AN/1285/2017
Prüfung der Entwicklung einer Gesamtschule für den Stadtbezirk Lindenthal am Standort der Elsa-Brandström-Realschule; Stärkung der NRW-Sportschule
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
SPD Dringlichkeitsantrag nach § 12
5506 Zeichen
An den Vorsitzenden des Ausschusses für Schule und Weiterbildung Herrn Dr. Helge Schlieben Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 11.09.2017 AN/1285/2017 Dringlichkeitsantrag gem. § 12 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Schule und Weiterbildung 11.09.2017 Prüfung der Entwicklung einer Gesamtschule für den Stadtbezirk Lindenthal am Standort der Elsa-Brandström-Realschule Stärkung der NRW-Sportschule Sehr geehrter Herr Dr. Schlieben, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, Beschluss: 1. Der Schulausschuss beauftragt die Verwaltung zu prüfen, wie der Schul- standort der derzeitigen Elsa-Brandström-Realschule, Berrenrather Str. für eine Gesamtschulnutzung ausgebaut werden kann. 2. Zudem wird die Verwaltung gebeten, unter Darlegung der speziellen Ge- gebenheiten beim Schulministerium eine Genehmigung für eine zunächst dreizügige Gesamtschule an diesem Standort zu beantragen. Begründung: Bereits seit einigen Jahren ist für den Kölner Westen klar, dass durch die aktuel- len wie künftig prognostizierten Anmeldezahlen an weiterführenden Schulen im Stadtbezirk Lindenthal zwei neue weiterführende Schulen benötigt werden. Dar- über hinaus, hat die Aktualisierung der Schulentwicklungsplanung 2016 deutlich gemacht, dass perspektivisch eine dritte weiterführende Schule erforderlich sein wird. Die Schulentwicklungsplanung und das Amt für Schulentwicklung haben daher bereits seit 2014 eine Vielzahl an Grundstücken auf ihre Geeignetheit für eine weiterführenden Schulbau mit der entsprechenden Zügigkeit und Größe hin un- tersucht und das Grundstück Aachener Str./ Herbesthaler Str. für einen weiter- - 2 - führenden Schulstandort vorgeschlagen. Hierbei handelte es sich um einen ideal angebundenen Standort im Stadtbezirk, der auch relativ schnell hätte bebaut werden können. CDU, Grüne haben dieses jedoch sowohl in der Bezirksvertretung Lindenthal als auch im Rat gemeinsam mit den Stimmen der FDP und der Ratsgruppe GUT trotz sachlicher Erfordernisse mehrfach abgelehnt. Durch diese Entscheidung ist die Entwicklung der Schullandschaft im Kölner Westen erheblich ins Hintertreffen geraten. Die Auswirkungen sind heute spürbar: Die bestehenden Schulen im Kölner Westen quellen über. Viele Schulen sind bereit zu helfen, um den Schulbaunotstand abzumildern, kommen je- doch platzmäßig an ihre Grenzen. So leiden auf Dauer die Bedingungen für alle Schülerinnen und Schüler. Durch das oben genannte Veto gegen den Schulstandort Aachener Str. Herbesthaler Str. musste ein schwierig zu entwickelndes und verkehrlich schlecht erschlossenes Grundstück im Gewerbegebiet Lövenich als Aus- weichstandortgewählt werden. Durch die Verhinderung der damaligen Planung ist viel Zeit verloren, die nun mühsam durch die Schulverwaltung wieder aufgeholt werden muss. Parallel zum Schulbaunotstand bei der Gebäudewirtschaft führt dies zu ei- ner erheblichen Krisensituation um die Schulplätze im Stadtbezirk, die auch in den letzten Jahren bereits nur durch die gute Zusammenarbeit des Bildungsdezernates mit der Bezirksregierung und mit erheblicher Belas- tung für die bestehenden Schulen abgewendet werden konnte. Die Diskussion hat zumindest sehr deutlich werden lassen, dass neue Schul- standorte im Kölner Westen nicht ohne weiteres zu finden sind. In die Schulent- wicklung muss dies einbezogen werden und daher auch geprüft werden, wie be- stehende Standorte weiterentwickelt werden können. Die Schülerzahlen an der Elsa-Brändström-Realschule in der Berrenrather Str. sind derzeit rückläufig. Bei einem gleichzeitigen Bedarf an weiterführenden Schulplätzen hatte die Schulentwicklungsplanung daher vorgeschlagen, die bei- den Schulstandorte der Elsa-Brändström-Realschule und die Theodor-Heuss- Realschule gemeinsam zu einer Gesamtschule für den Stadtbezirk Lindenthal weiterzuentwickeln. Die Schulkonferenz der Theodor-Heuss-Realschule hat sich jedoch gegen diese Planung ausgesprochen. Da die Elsa-Brändström-Realschule jedoch weiterhin an einer Weiterentwicklung zu einer Gesamtschule am Standort interessiert ist und Gesamtschulplätze im Stadtbezirk Lindenthal benötigt werden, wird die Verwaltung gebeten, zu prüfen, wie der Standort auch eigenständig weiterentwickelt werden kann. Kurzfristig scheint eine Entwicklung zu einer dreizügigen Gesamtschule möglich, so dass zunächst eine Genehmigung für eine dreizügige Gesamtschule beim Schulminis- terium zu beantragen wäre. Perspektivisch soll geprüft werden, ob eine bauliche Ausweitung zu einer vierzügigen Gesamtschule möglich ist. Parallel sollen auch die Gespräche mit der Theodor-Heuss-Realschule fortgesetzt werden. - 3 - Durch diese Lösung könnte der Schulplatzbedarf im Kölner Westen entsprechend des Elternwunsches (Gymnasial- und Gesamtschulplätze) ausgebaut und ggf. sogar Erleichterung für die bestehenden Schulen mit sich bringen. Zudem würde die Stärkung des Schulstandortes der derzeitigen Elsa-Brändström-Realschule auch eine Stärkung des Schulverbundes der NRW-Sportschule in Köln bewirken und auch eine entsprechende Entlastung des Apostelgymnasiums mit sich brin- gen. Mit freundlichen Grüßen gez. Dr. Barbara Lübbecke SPD-Fraktionsgeschäftsführerin
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (3)
- Berrenrather Straße
- Herbesthaler Straße
- Aachener Straße
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- AN/1285/2017
- Typ
- SPD Dringlichkeitsantrag nach § 12
- Datum
- 11.09.2017
- Erstellt
- 11.09.2017 14:04