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1045/2021

Sprachförderung für Kinder mit Sprachförderbedarf ohne Kitaplatz (Non-Kita-Kinder)

Mitteilung Ausschuss 06.04.2021

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Anlage 1 Konzept Non-Kita

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Anlage 2 Praxisempfehlung

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 Konzept Non-Kita

11877 Zeichen

Stadt Köln, Amt für Kinder, Jugend und Familie, Tageseinrichtungen für Kinder, 513/11 
 
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Konzept: Kölner Sprachförderkurse für Non-Kita-Kinder 
 
Sprachförderung für Non -Kita-Kinder ist eine gemeinsame Aufgabe des Amtes für 
Schulentwicklung und des Jugendamtes der Stadt Köln.  
Die gesetzlichen G rundlagen ergeben sich aus KiBiz  NRW und dem Schulgesetz 
NRW.  
 KiBiz NRW (ab 01.08.2020) § 19 (Sprachliche Bildung), § 30 Absatz 4, § 42 
Absatz 1 Satz 4, § 44 und 45  
 Schulgesetz NRW § 36 
 
Das Kölner Konzept basiert auf den Leitlinien der Kindertageseinrichtungen der Stadt 
und dem Qualitätshandbuch der städtischen Kindertageseinrichtungen (hier im Besonderen 
der Bereich Sprache und Kommunikation mit den Merkmalen der ganzheitlichen Sprachbildung, S. 73 - 82).  
 
Ergänzt wird dieses Konzept durch eine Praxisempfehl ung für die Fachkräfte (siehe 
Anlage). 
 
Sprachbildung orientiert sich an den Lebenswelten der Kinder, nimmt ihre Stärken und 
Ressourcen in den Blick und eröffnet so neue „Bildungswege“, Fähigkeiten und 
Fertigkeiten. Sprachförderung ergänzt die Sprachbildung für Kinder mit spezifischem 
Bedarf durch gezielte sprachliche Interaktionsbegleitung und Lernanregungen. Auch 
die Sprachförderung findet alltagsintegriert statt  
(s. Qualitätshandbuch der städtischen Kindertageseinrichtungen, S. 74). 
 
Die Sprachförder kurse werden für Kinder ab 4 Jahren, die keinen Kitaplatz haben 
(sogenannte Non-Kita-Kinder) und denen vom Amt für Schulentwicklung, im Rahmen 
der Sprachstandfeststellung ein Sprachförderbedarf nachgewiesen wurd e, bis zum 
Schuleintritt angeboten.  
Ebenfalls wird die Sprachförderung den Kindern ohne Kitaplatz angeboten, bei denen 
ein Sprachförderbedarf  bei der Schuleingangsuntersuchung des Gesundheitsamtes  
festgestellt wurde. 
 
 
Die Fachkräfte 
Die Sprachförderung der Non -Kita-Kinder wird von städtischen Erzieher*innen 
durchgeführt, die als plusKITA-Fachkräfte oder als Sprachfachkräfte in den Kitas 
vor Ort tätig sind. Diese Fachkräfte sind in der Methode der Language Route geschult. 
Sie werden durch 513/11 fachlich beraten und unterstützt. Der Stundenzusatz zur für 
die Sprachförderkurse beträgt 5 Stunden wöchentlich pro Sprachförder -Fachkraft. 
Eine Praxisempfehlung sowie ein regelmäßig stattfindender Arbeitskreis für die 
Fachkräfte vervollständigt die fachliche Begleitung.

Stadt Köln, Amt für Kinder, Jugend und Familie, Tageseinrichtungen für Kinder, 513/11 
 
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Die Praxisempfehlung bietet den Fachkräften Tipps und Anregungen zur praktischen 
Umsetzung. Das Konzept der Sprachförderkurse und der Praxisempfehlung werden in 
einem partizipatorischen fortlaufenden Prozess mit den Fachkräften weiterentwickelt.  
 
 
Ort und Zeit 
Die Sprachförderung für Non -Kita-Kinder soll möglichst in den städtischen 
Familienzentren1 stattfinden, die auch plusKITA2 oder Sprach-Kita sind, bzw. in Kitas 
mit räumlichen Ressourcen.  
Der zeitliche Rahmen beträgt 2 x wöchentlich je 2 Stunden. Zusätzlich st ehen den 
Fachkräften 1 Stunde Vor- und Nachbereitungszeit in der Woche zur Verfügung 
Zusätzlich kann die betreffende Fachkraft am Arbeitskreis (ca. 4x jährlich) im Rahmen 
ihrer regulären Arbeitszeit teilnehmen. 
 
Die Sprachförderung  
 
Bildung braucht Beziehung. Sie ist die Voraussetzung für einen  erfolgreichen 
Bildungsprozess 
(siehe auch Qualitätshandbuch der städtischen Kindertageseinrichtungen, S. 17). 
 
Die Sprachförderung wird in einer Gruppe mit bis zu 6 Kindern durchgeführt. 
Zu Beginn der Sprachförderung wird der aktuelle Sprachstand der Kinder beobachtet, 
insbesondere ob und wie das Kind erste Sprachregeln erkennen kann. 
 
Die Fachkräfte informieren sich über die Lebenswelten der Kinder und n ehmen ihre 
Stärken und Ressourcen in den Blick. Die Mehrsprachigkeit wird wertgeschätzt, denn 
sie ist die Sprache des Herzens und e in wichtiger Teil der Identität  (siehe auch 
Qualitätshandbuch der städtischen Kindertageseinrichtungen, S. 76). 
 
Die wahrnehm ende und begleitende Beobachtung der Kinder ist ein wichtiges 
Instrument, um die Förderstunden planen zu können.  
Wie und in welcher Sprache spricht das Kind? Nutzt das Kind andere nonverbale 
Mittel, um sich mitzuteilen? Welche Kompetenzen und Interessen d es Kindes fallen 
auf? Wo ist erster Sprachförderbedarf erkennbar? Welche nächsten 
Entwicklungsschritte des Kindes können unterstützt werden? 
(siehe auch Erkundungsfragen im Qualitätshandbuch der städtischen Kindertageseinrichtungen S. 80 und das 
Handout 1, Modul1 Language Route) 
                                                           
1 Familienzentren sind in erster Linie Kindertageseinrichtungen mit einem zusätzlichen vielfälligen Angebot für 
die Familien im Stadtteil. Die Angebotspalette ist auf die Wünsche, Bedürfnisse und Probleme der Kinder im 
Umfeld abgestimmt. (Qualitätshandbuch der städtischen Kindertageseinrichtungen, S. 24)  
2 Die plusKITA ist eine Kindertageseinrichtung mit einem hohen Anteil von Kindern mit besonderem 
Unterstützungsbedarf des Bildungsprozesses, insbesondere mit sprachlichem Förderbedarf.  (KiBiz 01.08.2020 
§ 44)

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Die sich hier zeigenden Kompetenzen bilden zusammen mit den Interessen der Kinder 
die Grundlage der Förderung.  
Die Förderung wird alltagsintegriert und nach dem Prinzip „vom Einfachen zum 
Schwierigen“ gestaltet. Nach diesem Prinzi p steigert die Fachkraft ihre sprachlichen 
Anregungen, indem sie zum Beispiel am Anfang bewusst einfache Wörter anbietet, die 
zuerst wiederholt und dann erweitert werden (vom Tier bis zum Flamingo).  
 
Die Sprachförderung umfasst die Basiskompetenzen und die Sprachbereiche (s. BaSiK-
Beobachtungsbogen). 
Im Rahmen einer feinfühligen und anregungsreichen Interaktion setzt die Fachkraft als 
Sprachvorbild bewusst die Interaktionsfertigkeiten ein, indem sie den Kindern ein 
Sprachangebot bietet, die Sprachproduktion der Kinder fördert und ihnen (korrektives) 
Feedback gibt (siehe auch Interaktionsfertigkeiten der Language Route). 
Die Sprach-und Sprechfreude der Kinder wird geweckt und unterstützt. In vielfältigen 
Situationen werden die Kinder beim Ausbau ihrer sprachlichen Fähigkeiten angeregt. 
 
Um den Wortschatz der Kinder zu erweitern, setzt die Fachkraft in der Interaktion 
gezielt Kernwörter ein, angelehnt an den Vorlesezyklus in der Language Route . 
Alternativ zum Vorlesen sind auch andere „thematische Anker“ wie ein Lied, ein Spiel, 
ein Bild oder ein Fingerspi el möglich. Anhand dieser Anker können Oberthemen wie 
zum Beispiel Farben oder Tiere besprochen werden.  
Es wird darauf geachtet, dass den Kindern unterschiedliche Wortarten an Kernwörtern 
(wie Nomen, Verben, Präpositionen, Adjektive, Pluralformen) angeboten werden.  
 
Zur Förderung der auditiven Wahrnehmung und Artikulation  können Reimspiele, 
Silbenklatschen, Anlautmemory, Fingerspiele und ähnliches eingesetzt  werden. 
Dadurch erhält das Kind die Möglichkeit, spielerisch neue Laute zu produzieren, die 
Struktur der Sprache zu erkennen sowie ein Gefühl für die Sprachmelodie und einen 
Sprachrhythmus zu entwickeln. 
 
Zur Förderung der grammatikalischen Kompetenzen werden den Kindern einfache 
Hauptsätze angeboten , in denen die Verbzweitstellung erkennbar ist, bis hin zu 
komplexen Sätzen und Frage stellungen, die zum gemeinsamen Nachdenken 
anregen. 
 
 
Lernen mit allen Sinnen 
Über eine wertschätzende und sprachanregende Interaktion zwischen Fachkräften 
und den Kindern ist ein Lernen möglich. Die Fachkraft ist sich bewu sst, dass sie mit 
ihrem Sprachvorbild die Kinder entscheidend beeinflusst. Sie achtet auf einen 
feinfühligen Dialog, der authentisch und zugewandt ist.

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Dabei wird a uch auf das Lernen mit allen Sinnen geachtet. Wahrnehmung mit allen 
Sinnen bedeutet: Hören – sehen – riechen – schmecken – tasten – den eigenen Körper 
spüren – sich bewegen.  
Je intensiver ein Kind seine Umwelt mit allen Sinnen entdeckt, desto eher kann es sie 
auch begrifflich einordnen und sprachlich über sie verfügen. (……) Das  
Zusammenwirken von Hören, Sehen, Bewegen, Tasten, Riechen und Schmecken ist 
entscheidend für die Entwicklung von Wortverständni s, Sprache und Sprechen. (…..) 
Ihre Förderung wirkt sich positiv auf die Sprache der Kinder aus 
(siehe Qualitätshandbuch der städtischen Kindertagesstätten S. 73-74). 
Durch einen spielerischen sprachlichen Input bei Kreis- und Bewegungsspielen, beim 
Singen, Experimentieren, Malen, Basteln, Kneten und Spielen und einem damit 
verbundenen sprachlich begleitenden Handeln lernen die Kin der mit allen Sinnen. 
Auch Elemente aus der Methode der Gebärden-unterstützten-Kommunikation (GuK) 
können hier begleitend eingesetzt werden. Wichtig ist, die Sprache durch Gesten und 
deutlicher Mimik und zum Beispiel Bildkarten / Piktogramme zu unterstützen. 
 
 
Zusammenarbeit mit Familien 
Eine begleitende Zusammenarbeit mit den Familien ist grundlegend. Die Eltern sind 
die ersten und wichtigsten Bindungspersonen für die Kinder. Sie legen die Basis der 
kindlichen Sprachentwicklung. Die Eltern können ihre Kinder in der Sprachentwicklung 
unterstützen, für Sprache motivieren und begeistern. Wenn Kinder erleben, dass die 
Fachkräfte und die Eltern regelmäßig wertschätzend und respektvoll miteinander 
sprechen, weckt das in ihnen ein Gefühl der Sicher heit und Geborgenheit und ist 
grundlegend für einen guten Beziehungsaufbau  (siehe auch Qualitätshandbuch der städtischen 
Kindertageseinrichtungen, S. 22). 
Die Fachkraft baut zu den Kindern und ihren Familien ein Vertrauensverhältnis auf. 
Die Eltern / Erziehungsberechtigten (im Folgendem Eltern genannt) bringen die Kinder 
in eine neue und fremde Umgebung. Erleben sie gemeinsam eine Begegnung mit 
Wertschätzung und Respekt, fördert dies die Zusammenarbeit. Die Eltern haben die 
Möglichkeit an den ersten St unden - und so lange wie nötig - teilzunehmen. Somit 
lernen Eltern und Kinder gemeinsam die unbekannten Situationen, Räumlichkeiten 
und Fachkräften kennen.  
Die Eltern bleiben auch nach der Eingewöhnung während der Sprachförderung in 
Rufnähe. 
 
Verschiedenes 
Das Konzept sowie auch d ie Sprachförderangebote werden an die Kindergruppen 
angepasst.  
Es besteht die Möglichkeit, die Kindergruppe an bestehenden Singkreisen oder 
ähnlichen Aktivitäten in der Kita teilnehmen zu lassen: von der Kleingruppe zur

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Großgruppe. Dies ist besonders gewinnbringend, um Kindern und Familien den Alltag 
in der Kindertageseinrichtung näher zu bringen. 
Grundsätzlich ist es das Ziel, den Kindern schnellstmöglich einen Kita -Platz anbieten 
zu können, wenn dies der Wunsch der Eltern ist. 
Der Versicherungsschutz der teilnehmenden Kinder am Non-Kita-Sprachförderkurs ist 
über die Unfallkasse NRW gegeben. 
Es ist erforderlich, dass die Teilnahme der Kinder an den Sprachförderkursen über 
eine Anwesenheitsliste dokumentiert wird. Dies die nt als Beleg der Erfüllung unseres 
gesetzlichen Auftrages (s. KiBiz und Schulgesetz NRW). 
Datenschutz:  
Die Eltern erhalten eine Datenschutzerklärung. in der sie über die Verarbeitung ihrer 
personenbezogenen Daten aufgeklärt werden. 
Zusätzlich unterschreiben die Eltern eine Einverständniserklärung dazu, dass die 
Fachkräfte während der Sprachförderung die Sprachentwicklung und Sprachförderung 
des Kindes dokumentieren dürfen. Nach der Sprachförderung werden alle Daten der 
Kinder und die Notizen zur Sprachförderung gelöscht. 
Verantwortlich für die Aufklärung der Eltern bezüglich Datenschutz und die Einholung 
der Einverständniserklärung der Eltern zur Dokumentation der Sprachentwicklung ist 
513/11.

Anlage 2 Praxisempfehlung

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Stadt Köln, Amt für Kinder, Jugend und Familie, Tageseinrichtungen für Kinder, 513/11  
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Praxisempfehlung der Kölner Sprachförderkurse für Non-Kita-Kinder 
 
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,  
mit dieser Praxisempfehlung geben wir Ihnen einen Impuls und Ideen, um den Start 
der Sprachfördergruppen zu gestalten. Im Verl auf des Jahres werden wir diese  
Praxisempfehlung gemeinsam weiterentwickeln. Bewährtes halten wir fest, 
Stolpersteine werden reflektiert. 
Der zeitliche Rahmen der Sprachförderung beträgt 2 x wöchentlich je 2 Stunden. 
Zusätzlich stehen den Fachkräften 1 Stunde Vor - und Nachberei tungszeit in der 
Woche zur Verfügung. Die betreffende Fachkraft kann an einem Arbeitskreis (ca. 4x 
jährlich) im Rahmen ihrer regulären Arbeitszeit teilnehmen. 
Die gesetzlichen Grundlagen für die Sprachfördergruppen sind:  
 Das KiBiz NRW (01.08.2020): § 19, § 30 Absatz 4, § 42 Absatz 1 Satz 4,  
§ 45, Absatz 3 
 Das Schulgesetz NRW: § 36 
 sowie die Bildungsvereinbarung NRW 
Diese finden Sie im Anhang. 
Es ist erforderlich, dass die Teilnahme der Kinder an den Sprachförderkursen über 
eine Anwesenheitsliste dokumentiert wird. Dies dient als Beleg der Erfüllung unseres 
gesetzlichen Auftrages (siehe KiBiz und Schulgesetz NRW). 
Datenschutz:  
Die Eltern erhalten eine Datenschutzerklärung. in der sie über die Verarbeitung ihrer 
personenbezogenen Daten aufgeklärt werden.  
Zusätzlich unterschreiben die Eltern eine Einverständniserklärung dazu, dass Sie, als 
Fachkräfte, während der Sprachförderung Notizen zu Sprach entwicklung und 
Sprachförderung des Kindes dokumentieren dürfen. Nach der Sprachförderung 
müssen Sie alle Daten der Kinder und die Notizen zur Sprachförderung löschen.  
Verantwortlich für die Aufklärung der Eltern zum  Datenschutz und die Einholung der 
Einverständniserklärung ist 513/11.  
Die Erklärungen finden Sie im Anhang. 
 
Unsere konzeptionellen Grundlagen sind:  
 Qualitätshandbuch der städtischen Kindertageseinrichtungen, insbesondere 
der Bildungsbereich Sprache und Kommunikation  
 Konzept für die Kölner Sprachförderkurse 
 Bildungsgrundsätze NRW

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Bei der Vorbereitung und Durchführung der Sprachförderstunden beachten Sie 
bitte die jeweiligen aktuellen Hygienebestimmungen in Bezug auf die Corona -
Pandemie. 
 
Vor der ersten Sprachförderstunde machen Sie sich bewusst: 
 Welche Kinder mit ihren Familien werden im Kurs sein? Habe ich 
Vorinformationen? (siehe Musterbrief an die Eltern) 
 Wie werde ich den Sprachstand der Kinder feststellen? Welche 
Beobachtungsinstrumente wähle ich? Was benötige ich dafür?  (zum Beispiel 
Language Route, Modul 1, Handout 1, „Meilensteine der Sprachentwicklung“)  
 Habe ich eine aktuelle Anwesenheitsliste? Muss ich gegebenenfalls noch etwas 
verändern? (siehe Anlage Anwesenheitsliste) 
 Habe ich eine Telefonnummer, unter der die Eltern während der Förderstunde 
erreichbar sind? Wenn nicht, muss diese eingeholt werden.  
 Welche Räumlichkeiten stehen mir zur Verfügung? Garderobe? Toiletten? 
 Welches Thema habe ich heute? Welche Materialien benötige ich dazu?  
 Wo halten sich die Eltern während der Förderstunde auf, wenn sie nicht in der 
Gruppe sind? 
 
Es ist ratsam, für die Stunden ein immer wiederkehrendes Ritual aufzubauen, das 
heißt: eine Begrüßung, ein Angebot und einen klaren Abschluss. Diese Struktur kann 
den Kindern für die gesamte Sprachfördermaßnahme Orientierung und Halt bieten. 
Wichtig ist, die Sprache durch Gesten und deutlicher Mimik sowie Bildkarten  / 
Piktogramme zu unterstützen.  
 
Die Eltern sind am Anfang dabei. Hierdurch wird ein Kennenlernen gewährlei stet, 
Vertrauen aufgebaut und Transparenz geschaffen. Wichtig ist, Einblicke in die Abläufe 
der Förderstunden und der Arbeitsweise zu geben, sowie die Wichtigkeit der Sprache 
zu vermitteln. Dies sind in den ersten Stunden die ersten (sehr) großen Aufgaben.  
Bei zurückhaltenden Gruppen / Kindern kann eine „Handpuppe“ als Medium dienen. 
Sie spricht die Kinder an, ist in den folgenden Stunden dabei und kann, wenn nötig, 
unterstützen.  
Nach der Eingewöhnung nutzen die Eltern eine Sitzgelegenheit außerhalb des 
Raumes, bleiben aber während der gesamten Dauer des Angebotes in Rufnähe. In 
der Bring - und Abholphase ist die Fachkraft für die Eltern ansprechbar. Bei 
sprachlichen Verständigungss chwierigkeiten mit den Eltern ist der Einsatz von 
Bildkarten sinnvoll, wie zum Beispiel mit einer aufgemalten Uhrzeit.  
Die Fragen der Eltern bezüglich der Sprachförderung werden beantwortet und auf 
Wunsch findet ein Austausch bezüglich ihrer Möglichkeiten  ihr Kind zu Hause zu 
fördern, statt.  
 
Die Sprachförderung 
Die maßgebliche Grundlage für die Sprachförderung bilden Ihre Beobachtungen zur 
kindlichen Sprachentwicklung. Auf welchem Sprachstand steht das Kind? Was braucht 
das Kind? Welche sprachlichen Regeln erkennt es?

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Die Sprachförderung umfasst die Basiskompetenzen und die Sprachbereiche. 
Die Kennzeichen dieser Sprachförderung sind eine feinfühlige und anregungsreiche 
Interaktion. Sie achten auf die Signale der Kinder, setzen an den Kompetenzen und 
Interessen der Kinder an und sind sich mit dem Einsatz der Interaktionsfertigkeiten 
Ihrer Rolle als Sprachvorbild bewusst. (siehe auch Interaktionsfertigkeiten der Language Route). 
 
Zur Förderung der grammatikalischen Kompetenzen können Sie den Kindern einfache 
Hauptsätze anbieten, in denen die Verbzweitstellung erkennbar ist. Fragesätze und 
komplexe Sätze mit Nebensätzen sowie verschiedene Zeitformen komplementieren 
das Angebot. Dabei lässt sich gut beobachten, ob und wie das Kind erste Regeln 
erkennt und anwendet. (siehe Handout 1, Modul 1 Language Route). 
 
In Anlehnung an den Vorlesezyklus der L anguage Route können Sie die Interaktion, 
mit Wortschatzarbeit kombinieren, um mit sogenannten Kernwörtern den Wortschatz 
der Kinder zu erweitern. Kernwörter sind: Nomen, Verben, Präpositionen, Adjek tive, 
Pluralformen. Andere „thematische Anker“ können ein Lied, ein Spiel, ein Bild oder ein 
Fingerspiel sein. Anhand dieser Anker können Sie mit den Kindern Oberthemen wie 
z.B. Farben oder Tiere besprechen.  
Hierbei kommen Sie mit den Kindern v om einfachen Wortschatz hin zu schwierigen 
Worten, Oberbegriffen, Themen wie Farben oder Tiere.  
 
Zur Förderung der auditiven Wahrnehmung (Phonetik, Phonologie, Prosodie), können 
Sie Reimspiele, Silbenklatschen, Anlautmemory, Fingerspiele, Lieder und ähnliches 
nutzen. Dadurch erhält das Kind die Möglichkeit, spielerisch di e Struktur der Sprache 
zu erkennen, sowie ein Gefühl für die Sprachmelodie und einen Sprachrhythmus zu 
entwickeln. 
 
Schön ist es , eventuell auch ein Gruppenlogo zu entwerfen. So kann ein 
Zugehörigkeitsgefühl entstehen. Die Kinder erhalten eine Sammel -Mappe, in die 
Bilder, Erarbeitetes und Materialien wie Liedtexte abgeheftet werden. Die Mappe ist 
eine wertschätzende Begleitung und bietet mit ihrem Inhalt Anregungen für zu Hause. 
Sie wird mit dem Namen des Kindes versehen und kann individuell verziert und 
verschönert werden. 
 
Eine gute Vorbereitung in Theorie und Material ist selbstverständlich.  
Ideen und Materialien werden gemeinsam mit den Sprachförderkräften im Laufe des 
Jahres erweitert.  
Ein Starter-Paket wird Ihnen zur Verfügung gestellt. 
Sonstige Materialien können sein:  
 eine Handpuppe 
 Bücher 
o Wimmelbücher 
o Mehrsprachige Bücher 
o Kinderverse in 50 Sprachen 
o siehe Anhang…. 
 Bastel- und Malmaterialien

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 Baukästen 
 Spiele 
 Materialien für Rollenspiele 
 Unser Tag in der Kita. Don Bosco, 50 Bildkarten zur Eingewöhnung 
 Memory, gerne auch selber gestalten 
o Über den Körper 
o Was ziehe ich an? 
o Welche Tiere gibt es? 
o usw.  
 Reimspiele, Silbenklatschen, Anlautmemory,  
 Eine Sammel-Mappe  
 Ihren Ideen sind kaum Grenzen gesetzt… 
Beim Planen der Stunden achten Sie darauf, dass die ausgewählten Spiele, Lieder, 
Materialien oder auch eine Handpuppe zu Ihnen passen. Das, was Sie bevorzugen 
oder in ihrer pädagogischen Arbeit gut einsetzen können, kommt besser bei Kindern 
und Eltern an als das, was Sie ungeprüft übernehmen.  
Vielleicht arbeiten Sie auch gerne mehr musikalisch und setzen CDs oder Instrumente 
ein. Oder Sie haben besondere Begabungen im Bereich der künstlerischen 
Gestaltung. Setzen Sie dies ein. Seien Sie kreativ! Schöpfen Sie aus Ihrem 
Erfahrungsschatz. 
Sprache kann überall dabei sein.  
Es geht darum, an der Sprechfreude der Kinder anzusetzen und ihnen Spaß an 
der Sprache zu vermitteln. Gestalten Sie die alltagsintegrierte Sprachbildung 
und Sprachförderung so kreativ wie möglich. 
 
Herzliche Grüße 
Ihr Team 513/11

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Die nun folgenden Beispielstunden können zu Beginn eine Hilfe sein und können als 
Anregung für die weitere Planung gesehen werden. Wichtig ist hierbei, 
gruppenspezifisch zu planen, um die Bedarfe der Kinder zu bedienen. 
Vorschlag zur Gestaltung der 1. Stunde 
 
Ziel der 1. Stunde:  
Kennenlernen untereinander, Kennenlernen der Räumlichkeiten, Vertrauen aufbauen. 
Einblick in die Arbeitsweise/Inhalte der Stunden für die Eltern. Aufbau eines 
Stundenrituals. Erste Ermi ttlung des aktuellen Sprachstands der Kinder und erste 
Förderangebote. 
 
Begrüßung 
Begrüßen Sie jeden Einzelnen bei der Ankunft. Sind alle gut angekommen?  
Da Sie davon ausgehen können, dass Kinder und Familien noch keine großen 
Deutschkenntnisse haben, ist auf Gestik großen Wert zu legen. Wenn Sie die 
Sprachen der Familien schon kennen, bitte die Begrüßung gerne auch in der 
Familiensprache.  
 
Stellen Sie den Eltern und Kinder die Räumlichkeiten vor: den „Gruppenraum“ den Sie 
für die Sprachförderung zur Verfügung haben und den Raum für die Eltern, in dem sie 
auf die Kinder warten. Wichtig ist auch, die zur Verfügung stehenden Garderoben und 
Toiletten zu zeigen.  
Es ist sicher sinnvoll, dabei direkt Bildkarten als Anker mit einzusetzen. Diese 
unterstreichen die Kernwörter, auf die von Anfang an Wert gelegt wird. „sind die Jacken 
an der Garderobe auf gehangen?“, „wir sitzen im Kreis“ usw. (Z.B. Unser Tag in der 
Kita. Don Bosco, 50 Bildkarten zur Eingewöhnung) 
Eventuell, je nach Gruppengröße, ist auch während der Stunde Raum, um mit den 
Eltern ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen oder zu beantworten. Diese 
Gespräche sollten möglichst zum Anfang oder Ende der S tunde sein, um den 
Beziehungsaufbau zu den Kindern sensibel gestalten zu können.  
Laden Sie alle ein, sich einen Platz im Kreis oder am Rand zu suchen.  
 
Es folgen nun Vorschläge. Reagieren Sie flexibel auf die Gruppe. Wird vielleicht zuerst 
Bewegung nötig sein oder kann mit einem ruhigen Spiel begonnen werden?  
 
 
Kennen-Lernspiel  im Sitzkreis oder auf dem Boden: 
1. Runde 
Guten Tag! Ich bin ……., und wer bist du?   Wer sind Sie?  
 
2. Runde 
Ich bin ….. ich spreche deutsch und englisch, was sprichst du?

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Bewegungsspiele, Fingerspiele oder Klatschspiele 
 Hallo, hallo, schön, dass du da bist. 
Hallo, hallo, schön, dass du da bist. 
Die Hacken und die Spitzen, die wollen nicht mehr sitzen. 
Die Hacken und die Zehen wollen weiter gehen.  
Kann natürlich auch um getextet werden. Statt Hacke / Spitze Namen nennen.  
 
 „Ich bin … und wer bist du? Meinen Ball roll ich dir zu.“ 
 
 „Meine Hände sind verschwunden,…“ 
 
Daran schließt sich ein vorbereiteter und freier Teil der Stunde an. Wenn das 
Interesse und die Aufmerksamkeit der Kinder es zulassen , wird ein vorbereitetes 
Thema anhand eines Buchs oder von Material im Kreis eingeführt: z.B. Thema 
Spielzeug. 
Ein passendes Bilderbuch wird gemeinsam angeschaut und besprochen; kleine 
Spielzeuge werden nacheinander aus einem Karton  oder Säckchen  geholt und 
benannt. „Was ist das? Das ist ein Legostein. Ich habe einen Legostein.“  
Daran anschließend steht den Kindern im Gruppenra um eine Auswahl an 
Spielmaterial zur Verfügung wie z.B.  Baukästen, Bücher, Spiele usw., mit denen sie 
sich beschäftigen können. Hier wird für Sie eventuell erkennbar, wo die einzelnen 
Interessen und Kompetenzen der Kinder bestehen. Es ist eine gute Gelegenheit, die 
Kinder zu beobachten, mit ihnen im Spiel ins Gespräch zu kommen und sich vielleicht 
auch erste Notizen zum Sprachstand zu machen. 
Weisen Sie die Eltern auf die Verbindlichkeit und Wichtigkeit  der 
Sprachförderstunden hin. Vielleicht bietet sich auch die Möglichkeit eine zweisprachige 
Kollegin oder Kollegen zur ersten Stu nde mit hinzuzuziehen. Ein Handblatt, auf dem 
alle Termine und Kontaktdaten des Non -Kita-Kurses stehen, wird den Eltern 
ausgehändigt. Dieses wird Ihnen vorbereitet. 
 
Kinder und Eltern kommen wieder zusammen in den Kreis. An dieser Stelle kann die 
Sammel-Mappe vergeben werden, ein Ringhefter in bunten Farben. Jedes Kind darf 
sich eine Mappe aussuchen  und g emeinsam mit den  Eltern die Mappe mit dem 
eigenen Namen beschriften. Ein Blatt mit dem Gruppenlogo zum Ausmalen  kann 
angeboten werden und wird mit dem Terminhandblatt in die Mappe geheftet. 
Abschluss:  
Alle Leut, alle Leut geh ‘n jetzt nach Haus. 
Große Leut, kleine Leut, dicke Leut, dünne Leut. 
Alle Leut, alle Leut geh ‘n jetzt nach Haus. Die Stunde ist aus.

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Vorschlag zur Gestaltung der 2. Stunde 
 
Ziel der 2. Stunde:  
Kennenlernen untereinander, Vertrauen aufbauen. Einblick in die Arbeitsweise/Inhalte 
der Stunden für die Eltern, neue Wörter, eine neue Handlung, Spiel und Ritual 
einführen.  
 
Die 2. Stunde kann zunächst nur eine Wiederholung der 1. Stunde werden, da es sehr 
viel Zeit braucht, um die Kinder und ihre Eltern an diese Stunden heranzuführen.  
Es kann auch sein, dass neue Kinder mit ihren Eltern hinzukommen.  
Ein verlässlicher Stundenablauf – die vorgegebene Struktur wie oben beschrieben - 
wird zunächst allen Teilnehmern der Gruppe Sicherheit geben.   
Wichtig ist die unterstützende Kommunikation in Form von Bildkarten! Die Kernwörter, 
in Form von Bildkarten, erleichtern das Verständnis und Lernen von Sprache.

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Anhang  
Auszüge aus:  
1. KiBiz (01.08.2020)  
o § 19 
o § 30 Absatz 4 und  
o § 45, Absatz 3  
2. Bildungsvereinbarung NRW, Bildungsgrundsätze 
3. alltagsintegrierte Sprachförderung NRW (Grundsätze zur Bildungsförderung von 
0-10) 
4. Schulgesetz NRW § 36 
 
5. Modul 1, Handout 1, „Meilensteine der Sprachentwicklung“, Language Route 
 
 
 Elternbrief, Einladung zur Sprachförderung  
 Anwesenheitsliste Non-Kita-Kinder 
 Datenschutzerklärung 
 Einverständniserklärung der Eltern zur Dokumentation der Sprachentwicklung 
 
Bücher- und Materialbeispiele:    
 Überall steckt Sprache drin 
 Bildkarten zur Sprachförderung 
 Unser Tag in der Kita. Don Bosco, 50 Bildkarten zur Eingewöhnung 
 Sprachförderung für 3-7jährige  Uta Oezgol 
 Laute spüren - Reime rühren, Buch mit CD-ROM Maria Monschein 
 Wimmelbücher,  
 „Ich bin Max“, Language Route 
 Mehrsprachige Bücher 
 Kinderverse in 50 Sprachen 
 
Spielideen:  
 Geschichtensäckchen / Erzählsäckchen 
 Geschichten erzählen in Bewegung 
auf / unter / hinter usw.  
LINKS: 
Bildkarten sind ganz nett gestaltet. Können eventuell einzeln genutzt werden.  
https://www.audon.de/kostenlos-1/bildkarten-zur-sprachförderung-zum-ausdrucken/ 
 
Aufschlüsselung von Fachbegriffen siehe Praxishilfe BaSiK, zu finden unter:   
G:\513-Kitas-Allg\Uebergabe\BaSiK

Mitteilung Ausschuss

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Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
IV/513/1 
 
Vorlagen-Nummer  06.04.2021 
 1045/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Integrationsrat 13.04.2021 
Jugendhilfeausschuss 27.04.2021 
 
Sprachförderung für Kinder mit Sprachförderbedarf ohne Kitaplatz (Non-Kita-Kinder) 
Das Amt für Kinder, Jugend und Familie hat gemäß § 30 (4), § 42 (1) Satz 4 und § 45 (3) KiBiz NRW 
die Aufgabe, den Kindern ab 4 Jahren bis zum Schuleintritt, die keinen Kitaplatz haben und denen 
nach § 36 (2) und (3) Schulgesetz NRW ein zusätzlicher Sprachförderbedarf bescheinigt wurde, ein 
Angebot zur Sprachförderung vorzuhalten. 
 
Wie am 28.01.2020 in Vorlage 4066/2019 im JHA beschlossen, werden zukünftig 50.000 Euro aus 
der Landesförderung plusKiTa hierfür bereitgestellt. 
Dies nimmt 513 zum Anlass, das bisherige Verfahren für die Sprachförderung umzustellen und zu 
intensivieren.  
 
Bisherige Vorgehensweise  
1. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie erhält die Liste der getesteten Kinder nach der 
Sprachstandsfeststellung vom Amt für Schulentwicklung / Schulamt. 
2. Die Liste wird aktualisiert, indem die aktuelle Versorgung der Kinder mit Kitaplätzen überprüft 
wird, ebenso, ob die Kinder noch in Köln gemeldet sind. 
3. Den Eltern wird eine unterstützende Beratung bei der Anmeldung für einen Kitaplatz angebo-
ten.  
4. Die Kinder können bis zum Übergang in die Kita oder zum Schuleintritt einmal in der Woche 
an einem Sprachförderangebot teilnehmen.  
 
Art- und Umfang des bisherigen Angebotes  
 Die Familien wurden vom Amt für Kinder, Jugend und Familie kontaktiert und zur Sprachförde-
rung eingeladen. In den ersten Sprachförderstunden standen ihnen die Mitarbeiterinnen der 
Abteilung Tageseinrichtungen für Kinder persönlich zur Klärung von Fragen und Beratung zur

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Verfügung. Ebenso wurde bei Bedarf telefonisch, per Mail oder postalisch Kontakt aufgenom-
men.  
 Die Sprachförderung wurde durch Logopäden einer Praxis für Sprachtherapie durchgeführt.  
 Das Sprachförderangebot umfasste pro Kind einmal wöchentlich zwei Unterrichtsstunden (1,5 
Zeitstunden). Das Angebot wurde in der Regel in städtischen Kitas in Gruppen bis zu 7 Kin-
dern durchgeführt. 
 
Die Anzahl der Non-Kita Kinder an der Sprachförderung in den Kindergartenjahren 2018/2019 
und 2019/2020: 
 
Kindergarten-Jahr Vom Amt für Schul-
entwicklung / Schul-
amt gemeldet 
Nach Überprüfung der aktuellen 
Versorgung mit Kitaplätzen   
2018 / 2019 82 31 
2019 / 2020 57 21 
 
Zukünftiges Verfahren zur Sprachförderung von Non-Kita-Kindern:  
Grundsätzlich besteht nach wie vor das Ziel, allen Kindern schnellstmöglich einen Kita-Platz anzubie-
ten, um ihnen in der Kita täglich eine alltagsintegrierte Sprachbildung zu ermöglichen. 
Das Amt Kinder, Jugend und Familie wird darüber hinaus zukünftig die Sprachförderung für die Non-
Kita-Kinder intensivieren.  
Der Umfang der Sprachförderkurse für die Non-Kita-Kinder wird erhöht und in städtischen Kinderta-
geseinrichtungen durch städtische Fachkräfte durchgeführt, die in der Methode Language Route ge-
schult sind.  
Die Angebote zur Sprachförderung werden möglichst in Wohnortnähe den Familien angeboten. 
Die Verwaltung verspricht sich von dieser Umstellung ein höheres Maß an Akzeptanz der Maßnah-
men durch die Familien.  
Durch die Umstellung von externen Fachkräften auf interne Fachkräfte der Kitas, kann die Kita für die 
Familien offener und attraktiver werden.  
Zudem steht den Fachkräften durch das Non-Kita-Konzept, die ergänzende Praxisempfehlung und 
das Qualitätshandbuch für städtische Kindertageseinrichtungen eine sehr gute konzeptionelle Basis 
zur Verfügung. 
 
Konzeptionelle Grundlagen der zukünftigen Kölner Sprachförderkurse für Non-Kita-Kinder in 
städtischen Kitas:  
 Konzept, auf der Basis des Qualitätshandbuchs und der Language Route (siehe Anlage 1 
und 2)

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 Maximal 4 Standorte werden zukünftig bei Bedarf angeboten, vorzugsweise in Familien-
zentren und plusKITAs mit räumlichen Ressourcen, verteilt im Kölner Stadtgebiet. 
 2 x wöchentlich 2 Zeitstunden pro Förderangebot (plus 1 Stunde Vor- und Nachberei-
tungszeit pro Woche), d.h. 5 zusätzliche Fachkraftstunden pro Standort 
 bis zu 6 Kinder pro Gruppe 
 Belegung der Gruppen erfolgt über die Abteilung Tageseinrichtungen für Kinder 
 Durchführung der Sprachförderung durch eine pädagogische Kita-Fachkraft (plusKita, 
Sprachfachkraft oder ehemalige Sprachentlastungskraft) 
 Anleitung, fachliche Begleitung und Beratung erfolgt durch die Abteilung Tageseinrichtun-
gen für Kinder im Amt für Kinder, Jugend und Familie 
 Finanzierung über plusKITA-Gelder 
 Die konzeptionellen Grundlagen der Non-Kita-Kurse (Konzept + Praxisempfehlung) wer-
den praxisbegleitend mit den beteiligten Fachkräften weiterentwickelt. 
 
Belegung / Anmeldeverfahren 
Die Belegung und Anmeldung zu den Kursen erfolgt in erster Linie analog dem bisherigen Verfahren 
über die vom Amt für Schulentwicklung / Schulamt gemeldeten Kinder, die keine Kita besuchen und 
denen durch die Testung Sprachförderbedarf bescheinigt wurde.  
Soweit die Kapazitäten der bestehenden Sprachförderkurse ausreichend sind, können die Gruppen 
durch Kinder ergänzt werden, die keinen Kita-Platz haben und in der Schuleingangsuntersuchung 
oder bei der Schulanmeldung mit Sprachförderbedarf auffallen.  
Kinder mit Sprachförderbedarf können von den entsprechenden Stellen (Gesundheitsamt, Schulen) 
über folgende Mailadresse an die Abteilung Tageseinrichtungen für Kinder gemeldet werden: sprach-
foerderung@stadt-koeln.de. Voraussetzung bei der Meldung durch Dritte ist, dass die Eltern der Da-
tenweitergabe zustimmen.  
Über die Meldungen kann so auch eruiert werden, wie groß der Bedarf an Sprachförderkursen für 
Kinder ohne Kitaplatz ist.  
Zusätzlich werden die Sprachförderkurse zukünftig über einen Flyer und Informationen in verschiede-
nen Arbeitskreisen, Gremien und Institutionen bekanntgemacht. 
 
Finanzierung: 
Die Maßnahmen werden über die plusKita-Mittel finanziert. Der JHA hat am 28.01.2020 in der Vorla-
ge 4066/2019 u.a. beschlossen, dass 50.000 Euro der plusKita Landesförderung (siehe Beschluss 2.) 
für die Sprachförderung der Non-Kita-Kinder bereitgestellt werden.  
 
Evaluation 
Eine kontinuierliche Evaluation der konzeptionellen und organisatorischen Grundlagen der Non-Kita-
Sprachförderkurse durch die Abteilung Tageseinrichtungen für Kinder stellt eine passgenaue Umset-
zung sicher und gibt die Möglichkeit, auf neue Bedarfe reagieren zu können.

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Anlage 1: Konzept 
Anlage 2: Praxisempfehlung 
 
Gez. Voigtsberger

Beratungsverlauf (2)

13.04.2021 Integrationsrat
TOP 5.29 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
27.04.2021 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.2.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1045/2021
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
06.04.2021
Erstellt
17.03.2021 14:13