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0778/2018

Modernisierung der Leitstelle der Feuerwehr Köln - Projekt „Leitstelle 2020"

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 03.04.2018

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Anlage 2 - Erläuterung IT-Technik

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Anlage 1 - Kostenaufstellung IT-Technik

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Anlage 4 - 14 RPA Modernisierung der Leitstelle

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Ansehen

Anlage 3 - Zustimmung Wachalarm -14-

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Ansehen

Beschlussvorlage Rat

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Ansehen

Anlage 2 - Erläuterung IT-Technik

14736 Zeichen

Erlä uterung zum Umsetzungsbeschluss 
Teil 1 – IT-Technik

Inhaltsverzeichnis 
Einleitung - Motivation ........................................................................................................................... 3 
IT-Technik LtS 2020 ................................................................................................................................. 4 
Grundstruktur ..................................................................................................................................... 4 
IT-Plattform ......................................................................................................................................... 5 
Einsatzleitsystem ................................................................................................................................. 6 
Kommunikationssystem ...................................................................................................................... 6 
Alarmierungssystem ........................................................................................................................... 7 
Schulung .............................................................................................................................................. 7 
Wartung und Support ......................................................................................................................... 8

Einleitung - Motivation 
 
Köln ist die viertgrößte Großstadt Deutschlands. Aufgrund  der Einwohnerzahl, ihrer geographischen 
Lage sowie bisherigen Entwicklung und der beheimateten Behörden, Organisationen, Institutionen 
und Firmen besitzt sie hohen nationale n und internationalen Stellenwert in vielen Bereichen wie 
Kultur, Wirtschaft, Handel, Wissenschaft, Landes - und Bundesadministration. Einhergehend mit 
dieser Entwicklung ist eine umfangreche, komplexe und sich permanent erneuernde Infrastruktur  
entstanden. Als Metropole dieses Ranges unterscheidet sie sich deshalb national merklich von vielen 
Großstädten. 
Als Folge bedeutet dies für die Feuerwehr nicht nur proportional mehr Einsätze, sondern ein deutlich 
breiteres Spektrum möglicher sowie komplexerer Einsat zszenarien. Über die Jahre betrachtet ist mit 
einem drastischen Fortschreiten dieser Entwicklung zu rechnen. Die Feuerwehr und insbesondere 
die Einsatzleitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst sind so leistungsfähig aufzustellen, dass 
angemessen auf die gerade angesprochenen Einsatzszenarien reagiert werden kann. Um heute 
komplexe Einsätze erfolgreich zu leiten ist für die Notrufannahme, Alarmierung und Einsatzlenkung 
neben ausreichend qualifiziertem Personal besonders wichtig, dass alle wichtigen moderne n 
Kommunikationsmittel verfügbar sind, dass Informationen automatisch strukturiert, aufbereitet, 
hochverfügbar dargeboten und gesichert werden sowie umfangreiche operativ -taktische Konzepte 
in der Systemtechnik abgebildet sind. 
Derzeit verwendet die Feuerw ehr Köln ein 2006 eingeführtes und entsprechend veraltetes 
Leitstellensystem der Firma Siemens. Es sollte ursprünglich bis 2016 durch ein Nachfolgeprodukt von 
Siemens ersetzt werden. Im September 2015 informierte die Firma Siemens, dass sie sich vollständi g 
aus dem Markt für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zurückzieht. Nach 
intensiver Verhandlung wurde aufgrund der Kritikalität dieser Entscheidung für die Einsatzleitstelle 
der Feuerwehr ein Mindestmaß an Wartung und Support bis End e 2019 zugesagt. Danach bestehen 
diese Leistungen nicht mehr und sie können auch nicht auf anderem Weg erlangt werden. Aufgrund 
der Erfahrungen am System ist bekannt, dass das System ohne Support und Wartung durch Siemens 
binnen weniger Wochen funktionsunf ähig wird. Folglich soll die Inbetriebnahme des neuen Systems 
spätestens im Oktober 2019 erfolgen. 
Wegen der genannten komplexen und stetig wachsenden Anforderungen  wurde eine Optimierung 
der Leitstellenprozesse erarbeitet. Eine klar strukturierte zeit- und r essourcenorientierte 
Prozessgestaltung wurde entwickelt, die eine flexible Anpassung auf eine sich schnell in 
verschiedenen Aspekten wechselnde Lage ermöglichen wird und gleichzeitig die Grundbelastung der 
einzelnen Mitarbeiter senken soll. Die mittlerweile zahlreichen und ausgefeilten operativ -taktischen 
Konzepte müssen zur Arbeitserleichterung und Qualitätssteigerung  ausgeprägt in der Systemtechnik 
integriert werden. Diese Optimierung benötigt technisch betrachtet ausreichend moderne 
Arbeitsplätze, an denen diese neue Prozessgestaltung konsequent umgesetzt werden kann. 
Aus fachlicher Sicht der IT-Technik muss die Hardware grundsätzlich dringend erneuert werden, weil 
die Komponenten am Ende ihrer Laufzeit sind. Hinzu kommt die technische Weiterentwic klung der 
Hardware, die sich besonders darin äußert, dass in der Zwischenzeit Rechnerleistung, 
Speicherkapazität und Datengeschwindigkeit enorm gestiegen sind und die Standardisierung weit

Fortgeschritten ist. Dies machen sich auch die im Bereich Leitstell entechnik agierenden Firmen zu 
nutze. In einer Server -Client-Hierarchie werden heute die meisten Funktionen Softwarebasiert 
umgesetzt und nur im Bereich peripherer und spezieller Ein - oder Ausgabemodule muss 
Spezialhardware angebunden werden. Somit entsteh t der Bedarf einer modernen, performanten, 
hochverfügbaren und vor allem einheitlichen IT -Plattform, auf der die Anwendungen des 
Leitstellensystems betrieben werden. Hierdurch lässt sich das System effizient pflegen, überwachen, 
steuern und warten. 
Darüber hinaus sind weitere technische Neuerungen nicht zuletzt wegen rechtlicher V erpflichtungen 
umzusetzen. Kurz aufgelistet sind dies: 
 Redundanzkonzept gem. Gesetzt über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den 
Katastrophenschutz (BHKG NRW) 
 Vorgaben aus dem IT-Sicherheitskonzept und der EU -Datenschutzgrundverordnung (BSI -
Grundschutz, DIN EN 50518) 
 Geodatenbasierte Disposition 
 Einführung Behördenfunk TETRA 
 Notrufbegleitende Informationen, Einführung eCall 
 Umstellung des ISDN-Notrufes auf IP-Notruf 
IT-Technik Leitstelle 2020 
 
Grundstruktur 
Aufbauend auf der städtischen Infrastruktur, insbesondere den Datenleitungen zwischen den 
Standorten der Feuerwehr Köln (Feuerwehr Netzwerk Infrastruktur, FNI) und der Stadt Köln 
(Cologne Netzwerk Infrastruktur, CNI) wird ein Netzwerk des so genannten Produktivsystems 
aufgebaut, das die beiden Technikkerne der zentralen Hardware der Servertechnik mit den 
Arbeitsbereichen, den Clients der Anwender in der Hauptleitstelle und der Notleitstelle, verbindet, 
aber in stark reduzierter  und spezifizierter Form auch Clients der Feuerwachen anbindet. Jeder 
Leitstellenstandort und Technikkern wird von zwei getrennten, knotendisjunkten Leitungen 
angebunden. Abbildung 1 zeigt die Grundstruktur der IT-Technik.

Abbildung 1: Skizzierte Grundstruktur des IT-Systemaufbaus der Leitstelle. 
 
Ein Technikkern befindet sich am St andort der Hauptleitstelle ein  zweiter georedundant in einem 
eigenen Bereich des städtischen Rechenzentrums.  Beide Kerne sind k omplementär, synchron und 
können beim Ausfall ein es Kerns die Last des Gesamtsystems übernehmen ohne, dass es für die 
Anwender zu Einschränkungen kommt. 
Auf der standardisierten Hardware der Technikkerne werden die Softwareanwendungen betrieben. 
Diese sind im Wesentlichen das Kommunikationssystem (KMS), das Einsatzleitsystem (ELS), das 
Geoinformationssystem, das Wachalarmsystem (WAL) und zentrale Datenbanken. 
Als Letzte Komponente ist das Testsystem zu beschreiben. Es ist eigenständig und dient zur 
Erprobung sowohl von einschneidenden Konfigurationsänderungen als auch Updates an Hard - und 
Software ohne den Betrieb zu gefährden. Es ist deswegen ein verkleinertes Abbild des 
Produktivsystems mit der gleichen Systemstruktur und den gleichen wesentlichen Hard - und 
Softwarekomponenten. 
 
IT-Plattform 
Die IT Plattform umfasst die gesamte Hard - und Software sowie Netzwerktechnik, die nicht  der IT-
Infrastruktur der Stadt und Feuerwehr Köln zuzuordnen ist und auch nicht spezifischer Teil der oben 
aufgezählten, fachspezifischen Softwareanwendungen ist. Im Wesentli chen sind dies die Hardware 
der Technikkerne und Clients sowie die allgemeine Software, auf welche die fachspezifischen 
Anwendungen zurückgreifen und die Netzwerktechnik der Technikkerne und der 
Leitstellenbetriebsräume. 
Die IT Plattform soll von einem dafür spezialisierten Dienstleister betrieben werden.

Einsatzleitsystem 
Das Einsatzleitsystem (ELS) ist die zentrale Software mit der in der Leitstelle gearbeitet wird. In ihr 
werden Einsätze aufgenommen, kategorisiert, Einsatzmittel nach den taktischen Vorg aben selektiert 
und eingeteilt, wichtige Informationen aufbereitet, vorbereitete Maßnahmen abgerufen, 
Alarmierungen ausgelöst, der Einsatz überwacht und dokumentiert. Im ELS kann mit einer Stadtkarte 
gearbeitet werden, die vom Geoinformationssystem geliefe rt wird. In der Bedienoberfläche des ELS 
werden die Funktionen des Kommunikationssystems ergonomisch integriert. 
Das E LS verfügt über eine Datenbank mit allen relevanten Informationen zu den Einsatzmittel n, 
besonderen Objekten, und den operativ-taktischen Vorgaben. 
Gemäß der Prozessoptimierung in der Leitstelle kann sich dort jeder Leit stellenmitarbeiter mit einer 
zugeordneten Rolle anmelden und erhält nur die für seine Aufgabe wichtigen Inf ormationen, 
Ansichten und Funktionen.  
Auf den Feuer - und Rettungswachen gibt es Client -Rechner, auf denen den Wachbesatzungen 
ausgewählte Informationen über den aktuellen Status des Einsatzdienstes bereitgestellt werden und 
die Wache aktuelle Daten zur Verfügbarkeit der Einsatzmittel und der Qualifikation der an wesenden 
Mitarbeiter hinterlegen kann. 
Das ELS verfügt über Schnittstellen zu allen Teilsystemen des gesamten Leitstellensystems. 
 
Kommunikationssystem 
Im Kommunikationssystem (KMS) werden alle Kommunikationsmittel der Leitstelle 
zusammengeführt. Der Mitar beiter verwendet wahlweise einen Hörer oder ein Headset und kann 
über die Bedienoberfläche des KMS den Kommunikationsweg anwenderfreundlich steuern. 
Über das Kommunikationssystem werden die Notrufe in der Leitstelle an freie Mitarbeiter verteilt 
und von di esen angenommen, aber auch Funksprüche abgesetzt oder angenommen und 
einsatzbedingte Telefonate geführt. 
In einem Subsystem des KMS wird die Kommunikation, speziell die Sp rache, gerichtsverwertbar 
aufgezeichnet. 
Das KMS hat eine Datenbank mit allen w ichtigen Kontakten von  internen und externen Stellen und 
besonderen Objekten. 
Auf den Feuer - und Rettungswachen gibt es Bedienstellen des KMS, um dort eine Abschnittsleitung 
einer großen ausgedehnten Einsatzstelle einrichten zu können, um beim Ausfall des Wachal arms 
(WAL) über Funk alarmiert zu werden, um Durchsagen auf der Wache in die Rundspruchanlage des 
WAL durchzuführen oder, um lokale Einstellungen des WAL vorzunehmen. 
Folgende Funktionen werden durch das Kommunikationssystem abgedeckt: 
 Notrufannahme des Notrufes 112 gemäß TKG §108 und NotrufV inkl. eCall,

 Kommunikation mit dem öffentlichen Sprachnetz, 
 Kommunikation der internen Leitstellen-Teilnehmer untereinander, 
 Funkkommunikation (Digitalfunk gemäß Richtlinien der BDBOS, Digitalfunkstecker, 
Analogfunk BOS), 
 Rückfallebene über die Luftschnittstelle (stationäre Analog- und Digitalfunkgeräte), 
 Sprach- und Datendokumentation gemäß den gesetzlichen Vorgaben, 
 Unified Communication (UC) – Fax-Mail, Voice -Mail, SMS, Instant Messaging, Presence 
Information, Audio / Video Conferencing, Desktop / Application Sharing 
 Telefonalarmierung (Simultane Benachrichtigung mehrerer Personengruppen), 
 Anbindung der elektroakustischen Anlage (ELA), 
 Übertragung von Statusmeldungen / Funkmeldesystem (FMS), 
 Digitale Alarmierung (DAG mit Nutzung POCSAG Protokoll) 
 Alarmierung über das Digitalfunknetz BOS, 
 Kopplung mit dem Einsatzleitsystem, 
 Mediagateway für ISDN S0/ S2M Schnittstellen, 
 Anbindung SIP-Trunks über Session Border Controller (SBC), 
 Schnittstelle TKG §112 mit Weitergabe an das ELS. 
Alarmierungssystem 
Das Alarmierungssystem besteht im Kern aus zwei unabhängigen Teilsystemen, der digitalen 
Alarmierung über Funkmeldeempfänger und dem Wachalarm (WAL). 
Das erstgenannte Teilsystem besteht bereits, wird nicht erneuert und über eine Schnittstelle an das 
ELS angebunden. 
Das WAL ist das bisherige und zukünftige primäre Alarmierungssystem der Berufsfeuerwehr und 
wird nahezu vollständig erneuert. Bei der Alarmierung über das WAL werden Steuerbefehle an die 
betreffenden Wachen gesendet. D urch diese Befehle werden gezielt Teile der Beleuchtung 
eingeschaltet, Alarmleuchten ausgelöst. Über die Rundspruchanlage des WAL wird bei einem Alarm 
in definierten Räumen ein Gong-Ton wiedergeben und eine Alarmdurchsage abgespielt.  
Wie beim KMS bereits ausgeführt, kann das WAL lokal auf einer Wache über die Bedieneinheit des 
KMS verwendet werden. 
Das WAL ist so konfiguriert und ausgestattet, dass Alarmierungen Vorrang vor Durchsa gen haben 
und bei sich überschneidenden Alarmierungen auf einer Wache trotzdem alle Alarmierungen korrekt 
und vollständig ausgeführt werden. 
Die Erneuerung umfass t alle Komponenten bis auf die bestehende Verkabelung auf den Wachen, 
Lautsprecher, Lampen und tatsächliche Schaltorgane. 
Schulung 
Wie aus dem bisherigen Text ersichtlich  wird, hat das Leitstellensystem verschiedene 
Benutzergruppen mit deutlich unterschiedlichen Ansprüchen an das System. Neben den 
Mitarbeitern der Feuer - und Rettungswachen  gibt es die Mitarbeiter der Leitstelle und zusätzlich 
Administratoren. Die Gruppe der Leitstellenmitarbeiter gliedert sich ihrerseits nach dem Konzept der

Prozesstrennung in eine Gruppe der Anwender mit fundierten Basiskenntnissen in Notrufannahme 
und Disposition sowie Führungskräfte in Funktion der Teamleiter und Dienstgruppenleiter , die auch 
über Detailkenntnisse verfügen müssen. 
Für die Schulungen ist ein Zeitraum von sieben Monaten vorgesehen in denen die Benutzergruppen 
angepasst auf Ihre spezifischen Bedürfnisse Modular qualifiziert werden. Die Schulungen werden in 
Kooperation der Feuerwehr mit den Lieferanten der Teilsysteme konzipiert und durchgeführt. 
Wartung und Support 
Für Wartung und Support sind sowohl Mitarbeiter der Feuerwehr als auch ab einem bestimmten 
Level die Lieferanten der Systeme vorgesehen. 
Große Teile des 1st - und 2nd -Level-Supports mit schnellen Reaktionszeiten sowie grundlegende 
Wartungsarbeiten werden durch die Feuerwehr sichergestellt. Selten nötige, tiefgehende, komplexe 
Support und Wartungsarbeiten sollen über die jeweiligen Lieferanten abgedeckt werden.

Anlage 1 - Kostenaufstellung IT-Technik

1734 Zeichen

Anlage 1
Haushaltsmäßige Auswirkungen des 1. Umsetzungsbeschlusses zur Modernisierung der Leitstelle der Feuerwehr Köln
1. Investive Finanzrechnung
Hj. 2018 Hj. 2019 Hj. 2020 Hj. 2021 Hj. 2022 Hj. 2023 Hj. 2024ff Summe
Einsatzleitsystem 1.818.320,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.818.320,00
Kommunikationsystem 986.272,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 986.272,00
IT-Plattform 4.555.975,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 4.555.975,00
Baunebenkosten 2.256.432,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 2.256.432,00
Risikozuschlag 961.699,90 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 961.699,90
Summe investiv: 10.578.698,90 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 10.578.698,90
2.1 Ergebnisrechnung - Aufwendungen
Hj. 2018 Hj. 2019 Hj. 2020 Hj. 2021 Hj. 2022 Hj. 2023 Hj. 2024ff Summe
Abschreibungsaufwand (5. Jahre) 0,00 352.623,33 2.115.740,00 2.115.740,00 2.115.740,00 2.115.739,00 1.763.115,83 10.578.698,17
Wartungsaufwendungen 0,00 0,00 536.839,00 536.839,00 536.839,00 536.838,00 536.838,00 2.684.193,00
Schulungsaufwendungen 0,00 389.130,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 389.130,00
Wegfall der Wartungsauf- 
wendungen für die Firma Siemens ab 
2020 0,00 -380.000,00 -387.600,00 -395.352,00 -403.259,00 -411.324,00 -1.977.535,00
Summe Aufwendungen 0,00 741.753,33 2.272.579,00 2.264.979,00 2.257.227,00 2.249.318,00 1.888.629,83 11.674.486,17
2.2 Ergebnisrechnung - Erträge
Hj. 2018 Hj. 2019 Hj. 2020 Hj. 2021 Hj. 2022 Hj. 2023 Hj. 2024ff Summe
Refinanzierung der Aufwendungen 
durch Rettungsdienstgebühren 
(60%) 0,00 445.052,00 1.591.547,40 1.591.547,40 1.591.547,40 1.591.546,20 1.379.972,30 8.191.212,70
3. Gesamtdarstellung
konsumtiver Mehrbedarf bei  
Umsetzung der Maßnahme 0,00 296.701,33 681.031,60 673.431,60 665.679,60 657.771,80 508.657,53 3.483.273,47

Anlage 4 - 14 RPA Modernisierung der Leitstelle

2256 Zeichen

14 5m 4 .03.2018

142 Ge Te 7] Herr Kennien
3,5|Stadt Köln N 23816

Eingang 26, März 2018 e

Die Oberbürgermeisterin 78
37- fsfeuerwehr
mt für Feuerschutz, Rettungsdienst/ ]

| und Bevölkerungsschutz

y baf heil

37

Modernisierung der Leitstelle der Feuerwehr Köln - Projekt „Leitstelle 2020“
Umsetzungsbeschluss Teil 1 - IT-Technik / Wiederholungsplanung der Lph. 1 & 2 der
Objekt- und Fachplanungen

RPA-Nr. 142/24/28/18

Sehr geehrte Damen und Herren,

bereits mit Schreiben vom 25.10.2016 hat 14 eine Stellungnahme zur Bedarfsprüfung für die
Modernisierungsplanung abgegeben und hiermit bereits bestätigt, dass auch aus Sicht von

14 eine Modernisierung durch den notwendigen Wechsel des Einsatzleitsystems erforderlich
ist. Die Gesamtkosten wurden seinerzeit mit rd. 11,25 Mio. EUR netto angegeben und waren
Grundlage des Bedarfsfeststellungsbeschlusses vom 20.12.2016 (Vorlagen-Nr. 2282/2016).

37 legt mit Eingang am 27.02.2018 zusätzlich die Bedarfsprüfung für Wiederholungsplanun-
gen der Lph. 1&2 der Objekt- und Fachplanungen für die Leitstelle 2020 dem RPA zur Prü-
fung vor.

Am 07.03.2018 hat hierzu ein gemeinsames Erörterungsgespräch zwischen 37 und 14 statt-
gefunden. 37 erklärte, dass sich im Rahmen der bisherigen Planung die Gesamtkosten für
die Leitstelle 2020 in nicht vertretbarem Maß erhöht haben. Durch geänderte Zielvorgaben
und organisatorische Maßnahmen sollen die Gesamtkosten auf den ursprünglichen Kosten-
rahmen zurückgeführt werden. Hierfür ist die Überarbeitung der bereits abgeschlossenen
Planungsleistungen der Leistungsphasen 1&2 erforderlich.

Bei der Prüfung der vorgelegten Unterlagen konnten keine erkennbaren Auffälligkeiten fest-
gestellt werden.

Soweit die vorgelegten Honorare von ca. 89.000 € (netto) im Rahmen des Vergabeverfah-
rens nicht überschritten werden, kann auf eine Vorlage der Vergabe bei 14 verzichtet wer-
den.

Für die IT-Ausstattung, die nunmehr im ersten Schritt beschafft werden soll, verbleibt es
nach der vorliegenden Beschlussvorlage (Vorlagen-Nr. 0778/2018) unabhängig von der
Wiederholungsplanung bei einem Auftragsvolumen von rd. 9 Mio. EUR netto. Insofern be-
stehen auch keine Bedenken, vor der wiederholten Planung mit den Beschaffungsvorgängen
zu beginnen.

Mi reundlichen Grüßen

Anlage 3 - Zustimmung Wachalarm -14-

1309 Zeichen

2

14 N .02.2018

142

—
37 7 173, Kopie je. 37,9
Az

a, E3

Fe & SH83|R °2

Rahmenvertrag für die Erneuerung der dezentralen Wachalarmkomponenten
(142/24/12/18)

hier: Bedarfsprüfung

Voraussichtliche Auftragssumme: 798.716,10 EUR brutto/671.190,00 EUR netto

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Planungsbeschluss 3382/2016 vom 20.12.2016 hat der Rat die Verwaltung beauftragt die

Planung zur Modernisierung des Einsatzleitsystems, sowie des Kommunikations- und
Alarmsystems kurzfristig einzuleiten. In diesem Beschluss waren u.a. Mittel in Höhe von
102.960,- EUR Planungskosten für das Alarmierungssystem berücksichtigt.

In Ihrer Bedarfsprüfung vom 11.01.2018 und Ihrem Ergänzungsschreiben mit Anlage vom
23.01.2018 haben Sie dargestellt, dass die Erneuerung der dezentralen Wachkomponenten
nicht beschlossen wurde. Im Rahmen der Planung wurde jetzt festgestellt, dass die Erneue-
rung der dezentralen Wachkomponenten erforderlich ist um nicht zwei Schnittstellen, jeweils

zum alten und neuen Wachalarm vorzuhalten.

Gegen das Ergebnis der Bedarfsprüfung bestehen keine Bedenken. Es ist nachvollziehbar,
dass für die Erneuerung und den Betrieb der dezentralen Wachalarmkomponenten in den
Feuer- und Rettungswachen i im’ Rahmen des Projektes „Leitstelle 2020“ ein Rahmenvertrag

erforderlich Ist

Mit pers

Beschlussvorlage Rat

7304 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
I/373/V 
 
Vorlagen-Nummer 
 0778/2018 
Freigabedatum 
03.04.2018  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Modernisierung der Leitstelle der Feuerwehr Köln - Projekt „Leitstelle 2020" 
Umsetzungsbeschluss Teil 1 - IT-Technik 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Der Rat beschließt die Neubeschaffung eines Einsatzleitsystems, die Neubeschaffung eines 
Kommunikationssystems, die Modernisierung des Alarmierungssystems und die Beschaffung 
der erforderlichen IT -Plattform für die Leitstelle der Feuerwehr Köln mit investiven Ko sten 
i.H.v. 10.578.699 € (brutto incl. Fachplanung) und beauftragt die Verwaltung mit der Umse t-
zung der IT-Maßnahmen. 
 
2. Die Finanzierung der investiven Mittel und der sich aus den Investitionen ergebenden A b-
schreibungen sowie der Aufwendungen für Wartung/Support und Schulung en erfolgt aus b e-
reits veranschlagten Mitteln im Teilfinanz -, bzw. Teilergebnisplan 0212 Brand - und Bevölk e-
rungsschutz, Rettungsdienst. 
 
3. Der Rat beschließt die Freigabe der für die Planung und Umsetzung der IT -Maßnahmen not-
wendigen Mittel in Höhe von 10.57 8.699 € im Teilfinanzplan 0212 Brand - und Bevölkerungs-
schutz, Rettungsdienst, Finanzstelle 3701 -0212-0-0700 Leitstellenrechner, Haushaltsjahr 
2018. 
 
4. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass die Planungen für die erforderlichen baulichen Maßnahmen 
noch nicht abgesc hlossen sind. Hierzu legt die Verwaltung einen weiteren Umsetzungsb e-
schluss (Teil 2 - Gebäude) mit einer Gesamtdarstellung der finanziellen Auswirkungen vor. Die 
Umsetzung der Gesamtmaßnahme im Kostenrahmen des Planungsbeschlusses (DS -Nr. 
3382/2016) wird angestrebt.  
 
5. Unter dem Vorbehalt des Einvernehmens mit den Kostenträgern im Rettungsdienst (gesetzl i-
che Krankenkassen) werden 60% der entstehenden Aufwendungen für bilanzielle Abschre i-
Gesundheitsausschuss 10.04.2018 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 23.04.2018 
Finanzausschuss 30.04.2018 
Rat 03.05.2018

2 
bungen sowie die Aufwendungen für Wartung/Support und Schulungen über Re ttungsdienst-
gebühren im bodengebundenen Rettungsdienst und in der Luftrettung refinanziert. 
 
Alternative: 
 
Wie bereits im Planungsbeschluss ausgeführt wurde, besteht keine Alternative zur Durchführung der 
Maßnahmen.

3 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   siehe Anlage 1 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  siehe Anlage 1 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2020 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.    siehe Anlage 1 € 
c) bilanzielle Abschreibungen   siehe Anlage 1 € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2020 
a) Erträge    siehe Anlage 1 € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr: 2020 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.    siehe Anlage 1 € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung 
I. Ausgangslage 
Mit Planungsbeschluss 3382/2016 vom 20.12.2016 hat der Rat die Verwaltung mit der Planung 
von Modernisierungsmaßnahmen der Leitstelle der Feuerwehr Köln beauftragt. Diese sind im 
Wesentlichen 
 
- Erneuerung von Einsatzleitsystem, Kommunikationssystem und Alarmierungssystem 
- Anpassung der technischen Infrastruktur der Leitstelle der Feuerwehr Köln an die aktuellen 
Anforderungen und den mittelfristigen Bedarf 
- Beauftragung von Wartungs- und Softwarepflegeverträgen 
- Zertifizierung der Leitstelle der Feuerwehr Köln nach BSI-Grundschutz und DIN EN 50518 
 
Entsprechend des Ratsbeschlusses wurde ein europaweites FBL -Verfahren zur Erlangung von 
Fachplanungsleistungen durchgeführt. Im Juni 2017 erfolgte daraufhin die Beauftragung der 
Firma IABG mbH. 
 
Ende Juli 2017 wurden die Leistungsphasen 1 und 2 f ür die IT-Technik gemäß Honorarordnung 
für Architekten und Ingenieuren abgeschlossen. Aufgrund zahlreicher Vorarbeiten durch die 
Projektgruppe und einer sehr engen Termintaktung mit dem Fachplaner konnten die ersten be i-
den Leistungsphasen in einem sehr kurzen Zeitraum durchgeführt werden. 
 
Im Zuge der Leistungsphasen 1 und 2 wurde eine umfangreiche Bestands - und Risikoanalyse 
durchgeführt sowie die Anforderungen aus der Projektverfügung entsprechend ausgearbeitet. 
Hieraus ergibt sich eine hinreichend aussag ekräftige Grundlage für die Umsetzung der IT -
Maßnahmen. Aufgrund der im Planungsbeschluss genannten Projektrisiken ist ein Risikoz u-
schlag von 10% auf den investiven Bedarf notwendig.

4 
Mit der Umsetzung des Projektes Leitstelle 2020 wird es zukünftig keine Betreuung mehr „aus 
einer Hand“ geben. Dies liegt u.a. an geänderten Rahmenbedingungen des Marktes, einer a n-
deren Architektur sowie einem neuen Systemaufbau. Gemäß Analyse der Aufgabenwahrne h-
mung, u. a. durch den Fachplaner, sind zur adäquaten Erfüllung zw ei zusätzliche Stellen zum 
Stellenplan 2019 bei 37 zuzusetzen. Die Verwaltung wird dies im Zuge des Stellenplanverfa h-
rens 2019 prüfen 
 
II. Ergebnis der Vorplanung und finanzielle Auswirkungen 
Als Ergebnis der Leistungsphasen 1 und 2 wurde durch die Firma IABG ein Vorplanungsdoku-
ment und eine Kostenschätzung erstellt. 
Der finanzielle Aufwand für die jeweiligen Gewerke der im Fokus stehenden IT -Technik ist der 
Anlage 1 zu entnehmen 
 
III. Baumaßnahmen 
Zu den Kosten für die erforderlichen Baumaßnahmen können zurzeit kei ne Angaben gemacht 
werden, da die Planungen noch nicht abgeschlossen sind. Die Umsetzung der Baumaßnahmen 
soll innerhalb des Gesamtkostenrahmens lt. Planungsbeschluss (DS -Nr. 3382/2016) erfolgen. 
Die Verwaltung legt für die Baumaßnahmen einen eigenen Umsetzungsbeschluss (Teil 2 - Ge-
bäude) mit einer Gesamtdarstellung der finanziellen Auswirkungen vor. 
 
IV. Auswirkungen enormer zeitlicher Dringlichkeit und Unaufschiebbarkeit 
Die nötige Zweiteilung des Beschlusse s erklärt sich aufgrund enormer zeitlicher Dringlichkeit. 
Der Support für das jetzige Einsatzleitsystem erlischt zum Jahresende 2019. Ohne Support ist 
mit einem Versagen des Systems binnen weniger Wochen zu rechnen. Der notwendige Support 
kann nicht verlän gert werden und auch nicht durch einen anderen Anbieter durchgeführt we r-
den. Die Teilinbetriebnahme des neuen Systems muss deswegen spätestens im Oktober 2019 
erfolgen. Um diesen Termin noch einhalten zu können, muss die Vergabe der Gewerke der w e-
sentlichen IT-Technik (Teil 1 - IT-Technik, Anlage 2) umgehend erfolgen. 
 
Aufgrund der Abhängigkeit zu den Bauprojekten „Generalsanierung und Erweiterung der Feuer - 
und Rettungswache 5, Weidenpesch“ und dem „Neubau Feuerwehrzentrum Kalk“ wurde zw i-
schenzeitlich die Vergabe zur Modernisierung des Wachalarmsystems bereits zur kurzfristigen 
Durchführung vorbereitet. Die Finanzierung erfolgt aus veranschlagten Mitteln bei Finanzstelle 
3701-0212-0-0400 „Wachalarm“. 
Der Bedarf wurde im Rechnungsprüfungsamt bereits geprüft,  es bestehen keine Bedenken (An-
lage 3). 
 
 
Anlagen: 
 
1) Darstellung der finanziellen Auswirkungen 
2) Erläuterungen Umsetzungsbeschluss Teil 1 – IT-Technik 
3) Freigabe des Rechnungsprüfungsamtes in Kopie

Beratungsverlauf (4)

10.04.2018 Gesundheitsausschuss
TOP 5.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
23.04.2018 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 10.5 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
30.04.2018 Finanzausschuss
TOP 12.7 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
03.05.2018 Rat
TOP 10.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0778/2018
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
03.04.2018
Erstellt
09.03.2018 10:48