AN/1467/2022
Anfrage der CDU-Fraktion, betr.: Kein Geld mehr für Sprachbildung
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Anfrage (CDU BV4)
3669 Zeichen
Herrn Bezirksbürgermeister Bernd Schößler Neusser Str. 450 50733 Köln Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker - Rathaus- Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/1467/2022 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 05.09.2022 Anfrage der CDU-Fraktion, betr.: Kein Geld mehr für Sprachbildung Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, wir bitten Sie, folgenden Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld zu setzen: Die Bundesregierung plant Gelder für Sprachförderung in Kitas zu streichen. Pro Fachkraft fällt damit ein Zuschuss von insgesamt 25.000 Euro weg. Auch im Stadtbezirk Ehrenfeld wären zwei Sprach -Kitas von dieser Maßnahme betroffen. a) die Kindertagesstätte Liebigstraße 118 b b) die Stät. Kindertageseinrichtung, Mathias -Brüggen-Str. 29 Wie stellt die Stadt Köln sicher, das auch künftig eine Sprachförderung in den betroffenen Kitas sichergestellt wird? Werden die notwendigen Fachkräfte in den Kitas künftig durch CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Ehrenfeld Bezirksrathaus Ehrenfeld Venloer Straße 419 – 421 50825 Köln Tel: 0221-221 94 305 Fax: 0221 -221 94 305 www.fraktion.cdu-koeln.de CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Ehrenfeld Bezirksrathaus Ehrenfeld – Venloer Straße 419 - 421 – 50825 Köln die Stadt Köln in Gänze bezahlt? Begründung Sprache ist der Schlüssel für gleiche Lebenschancen. Sprach -Kitas unterstützen Kinder mit sprachlichem Förderbedarf, damit jedes Grundschulkind vor seiner Einschulung der deutschen Sprache mächtig ist und dem Unterricht von der ersten Klasse an folgen kann. Für jede Sprach - Kita muss eine zusätzliche Fachkraft finanziert werden. Dies droht wegzufallen. Gerade in Köln Ehrenfeld ist die Förderung v on Kindern mit nicht -deutscher Muttersprache überaus wichtig, damit diese von Anfang an eine gelungene schulische Laufbahn einschlagen können. Bei der frühkindlichen Bildung darf nicht gespart werden! Die kindgerechte Förderung der deutschen Sprache ist wesentlich für die frühzeitige Teilhabe, Integration und den Bildungsverlauf von Kindern in Deutschland, denn die Amtssprache ist Deutsch. Gerade Kitas mit hohem Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund und Flüchtlingskindern, wie aktuell aus der Ukraine, benötigen zielgenaue Unterstützung. Ohne Sprache gelingt keine Integration. Die Streichung der Fördermittel stellt für viele Kinder den Schulerfolg in Frage. Was in der frühkindlichen Bildung versäumt wird, ist für die Betroffenen, wenn überhaupt, nur mühsam aufzuholen. Deshalb muss jetzt eine Lösung her. Als Folge der Streichung der Fördermittel kommen auf die Kommune zusätzliche Kosten zu und das auf lange Sicht. Pro Fachkraft fällt damit ein Zuschuss von insgesamt 25.000 Euro weg.“ Die Kosten der Nichtintegration sind für die Gesellschaft wesentlich teuer, bis hin zur Bildung von Parallelstrukturen und kriminellen Organisationen. Wer in der Primärgesellschaft keine Chance bekommt, sucht seinen Weg anderswo, die Primärgesellschaft wird ihm zum Feind. Wichtigste Voraussetzung für eine gelingende Integration in Deutschland ist die Beherrschung der deutschen Sprache. Nur wer die deutsche Sprache beherrscht, hat die Chance, erfolgreich an Bildung und Beschäftigung teilzuhaben. Ohne eine gemeinsame Sprache misslingt Kommunikation und ist das friedliche Zusammenleben gefährdet. Mit freundlichen Grüßen Gez. Martin Berg Gez. Jutta Kaiser Fraktionsvorsitzender 2.stellvertr. Bezirksbürgermeisterin
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungOrte (6)
- Neusser Straße 450
- Venloer Straße 419
- Mathias-Brüggen-Straße 29
- Liebigstraße 118b
- Straße 4
- Straße 2
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Details
- Aktenzeichen
- AN/1467/2022
- Typ
- Anfrage nach § 4 BV4 (CDU)
- Datum
- 23.08.2022
- Erstellt
- 23.08.2022 09:38