Mandari Insight

3874/2017

18. Bericht zur Flüchtlingssituation

Mitteilung Ausschuss 11.12.2017

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18. Bericht zur Flüchtlingssituation - Endversion

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Mitteilung Ausschuss

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18. Bericht zur Flüchtlingssituation - Endversion

20111 Zeichen

Aktuelle Informationen zur Unterbrin-
gung und Integration von Geflüchteten 
 
 
18. Bericht an den Ausschuss Soziales und Senioren  
zur Sitzung am 14.12.2017 als kompakter 
 
 
Zwischenbericht zu den Themen 
Unterbringung 
Asyl- und Ausländerrecht 
Finanzen

2 
 
18. Bericht zur Flüchtlingssituation  Ausschuss Soziales und Senioren am 14.12.2017 
 
 
 
Inhalt 
Einleitung ............................................................................................................................................... 3 
1. Unterbringung von Flüchtlingen ..................................................................................................... 3 
1.1 Entwicklung der Flüchtlingszahlen .......................................................................................... 3 
1.2 Prognose des weiteren Zugangs Geflüchteter ...................................................................... 4 
1.2.1 Untergebrachte Personengruppen und Altersstruktur .................................................. 4 
1.2.2 Planung und Errichtung neuer Ressourcen .................................................................... 5 
1.3 Unterbringung in Turnhallen ..................................................................................................... 5 
1.4 Verteilung der Unterkünfte über das Stadtgebiet .................................................................. 5 
1.5 Auszugsmanagement ................................................................................................................ 8 
2. Asyl- und Ausländerrecht .................................................................................................................... 9 
2.2 Änderungen im Asyl- und Ausländerrecht .............................................................................. 9 
3. Finanzen .......................................................................................................................................... 10

3 
 
18. Bericht zur Flüchtlingssituation  Ausschuss Soziales und Senioren am 14.12.2017 
 
 
Einleitung 
Der Zwischenbericht gibt einen komprimierten Überblick über die Themen Unterbringung, 
Asyl- und Ausländerrecht und Finanzen. Aus Sicht des Sozialdezernates finden in diesen 
Bereichen zwischen zwei Sitzungsläufen (etwa 6 Wochen) des Ausschusses Soziales und 
Senioren (ASS) die stärksten Veränderungen statt. Gleichwohl sind auch die weiteren The-
menfelder der bisherigen Berichtsstruktur wichtig und informativ für Politik und Öffentlichkeit, 
auch wenn hier zwischen zwei Sitzungsläufen teilweise nur bedingt wesentliche Aktualisie-
rungen vorgenommen werden können.  
Der umfängliche Bericht wird daher halbjährlich erstellt. Kompakte Berichte ergehen vor je-
der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren.  
 
In den folgenden Berichten werden die Themen „Ressourcenmanagement“ und „Umsetzung 
Mindeststandards“ mit in die Berichterstattung aufgenommen. 
1. Unterbringung von Flüchtlingen 
1.1 Entwicklung der Flüchtlingszahlen 
Die Entwicklung bleibt gegenüber dem 17. Bericht unverändert. Die Flüchtlingszahlen sind 
weiterhin rückläufig. Mit Stichtag vom 06.12.2017 sind 10.309 Personen durch das Amt für 
Wohnungswesen in Flüchtlingsobjekten untergebracht.  
Die Zuweisungsquote gilt als erfüllt, sodass mit der Bezirksregierung Arnsberg ein Zuwei-
sungsstopp bis zum 28.02.2018 vereinbart wurde. Es erfolgen ausschließlich vereinzelte 
Zuweisungen im Rahmen der Familienzusammenführung.  
Zusätzlich erfolgen weiterhin Zuweisungen bei Vorsprachen im Tagesdienst sowie bei ge-
sundheitlich notwendigen Verlegungen. 
 
 
 
 
 
4.053 
3.079 
2.341 1.960 1.626 1.548 1.638 1.949 2.196 
3.072 
5.141 
10.153 
13.253 
10.324 
0
2.000
4.000
6.000
8.000
10.000
12.000
14.000
2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Anzahl an Geflüchteten, die durch die Stadt Köln    
untergebracht werden  (Stand 01.12.2017)

4 
 
18. Bericht zur Flüchtlingssituation  Ausschuss Soziales und Senioren am 14.12.2017 
 
 
 
 
 
1.2 Prognose des weiteren Zugangs Geflüchteter 
Die Entwicklungen von Flüchtlingszahlen unterliegen einer Vielzahl von Einflüssen und las-
sen daher nur schwer verlässliche Prognosen zu. Die Entwicklung der vergangenen Monate 
im Kölner Stadtgebiet lässt aktuell eine rückläufige Zahl an schutzsuchenden Menschen er-
kennen. Die politische Weltlage ist jedoch weiterhin instabil, sodass hier jederzeit mit einem 
erneuten Anstieg zu rechnen sein kann. Ein sprunghafter Anstieg ist jedoch in naher Zukunft 
nicht wahrscheinlich. Daher rechnet die Verwaltung in den kommenden Monaten weiterhin 
mit rückläufigen Zahlen. 
 
1.2.1 Untergebrachte Personengruppen und Altersstruktur 
Aus dem Fachbereich des Sozialen Dienstes des Amtes für Wohnungswesen erfolgt halb-
jährlich eine Auswertung der untergebrachten Personenstrukturen. Diese Auswertung wurde 
im 16. Flüchtlingsbericht veröffentlicht. Eine erneute Auswertung wird voraussichtlich im ers-
ten Quartal 2018 ergehen. 
  
1.071 981 
226 391 369 514 137 -229 -95 -29 -80 -156 -278 -462 -107 -263 -255 -359 -309 -270 -281 -139 -206 
11.224 
13.613 
12.975 
10.324 
-500
1.500
3.500
5.500
7.500
9.500
11.500
13.500
Jan
16
Feb
16
Mrz
16
Apr
16
Mai
16
Jun
16
Jul
16
Aug
16
Sep
16
Okt
16
Nov
16
Dez
16
Jan
17
Feb
17
Mrz
17
Apr
17
Mai
17
Jun
17
Jul
17
Aug
17
Sep
17
Okt
17
Nov
17
Unterbringung von Geflüchteten durch die Stadt Köln  
Januar 2016 bis November 2017 
mtl. Veränderung

5 
 
18. Bericht zur Flüchtlingssituation  Ausschuss Soziales und Senioren am 14.12.2017 
 
 
 
1.2.2 Planung und Errichtung neuer Ressourcen 
Nachfolgende Auflistung gibt eine Übersicht über die Projekte, die nach aktuellem Projekt-
stand bis Ende 2018 fertig gestellt werden. 
 
Straße  Stadtteil  Bezirk Soll-Plätze Voraussichtliche 
Inbetriebnahme  
Blaubach Altstadt-Süd 1 100 Februar 2018 
Rothenburger 
Straße Vingst 8 50 Februar 2018 
Oskar-Jäger-
Straße Ehrenfeld 4 100 I. Quartal 2018 
Haferkamp  Flittard  9 320 I Quartal 2018  
Aloys-Boecker-
Straße  Lind  7 320 II Quartal 2018  
Bergisch Gladba-
cher Straße 2 Mülheim 9 40 II. Quartal 2018 
Zülpicher Straße 
290 Sülz 3 60 II. Quartal 2018 
Wilhelm-
Schreiber-Straße  Ossendorf  4 240 II Quartal 2018  
Josef-Broicher-
Straße  Urbach  7 400 II Quartal 2018  
Schlagbaumsweg  Holweide  9 400 II Quartal 2018  
Dürener Straße  Lindenthal  3 50 III Quartal 2018  
Lindweiler Weg  Longerich  5 78 III Quartal 2018  
Sinnersdorfer  
Straße  
Roggendorf  6 240 IV Quartal 2018  
Neusser Land-
straße  Fühlingen  6 240 IV Quartal 2018  
Erbacher Weg  Lindweiler  6 150 IV Quartal 2018  
Im Grund/Pastor-
Wolff-Straße  Niehl  5 150 IV Quartal 2018  
Kalscheuer Weg  Zollstock  2 150 IV Quartal 2018  
 
Derzeit stehen damit 3.088 Plätze in der Projektion.  
1.3 Unterbringung in Turnhallen 
Die Renovierungs-/ Sanierungsarbeiten in den Turnhallen Mainstraße und Soldiner Straße 
sind im Zeitplan. Die Turnhallen werden voraussichtlich im I. Quartal 2018 dem Schul- und 
Vereinssport übergeben. 
1.4 Verteilung der Unterkünfte über das Stadtgebiet 
Aufgrund der stetigen Veränderungen innerhalb der Unterbringungsstruktur (Schließung der 
Turnhallen, Reduzierung der Plätze in Notunterkünften, Errichtung neuer Unterkünfte) wird 
sich regelmäßig der Anteil an Plätzen in Unterkünften zur Einwohnerzahl in Stadtteilen und 
Stadtbezirken verändern.

6 
 
18. Bericht zur Flüchtlingssituation  Ausschuss Soziales und Senioren am 14.12.2017 
 
 
Vor allem der Abbau von großen Notunterkünften mit mehr als 200 Unterbringungsplätzen 
führt zu erheblichen Änderungen in der Verteilungsdichte.  
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick der Verteilung von Unterkünften zum Stand 
30.11.2017 sowie eine perspektivische Verteilung bis Ende 2018 (gemäß aktuell projektier-
ter Maßnahmen 2018). In den Daten werden die Veränderungen durch die Planung des 
Ressourcenmanagements nicht berücksichtigt.  
 
Verteilungsdichte der Unterbringungsplätze im Verhältnis zu den Ein-
wohnern je Stadtteil  
Nr. 
Stadtbezirk 
Stadtteil 
Stadt Köln 
Einwohner 
insgesamt 
belegbare 
Plätze 
gesamt 
Prozentualer 
Anteil  
der Plätze je 
Einwohner 
Unterbringungsplätze 
insgesamt 
Neuer Pro-
zentualer 
Anteil  
der Plätze je 
Einwohner  
      
101 Altstadt-Süd 27.580    631    2,29% 731    2,65%       102 Neustadt-Süd 38.467    347    0,90% 347    0,90%       103 Altstadt-Nord 18.307    309    1,69% 309    1,69%       104 Neustadt-Nord 28.478    137    0,48% 137    0,48%       
105 Deutz 15.463    426    2,75% 426    2,75%       
  Bezirk 1 128.295    1.850    1,44% 1.950    1,52%       
     
  
 
      
201 Bayenthal 9.626    49    0,51% 49    0,51%       202 Marienburg 6.697    187    2,80% 187    2,80%       203 Raderberg 6.246    11    0,17% 11    0,17%       204 Raderthal 4.744    11    0,23% 11    0,23%       205 Zollstock 22.403    0    0,00% 150    0,67%       206 Rondorf 9.641    197    2,04% 197    2,04%       207 Hahnwald 2.065    0    0,00% 0    0,00%       
208 Rodenkirchen 17.435    821    4,71% 821    4,71%       
209 Weiß 5.987    0    0,00% 0    0,00%       210 Sürth 10.889    0    0,00% 0    0,00%       211 Godorf 2.538    179    7,07% 179    7,07%       212 Immendorf 2.062    0    0,00% 0    0,00%       
213 Meschenich 7.849    0    0,00% 0    0,00%       
  Bezirk 2 108.182    1.455    1,35% 1.605    1,48%       
     
  
 
      
301 Klettenberg 10.622    0    0,00% 0    0,00%       302 Sülz 36.485    60    0,16% 120    0,33%       303 Lindenthal 30.506    23    0,08% 73    0,24%       304 Braunsfeld 11.759    66    0,56% 66    0,56%       305 Müngersdorf 8.687    0    0,00% 0    0,00%       306 Junkersdorf 14.529    326    2,25% 326    2,25%       307 Weiden 17.304    473    2,73% 473    2,73%       308 Lövenich 9.083    56    0,61% 56    0,61%       
309 Widdersdorf 12.175    0    0,00% 0    0,00%       
  Bezirk 3 151.150    1.004    0,66% 1.114    0,74%       
     
  
 
      
401 Ehrenfeld 37.375    50    0,13% 150    0,40%

7 
 
18. Bericht zur Flüchtlingssituation  Ausschuss Soziales und Senioren am 14.12.2017 
 
 
402 Neuehrenfeld 24.475    674    2,75% 674    2,75%       403 Bickendorf 16.694    78    0,47% 78    0,47%       404 Vogelsang 8.219    18    0,22% 18    0,22%       405 Bocklemünd/Mengenich 10.728    0    0,00% 0    0,00%       
406 Ossendorf 10.466    796    7,61% 1.036    9,90%       
  Bezirk 4 107.957    1.617    1,50% 1.957    1,81%       
     
  
 
      
501 Nippes 36.081    264    0,73% 264    0,73%       502 Mauenheim 5.676    0    0,00% 0    0,00%       503 Riehl 12.027    353    2,94% 353    2,94%       504 Niehl 20.303    188    0,93% 338    1,67%       505 Weidenpesch 14.013    21    0,15% 21    0,15%       506 Longerich 13.797    128    0,93% 206    1,50%       
507 Bilderstöckchen 15.995    187    1,17% 187    1,17%       
  Bezirk 5 117.892    1.141    0,97% 1.369    1,16%       
   
      
 
      
601 Merkenich 5.825    0    0,00% 0    0,00%       602 Fühlingen 2.053    0    0,00% 240    11,69%       603 Seeberg 11.567    100    0,86% 100    0,86%       604 Heimersdorf 6.069    0    0,00% 0    0,00%       605 Lindweiler 3.623    0    0,00% 150    4,14%       606 Pesch 7.812    0    0,00% 0    0,00%       607 Esch/Auweiler 6.871    129    1,87% 129    1,87%       608 Volkhoven/Weiler 6.131    0    0,00% 0    0,00%       609 Chorweiler 13.324    0    0,00% 0    0,00%       610 Blumenberg 5.658    78    1,38% 78    1,38%       611 Roggendorf/Thenhoven 4.258    0    0,00% 240    5,64%       
612 Worringen 10.355    95    0,91% 95    0,91%       
  Bezirk 6 83.546    402    0,48% 1.032    1,23%       
   
      
 
      
701 Poll 11.500    271    2,36% 271    2,36%       702 Westhoven 5.481    0    0,00% 0    0,00%       703 Ensen 7.581    169    2,23% 169    2,23%       704 Gremberghoven 3.057    96    3,13% 96    3,13%       705 Eil 9.384    246    2,62% 246    2,62%       706 Porz 15.066    11    0,07% 11    0,07%       707 Urbach 12.510    70    0,56% 470    3,76%       708 Elsdorf 1.682    0    0,00% 0    0,00%       709 Grengel 5.533    0    0,00% 0    0,00%       710 Wahnheide 7.811    132    1,69% 132    1,69%       711 Wahn 7.075    201    2,84% 201    2,84%       712 Lind 3.489    18    0,52% 338    9,69%       713 Libur 1.130    0    0,00% 0    0,00%       714 Zündorf 11.952    86    0,72% 86    0,72%       715 Langel 3.479    0    0,00% 0    0,00%       
716 Finkenberg 6.881    0    0,00% 0    0,00%       
  Bezirk 7 113.611    1.300    1,14% 2.020    1,78%       
   
      
 
      
801 Humboldt/Gremberg 15.524    54    0,35% 54    0,35%       802 Kalk 24.235    487    2,01% 487    2,01%       803 Vingst 13.092    0    0,00% 50    0,38%       804 Höhenberg 12.506    63    0,50% 63    0,50%

8 
 
18. Bericht zur Flüchtlingssituation  Ausschuss Soziales und Senioren am 14.12.2017 
 
 
805 Ostheim 13.524    372    2,75% 372    2,75%       806 Merheim 11.224    254    2,26% 254    2,26%       807 Brück 10.344    177    1,71% 177    1,71%       808 Rath/Heumar 11.771    0    0,00% 0    0,00%       
809 Neubrück 8.869    146    1,65% 146    1,65%       
  Bezirk 8 121.089    1.553    1,28% 1.603    1,32%       
   
      
 
      
901 Mülheim 43.254    792    1,83% 832    1,92%       902 Buchforst 7.514    0    0,00% 0    0,00%       903 Buchheim 13.246    0    0,00% 0    0,00%       904 Holweide 21.258    105    0,50% 505    2,38%       905 Dellbrück 21.543    248    1,15% 248    1,15%       906 Höhenhaus 15.540    400    2,57% 400    2,57%       907 Dünnwald 11.790    16    0,14% 16    0,14%       908 Stammheim 7.906    29    0,36% 29    0,36%       
909 Flittard 7.928    0    0,00% 320    4,04%       
  Bezirk 9 149.979    1.590    1,06% 2.350    1,57%       
             
 
Köln insgesamt 1.081.701    11.912    1,10% 15.000    
       
     
11.912    
       
     
3.088    
       
 
1.5 Auszugsmanagement 
Die Koordinationsstelle ist seit dem 15.11.2017 im Bereich 562/4 Sozialer Dienst angesie-
delt. 
Die Vermittlungszahlen des Projektes Auszugsmanagement sind im Vergleich zu den Vor-
jahren rückläufig. 
 
Vermittlungen Wohnungen / Personen pro Jahr 
Jahr Wohnungen Personen 
2015 233 672 
2016 298 856 
2018 (Stand 11/2017) 181 505 
 
Mit Sitzung vom 14.11.2017 hat der Rat der unbefristeten Verlängerung des Projektes zuge-
stimmt. 3 Vollzeitstellen werden unbefristet eingerichtet, 4 weitere Vollzeitstellen erhalten 
eine befristete Verlängerung für 2 Jahren. In diesem Zeitraum muss nachgehalten werden, 
ob die Arbeit des Projektes –trotz Rückgang in den Vermittlungszahlen- weiterhin wirtschaft-
lich ist.

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18. Bericht zur Flüchtlingssituation  Ausschuss Soziales und Senioren am 14.12.2017 
 
 
 
2. Asyl- und Ausländerrecht 
 
2.1 aktuelle Zahlen 
 
a. Aktuelle Zahlen 
Um die stark gestiegene Bedeutung des Themas Flüchtlinge einordnen zu können, werden 
nachstehend die Zahlen von 2013 bis Ende Oktober 2017 aufgeführt.  
 
Zuweisungen von Asylantragstellern nach Köln für die Jahre 2013-2017:  
2013 –     907 Personen 
2014 – 1.963 Personen 
2015 – 6.975 Personen 
2016 – 8.730 Personen 
vom 01.01.2017 bis 31.10.2017 – 750 Personen. 
 
 
Anzahl der Personen mit Aufenthaltsgestattungen in Köln für die Jahre 2013-2017 (jeweils 
am 31.12.): 
 
2013 – 1.263 Personen 
2014 – 2.299 Personen 
2015 – 7.765 Personen 
2016 – 9.360 Personen 
aktuell am 31.10.2017 – 6.031 Personen. 
Insgesamt hat das BAMF 2015 1.887 Entscheidungen für Kölner Asylflüchtlinge getroffen: 
1.122 Anerkennungen und 765 Ablehnungen. 2016 hat das BAMF  6.679 Verfahren von in 
Köln lebenden Asylantragstellern beendet. 4.720 Anträge wurden anerkannt, 1.959 Anträge 
wurden abgelehnt. 
Bis zum 30.09.2017  hat das BAMF 4.190 Entscheidungen für in Köln lebende Asylantra g-
steller getroffen. 2.298 Verfahren endeten positiv für den Antragstel ler und 1.892 Anträge 
wurden abgelehnt. 
Darüber hinaus haben in 2017 bisher 1.472 Personen bei der Anlauf- und Beratungsstelle 
der Stadt Köln für unerlaubt Eingereiste vorgesprochen. (2016: 2.515 Personen, 2015: 
3.882, 2014 2.951 und 2013 1.284 Personen.) Darunter waren 503 unbegleitete minderjähri-
ge Ausländer (UMAs). 458 Personen wurden zur Asylantragstellung an die Erstaufnahmeein-
richtungen des Landes NRW weitergeleitet. Bei 89 Personen wurden Übernahmeersuchen 
nach dem Dubliner Übereinkommen gestellt. Bisher sind 303 Personen Köln (davon 250 
UMA) zugewiesen und 329 Personen (davon 104 UMA) an andere Ausländerbehörden ver-
teilt worden. In 219 Fällen ist unmittelbar eine aufenthaltsrechtliche Entscheidung unter Fer-
tigung einer Rückkehrentscheidung mit Androhung der Abschiebung getroffen worden. 
 
173 Personen (2016: 87) wurden bisher in ihr Herkunftsland oder in einen sicheren Drittstaat 
rückgeführt. 
 
Aktuell sind in Köln 5.800 geduldete Personen registriert. 
2.2 Änderungen im Asyl- und Ausländerrecht 
Es liegen aktuell keine Änderungen im Asyl- und Ausländerrecht vor.

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18. Bericht zur Flüchtlingssituation  Ausschuss Soziales und Senioren am 14.12.2017 
 
 
3. Finanzen 
Die Verantwortung für die Finanzierung der flüchtlingsbedingten Kosten liegt bei Bund und 
Ländern. Die Forderungen der Kommunen nach einer auskömmlichen Kostenerstattung 
wurden und werden gegenüber dem Land durch die kommunalen Spitzenverbände vertre-
ten. Bereits im Dezember 2015 vereinbarten die Koalitionsfraktionen von SPD/Bündnis 90 - 
Die Grünen mit den kommunalen Spitzenverbänden NRW die gemeinsame Durchführung 
einer Ist-Kosten-Erhebung der tatsächlich in den Kommunen anfallenden Kosten für die Un-
terbringung von Flüchtlingen. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Ist-
Kostenerhebung sollen die Erstattungssätze für das Jahr 2018 festgelegt werden. Weitere 
Informationen zu den Erhebungen sind den Ausführungen im 14. Bericht zu entnehmen. 
Für die Erhebungen wurden die Meldungen für die ersten drei Quartale an IT.NRW übermit-
telt. In der vom Land vorgegebenen Systematik wurden für den Personenkreis der AsylbLG-
Empfänger und den darin enthaltenen, kleineren Personenkreis der nach dem FlüAG abre-
chenbaren Personen die folgenden Werte gemeldet. Die letzte Auswertung wurde zum 
07.11.2017 vorgenommen und gibt den entsprechenden Buchungsstand wieder. 
Die Werte aus den drei Quartalsmeldungen werden im Folgenden kumuliert dargestellt.  
 
Die Werte können noch nicht als final angesehen werden.  
Es stehen u.a. noch Abrechnungen mit Bewachungsunternehmen, Trägern der freien Wohl-
fahrtspflege oder für Leistungen in Verbindung mit dem Turnhallenrückbau aus,  die dem 
Zeitraum der ersten drei Quartale 2017 zuzuordnen sind. Die Rechnungsstellung durch Dritte 
erfolgt häufig in unregelmäßigen Abständen und eine monatsscharfe Zuordnung der Leis-
tungen wird nicht vollzogen. Insbesondere umfasst dies auch die Abrechnungen i.Z.m. den 
Leistungen der Krankenhilfe. Dieser Umstand betrifft alle Kommunen und wurde bereits an 
den Städtetag NRW kommuniziert als das Design der Erhebung entworfen wurde.  
Eine belastbare Aussage über die tatsächlichen mit der Unterbringung und der Versorgung 
von Flüchtlingen verbundenen Aufwendungen der Stadt Köln kann also erst mit der Betrach-

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18. Bericht zur Flüchtlingssituation  Ausschuss Soziales und Senioren am 14.12.2017 
 
 
tung des gesamten Jahres 2017 getroffen werden.  
Nach Auskunft von IT.NRW befindet sich das Verfahren zur Korrekturmöglichkeit auf der 
Basis des vorläufigen Jahresabschlusses noch in der Abstimmung.  
Die Prognose im Berichtswesen zum Buchungsstand 30.09.2017 weist die FlüAG-Erstattung 
für das Jahr 2017 mit in Summe rd. 63,7 Mio.€ aus. Diese Prognose ist jedoch noch mit Un-
sicherheit behaftet, da die Erstattung von der Entwicklung der Anzahl an abrechnungsfähi-
gen Personen abhängt. Diese Finanzierung, welche die nicht durch andere Erträge gedeck-
ten FlüAG-Aufwendungen eigentlich für das volle Jahr 2017 decken sollte, ist bereits ausge-
schöpft.  
Es zeigt sich, dass die bislang durch das Land NRW zugebilligte Kostenerstattung i.H.v. 866 
€ pro Monat und nach dem FlüAG abrechnungsfähiger Person bei Weitem nicht auskömm-
lich ist, um die entstehenden Kosten zu decken.

Mitteilung Ausschuss

614 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/562/5 
562/5 
Vorlagen-Nummer 11.12.2017 
 3874/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Soziales und Senioren 14.12.2017 
Finanzausschuss 18.12.2017 
Gesundheitsausschuss 16.01.2018 
Integrationsrat 22.01.2018 
Sportausschuss 25.01.2018 
 
18. Bericht zur Flüchtlingssituation 
Die Verwaltung stellt den Fachgremien und der Öffentlichkeit eine umfangreiche Bestandsaufnahme 
und Darstellung der aktuellen Flüchtlingssituation in Form des 18. Flüchtlingsberichts zur Verfügung. 
 
Anlage  
18. Bericht zur Flüchtlingssituation 
 
Gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf (5)

14.12.2017 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 9.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
18.12.2017 Finanzausschuss
TOP 2.11 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.01.2018 Gesundheitsausschuss
TOP 6.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
22.01.2018 Integrationsrat
TOP 5.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.01.2018 Sportausschuss
TOP 6.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3874/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
11.12.2017
Erstellt
07.12.2017 07:06