AN/0624/2018
Antrag zum Eckpunktepapier zur Integration von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen in Kölner Schulen
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AK 3 - Antrag zum Eckpunktepapier
2725 Zeichen
AK 3 Erziehung, Bildung und Beruf 18.04.2018 Silvio Vallecoccia Tayfun Keltek An den Vorsitzenden des Integrationsrates An die Geschäftsstelle des Integrationsrates Herrn Andreas Vetter Antrag gem. § 4 der Geschäftsordnung des Integrationsrates Gremium Datum der Sitzung Integrationsrat 07.05.2018 Eckpunktepapier zur Integration von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen in Kölner Schulen (Eckpunktepapier) AN 0624/2018 Auf Antrag des Integrationsrates wurde unter Federführung des Zentrums für Mehrsprachig- keit und Integration ein ‚Eckpunktepapier zur Integration von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen in Kölner Schulen‘ entwickelt. Dieses Eckpunktepapier wurde im Integrati- onsrat vorgestellt und diskutiert. Beschluss: Der Integrationsrat bittet den Rat 1. das Eckpunktepapier zur Grundlage der schulischen Integration von neu zugewan- derten Kindern und Jugendlichen in Köln zu erklären, 2. die Verwaltung zu bitten eine Steuerungsstruktur zur Umsetzung des Eckpunktepa- piers einzurichten. Zur Vermeidung von Doppelstrukturen sind bereits vorhandene Steuerungs- und Partizipationsgremien der Bildungslandschaft Köln (Lenkungskreis und Bildungskonferenz) zu nutzen. Aus diesem Grunde sollte das Zentrum für Mehr- sprachigkeit und Integration, das Kommunale Integrationszentrum und das Regionale Bildungsbüro damit auftragt werden, 3. die Verwaltung zu bitten die aktuellen Entwicklungen und Erkenntnisse zum Eckpunktepapier die sich in der Zwischenzeit ergeben haben zu ergänzen, einen Sachstand zur Umsetzung der einzelnen Handlungsempfehlungen zu ge- ben, eine Priorisierung der noch offenen Handlungsempfehlungen vorzunehmen, und die zur Umsetzung der offenen Handlungsempfehlungen erforderlichen Res- sourcen soweit möglich darzustellen. Darüber hinaus wird gebeten jährlich einen Bericht zum (Umsetzungs-) Stand des Eckpunk- tepapiers im Integrationsrat und im Ausschuss Schule und Weiterbildung vorzulegen. Begründung: Die Fehler der Vergangenheit dürfen nicht wiederholt werden und ein planvoller zielgerichteter Prozess zur Beschulung zugewanderter Kinder muss aus Gründen der Bildungsgerechtigkeit konzeptionell weiter entwickelt und intensiv begleitet werden. Von einer gelingenden Schulzeit mit guten Abschlüssen hängt für Kinder und deren Eltern in einem großen Maße auch eine gelingende Integration in diese Gesellschaft ab. Es muss daher gelingen, die vielfältigen Erfahrungen in Köln zu bündeln und die beteiligten Bildungsinstitutionen unter Wahrung ihrer jeweiligen Zuständigkeiten für einen gemeinsamen Entwicklungsprozess zu gewinnen. Mit freundlichen Grüßen Silvio Vallecoccia Tayfun Keltek
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0624/2018
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 23.04.2018
- Erstellt
- 23.04.2018 10:03