V/0597/2005
Umgestaltung Außenanlagen Ludgerusschule Hiltrup,
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beschlussvorlage
6251 Zeichen
DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Grünflächen und Umweltschutz Betrifft Umgestaltung Außenanlagen Ludgerusschule Hiltrup, Bau eines Mehrzweckspielfeldes mit Nebenflächen Beratungsfolge 01.09.2005 Sportausschuss Vorberatung 08.09.2005 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Entscheidung Beschlussvorschlag: Sachentscheidung: 1. Der Planung und Bauausführung zur Umgestaltung der Außenanlagen, Mehrzweckspielfeld mit Nebenflächen, an der Ludgerusschule in Hiltrup wird gemäß Plan Nr. S 104/1 vom 09.06.2005 zugestimmt. Kosten/Folgekosten Es wird zur Kenntnis genommen, dass Baukosten in Höhe von 102.000,- Euro entstehen. Die Fol- gekosten der Außenanlagen erhöhen sich um ca. 120,- Euro/ Jahr. Finanzierung/Mittelbereitstellung Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: Ausgaben Haush.- stelle Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkung 2100.960.1790.4 Baukosten Ludgerusschule Hiltrup, Umgestaltung Außenanlagen 2005 100.000,- 2950.960.0050.x Gestaltung von Schulanlagen 2005 2.000,- Insgesamt: 102.000,- Vorlagen-Nr.: V/0597/2005 Auskunft erteilt: Herr Knoche Ruf: 492 67 48 E-Mail: KnocheM@stadt-muenster.de Datum: 21.07.2005 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - Begründung: Die bestehende Rasenfläche der Ludgerusschule Hiltrup wird den Ansprüchen an die Nutzung als Ballspielfläche und Teil des Schulhofes nicht gerecht. Aufgrund der hohen Schülerzahl wird eine verschleißfeste Oberfläche erforderlich, die auch in den feuchteren Jahreszeiten nutzbar bleibt. Die Nutzung der bestehenden Rasenfläche ist als Ballspielplatz nur bei trockener Witterung möglich. Gleichzeitig, auch bedingt durch die hohe Schülerzahl, besteht Bedarf an ergänzenden Spielmög- lichkeiten, die im Randbereich des Spielfeldes untergebracht werden. Auch im Rahmen der Offe- nen Ganztagsschule/ Übermittag-Betreuung wird die Nutzung der Randbereiche möglich und sinn- voll. Zugleich ist die vorhandene Fläche aufgrund ihrer Lage in Bezug auf die Ludgerusschule, dem Jugendbegegnungszentrum und der Kindertagesstätte ein wichtiger Freiraum, der, bei entspre- chender Vorbereitung, für Zusammenkünfte, Feste etc. genutzt werden kann. Somit besitzt diese Freifläche auch eine kommunikationsfördernde Funktion zwischen den verschiedenen Gruppen der angrenzenden Einrichtungen, der bei der Planung und Ausstattung Rechnung getragen wer- den muss. Die Planung ist mit allen Beteiligten einvernehmlich abgestimmt. Lage: Die Ludgerusschule liegt am Westrand eines Wohngebietes im Stadtteil Münster-Hiltrup. Das Grundstück ist sowohl über die Straße “An der al ten Kirche“ als auch über den Rilkeweg über das Grundstück des Jugendbegegnungszentrums erreichbar. Im Norden, Osten und Süden grenzt Wohnbebauung an; im Westen verläuft die Straße “Mee- senstiege“. Daran schließt sich im Westen ein Einkaufszentrum an. In diesem Umfeld wird zukünf- tig ein Neubaugebiet entstehen. Der Schulhofbereich ist nach Norden über einen Verbindungsweg mit dem Schulhof verbunden, im Westen und Süden bestehen Zugangstore in den vorhandenen Zäunen zur Kindertagesstätte und zum JBZ. Konzeption: Die Planung des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz sieht für den genannten Bereich ein Mehrzweckspielfeld mit Kunststoffbelag und Nebenflächen vor, die punktuell mit kleinen Spielmög- lichkeiten ausgestattet, im Zusammenhang eine Ergänzung der vorhandenen Spiel- und Bewe- gungsräume darstellen werden. Es sind Sitzmöglichkeiten geplant, die ein “Zusammensitzen“ in Gruppen ermöglicht. Die Zugänglichkeit von den o.a. Einrichtungen auf den Platz bleibt erhalten. Das Niveau des Plat- zes wird auf die Höhe der Zugänge angehoben, um auch ein Befahren mit Rollstühlen zu gewähr- leisten. Ein umlaufender Weg um das Spielfeld gewährleistet die Zugänglichkeit. Kunststoffspielfeld: Das Kunststoffspielfeld selbst soll überwiegend für Bewegungsspiele genutzt werden. Es sind drei Linierungen für Fußball, Volleyball und Prellball geplant. Für das Fußballspiel werden Tore in der Größe von Handballtore vorgesehen. An den Kopfseiten und im Bereich der Ecken auch an den Längsseiten werden Ballfangzäune in notwendiger Höhe aufgestellt Randbereiche, Spielpunkte : Um die Erreichbarkeit des Platzes von allen Seiten zu gewährleisten, ist ein Umgangsweg geplant. Entlang der beiden Längsseiten des Platzes sind Sitzmöglichkeiten in Form von Betonquadern mit Holzsitzauflagen vorgesehen. - 3 - Der nördliche Randbereich weitet sich platzartig auf. Hier werden die Sitzmöglichkeiten durch klei- ne “Sitzinseln“ ergänzt, die in der gleichen Bauweise und mit den gleichen Materialien errichtet werden, wie die linearen Sitzquader. Die “Sitzinseln“ ermöglichen ein Sitzen in alle Richtungen und bieten Sitzgelegenheit in direkter Nähe der Spielpunkte. Die Spielpunkte stellen eine Ergänzung zu den auf dem Schulhof vorhandenen Spielgeräten dar. Es handelt sich dabei um ein Kleinkarussell und um ein Schwinggerät an dem Kinder einzeln oder in Gruppen Erfahrungen im Bereich Schwingen, Klettern, Wippen und Drehen machen können. Als Fallschutz wird hier der gleiche Kunststoffbelag vorgesehen wie auf dem Spielfeld, um harten Stürzen vorzubeugen. Die Spielpunkte sind durch Ballfangzäune gegen Bälle aus dem Spielfeldbereich geschützt. Zugangsweg Ludgerusschule, Jugendbegegnungszentrum: Um den Zugang vom Bereich “Offene Ganztagsschule“ der Ludgerusschule zum Jugendbegeg- nungszentrum auch für Materiallieferungen zu erleichtern, ist ein direkter Weg von der Nordseite des Grundstücks des JBZ bis zum Schulgebäude geplant. In den vorhandenen Zaun wird ein Tor eingebaut. Dimensionen: Gesamtfläche Bearbeitungsgebiet: ca. 915 m² Kunststoffflächen: ca. 395 m² Pflasterflächen: ca. 520 m² Baudurchführung: Die Arbeiten sollen im Oktober 2005 begonnen werden. Einschränkungen in der Umsetzung kön- nen sich jedoch beim Bau des Kunststoffbelages ergeben, da für den Einbau ein gewisses Tempe- raturniveau nötig ist. Der Kunststoffbelag würde, bei ungeeigneter Witterung, erst im Frühjahr auf- gebracht werden. I.V. gez. Joksch Stadtbaurat Anlagen: Entwurfsplan Außenanlagen i.M. 1:100
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Rilkeweg
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0597/2005
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 04.08.2005
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37