0447/2020
Verkehrsführung im Knotenpunkt Heidestraße/Guntherstraße in Köln-Wahnheide
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Beantwortung einer Anfrage (BV)
3396 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle III/66/664/4 664 Vorlagen-Nummer 0447/2020 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 7 (Porz) 07.05.2020 Verkehrsführung im Knotenpunkt Heidestraße/Guntherstraße in Köln-Wahnheide Anfrage der SPD-Fraktion in der Sitzung am 13.11.2018, TOP 9.2.1 „In der Sitzung vom 15.09.2016 wurde hinsichtlich der Umgestaltung des Knotenbereiches Heidestraße/Guntherstraße in Köln-Wahnheide folgender Beschluss gefasst: Die Bezirksvertretung Porz stimmt dem Vorschlag der Verwaltung zur Änderung der Verkehrsführung im Knotenbereich Heidestraße/Guntherstraße mit folgenden Maßgaben zu: 1) Ergänzend zum Verwaltungsvorschlag ist der gesamte nördliche Fuß- und Radweg bis zur Sportplatzstraße zu erneuern. 2) Die Verbreiterung des nördlichen Gehweges ist ohne Fällung der vier Bäume zu realisieren. Hierzu bittet die Bezirksvertretung Porz die Verwaltung um Prüfung und Entwicklung von Alternativen (beispielsweise eine gemeinsame Nutzung Rad und Fußweg, Verkehrszeichen VZ 240) und Vorstellung der Ergebnisse in einer der nächsten Sitzungen. 3) Die Bezirksvertretung Porz bittet die Verwaltung, bei der Ausführung der geplanten südlichen Radführung die bereits existierende Radführung auf dem Gehweg zu belassen und nicht umzubauen. Die SPD-Fraktion bittet um Angaben zum jeweiligen Sachstand sowie um die Vorlage eines konkreten Zeitplanes, wann mit der Vornahme der einzelnen Maßnahmen zu rechnen ist.“ Sachverhalt: Am 29.11.2011 ereignete sich ein tödlicher Fahrradunfall am Fußgängerüberweg Guntherstraße. In Folge dessen sollte der Radfahrer mehr in das Sichtfeld des Kfz-Verkehrs gerückt werden. Die Be- zirksvertretung Porz beauftragte die Verwaltung mit der Änderung der Verkehrsführung am 02.06.2015. Am 15.09.2016 stimmte die Bezirksvertretung Porz dem Vorschlag der Verwaltung mit Maßgabe zu. In der Sitzung vom 13.11.2018 erkundigte sich die Bezirksvertretung zum Sachstand und bittet um einen Zeitplan für die Maßnahme. Antwort der Verwaltung: Im Folgenden werden die Sachstände zu den Fragen aus der Sitzung der Bezirksvertretung vom 15.09.2016 dargestellt: 2 Zu Frage 1: Der Vorschlag der Bezirksvertretung wurde geprüft. Die Sanierung des gesamten nördlichen Fuß- und Radwegs ist in das Arbeitsprogramm in Abhängigkeit der Prioritäten aufgenommen worden. Zu Frage 2: Grundsätzlich erscheint die Einrichtung eines gemeinsamen Geh- und Radwegs mit Erhalt der Bäume möglich. Das Projekt wurde in das Arbeitsprogramm aufgenommen und wird in Ab- hängigkeit der Prioritäten bearbeitet. Zu Frage 3: Anlass der Umgestaltung der Radverkehrsführung war der tödliche Unfall vom 29.11.2011. Ei- ne Beibehaltung der heutigen Verkehrsführung beseitigt die den Unfall begünstigenden Fakto- ren nicht. Aus Verkehrssicherheitsgründen empfiehlt die Verwaltung die Radverkehrsführung wie geplant zu ändern. Dadurch würden die Sichtverhältnisse verbessert und die Konflikte zwischen den Radfahrenden und dem motorisiertem Verkehr entzerrt. Da die Bezirksvertretung den Vorschlag der Verwaltung zurückwies und die Beibehaltung des beste- henden Radwegs beschloss, gibt es aus Sicht der Verwaltung keinen aktuellen Handlungsbedarf für eine Umplanung. Die Verwaltung hat die Planung deshalb in der Priorität zurückgestuft.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (3)
- Sportplatzstraße
- Guntherstraße
- Heidestraße
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Details
- Aktenzeichen
- 0447/2020
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (BV)
- Datum
- 27.04.2020
- Erstellt
- 10.02.2020 09:31