AN/0528/2024
Absenkung der Bordsteine an der Ampelanlage Clevischer Ring/B8, Richtung Düsseldorfer Straße, Höhe KVB-Bushaltestelle „Am Faulbach“
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Absenkung der Bordsteine am Faulbach
2463 Zeichen
SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
51065 Köln - Wiener Platz 2a
Gleichlautend an:
Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker
Rathaus Köln
Herrn Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs
Bezirksrathaus Köln-Mülheim
Köln, den 04.04.2024
Antrag zur nächsten Sitzung der Bezirksvertretung,
Absenkung der Bordsteine an der Ampelanlage Clevischer Ring/B8, Richtung
Düsseldorfer Straße, Höhe KVB-Bushaltestelle „Am Faulbach“
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,
die SPD- und CDU-Fraktion sowie die FDP in der Bezirksvertretung Mülheim bitten Sie,
nachstehenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der
Bezirksvertretung Mülheim zu setzen:
Beschluss:
.
Die Verwaltung wird beauftragt, die Bordsteine an der Ampelanlage Clevischer
Ring/B8, Richtung Düsseldorfer Straße, an der Höhe der KVB-Haltestelle „Am
Faulbach“ in 51061 Köln abzusenken und barrierefrei zu gestalten.
Begründung:
Die Bus-Haltestelle „Am Faulbach“ in Köln-Mülheim wird von vielen Bürgerinnen und
Bürgern genutzt, die in der sogenannten Weißen Siedlung und in der Siedlung
Stammheim Süd wohnen. Um dorthin zu gelangen ist es notwendig, die B8 zu queren.
Die extrem hohen Bordsteine auf beiden Seiten der Straße sowie auf der Mittelinsel
stellen eine erhebliche Gefahrenquelle sowohl für Geh- und Sehbehinderte, als auch
für Rollator- und Rollstuhlfahrer:innen und Bürger:innen mit Kinderwagen dar. Ohne
Hilfe sind die Bordsteine für Menschen im Rollstuhl kaum zu überwinden. Die Situation
wird über die in der Anlage 1 beigefügten Bilder verdeutlicht.
Zu einer barrierefreien Ausgestaltung dieser Fußgängerverkehrsfläche ist die
Absenkung der Bordsteine daher zwingend erforderlich.
Die gesetzlichen Bestimmungen schreiben inzwischen vor, dass der öffentliche
Straßenraum so zu planen und auszubauen ist, dass er auch
von Menschen mit Behinderungen eigenständig genutzt werden kann (Quelle: Stadt
Köln "Köln überwindet Barrieren. Eine Stadt für Alle").
Die barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs ist ein wichtiges
gesellschaftspolitisches Ziel. Bei der Gestaltung von Fußgängerverkehrsflächen sind die
Belange von mobilitätsbehinderten Menschen zu beachten.
gez. Alexander
Lünenbach
gez. Thomas Portz gez. Torsten Tücks
Alexander Lünenbach Thomas Portz Torsten Tücks
(SPD-
Fraktionsvorsitzender)
(CDU-
Fraktionsvorsitzender)
(FDP)
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0528/2024
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 09.04.2024
- Erstellt
- 09.04.2024 08:58