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AN/0283/2023

Aufklärung über Bevölkerungswarnungen

Gem. Antrag nach § 3 (CDU) 23.02.2023

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Nächste Beratung: Gesundheitsausschuss, Sitzung am 07.03.2023, TOP 4.2

Gem. Antrag nach § 3 (CDU)

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Gem. Antrag nach § 3 (CDU)

3833 Zeichen

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Köln 
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Volt-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
 
 
An den Vorsitzenden des 
Gesundheitsausschusses  
Herrn Dr. Unna 
 
 
 
Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 23.02.2023 
 
AN/0283/2023 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Gesundheitsausschuss 07.03.2023 
 
Aufklärung über Bevölkerungswarnungen 
Sehr geehrter Herr Dr. Unna, 
 
bitte setzen Sie folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Gesund-
heitsausschusses am 07.03.2023: 
 
 
Beschluss: 
 
1. Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, inwieweit eine Vermittlung von Informationen 
über die richtigen Verhaltensweisen bei Ertönen des sog. „Sirenenalarms“ über Ein-
richtungen, wie die Kölner Schulen, Jugendeinrichtungen, Bezirksrathäuser oder Se-
niorennetzwerke und ggf. weitere möglich ist. Dabei soll das Ziel der Maßnahme 
auch die breite Vermittlung der Informationen im jeweiligen Familien- und Bekannten-
kreis sein. 
 
2. Sofern eine derartige Informationsvermittlung (auch mit Blick auf die Durchführung 
und Bedeutung der quartalsweisen Probealarmierungen) möglich ist, setzt die Ver-
waltung eine derartige Informationsvermittlung um. 
 
3. Die Verwaltung berichtet dem Gesundheitsausschuss über Art und Weise der Umset-
zung.

- 2 - 
 
Begründung: 
 
Nach der Wiederbelebung der Sirenen als Warnmittel für die Bevölkerung ist trotz der konti-
nuierlichen Probealarmierungen und der Bemühungen rund um den bundesweiten Warntag 
festzustellen, dass die Bedeutung der Warnsignale dennoch weitgehend unbekannt ist. Nur 
wenige Bürger wissen, wie sie sich im Falle einer Warnung über Sirenen zu verhalten haben 
und über welche Kanäle sie kurzfristig verlässliche Informationen erhalten können. 
 
Weil die bisherigen Verteilungswege nicht zu dem erhofften, durchschlagenden Erfolg ge-
führt haben, liegt die Überlegung nahe, neue Wege einzuschlagen, um Informationen über 
die Bedeutung der Warnsignale und das richtige Verhalten bei deren Ertönen stärker zu ver-
breiten. Um in einem relativ kurzen Zeitraum eine möglichst große Gruppe der Kölner Bevöl-
kerung zu erreichen, erscheinen Kooperationen sinnvoll. Dabei sind Institutionen ausfindig 
zu machen, die in diesem Bestreben behilflich sein können. Insofern kommen z. B. Jugend-
zentren, Bezirksrathäuser, Geflüchtetenunterkünfte, Seniorennetzwerke und auch insbeson-
dere Schulen infrage. 
 
In den benannten Einrichtungen kann schon generationenübergreifend das Erkennen und 
Deuten der Warnsignale und das Erlernen der richtigen Verhaltensweisen altersentspre-
chend vermittelt und mit dem Auftrag verbunden werden, diese Informationen auch in die 
Familien und das soziale Umfeld weiterzutragen. Begleiten ließen sich derartige Aufklä-
rungsmaßnahmen etwa mit – im Falle von Schulen oder Jugendeinrichtungen bei den Eltern 
abzugebendem – Informationsmaterial. 
 
Zu begleiten sind derartige Maßnahmen selbstverständlich mit pädagogischen und didakti-
schen Konzepten, die eine altersgerechte Informationsvermittlung sicherstellen. Dabei kön-
nen die schulischen Maßnahmen durch Informationsangebote über die Kinder- und Jugend-
feuerwehren flankiert und (insbesondere im Falle der Kinderfeuerwehren) zusätzlich in die 
Schulen getragen werden. Die Informationsvermittlung als Bestandteil der Gefahrenvorsorge 
würde hierdurch breit und konzeptionell ganzheitlich gestaltet. 
Die bisherigen Informationskampagnen können diese Maßnahmen selbstverständlich nur 
ergänzen und nicht ersetzen. Sie sind weiterzuführen. 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
gez. Lino Hammer     gez. Niklas Kienitz   
GRÜNE- Fraktionsgeschäftsführer   CDU-Fraktionsgeschäftsführer 
 
gez. Lucas Sickmöller 
Volt-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

07.03.2023 Gesundheitsausschuss
TOP 4.2 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

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Details

Aktenzeichen
AN/0283/2023
Typ
Gem. Antrag nach § 3 (CDU)
Datum
23.02.2023
Erstellt
21.02.2023 12:25