V/0798/2005
Wohnen im Alter, Fortschreibung 2005
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Beschlussvorlage
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V/0798/2005
DER OBERBÜRGERMEISTER
Sozialamt
Betrifft
Wohnen im Alter, Fortschreibung 2005
Beratungsfolge
18.10.2005 Bezirksvertretung Münster-Nord Anhörung
18.10.2005 Bezirksvertretung Münster-Südost Anhörung
19.10.2005 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Vorberatung
19.10.2005 Ausländerbeirat Anhörung
25.10.2005 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung
27.10.2005 Bezirksvertretung Münster-Ost Anhörung
27.10.2005 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Anhörung
27.10.2005 Bezirksvertretung Münster-West Anhörung
03.11.2005 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Vorberatung
03.11.2005 Ausschuss für Gleichstellung Vorberatung
09.11.2005 Hauptausschuss Vorberatung
09.11.2005 Rat Entscheidung
Beschlussvorschlag:
1. Angesichts der Zunahme des Anteils älterer Menschen in Münster, ist es erforderlich,
Wohn- und Hilfeangebote nachfragegerecht bereitzustellen. Diese Angebote sind mit dem
Ziel einer generationengerechten Stadtentwicklung auf die individuellen Lebens- und Be-
dürfnislagen älterer Menschen auszurichten.
2. Die Verwaltung wird beauftragt:
2.1 den Runden Tisch für Wohnprojekte und Initiativen systematisch sowohl zu einer Informati-
onsbörse für interessierte Gruppen, Wohnungsunternehmen, bei Bedarf mit sozialen Trä-
gern und Pflegeeinrichtungen zu ergänzen, als auch zu einer Ansprech- und Servicestelle
für Initiativen und Projekte weiterzuentwickeln,
2.2 die Weiterentwicklung von Wohnformen im Alter gemeinsam mit den pflegerischen Diens-
ten und Einrichtungen im Rahmen der kommunalen Pflegeplanung im zweiten Halbjahr
2006 und danach jährlich darzustellen,
2.3 den in Handorf exemplarisch umgesetzten quar tiersbezogenen Ansatz, soweit möglich und
sachgerecht, auf andere Stadtteile Münsters mit der Perspektive zu übertragen, Wohnan-
Vorlagen-Nr.:
V/0798/2005
Auskunft erteilt:
Herr Schulze auf´m Hofe
Ruf:
492 50 25
E-Mail:
SchulzeT@stadt-muenster.de
Datum:
30.09.2005
Öffentliche Beschlussvorlage
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gebote für Seniorinnen und Senioren im Rahmen der Strategie „Neues Wohnen im Be-
stand“ zu schaffen,
2.4 die erweiterten Möglichkeiten der Wohnraumförderung des Landes NRW an der Schnitt-
stelle von Wohnen und Pflege bei der Investorenberatung gezielt aufzugreifen, um die Viel-
falt nachfragegerechter Wohnformen für Seniorinnen und Senioren bedarfsgerecht weiter-
zuentwickeln,
2.5 Dienstleistungspools und Betreutes Wohnen in die Entwicklung neuer Kooperationsformen
im Sektor Service-Wohnen zu Hause, auch in Verbindung von professionellen Dienstleis-
tungen mit ehrenamtlichen Tätigkeiten und Initiativen sowie mit der Wohnungswirtschaft zu
entwickeln.
3. Der stadtregionale Handlungsansatz, Förderinitiative Wohnen im Alter, wird befürwortet; die
Verwaltung wird beauftragt, im Dialog mit den Umlandgemeinden den Handlungsansatz
weiterzuentwickeln.
Kosten/Folgekosten
Es wird zur Kenntnis genommen, dass keine unmittelbaren Kosten und Folgekosten entstehen.
Begründung:
1. Antrags- und Beschlusslage
Mit der Vorlage Wohnen im Alter, Entwicklungen, Analysen, Strategien und Handlungsorientierun-
gen (Vorlagen-Nr.: 990/2002 vom 27.11.2002) und der Anlage 1 (Bericht „Wohnen im Alter“) als
Programmbaustein zum Handlungsprogramm Wohnen – Fortschreibung 2000 wurden die Anforde-
rungen für das Wohnen im Alter beschrieben und kommunale Handlungsziele entwickelt. Darüber
hinaus wurde der Stadtteil Handorf beispielhaft ausgewählt, um die Wirkungsweisen von Projekten
zum Wohnen im Alter auf die siedlungs- und sozialräumlichen Qualitäten im Stadtteil darzustellen.
Die Vorlage Handlungsprogramm Wohnen – Fortschreibung 2005 (Vorlagen-Nr.: V/0351/2005 vom
28.06.2005) verfolgt das Ziel, die „strategische Wohnstandortentwicklung“ als neues Handlungs-
feld in der Stadtpolitik zu verankern. Aufgabe der Verwaltung dabei ist es, geeignete Handlungs-
ansätze zu entwickeln, um den Auswirkungen der sich abzeichnenden demografischen Verände-
rungen auf die Wohnsiedlungsbestände und die Infrastruktur in den Stadtteilen und den innerstäd-
tischen Wohnquartieren zu begegnen.
Ferner hat der Hauptausschuss am 08.12.2004 die Verwaltung beauftragt, Umsetzungsmöglichkei-
ten und Perspektiven für die Entwicklung und Realisierung neuer Wohn- und Serviceformen für
Seniorinnen und Senioren systematisch zu prüfen und die Ergebnisse dem Rat nach Vorberatung
in der Pflegekonferenz und in den zuständigen Fachausschüssen in 2005 vorzulegen (Vorlage
V/0985/2004 vom 24.11.2004: Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL an den Rat Nr.
12/2004 vom 03.07.2004 „Weiterentwicklung der Handlungsstrategien zum Wohnen im Alter“).
Die Verwaltung kommt mit dieser Vorlage den Aufträgen und Empfehlungen nach. Zugleich wird
der Abschnitt „Wohnen im Alter“ des Handlungsprogramms Wohnen - Fortschreibung 2005, er-
gänzt und konkretisiert.
Im Zusammenhang mit der Beratung der Vorlage V/0407/2005 („Wohnen für Hilfe“) hat der Aus-
schuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung auf der Grundlage einer entsprechenden
Anregung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL vom 13.06.2005 die Verwaltung beauftragt,
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den Informations- und Beratungsservice im Zusammenhang mit der Entwicklung neuer Wohnfor-
men, insbesondere von alt und jung, zu bündeln. Auch dazu gibt diese Vorlage perspektivische
Hinweise.
2. Wohnformen im Alter
Wohnformen und Wohnangebote für ältere Menschen haben sich in den vergangenen Jahren be-
ständig weiterentwickelt. Die Zunahme der älteren Bevölkerung und die Differenzierung der Le-
bensformen kennzeichnen deren Veränderung und Entwicklung. Die verschiedenen Wohnformen
und Wohnbedingungen lassen sich z.B. nach der Form des Zusammenlebens, den individuellen
Bedürfnissen sowie der Organisation der Wohnform differenzieren. Diese vielfältigen Formen sind
grundsätzlich variabel kombinierbar, anpassungsfähig und durchlässig.
Formen des Zusammenlebens
Die Wohnsit
uation betrifft eine (nicht nur) für ältere Menschen wesentliche Dimension ihres Le-
bens. Der weitaus größte Anteil älterer Menschen wohnt nach dem Auszug der Kinder als Paar
oder nach dem Tod der Ehepartnerin oder des Ehepartners selbständig und unabhängig in der
bisherigen Wohnung. Nicht selten bewältigen und organisieren hochaltrige Menschen ihren Le-
bensalltag ohne Unterstützung selbständig. Die Häufigkeit des Mehrgenerationenwohnens in fami-
liären Strukturen nimmt bei zunehmender Singularisierung der Gesellschaft und der Wahrnehmung
von Selbständigkeit und Unabhängigkeit älterer Menschen, tendenziell ab und ist in der Praxis,
angesichts nachlassender familiärer Versorgungs- und Pflegepotentiale, oftmals nicht realisierbar.
Individuelle Wohnformen wie selbstorganisierte und gemeinschaftliche Wohnprojekte, integriertes
Wohnen, Mehrgenerationenwohnen oder Hausgemeinschaftsmodelle spielen bei der Wohnungs-
versorgung älterer Menschen z. Z. noch eine eher untergeordnete Rolle. Gemeinschaftsprojekte
werden, wie etwa das der „Bremer Stadtmusikanten“
1 in Wolbeck, von den künftigen Bewohnerin-
nen und Bewohnern selbst initiiert und in eigener Regie, mit Unterstützung der Verwaltung und
Wohnungswirtschaft geplant. Die Organisation des Gemeinschaftslebens und das Einkaufen pro-
fessioneller Hilfe liegen vollständig in der Hand der Bewohnerschaft. Unterschieden wird hier zwi-
schen den Varianten:
- Hausgemeinschaften, in denen Bewohnerinnen und Bewohner über einen eigenen Wohn-
bereich, eine abgeschlossene Wohnung verfügen,
- Wohngemeinschaften, in denen jedes Mitglied über einen persönlichen Bereich verfügt
- Nachbarschaftsgemeinschaften, die aus Zusammenschlüssen mehrerer Häuser, bzw.
Wohneinheiten besteht.
Gemeinschaftliche Wohnprojekte verfolgen das Ziel selbstbestimmt zu wohnen und zu leben. Se-
niorinnen und Senioren planen und gestalten den Wohnbereich aktiv mit, wie z.B. im Projekt „Ge-
meinsam Wohnen – Gemeinsam Älter Werden“ in der Grünen Gasse, das von der Stiftung Magda-
lenenhospital entwickelt wurde und z.Z. umgesetzt wird. Anregungen und Vorstellungen potentiel-
ler zukünftiger Bewohnerinnen und Bewohner wurden in Workshops aktiv erarbeitet und in die
Bauplanung eingebracht.
Individuelle Bedürfnisse
Die Anforderungen an
Wohnungen für Seniorinnen und Senioren lassen sich ferner danach unter-
scheiden ob bzw. inwieweit neben „Wohnen“ zusätzlichen Bedürfnissen begegnet werden muss.
Reguläre Wohneinheiten sind in der Regel nicht altengerecht und barrierefrei ausgestattet, können
aber durch professionelle Dienstleistungen im vorpflegerischen, komplementären und pflegeri-
1 Projekt steht kurz vor der Realisierung.
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schen Bereich sowie durch bauliche Maßnahmen bedürfnisgerecht ergänzt und ausgestattet wer-
den. Durch bauliche Anpassung, technische Ausstattung und Wohnumfeldverbesserungen werden
in Privathaushalten, auch im Rahmen von Bestandsinvestitionen in Mietwohnbeständen, barriere-
freie oder barrierearme Standards erreicht, die trotz eintretender Hilfe- und Pflegebedürftigkeit ein
Verbleiben in der eigenen Häuslichkeit ermöglichen.
In Münster fragen seit 1995 jährlich etwa 140 Haushalte Unterstützung durch die Wohnrauman-
passungsberatung im Informationsbüro Pflege nach. Durch technische und/oder bauliche Wohn-
umfeldverbesserungen werden sinnvolle und kostengünstige Lösungen umgesetzt, die entstehen-
der Hilfe- und Pflegebedürftigkeit begegnen. Genutzt werden hier die Leistungen der Kranken- und
Pflegekassen, der Eingliederungshilfe im Rahmen des SGB XII und des Förderprogramms „Alten-
freundliche Wohnungen“ der Stiftung Magdalenenhospital, welches seit 1987 jährlich 102.000 € für
ca. 40 Umbaumaßnahmen pro Jahr zur Verfügung stellt.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, durch professionelle Dienste, kontinuierliche Beratungs-
und Betreuungsleistungen, hauswirtschaftliche Leistungen und Pflegeleistungen „einzukaufen“.
Parallel dazu können Beratungs- und Unterstützungsleistungen im Rahmen des vom Sozialamt
und von der Stiftung Magdalenenhospital durchgeführten Modells „Von Mensch zu Mensch“ stadt-
teilbezogen abgefragt werden. Vorpflegerische und komplementäre Hilfe leisten gegenwärtig ganz
überwiegend Angehörige, Freunde oder Nachbarn, im übrigen professionelle soziale Dienste,
Pflegestationen und private Dienste. Es deutet sich allerdings eine Tendenz an, nach der beson-
ders jüngere Ältere weniger darauf vertrauen, dass sie Hilfestellung und Betreuung im Alter aus
dem Kreise ihrer Familie erhalten werden, als durch professionelle oder ehrenamtliche soziale
Dienste
2.
Organisation von Wohnformen
Unter dem Gesichtspun
kt der Organisation lassen sich Wohnformen für Seniorinnen und Senioren
wie folgt differenzieren:
- zusätzliche Serviceleistungen werden vor dem Hintergrund der eigenen Wünsche und Be-
dürfnisse selbst individuell organisiert,
- (bei Wohngemeinschaften:) Leistungen werden vor dem Hintergrund der eigenen Wünsche
und Bedürfnisse gemeinschaftlich organisiert,
- Leistungen werden durch Dritte organisiert.
Die zuletzt genannten Wohnformen (sog. Wohnformen mit hoher Versorgungssicherheit) stellen im
Gegensatz zu den selbst organisierten Wohnformen und Wohneinheiten, Betreuungs- und/oder
Hilfeangebote dar, die integraler Bestandteil des Wohnprojektes sind.
Ein größerer Teil der Seniorinnen und Senioren wünscht sich neben einer Wohnung mit barriere-
freien Ausstattungsstandards auch Kontakt- und Serviceangebote sowie Versorgungssicherheit bei
eintretender Hilfe und Pflegebedürftigkeit. Zu dieser Kategorie gehört in Münster eine breit gefä-
cherte Angebotspalette wohnungsbezogener Dienstleistungs-, Betreuungs- und Servicekonzepte
die Betreutes Wohnen/Wohnen mit Service ebenso umfasst wie Wohnresidenzen; der Leistungs-
umfang dieser Angebote ist höchst unterschiedlich und weist eine große Preisspanne auf.
Unterschieden wird zwischen Grund- (Grundpausc hale), wie Beratungs- und Vermittlungsleistun-
gen, soziale Betreuung, Freizeitangebote sowie die Notrufsicherung als Standardleistungen, und
Wahlleistungen wie hauswirtschaftliche Hilfen, Essensdienste, Reinigungsdienste, pflegerische
Hilfen oder Fahrdienste. Miet- und Betreuungsvertrag sind rechtlich aneinander gekoppelt.
2 Landtag Nordhein-Westfalen 2005: Situation und Zukunft der Pflege in NRW, Bericht der Enquête-
Kommission des Landtags Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, S. 345
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Die städtische Informationsbroschüre zu kombinierten Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere
Menschen in Münster und das „Qualitätssiegel Betreutes Wohnen für ältere Menschen Nordrhein-
Westfalen“ geben Auskunft zu den Bereichen Bauwerk und Umfeld, Grund- und Wahlservice sowie
Vertragsgestaltung. Darüber hinaus bietet die Servicestelle „Hilfen beim Umzug“
3 im Informations-
büro Pflege Beratung zu den Angeboten der Service-Wohn-Einrichtungen in Münster sowie zur
Vorbereitung, Organisation und Finanzierung von Umzügen.
Mit einem Bestand von 42.000 Service-Wohn-Einheiten in NRW liegt diese Wohnform für ältere
Menschen bezogen auf die Anzahl der über 65-Jährigen bei einem Versorgungsgrad von 1,3 %
4.
In Münster liegt bei etwa 1.200 betreuten Wohnungen ein Versorgungsverhältnis zum Personen-
kreis der 65 jährigen und älteren von ca. 2,6 % vor.
3. Quartiersbezogene Netzwerke
Die Wohnwünsche und
die Wohnmobilität älterer Menschen stehen in einem engen Zusammen-
hang mit dem Bedarf an vorpflegerischen und wohnbegleitenden Dienstleistungen wie hauswirt-
schaftlicher Unterstützung, Einkaufen, Behördengängen etc., die eine Aufrechterhaltung der selb-
ständigen Lebensführung in der eigenen Wohnung ermöglichen, wenn sich körperliche oder geisti-
ge Einschränkungen einstellen. Vorpflegerische Hilfen erübrigen einen Umzug oder einen Wechsel
in eine stationäre Pflegeeinrichtung oder zögern diesen wesentlich heraus. Abgesehen von den
Verbundleistungen im Bereich Wohnen mit Service gibt es in Münster eine zunehmende Zahl von
Anbietern, die stadtgebietsweit oder stadtteilbezogen solche vorpflegerischen Hilfen bereitstellen.
Mit Blick auf Wirksamkeit , Effizienz und Information ist es aus Sicht der Verwaltung geboten, sol-
che Dienstleistungsangebote, ferner Projekte wie „Von Mensch zu Mensch“, Beratungsangebote in
Begegnungsstätten, Bemühungen der Wohnungswirtschaft und Angebote der Wohlfahrtsverbände
in Stadtteil- bzw. quartiersbezogenen Netzwerken stärker zu bündeln. Darüber hinaus können sol-
che träger- und angebotsübergreifende Netzwerke neue Impulse für die Weiterentwicklung und
Ausgestaltung seniorenspezifischer Angebote und Programme vor Ort geben, mit Blick auf Woh-
nen und Service.
Die Implementierung stadtteil- und quartiersbezogener Netzwerke, die professionelle und ehren-
amtliche Angebote zu Dienstleistungspools bündeln, muss das Ziel der Wohnungs- und Sozialpoli-
tik der Stadt Münster sein. Die genaue Beobachtung und Auswertung geplanter Projekte wie
„Wohnzukunft für ältere und behinderte Menschen“
5 zur Stabilisierung der Bewohnerstruktur durch
die Bindung alteingesessener Bürgerinnen und Bürger des Stadtteiles Kinderhaus/Brüningheide
unter Berücksichtigung des demographisch absehbaren Bedarfes in der Siedlung, können rich-
tungsweisend für potentielle andere quartiersbezogene Projekte sein, die auch, aber nicht nur, auf
Bedarfe im Bereich „Wohnen im Alter“ fokussiert sind. Mit der baulichen Anpassung des Woh-
nungsbestandes kann ein adressatengeeignetes Wohnangebot perspektivisch als Betreutes Woh-
nen zu Hause oder als quartiersbezogenes Wohn- und Betreuungskonzept in einem von hoher
Besiedlung geprägten Stadtteil wie Kinderhaus/Brüningheide realisiert werden. Dabei sind sied-
lungsspezifische Bedarfe, wie z.B. die Int egration zugewanderter Menschen sowie die Betreuung
demenziell erkrankter Menschen in Haus- und Wohngemeinschaftsmodellen besonders zu be-
rücksichtigen.
Darüber hinaus wird, in den Empfehlungen des Arbeitskreises „Wohnen in Münster“ zum Hand-
lungsprogramm Wohnen der Stadt für die zunehmende Zahl älterer Menschen, die Zielvorgabe
formuliert, ein Wohnen im Quartier unter Bedingungen abnehmender Selbständigkeit und erforder-
3 Die Servicestelle ist ein Angebot des Amtes für Wohnungswesen.
4 vgl. S. 25, Alter gestaltet Zukunft, Datenreport, MGSFF NRW, Düsseldorf, 2004
5 vgl. Anlage zur Vorlage 0197/2005; Modellprojekt Soziale Stadt „Münster/Kinderhaus – Brüningheide“,
Projektblatt 1.03
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licher Pflege zu ermöglichen sowie ein integriertes Angebot zu schaffen. Zwei wesentliche Emp-
fehlungen werden ausgesprochen:
o Umbaukonzeptionen für bestehende Mietwohnungen/Wohngebiete durch Wohnungs-
baugesellschaften z.B. durch Moderationsverfahren zur Gewinnung von nachbarschaft-
licher Zustimmung vor Ort, Prämierung besonders gelungener Projekte,
o Bereitstellung integrierter Wohnkonzepte „aus einer Hand“ die den Wohnstandort mit
Versorgungsqualitäten unterschiedlicher Bedarfe kombiniert.
6
4. Kontakt- und Kooperationsgremium für privat initiierte Wohnprojekte
Die Beratungsangebote
in Münster, den Bereich Wohnen im Alter betreffend, bilden durch die
zentral angesiedelten professionellen Dienstleistungen in den Sektoren Wohnen, Service und
Pflege wie z.B. dem Projekt „Von Mensch zu Mensch“, dem kommunalen Sozialen Dienst, der ge-
rontopsychiatrischen Beratungsstelle, dem Informationsbüro Pflege mit der Pflegeberatung, der
Wohnraumanpassung und der Beratungsstelle Hilfen beim Umzug sowie der zum 01.07.2005 ein-
gerichteten Projektstelle „Wohnen für Hilfe – Wohnungspartnerschaften zwischen älteren und jun-
gen Menschen“
7, ein breites Spektrum ab.
Mit der Initiierung des Runden Tisches für Wohnprojekte und Initiativen im September 2004 wurde
ein Kommunikationsforum für Bürgerinnen und Bürger geschaffen, die sich in zunehmendem Ma-
ße für die Realisierung selbst initiierter gemeinschaftlicher Wohnformen stark machen. Diesem
städtischen Angebot liegt der Ansatz zugrunde, Eigenverantwortung, Engagement und Selbsthilfe-
potenzial seitens der Bürgerschaft zu stärken und die Entwicklung und Realisierung neuer Wohn-
formen mit den Möglichkeiten der Stadt Münster zu unterstützen. Im Vordergrund der bisher jährli-
chen Veranstaltung stehen dabei Vernetzung und Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten sowie
der Aufbau von Kontakten zu Kooperationspartnern aus Politik, Wohnungswirtschaft, Wohlfahrts-
und Seniorenverbänden. Die in diesem Prozess gewonnenen Informationen und Erkenntnisse
müssen auf kommunaler Ebene als erweiterte Grundlage für eine bedarfsorientierte Ausrichtung
künftiger Handlungsansätze genutzt werden. Ziel ist es, Angebotsstrukturen für die Zielgruppe „Äl-
terer“ am Markt künftig stärker als bisher an den im Wandel befindlichen Wohnbedürfnissen auszu-
richten. Diesen Ansatz gilt es im Rahmen der Aufgabenwahrnehmung der Verwaltung in den
Handlungsfeldern Bauland- Wohnungs- und Sozialpolitik weiter auszubauen. Dies entspricht u.a.
Intention und Auftragslage zum Ratsbeschluss zur Vorlage „Wohnen im Alter – Entwicklungen,
Strategien und Handlungsorientierungen.
Die beteiligten Fachbereiche begleiten realisierungsreife Projekte und bieten je nach Schwerpunkt
und individueller Zielsetzung im Einzelfall Unterstützung bei der Vernetzung und Koordination in-
novativer generationenübergreifender Initiativen und neue Wohnformen im Alter. Dabei gilt es im
Rahmen von Vernetzung und Unterstützung, Kooperationspartner aus Politik, Wohnungswirtschaft,
Investoren, Wohlfahrtsverbänden, bürgerschaftlicher Initiativen sowie Seniorenverbände gleicher-
maßen zu gewinnen.
5. Wohnraumförderprogramm
Mit den in 2004 verabschiedeten un
d zum 10.09.2005 durch Runderlass des Ministeriums für Bau-
en und Wohnen des Landes Nordrhein-Westfalen geänderten Wohnraumförderbestimmungen des
Landes Nordrhein-Westfalen sind u.a. Haushalte älterer und/oder pflegebedürftiger Personen mit
geringem Einkommen, die sich am Wohnungsma rkt nicht angemessen mit Wohnraum versorgen
können und auf Unterstützung angewiesen sind, angesprochen. In Münster existieren aktuell
6 vgl. Arbeitskreis „Wohnen in Münster“, Dokumentation der 3. Sitzung am 6. April 2005
7 vgl. Vorlage V/0407/2005 vom 17.05.2005
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sechs Projekte 8 (Betreutes Wohnen, ambulant betreutes Wohnen für demenzkranke Menschen,
Wohngruppenmodelle) in Gievenbeck, Coerde, Wolbeck, Albachten, Roxel und Nienberge, die
sich in der Planungs- bzw. unmittelbaren Bauphase befinden und aus Mitteln des Wohnraumför-
derprogramms teilfinanziert werden.
Aus Sicht der Verwaltung muss die Neuausrichtung der Wohnraumförderangebote an der Schnitt-
stelle von Wohnen und Pflege gezielt für das Handlungsprogramm Wohnen im Alter genutzt wer-
den. Insbesondere bauliche Konzepte und Raumprogramme des Gruppenwohnens für demenziell
Erkrankte und solitär betreute barrierefreie Wohnungen sind als sinnvolle Ergänzung der ambulan-
ten Versorgungskette im Stadtteil anzusehen und auf ein selbstbestimmtes Wohnen mit Hilfe- und
Betreuungsleistung in der eigenen Häuslichkeit ausgerichtet.
6. Quartiersbezogener Ansatz: Feldversuch „Handorfer Modell“
Das in der
Anlage 2 zur Vorlage 990/2002 beschriebene Projekt verfolgt das Ziel, durch neues
Wohnen im Bestand sowie Anpassung der örtlichen Strukturen an heutige und künftige Bedürfnis-
se der Bevölkerung, das Stadtteilzentrum Handorf zu stärken. Die durchgeführten Umfragen im
Evangelischen Seniorenzentrum Handorfer Hof in 2004 (66 Heim/Pflegeplätze) und 2005 (25 be-
treute barrierefreie Wohnungen) lassen aufgrund der Menge und der Rücklaufquote nur vorläufige
Aussagen zu. Dennoch sind im Kern einige Tendenzaussagen abzuleiten. Im Bereich der vollstati-
onären Pflege stammen etwa die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner aus Handorf, Marien-
dorf oder Sudmühle. Die zweite Hälfte rekrutiert sich aus sog. Familienzusammenführungen. Jün-
gere Handorfer Bürgerinnen und Bürger organisieren den Umzug der älteren Angehörigen in den
Stadtteil, um die räumliche Nähe herzustellen. Von den 25 Bewohnerinnen und Bewohnern des
Betreuten Wohnens stammen ca. 2/3 aus dem Ortsteil Handorf, 1/3 wechselten aus anderen
Stadtteilen Münsters in die betreute Wohnanlage.
Das Leitprinzip der Stadtteilorientierung in der Sozial- und Wohnungspolitik und der Wunsch vieler
älterer Menschen nach einer selbständigen Lebensführung in altengerechte Wohnräume im Quar-
tier ist beim Bezug der Service-Wohnanlage des Handorfer Hofes deutlich geworden. Der Effekt
der Stabilisierung älterer Wohnungsbestände durch den Bezug altengerechte Wohnungen bei
gleichzeitiger Anpassung der frei werdenden Wohnungen für jüngere Haushalte sollte aus Sicht
der Verwaltung auch in anderen Stadtteilen, mit jeweils angepasstem Projektdesign fortgeführt
werden.
7. Stadtregionale Förderinitiative Wohnen im Alter
Die Stadt Münster betreibt seit einigen Jahren zusammen mit 10 Umlandgemeinden eine sich ste-
tig vertiefenden Annäherungsprozess. Mit Unterstützung des Ministeriums für Bauen und Verkehr,
NRW, ist im Zuge dieser Zusammenarbeit innerhalb des Schwerpunktthemas Wohnsiedlungsent-
wicklung, die Idee einer „Förderinitiative Wohnen im Alter“ als gemeinsamen Handlungsansatz im
Segment Wohnen im Alter erarbeitet und im Rahm en eines Treffens der Fraktionsspitzen der
Stadtregion am 26.09.2005 vorgestellt worden. Gemeinsame Leitvorstellung ist dabei, der wach-
senden Anzahl älterer Bewohnerinnen und Bewohner in den über 40 Ortsteilen der Stadtregion
möglichst den Verbleib in „ihrem“ Ortsteil zu ermöglichen. Die beteiligten Städte und Gemeinden
beabsichtigen mit dieser Förderinitiative die Neuerrichtung und Weiterentwicklung von bedarfsge-
rechten Einrichtungen und Wohngebäuden im Segment Wohnen im Alter zu forcieren und zu steu-
ern sowie ein stadtregionales Qualitätszertifikat zur Unterstützung der stadtregionalen Ziele und
Qualitätsanforderungen zu entwickeln und einzusetzen. Es ist geplant, dass die Weiterentwicklung
und Umsetzung der Förderinitiative durch das Institut für Landes- und Stadtentwicklung (ILS) in
Dortmund begleitet und unterstützt wird.
8 siehe Anlage, Übersicht der Alten- und Servicewohnungen nach Stadtbezirken
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8. Fazit und weiteres Verfahren
Die Stadt Münster stellt sich den Herausforderungen des demografischen Wandels und dem
Wunsch der Münsteranerinnen und Münsteraner auch im Alter und bei Hilfe- und Pflegebedürftig-
keit eine weitestgehend selbständige und zufrieden stellende Lebensführung in der eigenen Woh-
nung und in gewohnter Umgebung leben und führen zu können. Ein zunehmender Anteil älterer
und hochbetagter Menschen prägt die Wohnungsnachfrage und erfordert sowohl ein nachfrageori-
entiertes Angebot an altengerechten und vor allem barrierefreien Wohnungen als auch allgemeine
Informations- und Beratungsleistungen sowie Betreuungs- und vorpflegerischen Versorgungsleis-
tungen auf der anderen Seite.
Die Zukunftsperspektiven für ein Leben und Wohnen im Alter sind eng verknüpft mit der Ausgestal-
tung eines differenzierten und flexiblen Angebotes an reguläre Wohn- und Lebensräume. Für
Stadtteile und Wohnquartiere, die über keine entsprechenden Wohn- und Hilfeangebote für ältere
Menschen verfügen, müssen gemeinsam mit Wohnungsunternehmen, Wohlfahrtsverbänden und
anderen sozialen Dienstleistern, Betroffeneninitiativen, kommunalen Stiftungen und Verwaltung
Konzepte zur Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation älterer Menschen entwickelt werden.
Die Grundlagen des Gender Mainstreaming werden hierbei berücksichtigt.
Die Verwaltung wird die Entwicklungsstände zum Wohnen im Alter als Handlungsfeld sowie zur
Umsetzung der im Beschlussvorschlag enthaltenen Aufträge an die Verwaltung zukünftig im Kon-
text der jährliche fortgeschriebenen Pflegeplanung darstellen und dem Rat, den Bezirksvertretun-
gen, der Kommission zur Förderung der Integration für Menschen mit Behinderung, beteiligten
Fachausschüssen und der Pflegekonferenz vorlegen.
In Vertretung
gez.
Dr. Agnes Klein
Anlage 1
4573 Zeichen
Übersicht Service-Wohnungen nach Stadtbezirken Anlage 1 frei finan- ziert öff. gefördert gesamt frei finanziert öff. gefördert gesamt 11 Aegidii keine 12 Überwasser keine 13 Dom keine Münzstraße 38 keine 12 12 Tibusplatz 1-7 275 keine 275 15 Martini keine 21 Pluggendorf Scharnhorststraße 4 5 keine 5 22 Josef keine 23 Bahnhof keine 24 Hansahof keine 25 Mauritz-West keine 26 Schlachthof Bohlweg 5 21 keine 21 Tannenbergstraße 1-11 28 keine 28 Studtstraße 10-12 32 keine 32 28 Neutor keine Hittorfst. 10 (Wohngemeinschaft für demenziell Erkrankte) 10 keine 10 Pottkamp 15-19 75 keine 75 Standortoptionen zur möglichen Weiterentwicklung des Angebotes Service - Wohnen für ältere Menschen Stat. Bez. Stadtteil darunter Lage Wohnungsangebote in Planung/bzw. in Bau Buddenturm 14 darunter Lage Stadtbezirk Münster-Mitte (1-4) Stadtbezirke 27 Kreuz 29 Schloss Übersicht Service-Wohnungen nach Stadtbezirken Anlage 1 frei finan- ziert öff. gefördert gesamt frei finanziert öff. gefördert gesamt 31 Aaseestadt keine 32 Geist keine 33 Schützenhof Clevornstraße 3 und 7 keine 24 24 34 Düesberg Düesbergweg 145 keine 9 9 43 Hafen keine Andreas-Hofer-Straße 70-76 keine 140 140 Mindener Straße 39-43 33 keine 33 Taubenstr. (Wohngemeinschaft für demenziell Erkrankte) 9 keine 9 Andreas-Hofer-Straße 74 21 keine 21 45 Mauritz-Mitte Kaiser-Wilhelm-Ring 34 (Wohngemeinschaft für demenziell Erkrankte) 10 keine 10 46 Rumphorst keine 47 Uppenberg Fresnostraße 41 keine 24 24 Wohnungsangebote in Planung/bzw. in Bau darunter Standortoptionen zur möglichen Weiterentwicklung des Angebotes Lage Stat. Bez. Stadtteil Service - Wohnen für ältere Menschen Lage darunter Stadtbezirke Stadtbezirk Münster-Mitte (1-4) 44 Herz-Jesu Übersicht Service-Wohnungen nach Stadtbezirken Anlage 1 Stadtteil Lage frei finan- ziert öff. gefördert gesamt Lage frei finan- ziert öff. gefördert gesamt Forum Gievenbeck, Baugebiet Gievenbeck Südwest, südl. Teil 32 32 Baugebiet Gievenbeck- Südwest, nördlicher Teil Lukas-Zentrum, Rüschhausweg 17 52 keine 52 Am Küchenbusch 21 (Wohngemeinschaft für demenziell Erkrankte) 10 8 18 Arnheim-Arkaden, Arnheimweg 16 keine 16 Wohnresidenz Sentruper Höhe, Schmeddingstraße 115-117 35 21 56 Martin-Luther-Haus, Fliednerstr.17 10 keine 10 Christoph-Bernhard-Graben 105, 107 keine 16 16 keine Baugebiet Mecklenbeck- Mitte, südöstl. Teil Ev. Altenzentrum Meckmannshof, Mecklenbecker Str. 421 - 423 keine 37 37 56 Albachten Rottkamp 55 - 57 keine 35 35 Rottkamp ca. 8 ca. 8 ca. 16 ni cht bekannt 57 Roxel Pantaleonplatz 13 13 26 Baugebiet Roxel Nord 58 Nienberge Nienberger Kirchplatz 2-4 9 keine 9 Kirmstr. / Gartenstiege (Wohngemeinschafts- modell mit 24 Stunden Betreuung) 7 7 14 ehem. Schützenplatz, Plettendorfstraße 61 Coerde keine Norbertschule 7 26 33 62 Kinderhaus-Ost keine 63 Kinderhaus-West keine 64 Sprakel keine Service - Wohnen für ältere Menschen darunter 52 Stadtbezirke Stat. Bez. 54 Mecklenbeck Stadtbezirk Münster-West (5) Stadtbezirk Münster-Nord (6) 51 Wohnungen in Planung/bzw. in Bau darunter Standortoptionen zur möglichen Weiterentwicklung des Angebotes Sentrup Gievenbeck Übersicht Service-Wohnungen nach Stadtbezirken Anlage 1 Stadtteil Lage frei finan- ziert öff. gefördert gesamt Lage frei finan- ziert öff. gefördert gesamt 71 Mauritz-Ost keine 76 Gelmer-Dykburg keine 77 Handorf Handorfer Straße 20-24 25 keine 25 81 Gremmendorf-West keine 82 Gremmendorf-Ost keine 86 Angelmodde keine 87 Wolbeck Münsterstraße 24 11 12 23 Standortoptionen zur möglichen Weiterentwicklung des Angebotes Stat. Bez. Service - Wohnen für ältere Menschen Wohnungen in Planung/bzw. in Bau darunter darunter Stadtbezirk Münster-Südost (8) Stadtbezirk Münster-Ost (7) Stadtbezirke Übersicht Service-Wohnungen nach Stadtbezirken Anlage 1 Stadtteil Lage frei finan- ziert öff. gefördert gesamt Lage frei finan- ziert öff. gefördert gesamt 91 Berg-Fidel Am Berg Fidel 70 16 48 64 95 Hiltrup-Ost keine Zur Alten Feuerwache 14-16 keine 18 18 Hoffmann-von-Fallersleben-Weg 55 22 keine 22 Am Kalvarienberg 10-12 keine 30 30 Westfalenstraße 163 10 keine 10 97 Hiltrup-West Meesenstiege 52 14 keine 14 98 Amelsbüren Zum Häpper 21 10 keine 10 darunter Wohnungen in Planung/bzw. in Bau Standortoptionen zur möglichen Weiterentwicklung des Angebotes Stadtbezirke Stat. Bez. Service - Wohnen für ältere Menschen darunter 96 Stadtbezirk Münster-Hiltrup (9) Hiltrup-West
Beratungsverlauf (13)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: vertagt
Zur SitzungBeschluss: vertagt
Zur SitzungBeschluss: von der Tagesordnung abgesetzt
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: von der Tagesordnung abgesetzt
Zur SitzungBeschluss: von der Tagesordnung abgesetzt
Zur SitzungBeschluss: einstimmig geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (41)
- Münzstraße 38
- Tannenbergstraße 1
- Studtstraße 10
- Andreas-Hofer-Straße 70
- Mindener Straße 39
- Taubenstraße
- Schmeddingstraße 115
- Fliednerstraße
- Mecklenbecker Straße 421
- Kirmstraße
- Handorfer Straße 20
- Münsterstraße 24
- Westfalenstraße 163
- Tibusplatz 1
- Pottkamp 15
- Kaiser-Wilhelm-Ring 34
- Rüschhausweg 17
- Arnheimweg 16
- Christoph-Bernhard-Graben 105
- Rottkamp 55
- Am Küchenbusch 21
- Am Berg Fidel 70
- Zur Alten Feuerwache 14
- Am Kalvarienberg 10
- Zum Häpper 21
- Scharnhorststraße 4
- Nienberger Kirchplatz 2
- Plettendorfstraße 61
- Hoffmann-von-Fallersleben-Weg 55
- Clevornstraße 3
- Fresnostraße 41
- Sentruper Höhe
- Brüningheide
- Düesbergweg 145
- Gartenstiege
- Meesenstiege 52
- Kinderhaus
- Pluggendorf
- Bohlweg 5
- Neutor
- Düesberg
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0798/2005
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 30.09.2005
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37