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1789/2022

Förderung des Gender-Mainstreaming Implementierungsprozesses

Beschlussvorlage Ausschuss 13.06.2022

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Nächste Beratung: Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Sitzung am 13.06.2022, TOP 3.2

Beschlussvorlage Ausschuss

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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Beschlussvorlage Ausschuss

5702 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
II/03 
 
Vorlagen-Nummer 
 1789/2022 
Freigabedatum 
 09.06.2022 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Förderung des Gender-Mainstreaming Implementierungsprozesses 
Beschlussorgan 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Im Haushaltsplan 2022 stehen im Teilergebnisplan 0111, Sonstige Innere Verwaltung, bei der Teil-
planzeile 16, Sonstige ordentliche Aufwendungen dem Amt für Gleichstellung von Frauen und Män-
nern insgesamt Mittel in Höhe von 200.000 € zur Verfügung. Für die konzeptionelle Umsetzung des 
Gender-Mainstreaming Implementierungsprozess aus dem Beschluss vom 31.01.2022 soll zunächst 
eine bis zum 31.12.2022 befristete Honorarstelle in Vollzeit (EG 13 TVöD NRW) im Gleichstellungs-
amt zugesetzt werden. Alternativ oder auch zusätzlich sollte eine externe Beauftragung an eine*n 
Dienstleister*in bzw. ein Unternehmen im Rahmen des Budgets möglich sein. 
 
Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern beschließt die Einrichtung einer be-
fristeten Honorarstelle, alternativ eine externe Beauftragung, zur Förderung und Implementierung des 
Gender-Mainstreaming-Prozesses. 
 
 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 13.06.2022

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  40.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern hat in seiner Sitzung vom 31.01.2022 
folgenden Beschluss gefasst: 
1. für die Pilotämter des Gender-Mainstreaming-Implementierungsprozesses Gender-
Wirkungsziele und -Kennzahlen möglichst im nächsten Haushalt zu verankern. Hierbei werden 
die Pilotämter bei der Erhebung von genderspezifischen Daten fachlich unterstützt. Die Gen-
der-Wirkungsziele und -Kennzahlen leiten sich aus den erhobenen Daten ab. Gesteuert wird 
dieser Prozess durch das Gleichstellungsamt sowie die Kämmerei als federführende Einhei-
ten.  
 
2. den Gender-Mainstreaming-Implementierungsprozess fortzusetzen und dem Ausschuss für 
Gleichstellung und dem Finanzausschuss zeitnah mitzuteilen, welche Ämter daran beteiligt 
sind. 
 
Die Verhandlungen für den kommenden Doppelhaushalt 2023/2024 sind bereits im fortgeschrittenen 
Prozess.  
Erst eine geschlechtersensible Datenlage schafft jedoch die Voraussetzungen für eine fundierte und

3 
zielorientierte Gender Budgeting Analyse von Handlungsprozessen und Sachständen, so dass pass-
genaue, dezernats- und fachübergreifende (Um-) Steuerungsprozesse zur Förderung von Geschlech-
tergerechtigkeit stattfinden können.  
So sind die favorisierten Genderthemen auch mit Unterstützung der Politik noch zu identifizieren. Au-
ßerdem ist ein entsprechendes statisches Zahlenmaterial hier von hohem Aussagewert. Es ist davon 
auszugehen, dass noch (zusätzliche) passgenaue gendersensitive Analysen durchgeführt werden 
müssen.  
Je nach ausgewähltem Thema ist auch eine Nutzer*innenbefragung durchzuführen, damit letztlich 
Maßnahmen für eine gendergerechte Budgetgestaltung mit dem Anspruch von nachprüfbaren Wir-
kungszielen im Haushalt implementiert werden können. 
Für die Umsetzung eines geschlechtergerechten Folgenabschätzverfahrens wird daher eine adäqua-
te Begleitung benötigt, die in Kooperation mit dem Gleichstellungsamt, der Kämmerei und den ent-
sprechenden Fachämtern die Konzeption, Koordination und Steuerung des Prozesses, über die in-
haltlichen Gender Mainstreaming Ziele hinaus übernehmen kann und die direkten und indirekten Zu-
sammenhänge der kommunalen Leistungen und der damit verbundenen Wirkungen analysiert und 
tragfähige Indikatoren entwickelt, um Wirkungen langfristig abzubilden.  
Eine zunächst bis zum 31. Dezember 2022 befristete Honorarkraft oder Beauftragung soll den Pro-
zess zum Gender Budgeting einleiten, umsetzen und steuern und dabei insbesondere sowohl die 
politischen Gleichstellungsziele verinnerlicht haben, als auch ein Gespür für geschlechtsrelevante 
Auswirkungen und Zusammenhänge aufweisen.  
 
Finanzierung: 
Die zur Finanzierung der Maßnahmen benötigten Aufwandsermächtigungen stehen im Teilergebnis-
plan 0111, Sonstige Innere Verwaltung, in der Teilplanzeile 16, sonstige ordentliche Aufwendungen, 
im Haushaltsjahr 2022, zur Verfügung. Der Finanzausschuss hat in seiner Sitzung am 04.10.2021 
(politischer VN) beschlossen, dass eine Freigabe der Mittel durch den Fach- und Finanzausschuss zu 
erfolgen hat.  
Die Freigabe der erforderlichen Mittel in Höhe von 40.000 € liegt dem Finanzausschuss mit der Be-
schlussvorlage 1730/2022 am 13. Juni 2022 vor 
 
 
Begründung der Dringlichkeit 
Um den Prozess bis Ende 2022 zu vollziehen, ist eine möglichst schnelle Einrichtung und Besetzung 
einer Honorarstelle bzw. die Beauftragung einer externen Dienstleistung erforderlich.  
 
Die stadtintern notwendige Abstimmung für diese Beschlussvorlage konnte nicht vorher abgeschlos-
sen werden.

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

2524 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
II/03 
 
 
Vorlagen-Nummer 
1789/2022
Stand: 15.11.2025 
Sachstandsbericht  
Förderung des Gender-Mainstreaming Implementierungsprozesses 
Beschluss: 
Im Haushaltsplan 2022 stehen im Teilergebnisplan 0111, Sonstige Innere Verwaltung, bei der 
Teilplanzeile 16, Sonstige ordentliche Aufwendungen dem Amt für Gleichstellung von Frauen 
und Männern insgesamt Mittel in Höhe von 200.000 € zur Verfügung. Für die konzeptionelle 
Umsetzung des Gender-Mainstreaming Implementierungsprozess aus dem Beschluss vom 
31.01.2022 soll zunächst eine bis zum 31.12.2022 befristete Honorarstelle in Vollzeit (EG 13 
TVöD NRW) im Gleichstellungsamt zugesetzt werden. Alternativ oder auch zusätzlich sollte 
eine externe Beauftragung an eine*n Dienstleister*in bzw. ein Unternehmen im Rahmen des 
Budgets möglich sein. 
Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern beschließt die Einrichtung ei-
ner befristeten Honorarstelle, alternativ eine externe Beauftragung, zur Förderung und Imple-
mentierung des Gender-Mainstreaming-Prozesses. 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Die Verwaltung hat zum Haushalt 2023/2024 eine unbefristete Stelle Istanbul-Konven-
tion/Gender Budgeting eingerichtet. Das Aufgabengebiet umfasst u. a.: 
 Aufbau einer Koordinierungsstelle zur Umsetzung der Istanbul-Konvention für die 
Stadt Köln. Hierzu gehören insbesondere: 
o Aufbereitung und Auswertung der Bestandsaufaufnahme orientiert an den Arti-
keln der Istanbul-Konvention sowie Durchführung einer Prozess- und Bedarfsa-
nalyse  
o Koordination der Identifizierung der Handlungsbedarfe, Konzeption und Beglei-
tung der Umsetzung 
o Entwicklung eines Aktions- und Strategieplanes 
o Netzwerkarbeit mit Akteur*innen innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung 
o Mitwirkung in Gremien und inhaltlicher Austausch in Arbeitskreisen

2 
 
 Steuerung und Fortsetzung des Gender Mainstreaming-Implementierungsprozesses 
mit dem Fokus Gender-Budgeting mit folgenden Tätigkeitsschwerpunkten:  
o Haushaltsplan- und Datenanalyse im Kontext von Gender-Budgeting 
o Zusammenarbeit mit (Pilot-) Ämtern, der Kämmerei sowie externen Institutio-
nen 
o Konkrete Gender-Wirkungsziele und -Kennzahlen verankern 
o Mitwirkung in Gremien und inhaltlicher Austausch in Sitzungen, z.B. Arbeits-
kreisen  
Die Stelle wurde im September 2024 besetzt. 
Nächste Schritte: 
 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
Der Beschluss ist umgesetzt, daher erfolgt kein weiterer Sachstand.

Beratungsverlauf (1)

13.06.2022 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
TOP 3.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1789/2022
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
13.06.2022
Erstellt
25.05.2022 14:13