0003/2024
Sachstandsbericht Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Stand: 18. Januar 2024
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 24.01.2024 0003/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 29.01.2024 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In- ternationales 29.01.2024 Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 30.01.2024 Sachstandsbericht Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Stand: 18. Januar 2024 Der Sachstandsbericht zur Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Stand 18. Januar 2024, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gez. Greitemann
Anlage 1 - Sachstandsbericht
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Neubau Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud
mit Neubau Blockrandbebauung für städtische Nutzflächen
1. Kerndaten des Projektes
Standort: Köln, Martinstraße 34 - 42 (Flurstück 1184)
Bauherrin: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
Planungszeit:2019 - 2023
Bauzeit: 2022 - 2027
Projektbeschreibung:
In der Kölner Altstadt zwischen Martinstraße, Obenmarspforten und Steinweg
wird ein Gebäudekomplex errichtet, der die Erweiterung des
Wallraf-Richartz Museums und Fondation Corboud, mit unterirdischer Erschließung
durch ein Verbindungsbauwerk zum Bestandsgebäude Museum Ungers beherbergen
wird. Außerdem sollen hochwertige städtische Nutzflächen im Bereich der
Blockrandbebauung errichtet werden.
Die Maßnahme umfasst zudem die Anbindung des bestehenden Museumsbaus
an das unterirdische Verbindungsbauwerk.
2. Termine
Meilensteine:
Planungsbeschluss Beauftragung GP 07/2017
Planungsbeschluss Beauftragung GP 03/2019
Baubeschluss 06/2020
Bauvorbescheid 09/2021
06/2022
Baugenehmigung Tiefbau - IST 07/2022
Baugenehmigung Hauptmaßnahme - IST 08/2022
Vergabe Tiefbau (Vergabepaket 1, VP 1 Baugrube, Gründung) 11/2023
Baubeginn (Start VP 1 - Baugrube, Gründung) 03/2024
Baubeginn (Start VP 2 - Hochbau) 11/2025
Fertigstellung Bau 06/2027
Inbetriebnahmephase Gebäude abgeschlossen 12/2027
Übergabe an den Nutzer 12/2027
Museumseinrichtung des Erweiterungsbaus WRM abgeschlossenQ2/2028
Eröffnung des Erweiterungsbaus WRM Q2/2028
Auszug aus dem Rahmenterminplan:Vorabzug
Im Bereich
Stand:18.01.2024
Index:01
Baugenehmigung - SOLL
Sachstandsbericht für den Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft und Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen
am 29.01.2024 und Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud am 30.01.2024
Die Vergabe des VP1 wird derzeit vorbereitet und soll zeitnah erfolgen.
Der Teilnahmewettbewerb für das VP2 endet am 18.01.2024. Die LPH 5
wurde planmäßig vor Weihnachten abgeschlossen.
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Neubau Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud
mit Neubau Blockrandbebauung für städtische Nutzflächen
Stand:18.01.2024
Index:01
Sachstandsbericht für den Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft und Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen
am 29.01.2024 und Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud am 30.01.2024
3. Kosten
Vertiefte Kostenschätzung gem. Baubeschluss Juni 2020
Verteilung Anteile 62 % auf die Erweiterung WRM / 38% auf die Blockbebauung
Titel I: Erweiterungsbau WRM (Die Nebenkosten werden dem Titel 1 zu 2/3 und Titel 2 zu 1/3 zugeordnet)
Baukosten KG 200-600 34’823’665 €
Baunebenkosten 16’854’558 €
Gesamtsumme (brutto) 51’678’223 € Finanzierungsanteil Stadt 100%
Titel II: Blockrandbebauung - städtische Verwaltungsflächen
Baukosten KG 200-600 15’948’273 €
Baunebenkosten 8’427’279 €
Gesamtsumme (brutto) 24’375’552 €
(ohne Grundstückkosten) Finanzierungsanteil Stadt 100%
Summe 76’053’775 €
zzgl. Risikoreserve (25%) 19’013’444 €
Gesamtsumme 95’067’219 €
Prognose Gesamtkostensituation:
Zahlungsstand= 22,3 Mio. € (brutto)
Verfügt (Auftrags-+Zahlungsstand)= 34,6 Mio. € (brutto)
4. Risiken
GrünGelb Rot
1 Baugrund (Kellerreste Kaufhaus Kutz, Schadstoffe, Bodendenkmäler, Kampfmittel, Ver- und Entsorgungsleitungen, U-Bahn Trasse)
2 Änderung der Planung durch Nutzer
3 Gesetzliche Änderungen
4 Insolvenzen
5 Mangelhafte Fremdleistungen
6 Genehmigungsverfahren (Baugenehmigung liegt vor)
7 Ausschreibungs- / Vergabeverfahren
8 Bauablauf (u.a. Materialknappheit/Lieferengpässe)
9 Belastbarkeit der Kostenermittlung
10 Vergaberisiko (Baupreisentwicklung und Marktlage)
11 Einhaltung Rahmenterminplan (z.B. Baugrundrisiken, siehe Punkt 1)
12 Erweiterter Planungsbedarf (z.B. im Zusammenhang mit dem Bestand und Baugrundrisiken , siehe Punkt 1)
13 Qualitäten Bau
14 Schnittstelle Grundstück Martinstrasse 32 (Baukonstruktiver Anschluss geklärt und Nachbarschaftsvereinbarung unterzeichnet)
15 Anlieger- und Bürgerbeschwerden
16 Vorhandene Bausubstanz / Brandschutz
17 Urheberrecht Ungers Erben (Vereinbarung liegt unterzeichnet vor)
Das Risikomanagement wurde aufgesetzt. Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung
sukzessive fortgeschrieben und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH5) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
0.010.020.030.040.050.060.070.080.090.0100.0Σ 95,1 Mio. €VerfügtZahlungs-stand34,6 Mio.22,3 Mio.Gesamt = Bau + Risiko51,7 Mio. € (Titel I)24,2 Mio. € (Titel II)76,1 Mio. € (Bau)19 Mio. € (Risiko)
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Neubau Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud
mit Neubau Blockrandbebauung für städtische Nutzflächen
Stand:18.01.2024
Index:01
Sachstandsbericht für den Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft und Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen
am 29.01.2024 und Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud am 30.01.2024
5. Erläuterung Sachstand
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Legende planmäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. Der Vergabeprozess für das Vergabepaket 2
läuft noch bis Q3/2024.
Das Risiko wird weiterhin als "hoch" eingestuft, da die Baugrundsituation (archäologische Funde,
Kampfmittel) bis zum Abschluss der Tiefbauarbeiten sehr risikobehaftet ist.
Es besteht aufgrund der Unsicherheiten im Baugrund (Archäologie, Kampfmittel) sowie in Anbetracht der aktuellen Marktsituation ein hohes
Kostenrisiko. Seitens des Generalplaners wurde die Kostenberechnung zum Ende der Leistungsphase 3 unter Berücksichtigung der Projektrisiken
sowie der allgemeinen Baupreissteigerungen durchgeführt. Die einzelnen Kostenbestandteile der Kostenberechnung werden derzeit vom
Projektmanagement geprüft und abgestimmt.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. Unvorhersehbare Beeinträchtigungen durch Erkenntnisse
aus der Baugrundsituation (Archäologie, Kampfmittel, Nachbarbebauung), sind jederzeit möglich.
Mit den Tiefbaumaßnahmen soll planmäßig im März 2024 begonnen werden. Im Rahmen des Vergabeprozesses wird der konkrete Ablauf der
Tiefbauarbeiten verifiziert. Derzeit ist die bauliche Fertigstellung des Gebäudes im Juni 2027 vorgesehen. Nach Abschluss der
Inbetriebnahmephase ist die Übergabe an den Nutzer im Dezember 2027 geplant.
Die Auswirkungen im Innenstadtbereich durch die zeitgleich stattfindenden Umgestaltungsmaßnahmen der Gürzenichstraße konnten im Zeitraum
Oktober/November 2023 projektübergreifend geklärt werden. Die Terminschiene für den Erweiterungsbau kann ohne nennenswerte
Beeinträchtigungen aufrechterhalten werden. Der konkrete Starttermin der Tiefbauarbeiten wird bis Ende Januar 2024 festgelegt.
Planung: Die Ausführungsplanung des Generalplaners wurde vor Weihnachten planmäßig abgeschlossen.
Ausschreibung und Vergabe: Die Angebote der Stufe 2 für den GU-Tiefbau (VP1) wurden ausgewertet. Die Anbieter wurden mit Schreiben vom
08.12.2023 über die Zuschlagserteilung vorab informiert.
Für die Hochbauleistungen (Vergabepaket 2, GU-Hochbau) wurde die Stufe 1 (Teilnahmewettbewerb) des Vergabeprozesses im September
gestartet. Der Teilnahmewettbewerb endet am 18.01.2024. Danach erfolgt eine Auswertung der eingegangenen Teilnahmeanträge.
Die Werkleitungsumverlegungen im Bereich Steinweg und Marsplatz laufen. Diese vorbereitenden Maßnahmen im umgebenden Straßenbereich
sind notwendig um später die Baugrube herstellen zu können. Die Leitungsumverlegungsarbeiten im Bereich Steinweg werden sich verzögern, da
die Fa. Vodafone erst ab der KW8 aus Kapazitätsgründen mit den Arbeiten beginnen kann. Mit den Leitungsumverlegungsarbeiten im Bereich der
Martinstraße kann, in Abhängigkeit zu den Arbeiten im Steinweg, daher erst im März/April 2024 begonnen werden.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, da die verbleibenden
Umverlegungsmaßnahmen vom Umfang her überschaubar, aber dennoch in Bezug auf
weitere archäologische Funde sowie damit einhergehende Verkehrsführungen
risikobehaftet sind.
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Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0003/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 24.01.2024
- Erstellt
- 02.01.2024 08:43