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AN/1809/2017

Zukunft des Kulturstandorts Ebertplatz

SPD Anfrage nach § 4 30.11.2017

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 06.03.2018, TOP 11.5

SPD Anfrage nach § 4

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SPD Anfrage nach § 4

2644 Zeichen

An die Vorsitzende  
des Ausschusses Kunst und Kultur 
Frau  
Dr. Eva Bürgermeister 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 30.11.2017 
 
AN/1809/2017 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Kunst und Kultur 05.12.2017 
 
Zukunft des Kulturstandorts Ebertplatz 
Sehr geehrte Frau Vorsitzende, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
in den letzten Jahren hat sich in der Passage am Ebertplatz ein für Köln und darüber hinaus 
einzigartiger Kulturstandort entwickelt. Der Dank dafür gilt den Kulturschaffenden vor Ort. 
 
Nach den negativen Entwicklungen am Ebertplatz in den letzten Wochen und Monaten ha-
ben sich Stadt Köln und Polizei auf kurzfristige Maßnahmen zur Verbesserung des Sicher-
heitsempfindens der Bürgerinnen und Bürger verständigt. Eine der Maßnahmen war das 
„Zumauern“ der unterirdischen Passage, woraufhin einer ersten Galerie bereits gekündigt 
wurde. Nach großer negativer medialer Resonanz wurde das Verfahren von der Oberbür-
germeisterin öffentlichkeitswirksam gestoppt, die bereits ausgesprochene Kündigung jedoch 
nicht zurückgenommen. 
 
Was dies und die angekündigte mittelfristige Umgestaltung des Ebertplatzes für die Zukunft 
des Kulturstandorts Ebertplatz und der Kulturschaffenden bedeutet, ist unklar. 
 
Im Zuge dessen bittet die SPD-Fraktion um die Beantwortung folgender Fragen: 
 
1. Warum hat die Stadtverwaltung einer einzelnen Galerie gegenüber eine Kündigung 
ausgesprochen? Warum hat die Stadtverwaltung diese Kündigung nicht zurückge-
nommen, nachdem die Oberbürgermeisterin das Verfahren, wie mit dem Ebertplatz 
umgegangen werden soll (Zumauern etc.), öffentlichkeitswirksam gestoppt hat? 
2. Wie schätzt die Stadtverwaltung die Vorschläge des Brunnen e.V. für eine Neugestal-
tung des Ebertplatzes ein? Wie plant die Stadtverwaltung, die Kulturschaffenden vor 
Ort in ein Verfahren zur Neugestaltung des Ebertplatzes einzubinden? 
3. Wie kann die Stadtverwaltung den Kulturschaffenden eine Perspektive bieten für den 
Fall, dass die Stadt die erfolgte Kündigung aufrecht erhält bzw. auch auf die weiteren 
Galerien ausweitet?

- 2 - 
 
 
Wir bitten darum, die Antworten auch dem Ausschuss für allgemeine Verwaltung, dem Lie-
genschaftsausschuss, dem Stadtentwicklungsausschuss und der Bezirksvertretung 1 zur 
Kenntnis zu geben. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
gez. Dr. Barbara Lübbecke 
SPD-Fraktionsgeschäftsführerin

Beratungsverlauf (1)

06.03.2018 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 11.5 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Ebertplatz

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Details

Aktenzeichen
AN/1809/2017
Typ
SPD Anfrage nach § 4
Datum
30.11.2017
Erstellt
30.11.2017 11:52