3343/2022
un:box cologne - Deine Stadt, Deine Ideen
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Prozesspapier Anlage 5 - Erste beispielhafte Projektideen aus der Verwaltung
2607 Zeichen
Anlage 5 un:box cologne Prozesspapier: Erste beispielhafte Projektideen aus der Verwaltung Sitzung Stadtentwicklungs-Team (Stek) am 31.05.2021 Welche digitalen Anwendungen würden Angebote und Ar beit der Verwaltung für die Stadtgesellschaft inkl. Wirtschaft verbessern? Thema Dienststelle Vorschlag Umwelt/ Klimaschutz 57 Digitale Lehrpfade in allen Stadtteilen zu unterschiedlichen Themen (Natur, Ernährung, Grün, etcetera 57 Informationskampagnen für die Bürgerschaft / dig italer Lehrpfad / Tafeln für Umweltthemen und Naturschutz: zum Beispiel Nutzung / Betretungsverbote Naturschutzgebiete (zum Beispiel Kreuzfeld und Worringer Bruch Problematik) 57 Citizen Science Projekte weiterentwickeln: zum Beispiel. die Sperber App (als Monitoring für Artenschutz und Biodiversität) 67 Thema Baum - Bürger*innen: 67 hat digitales Baumkataster - wie können Bürger*innen aktiv einbezogen werden. Zum Beispiel - Bürger*in sendet Info an 67, Baum hat Schaden - Bürger*in möchte wissen, wann Baum nachgepflanzt wird - Bürger*in will Info, ob Baum gegossen werden muss 67 Info an Bürger*innen, wann und wo zum Beispiel Pflegearbeiten in Grünflächen durchgeführt werden V/7 Energienutzungsplan V/7 und 15 Verknüpftes Controlling und Monitoring R ahmen für Klimaneutralität mit SDG-Monitoring Verwaltung/ Bürger*innen- beteiligung 50 Sicherstellung einer Online-Antragstellung, die Workflow mitberücksichtigt (siehe Bundesagentur für Arbeit: Antragstellung Arbeitslosengeld) im Rahmen der KGST-Entwicklungen Digitale Antragsstellung sämtlicher städtischer Dienstleistungen (Wohngeld, Wohnberechtigungsschein etcetera) 41 und 57 Digitalisierung von Förderprojekten (Kult uramt, Umweltamt): einfache nutzenorientierte projektbezogene digitale Lösungen aufsetzen (nicht eine Lösung für alles) un:box cologne muss open source sein 50 Investorenplattform Pflege für stationäre (stat. Pflegeheime) und ambulante Angebote (zum Beispiel Demenz-WGs, Mehrgenerationenhäuser) gegebenenfalls mit kombiniert sozialen Leistungsangeboten 61 Hybrider Dialog mit Bürger*innen 23 Zentrales Dashboard für Bürger*innen-Anliegen Soziales 57 Informations-Trucks (zum Beispiel Ausbi ldungsfelder an Schulen vorschlagen; Ernährungsbildung an Schulen; kochen an Schulen, etcetera Kooperation mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Medien GmbH / Interesse dort für neue Themen sehr groß) Bildung 16 Digitale Projekte in Verbindung mit Home -Schooling für die Abmilderung der pandemiebedingten Benachteiligungen Mobilität 66 Bike Tower 66 Mobilstation Sport 52 Sportbox
Prozesspapier Anlage 13 - Integrierte Maßnahmen
72401 Zeichen
Anlage 13 un:box cologne Prozesspapier
Integrierte Maßnahmen von un:box cologne
Der beschriebene Prozessansatz un:box cologne konzentriert sich auf die Erprobung
kommunaler Services und Infrastrukturen und Instrumente. Es sind deshalb auch vor
allem die kommunalen Services und Infrastrukturen als integrierte Maßnahmen, die
das Potential der Skalierbarkeit für nicht-geförderte und MPSC-Kommunen tragen.
Die Strategiephase A des Modellprojektes Smart Cities made in Germany un:box
cologne diente zu diesem Zweck der Entwicklung einer neuen Art der Prozesskultur
in der Projekt- und Maßnahmenentwicklung bei der Stadt Köln.
In diesem Sinne sind die für un:box cologne angemeldeten integrierten Maßnahmen
keine klassischen integrierten Maßnahmen im Sinne der Modellprojekte Smart Cities,
sondern dienen der Unterstützung zur Umsetzung und Optimierung des Prozesse s
un:box cologne.
Dementsprechend sollen zum einen kommunale Services und Infrastrukturen der
Gegenstand der Förderung für die jeweiligen Prozessphasen sein.
Zum anderen sollen die durch un:box cologne entwickelten integrierten Maßnahmen
in der dritten Phase des un:box cologne Prozesses finanzielle Unterstützung erhalten.
Somit sind die oben beschriebenen kommunalen Services und Infrastrukturen
Kommunikation, Räume und Daten Gegenstand der Förderung des Modellprojektes
un:box cologne und bilden die Maßnahmen 1-3 ab.
Die durch den un:box cologne Prozess gesammelten, gefilterten, qualifizierten und
umgesetzten Projekte bilden gebündelt den Fördergegenstand der integrierten
Maßnahmen 4 –X.
Das Modellprojekt Smart Cities un:box cologne besteht somit in jedem Zyklus aus den
folgenden förderfähigen Maßnahmen:
▪ Maßnahme 1 – Kommunikation:
Kommunale Services und Infrastrukturen um Kommunikation zu ermöglichen
▪ Maßnahme 2 – Räume:
Kommunale Services und Infrastrukturen um Räume zu schaffen
▪ Maßnahme 3 – Daten:
Kommunale Services und Infrastrukturen um Dateninfrastrukturen auszubauen
▪ Maßnahme 4 - X: Integrierte Maßnahmen
Die durch den un:box cologne Prozess gesammelten, gefilterten,
Prozesspapier un:box cologne
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 2
qualifizierten und umgesetzten Projekte bilden gebündelt den
Fördergegenstand der integrierten Maßnahmen 4 – X als Ergebnis des
un:box cologne Prozesses.
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Stand: 27.07.2022 Seite 1
Modellprojekte Smart Cities:
Maßnahmen-Steckbrief
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), die Koordinierungs- und
Transferstelle Modellprojekte Smart Cities (KTS) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) empfehlen
dringend Maßnahmen, die im Rahmen der Förderung Modellprojekte Smart Cities (MPSC) gefördert werden
sollen, entsprechend dieser Struktur zu konzipieren und darzustellen. Damit ermöglichen Sie uns, eine
einheitlich strukturierte Informationsgrundlage für die Prüfung der Förderfähigkeit von Maßnahmen zu erhalten
und die Prüfung effizienter zu gestalten. Dies sollte auch dazu beitragen, dass Sie eine schnellere Rückmeldung
über die Förderfähigkeit neuer oder geänderter Maßnahmen erhalten.
Bitte nutzen Sie diese Struktur für die Darstellung Ihrer Vorhaben bei jeglichen Anfragen zur Förderfähigkeit von
Maßnahmen (vgl. Kosten- und Finanzierungsplan Nr. 1.2 „Erste Investitionen (Strategiephase)“ und Nr. 2.2
„Investitionen und Maßnahmen (Umsetzungsphase)“). Die entsprechenden Informationen können Sie dann
später ggf. aktualisiert für das Monitoring nutzen.
Bitte nutzen Sie diese Struktur auch für die Darstellung der Maßnahmen im Rahmen der Strategieprüfung.
Maßnahmen, die zwar in Ihren Strategien enthalten sind, jedoch nicht aus Mitteln der MPSC gefördert werden
sollen, brauchen nicht so dargestellt werden.
Wir bitten Sie auch darum, allgemeine Generalisierungen zu vermeiden. Bitte machen Sie Ihre Angaben so
konkret, detailliert und aussagekräftig wie möglich. Dann sind Ihre Ausführungen auch ohne Kenntnis des
spezifischen Kontexts Ihres Modellprojekts nachvollziehbar und Sie reduzieren Nachfragen. So können Sie
eventuelle Verzögerungen und Nachforderungen vermeiden und auch einer möglichen Ablehnung der
Maßnahme vorbeugen. Vielen Dank!
Bitte beachten Sie, dass eine Verlinkung bzw. Verweise zu externen Quellen nicht gestattet sind.
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 2
Angaben zum Modellprojekt Smart City
Name de s Modellprojekts Smart City : un:box cologne – Deine Stadt – Deine Ideen
Maßnahmentitel : Maßnahme 1: Kommunikation
Gesamtkosten der Maßnahme : 875.000,00 Euro (Umsetzungsphase B) zzgl. evtl. zu übertragender
Restmittel aus der Strategiephase A
In welcher Projektphase wird die Maßnahme durchgeführt?
☐ in der Strategiephase.
☐ in der Umsetzungsphase.
☒ in der Strategiephase begonnen und in der Umsetzun gsphase fortgeführt.
Handelt es sich bei dieser Maßnahme um eine neu konzipierte Maßnahme?
☐ Ja, die Maßnahme wurde gegenüber der Antragsstellu ng verändert.
☒ Nein, die Maßnahme wird seit der Antragsstellung u nverändert verfolgt.
Wenn ja:
Wurde bereits früher ein Änderungsantrag bei der Kre ditanstalt für Wiederaufbau für diese Maßnahme
eingereicht
☐ Ja.
☐ Nein.
Welchen Bearbeitungsstand hat diese Maßnahme?
☐ Ideenskizze, Planungen noch nicht gestartet.
☐ in Planung.
☐ in Pilotierung.
☒ in Umsetzung.
☐ abgeschlossen.
☐ wird nicht länger verfolgt.
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 3
1. Bitte präzisieren Sie die Maßnahme im Detail .
• Bitte beschreiben Sie die Maßnahme möglichst aussagekräftig.
(„Was genau soll getan werden?“)
Mit der Maß nahme „Kommunikation “ sollen kommunale Services und Infrastrukturen ge schaffen
werden, um Kommunikation und Teilhabe, sowohl für das Gesamtprojekt als auch für den Prozess
selbst und die einzelnen Prozessphasen von un:box cologne, zu ermöglichen. Im Rahmen der
Erstellung eines Gesamtkonzeptes für die Vermarktung des Förderprojektes un:box cologne und
seiner Inhalte soll insbesondere auch ein Konzept für die Online-Vermarktung entstehen.
Zur Sicherstellung eines einheitlichen aktivierenden Narrativs wurde zum Ende der Strategiephase
eine Marketingfirma extern beauftragt. Diese wird im Zusammenspiel mit der Stabsstelle
Digitalisierung und den weiteren beteiligten Fachdienststellen ein entsprechendes Gesamtkonzept
erarbeiten und umsetzen.
Erstes Ziel der Kommunikationsstrategie ist es, in 2023 zur Beteiligung im Projekt un:box cologne zu
aktivieren (Call to Action). Hier soll die Kölner Stadtgesellschaft auf unterschiedlichen
Kommunikationskanälen vom Projekt un:box cologne erfahren und für eine aktive Ideeneinbringung
motiviert werden. Zugleich soll der Öffentlichkeit vermittelt werden, wie un:box cologne als Teil der
Kölner Digitalstrategie zur Weiterentwicklung Kölns als intelligent vernetzte Stadt beiträgt. Dazu
werden entsprechende Kommunikationsleistungen entwickelt.
Zweites Ziel ist die Unterstützung bei der Akquise und Begleitung der Teilnehmer*innen im
gesamten Prozess und innerhalb der einzelnen Prozessphasen, sowie die weitere kontinuierliche
Promotion und Begleitung des Projektes. Hierzu sollen im weiteren Verlauf über die Auswahl
(Prämierung) der eingereichten Projektideen informiert, die laufende Umsetzung begleitet und
(Zwischen-)Ergebnisse präsentiert werden.
Drittes Ziel ist die bundesweite Wahrnehmung von un:box cologne beim BBSR, dem BMWSB, der KTS
und der KfW (als Fördermittelgeber), der Metropolregion Rheinland, dem Land NRW, sowie der
regionalen und bundesweiten Presse. Neben der bundesweiten Kommunikation gilt es auch, die
Europäischen Netzwerke (hier insbesondere EUROCITIES und die darin verorteten Fachgruppen) zu
informieren und in den Prozess un:box cologne einzubeziehen.
• Welchen konkreten Nutzen versprechen Sie sich von dieser Maßnahme?
(„Was genau soll erreicht werden? Welches Problem soll gelöst werden?“)
Zentrales Prozessziel von un:box cologne ist es, Teilhabe zu ermöglichen und die digitalen
Kompetenzen, aber auch die Akzeptanz digitaler Lösungen in der Stadtgesellschaft zu stärken. Zu
diesem Zweck wird der un:box cologne Prozess von einer durchgängigen Kommunikation begleitet.
Daher wurde für das erste Umsetzungsjahr die Maßnahme 1 „Kommunikation“ im Rahmen der
kommunalen Services und Infrastrukturen definiert. Die Kommunikation hat dabei zwei
Schwerpunkte: Informieren und Aktivieren.
Bei den Zielgruppen der Ansprache wird unterschieden zwischen den Dialog-Zielgruppen, die im
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 4
Rahmen der un:box cologne Prozesszyklen angesprochen werden und den Kommunikations -
Zielgruppen, die im gesamten Projekt un:box cologne adressiert werden.
Die Kommunikations-Zielgruppen sind viel weiter gefasst. Die Ansprache erfolgt differenziert und
adressatengerecht nach Generationen und Besonderheiten.
• Warum haben Sie sich für diese Maßnahme entschieden? Warum ist diese Maßnahme für Ihr
Modellprojekt prioritär?
Durch die enge Verflechtung mit vorhandenen Kommunikationss trukturen sind sowohl
Synergieeffekte als auch eine schnelle und zielgerichtete Ansprache möglich.
Oberste Priorität hat hierbei die Bekanntmachung des Gesamtprojektes und die aktivierende
Werbung zur Beteiligung bei der Ideeneinreichung. Dabei ermöglicht die enge Zusammenarbeit mit
dem Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Köln neben dem Aufbau eines eigenen Markenportals
(www.unbox.koeln) zur Erhöhung des Wiedererkennungswertes, insbesondere für die im Rahmen
des Prozesses eingereichten Projektideen, bereits jetzt die Nutzung des vorhandenen
Beteiligungsportals „Meinung für Köln“. So können stetige Austauschangebote auf der digitalen
Beteiligungsplattform bereitgestellt und permanent betreut werden. Weiterhin dienen für die
Durchführung von Beteiligungsformaten der vom Büro für Öffentlichkeitsarbeit erstellte Leitfaden
für Öffentlichkeitsbeteiligung und ein zugehöriger Methodenkoffer als Grundlage. Zusätzlich können
die vorhandenen Schulungsangebote genutzt und dadurch gleichzeitig die Einhaltung der
städtischen Vorgaben gewährleistet werden.
• Bitte beschreiben Sie den räumlichen Bezug der Maßnahme und wo diese verortet ist
(Raum/Teilraum/Quartier/Ort Ihres Modellprojekts).
Die Maßnahme Kommunikation bezieht sich auf das gesamte Stadtgebiet und wird sowohl analog als
auch digital durchgeführt. Die Ansprache erfolgt zentral ebenso wie dezentral. Hierfür werden die
entsprechenden Räume (Innovationslabor, Pop Up Labor, Meinungsmobil, siehe Maßnahme
„Räume“) zur Verfügung gestellt.
Die Vernetzung mit beziehungsweise das Aufgreifen von bestehenden Ressourcen für digitalisierte
Verfahren und städtische Verwaltungsangebote zur Kommunikation von Aktivitäten, Fortschritten
und Meilensteinen soll die Nutzung zielgruppenspezifischer, variantenreicher und niedrigschwelliger
Kanäle zur Ansprache der Stadtbevölkerung, zur Kontaktaufnahme zu Fach-Communities und für die
Vermittlung an spezifische Fachverwaltungen für den un:box cologne Prozess gewährleisten.
Hierfür wurde insbesondere die VHS Köln als Kooperationspartnerin gewonnen. Die Einbindung
weiterer Fachdienststellen ist essenziell und soll fortlaufend erfolgen.
Perspektivisch sollen sogenannte “un:box cologne Scouts” in den Stadtbezirken dabei unterstützen,
das Projekt in der gesamten Stadt sichtbar und präsent zu machen. Ein entsprechender Pool wird
eingerichtet, aufgebaut und entsprechend geschult.
• Warum haben Sie diesen Raum für Ihre Maßnahme ausgewählt?
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 5
Die Stadtgesellschaft soll auf vielfältige Art und Weise auf so vielen Kanälen und Ebenen wie möglich
angesprochen werden, um eine möglichst breite Öffen tlichkeit zur aktiven Mitgestaltung des
Prozesses zu gewinnen.
5. Bitte erläutern Sie das Ziel der Maßnahme /den stadtentwicklungspolitischen Bezug :
• Wie fügt sich die Maßnahme in Ihre Smart-City-Strategie und weitere Stadt-/Raumentwicklungs-
konzepte ein?
Die Maßnahme „Kommunikation “ zahlt insbesondere auf die Stadtstrategie „ Kölner Perspektiven
2030+“ und ihre entsprechenden Handlungsempfehlunge n ein. Ferner fügt sie sich in das
Gesamtkonzept zur Beteiligung der Öffentlichkeit be i der Stadt Köln ein.
Sie entfaltet ihre räumliche Wirkung insbesondere durch die zielgruppengerechte Ansprache vor Ort
in den einzelnen Stadtvierteln. Hierfür können die vorhandenen Strukturen der VHS Köln als
Kooperationspartnerin im un:box cologne Projekt gen utzt werden und sowohl auf deren
Räumlichkeiten als auch auf deren Konzepte zur Ansp rache der Stadtgesellschaft zurückgegriffen
werden.
• Welche konkreten stadtentwicklungspolitischen Ziele sollen mit dieser Maßnahme erreicht werden?
Die Maßnahme zahlt insbesondere auf die folgenden Leitsätze der Stadtstrategie Kölner Perspektiven
2030+ ein:
- Leitsatz 1: „Köln sorgt für kompakte und lebenswert e Quartiere“ – Ziel 1.3: „Köln sichert und
entwickelt seine Veedel zu Zentren des gemeinschaftlichen Lebens“
- Leitsatz 3: „Köln sorgt für Bildung, Chancengerechtigkeit und Teilhabe“ – Ziel 3.1: „Köln fördert die
Vielfalt in den Stadtteilen“
- Leitsatz 3: „Köln sorgt für Bildung, Chancengerechtigkeit und Teilhabe“ – Ziel 3.6: „Köln unterstützt
das bürgerschaftliche Engagement und setzt auf breite Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger
in der Stadtentwicklung“
• Wie trägt die Maßnahme konkret zu dieser Zielerreichung bei?
- Die Maßnahme ermöglicht unterschiedlichen Zielgruppen bottom -up Teilhabe und schafft
kreative Formate und Lösungen.
- Die Maßnahme fördert den Kontakt zu Multiplikator*innen und Projektumsetzer*innen, sowie
zur breiteren Fachöffentlichkeit.
- Die Maßnahme ermöglicht ein agiles kooperatives Projektmanagement und digitale
Projektentwicklung.
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 6
• Welche Beiträge zur Zielerreichung in anderen Sektoren bringt die Maßnahme und wie wird
sichergestellt, dass sie an anderer Stelle keine negativen Auswirkungen hat?
Die Maßnahme „Kommunikation “ hat einen gesamtstädtischen Bezug . Über kreative Formate soll die
Adressierung der gesamten Stadtgesellschaft und insbesondere der potentiellen Nutzer*innen, auch
in weiteren Handlungsfeldern der digitalen Stadt, sichergestellt werden. Hierbei werden stets Bezüge
zur Kölner Digitalstrategie und zum derzeit in der Entwicklung befindlichen Masterplan Digitalisierung
hergestellt.
Der in der Strategiephase A entwickelte „Dialogbaukasten“ als Methoden- und Maßnahmenkatalog
für die Umsetzungsphase B soll insbesondere durch Skalierbarkeit ohne großen Folgeaufwand eine
schnelle und zielgruppenspezifische Ansprache je Prozessphase ermöglichen.
Vor allem der Dialog und die Beteiligung in den einzelnen Prozessphasen erfordern eine
abgestimmte Vorgehensweise und ein gut strukturiertes, auf die einzelnen Phasen und Zielgruppen
abgestelltes Konzept. Der erstellte Dialogbaukasten wird sukzessive weitentwickelt und um
entsprechende Methoden und Formate ergänzt.
• Wie genau soll dieser Zielbeitrag gemessen werden? Welche Schlüsselindikatoren gibt es?
Zusätzlich zu den stadtinternen Kooperationen werden die bisherigen (inter -)nationalen Netzwerke zu
einem übergreifenden europäischen Städtenetzwerk ausgebaut, mit dem Ziel Ideen und Erfahrungen
auszutauschen und zu teilen, sich gegenseitig zu beraten und den Transfer von Wissen und Gelerntem
sicherzustellen.
Als Basis hierfür soll eine durchgeführte Recherche zu Best-Practice Beispielen dienen. Ferner
werden die Ergebnisse der kontinuierlichen Evaluation der einzelnen Phasen, sowie der Übergang
zwischen den einzelnen Phasen und des un:box cologne Prozesses insgesamt genutzt.
• Woran machen Sie den Erfolg der Maßnahme konkret fest?
(Ab wann wäre die Maßnahme für Sie ein messbarer Erfolg?)
Die Maßnahme ist dann erfolgreich , wenn für den Prozess un:box cologne wirksame und sk alierbare
kommunale Services und Infrastrukturen erstellt wur den, die es ermöglichen, den Prozess und die
darin entwickelten Projekte und integrierten Maßnahmen durch Dialog und Kommunikation bekannt
zu machen und zu unterstützen. Am Ende soll zudem e in umfassendes (inter-)natioles Netzwerk
entstehen, aus dem alle Beteiligten schöpfen können . Dort sollen Wissen und Erfahrungen geteilt,
sowie gemeinsam Lösungen erarbeitet werden.
• Welche konkreten Raumwirkungen erwarten Sie von dieser Maßnahme?
Der Bekanntheitsgrad von un:box cologne soll sich bis in alle Stadtviertel erstrecken und insbe sondere
dort seine Wirkung entfalten, wo in der Vergangenhei t erfahrungsgemäß bisher kaum Innovations-,
Beteiligungs- und Entwicklungspotential abgeschöpft werden konnte. Dies wird erreicht durch
konkrete Angebote zur Ansprache vor Ort. Hier ergeb en sich Vernetzungsmöglichkeiten und es
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 7
können Netzwerke, sowohl im Stadtgebiet über die Gr enzen der Stadtviertel hinaus als auch zu
Partner*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung, entstehen.
• Wie geht die Maßnahme mit Auswirkungen der Digitalisierung/technischer Lösungen auf
stadtentwicklungspolitische Ziele um?
Die Maßnahme „Kommunikation“ soll die Auswirkungen der Digitalisierung aufgreifen und durch
themenspezifische, transparente und aktive Ansprache die Akzeptanz für Digitalisierung innerhalb der
Stadtgesellschaft erhöhen, sowie die digitale Kompetenz der Beteiligten im Prozess fördern.
5. Bitte schildern Sie technische und lizenzrechtliche Aspekte der Maßnahme:
• Bitte nennen Sie die Technologien und Methoden, die Sie vorsehen, und beschreiben Sie, wie diese
eingesetzt und betrieben werden sollen.
Informationen zum Gesamtprojekt sollen der breiten Öffentlichkeit über eine Landingpage zugänglich
gemacht werden. Über die Verknüpfung zu „Meinung fü r Köln“ sollen Austausch und Teilhabe
ermöglicht werden, ebenso wie die aktive Einbringun g von Projektideen. Die Landingpage hat dabei
einen rein informativen Charakter und bedingt dadurch einen geringen Pflegeaufwand. Die Betreuung
der Projektideen kann über die bestehenden Struktur en (rund um die Uhr-Betreuung der Plattform
„Meinung für Köln“) sichergestellt werden.
• Soweit Software zum Einsatz kommt oder beauftragt werden soll: Wie garantieren Sie die Umsetzung
der Open-Source-Auflage? Unter welcher Lizenz läuft welche Software?
entfällt
• Wie übertragen Sie technische Neuerungen in den stadtentwicklungspolitischen Kontext? Welche Rolle
spielen dabei die Integration alter und neuer Systeme, neuer Systeme untereinander und Formen der
Sektor-Kopplung?
Durch die Nutzung der vorhandenen Plattform „Meinung für Köln“ ist die themenübergreifende
Übertragbarkeit im gesamtstädtischen Kontext gegeben.
4. Bitte erklären Sie die Modellhaftigkeit, Übertragbarkeit und Skalierbarkeit der Maßnahme:
• Bitte beschreiben Sie, warum diese Maßnahme modellhaft ist. Wie geht dieser Ansatz über bestehende
Lösungen hinaus? Wie profitiert die Gesamtheit deutscher Kommunen von der Umsetzung dieser
Maßnahme?
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 8
Das in der Umsetzungsphase zu erstellende und ständ ig fortzuentwickelnde Gesamtkonzept zur
Ansprache der Stadtgesellschaft lässt sich als Basi s auf alle Kommunen übertragen. Der
Dialogbaukasten als „Werkzeugkasten“ mit Beteiligungsbausteinen gewährleistet die Möglichkeit der
Auswahl spezifischer Ansprache- und Beteiligungsfor mate. Diese lassen sich ebenso variabel wie
zielgruppengerecht auf alle Kommunen übertragen. Das Konzept wird dabei so erarbeitet, dass es im
Ansatz nicht nur speziell auf Köln zugeschnitten is t, sondern auch Bausteine enthält, die auf
Kommunen mit anderen stadtentwicklungspolitischen V oraussetzungen anwendbar sind.
Der Dialogbaukasten beschreibt dabei Zielgruppen, d ie in allen Kommunen zu finden sind und lässt
dabei die zielgruppen- und themenspezifische Ansprache zu.
• Wie stellen Sie sicher, dass die Maßnahme von anderen Kommunen in der Umsetzung einfach
adaptiert und selbst angewendet werden kann?
Das Gesamtkonzept zur Beteiligung und der Dialogbau kasten werden bei den Netzwerk - und
Austauschformaten den MPSC-Kommunen und auf Wunsch a uch weiteren Kommunen zur
Nachnutzung zur Verfügung gestellt. Der Dialogbauka sten wird stetig ergänzt und um neue Formate
und Methoden erweitert. Erfahrungswerte aus der vor angegangenen Nutzung fließen dabei
kontinuierlich ein. Der regelmäßige Austausch mit d en anderen Kommunen trägt dazu bei, das
Konzept fortzuentwickeln und dabei Aspekte, zugeschnitten auf die jeweils speziellen Bedürfnisse der
einzelnen Kommunen, einzuarbeiten. So kann der Dialogbaukasten im Verlauf der Umsetzungsphase
zu einem modularen Werkzeugkasten werden, auf den an dere Kommunen bei ihren Planungen zur
Information und zur Ermöglichung der Teilhabe für ihre Bürger*innen zugreifen können, um passende
Formate für sich zu adaptieren.
• Mit welchen anderen Modellprojekten Smart Cities-Kommunen arbeiten Sie gemeinsam an der
Entwicklung und ggf. auch Weiterentwicklung dieses Maßnahmentyps?
Der Dialogbaukasten wurde der Stadt Freiburg bereit s zur Verfügung gestellt. Hierüber wird ein
regelmäßiger Austausch stattfinden. Im Verlauf der Umsetzungsphase soll er auch weiteren
Kommunen zur Verfügung gestellt und gemeinschaftlich weiter entwickelt werden.
• Bitte skizzieren Sie Ihre Überlegungen zur Übertragung der Maßnahme. Gehen Sie hierbei auch auf den
Aspekt der Skalierbarkeit ein.
Die Nutzung der vorhandenen Strukturen und Systeme ermöglicht eine Übertragung der Maßnahme
ohne großen Mehraufwand. Der Gewinn durch das Erreichen neuer / weiterer Zielgruppen steht dabei
in einem angemessenen Verhältnis zu den anfallenden Kosten. Dabei kann eine stufenweise
Ausweitung der Maßnahme „Kommunikation“ helfen, den Aufwand bei hohem Nutzen gering zu
halten. Die Generierung von Ideen aus der Stadtgesellschaft als Basis für den un:box cologne Prozess
ist ein Ansatz, der sich auf jede Kommune übertragen lässt. Der Gewinn durch gemeinsam erarbeitete,
passgenaue und von den Nutzenden akzeptierte Lösung en ist dabei enorm hoch und führt zu
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 9
Synergieeffekten, vor allem in den Nachbarschaften und Stadtvierteln, die langfristig das Stadtbild
verändern und ein hohes Einsparpotential bieten können.
5. Bitte stellen Sie Finanzierung und Kosten der Maßnahme dar:
• Bitte legen Sie dar, warum die Maßnahme weder eine regelmäßige, freiwillige Aufgabe noch eine
Pflichtaufgabe Ihrer kommunalen Gebietskörperschaft darstellt.
Die Maßnahme ist keine regelmäßige, freiwillige Aufgabe, weil …
es sich hierbei um die regelmäßige Information und Ansprache der Stadtgesellschaft handelt.
Die Maßnahme ist keine Pflichtaufgabe, weil …
die Stadt Köln bei der Wahl ihrer Werkzeuge und Formate zur öffentlichen Ansprache und zur Teilhabe
einen gewissen Ermessensspielraum hat.
• Welche konkreten Kostenarten fallen für diese Maßnahme an?
In den Bereich Kommunikation fallen Sachkosten zur Entwicklung und zum Ausbau de r lokalen
Akteurspartnerschaften, ebenso wie Kosten für Netzwerk-Aktivitäten und Wissenstransfer, Reise- und
Beratungskosten, sowie die genannten und eingeplanten Kosten für die Maßnahme „Kommunikation“
selbst an.
• Stellen Sie den investiven Charakter Ihrer Maßnahme dar, das heißt wie erzeugt die Maßnahme einen
bleibenden Wert?
Die Maßnahme „Kommunikation“ erzeugt mittels Aktivierung der Stadtgesellschaft einen bleibenden
Wert, in dem sie eine nachhaltig positive Wahrnehmung verbindlichen städtischen Handelns erzeugt.
Das erstellte Kommunikationskonzept kann für alle B ereiche der co-kreativen Projektentwicklung
angewandt und so nachhaltig genutzt werden.
• Wenn es sich um eine Änderung einer Ihrer Maßnahmen handelt oder um eine neue Maßnahme: Bitte
legen Sie dar, wie sich die Mittelverwendung in anderen Maßnahmen auswirkt. (Fallen hierfür zum
Beispiel andere Maßnahmen weg oder werden reduziert? Wenn ja, welche und in welchem inhaltlichen
Umfang?)
entfällt
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 10
• Welche Kosten erwarten Sie – nach Auslaufen der Förderung – für Betrieb, Wartung, Pflege und
Weiterentwicklung der Maßnahme?
Nach Erstellung des Gesamtkonzeptes zur Ansprache w erden sich die Kosten im überschaubaren
Bereich auf die Durchführung von Formaten, auf Kommunikationswerkzeuge, die laufende Betreuung
der bestehenden Plattform, sowie weitere Kommunikationsmaßnahmen beschränken.
• Wie planen Sie diese Kosten – nach Auslaufen der Förderung – weiter zu finanzieren? Beziehungsweise
welche Ansätze verfolgen Sie zur langfristigen Sicherung und Weiterentwicklung/des Betriebs der
Maßnahme jenseits des Förderzeitraums? (Bitte gehen Sie auf operative Kosten, Finanzierung,
Betreibermodell, soziale Akzeptanz etc. näher ein.)
Die Kosten können in bestehende operative Modelle i ntegriert und durch Synergieeffekte gering
gehalten werden.
• Übermitteln Sie uns bitte einen aktuellen Kosten - und Finanzierungs plan , der die neue/geänderte
Maßnahme sowie Änderungen, die sich in anderen Maßnahmen durch die Umsetzung der Maßnahme
aus diesem Antrag ergeben, darstellt (bspw. Reduzierte Mittel, Wegfall von Maßnahmen). Sollten Sie
parallel mehrere Anträge (bspw. Für all Ihre Maßnahmen zur Strategieprüfung) einreichen, stellen Sie
Änderungen bitte gesammelt dar. Ihr Kostenplan muss einen Vergleich mit bereits eingereichten
Plänen ermöglichen.
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Stand: 27.07.2022 Seite 1
Modellprojekte Smart Cities:
Maßnahmen-Steckbrief
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), die Koordinierungs- und
Transferstelle Modellprojekte Smart Cities (KTS) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) empfehlen
dringend Maßnahmen, die im Rahmen der Förderung Modellprojekte Smart Cities (MPSC) gefördert werden
sollen, entsprechend dieser Struktur zu konzipieren und darzustellen. Damit ermöglichen Sie uns, eine
einheitlich strukturierte Informationsgrundlage für die Prüfung der Förderfähigkeit von Maßnahmen zu erhalten
und die Prüfung effizienter zu gestalten. Dies sollte auch dazu beitragen, dass Sie eine schnellere Rückmeldung
über die Förderfähigkeit neuer oder geänderter Maßnahmen erhalten.
Bitte nutzen Sie diese Struktur für die Darstellung Ihrer Vorhaben bei jeglichen Anfragen zur Förderfähigkeit von
Maßnahmen (vgl. Kosten- und Finanzierungsplan Nr. 1.2 „Erste Investitionen (Strategiephase)“ und Nr. 2.2
„Investitionen und Maßnahmen (Umsetzungsphase)“). Die entsprechenden Informationen können Sie dann
später ggf. aktualisiert für das Monitoring nutzen.
Bitte nutzen Sie diese Struktur auch für die Darstellung der Maßnahmen im Rahmen der Strategieprüfung.
Maßnahmen, die zwar in Ihren Strategien enthalten sind, jedoch nicht aus Mitteln der MPSC gefördert werden
sollen, brauchen nicht so dargestellt werden.
Wir bitten Sie auch darum, allgemeine Generalisierungen zu vermeiden. Bitte machen Sie Ihre Angaben so
konkret, detailliert und aussagekräftig wie möglich. Dann sind Ihre Ausführungen auch ohne Kenntnis des
spezifischen Kontexts Ihres Modellprojekts nachvollziehbar und Sie reduzieren Nachfragen. So können Sie
eventuelle Verzögerungen und Nachforderungen vermeiden und auch einer möglichen Ablehnung der
Maßnahme vorbeugen. Vielen Dank!
Bitte beachten Sie, dass eine Verlinkung bzw. Verweise zu externen Quellen nicht gestattet sind.
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 2
Angaben zum Modellprojekt Smart City
Name de s Modellprojekts Smart City : un:box:cologne - Deine Stadt – Deine Ideen
Maßnahmentitel : Maßnahme 2: Räume
Gesamtkosten der Maßnahme : 685.000 Euro (Umsetzungsphase B) zzgl. evtl. zu übe rtragender
Restmittel aus der Strategiephase A
In welcher Projektphase wird die Maßnahme durchgeführt?
☐ in der Strategiephase.
☐ in der Umsetzungsphase.
☒ in der Strategiephase begonnen und in der Umsetzun gsphase fortgeführt.
Handelt es sich bei dieser Maßnahme um eine neu konzipierte Maßnahme?
☐ Ja, die Maßnahme wurde gegenüber der Antragsstellu ng verändert.
☒ Nein, die Maßnahme wird seit der Antragsstellung u nverändert verfolgt.
Wenn ja:
Wurde bereits früher ein Änderungsantrag bei der Kre ditanstalt für Wiederaufbau für diese Maßnahme
eingereicht
☐ Ja.
☐ Nein.
Welchen Bearbeitungsstand hat diese Maßnahme?
☐ Ideenskizze, Planungen noch nicht gestartet.
☐ in Planung.
☐ in Pilotierung.
☒ in Umsetzung.
☐ abgeschlossen.
☐ wird nicht länger verfolgt.
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 3
1. Bitte präzisieren Sie die Maßnahme im Detail .
• Bitte beschreiben Sie die Maßnahme möglichst aussagekräftig.
(„Was genau soll getan werden?“)
Mit der „Maßnahme 2 – Räume “ sollen räumliche Möglichkeiten zur Teilhabe und Kommunikation
für das Modellprojekt un:box cologne und den un:box cologne Prozess geschaffen werden.
Als Ausgangsbasis dient ein physischer, offener, für kreative Prozesse ausgestatteter Raum an einem
publikumsintensiven Ort.
Weiterhin wird unterschieden zwischen stationären, dezentralen, mobilen und virtuellen Räumen:
Der stationäre Raum: ein stationäres Innovationslabor dient dabei als zentraler Anlaufpunkt
für Interessierte und als Ort zum Dialog.
Der dezentrale Raum: ein Pop Up Labo r dient der dezentralen Ansprache für einen
temporären aber längeren Zeitraum.
Der mobile Raum: das Meinungsmobil dient der dezentralen Ansprache für einzelne Tage
und ist sehr schnell und flexibel einsetzbar.
Der virtuelle Raum: für den virtuellen Raum bietet sich die Plattform “Meinung für Köln” an.
Die Bereitstellung im Bereich der virtuellen Räume wird aktuell in enger Anknüpfung zu
weiteren bestehenden Anwendungen wie der Innovationsplattform, Big Blue Button und
Conceptboard geplant.
Der Tätigkeitsschwerpunkt im ersten Jahr liegt im Zusammenführen der vorhandenen Konzepte für
analoge und digitale Räume zu einem Gesamtnutzungskonzept. Hierbei soll un:box cologne zwar
explizit Berücksichtigung finden, es sollen jedoch bewusst keine eigenen un:box cologne Lösungen
geschaffen, sondern Konzepte erstellt werden, die für die gesamte Stadtverwaltung nutzbar sind.
Grundsätzlich soll die Bereitstellung von Räumen zum Sammeln, Konkretisieren und Qualifizieren von
Ideen an bestehende Strukturen angegliedert werden. So bilden die Räume der VHS, die
Stadtteilzentren und andere bereits etablierte und genutzte zentrale Anlaufstellen in der Stadt gute
Anknüpfungspunkte, um Infrastrukturen für un:box cologne zu schaffen.
Als digitaler Raum sollte während der gesamten Proj ektlaufzeit eine öffentlich zugängliche Plattform
betreut werden, die zum regelmäßigen Austausch, aber auch zur Information über die Projekte sowie
Beteiligungsformate genutzt werden kann. Hier biete t sich die Plattform “Meinung für Köln” an. Die
Bereitstellung im Bereich der virtuellen Räume wird aktuell in enger Anknüpfung zu weiteren
bestehenden Anwendungen wie der Innovationsplattfor m, Big Blue Button und Conceptboard
geplant.
Für den un:box cologne Prozess wurden förderfähige Anwendungsfälle identifiziert. Zu diesen zählen
kleine und größere Workshops, Projektarbeit Teamarbe it, Besprechungen, Veranstaltungen,
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 4
Ausstellungen, Schulungen, Ansprechpartner*innen, Ruhezonen, Gemeinschaftsbereich, Küche, agiles
Arbeiten und Service Design. Diese sollen in statio nären Räumen stattfinden. Sie bilden somit die
Grundlage für die Anforderungen an Einrichtung und Ausgestaltung der stationären Räume und
fließen in die Planungen mit ein. Basierend auf diesen Anwendungsfällen wurden die Bedarfe für einen
stationären Ort definiert und in ein Konzept übertragen. Die Suche nach einem geeigneten Raum, um
das Konzept umzusetzen und einen gemeinsamen Ort zu r Innovationsentwicklung anzubieten, war
zwischenzeitlich erfolgreich. Die weiteren Planunge n zur Herrichtung und Einrichtung der
Räumlichkeiten laufen aktuell.
Im Bereich der dezentralen Räume wurde die Entwickl ung eines Prototyps für ein Pop-Up-Labor
fokussiert. Hierfür wurde in der Strategiephase A, in Kooperation mit Studierenden der Köln
International School of Design, ein Pop Up Labor bestehend aus flexibler Möblierung konzipiert. Dieses
wurde in einem angemieteten Container prototypisch getestet und anschließend in öffentlichen und
internen Beteiligungsverfahren bereits eingesetzt. un:box cologne wird in der Umsetzungsphase B
fester Kooperationspartner für die Nutzung des Pop Up Labors. Die Möblierung wird stetig anhand der
Rückmeldungen aus der Sicht der Nutzenden weiter entwickelt.
Für mobile Räume sollen zusätzlich Anwendungsfälle anhand der Beteiligungsstufen zur
Öffentlichkeitsbeteiligung gebildet werden (Informa tion, Beratung, Anhörung, Mitgestaltung,
Mitverantwortung). Zur niederschwelligen schnellen mobilen Ansprache wurde im Rahmen der
Strategiephase A ein Meinungsmobil konzipiert, umge setzt und getestet. Dies besteht aus einem
Anhänger für ein Fahrrad, der dank einer breiten Auswahl an Tools und Methoden mobil und vielfältig
für alle Stufen der Beteiligung einsetzbar ist. Der Anhänger kann recht einfach und unkompliziert an
ein Fahrrad angehängt werden. Für die Umsetzungspha se B wird angedacht, ein weiteres
Meinungsmobil zu konzipieren, zu erstellen und zur Nutzung bereit zu stellen.
• Welchen konkreten Nutzen versprechen Sie sich von dieser Maßnahme?
(„Was genau soll erreicht werden? Welches Problem soll gelöst werden?“)
Über die „Maßnahme 2 – Räume“ sollen Orte ge schaffen werden, um kreativ gemeinsam mit der
Stadtgesellschaft und Partner*innen nutzendenzentri erte Lösungen zu erarbeiten. Durch die
Möglichkeit der gesamtstädtischen Nutzung wird die Akzeptanz für die geschaffenen Lösungen und
die Kooperationsbereitschaft im Kontext von un:box cologne erhöht.
• Warum haben Sie sich für diese Maßnahme entschieden? Warum ist diese Maßnahme für Ihr
Modellprojekt prioritär?
Die Stadt Köln hat bereits vor Projektbeginn von un:box cologne verstärkt nutzendenzentrierte
Arbeitsweisen als Methode eingeführt, die sich bisl ang bewährt haben. Mit der Entwicklung des
ZukunftsLabors Köln wurde ein erster Prototyp für e ine Begegnungsstätte mit Kolleg*innen, sowie
Bürger*innen und Unternehmen erstellt und getestet. Da dies langfristig, insbesondere im Hinblick
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 5
auf un:box cologne, nicht alle Anforderungen abgedeckt, sollen nunmehr weitere stationäre, virtuelle
und mobile Räume erstellt werden.
• Bitte beschreiben Sie den räumlichen Bezug der Maßnahme und wo diese verortet ist
(Raum/Teilraum/Quartier/Ort Ihres Modellprojekts).
Das s tationäre Labor wird voraussichtlich im Stadtteil Köln -Ehrenfeld entstehen. Das dezentrale sowie
das mobile Labor sind universell im ganzen Kölner Stadtgebiet einsetzbar.
• Warum haben Sie diesen Raum für Ihre Maßnahme ausgewählt?
Der gesamtstädtische Raum, sowie die dezentralen Räume wurden ausgewählt, um alle Möglichkeiten
mit der Stadtgesellschaft in Kontakt zu treten ausz uschöpfen und diese vor Ort, gezielt und
themengerecht anzusprechen.
2. Bitte erläutern Sie das Ziel der Maßnahme /den stadtentwicklungspolitischen Bezug :
• Wie fügt sich die Maßnahme in Ihre Smart-City-Strategie und weitere Stadt-/Raumentwicklungs-
konzepte ein?
Die „Maßnahme 2 – Räume“ zahlt mit ihrem Raumkonzept insbesondere auf die Stadtstrategie „Kölner
Perspektiven 2030+“ und auf den „Leitfaden für Öffentlichkeitsbeteiligung“ der Stadt Köln ein.
• Welche konkreten stadtentwicklungspolitischen Ziele sollen mit dieser Maßnahme erreicht werden?
Leitsatz 1 Ziel 1.3. Köln sichert und entwickelt seine Veedel zu Zentren des gemeinschaftlichen
Lebens.
Leitsatz 2 Ziel 2.4: Köln entwickelt Räume und Strukturen für die Kultur- und Kreativwirtschaft.
Leitsatz 3 komplett: Köln sorgt für Bildung, Chancengerechtigkeit und Teilhabe.
Leitsatz 4 Ziel 4.4: Köln stärkt seine Rolle als Vorreiter in der Digitalisierung.
• Wie trägt die Maßnahme konkret zu dieser Zielerreichung bei?
Durch die Nutzung vorhandener Räume und Lee rstände werden Orte neu belebt und zu Z entren des
Austauschs und des Miteinanders. Die Konzeption neuer Räume bietet die Chance dort Formate und
Strukturen für Vernetzung und Wissensvermittlung zu schaffen. Die mobilen Räume ermöglichen die
gezielte Ansprache einzelner Zielgruppen vor Ort im eigenen Lebensumfeld. Die virtuellen Räume
bieten der Stadt Köln die Chance ihre Rolle als Vor reiterin in der Digitalisierung über die dauerhafte
Ausgestaltung digitaler Teilhabeformate weiter auszubauen.
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 6
• Welche Beiträge zur Zielerreichung in anderen Sektoren bringt die Maßnahme und wie wird
sichergestellt, dass sie an anderer Stelle keine negativen Auswirkungen hat?
Durch die Nutzung vorhandener Räume in Kooperation mit den zuständigen Fachämtern werden
bestehende Strukturen und Kompetenzen genutzt. Die räumliche Ansprache auf den oben genannten
unterschiedlichen Ebenen bietet der gesamten Stadtg esellschaft Anlaufstellen und dort die
Möglichkeit zur Teilhabe.
• Wie genau soll dieser Zielbeitrag gemessen werden? Welche Schlüsselindikatoren gibt es?
Der Zielbeitrag kann gemessen werden durch: Anzahl der Angebote, Auslastung der Räume,
Besucher*innenzahlen, Verweildauer, Anzahl der Seitenaufrufe.
• Woran machen Sie den Erfolg der Maßnahme konkret fest?
(Ab wann wäre die Maßnahme für Sie ein messbarer Erfolg?)
Regelmäßige und konsequente Nutzung der r äumlichen Angebote. un:box cologne als fester
Bestandteil in der Planung der Nutzung bereits vorh andener Räume. Die mobilen Räume und der
virtuelle Raum sind in der Stadtgesellschaft bekannt und etabliert.
• Welche konkreten Raumwirkungen erwarten Sie von dieser Maßnahme?
Sichtbarkeit und Erlebbarkeit von un:box cologne al s Bestandteil der innovativen Verwaltung Stadt
Köln werden erhöht.
• Wie geht die Maßnahme mit Auswirkungen der Digitalisierung/technischer Lösungen auf
stadtentwicklungspolitische Ziele um?
Die Maßnahme 3 Räume zahlt auf die vier Erfolgskriterien von un:box cologne ein:
1. Die Akzeptanz für Digitalisierung innerhalb der Stadtgesellschaft erhöhen durch transparente
Kommunikation.
2. Die Digitalisierung in der Stadt Köln durch die Schaffung von Dateninfrastrukturen und digitalen
Anwendungen ausbauen.
3. Räume für die Umsetzung innovativer Ideen schaffen.
4. Die digitale Kompetenz der Beteiligten und des Prozesses durch kontinuierliches Lernen fördern.
Positive Auswirkungen auf Digitalisierung und stadtentwicklungspolitische Ziele sind ausdrücklich
gewollt.
3. Bitte schildern Sie technische und lizenzrechtliche Aspekte der Maßnahme:
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 7
• Bitte nennen Sie die Technologien und Methoden, die Sie vorsehen, und beschreiben Sie , wie diese
eingesetzt und betrieben werden sollen.
Bei der Konzeptentwicklung für die Räume wurden te chnische und lizenzrechtliche Aspekte
berücksichtigt. Für un:box cologne wird ein eigenes Design geschaffen, dass die Räume als zu un:box
cologne Räumen gehörend auszeichnet. Für die Bereit stellung im Bereich der virtuellen Räume
werden die bestehenden und datenschutzkonformen Anwendungen wie die Innovationsplattform, Big
Blue Button und Conceptboard eingeplant.
• Soweit Software zum Einsatz kommt oder beauftragt werden soll: Wie garantieren Sie die Umsetzung
der Open-Source-Auflage? Unter welcher Lizenz läuft welche Software?
Die vorhandene Software läuft lizenzrechtlich bei der Stadt Köln . Für weitere Beauftragung von
Software wird die Open-Source-Auflage berücksichtigt, sofern keine personenbezogene
Datenverarbeitung entgegensteht.
• Wie übertragen Sie technische Neuerungen in den stadtentwicklungspolitischen Kontext? Welche Rolle
spielen dabei die Integration alter und neuer Systeme, neuer Systeme untereinander und Formen der
Sektor-Kopplung?
Durch die Einbettung in vorhandene städtische Struk turen kann die Integration alter und neuer
Systeme gewährleistet werden.
4. Bitte erklären Sie die Modellhaftigkeit, Übertragbarkeit und Skalierbarkeit der Maßnahme:
• Bitte beschreiben Sie, warum diese Maßnahme modellhaft ist. Wie geht dieser Ansatz über bestehende
Lösungen hinaus? Wie profitiert die Gesamtheit deutscher Kommunen von der Umsetzung dieser
Maßnahme?
Die Erstellung des skalierbaren Gesamtkonzeptes zur Nutzung des oben genannten Raumportfolios
(mobil, stationär, dezentral, virtuell) ermöglicht die Nachnutzung durch weitere Kommunen und die
Anpassung auf die jeweiligen Bedürfnisse. Das Konze pt soll so modular aufgebaut sein, dass auch
einzelne Bausteine leicht adaptierbar sind und übernommen werden können.
• Wie stellen Sie sicher, dass die Maßnahme von anderen Kommunen in der Umsetzung einfach
adaptiert und selbst angewendet werden kann?
Das modulare Ko nzept bietet die Möglichkeit einzelne Bausteine bedarfsgerecht zu übernehmen und
auf die eigenen Bedürfnisse und Zielgruppen anzupassen.
• Mit welchen anderen Modellprojekten Smart Cities-Kommunen arbeiten Sie gemeinsam an der
Entwicklung und ggf. auch Weiterentwicklung dieses Maßnahmentyps?
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 8
Inspiration und Anregungen für das stationäre Innov ationslabor konnten in Ulm, Berlin und
Kopenhagen gewonnen werden (Verschwörhaus in Ulm, C ityLAB Berlin und BloxHub Kopenhagen).
Hier bietet sich durch die bestehende gute Kooperat ion mit Berlin eine gemeinschaftliche
Weiterentwicklung dieser Maßnahme an.
• Bitte skizzieren Sie Ihre Überlegungen zur Übertragung der Maßnahme. Gehen Sie hierbei auch auf den
Aspekt der Skalierbarkeit ein.
Die „Maßnahme 2 –Räume“ ist durch ihren stadträumlichen Charakter un d durch das darauf
ausgelegte Gesamtkonzept zur Nutzung des genannten Raumportfolios auf alle urbanen und
suburbanen Räume skalierbar und übertragbar. So kan n zum Beispiel das MeinungsMobil durch das
Anhängen an ein (E-)Fahrrad in schwerer zugängliche n, weitläufigen ländlicheren Gegenden genutzt
werden. Die Möblierung des Pop Up Labors ist durch den leichten und unkomplizierten Transport
temporär optimal nutzbar zum Beispiel in leerstehen den Gebäuden in Innenstädten oder leicht
besiedelten Gegenden. Das Innovationslabor als zentrales Labor bietet alle räumlichen Möglichkeiten
für die Ansprache der Stadtgesellschaft und ist gen auso oder in angepasster Größe auch für kleinere
Kommunen einsetzbar.
5. Bitte stellen Sie Finanzierung und Kosten der Maßnahme dar:
• Bitte legen Sie dar, warum die Maßnahme weder eine regelmäßige, freiwillige Aufgabe noch eine
Pflichtaufgabe Ihrer kommunalen Gebietskörperschaft darstellt.
Die Maßnahme ist keine regelmäßige, freiwillige Aufgabe, weil …
es sich hierbei um die Bereitstellung von Räumen für die Stadtgesellschaft handelt.
Die Maßnahme ist keine Pflichtaufgabe, weil …
die Stadt Köln bei der Anmietung von Räumen und der Bereitstel lung von Laboren einen
Ermessensspielraum hat.
• Welche konkreten Kostenarten fallen für diese Maßnahme an?
Es fallen Kosten für die Anmietung , Herrichtung , Ausstattung und den laufenden Bet rieb an. S owie
zusätzlich Kosten für den Transport der dezentralen Angebote (Möblierung Pop Up Labor). Die Kosten
fallen in die investive Maßnahme „Der physische Rau m: Die Box für un:box cologne“, sowie in die
Bereiche Sachkosten zur Entwicklung und zum Ausbau der lokalen Akteurspartnerschaften und
Beratungskosten.
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 9
• Stellen Sie den investiven Charakter Ihrer Maßnahme dar, das heißt wie erzeugt die Maßnahme einen
bleibenden Wert?
Das zentrale Innovationslabor, das MeinungsMobil un d das Pop Up Labor haben einen investiven
Charakter und durch ihren Bestand einen bleibenden Wert.
• Wenn es sich um eine Änderung einer Ihrer Maßnahmen handelt oder um eine neue Maßnahme: Bitte
legen Sie dar, wie sich die Mittelverwendung in anderen Maßnahmen auswirkt. (Fallen hierfür zum
Beispiel andere Maßnahmen weg oder werden reduziert? Wenn ja, welche und in welchem inhaltlichen
Umfang?)
entfällt
• Welche Kosten erwarten Sie – nach Auslaufen der Förderung – für Betrieb, Wartung, Pflege und
Weiterentwicklung der Maßnahme?
Es fallen Kosten für die Anmietung, Herrichtung, A usstattung und den laufenden Betrieb, sowie
zusätzlich Kosten für den Transport der dezentralen Angebote (Möblierung Pop Up Labor) an, die sich
in einem angemessenen Rahmen halten, da – insbesondere das zentrale Innovationslabor – durch die
gesamte Verwaltung mit der Stadtgesellschaft genutzt werden soll.
• Wie planen Sie diese Kosten – nach Auslaufen der Förderung – weiter zu finanzieren? Beziehungsweise
welche Ansätze verfolgen Sie zur langfristigen Sicherung und Weiterentwicklung/des Betriebs der
Maßnahme jenseits des Förderzeitraums? (Bitte gehen Sie auf operative Kosten, Finanzierung,
Betreibermodell, soziale Akzeptanz etc. näher ein.)
Die Kosten können in bestehende operative Modelle i ntegriert und durch Synergieeffekte gering
gehalten werden.
• Übermitteln Sie uns bitte einen aktuellen Kosten - und Finanzierungs plan , der die neue/geänderte
Maßnahme sowie Änderungen, die sich in anderen Maßnahmen durch die Umsetzung der Maßnahme
aus diesem Antrag ergeben, darstellt (bspw. reduzierte Mittel, Wegfall von Maßnahmen). Sollten Sie
parallel mehrere Anträge (bspw. für all Ihre Maßnahmen zur Strategieprüfung) einreichen, stellen Sie
Änderungen bitte gesammelt dar. Ihr Kostenplan muss einen Vergleich mit bereits eingereichten
Plänen ermöglichen.
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 10
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Stand: 27.07.2022 Seite 1
Modellprojekte Smart Cities:
Maßnahmen-Steckbrief
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), die Koordinierungs- und
Transferstelle Modellprojekte Smart Cities (KTS) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) empfehlen
dringend Maßnahmen, die im Rahmen der Förderung Modellprojekte Smart Cities (MPSC) gefördert werden
sollen, entsprechend dieser Struktur zu konzipieren und darzustellen. Damit ermöglichen Sie uns, eine
einheitlich strukturierte Informationsgrundlage für die Prüfung der Förderfähigkeit von Maßnahmen zu erhalten
und die Prüfung effizienter zu gestalten. Dies sollte auch dazu beitragen, dass Sie eine schnellere Rückmeldung
über die Förderfähigkeit neuer oder geänderter Maßnahmen erhalten.
Bitte nutzen Sie diese Struktur für die Darstellung Ihrer Vorhaben bei jeglichen Anfragen zur Förderfähigkeit von
Maßnahmen (vgl. Kosten- und Finanzierungsplan Nr. 1.2 „Erste Investitionen (Strategiephase)“ und Nr. 2.2
„Investitionen und Maßnahmen (Umsetzungsphase)“). Die entsprechenden Informationen können Sie dann
später ggf. aktualisiert für das Monitoring nutzen.
Bitte nutzen Sie diese Struktur auch für die Darstellung der Maßnahmen im Rahmen der Strategieprüfung.
Maßnahmen, die zwar in Ihren Strategien enthalten sind, jedoch nicht aus Mitteln der MPSC gefördert werden
sollen, brauchen nicht so dargestellt werden.
Wir bitten Sie auch darum, allgemeine Generalisierungen zu vermeiden. Bitte machen Sie Ihre Angaben so
konkret, detailliert und aussagekräftig wie möglich. Dann sind Ihre Ausführungen auch ohne Kenntnis des
spezifischen Kontexts Ihres Modellprojekts nachvollziehbar und Sie reduzieren Nachfragen. So können Sie
eventuelle Verzögerungen und Nachforderungen vermeiden und auch einer möglichen Ablehnung der
Maßnahme vorbeugen. Vielen Dank!
Bitte beachten Sie, dass eine Verlinkung bzw. Verweise zu externen Quellen nicht gestattet sind.
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 2
Angaben zum Modellprojekt Smart City
Name de s Modellprojekts Smart City : un:box cologne – Deine Stadt – Deine Ideen
Maßnahmentitel : Maßnahme 3: Daten
Gesamtkosten der Maßnahme : 550.000 Euro (Umsetzungsphase B) zzgl. evtl. zu übertragender
Restmittel aus der Strategiephase A
In welcher Projektphase wird die Maßnahme durchgeführt?
☐ in der Strategiephase.
☐ in der Umsetzungsphase.
☒ in der Strategiephase begonnen und in der Umsetzun gsphase fortgeführt.
Handelt es sich bei dieser Maßnahme um eine neu konzipierte Maßnahme?
☐ Ja, die Maßnahme wurde gegenüber der Antragsstellu ng verändert.
☒ Nein, die Maßnahme wird seit der Antragsstellung u nverändert verfolgt.
Wenn ja:
Wurde bereits früher ein Änderungsantrag bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau für diese Maßnahme
eingereicht
☐ Ja.
☐ Nein.
Welchen Bearbeitungsstand hat diese Maßnahme?
☐ Ideenskizze, Planungen noch nicht gestartet.
☒ in Planung.
☒ in Pilotierung.
☐ in Umsetzung.
☐ abgeschlossen.
☐ wird nicht länger verfolgt.
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 3
• Bitte präzisieren Sie die Maßnahme im Detail .
• Bitte beschreiben Sie die Maßnahme möglichst aussagekräftig.
(„Was genau soll getan werden?“)
Das Modellp rojekt un:box:cologne verfolgt das Ziel der Entwicklung eines Prozesses zur
gemeinwohlorientierten, lebensfreundlichen, digital unterstützten Stadtentwicklung in
Kollaboration mit der Stadtgesellschaft. Dazu sollen durch viele kleine Projekte große
Stadtraumbereiche gestaltet werden. Um nachhaltig eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung
zu betreiben, soll zudem ein für andere Kommunen adaptierbares Prozessmodell zur verstetigten
Umsetzung von vernetzten Smart City Projekten entwickelt werden.
Die „Maßnahme 3 – Daten“ im Rahmen des un:box:cologne Prozesses verfolgt dabei zwei
übergeordnete Zielausrichtungen:
1. Den kommunalen Dateninfrastrukturausbau zur Verwaltung neu erhobener Daten und damit
einhergehend die Optimierung kommunaler Datenprozesse.
2. Die Erarbeitung und Darstellung der dazu innerhalb der Verwaltung notwendigen Maßnahmen,
welche in ein für andere Kommunen nacharmbares Prozess- und Methodenmodell überführt
werden kann.
Dabei werden konkret vier Ziele verfolgt:
1. Möglichkeit der Integration externer Daten und Vernetzung dieser in unterschiedlichen
Projekten, unter der Einhaltung vorgegebener Richtlinien zur potentiellen Skalierung von Nutzen
innerhalb und außerhalb der Verwaltung.
2. Identifizierung und Implementierung notwendiger Schnittstellen, Services, Strukturen und
Prozesse, die den Ausbau des städtischen Datenbestandes in automatisierter und integrierter
Weise ermöglichen.
3. Beschreibung der integrierten Daten und der übergeordneten Projekte zur Ermöglichung einer
Skalierung und der Ermittlung von Verknüpfungspotential als Maßgabe zur Herleitung einer
Bewertung erfolgreicher Smart City Projekte.
4. Herleitung eines übernehmbaren und skalierbaren Prozessmodells zum Auf- und Ausbau
kommunaler Services, Infrastrukturen und Prozesse für eine kommunale Datennutzung.
Die „Maßnahme 3 – Daten“ setzt diese Ziele innerhalb von Projekten im Rahmen der vier un:box
cologne Prozessphasen um. Der un:box:cologne Prozess mit seinen vier Prozessphasen ist darauf
ausgelegt, Smart City Projektideen aus der Stadtgesellschaft und der Verwaltung bis hin zu
integrierten Umsetzungsmaßnahmen zu qualifizieren und zu begleiten und Träger*innen zur
Verstetigung der Projekte zu vermitteln. Die Umsetzung der Ziele auf Basis von Projekten validiert
den Zuschnitt und die Eignung der umgesetzten Dateninfrastruktur und der Prozesse für die
Umsetzung von Smart City Projekten.
In der Phase 1 – Collect - Sammlung von Projektideen ist eine Datenbank mit Schnittstellen zu dem
Bürgerbeteiligungsportal „Meinung-für-Köln“ zu erstellen, welche die Sammlung und Präsentation
von Projektideen, sowie den Austausch hierüber, gegenüber der Stadtgesellschaft ermöglicht.
In der Phase 2 – Filter - Konkretisierung von Projekten ist innerhalb der Datenbank eine Ansicht zu
erstellen, in der mehrere Datensätze und Projekte zu übergreifenden Smart City Projekten
zusammengeführt und einheitlich beschrieben werden können. Verwendete oder angefragte
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 4
Datensätze können über die Kölner Urbane Datenplattform (KUDOS) bereit - und zur Verfügung
gestellt werden.
In der Phase 3 – Qualify - Qualifizierung von Maßnahmen ist Schnittstelle zur Internetseite der Stadt
Köln zu erstellen, um Projektbewertungen und Entscheidungen transparent aufzuzeigen.
In Phase 4 – Implement - Umsetzung von Maßnahmen sind die Schnittstellen zwischen den
datenerhebenden un:box cologne – Förderprojekten und der Kölner Urbanen Datenplattform
(KUDOS) zur Anreicherung der Datenbasis zu erstellen. Übergeordnet werden digitale Maßnahmen
analysiert, um beispielsweise den Entwicklungsstand für beteiligte Akteur*innen zu visualisieren.
Die notwendigen Prozesse zur Umsetzung der einzelnen Projekte im Rahmen der „Maßnahme 3-
Daten“ werden über den gesamten Lebenszyklus des un:box cologne Prozesses dokumentiert und
in ein Prozess- und Methodenmodell überführt.
• Welchen konkreten Nutzen versprechen Sie sich von dieser Maßnahme?
(„Was genau soll erreicht werden? Welches Problem soll gelöst werden?“)
1. Der urbane Daten - und Metadatenbestand , sowie dessen Qualität , soll en nutzen denorientiert
gesteigert werden.
2. Übergreifende Stadtentwicklung soll insbesondere durch die Skalierung der un:box cologne
Förderprojekte erreicht werden.
3. Durch die Bereitstellung städtischer und externer Daten zur Umsetzung von un:box cologne
Förderprojekten soll eine Prozess- und Serviceoptimierung innerhalb der städtischen
Dateninfrastrukturen erreicht werden.
• Warum haben Sie sich für diese Maßnahme entschieden? Warum ist diese Maßnahme für Ihr
Modellprojekt prioritär?
• Daten bilden die Grundlage für eine messbare und steuerbare Stadtentwicklung. Die
Förderung, Verstetigung und Skalierung von Projekten bewirkt unmittelbar eine
qualitative Aufwertung des städtischen Datenbestandes und hebt das Potential einer
übergreifenden gesellschaftlichen Vernetzung.
• Die Etablierung von notwendigen datenbasierten Prozessen, Datenservices und
Schnittstellen zur Bereitstellung und Aufnahme der von - in un:box cologne
Förderprojekten genutzten und generierten Daten - erweitert die Handlungsoptionen
der Stadtverwaltung im Sinne ihrer Innovationsfähigkeit und Souveränität.
• Ein standardisiert vorgehaltener Datenbestand inklusive Metadaten erhöht die
Vergleichbarkeit und damit auch die Adaptierbarkeit von Smart City Projekten.
• Bitte beschreiben Sie den räumlichen Bezug der Maßnahme und wo diese verortet ist
(Raum/Teilraum/Quartier/Ort Ihres Modellprojekts).
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 5
Die Maßnahme umfasst den gesamten Stadtraum, da
1. Daten zu dem gesamten Stadtraum durch die Kölner Urbane Datenplattform (KUDOS)
bereitgestellt werden können.
2. Förderprojekte diverse Bereiche des Stadtraumes umfassen können.
3. Durch die Sammlung, Vorhaltung und Bereitstellung von Daten Mehrwerte in Bezug auf die
stadträumliche Planung generiert werden können.
• Warum haben Sie diesen Raum für Ihre Maßnahme ausgewählt?
Eine nachhaltige Datennutzung ist nicht auf bestimmte Räum e oder Handlungsfelder begrenzt ,
sondern ist darauf ausgelegt, diese zu verbinden. Eine übergreifende Wertschöpfung im Sinne der
Datennutzung kann nur sinnvoll durch die Betrachtung des Gesamtraumes und eine umfassende
Vernetzung erreicht werden .
2. Bitte erläutern Sie das Ziel der Maßnahme /den stadtentwicklungspolitischen Bezug :
• Wie fügt sich die Maßnahme in Ihre Smart-City-Strategie und weitere Stadt-/Raumentwicklungs-
konzepte ein?
Der Ausbau der Dateninfrastruktur umfasst de n Ausbau der Datenerfassung, der Datenbasis , sowie
von Datenservices, -Schnittstellen und –Prozessen. Dabei bildet die Dateninfrastruktur die
Grundlage für Modelle, Simulationen und damit für Entscheidungen, insbesondere in den
Bereichen von Stadtplanung, Digitalisierung und Klimaschutz.
Der in Maßnahme 3 umzusetzende Dateninfrastrukturausbau ist in den strategischen Planungen
Kölns und in strategischen Projekten, insbesondere der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“,
der Digitalstrategie, sowie der Digitalen Zukunftsstadt verankert.
• Welche konkreten stadtentwicklungspolitischen Ziele sollen mit dieser Maßnahme erreicht werden?
In Bezug auf die Stadtstrategie „ Kölner Perspektiven 2030+ “:
Der folgend aufgeführte Leitsatz der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ wird unmittelbar
durch die „Maßnahme 3 – Daten“ gefördert. Darüber hinaus zahlt die Maßnahme, als
Querschnittsthema, mittelbar auch auf die übrigen Leitsätze und Handlungsempfehlungen der
Stadtstrategie ein. Der geförderte Dateninfrastrukturausbau ist Grundlage für Simulationen,
Optimierungsmodelle und damit für Entscheidungen und Planungen von Maßnahmen, die zu den
oben aufgeführten Zielen führen. Ebenso dienen diese Daten zur Messung der Umsetzung der Ziele
wie auch zur Evaluation des Umsetzungsfortschrittes.
Insbesondere zahlt die „Maßnahme 3 – Daten“ auf den Leitsatz 4 der Stadtstrategie
„Köln stärkt seine Rolle als vielfältig vernetzte Metropole.“ und hier insbesondere auf folgende
Ziele ein:
Ziel 4.1: „Köln entwickelt seine Mobilitätsangebote gemeinsam mit der Region innovativ und
umweltverträglich weiter und stärkt den öffentlichen Nahverkehr.“
Ziel 4.2: „Köln schafft mehr Raum für Rad- und Fußverkehr.“
Ziel 4.3: „Köln stärkt sein grünes Freiraumnetz und entwickelt es in die Region weiter.“
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 6
Ziel 4.4 : „Köln stärkt seine Rolle als Vorreiter in der Digitalisierung .“
Ziel 4.5: „Köln stärkt die regionale Kooperation und die internationale Zusammenarbeit.“
In Bezug auf die Digitalstrategie Köln :
Die Digitalstrategie Köln verfolgt unter anderem die folgenden 4 Ziele, deren Umsetzung durch die
„Maßnahme 3 – Daten“ gefördert wird:
• Die Digitalisierung schafft vielfältige Transparenz- und Interaktionsmöglichkeiten.
• Förderung der Infrastrukturausstattung
• Bereitstellung digitaler Services
• Methodischer Einsatz digitaler Medien zur Wissensvermittlung
Durch die Schaffung und Bereitstellung weiterer Datenbestände und Schnittstellen, die zur
Umsetzung von un:box cologne Förderprojekten benötigt werden oder durch diese generiert
werden, wird mehr Transparenz und Interaktionsmöglichkeit geschaffen und es können mehr
(kommunale) digitale Services für Bürger*innen bereitgestellt werden. Dadurch wird die
Dateninfrastruktur unmittelbar, als auch die Digitale-Infrastruktur mittelbar, ausgebaut und
gefördert. Ebenso werden weitere Interaktionsmöglichkeiten durch die Bereitstellung von
Projektideen und Projektmetadaten auf der Beteiligungsplattform „Meinung für Köln“ geschaffen.
Weiterhin bilden die in un:box cologne Förderprojekten erhobenen, bereitgestellten und
aufbereiteten Daten eine elementare Grundlage zur Wissensvermittlung mittels digitaler Medien
In Bezug auf die Digitale Zukunftsstadt :
Das seit 2019 gemeinsam von der Stadt Köln und dem Stadtwerkekonzern (SWK) aufgesetzte
Projekt “Digitale Zukunftsstadt” dient der Optimierung der Zusammenarbeit auf Basis eines
Datenökosystems, welches zum einen die Datenverfügbarkeit und zum anderen die Datennutzung
gewährleisten und ausbauen soll.
Die „Maßnahme 3- Daten“ fördert die nutzendenorientierte Ausgestaltung und Anwendung des
Datenökosystems. Sie reichert das Datenökosystem mit neuen Daten an und hilft bei der
Entwicklung von (neuen) Prozessen und Schnittstellen, sowie der Umgestaltung existierender
Prozesse zur integrierten und automatisierten Befüllung des Datenökosystems.
• Wie trägt die Maßnahme konkret zu dieser Zielerreichung bei?
Durch die stadtkonzernweit abgestimmte Etablierung eines übergreifend nutzbaren
Datenökosystems und die Erarbeitung von Nutzungsleit- und –richtlinien wird das Fundament für
die datenbasierte Wertschöpfung sichergestellt. Eine handlungsfeldübergreifende Datennutzung
und Vernetzung stellt hierbei die Zielerreichung sicher.
• Welche Beiträge zur Zielerreichung in anderen Sektoren bringt die Maßnahme und wie wird
sichergestellt, dass sie an anderer Stelle keine negativen Auswirkungen hat?
Das Querschnittsthema „Daten“ wird in der vorliegenden Maßnahme sektorenübergreifend
betrachtet. Um eine Wertschöpfung, insbesondere im Sinne der sektoralen Zielerreichung, zu
gewährleisten, sind unterschiedliche Rahmenbedingungen zu beachten:
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 7
Um negativen Auswirkungen des Dateninfrastrukturausbaus, beziehungsweise ganz konkret des
Datenbestandausbaus, entgegen zu wirken, müssen sich un:box cologne Förderprojekte bei der
Erhebung und Verarbeitung von Daten an den datenethischen normativen Leitlinien der Data-
Governance in der Smart City orientieren, welche auf den zentralen ethischen Prinzipien der
Autonomie, Gerechtigkeit, Schadensvermeidung, sowie dem Wohl der Bürger*innen aufbauen
(vergleiche D. König, 2021 „Datenethik – Normative Leitlinien der Datengovernance in der Smart
City“).
Daher sollten die Implementierungen datenbasierter Prozesse in integrierten un:box cologne
Maßnahmen nicht die Ressource Daten und deren Anhäufung zum Ausgangspunkt haben, sondern
den damit zu stiftenden Nutzen. Ein solcher Ansatz wirkt einer übergebührlichen Datensammlung
entgegen und schafft Transparenz im Hinblick darauf, inwiefern Prozesse der Datenerhebung und -
verarbeitung einem bestimmten Zweck dienen.
Im Rahmen von integrierten un:box cologne Maßnahmen dürfen Daten über die Bürger*innen als
Mitglieder der kommunalen Gemeinschaft also nur dann erhoben werden, wenn ein angemessener
zu erwartender Nutzen gegenübersteht und die erhobenen Daten letztlich öffentlichen Zwecken
und damit den un:box cologne Zielbildern dienen.
Bei der Verwertung von Daten sollten Wirkungen ausgeschlossen werden, die eine inakzeptable
Ungleichbehandlung bedeuten oder das Verhalten und die Entscheidungen von einzelnen Personen
oder ganzen Personenkreisen auf unerbetene Art und Weise lenken und somit eine verzerrte
Grundlage für das Stadtmanagement liefern würden.
Es ist daher auf die Integrität und Angemessenheit der Daten zu achten und es ist gegebenenfalls
eine Folgenabschätzung ihrer Verarbeitung und Verwertung angebracht, insbesondere beim Einsatz
von algorithmischen Systemen und Formen künstlicher Intelligenz.
• Wie genau soll dieser Zielbeitrag gemessen werden? Welche Schlüsselindikatoren gibt es?
• Anzahl an un:box cologne Förderprojekte n
• Anzahl der im Datenökosystem vorhandenen Datenbestände inklusive der
obligatorischen Datenbeschreibung (Metadaten)
• Anzahl skalierter / übergreifend vernetzter Projekte
• Bürgerbeteiligung zur Ausgestaltung der Projektideen gemessen durch die Anzahl
digitaler und analoger Kommentare (positiv, negativ, gesamt)
• Anzahl der Bewertungen aller Projekte
• Anzahl an neu erhobenen oder angereicherten Datensätzen durch un:box cologne
Förderprojekte
• Anzahl an neu bereitgestellten Datensätzen durch die Stadtverwaltung, angeregt durch
un:box cologne Förderprojekte, sowie die Anzahl an neu geschaffenen oder
überarbeiteten Schnittstellen
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 8
• Anzahl an neuen oder überarbeit eten Prozessen zur Datenbereitstellung durch die
Stadtverwaltung
• Woran machen Sie den Erfolg der Maßnahme konkret fest?
(Ab wann wäre die Maßnahme für Sie ein messbarer Erfolg?)
• Für das Projekt notwendige Daten konnten ak quiriert und über das Datenökosystem
bereitgestellt werden.
• Bereitgestellte Datenbestände können in weiteren Projekten verwendet werden.
• Prozesse zur Datenakquise können verstetigt und weiterverwendet werden .
• Welche konkreten Raumwirkungen erwarten Sie von dieser Maßnahme?
Es wird eine Skalierung von Pilotprojekten in Produktivszenarien erwartet, welche
handlungsfeldtypische Fragestellungen in Bezug auf den gesamtstädtischen Raum und damit
insbesondere stadtentwicklungspolitische Herausforderungen lösen können .
• Wie geht die Maßnahme mit Auswirkungen der Digitalisierung/technischer Lösungen auf
stadtentwicklungspolitische Ziele um?
Die vorliegende Maßnahme dient gleichzeitig als Katalysator sowie als Fundament zur Umsetzung
stadtentwicklungspolitischer Ziele, da sie zum einen die Datenbasis bildet und zum anderen als
Antrieb der Prozessoptimierung fungiert und dabei auf die Erreichung stadtentwicklungspolitischer
Ziele maßgeblich einwirkt und diese mitgestaltet .
3. Bitte schildern Sie technische und lizenzrechtliche Aspekte der Maßnahme:
• Bitte nennen Sie die Technologien und Methoden, die Sie vorsehen, und beschreiben Sie, wie diese
eingesetzt und betrieben werden sollen.
Die Ausschreibung zur Implementierung erfolgt technologie - und methodenagnostisch. Durch die
Beschreibung von diversen User Journeys soll die spätere Nutzbarkeit, unabhängig der eingesetzten
Technologie, dauerhaft gewährleistet werden .
• Soweit Software zum Einsatz kommt oder beauftragt werden soll: Wie garantieren Sie die Umsetzung
der Open-Source-Auflage? Unter welcher Lizenz läuft welche Software?
Die Stadt Köln verfolgt den „Open Source First “ Ansatz. Ausgeschriebene Software wird unter
diesen Rahmenbedingungen bewertet und eingesetzt. Weiterhin finden die Empfehlungen der KTS
zur Verwendung einer anerkannten und weit verbreiteten Open-Source-Lizenz bei der Auswahl und
Lizenzvergabe Berücksichtigung.
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 9
• Wie übertragen Sie technische Neuerungen in den stadtentwicklungspolitischen Kontext? Welche Rolle
spielen dabei die Integration alter und neuer Systeme, neuer Systeme untereinander und Formen der
Sektor-Kopplung?
Das umzusetzende Datenökosystem versteht sich als „System der Systeme “. Oberste Maßgabe ist
daher, dass neue sowie alte vorhandene Systeme ohne Datenverluste in das Ökosystem integriert
werden können.
4. Bitte erklären Sie die Modellhaftigkeit, Übertragbarkeit und Skalierbarkeit der Maßnahme:
• Bitte beschreiben Sie, warum diese Maßnahme modellhaft ist. Wie geht dieser Ansatz über bestehende
Lösungen hinaus? Wie profitiert die Gesamtheit deutscher Kommunen von der Umsetzung dieser
Maßnahme?
Die Stadt Köln behält sich an allen, während der Förderperiode, von un:box cologne gewonnen en
Daten ein uneingeschränktes und zeitlich unbefristetes Nutzungsrecht vor und stellt alle von un:box
cologne gewonnenen Daten als offene Daten zu Verfügung, sofern es sich nicht um
1. personenbezogene Daten handelt,
2. Daten handelt, die Geschäftsgeheimnisse offenbaren,
3. Daten, die den Schutz öffentlicher Belange gefährden (§6 IFG NRW) und
4. Daten, die Urheberrechte Dritter verletzen.
Die Prozesse und Methoden zum Ausbau der Dateninfra struktur werden in für andere Kommunen
nacharmbare Prozess und Methodenmodelle überführt, die sich leicht überführen und adaptieren
lassen.
• Wie stellen Sie sicher, dass die Maßnahme von anderen Kommunen in der Umsetzung einfach
adaptiert und selbst angewendet werden kann?
• durch die Pflege eines regelmäßigen interkommunalen Erfahrungsaustausch es
• durch die transparente Dokumentation der erarbeiteten Prozesse
• durch Wissensvermittlung und –weitergabe (Lern- und Lehrprozess)
• Mit welchen anderen Modellprojekten Smart Cities-Kommunen arbeiten Sie gemeinsam an der
Entwicklung und ggf. auch Weiterentwicklung dieses Maßnahmentyps?
Schon in der Pilotphase zur Einführung des Ökosystems wurde unter anderem Kontakt zu
Darmstadt, Freiburg, Paderborn und Berlin und weiteren MPSC Teilnehmer*innen aufgenommen,
um die technischen Möglichkeiten der DKSR Lösung (Daten-Kompetenzzentrum Städte und
Regionen) zu evaluieren. In der aktuellen Phase wird das Thema Data-Governance mit Leipzig und
Dormagen (nicht MPSC Mitglieder) diskutiert. Zudem vertritt Köln in seiner Rolle als Vice Chair
Open Data Workinggroup (Eurocities) aktiv die Weiterentwicklung auf Europäischem Sektor. In der
Weiterentwicklung zum Digitalen Zwilling arbeitet Köln mit weiteren MPSC-Kommunen an dem
Aufbau einer DIN Spec.
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 10
• Bitte skizzieren Sie Ihre Überlegungen zur Übertragung der Maßnahme. Gehen Sie hierbei auch auf den
Aspekt der Skalierbarkeit ein.
• Skalierbarkeit ist elementare r Bestandteil/Grundvoraussetzung aller un:box cologne
Förderprojekte.
• Das Datenökosystem als „System der Systeme“ gewährleistet das Datenmanagement
und den vernetzten Datenaustausch.
• Das Prozess und Methodenmodell als Grundlage für das Datenhandling ist so
strukturiert aufgebaut, dass eine Übertragbarkeit (einzelner Bausteine) gewährleistet
ist .
5. Bitte stellen Sie Finanzierung und Kosten der Maßnahme dar:
• Bitte legen Sie dar, warum die Maßnahme weder eine regelmäßige, freiwillige Aufgabe noch eine
Pflichtaufgabe Ihrer kommunalen Gebietskörperschaft darstellt.
Die Maßnahme ist keine regelmäßige, freiwillige Aufgabe, weil …
es sich hierbei um die Datennutzung und –weiterverarbeitung handelt .
Die Maßnahme ist keine Pflichtaufgabe, weil …
die Stadt Köln bei der Wahl ihrer Datenplattform und des entsprechenden Prozess - und
Methodenmodells einen gewissen Ermessensspielraum hat.
• Welche konkreten Kostenarten fallen für diese Maßnahme an?
Kosten aus Investitionen und Maßnahmen „KUDOS“, das Kölner Rahmenwerk für un:box cologne,
Sachkosten zur strategischen Weiterentwicklung (Lizenzkosten), Beratungskosten, Personalkosten
• Stellen Sie den investiven Charakter Ihrer Maßnahme dar, das heißt wie erzeugt die Maßnahme einen
bleibenden Wert?
KUDOS hat einen wertschöpfenden Charakter und erzeugt alleine hierdurch bereits einen
bleibenden Wert. Zudem bilden die Datenbestände, sowie das zugrunde liegende Prozessmodell
die Basis, auf der die Datenhaltung erfolgt .
• Wenn es sich um eine Änderung einer Ihrer Maßnahmen handelt oder um eine neue Maßnahme: Bitte
legen Sie dar, wie sich die Mittelverwendung in anderen Maßnahmen auswirkt. (Fallen hierfür zum
Beispiel andere Maßnahmen weg oder werden reduziert? Wenn ja, welche und in welchem inhaltlichen
Umfang?)
entfällt
Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Seite 11
• Welche Kosten erwarten Sie – nach Auslaufen der Förderung – für Betrieb, Wartung, Pflege und
Weiterentwicklung der Maßnahme?
Die Kosten für Betrieb, Wartung, Pflege und Weiterentwicklung werden sich nach der
Implementierung in einem überschaubaren Rahmen und in einem angemessenen Verhältnis zum
Nutzen bewegen.
• Wie planen Sie diese Kosten – nach Auslaufen der Förderung – weiter zu finanzieren? Beziehungsweise
welche Ansätze verfolgen Sie zur langfristigen Sicherung und Weiterentwicklung/des Betriebs der
Maßnahme jenseits des Förderzeitraums? (Bitte gehen Sie auf operative Kosten, Finanzierung,
Betreibermodell, soziale Akzeptanz etc. näher ein.)
Durch die Wahl eines geeigneten Betreibermodells in Kooperation mit dem SWK können diese
Kosten auch nach Auslaufen der Förderung getragen werden. Der sich aus der „Maßnahme 3 –
Daten“ ergebende Nutzen für die gesamte Stadt, insbesondere durch die Schaffung von
Synergieeffekten, steigert die soziale Akzeptanz in der Stadtgesellschaft .
• Übermitteln Sie uns bitte einen aktuellen Kosten - und Finanzierungs plan , der die neue/geänderte
Maßnahme sowie Änderungen, die sich in anderen Maßnahmen durch die Umsetzung der Maßnahme
aus diesem Antrag ergeben, darstellt (bspw. reduzierte Mittel, Wegfall von Maßnahmen). Sollten Sie
parallel mehrere Anträge (bspw. für all Ihre Maßnahmen zur Strategieprüfung) einreichen, stellen Sie
Änderungen bitte gesammelt dar. Ihr Kostenplan muss einen Vergleich mit bereits eingereichten
Plänen ermöglichen.
Prozesspapier Anlage 16 - Glossar
8750 Zeichen
Anlage 16 un:box cologne Prozesspapier Glossar für un:box cologne Glossar 3D Modell 3D Modellierung ist der Prozess der Erstellung einer dreidimensionalen Darstellung (Höhe, Tiefe, Breite) eines physischen Objektes. Digitale Akzeptanz Sich im Umgang mit digitalen Technologien als kompetent wahrnehmen* beziehungsweise sich auf digitale Prozesse einlassen und Bereitschaft zeigen, sich digitale Kompetenzen anzueignen. *Bayrisches Forschungsinstitut für Digitalte Transformation Digitale Kompetenz Die Fähigkeit, konstruktiv mit den durch die Digitalisierung auftretenden Herausforderungen umzugehen. * *#DNO – Digitale Neuordnung Anmerkung 1 zum Begriff: Das Handeln der Akteur*innen ist immer kontingent, das bedeutet, das Handeln ist durch den organisationalen Zusammenhang gekennzeichnet, zudem aber auch stets autonom bestimmt. Dabei ist das Handeln niemals frei von äußeren Einflüssen wie zum Beispiel organisationalen Regeln, Strukturen oder gesellschaftlichen Normvorstellungen. Digitale Transformation 1) Ein Prozess, der von der laufenden Weiterentwicklung digitaler Technologien geprägt ist, aber durch veränderte Bedürfnisse der Nutzer*innen im System ausgelöst wird. * 2) Erhebliche Veränderungen des Alltagslebens, der Wirtschaft und der Gesellschaft durch die Verwendung digitaler Technologien sowie deren Auswirkungen. Anmerkung zu 1): Diese Bedürfnisse werden durch neue digitale Technologien erfüllt, bis sich daraus neue Anforderungen ergeben. * * Technische Universität Wien Inkubationsraum Der Fokus liegt auf der Entwicklung von radikalen Innovationen. Durch Startup- ähnliche Strukturen und in Zusammenarbeit mit den Stakeholder*innen können dabei die Stärken der etablierten Idee ergänzt und eine kreative, risikofreudige Entwicklungsumgebung geschaffen werden. Innovation Kontinuierlicher, begleitender Prozess der Analyse, des Lernens und Lehrens, sowie des Austausches mit dem Ziel der nachhaltigen Verbesserung und Optimierung von Prozessen. Anmerkung 1 zum Begriff: Dieser Prozess beinhaltet die Darstellung der auf dem Lerneffekt beruhenden Beziehungen zwischen benötigter Zeit und erzieltem Ergebnis (Lernkurve). Anmerkung 2 zum Begriff: Innovation spricht auch den Umgang mit Misserfolgen an, aus diesen lernen beziehungsweise diese zur Optimierung von Prozessen verwerten (Lern- und Lehrkultur). InnovationsHub Digitale oder analoge Experimentierräume, in denen Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven und Expertisen gemeinsam an gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen arbeiten. Jahresthema Jährlich wechselnder Fokus für den un:box cologne Prozesszyklus. Zu Beginn jedes Zyklus’ wird über den thematischen Fokus diskutiert und dieser entschieden. Zu diesem werden dann Projekte entwickelt und umgesetzt. KUDOS - Kölner Urbanes Datenökosystem 1. Plattformbasierter Austausch und die Bereitstellung von Daten zum Zwecke der mehrwerterzeugenden und nutzendenorientierten Interaktion innerhalb eines digitalen Werkschöpfungsnetzwerkes. 2. Übergeordnetes, software-basiertes System zum Datenaustausch und zur Bearbeitung von Daten aus den kommunalen Infrastrukturen, insbesondere der Daten, die mittels Funktionsbausteinen gesammelt und entweder direkt oder über Managementsysteme bereitgestellt werden. * 3. Teilprojekt der Kooperation zwischen der Stadt Köln und dem Stadtwerkekonzern (SWK). Anmerkung zum Begriff: Das System ist beispielsweise in der Lage, große Datenmengen (Sensorendaten) in Echtzeit für die Weiterverarbeitung zu empfangen und vorzuhalten. Es kann sowohl offene Daten (Open Data) als auch geschlossene Daten (auf welche Zugriffsrechte vergeben werden) beinhalten und der Vermarktung bestimmter Daten dienen. *DIN SPEC 91387-2020-08 Kommunen und digitale Transformation - Übersicht der Handlungsfelder Leuchtturmprojekt Als Leuchtturmprojekt wird ein Vorhaben bezeichnet, das eine Signalwirkung für zahlreiche Folgevorhaben hat, also wie ein Leuchtturm weithin strahlen soll. Neben dem Erfolg ist daher auch eine große Bekanntheit beabsichtigt. LoI-Partner*innen Konsortium von mehr als 30 Partner*innen aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und vor allem der Zivilgesellschaft, die sich über einen Letter of Intent (LoI) bereit erklärt haben, un:box cologne zu unterstützen. Mash-Up Prozess der synergetischen Verknüpfung von Einzelprodukten zu einem neuen Produkt, zum Beispiel die Verknüpfung einzelner Daten zu Datensätzen. Maßnahme 1) Aktivität beziehungsweise Handlung, die im Kontext der Förderung zum Gelingen des Gesamtprojektes beiträgt. Dabei beschreibt eine Maßnahme ein Teilprojekt. Maßnahmen sind damit die kleinste Leistungsebene im Rahmen der geförderten Modellprojekte. Maßnahmen können im Rahmen der Förderbekanntmachungen sowohl im Rahmen der Strategiephase als auch im Rahmen der Umsetzungsphase ergriffen werden. * 2) Qualifizierungen beziehungsweise zweckorientierte Handlungen, die die Stadt Köln dabei unterstützen, die Entwicklung der kommunalen Ziele, Strategien und Programme zur Gestaltung der Digitalisierung zu stärken und voranzutreiben (im Sinne der "Modellprojekte Smart Cities"). * BMI / KTS Mehrwert Nutzen, den ein Produkt oder eine Dienstleistung zusätzlich (oder neu) schaffen kann. Monitoring Das Monitoring dient dem Überwachen und Steuern des Projektmanagements. Partizipation Unter Partizipation wird die aktive, selbstbestimmte und wirkungsmächtige Mitbestimmung, Mitentscheidung und Mitgestaltung verstanden. Partizipation erfordert Entscheidungsfreiheit, Wahlmöglichkeiten, Selbstbestimmung, umfassende Informationen und Methodenvielfalt. Sie ist dabei nicht nur eine Methode, sondern eine grundlegende Haltung. * * Gleichberechtigte Teilhabe und Partizipation. BjR Bayrischer Jugendring Projekt Bei einem Projekt im Sinne von un:box cologne handelt es sich um eine umsetzungsreife Idee. Pitchen Kurze verbale oder visuelle Dokumentation einer Idee. Schnellspur Die Schnellspur ermöglicht es, Projektideen mit besonders hoher Aktualität und hohem Mehrwert für Köln sofort mit einem begrenzten Budget zu fördern . Dies bedeutet, dass nur durch sofortige Förderung das Projekt sinnvoll im Rahmen von un:box cologne umgesetzt werden kann. Speeddating als Dialogtechnik Zeitlich begrenzter, schneller Austausch mit einer maximalen Anzahl der anwesenden Personen. Stadtgesellschaft Stadtgesellschaft im Sinne von un:box cologne umfasst die Bürgerschaft, Institutionen, Wissenschaft und Wirtschaft. Teilhabe Alle Menschen haben das (moralische) Recht auf eine aktive und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Gesundheit, Religion und sexueller Orientierung. Gleichberechtige Teilhabe bedeutet dabei, dass alle in gleichem Maße an gesellschaftlichen (Entscheidungs-)Prozessen berücksichtigt sind, Zugriff auf Ressourcen, soziale Absicherung und Bildungs- und Freizeitangebote haben. Anmerkung 1 zum Begriff: Gleichberechtigte Teilhabe und Partizipation sind eng miteinander verbunden, sollten aber nicht synonym verwendet werden. Bei der gleichberechtigten Teilhabe geht es um die Schaffung struktureller Rahmenbedingungen, wie rechtliche Zugänge oder Zugriff auf gesellschaftliche Ressourcen. Bei Partizipation dagegen geht es um die Prozesse und Nutzung der gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten. * * Gleichberechtigte Teilhabe und Partizipation. BjR Bayrischer Jugendring Transformationsfähigkeit/Transformationsprozess Fähigkeit einer Organisation/Gesellschaft, bestehende Strukturen und Prozesse an sich stetig verändernde Bedingungen anzupassen und zu verbessern. Der Transformationsprozess beschreibt den Prozess der Veränderung vom aktuellen Zustand (IST) hin zum angestrebten Ziel-Zustand in der nahen Zukunft. un:box cologne Siegel Güte-Merkmal, das an qualifizierte beziehungsweise umsetzungsfähige Projekte vergeben wird und diese als "durch un:box cologne begleitet" kennzeichnet. Das un:box cologne Siegel wird unabhängig von einer finanziellen Förderung vergeben. Wissenstransfer Mit dem Wissenstransfer soll das Erfahrungswissen aus der Praxis in einer dialogorientierten Form gebündelt und allen Interessierten zur Verfügung gestellt werden. * * Bundesministerium für Wohnen Stadtentwicklung und Bauwesen Zielbild Die klare Zielbeschreibung ist eine unverzichtbare Basis für erfolgreichen Wandel. Ein gutes Zielbild hat vier Eigenschaften: Es ist richtungsweisend, motivierend, plausibel und prägnant. * *Munich communication lab
Anlage 2 Auszug Niederschrift Rat 18.06.2022 zu Punkt 18.1
1369 Zeichen
Anlage 2 Geschäftsführung Rat Frau Lange Telefon: (0221) 221-22058 Fax : (0221) 221-26570 E-Mail: maria.lange@stadt-koeln.de Datum: 23.06.2022 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 60. Sitzung des Rates vom 18.06.2020 öffentlich 18.1 KfW Wettbewerb "Modellprojekte Smart Cities" 0970/2020 Beschluss: Der Rat der Stadt Köln beschließt: 1. Der Rat beauftragt die Verwaltung, an dem auf 7 Jahre angelegten KFW- För- derprogramm „Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisie- rung“ teilzunehmen. 2. Der Rat erklärt die grundsätzliche Bereitschaft, die Projektinhalte entspre- chend der Smart City Charta (Digitale Transformation in der Kommune nach- haltig gestalten) umzusetzen 3. Vorbehaltlich des Zuschlags durch den Fördermittelgeber erkennt der Rat den Bedarf für den Eigenanteil (35% über den gesamten Projektzeitraum) in Höhe von voraussichtlich insgesamt 5,25 Mio. € in den Jahren 2020 bis 2027 an und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung). Sofern die für Digitalisierungsprojekte veranschlagten Budgetanteile bei der konkreten Planung und Umsetzung von Einzelprojekten nicht ausreichen soll- ten, wird die Verwaltung ermächtigt, die Bedarfe durch haushaltsneutrale Um- schichtungen innerhalb des projektverantwortlichen Fachdezernates zu de- cken. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.
Prozesspapier Anlage 3 - Bericht Smart City Research
50292 Zeichen
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH
Anlage 3 un:box cologne Prozesspapier
B
ericht Smart City Research
Stand 25. Oktober 2021
René Wolfart
Franziska Hollweg
Christoph Stroschein
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH
Übersicht
1. Einführung
2.
Methodik
A. Smart City Indexe
a) International Smart City Index
b) Happiness Index
c) Bitkom
B. Smart City Strategien
a) Fokusbereiche
b) Vernetzung/Kooperationsstruktur
c) Partnerschaften
d) Projekte
3. Ergebnisse
A. Smart City Indexe
B. Smart City Strategien
C. Vergleich in Hinblick auf un:box cologne Ziele
4. Auswertung
A. Diskussion
B. Aspekte einzelner Städte mit möglichen Übereinstimmungen und Anregungen
für un:box cologne
C. Ansätze für weitere Research
D. Besonders interessante Anregungen
5. Fazit
6.
Literatur
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 1
1. Einführung
Maßnahmenpaket 1: EU RESEARCH
Dieser Research Bericht gehört zum Leitbildprozess un:box cologne . Das Maßnahmenpaket EU
Research beinhaltet vier Maßnahmen, wovon im Rahmen dieses Berichtes die Ergebnisse der
Maßnahme 1 diskutiert werden:
Nachfolgend wird die erste Recherche und eine Analyse von Stadt-Strategien präsentiert, mit
dem Ziel, Prozessansätze innerhalb von Deutschland beziehungsweise Europa zu
identifizieren, die im Ganzen oder in Teilen den Zielen und Ideen des un:box cologne Projektes
entsprechen und gegebenenfalls den Prozess der un:box cologne Strategieentwicklung
unterstützen können. Für diesen Zweck wurden 20 Städte vorausgewählt, davon 16 EU-Städte
und vier Städte innerhalb von Deutschland:
Deutschland
-
Berlin
- Hamburg
- Leipzig
- Darmstadt
Spanien
-
Barcelona
- Santander
- Saragossa
Niederlande
-
Rotterdam
- Amsterdam
- Eindhoven
Österreich
-
Wien
- Graz
Vereinigtes Königreich
-
London
- Manchester
Schweiz
-
Zürich
Belgien
-
Gent
Frankreich
-
Rennes
Schweden
-
Stockholm
Hinweis: Aarhus lag außerhalb des Research Zeitraumes und findet daher nur kurz im hinteren
Teil Erwähnung, liefert aber einen wichtigen konzep tionellen Ansatz für das Aufsetzen des
un:box cologne-Prozesses.
Das Ergebnis ist eine vergleichende Übersicht diese r Städte, welche verschiedene Kriterien
aufgreift. Dies dient als Grundlage für eine erste Empfehlung für Strategien, beziehungsweise
darin integrierten Projekten, die sich auf un:box cologne übertragen lassen.
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 2
Dieser erste Rechercheteil basierte auf reiner Onli ne-Research von öffentlich zugänglichen
Informationen, das heißt aus publizierten Strategie berichten, Pressemitteilungen sowie
teilweise aus wissenschaftlichen Artikeln.
2. Methodik
Um eine Vergleichbarkeit herstellen zu können, wurd en zunächst mehrere Kriterien
identifiziert, mit deren Hilfe sich die vorausgewäh lten Städte grundsätzlich bezüglich ihrer
Smart City „Performance“ gegenüberstellen ließen. A m einfachsten lassen sich Städte mit
Hilfe von Smart City Indizes vergleichen. Hierfür w urden drei Indexe gewählt, deren
Fokusbereiche sich mit den Zielen und Ideen von un:box cologne zum Großteil vereinen lassen.
Für den Vergleich wurde die gemittelte Gesamtpunktzahl herangezogen.
A. Smart City Indexe
a)
Internationaler Smart City Index IMD (2020)
„Der Smart City Index des IMD klassifiziert jedes J ahr, wie "intelligent" Städte sind. Dies
geschieht auf der Grundlage wirtschaftlicher und te chnologischer Daten sowie der
Wahrnehmung ihrer Bürger*innen. Die Befragung der B ürger*innen umfasst die fünf
Schlüsselbereiche: Gesundheit und Sicherheit, Mobilität, Freizeitaktivitäten, Beruf und Schule
sowie Verwaltung.“ (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)
b) Happiness Index (2021)
„Der Happiness Index ist ein umfassendes Umfrage-Instrument, welches Glück, Wohlbefinden
sowie Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit analy siert. Er ist ein Anzeiger für
Lebensqualität.“ (Walden University, Journal of Social Change)
c)
Bitkom Smart City Index (2021)
„Der Smart City Index untersucht, bewertet und rank t alle 81 deutschen Großstädte – also
Städte mit mindestens 100.000 Einwohnern – nach dem jeweiligen Stand der Digitalisierung.
Experten von Bitkom Research haben dafür rund 11.00 0 Datenpunkte erfasst, überprüft und
qualifiziert. Untersucht wurden Themenfelder wie E- Government, IT-Infrastruktur und
vernetzte Mobilität.“ (Bitkom Studienbericht, 2020)
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 3
B. Smart City Strategien
Des Weiteren wurden die einzelnen Smart City Strategien analysiert, insbesondere hinsichtlich
ihrer Fokusbereiche, Kooperationsstruktur, integrierten Projekten und - wenn möglich - auch
Bürgerbeteiligungsprozesse.
Bereiche in denen Städte erste Übereinstimmungen ze igten, wurden hervorgehoben,
insbesondere hinsichtlich möglicher Gemeinsamkeiten in Teil-Aspekten wie:
-
Smart City Performance
- Bürgerbeteiligung
- Kooperationsstruktur
- Projektstruktur
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 4
3. Ergebnisse / Auswertung
A. Smart City Indexe
Internationaler Smart City Happiness Index Bitkom 2021
Zürich 3 Schweiz 4 Hamburg 1
Amsterdam 9 Niederlande 5 Köln 2
München 11 Schweden 6 München 4
Graz 13 Deutschland 7 Darmstadt 5
London 15 Österreich 9 Berlin 9
Stockholm 16 Belgien 17 Leipzig 14
Manchester 17 UK 18 Ulm 28
Hamburg 22 Frankreich 20
Wien 25 Spanien 24
Rotterdam 29
Berlin 38
Saragossa 48
Barcelona 49
Die Stadt Zürich belegte weltweit den dritten Platz und ist von den vorausgewählten Städten
die smarteste. Bewohner gaben ihrer Stadt insbesond ere in den Bereichen Gesundheit und
Sicherheit, Freizeitmöglichkeiten sowie Arbeit und Bildung eine gute Bewertung. Andere
Indikatoren wurden weniger gut bewertet, wie zum Beispiel Mietpreise.
Barcelona befindet sich als Smart City weltweit im Mittelfeld. Allerdings liegt Barcelona im
Bereich Smart Government weltweit oben (Platz 4, Top 50 Smart Governments, Eden Strategy
Institute).
Hamburg und München sind weltweit führende Smart Ci ties und auch die beiden führenden
Smart Cities Deutschlands. Hamburg steht in den Bitkom Teilrankings in den Themen Mobilität
(98,6 Punkte), Gesellschaft (95,5), Energie und Umw elt (78,5) sowie IT & Kommunikation
(91,5) an der Spitze. Köln liegt im Gesamtranking d eutschlandweit an zweiter Stelle und hat
allein im Bitkom Teilranking Verwaltung im Vergleich zum Vorjahr stark aufgeholt und konnte
mit verwaltungsinternen Prozessen als auch im Bereich Öffentlichkeitsbeteiligung die höchste
Punktzahl (100) erreichen. (Bitkom Pressebericht).
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 5
Graphik 1: Bitkom Index 2021, Top 20 Smart Cities in Deutschland
Graphik 2: Bitkom 2021 Teilrankings für die vorausgewählten deutschen Städte
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 6
B. Smart City Strategien
Fokusthemen Leitbilder
1. Bürgerbeteiligung Common City
2. Top-Down- und Bottom-Up-Ansatz urbaner Digitalisierung
miteinander verbinden Democratic City
3. Nachhaltigkeit erzeugen über Circular Economy Ansatz (mit
Fokus auf sozialer Nachhaltigkeit) Circular City
4. Creative City
BARCELONA
* Poblenou "Kiez": Transformation zu Barcelona’s Urban Living Lab - 22@Barcelona district
* DECODE (Decentralised Citizens Owned Data)
* DSI4BCN als Kooperationsplattform
* Superblock als strategisches Großprojekt (weniger Autos in der Stadt), Teilprojekte helfen bei der Umsetzung
Tech Giganten wie Cisco, Philips, and Schneider in Digitalen Projekten und Urban Challenges
* GrowSmarter, Lighthouse City (Köln-Partnerstadt)
* BeeSmartCity
* zahlreiche technologie-orientierte Kongresse
(Mobile World Congress, the Smart City Expo World Congress and the Internet of Things World Congress)
* Modellstadt EU/international seit 2011
* International Urban Cooperation, EU-Asien
* Gastgeber des jährlichen Smart City Expo World Congress
Vernetzung:
Interessante Projekte:
Partnerschaften:
Fokusthemen Leitbilder
1. Verbesserung von Integration, Kompetenzen und Div ersität Smart People
2. Integrative Digitale Ökonomie mit verbessertem Zugang zu
hochwertigen Jobs Smart Prosperity
3. Digitale Nachbarschaften und stadtweiter digital er Zugang Smart Places
4. Digitale Innovation zum Erreichen der CO2 Ziele und für
integrierte Vernetzung Smart Resilience
Vernetzung:
* GrowSmart / Lighthouse Cities Partner
* Triangulum Partner
* Mitgründer von European Connected Smart Cities Network (2010)
* Mitgründer von European Network of Living Labs (2007)"
MANCHESTER
Interessante Projekte:
* CityVerve Manchester - Urban Data Plattform für Smart City Data Sharing
* Databox - Bürger haben die Kontrolle darüber, mit wem sie ihre Daten teilen
* Oxford Road Corridor - Manchester’s Innovationsbez irk mit einer hohen Konzentration von Wissens-, Geschäfts-
und Kulturstätten
Partnerschaften:
* Open Access "Fibre Manchester" Partnerschaft mit Cooperative Network Infrastructure (CNI – GM Digital Coop)
* Oxford Road Corridor Partnerschaft: Universität v on Manchester, Manchester Metropolitan University,
Bruntword Property, Manchester, Manchester General Hospital, Manchester City Council,
Manchester Science Partnerships
* Digital City Cooperative & Smart Urban Places Access network (SUPA-Net): Manchester City Council,
GM Digital Coop (Coop Network Infrastructure – CNI)
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 7
Fokusthemen Leitbilder
1. Energie, Mobilität, Gebäude Radikale Ressourcensch onung
2. Forschung, Wirtschaft, Bildung Entwicklung und produktiver Einsatz
von Innovationen
3. Inklusion, Gesundheit, Umwelt Hohe, sozial ausgew ogene Lebensqualität
Vernetzung:
* „Zero Emission Cities“ seit 10 Jahren
* „European Cities Conferences“ (ECC) 2x/Jahr
* “Tagungsmetropole Wien” (Platz 6 2019, 149 Veranstaltungen)
* Vienna UP Digital / Festival für Startups
* Digital Days 2020
* Digital Media Europe 2019
* wissenschaftliche Zusammenarbeit mit zahlreichen Ländern
WIEN
Interessante Projekte:
* Smarter Together: Smart City und Stadterneuerungs-Projekt in Wien Simmering
* Urban Data Platform: Daten aus Smart City Projekten
* AALbin – Aktiv im Alter mit Digitalisierung
* WienMobil Station
* E-Bike-Sharing am Wiener Zentralfriedhof
Partnerschaften:
* Cooperation OGD Österreich - Bundeskanzleramt, die Städte Wien, Linz, Salzburg und Graz
* zahlreiche Kooperationsabkommen zwischen Stadt, z. B. mit Bund mit der für Verkehr, Innovation und Technologie,
zuständigen Bundesministerin, Central European University, Allianz Nachhaltige Universitäten
* Kooperation OGD D-A-CH-LI - Kooperation Open Government Data Deutschland-Österreich-Schweiz-Liechtenstein
Fokusthemen Leitbilder
1. Konsum reduzieren, Konsumgüter gerecht verteilen A fairer society
2. Selbstversorgung, Ressourcen sparen A resilient so ciety
3. Emissionen und Abfall reduzieren in Güterprodukt ion A healthier world
4. Wiederverwertung A more efficient economy
Vernetzung:
* The Amsterdam Smart City Initiative (ASC) 2009 - Delft University
* ASC Kooperation mit Amsterdam Economic Board, einer Stiftung, die Stakeholder vernetzt
* stadtweites Netzwerk aus Tech-Startern, Amsterdam Regierung, Amsterdam Hafen, Consultant Unternehmen,
Universitäten, Strategischen Partnern, IT Unternehmen, Finanzunternehmen, Stadtplanern, Netzwerkern und
Unternehmen, die Amsterdam's Infrastruktur verwalten
AMSTERDAM
Interessante Projekte:
* CityZen, Plattform für ZeroCarbon Projekte
* Climate Street
* Neighbourly Living in Geuzenveld
* West Orange
* Smart Schools Contest
Partnerschaften:
* StartupAmsterdam: 2015 Kooperation zwischen Amsterdam Stadt City und 250 Stakeholdern im Tech Bereich zur
Förderung von Startups
* AMS Smart Projects: Amsterdam Innovationstreiber und Stromnetzanbieter Liander in Zusammenarbeit mit der
Stadt Amsterdam & TNO (unabhängiges Forschungsinstitut)
* Amsterdam Smart City entwickelte sich zu einer Allianz von Partnern, die stetig weiter wächst. Neben den Partnern, die in
Teilprojekte involviert sind, vernetzt die ASC platform Unternehmen, öffentliche Bereiche und andere Organisationen
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 8
Fokusthemen Leitbilder
1. Digitalisierung und Neue Technologien in Stadtplanung und
Güterproduktion für eine nachhaltige Umwelt Ökologische Nachhaltigkeit
2. Digitalisierung und Neue Technologien für
Wirtschaftswachstum und Sicherung von Arbeitsplätzen Finanzielle Nachhaltigkeit
3. Digitalisierung und Neue Technologien zur Förderung von
Kreativität und Demokratie und Vertrauen Demokratische Nachhaltigkeit
4. Digitalisierung und Neue Technologien für
Gemeinschaftsgüter wie Bildung, Arbeit und Wohnen Soziale Nachhaltigkeit
Vernetzung: * GrowSmarter/Lighthouse City
* Eurocities"
STOCKHOLM
Interessante Projekte:
* Niedrigenergie Bezirke: Effiziente, ressourcenschonende und klimaneutrale Sanierung von Gebäuden
* Smart Technology: Smart Bins, Smart Locks, Smart Streetlights, Smart Traffic
* Stokab - durch die Stadt Stockholm verwaltetes Glasfasernetzwerk, Modell für das gerechte Teilen digitaler Infrastruktur
Partnerschaften: * "Stockholm Smart City basiert auf der Zusammenarbeit mit Bürger*innen, Unternehmen, Forschungsinstituten, dem
Öffentlichen Sektor."
Fokusthemen Leitbilder
1. Attraktives Wohnen und Arbeiten für jeden Lebens abschnitt Vison Gesellschaft
2. Energiebewusstein, Energieeffizienz, erneuerbare Energie Vison Energie
3. Prinzip der Verursachergerechtigkeit, Abfallvermeidung in allen
Bereiche des täglichen Lebens Vision Ent- und Versorgung
4. Wertschöpfung mit grünen Technologien (Energie, Mobilität,
Ressourcen) sowie Gesundheit und Design Vision Ökonomie
5 Berücksichtigung energetischer, ökologischer,
makroökonomischer und gesellschaftlicher Aspekte beim Bau Vision Gebäude
6. Emmissions- und Abfallreduktion, Energieautarkie, Wasser- und
Bodenqualität, Lärmbelastung, Artenvielfalt Vision Ökologie
7 Ideale Nahversorgung mit Gütern, Dienstleistungen,
Grundbildungs- und Freizeiteinrichtungen Vision Mobilität
Vernetzung: * Einbindung lokaler Akteure (Grundstückseigentümer, Investoren, Stadtteilmanagement-Team für breite
Bürgerbeteiligung, Stadtverwaltung)
GRAZ
Interessante Projekte:
* Smart City Projekt Graz Mitte - Demonstration urbaner Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen und
gleichzeitig ein räumlich integriertes, vernetztes Stadtentwicklungsprojekt
* Science Tower - Bürogebäude mit großflächiger Energieglasfassade und Kerntechnologie (Grätzel-Zelle)
* "Cool City" - Transformation eines bisher unterschiedlich genutztes Stadtquartiers in einen umweltfreundlichen,
intelligenten und lebenswerten Stadtteil
* Multimodale Knoten - Bündelung mehrerer Mobilitätsangebote
* "I live Graz" - Bürgerbeteiligungsprojekt - Smart People schaffen ihre eigene Smart City
Partnerschaften:
* Smart City Graz Mitte Konsortium - Partner aus der Privatwirtschaft und der öffentlichen Verwaltung
* Mehrere städtische Abteilungen sind ebenso Teil der Entwicklung wie die Technische Universität Graz als
wissenschaftliche Partner, als auch die Energie Steiermark und die Energie Graz, die Holding Graz sowie zahlreiche
Investoren
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 9
Fokusthemen Leitbilder
1. Technische Innovation, Bürgerbeteiligung, Diversität, Digitale
Inklusion Mission 1: More user-designed services
2. Data Sharing, Cyber Sicherheit, Datenrechte, Open Data Mission 2: Strike a new deal for city data
3. Vernetzung und 5G Projekte, Öffentliches WLAN, Digitale
Richtlinien
Mission 3: World-class connectivity and
smarter streets
4. Verbesserung Digitaler Kompetenz auf dem Arbeitsm arkt Mission 4: Enhance digital leadership and
skills
5. Zusammenarbeit mit anderen Städten, MedTech und
anderen Tech Unternehmen Mission 5: Improve city-wide collaboration
Vernetzung:
* London Office of Technology & Innovation (LOTI)
* MedCity: Netzwerk der Stadt London und MedTech Unternehmen
* GovTech: Netzwerk der Stadt London und Tech Unternehmen
LONDON
Interessante Projekte:
* MiWiFi: Projekt für digitale Inklusion (ü50 Generationen) in Lewisham
* Civic Innovation Challenge (CIC)
* Civic Crowdfunding
* London Datastore - Open Data Sharing Portal für die London Region (GLA)
* London Air Quality Map
Partnerschaften:
* Sharing Cities - initiiert durch den Bürgermeister von London, Partner aus öffentlichem und privatem Sektor aus
den Städten London, Mailand, Lissabon, Bordeaux, Burgas und Warschau
* lokale und regionale Vernetzung über Greater London Authority GLA, im Jahr 2000 gebildtete Verwaltungsbehörde
für die Londoner Region
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 10
Fokusthemen Leitbilder
1. Effizienz, Monitoring & Infrastructure Management , Sensorik A "techno-centered" vison
2. "Wissenswirtschaft", Lebensqualität, IoT, Experim entierraum An economic vision
3. Urban Governance, neue Entscheidungsstrukturen,
Partizipation, e-Demokratie A political vision
4. Modellentwicklung, digitale Anwendungen, öffentliche
Verwaltungsstruktur "The simulated city"
Vernetzung:
* "Fab-City" - Globales Initiative zur Vernetzung von Smart Cities, derzeit 38 beteiligte Städte
* regionale Vernetzung für eine bessere kollektive Verwaltung von Smart City Projekten
* Eurocities
RENNES
Interessante Projekte:
* LabFab: Projekt zur regionalen Vernetzung Rennes' mit umliegenden Orten
* LoRa Fabien: Projekt zur lokalen Implementierung eines LoRa Netzwerkes
* mehrere Small Scale Fun Projekte: Romy.baby, TomBot, Boîte à ombres personnalisée
* Digital 3D Modell der Rennes Metropole
Partnerschaften:
* Enge Kooperation der Universität Rennes und Stadtverwaltung
* Projektbezogene Kollaboration mit verschiedenen lokalen und nationalen Akteuren aus den Bereichen IT,
Strategie, Kommunikation, Umwelt etc.
Fokusthemen Leitbilder
1. Inklusion - digital, sozial, Teilen von Wissen, C o-Creation Bürgerorientierung
2. Lebensqualität Innovation
3. Lean Management Smart Energy
4. Data Sharing, Open Source Data Wissensbasierte Ge sellschaft
Vernetzung:
* BeeSmart
* Hackathons
* Etopia Center for Arts and Technology, Innovations Hub
* Open Urban Lab: R&D Center und "Human API"
* Teilnahme an EU Projekten wie "CityKeys"
* CONECTA | smARTplaces Conference on Audience and Mediation 2019
SARAGOSSA
Interessante Projekte:
* 100ideasZGZ: ein ziviles und innovatis Ökosystem
* CrowdsourcingZGZ
* Digital Mile - Projekt zur Integration Digitaler Medien im öffentlichen Raum
* Citizen Card - Projekt zur Entwicklung einer Plattform zur Verwaltung, dem Teilen von Daten und zur
Bürgerbeteiligung
Partnerschaften: Zusammenarbeit zwischen städtischen Stakeholdern, Stadtplanern, Privatunternehmen, Start-Ups und Universitäten
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 11
Fokusthemen Leitbilder
1. Sicherheit, Gesundheit, Bildung, Lebensqualtität,
Gemeinschaft Smart Citizen
2. Co-Creation, Open Government Innovation
3. Nachhaltige Wirtschaft, nachhaltiger Transport Na chhaltigkeit
4. Klimaneutral & Selbstversorgend Klima & Umwelt
GENT
Interessante Projekte:
* TMaaS - Traffic Management as a Service
* Old Dockyards Project - Projekt mit ganzheitlichem Ansatz für Entwicklung eines "Smart Multi-Energy" Stadtviertels
mit Circular Economy Konzept
Partnerschaften:
* Ghent Group local government
* Ghent Academic Partners
* Ghent Corporate Partners
Vernetzung:
* Autonomous Municipal Ghent Development Authority SOGENT
* Start-Up City: lokales Netzwerk aus Stakeholdern aus dem Bereich Innovation
* Ghent Living Lab: Netzwerk aus "Living" City Labs
Fokusthemen Leitbilder
1. Neue Energien, Nachhaltiges Bauen Smart buildings
2. Smart Verkehrsmanagement Smart mobility
3. Luftverschmutzung, Abfallmanagement, Circular Urban es
Netz Smart urban space
4. Gesundheit, Soziales, Beteiligung, Innovation Smart society
EINDHOVEN
Interessante Projekte:
* Smart Traffic Control System
* Living Lab Stratumseind
* Citybeacons - Interaktive City Kiosks
* Open Data Platform Eindhoven
* SPACE-S - Bürgerbeteilungsprojekt
Partnerschaften:
* Strategic Board Zuid-Nederland: Regionales Partnernetzwerk aus zugehörigen Gemeinden, Management
Authorities, Triple Helix Netzwerkorganisationen
* Partnerschaft zwischen Stadt Eindhoven und Universität Eindhoven
Vernetzung:
* Eurocities
* Lighthouse City / Triangulum
* Bee Smart Cities
* Partner für European Initiative C-Mobile
* SynchroniCity
* Triple-Helix Group: Netzwerk aus öffentlich-privaten Organisationen
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 12
Fokusthemen Leitbilder
1. Mit Digitalisierung in der Herstellung/Distribution mehr
Effizienz, Nachhaltigkeit, Kosten sparen Smart Industry
2. Effizienz, Umweltbewusstsein Smart Port
3. Smart Solutions in der Stadtplanung, Erholungszentr en
schaffen Smart City Planner
4. Empowerment, Digitalisierung, Flexibilität Smart Government
Vernetzung:
* Smart City Next 2021 Conference
* Academy of Urbanism’s 2015 Award : European City of the Year"
* Eurocities
* Smart City Lighthouse
* Rotterdam conference
* Smart Maritime Network Conference 2020
* 100 Resilient Cities - Von der Rockefeller Stiftung initiiertes globales Netzwerk aus Mitgliedsstädten und Partnern aus
öffentlichem, privatem Sektor und NGOs
ROTTERDAM
Interessante Projekte: * UP!ROTTERDAM - Plattform für innovative Unternehmer aus dem Bereich, Nachhaltigkeit, Digitales, Circular Economy
* RUGGEDISED - Gesamtprojekt zur Implementation von insgesamt 13 Smart Anwendungen
Partnerschaften:
* SmartPort - Kollektiv zum Teilen von Wissen: Rotterdam Hafen, Deltalinqs, Regierung von Rotterdam, MARIN,
Erasmus University, TU Delft, TNO und Deltares
* Smarte Frachter: Rotterdam Hafen, Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering DSME
* Smarte Frachtanwendungen: Rotterdam Hafen & Cisco
Fokusthemen Leitbilder
1. Mehr Bürgerzufriedenheit Innovation durch Partizipation
2. Effizientere "urban services", Sensorik Innovation durch Smarte IT-Anwendungen
3. Modernisierung der öffentlichen Verwaltungsstruktur Innovation durch Smarte Verwaltung
4. Wissen teilen Innovation durch Kollaboration
Vernetzung:
* Starke Beteilung an internationalen Forschungsprojekten: EMPOWER, M-Sec (mit mehr als 350 Partnern aus
öffentlichem und privatem Sektor, auf nationaler und internationaler Ebene)
* Smart City Next 2021 Conference
* Academy of Urbanism’s 2015 Wettbewerb: "European City of the Year"
SANTANDER
Interessante Projekte:
* Santander City Brain - Projekt zur aktiven Beteiligung von Bürgern + Open Data Plattform der Stadt Santander
* NEDAP Parking Guidance Parking Service Management für öffentliche Parkplätze
* Sensorikprojekte zur Verkehrsüberwachung, Mobiles Umweltmonitoring, Parkbewässerung
* Participatory Sensing - User teilen Sensor-Daten Ihrer Smartphones und veröffentlichen diese auf der Santander
Open Data Platform
Partnerschaften: * SmartSantander Consortium - Netzwerk aus 15 Partner aus dem Öffentlichem Sektor, Unternehmen, Universitäten
und Forschungsinstituten
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 13
Fokusthemen Leitbilder
1. Verknüpfung von Forschung und Wirtschaft Wachsende Stadt (Resilient City)
2. Demografie, Gesellschaft und Strukturen Transformation City
3. Soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit Circular Economy
Vernetzung:
* „Modellprojekte Smart Cities" - Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat (BMI)
* Über die nationale und internationale Dialogplattform Smart Cities steht Ulm in einem konstanten Austausch mit
anderen Städten.
* Regional wird ein enger Austausch mit den Kommunen der umliegenden Landkreise und Städten u.a. durch die
Innovationsregion Ulm erfolgen
* Smart Country Convention 2020
ULM
Interessante Projekte:
* LoRa Park - LoRaWAN rund um den Weinhof
* Online-Beteiligungsportal zukunftsstadt-ulm.de
* Quartier Alter Eselsberg - Projekt für ein "inklusives Quartier Alter Eselsberg"
Partnerschaften:
* Die Verwaltung mit den unterschiedlichen Abteilungen der Stadt Ulm wird über einen konstanten Dialog immer
wieder mit eingebunden und ist an der Formulierung der strategischen Ziele beteiligt
* Bürgerschaft: Verschwörhaus, Community, Lokale Agenda Ulm
* Stadt / Region: Innovationsregion Ulm, EBU, Sanierungstreuhand, SWU, Ulmer Citymarketing e.V., Messe Ulm, PBG, UWS
* Wirtschaft: Citysense GmbH, Initiative ulm.digital e.V., Ulmer Initiativkreis nachhaltige Wirtschaftsentwicklung e.V, TFU
* Wissenschaft: Aicher-Scholl Kolleg, Hochschule Neu-Ulm, Universität Ulm (ZAWiW)
* Aktive Externe Akteure: City & Bits, Deutsches Institut für Urbanistik, Ecostra GmbH, Polyspektiv, TU Dresden,
Wuppertal Institut, Zebralog
* Beirat: Deutscher Landkreistag, Innenministerium BW, KGST, NEGZ, VKU, Bertelsmann Stiftung, Fraunhofer IESE,
OKF, Städtetag BW, DStGB, Fraunhofer IAO, Initiative, TU Berlin, Universität Ulm, Universität Konstanz,
Zeppelin Universität
Fokusthemen Leitbilder
1. Mobilität & Energie Digitalisierung ist eine Aufgabe für die
ganze Stadt
2. Gesundheit & Soziales Digitalisierung
ist kein Selbstzweck
3. Wissen & Bildung Verwaltung ist kein Selbstzweck
4. Sicherheit & Rechtswesen Daten teilen, nutzen und schützen
5. Wirtschaft & Arbeitswelten Innovation ermöglichen
6. Urbanes Leben, Kultur, Sport
& Freizeit DigitalFirst, aber nicht digital only
Vernetzung:
* Digital-Gipfel, nationaler Kongress, jährlich seit 2006
* Fokusgruppe “Intelligente Vernetzung” mit Partnern aus verschiedenen Infrastrukturbereichen, assoziierte
Initiativen & deren Partner
* Stadt.Land.Digital - Initiative zur Vernetzung von deutschen Kommunen zur Unterstütung digitaler
Strategieentwicklung
* Gründerwettbewerb
* Smart City Kompass Plattform zur nationalen Vernetzung von Projektpartnern
* Bee Smart City Community
* „Haus der Digitalen Welt“ - Hamburg will einen neuartigen und vernetzten Informations-, Kommunikations-,
Diskussions-, Lern- und Begegnungsort für die gesamte Bevölkerung Hamburgs schaffen
HAMBURG
Interessante Projekte:
* Active City Map - Hamburgs Sport in der Übersicht: alle Sportstätten der Active City Hamburg
* Digitale Partizipation (DIPAS)
* digitale Plattform „beyourpilot – Startup Port Hamburg“ - Plattform für Wissens- und Technologie-Startups
* Hammerbrooklyn.DigitalCampus - Zentrum für Digitale Transformation
Partnerschaften:
* Die verschiedenen Akteure der Digitalen Stadt arbeiten eng miteinander und über fachliche Grenzen hinweg
* Hamburg kooperiert in vielfältigen Vorhaben der Digitalen Stadt mit anderen europäischen sowie nationalen
Partnern und ist auch außereuropäisch gut vernetzt
* Verwaltung: Städtisches Change-Board, Städtisches CDO-Kollegium, Koordinierungsrunde Digitale Stadt
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 14
Fokusthemen Leitbilder
1. Bürgerbeteiligung Verwaltung auf Basis von Dialog und
Kooperation
2. Sanierung und Erneuerbare Energien Hochwertige Urb ane Stadtgebiete
3. Daten und Services Offenheit und Attraktivität
4. Nachhaltige Mobilität Starke und verbindliche Sta dtgemeinschaft
MÜNCHEN
Interessante Projekte:
* Multimodale Mobilitätsstationen für verschiedene Fahrzwecke: Fahrräder (MVG Rad), E-Bikes (MVG eRad),
E-Lastenräder (MVG eTrike) und E-Autos (STATTAUTO)
* Stadtteillabor in Neuaubing- Westkreuz
Partnerschaften:
* Steuerungsgruppe SCM: Vorsitz: PLAN, Entscheidungsträger der beteiligten Referate (BAU, DIR, PLAN, RAW)
Projektträger im Quartier (MGS, MVG, SWM, Siemens) einschließlich Vertretern aus der Freiham Gruppe, LGS
* Externe SCM Partner aus Industrie, Stakeholder im Quartier, Stadtteilgemeinschaft und versch. Organisationen
* Städtepartner: Smarter-Together-Konsortium
Vernetzung:
* Vernetzung innerhalb der Alpenregion
* Beteiligung an EU weiten, nationalen & regionalen Projekten
* Smarter Together München-Lyon-Wien, Follower Cities, Observer Cities (siehe GrowSmarter/Lighthouse Cities)
* Munich Urban Colab für eine „neue Form der Zusammenarbeit“ zwischen Staat und Unternehmen
* Smart City Kompass
* Europäische Innovationspartnerschaft für Intelligente Städte und Gemeinden (EIP-SCC)
Fokusthemen Leitbilder
1. Mobilität & Umwelt Wertvoll für uns
2. Digitale Services & Gesellschaft Partizipativ
3. Wirtschaft & Technologie Zukunftsgerichtet
4. Nachhaltig
5. Sicher
DARMSTADT
Interessante Projekte:
* kurzfristitge Projekte als Sofortmaßnahmen (e-car sharing)
* mittelfristige Kernprojekte (Smart Parking, Smart Waste),
* langfristig geplante Aufbauprojekte (Smart Grid),
* Test-Projekte (Autonome Busse)
Partnerschaften: * Projektpartner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft (ENTEGA Energie GmbH, Helag mobilo,
Klinikum Darmstadt, TU Darmstadt, …)
Vernetzung:
* Bee Smart City
* Smart City Kompass
* Modelstadt Smart Cities 2020
* Stadt und Stadtwirtschaft: Ausschuss für Wirtschaftsförderung
* Austausch mit Smart Region Rhein Main Neckar
* Interkulturelle Studienreisen
* internationale Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft und Behörden
* Austausch mit der Region und weiteren hessischen Kommunen
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 15
Fokusthemen Leitbilder
1. Lebensqualität Smarte Verwaltung und Stadtgesellsc haft
2. Smarte Stadtplätze Smartes Wohnen
3. Bürgerhaushalt und Smarte Partizipation Smarte Wir tschaft
4. Smart Water – Modellierung und Governance Smarte M obilität
5. Daten in Alltag und Krise – Kiezbox 2.0 Smarte Inf rastrukturen
6. Data Governance & Datengetriebene Verwaltung Öffen tliche Sicherheit
Vernetzung:
* Modellprojekte Smart Cities 2020
* Verschiedene Förderprogramme für Firmengründung, Internationalisierung, Vernetzung
* Zahlreiche Konferenzen und Messen, die in Berlin stattfinden, adressieren Smart-City-Themen. Berlin präsentiert
sich mit seinem innovativen Öko-System in zahlreichen Formaten
* Bürgerwerkstatt
* CityLab
* Smart City Kompass
BERLIN
Interessante Projekte:
* Projekte zum automatisierten und vernetzten Fahren wie "Shuttles&Co.", "Jelbi"
*„Micro Smart Grid“ am Berliner Zukunftsort EUREF-Campus
* Berlin TXL plant die Stadt ein Co2 neutrales Stadtviertel mit einem Niedrig-Energie-Netz
* Smarte Partizipation: Reallaborzentrum StadtManufaktur, BBBlockchain, (mobile) CityLAB
* Kiezbox 2.0: Im Krisenfall (z.B. Stromausfall) können solarbetriebene Hotspots ein Notfall-WLAN bilden
Partnerschaften:
* „Smart Business District“ mit BSR, Berliner Wasserbetriebe und BVG
* Kooperation von Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zur Schaffung optimale Rahmenbedingungen für
Smart City Development
Fokusthemen Leitbilder
1. Smarte Wirtschaft und Innovation Smarte Kooperation/Beteiligung
2. Klimagerechtes Quartier (Energie) Smarte Energie
3. Klimagerechtes Quartier (Wasser) Smarte Leitungsnetze
4. Nachhaltige Mobilität Smarte Mobilität
5. Neues intelligentes Wohnen Smarte Gebäude
6. Aktive Stadtgesellschaft Smarte Bürgerservices
7. Smarte Integration
8. Smarte Kommune
Vernetzung:
* GrowSmarter
* EU-Projekt Triangulum (Lighthouse Follower City)
* EU-Projekt SPARCS
* Smart Cities - Connected Urban Twins - Urbane Datenplattformen und Digitale Zwillinge für integrierte
Stadtentwicklung (CUT)
* EU Interreg-Programm "Central Europe" mit den Förderprojekten "LOW-CARB" sowie "EfficienCE"
* Innovationswettbewerb Smart City Challenge Leipzig
LEIPZIG
Interessante Projekte:
* Aufbau einer in Echtzeit steuernden ICT Infrastruktur, den Einsatz der Blockchain-Technologie zur Durchführung
von Mikrotransaktionen anhand von Smart Contract s
* Urbane Datenplattform
Partnerschaften:
* Digitale Werkstatt: Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie des städtischen Tochterunternehmens LECOS GmbH
* AG Smart City - Amtsleiter aus Dez. I, II, III, Vi und VII sowie Hr. Hansel (LVV)
* Zukunftsforum - Bürgermeister, Geschäftsführer der Tochterunternehmen der Stadt Leipzig, Universität Leipzig
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 16
C. Vergleich in Hinblick auf un:box cologne
Ein Vergleich auf Basis des Gesamtrankings der drei Indexe ist eine Aussage hinsichtlich
Kompatibilität wenig aussagekräftig. Über die Bitko m Teilrankings ließe sich jedoch sagen,
dass einige der vorausgewählten Städte in bestimmte n Bereichen besser als Köln
abschneiden. Daher könnte ein Dialog mit Fokus auf diese Bereiche möglicherweise einen
Beitrag zur un:box cologne Strategieentwicklung leisten:
-
Energie und Umwelt: Hamburg (+20,4 Indexpunkte), Darmstadt (+ 17,1 Indexpunkte)
- Mobilität: Hamburg (+19,5 Indexpunkte)
- IT & Kommunikation: Hamburg (+3,9 Indexpunkte)
Im zweiten, erweiterten Teil der Research (MN4) wer den unter anderem weitere
Teilrankings verglichen mit dem Ziel, eine bessere Vergleichbarkeit herzustellen.
Fraglich ist aber zum Beispiel, inwieweit der Smart City Index selbst aussagekräftig ist,
wenn für die Acupuncture Interventions die Wahrnehm ung von lediglich 120
Einwohner*innen pro Stadt als Maßstab herangezogen wurde (Switzerland Global
Enterprise, Artikel vom 21.09.2020; Bundesministerium für Wirtschaft und Energie )
Smart City Strategien unterscheiden sich zu un:box cologne in Hinsicht auf:
-
Ziele
- Fokusbereiche
- Projektgröße
- Projektdauer
- Beteiligungsprozesse
- Vernetzung/Kooperationsstruktur
Im direkten Vergleich von Smart City Strategiepläne n mit dem un:box cologne Vorhaben
konnten bisher wenige strategische Übereinstimmungen gefunden werden.
Gemeinsamkeiten zwischen Städten lagen in folgenden Bereichen:
-
Umstrukturierungen in Verwaltung zur Reduzierung von strategischen Barrieren
- Bildung von einem Smart City Management Team mit Mi tgliedern aus verschiedenen
Verwaltungsabteilungen, Stakeholder*innen, Partner*innen
- Leitthemen Nachhaltigkeit, Lebensqualität, Digitalisierung, Beteiligung, Mobilität
- Aufbau von Stadtlaboren / Innovationszentren
- Data Sharing / Data Plattformen
Hinweis: Die Umstrukturierung der Verwaltungseinhei ten zur Smart City wurden fast immer
damit begründet, dynamischer, cross-sektoraler, co-creativer und lösungsorientierter agieren
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 17
zu können. In einigen Fällen wurden sie deswegen auch outgesourct, wie zum Beispiel CityLabs
et cetera.
4. Auswertung
A.
Diskussion
Das un:box cologne Projekt unterscheidet sich auf den ersten Blick in vielen Aspekten von
Projekten anderer Smart City Strategien.
Im Ansatz entspricht un:box cologne einer Smart City 3.0 Teilstrategie, wobei Köln
Perspektiven 2030+ die Gesamtstrategie darstellt. S mart City 3.0 ist die neuste Generation
von Smart Cities, in welcher Bürger*innen eine Schlüsselrolle in der Stadtentwicklung spielen.
Bürger*innen beteiligen sich aktiv an Entscheidungs prozessen und es wird Raum für die
gemeinsame Entwicklung von Ideen geschaffen (*1). D eutsche Research-Städte und EU-
Städte wie Barcelona, Saragossa, Rennes, Wien, Graz , Gent, Amsterdam sind im
Strategievergleich als Smart Cities der letzten Gen eration einzuschätzen, wobei Städte wie
Stockholm, Zürich und London weniger partizipative Ansätze verfolgen, auch wenn
Bürgerorientierung zu ihren Leitbildern gehört. Wel ches Beteiligungskonzept die einzelnen
Städte implementiert haben, ist leider aus der bish erigen Recherche nicht im Detail
erkennbar. Aus den bisherig ausgewerteten Informati onen sind jedoch Hinweise zu finden,
dass folgende Städte ihre Bürger*innen mehr oder weniger aktiv an Entscheidungsprozessen
beteiligen (*6-15):
-
Barcelona
- Wien
- Graz
- Rotterdam
- Eindhoven
- Saragossa
- Gent
- Ulm
- Berlin
- Leipzig
In den Strategieplänen der Städte Santander und Ams terdam wird zwar auf
Beteiligungsprozesse hingewiesen, allerdings ist es unklar, in welcher Form beziehungsweise
in welchen Bereichen der Stadtentwicklung Bürger*in nen an Entscheidungen beteiligt
werden.
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 18
Auf Basis der bisherigen Recherche werden die Städte Stockholm, Zürich, Hamburg, München
und London eher weniger partizipatorisch dargestell t und beschränken sich bei
Beteiligungsprozessen eher auf Information und/oder Konsultation der Bürger.
Unterschiede zu un:box cologne sind bereits innerhalb dieser ersten Phase der EU Research
erkennbar. Die Projekte der recherchierten EU Smart City Strategien und darin integrierten
Projekte sind größtenteils:
-
langfristiger
- umfangreicher finanziert
- komplexer
- größere Stakeholder involvierend (Cisco, IBM, Stadtwerke, …)
- älter (in Amsterdam, Barcelona und anderen Städten, wurden potenziell vergleichbare
Projekte bereits vor +-10 Jahren umgesetzt)
Nichtsdestotrotz zeigten sich mögliche Gemeinsamkei ten in den Strukturen einzelner
Projekte, beziehungsweise Teil-Projekte. Insbesondere hervorzuheben sind hier eine Auswahl
von Projekten:
1.
Das Barcelona Superblock Projekt, welches im Ansatz den Ideen von un:box cologne
entspricht und Übertragbarkeitspotential zeigt. All erdings ist eine detaillierte
Recherche notwendig, um eine qualifiziertere Aussage zur Vergleichbarkeit zu un:box
cologne zu treffen.
Superblocks sind Nachbarschaften aus neun Kiezgebie ten, in denen Autos auf
angrenzenden Hauptstraßen umgeleitet werden und Ver kehr auf Fußgänger*innen
und Radfahrer*innen beschränkt ist. Ziel ist eine Reduktion von Emissionen, Lärm und
letztlich die Erhöhung von Erholungs- und Lebensqualität der Anwohner*innen. (*16)
2.
Amsterdamer „Smart Projects“ sind Teil der Amsterda m Smart City Strategie. Es
wurden 13 unterschiedlich skalierte Projekte innerhalb von zwei Jahren entwickelt und
implementiert. Insgesamt entspricht „Smart Projects“ dem Ansatz von un:box cologne,
wobei einzelne Projekte, wie „Geuzenfeld“, „West Or ange“ in Teilaspekten zum
Beispiel der Partnerstruktur oder dem Zielansatz mi t Aspekten von un:box cologne
vergleichbar sind. (*17)
3.
Die Genter „Acupuncture“ Projektstrategie ist Teil der Stadtstrategie und integriert
neue Geschäftsmodelle, cross-sektorale Kooperationskonzepte und design-orientierte
Innovation. Mit einem Budget von circa 14 Millionen € werden innerhalb von drei
Jahren kleinere Projekte in Zusammenarbeit mit Bürger*innen implementiert. (*18)
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 19
4.
Das Rotterdamer „Ruggedised“ Smart City Lighthouse Projekt wird in sechs
europäischen Städten durchgeführt und es werden ins gesamt 32 Projekte
implementiert, davon 13 in Rotterdam. Dies ist insbesondere interessant aufgrund der
Projektstruktur und des Städte-Kooperationsansatzes .
(https://ruggedised.eu/cities/rotterdam)
5.
Das Smart City Projekt Graz Mitte ist größentechnisch mit un:box cologne vergleichbar.
Es ist Teil der Stadtstrategie „I live Graz“. Das P rojekt kostete insgesamt 9 Millionen
EUR und wurde mit 4 Millionen EUR gefördert. Es lief von 2012 bis 2017. (19)
Stadtstrukturen unterscheiden sind mitunter so star k, dass auch ihre Smart City Treiber
andere sind und sich Stadt-Strategien in verschiede ne Richtungen entwickelt haben.
Beispielsweise ist Innovation in Amsterdam ein star ker Treiber für Amsterdam Smart City,
wobei Empowerment und Beteiligung die Entwicklung d er Stadtstrategie in Barcelona treibt
und Leitbilder dann eher einen ökonomischen (Amster dam) oder sozialen Fokus (Barcelona)
haben (*2). Hingegen sieht un:box cologne als auch Köln Perspektiven 2030+ eine
gleichmäßige Integration aller Aspekte vor.
Auch Verwaltungsstrukturen sind in den Städten vers chieden und stellen teilweise ein
Hindernis bei der Entwicklung von Smart City 3.0 Strategien dar. Daraus resultierend waren in
vielen Städten Umstrukturierungen notwendig, um Pro zesse abteilungsübergreifend
entwickeln und umsetzen zu können und abteilungsori entiertes Denken abzubauen (zum
Beispiel: Barcelona, Manchester, Zürich *3,4).
Stadtstrukturelle Unterschiede führten zu verschied enen stadtstrategischen Ansätzen und
sind in folgenden Bereichen erkennbar:
-
Infrastruktur
- Verwaltungsstruktur
- digitalen Status (Beispiel Amsterdam/Barcelona, 3)
- Stadtgröße
- Alter der Stadt (Beispiel Amsterdam/Barcelona, 3)
- Zusammensetzung der Stadtgemeinschaft
- Soziale Struktur
In dieser Hinsicht wäre es denkbar, dass Recherche- Ergebnisse aus Städten mit ähnlichen
Stadtstrukturen am besten für einen detaillierteren Vergleich geeignet sind und
möglicherweise auch am ehesten einen kooperativen W ert für un:box cologne schaffen
könnten.
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 20
Nachhaltigkeit der Projekte ist leider nur begrenzt zu ermitteln, dafür ist eine detailliertere
Research notwendig.
B.
Aspekte einzelner Städte mit möglichen Übereinstimm ungen und Anregungen für
un:box cologne (detailliertere Research notwendig)
1. Barcelona
A Superblocks
- Umsetzung von Teilprojekten im Rahmen des Superblock Projekts
B Urban Living Lab – 22
- die Stadt als Experimentierraum für Innovation
C Bürgerbeteiligungskonzept
2. Manchester
A City Verve
- Digitale Plattform für Smart City Data Sharing
B Data Governance Konzept
- Privacy
3.
Wien
A Masterplan Partizipation
B “Lebensqualität durch Innovation”
C Bürgerbeteiligung als zentrales Anliegen der Stad t
D E-Bike-Sharing am Wiener Zentralfriedhof
4.
Amsterdam
A Amsterdam Smart City Plattform
- Förderung von Small-Scale Projekten
B Smart School Contest
- Beispiel für die Umsetzung eines Small-Scale Pr ojektes
5.
Saragossa
A 100ideasZGZ
- ein ziviles und innovatives Ökosystem
- bürgerinitiierte Projekte
B CrowdsourcingZGZ
6.
Stockholm
A „Make a suggestion“ – Anwendung zur Förderung von Bürgerbeteiligung
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 21
B Energiekreislaufnetzwerke
- Data Storage Unternehmen „füttert“ öffentliches Heizungsnetz
7.
Rotterdam
A Ruggedised Projekt (vgl un:box cologne )
- Implementierung von 13 Smart solutions (medium scale)
B UP!Rotterdam
- „hotbed“ für innovative Unternehmer, die Ideen für Nachhaltigkeit,
Digitalisierung, Circular Econonomy
8.
Zürich
A Pikmi Projekt
- On-Demand Angebot, integriert in das öffentliche Verkehrsnetz zur
Bereitstellung von Anschlussmöglichkeiten außerhalb des
Verkehrsnetzes (Sicherheitsaspekt – siehe auch Projektidee der RFH)
B Kickstart Accelerator
- Innovationsprogramm für Startups
C Smart City Zürich Strategie (2018) vergleichbar mit Köln 2030+
9.
London
A Smarter London Together 2018 Strategieziele
- User designed services
- Verbesserung der lokalen Zusammenarbeit
- Verbesserung der digitalen Kompetenzen und Posi tion als digitale
Stadt
B MyWIFI
-
Projekt zur Förderung der digitalen Integration der ü50 Generationen
C London Datastore
D Civic Innovation Challenge
10.
Graz
A Smart City Project Graz Mitte
- Förderung mit insgesamt 13 Millionen EUR
- Projektdauer 5 Jahre (2012- 2017)
- größentechnisch vergleichbar mit un:box cologne
B Bürgerbeteiligungskonzept
- Referat für Bürgerbeteiligung
- aktive Bürgerbeteiligungsprozesse
11. Rennes
A Wissenschaftliche Analyse der Strategieentwicklun g
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 22
12.
Gent
A Old Dockyards Project
- radikale Transformation eines ganzen Viertels u nter Aspekten:
Nachhaltigkeit, Lebensqualität, Mobilität
- mit nur 2.5 Mio EU-Förderung
- im Ansatz vergleichbar mit un:box cologne
B Acupuncture Interventions
- „kleine Projekte mit großer Wirkung“
13. Eindhoven
A Open Data Plattform Eindhoven
B Strategischer Fokus auf Bürgerbeteiligung
14.
Santander
A SmartSantander City Lab / Test-Plattform für Proj ekte
15.
Hamburg
A Digitale Bürgerbeteiligung
B Urban Data Plattform
C Fokus Digitalisierung
16.
München
A Stadtteillabor in Neuaubing- Westkreuz
B Flächen- und einwohnertechnisch vergleichbar mit Köln
C Smarter Together München, Strategieansatz vergle ichbar mit Köln 2030+
17. Darmstadt
A Small Scale Projekte als Sofortmaßnahmen
B Themenbereiche Lebensqualität, Digitalisierung, B ürgerbeteiligung
18.
Berlin
A Bürgerbeteiligungsplattform
B Stadtlabor
C Einzelprojekte möglicherweise mit un:box cologne vergleichbar
19.
Leipzig
A Urbane Datenplattform
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 23
B Digitale Werkstatt
20.
Ulm
A Ulm4CleverCity Projektziele
- Offene Daten und freies Wissen als Grundlage für Teilhabe
- Datenethik
- Online-Beteiligungsportal zukunftsstadt-ulm.de
- Verwaltung der Projekte über verschiedene Dezernate
C.
Ansätze für weitere Research
In einem möglichen weiteren Recherche-Prozess zu St ädten und Teil-Projekten einzelner
Stadtstrategien wären folgende Punkte gegebenenfalls von besonderem Interesse:
-
Allgemeine Prozessentwicklung
- Beteiligungsprozesse
- Nachhaltigkeit/Skalierbarkeit
- Leitbilder
- Projektkriterien
- Projektgemeinschaft
- Förderung der Digitalisierung / Aufbau von Digitalen Plattformen
- Kooperationsbereitschaft
D.
Besonders interessante Anregungen
• Superblocks (Barcelona)
• City Labs (Eindhoven, Barcelona, Hamburg)
• Ruggedised (Rotterdam)
• UP!Rotterdam
• Poblenou "Kiez" Transformation zu Barcelona’s Urban Living Lab - 22@Barcelona
• Masterplan Partizipation (Wien)
• Außerhalb der Recherche: IKT Citylab Aarhus mit gut en methodischen Ansätzen für
un:box cologne . Das Konzept dort ist:
• Zuhören
• Probleme Lösen
• Lernen
• Führen
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 24
(Aarhus Kompass)
Es geht hierbei insbesondere um das Thema Empowerment für Innovationen.
5. Fazit und erste Empfehlungen
un:box cologne ist als Konzept im Rahmen von Online Research nur begrenzt vergleichbar mit
den identifizierbaren Projektansätzen der untersuch ten Städte. Einzelne Projekte innerhalb
von Stadtstrategien zeigen im Ansatz Übereinstimmun gen, aber hierzu sind detaillierte
Informationen notwendig, die gegebenenfalls aus wis senschaftlichen Artikeln und im Dialog
mit den Verantwortlichen der einzelnen Städte herausgefiltert werden müssten.
Der weitere Dialog wurde nun aufbauend auf den bish erigen Rechercheergebnissen und den
Anregungswünschen für den un:box cologne Prozess in Form eines Fragebogens gestartet.
Dieser wurde zunächst an 22 verschiedene Städte gesendet - in der Hoffnung, damit durch ein
weiteres Feedback mehr Anregungen für den un:box cologne Prozess zu erhalten. Bisher
erhielten wir Rückmeldungen aus mehreren Städten (R otterdam, London, Graz, Gent, Berlin
und Eindhoven), wobei Eindhoven und Gent weder Inte resse an einem Austausch zeigten
noch bereit waren, unsere Recherche zu unterstützen . Gent, Berlin, London und Rotterdam
konnten uns nicht nur Feedback für unseren Fragebogen liefern, sondern sind darüber hinaus
bereit, in einen weiteren Austausch mit der Stadt K öln zu treten. Dank dieser ersten
Rückmeldungen kann außerdem bestätigt werden, dass alleinige Online-Recherche nur
beschränkt aussagekräftig ist. Beispielsweise ging aus unserer bisherigen Recherche hervor,
dass London im Rahmen ihrer Stadtstrategie eher gro ß ausgelegte Projekte umsetzt. Jedoch
bestätigte die London’s Smart City Strategie-Beauft ragte, dass auch Small Scale Projekte zur
Strategie gehörten.
Auf Basis unserer bisherigen Recherche und erstem F eedback aus dem Kontakt mit anderen
Städten empfehlen wir, den Austausch zunächst mit f olgenden Städten anzustrengen,
beziehungsweise weiterzuführen:
1.
Rotterdam
2. Gent
3. London
4. Berlin
5. Wien
6. Barcelona
7. Hamburg
These:
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 25
Es kann sich herausstellen, dass un:box cologne in seiner Form bisher ohne Vorbild und somit
Beispiel ist. Somit besteht in der Leitbilderstellu ng um so mehr der Bedarf, hier eigene
Parameter von der Initiierung bis hin zur Umsetzung definieren zu können.
6. Literatur
1.
Access to ICT in Poland and the Co-Creation of Urba n Space in the Process of Modern
Social Participation in a Smart City , University of Warmia and Mazury in Olsztyn
2. Classifying Pathways for Smart City Development: Comparing Design, Governance and
Implementation in Amsterdam, Barcelona, Dubai, and Abu Dhabi , Delft University of
Technology
3. Smart City Strategy & Upscaling: Comparing Barcelon a and Amsterdam , University
Pompeu Fabra
4. Greater Manchester “Smart Resident” Data Exchange Platform to enable public service
reform, Greater Manchester Combined Authority
5. Umsetzung einer departementsübergreifenden Smart-Ci ty- Strategie , Gemeinderat
Zürich
6. Public Participation in a Decentralized City: The C ase of Barcelona , Free University of
Barcelona
7. Masterplan Partizipative Stadtentwicklung , Stadt Wien
8. I Live Graz: Smart People Create their Smart City , Blue Globe Report SmartCities
#19/2012
9. Making Citizen Participation Work: The Challenging Search for New Forms of Local
Democracy in The Netherlands , Local Government Studies, 36:4, 531-549
10. Citizen involvement in Smart City initiatives: a pu blic managers’ perspective , Tilburg
University
11. Smart City Zaragoza: The Power if citizen innovators , BEE Smart City report 1/07/2018
12. Ghent, (smart) City of People , City of Gent
13. Ulm4CleverCity - Das smart city-Projekt , Stadt Ulm / Geschäftsstelle Digitale Agenda
14. Smart City-Strategie Berlin , Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
15. Der Smart-City-Prozess in Leipzig , Stadt Leipzig
16. Superblocks to the rescue: Barcelona’s plan to give streets back to residents , The
Guardian
17. Smart Stories AmSMARTERdam City , City of Amsterdam
GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 26
18. An acupuncture strategy to foster the cultural and creative industries , City of Gent
19. Smart Future Graz , Blue GlobeReport SmartCities #2/2018
Prozesspapier Anlage 14 - Ressourcen in der Umsetzungsphase
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Anlage 14 un:box cologne Prozesspapier Ressourcen in der Umsetzungsphase 1. Das Projektleitungsteam un:box cologne Das Projektleitungsteam un:box cologne koordiniert hauptverantwortlich das Gesamtprojekt. Es besteht aus drei Mitarbeiter*innen der Stabsstelle Digitalisierung, die dort mit Stellenanteilen eingesetzt sind. Ferner wird, von den zum Ende der Strategiephase besetzten, insgesamt drei für das Projekt un:box cologne neu geschaffenen Vollzeitstellen eine Stelle künftig de m Projektleitungsteam un:box cologne zugeordnet. Die wesentlichen Aufgaben umfassen: Verantwortung und Repräsentation des Gesamtprojektes Schnittstelle zum Fördermittelgeber (KTS, KfW und BMWSB) Fördermittelmanagement mit dem Fördermittelgeber für das Gesamtprojekt und für die geförderten Maßnahmen Betreuung Lenkungsausschuss Vor- und Nachbereitung von Gremienvorlagen und Mitteilungen Austausch im Städtenetzwerk MPSC, Netzwerkpflege und Monitoring (Fördermittelgeber) Schnittstelle zu (Fach-) Ämtern und Dienststellen in übergeordneten Angelegenheiten Evaluation/Wirkungsmessung für die Prozessphasen und das Gesamtprojekt Wissensvermittlung an weitere Interessierte innerhalb und außerhalb des Förderprogramms Finanzen, Controlling und Vergaben im Gesamtprojekt 2. Die Geschäftsstelle un:box cologne Die Geschäftsstelle un:box cologne übernimmt die operative Begleitung des Prozesses un:box cologne in allen vier Prozessphasen inklusive der Projekte und integrierten Maßnahmen. Von den zum Ende der Strategiephase besetzten, insgesamt drei für das Projekt un:box cologne neu geschaffenen Vollzeitstellen werden zwei Stellen künftig der Geschäftsstelle un:box cologne zugeordnet. Im ersten prototypischen Umsetzungsjahr des un:box cologne Prozesses wird erprobt, ob die Besetzung der Geschäftsstelle personell ausgeweitet werden muss. Die Geschäftsstelle soll im Wesentlichen zunächst folgende Aufgaben übernehmen: Erste Ansprechpartner*in für die Ideengeber*innen, sowie für die Projekte und integrierten Maßnahmen Vernetzung in die Fachverwaltung auf operativer Ebene Begleitung bei der Umsetzung des Prozesses inklusive Planung, Umsetzung und Nachbereitung der Dialogformate in den einzelnen Prozessphasen organisatorische Aufgaben rund um den Prozess, die Projekte und integrierten Maßnahmen Vorbereitung der Entscheidungsvorlagen für den Lenkungsausschuss (Jahresthema, Schnellspur, förderfähige Projekte, Prozessanpassungen) Umsetzen der “Lessons Learned” für alle Prozessphasen, die Projekte und integrierten Maßnahmen
Anlage 1 unbox cologne Prozesspapier
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Prozesspapier Strategie und Handlungsleitfaden zur Umsetzung des un:box cologne Prozesses I m Auftrag von Stadt Köln Verfasser*innen Stadt Köln Creative Climate Cities Zebralog GESI Systeminnovation accilium Anlage 1 Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium ii INHALTSVERZEICHNIS INHALTSVERZEICHNIS ............................................................................................ ii ABBILDUNGSVERZEICHNIS .................................................................................. iv TABELLENVERZEICHNIS ....................................................................................... iv ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS .................................................................................. v VORWORT ................................................................................................................ 1 1. ANLASS UND ERFOLGSKRITERIEN ............................................................... 5 1.1 Motivation für ein un:box cologne Prozesspapier ......................................................... 5 1.2 Köln als ein Modellprojekt “Smart Cities made in Germany” ......................................... 6 1.3 Status Quo: Projektentwicklung bei der Stadt Köln ....................................................... 7 1.4 Erfolgskriterien für den un:box cologne Prozess ............................................................ 8 2. AUSGANGSLAGE FÜR EINEN UN:BOX COLOGNE PROZESS ................... 10 2.1 Worauf baut Köln auf? ............................................................................................... 10 2.2 Strategische Ausrichtung der Stadt Köln ..................................................................... 11 3. VORGEHENSWEISE ZUR PROZESS-ENTWICKLUNG UND WIRKWEISE VON UN:BOX COLOGNE ....................................................................................... 17 3.1 Vorgehensweise für ein un:box cologne Prozesspapier ............................................... 17 3.2 Dialog-Zielgruppen des un:box cologne Prozesses ....................................................... 19 3.3 un:box cologne und seine Wirkweise in Verwaltung, Stadtwerkekonzern (SWK), Politik und Netzwerke ...................................................................................................................... 20 4. ZIELBILDER UND MEHRWERTE VON UN:BOX COLOGNE ......................... 25 4.1 Zielbild Digitales: “Game Changer” ............................................................................. 26 4.2 Zielbild Teilhabe: “Selbst ist die/der Kölner*in” .......................................................... 26 4.3 Zielbild Nachhaltigkeit: “Utopia: Zukunft ist jetzt” ...................................................... 27 4.4 Zielbild Transformation: “Ich sehe was, was du nicht siehst” ....................................... 28 4.5 Zielbild Raum: “Platz da” ............................................................................................ 29 4.6 Der Kriterienkatalog ................................................................................................... 30 Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium iii 5. UN:BOX COLOGNE: DER PROZESS ............................................................. 32 5.1 Elemente des un:box cologne Prozesses .................................................................. 33 5.2 Die un:box cologne Prozessphasen ........................................................................ 37 6. DER PLAN FÜR DIE UMSETZUNGSPHASE B............................................... 45 6.1 Strukturen für die Umsetzung des un:box cologne Prozesses....................................... 46 6.2 Services und Infrastrukturen als Grundlage für die verbindliche Projektentwicklung, - begleitung und Umsetzung ..................................................................................................... 47 6.3 Kontinuierliches Lernen fördern und Evaluation ......................................................... 55 6.4 Risikomanagement im Kontext von un:box cologne .................................................... 59 6.5 Ausblick 2027: Wirkung von un:box cologne ............................................................... 60 7. QUELLEN ......................................................................................................... 62 ANLAGEN .................................................................................................................. I VERFASSER*INNEN ................................................................................................. II Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium iv ABBILDUNGSVERZEICHNIS Abbildung 1: Erfolgskriterien von un:box cologne inklusive kurzer Erläuterung. Stadt Köln, accilium, 2022 ................................................................................................... 9 Abbildung 2: Vernetzung bestehender Stadtstrategien und un:box cologne. accilium, 2022. ........................................................................................................................ 11 Abbildung 3: un:box cologne als Vernetzer zu unterschiedlichen Partner*innen. accilium, 2022. ......................................................................................................... 20 Abbildung 4: Übersicht über Zielbilder von un:box cologne und ihren Bezug zu den Erfolgskriterien und den zehn Handlungsempfehlungen der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“. Creative Climate Cities, accilium 2022. ................................. 25 Abbildung 5: un:box cologne Prozessphasen. Creative Climate Cities, 2022 .......... 32 Abbildung 6: Schematisches Zusammenwirken der Spurgruppe und des Lenkungsausschusses. accilium, 2022. ................................................................... 33 Abbildung 7: Überblick über die un:box cologne Prozessphasen mit zugehörigen Organen und Instrumenten. Creative Climate Cities, 2022. ..................................... 37 Abbildung 8: Unterstützung und Begleitung durch Strukturen für die Umsetzung und kommunale Services und Infrastrukturen. accilium, 2022. ....................................... 45 Abbildung 9: Aktivitäten im Risikomanagement. accilium, 2022. .............................. 59 TABELLENVERZEICHNIS Tabelle 1: Mehrwerte und referenzierte Strategien des Zielbild Digitales................. 26 Tabelle 2: Mehrwerte und referenzierte Strategien des Zielbild Teilhabe................. 27 Tabelle 3: Mehrwerte und referenzierte Strategien des Zielbild Nachhaltigkeit ........ 28 Tabelle 4: Mehrwerte und referenzierte Kriterien des Zielbild Transformation ......... 29 Tabelle 5: Mehrwerte und referenzierte Stadtstrategie des Zielbild Raum ............... 30 Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium v ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS BBSR: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung BMWSB: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen EU: Europäische Union FHÖV: Fachhochschule für öffentliche Verwaltung HWK: Handwerkskammer IHK: Industrie- und Handelskammer IT: Informationstechnologie ISO: International Organization for Standardization KfW: Kreditanstalt für Wiederaufbau KGST: Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement KTS: Koordinations- und Transferstelle Modellprojekte Smart Cities LoI: Letter of Intent LoRaWAN: Long Range Wide Area Network MVP: Minimum Viable Product OECD: Organization for Economic Co-operation and Development RFH: Rheinische Fachhochschule SDG: Sustainable Development Goals SCC: SmartCity Cologne SWK: Stadtwerkekonzern TH: Technische Hochschule VHS: Volkshochschule Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 1 VORWORT un:box cologne - Deine Stadt. Deine Ideen. Die digitale Zukunft Kölns soll nicht nur für, sondern mit der Stadtgesellschaft nachhaltig entwickelt werden. Es werden umsetzungsstarke Ideen gefördert, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen und das Leben, die Nachbarschaften, das Klima, mithin alle Themen, die die Kölner *innen bewegen, betreffen . Deswegen sind Gespräche, gemeinsame Ideenentwicklungen, interdisziplinäre, kreative Lösungswege und digitale Umsetzungskompetenz Kernbausteine von un:box cologne. “unboxing” (vom Englischen “to unbox” für „auspacken“) ist ein Begriff aus der Netzkultur und beschreibt , w ie ein Produkt der Verpackung entnommen und vorgestellt wird. In diesem Sinne “packt ” un:box cologne die Ideen der Stadtgesellschaft aus, um sie in die Umsetzung zu bringen. Ob digitale Verwaltung, gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung, innovative Umwelt oder vernetzte Mobilität: Der Gedanke von un:box cologne ist, Köln in eine digitale, lebenswerte Zukunft zu führen. Ein unabhängiges Gremium unter Beteiligung der Stadtgesellschaft prüft alle eingereichten Ideen. Die Ideengeber*innen werden, neben finanzieller Förderung, bis zur Marktreife ihrer Idee mit Expert*innen aus Verwaltung, Wirtschaft, Politik und Bildung vernetzt. Mit un :box cologne engagiert sich die Stadt Köln für digitale Inklusion, Nachhaltigkeit und Innovation. Gemeinsam mit den Menschen in Köln machen wir unsere Stadt digitaler, lebenswerter und nachhaltiger. un:box cologne ist keine Smart City-Strategie, sondern widmet sich vielmehr dem Ziel, verschiedene Ansätze und Strategien aus unterschiedlichen Bereichen wie Stadtplanung, Digitalisierung und Klimaschutz, alle unter dem Begriff Smart City, und der einheitlichen Stadtvision zusammenzubringen. Das Ziel ist es, mit dem un:box cologne Prozess eine starke weitere Dynamisierung und Verankerung digitaler Prozesse für die Stadtgesellschaft und die Stadt Köln zu Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 2 ermöglichen. un:box cologne soll hierfür die Freiräume schaffen, die notwendig sind, um diesem Anspruch durch Erfolg gerecht zu werden. Mit dem hier vorliegenden Prozesspapier greift un:box cologne den Gedanken auf, durch viele kleine Projekte große Bereiche zu gestalten und dafür einen strukturellen Rahmen zu schaffen. Inhaltlich zusammenhängende Projekte werden zu integrierten Maßnahmen gebündelt und erhalten so die Möglichkeit der Förderung. Zur Umsetzung der Projekte und integrierten Maßnahmen wurde ein Prozess gestaltet, der die unterschiedlichen Themen der Handlungs empfehlungen aus der integrierten Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ aufgreift, diese um die stetige Ansprache der Stadtgesellschaft erweitert und die Erprobung der wertschöpfenden Nutzung von Daten über eine urbane Datenplattform ermöglicht. Durch enge Kooperation zwischen un:box cologne, der Initiative SmartCity Cologne und der Wirtschaftsförderung ist neben dem Wissens - und Erfahrungsaustausch auch die Generierung von Mehrwerten möglich. un:box cologne ist ein lernender Prozess, der die S tadtgesellschaft adressieren, motivieren und zur Mitgestaltung gewinnen möchte. Dazu müssen dementsprechende Rahmenbedingungen, Instrumente und Optimierungsprozesse geschaffen und Wirkungsziele bestimmt werden, die nur durch Erproben, Analysieren, Lernen und Verbessern in einem gemeinsamen Transformationsprozess weiterentwickelt werden können. Wesentlicher Bestandteil der un:box cologne Idee ist es, mit den integrierten Maßnahmen und dem sich daraus ergebenden Prozessansatz das Projektmanagement bei der Stadt Köln positiv zu beeinflussen, indem die Strukturen durch eine kontinuierliche Kommunikation der Projektbeteiligten nachhaltig aufgebrochen und der Prozess un:box cologne wirkungsvoll , dauerhaft und verbindlich verankert werden kann. Digitalisierung als Werkzeug für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung Köln möchte ihre Rolle als Vorreiter in in der Digitalisierung stärken. Um dieses wichtige Ziel aus dem Leitsatz 4 der Stadtstrategie „ Kölner Perspektiven 2030+ “ zu erreichen, hat die Stadt Köln beschlossen, sich mit der Idee „un:box cologne - Deine Stadt, Deine Ideen“ am Förderaufruf des Bundes zu beteiligen. Die Zielstellung eines lernenden Prozesses überzeugte das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, jetzt Bundesminister ium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), auf ganzer Linie: Für die insgesamt siebenjährige Laufzeit (2020- 2027) erhält Köln eine Förderung als „Modellprojekt Smart City“. Diese Laufzeit gliedert sich in eine zweijährige Strategiephase A und in eine anschließende fünfjährige Umsetzungsphase B. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 3 „Wir wollen in Köln bei der Digitalisierung Vorreiter *in sein – dafür brauchen wir die besten Ideen und Lösungen. Alle Kölner *innen können dazu beitragen und Erfahrungen aus ihrem Alltag nutzen und einbringen. Mit dem Fördertopf, der uns nun zur Verfügung steht, bin ich zuversichtlich, dass wir die Digitalisierung in unserer Stadt in den kommenden Jahren einen deutlichen Schritt voranbringen. Davon werden die ganze Stadtgesellschaft und auch der Wirtschafts - und Forschungsstandort Köln profitieren.“ – Oberbürgermeisterin Henriette Reker – Gemeinsam mit einem Konsortium von mehr als 30 Partner*innen aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und vor allem der Zivilgesellschaft (L etter of Inte nt (LoI)- Partner*innen, siehe Anlage 1) wurde unter der Federführung der Stabsstelle Digitalisierung der Stadt Köln ein Konzept entwickelt, welches Digitalisierung als Werkzeug und Treiber nut zt, um die Stadtgesellschaft dauerhaft in das städtische Handeln einzubeziehen. Im Ergebnis ist das Prozesspapier un:box cologne entstanden, das den Prozess und die Instrumente beschreibt, die für einen städtischen Wandel und den Kulturwandel notwendig sind. Der Untertitel des Konzeptes von un:box cologne „Deine Stadt – Deine Ideen“ repräsentiert die Mission einer gemeinwohlorientierten und lebensfreundlichen Stadtentwicklung, die die Digitalisierung und die damit einhergehenden Transformationen von Arbeits - und Lebenswelten als Chance nutzt, um eine lebenswerte Stadt in der Zukunft zu sichern. „Ich freue mich, dass unser Konzept zur Gestaltung der fortschreitenden Digitalisierung so gewürdigt wurde. Wir werden diesen Weg in den kommenden sieben Jahren konsequent gehen und die darin liegenden vielfältigen Potenziale für eine zukunftsfähige Stadt Köln ausschöpfen. Insbesondere die nächsten beiden Jahre werden wir nutzen, um das Modellvorhaben bereits im offenen Dialog mit der Stadtgesellschaft zu konkretisieren.“ – Andrea Blome, Stadtdirektorin der Stadt Köln – Durch die Ausbringung vielseitiger P rojekte und integrierter Maßnahmen sollen im nächsten Schritt in der Umsetzungsphase B neue Ansätze in der Projektrealisierung erprobt und längerfristig geschaffen werden, insbesondere in Bezug auf Beteiligung, Finanzierung und die verwaltungsinternen Anforderungen. So wurden in den letzten zwei Jahren Ideen zu Schwerpunktthemen entwickelt, notwendige Umsetzungspartner*innen und weitere Interessierte zusammengebracht und Umsetzungswege ausgelotet. Damit wird besonders hervorgehoben, dass un:box cologne ein für andere Kommunen nachahmbares Prozess Modell zur nachhaltigen Umsetzung von Multistakeholder Smart City Projekten entwickelt. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 4 “Es ist für die nachhaltige Umsetzung wichtig, dass Köln mit dieser erfolgreichen Bewerbung nicht den Weg einzelner Leuchttürme gegangen ist, sondern vielmehr im Geiste der Smart City Charta unter Beteiligung der Stadtgesellschaft, Prozesse dauerhaft verändern möchte. Wir wollen Digitalisierung in die Herzen und Köpfe der Menschen tragen.” – Andree Haack - Dezernent für Stadtentwicklung, Digitalisierung, Wirtschaft und regionale Zusammenarbeit der Stadt Köln – Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 5 1. ANLASS UND ERFOLGSKRITERIEN Im folgenden Kapitel wird auf den Anlass des Projektes und die daraus abgeleiteten Erfolgskriterien eingegangen. Hierfür w erden zunächst die Motivation und die Stadt Köln als Teil des Modellprojekts „Smart Cities made in Germany“ erläutert. Anschließend werden der Status Quo der Projektentwicklung bei der Stadt Köln und die definierten Erfolgskriterien für un:box cologne dargelegt. 1.1 Motivation für ein un:box cologne Prozesspapier Köln, die Metropole am Rhein und eine der ältesten Großstädte Deutschlands, mit einer Einwohnerzahl von aktuell 1,08 Millionen und einer Fläche von 405,2 Quadratkilometern, steht aktuell vor vielfältigen Herausforderungen der Stadtentwicklung: dynamische Bevölkerungsentwicklung , steigender Wohnraumbedarf, wachsende Verflechtung in der Region, Verkehrswende und Energiewende, demografischer Wandel, Klimawandel, Stärkung des Wirtschaftsstandortes Köln und soziale Integration, um nur einige Wesentliche zu benennen. Nach langjährigen kommunalen Erfahrungen im Bereich der Digitalisierung wurden die Hemmnisse in der konsequenten Anwendung und verbindlichen Umsetzung von Digitalisierungslösungen deutlich. Hier sammelte Köln bereits in einigen geförderten Projekten auf unterschiedlichen Ebenen wesentliche Erfahrungen in der Initiierung und Implementierung von Lösungen. Als Beispiele seien insbesondere genannt: der Bürgerhaushalt 2008, das im Rahmen von Horizon 2020 geförderte Leuchtturmprojekt "GrowSmarter" und das vom Land NRW geförderte CivicTechProjekt "OpenAirCologne". Aus den Erfahrungen dieser Projekte wurde deutlich, dass sich digitale Prozesse und Maßnahmen grundsätzlich vorteilhaft für die Stadtentwicklung auswirken. Zugleich zeigten diese Projekte sowie zahlreiche Communityprojekte – vorrangig im OpenGovernment Kontext – jedoch eindrücklich, dass nur durch eine permanente Begleitung und eine gesicherte Finanzierung die aktive und kontinuierliche Beteiligung der Stadtgesellschaft sichergestellt werden kann . Insbesondere die in der Vergangenheit festzustellende Fluktuation von Projektbeteiligten aus dem Kreis der Stadtgesellschaft gilt es künftig zu verhindern. Aus dem Förderprojekt „GrowSmarter“ konnte die S tadt Köln unter anderem die Notwendigkeit eines Urbanen Daten Ökosystems für sich mitnehmen. Dieses im Projekt exemplarisch aufgebaute Mustersystem war Dreh- und Angelpunkt der Kölner Beteiligung. Aktuell wird die Implementierung eines Ökosystems innerhalb der Stadt und des Stadtwerkekonzerns vorbereitet. Auch konnte im Austausch mit den beteiligten internationalen Städten klar die Expertise herausgearbeitet werden, dass Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 6 viele kleine Projekte erfolgversprechender und nachhaltiger sind, als wenige Leuchtturmprojekte. Insgesamt zeigt sich, dass die Europäische Union durch ihre Förderprogramme ein wichtiger Treiber der Modernisierung und Digitalisierung europäischer Städte ist. Köln hat aus den Erfahrungen dieser EU -Projekte die Vorteile der Digitalisierung für die weitere Stadtentwicklung abgeleitet. Mit dem Prozesspapier un:box cologne möchte Köln nun einen Ansatz anbieten, um in allen Lebensbereichen zügig, prozesssicher und verbindlich die Verwaltungsstrukturen auszubauen und neue ökonomische, ökologische und soziale Lösungen im Sinn einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung zu schaffen. Der Schlüssel für diesen Transformationsprozess liegt insbesondere in den Strukturen der Verwaltung. 1.2 Köln als ein Modellprojekt “Smart Cities made in Germany” Ziel der Modellprojekte “Smart Cities made in Germany ” ist es, neben der Bereitstellung neuer Technologien für Bürger*innen praxisnahe Lösungsansätze im Dialog zwischen Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu erproben, umzusetzen und dabei die Lebens qualität der Menschen in bestehenden und neuen Stadtstrukturen zu verbessern. Mit der erfolgreichen Bewerbung als Modellprojekt Smart Cities made in Germany der zweiten Staffel will die Stadt Köln mit dem Konzept „un:box cologne – Deine Stadt, Deine Ideen" einen stetigen Dialogprozess mit den unterschiedlichen Akteur*innen aus Stadtgesellschaft, öffentlichem Sektor, Bürger*innen, Wirtschaft, Wissenschaft und NGOs initiieren, um aktuelle Herausforderungen für eine g emeinwohlorientierte Stadtentwicklung zu erkennen und integrierte Lösungsansätze zu entwickeln. In der fünfjährigen Umsetzungsphase B des Projektes sollen bis zu 50 Projekte aus unterschiedlichen Lebens - und Fachbereichen ausgewählt, zu integrierten Maßnahmen gebündelt, unterstützt und umgesetzt werden. Mit Abschluss der Umsetzungsphase B sind die nötigen kommunalen Services und Infrastrukturen innerhalb der Kölner Verwaltung als Basis geschaffen und es ist ein verbindlicher und nachhaltiger Prozess gestaltet worden. Dies ermöglicht, auch nach Beendigung der Förderung, weiterhin Projekte zügig und an den Bedarfen der Stadtgesellschaft ausgerichtet zu realisieren. Ausgehend von diesen geschaffenen Prozessstrukturen und integrierten Maßnahmen ist mit Abschluss der Umsetzungsphase B zudem ein für andere Kommunen adaptierbares Prozessmodell zur Umsetzung nachhaltiger, agiler, Multistakeholder Smart City Projekte entwickelt worden. Mit diesem Ansatz hebt sich un:box cologne von anderen Modellprojekten Smart Cities im Bundesförderprogramm ab. Mit der Absicht, nicht nur einzelne Leuchttürme Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 7 zu projektieren, sondern die langfristige und verbindliche prozessuale Veränderung voranzutreiben, ist un:box cologne in sehr hohem Grad modellhaft und skalierbar. 1.3 Status Quo: Projektentwicklung bei der Stadt Köln Die Stabsstelle Digitalisierung setzt mit un:box cologne auf die Idee beschleunigter Prozesse, transparenter Verfahren und einer einheit lichen Datenplattform. Aktuell werden sowohl kleine als auch große, fachbereichsübergreifende Projekte bei der Stadt Köln zunächst fachamtsbezogen initiiert, um anschließend themenbezogen betroffene Fachämter und weitere Dienststellen, die eine Querschnittsfunktion einnehmen (zum Beispiel das Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen und das Rechnungsprüfungsamt) frühzeitig in den Prozess mit einzubeziehen. Die für die Umsetzung der Projekte notwendigen Entscheidungen der politischen Gremien werden durch das jeweilige Fachamt eingeholt. Entsprechende Vorlagen für eine politische Entscheidung werden dabei durch das zuständige Fachamt erstellt und von weiteren Ämtern mitgezeichnet. Der Prozess von der Erstellung der Vorlage über die Mitzeichnung durch die erforderlichen Fachämter und Querschnittsämter bis hin zur abschließenden Entscheidung durch di e politischen Gremien kann mitunter sehr langwierig sein. Neben den Projekten, die die Stadt Köln in eigener Verantwortung und mit ausschließlich eigenen Kompetenzen und Ressourcen durchführt, werden mit Hilfe von Fördermitteln weitere innovative Projekte in und für Köln realisiert. Durch die Fördermittelakquise werden Finanzierungspotentiale von EU-Projekten und Projekten auf nationaler und Landesebene für die Umsetzung von Projekten der Stadt Köln mit strategischer Bedeutung genutzt. Die Serviceeinheit Fördermittelakquise im Büro für Europa und Internationales unterstützt die Mitarbeiter*innen der Stadt Köln dabei, Fördermittel für Ihre Projekte einzuwerben. Projekte, die nicht national oder EU -weit gefördert werden, haben kaum die Chance, in die Umsetz ung zu gelangen. Hier kann un:box cologne ansetzen und über neue Verfahren agil auf aktuelle Bedarfe reagieren, um damit Projekten eine Förderung zu ermöglichen, die ansonsten kaum die Möglichkeit haben, umgesetzt zu werden. Zusätzlich gewährt die Stadt Köln zahlreiche finanzielle Leistungen an Dritte in Form von Zuwendungen und Zuschüssen. Durch das Projekt „Optimierung der städtischen Fördermittelvergabe“ wurde in den vergangenen Jahren der Einsatz dieser städtischen Fördermittel planvoll, zielgerichtet und nachhaltig gestaltet. Hierfür wurde die Allgemeine Förderrichtlinie der Stadt Köln als eine Art Werkzeugkasten für die Aufstellung zielgerichteter Förderprogramme beschlossen. Gleichzeitig wurde im Rahmen des Verbundprojektes Fördermittelmanagement ein IT-gestütztes Verfahren entwickelt und mit der Einführung eines standardisierten Projektmanagements die Grundlage für eine vollumfängliche Prozessunterstützung geschaffen . Ziel ist es, die Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 8 drei Formen des Projektmanagements bei der Stadt Köln langfristig in einer Datenbank zusammenzubringen und dadurch besser aufeinander abzustimmen: Projekte, die die Stadt Köln in eigener Verantwortung und mit ausschließlich eigenen Kompetenzen und Ressourcen realisiert Projekte, die die Stadt Köln mit Hilfe von Fördermitteln realisiert Projekte, die die Stadt Köln durch finanzielle Leistungen an Dritte in Form von Zuwendungen und Zuschüssen realisiert 1.4 Erfolgskriterien für den un:box cologne Prozess Die Stadt Köln möchte mit un:box cologne auf dem Weg zur smarten Stadt beziehungsweise Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ einen neuen Weg beschreiten, auf dem es gelingen muss, gesamtstädtische Strukturen aufzubrechen und Prozesse neu zu definieren, um digitale sektorenübergreifende Lösungen in die Anwendung zu bringen. Es ist ein Kulturwandel notwendig, um aus der aktuellen Rollenverteilung zwischen Stadtgesellschaft, Stadtverwaltung und Politik auszubrechen und die digitale Transformation in der Stadt zu ermöglichen. Der un:box cologne Prozessansatz ist dabei sich wiederholend (iterativ) und probeorientiert. Fehler sind erlaubt und gehören zum Lern- und Innovationsprozess dazu. Im Sinne dieser Zielstellung wurden bereits mit der Antragstellung vier Erfolgskriterien für den un:box cologne Prozess herausgearbeitet, die die Teilhabe der Stadtgesellschaft an der Planung und Umsetzung des digitalen Transformationsprozesses gewährleisten sollen. Die Kriterien sind in Abbildung 1 dargestellt: Die Akzeptanz für Digitalisierung innerhalb der Stadtgesellschaft erhöhen durch transparente Kommunikation. Die Digitalisierung in der Stadt Köln durch die Schaffung von Dateninfrastrukturen und digitalen Anwendungen ausbauen. Räume für die Umsetzung innovativer Ideen schaffen. Die digitale Kompetenz der Beteiligten und des Prozesses durch kontinuierliches Lernen fördern. Zu diesen Zwecken wurde mit Hilfe der Idee un:box cologne ein lernender Prozess konzipiert. Aufbauend auf diesem werden sowohl bestehende kommunale Services und Infrastrukturen erweitert als auch neue kommunale Services und Infrastrukturen geschaffen. Diese ermöglichen es den Ideengeber*innen auf städtische Strukturen und Unterstützung in den Bereichen Kommunikation, Daten und Räume zurückzugreifen. Sie sind somit ein zentraler Bestandteil zur Erreichung der vier definierten Erfolgskriterien. Neben der Ermöglichung von digitaler Transformation werden interdisziplinäre und innovative Arbeitsweisen gefördert und ein Kulturwandel innerhalb der Verwaltung angestoßen. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 9 Abbildung 1: Erfolgskriterien von un:box cologne inklusive kurzer Erläuterung. Stadt Köln, accilium, 2022 Die vier Erfolgskriterien orientieren sich an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs), der Leipzig -Charta und den Erkenntnissen aus dem Forschungsvorhaben "Stadt von übermorgen" (BBSR). Eine Smart City ist für Köln dann erreicht, wenn diesen Maximen gefolgt wird und die oben beschriebenen vier Erfolgskriterien vollumfänglich erfüllt werden. Die integrierte Stadtstrategie „ Kölner Perspektiven 2030+ “ bildet, neben anderen strategischen Rahmenwerken, die zentrale stadtentwicklungspolitische Grundlage für die Zielerreichung . Daher lehnt sich un:box cologne eng an den übergeordneten Leitsätzen und Zielen der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ an. Diese beziehen sich auf lebenswerte Quartiere, dynamische Wirtschaft, vielfältige Arbeitswelten, Bildung, Chancengleichheit und Teilhabe, die vernetzte Metropole, sowie umweltgerechte und gesunde Lebensverhältnisse. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 10 2. AUSGANGSLAGE FÜR EINEN UN:BOX COLOGNE PROZESS In diesem Kapitel wird die Stadt Köln als Standort beschrieben und ihre strategische Grundlage, auf welcher der un:box cologne Prozess aufsetzt , dargestellt . Hierbei werden vornehmlich die Strategien betrachtet, die für die Entwicklung von un:box cologne eine besondere Relevanz haben. 2.1 Worauf baut Köln auf? Die Stadt Köln ist vielfältig: Sie ist eine Millionenstadt, eine Kultur - und Wissenschaftsstadt, sie ist eine Gründer -Stadt, eine Wirtschaftsmetropole und einer der weltweit angesehensten Standorte für die Gaming-Industrie. Darüber hinaus ist Köln ein stark vernetzter Knotenpunkt, nicht nur für die Region und Nordrhein-Westfalen, sondern auch für Europa und den Rest der Welt. Zahlreiche Kooperationen mit lokalen und nationalen Konzernen und Institutionen unterstützen aus diesem Grund den Prozess zur kontinuierlichen Verflechtung Kölns und zur nachhaltigen Vernetzung von städtischen Bereichen wie Infrastruktur, Umwelt, Technologie, Energie und Mobilität. So bestehen aktuell Kooperationen unter anderem mit dem Kölner Energiedienstleister und - versorger RheinEnergie AG, der Wohnungsbaugesellschaft Deutsche Wohnungs gesellschaft mbH ( DEWOG), den Kölner Abfallwirtschaftsbetrieben, der Deutschen Bahn AG und der NetCologne. Mit weiteren Partner*innen in der Regi on werden Synergien für den Standort Köln geschaffen und Potenziale erschlossen. Unternehmen und Startups, die sich in Köln niederlassen wollen, steht ein umfangreiches Angebot an Wirtschaftsförderungsmaßnahmen zur Verfügung, unterstützt durch zielorientiertes Fördermittelmanagement in allen Lebensbereichen. Dabei positioniert sich Köln als attraktiver Wirtschaftsstandort in der Region. Hierfür wird sowohl im In- als auch im Ausland die strategische Akquisition von Unternehmen vorangetrieben und der Ansiedlungsprozess über die Weiterentwicklung neuer Geschäftsmodelle, deren Wac hstumsförderung und deren Internationalisierung professionell betreut. Gleichzeitig wird der Standort Köln aktiv beworben, um Ansiedlungen und Investitionen zu steigern. Zusammengefasst besitzt Köln unverkennbare Standortvorteile, als Wohn- und Lebensmittelpunkt, aber auch für Industrie, Kultur oder Forschung. Köln ist eine Stadt der kulturellen, wirtschaftlichen und nachhaltigen Vielfalt. Sie ist ein starker Wirtschaftsstandort und bietet lokalen Unternehmen und Startups zahlreiche Möglichkeiten, sich in Köln niederzulassen und sich zu etablieren. Aufbauend auf dieser starken Basis, seinen hohen, ambitionierten Zielen und seiner Erfolgsgetriebenheit hat Köln inzwischen sehr viel erreicht und kann, wie bereits Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 11 erläutert (s iehe Kapitel 1.1) auf einen guten und langjährigen Erfahrungsschatz im Smart City Bereich zurückgreifen. Das Projekt un:box cologne widmet sich darauf aufbauend dem Ziel , verschiedene Ansätze und Strategien aus unterschiedlichen Bereichen wie Stadtplanung, Digitalisierung und Klimaschutz, alle unter dem Begriff Smart City und der einheitlichen Stadtvision zusammenzubringen. 2.2 Strategische Ausrichtung der Stadt Köln Die Zukunftsstrategien Kölns beleuchten die Themen Digitalisierung und Innovation ebenso wie Nachhaltigkeit und Faktoren für eine lebenswerte Umgebung. Mit un:box cologne will die Stadt Köln Digitalisierung und Innovation strategisch im Sinne einer integrierten, nachhaltigen Stadtentwicklung gestalten und mit bereits bestehenden Elementen, insbesondere aus der integrierten Stadtstrategie „ Kölner Perspektiven 2030+“, verknüpfen. Für die un:box cologne Prozessentwicklung wurden insbesondere folgende Strategien und Planungen der Stadt Köln referenziert und schematisch in Abbildung 2 dargestellt: Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ Digitalstrategie Digitale Zukunftsstadt SmartCity Cologne (SCC) Abbildung 2: Vernetzung bestehender Stadtstrategien und un:box cologne. accilium, 2022. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 12 2.2.1 Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ Die vom Stadtrat am 14.12. 2021 als Kompass für die zukünftige Stadtentwicklung beschlossene Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+” (Stadt Köln, 2020) behandelt die Frage: „Wie wollen wir in Köln 2030+ leben?“ und bildete die zentrale Grundlage für die Entwicklung der Zielbilder von un:box cologne. (Anlage 2) Die Stadtstrategie betrachtet und bearbeitet die Stadtentwicklung Kölns aus zwei Perspektiven, deren Kombination einen „Rundumblick“ als ganzheitliche Grundlage für die Kölner Stadtentwicklung der nächsten Jahre bietet: Die „360-Grad-Perspektive“ beschäftigt sich mit allen Handlungsfeldern der Stadtentwicklung, die für Köln relevant sind. Basierend auf einer umfassenden Stadtanalyse der verwaltungsinternen, thematischen Teams und den Herausford erungen, welche die Stadt Köln vor dem Hintergrund globaler Trends und lokaler Fragestellungen in Zukunft erwarten (SDG, Leipzig Charta, Trends von übermorgen), wurden zentrale Kernthemen für die zukünftige Entwicklung Kölns erarbeitet und in das Zielgerüst der integrierten Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ gegossen. In fünf Leitsätzen definiert die Stadt, in welche Richtung sie ihre Entwicklung der nächsten Jahre lenken will. Die fünf Leitsätze lauten: Leitsatz 1: Köln sorgt für kompakte und lebenswerte Quartiere. Leitsatz 2: Köln schafft Raum für eine dynamische und nachhaltige Wirtschaft und für vielfältige Arbeitswelten. Leitsatz 3: Köln sorgt für Bildung, Chancengerechtigkeit und Teilhabe. Leitsatz 4: Köln stärkt seine Rolle als vielfältig vernetzte Metropole. Leitsatz 5: Köln wächst klimagerecht und umweltfreundlich und sorgt für gesunde Lebensverhältnisse. Die „Stadträumliche Perspektive“ basiert auf einer parallel zum Zielgerüst erstellten räumlichen Analyse der Stadt. Sie lieferte wichtige Hinweise für die Themen/Inhalte des Zielgerüsts, zeigt aber vor allem auf, wie die Kölner Stadtstruktur in ihrer räumlichen Dimension weiterentwickelt werden muss, um die in der 360- Grad- Perspektive beschriebenen Ziele zu erreichen. Im Schnittpunkt beider Perspektiven stehen Vorschläge für zehn Handlungsempfehlungen, welche die wichtigsten Aufgabenfelder für die zukünftige Stadtentwicklung beschreiben und aufzeigen, wie Köln die formulierten Ziele erreichen will. Diese Handlungsempfehlungen bildeten die Grundlage für die Erstellung der Zielbilder von un:box cologne. Insbesondere die Handlungsempfehlung 9 ist dabei von großer Relevanz: 1. Klimagerecht leben Das Klima ist durch aktives Handeln und konkrete Zielsetzungen, bei gleichzeit iger Anpassung an den Klimawandel, zu schützen. Dafür bedarf es eines klaren Plans zur Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 13 Reduzierung des CO2 -Ausstoßes und zur Dekarbonisierung mit dem Ziel, bis 2035 klimaneutral zu sein. Konkrete Maßnahmen müssen die Reduktion der Emissionen durch Industrie, Haushalte und Verkehr bewirken. 2. Innere Werte Die bestehenden Flächenpotenziale sind nachhaltig zu nutzen, um den Flächenverbrauch zu reduzieren. Dafür ist auf eine aktive Liegenschaftspolitik zurückzugreifen, bestehende Instrumente der Grundstücksvergabe sind anzuwenden und durch K öln-spezifische Ans ätze zu ergänzen. Dies muss zusammen mit einer Erhöhung der baulichen Dichten und dem Aufbau eines digitalen strategischen Flächenmanagements erfolgen. 3. Kölner Mischung Der Bau von bezahlbarem Wohnraum ist erheblich zu steigern. Hierfür muss eine „Kölner Mischung“ als neue Baukultur mit einem starken Fokus auf Verdichtung und Mischnutzung etabliert werden. Diese umfasst die sozialen Infrastrukturen, Angebote der Versorgung, Kultur und Bildung sowie attraktive Freiräume und Arbeitsplatzangebote. 4. Frei-Raum Die urbanen Freiräume der Stadt sind zukünftig als Teil eines Systems multifunktionaler Räume für Erholung, Aufenthalt, Klimaanpassung, Naturschutz und Biodiversität sowie der Nahrungsproduktion zu behandeln. Es benötigt eine Koordination der unters chiedlichen Funktionen und Ansprüche, um die Nutzungskonflikte zu lösen und die Möglichkeiten für die Entwicklung neuer Freiräume zu nutzen. 5. Verkehrswende Die Verkehrswende ist konsequent zu verfolgen und setzt dabei prioritär auf nachhaltige Mobilitätsangebote sowie eine deutliche Verringerung des motorisierten Individualverkehrs. Integraler Teil der Verkehrswende ist die Neubewertung und Reorganisation des Straßenraums. 6. Wirtschaft hoch 3 Die Gewerbe-, Dienstleistungs-, Kreativ- und Industriestandorte sind differenziert zu entwickeln, zu qualifizieren, zu verdichten und mit unterstützenden Funktionen zu ergänzen. Die Integration urbaner Produktion in bestehenden innenstadtnahen Quartieren ist zu erhalten und weiter auszubauen. 7. Vorfahrt Bildung Die Bildung ist als Schlüssel für Chancengerechtigkeit, gesellschaftlichen Zusammenhalt, wirtschaftliche Teilhabe sowie Umwelt - und Klimaschutz weiter zu stärken. Dafür bedarf es neuer Wege, um den Austausch von Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft zu beleben. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 14 8. Stadt-Leben Die Teilhabe, Solidarität und Chancengerechtigkeit ist aktiv zu fördern, um ein tolerantes Klima innerhalb einer vielfältigen Stadtgesellschaft zu schaffen und die Kölner Veedel als Orte des Zusammenlebens zu stärken. 9. Smarte Stadt Die digitale Infrastruktur ist weiter auszubauen und für die Entwicklung smarter und digitaler Angebote zu nutzen. Dies erhöht die Effizienz von Infrastrukturen, städtischen Diensten und der Zusammenarbeit von Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtbevölkerung. Hierfür bildet der nächste Schritt die Erprobung digitaler Anwendungen in Reallaboren. 10. RegioCoop Die interkommunale Zusammenarbeit mit den benachbarten Kreisen und Städten ist zu intensivieren und verbindliche Formate und Strukturen der Kooperation zu vereinbaren. Dies beinhaltet die Öffnung für neue Modelle der Kompetenzteilung und die Förderung einer integrierten, regionalen Entwicklung. 2.2.2 Digitalstrategie Die Digitalstrategie der Stadt Köln basiert u. a. auf dem Grundsatzbeschluss des Verwaltungsvorstands 2016 zur städtischen Digitalisierung („Mag na Charta der Digitalisierung”) und dem Ratsbeschluss zur Internetstadt Köln aus dem Jahr 2012. Sie beinhaltet im Rahmen der Umsetzung u. a. das Digitali sierungsprogramm 2019- 2022, welches mit den zwei Schwerpunktthemen “Dienstleistungen für Bürger*innen und Unternehmen” und “Digitale Bildung” beschlossen wurde und die Grundlage des Integrierten Masterplans „Digitales Köln 2025“ bildet. Derzeit wird der Masterplan Digitalisierung mit breiter Öffentlichkeitsbeteiligung vorbereitet. Die Digitalstrategie zielt auf die Verbesserung der Services für die Bürger*innen ab, indem zentrale Verwaltungsprozesse, Basisprozesse und Leistungsprozesse unter Beteiligung der Mitarbeiter*innen und ihres Fachwissens digitalisiert werden. Unter der Einbindung der Akteur*innen der Kölner Stadtgesellschaft greift sie auf einer breiten Basis die unterschiedlichen Bereiche und Facetten der Digitalisierung in Köln auf. Im Fokus der Digitalstrategie Köln steht das Digital Framework als Rahmenwerk für eine erfolgreiche, nachhaltige Digitalisierung. Das Digitale Rahmenwerk ist die Basis der Handlungsempfehlung „Smarte Stadt“, der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ (Stadt Köln, 2020) und Impuls zum Projekt „Digitale Zukunftsstadt “, welches in Kooperation mit der Stadt Köln und den Stadtwerken Köln (SWK) initialisiert wurde (Stadt Köln & SWK, 2022) . Das Digitalisierungsprogramm 2019- 2022 bildet auch die Grundlage des Masterplans „Digitales Köln 2025“ (Stadt Köln, 2021) Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 15 Die Leitlinien der Internetstadt und der Digitalstrategie wurden in folgende Zielsetzungen des Digitalisierungsprogrammes überführt (Stadt Köln, 2022a): Dienstleistungen der Stadtverwaltung einfach, sicher und nutzer*innenorientiert zur Verfügung stellen Transparenz- und Interaktionsmöglichkeiten durch Digitalisierung schaffen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Digitalisierung durch ein digitales Rahmenwerk schaffen Infrastrukturausstattung fördern Digitale Services bereitstellen Digitale Medien zur Wissensvermittlung methodisch einsetzen 2.2.3 Digitale Zukunftsstadt Das seit 2019 gemeinsam von der Stadt Köln und dem Stadtwerkekonzern aufgesetzte Projekt “Digitale Zukunftsstadt” dient der Optimierung der Zusammenarbeit auf Basis eines Datenökosystems, welches zum einen die Datenverfügbarkeit und zum anderen die Datennutzung gewährleistet. Basis hierfür ist das Kölner Urbane Datenökosystem (KUDOS), welches zunächst die infrastrukturelle Basis für die im Umfeld der Digitalen Zukunftsstadt erdachten Use Cases Aufbau eines LoRaWAN Baustellentransparenz Temperaturmessung Smart Fleet bildet und perspektivisch weiter ausgebaut werden soll. Über weiter zu integrierende Anwendungsszenarien soll die wachsende Datenbasis in KUDOS digitale Zwillinge in unterschiedlichen Handlungsfeldern ermöglichen. Dies zahlt auf die Handlungsempfehlung „Smarte Stadt“ der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ ein. un:box cologne erweitert diesen Ansatz um den Aspekt „Daten von Dritten“ und die damit verbundenen Anforderungen. Bei der Ansprache der Stadtgesellschaft zur Initialisierung von un:box cologne Projekten sind neben den Handlungsempfehlungen aus der integrierten Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ auch die Handlungsfelder der Digitalen Zukunftsstadt zu berücksichtigen, damit die generierten Datensätze den größtmöglichen Mehrwert für die Daseinsvorsorge erzeugen können. 2.2.4 Die Projektinitiative „SmartCity Cologne“ SmartCity Cologne (SCC) ist eine Initiative und Plattform für Projekte von Kölner Unternehmen, Privatleuten, Verbänden, Hochschulen: Urbane Innovationen können erprobt werden, um den Herausforderungen des Klimawande ls im Sinne der nachhaltigen Stadtentwicklung zu begegnen. Gemeinsam werden intelligente Ideen und zukunftsweisende Technologien entwickelt, die Köln lebenswerter machen Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 16 (Stadt Köln, 2022b). Die Initiative wurde 2012 durch die Stadt Köln (Koordinationsstelle Klimaschutz) und die RheinEnergie AG mit dem Fokus auf Umsetzung der Kölner Energiewende gegründet. Seither hat sie sich weiterentwickelt und wurde um die Ziele der Klimaneutralität erweit ert. SmartCity Cologne präsentiert Kölner Projekte, vernetzt, bietet Förderung und initiiert Kooperationen. Von 5 Projekten ist die Projektinitiative auf über 70 Projekte und 50 Partner*innen gewachsen und wächst stetig weiter. 2019 startete das städtis che Förderprogramm SmartCity Cologne GO . Es stellt eine Anschubfinanzierung dar, mit der die Stadt Köln eine beschleunigte Umsetzung von innovativen Projekten zum Klimaschutz beabsichtigt. Zielgruppen sind in Köln operierende Startups, kleine Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Vereine (Stadt Köln, 2022c). Darauf aufbauend wurde in 2021 der sogenannte SmartCity Cologne Innovationsfonds zur Prüfung eines dauerhaften Finanzierungsinstruments für Innovation und Klimaschutz in Köln als Projekt initiiert. Unterstützt durch die Europäische Investitionsbank wurden verschiedene Designvarianten des SCC - Innovationsfonds entworfen, u.a. ein innovativer Mischfonds aus öffentlichen Geldern und privaten Investitionen. Die Implementierung eines für Köln passenden tragfähigen Finanzierungsinstruments für Innovation und Klimaschutz ist weiterhin in Prüfung. Das Thema Klimaschutz zahlt auf die Handl ungsempfehlung „Klimagerecht Leben“ der Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+” ein. Oberstes Ziel ist die CO2-neutrale Stadt Köln. Geplant ist eine jährliche Evaluation auch im Rahmen der Initiative „SmartCity Cologne”. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 17 3. VORGEHENSWEISE ZUR PROZESS- ENTWICKLUNG UND WIRKWEISE VON UN:BOX COLOGNE Im Folgenden wird die schrittweise Vorgehensweise zur Entwicklung des un:box cologne Prozesses dargelegt. Zusätzlich werden die identifizierten Zielgruppen des un:box cologne Prozesses benannt und beschrieben. Abschließend wird die Wirkweise von un:box cologne als Vernetzer von und in die Verwaltung, Stadtwerkekonzern, Politik und Netzwerke ausgeführt. 3.1 Vorgehensweise für ein un:box cologne Prozesspapier Die Stadt Köln baut mit diesem Prozesspapier eng auf bereits bestehende Initiativen und Prozessansätze auf. Mithilfe einer umfassenden Desktopr echerche wurden Smart-City-Strategien von 20 Städten analysiert, davon 16 Städte aus dem europäischen Ausland und vier Städte innerhalb Deutschlands (Anlage 3). Es wurden Prozessansätze identifiziert, die im Ganzen oder in Teilen aus einer vergleichbaren Motivation und Ausgangslage entstanden sind und den formulierten Ansprüchen der un:box cologne Erfolgskriterien entsprechen (siehe Kapitel 1.4). Die konzeptionelle Entwicklung des modelhaften Prozesses un:box cologne und des Plans für die Umsetzung erfolgte co- kreativ und dialogisch in der Strategiephase A des geförderten Modellprojektes „Smart Cities made in Germany“. Die Inhalte für das vorliegende Prozesspapier wurden von der Stabsstelle Digitalisierung im Dialog mit den für die Entwicklung des un:box cologne Prozesses maßgeblichen Fachämter n und LoI-Partner*innen entwickelt. Diese umfangreiche Teilhabe verfolgte das Ziel, die Beteiligten möglichst frühzeitig in die Strategiephase A und in die Entwicklung von un:box cologne einzubeziehen und ermöglichte durch verschiedene Beteiligungsformate eine intensive Diskussion und die Arbeit am Prozess in kleinen Gruppen, ohne die Vielfalt an Perspektiven zu verlieren. Die Erarbeitung der Prozessbausteine erfolgte durch die Umsetzung von drei Fachdialogen und drei Dialogforen (siehe Anlage 4): Schritt 1: co-kreative Entwicklung der Mission, Zielbilder und Kriterien von un:box cologne (Fachdialog 1 und Dialogforum 1) Schritt 2: co-kreative Entwicklung der Prozessphasen und Meilensteine im un:box cologne Prozess (Fachdialog 2 und Dialogforum 2) Schritt 3: co-kreative Definition der Unterstützungsbedarfe (kommunale Services und Infrastrukturen) seitens der un:box cologne Projekte und Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 18 integrierten Maßnahmen (Fachdialog 3 und Dialogforum 3) Schritt 1: Mission, Zielbilder und Kriterien für un:box cologne Projekte und integrierte Maßnahmen Der Fokus des ers ten Schrittes im Fachdialog 1 lag auf der Erarbeitung des gesamtheitlichen Prozessansatzes für un:box cologne. Damit verbunden war die Definition zur Rolle von un:box cologne als Bindeglied zwischen der Stadtverwaltung und der Stadtgesellschaft. Dazu wurden zunächst eine Kontextualisierung und eine Analyse der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ sowie weiterer strategischer Konzepte und Programme mit Bezug zur stadträumlichen und digitalen Entwicklung in Köln erstellt . Gemeinsam mit Vertreter*innen verschiedener Fachämter, die maßgeblich an der Entwicklung der analysierten Strategiepapiere beteiligt waren, wurden Zielbilder im Hinblick auf die vier Erfolgskriterien von un:box cologne abgeleitet. Diese Zielbilder wurden im Anschluss an den ersten Fachdialog mit konkreten Mehrwerten hinterlegt und im Dialogforum 1 mit den LoI-Partner*innen diskutiert und weiterentwickelt. Die gemeinsam definierten Mehrwerte unterstützen, fördern und begleiten die Umsetzung des un:box cologne Prozesses und bilden die Grundlage für einen Kriterienkatalog zur Auswahl und Qualifizierung von Projektideen. Gleichzeitig bietet der Kriterienkatalog für die Id eengeber*innen eine Orientierung, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit das Projekt im Rahmen von un:box cologne förderfähig ist. Schritt 2: un:box cologne Prozessphasen und Meilensteine Daran anschließend begann d ie Stabsstelle Digitalisierung gemeinsam mit weiteren Vertreter*innen verschiedener Fachämter mit der Definition der Prozessphasen zur Sammlung, Konkretisierung und Qualifizierung bis hin zur Pilotierung potentieller Projektideen. Dazu wurde, angelehnt an die definierten Phasen und Meil ensteine im Fachdialog 2, ein Entscheidungsstufenprozess entwickelt . Dieser ermöglicht es, mit der Unterstützung der Gremien, beispielsweise der Spurgruppe und des Lenkungsausschusses, die in Kapitel 5 näher erläutert sind, die zielgerichtete Auswahl und Qualifizierung der Projektideen zu steuern. Dieses Konzept wurde im Dialogforum 2 den LoI-Partner*innen vorgestellt und gemeinsam weiterentwickelt. Schritt 3: Definition der Unterstützungsbedarfe von un:box cologne Projekten und integrierten Maßnahmen Im dritten Arbeitsschritt wurde im Fachdialog 3 der bisher entwickelte Prozess zur Sammlung, Konkretisierung und Qualifizierung von Projektideen in einen Arbeitsplan für die Umsetzungsphase überführt. Mit dem Ziel der Verstetigung des un:box cologne Prozesses soll sich dieser Arbeitsplan ressourcenschonend in die Arbeits - und Steuerungsstrukturen der Kölner Verwaltung integrieren. Durch den auf fünf Jahre angelegten Lernprozess von un:box cologne im Rah men der Förderung als Modellprojekt Smart Cities (Umsetzungsphase B), wurden alle relevanten Anforderungen und Anpassungen der Verwaltungsstrukturen identifiziert und die Unterstützungsbedarfe für Projekte formuliert . Diese werden im Prozesspapier als „Kommunale Services und Infrastrukturen“ im Kapitel 6.2 näher beschrieben. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 19 Die Validierung der Unterstützungsbedarfe der Projekte erfolgte in regelmäßigen Schleifen im Rahmen vo n kleineren Arbeitsgruppen- Treffen im Anschluss an die Fachdialoge. Das Dialogforum 3 wurde im Rahmen der Smart City Cologne Konferenz im September 2022 durchgeführt und ermöglichte die Validierung und Diskussion des Konzeptentwurfes mit der Öffentlichkeit. Die Teilnehmer*innen der einzelnen Fachdialoge und der Dialogforen in den drei Schritten bestanden aus der Stabsstelle Digitalisierung , Vertreter*innen weiterer Fachämter, sowie aus Expert*innen und Vertreter*innen der Stadtgesellschaft aus dem Kreis der LoI-Partner*innen. 3.2 Dialog-Zielgruppen des un:box cologne Prozesses Insgesamt soll möglichst vielen sozio -kulturellen Gruppen der Stadtgesellschaft die Möglichkeit geboten werden, sich an dem un:box cologne Prozess zu beteiligen und eine neue Kultur des Mitmachens zu generieren. Daher wurden sowohl für die Beteiligung im Rahmen der Prozessentwicklung von un:box cologne als auch für die anschließende Umsetzungsphase B vier zentrale Dialog-Zielgruppen identifiziert. Stadtgesellschaft Die Kölner Stadtgesellschaft im Sinne von un:box cologne umfasst die Bürgerschaft, Institutionen, Wissenschaft und Wirtschaft. Sie ist die Ziel - und Nutzer*innengruppe des un:box cologne Prozesses. Sie hat ein potenzielles Interesse an un:box cologne, da sie selbst Ideen einbringt und entwickelt und an der Umsetzung von integrierten Maßnahmen beteiligt ist. Durch vielfältig nutzbare un:box cologne Projekte kann sie selbst dazu beitragen, die Lebensqualität in Köln zu verbessern. Fachöffentlichkeit Mit Fachöffentlichkeit werden alle Expert*innen und Organisationen der Fachgebiete bezeichnet, die un:box cologne tangieren. Diese Akteursgruppe setzt sich aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Aus dem Bereich der Fachöffentlichkeit wurden LoI -Partner*innen gewonnen, die sich bereits in der Strategiephase des un:box cologne Prozesses aktiv eingebracht und ihr Engagement und die Beteiligung an der Umsetzung zugesagt haben. Politik Der Kölner Stadtrat ist die gewählte Vertretung der Stadtgesellschaft. Er wird über die Fortschritte im lernenden Prozess un:box cologne regelmäßig unterrichtet. Er fällt die rahmengebenden Entscheidungen und beauftragt die Verwaltung nach Abschluss der Strategiephase A mit der Umsetzung des un:box cologne Prozesses. Die entsprechenden Fachausschüsse werden regelmäßig eingebunden. Stadtverwaltung und Stadtwerkekonzern Köln Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 20 Die Stadtverwaltung Köln ist für die Umsetzung städtischer Aufgabenbereiche im Projekt zuständig und bildet die Schnittstelle zur Stadtgesellschaft. Durchgängig beteiligt ist die Stabsstelle Digitalisierung. Die Stabsstelle für Strategische Stadtentwicklung ist eine Hauptkooperationspartnerin. Sie ist für die Umsetzungssteuerung der Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+” verantwortlich und kann die Projekte im gesamtstädtischen Kontext einordnen. Die Umsetzung konkreter Projekte mit Verwaltungsbeteiligung erfolgt über die jeweils zuständigen Fachämter/Dienststellen. Weitere wichtige Partner*innen innerhalb der Stadtverwaltung sind das Innovationsbüro und das Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung sowie die Volkshochschule der Stadt Köln, um kommunale Services und Infrastrukturen bereitzustellen. Aus dem Stadtwerkekonzern Köln sind besonders die Kölner Verkehrsbetriebe, die Rheinenergie AG und die Abfallwirtschaftsbetriebe beteiligt. 3.3 un:box cologne und seine Wirkweise in Verwaltung, Stadtwerkekonzern (SWK), Politik und Netzwerke Durch den un:box cologne Prozess werden Verwaltungsstrukturen geschaffen, die es ermöglichen, Projektideen in schnellen Zyklen verbindlich, nachhaltig und skalierbar umzusetzen. Dazu ist es wichtig, dass sich die Stadtverwaltung nicht nur als Zielgruppe des Prozesses betrachtet, sondern ebenfalls in der Rolle als Vernetzer*in sieht und so einen Inkubationsraum innerhalb und zum Mehrwert der Stadtgesellschaft ermöglicht. Diese Vernetzung zu den unterschiedlichen Partner*innen ist in Abbildung 3 grafisch dargestellt. Abbildung 3: un:box cologne als Vernetzer zu unterschiedlichen Partner*innen. accilium, 2022. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 21 Spezielle Methoden und nutzendenzentrierte Vorgehensweisen wurden hierzu bereits im etablierten Zukunftslabor der Stadt Köln erprobt. Zukünftig dient auch der un:box cologne Raum als InnovationsHub, um Ideen zu platzieren, indem Projekte sichtbar und erlebbar für Besucher*innen präsentiert werden. Um dies zu erreichen, wird un:box cologne unterschiedliche Partner *innen innerhalb und außerhalb der Verwaltung aktiv ansprechen und sich in deren Prozessen (mit)verankern. Diese sind im Einzelnen: Schlüsselprojekt der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ Für die Umsetzungssteuerung der Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+” wurde auf Verwaltungsebene ein Stadtentwicklungsteam ( Stek-Team) aus rund 20 Amtsleitungen eingerichtet, dem auch die Stabsstelle Digitalisierung angehör t (siehe Mitteilung Stadtentwicklungsausschuss vom 28.05.2020 (1511/2020)). Das Stek - Team arbeitet an der Konkretisierung der Vorschläge für Handlungsempfehlungen und leitet aus diesen die Schlüsselprojekte ab, die für die Umsetzung der Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+” von besonderer Bedeutung sind und eine integrierte Betrachtung und g egebenenfalls Konsensbildung erfordern. Die Schlüsselprojekte können sowohl Konzepte (Programme und Prozesse), Projekte (strategische Modellprojekte und -vorhaben) als auch Impulse (Impulsprojekte, Tests, Quick-Wins) darstellen. un:box cologne wurde als eines der ersten Schlüsselprojekte festgelegt. Damit ist sichergestellt, dass neben den weiteren Andockpunkten in die Verwaltung ein enger und vor allem regelmäßi ger Austausch über die Mitglieder*innen des Stek-Teams in die Verwaltung besteht. So konnte un:box cologne in der zweiten Sitzung des Stek- Teams am 31.05.2021 vorgestellt werden. Im Anschluss wurden von den anwesenden Amtsleiter*innen insgesamt 18 beispielhafte potentielle un:box cologne Projektideen gesammelt (siehe Anlage 5) und somit die Anwendungsvielfalt und das Potential von un:box cologne bestätigt. Perspektivisch wird eine wechselseitige Beziehung aufgebaut, indem sowohl Projekte aus un:box cologne vorgestellt als auch Projektideen des Stek-Teams aufgenommen werden. Führungskräfte einbinden #wirfürdiestadt: Führungskräfte tauschen sich aus : Die Welt verändert sich und wir uns mit ihr. Welche Fähigkeiten brauchen wir dabei, um auch künftig bestmöglich unsere Aufgaben zu erledigen? Und welche Kompetenzen sind schon jetzt besonders relevant? Unter diesem Motto treffen sich die Führungskräfte der Stadt Köln regelmäßig , um sich auszutauschen, Ergebnisse und neue Impulse für Ihre tägliche Arbeit mitzunehmen, ins Gespräch zu kommen und von den verschiedenen Erfahrungen und Perspektiven der Kolleg*innen lernen zu können. Perspektivisch wird auch hier eine wechselseitige Beziehung aufgebaut, indem sowohl Projekte aus un:box cologne vorgestellt als auch Projektideen von #wirfürdiestadt aufgenommen werden. Einbindung der Fachverwaltung über die Digitalen Lots*innen Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 22 Die Digitalen Lots*innen sind Multiplikator*innen für den Themenbereich Digitalisierung in der Stadtverwaltung. Sie sind das Bindeglied zwischen den einzelnen thematischen Handlungsfeldern unserer Stadt und der gesamtstädtischen Sicht der Stabsstelle Digitalisierung auf die Digitale Stadt. Die Stabsstelle Digitalisierung koordiniert den regelmäßigen Austausch der Digitalen Lots*innen im Rahmen der sogenannten „Plattform Digitalstrategie“. Diese führt die Digitalen Lots*innen und Vertreter*innen der Quersc hnittsdienststellen unter Einbeziehung des städtischen IT -Sicherheitsbeauftragten, des städtischen Breitbandbeauftragten und des gesamtstädtischen Datenschutzbeauftragten zusammen. Dadurch werden eine dezernatsübergreifende Kommunikation und Vernetzung zu verschiedenen digitalen Themen und Projekten und eine größtmögliche Transparenz zu einzelnen digitalen Initiativen und Vorhaben geschaffen. Im Zuge dieser Vernetzung werden un:box cologne Projekte regelmäßig vorgestellt und Projektideen gesammelt. Nutzung des städtischen Fördermittelmanagements Mit der Verwaltungsreform #wirfürdiestadt wurde die Grundlage für ein stadtweit abgestimmtes Projektmanagement geschaffen. Ziel war es, aus Erfahrungen zu lernen und einheitliche Standards und Kompetenzen aufzubauen, um die Methoden im alltäglichen Arbeiten zu verankern. Daher wurde das Büro für Projektmanagement seit 2022 dauerhaft im Personal - und Verwaltungsmanagement verankert. Seine Aufgabe ist die methodische Beratung der Dezernate und Dienststellen in allen Fragen des Projektmanagements. Seither besteht das Projektmanagement bei der Stadt Köln aus 3 Komponenten: Dem Handbuch für Projektmanagement (stadtweite Standards und Arbeitshilfen) Dem IT-Werkzeug für Projektmanagement (cProject) Dem Aufbau von Projektmanagementkompetenz (Fortbildungsreihe für Projektmitarbeiter*innen) un:box cologne nutzt das Fördermittelmanagement, um potentielle Projekte beziehungsweise integrierte Maßnahmen fördertechnisch abzuwickeln und zu controllen. Verwaltung und Politik Verwaltung über den Verwaltungsvorstand und Politik über den Rat – sowie natürlich die weiteren Fachausschüsse – sind laufend über den Projektstand zu informieren. Hierdurch ist sichergestellt, dass Politik und Verwaltung jederzeit über Sachstände informiert sind und diese Ergebnisse in die Ihnen zugeordneten Betriebseinheiten weitergeben können. Die Steuerungsfunktion ist dabei besonders wichtig, um die Potentiale von un:box cologne im Hinblick auf Transformation, Innovation und Beschleunigung nachhaltig zu etablieren. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 23 Einbindung Verwaltungsvorstand Die Oberbürgermeisterin, die Stadtdirektorin, die Stadtkämmerin und die anderen Beigeordneten bilden gemeinsam den Verwaltungsvorstand. Dieser wirkt insbesondere bei den Grundsätzen der Organisation und der Verwaltungsführung, der Planung von Verwaltungsaufgaben mit besonderer Bedeutung, der Aufstellung des Haushaltsplans sowie den Grundsätzen der Personalführung und -verwaltung mit. In der Strategiephase A wurden die Arbeitsschritte und Interaktionsmomente in den jeweiligen Prozessphas en definiert um eine co- kreative Projekt - und integrierte Maßnahmenentwicklung zu ermöglichen und die Grundlage für das verwaltungsinterne Handeln zu konkretisieren. In der Umsetzungsphase B berichtet un:box cologne regelmäßig über potentielle Projekte beziehungsweise integrierte Maßnahmen und bittet im Zweifelsfall um Unterstützung der jeweils zuständigen Dezernent*innen. Einbindung der Politik Neben den vorgenannten Wirkweisen in die Verwaltung muss die Abstimmung mit der Politik hervorgehoben werden. Wenn un:box cologne als Veränderungsprozess begriffen wird, der eng mit den Stadtstrategien verwoben ist, gilt es , Politik und Verwaltungsspitze über die Gremien zu beteiligen. Dazu zählen neben dem Rat vor allem der Digitalisierungsausschuss und der Verwaltungsvorstand. Dabei ist der Digitalisierungsaus schuss für Grundsatzfragen der Digitalisierung beziehungsweise der digitalen Transformation und deren strategischer Ausrichtung, insbesondere bei Angelegenheiten der schulischen und außerschulischen Bildung , der Smart City, der Open Source Strategie, der digitalen Teilhabe, dem Datenschutz, der Datensicherheit und der Datenkommerzialisierung, der digitalen Diskriminierung, der digitalen Infrastruktur , insbesondere der Verkehrs - und Energieinfrastruktur, im Bereich des e-Sport, des eGovernment und des open Government zuständig. un:box cologne berichtet deshalb insbesondere im Digitalisierungsausschuss regelmäßig über potentielle Projekte beziehungsweise integrierte Maßnahmen. Einbindung des Stadtwerkekonzerns durch Verknüpfung mit dem Kooperationsprojekt “Digitale Zukunftsstadt” Um den Prozess auch innerhalb des Stadt werkekonzerns zu treiben, nehmen die beteiligten Partner*innen Methoden und Prozesse aus un:box cologne auf, um Ideen aus den gemeinsamen Häusern zu generieren und – soweit kein wirtschaftliches Interesse vorliegt – in den un:box cologne Prozess einzufügen. Damit folgt die „Digitale Zukunftsstadt“ den P hasen Collect und Filter aus dem un:box cologne Prozess. Zusätzlich wird die gemeinsam genutzte Datenplattform KUDOS das Ökosystem für un:box Projekte und integrierte Maßnahmen bilden. Einbindung vorhandener Netzwerkstrukturen #koelndigital: Highlight Veranstaltungen im Digitalisierungskontext: Die Stadt Köln beteiligt sich an einer Vielzahl von Netzwerken in den Bereichen Smart City und Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 24 Digitalisierung. Dazu gehören allen voran die lokalen Plattformen und Zusammenschlüsse SmartCity Cologne, der Digital Hub Cologne und der Austausch mit der Technischen Hochschule Köln sowie der Universität zu Köln. Überregional ist Köln unter anderem aktiv in der Open Knowledge Foundation, Mitglied des InsurLab Germany e.V. und des Knowledge Soci ety Forums der Organisation Eurocities, wo Strategien mit internationalen Partner*innen entwickelt werden. Außerdem pflegt Köln eine digitale Partnerschaft mit der Stadt Tel Aviv im Rahmen des Society for Scientific Advancement Netzwerks (SOSA-Netzwerk). In Bezug auf Kommunikationsstrategien zu den Themen Smart City und Digitalisierung setzt die Stadt Köln auf klassische Pressearbeit, Kampagnen, Websites und Social -Media-Kanäle (Facebook, Twitter, Instagram). Darüber hinaus präsentiert man die eigenen Akti vitäten auf Konferenzen und organisiert selbst Veranstaltungen wie Hausmessen, die SmartCity Cologne Konferenz oder Jugend- hackt-Events. Ergebnisse und Events werden im lokalen Intranet an die Kolleg*innen der Stadt weitergegeben und es wird zu einer offenen Diskussion aufgerufen. un:box cologne bietet einen weiteren Ansatz, die bisherigen digitalen Angebote und Projekte kontinuierlich weiterzuentwickeln und neue Impulse für die unterschiedlichen Handlungsfelder der Digitalen Stadt zu gewinnen. Die regelm äßigen großen Jahresveranstaltungen, wie zum Beispiel „KölnDigital“ leisten einen Beitrag dazu. Die erste Veranstaltung „KölnDigital“ richtete sich an die Kölner Bürger *innen. Verschiedene Bereiche der Stadtverwaltung zeigten in den Räumen der Zentralbibliothek, wie die digitale Technik heute schon im Sinne der Kölner Bürger*innen eingesetzt wird und wie jeder von diesen Angeboten, beispielsweise einem neuen Serviceportal für S tadtpolitik, profitieren kann. Gleichzeitig griff praxisnah ein Vortrags - und Workshop- Programm Probleme und Gefahren im Zusammenhang mit der fortschreitenden Digitalisierung auf. Die regelmäßig stattfindenden großen Veranstaltungen mitten im Herzen von Köln leisten ihren Beitrag zur Bewerbung und Verbreitung der un:box cologne Idee und der jährlichen Phase zum Ideenaufruf beziehungsweise der abschließenden Präsentation der Ergebnisse. Weitere jährlich stattfindende Konferenzen bieten ebenfalls die Möglichkeit, die Verwaltung in den Prozess einzubeziehen. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 25 4. ZIELBILDER UND MEHRWERTE VON UN:BOX COLOGNE Im Folgenden werden die fünf definierten Zielbilder von un:box cologne beschrieben, die daran anknüpfenden Mehrwerte benannt und diese den Erfolgskriterien von un:box cologne und den Zielen der strategischen Planungen für Köln zugeordnet. Die Zielbilder und Mehrwerte bilden auch die Grundlage für den im Anschluss erläuterten Kriterienkatalog. Transformationsprozesse brauchen klare Zielrichtungen, damit alle Zielgruppen und Beteiligten bereit sind, Veränderungen und Anstrengungen mitzutragen. I n dem un:box cologne Prozessansatz liegt daher der Fokus darauf, die angestrebte Wirkung von un:box cologne Maßnahmen nicht nur in Bezug auf die eigenen Erfolg skriterien, sondern gleichzeitig auch auf die strategischen Zielstellungen der Stadt Köln abzubilden. Gemeinsam mit ausgewählten Mitgliedern der Lo I-Partner*innen und der Fachverwaltung wurden fünf integrierte Zielbilder des un:box cologne Prozesses definiert und den entsprechenden Erfolgskriterien und Handlungsempfehlungen der integrierten Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+” zugeordnet. Die Zielbilder als auch die Zuordnung ist in Abbildung 4 dargestellt. Abbildung 4: Übersicht über Zielbilder von un:box cologne und ihren Bezug zu den Erfolgskriterien und den zehn Handlungsempfehlungen der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“. Creative Climate Cities, accilium 2022. Im nächsten Schritt wurden den Zielbildern Mehrwerte zugeordnet, um die Wirkungen des un:box cologne Prozesses zu definieren. Im Sinne der integrierten Stadtentwicklung wurden dabei die strategischen Planungswerke der Stadt Köln referenziert (siehe Kapitel 2.2) Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 26 4.1 Zielbild Digitales: “Game Changer” un:box cologne schafft Möglichkeiten zur Entwicklung digitaler Lösungen für die analogen Probleme der Kölner*innen. Das Zielbild Digitales bezieht sich auf die Handlungsempfehlung “Smarte Stadt” aus der Stadtstrategie und nimmt dabei die Weiterentwicklung digitaler Infrastrukturen und bestehender Digitalisierungsstrategien in Köln in den Blick. Tabelle 1: Mehrwerte und referenzierte Strategien des Zielbild Digitales Nr. Mehrwerte des Zielbild Digitales Referenzierte Strategie und Handlungsempfehlung/ Zielstellung 1.1 un:box cologne trägt mit smarten Lösungen zur Effizienz von Prozessen bei Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+”: Smarte Stadt – Weiterentwicklung digitaler Infrastrukturen Digitalstrategie: Infrastrukturausstattung verbessern, Digitale Stadtverwaltung Kulturentwicklungsplan: Köln nutzt die neuen Möglichkeiten 1.2 un:box cologne schafft Transparenz im Kontext von Daten und Entscheidungsprozessen Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+”: Smarte Stadt – Weiterentwicklung digitaler Infrastrukturen Digitalstrategie: Methodischer Einsatz digitaler Medien zur Wissensvermittlung, Transparente Stadtverwaltung 1.3 un:box cologne fördert aktuelle, freie sowie einfach zugängliche Datenplattformen (Nutzen und generieren von Daten) Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+”: Smarte Stadt – Weiterentwicklung digitaler Infrastrukturen Digitalstrategie: Digitales Rahmenwerk Digitale Services schaffen 4.2 Zielbild Teilhabe: “Selbst ist die/der Kölner*in” un:box cologne ermöglicht es Kölner*innen, ihre Stadt mit zu gestalten und an Prozessen der Stadt teilzuhaben. Die sich daraus ergebenden Mehrwerte und zu erwartenden Wirkungen zahlen auf verschiedene Handlungsempfehlungen der Stadtstrategie sowie auf die Zielsetzungen der Digitalstrategie ein. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 27 Tabelle 2: Mehrwerte und referenzierte Strategien des Zielbild Teilhabe Nr. Mehrwerte des Zielbild Teilhabe Referenzierte Strategie und Handlungsempfehlung/ Zielstellung 2.1 un:box cologne ermöglicht unterschiedlichen Zielgruppen bottom-up Teilhabe und schafft kreative Formate und Lösungen Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+”: StadtLeben – Förderung von Teilhabe, Chancengleichheit und Solidarität Digitalstrategie: Klare Ziele und abgegrenzter Gestaltungsspielraum 2.2 un:box cologne ermöglicht ein agiles kooperatives Projekt- management & digitale Projektentwicklung Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+”: Smarte Stadt – Weiterentwicklung digitaler Infrastrukturen Digitalstrategie: Respektvolle und faire Zusammenarbeit & Verlässliche und Verbindliche Auseinandersetzung mit Ergebnissen 2.3 un:box cologne fördert den Kontakt zu Multiplikator*innen und Projektumsetzer*innen (Fachöffentlichkeit) Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+”: Vorfahrt Bildung – Förderung von Bildung als Schlüssel für Chancengleichheit, Zusammenhalt, Umwelt und Klimaschutz sowie Teilhabe Digitalstrategie: Andauerndes Lernen und inhaltliche Weiterentwicklung 4.3 Zielbild Nachhaltigkeit: “Utopia: Zukunft ist jetzt” un:box cologne s chafft optimale und sich stetig verbessernde Lebensbedingungen für gegenwärtige und künftige Generationen Die sich daraus ergebenden Mehrwerte und zu erwartenden Wirkungen beziehen sich neben den Handlungsempfehlungen der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ auf die Zielsetzungen von Smart Cit y Cologne und inkludieren die Teile des Kulturentwicklungsplans, die sich mit der Anpassung von Lebensbedingung en beschäftigen. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 28 Tabelle 3: Mehrwerte und referenzierte Strategien des Zielbild Nachhaltigkeit Nr. Mehrwerte des Zielbild Nachhaltigkeit Referenzierte Strategie und Handlungsempfehlung/ Zielstellung 3.1 un:box cologne ermöglicht mehr Gemeinschaft und Zusammenhalt in den Stadtvierteln und im digitalen Raum Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+”: RegioCoop –Stärkung des Zusammenhalts in der Region StadtLeben – Förderung von Teilhabe, Chancengleichheit und Solidarität Kulturentwicklungsplan: Köln schafft Platz für Kunst und Kultur 3.2 un:box cologne trägt zur Einsparung von Ressourcen durch weniger Verbrauch bei. Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+”: Handlungsempfehlung Smarte Stadt: Weiterentwicklung digitaler Infrastrukturen Klimagerecht Leben SmartCity Cologne: Smarte Technologien (SmartMeter, E-Mobilität uvm.) 3.3 un:box cologne trägt zur Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks (Klimaneutralität) der Stadt Köln bei Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+”: Kölner Mischung – stadt-, sozial- und klimagerechte Verdichtung bestehender Quartiere; Innere Werte – Flächenverbrauch reduzieren indem bestehende Potentiale genutzt werden; Verkehrswende – konsequente Verkehrswende; Klimagerecht Leben – Klima schützen und an die Folgen des Klimawandels anpassen SmartCity Cologne: Ausbau Erneuerbarer Energien und Steigerung der - Effizienz, CO2-Reduktion 4.4 Zielbild Transformation: “Ich sehe was, was du nicht siehst” un:box cologne deckt (städtebauliche) Belange auf und unterstützt durch verstärkte Innovation und kontinuierliche Optimierung Lösungen und Akteur*innen. Die Mehrwerte dieses Zielbilds wurden aus den Erfolgskriterien des un:box cologne Projektes heraus entwickelt und spiegeln die Leitideen eines transformativen Prozesses wider. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 29 Tabelle 4: Mehrwerte und referenzierte Kriterien des Zielbild Transformation Nr. Mehrwerte des Zielbild Transformation Referenziertes Erfolgskriterium 4.1 un:box cologne verstärkt Innovationen auf verschiedenen Ebenen Experimentierräume für die Umsetzung innovativer Ideen zu schaffen 4.2 un:box cologne bietet Verlässlichkeit und Sicherheit für aktive Akteur*innen die Digitale Akzeptanz und Kompetenz der Stadtgesellschaft zu erhöhen 4.3 un:box cologne ermöglicht Wissenstransfer & Bildung als Grundlage von Transformationsprozessen kontinuierliches Lernen zu ermöglichen 4.5 Zielbild Raum: “Platz da” un:box cologne erweitert den erlebbaren Raum und erhöht die Lebensqualität für Kölner*innen. Die Mehrwerte des Themenschwerpunkts Raum zahlen auf alle zehn Handlungsempfehlungen der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ und besonders auf die Ansätze der räumlichen Entwicklung ein, welche in der Stadtstrategie entwickelt wurden (Stadt Köln, 2020: 174-189). Auf diese Weise soll die Nutzung von Digitalisierung als gestaltendes Element und als Lösungsansatz für räumliche Herausforderungen aufgegriffen werden. Das Zielbild mit dem Fokus auf räumliche Wirkungsweise ist ein Querschnittszielbild und die Mehrwerte, die durch dieses Zielbild erfahrbar sein sollen, stehen im direkten Bezug zu den anderen vier vorab erläuterten Zielbildern. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 30 Tabelle 5: Mehrwerte und referenzierte Stadtstrategie des Zielbild Raum Nr. Mehrwerte des Zielbild Raum Referenzen “Ansätze der räumlichen Entwicklung” aus der Stadtstrategie 5.1 un:box cologne digitalisiert den erlebbaren Raum, schafft Räume, macht Ideen sichtbar Realisierung von angemessenen Dichten, Nutzungs- und Typologie-Mischungen 5.2 un:box cologne fördert die Vernetzung urbaner, suburbaner und regionaler Dynamiken im raumplanerischen oder im kommunikativen Sinn Verbesserung des Mikroklimas Zusammendenken von Freiraum und Siedlungsrändern Komplettierung der grünen Strukturen Ausformulierung des rechtsrheinischen Entwicklungskorridors Stärkung des Rheinraums Ausbau des Umweltverbunds und Reduzierung des MIV Stärkung des schienengebundenen Nahverkehrsnetzes als Voraussetzung für die Stadtentwicklung Umgestaltung der Stadtachsen und Anbindung aller Stadtteile 5.3 un:box cologne macht Räume dauerhaft oder temporär anders nutzbar und damit lebenswerter, klimagerechter oder zugänglicher. Stärkung der produktiven Stadt Qualifizierung und Nachverdichtung der Industriestandorte 4.6 Der Kriterienkatalog Durch die bewusste Verknüpfung der Zielbilder mit den Erfolgskriterien und den Zielstellungen der strategischen Planungen Kölns bilden die Zielbilder im weiteren Prozess den Rahmen für die Auswahl von Projektideen. Hierfür wurde auf dieser Basis ein Kriterienkatalog entwickelt, der im un:box cologne Prozess zur Sammlung von Ideen, Konkretisierung der Ideen zu Projekten sowie zur anschließenden Qualifizierung der Projekte zu Maßnahmen herangezogen wird (siehe Anlage 6). Der Kriterienkatalog ist eine Synthese aus den Erfolgskriterien für den un:box cologne Prozess, den oben dargestellten Zielbildern und ihren Mehrwerten, sowie zusätzlich der Förderrichtlinie der Stadt Köln und den Kriterien für die Modellprojekte Smart Cities made in Germany des Bundes. Der Kriterienkatalog wurde im Rahmen der Strategiephase von der Stabsstelle Digitalisierung entwickelt und durch die Stabsstelle für strategische Stadtentwicklung reflektiert. Die Ausarbeitung und erste prototypische Anwendung dieses Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 31 Kriterienkatalogs erfolgte bereits in der Strategiephase in co- kreativen Formaten mit Ideengeber*innen. Anpassungen des Kriterienkatalogs sind im Laufe der Umsetzungsphase B des Modellprojektes Smart Cities made in Germany un:box cologne zu erwarten und werden auch beabsichtigt , um eine nachhaltige Anwendbarkeit zu erzielen. Die Basis für die im nächsten Kapitel näher beschriebenen Instrumente der Prozessbegleitung und die Grundlage für die Feststellung der Förderfähigkeit von Projekten bildet der Kriterienkatalog . Die konkrete Abwicklung und die inhaltliche Ausgestaltung sollen dabei gemäß den Förderrichtlinien der Stadt Köln über ein eigens hierfür zu erstellendes Förderprogramm erfolgen. Gefördert werden hierbei nur Ideen, die nicht der Selbstverwaltung der Kommune di enen, sondern bei denen es sich um freiwillige kommunale Aufgaben handelt. Der Kriterienkatalog wird mit der Evaluation der einzelnen Prozessphasen, die im folgenden Kapitel ausführlich beschrieben werden, kontinuierlich konkretisiert und fortgeschrieben. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 32 5. UN:BOX COLOGNE: DER PROZESS In den folgenden Kapiteln wird der in der Strategiephase erarbeitet e un:box cologne Prozess erläutert. Dazu werden zunächst die benötigten Elemente für die Durchführung und Begleitung betrachtet , bevor anschließend die vier einzelnen Prozessphasen, die den Gesamtprozess aufspannen, erläutert werden. Grundlegend ist der un:box cologne Prozess als Zyklus angelegt , der sich jährlich wiederholen und unter ein festgelegtes Jahresthema gestellt werden soll. Er besteht aus vier aufeinanderfolgenden Phasen, die darauf abzielen, vielfältige und unterschiedlichste Projektideen aus der Stadtgesellschaft und der Verwaltung heraus zu entwickeln, zu begleiten und bis hin zu integrierten M aßnahmen zu qualifizieren. Am Ende eines jeden Prozesszyklus sollen erste Prototypen der qualifizierten Maßnahmen realisiert worden sein. Die Geschäftsstelle un:box cologne, die im nachfolgenden Kapitel näher beschrieben wird, begleitet den gesamten Prozess und ist für die Umsetzung auf operativer Ebene verantwortlich. Die Phasen des un:box cologne Prozesses wurden wie folgt definiert und sind zusätzlich in Abbildung 5 dargestellt: Phase 1 - Collect: Sammlung von Projektideen (Phase 1) Phase 2 - Filter: Konkretisierung von Projekten (Phase 2) Phase 3 - Qualify: Qualifizierung von Maßnahmen (Phase 3) Phase 4 - Implement: Umsetzung von Maßnahmen (Phase 4) Abbildung 5: un:box cologne Prozessphasen. Creative Climate Cities, 2022 Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 33 Vor Beginn des jeweiligen Jahreszyklus wird ein widmendes Jahresthema festgelegt, welches eine Priorisierung von Ideen und Maßnahmen ermöglicht . Zusätzlich zu den unter Kapitel 4 benannten und den Zielbildern zugeordneten allgemein gültigen Mehrwerten werden dann mit Bezug auf das Jahresthema weitere konkretere Mehrwerte definiert. Diese Mehrwerte werden mit den relevanten und betroffenen Fachämtern der Stadt Köln abgestimmt. 5.1 Elemente des un:box cologne Prozesses In den folgenden Kapiteln werden die benötigten Elemente zur Begleitung und Steuerung des un:box cologne Prozesses beschrieben. Diese Elemente unterteilen sich in die Organe zur Steuerung und Ausgestaltung des Prozesses und in die Instrumente, die benötigt werden für die Durchführung. 5.1.1 Organe zur Begleitung und Steuerung des un:box cologne Prozesses Für die Begleitung und die Steuerung des un:box cologne Prozesses wurden während der Strategiephase zwei zentrale Organe konzipiert und in Teilen schon etabliert. Die Spurgruppe ist das Organ für die Prozessbegleitung, während der Lenkungsausschuss vornehmlich für die Steuerung verantwortlich ist. Das Zusammenwirken dieser beiden Organe und der Einfluss auf den un:box cologne Prozess ist schematisch in Ab bildung 6 dargestellt. Beide Organe werden im Folgenden genauer erläutert. Abbildung 6: Schematisches Zusammenwirken der Spurgruppe und des Lenkungsausschusses. accilium, 2022. Spurgruppe Die Spurgruppe ist ein Netzwerk aus den unter Kapitel 3.2 genannten Dialog- Zielgruppen und bündelt somit für den Projekterfolg grundlegende Erfahrungen und Kompetenzen. Sie berät die Geschäftsstelle un:box cologne und unterstützt die Projektideengeber*innen etwa durch Vernetzung oder direkte Kooperation. Sie hat keine Entscheidungsbefugnis. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 34 Die Spurgruppe steht allen Akteur*innen, die d en Prozess un:box cologne unterstützen möchten, offen. Die Mitgliedschaft ist freiwillig und kann jederzeit beendet werden. Es können im Prozessverlauf neue Mitglieder hinzukommen. Dadurch bedingt ist die Spurgruppe ein lebendiges Gremium . Ihre Kernkompetenz ist die Beratung an kritischen Wegpunkten: Die Ideengeber*innen beratend und aktiv unterstützen (insbesondere Multiplikator*innenfunktion) Die Arbeit der Projektverantwortlichen im Zusammenwirken mit der Geschäftsstelle un:box cologne beraten und begleiten Die Evaluation der Prozessphasen reflektieren und unterstützen Empfehlungen an den Lenkungsausschuss hinsichtlich Prozessgestaltung und Prozessoptimierung (etwa Dialogprozess und Jahresthema) und Projektauswahl abgeben Ein Rankingraster zur Bewertung des Mehrwerts der Projektideen für Köln entwickeln und dieses dem Lenkungsausschuss zur Verabschiedung empfehlen Projektideen für eine Schnellspur vorschlagen: Die Schnellspur ermöglicht es, Projektideen mit besonders hoher A ktualität und hohem Mehrwert für Köln sofort mit einem begrenzten Budget zu fördern; dies bedeutet, dass nur durch sofortige Förderung das Projekt sinnvoll im Rahmen von un:box cologne umgesetzt werden kann Die Spurgruppe tagt regulär viermal im Jahr, jeweils einmal je Projektzyklus. Die Sitzungen werden durch die Geschäftsstelle un:box cologne vor- und nachbereitet. Lenkungsausschuss Der Lenkungsausschuss hat das Mandat, Entscheidungen für un:box cologne zu treffen. Im Sinne der Ausgewogenheit der Entscheidungen wird das Gremium paritätisch mit Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft besetzt sein. Es empfiehlt sich, den Lenkungsausschuss im ersten Umsetzungsjahr nicht zu groß, sondern mit maximal drei Vertreter*innen je Gruppe zu besetzen. Zusätzlich können je Gruppe bis zu maximal zwei Stellvertreter*innen benannt werden, die im Falle der Abwesenheit der originären Mitglieder*innen an den Sitzungen teilnehmen. Für das erste Umsetzungsjahr werden dazu vorgeschlagen: Verwaltung: Stadtdirektor*in; Fachdezernent*in für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Digitalisierung und Regionales, Fachdezernent*in für das jeweilige Jahresthema Stadtgesellschaft: Expert*innen für das Jahresthema aus der Spurgruppe Von der Kommunalpolitik entsandte Mitglieder*innen (aus dem Gremium Digitalisierungsausschuss der Stadt Köln) Der Lenkungsausschuss entscheidet je Prozesszyklus über das Jahresthema, die Prozessanpassungen, das Gesamtbudget für die Schnellspur, die Priorisierung und die grundsätzliche Förderfähigkeit der Projekte sowie über die maximale Höhe des Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 35 Projektbudgets und die maximale Förderhöhe je Projekt. Zu seinen weiteren Aufgaben gehören: den Auftrag an die Projektleitung un:box cologne zur Verteilung des Projektbudgets auf die einzelnen Projekte und daraus resultierenden integrierten Maßnahmen zu erteilen die Unterstützung innerhalb der Verwaltung sicherzustellen (ggf. bezogen auf Jahresthema) als Kontaktpunkt und Vermittlung in die Politik und den Verwaltungsvorstand zu wirken Der Lenkungsausschuss tagt regulär zweimal jährlich im un:box cologne Prozess: Ende Phase 2: Entscheidung über Förderfähigkeit und Priorisierung der konkretisierten Projektideen Mitte/ Ende Phase 4: Entscheidung über das neue Jahresthema, Verabschiedung von Prozessanpassungen und Freigabe Budget für die Schnellspur 5.1.2 Instrumente zur Begleitung des un:box cologne Prozesses Da un:box cologne einen innovativen offenen Prozessansatz verfolgt, spielen die Instrumentarien zur Begleitung des Prozesses eine wesentliche Rolle in der Erreichung der Erfolgskriterien und der Zielbilder von un:box cologne. Für d ie transparente Teilhabe und den kollaborativen Umgang mit den in Kapitel 3.2 beschriebenen Dialog-Zielgruppen werden zwei unterschiedliche Kategorien an Instrumenten benötigt. Zum einen sind Partizipations- und Teilhabei nstrumente erforderlich (hier zusammengefasst unter dem Titel Dialoginstrumente). Diese gewährleisten mittels eines systemischen Ansatzes, dass sich die Stadtgesellschaft in den Prozess einbringen und diesen mitgestalten kann (bottom -up). Hierfür stellt der Dialogbaukasten eine Systematisierung der Dialoginstrumente für die Phasen im un:box cologne Prozess dar (siehe Anlage 7). Die Dialoginstrumente sind nachfolgend in den einzelnen Phasen des un:box cologne Prozesses beschrieben und sollen diesen sinnvoll ergänzen und unterstützen. Zum anderen sind die Ideengeber*innen im weiteren Prozessverlauf auf Instrumente angewiesen, die eine agile Steuerung und kollaborative Erarbeitung, Integration und Umsetzung der Maßnahmen ermöglichen (hier zusammengefasst als Instrumente der Prozessbegleitung). Basierend auf dem Kriterienkatalog wurden zwei Instrumente der Prozessbegleitung entwickelt: der Projektsteckbrief (Phase 1 und 2) der Maßnahmensteckbrief (Phase 3 und 4) Die Struktur der Steckbriefe wurde dabei so angelegt, dass sie die Anforderungen an die Abbildung auf einer Projektplattform vorgibt. Die Steckbriefe bilden so die Grundlage für eine Systematisierung der Projekte auf einer Projektplattform. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 36 Perspektivisch können über die Projektplattform die von den Projekten bereitgestellten Datensätze verglichen und auf Potentiale z um Beispiel auf Synergien hin untersucht werden. Eine Übersetzung in eine Online- Maske oder Webapplikation im Rahmen eines Ideenaufrufes in Phase 1 des un:box cologne Prozesses ist somit im Design mit angelegt. Der Projektsteckbrief Der Projektsteckbrief greift die Kriterien aus dem Kriterienkatalog aus den Phasen Collect und Filter gebündelt auf. Er unterstützt die Ideengeber*innen dabei, ihre Ideen unter Berücksichtigung aller Kriterien aus dem Kriterienkatalog für die ersten beiden Phasen des un:box cologne Prozesses darzustellen und zu konkretisieren. Der Projektsteckbrief ordnet die Projektidee in die stadtentwicklungspolitischen Zielsetzungen ein, berücksichtigt die Förderkriterien des Modellprogramms Smart Cities made in Germany und gibt eine Einschätzung in Bezug auf die Umsetzbarkeit eines Projektes. Er ist somit das Instrument für die Bewertung des Projektes durch die Geschäftsstelle un:box cologne und deren Empfehlung für die Entscheidung im Lenkungsausschuss über die Förderfähigkeit eines Projektes im Rahmen von un:box cologne. (siehe Anlage 8) Der Maßnahmensteckbrief Eine integrierte Maßnahme besteht aus dem Zusammenschluss mehrerer Projektideen, die sich bei näherer Betrachtung synergetisch ergänzen oder in einem synergetischen Zusammenhang im Rahmen der Umsetzung und Betreibung des Projektes stehen. Eine Analyse der Projekte hinsichtlich ihrer Synergiepotentiale bildet die Grundlage, um Projekte zu integrierten Maßnahmen zu clustern und i m Maßnahmensteckbrief festzuhalten. Der Maßnahmensteckbrief dient hierbei der Abstimmung einzelner Projektsteckbriefe für die Zusammenführung zu einer integrierten Maßnahme. Zudem dient er als Grundlage, um den Reifegrad einer Maßnahme bewerten zu können. Eingesetzt wird dieser zur Dokumentation ab der dritten Phase des un:box cologne Prozesses. Er enthält alle wichtigen Informationen zur Umsetzung der integrierten Maßnahme, unter anderem eine Meilenstein-, Kosten- und Monitoringplanung. Die Informationen aus dem Maßnahmensteckbrief bilden die Grundlage für die Prüfung der integrierten Maßnahmen durch die Koordinations - und Transferstelle Modellprojekte Smart Cities (KTS ) und für die anschließende Feststellung der Förderfähigkeit durch das Ministerium. Zu diesem Zweck wurden die Fragestellungen des Maßnahmensteckbriefs der Kreditanstalt für Wiede raufbau (KfW) beziehungsweise des BMWSB als ergänzende Inhaltsabfragen in den Maßnahmensteckbrief für un:box cologne mit aufgenommen (Anlage 9). Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 37 5.2 Die un:box cologne Prozessphasen In diesem Kapitel werden die vier Prozessphasen detailliert beschrieben. Wie in Abbildung 7 dargestellt dienen diese der Sammlung, der Konkretisierung, der Qualifizierung und der abschließenden Umsetzung von Ideen. Mithilfe der im vorigen Kapitel vorgestellten Organe und Instrumente soll en über den Verl auf der Phasen gezielt Ideen zu integrierten Maßnahmen weiterentwickelt und als Prototyp umgesetzt werden. Abbildung 7: Überblick über die un:box cologne Prozessphasen mit zugehörigen Organen und Instrumenten. Creative Climate Cities, 2022. 5.2.1 Phase 1: COLLECT – Sammlung von Projektideen Die erste Phase dient dem Sammeln von Ideen, die mit Hilfe der Zielbilder von un:box cologne und des Jahresthemas zusammengetragen werden. Ziel ist es, diese Phase in den ersten zwei Monaten abzuschließen. Die eingebrachten Projektideen können konventionell wie unkonventionell sein, solange diese schnell realisierbar, von hohem Nutzen für ein besseres Leben in Köln sind und nicht der Selbstverwaltung der Kommune dienen. Zudem aktiviert die Geschäftsstelle un:box cologne bestehende kommunale Services und Infrastrukturen für die Ideensammlung und richtet so die Schnittstellen zur Verwaltung ein beziehungsweise identifiziert Ansprechpartner*innen für potentielle Projekte in der Verwaltung. Noch vor Beginn der Phase 1 wird das Jahresthema nach Entscheidung durch den Lenkungsausschuss in die Verwaltung und die Stadtgesellschaft gegeben (Werbung zur Beteiligung). Ein dem Jahresthema und den Zielbildern gewidmetes Auftaktforum Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 38 informiert alle Akteursgruppen über den Start des un:box cologne Prozesszyklus und den gesamten un:box cologne Prozess. In diesem Format werden das Jahresthema beworben, die Ideensammlung gestartet und die Beteiligungsmöglichkeiten aufgezeigt. Anschließend wird die breite Öffentlichkeit mittels Online-Ideensammlung, inklusive einer nicht abschließend repräsentativen Priorisierung , Vor-Ort-Dialogen und Veranstaltungen mit Gamification Ansatz dazu mobilisiert, ihre Ideen in den un:box cologne Prozess einzubringen. Zum Abschluss der Phase liegt ein Ideenpool für eine erste Projektideen-Datenbank vor. Die Organisation von Meet-Ups mit und zwischen Ideengeber*innen trägt dazu bei, Ideengeber*innen bereits in der Phase der Ideensammlung miteinander zu vernetzen und weitere für den un:box cologne Prozess zu gewinnen. Auf Basis des Kriterienkataloges werden die eingereichten Ideen durc h die Geschäftsstelle un:box cologne mit dem Jahresthema und den Zielbildern von un:box cologne abgeglichen und auf ihre Relevanz hin bewertet (siehe Kapitel 4.6 ). Der Projektsteckbrief wird als Instrument eingesetzt, um die Ideen zu strukturieren. In der ersten Phase des un:box cologne Prozesses werden folgende Kriterien zur Ideensammlung angewandt: Passt die Idee zum diesjährigen Jahresthema? Orientiert sich die Idee an den Zielbildern von un:box cologne? Zum Abschluss der Phase 1 werden folgende Meilensteine erreicht: Ausgefüllter erster Abschnitt des Projektsteckbriefs Ideenpool: Eine Auswahl dem Jahresthema und den Zielbildern von un:box cologne entsprechender Ideen Erste Netzwerke zwischen Ideengeber*innen Evaluation der Phase Collect mit der Spurgruppe und dementsprechend ein erstes Lastenheft, um die Bedarfe für die Ideensammlung im folgenden Jahr besser definieren zu können Erkenntnisse über den Anpassungsbedarf der Instrumente für die Ideensammlung im Folgejahr 5.2.2 Phase 2: FILTER – Konkretisierung von Projekten Die zweite Phase dient der gemeinsamen Konkretisierung von Ideen im Austausch zwischen Ideengeber*innen und der Spurgruppe und der Entscheidung über die förderfähigen Projekte durch den Lenkungsausschuss. Die Phase soll ebenso innerhalb von zwei Monaten umgesetzt sein. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 39 Nach Abschluss der ersten Phase haben die Ideengeber*innen aller Projekte, die die Kriterien der ersten Phase von un:box cologne erfüllen, die Möglichkeit, ihre Ideen zu konkretisieren. Hierzu werden Ihnen verschiedene Dialogformate angeboten, beginnend mit einem Barcamp. Auf diese Weise werden Projektteams aus Ideengeber*innen und Expert*innen der Spurgruppe gebildet, die ein gemeinsames Interesse haben, die Projekte mit Wissen und Netzwerken zu bereichern. So können Projektverantwortlichkeiten definiert und verbindlich Projektumsetzer*innen benannt werden. Aufbauend auf diesem Filter-Barcamp werden die Projektteams zu Meet - Ups mit Expert*innen und anderen Ideengeber*innen geladen, um sich zu vernetzen, voneinander zu lernen und sich zu unterstützen. Die Ergebnisse dieser Formate werden im Projektsteckbrief festgehalten. Zum Abschluss der Phase wird mithilfe des Kriterienkataloges eine Auswahl durch die Geschäftsstelle un:box cologne getroffen. Auf dieser Basis erfolgt eine Empfehlung zur Rangfolge der Projektideen durch die Spurgruppe. In der zweiten Phase finden Kriterien mit Bezug zur gesamtstädtischen Ebene, zu den MPSC-Förderkriterien, der Förderrichtlinie der Stadt Köln und des Projektmanagements Anwendung und wurden in den zweiten Abschnitt des Projektsteckbriefs übersetzt. So dienen die Kriterien sowohl als Hilfsmittel während der Konkretisierung der Ideen zum Projekt als auch als Bewertungsgrundlage für die Auswahl von Projekten, die gefördert und zu integrierten Maßnahmen weiterentwickelt werden können. Auf diese Weise bieten sie transparente Kriterien für die Verleihung eines “un:box cologne Siegels”, das förderwürdige Projekte mit Abschluss der Phase 2 auszeichnet. Am Ende dieser Phas e ist ein Projektpool förderfähiger Projekte entstanden. Der Lenkungsausschuss trifft die Entscheidung zum Projektpool und sortiert die Projekte dort in vier Kategorien für die anschließenden Phasen: A. Finanziell förderfähig im Rahmen von un:box cologne als Projekt mit Potential zur Zusammenführung als integrierte Maßnahme: Alle Kriterien (inklusive MPSC-Förderkriterien) der Phase 2 müssen erfüllt sein, dann ist ein Übergang zu Phase 3 gegeben. B. Finanziell förderfähig im Rahmen von un:box cologne als kommunaler Service oder Infrastruktur (integrierte Maßnahme): Wenn alle Kriterien (inkl usive MPSC-Förderkriterien) der Phase 2 erfüllt sind und das Projekt inhaltlich den Anforderungen an einen kommunalen Service oder eine Infrastruktur in den Bereichen Kommunikation, Daten, Räume oder in einem anderen Bereich entspricht, ist eine Förderung als kommunaler Service oder Infrastruktur im folgenden Jahr möglich. Daher wird das Projekt erst in der Phase 4 des respektiven Jahres gefördert und anschließend im kommenden Jahr als Infrastruktur oder kommunaler Service erprobt. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 40 C. “Schnellspur”: Finanziell förderfähig im Rahmen von un:box cologne: Alle Kriterien (inklusive MPSC-Förderkriterien) der Phase 2 müssen erfüllt sein. Dann wird den Projektideen, die einen hohen Mehrwert und Aktualität besitzen, ein vorgezogener Start der Maßnahmenumsetzung mit vorab durch den Lenkungsausschuss festgelegtem Budget ermöglicht , da nur durch die sofortige Förderung das Projekt sinnvoll im Rahmen von un :box cologne umgesetzt werden kann. D. Nicht finanziell förderfähig im Rahmen von un:box cologne: Wenn alle Kriterien der Phase 2, mit Ausnahme der MPSC - Förderkriterien, erfüllt sind, ist im Rahmen von un:box cologne eine Unterstützung durch kommunale Services und Infrastrukturen in den Bereichen Kommunikation, Daten und Räume möglich. Projekte, die i n den Projektpool aufgenommen werden, erhalten ein un:box cologne Siegel. Das Siegel kann für die Darstellung des Projektes in der Öffentlichkeit eingesetzt werden. Außerdem unterstützt es die Projektverantwortlichen dabei, in der dritten Phase verlässliche Maßnahmenumsetzungspartner*innen zu finden. Zum Abschluss der Phase 2 werden folgende Meilensteine erreicht: Vollständig ausgefüllter Projektsteckbrief Entscheidung durch den Lenkungsausschuss über die Förderung der Projekte un:box cologne Siegel für oben genannte Projekte Evaluation der Phase 2 mit der Spurgruppe, um Infrastrukturen und kommunale Services für die Konkretisierung im folgenden Jahr weiter zu entwickeln und Erkenntnisse über Anpassungsbedarfe der Instrumente für das Folgejahr zu definieren. 5.2.3 Phase 3: QUALIFY – Qualifizierung von Maßnahmen Die dritte Phase dient der gemeinsamen Qualifizierung von Projekten zu integrierten Maßnahmen im Austausch zwischen Ideengeber*innen und der Spurgruppe. Nach Abschluss der zweiten Phase werden die Projektverantwortlichen eingeladen, innerhalb von rund zwei Monaten die Qualifizierung ihrer Ideen zu integrierten Maßnahmen vorzunehmen. Dazu werden Ihnen verschiedene Dialogformate angeboten. Die in der Phase 2 auf Basis der Entscheidung des Lenkungsausschusses in vier Kategorien eingeteilten Projekte werden in dieser Phase wie folgt zu integrierten Maßnahmen qualifiziert und weiterentwickelt: A. Finanziell förderfähig im Rahmen von un:box cologne als Projekt mit Potential zur Zusammenführung als integrierte Maßnahme: Bei Projektideen, die aufgrund besonderer Modellhaftigkeit oder Skalierbarkeit gefördert werden können, dient die Phase der Maßnahmenqualifizierung dem Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 41 Bilden integrierter Maßnahmen auf Basis von Ressourcen und Bedarfen in den Bereichen Kommunikation, Räume oder Daten. B. Finanziell förderfähig im Rahmen von un:box cologne als kommunaler Service oder Infrastruktur (integrierte Maßnahme): Bei Projektideen, die als kommunaler Service oder Infrastruktur im folgenden Jahr entwickelt werden, dient diese Phase der Definition des Projektes als integrierte Maßnahme sowohl im Kontext der bestehenden Infrastrukturen und kommunalen Services als auch der aktuellen Trends. C. “Schnellspur”: Finanziell förderfähig im Rahmen von un:box cologne: Bei Projektideen, die auf der Schnellspur entwickelt werden, wird diese Phase übersprungen. D. Nicht finanziell förderfähig im Rahmen von un:box cologne: Für den Fall, dass es sich um ein Projekt handelt, das keine finanzielle Förderung durch un:box cologne erhält, hilft die Geschäftsstelle un:box cologne mit Unterstützung durch die Spurgruppe bei der Suche nach geeigneten Angeboten und Infrastrukturen zur Unterstützung der Projektidee oder einem alternativen Förderprogramm. Für alle Projektkategorien im Projektpool sollen im Austausch zwischen den Projektverantwortlichen untereinander und mit der Spurgruppe inhaltliche Synergien auf Basis der Ressourcen und Bedarfe in den Bereichen Kommunikation, Daten und Räume aufgedeckt werden. Hierbei sind vor allem Synergien durch die Bereitstellung und Nutzung von Datensätzen anderer Projekte zu untersuchen (Mash-Up-Potential), aber auch Messwerte und –weisen für das Monitoring der integrierten Maßnahmen und der darin enthaltenen Projekte aus den Zielbildern und Mehrwerten von un:box cologne abzuleiten. Zu diesem Zweck wird den Projektverantwortlichen angeboten, sich in Workshops und Meet-Ups mit Expert*innen auszutauschen. Hier können sie sich Kompetenzen und Wissen zur Qualifizierung der Projekte, z um Beispiel in Bezug auf rechtliche Belange, aneignen. Außerdem bietet das Qualify -Barcamp Projektverantwortlichen die Möglichkeit, sich in co- kreativen Dialogformaten zu vernetzen. Das Meet-Up Format wird zur kontinuierlichen Vernetzung fortgesetzt. Eine gemeinsame Analyse von Synergiepotentialen bildet die Grundlage, um die Projekte durch die Geschäftsstelle un:box cologne im Austausch mit den Projektverantwortlichen zu integrierten Maßnahmen zu clustern und in einem Maßnahmensteckbrief festzuhalten. Wie im Kapitel 5.1.2 beschrieben, dient dieser anschließend dem Maßnahmen- und Projektmanagement. Zum Abschluss der Phase werden die Maßnahmen durch die Geschäftsstelle un:box cologne final anhand der Kriterien zur Maßnahmenqualifizierung im Kriterienkatalog geprüft und bewertet. Anschließend werden die integrierten Maßnahmen in Form der Maßnahmensteckbriefe der KTS , der KfW und dem BMWSB zur Prüfung und Genehmigung vorgelegt. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 42 In der dritten Phase dienen die Kriterien als Hilfsmittel während der Qualifizierung zur integrierten Maßnahme. Zudem werden folgende Meilensteine erreicht: Maßnahmensteckbrief inklusive Aufstellung zur Managementstruktur Definition der Unterstützungsbedarfe für alle Maßnahmen (kommunale Services und Infrastrukturen für die Umsetzung) geprüfte integrierte Maßnahmenbeschreibungen durch die KTS, die KfW und das BMWSB Evaluation der Phase 3 mit der Spurgruppe, um Erkenntnisse über Anpassungsbedarfe für die Qualifizierung im Folgejahr zu definieren. 5.2.4 Phase 4: IMPLEMENT – Umsetzung von Maßnahmen Die vierte Phase dient der Umsetzung von Projekten bis hin zum Prototyp in Form von integrierten Maßnahmen. Ziel ist es, dass die Umsetzung von Prototypen in einem Zeitraum zwischen sechs und neun Monaten gelingt. Während der Implementierungsphase des un:box cologne Prozesses werden Design Thinking- und Prototyping-Formate zur kollaborativen Entwicklung von Prototypen angeboten und eingesetzt. Diese Formate können auch im Rahmen der kontinuierlich stattfindenden Meet-Ups durchgeführt werden. Eine Abschlussveranstaltung bietet den Projektverantwortlichen die Gelegenheit zur öffentlichen Präsentation und Vernetzung mit anderen Projektverantwortlichen und weiteren möglichen Unterstützer*innen. Hierbei kommt es auch zur Prüfung von Verstetigungspotentialen, zum Beispiel als kommunale Services oder Infrastrukturen oder in anderer Form. Weiterhin wird der zurückliegende Prozesszyklus evaluiert und ein Ausblick auf das kommende Jahr ermöglicht. In der letzten Phase des un:box cologne Prozesses werden durch die Spurgruppe die Vorbereitungen für den Prozess im kommenden Jahr getroffen. An dieser Stelle bietet sich die Gelegenheit zur Anpassung des Prozesses, der Instrumente und zur Entwicklung von Vorschlägen für ein neues Jahresthema. Der Lenkungsausschuss entscheidet über die Festlegung eines neuen Jahresthemas, die Ergebnisse der Evaluierung, sowie Anpassungen im Prozess. Zum Ende der Phase 4 kann der Prozess mit optimierter Phase 1 bereits parallel von Neuem beginnen, um nach Ablauf der fünfjährigen Umsetzungsphase des Modellprojektes Smart Cities un:box cologne einen etablierten Prozess verstetigt zu haben. Zum Abschluss des un:box cologne Prozesses sind folgende Meilensteine erreicht: umgesetzte integrierte Maßnahmen (bestehend aus mehreren Projektideen) Evaluation inklusive Erfahrungen aus allen Phasen und die Ausarbeitung von Anpassungsvorschlägen für das Vorgehen im nächsten Prozesszyklus Vorschläge zur veränderten Zusammensetzung der Spurgruppe Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 43 Vorschläge zum neuen Jahresthema Zentral stattfindende öffentliche Veranstaltung zur Präsentation der Prototypen, zur Durchführung von Workshops und Vorträgen und zur Bekanntmachung des neuen Jahresthemas. Verstetigung der Implementierungsphase Ziel der Stadt ist es , Projekte nach der Pilotierungsphase nicht sich selbst zu überlassen, sondern aktiv in den Dialog mit potentiellen Weiternutzer*innen einzusteigen, um die langfristige Nachhaltigkeit von Digital isierungsmaßnahmen in Köln mit einhergehender Steigerung der Innovationskraft zu erreichen. Wesentliche Ansprechpartnerin innerhalb der Stadtverwaltung ist hier die Geschäftsstelle un:box cologne. So sollen innerhalb der Projekte nicht nur Prototypen entwi ckelt werden, sondern auch darüber hinaus Bestand haben und im Optimalfall weiteren Projekteinreichungen als Ergänzung oder Erweiterung dienen. Die „OpenSource“ - Regeln des Fördermittelgebers (KfW und BMWSB) sind dabei zwingend einzuhalten. Das Fortführen erfolgreicher Projekte und integrierter Maßnahmen erfolgt innerhalb eines Skalierungsprozesses. Hier können im Rahmen der kontinuierlich stattfindenden Meet-Ups auch Räume geschaffen werden, um über die Fortsetzung und Skalierung bereits geförderter Projekte und integrierter Maßnahmen zu sprechen. Hierbei wird zunächst untersucht, welches Entwicklungspotential der Prototyp hat und inwieweit dieser auf andere Städte übertragen werden kann. Der Transfer von Wissen, Daten und kompletten Projektideen ist Teil des un:box cologne Konzeptes im Rahmen der Vorgaben des Fördermittelgebers. Noch offen ist, innerhalb welcher Rahmenbedingungen und ob eine weitere Förderung fortgeführter Projekte und integrierter Maßnahmen stattfinden kann, konkret , ob alternative Förderwege möglich wären, zum Beispiel über Investoren. Wird ein Projekt / eine in tegrierte Maßnahme in der ursprünglichen Form fortgeführt, müssen neue Förderwege über zusätzliche Fördermittel identifiziert werden. Oberstes Ziel der Verstetigung ist es jedoch, ein erfolgreiches un:box cologne Projekt / eine erfolgreiche integrierte un:box cologne Maßnahme zur Eigenständigkeit und finanziellen Unabhängigkeit zu befähigen. Hierbei können gleichzeitig Optionen für einen Ausbau geprüft werden. Der Geschäftsstelle un:box cologne obliegt es , gemeinsam mit der Spurgruppe während der laufenden Prozessphasen Kontakte zu den L oI – Partner*innen und weiteren Fachämtern, insbesondere der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, dem Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen sowie dem Fördermittelmanagement der Stadt Köln, herzustellen, um geeignete Wege der Verstetigung zu identifizieren und zu kommunizieren. Für eine Übertragbarkeit von Lösungen auf andere oder von anderen Städten sollen die erarbeiteten Konzepte zum Transfer der im un:box cologne Prozess entwickelten integrierten Maßnahmen und der darin enthaltenen Projekte (Daten, Wissen, Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 44 Software-Produkt) geprüft werden. Gegebenenfalls können hierfür auch zusätzlich (inter-)nationale Fördermittel aus Städtekooperationen akquiriert werden. Gesamtziel ist, dass die Projekte und integrierten Maßnahmen nach maximal einem Jahr nach Vermittlung an weitere Partner*innen oder eigenständig ohne die Geschäftsstelle un:box cologne als Anlaufstelle fortbestehen. Zu Beginn wird der Betreuungsaufwand etwas höher sein, sollte sich aber zum Ende hin auf die reine Präsentation im Rahmen der Abschlussveranstaltung beschränken. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 45 6. DER PLAN FÜR DIE UMSETZUNGSPHASE B Basierend auf den Erfahrungen und Erkenntnissen des Strategieprozesses und den Bestrebungen der Stadt Köln, durch un:box cologne auch eine neue Prozesskultur zu etablieren, wurde der P lan für die Umsetzungsphase B unter Beteiligung mehrerer Fachämter entwickelt. Im Fokus steh en dabei die in Kapitel 1.4 definierten Erfolgskriterien, welche die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung bilden. Die Ausgestaltung und die Umfänge der Umsetzungsphase B werden in den folgenden Kapiteln genauer erläutert. Zunächst werden im Folgenden die unterstützenden Elemente genauer betrachtet, die sowohl die Umsetzung des un:box cologne Prozesses als auch die Erreichung der Erfolgskriterien sicherstellen sollen. Anschließend wird auf die Einrichtung und Bereitstellung kommunaler Services und Infrastrukturen eingegangen. Neu etablierte Services und Infrastrukturen beschleunigen und unterstützen nicht nur den un:box cologne Prozes s, sondern sind auch maßgeblich für die Erreichung der Erfolgskriterien „Akzeptanz für Digitalisierung innerhalb der Stadtgesellschaft erhöhen durch transparente Kommunikation“, „ Digitalisierung in der Stadt Köln durch die Schaffung von Dateninfrastr ukturen und digitalen Anwendungen ausbauen” und „Räume für die Umsetzung innovativer Ideen schaffen“ . Die Unterstützung und Begleitung sowohl durch die etablierten Strukturen als auch durch die kommunalen Services und Infrastrukturen ist schematisch in Abbildung 8 aufgezeigt. Abbildung 8: Unterstützung und Begleitung durch Strukturen für die Umsetzung und kommunale Services und Infrastrukturen. accilium, 2022. Anschließend wird die Realisierung des vierten Erfolgskriteriums „Digitale Kompetenz der Beteiligten und des Prozesses durch kontinuierliches Lernen fördern“ dargelegt. In diesem Kapitel werden besonders die Aufgaben und die definierte Methodik des Lernens und der Evaluation des un:box cologne Prozesses beleuchtet. Abschließend Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 46 wird das Risikomanagement von un:box cologne betrachtet. Dieses soll zusammen mit kontinuierlichem Lernen langfristig die Qualität des un:box cologne Prozesses und der daraus entstehenden integrierten Maßnahmen sichern und somit eine erfolgreiche Umsetzung gewährleisten. 6.1 Strukturen für die Umsetzung des un:box cologne Prozesses In der Strategiephase A wurde deutlich, dass der un:box cologne Prozess von den unterschiedlichen städtischen Fachdienststellen kooperativ umgesetzt werden sollte. Dazu befinden sich die Fachdienststellen im kontinuierlichen Austausch miteinander und unterstützen den Prozess zunehmend interdisziplinär. Dennoch ist es notwendig, die fachübergreifenden Aufgaben an zentraler Stelle zu strukturieren und zu koordinieren. Zudem benötigen die Ideengeber*innen mit ihren Projekten in allen Phasen des Prozesses eine kontinuierliche Beratung und Begleitung. D ie übergreifende Koordination obliegt dabei dem Projektleitungsteam un:box cologne. Die operative Abwicklung und Begleitung der Projekte und integrierten Maßnahmen, sowie des Prozesses in allen vier Phasen liegt bei der Geschäftsstelle un:box cologne. Vor diesem Hintergrund wird für die Umsetzungsphase B die in der Strategiephase A etablierte Struktur von themenbezogenen Arbeitspaketen aufgelöst (siehe Anlage 10). Übergreifende Koordination: Das Projektleitungsteam un:box cologne Das Projektleitungsteam setzt sich zusammen aus der Projektleitung un:box cologne, der Leitungsunterstützung und den Bereichen Finanzen und Controlling. Die Projektleitung un:box cologne verantwortet das Gesamtprojekt und ist das Bindeglied zu Politik, Fördermittelgeber (BMWSB, KfW, KTS), den Modellprojekten Smart Cities und den weiteren interessierten, nicht geförderten Städten. In übergeordneten Angelegenheiten stellt sie den Kontakt zu allen Akteur*innen im Projekt un:box cologne her. Sie ist koordinierend tätig und wird bei ihren Aufgaben insbesondere in den Bereichen Monitoring, Evaluation, Organisation, Finanzen und Controlling durch die in ihr enthaltenen organisatorischen Einheiten unterstützt. Hierfür wurden in Ergänzung zu den vorhandenen personell en Kapazitäten weitere Stellen für das Projekt un:box cologne eingerichtet. Operative Abwicklung: Die Geschäftsstelle un:box cologne Die Geschäftsstelle un:box cologne betreut alle Prozessphasen operativ. Sie ist in allen Prozessphasen die dauerhafte und verlässliche Ansprechpartnerin für alle Beteiligten sowie die interessierten Akteur*innen in allen Prozessphasen. Mit diesen interagiert sie mit diesen sowohl in der Innen - als auch in der Außenkommunikation. Insbesondere koordiniert sie die Projekte und integrierten Maßnahmen in der Umsetzungsphase und ist damit für die ganzheitliche Projektentwicklung entlang der un:box cologne Prozessphasen verantwortlich. Sie koordiniert den Austausch zwischen den Akteur*innen und bildet damit die Schnittstelle zum Projektleitungsteam. Personell besetzt wird die Geschäftsstelle un:box cologne zunächst im ersten Umsetzungsjahr von der Stabsstelle Digitalisierung. In diesem Zeitraum wird erprobt, Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 47 ob die Besetzung der Geschäftsstelle un:box cologne gegebenenfalls personell ausgeweitet werden muss. 6.2 Services und Infrastrukturen als Grundlage für die verbindliche Projektentwicklung, -begleitung und Umsetzung Die Einrichtung und Bereitstellung neuer kommunaler Services und Infrastrukturen spielt eine entscheidende Rolle in der Umsetzung des un:box cologne Prozesses. Sind passende kommunale Services und Infrastrukturen etabliert und werden diese durch die Dialog -Zielgruppen entsprechend genutzt, können die in Kapitel 5.2 dargestellten Phasen wesentlich effizienter und erfolgreicher umgesetzt werden. Des Weiteren tragen sie dazu bei, die Qualität der un:box cologne Projekte und der damit verbundenen integrierten Maßnahmen im Sinne der vier Erfolgskriterien zu sichern. In Ergänzung zu den Elementen und Instrumenten tragen die kommunalen Services und Infrastrukturen in besonderem Maße zur Skalierbarkeit des un:box cologne Prozesses für andere Kommunen bei. Im Rahmen der Entwicklung dieses Prozesspapiers wurden bereits die Bedarfe für einen erfolgreichen un:box cologne Prozess in modellhafte kommunale Services und Infrastrukturen übersetzt. Diese unterstützen die Umsetzung der Projektideen und deren Entwicklung hin zu integrierten Maßnahmen. Dem Anspruch von un:box cologne, einen schnelleren, verbindlichen und reibungsloseren Prozess von der Idee zur prototypisierten integrierten Maß nahme zu ermöglichen, wird konkret durch folgende kommunale Services und Infrastrukturen Rechnung getragen: Kommunikation: Services und Infrastrukturen, um Kommunikation zu ermöglichen Daten: Services und Infrastrukturen, um Daten sammeln, verwenden, austauschen und bereitstellen zu können Räume: Services und Infrastrukturen, um Räume bereitzustellen In den darauffolgenden Jahren der Umsetzung werden neue Bedarfe der Unterstützung erwartet, so dass der Fokus in der Umsetzungsphase B auf die Einrichtung neuer kommunaler Services und Infrastrukturen bestehen bleibt. Die im iterativen un:box cologne Prozess gesammelten, gefilterten, qualifizierten und prototypisierten Projektideen werden dazu genutzt, diese kommunalen Services und Infrastrukturen stetig zu erweitern. Je nach Bedarf können der Fokus und die Erweiterung dieser kommunalen Services und Infrastrukturen über das Jahresthema gesteuert werden. Die weitere Etablierung der bereits definierten kommunalen Services und Infrastrukturen in der Umsetzungsphase B werden in den folgenden Kapiteln genauer beschrieben. 6.2.1 Kommunikation Ein zentrales Prozessziel und Erfolgskriterium von un:box cologne ist es, der Kölner Stadtgesellschaft Teilhabe zu ermöglichen und zugleich die Akzeptanz für Digitalisierung innerhalb der Stadtgesellschaft zu erhöhen. Zu diesem Zweck wird der Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 48 gesamte un:box cologne Prozess durchgängig kommunikativ begleitet. Der folgende Abschnitt beschreibt die Tätigkeiten und Kooperationspartner*innen für das Thema Kommunikation im un:box cologne Prozess. Die Verantwortlichkeit für d ie kommunalen Services und Infrastrukturen zum Thema Kommunikation liegt bei der Stabsstelle Digitalisierung . Sie arbeitet hier eng mit weiteren Fachdienststellen zusammen und wird sich perspektivisch im Rahmen der Umsetzung mit der Wissenschaft im Hinblick auf Beteiligungsforschung vernetzen. Zur Sicherstellung eines einheitlichen und aktivierenden Narrativs wurde zum Ende der Strategiephase A eine Marketingfirma extern beauftr agt. Diese wird im Zusammenspiel mit der Stabsstelle Digitalisierung und den weiteren Fachdienststellen ein entsprechendes Konzept erarbeiten und umsetzen. Es wird im Folgenden unterschieden zwischen den Dialog -Zielgruppen, die im Rahmen der un:box cologne Prozesszyklen angesprochen werden (siehe Kapitel 3.2) und den Kommunikations -Zielgruppen, die im gesamten Modellprojekt Smart City un:box cologne adressiert werden. Die Kommunikations -Zielgruppen sind entsprechend weiter gefasst. Die Anforderungen an die Kommunikation im un:box cologne Prozess lassen sich grundlegend in die Bereiche Informieren und Aktivieren unterteilen. Der Bereich Informieren beinhaltet die Kommunikationsmaßnahmen zu: den Prozessfortschritten und Ergebnissen der Auswahl (Prämierung) der eingereichten Projektideen dem laufenden Prozess den (Zwischen-)Ergebnissen der Projekte und integrierten Maßnahmen dem Beitrag von un:box cologne als Teil der Kölner Digitalstrategie zur Weiterentwicklung Kölns als intelligent vernetzte Stadt dem Beitrag von un:box cologne für die Umsetzung der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ Die Ansprache der Kommunikations-Zielgruppen erfolgt unter Berücksichtigung ihrer Diversität. Zusätzlich wird die bundesweite Wahrnehmung des Projekts un:box cologne verstärkt, insbesondere bei den Fördermittelgeber n, dem BMWSB und der KfW, der KTS, dem BBSR, aber auch in der Metropolregion Rheinland, im Land NRW, in der regionalen und bundesweiten Presse und dem weiteren Netzwerk Digitaler Städte. Neben der bundesweiten Kommunikation werden auch die Europäischen Netzwerke (hier insbesondere EUROCITIES und die darin verorteten Fachgruppen) informiert und in den Prozess einbezogen. Der Bereich A ktivieren beinhaltet die Kommunikationsmaßnahmen zur Gewinnung und Einbindung: der Kolleg*innen der Kölner Fachverwaltungen als Unterstützer*innen und Ideengeber*innen für den un:box cologne Prozess Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 49 möglichst vieler Akteur*innen für eine aktive (Ideen-)Einbringung potentieller Nutzer*innen in weiteren Handlungsfeldern der digitalen Stadt weiterer Unterstützer*innen und Umsetzer*innen für den laufenden Prozess potentieller Teilnehmer*innen für den Aufbau eines interkommunalen Städtenetzwerkes Die Kommunikations-Zielgruppen umfassen in erster Linie alle Vertreter*innen der Kölner Verwaltung und der Stadtgesellschaft. Dazu zählen insbesondere die Bürger*innen der Stadt Köln, die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Köln, die Handwerkskammer (HWK) zu Köln, die Universität Köln, die technische Hochschule (TH) Köln, die Rheinische Fachhochschule ( RFH) Köln, weitere wissenschaftliche Einrichtungen in Köln (wie die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung -FHÖV-), Vertreter*innen der Politik, Vertreter*innen der Kreativwirtschaft, Start -Ups in Köln, Gewerkschaften, Kirchen, Sozialverbände und bürgerschaftliche Initiativen. Aber auch die überregionalen Gruppen (national und international) gilt es einzubeziehen. Mehrwerte in der Kommunikation durch Kooperationspartnerschaften Die Entwicklung einer eigenen Marke für un:box cologne steht dabei zur Generierung eines Wiedererkennungswertes im Fokus. D ie enge Zusammenarbeit mit dem Büro für Öffentlichkeit sbeteiligung bietet hierbei die Möglichkeit, für un:box cologne das bereits etablierte Beteiligungsportal “Meinung für Köln” der Stadt Köln zu nutzen. So können stetige Kommunikations- und Austauschangebote, sowie aktuelle Informationen zu un:box cologne auf der digitalen Beteiligungsplattform bereitgestellt und dort kontinuierlich betreut werden. Insbesondere bei den Übergängen zwischen den einzelnen Prozessphasen (beispielsweise bei der finalen Auswahl der qualifizierten und umzusetzenden Maßnahmen für einen Prozesszyklus) sollen möglichst weite Teile der Stadtgesellschaft über den aktuellen Prozessstatus und die vorliegenden Ideen informiert werden. Dazu können der vom Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung erstellte Leitfaden Öffentlichkeitsbeteiligung und der zugehörige Methodenkoffer, sowie die bestehenden Schulungsangebote zu dem Thema genutzt werden. Zugleich wird so die Einhaltung der städtischen Vorgaben und Empfehlungen sichergestellt . Zudem sorgt d er Austausch mit dem Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung für einen kontinuierlichen Wissenstransfer und Synergieeffekte. Die Vernetzung mit beziehungsweise das Aufgreifen von bestehenden Ressourcen für digitalisierte Verfahren und städtische Verwaltungsangebote zur Kommunikation von Aktivitäten, Fortschritten und Meilensteinen sollen die Nutzung zielgruppenspezifischer, variantenreicher und niedrigschwelliger Kanäle zur Ansprache der Stadtgesellschaft, zur Kontaktaufnahme mit Fach-Communities und für die Vermittlung an spezifische Fachverwaltungen für den un:box cologne Prozess gewährleisten. Hierfür wurde insbesondere die Volkshochschule (VHS) Köln als Kooperationspartnerin gewonnen. Die Einbindung weiterer Fachdienststellen, die eine Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 50 inhaltliche Beziehung zu den un:box cologne Projektenideen und den jeweiligen Jahresthemen herstellen können, ist essenziell und fortlaufend erforderlich. Perspektivisch werden sogenannte “un:box cologne Scouts” in den einzelnen Kölner Stadtbezirken dabei unterstützen, un:box cologne als Projekt in der gesamten Stadt sichtbar und präsent zu machen. Ein entsprechender P ool muss eingerichtet, aufgebaut und adäquat geschult werden. Dabei kann grundsätzlich auf die Erfahrungen zurückgegriffen werden, die im Rahmen des „Kompetenzmanagements für die Digitalen Lots*innen“ der Stadt Köln gewonnen wurden. Die Digitalen Lots*innen sind die Multiplikator*innen zur Umsetzung der Digitalstrategie Köln (und perspektivisch auch für un:box cologne) in die einzelnen Dezernate und Fachdienststellen der Verwaltung zur innerstädtischen Vernetzung. Für die Durchführung öffentlicher Veranstaltungen wird die Zusammenarbeit mit dem Innovationsbüro, der Stabsstelle Klimaschutz, der VHS Köln und den LoI - Partner*innen, insbesondere den Mitgliedern der Spurgruppe, im un:box cologne Prozess weiter vertieft, ausgebaut und perspektivisch ausgeweitet auf zum Beispiel die Stabsstelle Events und die Stadtbibliothek. Zusätzlich zu den stadtinternen Kooperationen werden die bisherigen (inter-)nationalen Netzwerke zu einem übergreifenden europäischen Städtenetzwerk ausgebaut. Die Ziele dieses Netzwerkes sind: Austausch und Teilen von Ideen und Erfahrungen gegenseitige Beratung Transfer von Wissen und Gelerntem Basis hierfür sind nicht nur eine umfassend durchgeführte Recherche von Best - Practice Beispielen, sondern auch die Ergebnisse der kontinuierlichen Evaluation der einzelnen Phasen und des un:box cologne Prozesses insgesamt. Am Ende soll ein umfassendes EU -weites Netzwerk entstehen, aus dem alle Beteiligten schöpfen können. So werden Wissen und Erfahrungen geteilt, gemeinsam Lösungen erarbeitet und insgesamt der un:box cologne Prozess gestärkt. 6.2.2 Daten Ein weiteres Erfolgskriterium ist , die Digitalisierung in der Stadt Köln durch die Schaffung von Dateninfrastrukturen und digitalen Anwendungen auszubauen . Zu diesem Zweck wird der gesamte un:box cologne Prozess durchgehend von Fachexpert*innen zum Thema Daten begleitet. Der folgende Abschnitt beschreibt die Tätigkeiten und die Kooperationspartner*innen für das Thema Daten in diesem Prozess. Die Strategiephase A hat gezeigt, dass f ür den Ausbau der Dateninfrastruktur als kommunaler Service und Infrastruktur vor allem die Definition entscheidender Momente für das Einspeisen und das Ausgeben von Daten von Bedeutung ist. In der ersten Phase des un:box cologne Prozesszyklus steht daher zunächst die einheitliche Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 51 Erfassung der Daten der Projektideen im Vordergrund. Der Projektsteckbrief bietet die entsprechende Unterstützung und ermöglicht die weiterführende Konkretisierung . Dabei entstehen direkte Schnittstellen zwischen den ausgewählten und kuratierten Projektsteckbriefen und der Datenbank, in die diese Informationen einfließen. Zu Beginn der dritten Phase müssen zur Qualifizierung der Projekte zu integrierten Maßnahmen die Datenlage gesic htet, Lösungen für die Erhebung fehlender Daten formuliert, das Vorhandensein der Schnittstellen geprüft und die Datensätze bereinigt und transformiert werden. Die Ausgabe von beziehungsweise der Zugriff auf Daten sollte jederzeit während der späteren Umsetzung möglich sein. Eine Aufbereitung und Interpretation der Datensätze sollte aber laufend mit den Monitoringmomenten in der Evaluation synchronisiert werden. Die Anbindung der aus integrierten un:box cologne Maßnahmen gewonnenen Daten und Datensätzen an die Datenplattform soll anwendungsfallbezogen erfolgen. Notwendige Voraussetzungen, wie beispielsweise die Festlegung von Schnittstellen, das Generieren von Datenmodellen oder die Definition von Datenqualitätskriterien, sollen langfristig aus dem gemeinsamen Kooperationsprojekt “Digitale Zukunftsstadt” der Stadt Köln und des Stadtwerkekonzerns heraus gemeinsam entwickelt werden. Aspekte der Datensouveränität & Datenethik Die Stadt Köln hat an allen, während der Förderperiode des Smart City Projektes un:box cologne gewonnenen Daten ein uneingeschränktes und zeitlich unbefristetes Nutzungsrecht erhalten. Sie hat sich über die Open -Source-Auflage des Fördermittelgebers hinaus dem Prinzip der Offenen Daten verpflichtet. Deshalb behält sich die Stadt Köln das Recht vor, alle im Rahmen des Förderprojektes un:box cologne gewonnenen Daten als offene Daten zu veröffentlichen, sofern es sich nicht um: personenbezogene Daten handelt, Daten handelt, die Geschäftsgeheimnisse offenbaren, Daten handelt, die den Schutz öffentlicher Belange gefährden (§6 IFG NRW) und Daten handelt, die Urheberrechte Dritter verletzen. Bei der Erhebung und Verarbeitung von Daten haben sich integrierte un:box cologne Maßnahmen an den Datenethischen Normativen Leitlinien der Data-Governance in der Smart City zu orientieren, welche auf den zentralen ethischen Prinzipien der Autonomie, Gerechtigkeit, Schadensvermeidung sowie dem Wohl der Bürger*innen aufbauen (v ergleiche D. König, 2021 „ Datenethik – Normative Leitlinien der Datengovernance in der Smart City“). Daher sollten die Implementierungen datenbasierter Prozesse in integrierten un:box cologne Maßnahmen nicht die Ressource Daten und deren Anhäufung zum Ausgangspunkt haben, sondern den damit zu stiftenden Nutzen. Ein solcher Ansatz wirkt einer übergebührlichen Datensammlung entgegen und schafft Transparenz im Hinblick darauf, inwiefern Prozesse der Datenerhebung und - verarbeitung einem bestimmten Zweck dienen. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 52 Zusätzlich sollten die gesammelten Daten nur soweit personenbezogen, umfang- und detailreich sein, wie dies tatsächlich erforderlich ist. Infrastrukturen der Datenerzeugung sollten allein dann etabliert werden, wenn ein kontextangemessener Schutz von Privatheit sichergestellt ist und eine für den Anwendungsfall größtmögliche Anonymisierung der Daten erreicht wird. Bei der Verwertung dieser gesammelten Daten sollten Wirkungen ausgeschlossen werden, die eine inakzeptable Ungleichbehandlung bedeuten oder das Verhalten und die Entscheidungen von einzelnen Personen oder ganzen Personenkreisen auf unerbetene Art und Weise lenken und somit eine verzerrte Grundlage für das Stadtmanagement liefern würden. Es ist daher auf die Integrität und Angemessenheit der Daten zu achten . Gegebenenfalls ist eine Folgenabschätzung ihrer Verarbeitung und Verwertung angebracht, insbesondere beim Einsatz von algorithmischen Systemen und Formen künstlicher Intelligenz. Nutzung von KUDOS in un:box cologne Um den un:box cologne Prozess nachhaltig unterstützen zu können, ist die Konzeption, Implementierung und Ausgestaltung des Datenökosystems (KUDOS) notwendig. Nur durch eine etablierte Infrastruktur und organisatorische Verankerung innerhalb der Stadt und des Stadtwerkekonzerns ist ein übergreifender und geregelter Datenaustausch möglich. Im Fokus der un:box cologne Beteiligung steht hierbei der Aufbau einer übergreifenden Governance und Organisationsstruktur der Plattform in Bezug auf umzusetzende Projekte. Die Implementierung der technischen Infrastruktur selbst wird über das Kooperationsprojekt “Digitale Zukunftsstadt ” finanziert und entwickelt. Durch die geplante offene Architektur von KUDOS ist es möglich, das bereits bestehende Portal für offene Daten zu nutzen, um un:box cologne Projektdaten zu speichern, zu beschreiben und verfügbar zu machen. Sobald KUDOS zur Verfügung steht, werden jeweils Portal und Datenbestände angebunden. In einer vorangegangenen Phase konnten bereits erste Erfahrungen im Aufbau eines Datenökosystems gesammelt werden, sowohl in technischer Hins icht, als auch im Sinne von Prozessen und Rollen unter Berücksichtigung von Datensouveränität und Transparenz. Hierbei lag der Fokus zum einen auf einer unter allen Stakeholder*innen abgestimmten und verbindlichen Strategie für Organisationsform inklusive Betriebsmodell, zum anderen wurde parallel zusammen mit dem Datenkompetenzzentrum Städte und Regionen (DKSR GmbH) eine prototypische technische Umsetzung von KUDOS erarbeitet. Um dessen Nutzen zu verdeutlichen, wurde eine Vorstufe einer möglichen integrierten un:box cologne Maßnahme aus dem Datenraum Mobilität bearbeitet. Durch die Verschneidung von Daten unterschiedlicher Akteur*innen (Stadt, SWK) auf Basis dieses technischen Prototypen wurden insbesondere Mehrwerte und Regulatorik für die zukünftige Nutzung einer urbanen Datenplattform in un:box cologne erprobt. So konnten Daten zu Leihrädern (Kölner Verkehrsbetriebe) und Rollern (Rheinenergie AG) in Verbindung zu städtischen Daten (Sehenswürdigkeiten, Parkhäuser, Veranstaltungen, Baustellen, etc.) gesetzt werden, Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 53 um die Positionierung der einzelnen Vehikel zu bewerten. In zukünftigen Mash- Up Prozessen sollen im Kooperationsprojekt Digitale Zukunftsstadt weitere kombinierte Szenarien zu einem digitalen Zwilling Mobilität weiterentwickelt werden. Mehrwerte für die Dateninfrastruktur und digitale Anwendungen durch Kooperationspartnerschaften Die Verknüpfung mit dem Kooperationsprojekt Digitale Zukunftsstadt ist die Voraussetzung für die zukünftige Nutzung der urbanen Datenplattform Köln (KUDOS). In der Digitalen Zukunftsstadt wird der zukünftige Umgang und Austausch von städtischen Daten und Daten des Stadtwerkekonzerns geregelt. Diese Daten können im Austausch u nd durch Verknüpfung mit den in den un:box cologne Projekten generierten Daten sogenannte Mash- Up Effekte erzielen und somit neue Lösungen schaffen. Die in der Digitalen Zukunftsstadt erarbeitete Datengovernance ist dabei von essentieller Bedeutung. Durch die Nutzung von KUDOS und dessen Governance sind perspektivisch schnell und unkompliziert der Zugriff und der Austausch urbaner Daten möglich. Dies dient auch der schnellen und synergetischen Umsetzung im Rahmen des un:box cologne Prozesszyklus. Bis zur Fertigstellung von KUDOS wird un:box cologne die Plattform offene Daten Köln und die dort verfügbaren offenen Daten nutzen. Für die Nutzungsmöglichkeit von Datensätzen darüber hinaus wird die effektive Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Fachämtern von zentraler Bedeutung sein. Die Einrichtung entsprechender Schnittstellen mit zunächst “Offene Daten Köln” und perspektivisch dem städtischen Datenökosystem sollte im Projektverlauf fortlaufend verstetigt werden. Eine fortlaufende Generierung von aktuellen Daten als Mehrwert für un:box cologne ist zu gewährleisten. Neben einem wertschöpfendenden Austausch von Daten zwischen Stadt Köln und Stadtwerkekonzern über eine urbane Datenplattform ist das erklärte Ziel der Digitalen Zukunftsstadt die gemeinsame Projektentwicklung zum Wohle der Stadtgesellschaft zu intensivieren. Dazu bedarf es geeigneter Räume und Methoden, um beide Einheiten kreativ zusammenarbeiten zu lassen. Daher wurde gemeinschaftlich entschieden, ein so genanntes CoLab einzurichten. In enger Abstimmung mit un:box cologne wurde vereinbart, dieses CoLab lediglich virtuell aufzubauen und dafür Methoden und Räume, sowie den Dialogbaukasten von un:box cologne zu nutzen. 6.2.3 Räume Ein weiteres Erfolgskriterium ist es , Räume für die Umsetzung innovativer Ideen zu schaffen. Der folgende Abschnitt beschreibt die Tätigkeiten zur Schaffung und Bereitstellung von Räumen und relevanter Kooperationspartner*innen. Die Verantwortlichkeit für diesen kommunalen Services und Infrastrukturen liegt bei der Geschäftsstelle un:box cologne im Zusammenwirken mit dem Innovationsbüro. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 54 Dieses arbeitet zum Thema Räume zusätzlich eng mit weiteren Fachdienststellen zusammen. Der Tätigkeitsschwerpunkt im ersten Jahr liegt im Zusammenführen der vorhandenen Konzepte für analoge und digitale Räume (Anlage 11) zu einem Gesamtnutzungskonzept. Hierbei soll un:box cologne zwar explizit Berücksichtigung finden, es sollen jedoch bewusst keine eigenen un:box cologne Lösungen geschaffen, sondern Konzepte erstellt werden, die für die gesamte Stadtverwaltung nutzbar sind. Durch die Möglichkeit der gesamtstädtischen Nutzung wird die Akzeptanz für die geschaffenen Lösungen und die Kooperationsbereitschaft im Kontext von un:box cologne erhöht. Grundsätzlich soll die Bereitstellung von Räumen zum Sammeln, Konkretisieren und Qualifizieren von Ideen an bestehende Strukturen angegliedert werden. So bilden die Räume der VHS, die Stadtteilzentren und andere bereits etablierte und genutzte zentrale Anlaufstellen in der Stadt gute Anknüpfungspunkte, um Infrastrukturen für un:box cologne zu schaffen. Als digitaler Raum sollte während der gesamten Projektlaufzeit eine öffentlich zugängliche Plattform betreut werden, die zum regelmäß igen Austausch, aber auch zur Information über die Projekte sowie Beteiligungsformate genutzt werden kann. Hier bietet sich die Plattform “Meinung für Köln” an (siehe Kapitel 6.2.1) . Die Bereitstellung im Bereich der virtuellen Räume wird aktuell in enger Anknüpfung zu weiteren bestehenden Anwendungen wie der Innovationsplattform, Big Blue Button und Conceptboard geplant. Die physischen Räume werden in stationär, dezentral und mobil unterteilt. Der stationäre Raum: ein stationäres Innovationslabor dient dabei als zentraler Anlaufpunkt für Interessierte und als Ort zum Dialog. Der dezentrale Raum: ein Pop Up Labor dient der dezentralen Ansprache für einen temporären aber längeren Zeitraum. Der mobile Raum: das Meinungsmobil dient der dezentralen Ansprache für einzelne Tage und ist sehr schnell und flexibel einsetzbar. Für den un:box cologne Prozess wurden förderfähige Anwendungsfälle identifiziert. Zu diesen zählen kleine und größere Workshops, Projektarbeit Teamarbeit, Besprechungen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Schulungen, Ansprechpartner*innen, Ruhezonen, Gemeinschaftsbereich, Küche, agiles Arbeiten und Service Design. Diese sollen in stationären Räumen stattfinden. Sie bilden somit die Grundlage für die Anfor derungen an Einrichtung und Ausgestaltung der stationären Räume und fließen in die Planungen mit ein. Basierend auf diesen Anwendungsfällen wurden die Bedarfe für einen stationären Ort definiert und durch das Innovationsbüro in ein Konzept übertragen (s iehe Anlage 11). Die Suche nach einem geeigneten Raum, um das Konzept umzusetzen und einen gemeinsamen Ort Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 55 zur Innovationsentwicklung anzubieten war zwischenzeitlich erfolgreich. Die weiteren Planungen zur Herrichtung und Einrichtung der Räumlichkeiten laufen aktuell. Im Bereich der dezentralen Räume wurde die Entwicklung eines Prototyps für ein Pop- Up-Labor fokussiert. Hierfür konzipierte das Innovationsbüro in der Strategiephase A, in Kooperation mit Studierenden der Köln International School of Design, ein Pop Up Labor bestehend aus flexibler Möblierung. Dieses wurde in einem angemieteten Container prototypisch getestet und anschließend in öffentlichen und internen Beteiligungsverfahren bereits eingesetzt. un:box cologne wird fester Kooperationspartner für die Nutzung des Pop Up Labors (siehe. Anlage 11). Für mobile Räume sollen zusätzlich Anwendungsfälle anhand der Beteiligungsstufen zur Öffentlichkeitsbeteiligung gebildet werden (Information, Beratung, Anhörung, Mitgestaltung, Mitverantwortung). Zur niederschwelligen schnellen mobilen Ansprache wurde im Rahmen der Strategiephase A durch das Innovationsbüro ein Meinungsmobil konzipiert, umgesetzt und getestet. Dies besteht aus einem Anhänger für ein Fahrrad, der dank einer breiten Auswahl an Tools und Methoden mobil und vielfältig für alle Stufen der Beteiligung einsetzbar ist. Der Anhänger kann recht einfach und unkompliziert an ein Fahrrad angehängt werden. Mehrwerte für Räume durch Kooperationspartnerschaften Für die direkte Ansprache der Zielgruppen vor Ort sollte neben der Erstellung eines Gesamtkonzeptes für die Nutzung der oben genannten Orte die Nutzung der Bestandsräume oberste Priorität haben. Hierfür wird die Zusammenarbeit mit dem Innovationsbüro, der VHS Köln und den LoI-Partner*innen mit Blick auf die Nutzung der vorhandenen Räumlichkeiten und der entsprechenden Infrastrukturen weiter vertieft, ausgebaut und perspektivisch auf zum Beispiel die Stabsstelle Events und die Stadtbibliothek ausgeweitet. 6.3 Kontinuierliches Lernen fördern und Evaluation Im Sinne des Erfolgskriteriums “Digitale Kompetenz der Beteiligten und des Prozesses durch kontinuierliches Lernen fördern”, wird der un:box cologne Prozess durchgehend über ein geeignetes Portfolio der Wirkungsmessung einem Monitoring unterzogen, um frühzeitig Risiken aufzudecken. Die kontinuierliche Überprüfung und Evaluation des gesamten Prozesses trägt dazu bei, dass die Stadt Köln proaktiv auf Projektentwicklungen reagieren und entsprechende Anpassungen vornehmen kann. Ebenen des kontinuierlichen Lernens und der Evaluation Die Evaluierung nimmt eine Sonderrolle im un:box cologne Prozes s ein. Im ersten Umsetzungsjahr wird ein Portfolio zur Wirkungsmessung entwickelt und getestet, das eine nachvollziehbare, systemische Überprüfung der Zielerreichung bis auf Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 56 Maßnahmenebene ermöglicht. Dies schafft die Grundlage für das Monitoring im gesamten weiteren Projektverlauf. Bisher erfolgt das Monitoring ausschließlich über die regelmäßige Abfrage zum Maßnahmensteckbrief der KfW. Die Evaluierung in „un:box cologne“ findet auf drei Ebenen statt, um eine möglichst umfassende Sicht sicherzustellen: un:box cologne als Modellprojekt Smart Cities un:box cologne als Prozess Integrierte un:box cologne Maßnahmen Die Auswahl geeigneter Methoden und die Identifizierung qualitativer und quantitativer Indikatoren schafft die Voraussetzung en, Stadtgesellschaft, Verwaltung und Politik und Projektbeteiligte darin zu unterstützen, erfolgsversprechende Ideen zu identifizieren, in ihrer Umsetzung zu begleiten und hinsichtlich ihres Nutzens – also ihrer „Wirku ng“ – überprüfen zu können. Wirkungsorientierung bedeutet, Vorhaben über eine rein wirtschaftliche Betrachtung hinaus an den Bedürfnissen und der Zufriedenheit aller jeweils betroffenen Teile der Stadtgesellschaft zu messen . Dies können Bürger*innen, die politische Vertretung, Verwaltungsmitarbeitende, die lokale Wirtschaft oder weitere Akteur*innen der Stadtgesellschaft sein. Grundsätzliches Ziel ist es daher, ein anerkanntes qualitatives und quantitatives Portfolio für die Wirkungsmessung zu entwickeln, das die relevanten Handlungsfelder der intelligent vernetzten Stadt berücksichtigt und im Sinne des Interkommunalen Wissenstransfers auch zur Standardisierung beiträgt. Dazu werden praxistaugliche Methoden und Indikatorensets benötigt, die die politisch- strukturelle Prägung deutscher (europäischer) Kommunen mitberücksichtigen und in der kommunalen Praxis einfach anwendbar sind. Bereits verfügbare Indikatoren auf internationaler Ebene können aufgrund der Prägung deutscher Kommunen (Stichworte Datenschutz, aktive Bürger*innenbeteiligung) nicht einfach adaptiert werden. Die Entwicklung eines anerkannten qualitativen und quantitativen Indikatorensets kann g egebenenfalls Verbesserungspotential aufzeigen, wenn die zugrundeliegenden Kriterien transparent, qualitativ und quantitativ messbar und handlungsfelderübergreifend im Sinne der intelligent vernetzten Stadt sind. In der Strategiephase A wurden dazu bereits erste Meilensteine und Prinzipien für die Wirkungsmessung mit den Teilnehmenden der co-kreativen Dialogformate entwickelt. Zur Evaluierung der Zielerreichung werden grundsätzlich: die Ergebnisse einzelner, bereits durchgeführter interkommunaler Projekte und die Ergebnisse europäischer Standardisierungsgremien und Initiativen – soweit bekannt – berücksichtigt vorhandene Überlegungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der 2030-Agenda der Vereinten Nationen (UN) mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen - Sustainable Development Goals (SDGs) und der Internationalen Organisation für Normung – Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 57 International Organization for Standardization (ISO) für nachhaltige Städte (Sustainable Smart Cities) - einbezogen. Evaluation des Modellprojektes Smart City un:box cologne Die MPSC Städte Köln und Freiburg haben in einer städteübergreifenden Kooperation ein Managementsystem zur zielgerichteten Wirkungsmessung und Zielorientierung namens „OKR“ eingeführt. Es stellt ein Rahmenwerk zur Zielsetzung (Objectives) und Wirkungsmessung der Erfolgsfaktoren (Key Results) dar. Damit wird ermöglicht, die Entwicklung und Umsetzung vernetzter, übergreifender Projekte zu orchestrieren. Im Fokus stehen die Gewährleistung eines strukturierteren Zielvereinbarungsprozesses sowie die Förderung der Selbstorganisation und Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden. Durch Transparenz und Sichtbarkeit wird die Kommunikation verbessert. Zugleich werden mittels Indikatoren die Prozesse bemessen und die Ergebniskennzahlen der vielen unterschiedlichen Teilprojekt e miteinander verknüpft. Hierdurch werden die Bedürfnisse der Stadtgesellschaft besser aufgenommen und gefördert. Abgerundet wird das Ganze durch den Brückenschlag zur wissenschaftlichen Forschung und Begleitung durch die KTS. Ziel dieser Begleitforschung ist es, geeignete Instrumente zur Ausarbeitung von generischen Lösungen für die Entwicklung von Smart Cities zu identifizieren. Mit diesem Ansatz erhoffen sich Köln und Freiburg die Stadtgesellschaft bedarfsgerecht zu adressieren und die kommunalen Entscheidungsträger*innen bei der Gestaltung der Smart Cities zu unterstützen. Köln und Freiburg bieten ihren „OKR -Prozess“ im Sinne des interkommunalen Wissenstransfers ausdrücklich weiteren interess ierten Kommunen an und möchten diese an der weiteren gemeinsam en Methodenentwicklung gerne beteiligen. Darüber hinaus ist geplant, die „OKR -Methode“ innerhalb der Stabsstelle Digitalisierung zu übernehmen, zunächst an der städtischen Digitalstrategie zu testen und im Optimalfall stadtweit auszurollen. Methodisch haben sich Freiburg und Köln verabredet, gemeinsam an vier modellhaften Objectives ihre Kooperation im Sinne der MPSC -Vorgaben zu testen. Dies beinhaltet insbesondere die Idee, eine Prozessbibliothek aufzubauen, die es potentiellen Nachnutzer*innen ermöglicht, Prozessevaluationen bestehender Projekte einfach aufzurufen und in ihrem lokalen Umfeld adaptiert einzusetzen. Zudem werden über die Ansprechpartner*innen geeignete Multiplikator*innen zur Vermittlung der Methodik ermuntert. Die Evaluation des un:box cologne Prozesses: Die Evaluation des un:box cologne Prozesses anhand der Erfolgskriterien ist für jede Phase einzeln angedacht . Zu diesem Zweck definiert die Geschäftsstelle un:box cologne mit Unterstützung der Spurgruppe aus den Erfolgskriterien messbare Zielgrößen für die jeweilige Phase. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 58 Am Ende jeder Prozessphase sowie zwischen den jährlichen Zyklen findet eine Evaluation statt mit dem Ziel mit den entsprechenden Indikatoren die Ergebnisse der Prozessphasen zu analysieren und zu bewerten das Indikatorenset für die Evaluation und Wirkung kontinuierlich weiterzuentwickeln Hemmnisse und Barrieren für die Projekte zu identifizieren Lösungsansätze zur Anpassung und Verbesserung des un:box cologne Prozesses zu finden im Ergebnis über alle Prozessphasen ein umfassendes Portfolio zur Wirkungsmessung zusammenzustellen und einen optimierten Gesamtprozess zu beschreiben, der für Folgeprojekte und -prozesse sowohl innerhalb der Stadt Köln als auch außerhalb Anwendung finden kann. Die Evaluation der im un:box cologne Prozess generierten integrierten Maßnahmen Die integrierten Maßnahmen werden über das Monitoring System der KTS geprüft und analog zum Modellprojekt Smart City un:box cologne und den un:box cologne Prozessphasen nach der OKR -Methode evaluiert. Die aus dieser Methode generierten Erfahrungen (“Lessons learned”) werden durch die Projektverantwortlichen und die Spurgruppe verifiziert, von der Geschäftsstelle un:box cologne aufbereitet und dem Lenkungsausschuss zur Entscheidung vorgelegt. Nach der positiven Entscheidung fließen sie in den nächsten Projektzyklus ein. Zugleich erfolgt ein entsprechender Wissensaustausch mit interessierten Kommunen. Mehrwerte für kontinuierliches Lernen und Evaluation durch Kooperationspartnerschaften Im quantitativen Teil der Evaluation steht zur Generierung von projektbezogenen Basisdaten insbesondere die enge Zusammenarbeit mit dem Amt für Stadtentwicklung und Statistik, dem Amt für Informationsverarbeitung und dem jeweils maßgeblichen Fachamt im Fokus. Für die qualitative Evaluation wird ein besonderes Augenmerk auf eine niedrigschwellige Möglichkeit des Feedbacks aus der Stadtgesellschaft gelegt, um die kontinuierliche Kommunikation mit de r Stadtgesellschaft sicherzustellen. Hierzu können beispielsweise Abfragen über die un:box cologne Plattform / “Meinung für Köln” oder mit dem Meinungsmobil durchgeführt werden. Zentraler Bestandteil ist zudem die Zusammenarbeit mit repräsentativen Multiplikator*innen (b eispielsweise Sozialraumkoordinator*innen, Mitglieder der Spurgruppe oder von ihr benannte weitere Akteur*innen), um Erkenntnisse über die Anpassungsbedarfe der Phasen des un:box cologne Prozesses, des Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 59 Gesamtprojektes un:box cologne und/ oder der Wirksamkeit von integrierten Maßnahmen zu erlangen. 6.4 Risikomanagement im Kontext von un:box cologne Die Umsetzung von neuart igen Themenfeldern, Projekten und Prozessen birgt ein gewisses Maß an Risiko und Unsicherheit. Je radikaler ein Kulturwandel ist, umso größer ist das damit einhergehende Risiko. Ein erfolgreiches Risikomanagement trägt maßgeblich zum Erfolg von Veränderungen bei, indem die Erreichung der Ziele durch die Minimierung von Risiken unterstützt wird. Aufgrund des neuartigen Ansatzes von un:box cologne ist ein solches Risikomanagement sowohl für den un:box cologne Prozess insgesamt als auch für die Jahreszyklen und deren integrierte Maßnahmen unerlässlich. Aufgrund dessen wird in un:box cologne ein umfassendes Risi komanagement etabliert. Dieses hat die Identifikation, Bewertung, Vermeidung und Berichterstattung potentieller Risiken zum Ziel. Um einen Überblick über die potentiellen Risiken i n un:box cologne zu bekommen, werden diese gesammelt, analysiert und evaluiert. Das Risikomanagement von un:box cologne gliedert sich deshalb in sechs Schritte, welche in der nachfolgenden Abbildung 9 veranschaulicht werden. Abbildung 9: Aktivitäten im Risikomanagement. accilium, 2022. Für die Sammlung und Erkennung potentieller R isiken, aber auch für das nachfolgende Management werden regelmäßig relevante Stakeholder*innen einbezogen, um unterschiedliche Phasen und Bereiche im Projekt und im Prozess abzudecken. Risiken, die den Erfolg potentiell beeinflussen, werden nach der Erkennung im richtigen Teilnehmer*innenkreis regelmäßig kategorisiert und bewertet. Für die wichtigsten Risiken werden Maßnahmen zur Minimierung der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie für die Reduzierung der Auswirkungen bei einem Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 60 schlussendlichen Eintritt definiert. Bei un:box cologne wird dabei zwischen internen und externen Risiken unterschieden. Exemplarische externe Risiken: Verzögerungen in politischen Entscheidungen (zum Beispiel Jahresthemen für die Umsetzungsjahre) Ausbleibende Teilnahme an der Spurgruppe aufgrund Freiwilligkeit der Teilnehmenden Ressourcenverschiebungen innerhalb der Kölner Verwaltung durch andere Pflichten aufgrund unerwarteter Ereignisse (zum Beispiel Energiekrise) Exemplarische interne Risiken: Verzögerung in einzelnen Prozessphasen aufgrund von noch zu definierenden Projektmanagement- und Steuerungsstrukturen Versetzte Verfügbarkeit der kommunalen Services und Infrastrukturen (zum Beispiel abweichende Zeitschiene für die Bereitstellung von KUDOS) Fehlende Bekanntheit und Akzeptanz innerhalb der Verwaltung für Lösungsansätze, die pilothaft erprobt werden Jedes der identifizierten Risiken wird nach den Kriterien Eintrittswahrscheinlichkeit und Tragweite kategorisiert und in einer Risikomatrix erfasst. Risiken werden in einem entsprechenden Managementsystem analysiert, evaluiert und nachverfolgt . Die potentiellen Risiken werden somit transparent gemacht und können nachfolgend priorisiert werden. Die Risikomatrix wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert und an relevante Akteur*innen kommuniziert. Durch diesen dynamischen Ansatz für das Risikomanagement von un:box cologne kann auch bei dieser für die Stadt neuen Vorgehensweise der Erfolg von un:box cologne unterstützt werden. Aufgrund der hohen Relevanz des Risikomanagements wird dieses in Abstimmung zwischen dem Projektleitungsteam un:box cologne und der Geschäftsstelle un:box cologne betrieben. Projektgefährdende Risiken oder weittragende Maßnahmen und Entscheidungen werden bei Bedarf im Lenkungsausschuss vorgestellt und durch diesen entschieden. 6.5 Ausblick 2027: Wirkung von un:box cologne Es ist das Jahr 2027. Köln ist auf dem Weg, die Ziele für die Entwicklung der smarten Stadt Köln zu erreichen. Mit un:box cologne hat die Stadt Köln es geschafft , die Digitalisierung und die Akzeptanz in der Stadtgesellschaft auszubauen. Eine neue Kultur der transparenten Kommunikation ist entstanden. Im gesamten Stadtgebiet sind Räume als zentrale Anlaufpunkte, nicht nur für un:box cologne, sichtbar. Die digitale Kompetenz aller Beteiligten ist maßgeblich gestiegen. Kontinuierliches Lernen und der positive Umgang mit Fehlern sind selbstverständlich geworden. KUDOS wird genutzt und hat den Umgang mit u rbanen Daten mer klich optimier t. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 61 Mit un:box cologne hat d ie Stadt Köln einen sicheren, institutionellen Rahmen zur Förderung der Digital-Ideen ihrer Bürger*innen geschaffen. Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 62 7. QUELLEN D. König (2021): Diskussionsbeitrag für die Nationale Dialogplattform Smart Cities „Normative Leitlinien der Datengovernance in der Smart City“. URL: https://www.smart-city- dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/DPSC_Kapitel-Datenethik_Koenig-1.pdf Stadt Köln (2011): Konzept „Internetstadt Köln“. Stadt Köln (2020): Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+”. Amt für Stadtentwicklung und Statistik; Amt für Presse und Öffentlichkeitsarbeit Heider Druck. Bergisch Gladbach. URL: https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf15/kp2030/stadtstrategie.pdf (zuletzt abgerufen am 22.09.2022). Stadt Köln (2021): Stellungnahme zu einem Antrag – öffentlicher Teil „"Köln braucht einen digitalen Masterplan und eine(n) Chief Digital Officer". Stellungnahme zu den Anträgen der SPD-Fraktion sowie der FDP-Fraktion betreffend den TOP 6.1 der Sitzung des Digitalisierungsausschusses vom 22.11.2021“. Stadt Köln & SWK (2022): Digitale Zukunftsstadt. URL: https://www.stadtwerkekoeln.de/gb2020/digitaler-jahresbericht-stadtwerke- koeln/stories/smart-verbunden/ (zuletzt abgerufen am 22.09.2022). Stadt Köln (2022a): Digitalstrategie. URL: https://www.stadt- koeln.de/artikel/70762/index.html (zuletzt abgerufen am 22.09.2022). Stadt Köln (2022b): Die Initiative SmartCity Cologne. URL: https://www.stadt-koeln.de/leben- in-koeln/klima-umwelt-tiere/klima/die-initiative-smartcity-cologne (zuletzt abgerufen am 06.10.2022). Stadt Köln (2022c): Förderprogramm SmartCity Cologne GO. URL: https://www.stadt- koeln.de/leben-in-koeln/klima-umwelt-tiere/klima/foerderprogramm-smartcity-cologne-go (zuletzt abgerufen am 22.09.2022). Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium I ANLAGEN 1. Liste der LoI-Partner*innen 2. Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+” 3. Bericht Smart City Research 4. Fortlaufendes Protokoll Formate 5. Erste beispielhafte Projektideen aus der Verwaltung 6. Kriterienkatalog 7. Dialogbaukasten für die Umsetzungsphase B 8. Projektsteckbrief 9. Maßnahmensteckbrief 10. Arbeitspakete in der Strategiephase 11. Konzepte Raum: Pop-Up Labor, Meinungsmobil, Stadtlabor 12. OKR Methodik und Zusammenarbeit 13. Integrierte Maßnahmen 14. Ressourcen Umsetzungsphase 15. Kostenplanung Umsetzungsphase 16. Glossar Prozesspapier un:box cologne Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium II VERFASSER*INNEN Stadt Köln – Stabsstelle Digitalisierung Hohe Straße 115 50667 Köln Postfach 10 35 64 50475 Köln Creative Climate Cities UG c/o Scaling Spaces Bikinihaus, 2.OG Budapester Straße 46 10787 Berlin Zebralog GmbH Adenauerallee 15 53111 Bonn GESI Deutsche Gesellschaft Für Systeminnovation mbH Savignyplatz 1 10623 Berlin accilium GmbH Schubertring 14 | DG 1010 Wien, Österreich
Prozesspapier Anlage 11 - Konzepte Raum
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Anlage 11 un:box cologne Prozesspapier Konzepte Raum - Pop-up Labor, Meinungsmobil, Stadtlabor Anforderungen an die Raumgestaltung InnovationsbüroStadt Köln Stand 22.09.2022 Innovative Arbeit braucht moderne Räume Das physische Büro spielt durch die Pandemie und die Entwicklung in Richtung New Work eine andere Rolle als zuvor. Für das Innovationsbüro und un:box Cologne muss die Raumgestaltung der Kultur, der Vision und den Aktivitäten gerecht werden. Ein iterativer Prozess hilft, um uns der räumlichen Gestaltung Schrittweise zu nähern. Das Vorgehenfür dieses Raumkonzept 1. Moderne Büro- Gestaltung analysiert Das Verhältnis zwischen Arbeit und Raum ist im ständigen Wandel. Wir haben das Zusammenspiel von innovativen Teams und physischen Räumen analysiert und Trends der zukunftsfähigen Raumgestaltung erkannt. Generelle Analyse, große Trends Spezifisch für das Innovationsbüro, konkrete Details 2. Beispiele und Inspiration gesammelt Innovative Büros sind längst nicht mehr nur für Startups und Technologie-Konzerne relevant. Auch von anderen Kommunen und Städten, welche ähnliches machen haben wir gelernt (ausgewählte Beispiele auf Folie 4). 3. Ideen Kontext-bewusst angepasst Der Blick nach außen wurden kritisch dem Blick nach innen entgegen-gestellt. Wir haben die spezifischen Anforderungen des Innovationsbüros gesammelt und evaluiert, welche Ideen wirklich relevant und passend sind. 4. Blaupause als Ausgangspunkt erstellt Das Raumkonzept wird nie ‚fertig‘. Weitere Perspektiven wie z.B. vom Gebäude-Management und den Teams werden eingebunden. Auch wenn der Raum bezogen ist, ist dies nur der erste Prototyp. Die optimale Ausgestaltung wird schrittweise durch die reale Nutzung gefunden. New Work x New Office – die Trends (und was davon passt zu Köln, was nicht) Trends: • Die Gestaltung von Multispace – Zonen orientiert sich nicht ausschließlich an der Anzahl der Mitarbeitenden (10 Mitarbeitende = 10 Schreibtische), sondern an den Aktivitäten und Arbeitsweisen. Es braucht Raum für Gruppen- und Stillarbeit, vertrauliche und inspirierende Gespräche. • Häufig wird Home Office für Fokuszeit genutzt und das Büro liegt der Fokus auf Kollaboration und Kreativität (Hybrid Working) • Remote Work: manche Teams verzichten völlig auf ein Zusammenarbeiten vor Ort und haben Abläufe so optimiert, dass physische Treffen nicht mehr notwendig sind. • Weitere Raumtypen wie z.B. Werkstätten oder Flächen für Großveranstaltungen werden im Bedarfsfall angemietet, da eine permanente Vorhaltung nicht wirtschaftlich ist. Besonderheiten Innovationsbüro: • Das Innovationsbüro ist nicht nur Büroraum, sondern auch Begegnungsort und Markenzeichen. Gäste können hier transparent erleben, was das Innovationsbüro ausmacht. • Verschiedene Teams sitzen hier – Team und Projekt Identität bewahren? (Innovationsbüro, Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung, andere Ämter etc.) • Der Rhythmus der Arbeit wird von der Verwaltung vorgegeben. So gibt es Kern-Arbeitszeiten und einige ‚feste‘ Arbeitsplätze werden auch in Zukunft notwendig sein. Das CityLAB ist das öffentliche Innovationslabor der Stadt Berlin. Es wird betrieben durch die Technologiestiftung Berlin und durch die Berliner Senatskanzlei gefördert. Mit der Leitung des CityLAB, Herrn Dr. Seibel, haben wir im Oktober 2021 ein Interview geführt, um uns über Erfahrungswerte und Tipps zum Aufbau des Labors auszutauschen. Der Kontakt besteht seither. Im Juni fand u.a. auch ein Vor- Ort-Besuch des CityLAB in Berlin statt. Mit dem PwC Experience Center steht das Innovationsbüro ebenfalls im Kontakt. An diversen Standorten (u.a. Berlin und Frankfurt am Main) hat die Beratung PwC Innovationslabore aufgebaut, in denen nutzendenzentrierte Transformation gelebt wird. Durch die Unterstützung von PwC im Rahmen der Verwaltungsreform besteht ein enger Austausch und direkter Zugang zu den Experience Centern. Link BloxHub Copenhagen Link PwC Experience Center Link CityLAB Berlin Ein Blick über den Tellerrand: Wo wir Inspiration gesucht und gefunden haben BloxHub ist ein in Kopenhagen angesiedelter Hub für nordische Staaten, in dem nachhaltige Urbanisierung konzipiert wird. Der Kern ist der Community Space, also die Vernetzung relevanter Akteure unter einem Dach. Auch in der Initiative New European Bauhaus ist BloxHub aktiv. Bereits Anfang 2022 fand ein Gespräch mit den Betreibern von BloxHub statt, um sich zu Erfahrungswerten auszutauschen und das Netzwerk von Innovationslaboren auch auf internationaler Ebene zu stärken. Weitere Gespräche mit dem Govtech Campus und dem Impact Hub Berlin werden koordiniert. Das stationäre Labor Überblick - Raumanforderungen Grundsätzliche Anforderungen: • Fester Ort, möglichst zentral gelegen und gut angebunden • Barrierefrei und (teilweise) öffentlich zugänglich • Büroarbeitsflächen für das Innovationsbüro, das BÖB und ggf. weitere Partner*innen • Abgegrenzte Meetingräume, stille Arbeitsräume bzw. Inseln („Quiet Rooms“) und Flächen für Projektarbeit, Prototyping und Besprechungen • Flexibler Großraum für Workshops, Ausstellungen (z.B. für un:box cologne) und diverse Veranstaltungen • Begegnungsraum und offene Sitzbereiche • Küche, WC und Druck- und Stauraum Personenzahlen: • Bürofläche für 15-20 Mitarbeitende aus dem Innovationsbüro und Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung (insgesamt 29 Mitarbeitende, davon 1/3 in Homeoffice bzw. Abwesenheit) • Zusätzlich 3 Arbeitsplätze Mitarbeiter*innen un:box cologne • Zusätzlich 10 flexible „Hot-Desk“ Büroplätze für Partner*innen (z.B. Projektteams im Inkubator, Amt 11/12) • Veranstaltungsraum/Bereich für ca. 50-199 Personen Die Raumbedarfe wurden mit Hilfe von diversen Quadratmeter-Rechner ermittelt, können jedoch von den in der Stadt Köln festgeschriebenen Werten abweichen. Genutzte Quellen: erfolgsraeume.de, Squarefoot.com, theworkplacecompany.co.uk, Arbeitsstättenverordnung Büro Arbeitsplätze und Ruhezonen: ca.150 – 300 m² • Schreibtisch ca. 3-5 m² pro Person zzgl. Stauraum für persönliche Arbeitsmaterialien (Schließfächer) • Arbeitsplatzausstattung mit höhenverstellbaren Tischen, eingebauten Tischlampen • Offener Raumplan mit Zonen für verschiedene Teams und Arbeits- bzw. Projektgruppen • 3 „Quiet Pods“ – schallisolierte Räumlichkeiten mit Möglichkeit zur Telefonie und Videokonferenz • Besprechungsinseln / Nischen für je 2 Personen (ca. 2,5 – 5 m²) • zusätzliche Anforderung aus un:box: 3 Arbeitsplätze für Mitarbeiter*innen von un:box und weitere Co-Working- Arbeitsplätze für Projektpartner*innen Räume für Projektarbeit und Besprechungen: 100 - 250 m² • 1 großer Konferenzraum für 15-20 Personen (43- 57 m²), idealerweise in zwei kleine Räume aufteilbar mit flexibler Schiebe- wand • 2-3 „Werkstatt“- Räume für 5-6 Personen (ca. 20 m²) mit flexibler Bestuhlung und Möglichkeit zur agilen Raum- nutzung z.B. mit Tafeln, freien Wänden, diversen Sitzmöglichkeiten Referenz: Kreativraum Kalk Veranstaltungen/Ausstellungen: ca. 150 - 200 m²* • Öffentlich zugänglich • Platz für Ausstellungen an den Wänden oder Einsatz von Pop-Up Ständen • Auch für größere Workshops nutzbar, bedarf Ausstattung mit mobilen Tischen, Whiteboards, Trennwänden etc. • Im ‚ Tagesgeschäft‘ als Gemeinschaftsbereich nutzbar, ggf. ausgestattet mit Küchenzeile ausgestattet und z.B. als Bibliothek genutzt • Pop-up Bühne mit großem Screen und Audio System für Präsentationen Referenz - City Lab *mindestens 150-200 m², da zusätzlich Ausstellungsfläche für Projekte von un:box notwendig ist Gemeinschaftsbereich/Küche – (ggf. Teil des Veranstaltungsbereichs): ca. 30 m² • 1 Küche mit Sitzplatz für 6-8 Personen (ca.15- 20 m²) • 1 Lobby/Sitzbereich mit Platz für 5 Personen (ca.10 m²) Einrichtung der Räume Pop-up Elemente: In der Aufbauphase und in der flexiblen Umgestaltung der Räume können temporäre und mobile ‚Möbel‘ genutzt werden. Auch zum prototypisieren und testen der Bereiche ist dies nützlich. Das offene Raumkonzept fördert die kreative Arbeit. Räume sind durch flexible Möbel und Trennelemente nach Bedarf wandelbar und an vielfältige Formate adaptierbar. Großräume: Die Flexibilität der großen Flächen ist essenziell, um vielfältige Funktionen auf geringem Raum zu vereinen und „Arbeitszonen“ zu etablieren. Große Räume und Flächen, wie der Gemeinschafts-bereich sollen vielseitig und flexibel genutzt werden, z.B. als bzw. für: • Kaffeeküche • Besucherbereich und Lobby • Ausstellungsraum • Veranstaltungen • Größere Workshops • und Schulungen mit Theaterbestuhlung Arbeitsplätze: In der Einrichtung der Arbeitsplätze müssen diverse Arbeitsphasen, wie Stillarbeit und Besprechungssituationen, berücksichtigt werden. Um ein gutes Arbeitsklima zu ermöglichen, werden vielfältige Zonen und Bereiche, wie Ruhe- und Besprechungs-bereiche eingerichtet. Persönliche Arbeits- materialien können sicher verwahrt werden. Damit ist die feste Zuteilung von Arbeitsplätzen aufgehoben, was einem neuen flexiblen Arbeitsmodell und der stärkeren Etablierung von Homeoffice Rechnung trägt. Das Pop UpLabor, das mobile Labor und das virtuelle Labor Pop-Up-Labore – die dezentralen Räume In einem Projekt mit der KISD wurde ein Prototyp für ein Pop-Up-Labor entwickelt, in dem bis zu 3 Anwendungsfälle abgebildet werden können. Zeitraum: April – Juni 2022 Meinungsmobil – die mobilen Räume Erste erfolgreiche Tests: • Öffentlichkeitsbeteiligung zum Motto der Stadtvision • Hey Mülheim – Check mit uns dein Veedel! Die virtuellen Räume Nutzung bereits vorhandener Tools, wie das Beteiligungsportal der Stadt Köln „Meinung für Köln“, die Innovationsplattform, Big Blue Button, Conceptboardoder Sharepoint. Weitere Anforderungen werden derzeit definiert. • Kleine und größere Workshops • Projektarbeit/ Teamarbeit • Besprechungen • Veranstaltungen • Ausstellungen • Schulungen • Arbeitsplätze • Ruhezonen • Gemeinschaftsbereich/ • Küche • Agiles Arbeiten /Service Design Die Raumsuche für eine geeignete Räumlichkeit läuft derzeit. Die Anwendungsfälle im Überblick I Stationäres Labor Entwicklung eines Prototyp für ein Pop-Up-Labor, in dem bis zu 3 Anwendungsfälle abgebildet werden können. Vom 04.04. – 20.05.2022 fand ein Kooperationsprojekt mit Studierenden der Köln International School of Design statt, in dem ein Container prototypisch als Pop Up Labor eingerichtet und Anwendungsfälle entwickelt wurden. Der Container wurde auf dem Ebertplatz, mitten in der Kölner Innenstadt aufgestellt. Pop-Up-Labore Die Anwendungsfälle im Überblick II Anwendungsfälle anhand der Beteiligungsstufen zur Öffentlichkeitsbeteiligung 1. Information 2. Beratung, Anhörung 3. Mitgestaltung, Mitverantwortung Die ersten Einsätze des Meinungsmobils verliefen positiv. Eingesetzt wurde das Mobil bisher zur Bürger*innenbeteiligung für die Entwicklung der Stadtvision und im Rahmen des „Veedelscheck“ in Köln- Mülheim. Mobile Räume Virtuelle Räume Nutzung bereits vorhandener Tools: • Beteiligungsportal • Innovationsplattform • Big Blue Button • Conceptboard Die konkreten Anforderungen an die virtuellen Räume werden aktuell definiert. Vielen Dank! Quellen • Megatrend New Work https://www.zukunftsinstitut.de/dossier/megatrend-new- work/ • New Work – Eine Zukunft ohne Büro? https://blog.thedarkhorse.de/new-work/new-work-eine- zukunft-ohne-buero/ • New Work: Von neuen Arbeitsweisen und neuen Bürowelten https://www.designfunktion.de/blog/new-work
Prozesspapier Anlage 6 - Kriterienkatalog
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Anlage 6 un:box cologne Prozesspapier Kriterienkatalog zur Auswahl der un:box cologne Projekte Anlass und Zielstellungen für den Kriterienkatalog Beteiligung und Teilhabe sind der zentrale Hebel für den un:box cologne Prozess und eine transparente Durchführung des Auswahlverfahrens der Projektideen beinhaltet die Offenlegung der Auswahlkriterien und Mindestanforderungen für eine Qualifizierung und potenzielle Förderung der Projekte. Das zentrale Instrument im un:box cologne Prozess zur Auswahl der Projekte ist ein Kriterienkatalog, der sich aus folgenden Quellen bzw. Förderrichtlinien zusammensetzt: ● Den Umsetzungskriterien für den un:box cologne Pro zess (un:box cologne Strategieentwicklung in Anlehnung an die Stadtstrategie Kölner Perspektiven 2030+) ● Den Förderrichtlinien der Stadt Köln ● Den Kriterien für die Modellprojekte Smart Cities, ● Den Zielbildern für un:box cologne und den davon a bgeleiteten Mehrwerten Der Kriterienkatalog soll als unterstützendes Werkzeug zur Auswahl, Konkretisierung und Qualifizierung der un:box cologne Ideen, Projekte und Maßnahmen dienen. Im Rahmen der Strategiephase wurde der Kriterienkatalog in enger Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Digitalisierung erarbeitet. Die Anwendung dieses Kriterienkatalogs erfolgt das erste Mal im ersten Jahr der Umsetzungsphase B. Anpassungen des Kriterienkatalogs sind im Laufe der Umsetzungsphase B des Modellprojektes Smart Cities made in Germany zu erwarten und auch beabsichtigt. Nutzer*innen ● Ideengeber*innen (z.B. Bürger*innen, Verwaltungsmi tarbeitende im Rahmen des Projektaufrufes) können den Kriterienkatalog zur Orientierung während der Ideensammlung, Projektkonkretisierung und Maßnahmenqualifizierung nutzen. ● Die Spurgruppe konkretisiert die Ideen gemeinsam m it den Ideengeber*innen anhand der aus den Zielbild-Kriterien abgeleiteten Mehrwerte in der Phase der Projektkonkretisierung zu Projekten und gibt eine Empfehlung für die weitere Bewertung durch die Geschäftsstelle un:box cologne ab. ● Die Geschäftsstelle un:box cologne bewertet die Pr ojekte nach Abschluss der Projektkonkretisierungsphase anhand der Kriterien der Projektkonkretisierung im Projektsteckbrief. ● Die Geschäftsstelle un:box cologne bewertet die da raus entstandenen Maßnahmen nach Abschluss der Maßnahmenqualifizierungsphase anhand der Kriterien im Maßnahmensteckbrief. ● Der Lenkungsausschuss entscheidet auf Basis des Kr iterienkatalogs und der Empfehlung durch die Geschäftsstelle un:box cologne und der Spurgruppe über die Auswahl der Projekte, die zu integrierten Maßnahmen zusammengeführt werden. Anwendungsmomente des Kriterienkatalogs ● Collect - Ideensammlung (Phase 1): ○ Anwendung der Kriterien als Rahmenbedingung für di e Phase der Ideensammlung ■ Übersetzung der Kriterien in die erste Fassung des Projektsteckbrief ■ zur Sicherstellung der Umsetzung des Jahresthemas und den grundsätzlichen Zielbildern von un:box cologne ● Filter - Projektkonkretisierung (Phase 2): ○ Anwendung der Kriterien als Rahmenbedingung für di e Phase der Projektkonkretisierung ■ Übersetzung der Kriterien in die zweite Fassung de s Projektsteckbriefs ■ als Hilfsmittel während der Konkretisierung der Id een zum Projekt ■ als Bewertungsgrundlage für die Auswahl von Projek ten, die integrativ zu Maßnahmen weiterentwickelt werden sollen ■ zur Verleihung des un:box cologne Siegels als Güte siegel ● Qualify - Maßnahmenqualifizierung (Phase 3): ○ Anwendung der Kriterien als Rahmenbedingung für di e Phase der Maßnahmenqualifizierung ■ Übersetzung der Kriterien in den Maßnahmensteckbri ef, der sich aus mehreren Projektsteckbriefen zusammensetzt ■ als Hilfsmittel während der Qualifizierung zur int egrierten Maßnahme ■ als Bewertungsgrundlage für die Einschätzung der U msetzungsreife von Maßnahmen Nr. Kriterien Ebene /Relevanz Titel des Kriterium Beschreibung des Kriterium 1. COLLECT - Ideensammlung 1.1 Gesamtstadtebene Jahresthema Passt die Idee zum diesjährigen Jahresthema ? 1.2 Gesamtstadtebene Ziele der Stadtpolitik 1 Orientiert sich die Idee an den Zielbildern von un:box cologne und trägt damit zum Zielgerüst der Stadtstrategie Kölner Perspektiven 2030+ bei? 2. FILTER - Projektkonkretisierung 2.1 MPSC - Förderfähigkeit Modellhaftigkeit Bietet das Projekt im Kontext der Modellprojekte Smart Cities eine zukunftsorientierte und innovative Lösung? 2.2 MPSC - Förderfähigkeit Skalierbarkeit Kann das Projekt in andere Kommunen & Regionen übertragen werden, durch die Bereitstellung von Lösungen, Werkzeugen und freier Software oder Ähnlichem? Ist das Projekt vom Prototyp ausgehend in die breite kommunale Umsetzung reproduzierbar ? 2.3 MPSC - Förderfähigkeit Open Source Entsprechen die eingesetzten Softwarelösungen den Open Source Standards der MPSC Förderrichtlinie? (= die Software soll auf OpenCode.de eingestellt und veröffentlicht und eine der dafür zulässigen Lizenzen genutzt werden). 2.4 MPSC - Förderfähigkeit Selbst - verwaltung (kommunal) Handelt es sich um eine freiwillige Aufgabe (keine Selbstverwaltungsaufgabe der Kommune)? 2.5 Gesamtstadtebene Ziele der Stadtpolitik 2 Orientiert sich das Projekt an den übergeordneten stadtpolitischen Zielen der Stadt Köln? Zahlt das Projekt auf die Erreichung des Jahresthemas, des Zielbilds der Kategorie Raum und weiterer un:box cologne Zielbilder der Stadt Köln ein? 2.6 Gesamtstadtebene Mehrwerte für die Stadt- gesellschaft & Zielgruppen Ist die beabsichtigte Wirkung klar dargestellt? Zahlt das Projekt auf die Erreichung des Zielbilds der Kategorie Raum und weiterer un:box cologne Zielbilder der Stadt Köln ein? Bringt das Projekt Mehrwerte für die Stadtgesellschaft (z.B. mehr Lebensqualität, mehr Zeit, mehr Sicherheit, mehr Gemeinsamkeit, mehr Effizienz)? Ist die Zielgruppe definiert, für die das Projekt einen besonderen Nutzen generiert? 2.7 Qualifizierungs- Anforderung Teilhabe Bietet das Projekt die Möglichkeit, kollaborativ und unter Einbezug der Stadtgesellschaft qualifiziert und umgesetzt zu werden? 2.8 Qualifizierungs- Anforderung Akzeptanz Führt das Projekt zur Steigerung der Akzeptanz für Digitalisierung und zur Erweiterung digitaler Kompetenzen bei der Kölner Stadtgesellschaft? 2.9 Qualifizierungs- Anforderung Lern - und Lehrkultur Trägt das Projekt zur Lern - und Lehrkultur bei? (z.B. Wissenstransfer, …) 2.10 Qualifizierungs- Anforderung Raumbezug Ist bereits angedacht, in welchem räumlichen Kontext das Projekt umgesetzt wird (Quartier, Stadtteil, Gesamtstadt)? 2.11 Qualifizierungs- Anforderung Daten - generierung Werden durch das Projekt Daten generiert, die perspektivisch in die Kölner Urbane Datenplattform KUDOS bzw. das Open Data Portal eingespeist werden können? 2.12 Qualifizierungs- Anforderung Liegt ein Ansatz einer Meilensteinplanung vor? Projekt - management Liegt ein Ansatz einer Personalaufstellung vor? Liegt ein Ansatz einer Managementstruktur im Projekt vor? Liegt eine Schätzung der zu erwartenden Kosten vor? 2.13 Qualifizierungs- Anforderung Unterstützungs - bedarf Gibt es einen klaren Unterstützungsbedarf für das Projekt durch un:box cologne? In welcher Form (räumlich, monetär etc.)? 3. QUALIFY - Maßnahmenqualifizierung 3.1 Umsetzbarkeit Anforderung en an Räume (Raum- ressourcen) Wird ein konkreter Ort für die Umsetzung der Maßnahme vorgeschlagen und wurden dabei potenzielle Herausforderungen berücksichtigt? Welche Akteur*innen verantworten die Umsetzung vor Ort ? (Rollenverteilung) Welcher Art von Unterstützung bedarf es für die Nutzung und Herrichtung von Räumen? 3.2 Umsetzbarkeit Anforderung en an Daten Werden durch die Maßnahme Daten generiert, die perspektivisch in die Kölner Urbane Datenplattform KUDOS bzw. das OpenData Portal eingespeist werden können? Welche Art von Daten wird gesammelt? Liegt ein Mash-Up-Ansatz zur synergetischen Generierung und Nutzung von Daten vor? Welcher Art von Unterstützung bedarf es für die Nutzung und Prozessierung von Daten? 3.3 Umsetzbarkeit Anforderungen an Kommunikation Welcher Art von Unterstützung bedarf es für die Kommunikation und Akzeptanz der Maßnahme? 3.4 Umsetzbarkeit Anforderungen zur Sicherstellung des Projekterfolgs (Evaluation) Ist die nachhaltige Wirkung der Maßnahme gewährleistet (ökologisch, ökonomisch, sozial)? Wie und zu welchem Zeitpunkt sollen die “Lessons Learned” erhoben werden? (u.a. als Grundlage für die jährliche Bestandsaufnahme zur umfassenden Prozessoptimierung (Innovations- und Optimierungskonzept)) Wie soll mit potentiellen Risiken umgegangen werden? Wie wird mit dem Ausfall eines Projektes einer integrierten Maßnahme umgegangen? 3.5 Umsetzbarkeit Maßnahmen - management Haben sich die Projekte vertraglich, bspw. über die Nutzung von Produkten geeinigt? Haben sich die Projekte über die Kommunikation abgestimmt und Verantwortlichkeiten benannt? Liegen Erfolgskriterien und Messwerte / Vergleichswerte für die Projekt- bzw. Maßnahmenevaluation vor? Liegt eine Meilensteinplanung für die Maßnahme vor? Liegt eine Aufstellung zur Managementstruktur vor? Liegt eine konkrete Personalplanung (intern, extern) vor? Liegt eine Kostenaufstellung vor?
Prozesspapier Anlage 4 - Fortlaufendes Protokoll Formate
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un:box cologne
Fortlaufendes Protokoll Formate
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
Budapester Straße 46,
10787 Berlin
Anlage 4 un:box cologne Prozesspapier
Fortlaufendes Protokoll Formate
un:box cologne
Fortlaufendes Protokoll Formate
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
Budapester Straße 46,
10787 Berlin
Ziel co-kreativer Formate in der Strategiephase
Zugunsten einer aktiven Beteiligung der Stadtgesellschaft und relevanter Akteur*innen verfolgte der
Teilhabeprozess in der Strategiephase folgende Unterziele:
Mehrwert und Aufbau von un:box cologne verständlich kommunizieren.
Relevante Akteur*innen informieren und ihre Unterstützung gewinnen.
Zentrale Bausteine der un:box cologne-Prozessentwicklung mit den unterschiedlichen
Akteur*innen diskutieren und schärfen:
o Was sind die Mission und das Ziel von un:box cologne?
o Welche der relevanten Akteur*innen sind in den Prozess einzubeziehen?
o Nach welchen Werten und Kriterien werden gute un:box cologne-Projektideen
ausgewählt?
o Wie sollte der Beteiligungsprozess für die Umsetzungsphase aufgesetzt werden?
Zentrale Dialogformate für die Beteiligung- und Kooperation erproben und verbessern.
Zu diesem Zweck wurden folgende co-kreativer Formate in der Strategiephase A durchgeführt:
- Fachdialog 1: Mission und Zielbilder
09.03.2022, 14:00 bis 16:30 Uhr
Vorbereitet von Creative Climate Cities
- Dialogforum 1: Mehrwerte und Spurgruppe
05.04.2022, 09:00 bis 11:30 Uhr
Vorbereitet von Creative Climate Cities und Zebralog
- Fachdialog 2: Kriterien
10.05.2022, 10:00 bis 13:00 Uhr
Vorbereitet von Creative Climate Cities
- Spurgruppe 1 – Collect & Filter
17.05.2022, 09:00 bis 11:00 Uhr
Vorbereitet von Zebralog
- Dialogforum 2: Projektqualifizierung
24.06.2022, 10:00 bis 14:00 Uhr
Vorbereitet von Creative Climate Cities und Zebralog
- Fachdialog 3: Administrative Prozesse
10.08.2022, 11:00 bis 13:30 Uhr
Vorbereitet von Creative Climate Cities
- Dialogforum 3: Smart City Cologne Konferenz
03.09.2022
Vorbereitet von Creative Climate Cities und Zebralog
un:box cologne
Fortlaufendes Protokoll Formate
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
Budapester Straße 46,
10787 Berlin
FACHDIALOG 1
Ergebnisdokumentation
Fachdialog I: Mission & Zielbilder
09.03.22, von 14:00 – 16:30 Uhr
via Zoom (Online Konferenztool)
mittels Conceptboard (Online Whiteboard)
Im Auftrag der Stadt Köln
Konzept und Umsetzung von Creative Climate Cities (CCC)
Moderiert durch CCC
Teilnehmende
Stadt Köln - Stabsstelle Digitalisierung
Stadt Köln - Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung (Strategie 2030+)
Stadt Köln - Projektleitung Verwaltungsreform
Stadt Köln - Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung
Stadt-Köln - Koordinationsstelle Klimaschutz
accilium, Creative Climate Cities, GESI, Zebralog
un:box cologne
Fortlaufendes Protokoll Formate
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
Budapester Straße 46,
10787 Berlin
Zielstellung des ersten Fachdialogs
Definieren von Zielbildern der un:box cologne Strategie im Kontext lokaler
Strategien
Der erste Fachdialog, welcher sich mit dem Kontext und den
Zielbildern für un:box cologne beschäftigte wurde gemeinsam
mit den Expert*innen der Kölner Planungen durchgeführt.
Das Übergeordnete Ziel des ersten Fachdialogs wurde durch zwei
Themenschwerpunkte unterstützt. Der erste beschäftigte sich mit der
Diskussion zur Kontextualisierung von un:box cologne anhand erster
Abbildungen einer möglichen Rolle von un:box cologne im Ko ntext der
Aktivitäten in Köln. Der zweite Themenbereich fokussierte die
Entwicklung von Kategorien für Zielbilder sowie erste Entwürfe dieser.
Dieses Vorgehen ermöglichte es erste Zielbilder bezüglich des Umfang, der
Diversität & der Qualitäten für un:box cologne zu entwickeln.
un:box cologne
Fortlaufendes Protokoll Formate
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
Budapester Straße 46,
10787 Berlin
1. Eine Mission für un:box cologne
In einem ersten Schritt wurden zwei Skizzen zur Diskussion gestellt, um über die Mission für un:box
cologne vor dem Hintergrund grundsätzlicher strategischer Ziele der Stadt, zu sprechen.
Abbildung 1: Impuls 1 - Rückgrat oder Ballon (Miro-Board: Fachdialog 1)
Auf dem Conceptboard wurden aus der Diskussion folgende Gedanken der Teilnehmer*innen
festgehalten:
● un:box cologne als Stütze
● Verknüpfung / Schleife als Verbindung mehrerer Strategien ( un:box cologne ist Teil aller
Strategien)
● un:box cologne als Motor der anderen Strategien (verschiedene Strategien zum Bürger
bringen) Transportmittel
● un:box cologne hat vernetzende Funktion (Netzwerkdarstellung, Spinnennetz/ Gießkanne)
● Stadtstrategie ist eigentlich das alles erfassende Element (un:box cologne als DNA)
● Dachstrategie für Entwicklungen überspannen die Fachstrategien
● Wolken/Blasendarstellung zum Hervorheben der Querschnitte
● Haus, das auf verschiedenen Säulen gestützt
● Ballon eher als Kollektiv der Bürger:innen zu verstehen
● Ballondarstellung passt eher zur Vision
un:box cologne
Fortlaufendes Protokoll Formate
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
Budapester Straße 46,
10787 Berlin
Dabei wurde insbesondere das Bild des "Rückgrats" eher abgelehnt, da un:box cologne sich selbst als
Art Motor und Unterstützer sieht. Vor diesem Hintergrund am intensivsten diskutiert wurden schließlich:
● un:box cologne als Gießkanne / Spinnennetz
● un:box cologne als Katalysator
● un:box cologne als Zahnrad, dass die Umsetzung antreibt
● un:box cologne als Spirale: Kreisentwicklung (Zirkular), die immer neue
Themenschwerpunkte ermöglicht
● un:box cologne als Methode für andere Strategien (Zahnrad/Motor/DNA)
2. Wirkungskategorien für un:box cologne
In einem zweiten Schritt wurde zugunsten einer co -kreativen Entwicklung der Zielbilder zunächst die
Kölner Planungen mit besonderem Fokus auf die unterschiedlichen Themenbereiche und Leitlinien
beschrieben. Die eingeladenen Expert*innen konnten dabei die Darstellung ihrer jeweiligen
strategischen Planung bzw. Aktivität erläutern und ergänzen.
Abbildung 2: Co-Kreation - Entwicklung der Kategorien integrierter Zielbilder (Fachdialog 1)
Im Anschluss wurden aus den Themenbereichen der Planungen Kölns Wirkungskategorien für die
Zielbilder definiert. So wurden von den Teilnehmer*innen Querschnittsthemen definiert, welche es
ermöglichen die Zielstellungen in verschiedenen urbanen Sektoren und Systeme mit un:box cologne zu
unterstützen. Folgende Kategorien integrierter Zielbilder für un:box cologne wurden bestimmt: Raum,
Digitalisierung, Teilhabe, Nachhaltigkeit, Transformationsfähigkeit.
un:box cologne
Fortlaufendes Protokoll Formate
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
Budapester Straße 46,
10787 Berlin
3. Entwurf integrierter Zielbilder für un:box cologne
Der letzte Fokus wurde auf den Entwurf integrierter Zielbilder gesetzt. Dafür bildeten die entwickelten
Kategorien die Grundlage um gemeinsam Entwürfe für integrierte Leitsätze zu diskutieren:
Abbildung 3: Co-Kreation - Entwicklung der Entwürfe integrierter Zielbilder (Fachdialog 1)
Folgende Entwürfe sind in dem ersten Fachdialog in Kleingruppen entstanden:
Raum
1. un:box cologne muss im öffentlichen/privaten/geschützten Raum anhand virtueller und
analoger Verschränkungen erlebbar sein.
2. un:box cologne hilft uns analoge Räume virtuell mit einem Mehrwert zu erweitern.
Digitalisierung
3. Digitale Angebote werden akzeptiert, genutzt und geteilt. Digitale Bedarfe werden
vorbehaltlos (isb. vor Ablehnung) diskutiert und "pilotiert".
Teilhabe
4. Stadtgesellschaft entwickelt un:box cologne-Strategie und un:box cologne-Projekte aktiv mit
und trägt so zum Gemeinwohl (oder Nachhaltigkeitstransformation) in der Stadt bei.
5. un:box cologne bringt Ideen und Projektmanagement zusammen.
Nachhaltigkeit
6. un:box cologne soll dazu beitragen, die Klima-, Mobilitäts- und Umweltziele für Köln und das
Umland zu erreichen.
7. un:box cologne soll nachhaltige Geschäftsmodelle für smarte, datengetriebene Lösungen
hervorbringen.
8. un:box cologne soll die Bildung einer Stadtgemeinschaft mit hoher Lebensqualität sowie das
Gemeinwohl in Köln fördern.
Transformationsfähigkeit
9. Unbox soll uns befähigen, damit wir schneller besser werden können / Engpässe müssen
dafür identifiziert und gelöst werden.
10. un:box cologne soll Freiheit für neue Prozesse ermöglichen, diese zu erlernen und umsetzen
zu können.
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
Budapester Straße 46,
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DIALOGFORUM 1
Ergebnisdokumentation
Dialogforum I: Mehrwerte und Spurgruppe
05.04.22, von 09:00 – 11:30 Uhr
via Zoom (Online Konferenztool)
mittels Conceptboard (Online Whiteboard)
Im Auftrag der Stadt Köln
Inhalte von Creative Climate Cities (CCC) und Zebralog
Moderiert durch Zebralog und CCC
Teilnehmer*innen und Erwartungen
Teilnehmer*innen:
Koelnmesse
OKLab (teilweise anwesend)
Digital Hub (teilweise anwesend)
Kölner Verkehrsbetriebe
Köln Wirtschaftsförderung
Abfallwirtschaftsbetriebe Köln
IHK Köln
Rheinische Fachhochschule Köln (teilweise anwesend)
Stabsstelle Wirtschaftsförderung (teilweise anwesend)
Koordinationsstelle Klimaschutz
VHS Köln
Strategische Stadtentwicklung
Stabsstelle Digitalisierung
Dienstleister*innen:
Creative Climate Cities
GESI
Zebralog
Erwartungen:
Kann un:box cologne ein digitaler Zwilling sein, bzw. welche digitalen Zwillinge gibt es für
un:box cologne?
Neuen Input hinsichtlich Beteiligung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit bekommen
Vernetzen, getreu dem VHS-Motto: “Miteinander und voneinander lernen!”
Erfahren, was eine Spurgruppe macht.
Auf den neuesten Stand des Projektes kommen.
Offene Fragen klären, Informationen geben, Mitarbeit werben
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
Budapester Straße 46,
10787 Berlin
Kontext des Dialogforums
Im Zusammenhang mit der Strategieentwicklung für das Modellprojekt Smart Cities cologne” werden
unterschiedliche Beteiligungsformate durchgeführt.
Im Vorfeld zu dieser Veranstaltung wurden im Februar zwei verwaltungsinterne Workshops zur
Arbeitsweise in der Strategiephase und im März ein Expert*innen -Workshop zur Entwicklung von
Themenkategorien und gemeinsamen Zielbildern für die un:box cologne Strategie durchgeführt.
Zielstellung des ersten Dialogforums
Vorstellen der Mission für un:box cologne
Entwickeln von Mehrwerten & ersten Wirkungsindikatoren auf Basis der gemeinsam
entwickelten Zielbilder aus dem ersten Fachdialog
Spurgruppe aufgleisen
Agenda
Nr. Zeit TOP Inhalte
0 9:00 -
9:25
Begrüßung &
Technisches Set-
Up
Agenda des Tages
Einführung ins Projekt
1 9:25 -
9:40
Impuls
Mission von
un:box cologne
Vorstellen der Mission
Vorstellen der Kategorien & Zielbilder
CCC
2 9:40 -
10:10
Fokus 1
Heraus-
forderungen und
Mehrwert
Co-Kreation
Herausforderungen definieren
Mehrwerten von UBC festlegen
3 10:10 –
10:40
Fokus 2
Messweise
Ableiten von Messwerten
4 10:40 -
10:50
Impuls
Spurgruppe
Was ist die Spurgruppe, welche Aufgaben hat sie,
wie oft tagt Sie?
Zebralog
5 10:55 –
11:15
Fokus 3
Aufgaben und
Teilnehmerinnen
der Spurgruppe
Fragen und Feedback zum Ansatz der Spurgruppe
Wie oft soll die Gruppe tagen?
Wer sollte und möchte gerne an der Spurgruppe
teilnehmen?
6 11:15 –
11:30
Abschluss
Ausblick
Was haben wir heute erreicht?
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
Budapester Straße 46,
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Fokus 1 und 2: Mehrwerte und Messweise
In Kleingruppenarbeit wurde zu den Themen des „Fokus 1“ und „Fokus 2“ gearbeitet. Auf diese Weise
wurden die Zielbilder von un:box cologne hinsichtlich folgender Fragestellungen diskutiert:
Welche Herausforderungen bestehen in der Stadt Köln in Bezug auf das Zielbild?
Welche Mehrwerte bietet un:box cologne für dieses Zielbild?
Wodurch lassen sich die Mehrwerte messen?
Zielbild 1 „Game Changer“
Mit un:box cologne entwickeln Kölner*innen digitale Lösungen für die analogen
Probleme
1. Mehrwert: Zeitersparnisse und Erleichterungen im Alltag und an der Arbeit. Smarte Lösungen
sollten sich durch Effizienz auszeichnen, wovon Menschen im beruflichen Kontext (EDV, SAP,
etc.) als auch im Privaten profitieren sollten.
2. Herausforderung: Die Umstrukturierung analoger Prozesse in digitale Systeme ist zunächst mit
einem Mehraufwand verbunden. Insbesondere in Bezug auf die Weiterbildung von Personal zur
effektiven Anwendung digitaler Instrumente stellt einen zeit- und kostenintensiven Prozess dar.
3. Messweise: Qualitative Mitarbeitenden Befragungen (nicht aus dem Workshop)
1. Mehrwert: Transparenz und Verständlichkeit bei Förderrichtlinien und Entscheidungsprozessen.
2. Herausforderung: Engagierte Akteure aus der Stadtgesellschaft werden oft von zu komplexen
Antragsregularien bei Förderprogrammen abgeschreckt, was wiederum die Vielfalt von bottom-
up-Prozessen mit öffentlicher Unterstützung einschränkt.
3. Messweise: Befragung von Projektumsetzer*innen (nicht aus dem Workshop)
1. Mehrwert: Aktuelle und frei sowie einfach zugängliche Datenplattformen
2. Herausforderung: Viele erhobene Daten sind nicht öffentlich zugänglich oder zumindest nur mit
spezifischen
3. Messweise:
1. Mehrwert: Klare und Nutzer*innenfreundliche Möglichkeiten zur öffentlichen Förderung privater
Ideen
2. Herausforderung:
3. Messweise:
Messweisen wurden in diesem Zielbild aus zeitlichen Gründen nicht näher definiert.
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
Budapester Straße 46,
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Zielbild 2 „Selbst ist die/der Kölner*in“
un:box cologne ermöglicht es Kölner*innen ihre Stadt zu gestalten
1. Mehrwert: Unterschiedlichen Zielgruppen bottom-up Teilhabe und Projektumsetzung
ermöglichen. Teilhabe ist sinnvoller Kern von un:box cologne, um Projekte aus der gesamten
Stadtgesellschaft für die Stadtgesellschaft zu entwickeln.
2. Herausforderung: Die zielgruppengerechte Ansprache zur Gewinnung und Umsetzung von
Projekten ist zentral. Ein klarer Prozess von der Idee zur Anwendung muss entwickelt werden.
Dieser kann möglicherweise je nach Zielgruppe unterschiedlich aussehen.
3. Messweise: durch KPIs erfassen, ob die Zielgruppen erreicht werden. Die KPIs sind noch zu
entwickeln. Hierbei können unterschiedliche Kontaktpunkte mit dem Projekt als Messpunkte
hilfreich sein (s. Markting-Funnel)
1. Mehrwert: Agiles kooperatives Projektmanagement ermöglicht digitale Projektentwicklung
2. Herausforderung: Digitale Projektentwicklung erfordert Flexibilität und Schnelligkeit in der
Umsetzung. Die Umsetzungsprozesse in den un:box cologne-Projekten sollten sich daher an
agilen Methoden orientieren und flexibel eingesetzt werden.
1. Mehrwert: un:box cologne-community aufbauen - Durch den Aufbau einer Community kann ein
direkter Draht zu Multiplikator*innen und Projektumsetzer*innen (Fachöffentlichkeit) gehalten
werden. Diese können mit ihrem Praxiswissen Strategiephase und Projektumsetzungen
begleiten und als Multiplikator*innen die Kommunikation über un:box cologne in ihren Kreisen
verbreiten und bündeln.
2. Herausforderung: Die unterschiedlichen Zielgruppen (Unternehmen, Vereine,
Bildungseinrichtungen etc.) gezielt ansprechen und den Kontakt aufrecht halten; niemand
verlieren
3. Anmerkung: Köln Messe bietet Räume/digitale Plattform dazu an
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
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Zielbild 3 „Utopia: Zukunft ist jetzt“
un:box cologne schafft bessere Lebensbedingungen für gegenwärtige und künftige
Generationen
1. Mehrwert: Gute Governance-Ansätze für nachhaltige Transformation, die ermöglichen, dass
Bürger*innen sich selbst einbringen können:
2. Herausforderung: Einfache und zielgruppengerecht Kommunikation, Transparenz, Korruption
verhindern, politische Akzeptanz für schnelle Umsetzung, festes Projektmanagementteam, das
zuständig ist, fehlende Lern- und Fehlerkultur
3. Messweise: Wie häufig wird, z.B. Website der Stadt Köln frequentiert. Wie viele Bürger*innen
beteiligen sich an Formaten?
1. Mehrwert: Soziale Nachhaltigkeit = un:box cologne ermöglicht mehr Gemeinschaft und
Zusammenhalt in den Stadtvierteln sowie soziale Infrastruktur vor Ort und im digitalen Raum,
z.B. Kümmerer, Corona-Test-Stellen, soziale Daseinsvorsorge
2. Herausforderung: Es brauch ein Netzwerkkonzept. Es könnten sich nur die Personen beteiligen,
die schon bevorteilt sind.
3. Messweise: Wie viele soziale Anlaufstellen gibt es und wie häufig werden diese frequentiert?
1. Mehrwert: Ökomische Nachhaltigkeit = un:box cologne kann die Rentabilität von Projekten
steigern durch schnelle Prozesse.
2. Herausforderung: sollte bei un:box cologne mehr mitgedacht werden.
3. Messweise: wie schnell kann ein un:box cologne-Projekt entstehen und trägt es sich dauerhaft
allein?
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
Budapester Straße 46,
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Zielbild 4 „Ich sehe was, was du nicht siehst“
un:box cologne passt sich den Bedürfnissen der Kölner Stadtbevölkerung an
1. Herausforderung: Freiräume schaffen & Pflichten definieren (Prozesskultur etablieren)
2. Mehrwert: Soziale Innovationen auf verschiedenen Ebenen verstärken
3. Messweise: Bilanzierung von Gemeinwohl?
1. Herausforderung: Spielregeln für un:box cologne schaffen
2. Mehrwert: Verlässlichkeit und Sicherheitsraum = Beweisführung für Best-Practice ("Es geht
doch, kann man sich rantrauen")
1. Mehrwert: „Made in un:box cologne“
2. Messweise: Anzahl derjenigen, die den Best-Practice gefolgt sind.
1. Herausforderung:
a. Junge Generation zum "Inputgeber" machen, von Älteren lernen und von denen, die
zugezogen sind
b. Information besser aufbereiten & konkret machen (mit Bildern & einfacher Sprache
erläutern)
2. Mehrwert:
a. Wissenstransfer
b. Bildung als wichtigster Mehrwert zur Vorbereitung von Transformationsprozessen auf
der Basis von Fachkräften
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
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Zielbild 5 „Platz da“
un:box cologne erweitert den erlebbaren Raum für Kölner*innen
Raum ist ein wichtiges Querschnittsthema, um das Projekt sichtbar zu machen. Daher wurde
das Zielbild „Platz da“ wurde als Querschnittsthema in jeder Gruppe diskutiert, sodass die
Kategorie Raum in Kombination mit den Themen Digitalisierung, Teilhabe, Nachhaltigkeit
und Transformationsfähigkeit diskutiert wurde:
1. „Game Changer“ & „Platz da“
a. Herausforderung: Räume schaffen / Ideen sichtbar machen (z. B. Showroom)
b. Mehrwert: Erlebbaren Raum digitalisieren
2. „Selbst ist die Kölner*in“ & „Platz da“
a. Herausforderung: Für Teilhabe sind Austauschräume essenziell
b. Mehrwert: Zu Beginn (in der Strategiephase/Ideenfindungsphase) können digitale
Veranstaltungen effiziente Austauschmöglichkeiten bieten. In der Umsetzungsphase
werden auch vor-Ort-Formate wichtiger
c. Hinweis: Die Koelnmesse bietet sowohl Räumlichkeiten also auch Tools zur
Durchführung digitaler/hybrider Messen.
3. „Utopia: Zukunft ist jetzt“ & „Platz da“
a. Herausforderung: Nicht zu lokal denken und Vorstadtgemeinden mitdenken
b. Mehrwert: Stadtviertel und die dortigen Communities einbeziehen
4. „Ich sehe was, was du nicht siehst“ & „Platz da“
a. Herausforderung: Lust auf die Transformation machen, Sichtbarkeit schaffen (vom
Abstrakten zum Konkreten)
b. Mehrwert: Spielwiese zum Ausprobieren für neue Experimente
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
Budapester Straße 46,
10787 Berlin
Fokus 3: Spurgruppe
Ziele und Aufgaben
Die Spurgruppe ist ein lebendiges Gremium, welches die Stadt Köln im un:box cologne-Projekt berät. In
der Phase der Strategieentwicklung besteht die Spurgruppe aus einer wachsenden Zahl von Personen,
die die verschiedenen Interessensgruppen in un:box colog ne vertreten, z.B. Wissenschaft, NGOs,
Wirtschaft, Stadtgesellschaft, Verwaltung, Politik. Insgesamt wird die Gruppengröße etwa 15 -20
Personen betragen.
Die Aufgabe der Spurgruppe ist es, die Entwicklung der Strategie zu reflektieren und den damit
verbundenen Beteiligungsprozess „vorzuspuren“. Dazu weisen Sie die Prozessverantwortlichen
(Stabsstelle für Digitalisierung der Stadt Köln und externe Dienstleister*innen) auf mögliche Probleme im
Beteiligungsprozess hin und erarbeitet potenzielle Lösungsvorschl äge. Außerdem berät das Gremium
bei der Entwicklung von Strategieelementen.
Da die Mitglieder der Spurgruppe die Perspektiven, Denklogiken und Erfahrungen unterschiedlicher
Interessensgruppen repräsentieren, können Probleme ganzheitlich in einer kleinen und arbeitsfähigen
Gruppe diskutiert und effektiv Lösungsvorschläge und Strategieelemente erarbeitet werden. Zudem
kommt den Mitgliedern der Spurgruppe eine Multiplikatoren Funktion im zweifachen Sinne zu: Einerseits
unterstützen sie die Bekanntmachung des Projektes und anstehende Termine oder Förderrunden.
Andererseits tragen sie, wo möglich, zur Mobilisierung ihrer jeweiligen Interessensgruppen bei und
ermöglichen eine Vernetzung verschiedener Gruppen der Stadtgesellschaft im un:box cologne-Projekt.
Die Spurgruppe wird in der Phase A der Strategieentwicklung für un:box cologne zu folgenden Themen
tagen:
- Entwicklung der Mission und Aufgleisen der Spurgruppe
- Entwicklung der Auswahlkriterien für un:box cologne Projekte und Vorbereitung des beta -Bar
Camps.
- Auswahl von Projektideen in Folge des beta-Bar Camps und Qualifizierung der Projekte.
- Integration, Verstetigung und Unterstützung der Projekte
Für die Phase B der Umsetzung von un:box cologne besteht die Möglichkeit die Spurgruppe
weiterzuführen insofern die Spurgruppenmitglieder und die Prozessverantwortlichen dies als sinnvoll
erachten. Die Sitzungsthemen werden entsprechend der Erfahrungen aus Phase A für Phase B
angepasst.
Ergebnisse der Kleingruppenarbeit zur Spurgruppe
Sitzungsthemen
Die vorgeschlagenen Sitzungsthemen wurden insgesamt als sinnvoll erachtet.
Teilnahmebereitschaft
LOI-Partner*innen
Die Teilnahmebereitschaft ist hoch, der Spurgruppenansatz wird unterstützt.
Folgende Partner*innen haben Interesse an der Teilnahme: Frau Rotering (Koelnmesse), Herr Peckruhn
(Wirtschaftsförderung), Herr Schild (Abfallwirtschaftsbetriebe), Herr Kürten und Herr Schiefer (IHK Köln),
Frau Kühr (Rheinische Fachhochschule Köln)
Stadtverwaltung
Neben den Bereits eingeplanten Verwaltungseinheiten (VHS, 15/1 Strategische Stadtentwicklung, Büro
für Öffentlichkeitsbeteiligung) besteht auch bei Frau Dr. Tran (Koordinierungsstelle Klimaschutz)
grundsätzlich Interesse an der Teilnahme.
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
Budapester Straße 46,
10787 Berlin
Fehlende Akteure
Anregungen für weitere Mitglieder aus der Stadtgesellschaft:
Wissenschaftler*in, Vertretung der Gründerszene, Vertreter konkreter Unternehmen und nicht nur deren
Repräsentanten wie die IHK, Niehler Freiheit. Es wurde angeregt ein auf die jeweilig en Projektthemen
abgestimmtes Stakeholder Mapping durchzuführen
Anregungen für weitere Mitglieder aus der Stadtverwaltung:
Amt für Integration und Vielfalt schon in Phase A zur Spurgruppe einladen, um die Themen Diversität
und breite Zielgruppenansprache abzudecken (Projektziel: Gesamte Stadtgesellschaft erreichen)
Unterschiede zwischen Phase A (Strategieentwicklung) und Phase B (Projektumsetzung)
In Phase B das Gremium weiterhin flexibel mit Blick auf etwaige thematische Schwerpunktsetzungen
erweitern
Ggf. kann es sinnvoll sein, die Projektberatung themenspezifisch zu gestalten
In Phase B kann es sinnvoll werden, Repräsentanten einzelner Fachämter (etwa Stadtplanungsamt) in
das Gremium mit aufzunehmen, wenn diese über Projekte an der Umsetzung beteiligt sind.
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
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10787 Berlin
Fachdialog 2
10.05.2022 | 09:00-13:00 Uhr inkl. Ankommen, Pause und informellem Austausch
Wohngemeinschaft | Kreativraum “Das Theater” | Richard-Wagner-Str. 39, 50674 Köln
Teilnehmende
Stadt Köln - Stabsstelle Digitalisierung
Stadt Köln - Projektleitung Verwaltungsreform
Stadt Köln - Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung
Stadt Köln - Koordinationsstelle Klimaschutz
Stadt Köln - Europa und Internationales
Stadt Köln - Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung (Strategie 2030+)
Rheinische Fachhochschule Köln
Creative Climate Cities, GESI, Zebralog
Zielstellung
Entwicklung erster Auswahl- und Bewertungsgrundlagen für Projektideen
Meilensteine
1. Diskutieren der Einsatzmomente und -weisen für Kriterien.
2. Entwickeln von Auswahlkriterien für Projektideen anhand der integrierten Zielbilder
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
Budapester Straße 46,
10787 Berlin
1. Ergebnisse des ersten Co-Kreations-Fokus “Einsatzmomente”
Nach einem Impuls zu den bisherigen Ergebnissen und Aktivitäten für die Strategieentwicklung durch
CCC wurden die Teilnehmenden in zwei Gruppen unterteilt um gemeinsam über die Einsatzmomente
von Kriterien zu diskutieren.
Auf diese Weise wurden zwei verschiedene grafische Vorschläge diskutiert: Eine iterative und eine
lineare Projektentwicklung.
Iterations-Grafik “Einsatzmomente”
Aus der Diskussion zu der iterativen Projektentwicklung hervorzuheben ist insbesondere die geteilte
Meinung, dass über die Phasen hinweg ein zunehmender Grad der Operationalisierung der Kriterien
erfolgt, sodass die Projektideen in dem Verfahren un:box cologne immer weiter konkretisiert werden.
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
Budapester Straße 46,
10787 Berlin
Ideensammlung Ideenauswahl Qualifizierung Umsetzung
Formate/
Instrumente
Hackathon,
Ideenraum,
Online Abfrage,
Direkter
Bürgerdialog,
Raum,
Persona#1,
idea Business
modell canvas,
wants-desires-
needs
→ Flacher
Einstieg,
Vorgabe?
Workshop,
Hackathon,
Vorprüfung,
Kriterien für
Selbsteinschätzung
der
Projekttauglichkeit,
“Kategorie Kriterien”
Screening
→ Match making,
Priorisieren statt
ablehnen
Erstes Pitch
Verfahren,
Auswahl
(Business
model canvas)
→ Lösungen
(aus-
)formulieren
Prototyp
Zielgruppe Verwaltung
(Ämter der Stadt),
Bürger*innen,
Stadtwerke,
Studenten
LOI-Partner*innen,
Entwickler Group
Start-Up
Akteur
Jury,
Spurgruppe
Ideen-Pat*in,
Jury
Umsetzer
Lineare Grafik “Einsatzmomente”
Aus der Vorstellung der Ergebnisse der Gruppe, welche zu der linearen Projektentwicklung diskutiert
hat, ging hervor, dass die Kriterien vor allem der Kommunikation, Akzeptanz sowie der
Darstellung/Erhebung eines Lernprozesses dienen. Auf diese Weise solle n durch die Gestaltung eines
Prozesses die Projekte/Motivation am Leben erhalten.
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
Budapester Straße 46,
10787 Berlin
Ideensammlung Ideenauswahl Qualifizierung Umsetzung
Formate/
Instrumente
Inhaltliche
Kriterien als
Leitlinie
Aufruf an
Bürger*innen,
Online-Dialog
über Ideen,
Meinungsmontag,
Dialog zwischen
Bürger*innen &
Verwaltung,
Überschrift des
Online-Dialoges
muss erste
Leitkriterien
enthalten, z.B.
Digital und
Nachhaltig;
Ziel soll von
Anfang an
kommuniziert
werden.
→ Offenheit für
viele Ideen,
gleichzeitig
braucht es
Kriterien als
Denkhilfe und ein
gutes
Erwartungsmanag
ement, Gibt es die
Inhalte schon?
Inhaltliche und
operationale
Kriterien als
Auswahlhilfe
1x
Ideensammlung
pro Jahr,
Bürger Voting &
Selektionseffekt
→ Pitches max.
10 ???,
Auswahl durch
Bürgerdialog
→ wenig Kriterien
damit Bürger
selber lernen
Rechtliche
Kriterien
mitdenken
Zielgruppe Bürger*innen,
(Fach-)Ver-
waltung,
Konzerne
Einsatzmoment
& Funktion des
Kriterien-
katalogs
Anzahl von
Projekten
kommunizieren,
Basiskriterien bei
der Ansprache
berücksichtigen
→ nicht erfüllt →
Vorformulieren →
Ko Kriterien,
inhaltliche,
rechtliche
Kriterien in allen
Phasen,
Steckbrief der
Bedarfe
Steckbrief des
Projektes
Ziel kann auch
sein Scheitern
aufzuzeigen
Qualifizierungs-
kriterien, sehr
konkret
Darstellung des
Benefits, wenn
eine Umsetzung
erfolgt
großer Katalog
KPI´s
Operationelle
Kriterien
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
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Bürger → Ideen
Fachcommunity
→ konkrete Ideen
Lösungen
gemeinsam
finden/
formulieren
Funktion des
Kriterienkatalogs
Erwartungsmanag
ement → Ziel sind
max. 10 Projekte
im Jahr
Diskussion der
Ideen durch z.B.
Spurgruppe
anhand der
Kriterien (“Geht
nur, wenn”
anstelle von “Geht
nicht, weil”)
Unterstützung bei
der Ideen-
entwicklung
Einordnung in
aktuelle
Handlungsfelder
Transparentere
Darstellung des
Ist-Zustandes →
Digital & Analog
Ermittlung von
Bedürfnissen und
Ansichten
Kommunikation
nach außen
(mögliche andere
Stakeholder /
viele
verschiedene
Zielgruppen
ansprechen)
Transparenz
schaffen
Ausschlusskriterie
n: Rechtliches…
Verdichten der
Ideen → “Möglich
machen”
Entscheidungs-
hilfe
Filter: Wer
entscheidet wie?
was geht und
warum nicht oder
wie sonst
Stadtgesellschaft
wählt aus,
konkretisiert oder
unterstützt
Projektbedarfe
transparent
machen → was
wird konkret
benötigt
Definition
Projektbedarf
Kriterien sollten
verschiedene
Nutzergruppen
ansprechen
“Ansprechend
formuliert”
Einordnung der
Förderart:
Monetär vs.
unterstützend
Abgrenzung od.
Symbiose zu
anderen
Programmen/Han
dlungsfeldern
Rückspiegeln auf
digitale Akzeptanz
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
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10787 Berlin
Der zweite Fokus beschäftigte sich aufbauend auf der Diskussion über die Einsatzmomente und Funktion
von Kriterien in der Projektentwicklung mit der Entwicklung von Kriterien. Grundlage dafür bildeten die
integrierten Zielbilder, welche das Ergebnis der ersten Projektphase der Strategieentwicklung waren.
2. Ergebnisse des zweiten Co-kreations-Fokus “Entwicklung von Kriterien”
Die gemeinsame Erarbeitung von Kriterien auf Basis der vier integrierten Zielbilder (Themenfelder:
Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Teilhabe, Transformationsfähigkeit) und des Querschnittszielbildes
(Themenfeld Raum) von un:box cologne erfolgte in vier Gruppen.
Die Gruppen diskutierten anhand vorbereiteter Plakate , auf welchen die Mehrwerte der integrierten
Zielbilder abgedruckt waren (Ergebnis des 1. Dialogforums und der anschließenden Ausarbeitung). Das
Querschnittsthema Raum wurde immer im Zusammenhang mit dem jeweiligen Themenfeld auf Basis
prototypischer Vorschläge diskutiert, aufgrund der zeitlichen Begrenzung besteht hier noch
Diskussionsbedarf. Zusätzlich wurden jeder Gruppe zwei Leitfragen aus dem Katalog, welcher im Zuge
der Bewerbung als MPSC-Kommune entstanden ist, als Diskussionshilfe gegeben.
Die Ideen aus dem Fachdialog zu der Formulierung von Kriterien werden in den kommenden Wochen in
einen ersten Entwurf für einen umsetzungsorientierten Kriterienkatalog übersetzt.
A. Game Changer - Mit un:box cologne entwickeln Kölner*innen digitale Lösungen für
analoge Probleme
Themenfeld Digitalisierung
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
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1 un:box cologne trägt mit
smarten Lösungen zur
Effizienz von Prozessen bei
und ermöglicht so
Zeitersparnisse und
Erleichterungen im Alltag
Kriterien für besseres Leben:
Glücksindikator
Zeit (min)
Sicherheit (Anzahl
Belästigungen ÖPNV -
40% bzw. Steigerung
Empfinden um 50%))
Gesundheit
(Stressreduktion 50%)
Sauberkeit (Kosten
AWB -30%)
Zukunft (Projekte
anstoßen = new Scope
+ X%)
Zugehörigkeit
(Glücksindikator TOP 10
auf Veedels Ebene -
Rostock)
Zahlen die Projekte darauf ein?
2 un:box cologne schafft
Transparenz im Kontext von
Daten und Entscheidungs-
prozessen
Events mind. zwei pro Jahr
Sonderevents (mobil/
digital/ stationär)
Darstellung 100%
Beteiligungsquote (Definition!)
+25%
Jährliche Steigerung
Kommunikationspartner*innen
3 un:box cologne fördert
aktuelle, freie sowie einfach
zugängliche
Datenplattformen
s. 2
4 un:box cologne schafft klare
und Nutzer*innen-freundliche
Möglichkeiten zur
öffentlichen Förderung von
Ideen
s.2
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
Budapester Straße 46,
10787 Berlin
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
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B. Utopia: Zukunft ist jetzt - un:box cologne schafft bessere Lebensbedingungen für die
gegenwärtigen und künftigen Generationen
Themenfeld Nachhaltigkeit
1 un:box cologne fördert
langfristige Motivation zur
Teilhabe
Welche Gruppen der
Stadtgesellschaft
werden angesprochen?
Werden mehrere
Gruppen der
Stadtgesellschaft
angesprochen?
Wieviel % der
Stadtgesellschaft
werden angesprochen?
Werden Menschen mit
besonderen
Bedürfnissen
angesprochen?
Trägt das Projekt zur
Steigerung der
Lebensqualität bei?
2 un:box cologne ermöglicht
mehr Gemeinschaft und
Zusammenhalt in den
Fördert die Idee
Gruppen
(Gruppenprojekt/
Austausch)?
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
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Stadtvierteln und im digitalen
Raum
Fördert das Projekt
Nachbarschaften
(Raum/ lokale Events/
Austausch)?
Bringt das Projekt
Menschen zusammen
(Menschen +
Organisatoren)?
Trägt das Projekt zur
Steigerung der
Lebensqualität bei?
3 un:box cologne kann durch
schnelle Prozesse die
Rentabilität von Projekten
steigern
Launched on Time?
Time to Market
(IRR/ ROI dauert zu
lange → Time to break
even)
4 un:box cologne trägt zur
Verbesserung des
ökologischen Fußabdruck
Kölns bei
Spart das Projekt CO2
ein?
Trägt das Projekt zur
Klimaanpassung bei?
Trägt das Projekt zur
Verringerung des
Ressourcenverbrauchs
bei?
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
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C. Ich sehe was, dass du nicht siehst - un:box cologne passt sich den Bedürfnissen der
Kölner Stadtbevölkerung an
Themenfeld Transformationsfähigkeit
1
un:box cologne verstärkt
Innovationen auf
verschiedenen Ebenen.
siehe Kriterien “Platz da” -
erlebbare Räume
2 un:box cologne bietet
Verlässlichkeit und Sicherheit
für aktive Akteure
→ kein Kriterium für Projekte,
da Anforderungen an
Gesamtprojekt
3 un:box cologne als
Gütesiegel und
Werkzeugkasten „Made by
un:box cologne“
→ kein Kriterium ableitbar für
Projekte, da Anforderungen an
Gesamtprojekt
4 un:box cologne ermöglicht
Wissenstransfer & Bildung
als Grundlage von
Transformationsprozessen
Sind die Prozesse / Daten/
Ergebnisse transparent, um sie
bei anderen nutzbar zu
machen? → Regelmäßige Infos
zu Ständen
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
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Werden im Projekt Erfahrungen
und Ergebnisse frühzeitig
eingebunden und genutzt? → in
der Planung als Phase fest
verankert
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
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D. Selbst ist die/der Kölner*in - un:box cologne ermöglicht es Kölner*innen ihre Stadt zu
gestalten
Themenfeld Teilhabe
1
un:box cologne ermöglicht
unterschiedlichen
Zielgruppen bottom-up
Teilhabe und
Projektumsetzung.
Welche Zielgruppe der
Stadtgesellschaft wird
eingebunden? (Basis:
Zielgruppen “Personas”
definieren
Ermöglicht das Projekt
unterschiedliche
Zielgruppen
einzubinden? (Projekte,
die unterschiedliche
Zielgruppen ansprechen
gewichten %?
analoge und digitale
Ansprache
soziale Diversität
Dialogformate
Tools
heterogenes
Projektteam
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
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2 un:box cologne ermöglicht
ein agiles kooperatives
Projektmanagement &
digitale Projektentwicklung
Projektbegleitung oder
Vorkenntnisse?
Räume vorhanden oder
nötig?
ermöglicht
Zusammenarbeit
zwischen Stakeholdern
Arbeitsweisen im Projekt
geht auf Umfeld ein?
3 un:box cologne fördert den
Kontakt zu
Multiplikator*innen und
Projektumsetzer*innen
(Fachöffentlichkeit)
bestehende Netzwerke
vorhanden?
Projektdarstellung
geplant?
Projektreferenzen
vorhanden?
Bereitschaft zum
Austausch im
suburbanen Raum?
im Projektteam sind
Multiplikator*innen &
Umsetzer
Austauschformate mit
anderen Projekten
geplant?
4 un:box cologne nutzt kreative
Formate
3. Platz da - un:box cologne erweitert den erlebbaren Raum für Kölner*innen
Themenfeld Raum & Teilhabe
4 un:box cologne bietet Formate
in digitalen und analogen
Räumen für Dialoge und
Prozesse.
Prototypischer Entwurf:
Die Meilensteine der
Prozessplanung sehen digitale
und analoge Räume vor
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
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Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
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Spurgruppe 1
Ergebnisdokumentation
Spurgruppe 1: Collect & Filter
17.05.22, von 09:00 – 11:00 Uhr
via Zoom (Online Konferenztool)
mittels Conceptboard (Online Whiteboard)
Im Auftrag der Stadt Köln
Inhalte von Zebralog
Moderiert durch Zebralog
Teilnehmer*innen und Erwartungen
Teilnehmer*innen:
Stadt Köln - VHS Köln
Stadt Köln - Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung (Strategie 2030+)
Stadt Köln - Stabsstelle Digitalisierung
Koelnmesse
OKLab (teilweise anwesend)
Digital Hub (teilweise anwesend)
Köln Wirtschaftsförderung
Koordinationsstelle Klimaschutz
Dienstleister*innen:
Creative Climate Cities
GESI
accilium
Zebralog
Erwartungen der Teilnehmer*innen:
Auf den neuesten Stand des Projektes kommen.
Der Frage näher kommen, welche Projekte gefördert werden können.
Kontext des Spurgruppe
Im Zusammenhang mit der Strategieentwicklung für das Modellprojekt Smart Cities un:box cologne
werden unterschiedliche Beteiligungsformate durchgeführt.
Im Vorfeld zu dieser Veranstaltung wurden am 10. Mai in einem verwaltungsinternen Fachdialog un:box
cologne-Kriterien und deren Einsatzmomente u. a. für die Projektauswahl diskutiert . Die Spurgruppe 1
knüpfte an diese Überlegungen an und greift die Perspektive der Fachöffentlichkeit zu diesen Fragen
auf.
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
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1. Diskussionsergebnisse nach Impuls zum Projektstand
Zentrale Frage: Welche Art von Projekten kann in un:box cologne umgesetzt werden?
Grundsätzlich können alle Kölner*innen Projektideen einreichen und umsetzen.
Es können nicht nur technologische Projekte gefördert werden. Projekte sollten aber einen
Digitalisierungsbezug haben und konkrete lebensweltliche Probleme verbessern/anpacken.
Wichtiges Kriterium für die Projekte ist, dass diese in begrenzter Zeit (etwa sechs Monate)
umgesetzt werden können und Prozessveränderungen in der Stadt anschieben.
Konkretes aktuell in der Stadt diskutiertes Beispiel: Einführung einer Baum-Gieß-App für
Trockenzeiten, in denen die städtischen Bäume nicht genug Wasser bekommen.
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
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2. Diskussionsergebnisse – Formate und Kriterien entlang des
Projektzyklus und mithilfe von Personas (Erna, Julia, Matthias)
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
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Diskussionspunkte:
Zugang zum Gesamtprojekt und der Einstieg in die aktive Teilhabe (Ideen beisteuern /
weiterentwickeln / umsetzen) soll möglichst einfach und zielgruppengerecht gestaltet werden
o Ein Netzwerk an Ansprechpersonen und un:box cologne-Scouts (in Verwaltung und
Zivilgesellschaft/Multiplikator*innen) könnte
un:box cologne erklären
Über Angebote informieren
Zuhören und Ideen aufnehmen (Erna: „Ich traue mich nicht allein aktiv zu
werden“)
Sozialraumkoordinator*innen in den Stadtteilen sollten mitgedacht werden.
o Formate sollen niederschwellig sein:
Menschen vor Ort abholen / „Ein Porzer muss in Porz abgeholt werden“
Über die üblichen Verdächtigen hinausgehen, neue Zielgruppen erreichen
Dezentrale Pen-and-Paper-Hackathons
Ideen offen sammeln; städtische Leitziele sollten das denken nicht vorab
einschränken; Ideen können nachträglich den Leitzielen zugeordnet werden
Teilhabe soll Spaß machen und so dazu motivieren, mitzumachen
Unterschiedliche Zielgruppen haben unterschiedliche Einstiegspunkte und
Anforderungen an un:box cologne (Julia braucht Netzwerke und Kontakte zu
Menschen, die die Anwendung testen/verbreiten/nutzen…; Erna muss mit ihren
Ideen gehört und abgeholt werden und in Verbindung mit der Community
gebracht werden, die ein Projekt umsetzen kann)
Aktiv auf die Personen und Gruppen zugehen, die bereits Projektideen haben
oder umsetzen (ggf. Interviews planen).
o Zielgruppengerechte Kommunikation (alle Medien berücksichtigen – je nach Zielgruppe;
Erna liest wahrscheinlich eher den Flyer als die Webseite)
o Onlineformate werden zeitnah gebraucht, um un:box cologne zu erklären
o un:box cologne in 5 Zeilen auf den Kern runterbrechen!
Auch in der Verwaltung müssen die Mitarbeitenden abgeholt werden.
o un:box cologne-Scouts werden auch in der Verwaltung benötigt, um das Projekt zu
erklären und den einstieg zu erleichtern.
o Frage: Wie bekommen wir Verwaltungsmitarbeitende wie Matthias dazu an einer
un:box cologne-Veranstaltung teilzunehmen?
Ein Projektcanvas wird als hilfreich für die Weiterentwicklung der Idee zum Projekt bewertet.
Leitziele der Stadtstrategie könnten genutzt werden, um die Ziele eines Projektes näher zu
beschreiben (auf welches der Kölner Leitziele zahlt das Projekt ein?)
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
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3. Diskussionsergebnisse – Ideensammlung / Barcamp
Diskussionspunkte:
Projektideen, die im Barcamp diskutiert werden könnten
o App-Idee: Unterstützungsangebote für die Ukraine koordinieren (Kontakt: Belledin)
o Müllsammelaktion (Kontakt Frau Tran)
o Gieß-App
Konkrete Vorschläge für Kommunikationskanäle, um Projektinformationen und Veranstaltungen
zu verbreiten:
o In die Verwaltung: Intranet
o Über das Presseamt
o Newsletter der Stadt Köln
o Internes Netzwerk der Koelnmesse
o Professionelle Netzwerke (etwa auch LinkedIn, Firmennetzwerke…)
o Instagram
o VHS: Webseite oder Broschüren (hier sind allerdings lange Vorlaufzeiten von bis zu 6
Monaten zu beachten; Halbjahresprogramme)
Hilfreich für Multiplikator*innen wären
o Blog-Meldungen/Insta-Posts, die geteilt werden können
o Fotos von ähnlichen, vorherigen Events oder Beispielbilder bereitstellen für die
Kommunikation
o Längere Vorlaufzeiten von 2-3 Monaten vor Veranstaltungen für Ankündigung und
Kommunikation in den jeweiligen Communities
Newsletter der organisierten Stadtgesellschaft mitdenken (Bündnis für Nachhaltigkeit, Köln
Agenda, WandelWerk uvm.)
Smart-City-Fokus des Projekts nicht aus den Augen verlieren.
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
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DIALOGFORUM 2
Ergebnisdokumentation
Dialogforum II: Maßnahmenqualifizierung
24.06.22, von 10:00 – 14:00 Uhr
Im Auftrag der Stadt Köln
Inhalte von Creative Climate Cities (CCC) und Zebralog
Moderiert durch CCC und Zebralog
Teilnehmer*innen und Erwartungen
Teilnehmer*innen:
Stadt Köln - Stabsstelle Digitalisierung
Stadt Köln - Innovationsbüro
Stadt Köln - Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung (Strategie 2030+)
OKLab
AWB Köln GmbH
KVB
RheinEnergie AG
Projektgeberin “Trockentoilette”
Projektgeber “Hilfsgüterkoordination”
Projektgeberin “Walby”
Projektgeber “Beteiligungsalarm”
Dienstleister*innen:
Creative Climate Cities
GESI
Zebralog
Kontext des Dialogforums
Im Zusammenhang mit der Strategieentwicklung für das Modellprojekt Smart Cities un:box cologne
werden unterschiedliche Beteiligungsformate durchgeführt.
Im Vorfeld zu dieser Veranstaltung wurden von Februar bis Mai zwei Expert*innen-Workshops
einmal zur Entwicklung von Themenkategorien und gemeinsamen Zielbildern und später zur Entwicklung
eines Kriterienkatalogs für die Auswahl und Qualifizierung von Projektideen durchgeführt. Außerdem
fand in ähnlichem Teilnehmer*innenkreis bereits das Dialogforum 1 zur Konkretisierung der un:box
cologne Mission statt.
Zielstellung des zweiten Dialogforums
Entwurf von Anforderungen für die Qualifizierung der Ideen zu integrierten (Pilot-) Maßnahmen
Entwurf von Beteiligungs- und Unterstützungsbausteinen zur Qualifizierung der Ideen zu
integrierten Maßnahmen
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
Verfasserin: Creative Climate Cities UG
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Agenda
Nr Uhrzeit TOP Inhalte
0 9:00-
10:00
Ankommen &
Aufbau
Begrüßung
1 10:00-
10:30
Impuls
Vorstellung un:box
cologne
Wie wird mit Ideen im Kontext von un:box cologne
umgegangen? Welche Phasen gibt es?
Vorstellen möglicher Beteiligungsformate
2 10:30-
11:30
Fokus
Welche
Anforderungen hat
die Qualifizierung
der Projektideen?
Definition der Anforderungen zur Qualifizierung
einer Idee bis hin zur smarten Maßnahme (am
Beispiel individueller Projektideen)
3 11:30-
12:00
Austausch Vorstellung der Anforderungen
Pause
4 12:30-
13:30
Fokus
Welche Bausteine
können wann
verwendet werden?
Welche
Abhängigkeiten gibt
es?
Diskussion über zeitliche Abfolge & Abhängigkeiten
der Qualifizierungsbausteine
5 13:30-
14:00
Abschluss
Erkenntnisse &
nächste Schritte
Was haben wir heute erreicht?
Wie geht es weiter?
Fokus: Welche Anforderungen hat die Qualifizierung der Projektideen?
Im ersten co -kreativen Teil des Dialogforums wurden anhand eines spielerischen Ansatzes die vier
un:box cologne-Projektideen strukturiert nach den Qualifizierungskategorien “Kommunikation”, “Daten”,
“Raum” und “Evaluation” diskutiert. Anhand dessen wurden Anforderungen und Bedarfe identifiziert und
besonders dringliche Bedarfe priorisiert.
“Foto Tischdiskussion”
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
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Anforderungen und Bedarfe zur Qualifizierung
Idee: Beteiligungsalarm
Kommunikation:
- Priorität: Kontaktaufbau zur Fach-Community (Soziale Arbeit, Bildungsträger,
Jugendclubs, …); Kernidee: un:box cologne als Legitimation – Kleine Projekte stehen in
größerem Kontext
- Zu bespielende Medien:
o analoge Jugendevents besuchen und Idee bewerben
o Veranstaltungskalender zum Abonnieren anbieten
o aktiven Social Media Kanal etablieren
Daten:
- Priorität: Übersicht zu aktuellen Beteiligungsmöglichkeiten; Statistische Daten der
Jugendlichen
- Es muss gemessen werden:
o Teilnehmendenquote von Events (Anzahl, Wohnort, Diversität, …)
o Übersicht zu bereits angebotenen Formaten und Themen
- Anforderungen an Daten: Filterung nach Alter, Interessen, Wohnort (-viertel) in Köln,
Geschlecht, ...
Raum:
- Priorität: Räumlichkeiten für Entwicklungsworkshop mit Netzwerk (--> Zukunftslabor)
- Digitale Räume: Kollaborationsplattform, Social Media Management, Homepage auf der sich
Jugendliche aufhalten
- Orte für zukünftige aktive Beteiligung: Schulen, Parks, Treffs, Social Media
Evaluation:
- Priorität: Anzahl der potentiellen Stakeholder in der Jugendarbeit messen
- Bewusstsein für Handlungsmacht der Jugend steigern
- Messung: Wie viele Jugendliche nutzen die App aktiv?
- Übersicht der potentiell beteiligten Jugendlichen
Abbildung 1: Beteiligungsalarm – Räume und Kommunikation (Creative Climate Cities 2022)
Un:box Cologne
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Abbildung 2: Beteiligungsalarm – Evaluation und Daten (Creative Climate Cities 2022)
Idee: Hilfsgüterkoordination
Kommunikation:
- Priorität: Verständnis etablieren – un:box cologne dient als Türöffner --> konkret: Stadt
bewirbt Projekt intensiv (Zielstellung: Interessierte erweitern den Kreis der
Projektbeteiligten)
- Möglichkeit zum konstanten Austausch zwischen Hilfsorganisationen
- Zu bespielende Medien: Online-Austauschplattform, Presse
Daten:
- Priorität: Akteursdaten (Übersicht zu aktiven Hilfsorganisationen und potentiellen
Mitstreiter*innen)
- Bedarfe an Hilfsgütern und Angebote von Hilfsgütern synchronisieren --> Matchmaking
- Plattform muss öffentlich für Nutzer*innen einsehbar sein (Übersicht HO’s und Örtlichkeiten)
Raum:
- Priorität: Digitale Räume: Serverwartung und Softwareentwicklung
- Ort zum regelmäßigen Austausch für Projektträger und Hilfsorganisationen
Evaluation:
- Priorität: Die Anzahl der Matches ist ausschlaggebend für den Erfolg (Bedarf nach einer
Relation dieser Zahl zu vergleichbaren Vorhaben)
- Zeitspannen der Lieferketten verkürzen
- Zielsetzung: Durch den Service des Matchmaking soll langfristig die Anzahl der
Hilfsorganisationen wachsen.
Un:box Cologne
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Abbildung 3: Hilfsgüterkoordination – Kommunikation (Creative Climate Cities 2022)
Abbildung 4: Hilfsgüterkoordination – Räume (Creative Climate Cities 2022)
Abbildung 5: Hilfsgüterkoordination – Evaluation und Daten (Creative Climate Cities 2022)
Un:box Cologne
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Idee: Walby
Kommunikation:
- Priorität: Marketing aktiv mit un:box cologne betreiben
- Medium: Zielbilder entwickeln und nach außen kommunizieren
- Machtmaking über einheitliche Schnittstelle; Zielgruppen klar definieren
Daten:
- Priorität: Wer speist die Daten ein? Wo sind Schnittstellen? (KUDOS)
- Governance Ansätze & Wer kuratiert?
- KVB, AWB, RheinEnergie weitere?
Raum:
- Priorität: Sichtbares Service-Design-Testing-Labor
- Open Source Plattform vorhanden + lokaler Server mit offenen Schnittstellen
- Straßenfeste, Digitaltage
Evaluation:
- Priorität: 1 Mio. Downloads
- Integration in bestehende Systeme – Welche? (KUDOS)
- Mitte ‘23: sechsstellige Downloadzahlen
Abbildung 6: Walby – Evaluation, Daten, Räume und Kommunikation
(Creative Climate Cities 2022)
Un:box Cologne
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Idee: Trockentoilette
Kommunikation:
- Priorität: Innovationsoffenheit; städtische Kolleg*innen abholen; Prototyp aufsetzen
- Workshop zum Austausch
- Integration in toiletten.koeln
Daten:
- Priorität: Standortdaten Chemietoiletten; Reinigungsfrequenz; Entleerungsfrequenz;
Wildpinklerdaten
- Bestandsdaten, Vandalismusdaten, Kosten für Chemietoiletten
- Messung des Füllstands
- Förderkriterien
Raum:
- Priorität: Standort für Verwertungsanlage; Standorte für Trockentoiletten
- Datenverarbeitung (Füllstände/Frequenz) --> KUDOS
- Themenspezifische Bildungsangebote
Evaluation:
- Priorität: t/Kompost/ml Dünger recycelt (beim Prototyp)
- Ziel: Zufriedenheit der Nutzer*innen
- KPI: Anzahl der Trockentoiletten in Nutzung
Abbildung 7: Trockentoilette – Kommunikation (Creative Climate Cities 2022)
Un:box Cologne
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Abbildung 8: Trockentoilette – Evaluation (Creative Climate Cities 2022)
Abbildung 9: Trockentoilette – Daten(Creative Climate Cities 2022)
Abbildung 10: Trockentoilette – Räume (Creative Climate Cities 2022)
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
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Fokus: Welche Qualifizierungsbausteine können wann verwendet werden?
Welche Abhängigkeiten gibt es?
Im zweiten co-kreativen Teil des Dialogforums wurde n die Austausch- und Unterstützungsbedarfe der
Projektideen anhand eines Zeitstrahls bis zur nächsten Projektveranstaltung (Smart City Tag am 03.09.)
diskutiert.
Als Diskussionsbasis stellte Zebralog den aktuellen Stand der Überlegung zum Beteiligungs-Baukasten
vor, der die Basis des Beteiligungsprozesses für un:box cologne bilden soll:
Der Baukasten stellt flexibel einsetzbare Formate zusammen, die je nach Phase im Prozesszyklus
(Ideensammlung bis Pilotierung) und zielgruppenspezifisch (stille Gruppen, breite Öffentlichkeit,
Fachöffentlichkeit, Politik und Verwaltung) eingesetzt werden können. Die Phase Ideensammlung und
Ideenkonkretisierung wurden bereits in vorangegangen Formaten diskutiert.
In diesem Dialogforum wurden zentrale Beteiligungsformate für die Qualifizierungsphase vorgestellt:
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
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An die Vorstellung der Formate schloss sich eine Diskussion der konkreten Austausch- und
Unterstützungsbedarfe in den Projektideen an. Daraus wurden konkrete Schritte und Bedarfe
für die nächsten Wochen identifiziert. Für die Umsetzung der Schritte tauschen sich die
städtische Stabsstelle für Digitalisierung und die Ideengeber*innen zeitnah aus.
Un:box Cologne
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Konkrete Schritte zur Qualifizierung
Idee: Beteiligungsalarm
Konkrete Ansatzpunkte mit un:box cologne bis September:
- un:box cologne fördert einen Startworkshop, um die Projektidee anhand des Canvas zu
konkretisieren.
- un:box cologne hilft bei der Identifikation möglicher Fördertöpfe (Klimafreundliche Kommune?).
Insbesondere die Finanzierung einer Projektleitung bzw. einer Projektunterstützung für das
operative Projektmanagement sind notwendig.
- un:box cologne vermittelt Kontakte zu Studierenden, die das Projekt unterstützen könnten: Uni /
FH / KISD
- un:box cologne Siegel für das Projekt erhalten: Erleichtert die Kommunikation und Gewinnung
potenzieller Projektpartner*innen aus der (organisierten) Zivilgesellschaft
- Durchführung einer Stakeholderanalyse, um zentrale Partner in der Jugendbeteiligung zu
identifizieren.
- Abstimmung mit dem Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung.
- Räumlichkeiten und moderative Unterstützung für
o Einen Workshop zur Information und Gewinnung potenzieller Projektpartner*innen (ca. 1
Stunde)
o Zwei Design-Thinking-Workshops (je ca. 4 Stunden) zur Konkretisierung der
Anwendung „Beteiligungsalarm“
o Einen Validierungs-Workshop: Ist die Idee relevant und finden sich ausreichend
Unterstützer*innen in der Zivilgesellschaft, um das Projekt mit Schub zu starten?
Ab September: Entwicklerteam aufbauen und App-Prototypen erstellen und testen.
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
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Idee: Hilfsgüterkoordination
Konkrete Ansatzpunkte mit un:box cologne bis September:
- Das Projekt benötigt Beratung und Unterstützung:
o Rechtlicher Rahmen bzw. Organisationsform (Verein, gGmbH…?)
o IT-Beratung
o Nachhaltige Finanzierung
- Stakeholderanalyse: Identifikation potenzieller Partner*innen aus der organisierten Kölner
Zivilgesellschaft (v. a. Hilfsorganisationen)
- Erstellung eines Mock-Ups der Anwendung
- Evaluation von Beginn an mitdenken und aufsetzen
- Durchführung eines Workshops mit Kölner Hilfsorganisationen, um Unterstützer*innen zu
gewinnen.
- Vorbereitung des Smart-City-Tags (SCT): Bei der Veranstaltung soll das Mock-Up mit
Entwickler*innen, potenziellen Nutzer*innen und interessierten Engagierten evaluiert werden.
Weitere Schritte nach September: Auswertung des SCT, Erstellung eines Lastenheftes.
Un:box Cologne
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Verfasserin: Creative Climate Cities UG
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Idee: WALBY
Konkrete Ansatzpunkte mit un:box cologne bis September:
- Service-Design-Testing-Labor: Die Projektidee und App testen und sichtbar präsentieren
- Synergie-Workshop mit anderen UBC Projekten: Möglichkeiten der Zusammenarbeit,
gegenseitigen Unterstützung, Ideenintegration ausloten und anschieben
Mittelfristige Ziele:
- App mit Grundfunktionen steht
- Marketing-Konzept (USP?)
- Community-Marketing: App-Community etablieren / am Laufen halten
- Rechtliche Fragen klären: Organisationsmodell (PPP?); Datensicherheit; Vergabe
Un:box Cologne
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Idee: Trockentoiletten
Konkrete Ansatzpunkte mit un:box cologne bis September:
Für die weitere Arbeit der Ideengeberin ist es erfolgskritisch, einen Prototyp einer Trockentoilette und
einer Verwertungsanlage anfertigen zu können. Diese sind notwendig, um weitere
Partner*innen/Betreiber*innen von öffentlichen Toiletten (AWB, RheinEnergie …) gewinnen zu können:
- Zentral wäre die Klärung, ob die Prototypen-Produktion direkt über un:box cologne gefördert
werden kann: Eine klare Beschreibung und Kommunikation der Förderkriterien und -
Zeithorizonte ist notwendig.
- Vergabe von Fördermitteln vereinfachen und vom Projekt und nicht vom rechtlichen Vertrag her
denken: Es besteht Bereitschaft, bei einem Workshop zum Vergabe-Thema die
Projektperspektive einzubringen.
- Ausloten, ob un:box cologne als Sprungbrett für die Akquise weiterer Förderungen dienen kann:
Siegel, Vernetzung mit anderen Fördermittelgebenden, Unterstützung beim Storytelling.
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
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FACHDIALOG 3
Ergebnisdokumentation
Fachdialog III: Administrative Prozesse
10.08.22, von 11:00 – 13:30 Uhr
via Big Blue Button (Online Konferenztool)
mittels Conceptboard (Online Whiteboard)
Im Auftrag der Stadt Köln
Inhalte von Creative Climate Cities (CCC) und GESI
Moderiert durch CCC
Teilnehmer*innen und Erwartungen
Teilnehmer*innen:
Stadt Köln - Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung
Stadt Köln - Stabsstelle Digitalisierung
Stadt Köln - VHS
Stadt Köln - Koordinationsstelle Klimaschutz
Stadt Köln - Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung (Strategie 2030+)
Dienstleister*innen:
Creative Climate Cities
GESI
Zebralog
accilium
Zielstellung
Definieren relevanter städtischer Verwaltungsprozesse für un:box cologne und Verstehen der
Schnittstellen zu den Prozessphasen von un:box cologne
Meilensteine
Gemeinsames Verständnis über existierende städtische Verwaltungsprozesse und mögliche
Anknüpfungspunkte an un:box cologne
Definition der städtischen Verwaltungs-Infrastruktur zur Bereitstellung für die un:box cologne
Maßnahmen
Entwickeln sinnvoller zeitlicher Momente zur Verschneidung von neuen und bestehenden
Verwaltungs-Infrastrukturen innerhalb des ersten prototypischen Jahres (= Umsetzungsjahr 1
des MPSC Vorhabens)
erste Überlegungen zur nachhaltigen Integration der Verwaltungs- Infrastrukturen entsprechend
der Prozessphasen von un:box cologne
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
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AGENDA
Nr. Uhrzeit TOP Inhalte Aktive Rolle
0 11.00 -
11.10
Ankommen technisches Set-Up & Begrüßung alle
1 11.10 -
11.30
Impuls un:box cologne im Kontext städtischer
Verwaltungsprozesse
Projektleitung
un:box cologne,
CCC
2 11:30 -
12.10
Fokus 1 Wie lassen sich die im Dialog mit den
Ideengeber*innen ermittelten Bedarfe
und Projektanforderungen nach
Einzelaspekten der Arbeitspakete
sortieren?
An welchen Momenten der
Prozessphasen von un:box cologne
könnte man die Bedarfe decken?
alle
Pause (10 min)
3 12.20 -
13.10
Fokus 2 Welche Fachverwaltungen, Gremien &
Ausschüsse sollten wann einbezogen
werden?
Was bedeutet dies für die Zeitplanung
einer Maßnahme? (bspw. kritische
Momente, zu befüllende Unterlagen)
alle
4 13.10 -
13.30
Abschluss &
nächste
Schritte
Zusammenfassung der Diskussionen &
nächste Schritte zur Erstellung des
un:box cologne Prozesspapiers
CCC, alle
Qualifizierungsanforderung – Arbeitspaket (AP) Kommunikation
Un:box Cologne
Anhang - Ergebnisdokumentationen
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Die Handlungsfelder im AP Kommunikation umfassen die Information, die Aktivierung und die
Vermarktung. Bzgl. dieser wurde im Fachdialog ein Prozessansatz erarbeitet und im Kontext der
Prozessphasen wurde n zentrale Meilensteine und Aspekte identifiziert. Dabei sollen stetige
Austauschangebote sowohl in Form von direkten Ansprechpersonen (agiles Projektteam aus Verwaltung
und un:box -cologne Community), als auch in Form einer digitalen Plattform bereitgestellt werden.
Insbesondere an den Übergängen der Prozessphasen, bspw. bei der finalen Auswahl der qualifizierten
und umzusetzenden Maßnahmen eines Jahrganges, sollen öffentliche Workshops veranstaltet werden,
um die Stadtgesellschaft an der Entscheidungsfindung zu beteiligen.
Insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Büro für Öffentlichkeitsarbeit und die Nutzung des
Beteiligungsportals der Stadt Köln für un:box cologne werden zentrale Aktionsschwerpunkte für das AP.
Als generelle Leitlinien für die Vorgehensweise wurden von den Projektideengeber*innen insbesondere
die Nutzung zielgruppenspezifischer, variantenreicher und niedrigschwelliger Kanäle formuliert. Auch die
Kontaktaufnahme zu Fach-Communities zur Unterstützung der Projektträger*innen wird angedacht. Die
Kommunikation und Vermittlung an spezifische Fachverwaltungen fällt dabei auch unter die Aufgaben
des AP’s.
Qualifizierungsanforderung – AP Räume
Die Handlungsschwerpunkte im AP Räume gliedern sich in das Bespielen digitaler und analoger Räume
auf. Als digitaler Raum sollte während der gesamten Projektlaufzeit eine öffentlich zugängliche Plattform
betreut werden, die zum regelmäßigen Austausch , aber auch zur Information über die Projekte im
Rahmen von un:box cologne sowie die Beteiligungsformate genutzt werden kann.
Die physischen Räume werden im AP Räume in stationär, dezentral und mobil unterteilt. Ein stationäres
Stadtlabor dient dabei als zentraler Anlaufpunkt für Interessierte, als Ort zum Dialog bspw. in Form von
Entwicklungsworkshops. Zentrale Anlaufstellen dienen aufgrund Ihrer Sichtbarkeit im Stad traum und
einfachen Zugänglichkeit der niedrigschwelligen Bildung einer interessierten Stadtgesellschaft durch den
Vor-Ort-Austausch. Gleichzeitig unterstützen Sie den Wissenstransfer , indem sie auch als
Experimentierfeld für Projektideen genutzt werden können. Das AP möchte aber auch in Form eines
Meinungsmobils in der ganzen Stadt in Erscheinung treten, um insbesondere während der
Un:box Cologne
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Ideensammlung eine möglichst flächendeckende Beteiligung der Stadtgesellschaft zu gewährleisten.
Darüber hinaus ist auch die Einrichtung temporärer Anlaufstellen an wichtigen Orten dezentral in
Stadtvierteln angedacht.
Zentraler Gegenstand ist neben der Bereitstellung von Räumen auch die Herrichtung mit in den
jeweiligen Phasen geeigneten Materialien und Informationen , um den Austausch zwischen
Ideengeber*innen und weiteren Beteiligten zu fördern.
Bzgl. Öffentlicher Veranstaltung ist die Zusammenarbeit mit der Stabstelle Events vorteilhaft. Dabei
könnten un:box cologne spezifische Bedarfe auch anknüpfend an bestehende Projekte identifiziert und
gefördert werden. Grundsätzlich wurde begrüßt , die Bereitstellung von Räumen zum Sammeln,
Konkretisieren und Qualifizieren von Ideen an bestehende Strukturen anzugliedern u nd diese zu
erweitern. S o bilden die VHS, die Stadtteilbibliotheken, die Bürgerämter und andere zentrale
Anlaufstellen, aber auch digitale Räume wie das Portal “Sag’s uns” der Stadt gute Anknüpfungspunkte,
um Infrastrukturen für un:box cologne anzugliedern.
Qualifizierungsanforderung – AP Daten
Für das AP Daten war vor allem die Definition entscheiden der Momente für das Einspeisen und das
Ausgeben von Daten durch das un:box cologne Team von Bedeutung. In der Sammlungsphase steht
zunächst die einheitliche Erfassung der Daten der Projektideen durch den Projektcanvas 1 im
Vordergrund und selbiges trifft auch auf die weiterführende Konkretisierung mit Projektcanvas 2 und 3
zu. Dabei soll ten direkte Schnittstellen zwischen den ausgewählten und kuratierten Projektcanvassen
und der Datenbank von KUDOS bestehen. Zu Beginn der Qualifizierung müssen die Datenlage gesichtet,
Lösungen für die Erhebung fehlender Daten formuliert, das Vorhandensein der Schnittstellen geprüft und
die Datensätze bereinigt und transformiert werden. Die Ausgabe von bzw. der Zugriff auf Daten sollte
jederzeit während der Umsetzung möglich sein . Eine Aufbereitung und Interpretation der Datensätze
sollte aber mit den Monitoringmomenten des AP Evaluation synchronisiert werden.
Die effektive Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Fachämtern wird insbesondere im Rahmen der
Ideensammlung von zentraler Bedeutung. Die Einrichtung entsprechender Schnittstellen mit dem
städtischen Datenökosystem sollte dabei im Projektverlauf fortlaufend verstetigt werden. Zum Ende der
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Begleitung der Projektträger*innen durch un:box cologne muss die Möglichkeit eines Mash-Ups überprüft
und entsprechend umgesetzt werden, um eine fortlaufende G enerierung von aktuellen Daten als
Mehrwert für un:box cologne zu generieren.
Qualifizierungsanforderung – AP Evaluation
Die prozessuale Gestaltung im AP Evaluation nimmt gewissermaßen eine Sonderrolle im Vergleich zu
den anderen Themenkomplexen ein. Als wichtige ,bislang noch nicht final beschlossene Grundlage muss
ein konkretes System von Indikatoren entwickelt werden, dass die Zielerreichung auf Maßnahmenebene
überprüfbar macht (ggf. OKR-Methode). Darüber hinaus sind die Einflussnahme und die Vorgaben der
vom Förderprogramm übergeordneten Kontrollinstanz KTS (Koordinations - und Transferstelle) noch
unklar. Dennoch konnten in der Diskussion mit den Teilnehmenden erste Meilensteine und Prinzipien
entwickelt werden.
Die Evaluation bei un:box cologne muss auf zwei Ebenen stattfinden : Einerseits ist eine quantitative
Datenerhebung von Nöten, wobei ein Status Quo zu Beginn einer Maßnahme festgestellt und ein
Zielwert vorgegeben werden muss. N ach halbjähriger Umsetzungsphase wird die Erreichung des
Zielwerts überprüft. Andererseits wird aber auch eine regelmäßige qualitative Erfassung bzgl. der
Wirksamkeit der Maßnahme, vor allem aus der Perspektive der Nutzer*innen wichtig, um dem un:box
cologne-Ansatz gerecht zu werden. Diese ist quartalsweise in Form von Befragungen und Interviews
vorstellbar.
Im quantitativen Teil der Evaluation wird insbesondere die enge Zusammenar beit mit dem Amt für
Stadtentwicklung und Statistik und dem Amt für Informationsverarbeitung im Fokus stehen. Bzgl.
qualitativer Erhebungen ist die Zusammenarbeit mit repräsentativen Multiplikator*innen (bspw.
Sozialraumkoordinator*innen) zentraler Bestandteil. Besonderes Augenmerk sollte aber auch auf einer
niedrigschwelligen Möglichkeit des Feedbacks aus der Stadtgesellschaft liegen, um den Draht zu allen
aufrecht zu erhalten.
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DIALOGFORUM 3
Kurzdokumentation
Dialogforum III: SmartCity-Cologne-Konferenz
03.09.22, von 17:00 bis 19:00 Uhr
Im Auftrag der Stadt Köln
Inhalte/Vorbereitung von Zebralog, Stadt Köln, Ideengeber*innen
Moderiert durch Zebralog
Teilnehmer*innen: ungefähr 30 Teilnehmer*innen der Konferenz nahmen an der Session teil
Dienstleister*innen:
GESI
Zebralog
Kontext des Dialogforums
Im Zusammenhang mit der Strategieentwicklung für das Modellprojekt Smart Cities un:box cologne
werden unterschiedliche Beteiligungsformate durchgeführt.
Vor dieser Veranstaltung wurden von Februar bis August Fachdialoge mit der Verwaltung und Formate
mit ausgewählten Akteur*innen der Fachöffentlichkeit (Spurgruppe, Pilot -Ideengeber*innen)
durchgeführt, um die un:box cologne Strategie zu diskutieren und den Prozess zu erproben.
Das Dialogforum III ist nun die erste Veranstaltung, in der das Projekt einer größeren Öffentlichkeit
präsentiert werden konnte.
Zielstellung des dritten Dialogforums
Vorstellung des un:box cologne-Projekts, des un:box cologne-Prozesses und der un:box-
cologne-Pilotprojekte in der Fachöffentlichkeit
Diskussion von Aspekten des un:box cologne-Prozesses in der Strategiephase (Projekt,
Prozess) und der ersten Pilot-Projektideen mit der Kölner Fachöffentlichkeit
Agenda
Nr. Uhrzeit TOP Inhalte
0 14:00 –
17:00
Ankommen &
Aufbau
Begrüßung
Versorgung mit Getränken
1 17:00 –
17:20
Uhr
Begrüßung &
Kurzvorstellung
un:box cologne /
Möglichkeit für
Rückfragen
Was ist un:box cologne?
Welche Prozessphasen gibt es?
Wie wird mit Ideen im Kontext von un:box cologne
umgegangen?
Un:box Cologne
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2 17:20 –
17:30
Uhr
Poster-Pitches von
un:box cologne und
der
Ideengeber*innen
(SAM & WALBY)
Vorstellung folgender Poster
- un:box cologne Prozess
- App SAM für Hilfsgüterkoordination
- App WALBY für nachhaltige Aktivitäten in der Nähe
3 17:30 –
18:00
Uhr
Poster-Session Diskussion der Teilnehmer*innen anhand der
bereitgestellten Poster von un:box cologne, SAM,
WALBY und Beteiligungsalarm
4 18:00 –
19:00
Uhr
Austausch im
Plenum
Austausch über die Poster-Session im Plenum
Rückfragen aus dem Plenum
5 19:00
Uhr
Abschluss & Get-
Together
Möglichkeit für weiteren Austausch
Begrüßung & Kurzvorstellung
Die Veranstaltung war in die SmartCity-Cologne-Konferenz eingebunden. Im Rahmen der Veranstaltung
hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich in verschiedenen Räumen über einzelne Projekte zu
informieren – so auch über das un:box cologne Projekt. Im Rahmen einer kurzen Präsentation stellte
sich das städtische un:box cologne Team vor und erläuterte das Projekt Teilnehmer*innen vor. Nach der
kurzen Vorstellung wurde den Teilnehmer*innen die Möglichkeit gegeben, eventuelle Rückfragen zu
stellen oder Anmerkungen zu machen.
Poster-Pitches
In kurzen Pitches wurden die Poster der Poster-Session vorgestellt. Das städtische un:box cologne Team
stellte ein Poster zum un:box cologne Prozess vor. Die Ideengeber*innen der Pilot -Projektideen SAM
und WALBY waren anwesend und stellten im Pitch-Format ihr Projekt anhand ihrer Poster ihre Projekte
kurz vor. Ein Poster zum Pilotprojekt Beteiligungsalarm wurde ebenfalls gezeigt.
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Un:box Cologne
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Poster-Session
Anhand der im Raum verteilten Poster von un:box cologne und den Ideengeber*innen (SAM, WALBY &
Beteiligungsalarm) konnten die Teilnehmer*innen in einen gemeinsamen Austausch über das Projekt
und die Ideen kommen. An den Postern von un:box cologne stand dafür das un:box cologne Team bereit.
Auch an den Postern der Ideengeber*innen von SAM und WALBY wurde intensiv diskutiert. Es kam
insgesamt zu einem guten Austausch und es konnten einige Kontakte geknüpft werden, die für den
Gesamtprozess und die Umsetzung der Pilot-Projektideen hilfreich werden können.
Prozesspapier Anlage 2 - Stadtstrategie Kölner Perspektiven 2030+ Kurzfassung
48053 Zeichen
Anlage 2 un:box cologne Prozesspapier Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ Die Oberbürgermeisterin Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung „Kölner Perspektiven 2030+“ Stadtstrategie Kurzfassung 3 Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Vorbemerkung Die vorliegende Kurzfassung stellt das Zielge- rüst, die die Zielkarten, das räumliche Leitbild und die Vorschläge für Handlungsempfehlun- gen der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ kompakt zusammen. Die Langfassung der Stadtstrategie wurde am 14. Dezember 2021 vom Rat der Stadt Köln geändert beschlossen. Aufgrund des erklärten Ziels der Klimaneutralität bis 2035 hat der Rat der Stadt Köln die Verwaltung beauftragt, die Langversion der Stadtstrategie anzupassen. Das Ziel 5.4 „Köln betreibt aktiv Klimaschutz und reduziert seine CO2-Emissionen.“ und die Handlungsempfehlungen 1 „Klimagerecht leben“ sollen hinsichtlich der Kölner Klima- schutzziele überarbeitet werden. Unter www.stadt-koeln.de/koelnerpers- pektiven2030 sind im Downloadbereich die Langfassung sowie weitere Informationen zum Ratsbeschluss hinterlegt. Inhalt 04 Die Stadtstrategie – Aufbau und Entwicklung 06 Die 360-Grad-Perspektive – Zielgerüst 18 Die Stadträumliche Perspektive 18 Di e Zielkarten 30 D as räumliche Leitbild 34 Vorschläge für Handlungs- empfehlungen Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 54 Die Stadtstrategie – Aufbau und Entwicklung der Stadtstrategie Die Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ ist ein Kompass für eine zukunftsge- richtete, strategische und nachhaltige Stadt- entwicklung. Sie adressiert die zukünftigen Herausforderungen Kölns als wachsende Met- ropole und identifiziert zentrale Handlungser- fordernisse der Stadtentwicklung. Gleichzeitig zeigt sie Möglichkeiten auf, wo und wie Ak- teurinnen und Akteure aus Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft in den kommenden Jahren ihre Kräfte bündeln können und sollen, um die Stadt Köln als lebenswerte Metropole weiterzuentwickeln. Im Jahr 2017 hat der Rat die Verwaltung mit der Erstellung der Stadtstrategie beauftragt. Dazu wurde eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE) aus drei Büros (Urbanista, ASTOC und Bureau für Raumentwicklung bzw. urbanista.ch) beauftragt, die in einem integrierten Prozess die „Kölner Perspektiven 2030+“ bis Sommer 2020 erarbeitet hat. Der „Kölner Weg“: Die Stadt aus zwei Perspektiven betrachtet Die Stadtstrategie betrachtet und bearbeitet die Stadtentwicklung Kölns aus zwei Perspekti- ven, deren Kombination einen „Rundumblick“ als ganzheitliche Grundlage für die Kölner Stadtentwicklung der nächsten Jahre bietet: Die „360-Grad-Perspektive“ beschäftigt sich mit allen Handlungsfeldern der Stadtentwick- lung, die für Köln relevant sind. Basierend auf einer umfassenden Stadtanalyse der verwal- tungsinternen, thematischen Teams und den 360-Grad-Perspektive Zielgerüst für alle relevanten Handlungs- felder der Stadtentwicklung Stadträumliche Perspektive Räumliche Analyse, Ansätze der räumlichen Entwicklung, Zielkarten und räumliches Leitbild Vorschläge für Handlungsempfehlungen Herausforderungen, welche die Stadt Köln vor dem Hintergrund globaler Trends und lokaler Fragestellungen in Zukunft erwarten (SDG, Leipzig Charta, Trends von übermorgen), wur- den zentrale Kernthemen für die zukünftige Entwicklung Kölns erarbeitet und in das Ziel- gerüst der „Kölner Perspektiven 2030+“ ge- gossen. In fünf Leitsätzen definiert die Stadt, in welche Richtung sie ihre Entwicklung der nächsten Jahre lenken will. Die „Stadträumliche Perspektive“ basiert auf einer parallel zum Zielgerüst erstellten räum- lichen Analyse der Stadt. Sie lieferte wichtige Hinweise für die Themen/Inhalte des Zielge- rüsts, zeigt aber vor allem auf, wie die Kölner Stadtstruktur in ihrer räumlichen Dimension weiterentwickelt werden muss, um die in der 360-Grad-Perspektive beschriebenen Ziele zu erreichen. Im Schnittpunkt beider Perspektiven stehen Vorschläge für zehn Handlungsempfehlungen, welche die wichtigsten Aufgabenfelder für die zukünftige Stadtentwicklung beschreiben und aufzeigen, wie Köln die formulierten Ziele erreichen will. Das Ergebnis eines breit abgestützten Erarbeitungsprozesses Die „Kölner Perspektiven 2030+“ stützen sich auf eine Vielzahl von Grundlagen und Vorar- beiten. Sie bauen auf den Ratsbeschlüssen zur „Strategischen Stadtentwicklung“, zum „Leit- bild 2020“, zur „nachhaltigen Stadtentwick- lung“ sowie zur „wachsenden Stadt“ auf und entwickeln diese weiter. Die Herausforderun- gen und Ambitionen für eine nachhaltige und zukunftsgerichtete Stadtentwicklung werden durch die Verknüpfung der „Sustainable Deve- lopment Goals“ (SDG) der Vereinten Nationen (UN), der „Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt“ sowie den Trends der zu- künftigen Stadtentwicklung des BBSR-Projekts „Nachdenken über die Stadt von übermorgen“ vorgegeben und auf die Kölner Situation her- untergebrochen. Die Stadtstrategie ist aber vor allem das Pro- dukt eines intensiven Arbeitsprozesses der Stadtverwaltung unter der Leitung des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik und der Beteiligung der Zivilgesellschaft und externer Fachleute. Die Stadtstrategie Die Stadtstrategie Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 76 Die 360-Grad-Perspektive Zielgerüst Mit dem Zielgerüst setzt die Stadt den strategischen Rahmen, der das zukünftige Handeln leiten soll. Das Zielgerüst besteht aus fünf Leitsätzen mit 27 Zielen. Die einzelnen Ziele werden durch unterschiedliche Aspekte („Hashtags“) unterfüttert, welche auf den folgenden Seiten aufgeführt sind. Ziel 1.1 Köln s teuert seine Entwicklung aktiv im Einklang mit leistungsfähigen Mobilitäts- angeboten und starken Zentren. Ziel 1.2 Köln ge ht mit der knappen Ressource „Fläche“ sorgfältig um. Ziel 1.3 Köln si chert und entwickelt seine Veedel zu Zentren des gemeinschaftlichen Lebens. Ziel 1.4 Köln s orgt für attraktive Parks, Plätze, Straßen und sichere öffentliche Räume. Ziel 1.5 Köln e ntwickelt seine Infrastruktur und öffentlichen Dienstleistungen bedarfsgerecht. Ziel 2.1 Köln s tärkt seinen breiten Wirtschaftsmix. Ziel 2.2 Köln ba ut seine Position als führende Wissenschaftsstadt aus. Ziel 2.3 Köln e ntwickelt gewerbliche und industrielle Standorte mit klarem inhaltlichen Profil. Ziel 2.4 Köln e ntwickelt Räume und Strukturen für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Ziel 2.5 Köln o ptimiert die Flächennutzung der Industrie- und Gewerbegebiete und verbessert ihre Erreichbarkeit. Ziel 2.6 Köln in tegriert Erwerbsfähige dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt. Leitsatz 1 Köln sorgt für kompakte und lebenswerte Quartiere. Leitsatz 2 Köln schafft Raum für eine dynamische und nachhaltige Wirtschaft und für vielfältige Arbe itswelten. Leitsatz 3 Köln sorgt für Bildung, Chancengerechtigkeit und Teilhabe. Ziel 3.1 Köln f ördert die Vielfalt in den Stadtteilen. Ziel 3.2 Köln s orgt für bezahlbaren Wohnraum und vielfältige Wohnformen. Ziel 3.3 Köln s etzt sich aktiv für eine inklusive Gesellschaft ein. Ziel 3.4 Köln f ördert die kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt. Ziel 3.5 Köln f ördert den Zugang zu Bildung und Qualifikation als Schlüssel zur Teilhabe. Ziel 3.6 Köln un terstützt das bürgerschaftliche Engage me nt und setzt auf breite Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in der Stadtentwicklung. Ziel 4.1 Köln e ntwickelt seine Mobilitätsangebote gemeinsam mit der Region innovativ und umwelt v erträglich weiter und stärkt den öffentlichen Nahverkehr. Ziel 4.2 Köln s chafft mehr Raum für Rad- und Fußverkehr. Ziel 4.3 Köln s tärkt sein grünes Freiraumnetz und entwickelt es in die Region weiter. Ziel 4.4 Köln s tärkt seine Rolle als Vorreiter in der Digitalisierung. Ziel 4.5 Köln s tärkt die regionale Kooperation und die internationale Zusammenarbeit. Ziel 5.1 Köln f ördert Bewegung und Sport. Ziel 5.2 Köln s orgt für Zugang zur gesundheit li chen Versorgung, Gesundheitsförderung und Prävention für alle Lebenslagen. Ziel 5.3 Köln be treibt eine konsequente Klimawandelanpassung. Ziel 5.4 Köln be treibt aktiv Klimaschutz und reduziert seine CO2-Emissionen.* Ziel 5.5 Köln s tärkt regionale Wertschöpfungs k etten und nachhaltige Stoffkreisläufe. Leitsatz 4 Köln stärkt seine Rolle als viel f ältig vernetzte Metropole. Leitsatz 5 Köln wächst klimagerecht und umweltfreundlich und sorgt für gesunde Lebensverhältnisse. Die 360-Grad-Perspektive Die 360-Grad-Perspektive * D as Ziel 5.4 wird gemäß Ratsbeschluss überarbeitet (siehe Hinweis auf S. 3) Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 98 Köln sorgt für kompakte und lebenswerte Quartiere. Leitsatz 1 Die Kölner Veedel sind die alltägliche Lebens- welt der Bürgerinnen und Bürger. Hier erweisen sich die ökologischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Qualitäten der Stadt. Nutzungsmischung und Polyzentralität sind zentrale Ausgangsbedingungen für diese Quali- täten im urbanen Raum. Kompakte Strukturen mit einer guten Infrastrukturversorgung vor Ort ermöglichen kurze Wege und reduzieren den Verkehr; gleichzeitig kann auf diese Wei- se der Flächenverbrauch verringert werden. Welches Maß an Dichte für solche kompakten Strukturen erzeugt werden muss, hängt dabei stets von den lokalen Bedingungen ab. Kölns schon vorhandene Qualitäten der urba- nen Strukturen und attraktiven Freiräume sol- len auch in Zukunft – vor dem Hintergrund des Stadtwachstums und weiterer Herausforde- rungen – weiterentwickelt werden, damit die Stadt attraktiver Wohn- und Arbeitsort bleibt. Für die stadtspezifische Umsetzung dieser zentralen Qualitäten gilt es, insbesondere Ziele wie eine stadtverträgliche und leistungsfähige Mobilität, ein ausgewogenes Flächenmanage- ment und eine nachhaltige Quartiersentwick- lung zu verfolgen. Gleichzeitig muss die Ent- wicklung attraktiver öffentlicher Räume sowie eine bedarfsgerechte Infrastrukturentwicklung berücksichtigt werden. Ziel 1.1 Köln steuert seine Entwicklung aktiv im Einklang mit leistungsfähigen Mobilitätsangeboten und starken Zentren. # Parallele Entwicklung von Siedlung und Umweltverbund stärken # Anreize zur Nutzung des Umweltverbunds erhöhen # Urbane Stadtquartiere mit Wohnen, Arbeiten und Freizeitnutzungen fördern # Bestehende Zentren stärken # Neue Formen der Nutzungsmischung und -dichte erproben Ziel 1.2 Köln geht mit der knappen Ressource „Fläche“ sorgfältig um. # Möglichkeiten der Innenentwicklung aus- schöpfen # Flächen mehrfach nutzen (Multicodierung) # Stadtumbau als Gelegenheit für qualitäts- volle Verdichtung nutzen # Flächenmanagement aufbauen # Nachhaltige Liegenschafts- und Boden- politik ausbauen # Kriterien für „gute Dichte“ im Dialog definieren Ziel 1.3 Köln sichert und entwickelt seine Veedel zu Zentren des gemeinschaftlichen Lebens. # Quartiersentwicklung intensivieren # Kulturelle Vielfalt und Begegnungsorte in den Veedeln sichern und ausbauen # Quartiersgrößen und -dichten so ent- wickeln, dass sich soziale und kulturelle Angebote tragen (insbesondere in der äußeren Stadt) # Kompetenzen und Identifikationen in und mit den Quartieren stärken Ziel 1.4 Köln sorgt für attraktive Parks, Plätze, Straßen und sichere öffentliche Räume. # Den öffentlichen Raum als Träger des städtischen Lebens und urbaner Qualität weiter qualifizieren # Den Straßenraum als öffentlichen Raum mit hoher Aufenthaltsqualität aufwerten # Den ruhenden Verkehr stadtverträglich organisieren und reduzieren # Plätze als Begegnungsorte in den Quartieren schaffen oder qualifizieren # Für Grün in den Quartieren sorgen # Sicherheit, Unterhalt und Sauberkeit sicherstellen und verbessern Ziel 1.5 Köln entwickelt seine Infrastruktur und öffentlichen Dienstleistungen bedarfsgerecht. # Den Zugang zu öffentlichen Dienstleistun- gen vereinfachen # Vernetzung/Informationen von bestehen- den Angeboten verbessern # Qualität der gesundheitlichen und sozialen Versorgung an allen Orten verbessern Die 360-Grad-Perspektive Die 360-Grad-Perspektive Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 1110 Köln schafft Raum für eine dynamische und nachhaltige Wirtschaft und für vielfältige Arbeitswelten. Leitsatz 2 Köln ist einer der bedeutendsten Wirtschafts- standorte Deutschlands und das Zentrum einer regionalen, diversifizierten, gut vernetz- ten Branchenstruktur. Gleichzeitig befinden sich seine Arbeits- und Produktionswelten im stetigen Wandel: Digitalisierung, Industrie 4.0, Start-up-Kultur, urbane Landwirtschaft und der Wandel zur Wissensgesellschaft sind dabei nur einige Trends, mit denen sich die Stadt bereits auseinandersetzt und denen sie sich in Zukunft weiter stellen wird. Als dynamische und nachhaltige Wirtschaft gilt es, auch weiterhin eine Vielzahl an Branchen zusammenzubringen und ökologische, soziale und ökonomische Belange immer wieder neu gegeneinander abzuwägen. Für die gewerblichen und industriellen Stand- orte müssen inhaltliche Profile entwickelt und geschärft sowie Akteurinnen und Akteure entsprechend bedarfsgerecht unterstützt werden. Hier spielen auch das Arbeitsumfeld, die Arbeitsbedingungen und die Erreichbarkeit der Arbeitsstätten eine wichtige Rolle, damit Köln für Arbeitnehmerinnen und Arbeitneh- mer weiterhin attraktiv bleibt. Auch Kölns Standortfaktor als wichtige Wis- senschaftsstadt, der zum vielfältigen Profil der Stadt beiträgt, soll gestärkt werden. Eine Investition in die Hochschulen und zahlrei- chen Forschungseinrichtungen ist in vielerlei Hinsicht eine Investition in Kölns Zukunft. Es stärkt vor allem auch die jungen Altersschich- ten der Stadt zwischen 18 und 30 Jahren, was langfristig für eine lebendige Stadt und ein gesundes Wachstum sorgt. Ganz Köln kann profitieren, wenn es gelingt, innovative und kreative Köpfe dauerhaft an die Stadt zu binden. Hierzu bedarf es neuer Mög- lichkeiten und Raum für Start-ups, Gründerin- nen und Gründer, aber auch für kreative und kulturelle Akteurinnen und Akteure. Prämisse muss sein, Innovationen zuzulassen und flexi- bel auf neue Ideen zu reagieren. Ziel 2.1 Köln stärkt seinen breiten Wirtschafts-Mix. # Die Branchenvielfalt als Stärke Kölns kultivieren # Internationalisierung und Innovation des Wirtschaftsstandortes vorantreiben # Urbane Produktion fördern # Handelsstandorte sichern und beim Wandel unterstützen # Köln als Start-up- und Gründerstandort profilieren # Regionale und urbane landwirt s chaftliche Produktion fördern Ziel 2.2 Köln baut seine Position als führende Wissenschaftsstadt aus. # Wissenschafts- und Technologietransfer stärken # Attraktive Rahmenbedingungen für Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schaffen # Wissenschaft in der Stadt sichtbar machen # Forschungseinrichtungen als Impulsgeber für die Zukunft stärken Ziel 2.3 Köln entwickelt gewerbliche und industrielle Standorte mit klarem inhaltlichen Profil. # Adressen für internationale Unternehmen profilieren # Industrie- und Gewerbegebiete typisieren und nach den Bedürfnissen ihrer Akteurin- nen und Akteure stärken, inklusive inhalt- lichem Profil # Attraktivität des Arbeitsumfeldes und der Arbeits bedingungen sichern # Räume und Strukturen für Start-ups stärken Ziel 2.4 Köln entwickelt Räume und Strukturen für die Kultur- und Kreativwirtschaft. # Kölns Position als Kunst- und Kulturmetro- pole ausbauen # Zwischennutzungen fördern und vermitteln # Kreativcluster etablieren # Freie Szene, Subkultur und Non-Profit- Organisationen unterstützen Ziel 2.5 Köln optimiert die Flächennutzung der Industrie- und Gewerbegebiete und verbessert ihre Erreichbarkeit. # Produktion vertikal verdichten und stapeln # Die Erreichbarkeit mit dem ÖPNV verbes- sern # Logistikangebote für Gewerbe und Indust- rie innovativ und stadtverträglich organisie- ren Ziel 2.6 Köln integriert Erwerbsfähige dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt. # Fachkräfte durch frühzeitige Bildungs- und Orientierungsmaßnahmen sichern # Weiterbildungsmöglichkeiten und beruf- liche Perspektiven ermöglichen # Dauerhafte Beratungsangebote und Hilfe- stellungen für Erwerbstätige und Unterneh- men anbieten # Arbeitsplatzangebote für Erwerbsfähige mit unterschiedlichen Voraussetzungen sichern # Zugangsbarrieren zu Ausbildungsplätzen abbauen Die 360-Grad-Perspektive Die 360-Grad-Perspektive Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 1312 Köln sorgt für Bildung, Chancengerechtigkeit und Teilhabe. Leitsatz 3 Zu einer langfristig nachhaltigen Entwicklung Kölns zählen auch die Ermöglichung der Teil- habe eines jeden Menschen in vollem Umfang an der Gesellschaft sowie die Akzeptanz jedes Menschen in seiner Individualität. Erst dann kann von sozialer Inklusion sowie Chancen- und Generationengerechtigkeit gesprochen werden. Steigende Bevölkerungszahlen und ein damit einhergehender Wachstumsdruck, besonders in innerstädtischen Lagen, dürfen die soziale und funktionale Vielfalt nicht weiter gefährden. Um Köln in dieser Entwicklung weiter positiv voranzutreiben, muss die schon vorhandene strukturelle und kulturelle Vielfalt der Kölner Veedel weiter gestärkt werden, unter anderem durch bezahlbaren Wohnraum und vielfältige Wohnformen, die einen barrierefreien Zu- gang und Raum für Gemeinschaft zulassen. Das Bereitstellen und Zugänglichmachen von bedarfsorientierten kulturellen und sozialen Bildungsangeboten – besonders auch für eine kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt – sorgt für Chancengerechtigkeit und liefert, verbunden mit der Möglichkeit der gemein- samen Gestaltung, zugleich die Basis für ein gerecht wachsendes und weiterhin offenes und tolerantes Köln. Ziel 3.3 Köln setzt sich aktiv für eine inklusive Gesellschaft ein. # Inklusive und vielfältige Gesellschaft in allen Bereichen des öffentlichen Handelns berücksichtigen # Integration von Zugewanderten fördern # Zugang zu (inter-)kulturellen und sozialen Angeboten stärken und bereitstellen # Anlauf- und Beratungsstellen für unter- schiedliche Bevölkerungsgruppen in den Veedeln schaffen # Mobilitätschancen für alle sichern # Offenheit und Toleranz erhalten und sichern (unter anderem Sicherheit im öffentlichen Raum) # Wohnraum für Menschen mit Behinderung bereitstellen # Angebote und Teilhabemöglichkeiten für Seniorinnen und Senioren weiterentwickeln Ziel 3.4 Köln fördert die kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt. # Kinderrechte in der Stadtgesellschaft und im Verwaltungshandeln stärken # Folgen von Kinderarmut bekämpfen # Ausreichende Angebote für die Kinder- betreuung in den Quartieren sicherstellen # Unterstützung für alleinerziehende Eltern- teile ausbauen # Spiel-, Bewegungs- und Aktionsangebote für Kinder und Jugendliche bedarfsgerecht ausbauen # Jugendliches Engagement fördern und Freiräume bereitstellen Ziel 3 .5 Köln f ördert d en Z ugang z u Bi ldung und Qualifikation als Schlüssel zur Teilhabe. # Bildungsangebote und -zugänge für alle Le- benslagen anbieten und weiterentwickeln # Bildungsinfrastruktur ausbauen und erneu- ern # Neue Anforderungen (z. B . Klimawandel, Digitalisierung …) in die Bildung integrieren # Kapazitätsengpässe im Schul- und Kinder- betreuungssystem beseitigen # Bedarfsgerechte Weiterbildungsangebote für Erwachsene ausbauen # Integrative Angebote in den Bereichen Bildung und Qualifikation stärken Ziel 3.6 Köln unterstützt das bürger- schaftliche Engage m ent und setzt auf breite Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in der Stadtentwicklung. # Beteiligungsangebote ausbauen # Standards für gute Beteiligung umsetzen # Wechselseitiges Lernen zwischen den Akteurinnen und Akteuren fördern (Bewusstseinsbildung) # Ehrenamt sowie Engagement und Initiative fördern # Stadt als professionelle Dienstleisterin, geschätzte Partnerin und attraktive Arbeitgeberin etablieren Die 360-Grad-Perspektive Die 360-Grad-Perspektive Ziel 3.1 Köln fördert die Vielfalt in den Stadtteilen. # Kleinteilige Mischung unterschiedlicher Wohnangebote # Wohnmilieus innerhalb von Gebäuden und Nachbarschaften mischen # Gewachsene kulturelle Vielfalt erhalten Ziel 3.2 Köln sorgt für bezahlbaren Wohnraum und vielfältige Wohnformen. # Geförderten und bezahlbaren Wohnungs- bau steigern # Städtische Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften stärken # Flächen für den Wohnungsbau mobilisieren und Zugang zum Grundstücks- und Immo- bilienmarkt für ein breit gefächertes Akteurs- feld öffnen # Neue Wohnformen fördern (Mehrgenerationen- wohnen, barrierearmes und flexibles Wohnen) # Reduzierung des Wohnflächenverbrauchs pro Person ermöglichen (mehr Gemeinschaftsflä- chen) # Zielgruppenspezifische Wohnangebote (für Studierende, ältere Menschen …) stärker fördern # Vollständiges Wohnraumpotenzial aus- schöpfen und die Flächen vor Zweckent- fremdung schützen Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 1514 Köln stärkt seine Rolle als viel- fältig vernetzte Metropole. Leitsatz 4 Für eine resiliente Entwicklung, die den Her- ausforderungen der Zukunft und Ansprüchen der Bewohnerinnen und Bewohner gerecht wird, muss Köln als Metropole auf eine stabile Vernetzung setzen. So sorgen das zunehmen- de Bevölkerungswachstum, eine steigende Multilokalität und eine veränderte Güter- versorgung für steigende und vielfältigere Verkehrsströme und Mobilitätsnachfragen in der Stadt, die umweltfreundliche, flächen- schonende und smarte Lösungen erfordern. Um die alltägliche Mobilität der Kölnerinnen und Kölner zu verbessern, setzt Köln gezielt auf die Mobilitätsangebote des Umweltver- bunds. Der ÖPNV wird weiter ausgebaut und die verschiedenen Angebote werden besser miteinander vernetzt. Rad- und Fußverkehr werden gefördert und auch innovative neue Ansätze, wie zum Beispiel Sharing, also die geteilte Nutzung von Fortbewegungsmitteln im Individualverkehr, oder moderne Logistik- infrastruktur werden berücksichtigt. Neben der Zunahme nachhaltiger Mobilitätstrends bergen vor allem auch die Möglichkeiten der Digitalisierung neue Ansätze, den Verkehr in Zukunft effizienter und umweltschonender zu gestalten. Um dem Klimawandel zu begegnen, den Arten- und Naturschutz auch in der Stadt zu stärken und gleichzeitig die Lebensqualität der Menschen zu erhöhen, stärkt Köln zusammen mit der Region sein grünes Freiraumnetz. In Siedlungsbereichen erhält die Bereitstellung von attraktiven öffentlichen Räumen eine im- mer größere Rolle und ist somit ein wichtiger Teil der Daseinsvorsorge. Auch bei der Digitalisierung bleibt Köln Vorrei- ter und baut seine Angebote weiter aus. Daten werden genutzt, um die Stadt im Sinne einer „Smart City“ fit für die Zukunft zu machen. Als vielfältig vernetzte Metropole stärkt Köln seine internationalen Netzwerke und Städte- partnerschaften und fördert den fachlichen Austausch. Ebenso werden regionale Koope- rationen genutzt, um gemeinsame, grenz- überschreitende Probleme zu lösen und eine nachhaltige Entwicklung voranzubringen. Ziel 4.1 Köln entwickelt seine Mobilitäts- angebote gemeinsam mit der Region innovativ und umweltverträglich weiter und stärkt den öffentlichen Nahverkehr. # Verknüpfungen zwischen den Verkehrs- trägern verbessern # Querverbindungen schaffen und Lücken im Netz schließen # Kapazitätsengpässe nachhaltig beheben # Shared-Mobility-Angebote ausbauen (ins- besondere auch in den äußeren Stadtteilen) # Mobilitätsangebote auf dem Wasser ent wickeln # Logistik-Exzellenz (Verkehrs- und Lage- gunst) quattromodal nutzen und ausbauen # Köln zum Vorreiter für eine stadt- verträgliche City-Logistik machen # Köln als Experimentierregion für innovati- ve und zukunftsfähige Mobilitätssysteme etablieren Ziel 4.2 Köln schafft mehr Raum für Rad- und Fußverkehr. # Das Radwegenetz ausbauen (Netzlücken schließen, zum B eispiel über den Rhein) # Regionale Radschnellwege schaffen # Straßenräume neu strukturieren und für Fuß- wie Radverkehr optimieren # Shared-Space-Angebote und verkehrsarme Bereiche in den Quartieren erproben # Temporeduzierte Bereiche ausweiten # Fußgängerinfrastruktur stärken Ziel 4.3 Köln stärkt sein grünes Freiraumnetz und entwickelt es in die Region weiter. # Grünstrukturen vervollständigen und qualifizieren (insbesondere auf rechts- rheinischer Seite) # Das Freiraumnetz aufwerten und stärken # Artenschutz und Artenvielfalt im regionalen Freiraumnetz fördern # Neue „grüne Trittsteine“ zwischen großen Freiraum bereichen schaffen # Die Siedlungsränder in Bezug zur umgebenden Landschaft setzen # Vertikales Grün stärken Ziel 4.4 Köln stärkt seine Rolle als Vorreiter in der Digitalisierung. # Die digitale Steuerung von städtischen Sys- temen und Infrastrukturen vorantreiben # Mobilität und Digitalisierung verknüpfen # Köln stärkt seine mobile und digitale Infrastruktur und baut die Breitband- infrastruktur aus # Köln zum Vorreiter für digitale Angebote der Stadtverwaltung machen # Open Data-Angebote ausbauen # Digitale Kunstangebote stärken # Plattform für urbane Daten schaffen Ziel 4.5 Köln stärkt die regionale Kooperation und die internationale Zusammenarbeit. # Kooperationsrahmen für regionales Wachs- tum und nachhaltige Verkehrsentwicklung einführen # Interkommunale Angebote mit Nachbar- gemeinden etablieren # Vernetzung mit nationalen und internatio- nalen Partnerinnen und Partnern ausbauen Die 360-Grad-Perspektive Die 360-Grad-Perspektive Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 1716 Köln wächst klimagerecht und umweltfreundlich und sorgt für gesunde Lebens- verhältnisse. Leitsatz 5 Ziel 5.1 Köln fördert Bewegung und Sport. # Köln als Sportstadt weiter stärken # Sport- und Freiflächen nach Möglichkeit öffnen und mehrfach nutzen # Die Zugänglichkeit städtischer und regio- naler Erholungsräume sicherstellen # Sport-, Gesundheits- und gesunde Versor- gungsangebote in allen Quartieren sicher- stellen # Sport-, Bewegungs- und Aktionsangebote für Kinder und Jugendliche fördern Ziel 5.2 Köln sorgt für Zugang zur gesundheitlichen Versorgung, Gesundheitsförderung und Prävention für alle Lebenslagen. # Köln als gesundheitsfördernde Stadt profilieren # Luftqualität verbessern # Qualität der gesundheitlichen und sozialen Versorgung an allen Orten verbessern # Aktivitäten und Angebote der gesundheit- lichen Prävention stärken # Pflege und Wohnen im Alter als integrierten Bestandteil der Quartiers e ntwicklung stärken # Niederschwellige Angebote für Menschen mit besonderen Belastungen oder ohne Anbindung an das Regel s ystem fördern # Weiterentwicklung der Gesund he itsregion fördern Ziel 5.3 Köln betreibt eine konsequente Klimawandelanpassung. # Maßnahmen zur Vermeidung von Hitze- inseln und Kühlung der Quartiere ergreifen # Retentionsflächen an Gewässern ausbauen # Versickerungs- und Auffangmöglichkeiten für Starkregenereignisse verbessern # Klimaangepasste und -neutrale Bauformen fördern # Grüne Freiräume als „Luftfilter“ sichern # Risikogruppen bei Hitzeereignissen besser schützen Ziel 5.4 Köln betreibt aktiv Klimaschutz und reduziert seine CO2-Emissionen.* # Nachhaltige Mobilität im Personen- und Güterverkehr fördern # Energie einsparen, effizient nutzen und erneuerbare Energien ausbauen # Den Gebäudebestand energetisch optimieren # Anreize für ein nachhaltiges Konsum- verhalten schaffen # Als Stadt mit gutem Beispiel vorangehen und die Zivilgesellschaft zum Klima s chutz motivieren # Klimaschutz und Verdichtung als integrierte Aufgaben verstehen # Umwelttechnologien als Chance für Wirt- schaft und Gesellschaft begreifen Ziel 5.5 Köln stärkt regionale Wertschöpfungsketten und nachhaltige Stoffkreisläufe. # Produktionskreisläufe vernetzen, Zyklus- wirtschaft in den Quartieren ausbauen # Regionale Produktions- und Vermarktungsketten ausbauen # Urbane Recyclingangebote stärken # Anreize zur Müllvermeidung schaffen # Mülltrennung und örtliches Recycling fördern Wie alle Städte ist auch Köln vom globalen Klimawandel betroffen. Hieraus ergeben sich vielfältige Handlungsbedarfe, um eine nach- haltige Entwicklung der Stadt zu forcieren. Während für den Klimaschutz vor allem die Reduktion von Emissionen in der Stadt ein zentrales Ziel der Kölner Stadtentwicklung ist, müssen gleichzeitig Vorkehrungen für die Anpassung an die Folgen der schon spürba- ren Veränderungen des Klimas in Form von Hitzewellen oder Extremwetterereignissen getroffen werden. Die große Herausforderung und zugleich Chance ist es, die Kölner Lebens- qualität im Zuge dieser Handlungserfordernis- se nicht nur zu erhalten, sondern auszubauen und zu stärken. Der Kommune und dem Veedel kommt dabei eine entscheidende Schlüsselrolle zu, während hier zugleich die Lebensqualität der Bewoh- nerinnen und Bewohner bewahrt werden soll und Herausforderungen gegeneinander abgewogen werden müssen. Dies erfordert ein Reagieren sowohl bei der städtischen Infrastruktur, beim Städtebau als auch bei der grundsätzlichen Flächennutzung der Stadt: Gebäudebestand, Mobilität und Energiever- sorgung müssen für die Zukunft klimaneutral gestaltet werden. Um die Lebensqualität ihrer Bewohnerinnen und Bewohner positiv zu beeinflussen, möchte die Stadt Köln gesunde Lebensverhältnisse stärken und unter anderem die Bausteine der „aktiven Stadt“ stärken. Köln fördert daher die Gesundheitsversorgung mit ganzheitlichen Ansätzen und stärkt Sport- und Bewegungsan- gebote sowie die Bereitstellung von Sport- und Bewegungsflächen. Die 360-Grad-Perspektive Die 360-Grad-Perspektive * D as Ziel 5.4 wird gemäß Ratsbeschluss überarbeitet (siehe Hinweis auf S. 3) Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 1918 Die Zielkarten Die Stadträumliche Perspektive Die Zielkarten formulieren konkrete räumli- che Maßnahmen und Empfehlungen für die Entwicklung Kölns, mit dem Planungshorizont 2030 und darüber hinaus. Sie machen aber auch Konflikte sichtbar, indem sie bestimmten Orten in den verschiedenen Karten unter- schiedliche Aufgaben zuweisen. Die Zielkarten mit ihren strategischen Empfehlungen sind daher als konkrete Zielbilder, Arbeitskarten und Diskussionsgrundlagen gleichermaßen zu verstehen. Die Aufgabe der Stadt Köln und ihrer Partnerinnen und Partner wird es sein, diese Karten als Richtschnur und Koordinati- onsinstrument für weitere planerische Schritte zu nutzen. Die fünf Zielkarten bilden die für das jeweilige Themenfeld relevanten Grundlagen ab. Diese werden mit räumlich-strategischen Empfeh- lungen überlagert, sodass sich fünf themen- orientierte Zielbilder für Köln und – soweit möglich – die Region ergeben. Die Zielkarten behandeln im Schwerpunkt folgende strategische Empfehlungen: Zielkarte Wohnen Realisierung von gemischten, lebendigen und gut angebundenen Quartieren – An gemessene urbane Dichten, Typologien und Nutzungen – In tegrierte Entwicklung von Siedlung und ÖPNV – Nachverdichtung bestehender Strukturen – En twicklung und Profilierung der funktiona - len und stadträumlichen Qualitäten entlang von Kölns „Zukunfts-“ und „Stadtachsen“ – A ufwertung des öffentlichen Raums an Straßen, Kreuzungen und Rheinquerungen – L angfristige Transformation des Straßen- raums zur Entwicklung neuer Stadträume Zielkarte Wirtschaft Profilierung und Entwicklung zukunftsfähiger Standorte – Q ualifizierung und Nachverdichtung von Industriegebieten – W eiterentwicklung der Gewerbe- und Dienstleistungsstandorte – Pr ofilierung, Nachverdichtung und gezielte Erweiterung von Gewerbegebieten – T ransformation von Gewerbegebieten zu innovativen und gemischten Quartieren mit unterschiedlichen Nutzungsschwerpunkten – Q ualifizierung des rechtsrheinischen Ent - wicklungskorridors für Gewerbe und Pro- duktion inklusive neuer Wirtschaftsstand- orte für die wachsende Stadt – V ersorgungszentren stärken und neu ausweisen – A ufbau der interkommunalen Kooperation für Industrie und Gewerbe – En twicklung und Ausbau der Wissen - schaftsstandorte sowie der Innovations- und Gründerräume – Ausbau der Gigabitversorgung Zielkarte Soziales, Kultur und Bildung Stärkung der Infrastruktur für Chancen- gerechtigkeit und Teilhabe – S tärkung und Entwicklung von sozialen, kul - turellen und Bildungsangeboten in beste- henden und zukünftigen Siedlungsgebieten – A usbau und Stärkung der Gesundheits-, Wissenschafts- und Forschungscluster – Sc hutz und Erhalt von bestehenden sozio- kulturellen Standorten sowie Standorten der Kreativwirtschaft – Bi ldungs- und Sozialinfrastruktur sanieren und ausbauen – So zialräume nach dem Programm „Lebens - werte Veedel – Bürger- und Sozialraum- orientierung in Köln“ – A usbau, Sanierung, Stärkung bestehender und neuer Zentren sowie des öffentlichen Raums – B auliche, funktionale und infrastrukturelle Aufwertung von Großwohnsiedlungen und deren Umfeld – So ziale Erhaltungssatzung anwenden Zielkarte Mobilität Ausbau des ÖPNV, des Radverkehrs und der Verknüpfungspunkte aller Verkehrsträger – A usbau des städtischen ÖPNV – R egio-Hubs, Verknüpfungspunkte und Mobilstationen – A usbau und Ringschluss des S-Bahn- Systems – Nu tzung des Rheins als Mobilitätsraum – S tärkung des Radwegenetzes – U mbau des Straßennetzes Zielkarte Grün und Klima Sicherung und Qualifizierung der Grün s ysteme und Vorsorge für den Klimawandel – W eiterentwicklung der Grüngürtel und des Grünsystems – G rünverbindungen nach innen und außen – Z usammendenken der grünen Infrastruktur und der Siedlungsentwicklung – Si cherung und Multicodierung städtischer Wald- und Landwirtschaftsflächen und Schutz der Artenvielfalt – U msetzung von Maßnahmen zur Klima - anpassung im Stadtgebiet – Q ualifizierung der Rheinufer und Hoch - wasserschutz – Mi lderung von Lärm- und Schadstoff - emissionen Die Stadträumliche Perspektive Die Stadträumliche Perspektive Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 21 Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 20 21 Zielkarte Wohnen: Realisierung von g emischten, lebendigen und gut angebundenen Quartieren Originalmaßstab 1 : 50.000 @ DIN A1 Stand 06/2020 GRUNDLAGEN STRATEGISCHE EMPFEHLUNGEN 21 Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 23 Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 23 Zielkarte Wirtschaft: Profilierung und Entwicklung zukunftsfähiger Standorte Originalmaßstab 1 : 50.000 @ DIN A1 Stand 06/2020 GRUNDLAGEN STRATEGISCHE EMPFEHLUNGEN 23 Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 25 Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 24 25 Zielkarte Soziales, Kultur und Bildung: Stärkung der Infrastruktur für Chancengerechtigkeit und Teilhabe Originalmaßstab 1 : 50.000 @ DIN A1 Stand 06/2020 GRUNDLAGEN STRATEGISCHE EMPFEHLUNGEN 25 Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 27 Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 26 27 Zielkarte Mobilität: Ausbau des ÖPNV, des Radverkehrs und der Verknüpfungspunkte aller Verkehrsträger Originalmaßstab 1 : 50.000 @ DIN A1 Stand 06/2020 GRUNDLAGEN STRATEGISCHE EMPFEHLUNGEN 27 Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 29 Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 28 29 Zielkarte Grün und Klima: Sicherung und Qualifizierung der Grün- systeme un d V orsorge f ür d en Klim awandel Originalmaßstab 1 : 50.000 @ DIN A1 Stand 06/2020 GRUNDLAGEN STRATEGISCHE EMPFEHLUNGEN 29 Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 3130 Das räumliche Leitbild Die Stadträumliche Perspektive Das räumliche Leitbild fasst die zentralen räumlichen Elemente der Stadtstrategie „Köl- ner Perspektiven 2030+“ in einem Bild zusam- men. Es beschreibt die zukünftige strategische Ausrichtung der Kölner Stadtentwicklung, bündelt und vereinfacht die räumlichen Aus- sagen und zeigt Räume auf, die in den kom- menden Jahren eine detaillierte Betrachtung brauchen. Grundlage des räumlichen Leitbilds ist eine Kategorisierung der Siedlungsgebiete und Quartiere. Für jede Signatur wird eine Empfeh- lung ausgesprochen, die als übergeordnete Entwicklungsrichtung zu verstehen ist. Darü- ber hinaus werden die größeren zusammen- hängenden Siedlungsentwicklungspotenziale im städtischen Zusammenhang und die wich- tigsten Verkehrsadern dargestellt. Ebenso zeigt das räumliche Leitbild die Verortung des Grünsystems im Stadtraum sowie dessen Ver- knüpfung in die Region. Im Folgenden werden die wesentlichen Aussagen näher erläutert. Innenstadt weiterentwickeln Die Innenstadt verdient auch in Zukunft ein besonderes Augenmerk, um Köln als attrak- tive Metropole für ihre Bewohnerinnen und Bewohner sowie Gäste zu positionieren. Hier gilt es vor allem, die Nutzungsansprüche an den Raum weiter zu optimieren, eine Überlas- tung der Verkehrsknoten zu verhindern und die Erneuerung der Siedlungsstrukturen der Nachkriegszeit für eine qualitätsvolle Weiter- entwicklung des Kölner Zentrums zu nutzen. Dichte und gemischte Siedlungsgebiete sichern und weiterentwickeln Die dichten und urbanen Quartiere wie zum Beispiel Lindenthal, Südstadt, Mülheim oder Nippes verkörpern die besondere Kölner Mischung und sind für die Gesamtstadt von großer Bedeutung. Sie sind in ihren Qualitäten und Eigenheiten zu bewahren und behutsam weiterzuentwickeln. Insbesondere ist darauf zu achten, dass der Entwicklungsdruck auf diese Gebiete nicht weiter zunimmt. Gemischte Siedlungsgebiete nachverdichten und Nutzungsmischung intensivieren Die relativ dichten und gemischten Siedlungs- gebiete zwischen Innerem und Äußerem Grüngürtel befinden sich zum Teil in einer Um- bruchphase, in der besonders das Verhältnis zwischen Arbeit, Produktion und Wohnen neu ausgelotet werden muss. Hier ist das erklärte Ziel, die besondere Nutzungsmischung zu erhalten, zu fördern und die Quartiere ange- messen nachzuverdichten. So schafft Köln weitere urbane Angebote für das Wohnen und Arbeiten. Suburbane Siedlungsgebiete an den ÖPNV anbinden, angemessen mischen und verdichten Außerhalb des Äußeren Grüngürtels sind die Siedlungsgebiete durch eine größtenteils ge- ringe bauliche Dichte und homogene, wenig gemischte Nutzungen gekennzeichnet. Im Sinne des sorgfältigen Umgangs mit der Res- source Fläche ist eine, den gewachsenen städ- tebaulichen Strukturen angemessene Dichte zu entwickeln, um damit eine wirtschaftlich tragfähige Anbindung an den ÖPNV zu ermög- lichen. Ergänzend dazu sind ausreichende und bedarfsgerechte Angebote an sozialen, kultu- rellen, kommerziellen und Bildungseinrichtun- gen von Anfang an mitzudenken. Industriegebiete nachverdichten und qualifizieren Die gut angebundenen industriellen Flächen im Stadtgebiet gilt es, an ihren Standorten zu stärken und mittels einer Intensivierung der Nutzung weiterzuentwickeln. Dafür sind Lö- sungen für eine Nachverdichtung wie für eine nachhaltige Logistik zu entwickeln. Die Einbin- dung von Industriegebieten in das Stadtgefü- ge erfordert geeignete Übergangsnutzungen und Pufferzonen zu sensiblen Nutzungen. Gewerbegebiete profilieren und nachverdichten Die zahlreichen Gewerbegebiete können durch eine gezielte Profilierung an Bedeutung gewinnen. Durch gewerbliche Nachverdich- tungen ergeben sich somit die notwendigen Flächenpotenziale für die zukünftige wirt- schaftliche Entwicklung. Zur Qualifizierung und Einbettung dieser Gebiete in den ge- samtstädtischen Kontext tragen eine besse- re ÖPNV-Erschließung, die Gestaltung des öffentlichen Raums und die Ergänzung durch kommerzielle und kulturelle Angebote bei. Grüngürtel komplettieren und regionale Grünvernetzung ausbauen Das innerstädtische Grünsystem ist seit jeher das Rückgrat der Stadt. Seine Vervollständi- gung und Erweiterung in die Region sichert die bestehenden Freiraumqualitäten, unter- stützt das städtische Mikroklima und bietet notwendige Flächen für Erholung, Sport, den Erhalt der Biodiversität und der landwirtschaft- lichen Produktion. Die Stadträumliche Perspektive Die Stadträumliche Perspektive Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 33 Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 32 33 Das räumliche Leitbild Originalmaßstab 1 : 50.000 @ DIN A1 Stand 06/2020 Innenstadt weiterentwickeln Dichte und gemischte Siedlungsgebiete sichern und weiterentwickeln Größere zusammenhängende Siedlungsentwicklungen in der inneren Stadt Gemischte Siedlungsgebiete nachverdichten und Nutzungsmischung intensivieren Suburbane Siedlungsgebiete an den ÖPNV anbinden, angemessen mischen und verdichten Größere zusammenhängende Siedlungsentwicklungen in der äußeren Stadt Industriegebiete nachverdichten und qualifizieren Gewerbegebiete profilieren und nachverdichten Grüngürtel komplettieren und regionale Grünvernetzung ausbauen Die Zukunftsräume Mit den sieben Zukunftsräumen Innenstadt, S-Bahn-Ring, Ost- West-Achse, rechtsrheinischer Entwicklungskorridor, Rhein, Kölner Norden / K reuzfeld, Porzer Süden zeigt das räumliche Leitbild, welchen Teilräumen sich die Stadt Köln prioritär widmen wird. In den gewählten Zukunftsräumen kommen besonders viele strategisch bedeutsame Entwicklungen zu- sammen, die eine integrierte und räumlich zusammenhängen- de Planung erfordern, um sie im Sinne der gesamtstädtischen Zielsetzung zu entwickeln. 33 Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 34 35 Die zehn Handlungsempfehlungen beschrei- ben die wichtigsten Stoßrichtungen für die zu- künftige Kölner Stadtentwicklung und zeigen auf, wie die formulierten Ziele erreicht werden. Sie sind aus dem Zielgerüst der 360-Grad-Pers- pektive und den Erkenntnissen der Stadträum- lichen Perspektive gleichermaßen entwickelt und bilden damit das Bindeglied zwischen beiden Betrachtungsebenen. Die Reihenfolge und Nummerierung stellen keine Priorisierung dar. 1. Klimagerecht leben1) Das Klima ist durch aktives Handeln und konkrete Zielset- zungen, bei gleichzeitiger Anpassung an den Klimawandel, zu schützen. Dafür bedarf es eines klaren Plans zur Reduzierung des CO2- Ausstoßes und zur Dekarbonisierung mit dem Ziel, bis 20352) klimaneutral zu sein. Konkrete Maßnahmen müssen die Reduktion der Emis- sionen durch Industrie, Haushalte und Verkehr bewirken. 2. Innere Werte Die bestehenden Flächenpo- tenziale sind nachhaltig zu nut- zen, um den Flächenverbrauch zu reduzieren. Dafür ist auf eine aktive Liegenschafts politi k zurückzugreifen, bestehende Instrumente der Grundstücksvergabe sind anzuwenden und durch kölnspezifische Ansätze zu ergänzen. Dies muss zusammen mit einer Erhöhung der baulichen Dichten und dem Aufbau eines digitalen strategischen Flächenmanagements erfolgen. 3. Kölner Mischung Der Bau von bezahlbarem Wohnraum ist erheblich zu steigern. Hierfür muss eine „Kölner Mischung“ als neue Baukultur mit einem starken Fokus auf Verdichtung und Mischnutzung etabliert werden. Diese umfasst die sozialen Infrastrukturen, Angebote der Ver- sorgung, Kultur und Bildung sowie attraktive Freiräume und Arbeitsplatzangebote. 4. Frei-Raum Die urbanen Freiräume der Stadt sind zukünftig als Teil eines Sys- tems multifunktionaler Räume für Erholung, Aufenthalt, Klimaanpassung, Naturschutz und Biodiversität sowie der Nahrungsproduktion zu behandeln. Es benötigt eine Koordination der unterschiedlichen Funktionen und Ansprü- che, um die Nutzungskonflikte zu lösen und die Möglichkeiten für die Entwicklung neuer Freiräume zu nutzen. 5. Verkehrswende Die Verkehrswende ist konse- quent zu verfolgen und setzt dabei prioritär auf nachhaltige Mobilitätsan- gebote sowie eine deutliche Verringerung des motorisierten Individualverkehrs. Integraler Teil der Verkehrswende ist die Neubewertung und Reorganisation des Straßenraums. 6. Wirtschaft hoch 3 Die Gewerbe-, Dienstleis- tungs-, Kreativ- und Industrie- standorte sind differenziert zu entwickeln, zu qualifizieren, zu verdichten und mit unterstüt- zenden Funktionen zu ergänzen. Die Integrati- on urbaner Produktion in bestehenden in- nenstadtnahen Quartieren ist zu erhalten und weiter auszubauen. 7 . Vorfahrt Bildung Die Bildung ist als Schlüssel für Chancengerechtigkeit, gesell- schaftlichen Zusammenhalt, wirtschaftliche Teilhabe sowie Umwelt- und Klimaschutz weiter zu stärken. Dafür bedarf es neuer Wege, um den Austausch von Wissen- schaft, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft zu beleben. 8. Stadt-Leben Die Teilhabe, Solidarität und Chancen- gerechtigkeit ist aktiv zu fördern, um ein tolerantes Klima innerhalb einer vielfältigen Stadtgesellschaft zu schaffen und die Kölner Veedel als Orte des Zusammen- lebens zu stärken. 9. Smarte Stadt Die digitale Infrastruktur ist weiter auszubauen und für die Entwick- lung smarter und digitaler Ange- bote zu nutzen. Dies erhöht die Effizienz von Infrastrukturen, städtischen Diensten und der Zusammenarbeit von Ver- waltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Stadt- bevölkerung. Hierfür bildet der nächste Schritt die Erprobung digitaler Anwendungen in Reallaboren. 10. RegioCoop Die interkommunale Zusammenarbeit mit den benachbarten Kreisen und Städten ist zu inten- sivieren und verbindliche Formate und Struk- turen der Kooperation zu vereinbaren. Dies beinhaltet die Öffnung für neue Modelle der Kompetenzteilung und die Förderung einer integrierten, regionalen Entwicklung. Ausblick Die hier kurz beschriebenen Handlungsempfehlungen sind als Vorschläge zu verstehen. Im weiteren Prozess werden sie weiterentwickelt und klare Aufgaben, Handlungsschritte sowie Schlüsselprojekte formuliert. Vorschläge für Handlungsempfehlungen 1) Di e Handlungsempfehlung 1 „Klimagerecht leben“ wird gemäß Ratsbeschluss überarbeitet (siehe Hinweis S. 3 ). 2) D as Zieljahr wurde im Vergleich zur Langfassung der Stadtstrategie gemäß der aktuellen Beschlusslage nachträglich angepasst. Vorschläge für Handlungsempfehlungen Vorschläge für Handlungsempfehlungen Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 36 37 Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Kontakt Amt für Stadtentwicklung und Statistik Stadthaus Deutz – Westgebäude Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln Stephanie Dormann Stabsstelle Strategie Stadtentwicklung Telefon: 0221 / 221-24673 koelnerperspektiven2030@stadt-koeln.de www.stadt-koeln.de/koelnerperspektiven2030 Projektverantwortung Brigitte Scholz Leiterin Amt für Stadtentwicklung und Statistik Kernteam Stadtstrategie Thilo Bosse Friederike Christian Stephanie Dormann Inga Hoffmann Dr. Birgit Gunia-Henneken Sabine Pawlowski Birte Rötzmeier Leander Schulte Nina Kristin Sieberns Inhalt und Basisgestaltung ARGE „Kölner Perspektiven 2030+“ urbanista Astrid Großmann Birte Kepp Björge Köhler Sven Kohlschmidt Tristan Lannuzel Sven Lohmeyer Dr. Julian Petrin ASTOC Architects and Planners Prof. Markus Neppl Britta Schümmer Darleen Ertelt Jörg Schatzmann urbanista.ch/bureau für RAUM EN TWICKLUNG Dr. Markus Nollert mit Unterstützung von: Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung 38 Die Oberbürgermeisterin Amt für Stadtentwicklung und Statistik Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Satz rheinsatz, Köln Druck Pieper GbR, Köln 13-US/15/800/03.2022 Gedruckt auf Recyclingpapier aus 100 % Altpapier
Anlage 3 Zuschusszusage der KfW vom 10.12.2020
22839 Zeichen
KFW
KfW Bankengruppe, Niederlassung Berlin, 10865 Berlin
Stadt Köln
I-D2/Stabsstelle Digitalisierung
Herrn Dirk Blauhut
Hohe Str. 115
50667 Köln
KfW Bankengruppe, Palmengartenstraße 5-9, 60325 Frankfurt am Main • Telefon: +49 69 7431-0 • Fax: +49 69 7431-2944 • S.W.I.F.T: KFWIDEFF • www.kfw.de
Niederlassung Berlin: Charlottenstraße 33/33a, 10117 Berlin • Telefon: +49 30 20264-0 • Fax: +49 30 20264-5188
Vorstand: Dr. Günther Bräunig (Vorsitzender), Dr. Ingrid Hengster, Melanie Kehr, Bernd Loewen, Dr. Stefan Peiß
Anlage 3
KFW
KfW Bankengruppe, Niederlassung Berlin, 10865 Berlin
Stadt Köln
Heumarkt 14
50667 Köln
))> Zuschusszusage STRATEGIE
Programm: Modellprojekte Smart Cities:
Stadtentwicklung und Digitalisierung (436)
Zuschussempfänger: Stadt Köln
Geschäftspartnernummer: 55522
Zuschuss-Nummer: 19454826
Sehr geehrte Damen und Herren,
aufgrund Ihres Antrages vom 19.10.2020, der am 21.10.2020 bei der KfW eingegangen ist,
in Verbindung mit der Entscheidung des vom Bund für die Modellprojekte berufenen
Expertengremiums, gewähren wir Ihnen im Auftrag und aus Mitteln des Bundes einen
zweckgebundenen Zuschuss in Höhe von 65 % der tatsächlich entstehenden
zuschussfähigen Kosten, maximal jedoch in Höhe von
1.439.750,00 EUR
Die Bestimmungen des Merkblattes „Modellprojekte Smart Cities" in der Version 02/2020
sind wesentlicher Bestandteil dieses Zusageschreibens. Für den Ihnen gewährten Zuschuss
gelten die Allgemeinen Bestimmungen für Zuschüsse - kommunale und soziale Infrastruktur
- in der Fassung 11/2011 und folgende Vereinbarungen:
1. Verwendungszweck:
Kommune/Quartier/Region: Stadt Köln (SC20-PEUVE)
Entwicklung kommunaler Ziele, Strategien und Maßnahmen (Phase A)
Förderfähige Kosten Personal und Sachkosten Strategieentwicklung: 2.065.000,00 EUR
Förderfähige Kosten Investitionen: 150.000,00 EUR
Förderzeitraum: 10/2020 bis 09/2022
2. Auszahlung:
Die Auszahlungsfrist endet am 14.07.2023.
Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt auf Anforderung der Kommune
(Formularnummer 600 000 4465) im 6-Monats-Rhythmus (für 6 Monate nachschüssig
jeweils zum Monatsultimo) für die bis zum Abrufzeitpunkt tatsächlich angefallenen
Kosten. Die Anforderung der Kommune muss der KfW spätestens 2 Wochen vor dem
jeweiligen Auszahlungstermin vorliegen.
Frühester Auszahlungstermin ist der Ultimo des dritten auf die Zusage folgenden
Monats, hier ab 31.03.2021.
10. Dezember 2020
Name: Azun
Abteilung: IKb3
Telefon: 030 20264- 1143
KfW Bankengruppe. Palmengartenstraße 5-9, 60325 Frankfurt am Main ■ Telefon: +49 69 7431-0 ■ Fax: +49 69 7431-2944 ■ S.W.I.F.T: KFWIDEFF-www.kfw.de
Niederlassung Berlin: Charlottenstraße 33/33a, 10117 Berlin ■ Telefon: +49 30 20264-0 ■ Fax: +49 30 20264-5188
Vorstand: Dr. Günther Bräunig (Vorsitzender), Dr. Ingrid Hengster, Melanie Kehr, Bernd Loewen. Dr. Stefan Peiß
Zuschussnehmer: Stadt Köln
Z'uschussnummer: 19454826
Datum Zusage: 10.12.2020
KFW
Die Auszahlung der Schlussrate für die letzten 6 Monate des Förderzeitraumes
erfolgt nach beanstandungsfreier Prüfung des Verwendungsnachweises zu Phase A
einschließlich der weiteren im Programm-Merkblatt unter Abschnitt „Nachweis der
Mittelverwendung“ definierten Unterlagen zzgl. ggf. weiterer entscheidungsrelevanter
Unterlagen. Frühester Auszahlungstermin ist hier der Ultimo des auf die
beanstandungsfreie Prüfung der Mittelverwendung durch die KfW folgenden Monats.
3. Verwendungsnachweis:
Die programmgemäße Verwendung des Zuschusses ist nach Abschluss des
Projektes (Fertigstellung der Smart-City-Strategie bzw. des Smart-City-Konzeptes),
spätestens jedoch innerhalb von 30 Monaten nach Erstellung dieses Schreibens
nachzuweisen. Dafür ist das vollständig ausgefüllte Formular
"Verwendungsnachweis" (Formularnummer 600 000 4466) zusammen mit den im
Programm-Merkblatt unter Punkt „Nachweis der Mittelverwendung“ genannten
Unterlagen einzureichen. Die KfW behält sich die Nachforderung ggf. weiterer
entscheidungsrelevanter Unterlagen im Zuge der Verwendungsnachweisprüfung vor.
Bei Nichterfüllung der der Zuschussgewährung zugrunde liegenden Anforderungen
behält sich die KfW die (ggf. anteilige) Rückforderung des bereits ausgezahlten
Zuschussbetrages sowie die nachträgliche Geltendmachung eines
Verzinsungsanspruches für die Dauer der ungerechtfertigten Inanspruchnahme der
Zuschussmittel gemäß Ziffer 6 der Allgemeinen Bestimmungen für Zuschüsse -
kommunale und soziale Infrastruktur bzw. dem Abschnitt „Nachweis der
Mittelverwendung" des Programm-Merkblattes vor.
4. Sonstige Bestimmungen:
(1) Angaben zur Antragberechtigung und zum Verwendungszweck sind
subventionserhebliche Tatsachen im Sinne des § 264 Strafgesetzbuch in
Verbindung mit § 2 Subventionsgesetz.
(2) Sie stellen sicher (z. B. durch geeignete vertragliche Vereinbarungen), dass dritte
Akteure, die an der Entwicklung des geförderten Smart-City-Modellprojektes
mittelbar oder unmittelbar wesentlich beteiligt sind, etwa durch
Zurverfügungstellung von digitaler Infrastruktur, den gemäß Merkblatt
vorgesehenen Wissenstransfer möglich machen und nicht durch
Exklusivitätsrechte an der Nutzung von Daten beeinträchtigen. Dies gilt auch für
etwaige Dienstleister, die - entgeltlich oder unentgeltlich - einen wesentlichen
Beitrag zum geförderten Smart-City-Modellprojekt leisten.
(3) Des Weiteren stellen Sie sicher (z. B. durch geeignete vertragliche
Vereinbarungen), dass wesentlich beteiligte dritte Akteure oder Dienstleister sich
verpflichten, die kommunalen Ziele des Smart-City-Modellprojektes zu
unterstützen und dazu beitragen, die im Merkblatt, Antragsformular und
Allgemeinen Bestimmungen definierten Fördervoraussetzungen zu erfüllen.
(4) Sie verpflichten sich, bei allen öffentlichkeitswirksamen Informations- und
Kommunikationsmaßnahmen auf die Förderung der Maßnahme durch den Bund
und die KfW durch Verwendung der entsprechenden Logos bzw. Bildwortmarken
sowie durch einen Förderhinweis ("Gefördert durch:") hinzuweisen.
(5) Ebenso stellen Sie sicher, dass im Fall einer Weiterleitung an Dritte gemäß
Merkblatt die beihilferechtlichen Anforderungen eingehalten werden.
5. Sonstiges:
Wir weisen darauf hin, dass gemäß den geltenden Programmbestimmungen
Investitionsvorhaben in Bereichen, in denen kommunale Gebietskörperschaften oder
Gemeindeverbände eine im Widerspruch zum EU-Beihilferecht stehende
Zuschussnehmer: Stadt Köln
19454826
10.12.2020
Z'uschussnummer:
l(F\V
Datum Zusage:
wirtschaftliche Tätigkeit ausüben, nicht förderfähig sind. Die KfW wird die in Ihrem
Kosten- und Finanzierungsplan dargelegten Investitionsvorhaben dahingehend
prüfen und bei Zweifelsfällen in Kürze mit gesondertem Schreiben auf Sie
zukommen. Die im Kosten- und Finanzierungsplan dargelegten Personal- und
Sachkosten sind hiervon nicht betroffen.
Die Zusage erfolgt unter folgenden Voraussetzungen:
(1) Die Entwicklung eines klaren Konzeptes für die Schnittstellen von der
Partizipation (11Boxen", Dialoge und daraus entstandene Bürgerideen) zu den
Verwaltungsprozessen, insbesondere in Stadtentwicklung und Stadtplanung, und
zur politischen Entscheidung.
Spätestens mit Abruf der letzten Rate der Mittel ist dies durch die Koordinierungs
und Transferstelle des BMI zu bestätigen.
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Dieses Schreiben.,stellt eine Rechnung gemäß§ 14 UStG über eine umsatzsteuerfreie
Finanzdienstle
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istl'.ing dar. Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer der KfW lautet: DE 114
104 280.
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Mit freund '6hen Grüßen
KfW
Anlagen
Allgemeine Bestimmungen für Zuschüsse - kommunale und soziale Infrastruktur -
,Abrufformular
Vordruck für Verwendungsnachweis
i Vollm�cht und Unterschriftenprobenblatt
KFW
KfW Bankengruppe, Niederlassung Berlin, 10865 Berlin
Stadt Köln
Heumarkt 14
50667 Köln
»> Zuschusszusage UMSETZUNG
Programm: Modellprojekte Smart Cities:
Stadtentwicklung und Digitalisierung (436)
Zuschussempfänger: Stadt Köln
Geschäftspartnernummer: 55522
Zuschuss-Nummer: 19454827
Sehr geehrte Damen und Herren,
aufgrund Ihres Antrages vom 19.10.2020, der am 21.10.2020 bei der KfW eingegangen ist,
in Verbindung mit der Entscheidung des vom Bund für die Modellprojekte berufenen
Expertengremiums, gewähren wir Ihnen im Auftrag und aus Mitteln des Bundes einen
zweckgebundenen Zuschuss in Höhe von 65 % der tatsächlich entstehenden
zuschussfähigen Kosten, maximal jedoch in Höhe von
5.902.000,00 EUR
Die Bestimmungen des Merkblattes „Modellprojekte Smart Cities“ in der Version 02/2020
sind wesentlicher Bestandteil dieses Zusageschreibens. Für den Ihnen gewährten Zuschuss
gelten die Allgemeinen Bestimmungen für Zuschüsse - kommunale und soziale Infrastruktur
- in der Fassung 11/2011 und folgende Vereinbarungen:
1. Verwendungszweck:
Kommune/Quartier/Region: Stadt Köln (SC20-PEUVE)
Umsetzung der Ziele, Strategien und Maßnahmen (Phase B)
Förderfähige Kosten Personal- und Sachkosten Umsetzung: 8.250.000,00 EUR
Förderfähige Kosten Investitionen: 830.000,00 EUR
Förderzeitraum: 01/2022 bis 12/2026
2. Auszahlung:
Die Auszahlungsfrist endet am 14.07.2028.
Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt auf Anforderung der Kommune
(Formularnummer 600 000 4465) im 6-Monats-Rhythmus (für 6 Monate nachschüssig
jeweils zum Monatsultimo) für die bis zum Abrufzeitpunkt tatsächlich angefallenen
Kosten. Die Anforderung der Kommune muss der KfW spätestens 2 Wochen vor dem
jeweiligen Auszahlungstermin vorliegen.
Frühester Auszahlungstermin ist der Ultimo des dritten auf den Beginn des
Förderzeitraum für Phase B folgenden Monats, hier ab 30.04.2022.
10. Dezember 2020
Name: Azun
Abteilung: IKb3
Telefon: 030 20264- 1143
KfW Bankengruppe. Palmengartenstraße 5-9, 60325 Frankfurt am Main ■ Telefon: +49 69 7431-0 ■ Fax: +49 69 7431-2944 ■ S.W.I.F.T: KFWIDEFF www.kfw.de
Niederlassung Berlin: Charlottenstraße 33/33a, 10117 Berlin ■ Telefon: +49 30 20264-0 ■ Fax: +49 30 20264-5188
Vorstand: Dr. Günther Bräunig (Vorsitzender), Dr. Ingrid Hengster, Melanie Kehr, Bernd Loewen, Dr. Stefan Peiß
Zuschussnehmer: Stadt Köln
Zuschussnummer: 19454827
Datum Zusage: 10.12.2020
KFW
Die Auszahlung der Schlussrate für die letzten 6 Monate des Förderzeitraumes
erfolgt nach beanstandungsfreier Prüfung des Verwendungsnachweises zu Phase B
einschließlich der im Programm-Merkblatt unter Abschnitt „Nachweis der
Mittelverwendung“ definierten Unterlagen zzgl. ggf. weiterer entscheidungsrelevanter
Unterlagen. Frühester Auszahlungstermin ist hier der Ultimo des auf die
beanstandungsfreie Prüfung der Mittelverwendung durch die KfW folgenden Monats.
3. Verwendungsnachweis:
Die programmgemäße Verwendung des Zuschusses ist nach Abschluss des
Projektes, spätestens jedoch innerhalb von 96 Monaten nach Erstellung dieses
Schreibens nachzuweisen. Dafür ist das vollständig ausgefüllte Formular
"Verwendungsnachweis" (Formularnummer 600 000 4466) zusammen mit den im
Programm-Merkblatt unter Punkt „Nachweis der Mittelverwendung“ genannten
Unterlagen einzureichen. Die KfW behält sich die Nachforderung ggf. weiterer
entscheidungsrelevanter Unterlagen im Zuge der Verwendungsnachweisprüfung vor.
Bei Nichterfüllung der der Zuschussgewährung zugrunde liegenden Anforderungen
behält sich die KfW die (ggf. anteilige) Rückforderung des bereits ausgezahlten
Zuschussbetrages sowie die nachträgliche Geltendmachung eines
Verzinsungsanspruches für die Dauer der ungerechtfertigten Inanspruchnahme der
Zuschussmittel gemäß Ziffer 6 der Allgemeinen Bestimmungen für Zuschüsse -
kommunale und soziale Infrastruktur bzw. dem Abschnitt „Nachweis der
Mittelverwendung“ des Programm-Merkblattes vor.
4. Sonstige Bestimmungen:
(1) Angaben zur Antragberechtigung und zum Verwendungszweck sind
subventionserhebliche Tatsachen im Sinne des § 264 Strafgesetzbuch in
Verbindung mit § 2 Subventionsgesetz.
(2) Sie stellen sicher (z. B. durch geeignete vertragliche Vereinbarungen), dass dritte
Akteure, die an der Entwicklung des geförderten Smart-City-Modellprojektes
mittelbar oder unmittelbar wesentlich beteiligt sind, etwa durch
Zurverfügungstellung von digitaler Infrastruktur, den gemäß Merkblatt
vorgesehenen Wissenstransfer möglich machen und nicht durch
Exklusivitätsrechte an der Nutzung von Daten, Software und deren
Dokumentationen beeinträchtigen. Dies gilt auch für etwaige Dienstleister, die -
entgeltlich oder unentgeltlich - einen wesentlichen Beitrag zum geförderten
Smart-City-Modellprojekt leisten.
(3) Des Weiteren stellen Sie sicher (z. B. durch geeignete vertragliche
Vereinbarungen), dass wesentlich beteiligte dritte Akteure oder Dienstleister sich
verpflichten, die kommunalen Ziele des Smart-City-Modellprojektes zu
unterstützen und dazu beitragen, die im Merkblatt, Antragsformular und
Allgemeinen Bestimmungen definierten Fördervoraussetzungen zu erfüllen.
(4) Wir weisen darauf hin, dass Maßnahmen in der Umsetzungsphase nur nach
Abschluss der Strategiephase gefördert werden können. Hierzu ist das in der
Strategiephase entwickelte Smart-City-Konzept bzw. die Smart-City-Strategie der
KfW vorzulegen.
(5) Sie verpflichten sich, bei allen öffentlichkeitswirksamen Informations- und
Kommunikationsmaßnahmen auf die Förderung der Maßnahme durch den Bund
und die KfW durch Verwendung der entsprechenden Logos bzw. Bildwortmarken
sowie durch einen Förderhinweis ("Gefördert durch:") hinzuweisen.
(6) Ebenso stellen Sie sicher, dass im Fall der Weiterleitung an Dritte gemäß
Merkblatt die beihilferechtlichen Anforderungen eingehalten werden.
Zuschussnehmer:
Zuschussnummer:
Datum Zusage:
5. Sonstiges:
Stadl Köln
19454827
10.12.2020
l(F\V
Wir weisen darauf hin, dass gemäß den geltenden Programmbestimmungen
Investitionsvorhaben in Bereichen, in denen kommunale Gebietskörperschaften oder
Gemeindeverbände eine im Widerspruch zum EU-Beihilferecht stehende
wirtscha ftliche Tätigkeit ausüben, nicht förderfähig sind. Die KfW wird die in Ihrem
Kosten- und Finanzierungsplan dargelegten Investitionsvorhaben dahingehend
prüfen und bei Zweifelsfällen in Kürze mit gesondertem Schreiben auf Sie
zukommen. Die im Kosten- und Finanzierungsplan dargelegten Personal- und
Sachkosten sind hiervon nicht betroffen.
Die Zusage erfolgt unter folgenden Voraussetzungen:
(1) Die Entwicklung eines klaren Konzeptes für die Schnittstellen von der
Partizipation (,,Boxen", Dialoge und daraus entstandene Bürgerideen) zu den
Verwaltungsprozessen, insbesondere in Stadtentwicklung und Stadtplanung, und
zur politischen Entscheidung.
Spätestens mit Abruf der letzten Rate der Mittel ist dies durch die Koordinierungs
und Transferstelle des BMI zu bestätigen.
Dieses Schreiben stellt eine Rechnung gemäß § 14 UStG über eine umsatzsteuerfreie
Finanzdienstleistung dar. Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer der KfW lautet: DE 114
104 280.
Mit freundlichen
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1 üßen
KfW
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1
I J
Anlagen /
Allgemeine Sestimmungen für Zuschüsse - kommunale und soziale Infrastruktur
Abrufformular
Vordruck für Verwenäungsnachweis
Vollmacht nd Unterschriftenprobenblatt
KFW
Allgemeine Bestimmungen für Zuschüsse -
kommunale und soziale Infrastruktur
Für (Investitions-) Zuschüsse der KfW gelten die nachfolgenden Allgemeinen Bestimmungen.
1. Verwendung der Mittel
(1) Die (Investitions-) Zuschüsse dürfen nur zur anteiligen Finanzierung des in der Zusage aufgeführten Vorhabens (siehe
Verwendungszweck der Zusage) eingesetzt werden. Die KfW ist unverzüglich zu unterrichten, wenn das (Investitions-)
Vorhaben oder dessen Finanzierung sich ändert.
(2) Der Zuschussnehmer hat der KfW unaufgefordert unmittelbar nach Abschluss des Vorhabens die tatsächlichen Ge
samtkosten der Investitionen bzw. für das förderfähige Vorhaben auf deren Formular zu bestätigen.
2. Kürzungsvorbehalt
Die KfW ist berechtigt, den Zuschussbetrag anteilig zu kürzen, wenn sich der Umfang der veranschlagten Gesamtaus
gaben ermäßigt oder wenn sich der Anteil der öffentlichen Finanzierungsmittel erhöht. Betrifft die Kürzung bereits aus
gezahlte Beträge, so sind die Kürzungsbeträge von dem Zuschussnehmer unverzüglich an die KfW zurückzuzahlen.
3. Berechnung von Kosten und Auslagen
Die KfW ist berechtigt, dem Zuschussnehmer sämtliche im Zusammenhang mit dem Zuschuss entstehende fremde
Gebühren, Kosten und Steuern zu berechnen.
4. Prüfungsrechte und Informationspflichten
(1) Die KfW ist berechtigt, die Verwendung des zweckgebundenen Zuschusses bei dem Zuschussnehmer und dem Zu
schussempfänger auch vor Ort zu prüfen und Einblick in die entsprechenden Unterlagen zu nehmen. Die der KfW
eingeräumten Prüfungs- und Auskunftsrechte gelten entsprechend zu Gunsten des zuständigen Bundesministeriums
und des Bundesrechnungshofs oder deren Beauftragten. Die Kosten dieser Prüfung trägt der Zuschussnehmer bzw.
-empfänger, sofern nicht anders vereinbart.
(2) Der Zuschussnehmer wird die KfW über alle wesentlichen Vorkommnisse, die den Zuschuss und das mit dem Zu
schuss finanzierte Vorhaben betreffen, unterrichten.
(3) Das Prüfungsrecht des Bundesrechnungshofes ergibt sich aus § 91 BHO.
5. Kündigung aus wichtigem Grunde
Die KfW ist berechtigt, den Zuschuss jederzeit aus wichtigem Grunde zur sofortigen Rückzahlung zu kündigen, ins
besondere wenn
a) der Zuschuss zu Unrecht erlangt oder nicht seinem Zweck entsprechend verwendet worden ist,
b) die Voraussetzungen für seine Gewährung sich geändert haben oder nachträglich entfallen sind,
c) der Zuschussnehmer eine mit dem Zuschussvertrag übernommene sonstige Verpflichtung verletzt.
6. Nachträglicher Zinsanspruch
Im Fall einer Kündigung nach Ziffer 5. ist der gewährte Zuschuss von dem Tag an, der der Auszahlung folgt, auf 5 Pro
zentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz gemäß § 247 BGB bis zum Tag der Rücküberweisung des gekündigten
Betrages zu verzinsen und an die KfW abzuführen.
7. Erfüllungsort und Gerichtsstand
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Frankfurt am Main. Für Rechtsstreitigkeiten sind die ordentlichen Gerichte
zuständig.
Stand: 11/2011 • Formularnummer: 600 000 2114
KFW
Auszahlung
Modellprojekte Smart Cities (436)
An die
KfW Niederlassung Berlin
10865 Berlin
1. Zuschussdaten
1.1 Zuschussnehmer Name: Geschäftspartner-Nr.:--------------------------------------
1.2 Zusagedaten Zuschuss-Nr.: Zusage vom-------------------------------------- - -------------
über (Zuschussbetrag)EUR
2. Auszahlung des Zuschusses
Wir bitten um Überweisung des Zuschussbetrages (jeweiliger Teilbetrag) für den Förderzeitraum:
□ Teilbetrag von EUR (max. 65%* der Kosten von------------------------- EUR)
Zeitraum
(mind. 3 Monate [1. Auszahlung]
bzw. 6 Monate [Folgeauszahlung])
davon:
Personalkosten**EUR Sachkosten EUR Investitionskosten----------------------EUR
Es handelt sich um die Schlussrate für die letzten 6 Monate des
Förderzeitraums (Verwendungsnachweisformular ist beigefügt)
Bankverbindung gemäß Angabe im Antrag
anderenfalls: Kreditinstitut
BIC IBAN
3. Bestätigung Zuschussnehmer
Wir bestätigen, dass die Abrufvoraussetzungen gemäß Ihrer Zusage sowie der Allgemeinen Bestimmungen für Zuschüs
se - kommunale und soziale Infrastruktur erfüllt sind. Die für die Bereitstellung der Mittel notwendigen Unterlagen gemäß
Programmmerkblatt haben wir vollständig bei der KfW eingereicht.
Datum/Ort/Dienstsiegel Unterschrift des Vertreters (Dienststellung)
* Kommunen in Haushaltsnotlage max. 90%
'* Aufstellung der Personalkosten (Bruttogehalt zzgl. AG-Anteil zur Sozialversicherung) je Mitarbeiter im abgerechneten Zeitraum ist beizufügen.
Hinweis: Sämtliche abgerechnete Kosten sind anhand entsprechender Belege/Rechnungen auf Verlangen der KfW nachzuweisen und somit vollständig
aufzubewahren.
Stand: 11/2019 • Formularnummer: 600 000 4465
KFW
Verwendungsnachweis
Modellprojekte Smart Cities (436)
An die
KfW Niederlassung Berlin
10865 Berlin
1. Zuschussdaten
Zuschussnehmer:
Geschäftspartner-Nr.:
Zuschuss-Nr.: vom
2. Vorhaben
Verwendungszweck: gemäß Zusage abweichend von Zusage (bitte als Anlage erläutern)
Angefallene förderfähige Kosten:
Anlagen:
Diesem Formular sind folgende Anlagen beigefügt:
A. Entwicklung der Ziele, Strategien und Maßnahmen
Das integrierte Smart City-Konzept/die Integrierte Smart City-Strategie in digitaler Form und Papierform
Eine Bestätigung des Auftraggebers über die Annahme des Konzepts/der Strategie
Bestätigung, dass die förderfähigen Kosten (Personal-, Sachkosten, Investitionen) in angegebener Höhe mit Rech-
nungen/Lohnkostenbescheinigungen belegt sind (unterschrieben und gesiegelt) entsprechend Formular "Kosten- und
Finanzierungsplan" (Download smart-cities-made-in.de/download)
Ratsbeschiuss der Kommune zur Bestätigung des Auftraggebers über die Annahme des Konzepts bzw. der Strategie
Bestätigung (der Begleitforschung) über die Beachtung der Smart City Charta bei Strategie-Entwicklung und Umsetzung
Nachweis über die Teilnahme und Beiträge zum Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch
Eine Bestätigung der Kommune bzw. der beteiligten Akteure, für einen Zeitraum von 5 Jahren zu Evaluierungszwe
cken Unterlagen über die Umsetzung des Konzepts vorzuhalten und auf Verlangen des Bundes, der KfW oder deren
Beauftragten vorzulegen.
B. Umsetzung der Ziele, Strategien und Maßnahmen
Aktualisierte und überarbeitete Smart City-Strategie
Ergebnisbericht über die umgesetzten Maßnahmen und deren Wirkung
Nachweis über die Teilnahme und Beiträge zum Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch
Bestätigung (der Begleitforschung) über die Beachtung der Smart City Charta bei Strategie-Entwicklung und Umsetzung
Bestätigung, dass die förderfähigen Kosten (Personal-, Sachkosten, Investitionen) in angegebener Höhe mit Rech-
nungen/Lohnkostenbescheinigungen belegt sind (unterschrieben und gesiegelt) entsprechend Formular "Kosten- und
Finanzierungsplan" (Download smart-cities-made-in.de/download)
Eine Bestätigung der Kommune bzw. der beteiligten Akteure, für einen Zeitraum von 5 Jahren zu Evaluierungszwe
cken Unterlagen über die Umsetzung des Konzepts vorzuhalten und auf Verlangen des Bundes, der KfW oder deren
Beauftragten vorzulegen.
Datum/Ort/Dienstsiegel Unterschrift/Dienststellung
Stand: 06/2019 • Formularnummer: 600 000 4466
KFW
Vollmacht und Unterschriftenprobenblatt
KfW-Geschäftspartnernummer:
KfW-Darlehenskontonummer:
Darlehensnehmer
(Name und Anschrift):
Zeichnungsberechtigt für sämtliche verpflichtende Erklärungen nach §1 sind:
Lfd. Nummer Name (Amtsbezeichnung)2 Unterschrift
1
2
3
4
5
6
Es zeichnen Nummer bis Nummer jeder einzeln;
Nummer bis Nummer je zwei gemeinsam.
Datum Dienstsiegel Unterschriften (Dienststellung)2
Hinweis: Bitte reichen Sie uns nur geschlossene Vollmacht- und Unterschriftenprobenblätter ein, d. h. nicht benötigte Zei
len sind zu streichen.
1 Bitte die Rechtsgrundlage nach Gemeindeordnung/Landkreisordnung/Amtsordnung/Gesetz über kommunale Zusammenarbeit etc. angeben.
2 Entsprechend den Vorschriften des betroffenen Bundeslandes ist die Amtsbezeichnung hinzuzufügen.
Stand: 03/2012 • Formularnummer: 600 000 0307
Prozesspapier Anlage 9 - Maßnahmensteckbrief
9527 Zeichen
Maßnahmensteckbrief un:box cologne Anlage 9 un:box cologne Prozesspapier Steckbrief für das Qualifizieren und Umsetzen von Maßnahmen (Maßnahmensteckbrief) Maßnahmensteckbrief un:box cologne Steckbrief für integrierte Maßnahmen (Maßnahmensteckbrief) Anwendung Der Maßnahmensteckbrief dient der Dokumentation der dritten Phase des un:box cologne Prozesses (QUALIFY - Maßnahmenqualifizierung). Er ist der erste Schritt hin zu einem Projektumsetzungsplan und beinhaltet alle wichtigen Informationen zur Umsetzung dieser Maßnahme. Eine Maßnahme besteht aus dem Zusammenschluss mehrerer Projektideen, die sich synergetisch ergänzen oder in einem Zusammenhang stehen. Die Projektideen wurden vorab in der zweiten Phase (Filter - Projektkonkretisierung) ausgewählt. Die Inhalte des Maßnahmensteckbriefes werden in direkter Zusammenarbeit zwischen der Geschäftsstelle un:box cologne und den Ideengeber*innen entwickelt. Dies findet im Rahmen der Veranstaltungen der Maßnahmenqualifizierung sowie in Beratungsgesprächen zwischen Ideengeber*innen und der Geschäftsstelle un:box cologne statt. Er bildet die Entscheidungsgrundlage für die Lenkungsgruppe und die Maßnahmenprüfung durch die KTS. Zu diesem Zweck wurden die Fragestellungen des Maßnahmensteckbriefs der KfW/des BMWSB als ergänzende Inhaltsabfragen in den Maßnahmensteckbrief für un:box cologne mit aufgenommen. Maßnahmensteckbrief un:box cologne Maßnahmen- titel [...] Ideengeber*innen (inkl. Kontakte) [...] Status (von Geschäftsstelle un:box cologne anzugeben) ● Ideensammlung ● Projektkonkretisierung ● Maßnahmenqualifizierung ● In Umsetzung Welche Projekte werden zur integrierten Maßnahme kombiniert? ● … ● … ● … ● … Maßnahmensteckbrief un:box cologne Kurz- beschreibung der integrierten Maßnahme Bitte beschreiben Sie die Maßnahme möglichst aussagekräftig. („Was genau soll getan werden?“) [...] Welchen konkreten Nutzen versprechen Sie sich von dieser Maßnahme? („Was genau soll erreicht werden? Welches Problem soll gelöst werden?“) [...] Referenzieren der Projektsteckbriefe Einordnung in strategische Zielsetzungen Zielgruppe(n) [...] Beitrag über die Zielbilder Wie fügt sich die Maßnahme in die aktuellen Strategien und weitere Stadt-/Raumentwicklungskonzepte der Stadt Köln ein? Welche Beiträge zur Zielerreichung in anderen Sektoren bringt die Maßnahme und wie wird sichergestellt, dass sie an anderer Stelle keine negativen Auswirkungen hat? Wie bemisst sich der Zielerreichungsgrad bzw. die Wirkung (KPI)? 1. Raum hoch mittel niedrig nein Welche räumliche Wirkung soll die Maßnahme haben und wo ist sie verortet (Raum/Teilraum/Quartier/Ort Ihres Modellprojekts). [...] Warum wurde dieser Raum für diese Maßnahme ausgewählt? [...] Wie trägt die Maßnahme konkret zu dieser Zielerreichung bei? [...] Wie genau soll dieser Zielbeitrag gemessen werden? Welche Schlüsselindikatoren gibt es? [...] Woran machen Sie den Erfolg der Maßnahme konkret fest? [...] 2. Teilhabe hoch mittel niedrig nein Auf welche Art wird Teilhabe ermöglicht? [...] Wie trägt die Maßnahme konkret zu dieser Zielerreichung bei? [...] Wie genau soll dieser Zielbeitrag gemessen werden? Welche Schlüsselindikatoren gibt es? [...] Maßnahmensteckbrief un:box cologne Woran machen Sie den Erfolg der Maßnahme konkret fest? [...] 3. Digitalisierung hoch mittel niedrig nein Wie geht die Maßnahme mit Auswirkungen der Digitalisierung/ technischer Lösungen auf städtebauliche Belange um? [...] Wie trägt die Maßnahme konkret zu dieser Zielerreichung bei? [...] Wie genau soll dieser Zielbeitrag gemessen werden? Welche Schlüsselindikatoren gibt es? [...] Woran machen Sie den Erfolg der Maßnahme konkret fest? [...] 4. Nachhaltigkeit hoch mittel niedrig nein Welche nachhaltigen Werte werden geschaffen? [...] Wie trägt die Maßnahme konkret zu dieser Zielerreichung bei? [...] Wie genau soll dieser Zielbeitrag gemessen werden? Welche Schlüsselindikatoren gibt es? [...] Woran machen Sie den Erfolg der Maßnahme konkret fest? [...] 5. Transformations- fähigkeit hoch mittel niedrig nein Welche konkreten städtebaulichen Belange sollen mit dieser Maßnahme unterstützt werden? Wie trägt die Maßnahme konkret zu dieser Zielerreichung bei? [...] Wie genau soll dieser Zielbeitrag gemessen werden? Welche Schlüsselindikatoren gibt es? [...] Woran machen Sie den Erfolg der Maßnahme konkret fest? [...] MPSC - Förderfähigkeit Zukunfts- fähigkeit Bietet die Maßnahme im Kontext aller Modellvorhaben eine zukunftsorientierte und innovative Lösung? (Erreichung eines übergeordneten / lokalen strategischen Ziels der Stadtentwicklung) Dabei sind Lösungsansätze für die Systemintegration, Sektor-Kopplung (siehe unter Integration) sowie die Überwindung und Vermeidung von Pfadabhängigkeiten zu beschreiben. [...] ja nein Maßnahmensteckbrief un:box cologne Modell- haftigkeit & Skalierbarkeit Inwiefern ist die Maßnahme ganzheitlich in andere Kommunen & Regionen (auch nicht geförderte) übertragbar? [...] Wie übertragen Sie technische Neuerungen in den stadtentwicklungspolitischen Kontext? Welche Rolle spielen dabei die Integration alter und neuer Systeme, neuer Systeme untereinander und Formen der Sektor- Kopplung? [...] ja nein Reprodu- zierbarkeit Ist die Maßnahme vom Prototyp ausgehend reproduzierbar innerhalb von Köln? [...] Wie stellen Sie sicher, dass die Maßnahme von anderen Kommunen in der Umsetzung einfach adaptiert und selbst angewendet werden kann? ja nein Bezug zu Planungs- instrumenten (Integration) Werden durch die Maßnahme (raum-)planerische Grundlagen und Methoden weiterentwickelt? [...] Zahlt die Maßnahme auf integrierte und sektorenübergreifende Strategien der Stadtentwicklung ein? [...] ja nein Open Source ❑ Sie teilen alle im Projekt verwendeten Daten, Lizenzen und Arbeitsschritte und stellen diese uneingeschränkt dem nationalen Wissenstransfer zur Verfügung indem Sie Software die mit Fördermitteln finanziert wird auf OpenCode.de einstellen und veröffentlichen und eine der dafür zulässigen Lizenzen nutzen. [...] ja nein Freiwilligkeit (kommunal) Handelt es sich um eine, nicht dauerhafte, freiwillige Aufgabe (keine Selbstverwaltungsaufgabe) der Kommune? [...] ja nein Maßnahmensteckbrief un:box cologne QUALIFY - Maßnahmenqualifizierung (Phase 3) Einordnung - un:box cologne Qualifizierungsanforderungen Einschätzung Anforderung an Räume Welche Anforderungen hat die Maßnahme an den Raum? [...] ● Unterstützung [...] ● Finanzierung [...] Anforderung an Daten Werden durch die Maßnahme Daten generiert, die perspektivisch in die Kölner Urbane Datenplattform KUDOS bzw. das Open Data Portal eingespeist werden können? [...] Welche Art von Daten werden gesammelt? [...] Liegt ein Mash-Up-Ansatz zur synergetischen Generierung und Nutzung von Daten vor? [...] ● Unterstützung [...] ● Finanzierung [...] Anforderung an Kommuni- kation Beschreiben Sie Ihr Kommunikationskonzept. [...] Welche Kanäle sollen bespielt werden? digital: [...] analog: [...] In welchem Rhythmus soll kommuniziert werden? [...] Unterstützung [...] Finanzierung [...] Anforderung zur Sicher- Wie strukturiert sich die Erfolgssicherung (Monitoring) in Ihrer Maßnahme? Unterstützung [...] Maßnahmensteckbrief un:box cologne stellung des Projekterfolgs [...] Finanzierung [...] Umsetzbarkeit Personalplanung Liegt ein Konzept zur Personalplanung (intern, extern) vor? [...] ● ja ● nein Projekt- management- struktur Liegt eine Aufstellung zur Managementstruktur vor? [...] ● ja ● nein Vertrags- management Liegt ein Konzept zum Vertragsmanagement vor? Haben sich die Projekte vertraglich, bspw. über die Nutzung von Produkten, geeinigt? [...] ● ja ● nein Kommunika- tionsplan Liegt ein Kommunikationsplan zwischen den maßnahmenbeteiligten Projekten und deren Verantwortlichen vor? [...] ● ja ● nein Monitoring- konzept Liegt ein Monitoringkonzept für die Erfolgskontrolle der Projekte sowie der integrierten Maßnahme vor? [...] ● ja ● nein Meilenstein-, Kosten- und Finanzierungsplan ● Welche konkreten Kostenarten fallen für diese Maßnahme an? ● Stellen Sie den investiven Charakter Ihrer Maßnahme dar, das heißt: Wie erzeugt die Maßnahme einen bleibenden Wert? Anforderungen Priorität 1 Priorität 2 Priorität 3 Meilenstein Was soll erreicht werden? [...] [...] [...] Maßnahmensteckbrief un:box cologne Entwickeln und Herrichten von Räumen Zieldatum: Kosten: Zieldatum: Kosten: Zieldatum: Kosten: Beschaffen und Prozessieren von Daten Zieldatum: Kosten: Zieldatum: Kosten: Zieldatum: Kosten: Konzipieren und Umsetzen von Kommunikation Zieldatum: Kosten: Zieldatum: Kosten: Zieldatum: Kosten: Definieren und Beantworten Rechtlicher Anforderungen Zieldatum: Kosten: Zieldatum: Kosten: Zieldatum: Kosten: Welche Kosten erwarten Sie – nach Fertigstellung und Abnahme des Prototypen – für Betrieb, Wartung, Pflege und Weiterentwicklung der Maßnahme? [...] Wie planen Sie diese Kosten – nach Auslaufen der Förderung – weiter zu finanzieren? [...]
Prozesspapier Anlage 1 - Liste LoI-Partner*innen
1187 Zeichen
Anlage 1 un:box cologne Prozesspapier Liste der LoI-Partner*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft Institutionen Handwerkskammer zu Köln NetCologne GmbH ECO - Verband der Internetwirtschaft e.V. Rheinische Fachhochschule Köln (RFH) Fachstelle für Jugend- und Medienkultur NRW (FJMK) Bernhardt IT Management Consulting GmbH Abfallwirtschaftsbetriebe der Stadt Köln (AWB) Startup Inkubator und Accelerator Startplatz Industrie- und Handelskammer zu Köln (IHK) Junge Stadt Köln e.V. Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr (BaPersBw) InsurLabGermany e.V. OKLab Köln Zarinfar GmbH Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) Köln Business GmbH/Startup Unit Wirtschaftsförderun g Köln Universität zu Köln Dezernat 7 - Forschungsmanagement Gateway Gründungsservice Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - AöR (in Klärung) DB Station und Service AG Köln International School of Design (KISD) Universität zu Köln / ceres = Cologne Center for ethics, rights, economics and social science of health Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. (OKF DE) Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) Kölnmesse Rheinenergie AG Digital Hub Cologne GmbH
Prozesspapier Anlage 8 - Projektsteckbrief
9433 Zeichen
Ideen-/ Projektsteckbrief Nummer: un:box cologne Verfasserin: Creative Climate Cities UG Budapester Straße 46, 10787 Berlin Anlage 8 un:box cologne Prozesspapier Steckbrief für das Sammeln und Konkretisieren von Projektideen (Projektsteckbrief) Ideen-/ Projektsteckbrief Nummer: un:box cologne Verfasserin: Creative Climate Cities UG Budapester Straße 46, 10787 Berlin Steckbrief für Projektideen (Projektsteckbrief) Anwendung Der Projektsteckbrief dient der Dokumentation der ersten & zweiten Phase (“Collect” - Ideensammlung und “Filter” - Projektkonkretisierung) des un:box cologne Prozesses. Die Inhalte des Projektsteckbriefes werden in direkter Zusammenarbeit der Geschäftsstelle un:box cologne und der Ideengeber*innen mit Begleitung durch die Spurgruppe entwickelt. Dies findet im Rahmen der Beteiligungsformate der Phase 2 “Filter - Projektkonkretisierung, sowie in Beratungsgesprächen zwischen Ideengeber*innen und der Geschäftsstelle un:box cologne statt. Der Projektsteckbrief greift die Kriterien aus dem Kriterienkatalog gebündelt auf. Er dient dementsprechend auch der Einordnung in die stadtentwicklungspolitischen Zielsetzungen, der Bewertung der Förderkriterien des Modellprogramms Smart Cities made in Germany, sowie der Einschätzung in Bezug auf die Umsetzbarkeit eines Projektes. Der Projektsteckbrief dient den Ideengeber*innen dazu, ihre Idee unter Berücksichtigung aller Kriterien darzustellen und zu konkretisieren. Die Geschäftsstelle un:box cologne bewertet anschließend die Angaben im Projektsteckbrief und arbeitet diese zur Entscheidung im Lenkungsausschuss auf. Der Lenkungsausschuss entscheidet auf dieser Basis über die Förderfähigkeit des Projektes im Rahmen von un:box cologne. Projektsteckbrief un:box cologne Ideen-/ Projekttitel [...] Ideengeber*in (inkl. Kontakt) [...] Status (von Geschäftsstelle un:box cologne anzugeben) ❑ Ideensammlung ❑ Projektkonkretisierung ❑ Maßnahmenqualifizierung ❑ In Umsetzung Ideen-/ Projektsteckbrief Nummer: un:box cologne Verfasserin: Creative Climate Cities UG Budapester Straße 46, 10787 Berlin Kurz- beschreibung der Idee [...] Phase 1: COLLECT - Ideensammlung Kriterium erfüllt? Bezug zum Jahresthema [...] ❑ hoch ❑ mittel ❑ niedrig ❑ nein Zielbilder Auf welche Zielbilder zahlt Ihre Idee ein? ❑ Zielbild Raum Platz da: Erweitert die Idee den erlebbaren Raum (digital/ analog)? [...] ❑ Zielbild Digitalisierung Game Changer: Bietet die Idee digitale Lösungen für analoge Probleme? [...] ❑ Zielbild Teilhabe Selbst ist die/der Kölner*in: Ermöglicht die Idee es, die Stadt selbst zu gestalten? [...] ❑ Zielbild Nachhaltigkeit Utopia: Zukunft ist jetzt: Verbessert die Idee die Lebensbedingungen in Köln? [ _ / 5] Ideen-/ Projektsteckbrief Nummer: un:box cologne Verfasserin: Creative Climate Cities UG Budapester Straße 46, 10787 Berlin [...] ❑ Zielbild Transformationsfähigkeit Ich sehe was, was du nicht siehst: Geht die Idee neue Wege und unterstützt Lösungen und Akteur*innen [...] Phase 2: FILTER - Projektkonkretisierung Kriterium erfüllt? MPSC - Förderfähigkeit Modellprojekte Smart Cities Förderkriterien ❑ Modellhaftigkeit Bietet das Projekt im Kontext aller Modellvorhaben eine zukunftsorientierte und innovative Lösung? [...] ❑ hoch ❑ mittel ❑ niedrig ❑ nein ❑ Skalierbarkeit Kann das Projekt in andere Kommunen & Regionen übertragen werden durch die Bereitstellung von Lösungen, Werkzeugen und freier Software oder Ähnlichem? Ist das Projekt vom Prototyp ausgehend in die breite kommunale Umsetzung reproduzierbar? [...] ❑ hoch ❑ mittel ❑ niedrig ❑ nein ❑ Open Source (z.B. Lösungen, Werkzeuge, Software) Sie teilen Sie alle im Projekt verwendeten Daten, Lizenzen und Arbeitsschritte und stellen diese uneingeschränkt dem nationalen Wissenstransfer zur Verfügung indem Sie Software die mit Fördermitteln finanziert wird auf OpenCode.de einstellen und veröffentlichen und eine der dafür zulässigen Lizenzen nutzen. [...] ❑ ja ❑ nein Ideen-/ Projektsteckbrief Nummer: un:box cologne Verfasserin: Creative Climate Cities UG Budapester Straße 46, 10787 Berlin ❑ Selbstverwaltung (kommunal) Handelt es sich um eine freiwillige Aufgabe (keine Selbstverwaltungsaufgabe) der Kommune? [...] ❑ ja ❑ nein Gesamtstadtebene Gesamtpunkte [ _ _ ] Ziele der Stadtpolitik Welchen konkreten Beitrag leistet Ihr Projekt zu den Zielbildern? [zu beschreiben] Für welche Zielgruppe bietet das Projekt einen besonderen Nutzen und warum? [zu beschreiben] Auf welche Mehrwerte der Zielbilder zahlt das Projekt ein? [Angabe Checkliste] Zielbild Raum [...] ❑ Das Projekt digitalisiert den erlebbaren Raum, schafft Räume, macht Ideen sichtbar. ❑ Das Projekt macht Räume dauerhaft oder temporär anders nutzbar und damit lebenswerter, klimagerechter oder zugänglicher. ❑ Das Projekt fördert die Vernetzung urbaner, suburbaner und regionaler Dynamiken K im raumplanerischen oder im kommunikativen Sinn. [ _ / 3] Zielbild Digitalisierung [...] ❑ Das Projekt trägt mit seinen Lösungen zur Effizienz von Prozessen bei. ❑ Das Projekt schafft Transparenz im Kontext von Daten und Entscheidungsprozessen ❑ Das Projekt fördert aktuelle, freie sowie einfach zugängliche Datenplattformen. (Nutzen und Generieren von Daten) [ _ / 3] Zielbild Teilhabe [...] ❑ Das Projekt ermöglicht unterschiedlichen Zielgruppen bottom-up Teilhabe und schafft kreative Formate und Lösungen. ❑ Das Projekt fördert den Kontakt zu Multiplikator*innen und Projektumsetzer*innen (Fachöffentlichkeit). ❑ Das Projekt ermöglicht ein agiles kooperatives Projektmanagement und digitale Projektentwicklung. [ _ / 3] Zielbild Nachhaltigkeit [...] ❑ Das Projekt ermöglicht mehr soziale Gerechtigkeit und Gemeinschaft in den Stadtvierteln und im digitalen Raum. ❑ Das Projekt trägt zur Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks (Klimaneutralität) Kölns bei. ❑ Das Projekt trägt zur Einsparung von Ressourcen durch weniger Verbrauch bei. [ _ / 3] Ideen-/ Projektsteckbrief Nummer: un:box cologne Verfasserin: Creative Climate Cities UG Budapester Straße 46, 10787 Berlin Zielbild Transformationsfähigkeit [....] Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist ... ❑ Das Projekt verstärkt Innovationen auf verschiedenen Ebenen. ❑ Das Projekt bietet Verlässlichkeit und Sicherheit für alle Akteur*innen ❑ Das Projekt ermöglicht Wissenstransfer & Bildung als Grundlage von Transformationsprozessen. [ _ / 3] Einordnung un:box cologne Qualifizierungsanforderungen Kriterium Beschreibung Bewertung Teilhabe Wie soll das Projekt nach außen kommuniziert werden? [...] Bietet das Projekt die Möglichkeit, kollaborativ und unter Einbezug der Stadtgesellschaft qualifiziert und umgesetzt zu werden? [...] ❑ hoch ❑ mittel ❑ niedrig ❑ nein Akzeptanz Führt das Projekt zur Steigerung der Akzeptanz für Digitalisierung und zur Erweiterung digitaler Kompetenzen bei der Kölner Stadtgesellschaft? [...] ❑ hoch ❑ mittel ❑ niedrig ❑ nein Lern- und Lehrkultur Inwiefern bietet Ihr Projekt die Möglichkeit für die Stadtgesellschaft an einem lebendigen Wissenstransfer teilzuhaben? [...] ❑ hoch ❑ mittel ❑ niedrig ❑ nein Kommentiert [1]: Gemeinsam mit Fachverwaltungen die Mehrwerte des Jahresthemas anpassen Ideen-/ Projektsteckbrief Nummer: un:box cologne Verfasserin: Creative Climate Cities UG Budapester Straße 46, 10787 Berlin Räume Ist bereits angedacht, in welchem räumlichen Kontext Ihr Projekt umgesetzt wird (Quartier, Stadtteil, Gesamtstadt)? [...] ❑ hoch ❑ mittel ❑ niedrig ❑ nein Daten- generierung Werden durch Ihr Projekt Daten generiert? ❑ Bitte nennen Sie die Technologien und Methoden, die Sie vorsehen und beschreiben Sie, wie diese eingesetzt und betrieben werden sollen. [...] ❑ Soweit Software zum Einsatz kommt oder beauftragt werden soll: ❑ garantieren Sie, dass die Umsetzung der Open-Source-Auflage eingehalten wird, indem entwickelte Software auf OpenCode.de eingestellt und veröffentlicht und eine der dafür zulässigen Lizenzen genutzt ❑ ja ❑ nein Projekt- management Welche Meilensteine sollen zu welchem Zeitpunkt im Projekt erreicht werden? [...] ❑ ja ❑ nein Welches Personal wird in Ihrem Projekt benötigt (intern, extern)? [...] ❑ ja ❑ nein Wie sind die projektinterne Zusammenarbeit und das Management strukturiert? [...] ❑ ja ❑ nein Welche Kosten sind in Ihrem Projekt zu erwarten und wie können diese gedeckt werden? ❑ Personal [...] ❑ Infrastruktur [...] ❑ Sonstiges ❑ ja ❑ nein Ideen-/ Projektsteckbrief Nummer: un:box cologne Verfasserin: Creative Climate Cities UG Budapester Straße 46, 10787 Berlin [...] Gesamtkostenplanung: ____€ Bitte nähere Angaben im Kosten- und Finanzierungsplan! Unterstützungs bedarf In welcher Form benötigen Sie Unterstützung durch un:box cologne? Welche Form der Unterstützung benötigt ihr Projekt? ❑ Kommunikation: [...] ❑ Räume: [...] ❑ Daten: [...] ❑ Evaluation / Beratung: [...] ❑ monetär ❑ nicht monetär
Beschlussvorlage Rat
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Dezernat, Dienststelle IX/IX/2 Vorlagen-Nummer 3343/2022 Freigabedatum 14.11.2022 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff un:box cologne - Deine Stadt, Deine Ideen Abschluss der Strategiephase A und Übergang in die Umsetzungsphase B Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat nimmt das beigefügte Konzept als Ergebnis der Strategiephase A zur Kenntnis und be- auftragt die Verwaltung – vorbehaltlich der Genehmigung durch den Fördermittelgeber – mit der Umsetzung in Phase B gemäß den Förderbedingungen (Programmmerkblatt - Stand: 02/2020 - und Punkt 3 der Zuschusszusage vom 10.12.2020). 2. Vorbehaltlich des Zuschlags durch den Fördermittelgeber für die Umsetzungsphase B erkennt der Rat den mit Beschluss vom 18.06.2020 bereits anerkannten und unveränderten Bedarf für den Eigenanteil (35% über den gesamten Projektzeitraum) auch weiterhin an. Digitalisierungsausschuss 21.11.2022 Rat 08.12.2022 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen 547.500 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 355.875 65 % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2023 ff. a) Personalaufwendungen 240.000 € b) Sachaufwendungen etc. 1,3 Mio. € c) bilanzielle Abschreibungen siehe Begründung € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2023 ff. a) Erträge 1,0 Mio. € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung Am 18.06.2020 hat der Rat in seiner 60. Sitzung unter Punkt 18.1 einstimmig der Teilnahme der Stadt Köln an dem Förderaufruf „Modellprojekte Smart Cities“ des Bundesministerium des Innern und für Hei- mat (BMI), jetzt: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit dem Projekt un:box cologne zugestimmt (Vorlage 0970/2020). Mit der Zuschusszusage vom 10.12.2020 wurde die Förderung durch die KfW an die Stadt Köln bewilligt und der Förderzeitraum dabei in zwei Phasen unterteilt. Zunächst wurden in einem partizipativen Prozess kommunale Ziele, Strategien und Maßnahmen entwi- ckelt (Strategiephase A) und ein entsprechendes Prozesspapier erstellt. Dies dient als Basis für die an- schließende Umsetzungsphase B, in der die entwickelten Strategien und Maßnahmen umgesetzt wer- den sollen. Erst mit Genehmigung des Prozesspapiers durch den Rat der Stadt Köln ist die Strategiephase A abge- schlossen und es kann anschließend mit der Umsetzungsphase B gestartet werden. Nach positivem Votum des Rates erfolgt die Prüfung des Prozesspapiers zum Abschluss der Strategie- phase A durch den Fördermittelgeber. Die in den Modellprojekten Smart Cities zu erarbeitenden Strategien und Konzepte sollen die Leitlinien und Handlungsempfehlungen der Smart City Charta beachten und dabei insbesondere die fach- und 3 sektorenübergreifenden Wirkungen, Chancen und Risiken der Digitalisierung und deren Wirkung im Raum behandeln. Dadurch sollen vielfältige Lernbeispiele für die gesamte Bandbreite der Kommunen geschaffen werden. Die entwickelten Lösungen sollen skalierbar und replizierbar sein, damit die Ergeb- nisse auch von anderen Modellkommunen, sowie von weiteren, nicht geförderten Kommunen, verwen- det werden können. Die geförderten Kommunen sind verpflichtet, am Erfahrungsaustausch der Modellprojekte und darüber hinaus aktiv mitzuwirken und ihre Software-Lösungen als Open-Source bzw. freie Software zur Verfü- gung zu stellen. In der Strategiephase A wurde gemeinsam mit einem Konsortium von mehr als 30 Partner*innen aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und vor allem der Zivilgesellschaft (Letter of Interest (LOI)- Partner*innen) in einem co-kreativen Prozess unter der Federführung der Stabsstelle Digitalisierung der Stadt Köln ein Konzept entwickelt, welches Digitalisierung als Werkzeug und Treiber nutzt, um die Stadtgesellschaft dauerhaft einzubeziehen und dadurch nachhaltig Verbindlichkeit für städtisches Ver- waltungshandeln zu schaffen. Im Ergebnis ist das Prozesspapier un:box cologne entstanden, das den Prozessansatz und die Instrumente beschreibt, die langfristig ein Umdenken für einen städtischen Wan- del nach sich ziehen sollen. Bei der Erstellung des Prozesspapiers hat sich die Stadt Köln streng an den Vorgaben der „Smart City Charta“ der „Nationalen Dialogplattform Smart Cities“, die ein normatives Bild einer intelligenten, zu- kunftsorientierten Kommune entwickelt hat, orientiert. Bei der Erarbeitung des Konzeptes wurden insbesondere die folgenden strategischen Planungen und Prozesse der Stadt mit einbezogen: • Stadtstrategie Kölner Perspektiven 2030+ • Digitalstrategie • Digitale Zukunftsstadt in Kooperation mit dem Stadtwerkekonzern (SWK) • Smart City Cologne (SCC) Gemeinsam mit ausgewählten Mitgliedern der LOI -Partner*innen und der Fachverwaltung wurden aus den Zielstellungen der vorgenannten strategischen Planungen Kölns fünf integrierte Zielbilder entwickelt und formuliert. Sie bilden im weiteren Prozess die Grundlage für die Auswahl von Projektideen und für die Entwicklung von integrierten Maßnahmen. Die fünf Zielbilder im Prozess un:box cologne: Zielbild Digitales: “Game Changer” un:box cologne schafft Möglichkeiten zur Entwicklung digitaler Lösungen für die analogen Prob- leme der Kölner*innen. Zielbild Teilhabe: “Selbst ist die/der Kölner*in” un:box cologne ermöglicht es Kölner*innen, ihre Stadt mit zu gestalten und an Prozessen der Stadt teilzuhaben. Zielbild Nachhaltigkeit: “Utopia: Zukunft ist jetzt” un:box cologne schafft optimale und sich stetig verbessernde Lebensbedingungen für gegenwär- tige und künftige Generationen. Zielbild Transformation: “Ich sehe was, was du nicht siehst” un:box cologne deckt (städtebau liche) Belange auf und unterstützt durch verstärkte Innovation und kontinuierliche Optimierung Lösungen und Akteur*innen. Zielbild Raum: “Platz da” un:box cologne erweitert den erlebbaren Raum und erhöht die Lebensqualität für Kölner*innen. Das Prozesspapier zeigt einen Weg gemäß der obigen Vorgaben auf, mit dem sich Köln noch mehr zur smarten Stadt entwickelt und auf dem es gelingen muss, gesamtstädtische Strukturen aufzubrechen und Prozesse neu zu definieren, um digitale sektorenübergreifende Lösungen in die Anwendung zu bringen. Dazu ist ein Kulturwandel notwendig, um aus der aktuellen Rollenverteilung zwischen Stadtgesellschaft, 4 Stadtverwaltung und Politik auszubrechen und die digitale Transformation in der Stadt zu ermöglichen. Im Sinne dieser Zielstellung wurden im bisherigen Projektverlauf vier Erfolgskriterien herausgearbeitet, die den un:box cologne Prozess messbar machen sollen. Diese orientieren sich an den Nachhaltigkeits- zielen der Vereinten Nationen - Sustainable Development Goals (SDGs), der Leipzig-Charta und den Erkenntnissen aus dem Forschungsvorhaben "Stadt von übermorgen" des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBSR). Eine “Smart City” ist für Köln dann erreicht, wenn alle Maxime erfüllt sind. Die vier Erfolgskriterien im un:box cologne Prozess: Die Akzeptanz für Digitalisierung innerhalb der Stadtgesellschaft erhöhen durch transparente Kommunikation. Die Digitalisierung in der Stadt Köln durch die Schaffung von Dateninfrastrukturen und digitalen Anwendungen ausbauen. Räume für die Umsetzung innovativer Ideen schaffen. Die digitale Kompetenz der Beteiligten und des Prozesses durch kontinuierliches Lernen fördern. Hierauf aufbauend besteht un:box cologne aus den folgenden, grundsätzlich förderfähigen integrierten Maßnahmen: Maßnahme 1 – Kommunikation: Kommunale Services und Infrastrukturen um Kommunikation zu ermöglichen Maßnahme 2 – Räume: Kommunale Services und Infrastrukturen um Räume zu schaffen Maßnahme 3 – Daten: Kommunale Services und Infrastrukturen um Dateninfrastrukturen auszubauen Maßnahme 4 - X: Integrierte Maßnahmen Die durch den un:box cologne Prozess gesammelten, gefilterten, qualifizierten und umgesetzten Projekte bilden gebündelt den Fördergegenstand der integrierten Maßnahmen 4 – X als Ergebnis des un:box cologne Prozesses. Wesentlicher Bestandteil der un:box cologne Idee ist es, mit den dargestellten integrierten Maßnahmen und dem sich daraus ergebenden Prozessansatz das Projektmanagement bei der Stadt Köln positiv zu beeinflussen, indem die Strukturen durch eine kontinuierliche Kommunikation der Projektbeteiligten nachhaltig aufgebrochen und der Prozess un:box cologne wirkungsvoll, dauerhaft und verbindlich veran- kert werden kann. Zu diesem Zweck wurde mithilfe des Konzeptes un:box cologne ein Prozess konzipiert, der sowohl kommunale Services und Infrastrukturen als auch Instrumente erprobt, um auf die fünf oben genannten Zielbilder konkret einzuzahlen. Vorbehaltlich der Zustimmung des Rates wird das Prozesspapier in der folgenden 5 jährigen Umsetzungsphase B angewandt und fortlaufend verbessert. Die aus den Projekten gewonnenen Erkenntnisse und Daten werden für das Kölner Urbane Datenöko- system (KUDOS), das derzeit mit dem SWK entwickelt wird, genutzt. Parallel wird ein internationales Städtenetzwerk aufgebaut, um Erfahrungen zu teilen, Misserfolge zu minimieren und Kooperationen aufzubauen. un:box cologne repräsentiert mit seinem Untertitel „Deine Stadt – Deine Ideen die Idee einer gemein- wohlorientierten und lebenswerten Stadt, die die voranschreitende Digitalisierung und die damit einher- gehenden Transformationen von Arbeits- und Lebenswelten als Chance für die Zukunft nutzt. Dazu ge- hören auch neue ökonomische, ökologische und soziale Anwendungsformen, die für die Stadtentwick- lung und die Stadtgesellschaft von Bedeutung sind. Das Projekt un:box cologne ist mit rund 11 Millionen EUR förderfähig, wobei 35% hiervon als Eigenanteil der Kommune zu leisten sind (rund 3,85 Millionen EUR). Die Abrechnung erfolgt über die KfW. Der ent- sprechende Eigenanteil wurde neben der Selbstverpflichtung der Kommune zu den allgemeinen Hand- lungsgrundsätzen mit obigem Ratsbeschluss vom 18.06.2020 bestätigt und besteht unverändert fort. Die erforderlichen investiven Auszahlungsermächtigungen für die Umsetzungsphase B in Höhe von 5 547.500 EUR sind im Haushaltsplan 2023/2024 im Teilfinanzplan 0104, IT-und Kommunikationsdienste in Teilplanzeile 09, Auszahlungen für den Erwerb von beweglichem Anlagevermögen, bei der Finanzstel- le 1301-0104-0-0002, Smart City – Projekt unbox berücksichtigt. An gleicher Stelle sind in Teilplanzeile 01, Zuwendungen für Investitionsmaßnahmen, die Mittel des Fördermittelgebers in Höhe von insgesamt 355.875 EUR berücksichtigt. Die aus den Investitionen anfallenden bilanziellen Abschreibungen sind im Haushaltsplan 2023/2024 im Teilergebnisplan 0104, IT- und Kommunikationsdienste in Teilplanzeile 14, Bilanzielle Abschreibungen berücksichtigt. Die benötigten konsumtiven Aufwandsermächtigungen in Höhe von 1,54 Mio. EUR in den Jahren 2023 und 2024 sind im Haushaltsplan 2023/2024 im Teilergebnisplan 0104, IT- und Kommunikationsdienste in der Teilplanzeile 11, Personalaufwendungen und 13, Auszahlungen für Sach- und Dienstleistungen be- rücksichtigt. Die Fördermittel des Bundes sind für die Jahre 2023 und 2024 im Haushaltsplan 2023/2024 im o.g. Teilergebnisplan in Höhe von 1 Million EUR in Teilplanzeile 02, Zuwendungen und allg. Umlagen berücksichtigt. Die tatsächliche Aufteilung in investive und konsumtive Bestandteile wird erst im Rahmen der Konkreti- sierung der Einzelprojekte im Laufe der Umsetzungsphase B des Projektes möglich sein. Die ab dem Jahr 2025 anfallenden Aufwendungen wird das Dezernat für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Digitalisierung und Regionales im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsverfahrens 2025 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets, gegebenenfalls durch Umschichtungen, vorsehen. Die Maßnahme steht unter dem Vorbehalt des Inkrafttretens der Haushaltssatzung 2023/2024. Anlagen: Anlage 1: un:box cologne Prozesspapier Prozesspapier Anlage 1: Liste der LoI-Partner*innen Prozesspapier Anlage 2: Stadtstrategie Kölner Perspektiven 2030+ Kurzfassung Prozesspapier Anlage 3: Bericht Smart City Research Prozesspapier Anlage 4: Fortlaufendes Protokoll Formate Prozesspapier Anlage 5: Erste beispielhafte Projektideen aus der Verwaltung Prozesspapier Anlage 6: Kriterienkatalog Prozesspapier Anlage 7: Dialogbaukasten für die Umsetzungsphase B Prozesspapier Anlage 8: Projektsteckbrief Prozesspapier Anlage 9: Maßnahmensteckbrief Prozesspapier Anlage 10: Arbeitspakete in der Strategiephase Prozesspapier Anlage 11: Konzepte Raum Prozesspapier Anlage 12: OKR Methodik und Zusammenarbeit Prozesspapier Anlage 13: Integrierte Maßnahmen Prozesspapier Anlage 14: Ressourcen in der Umsetzungsphase Prozesspapier Anlage 15: Kostenplanung Umsetzungsphase Prozesspapier Anlage 16: Glossar Anlage 2: Auszug aus der Niederschrift der Ratssitzung am 18.06.2020 zu Punkt 18.1 Anlage 3: Zuschusszusage der KfW vom 10.12.2020 Zur Ressourcenschonung werden die Prozesspapier Anlagen 2 und 11 nur digital im Ratsinformations- system bereitgestellt.
Prozesspapier Anlage 7 - Dialogbaukasten für die Umsetzungsphase B
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Anlage 7 - un:box cologne Prozesspapier Dialogbaukasten für die Umsetzungsphase B © Andi Weiland Warum ein Dialogbaukasten? 2 Flexibilität für einen lernenden Prozess Dialoge bilden zentrale Elemente des un:box cologne Prozesses. In diesem sollen Ideen der Menschen in Köln gesammelt, konkretisiert, qualifiziert und umgesetzt werden. Ein systemischer Dialogansatz gewährleistet, dass sich die Stadtgesellschaft in diesen Prozess einbringen und diesen auch mitgestalten können (bottom-up). In der Strategiephase A vonun:box cologne entwickelten und testeten wir mit der Stadtgesellschaft einen idealtypischen Dialogprozess. Dieser enthält Basisformate, die in jedem un:box cologne Prozesszyklus umgesetzt werden sollen. Darüber hinaus werden in diesem Dialogbaukastenzahlreiche (optionale) Formate vorgestellt, die den Dialogprozess je nach Jahresthema zielgruppengerecht ergänzen können. un:box cologne soll „Lernen ermöglichen“ und offen für Veränderungen und Innovationen bleiben. Jeder Prozesszyklus wird im Übergang zum nächsten Zyklus durch die un:box cologne Geschäftsstelle und durch die Spurgruppe begleitet undevaluiert. Darauf aufbauend werden der Dialogprozess und das Vorgehen im Prozesszyklus kontinuierlich angepasst und verbessert . Übersicht 3 Inhalte • un:box cologne Dialogprozess • Beraten und Ermöglichen • Basisformate • ergänzende co-kreative Dialogformate Gliederung Einordnung der Dialogformate in den Gesamtprozess Ideensammlung Maßnahmenumsetzung Maßnahmenqualifizierung Projektkonkretisierung un:box cologne Dialogprozess un:box cologne Dialogprozess mit Basisformaten 5 Gamification: Minecraft Vor-Ort-Dialoge: Veedel-Check un:box cologne Scouts Meinungsmobil / Pop Up Labor stille Gruppen breite Öffentlich- keit Ideengeber* innen Spur-gruppe Innovationslabor / Meinungsmobil / Pop Up Labor als Anlaufpunkte Lenkungs- ausschuss Bar- camp Un:box Beratung SG SG SG LA SG Integrate Barcamp LA un:box cologne Ideenbriefkasten Förder- Projekte/ integrierte Maßnah- men Collect Ideensammlung Filter Projektkonkretisierung Qualify Maßnahmenqualifizierung Implement Maßnahmenumsetzung Design Thinking Prototyping Teststationen Insb. Nutzung Innovationslabor / Meinungsmobil Schnellspur Online-Voting Online- Ideensammlung Auftakt - forum / Infomesse Meet- Ups Abschluss- veranstal- tung Beraten & Ermöglichen Spurgruppe und ihre Funktion Aufgaben und Zusammensetzung Aufgaben • Das lebendige Gremium soll den un:box cologne Prozess beratend und kommunikativ unterstützen (insbesondere Multiplikator*innenfunktion) • Die Spurgruppe hat eine unterstützende Funktion. Die Mitglieder sind eingeladen und aufgefordert: • Projektideengeber*innen beratend und aktiv zu unterstützen • die Arbeit der un:box cologne Geschäftsstelle zu begleiten sowie • die Evaluation der Prozessphasen zu reflektieren und zu unterstützen Die Spurgruppe wirkt aktiv bei der Konkretisierung, Qualifizierung und Umsetzung von Ideen mit. Zusammensetzung • Zentrale Kölner Akteur*innen beziehungsweise Multiplikator*innen aus der Verwaltung und der Stadtgesellschaft sollen vertreten sein, insbesondere: • LoI-Partner*innen (Kerngruppe) • Wirtschaft • Wissenschaft • Zivilgesellschaft Das Gremium wächst und bleibt offen für weitere interessierte Akteur*innen aus der Fachöffentlichkeit und der Verwaltung. Maßnahmenumsetzung Maßnahmenqualifizierung Projektkonkretisierung Ideensammlung Spurgruppe Kompetenzen und Umsetzung Kompetenzen • gibt Empfehlungen an den Lenkungsausschuss hinsichtlich Prozessgestaltung (etwa Dialogprozess und Jahresthema) und Projektauswahl ab • entwickelt ein Rankingraster zur Bewertung des Mehrwerts der Projektideen und empfiehlt dieses dem Lenkungsausschuss zur Entscheidung • bewertet die von der Geschäftsstelle un:box cologne als förderfähig eingeschätzten Projektideen anhand des entwickelten Rankingrasters. Das Ranking der Projektideen wird dem Lenkungsausschuss als Entscheidungsgrundlage vorgelegt. • schlägt Projektideen für eine Schnellspur vor Die Spurgruppe hat keine Entscheidungsbefugnis. Umsetzung • Dauer: jeweils circa 4 Stunden • Vier Mal pro Jahr beziehungsweise pro Prozesszyklus • Beginn Phase 1: Vorbereitung Prozessfür das Jahr • Ende Phase 1 / Anfang Phase 2: Teilnahme an Barcamp und anschließende Sitzung zum Ranking der vorliegenden Projektideen • Phase 3: Unterstützung bei der Qualifizierung der Ideen • Phase 4: Evaluation, Empfehlung Prozessanpassungen und nächstes Jahresthema Beispiel Spurgruppesitzung © Zebralog Lenkungsausschuss 9 Aufgaben, Kompetenzen Zusammensetzung, Umsetzung Aufgaben • Entscheidungen treffen zu: • Förderfähigkeit von Projekten • Gesamtbudget für die Schnellspur • Jahresthema für den jeweiligen Zyklus • Prozessanpassungen • Rankingsystem für Projektbewertung • Unterstützung innerhalb der Verwaltung sicherstellen (gegebenenfalls bezogen auf Jahresthema) • Als Kontaktpunkt und Vermittlung in die Politik und den Verwaltungsvorstand fungieren Kompetenzen Der Lenkungsausschuss hat das Mandat, Entscheidungen für un:box cologne zu treffen. Zusammensetzung: • Paritätische Besetzung mit maximal 3 Beteiligten je Gruppe • Verwaltung: Stadtdirektor*in, Dezernent*in Digitalisierung, Fachdezernent*innen für jeweiliges Jahresthema • Stadtgesellschaft: Expert*innen für Jahresthema, gegebenenfalls aus der Spurgruppe • Kommunalpolitik: entsendet durch den Digitalisierungsausschuss Umsetzung: Tagt regelmäßig zwei Mal pro Jahr: • Vor Beginn der Qualifizierungsphase • Vor Beginn des neuen Prozesszyklus Maßnahmenumsetzung Maßnahmenqualifizierung Projektkonkretisierung Ideensammlung Basisformate Auftaktforum und Infomesse 11 Prozesszyklus einleiten / Ideensammlung starten Auftaktveranstaltung für die ganze Stadtgesellschaft In einem Auftaktforum soll jeder un:box cologne Prozesszyklus öffentlich gestartet werden. Das Auftaktforum als Großveranstaltung dient dazu, un:box cologne bekannt zu machen, die Ideensammlung mit Fokus auf das Jahresthema anzustoßen und die Vernetzung von Ideengeber*innen und potentiellen Unterstützer*innen zu fördern. Sie kann eine Infomesse zur Präsentation und zur Vernetzung laufender un:box cologne Projekte beinhalten. Beispiel Infomesse Maßnahmenqualifizierung Projektkonkretisierung Ideensammlung Maßnahmenumsetzung © Zebralog Auftaktforum und Infomesse 12 Zielgruppe / Umsetzung Umsetzung • Dauer: circa 3 Stunden • Teilnehmende: 100 bis zu 500 • Lässt sich mit verschiedenen Methoden aus diesem Dialogbau- kasten strukturieren: etwa Barcamp- Session, Zukunftswerkstatt Zielgruppe Die Veranstaltung adressiert die gesamte Stadtgesellschaft, das heißt sowohl die Fachöffentlichkeit und die breite Stadtgesellschaft als auch die Stadtverwaltung und die Politik. Online-Dialog 13 Ideensammlung mit Online-Voting Die Eingabemaske orientiert sich am un:box cologne Jahresthema und den un:box cologne Zielbildern. Projektideen können kommentiert und bewertet werden. Ideengeber*innen können Kontaktdaten hinterlassen, um für potenzielle Projektpartner*innen oder Unterstützer*innen ansprechbar zu sein. Ideensammlung Maßnahmenumsetzung Maßnahmenqualifizierung Projektkonkretisierung Zielgruppe Das Format adressiert insbesondere die Fachöffentlichkeit und die breite Stadtgesellschaft. Umsetzung Zu Beginn jedes Prozesszyklus werden zum Beispiel auf der Beteiligungsplattform der Stadt Köln „Meinung für Köln“ Projektideen gesammelt. Quelle: https://meinungfuer.koeln/archiv/dialoge/dein-veedels-spaziergang -muelheim.html Barcamp 14 Zielgruppe / Umsetzung Das Konferenzformat Barcamp bietet Raum für Kreativität und kollaboratives Arbeiten. Es eignet sich für die gemeinschaftliche Konkretisierung und Integration der Projektideen, da Teilnehmende selbstbestimmt Themenräume eröffnen und besuchen können. Zielgruppe: Vor allem Fachöffentlichkeit, interessierte Stadtgesellschaft, Verwaltung. Umsetzung • Dauer: maximal 1 Tag • Teilnehmende: 20 bis zu über 500 Personen • eignet sich besonders für heterogene Gruppen Siehe auch Barcamp und Open Space im Methodenkoffer der Stadtverwaltung Köln Ideensammlung Maßnahmenumsetzung Maßnahmenqualifizierung Projektkonkretisierung Schema eines Barcamps (eigene Darstellung, Zebralog) Barcamp 15 Ablauf Ablauf 1. Die Teilnehmenden pitchen die Projektideen (Filter-Barcamp) oder Projekte, die sich miteinander vernetzen (Qualify-Barcamp). 2. Teilnehmende wählen auf Basis dieser Vorschläge gemeinsam die zu diskutierenden Inhalte aus. 3. Die Teilnehmenden besuchen die Diskussionsräume ihrer Wahl und diskutieren die Projektideen, sodass sie vertieft oder qualifiziert werden. Die Ergebnisse der Diskussionen werden festgehalten. 4. Es besteht für die Teilnehmenden jederzeit die Möglichkeit, die Gruppe zu wechseln. 5. Die Ergebnisse werden im Plenum vorgestellt. Barcamp: Olympia Dialog © Zebralog Meet-Ups 16 Zielgruppe / Umsetzung Zielgruppe : Ideengeber*innen, Fachöffentlichkeit Umsetzung: Die an un:box cologne interessierte Fachöffentlichkeit und die Ideengeber*innen treffen sich etwa alle zwei Monate zu Meet-Ups. Bei dieser Gelegenheit werden Projektstände vorgestellt und diskutiert, sodass Synergien zwischen den Projekten sichtbar werden. Nach dem ersten un:box cologne Prozesszyklus können die Meet-Ups regelmäßig über alle Phasen stattfinden, um die Vernetzung zwischen neuen und bereits umgesetzten Projekten zu ermöglichen. Ideensammlung Maßnahmenumsetzung Maßnahmenqualifizierung Projektkonkretisierung Ideengeber*innen Netzwerken und diskutieren Ideen © Zebralog Workshops und Meetings 17 Beratung und Wissensvermittlung Umsetzung: Die Ideengeber*innen nehmen an unterschiedlichen Beratungsangeboten teil, die die Stadt Köln gemeinsammit ihren Partner*innen aus der Fachöffentlichkeit zur Verfügung stellt. Beispiele sind: - Rechtsberatung - Marketingberatung - Businessplanberatung - Individuelle Projektberatungen - Vernetzungsangebote Zielgruppe : Ideengeber*innen, Verwaltung, Fachöffentlichkeit Maßnahmenqualifizierung Beratungsangebote durch un:box cologne Ideensammlung Projektkonkretisierung Maßnahmenumsetzung © Andi Weiland Innovationslabor und Pop Up Labore 18 Umsetzung: Labore bieten physische Räume, in denen Ideen der Stadtgesellschaft gesammelt, entwickelt und umgesetzt werden. Sie dienen als Experimentierräume für die Entwicklung, Qualifizierung und Umsetzung von Ideen. Außerdem bieten sie Raum zum Beispiel zur Durchführung von Workshops und Meetings. Sie stehen allen Zielgruppen offen und fördern die Kooperation zwischen den Zielgruppen. un:box cologne sieht sowohl ein stationäres Innovationslabor als auch mobile Pop Up Labore vor, die für verschiedene Dialogformate genutzt werden können. Zielgruppe: Stadtgesellschaft, Fachöffentlichkeit, Verwaltung und Politik Beispiele: Stadtlabor Wandelwerk Köln Ideensammlung Maßnahmenumsetzung Maßnahmenqualifizierung Projektkonkretisierung Stadtlabor CityShare München © Zebralog Das MeinungsMobil 19 Zielgruppe / Umsetzung Das MeinungsMobil der Stadtverwaltung Köln ergänzt das Innovationslabor und Pop Up Labore und bietet vielfältige Möglichkeiten der dezentralen Ansprache. Es kann flexibel eingesetzt werden, um in Vor-Ort-Dialogen zu informieren, Meinungen einzuholen oder gemeinsam Lösungen zu gestalten und zu testen. Das MeinungsMobil stellt flexibel vor Ort die passenden Methoden und Werkzeuge bereit. Rund um das MeinungsMobil können diverse Methoden eingesetzt werden. Umsetzung: Das MeinungsMobil wird dort eingesetzt, wo die Zielgruppen sich aufhalten, in den Stadtvierteln, vor dem Supermarkt oder am Jugendzentrum. Zielgruppe: breite Stadtgesellschaft Ideensammlung Maßnahmenumsetzung Maßnahmenqualifizierung Projektkonkretisierung Beispiel Meinungsmobil Stadt Köln © KISD, Technology Arts Sciences TH Köln, Stadt Köln Design Thinking 20 Projektideen umsetzen und testen Design Thinking ist eine systematische Herangehensweise an komplexe Probleme. Im Vordergrund steht die kreative und partizipative Umsetzung von innovativen Produkten oder Anwendungen. Der Ansatz fokussiert hierbei die Bedürfnisse der Anwender*innen. Das agile Vorgehen ermöglicht eine direkte Umsetzung in Prototypen und einunmittelbares Testen, Überarbeiten und Weiterentwickeln der ersten Lösungsansätze. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Design_Thinking Zielgruppe: Stadtgesellschaft, Fachöffentlichkeit, Verwaltung Umsetzung: Kollaborativer Prozess, beginnend bei Problemdefinition, Lösungsfindung, Prototyping, Testen, Verbessern. Beispiel: • Urban Design Thinking Prozess der Smart City Ulm Ideensammlung Maßnahmenumsetzung Maßnahmenqualifizierung Projektkonkretisierung Rapid Prototyping 21 Prototypen bauen und testen Kern des Rapid Prototypingist es, im Rahmen des Design Thinking Prozesses Ideen möglichst früh in „greifbare“ Prototypen beziehungsweise Anwendungen umzusetzen und diese nach dem Testen durch die entsprechende Zielgruppe überarbeiten und weiterentwickeln zulassen. Beispiele: • Rapid Prototyping im Rahmen von Hackathons Zielgruppe: Stadtgesellschaft, Verwaltung, Fachöffentlichkeit Rapid Prototyping mittels 3D-Drucker Ideensammlung Maßnahmenumsetzung Maßnahmenqualifizierung Projektkonkretisierung Abschlussveranstaltung 22 Prozesszyklus abschließen und evaluieren Die Abschlussveranstaltung bietet die Möglichkeit der Reflexion und Evaluation des zurückliegenden un:box cologne Prozesszyklus. Die entwickelten Projekte werden vorgestellt und die besten können in diesem Rahmen prämiert werden. Die Projekte vernetzen sich. Die Veranstaltung kann durch unterschiedliche Formate gestaltet und etwa durch Kreativworkshops zum Thema Digitalisierung ergänzt werden, zum Beispiel Lötworkshops, Coding4Kids, Speeddating. Zielgruppen: alle Umsetzung: halbtägige Großveranstaltung Beispiel: Speeddating auf einer Abschlussveranstaltung Ideensammlung Maßnahmenumsetzung Maßnahmenqualifizierung Projektkonkretisierung © Zebralog Ergänzende co-kreative Dialogformate Gamification 24 Minecraft Umsetzung: Im Computerspiel „Minecraft“ bauen zum Beispiel Jugendliche ihre Ideen für ihre Stadt oder ihr Stadtviertel. Diese werden ausgewertet und in die Ideenkonkretisierung eingebracht. Beispiel: Dein Cottbus der Zukunft Zielgruppe: insbesondere Jugendliche Ideensammlung Maßnahmenumsetzung Maßnahmenqualifizierung Projektkonkretisierung Youtubevideo zu den Ergebnissen von „Dein Cottbus der Zukunft“ (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=e2DKbhIDWik) Gamification: Convivial 25 Interaktives Tool zur kreativen Ideenentwicklung und -visualisierung Convivial ist ein partizipatives Tool, das die Teilnehmenden unterstützt, ihre Ideen auf eine spielerische und gemeinschaftliche Weise zu entwickeln und zu visualisieren. Dabei fördert Convivial die direkte Zusammenarbeit der Teilnehmenden durch einen vierstufigen Ideenentwicklungsprozess. Durch den kreativen Charakter werden Akteur*innen aus verschiedenen Generationen aktiviert und zur Selbstorganisation ermutigt. Ideensammlung Maßnahmenumsetzung Maßnahmenqualifizierung Projektkonkretisierung Ausgefülltes Spielbrett © Zebralog Convivial 26 Umsetzung / Zielgruppe Umsetzung 1. die Spieler*innen diskutieren in Kleingruppen gemeinsam das ausgewählte Thema 2. anschließend wählen sie eine bestimmte Idee für die weitere Arbeit 3. die Teilnehmenden visualisieren nun die ausgewählte Idee 4. in der letzten Phase erarbeiten die Teilnehmenden die nächsten Schritte zur konkreten Umsetzung ihrer Idee Zielgruppe: breite Fachöffentlichkeit Umsetzung • Teilnehmende: Kleingruppen von 4 bis 6 Personen. Besonders eignet sich das Format für Kinder und Jugendliche • Dauer: circa 1,5 Stunden • Minimale Moderation ist erforderlich Convivial Spielbrett © Zebralog Design Sprints 27 Schnelligkeit in der co-Kreation Umsetzung Im Rahmen eines Design Sprints durchläuft eine Kleingruppe in fünf Tagen die typischen Phasen (Problemanalyse, Lösungen, Entscheidungen, Prototyping, Nutzer*innentest) des Design Thinking Prozesses. Dabei liegt der Fokus auf der Lösungsentwicklung für ein spezifisches Problem. Im Vergleich zum Design Thinking sind die Sprints kompakter und erzeugen schneller verwertbare Ergebnisse. Zielgruppe: Fachöffentlichkeit, Verwaltung Ideensammlung Maßnahmenumsetzung Maßnahmenqualifizierung Projektkonkretisierung Kreative Atmosphäre im Design Sprint © Andi Weiland Brain Walking 28 Ablauf / Zielgruppe Die Brain-Walking-Methode ist angelehnt an das Brainstorming und ermöglicht es, in kurzer Zeit neue und unkonventionelle Ideen zu sammeln. Introvertierte Persönlichkeiten werden durch die stille Arbeitsweise zur Teilhabe ermutigt. Zielgruppe: Stadtgesellschaft Ideensammlung Maßnahmenumsetzung Maßnahmenqualifizierung Projektkonkretisierung Ablauf 1. Fragen und Aussagen werden auf Flipcharts festgehalten und im Raum verteilt. 2. Teilnehmende laufen die Stationen ab und sammeln ihre Gedanken und Ideen auf den Flipcharts. Vorhandene Beiträge werden gelesen und ergänzt. 3. Die Moderation fasst die Ergebnisse zusammen. © Andi Weiland Pro-Action-Café 29 Umsetzung / Zielgruppe Die freie Themenwahl des Barcamp- Formates und das World-Café-Setting mit kleinen, rotierenden Tischrunden werden im Pro-Action-Cafékombiniert, um die langfristige Zusammenarbeit der Teilnehmenden zu fördern. Zielgruppe: Stadtgesellschaft Umsetzung: • Teilnehmende: Mittlere bis große Gruppen; Gespräche in den Kleingruppen finden zwischen 3 und 5 Personen statt • Dauer: 3 Gesprächsrunden mit bis zu je 30 Minuten, insgesamt circa 3 Stunden. Ideensammlung Maßnahmenumsetzung Maßnahmenqualifizierung Projektkonkretisierung Setting für ein Pro-Action-Café in der Öffentlichkeit © Zebralog Pro-Action-Café 30 Umsetzung Umsetzung Das Pro-Action-Café startet im großen Kreis mit allen Teilnehmenden. Die Teilnehmenden, die ein Thema mitbringen, erläutern dies zu Beginn und setzen sich anschließend an einen freien Tisch. Drei wechselnde Runden bieten Möglichkeiten zum Austausch und zur Weiterentwicklung der eingebrachten Ideen. 1. Runde Zu Beginn diskutieren die Teilnehmenden in den Kleingruppen die Hintergründe hinter den eingebrachten Ideen / Vorhaben. 2. Runde Im zweiten Schritt diskutieren die Teilnehmenden „blinde Flecken“ des Vorhabens. Was fehlte der Diskussion bisher? Welche Aspekte und Perspektiven wurden noch nicht berücksichtigt? 3. Runde Gemeinsam mit den Teilnehmenden, die das Thema eingebracht haben, wird besprochen, was das Thema vorangebracht hat, welche Einsichten ermöglicht wurden und wie die weiteren Schritte aussehen. Abschließend erfolgt in großer Runde eine gemeinsame Reflektion der Gespräche und Ergebnisse. Planning for Real 31 Testen Die Zielgruppe einer Projektidee kann durch ein 3D-Modell (zum Beispiel bei Stadtplätzen, Spielplätzen etcetera) aktiv Verbesserungspotenziale erarbeiten. Der Fokus des aktivierenden Beteiligungsverfahrens liegt darauf, gemeinsam mit der Stadtgesellschaft, öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen lokale Entwicklungsprozesse zu verbessern. Zielgruppe Stadtgesellschaft Ideensammlung Maßnahmenumsetzung Maßnahmenqualifizierung Projektkonkretisierung Vorbereitungen in der Nachbarschaft © Zebralog Planning for Real 32 Umsetzung Umsetzung 1. Vorbereitung eines Themas, zum Beispiel innerhalb einer Nachbarschaft. 2. Gemeinsames Bauen des 3D-Modells des zu gestaltenden Ortes. 3. Öffentliche Modellpräsentation. 4. Sammlung von Bedarfen, Kenntnissen und Fähigkeiten aus der Stadtgesellschaft mithilfe von auszufüllenden Bögen. 5. Ereignis-Veranstaltung: Die Teilnehmenden diskutieren Veränderungsvorschläge anhand des 3D-Modells. Expert*innen stehen bei Fragen zur Verfügung. 6. Planung: Vorschläge werden priorisiert und zeitlich eingeordnet. 7. Aufbau von Arbeitsgruppen, die für die Umsetzung einzelner Maßnahmen Aktionspläne erstellen. 8. Umsetzung der Aktionspläne durch die beteiligten Personen. Hackathon 33 Umsetzung / Zielgruppe Hackathons dienen als kreatives Format zur Lösungsentwicklung für konkrete Herausforderungen. Der Wettbewerbscharakter unterstützt die schnelle Entwicklung von Lösungsvorschlägen. Workshops und Input von Expert*innen begleiten das Format und ermöglichen den Teilnehmenden den Einstieg in ein Thema und die Chance, sich weiterzubilden. Abschließend findet eine Bewertung und Auszeichnung der entwickelten Lösungen durch eine Fachjury oder die Öffentlichkeit statt. Zielgruppe: Stadtgesellschaft, Fachöffentlichkeit, Verwaltung Umsetzung: • Dauer: 2-3 Tage, auch in den Nächten, aber auch langfristig angelegte digitale Hackathons sindmöglich • bis zu 100 Teilnehmende vor Ort, Teilnehmende können in Kleingruppen von 3 – 5 Personen kooperieren • Bereitstellung der technischen Infrastruktur, Tools und Programme Ideensammlung Maßnahmenumsetzung Maßnahmenqualifizierung Projektkonkretisierung Zebralog GmbH Standort Berlin Oranienburger Straße 87/89 Hinterhaus 10178 Berlin Standort Bonn Adenaueralle 15 53111 Bonn © Andi Weiland
Prozesspapier Anlage 10 - Arbeitspakete in der Strategiephase
747 Zeichen
Anlage 10 un:boxcologne Prozesspapier Arbeitspakete in der Strategiephase AP1 – Steuerung • Organisation • Finanzen • Personal • Ansprechpartner Ministerium/ KTS • Monitoring AP2 – Strategie • Prozesspapier • Co-kreative Formate • (Pilot -) Projekte • Projektkriterien • Auswahlkriterien • Unterstützer*innennetzwerk AP3 – Kommunikation • Marketingkonzept • (Inter-) Nationaler Austausch AP4 – Räume • Stationäre Räume • Dezentrale Räume • Mobile Räume • Virtuelle Räume AP5 – KUDOS • Einbindung des Kölner Urbanen Datenökosystems (KUDOS) in un:box cologne AP6 – Evaluation • Berichtswesen • Erstellung Portfolio zur Wirkungsmessung (OKR / KPI) • Lessons Learned Projektleitung • Leitung un:box cologne • Verknüpfung in Politik und Verwaltung
Prozesspapier Anlage 12 - OKR Methodik und Zusammenarbeit
7501 Zeichen
un:box
cologne
Das
Projekt
–
die Idee
–
der
Kontext
Anlage 12 un:box cologne Prozesspapier
OKR Methodik und Zusammenarbeit mit der Stadt Freiburg
Struktur & Orientierung Transparenz & Vernetzung Standardisierung & Messbarkeit
• Steuerung
• Fokus
• Priorisierung
…durch klar definierte Ziele und
messbare Kennzahlen sowie durch
regelmäßig stattfindende
Fortschrittsbewertung
• Abstimmung
• Engagement
• Motivation
…durch intern öffentliche Einsehbarkeit
aller OKRs sowie ambitionierten und
dennoch erreichbar definierten Zielen
• Wirkungsmessung
• Nachhaltigkeit
…durch Anwendbarkeit der Methodik in
diversen Smart City Projekten sowie
durch die Verankerung in den
Organisationen
Ziel- und bedarfsgerechte Wirkungsmessung, die in Anbetracht der beschleunigten Digitalisierung und
volatiler Rahmenbedingungen folgende Aspekte unterstützt und ermöglicht:
Bedarf
OKR
ist ein Rahmenwerk zur Zielsetzung (Objectives) und Messung von Ergebniskennzahlen (Key Results).
Folgende Aspekte können durch die Einführung und Nutzung von OKRs unterstützt und verbessert werden:
ZielMethodeAspekteHerleitung
OKR-Nutzenargumentation
2
Leitplanken OKR-Erstellung Grading Organisationsweite Implementierung
AnwenderInnen-Feedback,
Lessons Learned
Konzept für Involvierung und Rollout,
Kommunikation und Training erarbeitet
Involvierungsschleifen (Workshops,
Feedbackloops, Lessons Learned…)
AnwenderInnen-Workshops und Trainings zur
breiten Einführung von OKRs
Breite Akzeptanz und
Verständnis für OKRs
Verstehen der AnwenderInnen
1
Einbindung von Fokusnutzern
2
3 4 5
UmsetzungsphaseInvolvierung
Richtlinien und Zeitplan
zur Einführung von OKRs
sind definiert
Konzept
• Erarbeitung eines Zeitplans zur
Einführung von OKRs
• Definition von Richtlinien und
Zielvorgaben als Leitplanken
• Erarbeitung von ersten konkreten OKRs in
Fokusgruppe
• Schrittweise Involvierung weiterer OKR-
Nutzer zur Verbreitung der OKR-Methodik
und des Anwenderkreises
• Anwendung der Learnings zur Erstellung von OKRs für
die Umsetzungsphase
• Ausweitung der OKR-Nutzung und Weitergabe der
Methodik an alle Projektbeteiligten
Vorgehensweise zur Etablierung von OKRs
3
Leitplanken OKR Erstellung Grading Umsetzungsphase
Ziel
• Parameter für OKRs sind definiert
Aktivitäten
• Abstimmung der OKR Bezugspunkte
• Definition erarbeiteter Parameter
Stakeholder
• OKR Fokusgruppe (AP1, AP2, AP6)
Benefits
• Eindeutiger Rahmen für OKR
Ziel
• OKR Sets für die Strategiephase sind
erstellt
Aktivitäten
• Definition Objectives zu Bezugspunkten
• Erarbeitung Key Results
Stakeholder
• OKR Fokusgruppe (AP1, AP2, AP6)
Benefits
• Erste OKR Learnings sind ableitbar
• Minimaler Abstimmungsaufwand
Ziel
• Fortschritt der OKR Sets ist bewertet
Aktivitäten
• Bewertung definierter OKRs
• Bewertung der OKR Methodik
Stakeholder
• OKR Fokusgruppe (AP1, AP2, AP6)
Benefits
• Erfahrung im Umgang mit OKRs
• Learnings über gesamten OKR -Zyklus
Ziel
• OKRs sind als Wirkungsmessung für die
Umsetzungsphase etabliert
Aktivitäten
• Definition OKRs zur Wirkungsmessung
• Definition OKRs zur Fortschrittsmessung
Stakeholder
• Projektbeteiligte Umsetzungsphase
Benefits
• Erfahrung durch Lernen in der Strategie
• Direkter Einsatz von OKRs möglich
Bearbeitungsphasen zur Erstellung von OKRs
4
Vorteile/
Zweck
Rollen-
beschreibung
OKR
Lead
Einführung und Entwicklung
des OKR Prozesses sowie
Vernetzung zwischen den
Teams
OKR
Coach
Objective
Owner
Key Result
Owner
Projekt
Owner
(Projekt-)
Mitarbeiter*in
Erleichterung der Planung,
Abstimmung und
Kommunikation rund um
Ziele und Prioritäten
Verantwortlichkeit und
Überwachung eines
Objectives sowie mindestens
einem Key Result
Verantwortlichkeit und
Überwachung mindestens
eines Key Results
Inhaltlicher
Ansprechpartner für die
Entwicklung der OKRs in
dem jeweiligen Projekt
Erstellung und Bewertung
der OKRs sowie Verfolgung
der Erfüllung
Fokus
Gesamtheitlicher und
abteilungsübergreifender
OKR Prozess
Weitergabe der OKR
Methodik und
Unterstützung in Erstellung
und Bewertung
Bewertung und Steuerung
mindestens eines Objectives
Bewertung und Steuerung
mindestens eines Key
Results
Ausrichtung der OKRs auf
die Projektinhalte
Regelmäßige Betrachtung
und Bewertung der
gemeinsam definierten
OKRs
Zentrale Kontaktperson für
den OKR Prozess und
übergreifende Vernetzung
Durchgehende
Unterstützung für den OKR
Prozess
Klare Verantwortlichkeit für
Objectives
Klare Verantwortlichkeit für
Key Results
Unterstützung des OKR
Prozesses aus inhaltlicher
Projektsicht
Definition von Zielen und
geplanten Ergebnissen mit
Bottom-up Ansatz
Projektübergreifend Projektbezogen
bereits etabliert
zu etablieren
Rollen des OKR-Prozesses
5
OKRs für die Zusammenarbeit der Städte Köln und Freiburg
Objective 1: Freiburg & Köln werden für die OKR Methodik Musterprozesse (inkl. Vergabe) im MPSC -Kontext definieren
KR 1.1 Wir identifizieren 30 Musterprozesse
KR 1.2 Beide Städte definieren 10 Musterprozesse
KR 1.3 Wir werden abgesegnete Musterprozesse 10 -mal präsentiert haben
KR 1.4 Es werden 3 Möglichkeiten des Zugangs geprüft
Objective 2: Freiburg & Köln überzeugen die KTS die OKR -Methodik als Wirkungsmessung zu etablieren
KR 2.1 Wir überzeugen MPSC -Kommunen in 30 Gesprächen unseren OKRs beizutreten
KR 2.2 Wir formulieren ein 10 -Punkte Manifest
KR 2.3 Wir stellen die Ergebnisse der KTS in 3 Arten zur Verfügung
Objective 3: Freiburg & Köln werden Blaupausen zur Wirkungsmessung der Umsetzungsphase im MPSC -Kontext entwickeln
KR 3.1 Freiburg und Köln legen eine erste Darstellung der Methodik gemeinsam am 27.10.2022 zum Workshop vor
KR 3.2 Die Wirkungsmanager aus Freiburg & Köln treffen sich bis 31.12.2022 je einmal im Monat
KR 3.3 3 Ergebnisse aus den Bereich Wirkungsmessung werden bis zum 31.12.2022 aufbereitet
KR 3.4 Die Ziele der Wirkungsmessung sind bis zum 01.11.2022 definiert
Objective 4: Freiburg & Köln werden einen gemeinsamen Wissenstransfer im Bereich Wirkungsmessung etablieren
KR 4.1 Es sind bis zum 31.12.2022 56 Kategorien festgelegt, in denen Wissensaustausch erfolgen soll
KR 4.2 Es werden 3 Softwarelösungen evaluiert & eine gemeinsame Entscheidung getroffen
KR 4.3 Eine Austauschplattform ist identifiziert und wird genutzt
Zusammenarbeitsmodell & Events
7
+11W
+10W
-1W
Kick
Off
AbstimmungRetro-
spektive
Kick Off
WorkshopReview
Alle OKR-Beteiligten diskutieren
wie der Prozess rund um OKR
besser angepasst werden kann
und Learnings aus dem OKR-
Zyklus werden definiert
Bewertung des OKR -Fortschritts
und der erreichten Ergebnisse
sowie erste Zielformulierung für
den nächsten OKR -Zyklus
Alle OKR-Owner, das
Führungsteam und Owner
relevanter Initiativen diskutieren
über Zielausrichtung und
verfügbare Kapazitäten
Gemeinsame Erarbeitung und
Verabschiedung der OKR-Sets für
den kommenden Zyklus
entsprechend der Zielvorgaben
und den Kapazitäten
Der 12-wöchige
OKR-Zyklus
Abstimmung & Kick Off Workshop
für Freiburg & Köln kombiniert
Review & Retrospektive für
Freibur & Köln kombiniert
OKR-Coach
OKR-Verantwortlichkeiten
OKR-Leads
Objective
Owner
Key Result
Owner
Stadt Köln Stadt Freiburg
Köln
Freiburg
Objective 1
Objective 2
Objective 3
Objective 4
Köln
Freiburg
Köln
Freiburg
Köln
Freiburg
Key Results 1 Key Results 2 Key Results 3 Key Results 4
Besetzung der Rolle
durch Teams
Besetzung der Rolle
durch Teams
Besetzung der Rolle
durch Teams
Besetzung der Rolle
durch Teams
Anlage 0 Begründung der Dringlichkeit
676 Zeichen
Vorlage Nr. 3343/2022, un:box cologne – Deine Stadt, Deine Ideen Begründung der Dringlichkeit Die Vorlage Nr. 3343/2022 soll den Rat am 08.12.2022 erreichen, da erst mit positivem Votum des Rates die Prüfung des Prozesspapiers zum Abschluss der Strategiephase A durch den Fördermittelgeber erfolgen kann. Diese Prüfung erfordert nach Angaben des Fördermittelgebers voraussichtlich einen Zeitraum von etwa drei Monaten. Sie ist Voraussetzung für den Start der Umsetzungsphase B i m Frühjahr 2023. Bei einer Verschiebung in den nächsten Gremienlauf kann nicht gewährleistet werden, dass die letztmögliche Abgabefrist beim Fördermitte lgeber eingehalten werden kann.
Prozesspapier Anlage 15 - Kostenplanung Umsetzungsphase
7491 Zeichen
Anlage 15 un:box cologne Prozesspapier Kostenplanung Umsetzungsphase Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung Kosten- und Finanzierungsplan Projekt: Benutzer-ID 1 Kostenplanung (Strategiephase) Stand: tt.mm.jjjj Kostenarten 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 Gesamt 1.1 Personal- und Sachkosten (Strategiephase) 210.000 ,00 895.000,00 450.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.555.000,00 1.1.1 Personalkosten einer kommunalen Organisationse inheit Smart Cities einschließlich der Beiträge möglicher eingeb undener Organisationseinheiten zur Strategie- und Konzepten twicklung 80.000,00 240.000,00 160.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 480.000,00 1.1.2 Personalkosten zur Entwicklung und Ausbau der lokalen Akteurspartnerschaften 30.000,00 90.000,00 60.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 180.000,00 1.1.3 Sachkosten einer kommunalen Organisationseinhe it Smart Cities einschließlich der Beiträge möglicher eingebundener Organisationseinheiten zur Strategie- und Konzepten twicklung 15.000,00 35.000,00 20.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 70.000,00 1.1.4 Sachkosten zur Entwicklung und Ausbau der loka len Akteurspartnerschaften 0,00 240.000,00 100.000,00 0,00 0,00 0,00 0,0 0 0,00 340.000,00 1.1.5 Beratung und Unterstützung durch externe Berat er, Gutachter und Moderatoren (maximal ein Drittel von 1.1.1+1.1.2+1.1.3+1.1.4) 40.000,00 150.000,00 25.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 215.000,00 1.1.6 Thematische Fortbildungen und fortbildungsbedi ngte Reisekosten für die unmittelbaren Projektbeteiligten 15.000,00 50.000,00 25.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 90.000,00 1.1.7 Netzwerk-Aktivitäten und Beiträge zu Forschung sbegleitung , Wissenstransfer und Öffentlichkeitsarbeit inkl. Rei sekosten 30.000,00 90.000,00 60.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 180.000,00 1.2 Erste Investitionen (Strategiephase) 40.000,00 405.000,00 215.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 660.000,00 1.2.1 Maßnahme 1: Das Kommunikationskonzept für "un| box Cologne", Entwicklung einer Strategie zur Ansprache der Stadt gesellschaft 20.000,00 130.000,00 20.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 170.000,00 1.2.2 Maßnahme 2: Der physische Raum:"Die Box" für " un|box Cologne", Kosten für die "Orte", Anmietung, Einrichtung, Auss tattung, 10.000,00 75.000,00 20.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 105.000,00 1.2.3 Maßnahme 3: Die Dialoge und Prozesse in "un|bo x Cologne", konkrete Dialoge zur Umsetzung (Wie komme ich vom D ialog zum 10.000,00 100.000,00 50.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 160.000,00 1.2.4 Maßnahme 4: Die Projekte für "un|box Cologne", Projektbegleitung, Förderung Patenschaften, Zusammenarbeit, Auswahlgre mium, 0,00 50.000,00 80.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 130.000,00 1.2.5 Maßnahme 5: Das Kölner Rahmenwerk UDK für "un| box Cologne", Schnittstelle KUDOS, Übergangslösung, rechtlicher R ahmen 0,00 50.000,00 45.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 95.000,00 1 von 3 Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung Kosten- und Finanzierungsplan Projekt: Benutzer-ID 2 Kostenplanung (Umsetzungsphase) Kostenarten 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 Gesamt 2.1 Personal- und Sachkosten (Umsetzungsphase) 0,00 0,00 445.000,00 825.000,00 825.000,00 825.000,0 0 825.000,00 825.000,00 4.570.000,00 2.1.1 Personalkosten zur Planung, Steuerung, Umsetzu ng, strategische Weiterentwicklung, Konkretisierung und Aktualisieru ng der Konzepte 0,00 0,00 80.000,00 240.000,00 240.000,00 240. 000,00 240.000,00 240.000,00 1.280.000,00 2.1.2 Personalkosten zur Entwicklung und Ausbau der lokalen Akteurspartnerschaften 0,00 0,00 30.000,00 90.000,00 90.000,00 90.000 ,00 90.000,00 90.000,00 480.000,00 2.1.3 Sackosten zur Planung, Steuerung, Umsetzung, s trategische Weiterentwicklung, Konkretisierung und Aktualisieru ng der Konzepte 0,00 0,00 25.000,00 50.000,00 50.000,00 50.000 ,00 50.000,00 50.000,00 275.000,00 2.1.4 Sachkosten zur Entwicklung und Ausbau der loka len Akteurspartnerschaften 0,00 0,00 150.000,00 150.000,00 150.000,00 150 .000,00 150.000,00 150.000,00 900.000,00 2.1.5 Beratung und Unterstützung durch externe Berat er, Gutachter und Moderatoren (maximal ein Drittel von 2.1.1+2.1.2+2.1.3+2.1.4) 0,00 0,00 95.000,00 175.000,00 175.000,00 175. 000,00 175.000,00 175.000,00 970.000,00 2.1.6 Thematische Fortbildungen und fortbildungsbedi ngte Reisekosten für die unmittelbaren Projektbeteiligten 0,00 0,00 25.000,00 50.000,00 50.000,00 50.000 ,00 50.000,00 50.000,00 275.000,00 2.1.7 Netzwerk-Aktivitäten, Beiträge zur Begleitfors chung und zum Wissenstransfer und Reisekosten 0,00 0,00 40.000,00 70.000,00 70.000,00 70.000 ,00 70.000,00 70.000,00 390.000,00 2.2 Investitionen und Maßnahmen (Umsetzungsphase) 0,0 0 0,00 685.000,00 765.000,00 765.000,00 765.00 0,00 765.000,00 765.000,00 4.510.000,00 2.2.1 0,00 2.2.2 0,00 2.2.3 Maßnahme 1: Das Kommunikationskonzept für "un: box cologne" (Dialoge und Prozesse) 0,00 0,00 125.000,00 150.000,00 150.000,00 150 .000,00 150.000,00 150.000,00 875.000,00 2.2.4 Maßnahme 2: Der physische Raum: "Die Box" für "un:box cologne" 0,00 0,00 110.000,00 115.000,00 115.000,00 115.000,00 115.000,00 115.000,00 685.000,00 2.2.5 Maßnahme 3: Die Projekte für "un:box cologne" (Integrierte Maßnahmen) 0,00 0,00 400.000,00 400.000,00 400.000,00 400 .000,00 400.000,00 400.000,00 2.400.000,00 2.2.6 Maßnahme 4: Das Kölner Rahmenwerk KUDOS für "u n:box cologne" 0,00 0,00 50.000,00 100.000,00 100.000,00 100. 000,00 100.000,00 100.000,00 550.000,00 2.2.7 0,00 1+2 Summe förderfähige Kosten 250.000,00 1.300.000,00 1.795.000,00 1.590.000,0 0 1.590.000,00 1.590.000,00 1.590.000,00 1.590. 000,00 11.295.000,00 2 von 3 Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung Kosten- und Finanzierungsplan Projekt: Benutzer-ID 3 Finanzierungsplanung lfd. Nr. Finanzierungsmittel 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 Gesamt 3.1 Finanzierungsbeiträge für das Modellprojekt 60.00 0,00 250.000,00 300.000,00 350.000,00 350.000,0 0 350.000,00 350.000,00 350.000,00 2.360.000,00 3.1.1 Eigenmittel der Kommune 60.000,00 250.000,00 300.000,00 350.000,00 350. 000,00 350.000,00 350.000,00 350.000,00 2.360.000,00 3.1.2 Mittel Dritter (zur Reduktion des kommunalen E igenanteils) 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,0 0 0,00 0,00 3.1.3 Bundesmittel (Zuwendung) 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 Kontrollsumme förderfähige Kosten 3.1 - (1+2) -190.0 00,00 -1.050.000,00 -1.495.000,00 -1.240.000,00 -1. 240.000,00 -1.240.000,00 -1.240.000,00 -1.240.000,0 0 -8.935.000,00 3.2 Sonstige Finanzierungen von ggf. anderen Digital projekten in der Kommune - optional 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 3.2.1 Eigenmittel der Kommune 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 3.2.2 Mittel anderer Geber 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 3.1+3.2 Gesamtfinanzierung 60.000,00 250.000,00 300.000,00 350.000,00 350.000, 00 350.000,00 350.000,00 350.000,00 2.360.000,00 3.3 Finanzierungsanteile 3.3.1 Kommunaler Eigenanteil 100% 100% 100% 100% 100% 100% 100% 100% 100% 3.3.2 Substitution des kommunalen Eigenanteils 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 3.3.3 Bundesanteil 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 3 von 3
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3343/2022
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 14.11.2022
- Erstellt
- 10.10.2022 19:45