AN/0537/2025
Barbara Precht-von Taboritzki-Platz in Köln Klettenberg
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Anlage 1
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2 An: Oeffentlichkeitsbeteiligung <oeffentlichkeitsbeteiligung@STADT-KOELN.DE> Betreff: Vorschlag zur Durchführung einer Öffentlichkeitsbeteiligung Folgende Information oder Nachricht wurde über das Online-Formular 'Vorschlag zur Durchführung einer Öffentlichkeitsbeteiligung' am 05.05.2025 20:52:09 an Sie geschickt Zuständiges Gremium: Bezirksvertretung Lindenthal Thema/Name der Vorlage: Barbara Precht-von Taboritzki-Platz in Köln Klettenberg Nummer der Vorlage: AN/0536/2025 Ich bin selbst betroffen: Ich wohne (mit meiner Familie) in der Nähe. Anderer Grund: Über die Namensgebung des Klettenbergplätzchen sollten die Nachbarn entscheiden. Dabei sollte der seit Jahren etablierte Namen Klettenbergplätzchen als erste Option gelten. Ich bin zwar nicht selbst betroffen aber: Andere Gründe: Vorname: XX Nachname: XX Straße und Hausnummer: Postleitzahl: Ort: Köln Telefon: E-Mail: 3 Weitergabe meines Namens an das Entscheidungsgremium?: Meine Anregung kann gerne mit meinem Namen an das Entscheidungsgremium weitergegeben werden. Zustimmung zum Datenschutz: Ich bin: männlich Mein Alter: 36 bis 49 Jahre Die hauptsächliche Sprache in meinem Haushalt: Deutsch Mein höchster Schulabschluss: Allgemeine Hochschulreife Ich habe von der Möglichkeit, die Durchführung einer Öffentlichkeitsbeteiligung vorzuschlagen, wie folgt erfahren:: Mitwirkungsportal Anderes: Ich finde dieses Angebot: Meine Verbesserungsvorschläge: Informationen zu Bildern und sonstigen Materialien: Gesendet über: https://www.stadt-koeln.de/service/onlinedienste/vorschlag-oeffentlichkeitsbeteiligung/index.html -----
Gemeinsamer Antrag von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU-Fraktion, SPD-Fraktion
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Fraktion Bündnis 90/Die Grünen CDU-Fraktion SPD-Fraktion Lothar Müller / Die Linke Prof. Dr. Klaus Reinartz / FDP in der Bezirksvertretung Lindenthal Klettenberg Sülz Lindenthal Braunsfeld Müngersdorf Junkersdorf Marsdorf Weiden Lövenich Widdersdorf Frau Bezirksbürgermeisterin Cornelia Weitekamp Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Köln, 26. April 2025 Barbara Precht-von Taboritzki-Platz in Köln Klettenberg Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal am 19.5.2025 zu setzen: Die Bezirksvertretung Lindenthal beschließt , den freien Platz an der Petersbergstraße / Breibergstraße / Hardtstraße (sogenanntes Klettenplätzchen) in Anerkennung der Leistungen von Frau Dr. B. Precht von Taboritzki für Denkmalpflege und Stadtteilschutz in Köln in Barbara Precht-von Taboritzki-Platz zu benennen. Begründung: Am 02.Juni 2025 würde Barbara Precht-von Taboritzki 85 Jahre alt. In Anerkennung ihres Wirkens soll ein neuer Platz in der Nähe ihres Wohnortes nach ihr benannt werden. Durch den Platz werden keine Anwohnenden direkt betroffen. Die Adressbildung Petersbergstraße 57-59 wird nicht verändert. In Berlin geboren (02.Juni 1940), studierte Barbara Precht-von Taboritzki in Aachen Architektur und Städtebau und wurde im Kölner Regierungspräsidium als erste Frau Dezernentin für Denkmalpflege und Städtebau. In ihrer Funktion und als Dozentin an der ehemaligen Technischen Hochschule in Köln förderte sie aktiv Frauen in Stadtplanung und Denkmalpflege. Sie gründete in den 90er Jahren Köln die FOPA (feministische Organisation Planerinnen und Architektinnen) mit. Nach einer schweren, aber glücklich überstandenen Krankheit schied sie in den frühen 1990er Jahren aus dem Berufsleben aus und übernahm ab 1993, dem Jahr ihrer Promotion („Die Denkmallandschaft“), für 10 Jahre den Vorsitz des Kölner Regionalverbandes im Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, wo ihr Engagement in vielen Fällen ebenso große Erfolge zeitigen konnte wie in der amtliche Denkmalpflege. In ihrer über dreißig Jahre währenden Mitgliedschaft im Deutschen Nationalkomitee von ICOMOS und ihrer tatkräftigen Mitarbeit in der ICOMOS Monitoring Gruppe, wo sie für die Welterbestätten Kölner Dom sowie zeitweilig für die Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin verantwortlich war, hat sie es wunderbar verstanden, die im Zusammenhang mit den Welterbestätten auftretenden Konflikte zu benennen und für Lösungen zugunsten des Kulturerbes so kämpferisch wie besonnen zu streiten. Ihr Verdienst um das Weltkulturerbe Kölner Dom ist unvergesslich, als die Hochhausplanungen in Deutz, später auch für den Landschaftsverband Rheinland, als mögliche Gefährdungen des Welterbestatus des Domes auf der Tagesordnung standen. Bis zuletzt hat sie sich als Expert Member langjährig im Internationalen wissenschaftlichen Komitee zu den Historische Städten und Dörfern von ICOMOS (CIVVIH -International Committee on Historic Cities, Towns and Villages ) engagiert und stets ihre große Expertise in Städtebaulicher Denkmalpflege in die Arbeit von CIVVIH eingebracht. Furchtlos und kenntnisreich ist sie immer für das Kulturelle Erbe in den Städten eingetreten und dabei oft erfolgreich gewesen. Mit ihrer anerkannten Kompetenz in Fragen der Architektur und des Städtebaus vermochte sie durch kluge Beratung der Verantwortlichen nachhaltig Gefahren für das Kulturerbe abzuwenden. Barbara Precht-von Taboritzki gehörte 2002 zu den Gründern des Landschaftsparks Belvedere zur Vollendung des Äußeren Grüngürtels. So wurden der Grüngürtel um 300ha erweitert. Sie zeigte ein breites zivilgesellschaftliches Engagement; so wurde sie ins Presbyte- rium der evangelischen Kirche Sülz/Klettenberg gewählt und hat dort mehrere Bau- vorhaben betreut. Zuletzt hat sie sich besonders in ihrer Nachbarschaft Klettenberg engagiert. So sprach sie sich gegen den Bau des überdimensionierten Kiosk an der Luxemburger Straße / Siebengebirgsallee aus. In der Coronazeit ist ihr aufgefallen, wo sich Menschen aus dem Viertel einen Frei- raum schaffen. Sie sah das Potential eines Straßenraums für einen Begegnungsort. Dieser wurde dann von einer Initiative entwickelt und vorläufig gestaltet: als das im Volksmund bekannte Klettenplätzchen. Dieser Ort soll nun mit dem Einverständnis der Initiative und der Angehörigen nach Barbara Precht-von Taboritzki benannt wer- den. Sie starb am 16.01.2022. Die Oberbürgermeisterin Reker hat bei der Einweihung der neuen Räume des Frau- engeschichtsvereins gesagt, dass bei Ehrungen von Frauennamen auch mehr als die vorgegebenen Zeichen für das Namensschild verwendet werden dürfen. Ute Ackermann Svenja Führer Friedhelm Hilgers Fraktion Bündnis 90/Die Grünen CDU-Fraktion SPD-Fraktion Lothar Müller / Linke Klaus Reinartz / FDP
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (5)
- Petersbergstraße 57
- Breibergstraße
- Hardtstraße
- Siebengebirgsallee
- Luxemburger Straße
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Details
- Aktenzeichen
- AN/0537/2025
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 05.05.2025
- Erstellt
- 05.05.2025 08:30