0433/2023
Stellungnahme zu einem Antrag der SPD Fraktion zum Thema "Endometriose als Krankheit bekannter machen" AN/0099/2023
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Stellungnahme zu einem Antrag (Ausschuss)
2569 Zeichen
Dezernat, Dienststelle V/53 Vorlagen-Nummer 01.02.2023 0433/2023 Stellungnahme zu einem Antrag öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 06.02.2023 Stellungnahme zu einem Antrag der SPD Fraktion zum Thema "Endometriose als Krankheit bekannter machen" AN/0099/2023 Die SPD-Fraktion stellt den folgenden Antrag AN/0099/2023: 1. Die Stadt Köln klärt öffentlich über Endometriose auf und sensibilisiert Multiplika- tor*innen, damit die Krankheit frühzeitiger erkannt wird. Über die durchgef ührten Maßnahmen der Aufklärung berichtet die Verwaltung einmal jährlich den Aus- schüssen für Gleichstellung und dem Gesundheitsausschuss. 2. Die Verwaltung schult in regelmäßigen Abständen ihre Mitarbeitenden, insbeson- dere auch die Mitarbeiter*innen in der Schwerbehindertenstelle, bei den Rettungs- diensten und beim Gesundheitsamt usw., die Kontakt zu den Betroffenen haben, damit diese nicht erst erklären müssen, an welcher Krankheit sie leiden und wie diese sich auswirkt (Sterilität, chronische Schmerzen usw.). Die Verwaltung nimmt dazu wie folgt Stellung: Zu Punkt 1: Für die öffentliche Sensibilisierung der Bevölkerung beispielsweise im Rahmen einer Veranstaltung müssten entsprechende personelle und finanzielle Mittel bereitgestellt werden. Das Gesundheitsamt kann im Rahmen der Gesundheitsgespräche eine entsprechen- de Veranstaltung für die Bevölkerung 1x jährlich ohne sich daraus ergebende Zusatz- kosten anbieten. Das Gesundheitsamt regt an, dass die Maßnahme mit Blick auf die beschränkten Personalressourcen jährlich reflektiert würde und bei mangelndem Inte- resse in der Bevölkerung nicht weitergeführt würde. Im Rahmen der Multiplikator*innen -Schulungen, die der Fachbereich im Arbeitsbe- reich Sexualpädagogik/Youthwork anbietet, wird bereits auch das Thema Endometrio- se thematisiert. Der Bedarf an Schulungen in diesem Bereich übersteigt seit langem die Kapazitäten. Ein Ausbau des Angebotes wäre daher wünschenswert. Hierfür wäre eine Zusetzung von Personal notwendig. Denkbar wäre beispielsweise ein Tandem von 2 VZÄ (Vollzeitäquivalenten) Fachkräf- 2 ten soziale Arbeit und 0,5 VZÄ Vollzeitäquivalenten Verwaltungskraft (ca. €146.054 (2VZÄ S12); €26.420 (0,5 VZÄ E5). Zu Punkt 2 Aus Sicht der Verwaltung ist dies zu befürworten. Ein solches Konzept gibt es zurzeit weder im Gesundheitsamt noch bei der Feuerwehr. Für ein Schulungskonzept in die- sem Ausmaß müssten personelle und finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden. Gez. Dr. Rau
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0433/2023
- Typ
- Stellungnahme zu e. Antrag (Ausschuss)
- Datum
- 01.02.2023
- Erstellt
- 31.01.2023 11:02