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0471/2022

Baubeschluss für den Neubau von vier stationären Verschlusseinrichtungen für den Hochwasserschutz von Stadtbahnanlagen in der Kölner Innenstadt

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 14.11.2022

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Beschlussvorlage Rat

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Anlage 5.1_TUPO Broschüre Tunnelportale 1,5,6 Visualisierung Baubeschluß

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Anlage 7, Auszug Stadtentwicklungsausschuss 01.12.2022

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Anlage 6 - Stellungnahme Rechnungsprüfungsamt

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Anlage 5.2_TUPO Erläuterung der individuellen Entwürfe 1,5,6

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Anlage 3 - Doppelflügelschlagtor

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Anlage 4_Klapptor mit Elektrohubzylinder

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Anlage 2 - Örtliche Lage der Rampen

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Anlage 1 - Öffentlichkeitsbeteiligung

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Beschlussvorlage Rat

18581 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
III/692/10 
 
Vorlagen-Nummer 
 0471/2022 
Freigabedatum 
 14.11.2022 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Baubeschluss für den Neubau von vier stationären Verschlusseinrichtungen für den 
Hochwasserschutz von Stadtbahnanlagen in der Kölner Innenstadt  
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1) Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Erstellung von stationären Verschlusseinrichtungen an 
4 Rampenbauwerken der unterirdischen Stadtbahn zum Schutz vor Grund- und Hochwasser in-
klusive der gestalteten Einhausungen der technischen Anlagen mit Gesamtkosten in Höhe von 
26.590.000 €. 
 
2) Der Rat beschließt vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung 2023/2024 im Haus-
haltsjahr 2024 die Freigabe von Verpflichtungsermächtigungen i.H.v. 26.590.000 € zu Lasten der 
Haushaltsjahre 2025 bis 2027 (jeweils 8.500.000 € in 2025 und 2026 sowie 9.590.000 € in 2027) 
im Teilfinanzplan 1302 – Wasser u. Wasserbau, Teilplanzeile 8 - Auszahlungen für Baumaßnah-
men bei der Finanzstelle 6904-1302-0-2505 – Hochwasserschutz U-Bahn-Anlagen. 
 
 
Der Verkehrsausschuss verzichtet auf Wiedervorlage, wenn die Bezirksvertretung Innenstadt und der 
Stadtentwicklungsausschuss uneingeschränkt zustimmen. 
 
 
Verkehrsausschuss 22.11.2022 
Stadtentwicklungsausschuss 01.12.2022 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 01.12.2022 
Verkehrsausschuss 24.01.2023 
Finanzausschuss 06.02.2023 
Rat 09.02.2023

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   26.590.000,00 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja siehe Abschnitt 
Förderungen      % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme        € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2025 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen   s. Abschnitt Finanzierung € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung/Ausgangslage 
Das Hochwasserschutzkonzept der Stadt Köln zielt auf einen oberirdischen Hochwasserschutz im 
Stadtgebiet bis auf 11,90 m Kölner Pegel (KP). Dies entspricht einem Hochwasser (HW) mit einem 200-
jährlichen Wiederkehrintervall. Die Altstadt und die südlichen Stadteile im Linksrheinischen werden bis 
11,30 m KP geschützt. Dies entspricht einem Hochwasser mit einem 100-jährlichen Wiederkehrintervall.  
 
Die Kölner U-Bahn, als besonders schutzwürdiger Bestandteil des öffentlichen Personennahverkehrs 
(ÖPNV), soll ebenfalls vor Überflutung / Hochwasser und einem damit einhergehenden längeren Ausfall 
geschützt werden.  
 
Eine Gefahr der Überflutung / Hochwasser besteht durch folgende Risiken:  
 Grundhochwasserstände können bei starken Hochwassersituationen die Stadtbahneinrichtungen 
fluten und durch Auftrieb beschädigen, wenn Grundhochwasser hinter der Hochwasserschutz-
wand in Tieflagen offen an die Oberfläche tritt. 
 Der oberirdische Hochwasser-Schutz in Form der Hochwasserschutzwand im linksrheinischen 
innerstädtischen Bereich ist nur bis 11,30 m KP gegeben. 
 Havarien an der vom Hochwasser betroffenen Schutzlinie können nicht ausgeschlossen werden, 
so dass die unmittelbar in Rheinnähe gelegenen Stadtbahnanlagen hiervon direkt betroffen wä-
ren.

3 
 
Daher beabsichtigt die Stadt Köln als Eigentümerin des Kölner U-Bahnnetzes in Abstimmung mit den 
Kölner Verkehrsbetrieben AG (KVB), die U-Bahn mit Hochwasser-Schutzmaßnahmen vor Überflutung 
zu schützen, um die Betriebseinrichtungen der KVB und auch die baulichen Anlagen zu sichern. 
 
Es wurden Gutachten über die Auswirkungen der Hochwasser- und Grundhochwassersituationen für die 
Kölner Stadtbahn erstellt. Diese Gutachten weisen die gefährdeten Anlagenbereiche der Kölner U-Bahn 
aus und bilden die Grundlage für die vorliegende Planung. Die Planungen der Schutzmaßnahmen wer-
den nach Wichtigkeit und Auswirkungen gemäß dem Schadensszenario nach einer Prioritätenliste vor-
genommen.  
 
In erster Priorität sollen insgesamt 8 gefährdete Tunnelportale in zwei Bauabschnitten mit schnellschlie-
ßenden automatisierten Verschlusssystemen ausgestattet werden, damit ein möglichst langer Fahrbe-
trieb bei Hochwasser gewährleistet werden kann. Durch ein rechtzeitiges Schließen der Tore werden die 
Rampen vor Auftrieb geschützt und die Flutung des Kölner U-Bahn Netzes mit einer Länge von ca. 42,5 
km verhindert. Ferner werden die Betriebseinrichtungen der KVB infolge einer Flutung mit Wasser ge-
schützt.  
 
In der späteren Umsetzung folgen die Maßnahmen der zweiten und dritten Priorität wie z.B. die Siche-
rung von Eingängen an Haltstellen und Fußgängerunterführung sowie die Sicherung von Bauwerks-
durchdringungen wie Lüftungen, Notausstiegen, Schächte und Pumpensümpfe. Die Kosten dieser Maß-
nahmen und die Maßnahmen selbst sind nicht Bestandteil dieses Baubeschlusses.  
 
Der Rat hat am 20.12.2016 den Bedarfsfeststellungs- und Planungsbeschluss für den Einbau von acht 
Querschott- bzw. Verschlusssystemen (2379/2016) getroffen. 
 
Aufgrund möglicher wirtschaftlicher und terminlicher Risiken sowie aus vertrags- und vergaberechtlichen 
Gesichtspunkten wurde das Gesamtpaket der 8 Verschlusssysteme, unter Berücksichtigung der mit der 
KVB abgestimmten Sperrzeiten, in zwei Teilpakete aufgeteilt. Bestandteil dieses Baubeschlusses ist das 
Vergabepaket der in Tabelle 1 genannten Rampen am Perlengraben, an der Mindener Straße, an der 
Deutz-Kalker-Straße und an der Amsterdamer Straße. 
Tabelle 1: Übersicht der Verschlusseinrichtungen  
Erste 
Vergabe 
Rampe 1 Perlengraben linksrheinisch Klapptor mit Elektro-Hub-Zylinder 
Rampe 5 Mindener Straße rechtsrheinisch Klapptor mit Elektro-Hub-Zylinder 
Rampe 6 Deutz-Kalker-Str. rechtsrheinisch Klapptor mit Elektro-Hub-Zylinder 
Rampe 3 Amsterdamer Straße linksrheinisch Doppelflügel Schlagtor 
 
Starkregenereignisse werden im Zuge dieser Schutzmaßnahmen nicht berücksichtigt, da diese Ereignis-
se ohne Ankündigung auftreten. Aufgrund der erforderlichen Vorbereitungszeiten kann eine kleinräumige 
Überflutung (z.B. Haltestelle Geldernstr./Parkgürtel) mit den geplanten Verschlusssystemen nicht ver-
mieden werden. 
 
Gemäß Stadtbahnvertrag übernimmt die KVB nach der Fertigstellung der Anlage die Unterhaltung, die 
Wartung und die Bedienung der Hochwasserverschlüsse im Ereignisfall. Die KVB binden die Ver-
schlusssysteme in ihr Hochwasserschutzkonzept – Stadtbahnbetrieb – ein und veranlassen und steuern 
entsprechende logistische Abläufe zum Schutz der Kölner U-Bahn.

4 
Übersicht der zu erstellenden Verschlusseinrichtungen (siehe Anlage 2): 
Die Ausgangssituation aller Rampen ist vergleichbar, doch sind alle Bestandsrampen im Detail zu be-
trachten. Die Tunneleinfahren liegen in einem separaten Gleiskörper, mittig zwischen dem öffentlichen 
Straßenraum. Die für die HW-Verschlüsse anzupassenden Tunneleinfahrten haben einen rechteckigen 
Querschnitt und der Gleiskörper ist für den Begegnungsverkehr ausgelegt.  
 
Die Tunneleinfahrt an der Amsterdamer Str. kann aus technischen und geometrischen Gesichtspunkten 
nur als Doppelflügelschlagtor mit verdeckten Torkörpern im Trogbereich ausgeführt werden (siehe Anla-
ge 3). 
 
Alle anderen drei Rampen sind als Klapptore mit Elektrohubzylindern auszuführen (siehe Anlage 4). 
Auftriebssicherheit 
An der Rampe 5 – Mindener Straße wurde nach statischen Untersuchungen festgestellt, dass die Auf-
triebssicherung mit einem erhöhten Wasserstand nicht gegeben ist. Auf Grund dessen sind an diesen 
Rampen zusätzliche Sicherungsmaßnahmen in Form von Mikropfählen notwendig, um die Auftriebssi-
cherheit zu gewährleisten.  
Gestaltung der Einhausung der technischen Anlagen  
Gestalterische Maßnahmen sind für die drei Rampen vorgesehen, welche mit einem Klapptor mit Elekt-
rohubzylinder betrieben werden. Die architektonische Gestaltung für diese Verschlusssysteme erfolgt 
unter Betrachtung der örtlichen Lage mit Stadtraumbezug für folgende Rampen: 
 
 R1 - Rampe Perlengraben - liegt mittig im Straßenkörper und grenzt zukünftig unmittelbar an ei-
nem geplanten Rad- und Fußweg.  
 R5 - Rampe Mindener Str. - grenzt unmittelbar an Fußwegen, Straßen und Bebauung  
 R6 - Rampe Deutz-Kalker-Str. - grenzt unmittelbar an Fußwegen, Straßen und Bebauung  
 
Die Antriebe, Schaltschränke und Tore liegen über der Tunneleinfahrt im Straßenraum und sind durch 
sichtbare Einhausungen geschützt. Um eine Integration in den Stadtraum zu erreichen, wurde die Anla-
gengestaltung individuell betrachtet. Die Erarbeitung von Gestaltungsentwürfen wurde von dem Büro 
UTE PIROETH ARCHITEKTUR übernommen. Eine wichtige Randbedingung für die Entwürfe war ein 
örtlicher Umgebungsbezug zur Sicherstellung der städtebaulichen Bedeutung. Die neuen Anlagen sollen 
als zusammenhängende Einheit aus Sockel und Körper mit dem Ziel entstehen die Technik schützend 
zu verbergen. Die Einhausung wird als gleiche Konstruktionen bei allen Rampen im gesamten Stadtge-
biet zum Einsatz kommen und sich nur durch die standortspezifische optische Gestaltung unterscheiden. 
Siehe dazu die Anlage 5 mit den individuellen Gestaltungsentwürfen.  
Genehmigungsverfahren 
Für die Neuerrichtung der Hochwasserschutztore ist eine Genehmigung nach 
§ 9 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) erforderlich. Die Genehmigung ist mit der Bezirksregierung 
Köln vorabgestimmt. Die Unterlagen werden parallel zum vorliegenden Baubeschluss bei der Bezirksre-
gierung eingereicht. 
Vorabmaßnahme 
Für die Generalinstandsetzung des Perlengrabens zwischen Blaubach und der Severinsbrücke im 
Stadtbezirk Innenstadt wurde im Jahr 2021 bereits ein Baubeschluss gefasst (1747/2020). Im Zusam-
menhang mit dieser Maßnahme werden vorbereitende Arbeiten am Rampenbauwerk durchgeführt.  
Bauvorbereitung 
Baugrunduntersuchungen 
An allen durch Hoch- und Grundhochwasser gefährdeten Rampenbauwerken wurden vorab Baugrund-
untersuchungen zur Ermittlung des Straßenaufbaus mit Schichtenfolge und möglicher Schadstoffbelas-
tungen durchgeführt. Ferner wurden die zugehörigen Bodenkennwerte in den Tunneltiefenlagen über 
Tiefenbohrungen ermittelt.

5 
Errichtung von Grundwassermessstellen mit Datenloggern 
Für die Bewertung und der Überwachung der Grundwassersituation an den Rampenbauwerken wurden 
örtlich Grundwassermessstellen mit digitalen Datenloggern an den betroffenen Tunneleinfahrten einge-
richtet. Die genaue Kenntnis der örtlichen Grundwasserhöhen ermöglicht eine unmittelbare Bewertung 
der Auftriebsgefährdung und Überflutungsgefahr. Durch rechtzeitiges Schließen der Hochwassertore 
kann somit eine Flutung des unterirdischen Stadtbahnnetzes verhindert werden und die Rampen werden 
zusätzlich gegen Auftrieb gesichert. 
Bauablauf 
Der Bau der stationären Verschlusseinrichtungen erfolgt unter möglichst geringer Beeinträchtigung des 
Stadtbahnverkehrs, indem intensive Arbeiten vor allem in Sperrpausen der KVB im Schichtbetrieb 
durchgeführt werden. Hierbei wurde insbesondere die Lärmminderung für die Anwohnenden berücksich-
tigt. Da einige Rampen unmittelbar im bewohnten Raum liegen, ist dieser Punkt von hoher Bedeutung 
und wurde gutachterlich untersucht. Die schalltechnische Untersuchung ergab, dass Überschreitungen 
der Immissionsrichtwerte nach AVV-Baulärm bei Tag- und Nachtarbeiten nicht vermeidbar sind. Es ist 
ein Mehrschichtenbetrieb vorgesehen (Früh-, Spät-, Nachtarbeit). Die besonders lärmintensiven Arbeiten 
werden überwiegend in Tagarbeit (in Wohngebieten von 7:00 bis 20:00 Uhr) durchgeführt.  
Die Sperrzeiten des Bahnbetriebs auf der Strecke sind nach Vorgaben mit der KVB in den Ferien zu 
planen. Vorgesehen sind 2 Wochen in den Osterferien, 6 Wochen in den Sommerferien und 2 Wochen 
in den Herbstferien. Die Vorbereitungen für den Einbau des HW-Verschlusssystems am Tunnelmund 
(Bestandsanpassungen) erfolgen in den Oster- und Sommerferien. Das HW-Verschlusstor wird in einem 
separaten Stahlwerk in 8-10 Monaten funktionsfähig hergestellt und nach Fertigstellung im Herbst zum 
Rampenstandort geliefert und eingebaut. 
 
Die Baureihenfolge für die HW-Verschlusssysteme wurde mit der KVB im Vorfeld abgestimmt und be-
rücksichtigt weitere Baustellen im Stadtbahnnetz. Durch die vorgesehene Baureihenfolge kann eine 
Bündelung mit anderen Arbeiten auf dem Linienzug erreicht werden, um die Einschränkungen für die 
Fahrgäste zu minimieren.  
Bauzeit 
Nach Durchführung der weiteren Planungsschritte und Durchführung eines EU-weiten Vergabeverfah-
rens ist die Beauftragung für das 3. Quartal 2024 eingeplant. Durch die erforderliche Zeitdauer für die 
Werksherstellung der Tore von ca. 8-10 Monaten pro Tor ist die Beauftragung eines Generalunterneh-
mers schon im 3. Quartal 2024 nötig, um den Einbau in im Jahr 2025 erreichen zu können.  
Es wird beabsichtigt die HW-Verschlusssysteme in einer jährlichen Baureihenfolge, analog zu Tabelle 2, 
an den Rampen umzusetzen. 
Tabelle 2: Übersicht zu den Bauzeiten  
Bauzeitliche Verkehrsführung 
Für die baulichen Umsetzungen an den jeweiligen Rampen wurden Verkehrskonzeptionen in Abstim-
mung mit der Genehmigungsbehörde für Verkehrsgenehmigungen erstellt. Ebenso wird vor der jeweili-
gen Baumaßnahme eine Anwohnenden-Info als auch eine Pressemitteilung rausgegeben, in welcher die 
Anwohnenden über die Maßnahme, Sperrungen, Schienenersatzverkehr, Auswirkungen auf den Ver-
kehr sowie zu den Bauzeiten informiert werden. Zusätzlich ist geplant online aktuelle Informationen be-
kannt zu geben. 
Kosten 
Die Gesamtkosten der Maßnahme für das erste Vergabepakte betragen gemäß der aktuellen Kostenbe-
rechnung 26.590.000 € (brutto). Diese Kosten wurden im Frühjahr 2022 ermittelt und beinhalten eine 
zukünftige Preissteigerung von 4,5% pro Jahr. Die Kosten verteilen sich wie folgt auf die einzelnen 
Rampen: 
   Baujahr 
 
Vertragsabschluss im 3. Quartal 
2024 
Rampe 1 Perlengraben 2025 
Rampe 5 Mindener Straße 2026 
Rampe 6 Deutz-Kalker-Str. 2027 
Rampe 3 Amsterdamer Straße 2028

6 
Tabelle 3: Übersicht der Kosten zu den einzelnen Rampen (Stand Frühjahr 2022)  
  Kosten brutto (gerundet inkl. 
Preissteigerung) 
Rampe 1 Perlengraben 6.153.000,00€ 
Rampe 5 Mindener Straße 6.656.000,00€ 
Rampe 6 Deutz-Kalker-Str. 7.047.000,00€ 
Rampe 3 Amsterdamer Straße 6.734.000,00€ 
Summe  (brutto) 26.590.000,00 €  
Finanzierung  
Zur vorgesehenen Auftragsvergabe im 3. Quartal 2024 ist im Haushaltsjahr 2024 die Inanspruchnahme 
von im HPL 2023/2024, im Teilfinanzplan 1302 – Wasser u. Wasserbau, Teilplanzeile 8 - Auszahlungen 
für Baumaßnahmen bei der Finanzstelle 6904-1302-0-2505 veranschlagten Verpflichtungsermächtigun-
gen i.H.v. 26.590.000 € zu Lasten der Haushaltsjahre 2025 bis 2027 (jeweils 8.500.000 € in 2025 und 
2026 sowie 9.590.000 € in 2027) erforderlich, die unter dem Vorbehalt des Inkrafttretens der Haushalts-
satzung steht. 
Die zur Ablösung der vorgenannten Verpflichtungsermächtigungen benötigten investiven Auszahlungs-
ermächtigungen wird das Dezernat für Mobilität im Rahmen der Haushaltsplanaufstellungsprozesse 
2025ff an gleicher Stelle bedarfsgerecht vorsehen. 
 
Daneben wird das Dezernat für Mobilität die Aufwandsermächtigungen für die ab 2025 anfallenden bi-
lanziellen Abschreibungen im Rahmen der Haushaltsplanaufstellungsprozesse 2025ff innerhalb des 
dann zugewiesenen Budgets, ggf. durch Umschichtungen, im Teilergebnisplan 1302 – Wasser u. Was-
serbau, Teilplanzeile 14 – Bilanzielle Abschreibungen, berücksichtigen. 
 
Der ab 2025 erwartete Abschreibungsaufwand ist der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen: 
 
Rampe Ort Kosten (brutto 
gerundet) 
Beginn Ab-
schreibung 
jährliche AfA 
pro Rampe 
Abschreibungen pro 
Jahr bezogen auf die 
Gesamtkosten 
Rampe 
1 Perlengraben 6.153.000,00 € 2025 307.650,00 307.650,00 
Rampe 
5 
Mindener Stra-
ße 6.656.000,00 € 2026 332.800,00 640.450,00 
Rampe 
6 
Deutz-Kalker-
Str. 7.047.000,00 € 2027 352.350,00 992.800,00 
Rampe 
3 
Amsterdamer 
Straße 6.734.000,00 € 2028 336.700,00 1.329.500,00

7 
Förderung 
Die Prüfung der Förderfähigkeit der Grundhochwasserschutzmaßnahmen wurde mit Schreiben vom 
25.05.2016 bei der Bezirksregierung Köln, Dezernat 54 beantragt. Das Ministerium für Umwelt, Land-
schaft, Natur- und Verbraucherschutz kam zu dem Ergebnis, dass die Maßnahme nicht gefördert wird. 
Auf Grund von veränderten Förderrichtlinien wurde zwischenzeitlich Kontakt zum Nahverkehr Rheinland 
(NVR) aufgenommen. Dort wird zurzeit geprüft, ob die vorliegende Maßnahme grundsätzlich förderfähig 
ist.  
 
Konsequenzen bei Nichtdurchführung der Maßnahme 
Sollte auf die Umsetzung der Maßnahme verzichtet werden, könnten im Überflutungsfall an den 
unterirdischen Stadtbahnanlagen weitreichende Schäden auftreten. Ferner wäre eine Nutzung der 
unterirdischen Anlagen für einen längeren Zeitraum nicht möglich. 
Ausblick 
In dem 2. Vergabepaket werden analog zum ersten Paket drei Tore mit Elektrohubzylinder und ein Tor 
mit Doppelflügelschlagtor hergestellt. Der Baubeschluss für diese vier Rampen erfolgt voraussichtlich im 
Jahr 2026. Die drei stadtgestalterischen Einhausungen der Rampen 2, 8 und 4 werden dann ebenso 
Bestandteil des Baubeschlusses sein.  
 
Vertragsabschluss in 
2028 
Rampe 2 Zoo 
Herstellung ab 2029 Rampe 8 Herler Straße 
Rampe 4 Neusser Straße 
Rampe 7 Frankfurter Straße 
 
Begründung der Dringlichkeit 
Die Verwaltung plant den Neubau von vier stationären Verschlusseinrichtungen für den Hochwasser-
schutz von Stadtbahnanlagen in der Kölner Innenstadt. Im Zuge dessen ist der Bau in der abgestimmten 
Reihenfolge und den terminlichen Festlegungen durch einen Beschluss des Rates kurzfristig zu ent-
scheiden. Nur bei einem Beschluss im Februar 2023 können die von der Stadt Köln mit der KVB AG 
abgestimmten Sperrzeiten mit den im Vorfeld erforderlichen Vorlaufzeiten für Ausschreibung/Vergabe 
berücksichtigt werden, ohne den Gesamtprojektfortschritt des Großprojektes zu gefährden. 
 
 
Anlagen 
Anlage 1 – Öffentlichkeitsbeteiligung 
Anlage 2 – Örtliche Lage der Rampen 
Anlage 3 – Doppelflügelschlagtor 
Anlage 4 – Klapptor mit Elektrohubzylinder 
Anlage 5.1 – Broschüre Tunnelportale 1,5,6 Visualisierung Baubeschluss 
Anlage 5.2 – Erläuterung der individuellen Entwürfe 1,5,6  
Anlage 6 – Stellungnahme Rechnungsprüfungsamt

Anlage 5.1_TUPO Broschüre Tunnelportale 1,5,6 Visualisierung Baubeschluß

6682 Zeichen

Planersteller
420*297 A3
Blattgröße Datum
Dateiname: LP
5_Tunnelportale Köln_R08_Herler Str.
Pfad: BIM Server: Piroeth - BIMcloud Basic für ARCHICAD 20/LP 5 TUPO/LP5_Tunnelportale Köln_R08
_Herler Str.
BAUVORHABEN :
Errichtung von stationären
Verschlusseinrichtungen an
bestehenden Tunnelportalen
der Kölner Stadtbahn
AUFTRAGGEBER :
IRS Stahlwasserbau
Consulting AG
Max -von -Laue -Str. 12
97080 Würzburg
Tel: 0931 359334 -0
Plan Nr. Maßstab
ARCHITEKTIN :
UTE PIROETH ARCHITEKTUR
Dipl . Ing. Architektin BDA
Agrippinawerft 6 | 50678   Köln
Tel: +(49) 221 - 331 91 67
Fax : +(49) 221 - 932 15 00
E-Mail : office @piroeth -architektur .de
Web : www .piroeth -architektur .de
Künstlerische Beratung :
Wolfgang Rüppel
www .wolfgang -rueppel .de
23.04.20
Ausführungsplanung
R1_Perlengraben
R5_Mindener Straße
R6_Deutz -Kalker -Straße
01.1
Übersicht
R1 - Perlengraben
R5 - Mindener Str.
R6 - Deutz -Kalker Str. 
D.T. o. M
22.07.2022
Errichtung von 
stationären Verschlusseinrichtungen an sechs bestehenden
Tunnelportalen der Kölner Stadtbahn

Planersteller
420*297 A3
Blattgröße Datum
Dateiname: LP5_Tunnelportale Köln_R01_Perlengraben
Pfad: BIM Server: Piroeth - BIMcloud Basic für ARCHICAD 20/LP 5 TUPO/LP5_Tunnelportale Köln_R01
_Perlengraben
BAUVORHABEN :
Errichtung von stationären
Verschlusseinrichtungen an
bestehenden Tunnelportalen
der Kölner Stadtbahn
AUFTRAGGEBER :
IRS Stahlwasserbau
Consulting AG
Max -von -Laue -Str. 12
97080 Würzburg
Tel: 0931 359334 -0
Plan Nr. Maßstab
ARCHITEKTIN :
UTE PIROETH ARCHITEKTUR
Dipl . Ing. Architektin BDA
Agrippinawerft 6 | 50678   Köln
Tel: +(49) 221 - 331 91 67
Fax : +(49) 221 - 932 15 00
E-Mail : office @piroeth -architektur .de
Web : www .piroeth -architektur .de
Künstlerische Beratung :
Wolfgang Rüppel
www .wolfgang -rueppel .de
23.04.20
Ausführungsplanung
Rampe 1 - Perlengraben
01 D.T. o. M
22.07.2022
Die Gestaltung von Sockel & Körper als „Blumenwiese “ stellt einen Bezug zu dem die Straße begleitenden , außergewöhnlich breiten und
gestalteten Grünstreifen her , der sich im Sommer in eine blühende Blumenwiese ver wandelt . Durch die Gestaltung von Sockel & Körper mit
farbigen Fliesen wird die Erinnerung an die blühend e Blumenwiese auch im Winter wach gehalten . Der offene und fließende Stadtraum wird
durch die klare Struktur und die entschiedene Farbi gkeit unterstützt .
Material :
keramischer Belag
Rampe 1
Perlengraben /
Altstadt Süd
Visualisierung

Planersteller
420*297 A3
Blattgröße Datum
Dateiname: LP5_Tunnelportale Köln_R05_Mindener Str.
Pfad: BIM Server: Piroeth - BIMcloud Basic für ARCHICAD 20/LP 5 TUPO/LP5_Tunnelportale Köln_R05
_Mindener Str.
BAUVORHABEN :
Errichtung von stationären
Verschlusseinrichtungen an
bestehenden Tunnelportalen
der Kölner Stadtbahn
AUFTRAGGEBER :
IRS Stahlwasserbau
Consulting AG
Max -von -Laue -Str. 12
97080 Würzburg
Tel: 0931 359334 -0
Plan Nr. Maßstab
ARCHITEKTIN :
UTE PIROETH ARCHITEKTUR
Dipl . Ing. Architektin BDA
Agrippinawerft 6 | 50678   Köln
Tel: +(49) 221 - 331 91 67
Fax : +(49) 221 - 932 15 00
E-Mail : office @piroeth -architektur .de
Web : www .piroeth -architektur .de
Ausführungsplanung
Künstlerische Beratung :
Wolfgang Rüppel
www .wolfgang -rueppel .de
23.04.20
Rampe 5 - Mindener Straße
An dieser stadträumlich sehr prominenten Stelle mit  wichtigen Blickbezügen und der Nähe zu großen und auch zum Teil bedeutenden Gebäuden
wird durch die ausdrucksstarke Verkleidung von Körp er & Sockel  ein besonderer städtebaulicher Akzent formu liert . Durch das abstrakte , grafische
Muster , entsteht ein flirrendes Vexierbild , durch die Wiederholungen auf der räumlichen Lamelle nstruktur wird eine optische Täuschung hergestellt .
Durch das Tarnmuster wird dem offenen städtebaulich en Raum eine Zentrierung gegeben und gleichzeitig e in eigener Ort in der Mitte der Straße
gebildet . Ein überdimensionierten "Verkehrsspiegel " dient als Beleuchtung . Durch die Anordnung des Spiegels kann die Einfahrt in den Tunnel und
so der Ort , für den die Technik erforderlich ist , sichtbar gemacht werden .
01 D.T. o. M
22.07.2022
Material :
Rechteckrohr Aluminium
HPL - Verkleidung
Oberfläche bedruckt
Rampe 5
Mindener Str .
Visualisierung

Planersteller
420*297 A3
Blattgröße Datum
Dateiname: LP5_Tunnelportale Köln_R06_Deutz-Kalker-Str.
Pfad: BIM Server: Piroeth - BIMcloud Basic für ARCHICAD 20/LP 5 TUPO/LP5_Tunnelportale Köln_R06
_Deutz-Kalker-Str.
BAUVORHABEN :
Errichtung von stationären
Verschlusseinrichtungen an
bestehenden Tunnelportalen
der Kölner Stadtbahn
AUFTRAGGEBER :
IRS Stahlwasserbau
Consulting AG
Max -von -Laue -Str. 12
97080 Würzburg
Tel: 0931 359334 -0
Plan Nr. Maßstab
ARCHITEKTIN :
UTE PIROETH ARCHITEKTUR
Dipl . Ing. Architektin BDA
Agrippinawerft 6 | 50678   Köln
Tel: +(49) 221 - 331 91 67
Fax : +(49) 221 - 932 15 00
E-Mail : office @piroeth -architektur .de
Web : www .piroeth -architektur .de
Künstlerische Beratung :
Wolfgang Rüppel
www .wolfgang -rueppel .de
23.04.20
Ausführungsplanung
Rampe 6 - Deutz -Kalker Straße
Für diesen Standort ist der städtebauliche Bezug die SchniƩstelle zwischen einer über-
dimensionierten Verkehrsschneise und den großen Gebäuden, wie der Arena und Stadthaus .
Die Wohn- und Bürogebäude wirken begleitend untergeordnet und enƞernt. Der Standort von
Sockel & Körper markieren den Endpunkt der Straße und den SchniƩpunkt zu einer anderen,
übergeordneten städtebaulichen Dimension. Als eine ironische Bemerkung zu dem vorhandenen
städƟschen Raum werden die Oberflächen von Sockel & Körper durch die Verwendung von
Elementen aus dem Bereich der Fahrbahnmarkierungen bedruckt. Jedoch in anderen Dimensionen,
in anderen Anordnungen und in andere Richtungen zeigend, Die neuen Objekte Sockel & Körper
& Verkehrsspiegel integrieren sich schmunzelnd in diese städtebauliche Wirklichkeit.
Material HPL
Für diesen Standort ist der städtebauliche Bezug die Schnittstelle zwischen einer überdimensionierten Verkehrsschneise und den großen Gebäuden, wie der Arena
und Stadthaus. Die Wohn  und Bürogebäude wirken begleitend untergeordnet und entfernt. Der Standort von Sockel & Körper markieren den Endpunkt der Straße
und den Schnittpunkt zu einer anderen, übergeordneten städtebaulichen Dimension. Als eine ironische Bemerkung zu dem vorhandenen städtischen Raum
werden die Oberflächen von Sockel & Körper durch die Verwendung von Elementen aus dem Bereich der Fahrbahnmarkierungen bedruckt. Jedoch in anderen
Dimensionen, in anderen Anordnungen und in andere Richtungen zeigend, Die neuen Objekte Sockel & Körper & Verkehrsspiegel integrieren sich schmunzelnd in
diese städtebauliche Wirklichkeit.
01 D.T. o. M
22.07.2022
Material :
HPL - Verkleidung
Oberfläche bedruckt
Rampe 6
Deutz - Kalker
Straße
Visualisierung

Anlage 7, Auszug Stadtentwicklungsausschuss 01.12.2022

1824 Zeichen

Geschäftsführung  
Stadtentwicklungsausschuss 
Frau Hill-Schmidt 
Telefon:  (0221) 32834 
Fax:   (0221)  
E-Mail:   louise.hill-schmidt@stadt-koeln.de 
Datum:  06.12.2022 
Vorab-Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des 
Stadtentwicklungsausschusses vom 01.12.2022 
öffentlich 
6.4 Beschlussvorlage Rat betreffend "Baubeschluss für den Neubau von vier statio-
nären Verschlusseinrichtungen für den Hochwasserschutz von Stadtbahnanla-
gen in der Kölner Innenstadt" 
0471/2022 
 
Der Stadtentwicklungausschuss diskutiert angeregt zum Tagesordnungspunkt. 
 
Die anwesende Architektin, Frau Piroeth, geht auf Gestaltungsfragen ein. 
 
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen führt aus, dass am Standort Mindener Straße eine kom-
plexe Verkehrssituation besteht und bittet die Verwaltung um Überprüfung, ob die geplante, op-
tische Gestaltung an diesem Standort Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit hat. 
 
Des Weiteren fragt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, inwiefern Urheberansprüche an der 
Gestaltung bestehen und ob diese ausgeräumt sind. Die Beantwortung der Frage soll dem Ge-
staltungsbeirat zur Kenntnis gegeben werden. 
 
Die FDP-Fraktion gibt folgenden Hinweis zu Protokoll und bittet darum, die Beantwortung der 
Frage dem Verkehrsausschuss zukommen zu lassen:  
 
Am Standort Perlengraben gäbe es Überlegungen, dort möglicherweise eine U-Bahnlinie von 
Flittard über die Severinstraße, den Babarossaplatz bis nach Hürth-Mitte zu führen.  
Die FDP-Faktion bittet um Überprüfung, ob die Überlegungen zu der angedachten U-Bahnlinie 
mit dem Bauvorhaben am Standort Perlengraben miteinander vereinbar sind. 
 
Beschluss: 
 
Der Stadtentwicklungsausschuss stimmt der Vorlage ungeändert unter Erweiterung der Bera-
tungsfolge durch den Gestaltungsbeirat zu.

Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig zugestimmt.

Anlage 6 - Stellungnahme Rechnungsprüfungsamt

3021 Zeichen

/ 2 
14      .10.2022 
143  
 
69 
über Dez. III 
 
Stellungnahme zur Kostenberechnung der Beschlussvorlage 0471/2022 (Stand 
20.09.2022) 
 
Baubeschluss für den Neubau von vier stationären Verschlusseinrichtungen für den 
Hochwasserschutz von Stadtbahnanlagen in der Kölner Innenstadt 
 
RPA-Nr.: 2022/0442 
Baukosten aus Kostenberechnung: 
Eingereichte Kosten:      26.590.000 € (brutto) 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,  
für die Herbeiführung eines Baubeschlusses legt 69/Amt für Brücken, Tunnel und Stadt-
bahnbau eine Kostenberechnung für den Neubau von zunächst vier von insgesamt acht sta-
tionären Verschlusseinrichtungen für den Hochwasserschutz von Stadtbahnanlagen in der 
Kölner Innenstadt vor. 
Mit der Fertigstellung sollen die unterirdischen Stadtbahnbereiche und deren baulichen so-
wie technischen Anlagen gegen Hochwasser geschützt und der Betrieb der Kölner U-
Bahnen sichergestellt werden. 
Mit Beginn der Planungen haben sich die Kosten für die Verschlusseinrichtungen gegenüber 
der Kostenannahme aus dem Jahr 2016 (Vorlagennummer: 2379/2016) bereits deutlich er-
höht. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen, vor allem im Bereich der schwer zu kalkulieren-
den Material- und Energiepreise, sowie Lieferengpässen, ist ein erhöhtes Risiko bzgl. der 
prognostizierten Kosten und der angestrebten Fertigstellung zu erwarten. 
Die erforderlichen Maßnahmen des ersten Vergabepakets wurden im Vorfeld priorisiert und 
erfolgte in Abstimmung mit den Kölner-Verkehrs-Betrieben unter Berücksichtigung betriebli-
cher Belange und unter dem Aspekt, die Einschränkungen für die Fahrgäste so gering wie 
möglich zu halten.  
Um den angestrebten Hochwasserschutz in den beschriebenen Teilbereichen des Kölner U-
Bahnnetzes zu erhalten, sind neben den Verschlusssystemen an den Rampen weitere Maß-
nahmen an Haltestellen, einschließlich Treppenabgängen, Notausstiegen, Lüftungsanlagen, 
etc. erforderlich. Anhand der vorgelegten Unterlagen ist nicht ersichtlich, in welchem Zeit-
raum diese Maßnahmen geplant und umgesetzt werden sollen. Es ist davon auszugehen, 
dass die Hochwasserschutzziele erst mit Fertigstellung der Verschlusssysteme und der vor-
bezeichneten Maßnahmen erreicht werden. Es wird empfohlen, die Planungen hierfür zeit-
nah aufzunehmen und die politischen Gremien darüber zu informieren, bis zu welchem Zeit-
punkt beabsichtigt ist, die jeweiligen Abschnitte bzw. das gesamte U-Bahn-Netz hochwas-
sersicher herzustellen. 
27

- 2 - 
 
 
Ein förderunschädlicher Beginn der Maßnahmen sollte rechtzeitig mit den Fördergebern ab-
gestimmt werden. 
Im Ergebnis kann festgestellt werden, dass die eingereichten Unterlagen die Notwendigkeit 
und Kosten der vorliegenden Planung nachvollziehbar dokumentieren. 
Mit Hinweis auf die bedingte Kostensicherheit und die fachtechnisch angesprochenen Punk-
te ergeben sich anhand der Unterlagen keine erkennbaren Auffälligkeiten, die einer Fortfüh-
rung der Maßnahme widersprechen. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Ralf Jülich  
Amtsleitung Rechnungsprüfungsamt

Anlage 5.2_TUPO Erläuterung der individuellen Entwürfe 1,5,6

3844 Zeichen

U T E   P I R O E T H  A R C H I T E K T U R 
  Seite 1 von 2 
  |    |  
DIPL.-IN G. ARCHITEKTIN BDA 
AGRIPPINAWERFT 6 | 50678 KÖLN | FON 0221 - 33 19 167 | FAX 0221 - 93 21 500 | office@piroeth-architektur.de | www.piroeth-architektur.de 
Gestaltung der technischen Einhausung von 3 Verschlusssystemen an den Tunnelportalen 
der Kölner U‐Bahn :  
Ausführungsplanung : Erläuterung der individuellen Entwürfe 
Für 3 Tunnelportale sollten zwei Gestaltungsvorschläge erarbeitet werden, einen individuellen Vorschlag 
bezogen auf den jeweiligen Stadtraum und einen Standardvorschlag. Für den Standardvorschlag wurde 
vorgeschlagen  den " Körper " mit einer Lamellenstruktur zu verkleiden und die Oberfläche des Sockels von 
der des Körpers zu unterscheiden.   
Der Verkehrsspiegel, ist ein wichtiger vertikaler städtischer Baustein und ein notwendiger integraler 
Bestandteil des geplanten Ensembles aus Sockel & Körper. Die grundsätzliche Entwurfskonzeption Sockel & 
Körper & Verkehrsspiegel  gilt für beide Vorschläge. 
Entschieden wurde sich für die individuellen Entwürfe der oberirdischen technischen Einhausungen. 
Die im folgenden Einzeln beschrieben werden. 
Einzelbetrachtung der individuellen Entwürfe für jedes Tunnelportal : 
1 | R01 Perlengraben 
Die Gestaltung von Sockel & Körper als „Blumenwiese“ stellt einen Bezug, zu dem die Straße begleitenden 
außergewöhnlich breiten und gestalteten Grünstreifen her, der sich im Sommer in            eine blühende 
Blumenwiese verwandelt. Durch die Gestaltung von Sockel & Körper mit farbigen Fliesen wird die 
Erinnerung an die blühende Blumenwiese auch im Winter wach gehalten. Der offene und fließende 
Stadtraum wird durch die klare Struktur und die entschiedene Farbigkeit unterstützt.  
Material : Keramischer Belag , farbig 
4 |  R05 Mindener Straße 
An dieser stadträumlich sehr prominenten Stelle mit wichtigen Blickbezügen und der Nähe zu 
großen und auch zum Teil bedeutenden Gebäuden wird durch die ausdrucksstarke Verkleidung   
von Körper & Sockel  ein besonderer städtebaulicher Akzent formuliert. Durch das abstrakte,  grafische 
Muster, entsteht ein flirrendes Vexierbild, durch die Wiederholungen auf der räumlichen Lamellenstruktur 
wird eine optische Täuschung hergestellt. Durch das Tarnmuster wird dem offenen städtebaulichen Raum 
eine Zentrierung gegeben und gleichzeitig ein eigener Ort in der Mitte der 
Straße gebildet.  
Material : HPL Verkleidung bedruckt, Rechteckrohr Aluminium bedruckt

U T E   P I R O E T H  A R C H I T E K T U R 
  Seite 2 von 2 
SK KÖLN/BONN   |    |  
DIPL.-ING. ARCHITEKTIN BDA 
AGRIPPINAWERFT 6 | 50678 KÖLN | FON 0221 - 33 19 167 | FAX 0221 - 93 21 500 | office@piroeth-architektur.de | www.piroeth-architektur.de 
Gestaltung der technischen Einhausung von 6 Verschlusssystemen an den Tunnelportalen
der Kölner U‐Bahn :  
Ausführungsplanung : Erläuterung der individuellen Entwürfe 
5 | R06 Deutz‐Kalker‐Straße 
Für diesen Standort ist der städtebauliche Bezug die Schnittstelle zwischen einer über-dimensionierten 
Verkehrsschneise und den großen Gebäuden, wie der Arena und Stadthaus .  
Die Wohn- und Bürogebäude wirken begleitend untergeordnet und entfernt. Der Standort von  
Sockel & Körper markieren den Endpunkt der Straße und den Schnittpunkt zu einer anderen, 
übergeordneten städtebaulichen Dimension. Als eine ironische Bemerkung zu dem vorhandenen 
städtischen Raum werden die Oberflächen von Sockel & Körper durch die Verwendung von Elementen aus 
dem Bereich der Fahrbahnmarkierungen bedruckt. Jedoch in anderen Dimensionen, in anderen 
Anordnungen und in andere Richtungen zeigend, Die neuen Objekte Sockel & Körper  
& Verkehrsspiegel integrieren sich schmunzelnd in diese städtebauliche Wirklichkeit. 
Material : HPL Verkleidung bedruckt
aufgestellt Ute Piroeth & Wolfgang Rüppel , Mai 2020 / 2022 überarbeitet Lp 5

Anlage 3 - Doppelflügelschlagtor

110 Zeichen

ISO-Ansicht
(Viertelschnitt)
ISO-Ansicht
(Viertelschnitt)
Anlage 3 Doppelflügelschlagtor 
• Amsterdamer Straße

Anlage 4_Klapptor mit Elektrohubzylinder

152 Zeichen

ISO-Ansicht
(Viertelschnitt)
ISO-Ansicht
(Viertelschnitt)
Anlage 4 Klapptor mit Elektrohubzylinder 
• Perlengraben
• Mindener Straße
• Deutz-Kalker-Str.

Anlage 2 - Örtliche Lage der Rampen

55 Zeichen

Anlage 2
Übersichtskarte der 
· Verschlusseinrichtungen

Anlage 1 - Öffentlichkeitsbeteiligung

1665 Zeichen

Hinweise zum Ausfüllen der Anlage  
Anlage „Öffentlichkeitsbeteiligung“ 
VARIANTE 1 
 
Beteiligungsstufe Ausgestaltung 
(wesentliche Beteiligungsformate) 
☐ Information  
☐ Anhörung / Beratung  
☐ Mitgestaltung / Mitverantwortung  
VARIANTE 2 
 
☐ Das Beteiligungskonzept ist bereits beigefügt beziehungsweise wird in der 
nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt. 
☐ Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen: 
Beteiligungsstufe Ausgestaltung 
(wesentliche Beteiligungsformate) 
☐ Information  
☐ Anhörung / Beratung  
☐ Mitgestaltung / Mitverantwortung  
☐ Eine Öffentlichkeitsbeteiligung ist gesetzlich vorgeschrieben. 
☐ Folgende Form des Verfahrens ist vorgeschrieben: 
 
☐ Das Beteiligungskonzept ist bereits beigefügt beziehungsweise wird in der 
nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt. 
☐ Ein spezielles Verfahren ist nicht vorgeschrieben. 
Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen: 
 
☐ Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird vorgeschlagen.

VARIANTE 3 
 
☒ Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen, weil: 
Grund Begründung 
☐ Dringlichkeitsentscheidung  
☐ Eine Öffentlichkeitsbeteiligung hat 
bereits stattgefunden. 
 
☒ Der Gestaltungsspielraum ist nicht 
ausreichend. 
Die Hochwasserschutztore dienen dem 
Objektschutz der Stadtbahntunnel, sowie 
der betrieblichen/technischen 
Einrichtungen der KVB. 
☐ Eine Verfahrensverlängerung 
erzeugt schwerwiegende 
Nachteile. 
 
☐ Sonstiges  
Sollte der Platz zur Skizzierung der Ausgestaltung der Öffentlichkeitsbeteiligung oder zur Begründung, weshalb 
keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen wird, nicht ausreichen, fügen Sie bitte ein zusätzliches Blatt bei.

Beratungsverlauf (6)

22.11.2022 Verkehrsausschuss
TOP 4.7 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
01.12.2022 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 6.4 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
01.12.2022 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.4 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
06.02.2023 Finanzausschuss
TOP 10.25 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
09.02.2023 Rat
TOP 10.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
Vorberatung (Fachausschuss)

Details

Aktenzeichen
0471/2022
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
14.11.2022
Erstellt
09.02.2022 09:17