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V/0103/2017

Aufhebung des Sperrvermerks für bereitgestellte zusätzliche Mittel für den Träger Frauen und Beruf - FrauenForum e.V.

Vorlagen 02.02.2017

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Nächste Beratung: Ausschuss für Gleichstellung, Sitzung am 16.02.2017, TOP 8

Beschlussvorlage

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Anlage_Entsperrungsvorlage_Feb 2017

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Beschlussvorlage

1751 Zeichen

V/0103/2017 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Frauenbüro 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Aufhebung des Sperrvermerks für bereitgestellte zusätzliche Mittel für den Träger Frauen und 
Beruf  - FrauenForum e.V. 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
16.02.2017 Ausschuss für Gleichstellung Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
Der Sperrvermerk wird aufgehoben. 
Der Träger Frauen und Beruf  - FrauenForum e.V. erhält eine Erhöhung des städtischen Zuschus-
ses um 21.210 Euro. Die institutionelle Förderung des Trägers erhöht sich auf eine jährliche Ge-
samtförderung von 109.600 Euro. 
 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Keine. 
Die Mittel sind bereits im Haushalt 2017ff eingeplant, siehe Ratsbeschluss vom 14.12.2016 
 
 
 
Begründung: 
Der Träger Frauen und Beruf – FrauenForum e.V. hat eine Erhöhung des städtischen Zuschusses 
beantragt.  
Die Erhöhung der jährlichen Förderung um 21.210 Euro für die Jahre 2017ff wurde durch den Aus-
schuss für Gleichstellung bewilligt und mit einem Sperrvermerk versehen. Bei Vorlage eines diffe-
renzierteren Konzepts soll der Sperrvermerk durch den Ausschuss für Gleichstellung aufgehoben 
werden. 
Der Träger legt jetzt ein differenziertes Konzept hinsichtlich der ergänzenden Neuausrichtung des 
Beratungsangebotes sowie eine Beschreibung der im vergangenen Jahr durchgeführten Maßnah-
men, Kooperationen und Beratungsangeboten vor – s. Anlage. 
Die Verwaltung hat das Konzept geprüft und schlägt die Entsperrung vor. 
 
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0103/2017 
Auskunft erteilt: 
Frau Welp 
Ruf: 
492-1702 
E-Mail: 
WelpC@stadt-muenster.de  
Datum: 
01.02.2017 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0103/2017 
gez. 
Lewe 
 
 
Anlagen: 
Konzept des Trägers Frauen und Beruf – FrauenForum e.V. vom 31.01.2017

Anlage_Entsperrungsvorlage_Feb 2017

14358 Zeichen

Frauen

An den Ausschuss für Gleichstellung
Im Rat der Stadt Münster
48143 Münster

Antrag auf Entsperrung der bereitgestellten Haushaltsmittel zur Anpassungs- und
Ergänzungsfinanzierung von Frauen & Beruf - FrauenForum e.V., Warendorfer Str. 3, 48145
Münster

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit beantragen wir die Aufhebung des Sperrvermerks für die mit Beschluss des Rates vom
14.12.2016 bereit gestellten zusätzlichen Mittel zur institutionellen Förderung in Höhe von 21.210
Euro auf eine jährliche Gesamtförderung von 109.600 Euro.

Begründung

Frauen & Beruf Münster e.V. ist seit fast drei Jahrzehnten eine wichtige Anlauf- und Beratungsstelle
für Frauen in Münster. Wir beraten Frauen in Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, dem
Wiedereinstieg, der beruflichen Weiterentwicklung und der Existenzgründung. Frauen & Beruf gibt
damit grundsätzliche Orientierungshilfe mit Blick auf die Lebenswirklichkeiten von Frauen mit Bezug
zu Arbeitsmarkt und Erwerbstätigkeit. Dazu gehört auch eine fortwährende Analyse der
Entwicklungen des lokalen Arbeitsmarkts und seiner spezifischen Strukturen.

Der Verein stellt mit seinem Angebotskatalog für Frauen, sich jenseits von öffentlichen Institutionen
mit ihrer beruflichen Perspektive auseinanderzusetzen, eine notwendige Ergänzung zum Angebot der
Agentur für Arbeit und dem Jobcenter dar. Der Verein sieht seine Aufgabe darin, die Frauen
individuell so zu beraten, dass sie ihre eigenen Ressourcen und Ziele (wieder) in den Blick nehmen
und ihre berufliche Existenz eigenständig sichern können. Parallel dazu trägt der Verein dazu bei,
strukturelle Fragen zur Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsleben und den Anforderungen einer

sich verändernden Arbeitswelt und individueller Lebenskonzepte, aufzugreifen und unter
Gleichstellungsgesichtspunkten mit den verantwortlichen Akteuren vor Ort zu thematisieren.

Nachdem Finanzierungsquellen wie EU-geförderte Projekte aufgrund hoher Risiken für uns als Träger
weggefallen sind, konnte dank der Erhöhung des städtischen Zuschusses um 30.000 Euro in 2016, ein
Teil der oben beschriebenen Aufgaben weiter geführt werden. Es fehlen weiterhin Mittel um die
inhaltliche Arbeit, konzeptionelle Weiterentwicklung und Organisation personell und qualitätsvoll
abzusichern.

Für die dazu gehörige Entwicklung von Projekten, um Drittmittel akquirieren zu können, für die
Sicherung eines ausreichenden Beratungsangebotes sowie für das Aufrechterhalten der fachlichen
und institutionellen Vernetzung ist eine Erweiterung der Personalstellen von zurzeit 31
Wochenstunden bei 2 Mitarbeiterinnen um 24 Wochenstunden erforderlich. Das entspricht einem
zusätzlichen Mittelbedarf von jährlich 24.000 Euro.

Die Akquise von Projektmitteln z. B. des Landes NRW erfordert in der Regel einen Eigenanteil von
10% der jeweiligen Fördersumme und dass unsere Einrichtung für die Durchführung der Projekte
finanziell über einige Monate in Vorleistung geht. Für eine Fördersumme beispielsweise von 56.610
Euro, müssen 5.610 Euro vom Träger vorfinanziert werden. Dafür sind Rücklagen existentiell.

In der Vergangenheit war es mit der Bewilligung eines zinslosen Darlehens durch die Stadt Münster
möglich, ausstehende Projektmittel vorzufinanzieren. Ein Großteil des Darlehens wurde von uns
schon zurückgezahlt und die Restsumme von 25.00 Euro wird bis Ende 2018 getilgt.

Durch die Aufstockung der Förderung sollen auch die Steigerungen der Betriebskosten aufgefangen
werden. Das betrifft die Mietnebenkosten, die Versicherung und die Bürotechnik. Dafür sind 750
Euro notwendig.

Mit der Aufstockung unserer bisherigen Förderung wird der reguläre Leistungskatalog, der die
Erstberatung, die Seminarangebote und die Veranstaltungsreihen und die Netzwerkarbeit beinhaltet,
abgesichert und wie folgt erweitert:

Ergänzende Neuausrichtung des Beratungsangebots

o Dezentrale Beratung

Die Nachfrage nach Erstberatungen und Orientierungsseminaren ist groß, aber die
Möglichkeit, die Angebote zu nutzen, ist nicht für alle Frauen gegeben. Gründe dafür sind u.a.
eine fehlende Kinderbetreuung und innerhalb der Familientätigkeit ein eng gesteckter
Zeitplan z.B. für Fahrtwege.

Ab 2017 werden stadtteilbezogene Angebote in Zusammenarbeit mit den sozialen
Einrichtungen aufgebaut. Unsere Zielgruppe sind Mütter mit jungen Kindern, die nach der
Elternzeit eine berufliche Perspektive brauchen. In Kooperation mit den
Stadtteileinrichtungen, die eine Kinderbetreuung anbieten, werden vor Ort (kurze Wege)
Beratungen stattfinden. Erste Beratungsgespräche sind ab Januar 2017 1x monatlich in

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Beruf

Gievenbeck in Kooperation mit dem MUM, Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum,
vereinbart. Im Verlauf des Jahres werden die Erfahrungen damit evaluiert und parallel
entsprechende Angebote in weiteren Stadtteilen wie z.B. Münster-Hiltrup mit den örtlichen
Kooperationspartner/innen (Bezirksverwaltungen, Einrichtungen vor Ort) erarbeitet.

Frauen:

o  Konzepterstellung und Umsetzung: Beratung für Studienabbrecherinnen

Die Zahl der Studienabrecherinnen an Münsters Hochschulen ist laut des Career Services der
WWU Münster nicht genau festzustellen, dennoch machen wir die Erfahrung, dass
Studierende verstärkt Informationen und Möglichkeiten jenseits ihres Studiums suchen.
Grundsätzlich bilden Studienabrecher/innen ein geeignetes Potential für Ausbildungen in
vielen Arbeits- und Berufsfeldern und stellen ein wichtiges Potential für den wachsenden
Fachkräftebedarf in Münster dar. Neben den an den Hochschulen angebotenen
arbeitsmarktbezogenen Beratungen für Studierende ist ein ergänzendes frauenspezifisches
Beratungs- und Unterstützungsangebot für Studienabbrecherinnen sinnvoll. Zum einen
werden mit einem geschlechtersensiblen Blick diesen Frauen auch sogenannte
„frauenuntypische“ Ausbildungs- und Berufsbereiche erschlossen, zum anderen gilt es
ebenso die mit dem Studienabbruch häufig einhergehenden persönlichen und familiären
Probleme angemessen zu berücksichtigen. Aus diesem Grund wird Frauen & Beruf e.V. ein
Erstberatungsangebot für Studentinnen und Studienabbrecherinnen in Kooperation mit der
Westf. Wilhelms-Universität Münster und der Fachhochschule Münster und deren
einschlägigen Einrichtungen (Career Services) sowie dem Arbeitskreis BündnisFrauenArbeit
konzipieren und umsetzen. Eine Evaluation erfolgt nach Ablauf von 12 Monaten. Danach
werden ggf. notwendige Anpassungen im Beratungsangebot umgesetzt.

© Beratung für Frauen 50+

Aufgrund der positiven Resonanz unseres „Plenum 50+“ und der stetigen Nachfrage wird ein
Angebot für die Zielgruppe Frauen 50+ in Kooperation mit der Agentur für Arbeit Ahlen-
Münster (Stichwort: stille Reserve) entwickelt. Ziel ist es, älteren Arbeitnehmerinnen mit
einer großen Berufserfahrung alternative Berufsperspektiven aufzuzeigen und die Suche nach
einem Arbeitsplatz zu begleiten.

o Minijob

Mit Blick auf den großen Anteil der Minijobberinnen in Münster wird auf der Grundlage der
mit dem Kompetenzzentrum Frau & Beruf Münsterland erarbeiteten Films ein Aktionstag
zum Thema „Maxi-statt-Mini“ konzipiert und im Rahmen des internationalen Frauentags
erstmalig durchgeführt. Ziel ist es, mit der öffentlichen Aktion unmittelbar Frauen
anzusprechen und auf die Folgen langjähriger geringfügiger Beschäftigung hinzuweisen. Je
nach Resonanz auf das Format sollen vergleichbare Aktionen in Kooperation mit anderen
Akteuren (AA, DRV, etc.) regelmäßig durchgeführt werden

Frauen Beruf

Selbstständigkeit und Gründerinnen

o Format Veranstaltungsreihen

Die Veranstaltungsreihen „Perspektive: Selbstständigkeit” und „Status: freiberuflich“
erhalten ein neues Format, das erstmalig im zweiten Halbjahr 2017 umgesetzt wird. Ziel des
neuen Formats ist ein modifiziertes Veranstaltungsangebot, weiches den Bedürfnissen der
Frauen Rechnung trägt, unsere Veranstaltungen kompakter und häufiger im Jahr anzubieten.
Eine Auswertung erfolgt im zweiten Halbjahr 2018.

o Trendforum

Die Gründungswochen der Wirtschaftsförderung werden für das erfolgreiche Format
„Trendforum“ von Frauen & Beruf genutzt. Das Trendforum bietet gerade für junge
Gründerinnen und Gründer eine Plattform, um alternative Unternehmenskonzepte und -
strategien kennenzulernen. Es zeigt sich, dass besonders Frauen in diesem Handlungsfeld
großes Interesse haben und erfolgreich Startups gründen. Diese „Nische“ weiblicher
Gründungen stellt ein besonderes, von niemandem sonst in den Blick genommenes,
Aufgabenfeld für Frauen & Beruf dar.

© Raumangebot

Mit unseren Räumlichkeiten stellen wir jungen Gründerinnen in Münster eine Infrastruktur
zur Verfügung, die den Start in die Selbstständigkeit erleichtert und unterstützt. Jungen
Unternehmerinnen und Freiberuflerinnen bietet Frauen & Beruf die Möglichkeit, Räume,
angefangen vom Beratungsraum, einem Projektbüro bis hin zum großen Seminarraum, zu
buchen und fördert damit viele Angebote der Münsteraner Gründungsszene. Die jungen
Münsteraner Unternehmerinnen haben so die Möglichkeit, für kleines Geld ihr
Beratungsangebot bzw. ihre Gründungsidee auszuprobieren und zu starten. Die geleistete
Aufwandsentschädigung ist nicht kostendeckend für uns als Träger, unterstützt aber die
Frauen und ihre Gründungsideen sehr.

o Vernetzung

Im Winter 2017 wird erstmals ein Vernetzungstreffen von Gründerinnen und U-Brief-
ausgezeichneten Unternehmerinnen durchgeführt. Dies dient dem Austausch und der
Vernetzung der Münsteraner Gründerinnen und soll zu einer regelmäßigen einmal jährlich
stattfindenden Veranstaltung werden.

& Beruf

Frauen <

Geflüchtete Frauen

Der Paritätische Wohlfahrtsverband schreibt ein besonderes Projekt aus, der das Thema
„geflüchtete Frauen“ näher in den Fokus nimmt: ein Frauen-Kultur-Projekt für junge
geflüchtete Frauen von 18 bis 25 Jahren. Ziel des geplanten Projektes ist es, über die kreative
Arbeit (Musik, Theater, Tanz etc.) an einem gemeinsamen Thema, jungen geflüchteten
Frauen die Möglichkeit zu geben, ihre persönliche Rolle als „neue Münsteranerin“ zu finden
und erste berufliche Perspektiven zu entwickeln. An dieser Ausschreibung wird sich Frauen &
Beruf beteiligen.

MINT-Berufe

Nach wie vor ist es schwierig, Mädchen und junge Frauen für die „typischen Männerberufe“
zu interessieren und es müssen mehr Informationen und Möglichkeiten geschaffen werden,
die Berufsfelder kennenzulernen. Neben dem Beratungsangebot für Mädchen kooperiert
Frauen & Beruf mit dem Frauenbüro der Stadt Münster, dem Schulamt, der
Handwerkskammer und der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster und arbeitet intensiv in dem
neuen Arbeitskreis „Mädchen in MINT-Berufen“ mit. Bei der weiteren Planung von
Veranstaltungen und Projekten ist Frauen & Beruf aktiv beteiligt.

Öffentlichkeitsarbeit und Werbung

Für die dargestellten Angebote muss ein neues Werbekonzept erstellt werden. Gleichzeitig
wird die Akquise von Seminarteilnehmerinnen intensiviert. Zusätzlich wird auch das Angebot
der Raumnutzung/-buchung für Frauen in der Gründungsphase beworben. Dazu werden
neue Flyer erstellt, die Werbung in den sozialen Netzwerken wird weiter ausgebaut und
intensiver betreut, so wie kleine Einzel-Aktionen entwickelt, die auf die Angebote von Frauen
& Beruf aufmerksam machen. Zusätzlicher Mittelbedarf: 500 Euro.

Raumausstattung

Eine Renovierung der Büroräume steht dringend an und eine neue Beleuchtung für den
Seminarraum, sowie eine Ergänzung der Bestuhlung sind erforderlich. Zusätzlicher
Mittelbedarf: 750 Euro.

Die dargestellten Arbeitsfelder und Ziele sind mit einer Bereitstellung der mit Sperrvermerk
versehenen Mittel umsetzbar und bilden die Grundlage für ein dauerhaftes und konzeptionell
flexibles Leistungsangebot von Frauen & Beruf.

Gar Sin  Nlıan

Christel Zeisler Dorothee Klar Iris Scherzer
Vorstand / Geschäftsführung Projektleitung Projektleitung

Überblick der Aktivitäten 2016

Im Jahr 2016 wurden 29 Veranstaltungen angeboten mit insgesamt 612 Teilnehmer_innen:

11 Veranstaltungen: Perspektive: Selbstständigkeit

4 Veranstaltungen: Status: freiberuflich

3 Seminare zur beruflichen Orientierung für Frauen

2 Gründerinnenwerkstätten

8 Infoveranstaltungen in Kooperation mit der Agentur für Arbeit Münster-Ahlen
2 Multiplikatoren-Veranstaltungen im Rahmen von „Maxi statt Mini“

1 Veranstaltung 50+

1 Veranstaltung im Rahmen der Charta in Kooperation mit dem Frauenbüro der Stadt
Münster und Münsterland e.V.

1 Veranstaltung „Politischer Prolog“ zum internationalen Frauentag
1 Veranstaltung zum Equal Pay Day
3 Veranstaltungen / Seminare und das „Trendforum“ in der Gründungswoche

3 Sitzungen Unternehmerinnenbrief NRW

Es fanden 95 persönliche Beratungen zu den Themen Berufsorientierung, Existenzgründung,
Elternzeit etc. statt. Die etwas niedrigere Zahl als in den Jahren zuvor, erklärt sich dadurch,
dass erst im April eine Beraterin eingestellt werden konnte. “

Die kostenlose Erstberatung für Münsteraner Frauen dauert in der Regel 60 Minuten und
dient der ersten Orientierung und richtet sich an Frauen aller Altersgruppen. Auffällig ist,
dass die Anfragen von Frauen, die über 50 Jahre alt sind, ausländischen Frauen und sehr
jungen Frauen, die im Studium / in der Ausbildung stehen, gestiegen sind. Es sind nach wie

Frauen <% Beruf

vor Themen der eigene beruflichen Perspektive und Möglichkeiten, sowie Fragen zur
Versicherung und Rente. Auch die Beratung zur Existenzgründung wird häufig eingefordert.

Wenn Frauen noch weiteren Gesprächsbedarf haben, vermitteln wir sie weiter an die
Beratung und Angebote der VHS Münster ( Beratung zur beruflichen Entwicklung ) und der
Wirtschaftsförderung Münster ( Gründungszirkel ). In seltenen Fällen bieten wir noch ein
zweites Beratungsgespräch an.

Auch unsere weiteren Seminarangebote der beruflichen Orientierung und die
Infoveranstaltungen der Existenzgründungsthemen sind für die ratsuchenden Frauen oft der
nächste Schritt.

Mit unseren KooperationspartnerInnen und in unseren Netzwerken sind wir in folgenden
Fachgremien und Arbeitskreisen aktiv:

e Arbeitskreis Bündnis FrauenArbeit

e Arbeitskreis Girls "Day

® Arbeitskreis Mädchen in MINT-Berufen

«e Fachbeirat Kl

e MUM, Stadtteil-Mehrgenerationenhaus in Gievenbeck
e VHS Münster

e Ev. Familienbildungsstätte

® Frauen (u}JUnternehmen e.V.

. BPW

e  Gründungsnetzwerk „münster gründet“

®e  Unternehmerinnenbrief NRW

« Kompetenzzentrum Frau & Beruf Münsterland
« Fachbeirat Jobcenter

«e Agentur für Arbeit

Beratungsverlauf (1)

16.02.2017 Ausschuss für Gleichstellung
TOP 8 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Warendorfer Straße 3

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0103/2017
Typ
Vorlagen
Datum
02.02.2017
Erstellt
06.10.2020 14:37