Variantenprüfung Autofreie Trankgasse; gem Antrag Grüne, Die Linke, Die Partei und Klimafreunde
Gem. Antrag nach § 3 BV1 (Grüne) AN/0673/2021 vom 08.04.2021
Stand: Am 22.04.2021 in der Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) ungeändert beschlossen.
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Gem. Antrag nach § 3 (Grüne BV1)
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Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Fraktion Die Linke Die Partei Klimafreunde Herrn Bezirksbürgermeister Andreas Hupke Herrn Bürgeramtsleiter Dr. Ulrich Höver Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0673/2021 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 22.04.2021 Variantenprüfung Autofreie Trankgasse Wir bitten die Verwaltung, - bei der anstehenden Umplanung der Trankgasse eine Variante ohne motorisierten Verkehr zu planen. Die gesperrte Strecke soll von der Ecke Marzellenstraße bis zur Straße Am Domhof reichen und insb. den Tunnel umfassen. Die Zu- und Ausfahrt in das Parkhaus soll hierbei auf einer Seite gebündelt werden, prioritär auf der Ostein- fahrt in Richtung Rhein. Die Westeinfahrt soll als Radzufahrt für das ggf. einzurich- tende Radparken genutzt werden. Das Quartier rund um die Philharmonie / nördliche Altstadt soll über die Rheinuferstraße bzw. die Tunnel neben der Philharmonie zu- gänglich bleiben, das Quartier rund um die Komödien- und Rheinuferstraße von der Tunisstraße / Nord-Süd-Fahrt aus. - zu prüfen, welchen alternativen Nutzungen der Tunnel unter der Domtreppe zugeführt werden kann. Hierbei sollen durch die Kulturverwaltung ein Ausbau sowie insbeson- dere kulturelle Nutzungen geprüft werden. - In einem Verkehrsversuch im Sommer 2021 die Trankgasse für eine Dauer von mind. 3 Monaten für den motorisierten Verkehr zu sperren, die Verkehrsverlagerungen zu erfassen und die Ergebnisse den entsprechenden Gremien vorzustellen. Begründung Die Trankgasse mit ihrer Lage zwischen dem Hauptbahnhof und dem Kölner Dom ist eine der zentralen Straßen in Köln und ein wichtiges Entrée in die Stadt. Die Umplanung erhöht die Aufenthaltsqualität, beseitigt für Fußgänger*innen-Engstellen auf dem Gehweg vor dem Deichmannhaus / Excelsior Hotel Ernst, schafft eine barriere- und aufzugsfreie Verbindung vom Bahnhof in Richtung Innenstadt / Schildergasse sowie die Domplatte und für von Wes- ten kommende Radfahrende einen direkten Zugang zum Bahnhofsvorplatz. - 2 - Durch den direkten Bezug zum Weltkulturerbe Kölner Dom, aber auch durch die Qualität der anliegenden Bebauung hat sie einen hohen baukulturellen Wert und kann durch eine an- sprechende, menschenfreundliche Umgestaltung einen Beitrag zur Aufwertung des Weltkul- turerbes Kölner Dom haben. Mit der Tunnelröhre unter der Domtreppe gibt es eine momentan mindergenutzte Halle in zentraler Lage. Für diese soll im Rahmen der Umgestaltung die Kultur- und Liegenschafts- verwaltung der Stadt gemeinsam eine Alternativnutzung als Ausstellungshalle, durch eine bestehende städtische Institution oder in freier Trägerschaft, gefunden werden. Mit ihrem Beitrag zur Verschiebung des Modalsplits in Richtung Fuß- und Radverkehr ent- spricht die beauftragte Planung den Zielvorgaben von KölnMobil 2025. Die Erreichbarkeit für den Autoverkehr ist über die gute verkehrliche Anbindung der jeweiligen Gebiete von der Rheinuferstraße bzw. der Tunisstraße her gesichert. Antje Kosubek Michael Scheffer Sabine Kader Lea Horch Grüne Die Linke Die Partei Klimafreunde -
Sachstandsbericht 04-2022
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle / ___________________________ Vorlagen-Nummer AN/0673/2021 Stand: 05.04.2022 Sachstandsbericht Variantenprüfung Autofreie Trankgasse; gem Antrag Grüne, Die Linke, Die Partei und Klimafreunde Beschluss: Wir bitten die Verwaltung, - bei der anstehenden Umplanung der Trankgasse eine Variante ohne motorisierten Verkehr zu pla- nen. Die gesperrte Strecke soll von der Ecke Marzellenstraße bis zur Straße Am Domhof reichen und insb. den Tunnel umfassen. Die Zu- und Ausfahrt in das Parkhaus soll hierbei auf einer Seite gebün- delt werden, prioritär auf der Osteinfahrt in Richtung Rhein. Die Westeinfahrt soll als Radzufahrt für das ggf. einzurichtende Radparken genutzt werden. Das Quartier rund um die Philharmonie / nördli- che Altstadt soll über die Rheinuferstraße bzw. die Tunnel neben der Philharmonie zugänglich blei- ben, das Quartier rund um die Komödien- und Rheinuferstraße von der Tunisstraße / Nord-Süd-Fahrt aus. - zu prüfen, welchen alternativen Nutzungen der Tunnel unter der Domtreppe zugeführt werden kann. Hierbei sollen durch die Kulturverwaltung ein Ausbau sowie insbesondere kulturelle Nutzungen ge- prüft werden. - In einem Verkehrsversuch im Sommer 2021 die Trankgasse für eine Dauer von mind. 3 Monaten für den motorisierten Verkehr zu sperren, die Verkehrsverlagerungen zu erfassen und die Ergebnisse den entsprechenden Gremien vorzustellen. Status in Bearbeitung erledigt Aktueller Bearbeitungsstand: Sachstand April 2022: Die Verwaltung hat ihre Überlegungen zur verkehrlichen Optimierung am 30.11.2021 in einem Fach- gespräch den politischen Gremien vorgestellt. Auf dieser Grundlage wird zurzeit eine Beschlussvorla- ge erarbeitet, die vorsieht, dass im Rahmen der Baumaßnahme Domsockel eine autofreie Verkehrs- führung als Versuch eingerichtet wird und die Verwaltung beauftragt, eine dauerhafte Lösung zu pla- nen. Die genannten Anregungen und Prüfaufträge werden dann in diesen Planungen berücksichtigt. Nächste Schritte: Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: 2
Beratungsverlauf
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22.04.2021
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 5.2.2, Entscheidung. Ergebnis: ungeändert beschlossen
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