AN/0086/2025
Aktueller Sachstand der Arbeiterhäuser an der Keupstraße/ Holweiderstraße
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Aktueller Sachstand der Arbeiterhäuser an der Keupstraße in Köln- Mülheim
3723 Zeichen
Herrn Bezirksbürgermeister
Stadtbezirk Mülheim
Norbert Fuchs
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
Die Linke. Fraktion
in der Bezirksvertretung
Köln- Mülheim
Bezirksrathaus
Köln- Mülheim
Wiener Platz 2a
51065 Köln
Köln, den 20.01.2025
Anfrage gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates
Aktueller Sachstand der Arbeiterhäuser an der Keupstraße/ Holweiderstraße in
Köln- Mülheim und ihrer Bewohner*innen
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker,
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Fuchs,
seit der Aktuellen Stunde zur „Wohnungssituation in der Keupstraße/ Holweider
Straße und anderen Bereichen in Mülheim Nord“ in der Sitzung der Bezirksvertretung
Köln- Mülheim am 04.11.2024, in der auch Frau Kerscher, die Leiterin des Amtes für
Wohnungswesen, anwesend war, sind drei Monate vergangen, weshalb es Zeit ist
nachzufragen, wie es um die aktuelle Situation der Arbeiterhäuser und ihrer
Bewohner*innen bestellt ist.
In der Sitzung wurde ein Antrag der Fraktion Die Linke. beschlossen, der die
Verwaltung auffordert ein besonderes Augenmerk auf Arbeiterhäuser und ihre
Bewohner*innen zu legen, um jedem Versuch einer Zweckentfremdung frühzeitig
entgegen zu wirken. Die Ereignisse aus Oktober 2024, das Abstellen der Heizung,
die Anschreiben mit der Empfehlung eine andere Wohnung zu suchen, weil der
Winter wahrscheinlich sehr unangenehm werden würde, da die Heizung nicht zu
reparieren sei, deuten auf ein unredliches Verhalten der Hausverwaltung und der
Vermieterinnen hin.
Glücklicherweise funktionierte die Heizung dank des Engagements mehrerer
Menschen zeitnah wieder und auch das Wohnungsamt schaute sich den
Schimmelbefall und andere Missstände kurzfristig an.
Die Bewohner*innen holten sich juristischen Beistand, aber einen gewisse
Unsicherheit blieb weiterhin bestehen. Eine Wohnung war schon seit April 2024 frei
und nicht wieder belegt worden. Eine Anzeige auf dem mehr als angespannten
Wohnungsmarkt in Köln war nirgends zu entdecken gewesen.
Im Zusammenhang mit der beschriebenen Thematik bitten wir um die Beantwortung
der folgenden Fragen:
1. Welche Ergebnisse brachte die Anhörung der beiden Vermieterinnen hinsichtlich
des Zustandes der Arbeiterhäuser hinsichtlich Elektroleitungen,
Heizungen, Schimmelbefall usw. und sind die Mängel beseitigt worden?
2. Welche Ergebnisse brachte die Anhörung zum Leerstand einer der Wohnungen
seit April 2024 und somit schon wesentlich länger als die erlaubten 3 Monate?
3. Was wurde aus der vorsorglichen Strafanzeige gegen die Vermieterin der
leerstehenden Wohnung und der Überprüfung der Staatsanwaltschaft, ob ein
straffälliges Verhalten vorliege?
4. Wie viele Mieter*innen sind mittlerweile schon ausgezogen oder werden in
naher Zukunft ausziehen?
5. Bis wann genau wird die Nachwirkungsfrist und die damit einhergehende
Mietbindung der ehemals öffentlich geförderten Wohnungen andauern und was
bedeutet der Ablauf dieser Nachwirkungsfrist für die Mieter*innen?
Mit freundlichen Grüßen
gez. Beate Hane-Knoll Nijat Bakis
Fraktionsvorsitzende stellvertretender Fraktionsvorsitzender
Die Linke. in der Bezirksvertretung Köln-Mülheim
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (3)
- Keupstraße
- Wiener Platz 2a
- Holweider Straße
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Details
- Aktenzeichen
- AN/0086/2025
- Typ
- Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
- Datum
- 21.01.2025
- Erstellt
- 21.01.2025 10:23