedeutung
des Schutzgebietes und zu den erlaubten Wegen aufstellen. Diese
Beschilderung wird die bekannten dreieckigen Schutzgebiets- Schilder
ergänzen.“
https://www.stadt-koeln.de/artikel/71451/index.html
3. Auch eine kartographische Darstellung des Wegenetzes sucht man bislang
vergeblich. Gibt es dafür nachvollziehbare Gründe?
4. Hat sich die in einem damaligen Beschwerdebrief
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=892428&type=do
dargestellte Vorgehensweise von Mitarbeiter*innen des Ordnungsamtes
geändert? Wird eher auf Aufklärung und Verständnis gesetzt, statt auf das
Verhängen von Ordnungsgeldern?
5. Verfügt die Flittarder Rheinaue über eine/n Naturschutzwart/in, die das
Gespräch mit Spaziergänger*innen sucht und möglicherweise Führungen
anbietet bzw. was für Aufgaben nimmt diese Person wahr?
Mit freundlichen Grüßen
gez. Beate Hane-Knoll Nijat Bakis
Fraktionsvorsitzende stellvertretender Fraktionsvorsitzender
Die Linke. in der Bezirksvertretung Köln- Mülheim
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (1)
- Wiener Platz 2a
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- AN/0308/2025
- Typ
- Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
- Datum
- 11.03.2025
- Erstellt
- 11.03.2025 08:40