0778/2018
Modernisierung der Leitstelle der Feuerwehr Köln - Projekt „Leitstelle 2020"
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Anlage 2 - Erläuterung IT-Technik
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Erlä uterung zum Umsetzungsbeschluss Teil 1 – IT-Technik Inhaltsverzeichnis Einleitung - Motivation ........................................................................................................................... 3 IT-Technik LtS 2020 ................................................................................................................................. 4 Grundstruktur ..................................................................................................................................... 4 IT-Plattform ......................................................................................................................................... 5 Einsatzleitsystem ................................................................................................................................. 6 Kommunikationssystem ...................................................................................................................... 6 Alarmierungssystem ........................................................................................................................... 7 Schulung .............................................................................................................................................. 7 Wartung und Support ......................................................................................................................... 8 Einleitung - Motivation Köln ist die viertgrößte Großstadt Deutschlands. Aufgrund der Einwohnerzahl, ihrer geographischen Lage sowie bisherigen Entwicklung und der beheimateten Behörden, Organisationen, Institutionen und Firmen besitzt sie hohen nationale n und internationalen Stellenwert in vielen Bereichen wie Kultur, Wirtschaft, Handel, Wissenschaft, Landes - und Bundesadministration. Einhergehend mit dieser Entwicklung ist eine umfangreche, komplexe und sich permanent erneuernde Infrastruktur entstanden. Als Metropole dieses Ranges unterscheidet sie sich deshalb national merklich von vielen Großstädten. Als Folge bedeutet dies für die Feuerwehr nicht nur proportional mehr Einsätze, sondern ein deutlich breiteres Spektrum möglicher sowie komplexerer Einsat zszenarien. Über die Jahre betrachtet ist mit einem drastischen Fortschreiten dieser Entwicklung zu rechnen. Die Feuerwehr und insbesondere die Einsatzleitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst sind so leistungsfähig aufzustellen, dass angemessen auf die gerade angesprochenen Einsatzszenarien reagiert werden kann. Um heute komplexe Einsätze erfolgreich zu leiten ist für die Notrufannahme, Alarmierung und Einsatzlenkung neben ausreichend qualifiziertem Personal besonders wichtig, dass alle wichtigen moderne n Kommunikationsmittel verfügbar sind, dass Informationen automatisch strukturiert, aufbereitet, hochverfügbar dargeboten und gesichert werden sowie umfangreiche operativ -taktische Konzepte in der Systemtechnik abgebildet sind. Derzeit verwendet die Feuerw ehr Köln ein 2006 eingeführtes und entsprechend veraltetes Leitstellensystem der Firma Siemens. Es sollte ursprünglich bis 2016 durch ein Nachfolgeprodukt von Siemens ersetzt werden. Im September 2015 informierte die Firma Siemens, dass sie sich vollständi g aus dem Markt für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zurückzieht. Nach intensiver Verhandlung wurde aufgrund der Kritikalität dieser Entscheidung für die Einsatzleitstelle der Feuerwehr ein Mindestmaß an Wartung und Support bis End e 2019 zugesagt. Danach bestehen diese Leistungen nicht mehr und sie können auch nicht auf anderem Weg erlangt werden. Aufgrund der Erfahrungen am System ist bekannt, dass das System ohne Support und Wartung durch Siemens binnen weniger Wochen funktionsunf ähig wird. Folglich soll die Inbetriebnahme des neuen Systems spätestens im Oktober 2019 erfolgen. Wegen der genannten komplexen und stetig wachsenden Anforderungen wurde eine Optimierung der Leitstellenprozesse erarbeitet. Eine klar strukturierte zeit- und r essourcenorientierte Prozessgestaltung wurde entwickelt, die eine flexible Anpassung auf eine sich schnell in verschiedenen Aspekten wechselnde Lage ermöglichen wird und gleichzeitig die Grundbelastung der einzelnen Mitarbeiter senken soll. Die mittlerweile zahlreichen und ausgefeilten operativ -taktischen Konzepte müssen zur Arbeitserleichterung und Qualitätssteigerung ausgeprägt in der Systemtechnik integriert werden. Diese Optimierung benötigt technisch betrachtet ausreichend moderne Arbeitsplätze, an denen diese neue Prozessgestaltung konsequent umgesetzt werden kann. Aus fachlicher Sicht der IT-Technik muss die Hardware grundsätzlich dringend erneuert werden, weil die Komponenten am Ende ihrer Laufzeit sind. Hinzu kommt die technische Weiterentwic klung der Hardware, die sich besonders darin äußert, dass in der Zwischenzeit Rechnerleistung, Speicherkapazität und Datengeschwindigkeit enorm gestiegen sind und die Standardisierung weit Fortgeschritten ist. Dies machen sich auch die im Bereich Leitstell entechnik agierenden Firmen zu nutze. In einer Server -Client-Hierarchie werden heute die meisten Funktionen Softwarebasiert umgesetzt und nur im Bereich peripherer und spezieller Ein - oder Ausgabemodule muss Spezialhardware angebunden werden. Somit entsteh t der Bedarf einer modernen, performanten, hochverfügbaren und vor allem einheitlichen IT -Plattform, auf der die Anwendungen des Leitstellensystems betrieben werden. Hierdurch lässt sich das System effizient pflegen, überwachen, steuern und warten. Darüber hinaus sind weitere technische Neuerungen nicht zuletzt wegen rechtlicher V erpflichtungen umzusetzen. Kurz aufgelistet sind dies: Redundanzkonzept gem. Gesetzt über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG NRW) Vorgaben aus dem IT-Sicherheitskonzept und der EU -Datenschutzgrundverordnung (BSI - Grundschutz, DIN EN 50518) Geodatenbasierte Disposition Einführung Behördenfunk TETRA Notrufbegleitende Informationen, Einführung eCall Umstellung des ISDN-Notrufes auf IP-Notruf IT-Technik Leitstelle 2020 Grundstruktur Aufbauend auf der städtischen Infrastruktur, insbesondere den Datenleitungen zwischen den Standorten der Feuerwehr Köln (Feuerwehr Netzwerk Infrastruktur, FNI) und der Stadt Köln (Cologne Netzwerk Infrastruktur, CNI) wird ein Netzwerk des so genannten Produktivsystems aufgebaut, das die beiden Technikkerne der zentralen Hardware der Servertechnik mit den Arbeitsbereichen, den Clients der Anwender in der Hauptleitstelle und der Notleitstelle, verbindet, aber in stark reduzierter und spezifizierter Form auch Clients der Feuerwachen anbindet. Jeder Leitstellenstandort und Technikkern wird von zwei getrennten, knotendisjunkten Leitungen angebunden. Abbildung 1 zeigt die Grundstruktur der IT-Technik. Abbildung 1: Skizzierte Grundstruktur des IT-Systemaufbaus der Leitstelle. Ein Technikkern befindet sich am St andort der Hauptleitstelle ein zweiter georedundant in einem eigenen Bereich des städtischen Rechenzentrums. Beide Kerne sind k omplementär, synchron und können beim Ausfall ein es Kerns die Last des Gesamtsystems übernehmen ohne, dass es für die Anwender zu Einschränkungen kommt. Auf der standardisierten Hardware der Technikkerne werden die Softwareanwendungen betrieben. Diese sind im Wesentlichen das Kommunikationssystem (KMS), das Einsatzleitsystem (ELS), das Geoinformationssystem, das Wachalarmsystem (WAL) und zentrale Datenbanken. Als Letzte Komponente ist das Testsystem zu beschreiben. Es ist eigenständig und dient zur Erprobung sowohl von einschneidenden Konfigurationsänderungen als auch Updates an Hard - und Software ohne den Betrieb zu gefährden. Es ist deswegen ein verkleinertes Abbild des Produktivsystems mit der gleichen Systemstruktur und den gleichen wesentlichen Hard - und Softwarekomponenten. IT-Plattform Die IT Plattform umfasst die gesamte Hard - und Software sowie Netzwerktechnik, die nicht der IT- Infrastruktur der Stadt und Feuerwehr Köln zuzuordnen ist und auch nicht spezifischer Teil der oben aufgezählten, fachspezifischen Softwareanwendungen ist. Im Wesentli chen sind dies die Hardware der Technikkerne und Clients sowie die allgemeine Software, auf welche die fachspezifischen Anwendungen zurückgreifen und die Netzwerktechnik der Technikkerne und der Leitstellenbetriebsräume. Die IT Plattform soll von einem dafür spezialisierten Dienstleister betrieben werden. Einsatzleitsystem Das Einsatzleitsystem (ELS) ist die zentrale Software mit der in der Leitstelle gearbeitet wird. In ihr werden Einsätze aufgenommen, kategorisiert, Einsatzmittel nach den taktischen Vorg aben selektiert und eingeteilt, wichtige Informationen aufbereitet, vorbereitete Maßnahmen abgerufen, Alarmierungen ausgelöst, der Einsatz überwacht und dokumentiert. Im ELS kann mit einer Stadtkarte gearbeitet werden, die vom Geoinformationssystem geliefe rt wird. In der Bedienoberfläche des ELS werden die Funktionen des Kommunikationssystems ergonomisch integriert. Das E LS verfügt über eine Datenbank mit allen relevanten Informationen zu den Einsatzmittel n, besonderen Objekten, und den operativ-taktischen Vorgaben. Gemäß der Prozessoptimierung in der Leitstelle kann sich dort jeder Leit stellenmitarbeiter mit einer zugeordneten Rolle anmelden und erhält nur die für seine Aufgabe wichtigen Inf ormationen, Ansichten und Funktionen. Auf den Feuer - und Rettungswachen gibt es Client -Rechner, auf denen den Wachbesatzungen ausgewählte Informationen über den aktuellen Status des Einsatzdienstes bereitgestellt werden und die Wache aktuelle Daten zur Verfügbarkeit der Einsatzmittel und der Qualifikation der an wesenden Mitarbeiter hinterlegen kann. Das ELS verfügt über Schnittstellen zu allen Teilsystemen des gesamten Leitstellensystems. Kommunikationssystem Im Kommunikationssystem (KMS) werden alle Kommunikationsmittel der Leitstelle zusammengeführt. Der Mitar beiter verwendet wahlweise einen Hörer oder ein Headset und kann über die Bedienoberfläche des KMS den Kommunikationsweg anwenderfreundlich steuern. Über das Kommunikationssystem werden die Notrufe in der Leitstelle an freie Mitarbeiter verteilt und von di esen angenommen, aber auch Funksprüche abgesetzt oder angenommen und einsatzbedingte Telefonate geführt. In einem Subsystem des KMS wird die Kommunikation, speziell die Sp rache, gerichtsverwertbar aufgezeichnet. Das KMS hat eine Datenbank mit allen w ichtigen Kontakten von internen und externen Stellen und besonderen Objekten. Auf den Feuer - und Rettungswachen gibt es Bedienstellen des KMS, um dort eine Abschnittsleitung einer großen ausgedehnten Einsatzstelle einrichten zu können, um beim Ausfall des Wachal arms (WAL) über Funk alarmiert zu werden, um Durchsagen auf der Wache in die Rundspruchanlage des WAL durchzuführen oder, um lokale Einstellungen des WAL vorzunehmen. Folgende Funktionen werden durch das Kommunikationssystem abgedeckt: Notrufannahme des Notrufes 112 gemäß TKG §108 und NotrufV inkl. eCall, Kommunikation mit dem öffentlichen Sprachnetz, Kommunikation der internen Leitstellen-Teilnehmer untereinander, Funkkommunikation (Digitalfunk gemäß Richtlinien der BDBOS, Digitalfunkstecker, Analogfunk BOS), Rückfallebene über die Luftschnittstelle (stationäre Analog- und Digitalfunkgeräte), Sprach- und Datendokumentation gemäß den gesetzlichen Vorgaben, Unified Communication (UC) – Fax-Mail, Voice -Mail, SMS, Instant Messaging, Presence Information, Audio / Video Conferencing, Desktop / Application Sharing Telefonalarmierung (Simultane Benachrichtigung mehrerer Personengruppen), Anbindung der elektroakustischen Anlage (ELA), Übertragung von Statusmeldungen / Funkmeldesystem (FMS), Digitale Alarmierung (DAG mit Nutzung POCSAG Protokoll) Alarmierung über das Digitalfunknetz BOS, Kopplung mit dem Einsatzleitsystem, Mediagateway für ISDN S0/ S2M Schnittstellen, Anbindung SIP-Trunks über Session Border Controller (SBC), Schnittstelle TKG §112 mit Weitergabe an das ELS. Alarmierungssystem Das Alarmierungssystem besteht im Kern aus zwei unabhängigen Teilsystemen, der digitalen Alarmierung über Funkmeldeempfänger und dem Wachalarm (WAL). Das erstgenannte Teilsystem besteht bereits, wird nicht erneuert und über eine Schnittstelle an das ELS angebunden. Das WAL ist das bisherige und zukünftige primäre Alarmierungssystem der Berufsfeuerwehr und wird nahezu vollständig erneuert. Bei der Alarmierung über das WAL werden Steuerbefehle an die betreffenden Wachen gesendet. D urch diese Befehle werden gezielt Teile der Beleuchtung eingeschaltet, Alarmleuchten ausgelöst. Über die Rundspruchanlage des WAL wird bei einem Alarm in definierten Räumen ein Gong-Ton wiedergeben und eine Alarmdurchsage abgespielt. Wie beim KMS bereits ausgeführt, kann das WAL lokal auf einer Wache über die Bedieneinheit des KMS verwendet werden. Das WAL ist so konfiguriert und ausgestattet, dass Alarmierungen Vorrang vor Durchsa gen haben und bei sich überschneidenden Alarmierungen auf einer Wache trotzdem alle Alarmierungen korrekt und vollständig ausgeführt werden. Die Erneuerung umfass t alle Komponenten bis auf die bestehende Verkabelung auf den Wachen, Lautsprecher, Lampen und tatsächliche Schaltorgane. Schulung Wie aus dem bisherigen Text ersichtlich wird, hat das Leitstellensystem verschiedene Benutzergruppen mit deutlich unterschiedlichen Ansprüchen an das System. Neben den Mitarbeitern der Feuer - und Rettungswachen gibt es die Mitarbeiter der Leitstelle und zusätzlich Administratoren. Die Gruppe der Leitstellenmitarbeiter gliedert sich ihrerseits nach dem Konzept der Prozesstrennung in eine Gruppe der Anwender mit fundierten Basiskenntnissen in Notrufannahme und Disposition sowie Führungskräfte in Funktion der Teamleiter und Dienstgruppenleiter , die auch über Detailkenntnisse verfügen müssen. Für die Schulungen ist ein Zeitraum von sieben Monaten vorgesehen in denen die Benutzergruppen angepasst auf Ihre spezifischen Bedürfnisse Modular qualifiziert werden. Die Schulungen werden in Kooperation der Feuerwehr mit den Lieferanten der Teilsysteme konzipiert und durchgeführt. Wartung und Support Für Wartung und Support sind sowohl Mitarbeiter der Feuerwehr als auch ab einem bestimmten Level die Lieferanten der Systeme vorgesehen. Große Teile des 1st - und 2nd -Level-Supports mit schnellen Reaktionszeiten sowie grundlegende Wartungsarbeiten werden durch die Feuerwehr sichergestellt. Selten nötige, tiefgehende, komplexe Support und Wartungsarbeiten sollen über die jeweiligen Lieferanten abgedeckt werden.
Anlage 1 - Kostenaufstellung IT-Technik
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Anlage 1 Haushaltsmäßige Auswirkungen des 1. Umsetzungsbeschlusses zur Modernisierung der Leitstelle der Feuerwehr Köln 1. Investive Finanzrechnung Hj. 2018 Hj. 2019 Hj. 2020 Hj. 2021 Hj. 2022 Hj. 2023 Hj. 2024ff Summe Einsatzleitsystem 1.818.320,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.818.320,00 Kommunikationsystem 986.272,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 986.272,00 IT-Plattform 4.555.975,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 4.555.975,00 Baunebenkosten 2.256.432,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 2.256.432,00 Risikozuschlag 961.699,90 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 961.699,90 Summe investiv: 10.578.698,90 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 10.578.698,90 2.1 Ergebnisrechnung - Aufwendungen Hj. 2018 Hj. 2019 Hj. 2020 Hj. 2021 Hj. 2022 Hj. 2023 Hj. 2024ff Summe Abschreibungsaufwand (5. Jahre) 0,00 352.623,33 2.115.740,00 2.115.740,00 2.115.740,00 2.115.739,00 1.763.115,83 10.578.698,17 Wartungsaufwendungen 0,00 0,00 536.839,00 536.839,00 536.839,00 536.838,00 536.838,00 2.684.193,00 Schulungsaufwendungen 0,00 389.130,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 389.130,00 Wegfall der Wartungsauf- wendungen für die Firma Siemens ab 2020 0,00 -380.000,00 -387.600,00 -395.352,00 -403.259,00 -411.324,00 -1.977.535,00 Summe Aufwendungen 0,00 741.753,33 2.272.579,00 2.264.979,00 2.257.227,00 2.249.318,00 1.888.629,83 11.674.486,17 2.2 Ergebnisrechnung - Erträge Hj. 2018 Hj. 2019 Hj. 2020 Hj. 2021 Hj. 2022 Hj. 2023 Hj. 2024ff Summe Refinanzierung der Aufwendungen durch Rettungsdienstgebühren (60%) 0,00 445.052,00 1.591.547,40 1.591.547,40 1.591.547,40 1.591.546,20 1.379.972,30 8.191.212,70 3. Gesamtdarstellung konsumtiver Mehrbedarf bei Umsetzung der Maßnahme 0,00 296.701,33 681.031,60 673.431,60 665.679,60 657.771,80 508.657,53 3.483.273,47
Anlage 4 - 14 RPA Modernisierung der Leitstelle
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14 5m 4 .03.2018 142 Ge Te 7] Herr Kennien 3,5|Stadt Köln N 23816 Eingang 26, März 2018 e Die Oberbürgermeisterin 78 37- fsfeuerwehr mt für Feuerschutz, Rettungsdienst/ ] | und Bevölkerungsschutz y baf heil 37 Modernisierung der Leitstelle der Feuerwehr Köln - Projekt „Leitstelle 2020“ Umsetzungsbeschluss Teil 1 - IT-Technik / Wiederholungsplanung der Lph. 1 & 2 der Objekt- und Fachplanungen RPA-Nr. 142/24/28/18 Sehr geehrte Damen und Herren, bereits mit Schreiben vom 25.10.2016 hat 14 eine Stellungnahme zur Bedarfsprüfung für die Modernisierungsplanung abgegeben und hiermit bereits bestätigt, dass auch aus Sicht von 14 eine Modernisierung durch den notwendigen Wechsel des Einsatzleitsystems erforderlich ist. Die Gesamtkosten wurden seinerzeit mit rd. 11,25 Mio. EUR netto angegeben und waren Grundlage des Bedarfsfeststellungsbeschlusses vom 20.12.2016 (Vorlagen-Nr. 2282/2016). 37 legt mit Eingang am 27.02.2018 zusätzlich die Bedarfsprüfung für Wiederholungsplanun- gen der Lph. 1&2 der Objekt- und Fachplanungen für die Leitstelle 2020 dem RPA zur Prü- fung vor. Am 07.03.2018 hat hierzu ein gemeinsames Erörterungsgespräch zwischen 37 und 14 statt- gefunden. 37 erklärte, dass sich im Rahmen der bisherigen Planung die Gesamtkosten für die Leitstelle 2020 in nicht vertretbarem Maß erhöht haben. Durch geänderte Zielvorgaben und organisatorische Maßnahmen sollen die Gesamtkosten auf den ursprünglichen Kosten- rahmen zurückgeführt werden. Hierfür ist die Überarbeitung der bereits abgeschlossenen Planungsleistungen der Leistungsphasen 1&2 erforderlich. Bei der Prüfung der vorgelegten Unterlagen konnten keine erkennbaren Auffälligkeiten fest- gestellt werden. Soweit die vorgelegten Honorare von ca. 89.000 € (netto) im Rahmen des Vergabeverfah- rens nicht überschritten werden, kann auf eine Vorlage der Vergabe bei 14 verzichtet wer- den. Für die IT-Ausstattung, die nunmehr im ersten Schritt beschafft werden soll, verbleibt es nach der vorliegenden Beschlussvorlage (Vorlagen-Nr. 0778/2018) unabhängig von der Wiederholungsplanung bei einem Auftragsvolumen von rd. 9 Mio. EUR netto. Insofern be- stehen auch keine Bedenken, vor der wiederholten Planung mit den Beschaffungsvorgängen zu beginnen. Mi reundlichen Grüßen
Anlage 3 - Zustimmung Wachalarm -14-
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2 14 N .02.2018 142 — 37 7 173, Kopie je. 37,9 Az a, E3 Fe & SH83|R °2 Rahmenvertrag für die Erneuerung der dezentralen Wachalarmkomponenten (142/24/12/18) hier: Bedarfsprüfung Voraussichtliche Auftragssumme: 798.716,10 EUR brutto/671.190,00 EUR netto Sehr geehrte Damen und Herren, mit Planungsbeschluss 3382/2016 vom 20.12.2016 hat der Rat die Verwaltung beauftragt die Planung zur Modernisierung des Einsatzleitsystems, sowie des Kommunikations- und Alarmsystems kurzfristig einzuleiten. In diesem Beschluss waren u.a. Mittel in Höhe von 102.960,- EUR Planungskosten für das Alarmierungssystem berücksichtigt. In Ihrer Bedarfsprüfung vom 11.01.2018 und Ihrem Ergänzungsschreiben mit Anlage vom 23.01.2018 haben Sie dargestellt, dass die Erneuerung der dezentralen Wachkomponenten nicht beschlossen wurde. Im Rahmen der Planung wurde jetzt festgestellt, dass die Erneue- rung der dezentralen Wachkomponenten erforderlich ist um nicht zwei Schnittstellen, jeweils zum alten und neuen Wachalarm vorzuhalten. Gegen das Ergebnis der Bedarfsprüfung bestehen keine Bedenken. Es ist nachvollziehbar, dass für die Erneuerung und den Betrieb der dezentralen Wachalarmkomponenten in den Feuer- und Rettungswachen i im’ Rahmen des Projektes „Leitstelle 2020“ ein Rahmenvertrag erforderlich Ist Mit pers
Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/373/V Vorlagen-Nummer 0778/2018 Freigabedatum 03.04.2018 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Modernisierung der Leitstelle der Feuerwehr Köln - Projekt „Leitstelle 2020" Umsetzungsbeschluss Teil 1 - IT-Technik Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat beschließt die Neubeschaffung eines Einsatzleitsystems, die Neubeschaffung eines Kommunikationssystems, die Modernisierung des Alarmierungssystems und die Beschaffung der erforderlichen IT -Plattform für die Leitstelle der Feuerwehr Köln mit investiven Ko sten i.H.v. 10.578.699 € (brutto incl. Fachplanung) und beauftragt die Verwaltung mit der Umse t- zung der IT-Maßnahmen. 2. Die Finanzierung der investiven Mittel und der sich aus den Investitionen ergebenden A b- schreibungen sowie der Aufwendungen für Wartung/Support und Schulung en erfolgt aus b e- reits veranschlagten Mitteln im Teilfinanz -, bzw. Teilergebnisplan 0212 Brand - und Bevölk e- rungsschutz, Rettungsdienst. 3. Der Rat beschließt die Freigabe der für die Planung und Umsetzung der IT -Maßnahmen not- wendigen Mittel in Höhe von 10.57 8.699 € im Teilfinanzplan 0212 Brand - und Bevölkerungs- schutz, Rettungsdienst, Finanzstelle 3701 -0212-0-0700 Leitstellenrechner, Haushaltsjahr 2018. 4. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass die Planungen für die erforderlichen baulichen Maßnahmen noch nicht abgesc hlossen sind. Hierzu legt die Verwaltung einen weiteren Umsetzungsb e- schluss (Teil 2 - Gebäude) mit einer Gesamtdarstellung der finanziellen Auswirkungen vor. Die Umsetzung der Gesamtmaßnahme im Kostenrahmen des Planungsbeschlusses (DS -Nr. 3382/2016) wird angestrebt. 5. Unter dem Vorbehalt des Einvernehmens mit den Kostenträgern im Rettungsdienst (gesetzl i- che Krankenkassen) werden 60% der entstehenden Aufwendungen für bilanzielle Abschre i- Gesundheitsausschuss 10.04.2018 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 23.04.2018 Finanzausschuss 30.04.2018 Rat 03.05.2018 2 bungen sowie die Aufwendungen für Wartung/Support und Schulungen über Re ttungsdienst- gebühren im bodengebundenen Rettungsdienst und in der Luftrettung refinanziert. Alternative: Wie bereits im Planungsbeschluss ausgeführt wurde, besteht keine Alternative zur Durchführung der Maßnahmen. 3 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen siehe Anlage 1 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme siehe Anlage 1 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2020 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. siehe Anlage 1 € c) bilanzielle Abschreibungen siehe Anlage 1 € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2020 a) Erträge siehe Anlage 1 € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: 2020 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. siehe Anlage 1 € Beginn, Dauer Begründung I. Ausgangslage Mit Planungsbeschluss 3382/2016 vom 20.12.2016 hat der Rat die Verwaltung mit der Planung von Modernisierungsmaßnahmen der Leitstelle der Feuerwehr Köln beauftragt. Diese sind im Wesentlichen - Erneuerung von Einsatzleitsystem, Kommunikationssystem und Alarmierungssystem - Anpassung der technischen Infrastruktur der Leitstelle der Feuerwehr Köln an die aktuellen Anforderungen und den mittelfristigen Bedarf - Beauftragung von Wartungs- und Softwarepflegeverträgen - Zertifizierung der Leitstelle der Feuerwehr Köln nach BSI-Grundschutz und DIN EN 50518 Entsprechend des Ratsbeschlusses wurde ein europaweites FBL -Verfahren zur Erlangung von Fachplanungsleistungen durchgeführt. Im Juni 2017 erfolgte daraufhin die Beauftragung der Firma IABG mbH. Ende Juli 2017 wurden die Leistungsphasen 1 und 2 f ür die IT-Technik gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieuren abgeschlossen. Aufgrund zahlreicher Vorarbeiten durch die Projektgruppe und einer sehr engen Termintaktung mit dem Fachplaner konnten die ersten be i- den Leistungsphasen in einem sehr kurzen Zeitraum durchgeführt werden. Im Zuge der Leistungsphasen 1 und 2 wurde eine umfangreiche Bestands - und Risikoanalyse durchgeführt sowie die Anforderungen aus der Projektverfügung entsprechend ausgearbeitet. Hieraus ergibt sich eine hinreichend aussag ekräftige Grundlage für die Umsetzung der IT - Maßnahmen. Aufgrund der im Planungsbeschluss genannten Projektrisiken ist ein Risikoz u- schlag von 10% auf den investiven Bedarf notwendig. 4 Mit der Umsetzung des Projektes Leitstelle 2020 wird es zukünftig keine Betreuung mehr „aus einer Hand“ geben. Dies liegt u.a. an geänderten Rahmenbedingungen des Marktes, einer a n- deren Architektur sowie einem neuen Systemaufbau. Gemäß Analyse der Aufgabenwahrne h- mung, u. a. durch den Fachplaner, sind zur adäquaten Erfüllung zw ei zusätzliche Stellen zum Stellenplan 2019 bei 37 zuzusetzen. Die Verwaltung wird dies im Zuge des Stellenplanverfa h- rens 2019 prüfen II. Ergebnis der Vorplanung und finanzielle Auswirkungen Als Ergebnis der Leistungsphasen 1 und 2 wurde durch die Firma IABG ein Vorplanungsdoku- ment und eine Kostenschätzung erstellt. Der finanzielle Aufwand für die jeweiligen Gewerke der im Fokus stehenden IT -Technik ist der Anlage 1 zu entnehmen III. Baumaßnahmen Zu den Kosten für die erforderlichen Baumaßnahmen können zurzeit kei ne Angaben gemacht werden, da die Planungen noch nicht abgeschlossen sind. Die Umsetzung der Baumaßnahmen soll innerhalb des Gesamtkostenrahmens lt. Planungsbeschluss (DS -Nr. 3382/2016) erfolgen. Die Verwaltung legt für die Baumaßnahmen einen eigenen Umsetzungsbeschluss (Teil 2 - Ge- bäude) mit einer Gesamtdarstellung der finanziellen Auswirkungen vor. IV. Auswirkungen enormer zeitlicher Dringlichkeit und Unaufschiebbarkeit Die nötige Zweiteilung des Beschlusse s erklärt sich aufgrund enormer zeitlicher Dringlichkeit. Der Support für das jetzige Einsatzleitsystem erlischt zum Jahresende 2019. Ohne Support ist mit einem Versagen des Systems binnen weniger Wochen zu rechnen. Der notwendige Support kann nicht verlän gert werden und auch nicht durch einen anderen Anbieter durchgeführt we r- den. Die Teilinbetriebnahme des neuen Systems muss deswegen spätestens im Oktober 2019 erfolgen. Um diesen Termin noch einhalten zu können, muss die Vergabe der Gewerke der w e- sentlichen IT-Technik (Teil 1 - IT-Technik, Anlage 2) umgehend erfolgen. Aufgrund der Abhängigkeit zu den Bauprojekten „Generalsanierung und Erweiterung der Feuer - und Rettungswache 5, Weidenpesch“ und dem „Neubau Feuerwehrzentrum Kalk“ wurde zw i- schenzeitlich die Vergabe zur Modernisierung des Wachalarmsystems bereits zur kurzfristigen Durchführung vorbereitet. Die Finanzierung erfolgt aus veranschlagten Mitteln bei Finanzstelle 3701-0212-0-0400 „Wachalarm“. Der Bedarf wurde im Rechnungsprüfungsamt bereits geprüft, es bestehen keine Bedenken (An- lage 3). Anlagen: 1) Darstellung der finanziellen Auswirkungen 2) Erläuterungen Umsetzungsbeschluss Teil 1 – IT-Technik 3) Freigabe des Rechnungsprüfungsamtes in Kopie
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0778/2018
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 03.04.2018
- Erstellt
- 09.03.2018 10:48