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0517/2019

Genehmigung der Mittelverwendung für Sonderausstellungen - Fortschreibung

Beschlussvorlage Ausschuss 12.03.2019

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 26.03.2019, TOP 5.1

Gesamtaufstellung Sonderausstellungen 2019

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Gesamtaufstellung Sonderausstellungen 2019

3757 Zeichen

Anlage, Seite 1 von 2 
Zusammenfassung der Verwendung der Sonderausstellun gsetats 2019 
Stand: März 2019 
e+katalog+spons Zusch+Drittm 
Sonderausstellungen 
Museum Ludwig 
Einsatz Sonder- 
ausstellungsetats 
Erwirtschaftete 
Erträge* 
Drittmittel / 
sonst. Erträge Gesamtkosten 
Ansatz 2019 255.600 EUR 
Nil Yalter 57.000 EUR 68.000 EUR 337.000 EUR 462.000 EUR 
Fiona Tan 23.500 EUR 19.000 EUR 57.500 EUR 100.000 EUR 
Familienbande - Slg. Schröder 37.000 EUR 112.700 EUR 210.300 EUR 360.000 EUR 
Wade Guyton 125.000 EUR 205.000 EUR 585.000 EUR 915.000 EUR 
Summe Museum Ludwig 242.500 EUR 404.700 EUR 1.189.800 EUR 1.837.000 EUR 
Restmittel Museum Ludwig 13.100 EUR 
Zentraler Sonderausstellungsetat 
Ansatz 2019 813.800 EUR 
Römisch-Germanisches Museum 
Pas de Deux / Kolumba 5.000 EUR 55.500 EUR 0 EUR 60.500 EUR 
Zwischensumme 5.000 EUR 55.500 EUR 0 EUR 60.500 EUR 
Rautenstrauch-Joest-Museum 
Fast-Fashion 40.000 EUR 219.500 EUR 80.000 EUR 339.500 EUR 
Getting Closer 7.000 EUR 0 EUR 7.000 EUR 14.000 EUR 
Ama: Antje von Wichelen / Noisy Images 15.000 EUR 6.5 00 EUR 1.500 EUR 23.000 EUR 
Sammlung Seitz 49.500 EUR 33.000 EUR 0 EUR 82.500 EUR 
360 Grad Projekt 8.000 EUR 0 EUR 45.000 EUR 53.000 EUR 
Geschenkt! - Die Gabe der Diplomatie 0 EUR 30.000 EUR 0 EUR 30.000 EUR 
Zwischensumme 119.500 EUR 289.000 EUR 133.500 EUR 542.0 00 EUR 
Museum für Angewandte Kunst 
Große Oper - Viel Theater? 30.000 EUR 0 EUR 0 EUR 30.000 EUR 
Zwei Kölnerinnen am Bauhaus 94.000 EUR 32.000 EUR 30.000 EUR 156.000 EUR 
AmA: Eric Kessels / ArchiveLand 20.000 EUR 1.500 EUR 0 EUR 21.500 EUR 
Wiedereröffnung Designabteilung 20.000 EUR 0 EUR 0 EUR 20.000 EUR 
Norman Seeff 65.000 EUR 14.500 EUR 10.000 EUR 89.500 EUR 
Pentagon (2020) 20.000 EUR 0 EUR 0 EUR 20.000 EUR 
Blütenlese – 
Die Blume in der Mode (2020) 20.000 EUR 0 EUR 0 EUR 20.000 EUR 
Zwischensumme 269.000 EUR 48.000 EUR 40.000 EUR 357.000 EUR 
Museum für Ostasiatische Kunst 
NN 0 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR 
Zwischensumme 0 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR 
Museum Schnütgen 
Skulptur im Blick der Kamera 82.000 EUR 15.000 EUR 8.000 EUR 105.000 EUR 
Zwischensumme 82.000 EUR 15.000 EUR 8.000 EUR 105.000 EUR 
Kölnisches Stadtmuseum 
Showcase Photography! 10.000 EUR 3.000 EUR 0 EUR 13.000 EUR 
AmA: Ronit Porat / Paradiesvogel 20.000 EUR 1.500 EUR 0 EUR 21.500 EUR 
Köln am Rhein 50.000 EUR 9.000 EUR 18.000 EUR 77.000 EUR 
Köln an der Seine 60.000 EUR 10.500 EUR 18.000 EUR 88.500 EUR 
Offenbach in Europa 10.000 EUR 34.000 EUR 0 EUR 44.000 EUR 
Zwischensumme 150.000 EUR 58.000 EUR 36.000 EUR 244.000 EUR 
NS-Dokumentationszentrum 
Albert Speer in der Bundesrepublik 30.000 EUR 0 EUR 0 EUR 30.000 EUR 
Kriegserfahrungen 1939-1945. 0 EUR 40.000 EUR 0 EUR 40.000 EUR 
Vergiss deinen Namen nicht 0 EUR 20.000 EUR 0 EUR 20.000 EUR 
Zwischensumme 30.000 EUR 60.000 EUR 0 EUR 90.000 EUR 
Rheinisches Bildarchiv 
AmA: Ola Kolehmainen / COELN. 
Cathedral of light 32.500 EUR 1.500 EUR 0 EUR 34.000 EUR 
Zwischensumme 32.500 EUR 1.500 EUR 0 EUR 34.000 EUR

Anlage, Seite 2 von 2 
e+katalog+spons Zusch+Drittm 
Einsatz Sonder- 
ausstellungsetats 
Erwirtschaftete 
Erträge* 
Drittmittel / 
sonst. Erträge Gesamtkosten 
930.500 EUR 931.700 EUR 1.407.300 EUR 3.269.500 EUR 
930.500 EUR 3.269.500 EUR 
Summe Museen (ohne ML) 2019 688.000 EUR 527.000 EUR 21 7.500 EUR 1.432.500 EUR 
nicht verplante Mittel 2019 (ohne ML) 125.800 EUR 
2.339.000 EUR Summe alle Museen 2019 
* In den erwirtschafteten Erträgen sind Mittel aus der Kulturförderabgabe 2019 in Höhe von 70.000 € fü r die SoA "Familienbande" des 
Museum Ludwigs, für die SoA "Kriegserfahrungen 1939 -1945" und für die SoA "Vergiss deinen Namen nicht" im NS- 
Dokumentationszentrum, sowie die Zuschüsse aus dem zentralen Sonderausstellungsetat der Jahre 2017 und  2018 enthalten.

Beschlussvorlage Ausschuss

12686 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/4 
 
Vorlagen-Nummer 
 0517/2019 
Freigabedatum 
12.03.2019  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Genehmigung der Mittelverwendung für Sonderausstellungen - Fortschreibung 
Beschlussorgan 
Ausschuss Kunst und Kultur 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss beschließt die Mittelverwendung für die in der Beschlussbegründung aufgeführten 
Ausstellungsprojekte in Höhe von 225.000 € unter dem Vorbehalt, dass eine Kostensteigerung oder 
Abweichung bei der Refinanzierung von mehr als 10 %, mindestens jedoch 10.000 €, dem Ausschuss 
für Kunst und Kultur zur Entscheidung vorgelegt wird. 
 
 
Ausschuss Kunst und Kultur 26.03.2019

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja        0 % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  225.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 53.000 €  24 % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung: 
Zu den vom Rat festgelegten Aufgaben der Museen gehören u. a. das Präsentieren und die Vermitt-
lung musealer Inhalte. Dieses erfolgt schwerpunktmäßig durch Sonderausstellungen. Als Aushänge-
schild der Museen ziehen sie die Aufmerksamkeit und damit zusätzliche Besucher an. Gerade auch 
für Drittmittelgeber und Sponsoren sind sie daher von besonderem Interesse. Zudem strahlen die 
Sonderausstellungen auch auf die Ständigen Sammlungen in Form von anteiligen Eintrittsgeldern, 
Katalogverkauf etc. ab.  
 
Die Planung der Sonderausstellungen der Museen für das Jahr 2019 konnte inzwischen weitgehend 
abgeschlossen werden. Für den Hauptteil der Projekte wurde die Mittelverwendung vom Ausschuss 
Kunst und Kultur bereits in der Sitzung am 29.01.2019 mit Vorlage-Nr. 3800/2018 beschlossen. Für 
die im Folgenden aufgeführten Projekte war die Planung seinerzeit noch nicht abgeschlossen. 
 
Den mit dieser Beschlussvorlage verbundenen Aufwendungen von 225.000 € stehen Erträge in Höhe 
von 53.000 € gegenüber, die sich aus erwirtschafteten Erträgen (45.000 €) und Drittmitteln/Sonstige 
Erträge (8.000 €) zusammensetzen. Zur Ausfinanzierung ist der Einsatz des allgemeinen Sonderaus-
stellungsetats in Höhe von 112.000 € und Mitteln aus der Kulturförderabgabe in Höhe von 60.000 € 
vorgesehen. 
 
Es handelt sich um die folgenden Projekte: 
 
 
Rautenstrauch-Joest-Museum 
 
Geschenkt! – die Gabe der Diplomatie 
Zeitraum: 7. Juni bis 22. September 2019 
 
Das Rautenstrauch-Joest-Museum verfügt seit 1984 über eine Dauerleihgabe des Bundespräsidial-

3 
amts. Sie umfasst rund 30 eindrucksvolle außereuropäische Staatsgeschenke aus rund 15 außereu-
ropäischen Staaten, die im Rahmen von Staats- und Arbeitsbesuchen an die Bundespräsidenten Karl 
Carstens und Walter Scheel übergeben wurden. Die Bandbreite der Präsente reicht von der Kopie 
eines Aztekenkalenders aus Mexiko über ein Löwenfell aus Malawi bis zu einem Miniatur-Gamelan-
Orchester aus Indonesien. Das Konvolut wird unter dem Titel “Geschenkt! – die Gabe der Diplomatie” 
vom 7. Juni –  22. September 2019 als kleine Intervention in der Dauerausstellung präsentiert.  
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Rautenstrauch-
Joest- Museum 
Titel Geschenkt! – Die Ga-
be der Diplomatie 
Zahlende Besucher 6.000 
Kosten   
Architektur/Installation 18.500 EUR 
Transport/Versicherung 400 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 7.100 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 4.000 EUR 
Kosten gesamt 30.000 EUR 
Erlöse  
Eintritte 30.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschuss Sonstige 0 EUR 
Zuschuss Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 30.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2019 0 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
 
Museum für Angewandte Kunst 
 
Große Oper – Viel Theater? Bühnenbauten im europäischen Vergleich 
Zeitraum: 30. März bis 30. Juni 2019 
 
Das Museum für Angewandte Kunst Köln hat in Kooperation mit den Bühnen der Stadt Köln die kurz-
fristig sich ergebene Möglichkeit wahrgenommen, vom Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt 
a.M. die Ausstellung „Große Oper – Viel Theater? Bühnenbauten im europäischen Vergleich“ zu 
übernehmen. 
 
Die Ausstellung stellt insgesamt 19 europäische Opern vor, darunter sind sowohl Sanierungen histo-
rischer Anlagen (z.B. London, Köln, Lyon, Dresden, Berlin) als auch spektakuläre Neubauten (z.B. 
Oslo, Kopenhagen, Liverpool, Athen, Hamburg). Jeder Bühnenbau wird mittels eindrucksvoller Fotos, 
Pläne, Daten und Fakten vorgestellt und in Vergleich gestellt.   
 
Zur Ausstellung im MAKK wird in Zusammenarbeit mit den Bühnen Köln ein umfangreiches Rahmen-
programm realisiert, wobei einige der ausgestellten Projekte durch öffentliche Vorträge und Diskussi-
onen näher beleuchtet werden. Das Ausstellungsprojekt sieht sich als wichtigen Beitrag, um den Ho-
rizont über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus zu weiten, den Diskurs zum Thema Bühnenbauten 
zu versachlichen und um zukunftsorientierte Perspektiven aufzuzeigen.

4 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum für Ange-
wandte Kunst 
Titel 
Große Oper - Viel 
Theater? Bühnenbau-
ten im europäischen 
Vergleich 
Zahlende Besucher* 0 
Kosten  
Architektur/Installation 0 EUR 
Transport/Versicherungen 0 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 10.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 20.000 EUR 
Kosten gesamt 30.000 EUR 
Erlöse  Eintritte* 0 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschüsse vom Land  0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR 
Spenden und sonst. Erlöse  0 EUR 
Erlöse gesamt 0 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2019 30.000 EUR  
Überschuss/Defizit 0 EUR  
*es wird kein gesonderter Eintritt erhoben. 
 
 
Museum Schnütgen 
 
Skulptur im Blick der Kamera – Alfred Tritschlers Fotografien der Sammlung Schnütgen 
Zeitraum: 09. November 2019 bis 16. Februar 2020 
 
Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg beauftragte der damalige kommissarische Leiter und spätere Direk-
tor des Schnütgen-Museums Hermann Schnitzler den Frankfurter Fotografen Alfred Tritschler (1905–
1970), ausgewählte Skulpturen der Sammlung zu fotografieren. Wohl noch während der kriegsbe-
dingten Auslagerung der Kunstwerke und Jahre vor der Wiedereröffnung des Museums, entstand 
1948 ein rund 1.000 Aufnahmen umfassendes Bildkonvolut. Aus dieser Serie haben sich Vintage 
Prints im Archiv des Museums erhalten. Eine Auswahl der Fotografien soll nun erstmals ausgestellt 
werden – zusammen mit den abgelichteten Skulpturen. Mit dieser Sonderausstellung wirft das Muse-
um einen Blick zurück in seine Geschichte als Institution und eröffnet zugleich über das Medium der 
Fotografie einen neuen Zugang zu seinem Bestand mittelalterlicher Bildwerke. 
 
Die fotografischen Exponate entstammen vorrangig den im Museum erhaltenen Vintage Prints, er-
gänzt um einige Motive aus dem Nachlass Tritschlers. Ergänzend soll eine kleine Auswahl von Auf-
nahmen weiterer bedeutender Fotografen als Leihgaben innerhalb der Ausstellung den Besucherin-
nen und Besuchern zentrale Positionen der künstlerischen Skulpturenfotografien vorstellen. 
 
Eine Publikation wird über den Freundeskreis des Museums realisiert. Da die Ausstellungen aus Be-
ständen der Sammlungen besteht, wird kein separater Eintritt erhoben werden. Es ist aber mit einer 
Erhöhung der Besucherzahlen um 3.000 zahlende Besucher wegen des besonderen Angebots zu 
rechnen. Die im Kosten- und Erlösplan ausgewiesenen Vorbereitungs- und Durchführungskosten in 
Höhe von 35.000 € sind Personalkosten für die befristete Beschäftigung einer Wissenschaftlerin mit

5 
halben Stellenanteil für insgesamt 12 Monate. Ohne personelle Verstärkung könnte dieses Projekt 
nicht ausgerichtet werden. 
 
Drittmittel: Kölner Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln (8.000 €, angefragt) 
 
 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum Schnütgen 
Titel Skulptur im Blick der 
Kamera 
Zahlende Besucher 3.000 
Kosten   
Architektur/Installation 34.000 EUR 
Transport/Versicherungen 5.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 31.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 35.000 EUR 
Kosten gesamt 105.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 15.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 8.000 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 23.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 82.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
NS-Dokumentationszentrum 
 
Kriegserfahrungen 1939-1945. Kölner und Kölnerinnen an Front und Heimatfront  
Zeitraum: 2. September bis 2. November 2019 
 
Obwohl der Beginn des Zweiten Weltkrieges nun achtzig Jahre entfernt ist, sind dessen Folgen im 
öffentlichen und privaten Bewusstsein nach wie vor gegenwärtig. Die tiefgreifenden Umbrüche, Ge-
walt- und Verlusterfahrungen hat die Erlebnisgeneration an die Generationen der Kinder und Enkel-
kinder weitergegeben. Die Ausstellung widmet sich den Kriegserfahrungen, die Kölner und Kölnerin-
nen in den Jahren 1939 bis 1945 machten. Sie beschränkt sich nicht auf die Erlebnisse in Köln, son-
dern fragt ebenso nach den Erfahrungen, die an der Front, in der Evakuierung oder durch Deportation 
gemacht wurden. Anhand von Interviews sowie Briefen und Fotografien, die meist aus privater Hand 
stammen, wird die individuelle Dimension veranschaulicht. Zugleich entsteht ein dichtes Bild der Fol-
gen des Vernichtungskrieges, den das nationalsozialistische Deutsche Reich seit dem Überfall auf 
Polen am 1. September geführt hat.  
 
Für die Sonderausstellung wird kein gesonderter Eintritt erhoben.

6 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum 
NS- 
Dokumentations-
zentrum 
Titel 
Kriegserfahrungen 
1939-1945. Kölner 
und Kölnerinnen an 
Front und Heimatfront  
Zahlende Besucher* 0 
Kosten   
Architektur/Installation 25.000 EUR 
Transport/Versicherungen 0 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 13.800 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 1.200 EUR 
Kosten gesamt 40.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte* 0 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 0 EUR 
Mittel aus Kulturförderabgabe 2019 40.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
* es wird kein gesonderter Eintritt erhoben 
 
 
Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz 
Zeitraum: 14. November 2019 bis 2. Februar 2020 
 
Eine Ausstellung des Internationalen Auschwitz Komitees in Kooperation mit der Gedenkstätte Deut-
scher Widerstand. Eine Ausstellung von Alwin Meyer  
 
Sie wurden mit ihren Familien in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ver-
schleppt oder kamen dort unter unvorstellbaren Bedingungen zur Welt. Nur wenige haben überlebt. 
Sie tragen die Spuren des Erlittenen auf dem Leibe und in ihrer Seele. Die Häftlingsnummer, am Un-
terarm, Schenkel oder Po eingraviert, ist oft genug das einzige, was bis heute Auskunft gibt: 
Auschwitz. Mindestens 232.000 Säuglinge sowie Kinder und Jugendliche im Alter von ein bis 17 Jah-
ren wurden aus allen Teilen Europas nach Auschwitz deportiert. Allein 216.000 waren Juden sowie 
11.000 Sinti und Roma. Auf 56 großformatigen Tafeln werden eindringliche Lebensgeschichten von 
Kindern und Jugendlichen erzählt, die den Holocaust überlebt haben. 
 
Für die Sonderausstellung wird kein gesonderter Eintritt erhoben. 
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum 
NS- 
Dokumentations-
zentrum

7 
Titel 
Vergiss deinen Na-
men nicht – Die Kin-
der von Auschwitz 
Zahlende Besucher* 0 
Kosten   
Architektur/Installation 4.000 EUR 
Transport/Versicherungen 1.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 13.500 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 1.500 EUR 
Kosten gesamt 20.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte* 0 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschuss Bund 0 EUR 
Zuschuss Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR 
Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 0 EUR 
Mittel aus Kulturförderabgabe 20.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
* es wird kein gesonderter Eintritt erhoben 
 
 
 
 
Anlage:  
Fortgeschriebene Darstellung der Verwendung des Sonderausstellungsetats 2019

Beratungsverlauf (1)

26.03.2019 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 5.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0517/2019
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
12.03.2019
Erstellt
13.02.2019 08:52