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AN/1039/2017

Pendlerverkehr per Fahrrad – Radverbindung Hürth-Köln

Die Linke. Anfrage nach § 4 06.07.2017

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 28.09.2017, TOP 4.5

Linke Anfrage nach § 4

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Stadt Hürth_Mitteilungsvorlage_198-2017

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Linke Anfrage nach § 4

2100 Zeichen

Rathaus, Spanischer Bau 
 50667 Köln 
Postanschrift: 
Postfach 103564 · 50475 Köln 
Tel: 0221/221-27840 · Fax: 0221/221-27841 
E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de 
Fraktionsvorstand 
 
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 06.07.2017 
AN/1039/2017 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Rat 11.07.2017 
 
Pendlerverkehr per Fahrrad – Radverbindung Hürth-Köln 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
die Fraktion DIE LINKE bittet Sie, die folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden 
Ratssitzung zu nehmen: 
Die Stadt Hürth plant eine Radverbindung von Hürth-Fischenich bis an die Kölner Stadtgrenze. Es 
wird dabei an eine Aufzweigung gedacht. Der eine Ast führt entlang der Linie 18 (siehe hierzu die 
beigefügte Mitteilung für den Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr der Stadt Hürth), der 
zweite Ast entlang der Regionalbahnlinie. 
Die zu schaffende Radverbindung wird in Hürth auch als Pendlerstrecke betrachtet. In dieser 
Funktion könnte sie einen wichtigen Beitrag dazu leisten, motorisierte Pendlerverkehre zwischen 
Köln und Hürth zu ersetzen und die Verkehrsprobleme im Kölner Südwesten abzumildern. 
Damit die Verbindung diese Funktion erfüllen kann, ist ein attraktiver und leistungsfähiger 
Anschluss auf Kölner Gebiet notwendig. Um eine möglichst hohe Attraktivität und 
Leistungsfähigkeit der Radverbindung zu erreichen, wäre ein Ausbau dieser Radverbindung nach 
den Maßgaben eines Radschnellweges zu wünschen. 
In diesem Zusammenhang stellt die Fraktion DIE LINKE die folgenden Fragen: 
1. Sind der Verwaltung der Stadt Köln die Pläne der Stadt Hürth für einen Radschnellweg von 
Hürth-Fischenich nach Köln bekannt? 
2. Welche Möglichkeiten für einen Anschluss auf Kölner Gebiet – nach Möglichkeit nach den 
Maßgaben für Radschnellwege – sieht die Verwaltung?

3. Auf welche Weise und in welchen organisatorischen Strukturen kann eine erfolgreiche 
Zusammenarbeit der Kommunen Hürth und Köln in diesem Zusammenhang bewerkstelligt 
werden? 
Mit freundlichen Grüßen 
Gez. 
Michael Weisenstein 
Geschäftsführer 
Fraktion DIE LINKE

Stadt Hürth_Mitteilungsvorlage_198-2017

2421 Zeichen

Seite 1 
Stadt Hürth 
Der Bürgermeister 
 
 
 
  
 
Mitteilung 
Vorlage-Nr. 
198/2017 
 
öffentlich 
 
Federführung Sachbearbeiter/in Datum 
Amt für Planung, Vermes-
sung und Umwelt 
Metternich, Nicole 03.04.2017 
Beratungsfolge – Gremium TOP Sitzungstermin 
Ausschuss für Planung, Umwelt und 
Verkehr 
17/3/9.2 25.04.2017 
 
Bezeichnung: 
 
Radwegverbindung entlang der Linie 18 zwischen Fischenich und Köln 
hier: Sachstandsbericht 
 
Sachverhalt: 
 
Die Vorzugsvariante zur Herstellung eines Radweges o. ä. sieht eine Verbindung entlang 
der Linie 18 zwischen Fischenich und Hermülheim vor. Hierzu müssen u. a. der Grunder-
werb sowie die Lückenschlüsse geklärt werden. 
Eine Radwegeverbindung parallel zum Brückenbauwerk 4 (BW 4 der Linie 18 über die  
B 265n) ist grundsätzlich technisch und rechtlich nach dem heutigen Kenntnisstand real i-
sierbar. 
Hierzu haben mit der Häfen- und Güterverkehr Köln AG (HGK) und mit dem Landesbe-
trieb Straßenbau NRW (LBS) Gespräche stattgefunden.  
Ein direktes Ankoppeln an das BW 4 bzw. eine Verbreiterung des Brückenbauwerks lässt 
sich nicht realisieren.  
Gegen den Ausbau einer separaten Radwegebrücke parallel zum BW 4 bestehen unter 
Einhaltung der technischen Vorschriften seitens der HGK und dem LBS keine Bedenken. 
Hier soll auch das Gestaltungshandbuch zu den Bauwerken der B 265n Berücksichtigung 
finden. 
Die geplante Radwegeverbindung inkl. des Brückenbauwerks stellt eine Planung Dritter 
(Stadt Hürth) dar und ist insofern nur als Ergänzung zur Planfeststellung zu sehen. 
 
Der Brückenbau der Radwegeverbindung ist prinzipiell auch nach Fertigstellung der 
B 265n möglich, es wird aber eine Umsetzung im Zuge des Bauablaufs zur Ortsumgehung 
vor Verkehrsfreigabe angestrebt. 
Zurzeit werden seitens der Verwaltung die Aufgabenstellung zur Variantenuntersuchung 
aufgestellt sowie der Einsatz von Fördermitteln geprüft. 
 
Um im Bereich der Ortsumgehung die Verbindung inkl. Brückenbauwerk noch innerhalb 
des Bauablauf der B 265n realisieren zu können, sollen die Variantenuntersuchung, die 
Erlangung des Baurechts sowie die erforderliche Brückenbauwerksplanung zeitnah und 
parallel vergeben bzw. eingeleitet werden.

Vorlage-Nr.: 198/2017 - 
 
Radwegverbindung entlang der Linie 18 zwischen Fischenich und Köln  
hier: Sachstandsbericht 
 
  Seite 2 von 2 
 
 
 
 
Anlage(n) Nein 
 
 
 
 
_________________________________ 
Unterschrift Fachbereichsleiter

Beratungsverlauf (1)

28.09.2017 Rat
TOP 4.5 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1039/2017
Typ
Die Linke. Anfrage nach § 4
Datum
06.07.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27