2781/2018
Feststellung des Wirtschaftplans der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln für das Wirtschaftsjahr 2019
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Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/1100/1 Vorlagen-Nummer 2781/2018 Freigabedatum 2781/2018 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Feststellung des Wirtschaftplans der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln für das Wirtschaftsjahr 2019 Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat stellt den Wirtschaftsplan der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln für das Wirtschaftsjahr 2019 gemäß § 6 Absatz 1 und § 60a der Satzung der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln in der zu diesem Beschluss beigefügten Fassung fest. Kassenausschuss (ZVK) 13.11.2018 Finanzausschuss 17.12.2018 Rat 18.12.2018 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung Nach § 60 a der Satzung der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln in der Fassung vom 10. Juni 2018 ist von der Kassenleitung und der Geschäftsführung jährlich, spätestens einen Monat vor Be- ginn eines Wirtschaftsjahres ein Wirtschaftsplan zu erstellen. Die Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen sind bei der Wirt- schaftsführung und das Rechnungswesen sinngemäß anzuwenden. Nach § 4 der Eigenbetriebsverordnung NRW in Verbindung mit § 6 Absatz 1 Buchstabe a der Sat- zung der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln beschließt der Kassenausschuss ZVK über den Wirtschaftsplan, vorbehaltlich der förmlichen Feststellung des Wirtschaftsplanes durch den Rat der Stadt Köln. Nach dem vorliegenden Wirtschaftsplan 2019 wird bei einem unveränderten Umlagesatz von 5,8 % und einem ebenfalls unveränderten Zusatzbeitrag von 3,2 % des zusatzversorgungspflichti- gen Entgeltes voraussichtlich ein Bruttoergebnis in Höhe von 101.165.094 Euro erzielt. Dieses Bruttoergebnis wird zur Dotierung der versicherungstechnischen Rückstellungen verwendet, so dass kein Bilanzgewinn ausgewiesen wird. Die Erträge aus Umlagen und Zusatzbeiträgen sind in Abstimmung mit dem Verantwortlichen A k- tuar auf Basis der Hochrechnung der zu erwartenden Beträge für 2018 kalkuliert worden. Nach der Planung für das Jahr 2019 ist weiterhin von einer Realisation der im Rahmen des Aufbaus der K a- pitaldeckung angestrebten Kapitaldeckungsgrade auszugehen. Im Übrigen wird auf die Anlagen verwiesen. Anlagen
Anlage 1 Erfolgsplan_ZVK_2019
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Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln Erträge und Aufwendungen Ansatz 2019 Ansatz 2018 Ergebnis 2017 Ansatz 2017 Euro Euro Euro Euro 1. Verdiente Beiträge 157.805.800 153.508.796 145.946.042 144.279.300 2. Erträge aus Kapitalanlagen 56.986.900 37.282.000 39.813.662 35.306.000 3. Aufwendungen für Versicherungsfälle -109.065.406 -99.970.196 -97.196.145 -98.227.400 4. Veränderung der übrigen versicherungs- technischen Rückstellungen -101.165.094 -86.735.800 -84.625.581 -76.525.800 5. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb -2.794.000 -2.560.500 -2.497.438 -2.259.500 6. Aufwendungen für Kapitalanlagen -1.124.100 -860.800 -896.374 887.600 7. Versicherungstechnisches Ergebnis 644.100 663.500 544.166 649.800 8. Nichtversicherungstechnisches Ergebnis -347.000 -411.200 -276.059 -400.000 9. Jahresüberschuss/Einstellung in Verlustrücklage -297.100 -252.300 -268.108 -249.800 10. Jahresüberschuss 0 0 0 0 Erfolgsplan 2019
Anlage 4 ZVK Stellenplan 2019
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Beamte BGr. Laufbahngruppe 2 A 14 0,60 A 13_22 A 13_21 A 12 2,00 1,00 A 11 4,00 2,30 A 10 3,00 0,75 (1 Tzst.) A 9_21 1,00 Laufbahngruppe 1 A 9_12 1,00 A 8 6,00 17,00 4,65 Beschäftigte EGr. AT-A 16 0,80 E 14 1,00 E 13 1,00 E 12 E 11 1,00 E 10 0,50 E 9c 1,00 0,60 E 9b 1,50 (1 Tzst.) E 9a E 8 E 7 0,60 E 6 E 5 0,50 E 4 0,40 3,30 5,60 Soll 2019 Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln Stellenplan zum Soll 2019 Soll 2019 Wirtschaftsjahr 2019 Unmittelbar Beschäftigte der ZVK (GF und 1100/2) Soll 2019 Mittelbar Beschäftigte der ZVK (1100 und 1100/1)
Anlage 2 ErläuterungenErfolgsplan2019
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Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln (ZVK) Wirtschaftsplan 2019 Erläuterungen zum Erfolgsplan Die Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln (ZVK) wird entsprechend der Satzung, derzeit in der Fas- sung vom 07.Februar 2018, als Sonderkasse der Stadt Köln geführt. Die Gliederung des Erfolgsplanes richtet sich nach der Verordnung über die Rechnungslegung von Ver- sicherungsunternehmen (RechVersV) in der Fassung vom 17. Juli 2015 und den entsprechenden Glie- derungsvorschriften. Der Wirtschaftsplan 2019 wurde auf Basis der Ergebnisse des Wirtschaftsjahres 2017, der Entwicklung des laufenden Wirtschaftsjahres 2018 und der für das Wirtschaftsjahr 2019 zu prognostizierenden Ent- wicklung kalkuliert. Zur besseren Vergleichbarkeit mit dem Jahresabschluss werden die einzeln aufgestellten Wirtschafts- pläne im Abrechnungsverband der Pflichtversicherung und der Freiwilligen Versicherung zu einem ge- meinsamen Wirtschaftsplan zusammengefasst. In der Pflichtversicherung ist der Umlagesatz aufgrund der Ergebnisse der Tarifverhandlungen zum Altersvorsorgeplan 2001 auf den am 01.11.2001 vorhandenen Wert von 5,8 % der zusatzversorgungs- pflichtigen Entgelte festgeschrieben. Zusätzlich wird entsprechend dem vom Kassenausschuss be- schlossenen Stufenplan zur künftigen Finanzierung der ZVK auch weiterhin ein Zusatzbeitrag gemäß § 64 der Satzung der ZVK der Stadt Köln zum Aufbau eines Kapitalstocks in Höhe von 3,2 % der zusatz- versorgungspflichtigen Entgelte erhoben. In der Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes wird seit 2002 eine Freiwillige Versicherung an- geboten. Durch die Entrichtung eigener Beiträge unter Inanspruchnahme einer steuerlichen Förde- rung können die Pflichtversicherten mit der Freiwilligen Versicherung eine zusätzliche kapitalgedeckte betriebliche Altersversorgung aufbauen. Als Form der betrieblichen Altersversorgung stehen hier die Förderwege im Rahmen von Zulagen/Steuervorteilen („Riester“-Förderung) und im Rahmen der Frei- stellung der Beiträge von Sozialversicherungs- und Steuerabzügen (Entgeltumwandlung) zur Verfü- gung. Dem Versicherungszweig der vollständig kapitalgedeckten Freiwilligen Versicherung liegt beim Tarif 2002 ein Geschäftsplan zugrunde, der am 19.11.2002 vom damaligen Ministerium für Inne- res und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen genehmigt wurde. Der Tarif 2002 wurde für Neuverträge zum 31.12.2009 geschlossen und wird seitdem im geschlossenen Bestand für Altver- träge fortgeführt. Mit Wirkung vom 01.01.2010 ist mit dem Tarif 2009 ein neuer Tarif im Versiche- rungszweig der Freiwilligen Versicherung aufgelegt worden. Seit dem 01.07.2012 wird dieser Tarif als geschlechtsneutraler Tarif (Tarif 2012) fortgeführt. Erläuterung der Positionen im Erfolgsplan 2019 1. Verdiente Beiträge In der Pflichtversicherung beinhalten die Planwerte die Erträge aus Umlagen und Zusatzbeiträ- gen, die auf Hochrechnungen der erwarteten Beträge im laufenden Jahr basieren. Ferner sind hier die Einnahmen aus Barwertübertragungen aufgrund von Überleitungen von anderen Zusatz- versorgungseinrichtungen enthalten. In der Freiwilligen Versicherung ist nach den Erfahrungen der Vorjahre und nach derzeitigem Kenntnisstand mit einer Zunahme der Anzahl der abgeschlossenen Versicherungsverträge und damit einer Steigerung der Beitragseinnahmen nicht zu rechnen. Der Betrag bewegt sich daher auf dem Niveau des Vorjahres. 2. Erträge aus Kapitalanlagen Der Betrag setzt sich aus den Erträgen der folgenden Anlageklassen zusammen: Direktanlagen (Wertpapiere) KÖZU FundMaster Immobilienfonds Infrastrukturbeteiligungen Investitionen in Private Debt Sondererträge aus Verkauf von Kapitalanlagen (unter anderem geplante Auflösung von 2 Immobilienfonds und Verkauf Jakordenhaus) Hinzu kommen in der Pflichtversicherung die Mieteinnahmen aus dem im Eigentum der ZVK be- findlichen Verwaltungsgebäude Köln-Innenstadt, Jakordenstraße. Aufgrund der Lage am Kapitalmarkt ist das durchschnittliche Zinsniveau der Vorjahre bei den Wieder- und Neuanlagen im Bereich der Direktanlagen nicht mehr zu erreichen. Liquide Mittel werden gemäß den Vorgaben der aktuellen Asset Liability Management (ALM) - Studie zu Kapi- talanlagen in den oben aufgeführten Anlageklassen mit guter Renditeerwartung verwendet. Das insgesamt erwartete Kapitalanlageergebnis liegt in beiden Versicherungszweigen etwa auf dem Niveau des Ergebnisses von 2017. Die durch den Aktuar ermittelten Anforderungen (3,25 %) werden voraussichtlich dennoch erfüllt. 3. Aufwendungen für Versicherungsfälle Die Berechnung der voraussichtlichen Höhe der Aufwendungen für Versicherungsfälle wurde nach Hochrechnungen der zu erwartenden Aufwendungen für das laufende Jahr vorgenommen. Sie berücksichtigt eine Steigerung der Anzahl der Leistungsempfänger sowie die tarifvertraglich festgelegte Rentendynamisierung in Höhe von 1 % zum 01.07.2019. Die erhöhten Aufwendungen resultieren unter anderem aus einer an die Rheinische Zusatzver- sorgungskasse zu leistende Ausgleichszahlung. Im Versicherungszweig der Freiwilligen Versicherung werden derzeit an 535 Personen Renten- leistungen gewährt (Stand: 31.08.2018). Da für Betriebsrenten aus freiwilligen Versicherungen keine Wartezeit erforderlich ist, muss mit einer weiter ansteigenden Zahl von Versicherungsfällen und daher mit steigenden Aufwendungen gerechnet werden. 4. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen Rückstellungen Die Einnahmen aus den Zusatzbeiträgen werden in der Pflichtversicherung zum Aufbau des Kapitalstocks verwendet und nach Abzug von Verwaltungskosten einer Teildeckungsrückstellung zugeführt. Die tatsächliche Zuführung an die Teildeckungsrückstellung wird nach Abschluss des Wirtschaftsjahres durch den Verantwortlichen Aktuar nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet. Die ebenfalls in den versicherungstechnischen Rückstellungen enthal- tene umlagefinanzierte Teilvermögensrückstellung wird dabei als Ausgleichsposten verwendet. In der Freiwilligen Versicherung sind nach dem Geschäftsplan rund 98 % der Beiträge und der Zulagen der Deckungsrückstellung zuzuführen. Weiterhin ist hier die geschäftsplanmäßige Ver- zinsung der Anwartschaften zu berücksichtigen. 5./6. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb und für Kapitalanlagen Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb und für Kapitalanlagen beinhalten die folgenden Positionen: Personalkosten einschließlich der Kosten für Altersversorgung und Rückstellungen für Pensi- onen, Beihilfen und Altersteilzeit Aufwand für EDV, für bezogene Leistungen, Telefon- und Portokosten, Bürobedarf Abschreibungen auf Inventar Sonstiger Verwaltungsaufwand (zum Beispiel Fortbildungen, Dienstreisen, Raumkosten) Diese Kosten werden entsprechend dem geschätzten Aufwand auf die einzelnen Kostenbereiche aufgeteilt. Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb sind im Geschäftsplan der Freiwilligen Versi- cherung mit maximal 2 % der Beiträge beziehungsweise gleichgestellter Einnahmen (zum Bei- spiel Zulagen) zuzüglich 1 % der gezahlten Versicherungsleistungen vorgesehen. Diese Vorgabe wird eingehalten. Ausschließlich in den Bereich Aufwendungen für Kapitalanlagen fallen folgende Positionen: Bauunterhaltungskosten für das Bürogebäude Jakordenstraße Beraterkosten zu neuen Kapitalanlagestrategien Kosten der Verwaltung für Kapitalanlagen planmäßige Abschreibung auf das Gebäude Jakordenstraße Abschreibungen auf Agien der Wertpapiere 7./8./9. Versicherungstechnisches und nichtversicherungstechnisches Ergebnis, Jahresüber- schuss Im nichtversicherungstechnischen Ergebnis wird der Saldo aus Erträgen und Aufwendungen aus- gewiesen, die außerhalb der Satzung der ZVK erzielt werden. Als wesentliche Positionen der Er- träge sind hierbei Verwaltungskostenerstattungen Dritter und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen zu nennen. Bei den Aufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um Gutach- terkosten für Interne Revision, Kosten des Jahresabschlusses, Zinsaufwendungen für Pensions- rückstellungen und Steuern. Das versicherungstechnische Ergebnis stellt den Ausgleichsposten zum nichtversicherungstech- nischen Ergebnis nach Veränderung der versicherungstechnischen Rückstellungen dar. In der Pflichtversicherung wird kein Jahresüberschuss ausgewiesen. In der Freiwilligen Versicherung dient der verbleibende Jahresüberschuss der Erhöhung des Eigenkapitals in Form einer Zuführung zur Verlustrücklage. Dadurch wird auch hier kein Bilanz- gewinn ausgewiesen.
Anlage 3 Vermögensplan_ZVK_2019
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Mittelherkunft Euro 1. Tilgung Darlehen Mitglieder 0 2. Tilgung von Wertpapieren 12.000.000 3. Verkauf Immobilien 6.400.000 4. Abschreibungen 42.600 5. Jahresüberschuss / Einstellung in Verlustrücklage 297.100 6. Jahresüberschuss / Erhöhung der versicherungstechnischen Rückstellungen 94.765.094 113.504.794 Mittelverwendung Euro 1. Beschaffung von Betriebs- und Geschäftsausstattung 61.000 2. Erwerb von Wertpapieren und sonstigen Anlagen 113.443.794 113.504.794 Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln Vermögensplan 2019
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Jakordenstraße
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Details
- Aktenzeichen
- 2781/2018
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 05.11.2018
- Erstellt
- 22.08.2018 10:20