1705/2023
Startup Event Pirate Summit - Sachstand
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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
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Dezernat, Dienststelle IX/IX/3 IX/3 Vorlagen-Nummer 22.05.2023 1705/2023 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Digitalisierungsausschuss 22.05.2023 Wirtschaftsausschuss 25.05.2023 Startup Event Pirate Summit - Sachstand Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln hat in Zusammenhang mit dem Startup-Event „Pirate Summit“ folgende Fragen gestellt: 1. Seit wann ist der Verwaltung bekannt, dass der Pirate Summit nach der dies- jährigen Veranstaltung eingestellt werden soll? 2. Hat die Verwaltung Gespräche mit den Veranstaltenden geführt, um die Veran- staltung zu retten und was hat die Stadt Köln/KBW bisher unternommen, um eine Fortführung dieses erfolgreichen Formats zu ermöglichen? 3. Wie hoch ist die jährliche Unterstützung der Verwaltung für den Kölner Pirate Summit? 4. Welche Maßnahmen und Unterstützungen kann die Verwaltung ergreifen, um dieses hochrangige und etablierte Format trotz der verkündeten Einstellung zu retten und den Imageschaden für den Standort Köln zu minimieren? Die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs GmbH (KölnBusiness) beantwortet die Fra- gen wie folgt: Zu Frage 1: KölnBusiness hat über Soziale Medien, konkret durch den Social -Media-Post des Veranstaltenden, am Mittwoch, den 10.5.2023, von der geplanten Einstellung der Ver- anstaltung nach Durchführung im Jahr 2023 erfahren. Das Festival wurde im Jahr 2010 erstmalig aufgelegt. In der Zeit vom 27.06. – 29.06.2023 ist demnach das „Grand Finale and one Last Burn“ in der Veranstaltungsstätte ODONIEN geplant. Zu Frage 2: Die KölnBusiness hat diesbezügliche Gespräche geführt. Im Jahr 2022 sowie Anfang des Jahres 2023 wurde de n Veranstaltenden vorgeschlagen, die Veranstaltung im Rahmen der regelmäßigen Treffen der wichtigsten Akteurinnen und Akteure des Köl- ner Startup-Ökosystems vorzustellen mit dem Ziel, die Sponsoren -Unterstützung brei- 2 ter aufzustellen. In der Folge kam es zu weiteren Gesprächen, die nach hiesiger Kenntnis nicht zum Erfolg führten. Nach Bekanntwerden dieser Entscheidung wurde unmittelbar Kontakt zu den Verant- wortlichen aufgenommen. Es wurde, analog zu den Ausführungen im genannten Social-Media-Post, unmissverständlich deutlich, dass der Veranstalter aus höchstper- sönlichen Motiven sowie finanziellen Gründen den Pirate Summit nicht mehr durchfüh- ren kann. Insbesondere während der Corona -Pandemie (Verbot von Live -Events) ha- ben sich Mitarbeitende beruflich anderweiti g orientiert, was einen Neustart des Festi- vals erschwerte. Zu Frage 3: KölnBusiness beteiligt sich an der Veranstaltung mit Mitteln, die im Wirtschaftsplan der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH eingeplant sind. Zu Frage 4: Neben finanziellen Gesichtspunkten sind für eine Rettung die o. g. Gründe für die Ein- stellung seitens des Veranstalters zu berücksichtigen, da die Authentizität der Veran- staltung und damit ihre Anerkennung in der Startup -Szene wesentlich auf individuellen Faktoren beruht. KölnBusiness ist aktuell im Dialog mit Akteurinnen und Akteuren des Kölner Startup-Ökosystems, um weitere Möglichkeiten abzuwägen, ein wirtschaftlich tragfähiges Startup-Event mit Strahlkraft am Standort Köln zu platzieren. Gez. Haack
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1705/2023
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 22.05.2023
- Erstellt
- 19.05.2023 13:01