V/0101/2008
Aktualisierungen zum Geschäftsbericht des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien zu Beginn des J
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Anlage - Übersicht Personal und Organisation des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien
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Berichtsvorlage
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V/0101/2008 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Betrifft Aktualisierungen zum Geschäftsbericht des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien zu Beginn des Jahres 2008 (Beratungsschwerpunkte, Finanzen, Organisation, Personal) Beratungsfolge 28.02.2008 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht Bericht: Mit dem Geschäftsbericht existiert seit 2003 ein Berichtswesen, das periodisch und umfassend Auskunft über Leistungsdaten und Ressourcen des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien gibt. Darüber hinaus sollen dem Fachausschuss zu Beginn des neuen Jahres und im Vorfeld der diesjährigen Etatberatungen aktuelle Hinweise zu einigen ausgewählten Aspekten vorgelegt wer- den. Diese beziehen sich auf ♦ Arbeits- und Beratungsschwerpunkte des neuen Jahres, ♦ Erläuterungen zum Etatentwurf 2008 sowie ♦ Anmerkungen zur Organisation des Amtes und zum Stellenplanentwurf 2008. Gleichzeitig soll damit die im Jahr 1996 aufgenommene Berichterstattung zu den wichtigsten Entwicklungen in den Bereichen Organisation, Finanzen und Personalressourcen der städtischen Kinder- und Jugendhilfe fortgesetzt werden, um vor der Etatsitzung die Gesamtausstattung bera- ten zu können. Ziel der Aussprache soll eine Bewertung sein, ob die erforderlichen Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe in ihrer Gesamtheit durch die Stadt Münster mit dem vorhandenen Res- sourcenrahmen realisiert werden können. 1. Arbeits- und Beratungsschwerpunkte 2008 Die Verwalt ung hat auf Grund von Beschlüssen des Rates und seiner Gremien sowie orientiert am internen Arbeitsprogramm und den fachlichen Schwerpunkten für das neue Jahr ein Bera- tungsprogramm für den Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien zusammengestellt. Zu den unten aufgeführten Themen wird sie im Jahr 2008 die erforderlichen Berichts- oder Be- schlussvorlagen erarbeiten und dem Ausschuss zur Beratung bzw. zur Entscheidung vorlegen. Vorlagen-Nr.: V/0101/2008 Auskunft erteilt: Herr Schoor Ruf: 51 02 E-Mail: SchoorW@stadt-muenster.de Datum: 25.01.2008 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0101/2008 Es ist für die einzelnen Themen - soweit dies zum jetzigen Zeitpunkt schon möglich ist - ein Zeit- rahmen angegeben (Quartale I, II, III oder IV). Dieser kann sich jedoch ändern, wenn auf Grund von aktuellen Entwicklungen oder Anforderungen andere Prioritäten berücksichtigt werden müs- sen. Wie in der Vergangenheit wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die mit der Bearbeitung der Themen verbundenen Aufgaben, insbesondere zur Vorbereitung und Umsetzung der Be- schlüsse, von der Verwaltung neben der täglichen Aufgabenerfüllung mit ihren umfangreichen fachlichen Fragestellungen geleistet werden müssen. Bei den sehr begrenzten finanziellen und personellen Ressourcen gilt, dass die Umsetzung notwendiger Maßnahmen Vorrang gegenüber der Vorlage von Berichten haben muss. ♦ Infrastrukturplanung ¾ Neubau einer Kombinationseinrichtung für Kinder, Jugendliche und Familien in Sprakel (nördlich Landwehr) - Kindertageseinrichtung und Einrichtung der Kinder- und Jugend- arbeit unter einem Dach (I) ¾ Errichtungsbeschluss und Finanzierung ei ner Kindertageseinrichtung im Stadtteil Wolbeck (II) ♦ Tagesbetreuung für Kinder ¾ Umsetzung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) / Städtisches u3-Ausbauprogramm - finanzielle Gesamtentwicklung (I) ¾ Perspektiven der Hortentwicklung in Münster ab dem 01.08.2008 - Umsetzung des Konzepts Förderhort (I) ¾ Errichtungsbeschluss Kinderhort Berg Fidel (II) ¾ Neufassung „Allgemeine Bedingungen für den Besuch der Tageseinrichtungen für Kinder in der Trägerschaft der Stadt Münster“ (II) ¾ Kinderbildungsgesetz (KiBiz) - Auswertung der Einführungsphase und Überprüfung der Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen unter Berücksichtigung der Betreuungszeiten sowie der Kostenbeiträge zur Kindertagespflege (II) ¾ Bedarfsanpassungen und Umstrukturierungen in Kindertageseinrichtungen gemäß KiBiz und im Rahmen der Umsetzung des u3-Programms (II) ¾ Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren - Umsetzung zum Kindergartenjahr 2008/2009 (II) ¾ Bericht zur Tagesbetreuung für Kinder in Münster für das Kindergartenjahr 2008/2009 (III) ¾ Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements in Münsteraner Kindertageseinrichtungen (QUAMS) (IV) ♦ Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit ¾ Münsteraner Kinder- und Jugendförderplan 2007 bis 2009 - Bereiche erzieherischer Kinder- und Jugendschutz und Jugendsozialarbeit (II) 3 V/0101/2008 ¾ Aufsuchende Cliquenarbeit in der Stadt Münster - ein Konzept zur Frühintervention (III) ¾ Bericht über das Projekt Schulverweigerung (II) ¾ Jugendrat der Stadt Münster - Erfahrungsbericht als Grundlage für die Entscheidung über die dauerhafte Einrichtung eines Jugendrates in der Stadt Münster (III) ♦ AIM jugend+ ¾ Förderung von Maßnahmen der Jugendberufshilfe - einschließlich Bericht zur Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit in Münster (I) ¾ Jahresbericht 2007 der Stadtteilwerkstatt Nord (I) ♦ Familienförderung / Familien- und Erziehungshilfen ¾ Bericht „Hilfen zur Erziehung“ (III) ¾ Rahmenkonzept Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung in Münster; Teil V „Teilstationäre Hilfen“ (IV) ¾ Bericht über den Verlauf und die Ergebnisse des Präventionskonzepts für Coerde (II) ¾ Konzept eines sozialen Frühwarnsystems für Münster (III) ♦ Schule und Jugendhilfe ¾ Offene Ganztagsschule - Entwicklung der Betreuungsplätze im Schuljahr 2008/2009, Änderung der Entgeltordnung „Förder- und Betreuungsangebote für Schüler/innen an Grund- und Förderschulen und an offenen Ganztagsschulen im Primarbereich“ (II) ¾ Weiterentwicklung der Sprachförderung für Kinder in Münster - Entwicklung von Handlungsvorschlägen und Darstellung der Mittelbedarfe (III) ¾ Umsetzung des Projektes „Kitas und Schulen bewegen“ (III) ♦ Soziales / Gesundheit ¾ Berichtsvorlage zum Projekt „Gesund aufwachsen in Münster“ (II) ¾ Berichtsvorlage zum Projekt „Aufsuchende Gesundheitshilfen/Familienhebamme“ (III) ¾ Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide; u. a. Programmverlängerung bis 2010 (I) ¾ Geschäftsberichte des Sozialamtes und des Gesundheitsamtes (II) ♦ Weitere Aufgabenbereiche ¾ Beratung des Haushaltsplan-Entwurfs 2008 - Mittelfristiger Ergebnis- und Finanzplan bis 2011 (I) ¾ Geschäftsbericht 2007 des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien und Jahresbericht des Familienbüros (II) 4 V/0101/2008 2. Erläuterungen zum Etatentwurf 2008 Mit dem Haushaltsplan 2008 findet der Umstellungsprozess von der Kameralistik auf die Doppik, also auf das Neue Kommunale Finanzmanagement (NKF), für die Stadt Münster seinen Ab- schluss. Damit gelten auch für den Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe erstmals und ausschließlich die Regelungen des NKF für die Haushaltsplanung und -bewirtschaftung. Ziel der Reform ist es, die Steuerung des am Ressourceneinsatz orientierten Systems abzulösen und stattdessen am Ergebnis auszurichten. Dabei bleibt der Haushaltsplan auch weiterhin Grundlage für die politischen Planungen und Entscheidungen. Änderungen zur alten kameralen Form ergeben sich allerdings hinsichtlich der Darstellungsform und des Detaillierungsgrades. Haushaltsgliederung Im NKF ist der Haushalt produktorientiert gegliedert, das heißt, er untergliedert sich in die 17 lan- desrechtlich verbindlich vorgeschriebenen Produktbereiche. Unterhalb der Produktbereiche wur- den Produktgruppen als Teilhaushalte (Budgets) definiert. Für den Etat des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien - den neuen Produktbereich 06 „Kinder-, Jugend- und Familienhilfe“ - bedeutet dies die Einteilung nach den folgenden fünf Produktgruppen: ♦ PG 0601 Förderung von Kindern in Tagesbetreuung Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege ergänzen die Förderung des Kindes in der Familie frühzeitig und unterstützen Eltern in der Erziehungsaufgabe. Die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes sowie die Beratung und Information der Eltern ge- hören zu den Kernaufgaben, wobei die Zusammenarbeit von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege gefördert werden soll. ♦ PG 0602 Kinder- und Jugendarbeit Kinder- und Jugendarbeit gliedert sich in Einrichtungen mit außerschulischen Angeboten, aufsuchender Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendverbandsarbeit. Die Angebote von freien Trägern und dem öffentlichen Träger der Jugendhilfe tragen durch ein breites Ange- botsspektrum und ein hohes Maß an Mitbesti mmung zur Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsfindung von Kindern und Jugendlichen bei. ♦ PG 0603 Förderung von benachteiligten jungen Menschen Junge Menschen, die aufgrund von Arbeitslosigkeit, Lernschwierigkeiten, Drogenkonsum, Wohnungslosigkeit oder Migrationserfahrung individuell beeinträchtigt und/oder sozial be- nachteiligt sind, werden von freien Trägern und dem öffentlichen Träger der Jugendhilfe mit dem Ziel der Integration in Einzel- oder Gruppenmaßnahmen sowie in der Jugendbe- rufshilfe für ihre berufliche Ausbildung und Eingliederung in die Arbeitswelt gefördert. ♦ PG 0604 Familienförderung Familienförderung umfasst die allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie, z. B. durch Bildungs- und Beratungsangebote zur Vermittlung erzieherischer Kompetenz sowie zur Stärkung des Selbsthilfepotentials. Das Ziel „Familien sollen sich in Münster wohlfüh- len“ ist strategischer und fachlicher Orientierungsrahmen, um jungen Menschen und deren Familien die Angebote zu bieten, die sie für ihre Entwicklung und soziale Eingebundenheit in dieser Stadt benötigen. ♦ PG 0605 Erzieherische und wirtschaftliche Hilfen für Familien Die Leistungen dieser komplexen Produktgruppe umfassen den gesamten pädagogischen und wirtschaftlichen Bereich der ambulanten und stationären Hilfen zur Erziehung, der 5 V/0101/2008 Eingliederungshilfen und Adoptionsaufgaben. Ferner gehören dazu die aufsuchenden Tä- tigkeiten der Bezirkssozialarbeit in den Stadtteilen, die Wahrnehmung der Gerichtshilfen und des Kinderschutzes. Ebenso zählen dazu die Aufgaben der Betreuungsbehörde, der Schwangerschaftsberatung, der Beistandschaften und des Unterhaltsvorschusses. Ergebnis- und Finanzplan Der Ergebnisplan steht im Mittelpunkt der kommunalen Haushaltswirtschaft. Er enthält alle erwar- teten Ressourcenzuwächse (Erträge) und voraussichtlichen Ressourcenverbräuche (Aufwen- dungen), die im Zusammenhang mit der kommunalen Leistungserbringung entstehen. Die Erträ- ge und Aufwendungen werden nach Arten differenziert und in einzelnen Positionen ausgewiesen. Für jede der genannten Produktgruppen führt der Ergebnisplan summarisch die prognostizierten Erträge und Aufwendungen in folgenden Kategorien (Zeilen) auf: ♦ Erträge 03 Sonstige Transfererträge 04 Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 05 Privatrechtliche Leistungsentgelte 06 Kostenerstattungen und Kostenumlagen 07 Sonstige ordentliche Erträge ♦ Aufwendungen 11 Personalaufwendungen 12 Versorgungsaufwendungen 13 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 14 Bilanzielle Abschreibungen 15 Transferaufwendungen 16 Sonstige ordentliche Aufwendungen Ergänzt wird die Darstellung der Aufwendungen in einer Anlage zum Haushaltsplan durch den so genannten Zuschussbericht, einen Bericht über Zuwendungen an Dritte, der eine Übersicht über die Höhe der Zuschüsse des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien an Vereine, Vereini- gungen und Verbände bietet. Die aufgeführten Zuschüsse sind grundsätzlich in den Transferauf- wendungen (Zeile 15 des Teilergebnisplans) enthalten. Der Finanzplan enthält die Daten der geplanten Ein- bzw. Auszahlungen für investive Maßnah- men, die - in der Regel als Beschaffung oder Baumaßnahme - das Vermögen der Kommune ver- ändern, soweit es sich nicht um reine Bauunterhaltung, Ersatzbeschaffungen oder Verbrauchsgü- ter handelt. Die Teilfinanzpläne entsprechen damit im Wesentlichen dem früheren Vermögens- haushalt. Die haushaltswirtschaftlichen Effekte von Investitionen werden wiederum - und dass ist mit der Einführung des NKF neu - im Ergebnisplan aufgezeigt (Zeile 14 des Teilergebnisplans). Investiti- onen unterliegen in der Regel einem Werteverzehr, der durch die Abnutzung des Anlagevermö- gens hervorgerufen wird. Diese Abschreibungen wirken sich nunmehr belastend auf das Jahres- ergebnis aus und erschweren den Haushaltsausgleich. Outputorientierung Im Mittelpunkt stehen neben den Finanzdaten auch die für die ergebnisorientierte Steuerung wichtigen Vorschläge der Verwaltung zu den Produktzielen (Outputorientierung). Die definierten Produktgruppen und Produkte sind nach einem einheitlichen Raster beschrieben worden. 6 V/0101/2008 Wesentliche Inhalte dieser Beschreibungen sind Ziele und Zielkennzahlen als Kernelemente zu- künftiger kommunaler Steuerungsentscheidungen. Während der Produktplan und die Produktbe- schreibungen hierbei weitgehend unterstützende Funktion haben, sollen Ziele und Zielkennzah- len zu Kernelementen der neuen Steuerung werden. Darstellung der Finanzentwicklung Durch den Bruch in der Haushaltssystematik kann an dieser Stelle anders als in den Vorjahren noch nicht die aktuelle Finanzsituation der Kinder- und Jugendhilfe in Beziehung zur bisherigen Entwicklung dargestellt werden. Dementsprechend kann zur jährlichen Entwicklung auch kein begleitendes Datenblatt erstellt werden. Der neue NKF-Haushalt weist zunächst nur die Ansätze für das Haushaltsjahr 2008 sowie die Jahre der mittelfristigen Finanzplanung aus. Perspektivisch wird jedoch mit der Abbildung von insgesamt sechs Haushaltsjahren wieder eine positionenscharfe Zeitreihenanalyse ermöglicht, die an die frühere Darstellungsform anknüpfen und einen summarischen Überblick über wesentliche finanzielle Entwicklungen in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe bieten soll. 3. Organisation des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien Die aktuellen Strukturen des Amtes, d. h. welche Organisationseinheiten mit welchen Funktionen an der Bereitstellung seiner Leistungen mitwirken (Aufbauorganisation), sowie die zum Jahres- wechsel Beschäftigten sind in den als Anlage beigefügten Übersichten dargestellt. Als wesentliche Veränderungen des abgelaufenen Jahres ist hinzuweisen auf ♦ die am 24.01.2007 gewählten Jugendforen, die Delegierte in den Jugendrat der Stadt Münster entsenden (Vorlage V/0116/2007). Aus seiner Mitte nehmen Vertreter/innen mit Rede- und Antragsrecht auch an den Sitzungen des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien teil. ♦ die Auflösung der bisherigen AG 1 „Kinderfreundlichkeit / Kinderbeteiligung“ und die Wei- terentwicklung der früheren AG 7 „Mädchen“ zur neuen AG 1 „Mädchen und Jungen / Gender“ (Vorlage V/0569/2007). ♦ die neuen Angebote des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien: ¾ Mit dem durch Sponsorenmittel und Ressourcen der AIM jugend+ finanzierten „Projekt Schulverweigerung“ sollen schulabstinente Jugendliche an allen Schulen in Münster schnell erreicht werden. Vorrangiges Ziel ist die baldige Reintegration in das Regelschul- system. In enger Kooperation mit dem komm unalen Sozialdienst und weiteren Fachkräf- ten sollen adäquate Hilfsmöglichkeiten erarbeitet werden. ¾ Mit Auflösung der Versorgungsämter zum 31.12.2007 wurden die Aufgaben nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz auf die Kreise und kreisfreien Städte übertragen. Das Angebot wird in Münster jetzt durch die Abteilung Familien- und Erziehungshilfen des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien gesichert. 7 V/0101/2008 4. Stellenplanentwurf 2008 Der Verwaltungsentwurf des Stellenplans 2008 weist erstmals seit Jahren per Saldo wieder einen Zuwachs an Stellen aus. Bezogen auf das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien bedeutet dies nach den einschlägigen Beschlüssen des Rates bzw. der Vorschläge der Verwaltung neues Personal für Bereits durch frühere Ratsbeschlüsse entschieden: ♦ den Ausbau des Platzangebotes für unter dreijährige Kinder (Kita Drei Eichen; 4,17 Stel- len), ♦ die administrative Begleitung der Umsetzung des u-3-Programms (3,51 Stellen, bislang nur temporär besetzt), ♦ die Absicherung der Angebote am Stadthaus 1 (Sandspielplatz und Kurzzeitbetreuung; Umwandlung einer befristeten Stelle), ♦ die Durchführung der Aufgaben nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (Über- nahme von Beschäftigten des Landes), Mit dem Etat 2008 zu beschließen: ♦ die fallübergreifende präventive Kindersch utzarbeit im Kommunalen Sozialdienst (5 * 0,5 Stellen) und ♦ die Frühförderung psychiatrisch auffälliger Erstklässler in der Richard-von-Weizsäcker- Schule (0,5 Stelle). 5. Ausblick Da mit dem Geschäftsbericht des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien zwischenzeitlich ein Berichtswesen entwickelt wurde, das systematisch Grundinformationen über zahlreiche Leis- tungen, Ziele, Ressourcenverbräuche und Kennzahlen aufweist, konzentriert sich die aktuelle Vorlage auf einige wichtige Neuerungen (update). Das Erscheinen des neuen Geschäftsberichts und seine Beratung im Ausschuss sind für Frühsommer 2008 geplant. I.V. gez. Dr. Hanke Stadträtin Anlagen: Organisation und Personal
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (3)
- Brüningheide
- Kinderhaus
- Drei Eichen
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0101/2008
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 30.01.2008
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37