V/0701/2011
Sichtbarmachung der Aa in der Stadt, Aufwertung der Aa-Brücke am Spiekerhof
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Anlage 1-V- 0701-2011
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Aa – Brücke am Spiekerhof Sehr geehrter Herr Schowe, der Verein Kiepenkerlviertel e.V. hat auf seiner letzten Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit dem Finanzierungsbeitrag zur Aufwertung der Brücken- situation am Spiekerhof in Höhe von € 50.000,- zugestimmt. Ein weiterer Baustein unserer bürgerschaftlichen Beteiligung an diesem Projekt sind Gelder, welche durch einen projektbezogen gegründet en zweiten Verein gesammelt wurden, die für eine Patenschaft der Nachbarsch aft (unsers Vereins) über die neugestaltete Brückenanlage Verwendung finden könnten. Diese Patenschaft könnte sich über die Finanzierung kulture ller Veranstaltungen, der Möblierung und Beleuchtung der Brücke bis zu einer Ordnu ngspartnerschaft erstrecken. Diese Gelder dürfen aus fiskalischen Gründen nich t in das direkte Bauvorhaben einfließen. Die Vorentwürfe des Büros Dejoze´&Dr.Ammann würden für die Stadt Münster als Bauherrn kostenfrei nutzbar sein und so auch als privates En gagement für das Projekt gelten. Die Anwohner und Kaufleute des Viertels sehen in der m omentanen Nachkriegsarchitektur der Brücke den historischen Stellenwert gerade dieses Areals völlig unterrepräsentiert. Die ehemalige Aa – Furt an dieser Stelle gilt als Keimzelle der Besiedlung Münsters. Das Potential einer baulichen Sichtbarmachung dieses stadtgeschichtlich herausragenden Ortes ist sehr vielschichtig. Herr Schowe Amt für Stadtentwicklung,Stadtplanung und Verkehrsplanung Stadthaus 3, Albersloher Weg 33 48127 Münster Münster,19.9.2011 Anlage 1 zur V/ 0701/ 2011 Dass diese Stelle Anlaufpunkt von Stadtführungen werden würde, dass dezente kulturelle Veranstaltungen stattfinden könnten und dass verzehrzwangfreies Verweilen ermöglicht würde sind nur einige Aspekte. Die Pläne des Büros Dejoze´&Dr.Ammann sehen natürlich au ch eine behindertengerechte Anbindung des Aa- Uferweges vor. Du rch eine Rampenlösung wird nicht nur die Aa selber sichtbar, es entsteht auch ei ne Verweilzone und eine rollstuhl- und kinderwagenkompatible Wegeführung. Da die Aa im innerstädtischen Bereich in ihrem Bett mit telfristig naturnäher gestaltet werden soll, bietet sich die Möglichkeit an dieser Stelle damit zu beginnen. Hier wären die Maßnahmen für jeden sichtbar und damit akzeptanzfördernd. Ein wichtiger Aspekt ist auch, dass eine Freifläche entsteht , auf der in der warmen Jahreszeit Veranstaltungen stattfinden können. Viele Plä tze sind in den Sommermonaten gastronomisch genutzt und stehen daher nicht zur Verfügung. Bei Veranstaltungen wie „Schauraum“ oder „Flurstücke“ wäre dieses Areal ideal. Gleichzeitig schränkt die räumliche Begrenztheit Begehrlich keiten für eine kommerzielle Dauerbespielung ein. Wir müssen Münster für Einheimische und Gäste nachhaltig a ttraktiv halten. Städtebauliche Maßnahmen sehen wir hier als eines der wichtigsten Instrumentarien. Ein gutes Beispiel für die dauerhafte Aufwertung eine s ganzen Quartiers ist die Umgestaltung der Aasee-Terassen, kontrovers diskutiert (wie immer in Münster) – jetzt nicht mehr wegzudenken. Nur ein Baustein für Münsters Zukunftsfähigkeit. Diese Sicht der Dinge ist uns als Anwohner und Freunde d es Kiepenkerlviertels Motivation uns sowohl ideell, als auch monetär in dieses P rojekt einzubringen. Wir sehen die entstehenden Kosten als Investition. Diese Art I nvestition zahlt sich langfristig auch in der Leistungsfähigkeit der münsterschen Wirtschaft aus und ist daher mit Investitionen in Bildung, Verkehrsinfrastruktur oder Kultur gleichzusetzen. für den Verein Kiepenkerlviertel e.V. mit freundlichen Grüssen Jörg Lamskemper
Beschlussvorlage
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V/0701/2011 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Sichtbarmachung der Aa in der Stadt; Aufwertung der Aa-Brücke am Spiekerhof Beratungsfolge 11.10.2011 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 13.10.2011 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Die Planung zur Aufwertung der Aa-Brücke am Spiekerhof wird im Grundsatz beschlossen. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, die Planung in einer Bürgerinformation vorzustellen und den politischen Gremien anschließend erneut zu berichten. II. Finanzielle Auswirkungen: Es wird zur Kenntnis genommen, dass der Stadt Münster Baukosten in Höhe von ca. 450.000,00 € entstehen. An diesen Baukosten beteiligen sich die Kaufleute des Kiepenkerl-Viertels mit einer Summe von 50.000,00 €, sofern die Brücke nach gemeinsam mit der Stadt entwickelten Plänen umgestaltet wird. Ein Antrag auf Städtebaufördermittel des Landes NRW wurde 2010 gestellt. Die Maßnahme ist in das Stadterneuerungsprogramm 2011 aufgenommen worden. Die angekündigte Förderung beträgt ca. 265.000,- €. Teilfinanzplan Nr. Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 1201 Bereitstellung von Verkehrs- flächen und -anlagen Investitionsmaßnahme 4124 Spiekerhof Aa-Brücke Auszahlungen 2011 2012 25.000,- 425.000,- Baukosten Vorlagen-Nr.: V/0701/2011 Auskunft erteilt: Frau Lahn Ruf: 492 61 46 E-Mail: Lahn@stadt-muenster.de Datum: 13.09.2011 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0701/2011 265.000,- Zuwendungen Einzahlungen 2012 50.000,- Beteiligung Kie- penkerl Viertel Summe aller Auszahlungen/Saldo 135.000,- Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan-Entwurf bei der o. g. Produktgruppe veranschlagt: Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Beschlussausführung un- ter dem Vorbehalt steht, dass der Rat im Rahmen der Haushaltssatzung 2012 bzw. der mittelfristi- gen Ergebnis- und Finanzplanung die Ermächtigungen bereitstellt. Begründung: Wesentliche Handelsentwicklungen haben sich in den vergangenen Jahren südlich der Rothen- burg mit den Neubauten der MünsterArkaden, der Stubengasse und des Hanse-Karree vollzogen. Auch der universitäre Bereich und die Museen westlich und südlich des Domplatzes sind in dyna- mischer baulicher und inhaltlicher Entwicklung begriffen. Das entgegengesetzte Ende des Markt- bogens mit dem Kiepenkerl-Viertel an Bogenstraße und Spiekerhof bedarf im Gegenzug einer er- höhten städtebaulichen und denkmalpflegerischen Aufmerksamkeit, um einem Ungleichgewicht zu begegnen. Es gilt, den stadtgeschichtlich bedeutenden Bereich der nördlichen Aa-Querung ange- messen ablesbar zu machen und mit öffentlicher Nutzung zu beleben. Anlass für die Überlegung einer Neugestaltung des Spiekerhofes im Bereich der Aa-Brücke ist insofern die vergleichsweise mangelnde Attrakti vität dieses Bereiches und die damit verbundene mangelnde Funktionalität innerhalb der Stadtstruktur. Insgesamt ist die Aa von dem Brückenbe- reich der Straße Spiekerhof aus wenig erlebbar – unter anderem auch wegen der massiven Brü- ckenbrüstungen. Die Verbindung des Aa-Seitenweges über die Straße hinweg ist nicht ausrei- chend erkennbar und nutzbar. Dem Platz auf der Brücke fehlt Lebendigkeit und Anziehungskraft. Gleichwohl bieten das breit angelegte Brückenbauwerk und der kreuzende Aa- Seitenweg ein Po- tential zur Aufwertung des Spiekerhofes an dieser Stelle. Bei der Umgestaltung der Aa-Brücke am Spiekerhof geht es um einen Aspekt der Stadtentwick- lung, der im Städtevergleich zunehmend als wesentlich für die Profilierung der Innenstädte und die Identifikation ihrer Bürger diskutiert wird: Die Hervorhebung und Belebung eines wichtigen histori- schen Ortes – hier der ersten Aa-Querung als Ausgangspunkt der Siedlungsentwicklung Münsters. Die Umgestaltung verfolgt daher im Wesentlichen zwei Ziele: a) Hervorheben der historischen Bedeutung: Die Umgestaltung soll der historischen Bedeutung der Aa-Überquerung am Spiekerhof stärker gerecht werden. Die Bedeutung der Brücke liegt in ihrer seit Jahrhunderten andau- ernden Präsenz im Stadtgrundriss und den damit verbundenen Geschichtsdaten. Zur Zeit der Sachsenkriege Karls des Großen befanden sich beiderseits des Flusslaufes breite Sumpfgebiete, und nur an einer Stelle – im Bereich zwischen Spiekerhof und Bergstraße – bildete sich eine Kiesfurt. Hierüber verlief die friesische Heerstraße, ein alter Fernhandels- weg, der für Münsters wirtschaftliche Entwicklung von entscheidender Bedeutung war. Hier lag die kleine Sachsensiedlung „Mimigernaford“. Auf der Anhöhe ihr gegenüber grün- dete Luidger 793 ein Missionskloster. Das befestigte Kloster wurde zur Domburg, umgrenzt von Aa, Spiekerhof, Bogenstraße, Roggenmarkt, Drubbel, Prinzipalmarkt, Rothenburg bis zur Aa hinter der Pferdegasse. Dieser Bereich des ehemaligen Dombezirks ist bis heute im Stadtgrundriss ablesbar. Um die Jahrtausendwende erforderte der angewachsene Güter- - 3 - V/0701/2011 verkehr eine feste Brücke, die nachweislich seit dem 12. Jahrhundert an der Stelle der heu- tigen Spiekerhofbrücke gebaut wurde (Erstnennung der Spiekerhofbrücke 1186). Über die verkehrliche Funktion hinaus hat die heutige Brücke daher kulturelle Aufgaben zu erfüllen. Sie ist zwar kein Baudenkmal, aber ein wichtiger historischer Erinnerungsort. Sie erinnert u. a. an: • die früheste Stadtgeschichte mit der Furt im Aa-Lauf, dem mittelalterlichen Handelsweg und dem Beginn der Siedlungsentwicklung, • die Verbindung der ehemals selbständigen, mit eigenem Marktrecht und Gerichtsrecht ver- sehenen Gemeinde Überwasser mit Münster, • in Verbindung mit den ehemals vorhandenen Mühlen an die erste gewerbliche Nutzung der Aa, • die erste Regulierung und den Umbau der Aa zur Nutzbarmachung des Wassers, • an die Gründung des Magdalenenhospizes auf der Aa-Insel, dem ersten „öffentlichen Kran- kenhaus“. b) Die Aa erlebbar machen: Der Aa-Seitenweg, der den Spiekerhof quert, ist ein abgeschlossenes Förderprojekt aus den 90er Jahren, in dem im Rahmen des damaligen Stadtjubiläums eine Aufwertung des Uferbereichs entlang der Aa, kombiniert mit einem öffentlichen Weg, stadtübergreifende Zielsetzung war. Dadurch konnte der gesamte Aa-Bereich als innerstädtische Grünverbin- dung mit hohen Erholungsfunktionen weiterentwickelt werden. Vielfach wurden damit Pla- nungen aus den 1950er Jahren konsequent fortgeführt, um die Aa wieder in das Bewusst- sein und die Wahrnehmung der Bürger Müns ters zurück zu bringen. Einige Maßnahmen konnten 1993/94 nicht realisiert werden, dazu zählt auch der Bereich Spiekerhof/Aa- Brücke. Die Fläche auf der Brücke wurde bei der Maßnahme nicht umgestaltet, nur der Aa- Seitenweg mit den dazugehörenden Grünstreifen. Vor einer Umgestaltung des Brückenbereiches wird das Tiefbauamt prüfen, ob im Rahmen der ökologischen Verbesserung der Aa in der Innenstadt, die Möglichkeit besteht, die Be- tonsohle des Aa-Bettes teilweise zu entfernen und mit einem naturnäheren Material wieder herzustellen, um auch so die Aa an dieser Stelle erlebbarer zu machen. Der gesamte Bereich liegt im Geltungsbereich der Altstadtsatzung. Die Straßen- und Gehwegflä- chen im Brückenbereich befinden sich im Eigentum der Stadt. Die geplante Umgestaltung geht auf eine Initiative der Kaufleute zurück, hat sich aus dem Viertel entwickelt und soll neben der Verdeutlichung der historischen Situation zur Steigerung der Aufent- haltsqualität und Attraktivität beitragen. Die Kaufleute, die sich in dem Verein Kiepenkerl-Viertel e.V. zusammengeschlossen haben, sehen in der Umgestaltung eine für diesen Innenstadtbereich dringend notwendige Standortstärkung. Sie haben daher die Konzeptplanung und Kostenschät- zung übernommen und mit Schreiben vom 19.09.2011 zugesichert, sich mit 50.000,- € an den Baukosten zu beteiligen (Anlage 1). Ein Antrag auf Städtebaufördermittel des Landes NRW wurde 2010 für die Ziele „Belebung Aa/ Spiekerhof, barrierefreier Zugang, Lichtinszenierung (Masterplan Licht) und bauliche Anpassung“ gestellt (V/0350/2010). Die Maßnahme ist in das Stadterneuerungsprogramm 2011 des Landes NRW aufgenommen worden (V/0626/2011). Die angekündigte Förderung beträgt ca. 265.000,-€. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 450.000,- €. Projektbeschreibung: Die Aa-Brücke im Bereich Spiekerhof liegt in der Mitte einer Abfolge von Plätzen und platzartigen Straßenerweiterungen im Altstadtgefüge, beginnend am Drubbel, über den Platz am Kiepenkerl, - 4 - V/0701/2011 Spiekerhof: Brücke über die Aa, Platz an der Überwasserkirche (Mühlenkolk) über die Frauenstra- ße dann zum Hindenburgplatz. Die geplante Neugestaltung (Anlagen 2a, 2b, 2c) ist in unmittelba- rem räumlichen und funktionalen Zusammenhang mit der Entwicklung im gesamten Quartier Ro- senplatz/ Spiekerhof/ Bogenstraße/ Kiepenkerl und Drubbel zu sehen. Die Neugestaltung der Aa-Brücke am Spiekerhof sieht folgende Verbesserungen vor: • Die Brücke wird als Brückenbauwerk durch ein transparentes Geländer erkennbar gestal- tet. • Der Gehwegbereich wird durch eine neue Pflasterung analog der in der kleinen Bergstraße anspruchsvoll gestaltet. • Als ersten Schritt zur barrierefreien Erschließung des Aa-Seitenweges ermöglicht eine Rampe den barrierefreien Zugang zum Aa-Seitenweg vom Spiekerhof bei Haus Nr. 19. • Die Aa selbst wird als wesentliche topografische Gegebenheit der historischen Stadtent- wicklung wieder erlebbar gemacht. • Eine Illumination, wie im Lichtkonzept der Stadt Münster vorgesehen, betont den Lauf der Aa. • Die Aufenthaltsqualität wird durch eine Freifläche am Wasser verbessert. • Diese Freifläche, die außerhalb der Verkehrsflächen liegt, wird für kulturelle Angebote ge- nutzt, z.B. für Konzerte und Filmvorführungen oder Führungen und Vorträge über Stadt- oder Stadtviertelgeschichte usw.. • Damit lädt ein neuer nicht kommerzieller Treffpunkt im Viertel Bewohner und Besucher zum Verweilen ein. • Eine Tafel informiert über den Geschichtsort Spiekerhofbrücke. Hinweis zum barrierefreien Zugang zum Aa-Seitenweg: Die Arbeitsgruppe Stadtplanung und Verkehr der Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen setzt sich dafür ein, dass der Aa-Seitenweg barrierefrei zugänglich wird (Schreiben des Sprechers der AG 5 Stadtplanung und Verkehr vom 29.08.2011, Anlage 3). Mit dem Projekt „Neugestaltung der Aa-Brücke am Spiekerhof“ ist dafür ein Anfang gemacht. Per- spektivisch muss für alle Orte eine barrierefreie Lösung gefunden werden. i. V. gez. Hartwig Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: Anlage 1 : Schreiben des Kiepenkerl-Viertel e.V. vom 19.09.2011 Anlage 2 a: Gestaltungskonzept „Die Aa erlebbar machen. Neugestaltung der Brücke am Spiekerhof“ Ausar- beitung vom 03.08.2011 Anlage 2 b : Schnitt-Höhenschema Rampe (Stand: 13.09.2011) Anlage 2 c : Schnitt/ Höhenschema Aktionsfläche (Stand: 13.09.2011) Anlage 3 : Schreiben des Sprechers der AG 5 Stadtplanung und Verkehr vom 29.08.2011
Anlage 3
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i : Anlage 3 ‚zur V/ 0701/2011 KOMMISSION ZUR FÖRDERUNG DER INKLUSION VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN (KIB) Arbeitsgruppe 5: Stadtplanung und Verkehr Gruppensprecher: Wulf Greiling, Postfach 3221, 48018 Münster, Tel. 55385 Geschäftsstelle: Stadt Münster, Sozialamt, Tel. 492-5994, Fax 492-7901 E-Mail: stehling@stadt-muenster.de Stadt Münster . Münster, 29.08.2011. Tiefbauamt . \ ö . . z. Hd. Herrn Grimm . Albersloher Weg 33 48155 Münster Barrierefreie Gestaltung der Aabrücke im Bereich Spiekerhof Sehr geehrte Damen und Herren, wie ich einem Bericht in den Westfälischen Nachrichten vom 17.08.2011 (s.. Anlage) ent- nommen habe, soll die Aabrücke im Bereich Spiekerhof neu gestaltet werden. I Im Namen der Arbeitsgruppe Stadtplanung und Verkehr der Kömmission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen setze ich mich dafür ein, dass bei den Umbau- ‘maßnahmen auch die Belange behinderter Menschen berücksichtigt werden. Daher bitte ich Sie, die Aabrücke barrierefrei zu gestalten. Zudem sollten auch Rollstuhlfahrer/-innen, ältere Menschen sowie Eltern mit Kinderwagen den Aa-Seitenweg benutzen können. Damit diese Personengruppe aber nicht in eine Art Sackgasse fährt, sollten am Aa-Seitenweg an der Bergstraße sowie am Spiegelturm- ‚anstelle der vorhandenen Treppen Rampen entstehen. Ich hoffe, dass dieses Anliegen bei der Planung berücksichtigt wird. Die Arbeitsgruppe Stadtplanung und Verkehr ist gern bereit, mitzuhelfen, dass umfassend barrierefrei geplant wird. Ich würde ‘mich daher freuen, wenn Sie mir die Planungen in einem. Gespräch erläutern und mich zwecks Terminabsprache anrufen. Eine Durchschrift dieses Schreibens erhalten der Vorsitzende des Ausschusses für Stadt- planung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Wolfgang Heuer, der Vorsitzende ‚des Ausschusses für Umweltschutz und Bauwesen Jörn Möltgen sowie die städtische Denkmal- . schutzbehörde. Ich bedanke mich schon im voraus für Ihre Bemühungen. Mit freundlichen Grüßen g (Sprecher der AG 5 der KIB)
Anlage 2b
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00:1 "W] ONNLISHVASAT.) [ LLOZ L4IS EL DIE AA ERLEBBAR MACHEN . NEUGESTALTUNG DER BRÜCKE AM SPIEKERHOF DEJOZE & DR. AMMANN ARCHITEKTEN BDA/ STADTPLANER Bogenstraße 6 48143 Münster Tel.: 0251/42431 Fax: 0251/56107 info@dejoze.de Münster, Sept. 2011 SCHNITT / ANSICHT Anlage 2 b zur V/ 0701/ 2011 N Sr neue Tsprße "vom. Tipps | N £ Zwischenpodest Rampe en er | 54,50 N 54,05 2 ca.t8em ca1dar I un 33,60 ID nA OK vorh. Aa-Mauer & rn ca. 53,10 SS SS _n GRUNDRISS Ol | u vorh. Treppe Podest ur ca.15cm N 94,05 = ER 54,50 vorh. Bas ca. 53,60 N ve “ wonannn, OK vorh. Mauer ca. pe Sitzfläche 55,925 54,50: % ı SS 50 N 457, Mauerreste
Anlage 2a
434 Zeichen
zur V/ 0701/ 2011 Anlage 2a ONNLIFSHVSNV 'Z [ıLoz ısnonv eo] [BVLSSSYW 3NHO ev NIQ] v0 3N.MI3dSUIE E0 3NLLMIISUI4 20 3AULI3ISUIH 8 10 3N11M34SU34 „ONVM 3NNHO. 3SSVULSOY38 BELINETEIN] 001: SSIdC) UO Jyleyaıdg HLOZ IsnÖny "ersunyy op’szolep@ojul ZOL9S/LSZO XeJ LEPZP/LSZO "ISL Jelsuny Erlgr 9 egeusueßog U3SNVIdLOVLS / VAg NALNMSZLIHOYV — NNVNNV 'UQ 8 FZOr3Q JOHUHSNSIdS NV MONA d3Q DONNALIVLSFONSN " NFIHOVN HVaaa las vv ala Rn
Anlage 2c
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DIE AA ERLEBBAR MACHEN . NEUGESTALTUNG DER BRÜCKE AM SPIEKERHOF DEJOZE & DR. AMMANN ARCHITEKTEN BDA / STADTPLANER Bogenstraße 6 48143 Münster Tel.: 0251/42431 Fax: 0251/56107 00:1 WW] ONNLAaAVaAFaT.) [LLOZ L4IS EL Mauerrest der alten Brücke | OK vorh. Mauer ca. 55,365 OK vorh. Mauer ca. 55,365 en * ı \ j \ ı OK vorh. Stüt ca. 53,425 ao [SI Aktionsfläche 54,05 oL opus Supa suoeog erziodhl info@dejoze.de Münster, Sept. 2011 SCHNITT / ANSICHT Anlage2c zur V/ 0701/ 2011 Erg mil GRUNDRISS
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (12)
- Stubengasse
- Bogenstraße 6
- Pferdegasse
- Albersloher Weg 33
- Prinzipalmarkt
- Aa-Seitenweg
- Bergstraße
- Roggenmarkt
- Spiegelturm
- Spiekerhof
- Rothenburg
- Drubbel
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0701/2011
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 13.09.2011
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37