0471/2022
Baubeschluss für den Neubau von vier stationären Verschlusseinrichtungen für den Hochwasserschutz von Stadtbahnanlagen in der Kölner Innenstadt
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Beschlussvorlage Rat
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Dezernat, Dienststelle III/692/10 Vorlagen-Nummer 0471/2022 Freigabedatum 14.11.2022 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Baubeschluss für den Neubau von vier stationären Verschlusseinrichtungen für den Hochwasserschutz von Stadtbahnanlagen in der Kölner Innenstadt Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1) Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Erstellung von stationären Verschlusseinrichtungen an 4 Rampenbauwerken der unterirdischen Stadtbahn zum Schutz vor Grund- und Hochwasser in- klusive der gestalteten Einhausungen der technischen Anlagen mit Gesamtkosten in Höhe von 26.590.000 €. 2) Der Rat beschließt vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung 2023/2024 im Haus- haltsjahr 2024 die Freigabe von Verpflichtungsermächtigungen i.H.v. 26.590.000 € zu Lasten der Haushaltsjahre 2025 bis 2027 (jeweils 8.500.000 € in 2025 und 2026 sowie 9.590.000 € in 2027) im Teilfinanzplan 1302 – Wasser u. Wasserbau, Teilplanzeile 8 - Auszahlungen für Baumaßnah- men bei der Finanzstelle 6904-1302-0-2505 – Hochwasserschutz U-Bahn-Anlagen. Der Verkehrsausschuss verzichtet auf Wiedervorlage, wenn die Bezirksvertretung Innenstadt und der Stadtentwicklungsausschuss uneingeschränkt zustimmen. Verkehrsausschuss 22.11.2022 Stadtentwicklungsausschuss 01.12.2022 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 01.12.2022 Verkehrsausschuss 24.01.2023 Finanzausschuss 06.02.2023 Rat 09.02.2023 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen 26.590.000,00 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja siehe Abschnitt Förderungen % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2025 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen s. Abschnitt Finanzierung € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung/Ausgangslage Das Hochwasserschutzkonzept der Stadt Köln zielt auf einen oberirdischen Hochwasserschutz im Stadtgebiet bis auf 11,90 m Kölner Pegel (KP). Dies entspricht einem Hochwasser (HW) mit einem 200- jährlichen Wiederkehrintervall. Die Altstadt und die südlichen Stadteile im Linksrheinischen werden bis 11,30 m KP geschützt. Dies entspricht einem Hochwasser mit einem 100-jährlichen Wiederkehrintervall. Die Kölner U-Bahn, als besonders schutzwürdiger Bestandteil des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), soll ebenfalls vor Überflutung / Hochwasser und einem damit einhergehenden längeren Ausfall geschützt werden. Eine Gefahr der Überflutung / Hochwasser besteht durch folgende Risiken: Grundhochwasserstände können bei starken Hochwassersituationen die Stadtbahneinrichtungen fluten und durch Auftrieb beschädigen, wenn Grundhochwasser hinter der Hochwasserschutz- wand in Tieflagen offen an die Oberfläche tritt. Der oberirdische Hochwasser-Schutz in Form der Hochwasserschutzwand im linksrheinischen innerstädtischen Bereich ist nur bis 11,30 m KP gegeben. Havarien an der vom Hochwasser betroffenen Schutzlinie können nicht ausgeschlossen werden, so dass die unmittelbar in Rheinnähe gelegenen Stadtbahnanlagen hiervon direkt betroffen wä- ren. 3 Daher beabsichtigt die Stadt Köln als Eigentümerin des Kölner U-Bahnnetzes in Abstimmung mit den Kölner Verkehrsbetrieben AG (KVB), die U-Bahn mit Hochwasser-Schutzmaßnahmen vor Überflutung zu schützen, um die Betriebseinrichtungen der KVB und auch die baulichen Anlagen zu sichern. Es wurden Gutachten über die Auswirkungen der Hochwasser- und Grundhochwassersituationen für die Kölner Stadtbahn erstellt. Diese Gutachten weisen die gefährdeten Anlagenbereiche der Kölner U-Bahn aus und bilden die Grundlage für die vorliegende Planung. Die Planungen der Schutzmaßnahmen wer- den nach Wichtigkeit und Auswirkungen gemäß dem Schadensszenario nach einer Prioritätenliste vor- genommen. In erster Priorität sollen insgesamt 8 gefährdete Tunnelportale in zwei Bauabschnitten mit schnellschlie- ßenden automatisierten Verschlusssystemen ausgestattet werden, damit ein möglichst langer Fahrbe- trieb bei Hochwasser gewährleistet werden kann. Durch ein rechtzeitiges Schließen der Tore werden die Rampen vor Auftrieb geschützt und die Flutung des Kölner U-Bahn Netzes mit einer Länge von ca. 42,5 km verhindert. Ferner werden die Betriebseinrichtungen der KVB infolge einer Flutung mit Wasser ge- schützt. In der späteren Umsetzung folgen die Maßnahmen der zweiten und dritten Priorität wie z.B. die Siche- rung von Eingängen an Haltstellen und Fußgängerunterführung sowie die Sicherung von Bauwerks- durchdringungen wie Lüftungen, Notausstiegen, Schächte und Pumpensümpfe. Die Kosten dieser Maß- nahmen und die Maßnahmen selbst sind nicht Bestandteil dieses Baubeschlusses. Der Rat hat am 20.12.2016 den Bedarfsfeststellungs- und Planungsbeschluss für den Einbau von acht Querschott- bzw. Verschlusssystemen (2379/2016) getroffen. Aufgrund möglicher wirtschaftlicher und terminlicher Risiken sowie aus vertrags- und vergaberechtlichen Gesichtspunkten wurde das Gesamtpaket der 8 Verschlusssysteme, unter Berücksichtigung der mit der KVB abgestimmten Sperrzeiten, in zwei Teilpakete aufgeteilt. Bestandteil dieses Baubeschlusses ist das Vergabepaket der in Tabelle 1 genannten Rampen am Perlengraben, an der Mindener Straße, an der Deutz-Kalker-Straße und an der Amsterdamer Straße. Tabelle 1: Übersicht der Verschlusseinrichtungen Erste Vergabe Rampe 1 Perlengraben linksrheinisch Klapptor mit Elektro-Hub-Zylinder Rampe 5 Mindener Straße rechtsrheinisch Klapptor mit Elektro-Hub-Zylinder Rampe 6 Deutz-Kalker-Str. rechtsrheinisch Klapptor mit Elektro-Hub-Zylinder Rampe 3 Amsterdamer Straße linksrheinisch Doppelflügel Schlagtor Starkregenereignisse werden im Zuge dieser Schutzmaßnahmen nicht berücksichtigt, da diese Ereignis- se ohne Ankündigung auftreten. Aufgrund der erforderlichen Vorbereitungszeiten kann eine kleinräumige Überflutung (z.B. Haltestelle Geldernstr./Parkgürtel) mit den geplanten Verschlusssystemen nicht ver- mieden werden. Gemäß Stadtbahnvertrag übernimmt die KVB nach der Fertigstellung der Anlage die Unterhaltung, die Wartung und die Bedienung der Hochwasserverschlüsse im Ereignisfall. Die KVB binden die Ver- schlusssysteme in ihr Hochwasserschutzkonzept – Stadtbahnbetrieb – ein und veranlassen und steuern entsprechende logistische Abläufe zum Schutz der Kölner U-Bahn. 4 Übersicht der zu erstellenden Verschlusseinrichtungen (siehe Anlage 2): Die Ausgangssituation aller Rampen ist vergleichbar, doch sind alle Bestandsrampen im Detail zu be- trachten. Die Tunneleinfahren liegen in einem separaten Gleiskörper, mittig zwischen dem öffentlichen Straßenraum. Die für die HW-Verschlüsse anzupassenden Tunneleinfahrten haben einen rechteckigen Querschnitt und der Gleiskörper ist für den Begegnungsverkehr ausgelegt. Die Tunneleinfahrt an der Amsterdamer Str. kann aus technischen und geometrischen Gesichtspunkten nur als Doppelflügelschlagtor mit verdeckten Torkörpern im Trogbereich ausgeführt werden (siehe Anla- ge 3). Alle anderen drei Rampen sind als Klapptore mit Elektrohubzylindern auszuführen (siehe Anlage 4). Auftriebssicherheit An der Rampe 5 – Mindener Straße wurde nach statischen Untersuchungen festgestellt, dass die Auf- triebssicherung mit einem erhöhten Wasserstand nicht gegeben ist. Auf Grund dessen sind an diesen Rampen zusätzliche Sicherungsmaßnahmen in Form von Mikropfählen notwendig, um die Auftriebssi- cherheit zu gewährleisten. Gestaltung der Einhausung der technischen Anlagen Gestalterische Maßnahmen sind für die drei Rampen vorgesehen, welche mit einem Klapptor mit Elekt- rohubzylinder betrieben werden. Die architektonische Gestaltung für diese Verschlusssysteme erfolgt unter Betrachtung der örtlichen Lage mit Stadtraumbezug für folgende Rampen: R1 - Rampe Perlengraben - liegt mittig im Straßenkörper und grenzt zukünftig unmittelbar an ei- nem geplanten Rad- und Fußweg. R5 - Rampe Mindener Str. - grenzt unmittelbar an Fußwegen, Straßen und Bebauung R6 - Rampe Deutz-Kalker-Str. - grenzt unmittelbar an Fußwegen, Straßen und Bebauung Die Antriebe, Schaltschränke und Tore liegen über der Tunneleinfahrt im Straßenraum und sind durch sichtbare Einhausungen geschützt. Um eine Integration in den Stadtraum zu erreichen, wurde die Anla- gengestaltung individuell betrachtet. Die Erarbeitung von Gestaltungsentwürfen wurde von dem Büro UTE PIROETH ARCHITEKTUR übernommen. Eine wichtige Randbedingung für die Entwürfe war ein örtlicher Umgebungsbezug zur Sicherstellung der städtebaulichen Bedeutung. Die neuen Anlagen sollen als zusammenhängende Einheit aus Sockel und Körper mit dem Ziel entstehen die Technik schützend zu verbergen. Die Einhausung wird als gleiche Konstruktionen bei allen Rampen im gesamten Stadtge- biet zum Einsatz kommen und sich nur durch die standortspezifische optische Gestaltung unterscheiden. Siehe dazu die Anlage 5 mit den individuellen Gestaltungsentwürfen. Genehmigungsverfahren Für die Neuerrichtung der Hochwasserschutztore ist eine Genehmigung nach § 9 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) erforderlich. Die Genehmigung ist mit der Bezirksregierung Köln vorabgestimmt. Die Unterlagen werden parallel zum vorliegenden Baubeschluss bei der Bezirksre- gierung eingereicht. Vorabmaßnahme Für die Generalinstandsetzung des Perlengrabens zwischen Blaubach und der Severinsbrücke im Stadtbezirk Innenstadt wurde im Jahr 2021 bereits ein Baubeschluss gefasst (1747/2020). Im Zusam- menhang mit dieser Maßnahme werden vorbereitende Arbeiten am Rampenbauwerk durchgeführt. Bauvorbereitung Baugrunduntersuchungen An allen durch Hoch- und Grundhochwasser gefährdeten Rampenbauwerken wurden vorab Baugrund- untersuchungen zur Ermittlung des Straßenaufbaus mit Schichtenfolge und möglicher Schadstoffbelas- tungen durchgeführt. Ferner wurden die zugehörigen Bodenkennwerte in den Tunneltiefenlagen über Tiefenbohrungen ermittelt. 5 Errichtung von Grundwassermessstellen mit Datenloggern Für die Bewertung und der Überwachung der Grundwassersituation an den Rampenbauwerken wurden örtlich Grundwassermessstellen mit digitalen Datenloggern an den betroffenen Tunneleinfahrten einge- richtet. Die genaue Kenntnis der örtlichen Grundwasserhöhen ermöglicht eine unmittelbare Bewertung der Auftriebsgefährdung und Überflutungsgefahr. Durch rechtzeitiges Schließen der Hochwassertore kann somit eine Flutung des unterirdischen Stadtbahnnetzes verhindert werden und die Rampen werden zusätzlich gegen Auftrieb gesichert. Bauablauf Der Bau der stationären Verschlusseinrichtungen erfolgt unter möglichst geringer Beeinträchtigung des Stadtbahnverkehrs, indem intensive Arbeiten vor allem in Sperrpausen der KVB im Schichtbetrieb durchgeführt werden. Hierbei wurde insbesondere die Lärmminderung für die Anwohnenden berücksich- tigt. Da einige Rampen unmittelbar im bewohnten Raum liegen, ist dieser Punkt von hoher Bedeutung und wurde gutachterlich untersucht. Die schalltechnische Untersuchung ergab, dass Überschreitungen der Immissionsrichtwerte nach AVV-Baulärm bei Tag- und Nachtarbeiten nicht vermeidbar sind. Es ist ein Mehrschichtenbetrieb vorgesehen (Früh-, Spät-, Nachtarbeit). Die besonders lärmintensiven Arbeiten werden überwiegend in Tagarbeit (in Wohngebieten von 7:00 bis 20:00 Uhr) durchgeführt. Die Sperrzeiten des Bahnbetriebs auf der Strecke sind nach Vorgaben mit der KVB in den Ferien zu planen. Vorgesehen sind 2 Wochen in den Osterferien, 6 Wochen in den Sommerferien und 2 Wochen in den Herbstferien. Die Vorbereitungen für den Einbau des HW-Verschlusssystems am Tunnelmund (Bestandsanpassungen) erfolgen in den Oster- und Sommerferien. Das HW-Verschlusstor wird in einem separaten Stahlwerk in 8-10 Monaten funktionsfähig hergestellt und nach Fertigstellung im Herbst zum Rampenstandort geliefert und eingebaut. Die Baureihenfolge für die HW-Verschlusssysteme wurde mit der KVB im Vorfeld abgestimmt und be- rücksichtigt weitere Baustellen im Stadtbahnnetz. Durch die vorgesehene Baureihenfolge kann eine Bündelung mit anderen Arbeiten auf dem Linienzug erreicht werden, um die Einschränkungen für die Fahrgäste zu minimieren. Bauzeit Nach Durchführung der weiteren Planungsschritte und Durchführung eines EU-weiten Vergabeverfah- rens ist die Beauftragung für das 3. Quartal 2024 eingeplant. Durch die erforderliche Zeitdauer für die Werksherstellung der Tore von ca. 8-10 Monaten pro Tor ist die Beauftragung eines Generalunterneh- mers schon im 3. Quartal 2024 nötig, um den Einbau in im Jahr 2025 erreichen zu können. Es wird beabsichtigt die HW-Verschlusssysteme in einer jährlichen Baureihenfolge, analog zu Tabelle 2, an den Rampen umzusetzen. Tabelle 2: Übersicht zu den Bauzeiten Bauzeitliche Verkehrsführung Für die baulichen Umsetzungen an den jeweiligen Rampen wurden Verkehrskonzeptionen in Abstim- mung mit der Genehmigungsbehörde für Verkehrsgenehmigungen erstellt. Ebenso wird vor der jeweili- gen Baumaßnahme eine Anwohnenden-Info als auch eine Pressemitteilung rausgegeben, in welcher die Anwohnenden über die Maßnahme, Sperrungen, Schienenersatzverkehr, Auswirkungen auf den Ver- kehr sowie zu den Bauzeiten informiert werden. Zusätzlich ist geplant online aktuelle Informationen be- kannt zu geben. Kosten Die Gesamtkosten der Maßnahme für das erste Vergabepakte betragen gemäß der aktuellen Kostenbe- rechnung 26.590.000 € (brutto). Diese Kosten wurden im Frühjahr 2022 ermittelt und beinhalten eine zukünftige Preissteigerung von 4,5% pro Jahr. Die Kosten verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Rampen: Baujahr Vertragsabschluss im 3. Quartal 2024 Rampe 1 Perlengraben 2025 Rampe 5 Mindener Straße 2026 Rampe 6 Deutz-Kalker-Str. 2027 Rampe 3 Amsterdamer Straße 2028 6 Tabelle 3: Übersicht der Kosten zu den einzelnen Rampen (Stand Frühjahr 2022) Kosten brutto (gerundet inkl. Preissteigerung) Rampe 1 Perlengraben 6.153.000,00€ Rampe 5 Mindener Straße 6.656.000,00€ Rampe 6 Deutz-Kalker-Str. 7.047.000,00€ Rampe 3 Amsterdamer Straße 6.734.000,00€ Summe (brutto) 26.590.000,00 € Finanzierung Zur vorgesehenen Auftragsvergabe im 3. Quartal 2024 ist im Haushaltsjahr 2024 die Inanspruchnahme von im HPL 2023/2024, im Teilfinanzplan 1302 – Wasser u. Wasserbau, Teilplanzeile 8 - Auszahlungen für Baumaßnahmen bei der Finanzstelle 6904-1302-0-2505 veranschlagten Verpflichtungsermächtigun- gen i.H.v. 26.590.000 € zu Lasten der Haushaltsjahre 2025 bis 2027 (jeweils 8.500.000 € in 2025 und 2026 sowie 9.590.000 € in 2027) erforderlich, die unter dem Vorbehalt des Inkrafttretens der Haushalts- satzung steht. Die zur Ablösung der vorgenannten Verpflichtungsermächtigungen benötigten investiven Auszahlungs- ermächtigungen wird das Dezernat für Mobilität im Rahmen der Haushaltsplanaufstellungsprozesse 2025ff an gleicher Stelle bedarfsgerecht vorsehen. Daneben wird das Dezernat für Mobilität die Aufwandsermächtigungen für die ab 2025 anfallenden bi- lanziellen Abschreibungen im Rahmen der Haushaltsplanaufstellungsprozesse 2025ff innerhalb des dann zugewiesenen Budgets, ggf. durch Umschichtungen, im Teilergebnisplan 1302 – Wasser u. Was- serbau, Teilplanzeile 14 – Bilanzielle Abschreibungen, berücksichtigen. Der ab 2025 erwartete Abschreibungsaufwand ist der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen: Rampe Ort Kosten (brutto gerundet) Beginn Ab- schreibung jährliche AfA pro Rampe Abschreibungen pro Jahr bezogen auf die Gesamtkosten Rampe 1 Perlengraben 6.153.000,00 € 2025 307.650,00 307.650,00 Rampe 5 Mindener Stra- ße 6.656.000,00 € 2026 332.800,00 640.450,00 Rampe 6 Deutz-Kalker- Str. 7.047.000,00 € 2027 352.350,00 992.800,00 Rampe 3 Amsterdamer Straße 6.734.000,00 € 2028 336.700,00 1.329.500,00 7 Förderung Die Prüfung der Förderfähigkeit der Grundhochwasserschutzmaßnahmen wurde mit Schreiben vom 25.05.2016 bei der Bezirksregierung Köln, Dezernat 54 beantragt. Das Ministerium für Umwelt, Land- schaft, Natur- und Verbraucherschutz kam zu dem Ergebnis, dass die Maßnahme nicht gefördert wird. Auf Grund von veränderten Förderrichtlinien wurde zwischenzeitlich Kontakt zum Nahverkehr Rheinland (NVR) aufgenommen. Dort wird zurzeit geprüft, ob die vorliegende Maßnahme grundsätzlich förderfähig ist. Konsequenzen bei Nichtdurchführung der Maßnahme Sollte auf die Umsetzung der Maßnahme verzichtet werden, könnten im Überflutungsfall an den unterirdischen Stadtbahnanlagen weitreichende Schäden auftreten. Ferner wäre eine Nutzung der unterirdischen Anlagen für einen längeren Zeitraum nicht möglich. Ausblick In dem 2. Vergabepaket werden analog zum ersten Paket drei Tore mit Elektrohubzylinder und ein Tor mit Doppelflügelschlagtor hergestellt. Der Baubeschluss für diese vier Rampen erfolgt voraussichtlich im Jahr 2026. Die drei stadtgestalterischen Einhausungen der Rampen 2, 8 und 4 werden dann ebenso Bestandteil des Baubeschlusses sein. Vertragsabschluss in 2028 Rampe 2 Zoo Herstellung ab 2029 Rampe 8 Herler Straße Rampe 4 Neusser Straße Rampe 7 Frankfurter Straße Begründung der Dringlichkeit Die Verwaltung plant den Neubau von vier stationären Verschlusseinrichtungen für den Hochwasser- schutz von Stadtbahnanlagen in der Kölner Innenstadt. Im Zuge dessen ist der Bau in der abgestimmten Reihenfolge und den terminlichen Festlegungen durch einen Beschluss des Rates kurzfristig zu ent- scheiden. Nur bei einem Beschluss im Februar 2023 können die von der Stadt Köln mit der KVB AG abgestimmten Sperrzeiten mit den im Vorfeld erforderlichen Vorlaufzeiten für Ausschreibung/Vergabe berücksichtigt werden, ohne den Gesamtprojektfortschritt des Großprojektes zu gefährden. Anlagen Anlage 1 – Öffentlichkeitsbeteiligung Anlage 2 – Örtliche Lage der Rampen Anlage 3 – Doppelflügelschlagtor Anlage 4 – Klapptor mit Elektrohubzylinder Anlage 5.1 – Broschüre Tunnelportale 1,5,6 Visualisierung Baubeschluss Anlage 5.2 – Erläuterung der individuellen Entwürfe 1,5,6 Anlage 6 – Stellungnahme Rechnungsprüfungsamt
Anlage 5.1_TUPO Broschüre Tunnelportale 1,5,6 Visualisierung Baubeschluß
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Planersteller 420*297 A3 Blattgröße Datum Dateiname: LP 5_Tunnelportale Köln_R08_Herler Str. Pfad: BIM Server: Piroeth - BIMcloud Basic für ARCHICAD 20/LP 5 TUPO/LP5_Tunnelportale Köln_R08 _Herler Str. BAUVORHABEN : Errichtung von stationären Verschlusseinrichtungen an bestehenden Tunnelportalen der Kölner Stadtbahn AUFTRAGGEBER : IRS Stahlwasserbau Consulting AG Max -von -Laue -Str. 12 97080 Würzburg Tel: 0931 359334 -0 Plan Nr. Maßstab ARCHITEKTIN : UTE PIROETH ARCHITEKTUR Dipl . Ing. Architektin BDA Agrippinawerft 6 | 50678 Köln Tel: +(49) 221 - 331 91 67 Fax : +(49) 221 - 932 15 00 E-Mail : office @piroeth -architektur .de Web : www .piroeth -architektur .de Künstlerische Beratung : Wolfgang Rüppel www .wolfgang -rueppel .de 23.04.20 Ausführungsplanung R1_Perlengraben R5_Mindener Straße R6_Deutz -Kalker -Straße 01.1 Übersicht R1 - Perlengraben R5 - Mindener Str. R6 - Deutz -Kalker Str. D.T. o. M 22.07.2022 Errichtung von stationären Verschlusseinrichtungen an sechs bestehenden Tunnelportalen der Kölner Stadtbahn Planersteller 420*297 A3 Blattgröße Datum Dateiname: LP5_Tunnelportale Köln_R01_Perlengraben Pfad: BIM Server: Piroeth - BIMcloud Basic für ARCHICAD 20/LP 5 TUPO/LP5_Tunnelportale Köln_R01 _Perlengraben BAUVORHABEN : Errichtung von stationären Verschlusseinrichtungen an bestehenden Tunnelportalen der Kölner Stadtbahn AUFTRAGGEBER : IRS Stahlwasserbau Consulting AG Max -von -Laue -Str. 12 97080 Würzburg Tel: 0931 359334 -0 Plan Nr. Maßstab ARCHITEKTIN : UTE PIROETH ARCHITEKTUR Dipl . Ing. Architektin BDA Agrippinawerft 6 | 50678 Köln Tel: +(49) 221 - 331 91 67 Fax : +(49) 221 - 932 15 00 E-Mail : office @piroeth -architektur .de Web : www .piroeth -architektur .de Künstlerische Beratung : Wolfgang Rüppel www .wolfgang -rueppel .de 23.04.20 Ausführungsplanung Rampe 1 - Perlengraben 01 D.T. o. M 22.07.2022 Die Gestaltung von Sockel & Körper als „Blumenwiese “ stellt einen Bezug zu dem die Straße begleitenden , außergewöhnlich breiten und gestalteten Grünstreifen her , der sich im Sommer in eine blühende Blumenwiese ver wandelt . Durch die Gestaltung von Sockel & Körper mit farbigen Fliesen wird die Erinnerung an die blühend e Blumenwiese auch im Winter wach gehalten . Der offene und fließende Stadtraum wird durch die klare Struktur und die entschiedene Farbi gkeit unterstützt . Material : keramischer Belag Rampe 1 Perlengraben / Altstadt Süd Visualisierung Planersteller 420*297 A3 Blattgröße Datum Dateiname: LP5_Tunnelportale Köln_R05_Mindener Str. Pfad: BIM Server: Piroeth - BIMcloud Basic für ARCHICAD 20/LP 5 TUPO/LP5_Tunnelportale Köln_R05 _Mindener Str. BAUVORHABEN : Errichtung von stationären Verschlusseinrichtungen an bestehenden Tunnelportalen der Kölner Stadtbahn AUFTRAGGEBER : IRS Stahlwasserbau Consulting AG Max -von -Laue -Str. 12 97080 Würzburg Tel: 0931 359334 -0 Plan Nr. Maßstab ARCHITEKTIN : UTE PIROETH ARCHITEKTUR Dipl . Ing. Architektin BDA Agrippinawerft 6 | 50678 Köln Tel: +(49) 221 - 331 91 67 Fax : +(49) 221 - 932 15 00 E-Mail : office @piroeth -architektur .de Web : www .piroeth -architektur .de Ausführungsplanung Künstlerische Beratung : Wolfgang Rüppel www .wolfgang -rueppel .de 23.04.20 Rampe 5 - Mindener Straße An dieser stadträumlich sehr prominenten Stelle mit wichtigen Blickbezügen und der Nähe zu großen und auch zum Teil bedeutenden Gebäuden wird durch die ausdrucksstarke Verkleidung von Körp er & Sockel ein besonderer städtebaulicher Akzent formu liert . Durch das abstrakte , grafische Muster , entsteht ein flirrendes Vexierbild , durch die Wiederholungen auf der räumlichen Lamelle nstruktur wird eine optische Täuschung hergestellt . Durch das Tarnmuster wird dem offenen städtebaulich en Raum eine Zentrierung gegeben und gleichzeitig e in eigener Ort in der Mitte der Straße gebildet . Ein überdimensionierten "Verkehrsspiegel " dient als Beleuchtung . Durch die Anordnung des Spiegels kann die Einfahrt in den Tunnel und so der Ort , für den die Technik erforderlich ist , sichtbar gemacht werden . 01 D.T. o. M 22.07.2022 Material : Rechteckrohr Aluminium HPL - Verkleidung Oberfläche bedruckt Rampe 5 Mindener Str . Visualisierung Planersteller 420*297 A3 Blattgröße Datum Dateiname: LP5_Tunnelportale Köln_R06_Deutz-Kalker-Str. Pfad: BIM Server: Piroeth - BIMcloud Basic für ARCHICAD 20/LP 5 TUPO/LP5_Tunnelportale Köln_R06 _Deutz-Kalker-Str. BAUVORHABEN : Errichtung von stationären Verschlusseinrichtungen an bestehenden Tunnelportalen der Kölner Stadtbahn AUFTRAGGEBER : IRS Stahlwasserbau Consulting AG Max -von -Laue -Str. 12 97080 Würzburg Tel: 0931 359334 -0 Plan Nr. Maßstab ARCHITEKTIN : UTE PIROETH ARCHITEKTUR Dipl . Ing. Architektin BDA Agrippinawerft 6 | 50678 Köln Tel: +(49) 221 - 331 91 67 Fax : +(49) 221 - 932 15 00 E-Mail : office @piroeth -architektur .de Web : www .piroeth -architektur .de Künstlerische Beratung : Wolfgang Rüppel www .wolfgang -rueppel .de 23.04.20 Ausführungsplanung Rampe 6 - Deutz -Kalker Straße Für diesen Standort ist der städtebauliche Bezug die SchniƩstelle zwischen einer über- dimensionierten Verkehrsschneise und den großen Gebäuden, wie der Arena und Stadthaus . Die Wohn- und Bürogebäude wirken begleitend untergeordnet und enƞernt. Der Standort von Sockel & Körper markieren den Endpunkt der Straße und den SchniƩpunkt zu einer anderen, übergeordneten städtebaulichen Dimension. Als eine ironische Bemerkung zu dem vorhandenen städƟschen Raum werden die Oberflächen von Sockel & Körper durch die Verwendung von Elementen aus dem Bereich der Fahrbahnmarkierungen bedruckt. Jedoch in anderen Dimensionen, in anderen Anordnungen und in andere Richtungen zeigend, Die neuen Objekte Sockel & Körper & Verkehrsspiegel integrieren sich schmunzelnd in diese städtebauliche Wirklichkeit. Material HPL Für diesen Standort ist der städtebauliche Bezug die Schnittstelle zwischen einer überdimensionierten Verkehrsschneise und den großen Gebäuden, wie der Arena und Stadthaus. Die Wohn und Bürogebäude wirken begleitend untergeordnet und entfernt. Der Standort von Sockel & Körper markieren den Endpunkt der Straße und den Schnittpunkt zu einer anderen, übergeordneten städtebaulichen Dimension. Als eine ironische Bemerkung zu dem vorhandenen städtischen Raum werden die Oberflächen von Sockel & Körper durch die Verwendung von Elementen aus dem Bereich der Fahrbahnmarkierungen bedruckt. Jedoch in anderen Dimensionen, in anderen Anordnungen und in andere Richtungen zeigend, Die neuen Objekte Sockel & Körper & Verkehrsspiegel integrieren sich schmunzelnd in diese städtebauliche Wirklichkeit. 01 D.T. o. M 22.07.2022 Material : HPL - Verkleidung Oberfläche bedruckt Rampe 6 Deutz - Kalker Straße Visualisierung
Anlage 7, Auszug Stadtentwicklungsausschuss 01.12.2022
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Geschäftsführung Stadtentwicklungsausschuss Frau Hill-Schmidt Telefon: (0221) 32834 Fax: (0221) E-Mail: louise.hill-schmidt@stadt-koeln.de Datum: 06.12.2022 Vorab-Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vom 01.12.2022 öffentlich 6.4 Beschlussvorlage Rat betreffend "Baubeschluss für den Neubau von vier statio- nären Verschlusseinrichtungen für den Hochwasserschutz von Stadtbahnanla- gen in der Kölner Innenstadt" 0471/2022 Der Stadtentwicklungausschuss diskutiert angeregt zum Tagesordnungspunkt. Die anwesende Architektin, Frau Piroeth, geht auf Gestaltungsfragen ein. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen führt aus, dass am Standort Mindener Straße eine kom- plexe Verkehrssituation besteht und bittet die Verwaltung um Überprüfung, ob die geplante, op- tische Gestaltung an diesem Standort Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit hat. Des Weiteren fragt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, inwiefern Urheberansprüche an der Gestaltung bestehen und ob diese ausgeräumt sind. Die Beantwortung der Frage soll dem Ge- staltungsbeirat zur Kenntnis gegeben werden. Die FDP-Fraktion gibt folgenden Hinweis zu Protokoll und bittet darum, die Beantwortung der Frage dem Verkehrsausschuss zukommen zu lassen: Am Standort Perlengraben gäbe es Überlegungen, dort möglicherweise eine U-Bahnlinie von Flittard über die Severinstraße, den Babarossaplatz bis nach Hürth-Mitte zu führen. Die FDP-Faktion bittet um Überprüfung, ob die Überlegungen zu der angedachten U-Bahnlinie mit dem Bauvorhaben am Standort Perlengraben miteinander vereinbar sind. Beschluss: Der Stadtentwicklungsausschuss stimmt der Vorlage ungeändert unter Erweiterung der Bera- tungsfolge durch den Gestaltungsbeirat zu. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.
Anlage 6 - Stellungnahme Rechnungsprüfungsamt
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/ 2 14 .10.2022 143 69 über Dez. III Stellungnahme zur Kostenberechnung der Beschlussvorlage 0471/2022 (Stand 20.09.2022) Baubeschluss für den Neubau von vier stationären Verschlusseinrichtungen für den Hochwasserschutz von Stadtbahnanlagen in der Kölner Innenstadt RPA-Nr.: 2022/0442 Baukosten aus Kostenberechnung: Eingereichte Kosten: 26.590.000 € (brutto) Sehr geehrte Damen und Herren, für die Herbeiführung eines Baubeschlusses legt 69/Amt für Brücken, Tunnel und Stadt- bahnbau eine Kostenberechnung für den Neubau von zunächst vier von insgesamt acht sta- tionären Verschlusseinrichtungen für den Hochwasserschutz von Stadtbahnanlagen in der Kölner Innenstadt vor. Mit der Fertigstellung sollen die unterirdischen Stadtbahnbereiche und deren baulichen so- wie technischen Anlagen gegen Hochwasser geschützt und der Betrieb der Kölner U- Bahnen sichergestellt werden. Mit Beginn der Planungen haben sich die Kosten für die Verschlusseinrichtungen gegenüber der Kostenannahme aus dem Jahr 2016 (Vorlagennummer: 2379/2016) bereits deutlich er- höht. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen, vor allem im Bereich der schwer zu kalkulieren- den Material- und Energiepreise, sowie Lieferengpässen, ist ein erhöhtes Risiko bzgl. der prognostizierten Kosten und der angestrebten Fertigstellung zu erwarten. Die erforderlichen Maßnahmen des ersten Vergabepakets wurden im Vorfeld priorisiert und erfolgte in Abstimmung mit den Kölner-Verkehrs-Betrieben unter Berücksichtigung betriebli- cher Belange und unter dem Aspekt, die Einschränkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. Um den angestrebten Hochwasserschutz in den beschriebenen Teilbereichen des Kölner U- Bahnnetzes zu erhalten, sind neben den Verschlusssystemen an den Rampen weitere Maß- nahmen an Haltestellen, einschließlich Treppenabgängen, Notausstiegen, Lüftungsanlagen, etc. erforderlich. Anhand der vorgelegten Unterlagen ist nicht ersichtlich, in welchem Zeit- raum diese Maßnahmen geplant und umgesetzt werden sollen. Es ist davon auszugehen, dass die Hochwasserschutzziele erst mit Fertigstellung der Verschlusssysteme und der vor- bezeichneten Maßnahmen erreicht werden. Es wird empfohlen, die Planungen hierfür zeit- nah aufzunehmen und die politischen Gremien darüber zu informieren, bis zu welchem Zeit- punkt beabsichtigt ist, die jeweiligen Abschnitte bzw. das gesamte U-Bahn-Netz hochwas- sersicher herzustellen. 27 - 2 - Ein förderunschädlicher Beginn der Maßnahmen sollte rechtzeitig mit den Fördergebern ab- gestimmt werden. Im Ergebnis kann festgestellt werden, dass die eingereichten Unterlagen die Notwendigkeit und Kosten der vorliegenden Planung nachvollziehbar dokumentieren. Mit Hinweis auf die bedingte Kostensicherheit und die fachtechnisch angesprochenen Punk- te ergeben sich anhand der Unterlagen keine erkennbaren Auffälligkeiten, die einer Fortfüh- rung der Maßnahme widersprechen. Mit freundlichen Grüßen Ralf Jülich Amtsleitung Rechnungsprüfungsamt
Anlage 5.2_TUPO Erläuterung der individuellen Entwürfe 1,5,6
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U T E P I R O E T H A R C H I T E K T U R Seite 1 von 2 | | DIPL.-IN G. ARCHITEKTIN BDA AGRIPPINAWERFT 6 | 50678 KÖLN | FON 0221 - 33 19 167 | FAX 0221 - 93 21 500 | office@piroeth-architektur.de | www.piroeth-architektur.de Gestaltung der technischen Einhausung von 3 Verschlusssystemen an den Tunnelportalen der Kölner U‐Bahn : Ausführungsplanung : Erläuterung der individuellen Entwürfe Für 3 Tunnelportale sollten zwei Gestaltungsvorschläge erarbeitet werden, einen individuellen Vorschlag bezogen auf den jeweiligen Stadtraum und einen Standardvorschlag. Für den Standardvorschlag wurde vorgeschlagen den " Körper " mit einer Lamellenstruktur zu verkleiden und die Oberfläche des Sockels von der des Körpers zu unterscheiden. Der Verkehrsspiegel, ist ein wichtiger vertikaler städtischer Baustein und ein notwendiger integraler Bestandteil des geplanten Ensembles aus Sockel & Körper. Die grundsätzliche Entwurfskonzeption Sockel & Körper & Verkehrsspiegel gilt für beide Vorschläge. Entschieden wurde sich für die individuellen Entwürfe der oberirdischen technischen Einhausungen. Die im folgenden Einzeln beschrieben werden. Einzelbetrachtung der individuellen Entwürfe für jedes Tunnelportal : 1 | R01 Perlengraben Die Gestaltung von Sockel & Körper als „Blumenwiese“ stellt einen Bezug, zu dem die Straße begleitenden außergewöhnlich breiten und gestalteten Grünstreifen her, der sich im Sommer in eine blühende Blumenwiese verwandelt. Durch die Gestaltung von Sockel & Körper mit farbigen Fliesen wird die Erinnerung an die blühende Blumenwiese auch im Winter wach gehalten. Der offene und fließende Stadtraum wird durch die klare Struktur und die entschiedene Farbigkeit unterstützt. Material : Keramischer Belag , farbig 4 | R05 Mindener Straße An dieser stadträumlich sehr prominenten Stelle mit wichtigen Blickbezügen und der Nähe zu großen und auch zum Teil bedeutenden Gebäuden wird durch die ausdrucksstarke Verkleidung von Körper & Sockel ein besonderer städtebaulicher Akzent formuliert. Durch das abstrakte, grafische Muster, entsteht ein flirrendes Vexierbild, durch die Wiederholungen auf der räumlichen Lamellenstruktur wird eine optische Täuschung hergestellt. Durch das Tarnmuster wird dem offenen städtebaulichen Raum eine Zentrierung gegeben und gleichzeitig ein eigener Ort in der Mitte der Straße gebildet. Material : HPL Verkleidung bedruckt, Rechteckrohr Aluminium bedruckt U T E P I R O E T H A R C H I T E K T U R Seite 2 von 2 SK KÖLN/BONN | | DIPL.-ING. ARCHITEKTIN BDA AGRIPPINAWERFT 6 | 50678 KÖLN | FON 0221 - 33 19 167 | FAX 0221 - 93 21 500 | office@piroeth-architektur.de | www.piroeth-architektur.de Gestaltung der technischen Einhausung von 6 Verschlusssystemen an den Tunnelportalen der Kölner U‐Bahn : Ausführungsplanung : Erläuterung der individuellen Entwürfe 5 | R06 Deutz‐Kalker‐Straße Für diesen Standort ist der städtebauliche Bezug die Schnittstelle zwischen einer über-dimensionierten Verkehrsschneise und den großen Gebäuden, wie der Arena und Stadthaus . Die Wohn- und Bürogebäude wirken begleitend untergeordnet und entfernt. Der Standort von Sockel & Körper markieren den Endpunkt der Straße und den Schnittpunkt zu einer anderen, übergeordneten städtebaulichen Dimension. Als eine ironische Bemerkung zu dem vorhandenen städtischen Raum werden die Oberflächen von Sockel & Körper durch die Verwendung von Elementen aus dem Bereich der Fahrbahnmarkierungen bedruckt. Jedoch in anderen Dimensionen, in anderen Anordnungen und in andere Richtungen zeigend, Die neuen Objekte Sockel & Körper & Verkehrsspiegel integrieren sich schmunzelnd in diese städtebauliche Wirklichkeit. Material : HPL Verkleidung bedruckt aufgestellt Ute Piroeth & Wolfgang Rüppel , Mai 2020 / 2022 überarbeitet Lp 5
Anlage 3 - Doppelflügelschlagtor
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ISO-Ansicht (Viertelschnitt) ISO-Ansicht (Viertelschnitt) Anlage 3 Doppelflügelschlagtor • Amsterdamer Straße
Anlage 4_Klapptor mit Elektrohubzylinder
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ISO-Ansicht (Viertelschnitt) ISO-Ansicht (Viertelschnitt) Anlage 4 Klapptor mit Elektrohubzylinder • Perlengraben • Mindener Straße • Deutz-Kalker-Str.
Anlage 2 - Örtliche Lage der Rampen
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Anlage 2 Übersichtskarte der · Verschlusseinrichtungen
Anlage 1 - Öffentlichkeitsbeteiligung
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Hinweise zum Ausfüllen der Anlage Anlage „Öffentlichkeitsbeteiligung“ VARIANTE 1 Beteiligungsstufe Ausgestaltung (wesentliche Beteiligungsformate) ☐ Information ☐ Anhörung / Beratung ☐ Mitgestaltung / Mitverantwortung VARIANTE 2 ☐ Das Beteiligungskonzept ist bereits beigefügt beziehungsweise wird in der nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt. ☐ Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen: Beteiligungsstufe Ausgestaltung (wesentliche Beteiligungsformate) ☐ Information ☐ Anhörung / Beratung ☐ Mitgestaltung / Mitverantwortung ☐ Eine Öffentlichkeitsbeteiligung ist gesetzlich vorgeschrieben. ☐ Folgende Form des Verfahrens ist vorgeschrieben: ☐ Das Beteiligungskonzept ist bereits beigefügt beziehungsweise wird in der nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt. ☐ Ein spezielles Verfahren ist nicht vorgeschrieben. Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen: ☐ Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird vorgeschlagen. VARIANTE 3 ☒ Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen, weil: Grund Begründung ☐ Dringlichkeitsentscheidung ☐ Eine Öffentlichkeitsbeteiligung hat bereits stattgefunden. ☒ Der Gestaltungsspielraum ist nicht ausreichend. Die Hochwasserschutztore dienen dem Objektschutz der Stadtbahntunnel, sowie der betrieblichen/technischen Einrichtungen der KVB. ☐ Eine Verfahrensverlängerung erzeugt schwerwiegende Nachteile. ☐ Sonstiges Sollte der Platz zur Skizzierung der Ausgestaltung der Öffentlichkeitsbeteiligung oder zur Begründung, weshalb keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen wird, nicht ausreichen, fügen Sie bitte ein zusätzliches Blatt bei.
Beratungsverlauf (6)
Beschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0471/2022
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 14.11.2022
- Erstellt
- 09.02.2022 09:17