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4393/2019

Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Verkehrsführung Marienburg (Az.: 02-1600-256/19)

Beschlussvorlage Ausschuss 14.01.2020

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen), Sitzung am 23.03.2020, TOP 2.1

Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage Eingabe

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Beschlussvorlage Ausschuss

1431 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VIII/66/661/3 
 
Vorlagen-Nummer 
 4393/2019 
Freigabedatum 
14.01.2020  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Verkehrsführung Marienburg (Az.: 02-1600-256/19) 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Rodenkirchen dankt der Petentin für ihre Eingabe. Sie bekräftigt den Beschluss 
des Verkehrsausschusses vom 13.11.2018 (s. Vorlagen-Nr.: 2142/2018) und bittet die Verwaltung, 
den Verkehrsversuch Marienburg weiter fortzuführen.  
 
Ausschuss für Anregungen und Beschwerden 17.03.2020 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 23.03.2020

2 
Begründung: 
 
Die Petentin spricht sich gegen den Verkehrsversuch in Marienburg aus (s. Anlage). 
 
Stellungnahme der Verwaltung: 
Die Anregungen der Petentin wurden aufgenommen und werden im Rahmen der weiteren Bearbei-
tung berücksichtigt. 
 
Wie der Petentin mit Schreiben vom 10.09.2019 bereits mitgeteilt wurde, handelt es sich bei den ge-
änderten Verkehrsführungen weiterhin um einen Verkehrsversuch. Nach Auswertung aller Verkehrs-
erhebungen und Bürgerreaktionen wird eine Vorlage an die politischen Gremien erstellt. Bis dahin 
wird sich kein neuer Sachstand zum Verkehrsversuch ergeben. Ziel ist es, nach Abwägung der Aus-
wertungsergebnisse eine finale Verkehrsführung herbeizuführen.  
 
Anlage  
Eingabe

Anlage Eingabe

3638 Zeichen

An 
,., Stadt Köln 
Eingang 1 l Okt. 2019 
1 
Die Oberbürgermeisterin 
Bürgeramt Innenstadt 
Poststelle Ludwigstr. 8 
den Ausschuss für Anregungen und Beschwerden der Stadt Köln 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
Köln, 08.10.2019 
beigefügtes Schreiben habe ich Ende Juli 2019 versandt und Ihnen eine Durchschrift 
zukommen lassen. 
Anfang September bekam ich eine Antwort des Dezernats für Mobilität und 
Verkehrsinfrastruktur, in dem man erklärte, dass die Änderung der Verkehrsführung im 
Rahmen eines Verkehrsversuches erfolgte, mit dem Ziel einer weiteren Verkehrsberuhigung 
in Marienburg und einer gleichmäßigeren Verteilung des Verkehrs. 
Ich bin nach wie vor der Auffassung, dass hierdurch den Interessen einiger weniger 
Anwohner in Marienburg einen höhere Priorität eingeräumt wird als der Allgemeinheit und 
deren Interesse an ökonomischen Verkehrsführung und außerdem den vom Rat der Stadt 
beschlossenen Klimanotstand zur Farce werden lässt. Eine gleichmäßigere 
Verkehrsführung ist damit mitnichten gewährleistet, da nunmehr längere Umweg mit Staus 
über die stark befahrene und durch Bauarbeiten stark belastete Bonner Straße oder die 
ebenfalls stark belastete Rheinuferstraße erforderlich macht. 
Eine weitere - und nicht nur von mir bevorzugte - Alternative ist der Weg über den Militärring 
bis zur Schillingssrotter Straße von dort in die Lindenallee zurück bis zur Leyboldst., was 
statt 50 m ca.1 km beträgt und somit den Stadtteil Marienburg noch stärker belastet. 
Ich bitte hiermit um nochmalige Überprüfung und Aufhebung dieser völlig unsinnigen 
Maßnahme. 
Einer Behandlung im Beschwerdeausschuss und einer positiven Entscheidung sehe ich 
gerne entgegen. 
Sollte ich für mein Anliegen eine Unterschriftensammlung vonnöten sein, bin ich gerne 
bereit, diese nachzureichen. 
Anlage 
1

Stadt Köln 
20.07.2019 
Dezernat V, Soziales, Integration und Umwelt, Herr Dr. Rau 
Dezernat VIII, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur, Frau Biome 
Willy-Brandt-Platz 2 
50679 Köln
Sehr geehrter Herr Dr. Rau, 
Sehr geehrte Frau Biome, 
seit dem 03.07.2019 wurde die Verkehrsführung in Marienburg derart geändert, dass 
nun eine Einfahrt nach Marienburg von Rodenkirchen über die Konrad-Adenauer Str. 
oder vom Verteilerkreis über den Militärring kommend in die Leyboldstraße nicht 
mehr möglich ist. Das Teilstück Leyboldstraße vom Militärring bis zur Lindenallee (ca. 
50 Meter) wurde zur Einbahnstraße. 
Um von Rodenkirchen oder vom Verteilerkreis kommend, nach Marienburg, 
Bayenthal oder auf den Bayenthalgürtel zu gelangen muss man nun weite Umwege 
in Kauf nehmen um dann über den Militärring, die Schillingsrotter Straße und 
Lindenallee zurück auf die Leyboldstraße zu gelangen oder alternativ über die 
ohnehin stark befahrene Rheinuferstraße oder Bonner Straße ausweichen. 
Der Sinn dieser Maßnahme erschließt sich allenfalls durch eine weitere 
Verkehrsberuhigung von Marienburg, die ohnehin durch eine Tempobeschränkung 
auf 30 Km/h und Fahrspurverschwenkungen durch versetzte Parkstreifen gesichert 
schien. 
Ich gehe davon aus, dass Ihren Entscheidungen auch lnteressensabwägungen 
vorausgehen und verstehe nicht, wieso die Interessen einer Handvoll Anwohner 
höher bewertet werden als die ökologische Verkehrsführung. 
Insbesondere vor dem Hintergrund der aktuell geführten Diskussion um den 
Klimaschutz und des vom Rat der Stadt Köln beschlossenen Klimanotstandes halte 
ich es für eine Farce, dass Bürger wegen des elitären Anspruchs einer - sicherlich 
betuchten und einflussreichen - Minderheit zu zusätzlichen Strecken gezwungen 
werden. 
Ich bitte freundlich um eine schlüssige Erklärung. 
Anlage 
Gruß 
2

Beratungsverlauf (2)

17.03.2020 Ausschuss für Anregungen und Beschwerden
TOP 1.9 Vorberatung (Fachausschuss)

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
23.03.2020 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 2.1 Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
4393/2019
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
14.01.2020
Erstellt
17.12.2019 12:36