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V/0701/2011

Sichtbarmachung der Aa in der Stadt, Aufwertung der Aa-Brücke am Spiekerhof

Vorlagen 13.09.2011

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Nächste Beratung: Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft, Sitzung am 13.10.2011, TOP 6.4

Anlage 1-V- 0701-2011

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Anlage 3

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Anlage 2b

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Anlage 2a

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Anlage 2c

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Ansehen

Anlage 1-V- 0701-2011

3667 Zeichen

Aa – Brücke am Spiekerhof 
 
 
Sehr geehrter Herr Schowe, 
 
der Verein Kiepenkerlviertel e.V. hat auf seiner letzten Mitgliederversammlung 
mit großer Mehrheit dem Finanzierungsbeitrag zur Aufwertung der Brücken- 
situation am Spiekerhof in Höhe von € 50.000,- zugestimmt. 
 
Ein weiterer Baustein unserer bürgerschaftlichen Beteiligung an diesem Projekt 
sind Gelder, welche durch einen projektbezogen gegründet en zweiten Verein 
gesammelt wurden, die für eine Patenschaft der Nachbarsch aft (unsers Vereins) über 
die neugestaltete Brückenanlage Verwendung finden könnten. 
Diese Patenschaft könnte sich über die Finanzierung kulture ller Veranstaltungen, der 
Möblierung und Beleuchtung der Brücke bis zu einer Ordnu ngspartnerschaft 
erstrecken. Diese Gelder dürfen aus fiskalischen Gründen nich t in das direkte 
Bauvorhaben einfließen. 
 
 
Die Vorentwürfe des Büros Dejoze´&Dr.Ammann würden für  die Stadt Münster als 
Bauherrn kostenfrei nutzbar sein und so auch als privates En gagement für das Projekt 
gelten. 
 
Die Anwohner und Kaufleute des Viertels sehen in der m omentanen 
Nachkriegsarchitektur der Brücke den historischen Stellenwert gerade dieses Areals 
völlig unterrepräsentiert. Die ehemalige Aa – Furt an dieser Stelle gilt als 
Keimzelle der Besiedlung Münsters. Das Potential einer baulichen Sichtbarmachung 
dieses stadtgeschichtlich herausragenden Ortes ist sehr vielschichtig. 
   
Herr 
Schowe 
Amt für Stadtentwicklung,Stadtplanung 
und Verkehrsplanung 
Stadthaus 3, Albersloher Weg 33 
 
 48127 Münster 
 
 Münster,19.9.2011 
   
Anlage 1  
zur V/ 0701/ 2011

Dass diese Stelle Anlaufpunkt von Stadtführungen werden würde, dass dezente 
kulturelle Veranstaltungen stattfinden könnten und dass verzehrzwangfreies Verweilen 
ermöglicht würde sind nur einige Aspekte. 
 
Die Pläne des Büros Dejoze´&Dr.Ammann sehen natürlich au ch eine 
behindertengerechte Anbindung des Aa- Uferweges vor. Du rch eine Rampenlösung 
wird nicht nur die Aa selber sichtbar, es entsteht auch ei ne Verweilzone und eine 
rollstuhl- und kinderwagenkompatible Wegeführung. 
 
Da die Aa im innerstädtischen Bereich in ihrem Bett mit telfristig naturnäher gestaltet 
werden soll, bietet sich die Möglichkeit an dieser Stelle  damit zu beginnen. Hier wären 
die Maßnahmen für jeden sichtbar und damit akzeptanzfördernd. 
 
Ein wichtiger Aspekt ist auch, dass eine Freifläche entsteht , auf der in der warmen 
Jahreszeit Veranstaltungen stattfinden können.  Viele Plä tze sind in den 
Sommermonaten gastronomisch genutzt und stehen daher nicht zur Verfügung. 
Bei Veranstaltungen wie „Schauraum“ oder „Flurstücke“ wäre dieses Areal ideal. 
Gleichzeitig schränkt die räumliche Begrenztheit Begehrlich keiten für eine  
kommerzielle Dauerbespielung ein. 
 
Wir müssen Münster für Einheimische und Gäste nachhaltig a ttraktiv halten. 
Städtebauliche Maßnahmen sehen wir hier als eines der wichtigsten Instrumentarien. 
Ein gutes Beispiel für die dauerhafte Aufwertung eine s ganzen Quartiers ist die 
Umgestaltung der Aasee-Terassen, kontrovers diskutiert (wie immer in Münster) – jetzt 
nicht mehr wegzudenken. Nur ein Baustein für Münsters Zukunftsfähigkeit. 
Diese Sicht der Dinge ist uns als Anwohner und Freunde d es Kiepenkerlviertels 
Motivation uns sowohl ideell, als auch monetär in dieses P rojekt einzubringen. Wir 
sehen die entstehenden Kosten als Investition. Diese Art I nvestition zahlt sich 
langfristig auch in der Leistungsfähigkeit der münsterschen Wirtschaft aus und ist daher 
mit Investitionen in Bildung, Verkehrsinfrastruktur oder Kultur gleichzusetzen.  
   
für den Verein Kiepenkerlviertel e.V. 
mit freundlichen Grüssen 
 
Jörg Lamskemper

Beschlussvorlage

11194 Zeichen

V/0701/2011 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Sichtbarmachung der Aa in der Stadt;  
Aufwertung der Aa-Brücke am Spiekerhof 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
11.10.2011 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 
13.10.2011 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1.  Die Planung zur Aufwertung der Aa-Brücke am Spiekerhof wird im Grundsatz beschlossen. 
 
2.  Die Verwaltung wird beauftragt, die Planung in einer Bürgerinformation vorzustellen und 
den politischen Gremien anschließend erneut zu berichten. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass der Stadt Münster Baukosten in Höhe von ca. 450.000,00 € 
entstehen. An diesen Baukosten beteiligen sich die Kaufleute des Kiepenkerl-Viertels mit einer 
Summe von 50.000,00 €, sofern die Brücke nach gemeinsam mit der Stadt entwickelten Plänen 
umgestaltet wird. 
 
Ein Antrag auf Städtebaufördermittel des Landes NRW wurde 2010 gestellt. Die Maßnahme ist in 
das Stadterneuerungsprogramm 2011 aufgenommen worden. Die angekündigte Förderung beträgt 
ca. 265.000,- €. 
 
Teilfinanzplan 
 Nr. Bezeichnung Haush.-
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 1201 Bereitstellung von Verkehrs-
flächen und -anlagen 
   
Investitionsmaßnahme 4124 Spiekerhof Aa-Brücke    
Auszahlungen   2011 
2012 
25.000,-
425.000,- 
Baukosten 
Vorlagen-Nr.: 
V/0701/2011 
Auskunft erteilt: 
Frau Lahn 
Ruf: 
492 61 46 
E-Mail: 
Lahn@stadt-muenster.de  
Datum: 
13.09.2011 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0701/2011 
265.000,- Zuwendungen Einzahlungen   2012 
50.000,- Beteiligung Kie-
penkerl Viertel 
Summe aller Auszahlungen/Saldo  135.000,-  
 
Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan-Entwurf bei der o. g. 
Produktgruppe veranschlagt: Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Beschlussausführung un-
ter dem Vorbehalt steht, dass der Rat im Rahmen der Haushaltssatzung 2012 bzw. der mittelfristi-
gen Ergebnis- und Finanzplanung die Ermächtigungen bereitstellt. 
 
Begründung: 
 
Wesentliche Handelsentwicklungen haben sich in den vergangenen Jahren südlich der Rothen-
burg mit den Neubauten der MünsterArkaden, der Stubengasse und des Hanse-Karree vollzogen. 
Auch der universitäre Bereich und die Museen westlich und südlich des Domplatzes sind in dyna-
mischer baulicher und inhaltlicher Entwicklung begriffen. Das entgegengesetzte Ende des Markt-
bogens mit dem Kiepenkerl-Viertel an Bogenstraße und Spiekerhof bedarf im Gegenzug einer er-
höhten städtebaulichen und denkmalpflegerischen Aufmerksamkeit, um einem Ungleichgewicht zu 
begegnen. Es gilt, den stadtgeschichtlich bedeutenden Bereich der nördlichen Aa-Querung ange-
messen ablesbar zu machen und mit öffentlicher Nutzung zu beleben. 
 
Anlass für die Überlegung einer Neugestaltung des Spiekerhofes im Bereich der Aa-Brücke ist 
insofern die vergleichsweise mangelnde Attrakti vität dieses Bereiches und die damit verbundene 
mangelnde Funktionalität innerhalb der Stadtstruktur. Insgesamt ist die Aa von dem Brückenbe-
reich der Straße Spiekerhof aus wenig erlebbar – unter anderem auch wegen der massiven Brü-
ckenbrüstungen. Die Verbindung des Aa-Seitenweges über die Straße hinweg ist nicht ausrei-
chend erkennbar und nutzbar. Dem Platz auf der Brücke fehlt Lebendigkeit und Anziehungskraft. 
Gleichwohl bieten das breit angelegte Brückenbauwerk und der kreuzende Aa- Seitenweg ein Po-
tential zur Aufwertung des Spiekerhofes an dieser Stelle. 
 
Bei der Umgestaltung der Aa-Brücke am Spiekerhof geht es um einen Aspekt der Stadtentwick-
lung, der im Städtevergleich zunehmend als wesentlich für die Profilierung der Innenstädte und die 
Identifikation ihrer Bürger diskutiert wird: Die Hervorhebung und Belebung eines wichtigen histori-
schen Ortes – hier der ersten Aa-Querung als Ausgangspunkt der Siedlungsentwicklung Münsters. 
 
Die Umgestaltung verfolgt daher im Wesentlichen zwei Ziele: 
a) Hervorheben der historischen Bedeutung:
 
 
Die Umgestaltung soll der historischen Bedeutung der Aa-Überquerung am Spiekerhof 
stärker gerecht werden. Die Bedeutung der Brücke liegt in ihrer seit Jahrhunderten andau-
ernden Präsenz im Stadtgrundriss und den damit verbundenen Geschichtsdaten. Zur Zeit 
der Sachsenkriege Karls des Großen befanden sich beiderseits des Flusslaufes breite 
Sumpfgebiete, und nur an einer Stelle – im Bereich zwischen Spiekerhof und Bergstraße – 
bildete sich eine Kiesfurt. Hierüber verlief die friesische Heerstraße, ein alter Fernhandels-
weg, der für Münsters wirtschaftliche Entwicklung von entscheidender Bedeutung war.  
 
Hier lag die kleine Sachsensiedlung „Mimigernaford“. Auf der Anhöhe ihr gegenüber grün-
dete Luidger 793 ein Missionskloster. Das befestigte Kloster wurde zur Domburg, umgrenzt 
von Aa, Spiekerhof, Bogenstraße, Roggenmarkt, Drubbel, Prinzipalmarkt, Rothenburg bis 
zur Aa hinter der Pferdegasse. Dieser Bereich des ehemaligen Dombezirks ist bis heute im 
Stadtgrundriss ablesbar. Um die Jahrtausendwende erforderte der angewachsene Güter-

- 3 - 
V/0701/2011 
verkehr eine feste Brücke, die nachweislich seit dem 12. Jahrhundert an der Stelle der heu-
tigen Spiekerhofbrücke gebaut wurde (Erstnennung der Spiekerhofbrücke 1186). 
 
Über die verkehrliche Funktion hinaus hat die heutige Brücke daher kulturelle Aufgaben zu 
erfüllen. Sie ist zwar kein Baudenkmal, aber ein wichtiger historischer Erinnerungsort. Sie 
erinnert u. a. an: 
• die früheste Stadtgeschichte mit der Furt im Aa-Lauf, dem mittelalterlichen Handelsweg 
und dem Beginn der Siedlungsentwicklung, 
• die Verbindung der ehemals selbständigen, mit eigenem Marktrecht und Gerichtsrecht ver-
sehenen Gemeinde Überwasser mit Münster, 
• in Verbindung mit den ehemals vorhandenen Mühlen an die erste gewerbliche Nutzung der 
Aa, 
• die erste Regulierung und den Umbau der Aa zur Nutzbarmachung des Wassers, 
• an die Gründung des Magdalenenhospizes auf der Aa-Insel, dem ersten „öffentlichen Kran-
kenhaus“. 
 
b) Die Aa erlebbar machen:
 
 
Der Aa-Seitenweg, der den Spiekerhof quert, ist ein abgeschlossenes Förderprojekt aus 
den 90er Jahren, in dem im Rahmen des damaligen Stadtjubiläums eine Aufwertung des 
Uferbereichs entlang der Aa, kombiniert mit einem öffentlichen Weg, stadtübergreifende 
Zielsetzung war. Dadurch konnte der gesamte Aa-Bereich als innerstädtische Grünverbin-
dung mit hohen Erholungsfunktionen weiterentwickelt werden. Vielfach wurden damit Pla-
nungen aus den 1950er Jahren konsequent fortgeführt, um die Aa wieder in das Bewusst-
sein und die Wahrnehmung der Bürger Müns ters zurück zu bringen. Einige Maßnahmen 
konnten 1993/94 nicht realisiert werden, dazu zählt auch der Bereich Spiekerhof/Aa-
Brücke. Die Fläche auf der Brücke wurde bei der Maßnahme nicht umgestaltet, nur der Aa-
Seitenweg mit den dazugehörenden Grünstreifen. 
 
Vor einer Umgestaltung des Brückenbereiches wird das Tiefbauamt prüfen, ob im Rahmen 
der ökologischen Verbesserung der Aa in der Innenstadt, die Möglichkeit besteht, die Be-
tonsohle des Aa-Bettes teilweise zu entfernen und mit einem naturnäheren Material wieder 
herzustellen, um auch so die Aa an dieser Stelle erlebbarer zu machen. 
 
Der gesamte Bereich liegt im Geltungsbereich der Altstadtsatzung. Die Straßen- und Gehwegflä-
chen im Brückenbereich befinden sich im Eigentum der Stadt. 
 
Die geplante Umgestaltung geht auf eine Initiative der Kaufleute zurück, hat sich aus dem Viertel 
entwickelt und soll neben der Verdeutlichung der historischen Situation zur Steigerung der Aufent-
haltsqualität und Attraktivität beitragen. Die Kaufleute, die sich in dem Verein Kiepenkerl-Viertel 
e.V. zusammengeschlossen haben, sehen in der Umgestaltung eine für diesen Innenstadtbereich 
dringend notwendige Standortstärkung. Sie haben daher die Konzeptplanung und Kostenschät-
zung übernommen und mit Schreiben vom 19.09.2011 zugesichert, sich mit 50.000,- € an den 
Baukosten zu beteiligen (Anlage 1). 
 
Ein Antrag auf Städtebaufördermittel des Landes NRW wurde 2010 für die Ziele „Belebung Aa/ 
Spiekerhof, barrierefreier Zugang, Lichtinszenierung (Masterplan Licht) und bauliche Anpassung“ 
gestellt (V/0350/2010). Die Maßnahme ist in das Stadterneuerungsprogramm 2011 des Landes 
NRW aufgenommen worden (V/0626/2011). Die angekündigte Förderung beträgt ca. 265.000,-€. 
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 450.000,- €. 
 
Projektbeschreibung:
 
 
Die Aa-Brücke im Bereich Spiekerhof liegt in der Mitte einer Abfolge von Plätzen und platzartigen 
Straßenerweiterungen im Altstadtgefüge, beginnend am Drubbel, über den Platz am Kiepenkerl,

- 4 - 
V/0701/2011 
Spiekerhof: Brücke über die Aa, Platz an der Überwasserkirche (Mühlenkolk) über die Frauenstra-
ße dann zum Hindenburgplatz. Die geplante Neugestaltung (Anlagen 2a, 2b, 2c) ist in unmittelba-
rem räumlichen und funktionalen Zusammenhang mit der Entwicklung im gesamten Quartier Ro-
senplatz/ Spiekerhof/ Bogenstraße/ Kiepenkerl und Drubbel zu sehen.  
 
Die Neugestaltung der Aa-Brücke am Spiekerhof sieht folgende Verbesserungen vor: 
• Die Brücke wird als Brückenbauwerk durch ein transparentes Geländer erkennbar gestal-
tet. 
• Der Gehwegbereich wird durch eine neue Pflasterung analog der in der kleinen Bergstraße 
anspruchsvoll gestaltet. 
• Als ersten Schritt zur barrierefreien Erschließung des Aa-Seitenweges ermöglicht eine 
Rampe den barrierefreien Zugang zum Aa-Seitenweg vom Spiekerhof bei Haus Nr. 19. 
• Die Aa selbst wird als wesentliche topografische Gegebenheit der historischen Stadtent-
wicklung wieder erlebbar gemacht. 
• Eine Illumination, wie im Lichtkonzept der Stadt Münster vorgesehen, betont den Lauf der 
Aa. 
• Die Aufenthaltsqualität wird durch eine Freifläche am Wasser verbessert. 
• Diese Freifläche, die außerhalb der Verkehrsflächen liegt, wird für kulturelle Angebote ge-
nutzt, z.B. für Konzerte und Filmvorführungen oder Führungen und Vorträge über Stadt- 
oder Stadtviertelgeschichte usw.. 
• Damit lädt ein neuer nicht kommerzieller Treffpunkt im Viertel Bewohner und Besucher zum 
Verweilen ein. 
• Eine Tafel informiert über den Geschichtsort Spiekerhofbrücke. 
 
Hinweis zum barrierefreien Zugang zum Aa-Seitenweg: 
 
Die Arbeitsgruppe Stadtplanung und Verkehr der Kommission zur Förderung der Inklusion von 
Menschen mit Behinderungen setzt sich dafür ein, dass der Aa-Seitenweg barrierefrei zugänglich 
wird (Schreiben des Sprechers der AG 5 Stadtplanung und Verkehr vom 29.08.2011, Anlage 3). 
Mit dem Projekt „Neugestaltung der Aa-Brücke am Spiekerhof“ ist dafür ein Anfang gemacht. Per-
spektivisch muss für alle Orte eine barrierefreie Lösung gefunden werden. 
 
i. V. 
 
 
gez. 
Hartwig Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
 
Anlagen: 
Anlage 1
: Schreiben des Kiepenkerl-Viertel e.V. vom 19.09.2011 
 
Anlage 2 a: 
Gestaltungskonzept „Die Aa erlebbar machen. Neugestaltung der Brücke am Spiekerhof“ Ausar-
beitung vom 03.08.2011 
 
Anlage 2 b
: 
Schnitt-Höhenschema Rampe (Stand: 13.09.2011) 
 
Anlage 2 c
: 
Schnitt/ Höhenschema Aktionsfläche (Stand: 13.09.2011) 
 
Anlage 3
: Schreiben des Sprechers der AG 5 Stadtplanung und Verkehr vom 29.08.2011

Anlage 3

2021 Zeichen

i : Anlage 3

‚zur V/ 0701/2011

KOMMISSION ZUR FÖRDERUNG DER INKLUSION
VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN (KIB)

Arbeitsgruppe 5:
Stadtplanung und Verkehr
Gruppensprecher: Wulf Greiling, Postfach 3221, 48018 Münster, Tel. 55385
Geschäftsstelle: Stadt Münster, Sozialamt, Tel. 492-5994, Fax 492-7901
E-Mail: stehling@stadt-muenster.de

Stadt Münster . Münster, 29.08.2011.
Tiefbauamt . \ ö . .
z. Hd. Herrn Grimm

. Albersloher Weg 33

48155 Münster

Barrierefreie Gestaltung der Aabrücke im Bereich Spiekerhof

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie ich einem Bericht in den Westfälischen Nachrichten vom 17.08.2011 (s.. Anlage) ent-
nommen habe, soll die Aabrücke im Bereich Spiekerhof neu gestaltet werden. I

Im Namen der Arbeitsgruppe Stadtplanung und Verkehr der Kömmission zur Förderung der
Inklusion von Menschen mit Behinderungen setze ich mich dafür ein, dass bei den Umbau-
‘maßnahmen auch die Belange behinderter Menschen berücksichtigt werden. Daher bitte ich
Sie, die Aabrücke barrierefrei zu gestalten.

Zudem sollten auch Rollstuhlfahrer/-innen, ältere Menschen sowie Eltern mit Kinderwagen
den Aa-Seitenweg benutzen können. Damit diese Personengruppe aber nicht in eine Art
Sackgasse fährt, sollten am Aa-Seitenweg an der Bergstraße sowie am Spiegelturm- ‚anstelle
der vorhandenen Treppen Rampen entstehen.

Ich hoffe, dass dieses Anliegen bei der Planung berücksichtigt wird.

Die Arbeitsgruppe Stadtplanung und Verkehr ist gern bereit, mitzuhelfen, dass umfassend

barrierefrei geplant wird. Ich würde ‘mich daher freuen, wenn Sie mir die Planungen in einem.

Gespräch erläutern und mich zwecks Terminabsprache anrufen.

Eine Durchschrift dieses Schreibens erhalten der Vorsitzende des Ausschusses für Stadt-

planung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Wolfgang Heuer, der Vorsitzende ‚des

Ausschusses für Umweltschutz und Bauwesen Jörn Möltgen sowie die städtische Denkmal-
. schutzbehörde.

Ich bedanke mich schon im voraus für Ihre Bemühungen.
Mit freundlichen Grüßen

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(Sprecher der AG 5 der KIB)

Anlage 2b

637 Zeichen

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DIE AA ERLEBBAR MACHEN . NEUGESTALTUNG DER BRÜCKE AM SPIEKERHOF

DEJOZE & DR. AMMANN ARCHITEKTEN BDA/ STADTPLANER Bogenstraße 6 48143 Münster Tel.: 0251/42431 Fax: 0251/56107 info@dejoze.de Münster, Sept. 2011

SCHNITT / ANSICHT

Anlage 2 b
zur V/ 0701/ 2011

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Anlage 2c

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DIE AA ERLEBBAR MACHEN . NEUGESTALTUNG DER BRÜCKE AM SPIEKERHOF

DEJOZE & DR. AMMANN ARCHITEKTEN BDA / STADTPLANER Bogenstraße 6 48143 Münster Tel.: 0251/42431 Fax: 0251/56107

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SCHNITT / ANSICHT
Anlage2c
zur V/ 0701/ 2011
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Beratungsverlauf (2)

11.10.2011 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 5.4 Anhörung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen

Zur Sitzung
13.10.2011 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft
TOP 6.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (12)

  • Stubengasse
  • Bogenstraße 6
  • Pferdegasse
  • Albersloher Weg 33
  • Prinzipalmarkt
  • Aa-Seitenweg
  • Bergstraße
  • Roggenmarkt
  • Spiegelturm
  • Spiekerhof
  • Rothenburg
  • Drubbel

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0701/2011
Typ
Vorlagen
Datum
13.09.2011
Erstellt
06.10.2020 14:37