AN/1311/2022
Hochwasser- und Überflutungsschutz in Dünnwald
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Hochwasserschutz Dünnwald 2022-07-18
3154 Zeichen
Gleichlautend an:
Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker
Rathaus Köln
Herrn Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs
Bezirksrathaus Köln-Mülheim
Köln, den 7.8.2022
Gemeinsame Anf rage von CDU -Fraktion, FDP , Fraktion Bündnis90/Die Grünen ; SPD -Fraktion zur
nächsten Sitzung der Bezirksvertretung:
Hochwasser- und Überflutungsschutz in Dünnwald
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,
In den Medien wurde im Juli sehr viel über Flut- und Starkregenkatastrophe im Ahrtal und in anderen
Regionen Deutschlands berichtet, anlässlich des einjährigen Jahrestages dieser schrecklichen Ereignisse.
Auch in Köln, insbesondere in Dünnwald und Höhenhaus, hat es Überflutungsereignisse gegeben. Mit
diesen hat sich die Bezirksvertretung im vergangenen Jahr ausführlich beschäftigt und hatte mehrfach
Vertreter der STEB und des Wupperverbandes zu Gast. Zudem haben alle sich alle Fraktionen intensiv
mit der Bürgerinitiative Hochwasserschutz Dünnwald und ihren Beobachtungen und Vorschlägen
auseinander gesetzt.
Zwischen dieser Initiative und Vertretern der STEB, des Wupperverbandes, des Strundeverbandes und
des Umweltamts der Stadt Köln hat es Anfang Mai einen Ortstermin an der Diepeschrater Mühle über
unterschiedliche Beobachtungen zur Ursache und Verlauf des Hochwassers gegeben. Dabei konnten
einige strittige Punkte ausgeräumt werden. Insbesondere besteht wohl nun zwischen allen Beteiligten
Einigkeit darüber, dass entgegen ursprünglicher Annahmen von STEB und Wupperverband die
Katterbachstraße doch überflutet wurde. Zudem hat man sich bei diesen Terminen auf einige
Vorschläge geeinigt, deren Eignung für eine Verbesserung des Hochwasserschutzes in Dünnwald
gegeben zu sein scheint, allerdings stehen dazu Berechnungen aus. Im Einzelnen handelt es sich um:
1. Eine Höherlagerung der Katterbachstraße, selbstverständlich unter Berücksichtigung der
Anliegen der Anwohner, die von Dünnwald aus gesehen hinter der Katterbachstraße wohnen und
2. Die Möglichkeit der Nutzung des Wildparks bzw. des gesamten Dünnwalder Waldes bis zum
Retentionsbecken auf Bergisch Gladbacher Gebiet durch eine relativ einfache Höherlegung eines
Waldweges im Wildpark.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie weit der Stand der Berechnungen zur Eignung dieser
Maßnahmen gediehen ist?
Zudem hatte die Bürgerinitiative in der Vergangenheit einige weitere Vorschläge gemacht, dazu zählen
unter anderem:
1. Alle Zuläufe/Kanaldeckel vom rechtsrheinischen Randkanal gegen Wasseraustritt sicher
verschließen, insbesondere am Haushahn
2. Die Aufforstung bracher Flächen sowie von Waldflächen im Dünnwalder Wald mit geeigneten
Baumarten
3. Perspektivisch eine Retentionsraumerschließung aller rechtsrheinischen Bächen, die Wasser
direkt oder indirekt an den rechtsrheinischen Randkanal abgeben.
Wie beurteilt die Verwaltung diese Vorschläge?
Mit freundlichen Grüßen
gez. Dr. Thomas Portz gez. Alexander Lünenbach gez. Winfried Seldschopf gez. Torsten Tücks
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (1)
- Katterbachstraße
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Details
- Aktenzeichen
- AN/1311/2022
- Typ
- Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
- Datum
- 09.08.2022
- Erstellt
- 08.08.2022 11:29