Mandari Insight

4287/2016

Vorstellung des Gesamtkonzeptes zur baulichen Entwicklung des Krankenhauses Porz am Rhein für die medizinisch ambulante Versorgung bis 2040

Mitteilung Ausschuss 15.05.2017

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Nächste Beratung: Gesundheitsausschuss, Sitzung am 04.07.2017, TOP 6.3

Anlage 1

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Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss (1) Version 15.5.17

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Anlage 1

1755 Zeichen

II
I
I
30
ca. 30 Stellplätze
54 a
10
56
54
50 c
14
18
54 c
20
56 c
16
56 a
52 a
52 c
12
50
22
F
IV
FIV
FI FIV
FIV
IV
FIV
F
IV
FI
FIV
-I
-I
-I
-I
-I
V VF
VF
V
VF
IV F
VF
2
2(1)
F
IV
I
I
III
I
III
FI
FI FI
148
-I
-I
-I
IF
IF
IF
IF
F
I
IIF
IF
IF
M
I F
IF
I
IF
II
III
IF
IS
-I-I
7
9
19
3 d
29
3
3
3 c
3
21
21
18
18
25
3 b
11
15
7
1
13
3 a
5
5
31
33
HsNr. 35
HsNr. 16
8
HsNr. 14 (4)
(22)
(21)
(10)
(6)
(11)
(1)
(8)
(7)
(13)
(23)
(20)
(3)
(12)
(2)
(1)
(5)
(1)
(9)
(1)
Hauptstraße
Hauptstraße
Hauptstraße
Dülkenstraße
Weg
Weg
Weg
M
III
F
F
V
F
Urbacher Weg
(1)
F
Krkhs.
I F
F
IV
F
VI
FI
F
Fußweg
M
M
IF
796
3731390
Urbacher Weg
Weg
1
P-Angestellte
II F
REHA
II
III
V
III
I
III
III
IV
Kinderg.
1 ttinhcsbaua
B
2 ttinhcsbaua
B
IV F
Schwesternwohnheim
IV F
Schwesternwohnheim
 .lptS 562 )2AB( gnuretiewrE t
maseg 
 .lptS 702 )1AB( t
maseg 
Stauraum für 7-8 Fahrzeuge
II F
Verwaltung
Fußweg
Fußweg
III FSonnendeck
(1)IF
Weg
(19) F
F
VF
VF
VF
VF
VM
VM
VM
F
F
I
P
I
P
IV
IV
F
IV
F
IV
II
II
II
II
II
II
II
II
II
II
II
II
II
II
II
II
P
P
P
P
P
P
P
P
P
P
P
P
P
P
P
P
I
I
I
F
F
F
50 a
50 b
52
52 b
54 b
56 b
II
III
Kinderklinik
FII
Weg
Fußweg
Weg
F
IV
F
22
F
IF
Stauraum für 3-4 Fahrzeuge
Kölner Straße
Steinstraße
Ensener Weg
Dülkenstraße
F
VIII
mit TG
BA III
mit TG ( 20 STPL)
BA I
M
V
P
IV
5.785 m² BGF IV
III
Krankenhaus Erweiterung mit TGBA II
Krankenhaus Erweiterung
Krankenhaus Erweiterung 
FussgängerüberwegFussgängerüberweg
MIII -I
F
F
F
F V+STG
IV+STG
IV+STG
IV+STG
Ernst-Mühlendyck-Str.18 ° 51143 Köln ° Tel.: 02203 / 59060 ° Fax: 02203 / 590659
Wittkowski & Partner
DIPLOM-INGENIEURE
ARCHITEKTEN AKNW
BV KÖLN-PORZ, URBACHER WEG
Masterplan, Ausschnitt Nord
1:2000
VP443
13.03.2017
„K R A N K E N H A U S  
PO R Z A M R HE IN“ g G mb H 
BA III
Realisierung 
2040

Mitteilung Ausschuss

7461 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/61/1 
613 hüls ma 
Vorlagen-Nummer  15.05.2017 
 4287/2016 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Stadtentwicklungsausschuss 11.05.2017 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 16.05.2017 
Gesundheitsausschuss 04.07.2017 
 
Vorstellung des Gesamtkonzeptes zur baulichen Entwicklung des Krankenhauses Porz am 
Rhein für die medizinisch ambulante Versorgung bis 2040;  
Bezug: TOP 14.1 der 20. Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vom 10.11.2016, 
Aufhebung des Aufstellungsbeschlusses für den Bebauungsplan-Entwurf 74400/05 
Arbeitstitel: Urbacher Weg in Köln-Porz-Ensen (Session: 2318/2016) 
 
Das Krankenhaus Porz am Rhein gGmbh hat der Verwaltung einen Masterplan zur baulichen 
Entwicklung des Klinikareals vorgelegt. Hintergrund sind die stetig steigenden Fallzahlen für 
die ambulante und stationäre Versorgung und die damit verbundenen Engpässe im Bestands-
gebäude. Der Entwicklungsdruck soll durch eine Erweiterung und Neuordnung der medizin-
rechtlichen und wirtschaftlichen Prozesse gesteuert werden und in Form von drei Bauab-
schnitten kompensiert werden: 
 1. Bauabschnitt: kurzfristige Bedarfsdeckung bis 2018 
(Flächenwechsel vom Bestandsgebäude zum ambulanten Versorgungszentrum) 
 
 2. Bauabschnitt: mittelfristige Bedarfsdeckung bis 2027 
(ambulantes medizinisches Versorgungszentrum) 
 
 3. Bauabschnitt: langfristige Bedarfsdeckung bis 2040 
(Vorhaltefläche Erweiterungs- und/oder Neubau) 
 
Hintergrund sind die fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten auf dem Klinikareal, da grundlegende 
funktionale Bezüge (Andienung der Notfall-Ambulanz, Haupterschließung etc.) über den Urbacher 
Weg vollzogen werden müssen. Daher ist eine phasenweise Fortentwicklung des Bestands nur unter 
Inanspruchnahme der nördlichen Flächen möglich, um den heutigen Betrieb parallel zu den Baupha-
sen aufrecht halten zu können. Konkret zeigen sich die Veränderungen in der Steigerung der ambu-
lanten Fallzahlen von 2008 bis 2014 von 30 000 auf 40 000, Tendenz stetig steigend, unterstützt 
durch die Gesundheitsreform mit Schwerpunkt ambulanter Behandlung. Der Grund zu den stationä-
ren sowie ambulanten Fallzahlen ist in der demographischen Entwicklung begründet. Unter den vor-
genannten Steigerungen im Bereich der ambulanten sowie aber auch der stationären Fallzahlen 
kommt es zu erheblichen Einschränkungen und Engpässen im Bestandsgebäude des Krankenhau-
ses Porz, der Versorgung im stationären sowie im ambulanten Bereich. Daraus resultierend ist eine 
Erweiterung des KH Porz durch einen Neubau für die medizinisch ambulante Versorgung (1. Bauab-
schnitt) direkt neben dem Krankenhaus (Bettenhaus) geplant. Beide Baukörper werden mittels eines 
unterirdischen Ganges miteinander verbunden, um die Zugehörigkeit und Funktionen von beiden 
Häusern eng zu verknüpfen. Der jetzige ambulante Bereich des KH Porz wird aus dem bestehenden 
Bettenhaus ausgegliedert und dem Neubau zugeführt. Die Ausgliederung ist erforderlich, um die sta-

2 
 
tionäre Versorgung sicherzustellen (circa 30 bis 35 Betten). Das ermöglicht im Bettenhaus die lang 
erforderlich gewordene Kapazitätssteigerung des Bettenangebots, um den jetzigen Bedarf abzude-
cken. Der 1. Bauabschnitt ist bereits zum heutigen Zeitpunkt, bis auf 400 m², die als Reservefläche 
dienen, mit den verschiedenen Fachbereichen gefüllt. 
 
Ausgehend von der wohnbaulichen Verdichtung im Stadtbezirk Porz sowie der Umlandgemeinden, ist 
die medizinisch stationäre und ambulante Versorgung sicherzustellen und den Bedarfen anzupassen. 
Aufgrund der aktuellen Haushaltsprognose aus Mai 2015 beläuft sich der aktuelle Wohnungsbedarf in 
Köln für den Zeitraum von 2015 bis 2030 (15 Jahre) auf rund 66 000 Wohnungen. Die bekannten 
Umsetzungs- und Potenzialgrößen belaufen sich zurzeit auf 33 400 Wohneinheiten. Für die ambulan-
te Versorgung der Bevölkerung, die von der Tendenz aufgrund der Gesundheitsreform stärker steigen 
wird, ist der 2. Bauabschnitt mit dem ambulanten Versorgungszentrum und weiteren Fachbereichen 
auf der östlichen Seite des Urbacher Weges erforderlich. 
 
Der 2. Bauabschnitt, der mittelfristig zwischen 2020 und 2025 geplant ist, ist aus heutiger Sicht für 
das ambulante OP-Zentrum mit Aufwachräumen und einem Intensiv-Stationsbereich sowie 30 Zim-
mern für kurzzeitstationäre Aufenthalte und Gästezimmer mit weiteren Fachbereichen wie Gastro-
enterologie, kinderärztliche Versorgung und kinderärztlicher Notdienst, Orthopädie und der Kranken-
pflegeschule bis auf 600 m² verplant. Laut überschlägigen Ermittlungen zu den stationären und ambu-
lanten Fallzahlen bei einer Bevölkerungsdichte von 135 000 Einwohnern werden die stationären Fälle 
bis 2040 bis auf mind. 35 000 Fälle steigen, bei ambulanten Fällen bis 60 000. Diese Grundstücksflä-
che östlich des Urbacher Weges als Erweiterungsfläche für das KH Porz ist im Bebauungsplan fest-
geschrieben worden. Die stationäre Versorgung wird dann im neu auszurichtenden Bettenhaus auf 
den vorgenannten Bevölkerungszuwachs für die dargestellte Entwicklung neu auszurichten sein. 
Nach jetzigen Berechnungsgrundlagen werden circa 40 bis 50 zusätzliche Betten bis 2040 erforder-
lich. 
 
Des Weiteren werden bei prognostizierter Bevölkerungsentwicklung verschiedene medizinische 
Fachbereiche aus dem Hauptgebäude auszugliedern sein. Daher ist die gesamte Restfläche des 
Grundstücks für diese Erweiterungsmaßnahmen vorzuhalten. Diese Fläche bleibt für die Entwicklung 
des Krankenhauses Porz vorbehalten, das heißt der bestehende Bebauungsplan mit der Ausweisung 
"SO-Erweiterungsfläche des Krankenhauses Porz" ist für die städtebauliche Ordnung erforderlich. Da 
bis 2040 die Bestandsgebäude in die Jahre gekommen sein werden, sind diese zu sanieren und um-
zurüsten, um sie auf den neuesten technischen Stand, der von den Krankenkassen gefordert und von 
den privaten Krankenkassen angeraten wurde, zu bringen. Daher ist es erforderlich, einen weiteren 
Neubau auf der Restfläche, östlich des Urbacher Weges, bis 2040 in Erwägung zu ziehen. 
 
Durch die Entwicklung im KH Porz (Bettenhaus) und der Erweiterung mit der ambulanten Versorgung 
1. Bauabschnitt sowie den 2. Bauabschnitt ist bereits für den 1. Bauabschnitt ein Parkhaus erforder-
lich, wobei der bestehende Parkplatz mit 100 Stellplätzen in dieser Phase bestehen bleibt. Eine Er-
weiterung dieses Parkhauses um 200 Stellplätze ist mit dem 2. Bauabschnitt vorgesehen. Das Park-
haus dient nur den Patienten und dem Besucherverkehr. Die restlichen 400 vorhandenen Parkplätze 
sind für die mehr als 900 Mitarbeiter, die in drei Schichten arbeiten, bestimmt. 
 
Das Parken auf dem Straßenbereich des gesamten Urbacher Weges soll hierbei neugeordnet wer-
den. Diese Parkflächen sind dem Parkhaus zuzuführen und zugunsten einer Qualitätssteigerung im 
öffentlichen Raum zurückzubauen. Damit wird die Verkehrs- sowie Parksituation auf dem Urbacher 
Weg verbessert, unterstützt durch eine separate Zufahrt von der Kölner Str. auf das Krankenhausge-
lände für den Personal-, Anliefer- und Krankentransportverkehr. 
 
Als Kompensation für die im Wohnungsbauprogramm 2015 angesetzten circa 230 Wohnungen (circa 
40 EFH, 190 Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau) bietet das Krankenhaus Porz am Rhein eine 
Fläche auf dem heutigen Klinikgelände an. Diese Fläche an der Kölner Straße weist ein Potential von 
circa 100 Wohneinheiten auf.

3 
 
Anlagen 
Masterplan Krankenhaus Porz am Rhein 
Visualisierungen 
 
 
 
gez. Höing

Mitteilung Ausschuss (1) Version 15.5.17

7415 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/61 
613 hüls ma 
Vorlagen-Nummer 29.03.2017 
 4287/2016 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 16.05.2017 
Stadtentwicklungsausschuss 30.03.2017 
 
Vorstellung des Gesamtkonzeptes zur baulichen Entwicklung des Krankenhauses Porz am 
Rhein für die medizinisch ambulante Versorgung bis 2040;  
Bezug: TOP 14.1 der 20. Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vom 10.11.2016, 
Aufhebung des Aufstellungsbeschlusses für den Bebauungsplan-Entwurf 74400/05 
Arbeitstitel: Urbacher Weg in Köln-Porz-Ensen (Session: 2318/2016) 
 
Das Krankenhaus Porz am Rhein gGmbh hat der Verwaltung einen Masterplan zur baulichen Ent-
wicklung des Klinikareals vorgelegt. Hintergrund sind die stetig steigenden Fallzahlen für die ambu-
lante und stationäre Versorgung und die damit verbundenen Engpässe im Bestandsgebäude. Der 
Entwicklungsdruck soll durch eine Erweiterung und Neuordnung der medizinrechtlichen und wirt-
schaftlichen Prozesse gesteuert werden und in Form von drei Bauabschnitten kompensiert werden: 
 1. Bauabschnitt: kurzfristige Bedarfsdeckung bis 2018 
(Flächenwechsel vom Bestandsgebäude zum ambulanten Versorgungszentrum) 
 2. Bauabschnitt: mittelfristige Bedarfsdeckung bis 2027 
(ambulantes medizinisches Versorgungszentrum) 
 3. Bauabschnitt: langfristige Bedarfsdeckung bis 2040 
(Vorhaltefläche Erweiterungs- und/oder Neubau) 
 
Hintergrund sind die fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten auf dem Klinikareal, da grundlegende 
funktionale Bezüge (Andienung der Notfall-Ambulanz, Haupterschließung etc.) über den Urbacher 
Weg vollzogen werden müssen. Daher ist eine phasenweise Fortentwicklung des Bestands nur unter 
Inanspruchnahme der nördlichen Flächen möglich, um den heutigen Betrieb parallel zu den Baupha-
sen aufrecht halten zu können. Konkret zeigen sich die Veränderungen in der Steigerung der ambu-
lanten Fallzahlen von 2008 bis 2014 von 30 000 auf 40 000, Tendenz stetig steigend, unterstützt 
durch die Gesundheitsreform mit Schwerpunkt ambulanter Behandlung. Der Grund zu den stationä-
ren sowie ambulanten Fallzahlen ist in der demographischen Entwicklung begründet. Unter den vor-
genannten Steigerungen im Bereich der ambulanten sowie aber auch der stationären Fallzahlen 
kommt es zu erheblichen Einschränkungen und Engpässen im Bestandsgebäude des Krankenhau-
ses Porz, der Versorgung im stationären sowie im ambulanten Bereich. Daraus resultierend ist eine 
Erweiterung des KH Porz durch einen Neubau für die medizinisch ambulante Versorgung (1. Bauab-
schnitt) direkt neben dem Krankenhaus (Bettenhaus) geplant. Beide Baukörper werden mittels eines 
unterirdischen Ganges miteinander verbunden, um die Zugehörigkeit und Funktionen von beiden 
Häusern eng zu verknüpfen. Der jetzige ambulante Bereich des KH Porz wird aus dem bestehenden 
Bettenhaus ausgegliedert und dem Neubau zugeführt. Die Ausgliederung ist erforderlich, um die sta-
tionäre Versorgung sicherzustellen (circa 30 bis 35 Betten). Das ermöglicht im Bettenhaus die lang 
erforderlich gewordene Kapazitätssteigerung des Bettenangebots, um den jetzigen Bedarf abzude-
cken. Der 1. Bauabschnitt ist bereits zum heutigen Zeitpunkt, bis auf 400 m², die als Reservefläche 
dienen, mit den verschiedenen Fachbereichen gefüllt.

2 
 
 
Ausgehend von der wohnbaulichen Verdichtung im Stadtbezirk Porz sowie der Umlandgemeinden, ist 
die medizinisch stationäre und ambulante Versorgung sicherzustellen und den Bedarfen anzupassen. 
Aufgrund der aktuellen Haushaltsprognose aus Mai 2015 beläuft sich der aktuelle Wohnungsbedarf in 
Köln für den Zeitraum von 2015 bis 2030 (15 Jahre) auf rund 66 000 Wohnungen. Die bekannten 
Umsetzungs- und Potenzialgrößen belaufen sich zurzeit auf 33 400 Wohneinheiten. Für die ambulan-
te Versorgung der Bevölkerung, die von der Tendenz aufgrund der Gesundheitsreform stärker steigen 
wird, ist der 2. Bauabschnitt mit dem ambulanten Versorgungszentrum und weiteren Fachbereichen 
auf der östlichen Seite des Urbacher Weges erforderlich. 
 
Der 2. Bauabschnitt, der mittelfristig zwischen 2020 und 2025 geplant ist, ist aus heutiger Sicht für 
das ambulante OP-Zentrum mit Aufwachräumen und einem Intensiv-Stationsbereich sowie 30 Zim-
mern für kurzzeitstationäre Aufenthalte und Gästezimmer mit weiteren Fachbereichen wie Gastro-
enterologie, kinderärztliche Versorgung und kinderärztlicher Notdienst, Orthopädie und der Kranken-
pflegeschule bis auf 600 m² verplant. Laut überschlägigen Ermittlungen zu den stationären und ambu-
lanten Fallzahlen bei einer Bevölkerungsdichte von 135 000 Einwohnern werden die stationären Fälle 
bis 2040 bis auf mind. 35 000 Fälle steigen, bei ambulanten Fällen bis 60 000. Diese Grundstücksflä-
che östlich des Urbacher Weges als Erweiterungsfläche für das KH Porz ist im Bebauungsplan fest-
geschrieben worden. Die stationäre Versorgung wird dann im neu auszurichtenden Bettenhaus auf 
den vorgenannten Bevölkerungszuwachs für die dargestellte Entwicklung neu auszurichten sein. 
Nach jetzigen Berechnungsgrundlagen werden circa 40 bis 50 zusätzliche Betten bis 2040 erforder-
lich. 
 
Des Weiteren werden bei prognostizierter Bevölkerungsentwicklung verschiedene medizinische 
Fachbereiche aus dem Hauptgebäude auszugliedern sein. Daher ist die gesamte Restfläche des 
Grundstücks für diese Erweiterungsmaßnahmen vorzuhalten. Diese Fläche bleibt für die Entwicklung 
des Krankenhauses Porz vorbehalten, das heißt der bestehende Bebauungsplan mit der Ausweisung 
"SO-Erweiterungsfläche des Krankenhauses Porz" ist für die städtebauliche Ordnung erforderlich. Da 
bis 2040 die Bestandsgebäude in die Jahre gekommen sein werden, sind diese zu sanieren und um-
zurüsten, um sie auf den neuesten technischen Stand, der von den Krankenkassen gefordert und von 
den privaten Krankenkassen angeraten wurde, zu bringen. Daher ist es erforderlich, einen weiteren 
Neubau auf der Restfläche, östlich des Urbacher Weges, bis 2040 in Erwägung zu ziehen. 
 
Durch die Entwicklung im KH Porz (Bettenhaus) und der Erweiterung mit der ambulanten Versorgung 
1. Bauabschnitt sowie den 2. Bauabschnitt ist bereits für den 1. Bauabschnitt ein Parkhaus erforder-
lich, wobei der bestehende Parkplatz mit 100 Stellplätzen in dieser Phase bestehen bleibt. Eine Er-
weiterung dieses Parkhauses um 200 Stellplätze ist mit dem 2. Bauabschnitt vorgesehen. Das Park-
haus dient nur den Patienten und dem Besucherverkehr. Die restlichen 400 vorhandenen Parkplätze 
sind für die mehr als 900 Mitarbeiter, die in drei Schichten arbeiten, bestimmt. 
 
Das Parken auf dem Straßenbereich des gesamten Urbacher Weges soll hierbei neugeordnet wer-
den. Diese Parkflächen sind dem Parkhaus zuzuführen und zugunsten einer Qualitätssteigerung im 
öffentlichen Raum zurückzubauen. Damit wird die Verkehrs- sowie Parksituation auf dem Urbacher 
Weg verbessert, unterstützt durch eine separate Zufahrt von der Kölner Str. auf das Krankenhausge-
lände für den Personal-, Anliefer- und Krankentransportverkehr. 
 
Als Kompensation für die im Wohnungsbauprogramm 2015 angesetzten circa 230 Wohnungen (circa 
40 EFH, 190 Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau) bietet das Krankenhaus Porz am Rhein eine 
Fläche auf dem heutigen Klinikgelände an. Diese Fläche an der Kölner Straße weist ein Potential von 
circa 100 Wohneinheiten auf.  
 
Gez. Höing 
 
 
Anlagen 
Masterplan Krankenhaus Porz am Rhein 
Visualisierungen

Beratungsverlauf (3)

30.03.2017 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 17.17 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
16.05.2017 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 9.2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
04.07.2017 Gesundheitsausschuss
TOP 6.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
4287/2016
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
15.05.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27