Mandari Insight

2511/2018

Lebenswerte Veedel - Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln

Mitteilung BV 05.09.2018

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 8 (Kalk), Sitzung am 13.09.2018, TOP 10.2.14

Höhenberg-Vingst BV 8

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Kalk-Humboldt-Gremberg BV 8

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Mitteilung BV

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Ostheim-Neubrück BV 8

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Höhenberg-Vingst BV 8

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2018-04-26 Bericht HöVi - final 
Jahresbericht Lebenswerte Veedel  
 
Sozialraum  Höhenberg / Vingst Bürgeramt  Kalk 
Träger  Kath. Jugendagentur Köln gGmbH Berichtsjahr  2017 
 
1 Veränderungen im Sozialraum 
 
Allgemeine Sozialberatung / Schuldnerberatung / Verbraucherberatung 
Das Beratungsangebot der Verbraucherberatung ist in zwischen gut etabliert und soll auch 
nach der Modellphase von der Verbraucherberatung au fgrund der sehr guten 
Evaluationsergebnisse aufrechterhalten werden. Darüber hinaus gibt es weiterhin einen sehr 
hohen Bedarf an allgemeiner niedrigschwelliger Sozi alberatung und Schuldnerberatung. 
Aktuelle Statistiken zeigen, dass vor allem Familien mit Kindern von Armut betroffen sind. Die 
Kinderarmutsquote ist in Vingst die fünfthöchste von allen Kölner Stadtteilen. 
Auf die Angebote der Verbraucherberatung wurde verm ehrt verwiesen, allerdings ist das 
Thema Schulden für Betroffene ein schwieriges Thema . Daher kann nur von einer 
langfristigen Sensibilisierung gesprochen werden – auch Multiplikatoren erfahren selten, 
wenn Menschen betroffen sind. Es muss daher als ein  dauerhaftes Thema wiederholt 
eingebracht werden, damit langfristig viele davon e rfahren. Zusätzlich zu einem deutlichen 
Ausbau von vorhandenen Angeboten sollte vermehrt üb er anonyme Angebote nachgedacht 
werden, die Betroffenen erleichtern, den Kontakt au fzunehmen trotz großen 
Schamempfindens. 
 
Schulen / Bildungslandschaft  
Die Veränderungen im schulischen Angebot im Stadtte il sind jetzt deutlich spürbar. Die 
Hauptschule als auslaufende Institution hat ihren Stellenwert nahezu verloren, so dass es nur 
noch eine große weiterführende Schule im Viertel gi bt. Durch die zunehmende Nutzung des 
ehemaligen Hauptschulcampus durch die Gesamtschule,  bekommt der Matthias-Kann-Pfad 
eine immer größere Bedeutung als Verbindungsweg zwi schen beiden Geländeteilen. Trotz 
aller Bemühungen gibt es bisher kein umfassendes Ra umkonzept, dass auch den im 
Schulentwicklungsplan ausgewiesenen Ausbau der Montessori-Grundschule sowie Angebote 
des generationenübergreifenden Lernens, wie es die Bildungslandschaft Höhenberg/Vingst 
fordert, mit einschließt. Durch die Vergabe von Bil dungslandschaftsplaketten wurde das 
Bildungsnetzwerk im gesamten Sozialraumgebiet durch  die Akteure der Bildungslandschaft 
veranschaulicht. 
Fokussierung sozialräumlicher Arbeitsweisen 
Allmählich beginnt die konsequente Ausrichtung der verschiedenen Fachstellen/ Fachämter 
und anderen Dienste der Stadt Köln notwendige Entwi cklungen zu verzahnen und zu 
beschleunigen, sowie eine hohe Akzeptanz durch früh zeitige Bürgerbeteiligung zu erreichen. 
Im Berichtszeitraum sind vor allem die bevorstehend en Veränderungen in den Grünflächen 
rund um die Stadtteile im Rahmen eines Projektantra ges des Grünflächenamtes viel 
diskutiert worden. Anlass war die Vorstellung der P rojektideen im Stadtteiltreffen seitens des 
Grünflächenamtes sowie die Aufforderung, konkrete w eitere Ideen einzubringen. In den 
verschiedenen Arbeitsgremien im Stadtteil wurde das Thema anschließend aufgegriffen. 
Gute Erfahrung gibt es im Stadtteil ebenso mit der gezielten Strategie der Polizei, sich 
bezirklich und mit stadtteilbezogenen Ansprechpartnern aufzustellen. Die guten Kontakte, die 
zu festen Ansprechpartnern aufgebaut werden stabilisieren die Arbeit im Stadtteil spürbar.

2018-04-26 Bericht HöVi - final 
2 Projekte und Aktivitäten 
 
Stadtteilwohnung Passauer Straße 
Im Jahr 2017 konnte für das Projekt „Stadtteilwohnu ng Passauer Straße“ eine Förderung 
durch die RheinEnergie-Stiftung Familie für ein vie rtes Projektjahr (beginnend am 1.3.2018) 
erreicht werden. Die RheinEnergie-Stiftung machte d amit den hohen Stellenwert von 
kleinräumigen Angeboten im direkten Wohnumfeld von gesellschaftlich benachteiligten 
Menschen deutlich. Möglich wurde eine Förderung im vierten Projektjahr, da durch die Stadt 
Köln eine perspektivische Finanzierung über den Jugendetat in Aussicht gestellt wurde. 
 
Drogenprävention  
Die vom AK-Jugend (Runder Tisch Jugend in HöVi) aus gehende Initiative zur 
Drogenprävention wurde im Jahr 2017 in vier Veranst altungen in Kooperation mit der 
Drogenhilfe Köln umgesetzt. Zwei Veranstaltungen ri chteten sich an Multiplikatoren, eine 
Veranstaltung an Eltern und eine weitere an ehrenam tliche Jugendleiter. Die 
Veranstaltungen für die Multiplikatoren und Jugendl eiter wurden sehr gut angenommen. Die 
Veranstaltung für Eltern wurde trotz breiter Werbun g fast gar nicht angenommen. Aus den 
Multiplikatorenschulungen entwickelte sich eine Ini tiative an der Katharina-Henoth-
Gesamtschule, die für 2018 Drogenpräventionstage fü r Schüler/-innen der 8. Klassen plant. 
Ebenfalls für 2018 ist eine weitere Jugendleitersch ulung zum Thema Alkoholprävention 
anvisiert. 
EFRE Starke Veedel – Starkes Köln 
Das Programm Starke Veedel – Starkes Köln ist aus s ozialräumlicher Sicht deutlich ins 
Stocken geraten. Neue Informationen über den Fortga ng des Programms sind oft sehr 
schnell auch wieder überholt, so dass es seitens de r Akteure im Sozialraumgebiet zur Zeit 
nicht mehr nachgefragt wird. 
Treffpunkte im Quartier 
Auf dem Mittsommerfest als zentralem Fest des Stadt teils wurde durch die 
Bildungslandschaft Höhenberg /Vingst eine Abfrage zum Thema „Wo triffst Du Dich in HöVi?“ 
durchgeführt. Verblüffendes Ergebnis war die Tatsac he, dass durch alle Altersgruppen 
hinweg die vielfältigen Angebote im Stadtteil wenig  bekannt sind. In der anschließenden 
Diskussion dieser Ergebnisse im pädagogischen AK de r Bildungslandschaft ergaben sich 
mehrere Handlungsoptionen, diesen Bedarfen zu begeg nen. Unter anderem wird zukünftig 
unter Beteiligung verschiedener Akteure sowie der S ozialraumkoordination ein Marktstand 
organisiert, der auf die vorhandenen Angebote aufme rksam macht. Zudem wurde die Idee 
entwickelt, einen „Bildungsatlas“ zu erstellen, der  eine Übersicht über die Einrichtungen im 
Stadtteil enthält – ergänzend zum bereits existierenden HöVi-Stadtplan.  
Sozialraumkino Tomorrow 
Der KinoFilm „Tomorrow – die Welt ist voller Lösung en“ wurde im alten Kino des Stadtteils 
gezeigt, das heute das SPZ Kalk beherbergt. 15 Akte ure aus verschiedenen Einrichtungen 
im Stadtteil sind zur Vorführung gekommen und haben  sich von der Aufbruchsstimmung des 
Films anstecken lassen. Vor allem durch die Inspira tion zu unkonventionellen, kleinräumigen 
und kreativen Lösungsfindung als Reaktion auf gesel lschaftliche Problemlagen hat der Film 
darin bestärkt, sich für die gesellschaftlichen Ent wicklungen zu interessieren, sich 
einzubringen und für etwas einzusetzen. Als positiv er ist anschließend der Impuls 
aufgenommen worden weitere Veranstaltungen mit ähnlichem Format anzubieten.  
Fahrradrundfahrt

2018-04-26 Bericht HöVi - final 
Aufgrund der guten Erfahrungen und positiven Rückme ldungen zu den 
Sozialraumrundgängen, wurde im vergangenen Jahr ergänzend dazu eine Fahrradtour durch 
die grünen Randbereiche angeboten. Ziel war es, vor  allem die Gebiete, die durch das 
Projekt „Grüne Infrastruktur“ des Grünflächenamtes bearbeitet werden, gemeinsam mit 
diversen Akteuren zu erkunden. 
U-Bahn / Bus 193 
Seit mehr als 10 Jahren setzt sich das Stadtteiltre ffen Höhenberg/Vingst für einen 
barrierefreien Zugang zur U-Bahn in Vingst ein. Neben dem Einbau von Aufzügen, wurden in 
den vergangenen Jahren diverse Vorschläge gemacht, wie über Busverbindungen eine 
direkte barrierefreie Anbindung an die Haltestelle Ostheim bzw. Kalk-Kapelle erfolgen kann. 
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017 wurde die Buslinie 193 so geführt, dass bis zur 
Fertigstellung der Aufzüge eine Anbindung an die ba rrierefreie Station Kalk-Kapelle erfolgt. 
Durch verschiedene Maßnahmen, die durch das Stadtte iltreffen und die 
Sozialraumkoordination geplant werden, werden die B ewohner über die neue Möglichkeit 
informiert. 
Exkursion Landtag der Grundschulen 
Erstmalig ist es gelungen, eine gemeinsame Fahrt zu m Landtag mit Grundschülern aus allen 
fünf Grundschulen im Stadtteil zu organisieren. Aus schlaggebend für diese Zusammenarbeit 
ist der regelmäßige Austausch mit allen Schulsozial arbeiterInnen der im Sozialraumgebiet 
liegenden Grundschulen. Auch für das kommende Jahr ist dieser gemeinsame 
Bildungsausflug wieder geplant. 
2.1 Mit sozialräumlichen Mitteln 
Projekte und Aktivitäten   
Hoevi.info   
Mittsommerfest   
Stadtteilwohnung Passauer Straße   
Jugendkino   
Sozialraumkino   
SR -Inventar   
Bildungslandschaft   
Drogenprävention   
Arbeit skreise   
DOMID   
Vorlesetag   
Martinszug   
Naturforscher   
Kalender

2018-04-26 Bericht HöVi - final 
2.2 Ohne sozialräumliche Mittel 
- Mobile Jugendarbeit Fuldaer Straße 
- Barrierefreier Zugang ÖPNV 
- Gartenclub Vingst 
- Sozialraumrundgänge 
- Stadtteilwohnung Passauer Straße 
- Lernpaten 
- Fahrradrundfahrt 
- BioBildungslandschaft 
- Seniorensommerfest 
3 Zielerreichung 
HZ  Zielbezeichnung Zielindikator Einheit Zielerreichung 
Erwart. -
Wert 
Ist -Wert  Status  
1.1  Drogenprävention: 
Durchführung von 
Multiplikatorenschulungen 
und Infoveranstaltungen für 
verschiedene Zielgruppen 
 
3 Multiplikatorenschulungen 
und 1 Elterninformation 
werden durchgeführt 
 
Veranst 
altung 4 4 erfüllt  
1.2  Globales Lernen: neue 
Impulse, Initialeinheit für 
Akteure und Multiplikatoren 
 
Initialeinheit wird geplant und 
durchgeführt  
Veranst 
altung 1 1 erfüllt  
1.3  Kultursensibilisierung: 
Exkursion für Multiplikatoren 
aus den OGS-Schulen zum 
Thema Migration 
 
1 Exkursion wird 
durchgeführt 
 
Exkursi 
on 1 1 erfüllt  
2.1  Erstellung eines 
Kommunikationskurzkonzept 
s mit dem Ziel, dies in den 
Leitlinienprozess 
Bürgerbeteiligung zu 
integrieren, bis 31.07.2017 
 
Kurzkonzept wird erstellt 
 
Kurzkon 
zept 1 1 erfüllt  
2.2  Erarbeitung eines konkreten 
Handlungsplanes, bis 
30.11.2017 
Handlungsplan wird 
erarbeitet 
 
Handlun 
gsplan  1 1 Erfüllt  
3.1  Erstellung einer Übersicht 
von Beratungsangeboten 
zum Thema Schulden 
Übersicht wird erstellt 
Übersic 
ht 1 1 Erfüllt  
3.2  Erschließung von 
Beratungsressourcen für 
betroffene Menschen im 
Sozialraumgebiet 
ein zusätzliches 
Beratungsangebot im 
Sozialraumgebiet 
Angebot  1 1 verstet 
igt 
3.3  Sensibilisierung von 
Multiplikatoren zur 
Schuldenproblematik 
 
20 Multiplikatoren werden für 
das Thema sensibilisiert  
Mensch 
en 20 20 begon 
nen

2018-04-26 Bericht HöVi - final 
 
4 Ausblick Folgejahr 
 
Kleinräumige Betrachtungen / mobile Jugendarbeit / Gemeinwesenarbeit 
Die Erfahrungen u.a. im Projekt „Stadtteilwohnung P assauer Straße“ haben gezeigt, dass 
insbesondere kleinräumige, im direkten Wohnumfeld d er Menschen beheimatete Angebote eine 
direkte Hilfe für die Menschen bieten können. Dies können auch Angebote der mobilen Jugendarbeit 
sein, die an verschiedenen Orten im Stadtteil anges iedelt sind. Wichtig bei diesen Angeboten ist, 
dass diese nicht isoliert stehen, sondern stets in aktiver Verbindung mit anderen Einrichtungen und 
Hilfsangeboten im Viertel. 
 
QR-Code-Ralley / Bildungsatlas 
Durch eine dauerhaft installierte Stadtteilralley s ollen Einzelpersonen, Schulklassen, Familien, 
Jugendgruppen etc. animiert werden, die Bildungsangebote im Stadtteil kennen zu lernen und sich im 
Stadtteil zu bewegen. Darüber hinaus soll es einen Bildungsatlas geben, in dem weitergehende 
Informationen über die verschiedenen Einrichtungen abrufbar sind. 
 
Stadtnaturforscher 
In den vergangenen Jahren gab es mehrfach Gelegenhe it, mit verschiedenen Zielgruppen unter 
Anleitung und Begleitung naturpädagogische Ausflüge in die stadtteilnahe Natur zu unternehmen. Vor 
allem vielen Kindern sind grundlegende naturnahe Kenntnisse nicht verfügbar, so dass es notwendig 
ist, ihnen Zugänge zu ermöglichen. Beispielsweise w erden von Schulen und Kitas im Stadtteil 
regelmäßig die Führungen beim KölnerBioBauern in Vi ngst genutzt und vor allem landwirtschaftliche 
Aspekte fokussiert. Darüber hinaus werden wald- und  naturpädagogische Elemente durch die 
Ausflüge mit dem Verein Querwaldein e.V. ergänzt.  
Für das Jahr 2018 ist außerdem eine neue Kooperatio n geplant, die vorsieht, zwei gemeinsame 
Fachimpulse für Multiplikatoren aus verschiedenen E inrichtungen umzusetzen. Angesprochen sind 
Akteure aus Schulsozialarbeit, Schule (Grundschule und weiterführende Schulen), Jugendhilfe, 
Kindertagesstätte, Familienbildung und Offenem Ganz tag. Damit wird zum einen der Kontakt 
untereinander und mit Akteuren aus dem Sozialraum g efördert. Zum anderen fokussiert der 
Fachimpuls die unterstützende Befähigung, naturpäda gogische Angebote selbstständig 
durchzuführen für Nutzer der jeweiligen Einrichtung en. Eigens dazu wurde die innovative Idee 
entwickelt, alle teilnehmenden Einrichtungen mit ei nem Basis-Set zur Umsetzung von Ausflügen 
auszustatten. 
 
 
Pflege / barrierefreie Wohnungen  
Das Thema sensible Pflege wird im kommenden Bericht szeitraum an Bedeutung gewinnen, da zum 
31.7.2018 eine neue Belegungsquote von Pflegeeinric htungen umgesetzt wird. Diese sieht vor, dass 
zu 80 % Einzelzimmer in den (Senioren-) Pflegeheime n vorgesehen sind. Der ohnehin bestehende 
Erläuterung 
Zu 1.1: Alle Veranstaltungen wurden durchgeführt. Die Multiplikatorenschulungen waren mit 15 bis 20 
Teilnehmer je Veranstaltung gut besucht, an der Elterninformation nahmen lediglich zwei Eltern teil. 
Zu 1.2: Im Rahmen des Sozialraumkinos wurde der Film „Tomorrow“ dazu genutzt über eigene 
sozialräumliche Visionen in den Austausch zu kommen.  
Zu 1.3: Die Exkursion mit den Mitarbeitenden der OGS-Schulen ins DOMiD in Ehrenfeld 
(Dokumentationszentrum für Migration in Deutschland) wurde gut angenommen. 
Zu 3.1: Eine Liste der Angebote gemeinnütziger Institutionen wurde erstellt und auf der Website 
www.hoevi.info veröffentlicht. 
Zu 3.2: Das Modellprojekt der Verbraucherberatung wird aufgrund der guten Evaluationsergebnisse 
verstetigt. 
Zu 3.3: Das Thema der zunehmenden Überschuldung der Menschen im Viertel wurde im 
Stadtteiltreffen eingebracht.

2018-04-26 Bericht HöVi - final 
Pflegenotstand wird dadurch verschärft, da einige H eime diese Vorgaben nicht im Bestand werden 
umsetzen können. Zudem werden vermehrt Doppelzimmer  erfragt, da Ehepaare gemeinsam ihren 
Wohnort verlagern möchten – auch mit dem bisherigen  Zimmerangebot kann dieser Nachfrage nicht 
entsprochen werden.  
Zudem wird das Thema „barrierefreier Wohnraum“ auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen 
wichtig. Auch da ist das Wohnungsangebot in Köln un terdurchschnittlich gering. Sollten weitere 
Personengruppen – die beispielsweise nicht in Pfleg eheimen unterkommen – zusätzlich auf die 
barrierefreien Wohnungen angewiesen sein, ist dort mit weiteren Notständen zu rechnen. 
 
 
Mehrfachnutzung von Gebäuden 
Im Rahmen der zunehmenden Engpässe bei Neubauten fü r Kindertagesstätten und dem erwarteten 
Gebäudenotstand bei Schulbauten ist zu überdenken, wie neue architektonische Konzepte aussehen 
können, um gezielte Mehrfachnutzungen (ggf. Nachnut zung) von Gebäuden schon langfristig mit 
einzubeziehen. Die bereits vor Jahren entwickelte Idee der Bildungslandschaft Höhenberg/ Vingst mit 
der Vision eines Bildungshauses ist dabei zukunftsw eisend. Da die Machbarkeitsstudie im letzten 
Berichtsjahr aus der EFRE- Planung ausgenommen wurd e, bleibt zu prüfen, ob es anderweitige 
Möglichkeiten für die Umsetzung eines solchen Leuchtturmprojektes geben kann.

Kalk-Humboldt-Gremberg BV 8

15993 Zeichen

Lebenswerte_Veedel_Jahresbericht_2017_HuKalk 
Jahresbericht Lebenswerte Veedel  
 
Sozialraum  Humboldt-Gremberg/Kalk Bürgeramt  Kalk 
Träger  Kinderschutzbund Köln e.V. Berichtsjahr  2017 
 
1 Veränderungen im Sozialraum 
 
Wohnen und öffentlicher Raum  
Die GAG schafft im Sozialraum ca. 800 neue Wohnunge n. Der Bau der neuen GAG-Zentrale und des 
Kalkhof’s  haben in 2017 bereits begonnen. Zudem we rden das ehemalige Huwald-Hamacher-
Gelände und das alte Malteser-Gelände von der GAG bebaut. Die Kannebäcker-Siedlung in Humboldt-
Gremberg wird energetisch saniert und baulich aufge wertet. Auf dem Malteser Gelände wird eine 
Jugendeinrichtung entstehen. Durch die räumliche Nä he nach Humboldt-Gremberg werden 
Jugendliche aus diesem Stadtteil davon profitieren.   30% der Neubauten sind für sozialen 
Wohnungsbau vorgesehen, der dringend für Geringverd iener benötigt wird. Zudem entstehen 
größere Wohnungen für Familien.  In den nächsten Ja hren wird es verstärkt Zuzug in den Sozialraum 
geben, was zu einer größeren Konkurrenz, um die geringen Ressourcen (z.B. Kita- und Schulplätze) im 
Sozialraum führen wird. 
Der Runde Tisch Quartiersentwicklung Kalk-Nord konn te in enger Zusammenarbeit mit dem 
Bürgeramt Kalk einige Verbesserungen im Breuerpark erreichen. Die Intervalle zur Säuberung des 
Parks durch die AWB konnte erhöht werden. Ebenso di e Überprüfung durch Ordnungsdienst und 
Polizei. Bäume und Hecken wurden durch das Grünfläc henamt zurückschnitten und der Park wurde 
insgesamt ausgelichtet. Unterstützt wird die Maßnahme durch eine bessere Beleuchtung, die von der 
Rheinenergie und dem Amt für Straßen- und Verkehrst echnik umgesetzt wird. Eine Boulebahn ist in 
Planung. Das Amt für Kindesinteressen hat neue Tisc htennisplatten zugesagt. Die Spielplatzsituation 
und die Gestaltung der Hauswand bleiben weiterhin B estandteil der Anstrengungen, um die 
Aufenthaltsqualität zu verbessern. 
Am Kalker Markt wurde ein Veedelsbrett geschaffen, das für alle BewohnerInnen des Stadtteils offen 
ist. Das Veedelsbrett dient dem Austausch und der I nformation. AnwohnerInnen vom Markt konnten 
für eine Patenschaft gewonnen werden. Die PatInnen planen ebenfalls regelmäßige Pflanz- und 
Aufräumaktionen am Markt, um die Nachbarschaft in Kalk-Nord zu stärken. 
Im Rahmen des ISEK’s ‚Starke Veedel – Starkes Köln‘  plant das Grünflächenamt die Umsetzung der 
Maßnahme ‚Revitalisierung Westerwaldstr.‘ Die Schaf fung eines Grüngürtels entlang der grünen 
Achse vom Humboldtpark bis zum Gremberger Wäldchen,  soll zu einer höheren Aufenthaltsqualität 
im Stadtteil führen und dem Bedarf an Grünflächen i m Sozialraum begegnen. Eine erste 
Bürgerbeteiligung hat bereits stattgefunden. 
Das ehemalige KHD-Gelände in Kalk wird in den nächs ten Jahren städtebaulich entwickelt. In diesem 
Zusammenhang hat ein Werkstattverfahren stattgefund en, in dem BürgerInnen ihre Ideen und 
Vorstellungen mitteilen konnten. Das Stadtplanungsa mt wird in der zweiten Jahreshälfte 2018 einen 
ersten städtebaulichen Planungsentwurf vorlegen.  
Auf dem Gelände ist unter anderem eine inklusive Sc hule vorgesehen. Das Erzbistum Köln tritt dabei 
als Bauherr in Erscheinung.

Lebenswerte_Veedel_Jahresbericht_2017_HuKalk 
Flucht und Migration 
Die Turnhallen in der Kantstraße in Kalk und in der  Westerwaldstraße in Humboldt-Gremberg, die 
von der Stadt Köln als Notunterkünfte für Geflüchte te genutzt wurden, konnten im ersten Quartal 
2017 geschlossen werden. In Humboldt-Gremberg in de r Westerwaldstraße öffnete im Februar 2017 
eine Containerunterkunft unter der Trägerschaft der  Stadt Köln für 60-80 Personen, die einen 
besonderen Schutzbedarf aufweisen. Der AK Flucht Ka lk und Humboldt-Gremberg vom 
Interkulturellen Dienst der Stadt Köln wurde zu einem Arbeitskreis vereint. Über die enge Vernetzung 
und Zusammenarbeit der verschiedenen Träger und Ins titutionen werden Bedarfe erkannt und 
Angebote und Maßnahmen entwickelt. 
Die Perspektivberatung für Geflüchtete vom Caritas- Zentrum ist in die neuen Räumlichkeiten vom  
Klarissenkloster in der Kapellenstr. gezogen. Damit  entsteht eine weitere Einrichtung zur 
Unterstützung von Geflüchteten im Stadtteil. 
Das Bürgeramt Kalk und der Interkulturelle Dienst d er Stadt Köln unterstützen die ehrenamtliche 
Arbeit von Flüchtlingsinitiativen durch einen Arbeitskreis im Stadtbezirk. 
Kind, Jugend und Familie 
Ausgehend vom Jahresschwerpunktthema wurde die Maßn ahme der „Markt der Möglichkeiten“  ins 
Leben gerufen. Bei diesem Markt handelt es sich um eine Info- und Kontaktbörse zu Unterstützungs- 
und Bildungsangeboten im Sozialraum für Kinder und Ihre Familien, unter Beteiligung von 
Einrichtungen und Institutionen aus dem Sozialraum.  Die Adolph-Kolpingschule, die GGS 
Westerwaldstr. und die Martin-Köllen-Schule haben t eilgenommen. Das Projekt soll auf weitere 
Schule ausgedehnt werden.  
Senioren 
in Kooperation zwischen dem Seniorennetzwerk Kalk u nd dem Bürgerverein Kalk wurde eine 
Infoveranstaltung für SeniorInnen zum Thema Vorsorg evollmacht und Patientenverfügung im 
Sozialraum realisiert.   
Beteiligung und Teilhabe 
In der Sozialraumkonferenz 2017 drehte sich alles u m das Zusammenspiel von digitaler und analoger 
Vernetzung im Sozialraum. Im Rahmen eines Impulsref erats, einer Kommunikationsbörse und eines 
Ideenforums wurden die aktuellen Praktiken digitale r und analoger Kommunikation im Sozialraum 
betrachtet und diskutiert. Aus der Sozialraumkonfer enz ist eine Arbeitsgruppe hervorgegangen, die 
die Idee einer Veedelswebsite weiterverfolgt. 
Der Veedel e.V. konnte sein neues Stadtteilbüro in der Loéstr. in Kalk-Nord im April 2017 beziehen. 
Die Gemeinwesenarbeit wird mit 0,5 Stellen für 4 Jahre umgesetzt und beteiligt sich am Runden Tisch 
Quartiersentwicklung. 
Der Bezirksbürgermeiste hat eine Sicherheitskonfere nz für den Stadtbezirk Kalk initiiert. Auf dieser 
öffentlichen Veranstaltung werden sicherheitsrelevante Themen mit BürgerInnen, VertreterInnen der 
Verwaltung und Polizei diskutiert. 
Der Neukirchener Erziehungsverein ist seit Januar 2 017 neuer Schwerpunktträger in Humboldt-
Gremberg und löst damit den IB ab. 
Seit April 2017 sind 2 Streetworker in Kalk tätig. Die Streetworker haben ein Präsenzbüro im 
Pfarrheim der Evangelischen Gemeinde in der Hachenburger Str. in Humboldt-Gremberg bezogen. 
Aus dem Jahresschwerpunktthema ‚Stärkung der Teilha be durch eine verbesserte Grundbildung‘ ist 
der AK Schulsozialarbeit hervorgegangen. Unter Leit ung der Sozialraumkoordination trifft sich dieser 
Kreis 4x/Jahr.

Lebenswerte_Veedel_Jahresbericht_2017_HuKalk 
Der Bürgerverein Kalk hat sich unter neu konstituiert und in 2017 verstärkt Aktivitäten angeboten.  
Der Bezirks- und Schwerpunktdienst der Polizei wurd e reformiert. Humboldt-Gremberg hat nun 2 
Beamte und Kalk 4 Beamte. 
ISEK ‚Starke Veedel –Starkes Köln‘ 
Die Maßnahme ‚Willkommen und Ankommen in Köln‘ für EU-BürgerInnen aus dem Integrierten 
Stadtentwicklungskonzept (ISEK) ‚Starke Veedel – St arkes Köln‘ ist im Januar 2017 durch das Caritas-
Zentrum und die Maßnahme ‚Plan 27‘ für junge Mensch en mit psychischen Problemen ist im April 
2017 durch den AWO Sommerberg gestartet. 
2 Projekte und Aktivitäten 
2.1  Mit sozialräumlichen Mitteln 
Im Jahr 2016 standen Sozialräumliche Mittel in Höhe  von 5000,00 € zur Verfügung, die 
folgendermaßen verwendet wurden: 
 
2.2  Ohne sozialräumliche Mittel 
Projekte und Aktivitäten 
Aktionstag vom Runden Tisch ‚Humboldt-Gremberg – bunt & schön‘ vom 19.05.2017 
Taunusstraßenfest ‚Miteinander (!) leben‘ vom 16.09.2017  
Sozialraumkonferenz ‚Hotspot Veedel‘ vom 26.09.2017  
St. Martinsumzug Städt. Kita Sieversstr./Städt. Kita Martha-Mense-Str. vom 11.11.2017 
Kalker Adventsmarkt vom 02.12.2017 
Technischer Support kalk-vernetzt.info 
Sozialrauminventar/Bewirtungskosten 
Fort- und Weiterbildung /Supervision im Rahmen sozialräumlicher Arbeit 
Projekte und Aktivitäten 
Markt der Möglichkeiten (siehe Jahresschwerpunktthema) 
Kalkfest vom 01.07.2017 in Kooperation mit dem Bündnis Arsch Huh 
Vor-Ort-Begehung am 05.09.2017 im Breuerpark  (siehe sozialraumspezifisches Ziel)  
Bürgereingabe des Seniorennetzwerks Kalk ‚Gut älter werden in Kalk‘ 
Veedelsbrett’s am Kalker Markt am 05.10.2017 
Sozialraumbegehung mit dem Sozialdezernenten Dr. Rau am 09.10.2017 
Workshop vom Grünflächenamt im Rahmen der Maßnahme ‚Revitalisierung Westerwaldstr‘ aus dem 
ISEK ‚Starke Veedel – Starkes Köln‘ vom 21.10.2017 
Infoveranstaltung für SeniorInnen vom 07.11.2017 zum Thema Vorsorgevollmacht und 
Patientenverfügung (siehe Jahresschwerpunktthema) 
Stadtteilinitiative zum Thema Zwischennutzung ‚Hallen Kalk‘ 
Veedels-Website

Lebenswerte_Veedel_Jahresbericht_2017_HuKalk 
 
3 Zielerreichung 
Sozialräumliche Arbeitskreise:  AK Kalk,  Runder Tisch Quartiersentwicklung Kalk-Nord, Runder Tisch 
Humboldt-Gremberg, Dialog der Kulturen, AK Flucht, Runder Tisch Altenhilfe, Bezirks-AG 
Seniorenpolitik, Seniorennetzwerk, AK Frühe Förderung, AK Kita, Netzwerk Frühe Hilfen, Bezirkliche 
Steuerungsgruppe Jugendhilfe, Kalker Netzwerk für Familien 
HZ  Zielbezeichnung Zielindikator Einheit Zielerreichung 
Erwar 
t.-
Wert  
Ist -Wert  Status  
1 Jahresschwerpunktthema  
Stärkung der Teilhabe durch eine 
verbesserte Grundbildung  
 
Eine Arbeitsgruppe best ehend aus 
SchulsozialarbeiterInnen des 
Sozialraums entwickelt ausgehen d 
von den erhobenen Bedarfen 
konkrete Maßnahmen im Rahmen 
einer Ideenwerkstatt. 
Ideenwerks 
tatt 
 
 
 
 
1 
 
 
 
 
1 
 
 
 
 
 
  Umsetzung der Idee „Markt der 
Möglichkeiten“, über den 
verschiedene 
Grundbildungsthemen abgedeckt 
werden. Verbesserung des 
Zugangs zu bereits vorhandenen 
Grundbildungsangeboten im 
Sozialraum über die Präsentation 
verschiedener Einrichtungen/ 
Institutionen in den Schulen des 
Sozialraums 
Infobörsen  
Schulen 
3 3  
  Seniorinnen und Senioren werden 
im Rahmen einer öffentlichen 
Informationsveranstaltung über 
das Thema „Vorsorgevollmachten 
& Patientenverfügung“ aufgeklärt 
und informiert. Die Veranstaltung 
wird in Kooperation mit dem 
Seniorennetzwerk Kalk, der 
Seniorenberatung Kalk und dem 
Amt für Soziales und Senioren 
durchgeführt. 
 
Veranstaltu 
ng 
Besucher 
1 
 
30 
1 
 
30 
 
2 Sozialraumübergreifendes Ziel - 
Optimierung der Zusammenarbeit 
mit Politik, Verwaltung und freier 
Wohlfahrtspflege Erarbeitung 
eines zukunftsfähigen 
Kommunikationskonzeptes mit dem 
Schwerpunkt digitale Medien als 
ein Baustein zur Verbesserung der 
Beteiligungsmöglichkeiten im 
Sozialraumgebiet  
Die Arbeitsgruppe „Netz“ aus der 
Runde der 
SozialraumkoordinatorInnen 
erarbeitet ein 
Kommunikationskurzkonzept mit 
dem Ziel, dies in den Leitlinien- 
prozess Bürgerbeteiligung zu 
integrieren bis zum 31.07.2017 
 
Kommunik 
ationskurzk 
onzept 
1 1

Lebenswerte_Veedel_Jahresbericht_2017_HuKalk 
 
4 Ausblick Folgejahr 
 
Wohnen und Öffentlicher Raum 
Der Runde Tisch Quartiersentwicklung Kalk-Nord wird  weiterhin seine Aktivitäten am Markt und im 
Breuerpark konzentrieren. Gemeinsam mit den Spielpl atzpatInnen vom Markt und dem 
Veedelshausmeister sind Pflanz- und Aufräumaktionen  geplant, um den Zusammenhalt in der 
Nachbarschaft zu stärken und die Aufenthaltsqualitä t zu verbessern. Weiterhin soll in regelmäßigen 
Abständen ein Veedels-Flohmarkt am Markt durchgeführt werden. Dieser reiht sich ein, in die bereits 
bestehenden Veranstaltungen am Markt, um den Platz zu beleben. 
Seitens der Sozialraumkoordination und des Bürgeram tes Kalk wird es weiterhin Anstrengungen 
geben, die Spielplatzfläche im Breuerpark in Abstim mung mit dem Amt für Kindesinteressen 
aufzuwerten. Der Eigentümer der Immobilie im Breuer park soll dazu motiviert werden, einer 
Fassadengestaltung zuzustimmen. Das Jugendzentrum P avillon e.V. plant im Breuerpark ein 
Tischtennisturnier, sobald neue Platten durch das Amt für Kindesinteressen aufgestellt sind. 
  Die Arbeitsgruppe „Netz“ 
erarbeitet eine Konzept und einen 
konkreten Handlungsplan zur 
Umsetzung des Ziels bis zum 
30.11.2017 
Handlungsp 
lan 
1 1 
1) 
3 Sozialraumspezifisches Ziel  
Verbesserung des Wohnumfeldes 
durch die Aufwertung des 
Breuerparks  
Im Breuerpark wird e in Vor -Ort -
Termin mit den TeilnehmerInnen 
des Runden Tisch 
Quartiersentwicklung Kalk-Nord 
durchgeführt, zur Sammlung von 
Ideen für die Aufwertung des 
Breuerparks. 
 
Vor-Ort-
Termin 
1 1 
 
  Im Breuerpark w ird ei n Vor -Ort -
Termin mit den Vertre terInnen der 
entsprechenden 
Fachverwaltungen durchgeführt, 
um die Problemstellen des 
Breuerparks in den Fokus zu 
nehmen. 
 
Vor-Ort-
Termin 
1 1 
 
  Es wird ein konkreter Han d-
lungsplan erstellt, welcher das 
weitere Vorgehen ab 2018 
definiert. Zudem wird das Ziel mit 
geplanten Maßnahmen im 
öffentlichen Raum aus dem IHK 
„Starkes Veedel – Starkes Köln“ 
abgestimmt.  
 
Handlungsp 
lan 
1 1  
Erläuterung 
Zu 1) Nach Rücksprache mit der Geschäftsstelle ‚Lebenswerte Veedel‘ wurde das Ziel bis zum 31.03.2018 
verlängert und befindet sich in der Endabstimmung

Lebenswerte_Veedel_Jahresbericht_2017_HuKalk 
Die Maßnahme ‚Wie inklusiv ist das Quartier?‘ der Dienststelle Diversity aus dem ISEK 'Starkes 
Veedel-Starkes Köln' wird in 2018 umgesetzt. Es erfolgt eine Bestandserhebung über die 
Generationengerechtigkeit und Barrierefreiheit in der Kannebäcker Siedlung. Der Runde Tisch wird 
diesen Prozess unterstützen.  
 
Beteiligung und Teilhabe 
Die Finanzierung der Nachbarschaftsarbeit über den Nachbarschaftstreff in Kalk-Nord wird Ende 2018 
auslaufen. Die Mitglieder vom Runden Tisch Quartier sentwicklung Kalk-Nord bemühen sich eine 
Anschlussfinanzierung zu finden. 
Über den Runden Tisch Quartiersentwicklung Kalk-Nord, ist geplant eine regelmäßig stattfindende 
Bürgersprechstunde durch den Bezirks- und Schwerpunktdienst der Polizei im Nachbarschaftstreff 
Kalk-Nord einzurichten. 
Eine Arbeitsgruppe, die sich aus der Sozialraumkonferenz heraus gebildet hat, wird die Realisierung 
einer zeitgemäßen Internetseite für den Sozialraum prüfen. 
Zur Unterstützung der ehrenamtlichen Flüchtlingsarb eit im Bezirk Kalk wird eine halbe 
Koordinationsstelle bei der Stadt geschaffen. Zusät zlich wird eine halbe Stelle über den Kölner 
Flüchtlingsrat und dem Forum für Willkommenskultur eingerichtet.  
Am 08.09.2018 findet das dritte Taunusstraßenfest ‚ Miteinander (!) leben‘ in Humboldt-Gremberg 
statt. Die Moderation der Nachbarschaftsinitiative durch die Sozialraumkoordination wird nunmehr 
gänzlich in die Hände der Mitglieder gelegt, sodass  sich die Initiative in den letzten 2 Jahren 
empowern und verselbstständigen konnte. Trägerverein bleibt weiterhin das Integrationshaus e.V. 
Der Runde Tisch Humboldt-Gremberg plant am 08.06.2018 zum zweiten Mal einen Aktionstag 
„Humboldt-Gremberg - bunt und schön“. Unter Beteiligung möglichst vieler Einrichtungen aus dem 
Stadtteil sollen an einem Tag Stadtteilverschönerungsmaßnahmen im Umfeld der beteiligten 
Institutionen vorgenommen werden. 
Die Kulturverein Baustelle Kalk e.V. hat eine Bürge reingabe zur Realisierung einer Zwischennutzung 
auf dem Hallen-Kalk-Gelände bei der Stadt Köln gest ellt. Der Siegerentwurf von BeL-Architekten aus 
dem Werkstattverfahren ‚Hallen-Kalk‘ sieht eine Zwi schennutzung auf dem Gelände vor. Zur 
Unterstützung dieser Bürgereingabe hat sich eine St adtteilinitiative mit Akteuren aus Kalk gegründet, 
die einen Workshop plant, um mehr Öffentlichkeit fü r das Thema zu schaffen und mehr Interessierte 
aus dem Stadtteil einzubeziehen. Die Sozialraumkoordination unterstützt diesen Prozess. 
Senioren 
Das Seniorennetzwerk Kalk wird an den neuen Bürgerv erein Kalk überführt. Dieser wird in Zukunft 
verstärkt Aktivitäten für SeniorInnen anbieten. Die  Sozialraumkoordination wird daher die 
Moderation des Netzwerks abgeben. Die eingereichte Bürgereingabe verfolgt weiterhin das Ziel, die 
Sicherheit und die Barrierefreiheit im Quartier für  SeniorInnen zu verbessern. Eine Änderung der 
Streckenführung der Buslinie 190 und die Einrichtung von Tempo 30-Zonen in Kalk-Nord werden

Mitteilung BV

2114 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
I/02-4/0 
 
Vorlagen-Nummer 
 2511/2018 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 13.09.2018 
 
Lebenswerte Veedel - Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln 
Jahresberichte 2017 der Sozialraumkoordinatoren 
 Seit Frühjahr 2006 wird das durch die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, die Kölner 
Kommunalpolitik und die Stadtverwaltung gemeinsam entwickelte Handlungskonzept „Lebenswerte 
Veedel – Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln“ umgesetzt.  
 
Dieses Konzept verfolgt das Ziel, die Lebensbedingungen für die Bewohnerinnen und Bewohner in elf 
festgelegten Sozialraumgebieten in Köln zu verbessern.  
In den elf Sozialraumgebieten sind hierfür Sozialraumkoordinatoren eingesetzt, die gemeinsam mit 
den Akteuren und Netzwerken vor Ort Bedarfslagen ermitteln. In Zusammenarbeit mit der Verwaltung 
werden bedarfsgerecht Projekte und Maßnahmen entwickelt und ggf. Kooperationspartner akquiriert.  
Die Koordinations- und Anlaufstellen befinden sich in freier Trägerschaft, sowie bei einem Sozialraum 
(Chorweiler) in städtischer Trägerschaft.  
 
Im Stadtbezirk Kalk sind das die Sozialräume  
 
- HöhenbergVingst, Sozialraumkoordinatoren Daniela von Palubicki, Andreas Hildebrand 
(Träger Katholische Jugendagentur Köln gGmbH)  
 
- Humboldt/Gremberg/Kalk, Sozialraumkoordinator Alexander Tschechowski  
(Träger Kinderschutzbund Köln) 
 
- Ostheim/Neubrück, Sozialraumkoordinatoren Andreas Hansmann, Rolf Blandow  
(Träger Veedel e.V.) 
 
  
Gemäß Ratsbeschluss vom 17.12.2013 sind die sozialräumlichen Koordinierungsstellen seit dem 
01.01.2014 organisatorisch an die Bürgeramtsleitungen angeschlossen. Mit dieser dezentralen Steu-
erung soll die Bürger- und Sozialraumorientierung noch deutlicher hervorgehoben und die unter-
schiedlichen sozialräumlichen Handlungsansätze besser aufeinander abgestimmt werden.  
 
Der Ratsbeschluss sieht vor, dass regelmäßig in den Bezirksvertretungen berichtet wird.  
Beigefügt erhalten Sie die Jahresberichte 2017 für die drei Sozialräume im Stadtbezirk 8.  
 
 
 
Anlagen

Ostheim-Neubrück BV 8

13884 Zeichen

Lebenswerte_Veedel_Jahresbericht_Ostheim-Neubrueck_2017 
Jahresbericht Lebenswerte Veedel  
 
Sozialraum  Ostheim/Neubrück Bürgeramt  Kalk 
Träger  Veedel e.V. Berichtsjahr  2017 
 
1 Veränderungen im Sozialraum 
Beteiligung, Teilhabe 
• Da sich beide Bürgervereine aus der Gestaltung und Pflege des Internetportals ostheim-neubrueck.de zurückgezogen 
haben, hat die SRK alleinige Betreuung übernommen u nd eine neue Seite über Wordpress gestaltet. Die Ge staltung 
der Internetseiten aller SR-Gebiete stellen einen S chwerpunkt in 2017/18 darstellt, entsprechend werde n die 
Ergebnisse mit einfließen.  
• Stadtteilzeitung: Neben Ostheim konnte sich auch in  Neubrück eine Gruppe von ehrenamtlichen Redakteure n finden, 
die zum Jahresende eine erste Stadtteilzeitung herausbrachten. 
• Die zum Jahreswechsel 2015/16 gegründete Flüchtling sinitiative WINOSTHEIM konnte ihre Arbeit fortführe n, für die 
Durchführung von Angeboten wurden erneut Landesmitt el beantragt. Mit der Gestaltung der Grünfläche vor  der 
Unterkunft, wurde diese zum Wohle aller Anwohner_in nen aufgewertet. Mit einem Fest in Kooperation mit der 
muslimischen Gemeinde wurde die Fläche eröffnet. Zu m Ende des Jahres wurde die Notunterkunft Am 
Hardtgenbuscher Kirchweg geschlossen, die ehrenamtl ichen Akteure wollen aber weitermachen. Angebote wi e die 
Frauengruppe werden fortgeführt, ansonsten wird ein e Kooperation im Bereich der Lernunterstützung mit der GGS 
Zehnthofstraße angestrebt. 
• Aus einer Facebook-Gruppe (alte und neue Neubrücker ) hat sich eine Initiative „Miteinander Neubrück“ 
herausgebildet, die mit der allgemeinen Entwicklung  von Neubrück nicht einverstanden sind etwas dagege n tun 
wollen. Die Mitwirkenden fühlen sich scheinbar nich t durch den Bürgerverein vertreten. Es wurden mehre re 
Veranstaltungen durchgeführt, darunter auch eine mi t einer größeren Bürgerbeteiligung, bei der verschi edenes 
angestoßen wurde. Nach der Veranstaltung im Juli gab es aber keine öffentlichen Treffen mehr.  
• Die Junge Union im Stadtbezirk Kalk hat sich neu aufgestellt. Bereits bei zwei Veranstaltungen haben sie tatkräftig ihre 
Unterstützung gezeigt. 
Wohnen 
• Wohndialog Neubrück: Nach zwei Gesprächen der Kerng ruppe (closed job), bestehend aus Vertretern der 
Wohnungswirtschaft, Bürgeramt, Bezirksbürgermeister  und SRK, wurde im Juni ein Runder Tisch unter Bete iligung 
verschiedener Fachämter und Bürgern durchgeführt. D urch eine Stadtteilbegehung dieser Gruppe wurden di e 
Probleme/Themen vor Ort begutachtet und als Grundla ge für die Bürgerkonferenz am 17.11.17 genutzt. Die  
Ergebnisse wurden festgehalten und dienen der Maßnahmeplanung für 2018. 
• Mit der Eröffnung der Flüchtlingsunterkunft Neubrüc ker Ring im September zogen ca. 150 Personen in die  neue 
Unterkunft. Mit ca. 100 Kindern sind hier vorrangig  Familien untergebracht. Die Caritas hat die Leitun g übernommen, 
die Mitarbeiterinnen sind sehr an einer Vernetzung interessiert und engagieren sich von Beginn an im sozialräumlichen 
Arbeitskreis und nutzen den Austausch im Tisch der Kulturen. 
• Die Leitung des Deutschordenswohnstift hat gewechse lt: Herr Rainer Müller ist in den Ruhestand gegange n, Frau 
Ulrike Nieder hat diese Aufgaben übernommen. In ein em gemeinsamen Gespräch mit dem Bürgerverein wurde die 
bestehende gute Kooperation auch zukünftig zugesagt. 
• Von Student_innen der kath. Hochschule wurde eine Befragung des Neubaugebietes Waldbadviertel durchgeführt. Bei 
der Präsentation wurden verschiedene Bedarfe des Qu artiers aufgezeigt, die sich mit unseren Einschätzu ngen 
decken. Eine schriftliche Ausfertigung liegt noch nicht vor. 
Kinder/Jugend 
• Die Neubrücker Fröbel-Kita „Jecke Pänz“ konnte nach  mehreren Jahren im Exil in der Henleinstraße wiede r nach 
Neubrück zurückziehen. Die Einrichtung mit ehemals 2,5 Gruppen bietet nun Platz für 80 Kinder im Alter  von 0,4 
Jahren bis zum Schuleintritt. Dieses reicht weiterhin nicht aus, um den Bedarf im Stadtteil zu decken. 
• Auf Initiative der SRK konnte für die Kinder unter sechs Jahren aus der Ostheimer Notunterkunft die Fr öbelgruppe 
aktiviert werden, ihre Räumlichkeiten in der Henlei nstraße für ein Brückenprojekt zu nutzen. 24 über 3 -jährige Kinder 
wurden unter fachlicher Anleitung auf den Besuch ei ner Regeleinrichtung vorbereitet. Mit der Schließun g der 
Notunterkunft endete das Projekt.

Lebenswerte_Veedel_Jahresbericht_Ostheim-Neubrueck_2017 
• Es fanden vermehrt Kontakte zu Schulsozialarbeiter statt, darunter auch die neue Sozialarbeiterin am O stheimer 
Gymnasium sowie aus angrenzenden Stadtteilen. Sie z eigen Interesse an Informationen zum Sozialraumansa tz und 
zur Mitarbeit. Sozialraumbegehungen fanden mehrere statt, darunter auch ein mit dem gesamten Lehrkörper der Kurt-
Tucholsky-Hauptschule. 
• Aufgrund einer verfrühten Mitteilung, der ESF-Antrag „Übergänge gestalten“ im IHK „Starke Veedel – Starkes Köln“ sei 
vom Land anerkannt und könne an den Start gehen, haben sich Kitas und Grundschulen zu einer Auftaktveranstaltung 
getroffen, um eigene Bedarfe zu benennen und Ideen für Maßnahmen zu entwickeln. Die Rücknahme führte z u 
Verwirrung und Verärgerung aller Beteiligten. 
• Durch konkrete Unterstützung konnten Träger aktivie rt werden, für ihre Vorhaben den Aktivierungsfonds zu nutzen 
(Zuckerfest, kunstpädagogische  Angebot in der Neubrücker Flüchtlingsunterkunft, Jugendtreff im Waldbadviertel). 
IG Marktplatz 
• Auch in 2017 konnten nur geringe neue Ergebnisse er zielt werden. Ein Treffen zw. Bürgerverein, SRK und  
Stadtplanungsamt konnte vorgenommen werden, bei dem  betont wurde, dass dieses Projekt weiter verfolgt wird. Das 
Stadtplanungsamt übernimmt die Steuerung auch hinsi chtlich der notwendigen Absprachen bezüglich des 
angrenzenden Spielplatzes. Das Vorhaben ist aufgeno mmen im Programm „Starke Veedel – Starkes Köln“. De r 
Antrag auf städtebauliche Förderung soll im Herbst 2018 gestellt werden. Für 2018 werden Formate zur 
Bürgerbeteiligung geplantt.  
Arbeitsförderung 
• Das gestartete Projekt „Jobcenter vor Ort“ in Neubr ück wurde leider von den Bürgerinnen und Bürgern ni cht 
angenommen. Trotz Vorstellung in den Arbeitskreisen  und Werbung wurde das wöchentliche Angebot nur von  
Einzelnen besucht. Das Jobcenter hat zum Jahresende  das Projekt aufgeben, wird dieses aber in einen an deren 
Kontext im Stadtbezirk Kalk weiterentwickeln. 
• Im April startete die neue Beauftragung des JobBörs en-Programm. Neben der Vermittlung und Abbau von 
Vermittlungshemmnissen steht ein ressourcenorientie rtes Workshop-/Aktivierungsprogramm, welches sich s tark auch 
mit Themenfelder der Grundbildung beschäftigt (EDV-Einführung, Sprache, …) 
Sozialraumkoordination 
• Seit April 2017 wird die Aufgabe der SRK in Ostheim  und Neubrück wieder im Tandem von Herrn Rolf Bland ow und 
Andreas Hansmann durchgeführt.  
• Über die Inhalte, Aufgaben der SRK vor Ort hat sich  Sozialdezernent Herr Dr. Rau bei einer Sozialraumb egehung 
persönlich ein Bild machen können. 
 
2 Projekte und Aktivitäten 
2.1 Mit sozialräumlichen Mitteln 
 
 
Projekte und Aktivitäten   
Internetportal www. ostheim -neubrueck.de   
Tisch der Kulturen, Gruppenangebot   
Tisch der Kulturen, Mietkostenbeteiligungen ( Mul tifunktionsraum  Heinrich -Lersch -Str.,  TIP)   
Durchführung und Mitwirkung von Festen und Veranstaltungen  (Adelheidiade, Frühlingsfest Buchheimer 
Weg, Bugs-Sommerfest, Adventsfeier …) 
 
Stadtteilbedarf: Moderationswände   
Wohndialog Neubrück  (Gesamtbetrag: 1 .560,60 EUR)   
Stadtteilzeitung Ostheim  (Eigenanteil, fehlende Werbeeinnahmen )

Lebenswerte_Veedel_Jahresbericht_Ostheim-Neubrueck_2017 
2.2 Ohne sozialräumliche Mittel 
 
3 Zielerreichung 
Stadtteilzeitung Neubrück  für 2018 (Finanzierung über Anzeigeneinnahmen/Werbung)  
Erstellung 2 Ausgabe der Stadtteilzeitung mit ehrenamtlichen Redakteuren Auflagenhöhe 4000 Stk., 
Verteilung an alle Haushalte in Neubrück 
 
Seniorenkalender Neubrück (Finanzierung über Anzeigeneinnahmen/Werbung)  
Herstellung von 1 Auflage mit 1500 Stk. Gemeinsam mit dem AK „Gut älter werden in Neubrück“, 
Abrechnung erfolgte über Bürgerverein Neubrück 
 
Seniorenkalender Ostheim (Finanzierung über Anzeigeneinnahmen/Werbung)  
Herstellung von 1 Auflage mit 5500 Stk. 
 
Taschengeldbörse Ostheim/Neubück   
Nähcafe in Kooperation mit der Integrationsagentur (Mittel über Aktion Neue Nachbarn)  
Offenes Angebot für Frauen mit Migrationshintergrund 
 
Flüchtlingsinitiative Winostheim – miteinander im Veedel   
Durchführung von sozialräumlichen Arbeitskreisen und Arbeitsgruppen 
Vorbereitung, Durchführung der sozialräumlichen Arbeitskreise Kinder, Jugend und Familie in Ostheim und 
in Neubrück (je 4x/Jahr) + Kita/Grundschule (je 2 + 2 gemeinsame) Leitung des AK „Gut älter werden in 
Neubrück“ (4x/Jahr) + Teilnahme und Mitwirkung am AK Kalk, AK Seniorenpolitik 
 
Durchführung Infostand „Bildung und Freizeit in Neubrück“, 2-3x/Monat in Kooperation mit ehrenamtlichen 
Helfern, donnerstags in Neubrück 
 
Offenes Singangebot: Singen macht Spaß an 3 Terminen mit dem Arbeitskreis „Gut älter werden in 
Neubrück“. Ehrenamtliche musikalische Begleitung.(BOM). 
 
  
HZ  Zielbezeichnung Zielindikator Einheit Zielerreichung 
Erwart .-
Wert 
Ist -Wert  Status  
1 Abklärung zur Gründung einer 
sozialräumlicher Arbeitsgruppe 
Grundbildung * 
Das Thema Grundbildung wird in den 
sozialräumlichen Arbeitskreisen 
Kinder, Jugend und Familie Ostheim 
und Neubrück fortgeführt. Die 
Entscheidung soll bis zu den 
Sommerferien gefallen sein. 
Anschließend regelmäßige Treffen 
Entscheid 
ung(en) 1 1 
 
1 Wenn ja. Aufbau und Koordinierung 
einer AG * 
Wenn ja:  Koordinier 
ung und 
Leitung 
einer AG 
 
2   
1 JobBörse: Öffnung von Angeboten für 
das Veedel 
Mit der Neuausrichtung der JobBörse 
sind ab 2017 Qualifikationsangebote 
Bestandteil der Beauftragung. 
Kursangebote werden in Workshop-
Form für unterschiedliche 
Grundbildungsbereiche angeboten. 
Klärung, ob einzelne Workshop in der 
2. Jahreshälfte angeboten werden 
können. 
Veranstalt 
ungen 4 2 
 
1 Bürgerbegegnungsstätte Ostheim: Die Bürgerbegegnungsstätte Ostheim regelmäßi 1 1

Lebenswerte_Veedel_Jahresbericht_Ostheim-Neubrueck_2017 
 
4 Ausblick Folgejahr 
Wohndialog: Fortführung des WD Neubrück, Neubelebung des Runden Tisches Gernsheimer Str. 
Flüchtlinge: Unterstützung der Neuaufstellung von WINOSTHEIM.  
Unterstützung bei der Entwicklung von 
Projekten 
befindet sich im 1 Jahr des Aufbaus. 
Unterstützung beim Aufbau eines 
regelmäßigen 
Grundbildungsangebotes. 
ges 
Angebot 
1 Fortführung der digitalen Grundbildung 
für Senioren 
Das gestartete Angebot der 
Taschengeldbörse „Wer erklärt mir 
mein Smartphone/Tablet“ wird in 
Ostheim 1x/ Monat weitergeführt und 
ab April auf Neubrück ausgeweitet. 
Veranstalt 
ungen 10 14 
 
1 Verbesserung der Zugänge zu 
bestehenden Angeboten 
Die verschiedenen 
Grundbildungsangebote im SRG sind 
nur bedingt bekannt. Über die 
Arbeitskreise sollen die Informationen 
aus den Familienzentren, 
Elternbildungswerk, etc. 
zusammengetragen werden. Ziel ist 
die digitale/analoge Veröffentlichung 
der Ostheimer und Neubrücker 
Angebote 
Dokument 
; Infoseite 
auf der 
Homepag 
e 
1 1 
 
2 Erstellen eines 
Kommunikationskurzkonzepts 
Bis 31.07.2017  Konzept 1 1  
2 Erstellung eines konkreten 
Handlungsplanes 
Bis 30.11.2017  Handlung 
splan 1 0  
3 Durchführung Wohndialog 
Gernsheimer Str.** 
SRK organisiert und lädt als 
Veranstalter zum Wohndialog Ostheim 
ein.  
Veranstalt 
ung(en) 2 1 
 
3 Durchführung Runder Tisch 
Gernsheimer Str.** 
Durchführung Runder Tisch 
Gernsheimer Str.  
Veranstalt 
ung(en) 1 0  
3 Verständigung mit den Akteuren auf ein 
Projektgebiet 
Verständigung mit den Akteuren 
DEWOG, VONOVIA und MÜNCH (…) 
auf ein Neubrücker Projektgebiet 
Veranstalt 
ung(en) 1 - 2 2 
 
3 Durchführung einer Stärken -
Schwächen-Analyse und 
Verständigung auf Schwerpunkt 
Durchführung einer Stärken -
Schwächen-Analyse und 
Verständigung auf Schwerpunkt 
Protokoll / 
Dokument  1 1  
3 erweiterter WD mit verschiedenen 
Fachämtern  
erweiterter WD Neubrück mit 
verschiedenen Fachämtern (66, 67, 
32, AWB, Polizei, …) 
Veranstalt 
ung(en) 1 2 
 
3 Durchführung einer  Bürgerkonferenz  Durchführung einer Neubrücker 
Bürgerkonferenz zur Vorstellung der 
Ergebnisse 
Veranstalt 
ung(en) 1 1 
 
3 Erstellung eines Maßnahmekataloges  Erstellung eines Maßnahmekataloges 
entsprechend der Ergebnisse 
Protokoll / 
Dokument  1 1  
Erläuterung 
*In Gesprächen mit potentiellen Einrichtungen und Trägern zeichnete sich kein Interesse an einer Arbeitsgruppe 
Grundbildung.  
** Kontaktaufnahme erfolgte, es konnte in 2017 aber kein Termin für ein Treffen mit der Wohnungswirtschaft gefunden 
werden.

Lebenswerte_Veedel_Jahresbericht_Ostheim-Neubrueck_2017 
Waldbadviertel: In 2018 wird die Vernetzung des neu en Lebensviertel fortgeführt. Es steht die Klärung an, ob das SR-
Gebiet Ostheim-Neubrück um das Neubaugebiet erweitert wird. Unterstützung des Mehrgenerationenwohnprojektes mit der 
Fotowettbewerb-Neuauflage. Die Kontakte zum AWO – Jugendtreff werden ausgebaut. 
IG Markplatz: Mit Stadtplanungsamt Bürgerbeteiligun gsangebote durchführen als Vorbereitung für die Ant ragstellung auf 
Städtebaufördermittel. 
Inklusion: Weiterverfolgung des Themas mit dem AK K ita-Grundschule, die hierfür eine Veranstaltung mit  fachlichem Input 
vorbereiten wollen. 
Feste/Veranstaltungen: In 2018 stehen wieder versch iedenen Feste auf dem Programm: Eröffnungsfest Wald badviertel im 
März 2018, Wiederholung eines Zuckerfestes gemeinsa m mit der muslimischen Gemeinde in Ostheim (Miteina nder e.V.). 
„Wir sind Ostheim“ als Ostheimer Bürgerfest (abhäng ig von der Unterstützung durch die Bürgervereinigun g Ostheim), 
Beteiligung an der Adelheidiade und beim Frühlingsf est im Buchheimer Weg sowie die personelle oder/und  materielle 
Unterstützung für noch nicht feststehende Veranstaltungen.

Beratungsverlauf (1)

13.09.2018 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 10.2.14 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2511/2018
Typ
Mitteilung BV
Datum
05.09.2018
Erstellt
30.07.2018 10:36