V/0656/2006
Friedhof Angelmodde, Bewinkel - Neubau Schutzdach, Kolumbarien
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Beschlussvorlage
7779 Zeichen
V/0656/2006 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Gebäudemanagement Betrifft Friedhof Angelmodde, Bewinkel - Neubau Schutzdach, Kolumbarien Sozial- und Betriebsgebäude - Baubeschluss - Beratungsfolge 31.10.2006 Bezirksvertretung Münster-Südost Entscheidung Beschlussvorschlag: Sachentscheidung: 1. Der Neubau eines Schutzdaches, einer Kolumbarienwand sowie eines Sozial- und Betriebs- gebäudes wird nach den Plänen des Architekturbüros Schoeps und Schlüter, Münster, vom 22.09.2006 ausgeführt (siehe Anlage 1). 2. Die Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien wird zur Kenntnis genommen (Anlage 2). 3. Die Erläuterungen zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen wer- den zur Kenntnis genommen. 4. Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Bauausführung von Jahresbeginn 2007 - Sommer 2007 erfolgt. Kosten/Folgekosten 5. Es wird zur Kenntnis genommen, dass einmalig Investitionskosten gemäß der Kostenberech- nung nach DIN 276 vom 22.09.2006 (Anlage 3) in Höhe von 625.000,00 € entstehen. Folge- kosten entstehen in Höhe von 40.154,29 €, einschl. der kalkulatorischen Abschreibungen und Zinsen (Anlage 4). Finanzierung/Mittelbereitstellung 6. Die o. g. Sachentscheidung steht wie folgt im Haushaltsplan 2006, Finanz- und Investitions- programm 2005 - 2009 im doppischen Haushaltsplanteil zur Verfügung: Vorlagen-Nr.: V/0656/2006 Auskunft erteilt: Herr Methner Ruf: 492 65 10 E-Mail: MethnerS@stadt-muenster.de Datum: 22.09.2006 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0656/2006 Ausgaben Finanzstelle/ Finanzposition Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkung 67241302014010/ 782200 Bauk. Neubau Friedhof Angelmodde BA I 2006 112.500 für Hochbaumaß- nahmen Gesamtansatz 2006: 412.500 € 2007 212.500 VE 2007 312.500 Ansatz Produktgruppe 1301 "Grün- und Freiflächen) Neubau des Betriebsstand- ortes (Gärtnerunterkunft) auf dem Friedhof Angelmodde 2006 200.000 Zwischensumme Baukosten ohne Beschaffungskosten 625.000 Befristung 7. Keine Begründung: Bisherige Beschlüsse: Am 12.04.2005 hat die Bezirksvertretung Münster-Südost mit der Vorlage V/0182/2005 der Errich- tung des Friedhofs Angelmodde, Standort Bewinkel, zugestimmt. In der Vorlage wurde unter Punkt 2 auch das Raumprogramm für die Gebäude beschlossen. Am 22.11.2005 hat die BV-Südost mit der Vorlage V/0888/2005 ihre Zustimmung zur Planung des Amtes für Gebäudemanagement für den Neubau eines Wetterschutzdaches, einer Kolumbarien- wand sowie eines Sozial- und Betriebsgebäudes erteilt. Die Anregung der BV-Südost, das Wetter- schutzdach allseitig zu schließen, wurde von der Verwaltung geprüft und die Kosten am 24.01.06 der BV-Südost mitgeteilt. Die BV-Südost bat daraufhin die Verwaltung, eine einfachere und kos- tengünstigere Lösung zu suchen. Mit der Vorlage V/0195/2006 hat der Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen am 21.03.2006 dem Neubau eines Betriebsstandortes für die Grünflächenunterhaltung am Friedhof Angelmodde zugestimmt. Zu 1. Entwurfsplanung In der Vorentwurfsplanung war bereits optional die Erweiterung um die Gärtnerunterkunft vorgese- hen. In der nun vorliegenden Entwurfsplanung der Architekten Schoeps und Schlüter ist dies auf- grund der vorgenannten Beschlüsse in Abstimmung mit dem Amt für Grünflächen und Umwelt- schutz umgesetzt worden. Aufgrund von personellen Engpässen im Amt für Gebäudemanagement hat das Büro Schoeps und Schlüter in Abstimmung mit der Verwaltung die Planung aufgrund der Vorplanungen optimiert und funktionell sowie gestalterisch fortgeführt. Dabei bleiben die Grundelemente Schutzdach und Friedhofswand mit Kolumbarien prinzipiell unver ändert, lediglich das Sozial- und Betriebsgebäude wird neu gegliedert in ein beheiztes Gebäude mit Sozialräumen, Umkleiden, WCs, Raum für Geist- lichen etc. und ein unbeheiztes Gebäude mit Werkstatt, offener Garage und Lager. - 3 - V/0656/2006 Die beiden Gebäude richten sich zu einem Innenhof hin, dem Werkhof mit weiteren Lager- und Arbeitsflächen. Ergänzt wird dieser Werkhof durch eine neue Zufahrt für den Leichenwagen, damit das Be- und Entladen des Wagens und des Kartafags in einem nicht einsehbaren Bereich stattfin- den kann. Die Friedhofswand bleibt in ihrer Form entsprechend der Vorplanung, ist aber gestalterisch und vom Volumen her reduziert und funktionell und wirtschaftlich optimiert worden. Da die Nachfrage nach der Bestattung in Kolumbarien offen ist, werden in dieser Phase zunächst 32 Kolumbarien erstellt. Die Wand kann jeder Zeit mit weiteren Einheiten von Kolumbarien ergänzt werden. Das Schutzdach wird als leichte Stahlkonstruktion erstellt und schützt weitestgehend gegen Schlagregen. Eine weitere seitliche Schutzeinfassung mit Glaselementen wurde planerisch und wirtschaftlich geprüft, eine Realisierung ist jedoch in dem vorhandenen Budget zzt. nicht realisier- bar (zusätzliche Kosten ca. 30.000,00 € bei abgependelter Variante). Sollten im weiteren Projekt- verlauf aufgrund guter Ausschreibungsergebnisse oder anderer Einsparpotentiale Minderkosten entstehen, würde als erstes eine abgependelte Verglasung zwischen Dachunterkante und Ober- kante der Friedhofsmauer installiert (Westseite), Kosten ca. 7.000,00 €. Bei weiteren Minderkosten könnten auch die drei anderen Seiten diese abgependelten Verglasungen ab Dachunterkante (Verglasungshöhe ca. 1,5 m) erhalten. Diese farbigen Verglasungen sind in den Plänen optional dargestellt und zu jedem Zeitpunkt nachrüstbar. Zu 2. Checkliste bauökologische Kriterien Die Checkliste bauökologische Krit erien ist als Anlage beigefügt. Nur das Gebäude mit Sozial- raum, Umkleiden etc. wird wärmegedämmt. Die anderen Bauteile sind unbeheizt. Die entspre- chenden Materialien sind der Anlage zu entnehmen. Zu 3. Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen Die Gebäude sowie das Gelände haben keine Treppen oder Stufen und sind daher barrierefrei zu erreichen. Toiletten für Behinderte sind im Gebäude integriert und öffentlich zugänglich. Zu 4. Weiteres Vorgehen Im Anschluss an den Baubeschluss soll umgehend die Umsetzung des Projektes erfolgen mit die- sen weiteren Terminen: 31.10.2006 Baubeschluss 04.11.2006 Veröffentlichung der Ausschreibungen 28.11.2006 Submission der Angebote 05.12.2006 Auftragsvergabe in der BV Südost (ggf. Tischvorlage) Jahresbeginn 2007 Baubeginn Sommer 2007 Fertigstellung Zu 5. Kosten/Folgekosten Die Kosten für den Hochbau betragen nach Kostenberechn ung vom 22.09.2006 gemäß DIN 276 625.000,00 € und werden in den vorgenannten Finanzstellen bzw. Produktgruppen finanziert. Für die Sozial- und Betriebsgebäude betragen die Kosten 220,71 € brutto/m³ umbauten Raum bzw. 876,22 € brutto/m² Bruttogeschossfläche für die Kostengruppe 300 und 400. Für das Schutz- dach betragen die Kosten 64,90 € brutto/m³ umbauten Raum bzw. 311,54 € brutto/m² Bruttoge- schossfläche. Die für die Hochbauten zur Verfügung stehende Summe ist mit dem Amt für Grünflächen und Um- weltschutz abgestimmt und wird aus der Gesamtmaßnahme finanziert. Es wurde bereits der er- höhte Umsatzsteuersatz von 19 % berücksichtigt. - 4 - V/0656/2006 Die Außenanlagen des Gebäudes werden von Amt für Grünflächen und Umweltschutz auf der Ba- sis der Beschlussvorlage V/0182/2005 mit den Mitteln der Finanzstelle/-position 6724/1302/01/4010/782200, die dort in 2006 und 2007 bereitgestellt wurden bzw. zu stellen sind, erstellt. Die Folgekosten sind der Anlage 4 zu entnehmen. Zu 6. Mittelbereitstellung/Finanzierung Die Mittelbereitstellung kann der obigen Tabelle entnommen werden. Zu 7. Befristung Keine I. V. gez. Bickeböller Anlagen:
Anlage3-Kostenberechnung.pdf
2067 Zeichen
Anlıay 3
Schoeps + Schlüter
Architekt
Kostenberechnung htekein BDA
Bauvorhaben: Friedhof Angelmodde - Behwinkel
Bauherr: Stadt Münster
Grundlage: Entwurfsplanung vom 22.09.2006
Kostengruppen nach DIN 276 Einzelbetrag Gesamtbetrag
Inkl. MWST_€ ink. MWST €
100 Grundstück
200 Herrichten und Erschließen
‚Abwasserentsorgung 1.500,00 €
Wasserversorgung 3.100,00 €
Gasversorgung 5.600,00 €
Stromversorgung 5.000,00 €
Telekommunikation 150,00 €
[200 in. E :
300 Bauwerk-Baukonstruktionen
|Wirtschaftsgebäude 1 (Personal
Erweiterte Rohbauarbeiten 80.205,00 €
Fensterarbeiten 23.350,00 €
Dachkonstruktion und Dachdeckerarbeiten 29.647,50 €
Bodenbelags- und Fliesenarbeiten 19.820,00 €
Innentüren und Tischlerarbeiten 7.780,00 €
Malerarbeiten 4.950,00 €
‚Sonstiges, 4.000,00 €
‚Summe Wirtschaftsgebäude 1 169.752,50 €
|Wirtschaftsgebäude 2 (Garagen und Werkstatt)
Erweiterte Rohbauarbeiten 46.255,00 €
Toranlagen und Fenster 6.050,00 €
Dachkonstruktion und Dachdeckerarbeiten 23.455,00 €
Bodenbeläge 11.982,50 €
Malerarbeiten - €
Sonstiges 250.,00€
Summe Wirtschai bäude 2 87.972,50 €
"Erweiterte Rohbauarbeiten, Mauerwerkswand 42.877,50 €
Umenfächer 32 Stück . 27.200,00 €
Schlosserarbeiten, Tore und Schutzdachkonstruktion mit Abdichtung 66.150,00 €
Malerarbeiten 4.300,00 €
Sonstiges 150,00 €
‚Summe Urnenwand mit Schutzdach 10.677,50 €
400 Bauwerk-Technische Anlagen
[Wirtschaftsgebäude 1 +2
‚Abwasser-, Wasser, Gasanlagen (Wirtschaftsgebäude 1} 20.900,00 €
‚Abwasser-, Wasser (Wirtschaftsgebäude 2) 5 7.500,00 €
Wärmeversorgungsanlage (Wirtschaftsgebäude 1) 13.000,00 €
Lufttechnische Anlagen (Wirschaftsgebäude 1} 1.000,00 €
Starkstromanlagen {Wirtschaftsgebäude 1) 18.000,00 €.
Starkstromanlagen (Wirtschaftsgebäude 2) 2.200,00 €
Fernmelde- u. Informationstechnische Anlagen 1.700,00 €
Gebäudeautomation 2.000,00 €
600
700 Baunebenkosten
‚Architektenhonorar 47.500,00 €
Tragwerksplanung und Wärmeschutznachweis 25.000,00 €
Brandschutzgutachten 2.500,00. €
Sicherheils- und Gesundheitskoordination 3.500,00€
Sonstiges . 3.000,00 €
Münster 22.09.2006
Anlage4-Folgelasten.pdf
2117 Zeichen
Anlage 4
Amt
67
Bearbeiter/-in (Name)
Wilhelm Klönne
Ruf
6712
Datum
24.08.2006
Folgelastenberechnung
- Anlage zur Vorlage Nr. V/0656/2006 -
A Investitionsmaßnahme
Investitionsmaßnahme
Friedhof Angelmodde,Bewinkel-Neubau
Schutzdach, Kolumbarien, Sozial-und
Betriebsgebäude
Haushaltsstelle
TP 1301/1302
Jahr der Fertigstellung
2007
B Kapitalbedarf / Finanzierung
Art Euro %
Zuschüsse und Zuweisungen
Beiträge
Eigenanteil 625.000,00 100
Gesamt-Kapitalbedarf 625.000,00 100
C Gesamtkosten der Investitionsmaßnahme
Art Euro %
Gesamtkosten der Investitionsmaßnahme
davon
Grunderwerb
Baukosten 625.000,00 100
Beschaffungen
Lehrmittel
Sonstiges
Gesamtkosten 625.000,00 100
- 2 -
...
D Folgekosten
Art Euro %
Personalausgaben
Unterhaltung d. rundstücke u. baul. Anlagen 7.500,0 0 18.67
Unterhaltund d. sonst. unbewegl. Vermö-
gens
Mieten und Pachten
Bewirtschaftung d. Grundstücke u. baul.
Anlagen
6.899,00 17,18
Haltung von Fahrzeugen
Sonstige Verwaltungs- und Betriebsausga-
ben
2.563,00 6,38
Kalkulatorische Abschreibung 8.929,00 22,23
Kalkulatorische Zinsen 14.263,39 35,54
Gesamt-Folgekosten 40.154,29 100
E Folgeerträge
Art Euro / Jahr
Lfd. Zuweisungen
Benutzungsgebühren und ähnliche Entgelte
Mieten und Pachten
Sonstige Verwaltungs- und Betriebserträge
Summe Folgeerträge ./.
F Entfallende Ausgaben
G Entfallende Einnahmen
Art Euro
Ausgaben ./.
Einnahmen ./.
H Folgelasten
Art Euro
40.154,29 D ./. E ./. F + G
Euro %
einschl. kalkulatorische Abschreibung und Zinsen 40.154,29
in % der Gesamtkosten 6.42
ohne kalkulatorische Abschreibung und Zinsen 16.962
- 3 -
in % der Gesamtkosten 2,71
I Folgeinvestitionen
Art Zeitpunkt Euro
J Erläuterungen
I. A.
gez.
Wilhelm Klönne
Anlage1-Friedhof.pdf
65 Zeichen
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Anlage1-Friedhof_EG.pdf
344 Zeichen
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Anlage1-Friedhof_Ansiicht_Schnitt.pdf
117 Zeichen
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Anlage2-Öko-Checkliste.pdf
5863 Zeichen
- Schoeps und Schlüter Architekten BDA -
Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien
Planung
1. Darstellung des Energiesparkonzeptes
Nur die Räume im Sozial- und Pausenbereich (Wirtsch aftsgebäude 1) werden
wärmegedämmt. Alle nicht ständig benutzten Räume (Wirtschaftsgebäude 2) werden den
kurzfristigen Nutzerbedürfnissen entsprechend nicht wärmegedämmt und nicht beheizt.
2. Jahres-Heizwärmebedarf
gem. Rechenverfahren EnEV 2002
Geplant: qh=0,33 kWh /( m
2 * a)
Zulässig: qh=0,47 kWh /( m
2 * a)
Jahres-Heizwärmebedarf nach gesonderte Methode
Methode: Monatsbilanzverfahren
Jahres-Heizwärmebedarf: 58,47 in kWh /( m
2 * a)
Anmerkung:
Aufgrund des sich aus der Gebäudekubatur ergebend en A/V-Verhältnisses
von 0,88 (m -1) ist der genannte Jahres-Heizwärmebedarf als gut
einzustufen. Die Außenbauteile unterschreiten den i n der EnEV 2002
geforderten Höchstwert bzgl. des Transmissionswärme verlustes um
29,8 %. Aus Kostengründen ist eine weitere Erhöhung der Dämm-
Maßnahmen nicht wirtschaftlich.
3. Verhältnis wärmeübertragende Gebäudehülle (A) zu m beheizten
Bauwerksvolumen (V)
A / V : 0,88 ( m
-1 )
4. Wärmeerzeugung
über
Einzelheizung
Zentralheizung
mit
Gas, Oel, Strom
sonstige Wärmelieferung
Nahwärmesystem
Fernwärmesystem
5. Sonnenenergienutzung, aktiv
Sonnenkollektoren
zur
Warmwassererzeugung für Gerätewartwohnung
Beheizung
Stromerzeugung
6. Wasser/Begrünung
Regenwassernutzung
wird dem öffentlichen Kanalnetz zugeführt
Regenwasserverrieselung
wird aus konstruktiven Gründen nicht empfohlen
Versiegelung des Grundstückes (%)
Pflasterflächen Betriebshof (ca. 770 m²), Pflasterf lächen Stellplätze und Zufahrt
Leichenwagen (ca. 200 m²), Asphaltflächen Fahrban (ca. 560 m²), Pflasterflächen Gehweg
(Zugang v. Geh.- u. Radwegen ca. 260 m²), Platz- u. Wegflächen in wassergeb. Decke (ca.
240 m²), Wirtschaftsgebäude 1 (ca. 185 m²), Wirtschaftsgebäude 2 (ca. 185 m²)
Gesamtfläche des Grundstücks ca. 7000 m², Gesamtfläche der Versiegelung ca. 2400 m²
Versiegelung in Prozent: 29,2 %
Ersatzmaßnahmen
keine
Dach-/Fassadenbegrünung
wird aus Kostengründen nicht durchgeführt
7. Maßnahmen zum Immissionsschutz
Schall / Lärm
keine
Altlasten /Schadstoffe
keine
8. Sonstige Angaben
keine
Ausführung
1. wesentliche Baustoffe
Tragwerk
Wirtschaftsgebäude 1 + 2:
- Einzel- und Streifenfundamente aus Stahlbeton nach statischen Erfordernissen
- Bodenplatte im Wirtschaftsgebäude 1 aus Stahlbeton nach statischen Erfordernissen
- tragende Wände: - Wirtschaftsgebäude 1: 17,5 cm Poroton Agrarziegel
- Wirtschaftsgebäude 2: 24 cm Poroton Agrarziegl
- Dachkonstuktion: Holzsparrendach mit Alumiumbahndeckung
Schutzdach:
- Fundamente aus Stahlbeton nach statischen Erfordernissen
- Stützen und Dachtragwerk aus farbig beschichteter Stahlkonstruktion nach
statischen Erfordernissen
- optional: seitliche Sicherheitsgläser mit farbiger Gestaltung
Friedhofsmauer:
- Streifenfundamente aus Stahlbeton nach statischen Erfordernissen
- 24 cm Poroton Agrarziegel als Sichtmauerwerk mit einer Tragstruktur aus Stahl/Beton
Fassade (Aufbau von innen nach außen beschrieben)
Wirtschaftsgebäude 1: 17,5 cm Poroton Agrarziegel, 8 cm Kerndämmung,
24 cm Poroton Agrarziegel
Wirtschaftsgebäude 2: 24 cm Poroton Agrarziegel als Sichtmauerwerk
Dach
Wirtschaftsgebäude 1: flach geneigtes Pultdach (Aluminumdeckung, 5 cm Dämmung,
Folie, 3 cm Rauhspundschalung, 24/10 cm Holzsparren gemäß Statik mit 24 cm
Zwischensparrendämmung, Dampfsperre, 2,2 cm OSB)
Wirtschaftsgebäude 2: flach geneigtes Pultdach mit Aluminiumdeckung
(Aluminumdeckung, Folie, 3 cm OSB, 24/10 cm Holzsparren gemäß Statik)
Fenster
thermisch getrennte Aluminiumfenster mit farbiger Beschichtung und Isolierverglasung
Innenwände
11,5 cm Poroton Agrarziegel als Sichtmauerwerk
Innentüren
Stahlumfassungszargen mit farbigem Anstrich, Türblätter mit Röhrenspankern und HPL-
Oberflächen, teilw. mit Feuchtraumeigenschaften je nach Erfordernissen
Bodenbeläge
Wirtschaftsgebäude 1: Feinsteinzeug-Fliesen auf Estrich, Dämmung, Stahlbetonsohle nach
statischen Erfordernissen
Wirtschaftsgeäbude 2: Pflasterung wie im Innenhof; Asphalt im Bereich des
Bagger-Abstellplatzes
Verkleidungen: keine
Anstriche: lösungsmittelfreie Dispersionsanstriche
2. Einsatz von durch Ratsbeschlüsse indizierte Bau stoffe
PVC
Tropenholz
FCKW / HFCKW -haltige Baustoffe
Begründung für Einsatz: keine
3. Haustechnik / Technische Gebäudeausrüstung
(Es sind jeweils die Kenndaten Beleuchtung, Lüftun g, Kühlung, Bürogeräte und Heizungs pumpe
aufzuführen. Für den Luftdichtigkeitstest gilt DIN 4108, Beiblatt(Entwurf))
Wesentlichen Komponenten des Heizsystems
Zentralheizung
Lüftungsanlagen ohne Wärmerückgewinnung
keine
Einsparungsmaßnahmen in der Elektro- und Beleuchtu ngstechnik
Verwendung von Energiesparleuchten und Bewegungsmeldern
Wasserspartechniken
Druckspüler mit Spartaster
Luftdichtigkeit des Gebäudes
wird durch den Einbau von Dichtungsbändern und Anschlussfolien erreicht
4. Abfallvermeidungskonzept
Einsatz von Recyclingstoffen
Recyclingschotter wird unterhalb der Betonsohle eingebaut
Abfallvermeidungskonzeptes in der Planung- und Bau ausführung
Darstellung der wesentlichen Aspekte, z.B. Vermeidung von Verbundwerkstoffen Reduzierung von
Baustoffverpackungen, Reststoffbehälter nach Arten differenzieren und kennzeichnen.
Verbundwerkstoffe werden nicht verbaut
aufgestellt:
Münster, 22.09.2006
Schoeps und Schlüter Architekten BDA
Architekt
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Bewinkel
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0656/2006
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 23.08.2006
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37