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AN/0537/2025

Barbara Precht-von Taboritzki-Platz in Köln Klettenberg

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates 05.05.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 3 (Lindenthal), Sitzung am 19.05.2025, TOP 8.1.3

Anlage 1

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Gemeinsamer Antrag von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU-Fraktion, SPD-Fraktion

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Anlage 1

1765 Zeichen

2
An: Oeffentlichkeitsbeteiligung <oeffentlichkeitsbeteiligung@STADT-KOELN.DE> 
Betreff: Vorschlag zur Durchführung einer Öffentlichkeitsbeteiligung 
 
Folgende Information oder Nachricht wurde über das Online-Formular 'Vorschlag zur Durchführung 
einer Öffentlichkeitsbeteiligung' am 05.05.2025 20:52:09 an Sie geschickt 
Zuständiges Gremium:  
Bezirksvertretung Lindenthal 
 
 
Thema/Name der Vorlage:  
Barbara Precht-von Taboritzki-Platz in Köln Klettenberg 
 
 
Nummer der Vorlage:  
AN/0536/2025 
 
 
Ich bin selbst betroffen:  
Ich wohne (mit meiner Familie) in der Nähe. 
 
 
Anderer Grund:  
Über die Namensgebung des Klettenbergplätzchen sollten die Nachbarn entscheiden. Dabei sollte der seit 
Jahren etablierte Namen Klettenbergplätzchen als erste Option gelten. 
 
 
Ich bin zwar nicht selbst betroffen aber:  
 
 
Andere Gründe:  
 
 
Vorname:  
XX 
 
 
Nachname:  
XX 
 
 
Straße und Hausnummer:  
 
 
Postleitzahl:  
 
 
Ort:  
Köln 
 
 
Telefon:  
 
 
E-Mail:

3
 
 
Weitergabe meines Namens an das Entscheidungsgremium?:  
Meine Anregung kann gerne mit meinem Namen an das Entscheidungsgremium weitergegeben werden. 
 
 
Zustimmung zum Datenschutz:  
 
 
Ich bin:  
männlich 
 
 
Mein Alter:  
36 bis 49 Jahre 
 
 
Die hauptsächliche Sprache in meinem Haushalt:  
Deutsch 
 
 
Mein höchster Schulabschluss:  
Allgemeine Hochschulreife 
 
 
Ich habe von der Möglichkeit, die Durchführung einer Öffentlichkeitsbeteiligung vorzuschlagen, wie 
folgt erfahren::  
Mitwirkungsportal 
 
 
Anderes:  
 
 
Ich finde dieses Angebot:  
 
 
Meine Verbesserungsvorschläge:  
 
 
Informationen zu Bildern und sonstigen Materialien:  
 
 
Gesendet über:  
https://www.stadt-koeln.de/service/onlinedienste/vorschlag-oeffentlichkeitsbeteiligung/index.html 
 
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Gemeinsamer Antrag von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU-Fraktion, SPD-Fraktion

5018 Zeichen

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
CDU-Fraktion
SPD-Fraktion
Lothar Müller / Die Linke
Prof. Dr. Klaus Reinartz / FDP
 
in der Bezirksvertretung Lindenthal
Klettenberg Sülz Lindenthal Braunsfeld Müngersdorf Junkersdorf Marsdorf Weiden Lövenich Widdersdorf 
Frau Bezirksbürgermeisterin
Cornelia Weitekamp
 
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
Köln, 26. April 2025
Barbara Precht-von Taboritzki-Platz in Köln Klettenberg 
 
Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin,
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der 
Bezirksvertretung Lindenthal am 19.5.2025 zu setzen:
Die Bezirksvertretung Lindenthal beschließt , den freien Platz an der 
Petersbergstraße / Breibergstraße / Hardtstraße (sogenanntes Klettenplätzchen) in 
Anerkennung der Leistungen von Frau Dr. B. Precht von Taboritzki für Denkmalpflege 
und Stadtteilschutz in Köln  in Barbara Precht-von Taboritzki-Platz zu benennen. 
Begründung:
Am 02.Juni 2025 würde Barbara Precht-von Taboritzki 85 Jahre alt. In Anerkennung  
ihres Wirkens  soll ein neuer Platz in der Nähe ihres Wohnortes nach ihr benannt 
werden. Durch den Platz werden keine Anwohnenden direkt betroffen. Die 
Adressbildung Petersbergstraße 57-59 wird nicht verändert. 
In Berlin geboren (02.Juni 1940), studierte Barbara Precht-von Taboritzki in Aachen 
Architektur und Städtebau und wurde im Kölner Regierungspräsidium als erste Frau 
Dezernentin für Denkmalpflege und Städtebau. In ihrer Funktion und als Dozentin an 
der ehemaligen Technischen Hochschule in Köln förderte sie aktiv Frauen in 
Stadtplanung und Denkmalpflege. Sie gründete in den 90er Jahren Köln die FOPA 
(feministische Organisation Planerinnen und Architektinnen) mit. 
Nach einer schweren, aber glücklich überstandenen Krankheit schied sie  in den 
frühen 1990er Jahren aus dem Berufsleben aus und übernahm  ab 1993, dem Jahr 
ihrer Promotion („Die Denkmallandschaft“), für 10 Jahre den Vorsitz des Kölner 
Regionalverbandes im Rheinischen Verein für Denkmalpflege und

Landschaftsschutz, wo ihr Engagement in vielen Fällen  ebenso große Erfolge 
zeitigen konnte wie in der amtliche Denkmalpflege. In ihrer über dreißig Jahre 
währenden Mitgliedschaft im Deutschen Nationalkomitee von ICOMOS und ihrer 
tatkräftigen Mitarbeit in der ICOMOS Monitoring Gruppe, wo sie für die 
Welterbestätten Kölner Dom sowie zeitweilig für die Schlösser und Parks von 
Potsdam und Berlin verantwortlich war, hat sie es wunderbar verstanden, die im 
Zusammenhang mit den Welterbestätten auftretenden Konflikte zu benennen und für 
Lösungen zugunsten des Kulturerbes so kämpferisch wie besonnen zu streiten. Ihr 
Verdienst um das Weltkulturerbe Kölner Dom ist unvergesslich, als die 
Hochhausplanungen in Deutz, später auch für den Landschaftsverband Rheinland, 
als mögliche Gefährdungen des Welterbestatus des Domes auf der Tagesordnung 
standen. Bis zuletzt hat sie sich als Expert Member langjährig im Internationalen 
wissenschaftlichen Komitee zu den Historische Städten und Dörfern von ICOMOS 
(CIVVIH -International Committee on Historic Cities, Towns and Villages ) engagiert 
und stets ihre große Expertise in Städtebaulicher Denkmalpflege in die Arbeit von 
CIVVIH eingebracht. Furchtlos und kenntnisreich ist sie immer für das Kulturelle Erbe 
in den Städten eingetreten und dabei oft erfolgreich gewesen. Mit ihrer anerkannten 
Kompetenz in Fragen der Architektur und des Städtebaus vermochte sie durch kluge 
Beratung der Verantwortlichen nachhaltig Gefahren für das Kulturerbe abzuwenden. 
Barbara Precht-von Taboritzki gehörte 2002 zu den Gründern des Landschaftsparks 
Belvedere zur Vollendung des Äußeren Grüngürtels. So wurden der Grüngürtel um 
300ha erweitert. 
Sie zeigte ein breites zivilgesellschaftliches Engagement; so wurde sie ins  Presbyte-
rium der evangelischen Kirche Sülz/Klettenberg  gewählt und hat dort mehrere Bau-
vorhaben betreut. 
Zuletzt hat sie sich besonders in ihrer Nachbarschaft Klettenberg engagiert. So 
sprach sie sich gegen den Bau des überdimensionierten Kiosk an der Luxemburger 
Straße / Siebengebirgsallee aus. 
In der Coronazeit ist ihr aufgefallen, wo sich Menschen aus dem Viertel einen Frei-
raum schaffen. Sie sah das Potential eines Straßenraums für einen Begegnungsort. 
Dieser wurde dann von einer Initiative entwickelt und vorläufig gestaltet: als das im  
Volksmund bekannte Klettenplätzchen. Dieser Ort soll nun mit dem Einverständnis 
der Initiative und der Angehörigen nach Barbara Precht-von Taboritzki benannt wer-
den.
Sie starb am 16.01.2022. 
Die Oberbürgermeisterin Reker hat bei der Einweihung der neuen Räume des Frau-
engeschichtsvereins gesagt, dass bei Ehrungen von Frauennamen auch mehr als 
die vorgegebenen Zeichen für das Namensschild verwendet werden dürfen. 
 
Ute Ackermann                                    Svenja Führer          Friedhelm Hilgers 
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen         CDU-Fraktion          SPD-Fraktion 
Lothar Müller / Linke                Klaus Reinartz / FDP

Beratungsverlauf (1)

19.05.2025 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 8.1.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (5)

  • Petersbergstraße 57
  • Breibergstraße
  • Hardtstraße
  • Siebengebirgsallee
  • Luxemburger Straße

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Details

Aktenzeichen
AN/0537/2025
Typ
Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
Datum
05.05.2025
Erstellt
05.05.2025 08:30