3541/2021
Monitoring des Beweidungskonzepts in der Rheinaue Worringen
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Beantwortung einer Anfrage (BV)
2263 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/57/571 AN/1983/2021 Vorlagen-Nummer 3541/2021 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 04.11.2021 Monitoring des Beweidungskonzepts in der Rheinaue Worringen AN/1983/2021 Aus Kreisen des NABU ist zu vernehmen, dass das vorgesehene Monitoring inzwischen durchgeführt wurde. Deshalb unsere Frage: 1. Wann wird das Ergebnis der Bezirksvertretung vorgelegt? 2. Warum wurde die Beweidung inzwischen aufgegeben? 3. Was wird unternommen, um die Ausbreitung des dort jetzt wuchernden hochgiftigen Jakobs- kreuzkrautes zu stoppen und zurück zu drängen? Antwort der Verwaltung: Zu Frage 1: Der Autobahn GmbH (ehemals Zuständigkeit Straßen NRW) liegt der fertige Bericht noch nicht vor. Ende des Jahres soll dieser zu Verfügung gestellt werden. Zu Frage 2: Der zuständige Landwirt musste aufgrund des starken Hochwassers die Glanrinder frühzeitig von der Weide nehmen, denn die Überschwemmung hatte dazu geführt, dass eine Schlammschicht die Be- weidungsflächen bedeckte. Nach Rücksprache mit dem Veterinäramt der Stadt Köln hätten die Flä- chen vor Wiederaufnahme der Beweidung zunächst auf Schadstoffe beprobt werden müssen. Mit dem Landesamt für Natur- und Verbrauchschutz (LANUV) wurde abgestimmt, dass bei augen- scheinlich erkennbarer Verschmutzung der Flächen mit Schlamm und Partikeln von einer Proben- nahme abzusehen ist, da die jeweiligen Analysen sehr zeitaufwändig und kostenintensiv sind und das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper in Krefeld aktuell eine Vielzahl von Proben bekommt. Nach Abstimmungen zwischen Straßen NRW und der Unteren Naturschutzbehör- de wurde daher entschieden, dass sich eine Beprobung für die restlichen 8 Wochen nicht lohnen würde. Die Beweidung wird im nächsten Jahr planmäßig fortgesetzt. Zu Frage 3: Im östlichen Bereich der Beweidungsfläche befindet sich die Einsaatfläche, die von der Biostation Bonn betreut wird. Diese Einsaatfläche sowie die angrenzenden Flächen sind vom Jakobskreuzkraut betroffen. Die Biostation Bonn wird nach Abstimmungen im Herbst oder nächsten Frühjahr die Pflan- zen per Hand entfernen.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3541/2021
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (BV)
- Datum
- 08.10.2021
- Erstellt
- 07.10.2021 13:20