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2009/0177

Feststellung der Jahresabschlüsse 2005 der Eigenbetriebe a) Kulturinstitute b) Bäder c) Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Magistratsvorlage 15.05.2009

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2009/0177

2980 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
20.05.2009 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat II  an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Finanzverwaltung  
        Abt. Kämmerei 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. Beschluss-
fassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2009/0177 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
 
Betreff: Festste llung der Jahresabschlüsse 2005 der Eigenbetriebe 
 a) Kulturinstitute 
 b) Bäder 
 c) Bürgerhäuser und Märkte 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
Vorlage vom: 15.05.2009 
 
Beschlussvorschlag: 
1. Die Jahresabschlüsse 2005 der nachstehend aufgeführten Eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt werden wie folgt festgestellt: 
 
Eigenbetrieb Kulturinstitute Jahresverlust 7.219.593,73 € 
Eigenbetrieb Bäder Jahresverlust 1.037.500,47 € 
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte Jahresverlust 2.927.435,34 € 
 
2. Die Jahresverluste der Eigenbetriebe Kulturinstitute, Bäder und Bürgerhäuser und Märkte werden auf 
neue Rechnung vorgetragen. 
 
3. Die Jahresabschlüsse 2005 und die Lageberichte der Eigenbetriebe werden mit den Testaten der Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft WITAG-Revision AG öffentlich bekannt gemacht und zur Einsichtnahme öf-
fentlich ausgelegt. 
 
4. Die Betriebsleitungen werden für das Wirtschaftsjahr 2005 entlastet.

2 
 
Anlagen: Auszüge aus dem Jahresabschlussprüfungsbericht 2005 des EB Kulturinstitute 
Auszüge aus dem Jahresabschlussprüfungsbericht 2005 des EB Bäder 
Auszüge aus dem Jahresabschlussprüfungsbericht 2005 des EB Bürgerhäuser und 
Märkte 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Beschluss des Magistrats vom

3 
 
 
 
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 15. Mai 2009: 
 
Die Betriebskommissionen der Eigenbetriebe „Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt“, „Bä-
der der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ und „Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt“ haben in ihren Sitzungen am 09.07.2007, 27.03.2007 und 12.03.2007 die Berichte der Betriebs-
leitungen zur Kenntnis genommen und die Jahresabschlüsse 2005 festgestellt. 
 
Die Betriebskommissionen empfehlen dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung die Ent-
lastung der Betriebsleitungen für das Wirtschaftsjahr 2005. 
 
Die Eigenbetriebe schlossen das Jahr 2005 jeweils mit einem Jahresverlust ab, der sich aus dem 
operativen Geschäft begründet. Die Beteiligungserträge konnten das Ergebnis der Eigenbetriebe nicht 
in den Gewinnbereich führen. 
 
Auf die beigefügten Beschlüsse der Betriebskommissionen samt den Auszügen aus den Prüfberichten 
der WITAG-Revision AG – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wird hingewiesen. 
 
 
Darmstadt, 15. Mai 2009 
 
Der Dezernent II 
 
 
 
 
 
Wolfgang Glenz 
Bürgermeister 
 
Anlagen

anlage 2

32763 Zeichen

Anlage zur Magistratsvorlage Nr. 2009/0177
„Feststellung der Jahresabschlüsse 2005 der Eigenbetriebe
a) Kulturinstitute
b) Bäder
c) Bürgerhäuser und Märkte
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
hier:
b) Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
1. Bilanz
2. Gewinn- und Verlustrechnung
3. Ordnungsmäßigkeit der Buchführung
4. Lagebericht
5. Bestätigungsvermerk

BILANZ
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
zum 31. Dezember 2005
AKTIVA
Anlaqe
Blatt
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücks­
gleiche Rechte mit Geschäfts-,
Betriebs- und anderen Bauten
2. Maschinen und
maschinelle Anlagen
3. Betriebs- und
Geschäftsausstattung
4. geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
11. Finanzanlagen
1. Beteiligungen
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe
11. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
2. Forderungen gegen die Stadt
Darmstadt
3. sonstige Vermögensgegenstände
111. Schecks, Kassenbestand,
Bundesbank- und Postgiro­
guthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten
C. Rechnungsabgrenzungsposten
Euro
5.823.765,49
427.916,00
48.441,00
1.168.071,22
99.363,69
32.287.776,72
681.505,31
Geschäftsjahr
Euro
7.468.193,71
23.225.880,38
4.228,71
33.068.645,72
3.000,00
51,13
63.769.999,65
Vorjahr
Euro
5.646.883,49
495.124,00
55.543,00
129.259,33
6.326.809,82
23.225.880,38
5.279,38
93.810,38
36.195.716,20
559.538,23
36.849.064,81
3.000,00
51,13
66.410.085,52

BILANZ
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
zum 31. Dezember 2005
PASSIVA
Anlaqe 1
Blatt 2
A. Eigenkapital
I. Stammkapital
11.Allgemeine Rücklage
111.VerlusUGewinn
1. VerlusUGewinn des Vo~ahres
2. Jahresverlust
Euro
-915.056,81
-2.927.435,34
Geschäftsjahr
Euro
17.000.000,00
40.686.979,38
-3.842.492,15
Vo~ahr
Euro
17.000.000,00
36.455.780,94
4.231.198,44
-915.056,81
3.316.141,63.
B. Sonderposten für Zuschüsse
und Zulagen
92.400,003.400,00
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen
und ähnliche Verpflichtungen
336.358,00334.691,00
2. sonstige Rückstellungen
708.448,00622.115,00
1.044.806,00
956.806,00
D. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
8.610.546,858.643.776,13
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem JahrEuro 385.799,182. Verbindlichkeiten aus Lieferungenund Leistungen
153.490,6329.515,49
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem JahrEuro 153.490,633. Verbindlichkeiten gegenüber anderenEigenbetrieben der Stadt Darmstadt
24.122,100,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem JahrEuro 24.122,104. sonstige Verbindlic;;hkeiten
113,204.665,33
- davon mit einer Restlaufzeit
8.788.272,788.677.956,95
von bis zu einem Jahr Euro 113,260- davon aus SteuernEuro 0,00
E. Rechnungsabgrenzungsposten
33,640,00
- 63.769.999,65
66.410.085,52

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
vom 01.01.2005 bis 31.12.2005
Anlaqe 2
GeschäftsjahrVorjahr
Euro
Euro Euro
1. Umsatzerlöse
664.854, '14733.206,03
2. sonstige betriebliche
Erträge
3.765,3747.582,61
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-,Hilfs- und Betriebsstoffeund für bezogene Waren
662.983,24783.216,23
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
256.193,11217.506,45
919.176,35
1.000.722,68
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
1.933.043,982.012.941,85
b) soziale Abgaben und Aufwendungen fürAltersversorgung undfür Unterstützung
727.865,451.093.765,86
2.660.909,43
3.106.707,71
-davon für Altersversorgung Euro 189.461,87(Euro 429.285,62)
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögens-gegenstände des Anlage-vermögens und Sachanlagen
351.740,83351.508,08
6. sonstige betriebliche
Aufwendungen
296.676,95279.421,39
7. Erträge aus Beteiligungen
578.043,003.074.495,20
8. sonstige Zinsen und ähnliche
Erträge
457.010,60435.089,35
9. Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
402.604,89467.090,56
10. Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag
0,00. -20,42
--11. Jahresverlust
-2.927.435,34-915.056,81

WITAG-REVISION
AKT! ENG ES HLSC: HAFT WIRTS C HAFTS PR ÜEU NGSG ES ELLSCH A FT
E. Feststellungen zur Rechnungslegung
1. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung
1. Buchfiihrung und weitere geprüfte Unterlagen
Die von der Kasse der Stadt Darmstadt verwalteten Bücher des Eigenbetriebes sind ord­
nungsgemäß gefiihrt und ermöglichen einem sachverständigen Dritten in angemessener
Zeit einen Überblick über die GeschäftsvorHille und die Lage des Eigenbetriebs.
Die kameralistische Buchführung und die weiteren geprüften Unterlagen entsprechen
nach unseren Feststellungen den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Be­
stimmungen der Betriebssatzung.
Ein- und Auszahlungen werden ausschließlich über Konten der Stadtkasse getätigt und
mittels Verrechnungskonten dem Eigenbetrieb zugeordnet. Die Erfassung dieser Ge­
schäftsvorfälle erfolgt über ein haus eigenes EDV -System. Die Lohn- und Gehaltsabrech­
nungen werden ebenfalls von der Stadtverwaltung vorgenommen. Die Anlagenbuchhal­
tung entspricht den Erfordernissen des Eigenbetriebsgesetzes (Formblatt 4).
Die im Rahmen der Kameralistik erstellte Haushaltsrechnung wird von der Schüllermann
und Partner AG, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, im Rahmen der
Abschlusserstellung an die Erfordernisse der kaufmännischen doppelten Buchfiihrung
gemäß den §§ 20 ff. EigBGes angepasst.
Im Berichtsjahr wurde für die Finanzbuchhaltung ab 01. Januar 2005 das Softwarepro­
gramm newsystem®kommunal Version 4.0 der Fa. INFOMA Software Consulting
GmbH, Ulm, implementiert. Eine Zertifizierung dieses Softwareprogramms erfolgte
durch die Sächsische Anstalt für kommunale Datenverarbeitung (SAKD).
97 05222 Seite 16

WIT AG-REVISION
A KTI ENG ES ELLSC:HA FT W IRTSC HAFTS PR ÜFU N C SC ES E LLSCH A FT
2. Voriahresabschluss
In der Sitzung der Betriebskommission am 01. Februar 2005 wurde beschlossen, dem
Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung zu empfehlen, den von uns geprüften
und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss zum
31. Dezember 2003 festzustellen.
Der entsprechende Magistratsbeschluss erfolgte am 03. Mai 2006, die Stadtverordneten­
versammlung fasste in ihrer Sitzung am 01. Juni 2006 den entsprechenden Beschluss.
Die Offenlegung des Abschlusses zum 31. Dezember 2003 erfolgte durch öffentliche
Auslegung in der Zeit vom 25. September bis 04. Oktober 2006 im Rathaus der Stadt
Darmstadt. Die Bekanntmachung der Auslegung erfolgte am 23. September 2006 1m
Darmstädter Echo.
Der von uns geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2004 wurde in der Sitzung der Betriebskommission
vom 31. Oktober 2006 festgestellt. Die Beschlüsse durch Magistrat und Stadtverordne­
tenversammlung stehen noch aus.
3. Jahresabschluss
Der Jahresabschluss 2005 wurde nach den Vorschriften des Hessischen Eigenbetriebsge­
setzes aufgestellt. Nach § 22 EigBGes finden dabei die Vorschriften des HGB für große
Kapitalgesellschaften Anwendung, soweit sich aus dem EigBGes nichts anderes ergibt.
Ansatz-, Ausweis- und BilanzierungsvoTschriften wurden beachtet. Der Anhang enthält .
alle erforderlichen Angaben.
Der uns zur Prüfung vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2005 ist ordnungs­
gemäß aus den Büchern und den weiteren erforderlichen Unterlagen des Eigenbetriebes
entwickelt worden. Die Aufgliederung und Erläuterung aller Posten der Bilanz und der
Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen im Erläuterungsteil (Anlage 7).
97 05222 Seite 17

WITAG-REVISION
AKTI ENG ES fLLSC:HAfT WIRTSC H A FTSPR ÜFU N G SG ES EL LSC HAFT
4. Lagebericht
Der Lagebericht der Betriebsleitung entspricht den gesetzlichen Vorschriften; er steht im
Einklang mit dem Jahresabschluss sowie mit den von uns bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnissen. Er vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Ei­
genbetriebes. Unsere Prüfung hat zu dem Ergebnis geführt; dass im Lagebericht die we-.
sentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind.
H. Gesamtaussage des Jahresabschlusses
1. Wesentliche Bewertungsgrundlagen
Die wesentlichen Bewertungsgrundlagen sind im Anhang erläutert. Der Eigenbetrieb hat
die im Vorjahr angewandten Bewertungsgrundsätze beibehalten.
2. Zusammenfassende Beurteilung
Unsere Prüfung hat ergeben, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes vermittelt.
Im Einzelnen verweisen wir auf unsere Erläuterungen zur Ertragslage sowie zur Vermö­
gens- und Finanzlage. Weitere Aufgliederungen und Erläuterungen von ausgewählten
Posten des Jahresabschlusses enthalten der Anhang sowie die Anlage 7 zu diesem Be­
richt.
97 05222 Seite 18

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2005
1) Vorbemerkungen
Anlaqe 4
Blatt 1
Die Betriebsleitung hat mit Datum vom 15.12.2006 den 1. Zwischenbericht für das 1. und 2. Quar­
tal sowie den 2. Zwischenbericht (3. Quartal) nach § 21 Eigenbetriebsgesetz vorgelegt.
Nach Abschluss des Wirtschaftsjahres 2005 wird nunmehr der in § 26 Eigenbetriebsgesetz gefor­
derte Lagebericht vorgelegt.
2) Geschäftsverlauf
a) Entwicklung wesentlicher Aufwendungen und Erträge
Der Eigenbetrieb erzielte 2005 Umsatzerlöse in Höhe von 664,9 TEUR. Hierin sind die Benut­
zungsgebühren (641,0 TEUR, Vorjahr 685,6 TEUR, Vorvorjahr 735,5 TEUR), die den größten Teil
der Umsatzerlöse ausmachen, sowie die Miet- und Pachterträge mit einem Ergebnis von 22,7
TEUR, die Einnahmen aus Verkauf und die Einnahmen aus Spenden, die beide allerdings nur ei­
nen sehr geringen Teil der Umsatzerlöse ausmachen, enthalten.
Die Besucherzahlen zogen im Vergleich zum Vorjahr insgesamt wieder etwas an: Die Hallenbäder
wurden von 377.693 Gästen besucht (2004: 371.696; 2003: 322.381), die Freibäder von 682420
Badegästen (2004: 415.488; 2003: 852.925). Das ergibt eine Gesamtbesucherzahl von 1.060.113
Besucherinnen und Besuchern (2004: 787.184; 2003: 1.175.306). Die dennoch gesunkenen Be­
nutzungsgebühren rühren daher, dass ein sehr großer Teil der Badegäste äußerst geringe oder
gar keine Eintrittsgebühren entrichtet (Schulen, Sportvereine, Kindergärten u.a.).

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2005
Die wesentlichen Aufwendungen im Jahr 2005 haben sich wie folgt entwickelt:
Anlaqe 4
Blatt 2
Materialaufwand
Löhne und Gehälter
Sozialaufwand und Altersversorgung
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
2005
EURO
919.176,35
1.933.043,98
727.865,45
351.740,83
296.676,95
4.228.503.56
2004
EURO
1.000.722,68
2.012.941,85
1.093.765,86
351.508,08
279.421,39
4.738.359.86
Die nachfolgenden Sachverhalte sind für das Jahr 2005 besonders hervorzuheben:
Die Aufwendungen für die Löhne und Gehälter sind im Vergleich zum Vorjahr um 79,9 TEUR zu­
rückgegangen. Die Aufwendungen für die Altersversorgung und der Sozialaufwand verminderten
sich um 365,9 TEUR. Dies resultiert daraus, dass die Zuführung zur Altersteilzeitrückstellung um
97,2 TEUR und die Zuführung zur Pensionsrückstellung um 237,2 TEUR geringer ausfiel als im
Jahr 2004.
Der Bereich des Materialaufwandes ist im Jahr 2005 um 81,5 TEUR niedriger als im Vorjahr. Der
niedrigere Saldo ist durch die reduzierten Kosten für die Heizung (-37,3 TEUR), Reinigung (-6,3
TEUR), Strom kosten (-7,5 T-EUR), Wasser und Kanal (-72,8 TEUR), Unterhaltung der baulichen
Anlagen (-32,0 TEUR), Wasserüberwachung (-4,3 TEUR) und Unterhaltung der Uferanlagen (-1,5
TEUR) herzuleiten. Höhere Kosten für Verbrauchsmittel (4,4 TEUR), Dienst- und Schutzkleidung
(0,5 TEUR), Unterhaltung der Grünanlagen (17,3 TEUR) , Unterhaltung des Büro- und Betriebsin­
ventars (5,1 TEUR), Unterhaltung der Betriebsanlagen (50,3 TEUR), Haltung von Fahrzeugen (2,2
TEUR) sowie die Überprüfung der technischen Anlagen (1,5 TEUR) schmelzen die eingesparten
Kosten auf den Saldo von 81,5 TEUR ein.
Hauptsächliche Ursache für die um 17,3 TEUR gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendun­
gen ist die Verwaltungskostenerstattung an die Stadt, die im Jahr 2005 um 22,7 TEUR höher aus­
gefallen ist. Diese Erhöhung ergibt sich aufgrund höherer Aufwendungen beim Hauptamt der Stadt
Darmstadt. Die Erstattung Personalkosten an Stadt hingegen beträgt 2,9 TEUR weniger als im
Vorjahr. Kleinere Kostensteigerungen werden durch Wenigerkosten in anderen Bereichen aufge­
fangen.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2005
b) Anlagen im Bau und geplante Investitionen
Erwerb von beweqlichen Sachen des Anlaqevermöqens
Anlaoe 4
Blatt 3
Die für das Nordbad notwendigen Spinde für das Personal konnten aus der Haushaltsstelle
5700.950012 "Umzugsmaßnahmen im Rahmen der Sanierung Zentralbad" finanziert werden. Die
Einrichtung für das Bezirksbad Bessungen musste zurückgestellt werden, da der geplante Umbau
an der Schule sich verzögert hat.
Erwerb von Fahrzeuqen
Das Haushaltsjahr 2005 konnte mit dem vorhandenen Fuhrpark bestritten werden. Von der Be­
triebsleitung wird geprüft, ob die für die Freibäder notwendigen Fahrzeuge nicht gemietet werden
können. Kontakt zum Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Stadt Darmstadt (EAD)
wurde aufgenommen. Die Haushaltsreste aus 2004 wurden als Deckungsmittel für die Haushalts­
steIle 5700.950012 bereitgestellt.
Hochbauten Allqemein
Die Haushaltsreste aus 2004 wurden als Deckungsmittel für die Haushaltsstelle 5700.950012 be­
reitgestellt.
Im Haushaltsjahr 2005 wurden keine Maßnahmen durchgeführt, die aus dem Vermögensplan hät­
ten finanziert werden können.
Sanierunq Zentralbad
Mit Beginn der Sommerferien (Ende Juli 2005) wurde das Zentralbad geschlossen. Die Sanie­
rungsmaßnahme begann direkt im Anschluss mit der Verlegung der Fernwärmeübergabestation
vom Innern des Bades in ein externes Bauwerk, es schlossen sich notwendige Voruntersuchungen
an und anschließend begannen Schadstoffabbruch und die übrigen Abbrucharbeiten. Der Beginn
der Rohbaumaßnahmen ist für Januar 2006 terminiert. Der Bestand der Anlagen im Bau hat sich
gemäß der unter b) angefügten Tabelle zum 31.12.2005 verändert.

BILANZ
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
zum 31. Dezember 2006
AKTIVA
Anlaqe 1
Blatt 1
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücks­
gleiche Rechte mit Geschäfts-,
Betriebs- und anderen Bauten
2. Maschinen und
maschinelle Anlagen
3. Betriebs- und
Geschäftsausstattung
4. geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
11. Finanzanlagen
1. Beteiligungen
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe
11. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
2. Forderungen gegen die Stadt
Darmstadt
3. sonstige Vermögensgegenstände
111. Schecks, Kassenbestand,
Bundesbank- und Postgiro­
guthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten
C. Rechnungsabgrenzungsposten
Euro
5.568.157,49
368.844,00·
47.222,00
5.977.395,73
105.605,09
24.313.759,15
793.651,28
Geschäftsjahr
Euro
11.961.619,22
23.225.880,38
5.408,26
25.213.015,52
1.250.134,99
8.770,68
61.664.829,05
Vo~ahr
Euro
5.823.765,49
427.916,00
48.441,00
1.168.071,22
7.468.193,71
23.225.880,38
4.228,71
99.363,69
32.287.776,72
681.505,31
33.068.645,72
3.000,00
51,13
63.769.999,65

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2005
Umzuqsmaßnahmen im Rahmen der Sanierunq des Zentralbades
Anlaqe 4
Blatt 4
Die notwendigen Maßnahmen im Nordbad sind weitgehend abgeschlossen. Im Bezirksbad Bes­
sungen können die notwendigen Maßnahmen erst in 2006/2007, nach Baufortschritt der Sanierung
der Schule durchgeführt werden. Der Bestand der Anlagen im Bau hat sich gemäß der unter b)
angefügten Tabelle zum 31.12.2005 verändert.
Nordbad, Wärmerückqewinnunq aus Abluft
Die Maßnahme kann noch nicht abgeschlossen werden, da die Mängel an der Lüftungsanlage
noch nicht behoben sind. Die Firma ist nicht bereit, alle Mängel zu beheben. Ein Beweissiche­
rungsverfahren soll eingereicht werden. Die Firma hat Insolvenz beantragt; mangels Masse wurde
kein Insolvenzverfahren eröffnet.
Nordbad. Sanierunq des Hallendaches
Die Teilsanierung des Daches ist abgeschlossen.
Nordbad. Beseitiqunq von brandschutztechnischen Mänqeln
Die Sofortmaßnahmen sind durchgeführt. Die Planungen für den Bauantrag sind beauftragt und
die Abstimmungsgespräche mit dem Bauaufsichtsamt/Brandschutzamt wurden aufgenommen. Die
Umsetzung der Verordnungen für ein 30 Jahre altes Gebäude sind schwierig. Um ein finanzierba­
res Konzept zu entwickeln, werden noch einige Termine in Anspruch genommen werden müssen.
Der Bestand der Anlagen im Bau hat sich gemäß der unter b) angefügten Tabelle zum 31.12.2005
verändert.
Schul- und Traininqsbad. Lüftunqsanlaqe
Die Maßnahme ist abgeschlossen.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2005 '
Schu/- und Traininqsbad, Sanierunq der Hallendecke
Die Maßnahme ist abgeschlossen.
Bezirksbad Bessunqen, Sanierunq der Duschräume
Anlaqe 4
Blatt 5
Die Maßnahme wird zurückgestellt. Es wird geprüft ob die Mittel nicht gebündelt werden sollen und
eine Komplettsanierung sinnvoller ist. Die Nutzung ist nicht eingeschränkt.
Mühltalbad, Sanierunq des Schwimmbeckens
Im Haushalt sind bis 2007 1,5 Mio. EURO eingeplant. Zur Zeit wird geprüft, ob günstigere Sanie­
rungsmöglichkeiten sinnvoll sind.
Für die Haushaltsstelle 5700.950012 wurden rd. 40 TEUR als Deckungsmittel bereitgestellt.
Arheilqer Mühlchen. Maßnahmen zur Verbesserunq der Wasserqualität
Die Wasserqualität ist besser geworden, jedoch haben die Maßnahmen nicht ausgereicht; das Bad
musste temporär auf Empfehlung und in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt wegen Blaualgen
geschlossen werden. Nach Beendigung wurde das Wasser abgelassen und der Fischbestand
wurde ermittelt und es erfolgte eine Entnahme von Weisfischen, um das Zooplankton zu schützen.
Im kommenden Jahr hoffen wir, dass die eingeleiteten Maßnahmen greifen, ansonsten sind um­
fangreichere Maßnahmen einzuleiten.
WOOq, Maßnahmen zur VerbesserLinq der Wasserqualität
Zur Verbesserung der Wasserqualität werden Belüfter eingesetzt. Durch den höheren Sauerstoff­
gehalt im Wasser soll die Biologie verbessert werden und die Rücklösung von Phosphaten aus
dem Sediment soll gemindert werden. Deutliche Verbesserungen wurden in der Badesaison 2005
nicht festgestellt.
Alle Schwimmbäder waren in 2005 einsatzfähig. Das Arheilger Mühlchen musste zweimal wegen
Blaualgen geschlossen werden.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2005
Anlaqe 4
Blatt 6
Bestand Anlaqen im Bau
Zentralbad
Zentralbad
Nordbad
Summe
Sanierung
Umzugsmaßnahme im Rahmen
der Sanierung - Zentralbad
Brandschutzanlage
1.086.921,64 €
63.601,82 €
17.547.76 €
lJ§.~.·.9.?:1.'~~n~
c) Veränderungen im Bestand an Grundstücken
Die nachfolgend aufgeführten Grundstücke, die seit dem 01.01.2005 wirtschaftlich genutzt werden,
wurden in das Anlagevermögen des Eigenbetriebs Bäder neu aufgenommen:
Jugendstilbad
Jugendstilbad
Jugendstilbad
Jugendstilbad
Summe
Flurstück 584/2 - 138 qm
Flurstück 584/3 - 61 qm
Flurstück 584/5 - 945 qm
Flurstück 584/6 - 660 qm
33.120,00 €
14.640,00 €
226.800,00 €
158.400.00 €
1~~:~§.9ßQ.~
d) Jahresergebnis, Entwicklung von Vermögen und Schulden
Der Eigenbetrieb schloss in 2005 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.927,4 TEUR ab. Im
Jahr 2005 konnte der Eigenbetrieb anders als in den beiden Vorjahren lediglich auf durchschnittli­
che Dividendenausschüttungen und Steuererstattungen zurückgreifen. Diese reichten nicht aus,
um den Fehlbetrag aus dem operativen Geschäft auszugleichen. Die Erträge aus Beteiligungen
fielen um 2.496,5 TEUR geringer als im Vorjahr aus.

Eigenbetrieb Bäder derWissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2005
Anlaqe 4
Blatt 7
Entwicklung des Eigenkapitals (TEUR):
Stand
Jahres-Ergebnis-Stand
01.01.2005
ZugangergebnisAbgangverwendung31.12.2005
Stammkapital
17.000000017.000
Allgemeine Rücklage
40.687000040.687
Verlustvortrag
0-915 000-915
Verlust 2004
-91500915 00
Verlust 2005
00-2.927 00-2.927
Summe
56.772-915-2.927915053.845
Eine Rückstellung für Pensionsverpflichtungen wurde in der Bilanz in Höhe von 336,4 TEUR gebil­
det. Altzusagen, für die keine Rückstellungen gebildet wurden, bestehen zum Stichtag nicht.
Die Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen ist aus folgender Tabelle ersichtlich:
StandVerbrauch/ZugangStand
01.01.2005
Auflösung 31.12.2005
Rückstellungen für Beihilfen
43,12,90,240,4
Rückstellungen für Altersteilzeit
446,538,7167,9575,7
Urlaubsrückstellung
94,994,949,149,1
Rückstellung für Abschluss-
erstellung und Prüfung
23,523,526,026,0
Rückstellung für Überstunden
14,114,117,217,2
Summe
622,1174,1260,4708,4
Aufgrund der Mitgliedschaft in der ZVK besteht gemäß der Ermittlung aus dem Jahr 2003 eine
mittelbare Pensionsverpflichtung in Höhe von 2.163 TEUR, die nicht in der Bilanz ausgewiesen ist.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2005
Anlaqe 4
Blatt 8
e) Vergleich der Erträge und Aufwendungen in 2005 mit den Werten des Wirt­
schaftsplanes
Der Eigenbetrieb hat den gemäß § 15 Eigenbetriebgesetz (EigBGes) vorgesehenen Wirtschafts­
plan erstellt. Außerdem ist nach § 15 Abs. 2 EigBGes ein Nachtragswirtschaftsplan aufgestellt wor­
den.
Im Vergleich mit dem Wirtschaftsplan 2005 ergeben sich sowohl bei den Erträgen als auch bei den
Aufwendungen Abweichungen gegenüber der Gewinn- und Verlustrechnung.
Die Umsatzerlöse (664,9 TEUR) haben die Ansätze (744,9 TEUR) des Wirtschaftsplanes 2005 um
SO,O TEUR unterschritten. Trotz der im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Besucherzahlen konnte
der Planansatz nicht erfüllt werden. Ein großer Teil der Badegäste entrichtet äußerst geringe oder
womöglich gar keine Benutzungsgebühren (Schulen, Sportvereine, Kindergärten u. a.). Die
Schließung des Zentralbades zur Mitte des Jahres 2005 hatte noch keine großen Auswirkungen
auf die Umsatzerlöse.
Die sonstigen betrieblichen Erträg_e(3,S TEUR) blieben ebenfalls um 3,1 TEUR unter dem PIanan­
satz des Wirtschaftsplanes (6,9 TEUR) zurück.
Insgesamt gesehen lag der MateriaJaufwand um 55,6 TEUR unter den Planansätzen. Bei den
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren gab es innerhalb der
einzelnen Konten teils große Abweichungen. Die Planansätze für Heizung lagen um 25,S TEUR,
die Aufwendungen für Wasser und Kanal um 47,9 TEUR, die Reinigungskosten um 22,3 TEUR
sowie die Aufwendungen für Strom um 12,6 TEUR höher als die tatsächlichen Aufwendungen aus
der Gewinn- und Verlustrechnung. Andere Zuordnungen von Konten ergeben zusätzlich in den
Teilbereichen ein verschobenes Bild. Für den Gesamtbereich Materialaufwand ergibt sich aller­
dings, dass die Aufwendungen geringer waren als die Planansätze des Wirtschaftsplanes.
Die weniger verbrauchten Aufwendungen für bezogene Leistungen ergeben sich, da im Wirt­
schaftplan sowohl die Erstattungen von Personalkosten an die Stadt als auch die Verwaltungskos­
tenanteile an die Stadt mit einberechnet werden; diese werden in der Gewinn- und Verlustrech­
nung bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen verrechnet

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2005
Anlaqe 4
Blatt 9
Der Personalaufwand wurde im Wirtschaftsjahr 2005 um 216,7 TEUR gegenüber dem Planansatz
(2.444,2 TEUR) überschritten. Hier ist allerdings zu beachten, dass im Wirtschaftsplan 2005 keine
Rückstellungen für Pensionen, Altersteilzeit sowie Beihilfe geplant wurden, da diese Rückstellun­
gen im kameralen System nicht existieren.
Der Planansatz der Abschreibungen wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung bestätigt. Die tat­
sächlich in der Gewinn- und Verlustrechnung gebuchten Abschreibungen unterschritten den An­
satz um 3,4 TEUR.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen unterschreiten den Planansatz 2005 um 15,3 TEUR.
Wie bereits oben erläutert, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung auf kameraler Basis die
Konten anders zugeordnet. .
Bei den Erträgen aus Beteiligungen sind ebenfalls Abweichungen zu verzeichnen (-52,0 TEUR).
Im Gegensatz zum Wirtschaftsjahr 2004 war in 2005 wieder mit einer erheblich geringeren Aus­
schüttung zu rechnen. Sowohl die Dividendenausschüttung als auch die Zuweisung des Bundes
aus der Steuererstattung wurden im Gegensatz zum Vorjahr im Ursprungswirtschaftsplan richtig
geplant.
Im Wirtschaftsplan 2005 blieben die Zinserträge und ähnliche Erträge unberücksichtigt, d. h. hierfür
wurden keine Ansätze im Plan gebildet. Tatsächlich verbessern sie aber das Ergebnis um 457,0
TEUR. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die Zinserträge auf das Verrechnungskonto mit
der Stadt Darmstadt.
Die Zinsaufwendungen 2005 wurden im Verhältnis zur Größenordnung des Betrages mit geringer
Abweichung zum Plan erfüllt (51,5 TEUR weniger als im Plan 2005).

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2005
Anlaqe 4
Blatt 10
Die Benutzungsgebühren sowie die wichtigsten hierzu gehörenden Kennzahlen haben sich in den
letzten fünf Jahren wie folgt entwickelt:
2005
2004200320022001
Benutzungsgebühren
TEUR641686735635663
Besucher - Hallenbäder
219.485202.667157.939151.600163.645
- Freibäder
682.420415.488852.925406.518552.144
- Wannen- und Brausebäder
150234184338609
- Medizinische Abteilung
4.3457.4487.4907.1237.143
Gesamt
906.400625.837 1.018.538565.579723.541
Durchschnittliche Benutzungs-
gebühr je Besucher
EUR0,711,100,721,120,92

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2005
Personal- und Sozial bereich
Im Geschäftsjahr 2005 waren durchschnittlich beim Eigenbetrieb beschäftigt:
AnzahlVoriahr
Anzahl
Beamtelinnen
2,02,0
Angestellte
25,225,3
Arbeiter/innen
33,940,8
Auszubildende
...L.§....Q,L
68.6
73.8
Die Personalaufwendungen betrugen:
TEUR
Anlaqe 4
Blatt 11
Beamtenbezüge
Löhne und Gehälter
Veränderung der Urlaubsrückstellung
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
f) Risiken, Risikocontrolling und Risikoabdeckung
70,5
1.905,2
42,7
727,9
2.660.9
Der Jahresverlust in Höhe von 2.927,4 TEUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2005
Versicherungen
Anlaoe 4
Blatt 12
Der Eigenbetrieb ist ein rechtlich unselbständiges Sondervermögen der Stadt Darmstadt. Es gelten
daher weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen Versicherungsverträ­
ge.
Die Beiträge zu den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig getragen.
Die nachfolgend aufgeführten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des Eigenbe­
triebes abgeschlossen:
Versicherung
1. Haftpflichtversicherung inkl. Umwelthaftpflicht
(Personen-, Sach- und Vermögens­
Drittschäden )
2. Eigenschadenversicherung
3. Strafrechtsschutzversicherung
(inkl. Dienstreise-Rechtsschutz und Verkehrs­
rechtsschutz)
4. Sachversicherung "KRISTALL"
(Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl Ge­
bäude und Inhalt)
5. Kfz-Feuerversicherung
Sonstige Risikovorsorge
Versicherungssumme
EURO
unbegrenzt
50.000,00
Für Verkehrsrechtsschutz:
.500.000,00
Sonst:
2.-0.0-0.000,00
ohne
Ueweils aktueller Neuwert)
Fahrzeuge zum Neuwert
Eine Risikovorsorge in Gestalt eines formalen Risikokontrollsystems wird im Bereich des Eigenbe­
triebs Bäder der Stadt Darmstadt aufgrund von anderen Umstellungsprozessen zur Zeit nicht wei­
terverfolgt.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2005
3) Wirtschaftliche Grundlagen
Anlaoe 4
Blatt 13
Nach § 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer Leistungsfähig­
keit die für ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und kulturellen Ein­
richtungen bereitzustellen. Dieser Aufgabe kommt die Stadt Darmstadt durch den Betrieb der Hal­
len- und Freibäder nach.
Wirtschaftliche Grundlage sind die Entgelte, die von den Benutzern der Hallen-, Frei- und Brause­
bäder sowie der medizinischen Abteilung zu entrichten sind. Aufgrund der privatrechtlichen Form
des Bäderbetriebs sind die Eintrittpreise in einer gesonderten Preisliste festgeschrieben, die je­
weils von der Betriebskommission beschlossen wird.
4) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres
Mit Beginn der Wintersaison begannen die Hallenbäder mit einem erweiterten Öffnungszeitenkon­
zept, das durch die Schließung des Zentralbades erforderlich geworden war. Alle Vereine und
Schulen konnten untergebracht werden, müssen sich allerdings zum Teil an andere Trainingszei­
ten gewöhnen. Auch für die Öffentlichkeit wurden zusätzliche Badezeiten eingerichtet, um den
Wegfall des Zentralbades nach Möglichkeit zu kompensieren.
5) Voraussichtliche Entwicklung des Betriebes
Die Eröffnung des neuen Jugendstilbades ist für Herbst 2007 geplant. Sodann wird der Darmstäd­
ter Bevölkerung ein erweitertes Bäderangebot zur Verfügung stehen.
Der Eigenbetrieb wird in Zukunft stets einen Jahresfehlbetrag ausweisen, da die Eintrittspreise
nicht kostendeckend sind. Aus diesem Grund ist der Eigenbetrieb auf die Dividendenzahlungen,
die aufgrund der im Anlagevermögen eingelegten Stammaktien an der Hessischen Elektrizitäts-AG
ausgeschüttet werden, angewiesen, um den Jahresfehlbetrag zu verringern.

Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2005
Anlaqe 4
Blatt 14
Zur weiteren Reduzierung des Jahresfehlbetrages könnte über eine Anhebung der Eintrittspreise
nachgedacht werden, um den Kostendeckungsgrad zu erhöhen.
Möglich wäre ebenfalls eine Gegenüberstellung von Kosten und Erlös, besonders vor dem Hinter­
grund nötiger Sanierungsmaßnahmen in Frei- und Hallenbädern.
Darmstadt, 7. Februar 2007
~
Ras
(1. Be ;eb'(:;leiter)
Ltd0rW
Käppler
(2. Betriebsleiterin)

WITAG-REVISION
AKTI E N C ES E L1Sr: HAFT W IRTSC HAFTS PR ÜEU N G SG ES E LLSCH A FT
Anlage 5
Blatt 1
Unter der Bedingung, dass die Feststellung des Vorjahresabschlusses wie vorgesehen er­
folgt, erteilen wir nachfolgenden Bestätigungsvermerk:
Bestätilzun2svermerk
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchfiihrung und den Lagebericht des Eigenbe­
triebes Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt fiir das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis
31. Dezember 2005 geprüft. Die Buchfiihrung und die Aufstellung von Jahresabschluss
und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzen­
den Bestimmungen der Betriebssatzung des Eigenbetriebes liegen in der Verantwortung
der Betriebsleitung des Eigenbetriebes. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von
uns durchgefiihrten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbezie­
hung der Buchfiihrung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB und § 27 EigBGes unter Be­
achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsät­
ze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu pla­
nen und durchzufiihren, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung
des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buch­
fiihrung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Er­
tragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der
Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit
und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebes sowie die Erwar­
tungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirk­
samkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise fiir
die Angaben in Buchfiihrung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Ba­
sis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der
wesentlichen Einschätzungen der Betriebsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdar­
stellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unse­
re Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage fiir unsere Beurteilung bildet.
97 05222

WlTAG-REV!SION
An! Ei'l G ESELLSC HAFT WIRTSC H A FTSPR ÜFU N G S G ES E LLSC HAFT
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Anlage 5
Blatt 2
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ent­
spricht der Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den er­
gänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung und vermittelt unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entspre­
chendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes. Der Lagebe­
richt steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes
Bild von der Lage des Eigenbetriebes und st~llt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Würzburg, den 16. Februar 2007
WIT AG Revision
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungs gesellschaft
Wirtschaftsprüfer
97 05222
///
/ /1 4' L-----
Pascu
Wirtschaftsprüfer

anlage 3

22624 Zeichen

Anlage zur Magistratsvorlage Nr. 2009/0177
„Feststellung der Jahresabschlüsse 2005 der Eigenbetriebe
a) Kulturinstitute
b) Bäder
c) Bürgerhäuser und Märkte
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
hier:
c) Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
1. Bilanz
2. Gewinn- und Verlustrechnung
3. Ordnungsmäßigkeit der Buchführung
4. Lagebericht
5. Bestätigungsvermerk

Anlaqe 1
Blatt 1
BILANZ
Eigenbetrieb Bürger- und Kongresshäuser der Wissenschaftsstadt Darmstadt
zum 31. Dezember 2005
AKTIVA
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz­
rechte und ähnliche Rechte und
Werte sowie Lizenzen an solchen
Rechten und Werten
11. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücks­
gleiche Rechte mit Geschäfts-,
Betriebs- und anderen Bauten
2. Betriebs- und
Geschäftsausstattung
3. geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
111. Finanzanlagen
1. Beteiligungen
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
2. Forderungen an die Stadt
3. Forderungen gegen andere Eigen­
betriebe der Stadt Darmstadt
4. sonstige Vermögensgegenstände
11. Schecks, Kassenbestand, Bundes­
bank- und Postgiroguthaben,
Guthaben bei Kreditinstituten
C. Rechnungsabgrenzungsposten
Euro
6.735.314,03
78.633,00
470.094,75
41.244,74
10.251.260,71
260.013,77
196.426,07
Geschäftsjahr
Euro
0,00
7.284.041,78
50.200.328,24
10.748.945,29
0,00
1.592,67
68.234.907,98
Vo~ahr
Euro
1.320,00
5.753.000,03
86.294,00
379.581,36
6.218.875,39
44.100.328,24
67.921,70
16.398.811,34
0,00
1.515.481,32
17.982.214,36
0,00
75,58
68.302.813,57

Anlaqe 1
Blatt 2
BILANZ
Eigenbetrieb Bürger- und Kongresshäuser der Wissenschaftsstadt Darmstadt
zum 31. Dezember 2005
PASSIVA
A. Eigenkapital
I. Stammkapital
11. Rücklagen
1. allgemeine Rücklage
111. Gewinn / Verlust
1. Gewinn des Vorjahres
2. Jahresverlust/-gewinn
B. Rückstellungen
GeschäftsjahrVorjahr
Euro
EuroEuro
8.000.000,00
8.000.000,00
50.357.540,91
32.768.200,69
265.308,26
16.409.340,22
-1.037.500,47
265.308,26
-772.192,21
16.674.648,48
1. Rückstellungen für Pensionen
und ähnliche Verpflichtungen
2. sonstige Rückstellungen
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
-davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
Euro 336.149,12
(Euro 321.801,76)
2. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
-davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
Euro 65.906,49
(Euro 52.528,76)
3. sonstige Verbindlichkeiten
. -davon mit einer Restlaufzeit
von bis zU einem Jahr
Euro 15.254,31
(Euro 10.225,84)
-davon aus Steuern
Euro 0,00
(Euro 0,00)
802.642,00
375.233,00
9.390.523,48
65.906,49
15.254,31
1.177.875,00
9.471.684,28
68.234.907,98
803.483,00
388.398,00
1.191.881,00
9.605.328,81
52.528,75
10.225,84
9.668.083,40
68.302.813,57

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Eigenbetrieb Bürger- und Kongresshäuser der Wissenschaftsstadt Darmstadt
vom 01.01.2005 bis 31.12.2005
Anlaqe 2

WITAG-REVISION
AKTI ENG ES EI l.SC:HA FT W IRTSC HAFTS PR Ü FU N G S G ES Ei. LSC HAFT
E. Feststellungen zur Rechnungslegung
1. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung
1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen
Die von der Kasse der Stadt Darmstadt verwalteten Bücher des Eigenbetriebes sind ord­
nungsgemäß geführt und ermöglichen einem sachverständigen Dritten in. angemessener
Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und die Lage des Eigenbetriebes.
Die kameralistische Buchführung und die weiteren geprüften Unterlagen entsprechen
nach unseren Feststellungen den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Be­
stimmungen der Betriebssatzung.
Ein .. und Auszahlungen werden ausschließlich über Konten der Stadtkasse getätigt und
mittels Verrechnungskonten dem Eigenbetrieb zugeordnet. Die Erfassung dieser Ge­
schäftsvorfälle erfolgt über ein haus eigenes EDV-System. Die Lohn- und Gehaltsabrech­
nungen werden ebenfalls von der Stadtverwaltung vorgenommen. Die Anlagenbuchhal­
tung entspricht den Erfordernissen des Eigenbetriebsgesetzes (Formblatt 4).
Die im Rahmen der Kameralistik erstellte Haushaltsrechnung wird von der Schüllermann
und Partner AG, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, im Rahmen der
Abschlusserstellung an die Erfordernisse der kaufmännischen doppelten Buchführung
gemäß den §§ 20 ff. EigBGes angepasst.
Im Berichtsjahr wurde für die Finanzbuchhaltung ab dem 01. Januar 2005 das Software­
programm newsystem®kommunal Version 4.0 der Fa. INFOMA Software Consulting
GmbH, UIrn, implementiert. Eine Zertifizierung dieses Softwareprogramms erfolgte
durch die Sächsische Anstalt für kommunale Datenverarbeitung (SAKD).
97 05223 Seite 17

WITAG-REVISION
A KTI ENG ES E LLSC:HAFT W IRTSC HAFTS PR Cl EU N G S G ESELLSCH A FT
2. Vorjahresabschluss
In der Sitzung der Betriebskommission am 04. Oktober 2005 wurde beschlossen, dem
Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung zu empfehlen, den von uns geprüften
und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss zum
31. Dezember 2003 festzustellen.
Der entsprechende Magistratsbeschluss erfolgte am 03. Mai 2006, die Stadtverordneten­
versammlung fasste in ihrer Sitzung am 01. Juni 2006 den entsprechenden Beschluss.
Die Offenlegung des Abschlusses zum 31. Dezember 2003 erfolgte durch öffentliche
Auslegung in der Zeit vom 25. September bis 04. Oktober 2006 im Rathaus der Stadt
Darmstadt. Die Bekanntmachung der Auslegung erfolgte am 23. September 2006 im
Darmstädter Echo.
Der von uns geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2004 wurde in der Sitzung der Betriebskommission
vom 02. November 2006 festgestellt. Der Beschluss durch Magistrat und Stadtverordne­
tenversammlung steht noch aus.
3. Jahresabschluss
Der Jahresabschluss 2005 wurde nach den Vorschriften des Hessischen Eigenbetriebsge­
setzes aufgestellt. Nach § 22 EigBGes finden dabei die Vorschriften des HGB für große
Kapitalgesellschaften Anwendung, soweit sich aus dem EigBGes nichts anderes ergibt.
An-satz-, Ausweis- und Bilanzierungsvorschriften wurden beachtet. Der Anhang enthält
alle erforderlichen Angaben.
Der uns zur Prüfung vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2005 ist ordnungs­
gemäß aus den Büchern und den weiteren erforderlichen Unterlagen des Eigenbetriebes
entwickelt worden. Die Aufgliederung und Erläuterung aller Posten der Bilanz und der
Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt im Erläuterungsteil (Anlage 8).
97 05223 Seite 18

WiTAG-REVISION
A KTI E Ne E S ELLSC: HA FT WIR TSC HAFTS PR ÜFU N GS G ES ELLSCH AFT
4. Lagebericht
Der Lagebericht der Betriebsleitung entspricht den gesetzlichen Vorschriften; er steht im
Einklang mit dem Jahresabschluss sowie mit den von uns bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnissen. Er vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Ei­
genbetriebes. Unsere Prüfung hat zu dem Ergebnis gefilhrt, dass im. Lagebericht die we­
sentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwi~klung zutreffend dargestellt sind.
H. Gesamtaussage des Jahresabschlusses
1. Wesentliche Bewertungsgrundlagen
Die wesentlichen Bewertungsgrundlagen sind im Anhang erläutert. Der Eigenbetrieb hat
die im VOIjahr angewandten Bewertungsgrundsätze beibehalten.
2. Zusammenfassende Beurteilung
Unsere Prüfung hat ergeben, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchfiihrung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes vermittelt.
Im Einzelnen verweisen wir auf unsere Erläuterungen zur Ertragslage sowie zur Vermö­
gens- und Finanzlage. Weitere Aufgliederungen und Erläuterungen von ausgewählten
Posten des Jahresabschlusses enthalten der Anhang sowie die Anlage 8 zu diesem Be­
richt.
97 05223 Seite 19

Anlaqe 4
Blatt 1
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte
- Betriebsleitung -
Lag e b e r ich t 2005
Nach § 26 des Eigenbetriebsgesetzes (EigBGes) ist mit dem Jahresabschluss ein Lagebericht aufzustellen,
der nach § 27 EigBGes der Betriebskommission vorzulegen ist.
Versammlungsstätten und Bürgerhäuser (VA 7612 - 7626)
Im Geschäftsjahr 2005 haben wir bei den von uns verwalteten Versammlungsstätten und Bürgerhäusern
Orangerie, Justus-Liebig-Haus, Bürgermeister-Pohl-Haus Wixhausen, Bürgerzentrum Zum Goldnen Löwen
Arheilgen, Ernst-Ludwig-Saal Eberstadt, Heiner-Lehr-Bürgerzentrum Martinsviertel und Tagungsraum Europa
Bahngalerie Hauptbahnhof Einnahmen aus Mieten und Pachten von 260.567 € erzielt.
Der Haushaltsansatz von 230.000 € (Haushaltsstelle 140) konnte somit um 30.567 € überschritten werden.
Gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2004 konnten die Einnahmen aus Mieten und Pachten im Wirtschaftsjahr
2005 um 12.047 € gesteigert werden.
Die Entwicklung der Mieteinnahmen stellt sich für die letzten 3 Jahre wie folgt dar:
200320042005Veränderung
Versammlungsstätten €€€2005 gegen-
Bürgerhäuser
über dem Vor-
jahr€Orangerie
114.192124.936133.687+ 8.751
Bürgermeister-Pohl-Haus
25.05523.69820.553- 3.145
Justus-Liebig-Haus
36.98740.49643.582+ 3.086
Ernst-Ludwig-Saal
12.2479.5119.130-381
.
Heiner -Lehr-Bürgerzentru m
23.53318.27812.299- 5.979
.
Zum Goldnen Löwen
24.75827.00533.262+ 6.257
Tagungsraum Europa
(ab 1.9.) 1.1504.5968.054+ 3.458
Mieteinnahmen insgesamt
237.922248.520260.567+ 12.047
Bei der Versammlungsstätte Orangerie konnten die Einnahmen aus Mieten und Pachten gegenüber2004 um
8.751 € gesteigert werden wegen einer außerordentlich hohen Auslastung.
Bei der VersammlungsstätteJustus-Liebig-Haus ist ebenfalls eine stärkere Auslastung der Grund.

Anlaqe 4
Blatt 2
Nach wie vor ist jedoch in beiden Versammlungsstätten Orangerie und Justus-Liebig-Haus eine Stagnation
bzw. Rückläufigkeit der früher einnahmestarken kommerziellen Veranstaltungen wie Antiquitätenmärkte,
Diavorträge, Schallplattenbörse festzustellen.
Beim Bürgerzentrum Zum Goldnen Löwen Arheilgen konnte das Einnahmeergebnisdes vergangenen Wirt­
schaftsjahres 2004 in 2005 nochmals deutlich gesteigert werden, was überaus befriedigend ist.
Die rückläufigen Einnahmen im Bürgermeister-Pohl-Haus Wixhausen gegenüber 2004 sind auf nicht unübli­
che Buchungsschwankungen von Einzelveranstaltungen in den verschiedenen Wirtschaftsjahren zurückzu­
führen. Das Bürgermeister-Pohl-Haus ist zudem durch den unter der Woche laufenden Schul- und Sportbe­
trieb nur bedingt fremdvermietbar. Hier zeichnet sich für 2006 aufgrund der Brandschutzproblematik ein deut­
licher Einbruch ab.
Der deutliche Rückgang der Mieteinnahmen im Heiner-Lehr-Bürgerzentrum ist maßgeblich durch den Weg­
fall von sechs Verkaufsveranstaltungen (Schuhbörsen, Schnäppchenmarkt) im Wirtschaftsjahr 2005 gegen­
über 2003 zu begründen und darüber hinaus hat die Nachfrage deutlich nachgelassen, auch private Feiern
bzw. Vereinsveranstaltungen.
Über die ausführlich geschilderten Mieteinnahmen im Wirtschaftsjahr 2005 hinaus ist es jedoch notwendig, in
diesem Zusammenhang auch auf die doch große Zahl vieler kostenfreier Buchungen durch Vereine (bspw.
für Proben, Vorstandssitzungen etc.) in den verschiedenen Bürgerhäusern hinzuweisen. Die erwartete gute
Auslastung der Häuser in den Stadtteilen durch die ortsansässigen Vereine und Verbände und auch durch
die Bürgerschaft ist somit gegeben, auch wenn sich dies nicht bei jeder Buchung in den Mieteinnahmen nie­
derschlägt.
Zuschussbedarf der Versammlungsstätten nach dem Erfolgsplan 2005
UA
Versammlungsstätten HH-AnsatzRechnungs-Differenz
€
ergebnis€Bürgerhäuser €
7612
Orangerie 189.770154.979- 34.791
7615
Bürgerm eister -Pohl-Haus 235.760222.603- 13.157
7617
Justus-Liebig-Haus 257.250259.768+2.518
7620
Ernst-Ludwig-Saal 102.93096.545-6.385
7623
Heiner -Lehr -Bürgerzentrum 168.790220.461+ 51.671
7624
Zum Goldnen Löwen 197.760198.353+593
7626
Tagungsraum Europa 73.59066.004-7.586
Insgesamt
1.225.8501.218.713-7.137
Wir können feststellen, dass es unserer Betriebsleitung gelungen ist durch äußerst sparsame MitteIbewirt­
schaftung den veranschlagten Zuschussbedarf für den Bereich Versammlungsstätten und Bürgerhäuser von
1.225.850 € um 7.137 € zu unterschreiten ..
Dabei ist erneut zu berücksichtigen, dass wir eigenverantwortlich insbesondere im Bereich Bauunterhaltung
und Brandschutz verstärkt unvorhersehbare und daher im Wirtschaftsplanvoranschlagsentwurf nicht pIanba­
re kostenintensive Maßnahmen im Nachgang zu Baubegehungen beauftragen mussten. Hinzu kommen
selbstverständlich hier noch die in der verantwortlichen Objektbetreuung fortlaufend notwendigen Reparatu­
ren.

Anlaqe 4
Blatt 3
Messen und Märkte (UA 7300)
Der Bereich Messen und Märkte ist seit 1997 unserem Eigenbetrieb als Abteilung zugeordnet.
Die Gesamtmieteinnahmen im Wirtschaftsjahr 2005 für Benutzungsgebühren MessplatzfSondernutzungen
Marktplatz belaufen sich auf 328.077,53 € und unterschreiten damit den Haushaltsansatz von 336.570 € um
8.492,47 €. Diese Unterschreitung liegt begründet im Einnahmeverlust aus dem Wegfall der Einnahmen
Sondernutzung Gaststätte Mercato (Geschäftsauflösung) auf dem Marktplatz und den damit verbundenen
Einnahmeverlusten von 8.400 €/Jahr. Im anderen Fall hätten wir eine erneute Einnahmesteigerung vorlegen
können.
Der Zuschussbedarf im UA 7300 lag im Wirtschaft jahr 2005 mit 221.360 € deutlich über dem Haushaltsan­
satz von 129.210 €.
(Gründe, erstmalige Erhebung Niederschlagswassergebühr ca. 15.500 €, höhere EAD-Rechnungen ca.
12.000 € und erhöhte Verwaltungskostenanteile ca. 65.500 €.)
Zu berücksichtigen ist, dass der Darstellung im Lagebericht die kameralistische Betrachtung zugrunde liegt.
Größere Baumaßnahmen im Jahr 2005:
Oranqerie:
Neuanstrich Foyer Saal
Außenfassadensanierung Südseite Saal
Austausch Elektrovorhangschiene Saal
Reparatur Umluft-/Frischluftanlage Saal
Erneuerung Außenfenster Restaurant
Bürqermeister-Pohl-Haus Wixhausen:
Beseitigung Geruchsbelästigung Kegelbahn
Erstellung Brandschutzkonzeption Bürgermeister-Pohl-Haus
durch Architekturbüro
Installation Trennwand Saal
Justus-Liebiq-Haus:
Weiterführung der umfangreichen Brandschutzmaßnahmen
Abschlussarbeiten der behindertengerechten Umbauten im Haus
Bürqerzentrum Zum Goldnen Löwen Arheilqen:
Beseitigung TÜV-Mängel Elektro
Anbringung zusätzlicher Handläufe Treppenhaus
Anschaffung Herd (alter Herd defekt)
6.900,00 €
19.500,00 €
4.800,00 €
5.400,00 €
46.100,00 €
8.000,00 €
24.000,00 €
68.300,00 €
43.000,00 €
21.000,00 €
5.800,00 €
3.000,00 €
3.500,00 €

Anlaqe 4
Blatt 4
Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2006:
1. Die umfangreichen behindertengerechten Umbaumaßnahmen im Justus-Liebig-Haus werden 2006 abge­
schlossen.
2. Für 2006 ist im Justus Liebig Haus ein erster Teilaustausch der Saalstühle vorgesehen.
3. Für 2006 ist in der Orangerie ein erster Teilaustausch der Saalstühle vorgesehen.
4. Für die Umsetzung des umfangreichen Brandschutzkonzeptes im Bürgerhaus Wixhausen erfolgt im Jahr
2006 die Fortführung der Architekten- und Planungsleistungen zur Feststellung der konkret notwendigen
Brandschutzmaßnahmen.
5. Für das Heiner Lehr Bürgerzentrum ist die Erstellung einer Brandschutzordnung durch ein Architekturbüro
erforderl ich.
Der Eigenbetrieb beschäftigte zum 31. Dezember 2005 insgesamt 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (15 vb­
Stellen sowie 11 tb-Stellen), davon 2 Beamte, 12 Angestellte und 12 Arbeiterinnen und Arbeiter.
Sonstige Pflichtangaben
Im Jahr 2004 erwarb der Eigenbetrieb einen Anteil an der Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt
GmbH & Co. KG. Alleinige Kommanditistin ist die Stadt Darrilstadt mit einem Kapitalanteil von 33 Mio. EUR.
Gemäß interner Zuordnung entfallen davon auf den Eigenbetrieb 11,1 Mio. EUR.
Im Jahr 2005 erfolgten die Einlagen. der Grundstücke, auf denen sich das Orangeriegebäude (TEUR 688)
und die Orangerie-Gaststätte (TEUR 492) befindet.
Der Ausweis unter den geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau betreffen:
Justus-Liebig-Haus
Umbau Eingänge
Umbau Behinderten-WC
Behinderten gerechter Aufzug
Brandschutzmaßnahmen
Bürgermeister Pohl Haus
Brandschutzkonzept
€
38.038,88
28.168,20
178.360,98
202.866,91
447.434.97
€
22.659.78

Anlaqe 4
Blatt 5
Das Eigenkapital hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
StandZuführungAuflösungStand
1.1.2005
2005200531.12.2005
€
€€€
Stammkapital
8.000.000,000,000,008.000.000,00
Allgemeine Rücklage
32.768.200,6917.589.340,220,0050.357.540,91
Bilanzgewinn
der
Vorjahre
16.409.340,22265.308,26-16.409.340,22265.308,26
GewinnNerlust
265.308,26-1.037.500,47-265.308,26-1.037.500,47
57.442.849,17
16.817.148,01-16.674.648,4857.585.348,70
Eine Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde in der Bilanz in Höhe von
EUR 802,642,00 gebildet.
Aufgrund . der Mitgliedschaft in der ZVK besteht eine mittelbare Pensionsverpflichtung in Höhe von
EUR 718.689,00, die nicht in der Bilanz ausgewiesen ist.
DieEntwicklung der sonstigen Rückstellungen ist aus folgender Tabelle ersichtlich:
Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen betriebliche Tätigkeiten:
Benutzu ngsgebü hren
Miet- und Pachterträge
Entgelte für Heizung, Beleuchtung
2005
€
292.849,30
280.526,12
34.688,44
608.063.86
Vorjahr
€
309.057,97
278.097,64
32.545,17
619.700.78

Anlaqe 4
Blatt 6
In 2005 entstanden folgende Aufwendungen für Beamtenbezüge, Löhne und Gehälter:
Beamtenbezüge
Löhne
Gehälter
Aushilfslöhne
Veränderung der Urlaubsrückstellungen
2005
€
80.137,65
240.019,64
445.044,12
7.362,72
-7.132,00
765.432.13
Vorjahr
€
75.324,86
233.200,03
453.371,80
7.362,72
-2.029,00
767.230.41
In 2005 wurden nachfolgende soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstüt­
zung gezahlt:
AG-Anteil ges. sozialvers. Lohnempfänger
AG-Anteil ges. sozialvers. Gehaltsempfänger
Beamtenversorgu ngsbezüge
Versorgungs kassen
Veränderung Rückstellung für Altersteilzeit
Veränderung Pensionsrückstellung
Veränderung Beihilferückstellung
Aufwendungen für Unterstützung und Personalnebenkosten
Der Eigenbetrieb beschäftigt:
2005 Vorjahr
€
€
33.246,67
32.040,69
117.454,79
120.242,76
84.764,52
88.456,08
55.708,97
51.563,14
-33.763,00
9.174,00
-841,00
683.819,35
-11.270,00
242,00
9.935,11
12.204,84
255.236...3.9
997.742.86
Beamte
Angestellte
Arbeiter
2005
2,0
11,9
~
22.9
Vorjahr
2,0
12,0
M
22.8
Nicht berücksichtigt sind die anteiligen Tätigkeiten der kaufmännischen Betriebsleiterin, Frau Käppler, sowie
die anteiligen Tätigkeiten der Bezirksverwalter als auch deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Be­
zirksverwaltungen Arheilgen, Eberstadt und Wixhausen für den Eigenbetrieb.
Darmstadt, 30. Oktorr 2006
80 30 00 11 br-dr ;
" "~lIj \~ olü/
Anlaqe
Veranstaltungs-Jahresstatistik 2005
U,tu
Käpp,fr
kfm. Betriebsleiterin

Jahresstatistik 2005
Veranstaltungen Tage
Versammlungsstätten
insgesamt
Teilnehmer/bürgerschaftlichekommerzielle (incl.Tagungen/SeminareVeranstaltungen
Auf-, Abbautag,
Besucher
und kulturelleKultur-kommerz)Versammlungen Reparatursperren
Orangerie
Saal
10138.100 4422 35145 56
Konferenzräume
42980 103 2950
Justus-Liebig-Haus Bühnensaal/Foyer
9612.200 2711 58108 17
WinterQarten
771.360 192 5883
Zum Goldnen Löwen ArheilgenLöwensaal
25023.943 2450 5207 59
Räume I. OG
4886.382 228026023020
Bürgermeister -Pohl-Haus WixhausenSaal
2911.620 1012 736 54
Nebenräume
145 10 010
Ernst-Ludwig-Saal EberstadtSaal
6615.720 4315 875107
Nebenräume Heiner-Lehr-Bürgerzentru m
Saal
1087.400 488 526121
Nebenräume BahngalerieTagungsraum Europa
462.520 87 316418
Gesamtzahlen
1.504120.270 68380 5431.060352
OJ~
-::lro _
::;::ro
,~~

WlTAG-REVISION
AKTI F NG FS FLLSC:H AFT W JRTSC HAFTS PR Ü FU N GSG ES EL LSC HAFT
Anlage SO
Blatt 1
Unter der Bedingung, dass die Feststellung des VoIjahresabschlusses wie vorgesehen er­
folgt, erteilen wir nachfolgenden Bestätigungsvermerk:
Bestäti2ull2svermerk
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbe­
triebes Bürger- und Kongresshäuser der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäfts­
jahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2005 geprüft. Die Buchführung und die Aufstel­
lung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vor­
schriften und den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung des Eigenbetriebes
liegen in der Verantwortung der Betriebsleitung des Eigenbetriebes. Unsere Aufgabe ist
es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jah­
resabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB und § 27 EigBGes unter Be­
achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsät­
ze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu pla­
nen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung
des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buch­
führung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Er­
tragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der
Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit
und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebes sowie die Erwar­
tungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirk­
samkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für
die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Ba­
sis von Stichproben beurteilt.
97 05223

WlT AG-REVISION
AKTI ENG ES ELLSC HAFT WIRTSC HAFTS PR ÜFU N G SC ES EL LSC HAFT
AnlageS
Blatt 2
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der
wesentlichen Einschätzungen der Betriebsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdar­
stellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unse­
re Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ent­
spricht der Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den er­
gänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung und vermittelt unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entspre­
chendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes. Der Lagebe­
richt steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes
Bild von der Lage des Eigenbetriebes und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Würzburg, den 07. Februar 2007
WITAG Revision
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
/7 --U'
/7 Ii .
/~r~i~~·
Wirtschaftsprüfer
97 05223
Pascu
Wirtschaftsprüfer

anlage 1

25418 Zeichen

Anlage zur Magistratsvorlage Nr. 2009/0177
„Feststellung der Jahresabschlüsse 2005 der Eigenbetriebe
a) Kulturinstitute
b) Bäder
c) Bürgerhäuser und Märkte
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
hier:
a) Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
1. Bilanz
2. Gewinn- und Verlustrechnung
3. Ordnungsmäßigkeit der Buchführung
4. Lagebericht
5. Bestätigungsvermerk

BILANZ
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt
zum 31. Dezember 2005
AKTIVA
Anlage
Blatt
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte
und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
11. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücks­
gleiche Rechte mit Geschäfts-,
Betriebs- und anderen Bauten
2. Betriebs- und
Geschäftsausstattung
3. geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
111. Finanzanlagen
1. Beteiligungen
2. Wertpapiere des Anlagevermögens
3. sonstige Ausleihungen
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren
11. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
2. Forderungen an die Stadt
3. sonstige Vermögensgegenstände
111. Schecks, Kassenbestand, Bundes­
bank- und Postgiroguthaben,
Guthaben bei Kreditinstituten
C. Rechnungsabgrenzungsposten
Euro
26.888.873,04
846.808,45
149.637,56
27.140.285,88
18.245.,1 95, 13
2.161.467,00
123.826,20
22.120.387,06
3.748.099,38
Geschäftsjahr
Euro .
3.388.729,00
27.885.319,05
47.546.948,01
235.643,72
25.992.312,64
820,11
105.057.855,23
Vorjahr
Euro
3.474.040,00
27.987.388,04
755.524,00
76.680,83
28.819.592,87
27.160.635,88
18.245.195,13
2.161.467,00
47.567.298,01
206.804,17
125.072,07
28.533.646,09
3.835.480,56
32.494.198,72
24.030,48
7.949,99
112.593.914,24

BILANZ
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt
zum 31. Dezember 2005
PASSIVA
Anlage 1
Blatt 2
A. Eigenkapital
I. Stammkapital
11. Rücklagen
1. allgemeine Rücklage
111. Gewinn / Verlust
1. Gewinn des Vorjahres
2. Jahresgewinn
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen
und ähnliche Verpflichtungen
2. sonstige Rückstellungen
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
-davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
Euro 801.941,04
(Euro 776.361,10)
2. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
-davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
Euro 303.915,26
(Euro 219.784,47)
3. Verbindlichkeiten gegenüber
anderen Eigenbetrieben der Stadt
Darmstadt
-davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
Euro 102.423,55
(Euro 0,00)
4. sonstige Verbindlichkeiten
-davon mit einer Restlaufzeit
von bis zu einem Jahr
Euro 88.256,21
(Euro 91.373,38)
E. Rechnungsabgrenzungsposten
Euro
6.837.798,95
-7.219.593,73
2.519.237,00
2.101.855,82
20.605.466,30
303.915,26
102.423,55
135.696,80
Geschäftsjahr
Euro
15.500.000,00
64.121.275,28
-381.794,78
10.162,00
4.621.092,82
21.147.501,91
39.618,00
105.057.855,23
Vorjahr
Euro
15.500.000,00
42.590.886,06
21.530.389,22
6.837.798,95
28.368.188,17
3.000,00
2.482.566,00
1.903.707,00
4.386.273,00
21.280.846,42
219.784,46
0,00
220.457,13
21.721.088,01
24.479,00
112.593.914,24

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt
vom 01.01.2005 bis 31.12.2005
GeschäftsjahrVorjahr
Euro
Euro Euro
1. Umsatzerlöse
3.500.317,663.249.307,84
2. sonstige betriebliche Erträge
574.563,625.8?9.099,38
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-,Hilfs- und Betriebsstoffeund für bezogene Waren
615.703,37577.853,47
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
2.377.153,432.261.302,00
2.992.856,80
2.839.155,47
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
5.714.070,475.567.209,26
b) soziale Abgaben und Auf- wendungen für Altersversorgungund für Unterstützung
1.833.202,783.434.586,07
-davon für Altersversorgung
7.547.273,259.001.795,33
(Euro 566.428,59) (Euro 2.085.593,63)
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögens-gegenstände des Anlage-vermögens und Sachanlagen
1.563.603,521.582.888,04
6. sonstige betriebliche Aufwendungen
2.090.229,442.055.816,65
7. Erträge aus Beteiligungen
2.454.670,6213.055.829,50
8. Erträge aus anderen
Wertpapieren und Ausleihungendes Finanzanlagevermögens
32.874,0232.874,02
9. sonstige Zinsen und ähnliche
Erträge
780.105,62495.937,51
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
Wertpapiere des Umlaufvermögens
0,0017.485,60
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
1.036.000,721.080.931,19
12. Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
-7.887.432,196.144.975,97
13. außerordentliche Erträge
667.838,46692.822,98
14. außerordentliche Aufwendungen
0,000,00
15. außerordentliches Ergebnis
667.838,46692.822,98
16. JahresverlusU-gewinn
-7.219.593,736.837.798,95
Anlage 2

WITAG-REVISION
AKT! ENG ESELLSC HAFT WIRTSCH A FTSPR ÜFU NG SG ESE LLSCH A FT
E. Feststellungen zur Rechnungslegung
1. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung
1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen
Die von der Kasse der Stadt Darmstadt verwalteten Bücher des Eigenbetriebes sind ord­
nungsgemäß geführt und ermöglichen einem sachverständigen Dritten in angemessener
Zeit einen ÜberbUck über die Geschäftsvorfalle und die Lage des Eigenbetriebes.
Die kameralistische Buchführung und die weiteren geprüften Unterlagen entsprechen
nach unseren Feststellungen den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Be­
stimmungen der Betriebssatzung.
Ein- und Auszahlungen werden ausschließlich über Konten der Stadtkasse getätigt und
mittels Verrechnungskonten dem Eigenbetrieb zugeordnet. Die Erfassung dieser Ge­
schäftsvorfalle erfolgt über ein haus eigenes EDV -System. Die Lohn- und Gehaltsabrech­
nungen werden ebenfalls von der Stadtverwaltung vorgenommen. Die Anlagenbuchhal­
tung entspricht den Erfordernissen des Eigenbetriebsgesetzes (Formblatt 4).
Die im Rahmen der Kameralistik erstellte Haushaltsrechnung wird von der Schü1lermann
und Partner AG, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, im Rahmen der
Abschlusserstellung an die. Erfordernisse der kaufmännischen doppelten Buchführung
gemäß den §§ 20 ff. EigBGes angepasst.
Im Berichtsjahr wurde für die Finanzbuchhaltung ab dem 01. Januar 2005 das Software­
programm newsystem®kommunal Version 4..0 der Fa. INFOMA Software Consulting
GmbH, Ulm, implementiert. Eine Zertifizierung dieses Softwareprogramms erfolgte
durch die Sächsische Anstalt für kommunale Datenverarbeitung (SAKD).
97 05221 15

WITAG-REVISION
AKTI ENG ES ELLSCHAFT WIR TSC HAFTS PR ÜFU N GS G ES EL LS CH A FT
2. Vorjahresabschluss
In der Sitzung der Betriebskommission am 26. Januar 2006 wurde beschlossen, dem Ma­
gistrat und der Stadtverordnetenversal.11lllung zu empfehlen, den von uns geprüften und
mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss zum
31. Dezember 2003 festzustellen.
Der entsprechende Magistratsbeschluss erfolgte am 03. Mai 2006, die Stadtverordneten­
versammlung fasste in ihrer Sitzung am 01. Juni 2006 den entsprechenden Beschluss.
Die Offenlegung des Abschlusses zum 31. Dezember 2003 erfolgte durch öffentliche
Auslegung in der Zeit vom 25. September bis 04. Oktober 2006 im Rathaus der Stadt
Darmstadt. Die Bekanntmachung der Auslegung erfolgte am 23. September 2006 im
Darmstädter Echo.
Der von uns geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerkversehene
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2004 wurde in der Sitzung der Betriebskommission
vom 25. Januar 2007 festgestellt. Der Beschluss durch Magistrat und Stadtverordneten­
versammlung steht noch aus.
3. Jahresabschluss
Der Jahresabschluss 2005 wurde nach den Vorschriften des Hessischen Eigenbetriebsge­
setzes aufgestellt. Nach § 22 EigBGes finden dabei die Vorschriften des HGB für große
Kapitalgesellschaften Anwendung, soweit sich aus dem EigBGes nichts anderes ergibt.
Ansatz-, Ausweis- und Bilanzierungsvorschriften wurden beachtet. Der Anhang enthält
alle erforderlichen Angaben.
Der uns zur Prüfung vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2005 ist ordnungs­
gemäß aus den Büchern und den weiteren erforderlichen Unterlagen des Eigenbetriebes
entwickelt worden. Die Aufgliederung und Erläuterung aller Posten der Bilanz und der
Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt im Erläuterungsteil (Anlage 7).
97 05221 16

WITAG-REVISION
AKTI ENG ES ELLSC HAFT WIRTSC HAFTS PRÜFU N G SG ES ELLSC HAFT
4. Lagebericht
Der Lagebericht der Betriebsleitung entspricht den gesetzlichen Vorschriften; er steht im
Einklang mit dem Jahresabschluss sowie mit den von uns bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnissen. Er vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Ei­
genbetriebes. Unsere Prüfung hat zu dem Ergebnis geführt, dass im Lagebericht die we­
sentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind.
I1. Gesamtaussage des Jahresabschlusses
1. Wesentliche Bewertungsgrundlagen
Die wesentlichen Bewertungsgrundlagen sind im Anhang erläutert. Der Eigenbetrieb hat
die im VOljahr angewandten Bewertungsgrundsätze beibehalten.
2. Zusammenfassende Beurteilung
Unsere Prüfung hat ergeben, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens~, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes vermittelt.
Im Einzelnen verweisen wir auf unsere Erläuterungen zur Ertragslage sowie zur Vermö­
gens- und Finanzlage. Weitere Aufgliederungen und Erläuterungen von ausgewählten
Posten des Jahresabschlusses enthalten der Anhang sowie die Anlage 7 zu diesem Be­
richt.
97 05221 17

Anlaqe 4
Blatt 1
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2005
Lagebericht
Mit den Zwischenberichten für das Wirtschaftsjahr 2005 hat die Betriebsleitung ausführlich über
den. Betriebsablauf in den einzelnen Bereichen
• Institut Mathildenhöhe (Ausstellungshalle, Museum Künstlerkolonie
Haus Deiters)
• Volkshochschule
• Akademie für Tonkunst
• Stadtbibliothek
• Gaststation GmbH / Centralstation Kulturgesellschaft mbH
• Georg-Moller-Haus / Freie Szene Darmstadt e.V.
• Bessunger Knabenschule
• Altes Pädqgog
• sowie der Förderung von bildender und darstellender Kunst, Literatur und
Musik
informiert.
Institut Mathildenhöhe
Ausstellungshalle
Die Ausstellung "Im Designerpark - Leben in künstlichen Welten", ursprünglich geplant bis 20.
Februar 2005 wurde bis zum 10. April 2005 verlängert. Hauptgrund hierfür war das rege Besu­
cherinteresse und die damit verbundenen Mehreinnahmen in Höh~ von ca. 50.000 EURO über
dem Gesamtjahresansatz, welche wiederum zur Finanzierung der in 2005 vorgesehenen Aus­
stellungen dienlich waren, Insgesamt hatten 21.040 Besucher die Ausstellung gesehen, davon
15.490 in 2005.
Bei der im Zeitraum 15. Mai bis 04. Juli 2005 stattfindenden Doppelausstellung "Rodolfo Arico _
Die Suche nach dem Absoluten und Achille Perilli - Ein Pionier der Abstraktion" konnten 1.000
Besucher registriert werden.

Anlaqe 4
Blatt 2
Im 2. Halbjahr standen die Doppelausstellung der italienischen Künstler Giorgio Griffa "Gemälde
und Plastiken" (569 Besucher) sowie Gilberto Zorio "Installationen" im Zeitraum 24.07.2005 ­
04.09.2005 (1.256 Besucher) und ab dem 18.12.2005 die Ausstellung des Künstlers Ludwig v.
Hofmann "Arkadische Utopien in der Moderne" im Blickpunkt der Öffentlichkeit (733 Besucher
bis 31.12.2005). Ferner öffnete das Institut Mathildenhöhe seine Ausstellungshallen für ein
Ausstellungsvorhaben der Darmstädter Sezession. Dies wurde unter dem Titel "Tendenzen
2005" umgesetzt und von 1.291 Besuchern gesehen.
Statistische Besucherzahlen für das Ausstellungsgebäude:
EintrittEnnäß.Zuzahl.KombiKombiFamilienFamilieFamilienFamilien Führungsonst.Gruppen-SonstigeKombiZeitraum
5,-€3,-€3,-€6,-€MKKDkarteennäß.Kombierm.FreiGesamt 3,-€Veranst.führuno
Designerpark 13.11.-31.12.04
2.9811.2711288842912418424895.550 17925012
Designerpark 02.01.-09.01.05
1.5754769512956282 72.233 181
11.01.- 16.01.05
77123210252325 1371.124 74 2
18.01.- 23.01.05
84323718243734 11331.327 80 1
25.01.- 30.01.05
6732129533027 1791.183 85 601.02.- 06.02.05
6872804157632 12071.239 85 2
08.02.- 13.02.05
79433428443234 13571.624 82 7
15.02.- 20.02.05
74833314282426 4861.659 102 8
22.02.- 27.02.05
28913162320 7 175651 21 4
01.03.- 06.03.05
35515093620 69 187772 44 2
08.03.- 13.03.05
342133221923 3 64606 23
15.03.- 20.03.05
25389111313 3 187569 28
22.03.-
I-31.03.05 6202629418032 11781.223 53 2
01.04.- 03.04.05
220745511 6_.11 33240
05.04.- 10.04.05
59023319393620 11948 51
Gesamt 2005
8.7603.1761734163858552401562.208 15.490 9490340
Ges. Design
11.7414.4471855044691.14626433482.69721.040 1.128250460
Arico/Perilli
014.05.- 16.05.05
6915 27 3 200296
17.05.- 22.05.05
10017 5 8130 2
24.05.- 29.05.05
5732 75 2 4107 2
31.05.- 05.06.05
6418 2 21197 1
07.06.- 12.06.05
5918 13 81314.06.- 19.06.05
4816443 1287 1
21.06.- 26.06.05
2722245 601 128.06.- 04.07.05
6613 116 1 45142 4
Gesamt
49015163134 53002801.000 14010
Zorio/Griffa
019.07.- 24.07.05
1423 1 200238
26.07.- 31.07.05
812222 1 11119
01.08.- 08.08.05
11239264 11 25190 6
10.08.- 15.08.05
1312182311 4 1989
16.08.- 21.08.05
981771043 1 1409
23.08.- 28.08.05
76158 2812 4 2605

Anlaqe 4
Blatt 3
30.08.-
04.09.05
5729411712 1114
Gesamt
569309256039143102361.256 33000
Sezession 0
25.09.05
297 20023627.09.- 03.10.05
21348487 2 25307 1304.10.- 09.10.05
11618218 4 54203 36
11.10.- 16.10.05
10327 56 2 32175 1018.10.- 23.10.05
12925298 8 114196
25.10.- 30.10.05
10032 1521 123174
Gesamt
69015783831170113481.291 59000
Hofmann
7,00 €5,00 €5,00 €8,00 € 14,00 €12,00 €16,00 €14,00 € Audio17.12.- 18.12.05
531224 200271 220.12.- 25.12.05
6415 63 1 16105
26.12.- 31.12.05
2734621152 18357 3
Gesamt 3907342183000234 733 30 02
Insgesamt
10.8993.8662165664978942461773.306 19.770 1.0580,35 ,2
Museum Künstlerkolonie
Mit der aus dem Vorjahr stammenden Ausstellung "WMF" wurden 2.425 Besucher im Zeitraum
vom 01. Januar bis 06. Februar 2005 vermerkt. Mit der Ausstellung "Wilhelm Wagenfeld und die
WMF - 25 Jahre Zusammenarbeit 1950-1975", welche im Zeitraum 11. Februar 2005 bis 1. Mai
2005 gezeigt wurde, konnten 5.559 Besucher vermerkt werden. Durch dieses rege Besucherin­
teresse konnte bereits der Haushaltsansatz an Einnahmen für das gesamte Jahr 2005 realisiert
werden.
Im Zeitraum 21. Mai bis 28. August 2005 war die Ausstellung "Josef Emil Schneckendorf und
die Großherzogliche Edelglasmanufaktur Darmstadt" im Museum Künstlerkolonie zu besichti­
gen. Diese Ausstellung hatten 5.629 Besucher besichtigt.
Emil Kralfcek - "Architekt des tschechischen Jugendstils und Kubismus" wurde im Zeitraum
17.09. bis 13.11.2005 sowie ab 03.12.2005 bis 31.12.2005 MAGNUS - Aquarelle, Illustrationen,
Zeichnungen aus den Schwarzen Skizzenbücher gezeigt. In der Summe besuchten 899 diese
Ausstellung.
Statistische Besucherzahlen für das Museum Künstlerkolonie im Vergleich:
2005
19.767 Besucher
2004
20.886 Besucher

Anlaqe 4
Blatt 4
Volkshochschule
Im Wirtschaftsjahr 2005 ist der Trend der Jahre 2002 - 2004 von jährlich steigenden Teilneh­
merzahlen nicht eingetreten, aufgrund der sich in 2006 abzeichnenden positiven Entwicklung
der Teilnehmeranzahl kann aktuell davon ausgegangen werden, dass es sich nicht um einen
fortdauernden Trend handelt.
Statistische Kursbelegungen der Volkshochschule:
2005 2004
Gemeldete Teilnehmerzahl
Anzahl der angebotenen Kurse I Vor
träge
Durchschnittliche Belegungskennziffer
13.160
1.162
11,33
13.919
1.171
11,89
Akademie für Tonkunst
Die Auslastung der Akademie für Tonkunst liegt an den vorgegebenen Höchstgrenzen. Die
Aufnahmeprüfung für das Sommersemester 2005 konnten 24 von 50 Kandidaten und für das
Wintersemester konnten 21 von 42 Kandidaten bestehen.
Kennziffern der Akademie für Tonkunst:
Studierende
Jungstudierende
Musikschüler
31.12.
am
2005
110
1
1.767
2004
111
1.757
Warteliste der Mu­
sikschule am 31.12. 659 863

Anlaqe 4
Blatt 5
Stadtbibliothek
Das vorrangige Ereignis war das Projekt "Erweiterte Öffnungszeiten" in den Stadtteilbibliothe­
ken. Im Rahmen der 6. Studie zum Bibliotheksindex der Bertelsmann Stiftung und des Deut­
schen Bibliotheksverbandes erreichte die Stadtbibliothek Platz 9 von ges. 36 teilnehmenden
Großstädten. Gemessen wurden unter anderem Auftragserfüllung, Wirtschaftlichkeit, Kunden­
und Mitarbeiterorientierung .
Statistische Nutzerdaten der Stadtbibliothek:
2005
Entleihungen I1.583.186
Besuche
556.725
Durchschnittliche
2,84Ausleihe I Besucher
Medienbestand
226.550
Durchschnittliche
6,99Ausleihe I Medium
2004
1.496.146
541.566
2,76
226.970
6,59
Gaststation GmbH
Gegenüber der Gaststation GmbH, pächterin des im Nießbrauch des Eigenbetriebs Kulturinsti­
tute stehenden Gebäudes "Centralstation", konnten die Einnahmen aus Pacht- und Pachtne­
benkosten für 2005 realisiert werden.
Centralstation Kulturgesellschaft mbH
Die Centralstation Kulturgesellschaft mbH wurde seitens des Eigenbetriebs Kulturinstitute in
2005 mit einem Betrag in Höhe von 613.550 EURO für das laufende Kulturprogramm bezu­
schusst.

Anlaqe 4
Blatt 6
Georg-Moller-Haus / Freie Szene Darmstadt e.V.
Im Wirtschaftsjahr 2005 wurden dem Betreiberverein des Georg-Moller-Hauses 45.020 EURO
aus den Mitteln des Eigenbetriebs Kulturinstitute zuteil. Davon 18.820 EURO für die Verwaltung
der Liegenschaft Georg-Moller-Haus und 26.200 EURO für die freie Theaterarbeit. Weiterhin
12.000 EURO aus den Freien Kulturinitiativen. Die Zusammenarbeit mit dem Miteigentümer des
Hauses (1/5 Miteigentumsanteil), der Freimaurerloge Johannes der Evangelist zur Eintracht
läuft reibungslos.
Bessunger Knabenschule
Dem Trägerverein standen unter der HHSt. 11.3551.700000.6 im Jahr 2005 69.250 EURO zur
Verfügung. Für kulturelle Projekte erhielt der Trägerverein aus der HHSt. 11.3200.700200.5
(Freie Kulturinitiativen) zusätzlich 20.000 EURO.
Altes Pädagog
Im Wirtschaftsjahr 2005 hat die Pächterin des Kellerlokals "La Java im Pädagogkeller" die Zah­
lung der Mieten und Mietnebenkosten weitgehend eingestellt. Auch die im Wirtschaftsjahr 2005
vorgenommene Stundung der Miet und Mietnebenkosten wurde nicht bedient. Die weitere Zu­
kunft des Kellerlokals, insbesondere die Insolvenz der Betreiberin wird ein zentrales Thema des
Wirtschaft jahres 2006 sein.
Die Zusammenarbeit mit dem Hauptnutzer des Gebäudes, die Alice-Eleonoren-Schule läuft
unproblematisch.
Der Bestand des Sachanlagevermögens hat sich wie folgt entwickelt:
Stand 01.01.2005
Zugänge 2005
Abgänge 2005
Abschreibungen 2005
Stand 31.12.2005
EURO
28.819.592,87
565.362,55
-21.975,86
-1.477.660,51
27.885.319.05

Anlaqe 4
Blatt 7
Anlagen im Bau
Der Bestand an Anlagen im Bau in Höhe von 150 TEURO betrifft Brandschutzmaßnahmen in
der Bessunger Knabenschule (116 TEURO) und der Akademie für Tonkunst (25 TEURO), die
Vernetzung des Instituts Mathildenhöhe (6 TEURO) sowie die Erneuerung der Heizungsanlage
im Georg-Moller-Haus (3 TEURO).
Geplante Bauvorhaben
Für das Jahr 2006 sind gemäß dem 1. Nachtragwirtschaftsplan Investitionen von 496 TEURO
sowie ein Investitionskostenzuschuss in Höhe von 400 TEURO vorgesehen. Die Investitionen
betreffen mit 240 TEURO den Brandschutz im Atelierhaus Riedeseistraße, mit 80 TEURO die
Erneuerung der Heizkesselanlage und den Ausbau des Foyers im Georg-Moller-Haus, mit 60
TEURO den Kauf eines Kassenautomaten für die Stadtbibliothek, mit 20 TEURO Planungskos­
ten im Haus der Literatur sowie mit 96 TEURO die Anschaffung diverser Anlagegegenstände.
Das Eigenkapital entwickelte sich in 2005 wie folgt:
Stand 01.01.2005
Verlust 2005
Stand 31.12.2005
EURO
86.459.074,23
-7.219.593,73
79.239.480,50
Die Rückstellungen betreffen im Einzelnen:
Stand
Inanspruch-ZuführungStand
01.01.2005
nahme/Auflösung200531.12.2005
2005Pensions-
2.482.566,000,0036.671,002.519.237,00
Rückstellungen Sonstige
1.903.707,00302.410,00500.558,822.101.855,82
Rückstellungen Summe
4.386.273&Q302.410,00537.229,824.621.092,82
Die sonstigen Rückstellungen betreffen die Rückstellungen für Urlaub, Überstunden, Abschluss
und Prüfungskosten, Altersteilzeit, Beihilfen und für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen
sowie Rückstellungen für Nebenkostennachzahlungen der Centralstation für 1998 bis 2005.

Anlaqe 4
Blatt 8
Die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Gegenüberstellung:
Benutzungsgebühren / Kursgebühren
Zuweisung des Landes Hessen
Entgelte für Musikunterricht
Schulgeld
Einnahmen aus Verkauf
Entgelte für Kurse dritter Träger
Konzerteinnahmen
Summe
2005
EURO
1.092.124,10
1.411.660,42
817.963,76
40.124,00
72.625,73
59.959,65
5.860,00
3.500.317,66
2004
EURO
1.032.660,22
1.284.411,64
816.278,04
20.849,74
50.552,70·
37.568,75
6.986,75
3.249.307,84
Die Stellen laut Stellenplan und die in der Jahresmitte tatsächlich besetzten Stellen zeigt
folgende Übersicht:
Stellenplan Stellenplan
2005
2004
6
5
0
0
73
74
68
68
3
3
20
20
Beamte
Vollzeit
Teilzeit
Angestellte
Vollzeit
Teilzeit
Arbeiter
Vollzeit
Teilzeit
Insgesamt
Vollzeit
Teilzeit
Tatsächliche Besetzung
6
o
68
68
3
12
77
80
82
88
82
88

Anlaqe 4
Blatt 9
Die Personalaufwendungen betrugen:
I
I
I
I
Löhne und Gehälter:
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und Unterstützung:
Summe
2005
EURO
5.714.070,47
1.833.202,78
7.547.273,25
2004
EURO
5.567.209,26
3.434.586,07
9.001.795,33
Daneben wurden an die Stadt ordnungsgemäß Personal- und Sachkosten für Mitarbeiter, die
anteilig für den Eigenbetrieb tätig waren, erstattet.
Sonstiges
Zur Schaffung einer weit reichenden und vielfältigen Kultur in Darmstadt sind auch weiterhin
Investitionen des Eigenbetriebs Kulturinstitute erforderlich. Trägt die kulturelle Identität einer
Komrriune doch maßgeblich dazu bei, den renommierten Wirtschaftsstandort Darmstadt zu er­
halten. Der Eigenbetrieb Kulturinstitute stel-It sich dieser Aufgabe. Insbesondere die in das Be­
triebsvermögen des Eigenbetriebs Kulturinstitute überführten Anwesen Künstlerbahnhof Wix­
hausen, Atelierhaus in der Riedeseistraße und Literaturhaus bedürfen einer grundlegenden
Sanierung. Ferner wird die Finanzierung und zeitliche Abwicklung der Behebung der Brand­
schutzmängel im und am Gebäude der Akademie für Tonkunst zu behandeln sein. Auch die
bevorstehende personelle Veränderung des Direktors der Mathildenhöhe und die damit einher­
gehende konzeptionelle künstlerische Neuausrichtung und Positionierung der Mathildenhöhe
sowie die finanzielle Abwicklung künftiger Ausstellungen sind für 2006 ein zentrales Thema.
Darmstadt, 31. Januar 2007
Be~r~~ng~
1. Betriebsleiter
Baum
Kfm. Betriebsleiter

WITAG-REVISION
AKTIE NG ESELLSCHAFT WIRTSCH A FTSPRÜFU NGSG ESELLSCH A FT
Bestäti2un2svermerk
Anlage 5
. Blatt 1
I
j
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbe­
triebes Darmstädter Werkstätten und Wohn einrichtungen für das Geschäftsjahr vom
01. Januar bis 31. Dezember 2005 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von
Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und
den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung des Eigenbetriebes liegen in der
Verantwortung der Betriebsleitung des Eigenbetriebes. Unsere Aufgabe ist es, auf der
Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresab­
schluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB und § 27 EigBGes unter Be­
achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsät­
ze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu pla­
nen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung
des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buch;..
führung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der VermÖgens-, Finanz- und Er­
tragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der
Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit
und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebes sowie die Erwar­
tungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirk­
samkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für
die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Ba­
sis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die BeUl1eilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der
wesentlichen Einschätzungen der Betriebsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdar­
stellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unse­
re Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
97 05221

WITAG-REVISION
AKTI ENG ESEL LSCHAFT WIRTS C HAFTS PR ÜFU N GS G ESEL LSC HAFT
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Anlage 5
Blatt 2
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ent­
spricht der Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den er­
gänzenden Bestimmungen der Betri~bssatzung und vermittelt unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entspre­
chendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes. Der Lagebe­
richt steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes
Bild von der Lage des Eigenbetriebes und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Würzburg, den 09. März 2007
WITAG Revision
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungs gesellschaft
/---Pascu
Wirtschaftsprüfer
97 05221

Beratungsverlauf (6)

TOP 254
TOP 3
TOP 4
TOP 11
TOP 6
TOP 31

Orte (1)

  • Marktplatz

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2009/0177
Typ
Magistratsvorlage
Datum
15.05.2009
Erstellt
29.09.2026 00:00