Mandari Insight

3343/2022

un:box cologne - Deine Stadt, Deine Ideen

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 14.11.2022

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Prozesspapier Anlage 5 - Erste beispielhafte Projektideen aus der Verwaltung

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Prozesspapier Anlage 13 - Integrierte Maßnahmen

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Prozesspapier Anlage 16 - Glossar

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Anlage 2 Auszug Niederschrift Rat 18.06.2022 zu Punkt 18.1

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Prozesspapier Anlage 3 - Bericht Smart City Research

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Prozesspapier Anlage 14 - Ressourcen in der Umsetzungsphase

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Anlage 1 unbox cologne Prozesspapier

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Prozesspapier Anlage 11 - Konzepte Raum

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Prozesspapier Anlage 6 - Kriterienkatalog

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Prozesspapier Anlage 4 - Fortlaufendes Protokoll Formate

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Prozesspapier Anlage 2 - Stadtstrategie Kölner Perspektiven 2030+ Kurzfassung

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Anlage 3 Zuschusszusage der KfW vom 10.12.2020

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Prozesspapier Anlage 9 - Maßnahmensteckbrief

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Prozesspapier Anlage 1 - Liste LoI-Partner*innen

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Prozesspapier Anlage 8 - Projektsteckbrief

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Beschlussvorlage Rat

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Prozesspapier Anlage 7 - Dialogbaukasten für die Umsetzungsphase B

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Prozesspapier Anlage 10 - Arbeitspakete in der Strategiephase

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Prozesspapier Anlage 12 - OKR Methodik und Zusammenarbeit

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Anlage 0 Begründung der Dringlichkeit

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Prozesspapier Anlage 15 - Kostenplanung Umsetzungsphase

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Prozesspapier Anlage 5 - Erste beispielhafte Projektideen aus der Verwaltung

2607 Zeichen

Anlage 5   un:box cologne Prozesspapier:  
Erste beispielhafte Projektideen aus der Verwaltung 
Sitzung Stadtentwicklungs-Team (Stek) am 31.05.2021 
Welche digitalen Anwendungen würden Angebote und Ar beit der 
Verwaltung für die Stadtgesellschaft inkl. Wirtschaft verbessern? 
Thema Dienststelle Vorschlag 
Umwelt/ 
Klimaschutz 
57 Digitale Lehrpfade in allen Stadtteilen zu 
unterschiedlichen Themen (Natur, Ernährung, Grün, 
etcetera 
57 Informationskampagnen für die Bürgerschaft / dig italer 
Lehrpfad / Tafeln für Umweltthemen und Naturschutz: 
zum Beispiel Nutzung / Betretungsverbote 
Naturschutzgebiete (zum Beispiel Kreuzfeld und 
Worringer Bruch Problematik) 
57 Citizen Science Projekte weiterentwickeln: zum 
Beispiel. die Sperber App (als Monitoring für 
Artenschutz und Biodiversität) 
67 Thema Baum - Bürger*innen: 
67 hat digitales Baumkataster - wie können 
Bürger*innen aktiv einbezogen werden. Zum Beispiel 
- Bürger*in sendet Info an 67, Baum hat Schaden 
- Bürger*in möchte wissen, wann Baum nachgepflanzt 
wird 
- Bürger*in will Info, ob Baum gegossen werden muss 
67 Info an Bürger*innen, wann und wo zum Beispiel 
Pflegearbeiten in Grünflächen durchgeführt werden 
V/7 Energienutzungsplan 
V/7 und 15 Verknüpftes Controlling und Monitoring R ahmen für 
Klimaneutralität mit SDG-Monitoring 
Verwaltung/ 
Bürger*innen- 
beteiligung 
50 Sicherstellung einer Online-Antragstellung, die 
Workflow mitberücksichtigt (siehe Bundesagentur für 
Arbeit: Antragstellung Arbeitslosengeld) im Rahmen der 
KGST-Entwicklungen 
 Digitale Antragsstellung sämtlicher städtischer 
Dienstleistungen (Wohngeld, Wohnberechtigungsschein 
etcetera) 
41 und 57 Digitalisierung von Förderprojekten (Kult uramt, 
Umweltamt):  
einfache nutzenorientierte projektbezogene digitale 
Lösungen aufsetzen (nicht eine Lösung für alles)

un:box cologne muss open source sein 
50 Investorenplattform Pflege für stationäre (stat.  
Pflegeheime) und ambulante Angebote (zum Beispiel 
Demenz-WGs, Mehrgenerationenhäuser) 
gegebenenfalls mit kombiniert sozialen 
Leistungsangeboten 
61 Hybrider Dialog mit Bürger*innen 
23 Zentrales Dashboard für Bürger*innen-Anliegen 
Soziales 57 Informations-Trucks (zum Beispiel Ausbi ldungsfelder an 
Schulen vorschlagen; Ernährungsbildung an Schulen; 
kochen an Schulen, etcetera Kooperation mit dem 
Institut der deutschen Wirtschaft Köln Medien GmbH / 
Interesse dort für neue Themen sehr groß) 
Bildung 16 Digitale Projekte in Verbindung mit Home -Schooling für 
die Abmilderung der pandemiebedingten 
Benachteiligungen 
Mobilität 66 Bike Tower 
66 Mobilstation 
Sport 52 Sportbox

Prozesspapier Anlage 13 - Integrierte Maßnahmen

72401 Zeichen

Anlage 13  un:box cologne Prozesspapier 
Integrierte Maßnahmen von un:box cologne 
 
Der beschriebene Prozessansatz un:box cologne  konzentriert sich auf die Erprobung 
kommunaler Services und Infrastrukturen und Instrumente. Es sind deshalb auch vor 
allem die kommunalen Services und Infrastrukturen als integrierte  Maßnahmen, die 
das Potential der Skalierbarkeit für nicht-geförderte und MPSC-Kommunen tragen. 
Die Strategiephase  A des Modellprojektes Smart Cities  made in Germany un:box 
cologne diente zu diesem Zweck der Entwicklung einer neuen Art der Prozesskultur 
in der Projekt- und Maßnahmenentwicklung bei der Stadt Köln. 
 
In diesem Sinne sind die für un:box cologne angemeldeten integrierten Maßnahmen 
keine klassischen integrierten Maßnahmen im Sinne der Modellprojekte Smart Cities, 
sondern dienen der Unterstützung zur Umsetzung und Optimierung des Prozesse s 
un:box cologne.     
 
Dementsprechend sollen zum einen kommunale Services und Infrastrukturen der 
Gegenstand der Förderung für die jeweiligen Prozessphasen sein.  
Zum anderen sollen die durch un:box cologne entwickelten integrierten Maßnahmen 
in der dritten Phase des un:box cologne Prozesses finanzielle Unterstützung erhalten.  
 
Somit sind die oben beschriebenen kommunalen Services und Infrastrukturen 
Kommunikation, Räume und Daten Gegenstand der Förderung des Modellprojektes 
un:box cologne und bilden die Maßnahmen 1-3 ab.  
 
Die durch den un:box cologne Prozess gesammelten, gefilterten, qualifizierten und 
umgesetzten Projekte bilden gebündelt den Fördergegenstand der integrierten  
Maßnahmen 4 –X. 
 
Das Modellprojekt Smart Cities un:box cologne besteht somit in jedem Zyklus aus den 
folgenden förderfähigen Maßnahmen:  
 
▪ Maßnahme 1 – Kommunikation:  
Kommunale Services und Infrastrukturen um Kommunikation zu ermöglichen  
 
▪ Maßnahme 2 – Räume:  
Kommunale Services und Infrastrukturen um Räume zu schaffen 
 
▪ Maßnahme 3 – Daten:  
Kommunale Services und Infrastrukturen um Dateninfrastrukturen auszubauen 
 
▪ Maßnahme 4 - X: Integrierte Maßnahmen  
Die durch den un:box cologne Prozess gesammelten, gefilterten,

Prozesspapier un:box cologne 
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 2 
qualifizierten und umgesetzten Projekte bilden gebündelt den 
  Fördergegenstand der integrierten Maßnahmen 4 – X als Ergebnis des  
un:box cologne Prozesses.

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Stand: 27.07.2022  Seite 1 
Modellprojekte Smart Cities:  
Maßnahmen-Steckbrief 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), die Koordinierungs- und 
Transferstelle Modellprojekte Smart Cities (KTS) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) empfehlen 
dringend Maßnahmen, die im Rahmen der Förderung Modellprojekte Smart Cities (MPSC) gefördert werden 
sollen, entsprechend dieser Struktur zu konzipieren und darzustellen. Damit ermöglichen Sie uns, eine 
einheitlich strukturierte Informationsgrundlage für die Prüfung der Förderfähigkeit von Maßnahmen zu erhalten 
und die Prüfung effizienter zu gestalten. Dies sollte auch dazu beitragen, dass Sie eine schnellere Rückmeldung 
über die Förderfähigkeit neuer oder geänderter Maßnahmen erhalten. 
Bitte nutzen Sie diese Struktur für die Darstellung Ihrer Vorhaben bei jeglichen Anfragen zur Förderfähigkeit von 
Maßnahmen (vgl. Kosten- und Finanzierungsplan Nr. 1.2 „Erste Investitionen (Strategiephase)“ und Nr. 2.2 
„Investitionen und Maßnahmen (Umsetzungsphase)“). Die entsprechenden Informationen können Sie dann 
später ggf. aktualisiert für das Monitoring nutzen. 
Bitte nutzen Sie diese Struktur auch für die Darstellung der Maßnahmen im Rahmen der Strategieprüfung. 
Maßnahmen, die zwar in Ihren Strategien enthalten sind, jedoch nicht aus Mitteln der MPSC gefördert werden 
sollen, brauchen nicht so dargestellt werden. 
Wir bitten Sie auch darum, allgemeine Generalisierungen zu vermeiden. Bitte machen Sie Ihre Angaben so 
konkret, detailliert und aussagekräftig wie möglich. Dann sind Ihre Ausführungen auch ohne Kenntnis des 
spezifischen Kontexts Ihres Modellprojekts nachvollziehbar und Sie reduzieren Nachfragen. So können Sie 
eventuelle Verzögerungen und Nachforderungen vermeiden und auch einer möglichen Ablehnung der 
Maßnahme vorbeugen. Vielen Dank! 
Bitte beachten Sie, dass eine Verlinkung bzw. Verweise zu externen Quellen nicht gestattet sind.

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 2 
Angaben zum Modellprojekt Smart City  
Name de s Modellprojekts Smart City : un:box cologne – Deine Stadt – Deine Ideen 
Maßnahmentitel : Maßnahme  1: Kommunikation  
Gesamtkosten der Maßnahme : 875.000,00 Euro (Umsetzungsphase B) zzgl. evtl. zu übertragender 
Restmittel aus der Strategiephase A 
 
In welcher Projektphase wird die Maßnahme durchgeführt?  
☐ in der Strategiephase. 
☐ in der Umsetzungsphase. 
☒ in der Strategiephase begonnen und in der Umsetzun gsphase fortgeführt. 
 
Handelt es sich bei dieser Maßnahme um eine neu konzipierte Maßnahme?  
☐ Ja, die Maßnahme wurde gegenüber der Antragsstellu ng verändert. 
☒ Nein, die Maßnahme wird seit der Antragsstellung u nverändert verfolgt. 
Wenn ja: 
Wurde bereits früher ein Änderungsantrag bei der Kre ditanstalt für Wiederaufbau für diese Maßnahme 
eingereicht 
☐ Ja. 
☐ Nein. 
 
Welchen Bearbeitungsstand hat diese Maßnahme?  
☐ Ideenskizze, Planungen noch nicht gestartet. 
☐ in Planung. 
☐ in Pilotierung. 
☒ in Umsetzung. 
☐ abgeschlossen. 
☐ wird nicht länger verfolgt.

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 3 
 
1.  Bitte präzisieren Sie die Maßnahme im Detail . 
• Bitte beschreiben Sie die Maßnahme möglichst aussagekräftig.  
(„Was genau soll getan werden?“) 
Mit  der  Maß nahme  „Kommunikation “ sollen  kommunale  Services und Infrastrukturen ge schaffen  
werden, um Kommunikation und Teilhabe, sowohl für das Gesamtprojekt als auch für den Prozess 
selbst und die einzelnen Prozessphasen von un:box cologne, zu ermöglichen. Im Rahmen der 
Erstellung eines Gesamtkonzeptes für die Vermarktung des Förderprojektes un:box cologne und 
seiner Inhalte soll insbesondere auch ein Konzept für die Online-Vermarktung entstehen.  
 
Zur Sicherstellung eines einheitlichen aktivierenden Narrativs wurde zum Ende der Strategiephase 
eine Marketingfirma extern beauftragt. Diese wird im Zusammenspiel mit der Stabsstelle 
Digitalisierung und den weiteren beteiligten Fachdienststellen ein entsprechendes Gesamtkonzept 
erarbeiten und umsetzen. 
 
Erstes Ziel der Kommunikationsstrategie ist es, in 2023 zur Beteiligung im Projekt un:box cologne zu 
aktivieren (Call to Action). Hier soll die Kölner Stadtgesellschaft auf unterschiedlichen 
Kommunikationskanälen vom Projekt un:box cologne erfahren und für eine aktive Ideeneinbringung 
motiviert werden. Zugleich soll der Öffentlichkeit vermittelt werden, wie un:box cologne als Teil der 
Kölner Digitalstrategie zur Weiterentwicklung Kölns als intelligent vernetzte Stadt beiträgt. Dazu 
werden entsprechende Kommunikationsleistungen entwickelt.  
Zweites Ziel ist die Unterstützung bei der Akquise und Begleitung der Teilnehmer*innen im 
gesamten Prozess und innerhalb der einzelnen Prozessphasen, sowie die weitere kontinuierliche 
Promotion und Begleitung des Projektes. Hierzu sollen im weiteren Verlauf über die Auswahl 
(Prämierung) der eingereichten Projektideen informiert, die laufende Umsetzung begleitet und 
(Zwischen-)Ergebnisse präsentiert werden. 
Drittes Ziel ist die bundesweite Wahrnehmung von un:box cologne beim BBSR, dem BMWSB, der KTS 
und der KfW (als Fördermittelgeber), der Metropolregion Rheinland, dem Land NRW, sowie der 
regionalen und bundesweiten Presse. Neben der bundesweiten Kommunikation gilt es auch, die 
Europäischen Netzwerke (hier insbesondere EUROCITIES und die darin verorteten Fachgruppen) zu 
informieren und in den Prozess un:box cologne einzubeziehen. 
• Welchen konkreten Nutzen versprechen Sie sich von dieser Maßnahme?  
(„Was genau soll erreicht werden? Welches Problem soll gelöst werden?“) 
Zentrales  Prozessziel  von  un:box  cologne  ist  es,  Teilhabe  zu  ermöglichen  und  die  digitalen  
Kompetenzen, aber auch die Akzeptanz digitaler Lösungen in der Stadtgesellschaft zu stärken. Zu 
diesem Zweck wird der un:box cologne Prozess von einer durchgängigen Kommunikation begleitet.  
  
Daher wurde für das erste Umsetzungsjahr die Maßnahme 1 „Kommunikation“ im Rahmen der 
kommunalen Services und Infrastrukturen definiert. Die Kommunikation hat dabei zwei 
Schwerpunkte: Informieren und Aktivieren. 
 
Bei den Zielgruppen der Ansprache wird unterschieden zwischen den Dialog-Zielgruppen, die im

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 4 
Rahmen  der  un:box  cologne  Prozesszyklen  angesprochen  werden  und  den  Kommunikations -
Zielgruppen, die im gesamten Projekt un:box cologne adressiert werden. 
Die Kommunikations-Zielgruppen sind viel weiter gefasst. Die Ansprache erfolgt differenziert und 
adressatengerecht nach Generationen und Besonderheiten.  
• Warum haben Sie sich für diese Maßnahme entschieden? Warum ist diese Maßnahme für Ihr 
Modellprojekt prioritär? 
Durch  die  enge  Verflechtung  mit  vorhandenen  Kommunikationss trukturen  sind  sowohl  
Synergieeffekte als auch eine schnelle und zielgerichtete Ansprache möglich.  
Oberste Priorität hat hierbei die Bekanntmachung des Gesamtprojektes und die aktivierende 
Werbung zur Beteiligung bei der Ideeneinreichung. Dabei ermöglicht die enge Zusammenarbeit mit 
dem Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Köln neben dem Aufbau eines eigenen Markenportals 
(www.unbox.koeln) zur Erhöhung des Wiedererkennungswertes, insbesondere für die im Rahmen 
des Prozesses eingereichten Projektideen, bereits jetzt die Nutzung des vorhandenen 
Beteiligungsportals „Meinung für Köln“. So können stetige Austauschangebote auf der digitalen 
Beteiligungsplattform bereitgestellt und permanent betreut werden. Weiterhin dienen für die 
Durchführung von Beteiligungsformaten der vom Büro für Öffentlichkeitsarbeit erstellte Leitfaden 
für Öffentlichkeitsbeteiligung und ein zugehöriger Methodenkoffer als Grundlage. Zusätzlich können 
die vorhandenen Schulungsangebote genutzt und dadurch gleichzeitig die Einhaltung der 
städtischen Vorgaben gewährleistet werden.  
  
• Bitte beschreiben Sie den räumlichen Bezug der Maßnahme und wo diese verortet ist 
(Raum/Teilraum/Quartier/Ort Ihres Modellprojekts). 
Die Maßnahme Kommunikation bezieht sich auf das gesamte Stadtgebiet und wird sowohl analog als 
auch digital durchgeführt. Die Ansprache erfolgt zentral ebenso wie dezentral. Hierfür werden die  
entsprechenden Räume (Innovationslabor, Pop Up Labor, Meinungsmobil, siehe Maßnahme 
„Räume“) zur Verfügung gestellt. 
Die Vernetzung mit beziehungsweise das Aufgreifen von bestehenden Ressourcen für digitalisierte 
Verfahren und städtische Verwaltungsangebote zur Kommunikation von Aktivitäten, Fortschritten 
und Meilensteinen soll die Nutzung zielgruppenspezifischer, variantenreicher und niedrigschwelliger 
Kanäle zur Ansprache der Stadtbevölkerung, zur Kontaktaufnahme zu Fach-Communities und für die 
Vermittlung an spezifische Fachverwaltungen für den un:box cologne Prozess gewährleisten.  
Hierfür wurde insbesondere die VHS Köln als Kooperationspartnerin gewonnen. Die Einbindung 
weiterer Fachdienststellen ist essenziell und soll fortlaufend erfolgen.  
Perspektivisch sollen sogenannte “un:box cologne Scouts” in den Stadtbezirken dabei unterstützen, 
das Projekt in der gesamten Stadt sichtbar und präsent zu machen. Ein entsprechender Pool wird 
eingerichtet, aufgebaut und entsprechend geschult. 
• Warum haben Sie diesen Raum für Ihre Maßnahme ausgewählt?

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 5 
Die Stadtgesellschaft soll auf vielfältige Art und Weise auf so vielen Kanälen und Ebenen wie möglich 
angesprochen werden, um eine möglichst breite Öffen tlichkeit zur aktiven Mitgestaltung des 
Prozesses zu gewinnen. 
 
 
5.  Bitte erläutern Sie das Ziel der Maßnahme /den stadtentwicklungspolitischen Bezug : 
• Wie fügt sich die Maßnahme in Ihre Smart-City-Strategie und weitere Stadt-/Raumentwicklungs-
konzepte ein? 
Die Maßnahme „Kommunikation “ zahlt insbesondere auf die Stadtstrategie „ Kölner Perspektiven 
2030+“ und ihre entsprechenden Handlungsempfehlunge n ein. Ferner fügt sie sich in das 
Gesamtkonzept zur Beteiligung der Öffentlichkeit be i der Stadt Köln ein.  
Sie entfaltet ihre räumliche Wirkung insbesondere durch die zielgruppengerechte Ansprache vor Ort 
in den einzelnen Stadtvierteln. Hierfür können die vorhandenen Strukturen der VHS Köln als 
Kooperationspartnerin im un:box cologne Projekt gen utzt werden und sowohl auf deren 
Räumlichkeiten als auch auf deren Konzepte zur Ansp rache der Stadtgesellschaft zurückgegriffen 
werden. 
• Welche konkreten stadtentwicklungspolitischen Ziele sollen mit dieser Maßnahme erreicht werden? 
Die Maßnahme zahlt insbesondere auf die folgenden Leitsätze der Stadtstrategie Kölner Perspektiven 
2030+ ein: 
- Leitsatz 1: „Köln sorgt für kompakte und lebenswert e Quartiere“ – Ziel 1.3: „Köln sichert und 
entwickelt seine Veedel zu Zentren des gemeinschaftlichen Lebens“ 
- Leitsatz 3: „Köln sorgt für Bildung, Chancengerechtigkeit und Teilhabe“ – Ziel 3.1: „Köln fördert die 
Vielfalt in den Stadtteilen“ 
- Leitsatz 3: „Köln sorgt für Bildung, Chancengerechtigkeit und Teilhabe“ – Ziel 3.6: „Köln unterstützt 
das bürgerschaftliche Engagement und setzt auf breite Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger 
in der Stadtentwicklung“ 
• Wie trägt die Maßnahme konkret zu dieser Zielerreichung bei? 
- Die Maßnahme ermöglicht unterschiedlichen Zielgruppen bottom -up Teilhabe und schafft 
kreative Formate und Lösungen. 
- Die Maßnahme fördert den Kontakt zu Multiplikator*innen und Projektumsetzer*innen, sowie 
zur breiteren Fachöffentlichkeit. 
- Die Maßnahme ermöglicht ein agiles kooperatives Projektmanagement und digitale 
Projektentwicklung.

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 6 
• Welche Beiträge zur Zielerreichung in anderen Sektoren bringt die Maßnahme und wie wird 
sichergestellt, dass sie an anderer Stelle keine negativen Auswirkungen hat? 
Die Maßnahme „Kommunikation “ hat einen gesamtstädtischen  Bezug . Über kreative  Formate soll  die 
Adressierung der gesamten Stadtgesellschaft und insbesondere der potentiellen Nutzer*innen, auch 
in weiteren Handlungsfeldern der digitalen Stadt, sichergestellt werden. Hierbei werden stets Bezüge 
zur Kölner Digitalstrategie und zum derzeit in der Entwicklung befindlichen Masterplan Digitalisierung 
hergestellt. 
Der in der Strategiephase A entwickelte „Dialogbaukasten“ als  Methoden- und Maßnahmenkatalog 
für die Umsetzungsphase B soll insbesondere durch Skalierbarkeit ohne großen Folgeaufwand eine 
schnelle und zielgruppenspezifische Ansprache je Prozessphase ermöglichen. 
Vor allem der Dialog und die Beteiligung in den einzelnen Prozessphasen erfordern eine 
abgestimmte Vorgehensweise und ein gut strukturiertes, auf die einzelnen Phasen und Zielgruppen 
abgestelltes Konzept. Der erstellte Dialogbaukasten wird sukzessive weitentwickelt und um 
entsprechende Methoden und Formate ergänzt. 
• Wie genau soll dieser Zielbeitrag gemessen werden? Welche Schlüsselindikatoren gibt es? 
Zusätzlich zu den stadtinternen Kooperationen werden die bisherigen (inter -)nationalen Netzwerke zu 
einem übergreifenden europäischen Städtenetzwerk ausgebaut, mit dem Ziel Ideen und Erfahrungen 
auszutauschen und zu teilen, sich gegenseitig zu beraten und den Transfer von Wissen und Gelerntem 
sicherzustellen. 
Als Basis hierfür soll eine durchgeführte Recherche zu Best-Practice Beispielen dienen. Ferner 
werden die Ergebnisse der kontinuierlichen Evaluation der einzelnen Phasen, sowie der Übergang 
zwischen den einzelnen Phasen und des un:box cologne Prozesses insgesamt genutzt. 
 
• Woran machen Sie den Erfolg der Maßnahme konkret fest?  
(Ab wann wäre die Maßnahme für Sie ein messbarer Erfolg?) 
Die Maßnahme ist dann  erfolgreich , wenn für den Prozess un:box cologne wirksame und sk alierbare 
kommunale Services und Infrastrukturen erstellt wur den, die es ermöglichen, den Prozess und die 
darin entwickelten Projekte und integrierten Maßnahmen durch Dialog und Kommunikation bekannt 
zu machen und zu unterstützen. Am Ende soll zudem e in umfassendes (inter-)natioles Netzwerk 
entstehen, aus dem alle Beteiligten schöpfen können . Dort sollen Wissen und Erfahrungen geteilt, 
sowie gemeinsam Lösungen erarbeitet werden.  
• Welche konkreten Raumwirkungen erwarten Sie von dieser Maßnahme? 
Der Bekanntheitsgrad von un:box cologne soll sich bis in alle Stadtviertel erstrecken und insbe sondere 
dort seine Wirkung entfalten, wo in der Vergangenhei t erfahrungsgemäß bisher kaum Innovations-, 
Beteiligungs- und Entwicklungspotential abgeschöpft  werden konnte. Dies wird erreicht durch 
konkrete Angebote zur Ansprache vor Ort. Hier ergeb en sich Vernetzungsmöglichkeiten und es

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 7 
können Netzwerke, sowohl im Stadtgebiet über die Gr enzen der Stadtviertel hinaus als auch zu 
Partner*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung, entstehen. 
• Wie geht die Maßnahme mit Auswirkungen der Digitalisierung/technischer Lösungen auf 
stadtentwicklungspolitische Ziele um? 
Die Maßnahme „Kommunikation“ soll die Auswirkungen der Digitalisierung aufgreifen und durch 
themenspezifische, transparente und aktive Ansprache die Akzeptanz für Digitalisierung innerhalb der 
Stadtgesellschaft erhöhen, sowie die digitale Kompetenz der Beteiligten im Prozess fördern.  
 
 
5.  Bitte schildern Sie technische und lizenzrechtliche Aspekte  der Maßnahme: 
• Bitte nennen Sie die Technologien und Methoden, die Sie vorsehen, und beschreiben Sie, wie diese 
eingesetzt und betrieben werden sollen. 
Informationen zum Gesamtprojekt sollen der breiten Öffentlichkeit über eine Landingpage zugänglich 
gemacht werden. Über die Verknüpfung zu „Meinung fü r Köln“ sollen Austausch und Teilhabe 
ermöglicht werden, ebenso wie die aktive Einbringun g von Projektideen. Die Landingpage hat dabei 
einen rein informativen Charakter und bedingt dadurch einen geringen Pflegeaufwand. Die Betreuung 
der Projektideen kann über die bestehenden Struktur en (rund um die Uhr-Betreuung der Plattform 
„Meinung für Köln“) sichergestellt werden.  
• Soweit Software zum Einsatz kommt oder beauftragt werden soll: Wie garantieren Sie die Umsetzung 
der Open-Source-Auflage? Unter welcher Lizenz läuft welche Software? 
entfällt  
• Wie übertragen Sie technische Neuerungen in den stadtentwicklungspolitischen Kontext? Welche Rolle 
spielen dabei die Integration alter und neuer Systeme, neuer Systeme untereinander und Formen der 
Sektor-Kopplung? 
Durch die Nutzung  der vorhandenen Plattform „Meinung für Köln“  ist die themenübergreifende 
Übertragbarkeit im gesamtstädtischen Kontext gegeben. 
4. Bitte erklären Sie die Modellhaftigkeit, Übertragbarkeit und Skalierbarkeit  der Maßnahme: 
• Bitte beschreiben Sie, warum diese Maßnahme modellhaft ist. Wie geht dieser Ansatz über bestehende 
Lösungen hinaus? Wie profitiert die Gesamtheit deutscher Kommunen von der Umsetzung dieser 
Maßnahme?

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 8 
Das in der Umsetzungsphase zu erstellende und ständ ig fortzuentwickelnde Gesamtkonzept zur 
Ansprache der Stadtgesellschaft lässt sich als Basi s auf alle Kommunen übertragen. Der 
Dialogbaukasten als „Werkzeugkasten“ mit Beteiligungsbausteinen gewährleistet die Möglichkeit der 
Auswahl spezifischer Ansprache- und Beteiligungsfor mate. Diese lassen sich ebenso variabel wie 
zielgruppengerecht auf alle Kommunen übertragen. Das Konzept wird dabei so erarbeitet, dass es im 
Ansatz nicht nur speziell auf Köln zugeschnitten is t, sondern auch Bausteine enthält, die auf 
Kommunen mit anderen stadtentwicklungspolitischen V oraussetzungen anwendbar sind.  
Der Dialogbaukasten beschreibt dabei Zielgruppen, d ie in allen Kommunen zu finden sind und lässt 
dabei die zielgruppen- und themenspezifische Ansprache zu.  
• Wie stellen Sie sicher, dass die Maßnahme von anderen Kommunen in der Umsetzung einfach 
adaptiert und selbst angewendet werden kann? 
Das Gesamtkonzept zur Beteiligung und der Dialogbau kasten werden bei den Netzwerk - und 
Austauschformaten den MPSC-Kommunen und auf Wunsch a uch weiteren Kommunen zur 
Nachnutzung zur Verfügung gestellt. Der Dialogbauka sten wird stetig ergänzt und um neue Formate 
und Methoden erweitert. Erfahrungswerte aus der vor angegangenen Nutzung fließen dabei 
kontinuierlich ein. Der regelmäßige Austausch mit d en anderen Kommunen trägt dazu bei, das 
Konzept fortzuentwickeln und dabei Aspekte, zugeschnitten auf die jeweils speziellen Bedürfnisse der 
einzelnen Kommunen, einzuarbeiten. So kann der Dialogbaukasten im Verlauf der Umsetzungsphase 
zu einem modularen Werkzeugkasten werden, auf den an dere Kommunen bei ihren Planungen zur 
Information und zur Ermöglichung der Teilhabe für ihre Bürger*innen zugreifen können, um passende 
Formate für sich zu adaptieren. 
• Mit welchen anderen Modellprojekten Smart Cities-Kommunen arbeiten Sie gemeinsam an der 
Entwicklung und ggf. auch Weiterentwicklung dieses Maßnahmentyps? 
Der Dialogbaukasten wurde der Stadt Freiburg bereit s zur Verfügung gestellt. Hierüber wird ein 
regelmäßiger Austausch stattfinden. Im Verlauf der Umsetzungsphase soll er auch weiteren 
Kommunen zur Verfügung gestellt und gemeinschaftlich weiter entwickelt werden. 
• Bitte skizzieren Sie Ihre Überlegungen zur Übertragung der Maßnahme. Gehen Sie hierbei auch auf den 
Aspekt der Skalierbarkeit ein. 
Die Nutzung der vorhandenen Strukturen und  Systeme ermöglicht eine Übertragung der Maßnahme 
ohne großen Mehraufwand. Der Gewinn durch das Erreichen neuer / weiterer Zielgruppen steht dabei 
in einem angemessenen Verhältnis zu den anfallenden  Kosten. Dabei kann eine stufenweise 
Ausweitung der Maßnahme „Kommunikation“ helfen, den  Aufwand bei hohem Nutzen gering zu 
halten. Die Generierung von Ideen aus der Stadtgesellschaft als Basis für den un:box cologne Prozess 
ist ein Ansatz, der sich auf jede Kommune übertragen lässt. Der Gewinn durch gemeinsam erarbeitete, 
passgenaue und von den Nutzenden akzeptierte Lösung en ist dabei enorm hoch und führt zu

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 9 
Synergieeffekten, vor allem in den Nachbarschaften und Stadtvierteln, die langfristig das Stadtbild 
verändern und ein hohes Einsparpotential bieten können. 
 
 
5. Bitte stellen Sie Finanzierung und Kosten  der Maßnahme dar: 
• Bitte legen Sie dar, warum die Maßnahme weder eine regelmäßige, freiwillige Aufgabe noch eine 
Pflichtaufgabe Ihrer kommunalen Gebietskörperschaft darstellt. 
Die Maßnahme ist keine regelmäßige, freiwillige Aufgabe, weil … 
es sich hierbei um die regelmäßige Information und Ansprache der Stadtgesellschaft handelt.  
Die Maßnahme ist keine Pflichtaufgabe, weil … 
die Stadt Köln bei der Wahl ihrer Werkzeuge und Formate zur öffentlichen Ansprache und zur Teilhabe 
einen gewissen Ermessensspielraum hat. 
• Welche konkreten Kostenarten fallen für diese Maßnahme an? 
In den Bereich Kommunikation  fallen Sachkosten zur Entwicklung und zum Ausbau de r lokalen 
Akteurspartnerschaften, ebenso wie Kosten für Netzwerk-Aktivitäten und Wissenstransfer, Reise- und 
Beratungskosten, sowie die genannten und eingeplanten Kosten für die Maßnahme „Kommunikation“ 
selbst an. 
• Stellen Sie den investiven Charakter Ihrer Maßnahme dar, das heißt wie erzeugt die Maßnahme einen 
bleibenden Wert? 
Die Maßnahme „Kommunikation“ erzeugt mittels Aktivierung der Stadtgesellschaft einen bleibenden 
Wert, in dem sie eine nachhaltig positive Wahrnehmung verbindlichen städtischen Handelns erzeugt. 
Das erstellte Kommunikationskonzept kann für alle B ereiche der co-kreativen Projektentwicklung 
angewandt und so nachhaltig genutzt werden. 
• Wenn es sich um eine Änderung einer Ihrer Maßnahmen handelt oder um eine neue Maßnahme: Bitte 
legen Sie dar, wie sich die Mittelverwendung in anderen Maßnahmen auswirkt. (Fallen hierfür zum 
Beispiel andere Maßnahmen weg oder werden reduziert? Wenn ja, welche und in welchem inhaltlichen 
Umfang?) 
entfällt

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 10  
• Welche Kosten erwarten Sie – nach Auslaufen der Förderung – für Betrieb, Wartung, Pflege und 
Weiterentwicklung der Maßnahme? 
Nach Erstellung des Gesamtkonzeptes zur Ansprache w erden sich die Kosten im überschaubaren 
Bereich auf die Durchführung von Formaten, auf Kommunikationswerkzeuge, die laufende Betreuung 
der bestehenden Plattform, sowie weitere Kommunikationsmaßnahmen beschränken.  
• Wie planen Sie diese Kosten – nach Auslaufen der Förderung – weiter zu finanzieren? Beziehungsweise 
welche Ansätze verfolgen Sie zur langfristigen Sicherung und Weiterentwicklung/des Betriebs der 
Maßnahme jenseits des Förderzeitraums? (Bitte gehen Sie auf operative Kosten, Finanzierung, 
Betreibermodell, soziale Akzeptanz etc. näher ein.) 
Die Kosten können in bestehende operative Modelle i ntegriert und durch Synergieeffekte gering 
gehalten werden. 
 
 
• Übermitteln  Sie uns bitte einen aktuellen Kosten - und Finanzierungs plan , der die neue/geänderte 
Maßnahme sowie Änderungen, die sich in anderen Maßnahmen durch die Umsetzung der Maßnahme 
aus diesem Antrag ergeben, darstellt (bspw. Reduzierte Mittel, Wegfall von Maßnahmen). Sollten Sie 
parallel mehrere Anträge (bspw. Für all Ihre Maßnahmen zur Strategieprüfung) einreichen, stellen Sie 
Änderungen bitte gesammelt dar. Ihr Kostenplan muss einen Vergleich mit bereits eingereichten 
Plänen ermöglichen.

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Stand: 27.07.2022  Seite 1 
Modellprojekte Smart Cities:  
Maßnahmen-Steckbrief 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), die Koordinierungs- und 
Transferstelle Modellprojekte Smart Cities (KTS) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) empfehlen 
dringend Maßnahmen, die im Rahmen der Förderung Modellprojekte Smart Cities (MPSC) gefördert werden 
sollen, entsprechend dieser Struktur zu konzipieren und darzustellen. Damit ermöglichen Sie uns, eine 
einheitlich strukturierte Informationsgrundlage für die Prüfung der Förderfähigkeit von Maßnahmen zu erhalten 
und die Prüfung effizienter zu gestalten. Dies sollte auch dazu beitragen, dass Sie eine schnellere Rückmeldung 
über die Förderfähigkeit neuer oder geänderter Maßnahmen erhalten. 
Bitte nutzen Sie diese Struktur für die Darstellung Ihrer Vorhaben bei jeglichen Anfragen zur Förderfähigkeit von 
Maßnahmen (vgl. Kosten- und Finanzierungsplan Nr. 1.2 „Erste Investitionen (Strategiephase)“ und Nr. 2.2 
„Investitionen und Maßnahmen (Umsetzungsphase)“). Die entsprechenden Informationen können Sie dann 
später ggf. aktualisiert für das Monitoring nutzen. 
Bitte nutzen Sie diese Struktur auch für die Darstellung der Maßnahmen im Rahmen der Strategieprüfung. 
Maßnahmen, die zwar in Ihren Strategien enthalten sind, jedoch nicht aus Mitteln der MPSC gefördert werden 
sollen, brauchen nicht so dargestellt werden. 
Wir bitten Sie auch darum, allgemeine Generalisierungen zu vermeiden. Bitte machen Sie Ihre Angaben so 
konkret, detailliert und aussagekräftig wie möglich. Dann sind Ihre Ausführungen auch ohne Kenntnis des 
spezifischen Kontexts Ihres Modellprojekts nachvollziehbar und Sie reduzieren Nachfragen. So können Sie 
eventuelle Verzögerungen und Nachforderungen vermeiden und auch einer möglichen Ablehnung der 
Maßnahme vorbeugen. Vielen Dank! 
Bitte beachten Sie, dass eine Verlinkung bzw. Verweise zu externen Quellen nicht gestattet sind.

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 2 
Angaben zum Modellprojekt Smart City  
Name de s Modellprojekts Smart City : un:box:cologne - Deine Stadt – Deine Ideen  
Maßnahmentitel : Maßnahme 2: Räume 
Gesamtkosten der Maßnahme : 685.000 Euro (Umsetzungsphase B) zzgl. evtl. zu übe rtragender 
Restmittel aus der Strategiephase A 
 
In welcher Projektphase wird die Maßnahme durchgeführt?  
☐ in der Strategiephase. 
☐ in der Umsetzungsphase. 
☒ in der Strategiephase begonnen und in der Umsetzun gsphase fortgeführt. 
 
Handelt es sich bei dieser Maßnahme um eine neu konzipierte Maßnahme?  
☐ Ja, die Maßnahme wurde gegenüber der Antragsstellu ng verändert. 
☒ Nein, die Maßnahme wird seit der Antragsstellung u nverändert verfolgt. 
Wenn ja: 
Wurde bereits früher ein Änderungsantrag bei der Kre ditanstalt für Wiederaufbau für diese Maßnahme 
eingereicht 
☐ Ja. 
☐ Nein. 
 
Welchen Bearbeitungsstand hat diese Maßnahme?  
☐ Ideenskizze, Planungen noch nicht gestartet. 
☐ in Planung. 
☐ in Pilotierung. 
☒ in Umsetzung. 
☐ abgeschlossen. 
☐ wird nicht länger verfolgt.

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 3 
 
1.  Bitte präzisieren Sie die Maßnahme im Detail . 
• Bitte beschreiben Sie die Maßnahme möglichst aussagekräftig.  
(„Was genau soll getan werden?“) 
Mit der „Maßnahme 2 – Räume “ sollen räumliche Möglichkeiten zur Teilhabe und Kommunikation 
für das Modellprojekt un:box cologne und den un:box cologne Prozess geschaffen werden.  
Als Ausgangsbasis dient ein physischer, offener, für kreative Prozesse ausgestatteter Raum an einem 
publikumsintensiven Ort.  
Weiterhin wird unterschieden zwischen stationären, dezentralen, mobilen und virtuellen Räumen:  
 Der stationäre Raum: ein stationäres Innovationslabor  dient dabei als zentraler Anlaufpunkt 
für Interessierte und als Ort zum Dialog. 
 Der dezentrale Raum: ein Pop Up Labo r dient der dezentralen Ansprache für einen 
temporären aber längeren Zeitraum. 
 Der mobile Raum: das Meinungsmobil  dient der dezentralen Ansprache für einzelne Tage 
und ist sehr schnell und flexibel einsetzbar. 
 Der virtuelle  Raum: für den virtuellen  Raum  bietet sich die Plattform “Meinung für Köln” an. 
Die Bereitstellung im Bereich der virtuellen Räume wird aktuell in enger Anknüpfung zu 
weiteren bestehenden Anwendungen wie der Innovationsplattform, Big Blue Button und 
Conceptboard geplant. 
Der Tätigkeitsschwerpunkt im ersten Jahr liegt im Zusammenführen der vorhandenen Konzepte für 
analoge und digitale Räume zu einem Gesamtnutzungskonzept. Hierbei soll un:box cologne zwar 
explizit Berücksichtigung finden, es sollen jedoch bewusst keine eigenen un:box cologne Lösungen 
geschaffen, sondern Konzepte erstellt werden, die für die gesamte Stadtverwaltung nutzbar sind.  
Grundsätzlich soll die Bereitstellung von Räumen zum Sammeln, Konkretisieren und Qualifizieren von 
Ideen an bestehende Strukturen angegliedert werden.  So bilden die Räume der VHS, die 
Stadtteilzentren und andere bereits etablierte und genutzte zentrale Anlaufstellen in der Stadt gute 
Anknüpfungspunkte, um Infrastrukturen für un:box cologne zu schaffen. 
Als digitaler Raum sollte während der gesamten Proj ektlaufzeit eine öffentlich zugängliche Plattform 
betreut werden, die zum regelmäßigen Austausch, aber auch zur Information über die Projekte sowie 
Beteiligungsformate genutzt werden kann. Hier biete t sich die Plattform “Meinung für Köln” an. Die 
Bereitstellung im Bereich der virtuellen Räume wird  aktuell in enger Anknüpfung zu weiteren 
bestehenden Anwendungen wie der Innovationsplattfor m, Big Blue Button und Conceptboard 
geplant. 
Für den un:box cologne Prozess wurden förderfähige Anwendungsfälle identifiziert. Zu diesen zählen 
kleine und größere Workshops, Projektarbeit Teamarbe it, Besprechungen, Veranstaltungen,

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 4 
Ausstellungen, Schulungen, Ansprechpartner*innen, Ruhezonen, Gemeinschaftsbereich, Küche, agiles 
Arbeiten und Service Design. Diese sollen in statio nären Räumen stattfinden. Sie bilden somit die 
Grundlage für die Anforderungen an Einrichtung und Ausgestaltung der stationären Räume und 
fließen in die Planungen mit ein. Basierend auf diesen Anwendungsfällen wurden die Bedarfe für einen 
stationären Ort definiert und in ein Konzept übertragen. Die Suche nach einem geeigneten Raum, um 
das Konzept umzusetzen und einen gemeinsamen Ort zu r Innovationsentwicklung anzubieten, war 
zwischenzeitlich erfolgreich. Die weiteren Planunge n zur Herrichtung und Einrichtung der 
Räumlichkeiten laufen aktuell. 
Im Bereich der dezentralen Räume wurde die Entwickl ung eines Prototyps für ein Pop-Up-Labor 
fokussiert. Hierfür wurde in der Strategiephase A, in Kooperation mit Studierenden der Köln 
International School of Design, ein Pop Up Labor bestehend aus flexibler Möblierung konzipiert. Dieses 
wurde in einem angemieteten Container prototypisch getestet und anschließend in öffentlichen und 
internen Beteiligungsverfahren bereits eingesetzt. un:box cologne wird in der Umsetzungsphase B 
fester Kooperationspartner für die Nutzung des Pop Up Labors. Die Möblierung wird stetig anhand der 
Rückmeldungen aus der Sicht der Nutzenden weiter entwickelt.  
Für mobile Räume sollen zusätzlich Anwendungsfälle anhand der Beteiligungsstufen zur 
Öffentlichkeitsbeteiligung gebildet werden (Informa tion, Beratung, Anhörung, Mitgestaltung, 
Mitverantwortung). Zur niederschwelligen schnellen mobilen Ansprache wurde im Rahmen der 
Strategiephase A ein Meinungsmobil konzipiert, umge setzt und getestet. Dies besteht aus einem 
Anhänger für ein Fahrrad, der dank einer breiten Auswahl an Tools und Methoden mobil und vielfältig 
für alle Stufen der Beteiligung einsetzbar ist. Der  Anhänger kann recht einfach und unkompliziert an 
ein Fahrrad angehängt werden. Für die Umsetzungspha se B wird angedacht, ein weiteres 
Meinungsmobil zu konzipieren, zu erstellen und zur Nutzung bereit zu stellen. 
• Welchen konkreten Nutzen versprechen Sie sich von dieser Maßnahme?  
(„Was genau soll erreicht werden? Welches Problem soll gelöst werden?“) 
Über die „Maßnahme 2 – Räume“ sollen Orte ge schaffen werden, um kreativ gemeinsam mit der 
Stadtgesellschaft und Partner*innen nutzendenzentri erte Lösungen zu erarbeiten. Durch die 
Möglichkeit der gesamtstädtischen Nutzung wird die Akzeptanz für die geschaffenen Lösungen und 
die Kooperationsbereitschaft im Kontext von un:box cologne erhöht. 
• Warum haben Sie sich für diese Maßnahme entschieden? Warum ist diese Maßnahme für Ihr 
Modellprojekt prioritär? 
Die Stadt Köln hat bereits vor Projektbeginn von un:box cologne verstärkt nutzendenzentrierte 
Arbeitsweisen als Methode eingeführt, die sich bisl ang bewährt haben. Mit der Entwicklung des 
ZukunftsLabors Köln wurde ein erster Prototyp für e ine Begegnungsstätte mit Kolleg*innen, sowie 
Bürger*innen und Unternehmen erstellt und getestet.  Da dies langfristig, insbesondere im Hinblick

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 5 
auf un:box cologne, nicht alle Anforderungen abgedeckt, sollen nunmehr weitere stationäre, virtuelle  
und mobile Räume erstellt werden.  
• Bitte beschreiben Sie den räumlichen Bezug der Maßnahme und wo diese verortet ist 
(Raum/Teilraum/Quartier/Ort Ihres Modellprojekts). 
Das s tationäre Labor  wird voraussichtlich im Stadtteil Köln -Ehrenfeld entstehen. Das dezentrale sowie 
das mobile Labor sind universell im ganzen Kölner Stadtgebiet einsetzbar. 
• Warum haben Sie diesen Raum für Ihre Maßnahme ausgewählt? 
Der gesamtstädtische Raum, sowie die dezentralen Räume wurden ausgewählt, um alle  Möglichkeiten 
mit der Stadtgesellschaft in Kontakt zu treten ausz uschöpfen und diese vor Ort, gezielt und 
themengerecht anzusprechen.  
 
 
2. Bitte erläutern Sie das Ziel der Maßnahme /den stadtentwicklungspolitischen Bezug : 
• Wie fügt sich die Maßnahme in Ihre Smart-City-Strategie und weitere Stadt-/Raumentwicklungs-
konzepte ein? 
Die „Maßnahme 2 – Räume“ zahlt mit ihrem Raumkonzept insbesondere auf die Stadtstrategie „Kölner 
Perspektiven 2030+“ und auf den „Leitfaden für Öffentlichkeitsbeteiligung“ der Stadt Köln ein. 
• Welche konkreten stadtentwicklungspolitischen Ziele sollen mit dieser Maßnahme erreicht werden? 
Leitsatz 1 Ziel 1.3. Köln sichert und entwickelt seine Veedel  zu Zentren des gemeinschaftlichen 
Lebens. 
Leitsatz 2 Ziel 2.4: Köln entwickelt Räume und Strukturen für die Kultur- und Kreativwirtschaft. 
Leitsatz 3 komplett: Köln sorgt für Bildung, Chancengerechtigkeit und Teilhabe.  
Leitsatz 4 Ziel 4.4: Köln stärkt seine Rolle als Vorreiter in der Digitalisierung. 
• Wie trägt die Maßnahme konkret zu dieser Zielerreichung bei? 
Durch die Nutzung vorhandener Räume und Lee rstände  werden Orte neu belebt und zu Z entren des 
Austauschs und des Miteinanders. Die Konzeption neuer Räume bietet die Chance dort Formate und  
Strukturen für Vernetzung und Wissensvermittlung zu schaffen. Die mobilen Räume ermöglichen die 
gezielte Ansprache einzelner Zielgruppen vor Ort im  eigenen Lebensumfeld.  Die virtuellen Räume 
bieten der Stadt Köln die Chance ihre Rolle als Vor reiterin in der Digitalisierung über die dauerhafte  
Ausgestaltung digitaler Teilhabeformate weiter auszubauen.

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 6 
• Welche Beiträge zur Zielerreichung in anderen Sektoren bringt die Maßnahme und wie wird 
sichergestellt, dass sie an anderer Stelle keine negativen Auswirkungen hat? 
Durch die Nutzung vorhandener Räume in Kooperation mit den zuständigen Fachämtern werden 
bestehende Strukturen und Kompetenzen genutzt. Die räumliche Ansprache auf den oben genannten 
unterschiedlichen Ebenen bietet der gesamten Stadtg esellschaft Anlaufstellen und dort die 
Möglichkeit zur Teilhabe. 
• Wie genau soll dieser Zielbeitrag gemessen werden? Welche Schlüsselindikatoren gibt es? 
Der  Zielbeitrag kann gemessen werden durch: Anzahl der Angebote, Auslastung der Räume, 
Besucher*innenzahlen, Verweildauer, Anzahl der Seitenaufrufe. 
• Woran machen Sie den Erfolg der Maßnahme konkret fest?  
(Ab wann wäre die Maßnahme für Sie ein messbarer Erfolg?) 
Regelmäßige und konsequente Nutzung der r äumlichen Angebote.  un:box cologne als  fester 
Bestandteil in der Planung der Nutzung bereits vorh andener Räume. Die mobilen Räume und der 
virtuelle Raum sind in der Stadtgesellschaft bekannt und etabliert. 
• Welche konkreten Raumwirkungen erwarten Sie von dieser Maßnahme? 
Sichtbarkeit und Erlebbarkeit von un:box cologne al s Bestandteil der  innovativen Verwaltung Stadt 
Köln werden erhöht.  
• Wie geht die Maßnahme mit Auswirkungen der Digitalisierung/technischer Lösungen auf 
stadtentwicklungspolitische Ziele um? 
Die Maßnahme 3 Räume zahlt auf die vier Erfolgskriterien von un:box cologne ein:  
1. Die Akzeptanz für Digitalisierung innerhalb der Stadtgesellschaft erhöhen durch transparente 
Kommunikation. 
2. Die Digitalisierung in der Stadt Köln durch die Schaffung von Dateninfrastrukturen und digitalen 
Anwendungen ausbauen. 
3. Räume für die Umsetzung innovativer Ideen schaffen. 
4. Die digitale Kompetenz der Beteiligten und des Prozesses durch kontinuierliches Lernen fördern. 
Positive Auswirkungen auf Digitalisierung und stadtentwicklungspolitische Ziele sind ausdrücklich 
gewollt. 
 
 
3. Bitte schildern Sie technische und lizenzrechtliche Aspekte  der Maßnahme:

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 7 
• Bitte nennen Sie die Technologien und Methoden, die Sie vorsehen, und beschreiben Sie , wie diese 
eingesetzt und betrieben werden sollen. 
Bei der Konzeptentwicklung für die  Räume wurden te chnische und lizenzrechtliche Aspekte 
berücksichtigt. Für un:box cologne wird ein eigenes Design geschaffen, dass die Räume als zu  un:box 
cologne Räumen gehörend auszeichnet. Für die Bereit stellung im Bereich der virtuellen Räume 
werden die bestehenden und datenschutzkonformen Anwendungen wie die Innovationsplattform, Big 
Blue Button und Conceptboard eingeplant. 
• Soweit Software zum Einsatz kommt oder beauftragt werden soll: Wie garantieren Sie die Umsetzung 
der Open-Source-Auflage? Unter welcher Lizenz läuft welche Software? 
Die vorhandene Software läuft lizenzrechtlich bei der Stadt Köln . Für weitere Beauftragung von 
Software wird die Open-Source-Auflage berücksichtigt, sofern keine personenbezogene 
Datenverarbeitung entgegensteht. 
• Wie übertragen Sie technische Neuerungen in den stadtentwicklungspolitischen Kontext? Welche Rolle 
spielen dabei die Integration alter und neuer Systeme, neuer Systeme untereinander und Formen der 
Sektor-Kopplung? 
Durch die Einbettung in vorhandene städtische Struk turen kann die Integration alter und neuer 
Systeme gewährleistet werden. 
4. Bitte erklären Sie die Modellhaftigkeit, Übertragbarkeit und Skalierbarkeit  der Maßnahme: 
• Bitte beschreiben Sie, warum diese Maßnahme modellhaft ist. Wie geht dieser Ansatz über bestehende 
Lösungen hinaus? Wie profitiert die Gesamtheit deutscher Kommunen von der Umsetzung dieser 
Maßnahme? 
Die Erstellung des skalierbaren Gesamtkonzeptes zur  Nutzung des oben genannten Raumportfolios 
(mobil, stationär, dezentral, virtuell) ermöglicht die Nachnutzung durch weitere Kommunen und die 
Anpassung auf die jeweiligen Bedürfnisse. Das Konze pt soll so modular aufgebaut sein, dass auch 
einzelne Bausteine leicht adaptierbar sind und übernommen werden können. 
• Wie stellen Sie sicher, dass die Maßnahme von anderen Kommunen in der Umsetzung einfach 
adaptiert und selbst angewendet werden kann? 
Das modulare Ko nzept bietet die Möglichkeit  einzelne Bausteine bedarfsgerecht zu übernehmen und 
auf die eigenen Bedürfnisse und Zielgruppen anzupassen. 
• Mit welchen anderen Modellprojekten Smart Cities-Kommunen arbeiten Sie gemeinsam an der 
Entwicklung und ggf. auch Weiterentwicklung dieses Maßnahmentyps?

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 8 
Inspiration und Anregungen für das stationäre Innov ationslabor konnten in Ulm, Berlin und 
Kopenhagen gewonnen werden (Verschwörhaus in Ulm, C ityLAB Berlin und BloxHub Kopenhagen). 
Hier bietet sich durch die bestehende gute Kooperat ion mit Berlin eine gemeinschaftliche 
Weiterentwicklung dieser Maßnahme an.  
• Bitte skizzieren Sie Ihre Überlegungen zur Übertragung der Maßnahme. Gehen Sie hierbei auch auf den 
Aspekt der Skalierbarkeit ein. 
Die „Maßnahme 2 –Räume“ ist durch ihren stadträumlichen Charakter un d durch das darauf 
ausgelegte Gesamtkonzept zur Nutzung des genannten Raumportfolios auf alle urbanen und 
suburbanen Räume skalierbar und übertragbar. So kan n zum Beispiel das MeinungsMobil durch das 
Anhängen an ein (E-)Fahrrad in schwerer zugängliche n, weitläufigen ländlicheren Gegenden genutzt 
werden. Die Möblierung des Pop Up Labors ist durch den leichten und unkomplizierten Transport 
temporär optimal nutzbar zum Beispiel in leerstehen den Gebäuden in Innenstädten oder leicht 
besiedelten Gegenden. Das Innovationslabor als zentrales Labor bietet alle räumlichen Möglichkeiten 
für die Ansprache der Stadtgesellschaft und ist gen auso oder in angepasster Größe auch für kleinere 
Kommunen einsetzbar.   
 
 
5. Bitte stellen Sie Finanzierung und Kosten  der Maßnahme dar: 
• Bitte legen Sie dar, warum die Maßnahme weder eine regelmäßige, freiwillige Aufgabe noch eine 
Pflichtaufgabe Ihrer kommunalen Gebietskörperschaft darstellt. 
Die Maßnahme ist keine regelmäßige, freiwillige Aufgabe, weil … 
es sich hierbei um die Bereitstellung von Räumen für die Stadtgesellschaft handelt.  
Die Maßnahme ist keine Pflichtaufgabe, weil … 
die Stadt Köln bei der Anmietung von Räumen und der Bereitstel lung von Laboren einen 
Ermessensspielraum hat.  
• Welche konkreten Kostenarten fallen für diese Maßnahme an? 
Es fallen Kosten für die Anmietung , Herrichtung , Ausstattung und den laufenden Bet rieb  an. S owie 
zusätzlich Kosten für den Transport der dezentralen Angebote (Möblierung Pop Up Labor). Die Kosten 
fallen in die investive Maßnahme „Der physische Rau m: Die Box für un:box cologne“, sowie in die 
Bereiche Sachkosten zur Entwicklung und zum Ausbau der lokalen Akteurspartnerschaften und 
Beratungskosten.

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 9 
• Stellen Sie den investiven Charakter Ihrer Maßnahme dar, das heißt wie erzeugt die Maßnahme einen 
bleibenden Wert? 
Das zentrale Innovationslabor, das MeinungsMobil un d das Pop Up Labor haben einen investiven 
Charakter und durch ihren Bestand einen bleibenden Wert.  
• Wenn es sich um eine Änderung einer Ihrer Maßnahmen handelt oder um eine neue Maßnahme: Bitte 
legen Sie dar, wie sich die Mittelverwendung in anderen Maßnahmen auswirkt. (Fallen hierfür zum 
Beispiel andere Maßnahmen weg oder werden reduziert? Wenn ja, welche und in welchem inhaltlichen 
Umfang?) 
entfällt  
• Welche Kosten erwarten Sie – nach Auslaufen der Förderung – für Betrieb, Wartung, Pflege und 
Weiterentwicklung der Maßnahme? 
Es fallen Kosten für die Anmietung, Herrichtung, A usstattung  und den laufenden Betrieb, sowie 
zusätzlich Kosten für den Transport der dezentralen Angebote (Möblierung Pop Up Labor) an, die sich 
in einem angemessenen Rahmen halten, da – insbesondere das zentrale Innovationslabor – durch die 
gesamte Verwaltung mit der Stadtgesellschaft genutzt werden soll. 
• Wie planen Sie diese Kosten – nach Auslaufen der Förderung – weiter zu finanzieren? Beziehungsweise 
welche Ansätze verfolgen Sie zur langfristigen Sicherung und Weiterentwicklung/des Betriebs der 
Maßnahme jenseits des Förderzeitraums? (Bitte gehen Sie auf operative Kosten, Finanzierung, 
Betreibermodell, soziale Akzeptanz etc. näher ein.) 
Die Kosten können in bestehende operative Modelle i ntegriert und durch Synergieeffekte gering 
gehalten werden. 
 
 
• Übermitteln  Sie uns bitte einen aktuellen Kosten - und Finanzierungs plan , der die neue/geänderte 
Maßnahme sowie Änderungen, die sich in anderen Maßnahmen durch die Umsetzung der Maßnahme 
aus diesem Antrag ergeben, darstellt (bspw. reduzierte Mittel, Wegfall von Maßnahmen). Sollten Sie 
parallel mehrere Anträge (bspw. für all Ihre Maßnahmen zur Strategieprüfung) einreichen, stellen Sie 
Änderungen bitte gesammelt dar. Ihr Kostenplan muss einen Vergleich mit bereits eingereichten 
Plänen ermöglichen.

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 10

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief Stand: 27.07.2022  Seite 1 
Modellprojekte Smart Cities:  
Maßnahmen-Steckbrief 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), die Koordinierungs- und 
Transferstelle Modellprojekte Smart Cities (KTS) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) empfehlen 
dringend Maßnahmen, die im Rahmen der Förderung Modellprojekte Smart Cities (MPSC) gefördert werden 
sollen, entsprechend dieser Struktur zu konzipieren und darzustellen. Damit ermöglichen Sie uns, eine 
einheitlich strukturierte Informationsgrundlage für die Prüfung der Förderfähigkeit von Maßnahmen zu erhalten 
und die Prüfung effizienter zu gestalten. Dies sollte auch dazu beitragen, dass Sie eine schnellere Rückmeldung 
über die Förderfähigkeit neuer oder geänderter Maßnahmen erhalten. 
Bitte nutzen Sie diese Struktur für die Darstellung Ihrer Vorhaben bei jeglichen Anfragen zur Förderfähigkeit von 
Maßnahmen (vgl. Kosten- und Finanzierungsplan Nr. 1.2 „Erste Investitionen (Strategiephase)“ und Nr. 2.2 
„Investitionen und Maßnahmen (Umsetzungsphase)“). Die entsprechenden Informationen können Sie dann 
später ggf. aktualisiert für das Monitoring nutzen. 
Bitte nutzen Sie diese Struktur auch für die Darstellung der Maßnahmen im Rahmen der Strategieprüfung. 
Maßnahmen, die zwar in Ihren Strategien enthalten sind, jedoch nicht aus Mitteln der MPSC gefördert werden 
sollen, brauchen nicht so dargestellt werden. 
Wir bitten Sie auch darum, allgemeine Generalisierungen zu vermeiden. Bitte machen Sie Ihre Angaben so 
konkret, detailliert und aussagekräftig wie möglich. Dann sind Ihre Ausführungen auch ohne Kenntnis des 
spezifischen Kontexts Ihres Modellprojekts nachvollziehbar und Sie reduzieren Nachfragen. So können Sie 
eventuelle Verzögerungen und Nachforderungen vermeiden und auch einer möglichen Ablehnung der 
Maßnahme vorbeugen. Vielen Dank! 
Bitte beachten Sie, dass eine Verlinkung bzw. Verweise zu externen Quellen nicht gestattet sind.

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 2 
Angaben zum Modellprojekt Smart City  
Name de s Modellprojekts Smart City : un:box cologne – Deine Stadt – Deine Ideen 
Maßnahmentitel : Maßnahme 3: Daten  
Gesamtkosten der Maßnahme : 550.000 Euro (Umsetzungsphase B) zzgl. evtl. zu übertragender 
Restmittel aus der Strategiephase A 
 
In welcher Projektphase wird die Maßnahme durchgeführt?  
☐ in der Strategiephase. 
☐ in der Umsetzungsphase. 
☒ in der Strategiephase begonnen und in der Umsetzun gsphase fortgeführt. 
 
Handelt es sich bei dieser Maßnahme um eine neu konzipierte Maßnahme?  
☐ Ja, die Maßnahme wurde gegenüber der Antragsstellu ng verändert. 
☒ Nein, die Maßnahme wird seit der Antragsstellung u nverändert verfolgt. 
Wenn ja: 
Wurde bereits früher ein Änderungsantrag bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau für diese Maßnahme 
eingereicht 
☐ Ja. 
☐ Nein. 
 
Welchen Bearbeitungsstand hat diese Maßnahme?  
☐ Ideenskizze, Planungen noch nicht gestartet. 
☒ in Planung. 
☒ in Pilotierung. 
☐ in Umsetzung. 
☐ abgeschlossen. 
☐ wird nicht länger verfolgt.

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 3 
• Bitte präzisieren Sie die Maßnahme im Detail . 
• Bitte beschreiben Sie die Maßnahme möglichst aussagekräftig.  
(„Was genau soll getan werden?“) 
Das Modellp rojekt un:box:cologne  verfolgt das Ziel der Entwicklung eines Prozesses zur  
gemeinwohlorientierten, lebensfreundlichen, digital unterstützten Stadtentwicklung in 
Kollaboration mit der Stadtgesellschaft. Dazu sollen durch viele kleine Projekte große 
Stadtraumbereiche gestaltet werden. Um nachhaltig eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung 
zu betreiben, soll zudem ein für andere Kommunen adaptierbares Prozessmodell zur verstetigten 
Umsetzung von vernetzten Smart City Projekten entwickelt werden.  
 
Die „Maßnahme 3 – Daten“ im Rahmen des un:box:cologne Prozesses verfolgt dabei zwei 
übergeordnete Zielausrichtungen: 
1. Den kommunalen Dateninfrastrukturausbau zur Verwaltung neu erhobener Daten und damit 
einhergehend die Optimierung kommunaler Datenprozesse.  
2. Die Erarbeitung und Darstellung der dazu innerhalb der Verwaltung notwendigen Maßnahmen, 
welche in ein für andere Kommunen nacharmbares Prozess- und Methodenmodell überführt 
werden kann.  
 
Dabei werden konkret vier Ziele verfolgt:  
1. Möglichkeit der Integration externer Daten und Vernetzung dieser in unterschiedlichen 
Projekten, unter der Einhaltung vorgegebener Richtlinien zur potentiellen Skalierung von Nutzen 
innerhalb und außerhalb der Verwaltung. 
2. Identifizierung und Implementierung notwendiger Schnittstellen, Services, Strukturen und 
Prozesse, die den Ausbau des städtischen Datenbestandes in automatisierter und integrierter 
Weise ermöglichen.  
3. Beschreibung der integrierten Daten und der übergeordneten Projekte zur Ermöglichung einer 
Skalierung und der Ermittlung von Verknüpfungspotential als Maßgabe zur Herleitung einer 
Bewertung erfolgreicher Smart City Projekte. 
4. Herleitung eines übernehmbaren und skalierbaren Prozessmodells zum Auf- und Ausbau 
kommunaler Services, Infrastrukturen und Prozesse für eine kommunale Datennutzung. 
 
Die „Maßnahme 3 – Daten“ setzt diese Ziele innerhalb von Projekten im Rahmen der vier un:box 
cologne Prozessphasen um. Der un:box:cologne Prozess mit seinen vier Prozessphasen ist darauf 
ausgelegt, Smart City Projektideen aus der Stadtgesellschaft und der Verwaltung bis hin zu 
integrierten Umsetzungsmaßnahmen zu qualifizieren und zu begleiten und Träger*innen zur 
Verstetigung der Projekte zu vermitteln. Die Umsetzung der Ziele auf Basis von Projekten validiert 
den Zuschnitt und die Eignung der umgesetzten Dateninfrastruktur und der Prozesse für die 
Umsetzung von Smart City Projekten.  
 
In der Phase 1 – Collect - Sammlung von Projektideen ist eine Datenbank mit Schnittstellen zu dem 
Bürgerbeteiligungsportal „Meinung-für-Köln“ zu erstellen, welche die Sammlung und Präsentation 
von Projektideen, sowie den Austausch hierüber, gegenüber der Stadtgesellschaft ermöglicht.  
 
In der Phase 2 – Filter - Konkretisierung von Projekten ist innerhalb der Datenbank eine Ansicht zu 
erstellen, in der mehrere Datensätze und Projekte zu übergreifenden Smart City Projekten 
zusammengeführt und einheitlich beschrieben werden können. Verwendete oder angefragte

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 4 
Datensätze können über die Kölner Urbane Datenplattform (KUDOS) bereit - und zur Verfügung 
gestellt werden. 
In der Phase 3 – Qualify - Qualifizierung von Maßnahmen ist Schnittstelle zur Internetseite der Stadt 
Köln zu erstellen, um Projektbewertungen und Entscheidungen transparent aufzuzeigen.  
 
In Phase 4 – Implement - Umsetzung von Maßnahmen sind die Schnittstellen zwischen den 
datenerhebenden un:box cologne – Förderprojekten und der Kölner Urbanen Datenplattform 
(KUDOS) zur Anreicherung der Datenbasis zu erstellen. Übergeordnet werden digitale Maßnahmen 
analysiert, um beispielsweise den Entwicklungsstand für beteiligte Akteur*innen zu visualisieren. 
 
Die notwendigen Prozesse zur Umsetzung der einzelnen Projekte im Rahmen der „Maßnahme 3- 
Daten“ werden über den gesamten Lebenszyklus des un:box cologne Prozesses dokumentiert und 
in ein Prozess- und Methodenmodell überführt.  
• Welchen konkreten Nutzen versprechen Sie sich von dieser Maßnahme?  
(„Was genau soll erreicht werden? Welches Problem soll gelöst werden?“) 
1. Der urbane Daten - und Metadatenbestand , sowie dessen Qualität , soll en  nutzen denorientiert 
gesteigert werden. 
 
2. Übergreifende Stadtentwicklung soll insbesondere durch die Skalierung der un:box cologne  
Förderprojekte erreicht werden. 
 
3. Durch die Bereitstellung städtischer und externer Daten zur Umsetzung von un:box cologne 
Förderprojekten soll eine Prozess- und Serviceoptimierung innerhalb der städtischen 
Dateninfrastrukturen erreicht werden.  
  
  
• Warum haben Sie sich für diese Maßnahme entschieden? Warum ist diese Maßnahme für Ihr 
Modellprojekt prioritär? 
• Daten bilden die Grundlage für eine messbare und steuerbare Stadtentwicklung. Die 
Förderung, Verstetigung und Skalierung von Projekten bewirkt unmittelbar eine 
qualitative Aufwertung des städtischen Datenbestandes und hebt das Potential einer 
übergreifenden gesellschaftlichen Vernetzung.  
• Die Etablierung von notwendigen datenbasierten Prozessen, Datenservices und 
Schnittstellen zur Bereitstellung und Aufnahme der von -  in un:box cologne 
Förderprojekten genutzten und generierten Daten - erweitert die Handlungsoptionen 
der Stadtverwaltung im Sinne ihrer Innovationsfähigkeit und Souveränität.  
• Ein standardisiert vorgehaltener Datenbestand inklusive Metadaten erhöht die 
Vergleichbarkeit und damit auch die Adaptierbarkeit von Smart City Projekten. 
 
• Bitte beschreiben Sie den räumlichen Bezug der Maßnahme und wo diese verortet ist 
(Raum/Teilraum/Quartier/Ort Ihres Modellprojekts).

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 5 
Die Maßnahme umfasst den gesamten Stadtraum, da  
1. Daten zu dem gesamten Stadtraum durch die Kölner Urbane Datenplattform (KUDOS) 
bereitgestellt werden können. 
2. Förderprojekte diverse Bereiche des Stadtraumes umfassen können. 
3. Durch die Sammlung, Vorhaltung und Bereitstellung von Daten Mehrwerte in Bezug auf die 
stadträumliche Planung generiert werden können.  
• Warum haben Sie diesen Raum für Ihre Maßnahme ausgewählt? 
Eine nachhaltige Datennutzung ist nicht auf bestimmte Räum e oder Handlungsfelder begrenzt , 
sondern ist darauf ausgelegt, diese zu verbinden. Eine übergreifende Wertschöpfung im Sinne der 
Datennutzung kann nur sinnvoll durch die Betrachtung des Gesamtraumes und eine umfassende 
Vernetzung erreicht werden . 
 
 
2. Bitte erläutern Sie das Ziel der Maßnahme /den stadtentwicklungspolitischen Bezug : 
• Wie fügt sich die Maßnahme in Ihre Smart-City-Strategie und weitere Stadt-/Raumentwicklungs-
konzepte ein? 
Der Ausbau der Dateninfrastruktur umfasst de n Ausbau der Datenerfassung, der Datenbasis , sowie 
von Datenservices, -Schnittstellen und –Prozessen. Dabei bildet die Dateninfrastruktur die 
Grundlage für Modelle, Simulationen und damit für Entscheidungen, insbesondere in den 
Bereichen von Stadtplanung, Digitalisierung und Klimaschutz.  
Der in Maßnahme 3 umzusetzende Dateninfrastrukturausbau ist in den strategischen Planungen 
Kölns und in strategischen Projekten, insbesondere der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“, 
der Digitalstrategie, sowie der Digitalen Zukunftsstadt verankert. 
    
• Welche konkreten stadtentwicklungspolitischen Ziele sollen mit dieser Maßnahme erreicht werden? 
In Bezug auf die Stadtstrategie „ Kölner Perspektiven 2030+ “: 
Der folgend aufgeführte Leitsatz der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ wird unmittelbar 
durch die „Maßnahme 3 – Daten“ gefördert. Darüber hinaus zahlt die Maßnahme, als 
Querschnittsthema, mittelbar auch auf die übrigen Leitsätze und Handlungsempfehlungen der 
Stadtstrategie ein. Der geförderte Dateninfrastrukturausbau ist Grundlage für Simulationen, 
Optimierungsmodelle und damit für Entscheidungen und Planungen von Maßnahmen, die zu den 
oben aufgeführten Zielen führen. Ebenso dienen diese Daten zur Messung der Umsetzung der Ziele 
wie auch zur Evaluation des Umsetzungsfortschrittes.  
 
Insbesondere zahlt die „Maßnahme 3 – Daten“ auf den Leitsatz 4 der Stadtstrategie 
„Köln stärkt seine Rolle als vielfältig vernetzte Metropole.“ und hier insbesondere auf folgende 
Ziele ein: 
Ziel 4.1: „Köln entwickelt seine Mobilitätsangebote gemeinsam mit der Region innovativ und 
umweltverträglich weiter und stärkt den öffentlichen Nahverkehr.“ 
Ziel 4.2: „Köln schafft mehr Raum für Rad- und Fußverkehr.“ 
Ziel 4.3: „Köln stärkt sein grünes Freiraumnetz und entwickelt es in die Region weiter.“

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 6 
Ziel 4.4 : „Köln stärkt seine Rolle als Vorreiter in der Digitalisierung .“  
Ziel 4.5: „Köln stärkt die regionale Kooperation und die internationale Zusammenarbeit.“ 
 
In Bezug auf die Digitalstrategie  Köln : 
Die Digitalstrategie Köln verfolgt unter anderem die folgenden 4 Ziele, deren Umsetzung durch die 
„Maßnahme 3 – Daten“ gefördert wird: 
• Die Digitalisierung schafft vielfältige Transparenz- und Interaktionsmöglichkeiten. 
• Förderung der Infrastrukturausstattung  
• Bereitstellung digitaler Services  
• Methodischer Einsatz digitaler Medien zur Wissensvermittlung 
 
Durch die Schaffung und Bereitstellung weiterer Datenbestände und Schnittstellen, die zur 
Umsetzung von un:box cologne Förderprojekten benötigt werden oder durch diese generiert 
werden, wird mehr Transparenz und Interaktionsmöglichkeit geschaffen und es können mehr 
(kommunale) digitale Services für Bürger*innen bereitgestellt werden. Dadurch wird die 
Dateninfrastruktur unmittelbar, als auch die Digitale-Infrastruktur mittelbar, ausgebaut und 
gefördert. Ebenso werden weitere Interaktionsmöglichkeiten durch die Bereitstellung von 
Projektideen und Projektmetadaten auf der Beteiligungsplattform „Meinung für Köln“ geschaffen. 
Weiterhin bilden die in un:box cologne Förderprojekten erhobenen, bereitgestellten und 
aufbereiteten Daten eine elementare Grundlage zur Wissensvermittlung mittels digitaler Medien  
 
 
In Bezug auf die Digitale Zukunftsstadt  : 
Das seit 2019 gemeinsam von der Stadt Köln und dem Stadtwerkekonzern (SWK) aufgesetzte 
Projekt “Digitale Zukunftsstadt” dient der Optimierung der Zusammenarbeit auf Basis eines 
Datenökosystems, welches zum einen die Datenverfügbarkeit und zum anderen die Datennutzung 
gewährleisten und ausbauen soll. 
Die „Maßnahme 3- Daten“ fördert die nutzendenorientierte Ausgestaltung und Anwendung des 
Datenökosystems. Sie reichert das Datenökosystem mit neuen Daten an und hilft bei der 
Entwicklung von (neuen) Prozessen und Schnittstellen, sowie der Umgestaltung existierender 
Prozesse zur integrierten und automatisierten Befüllung des Datenökosystems. 
 
• Wie trägt die Maßnahme konkret zu dieser Zielerreichung bei? 
Durch die stadtkonzernweit abgestimmte Etablierung eines übergreifend nutzbaren 
Datenökosystems und die Erarbeitung von Nutzungsleit- und –richtlinien wird das Fundament für 
die datenbasierte Wertschöpfung sichergestellt. Eine handlungsfeldübergreifende Datennutzung 
und Vernetzung stellt hierbei die Zielerreichung sicher.  
• Welche Beiträge zur Zielerreichung in anderen Sektoren bringt die Maßnahme und wie wird 
sichergestellt, dass sie an anderer Stelle keine negativen Auswirkungen hat? 
Das Querschnittsthema „Daten“ wird in der vorliegenden Maßnahme sektorenübergreifend 
betrachtet. Um eine Wertschöpfung, insbesondere im Sinne der sektoralen Zielerreichung, zu 
gewährleisten, sind unterschiedliche Rahmenbedingungen zu beachten:

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 7 
Um negativen Auswirkungen  des Dateninfrastrukturausbaus, beziehungsweise  ganz konkret des 
Datenbestandausbaus, entgegen zu wirken, müssen sich un:box cologne Förderprojekte bei der 
Erhebung und Verarbeitung von Daten an den datenethischen normativen Leitlinien der Data-
Governance in der Smart City orientieren, welche auf den zentralen ethischen Prinzipien der 
Autonomie, Gerechtigkeit, Schadensvermeidung, sowie dem Wohl der Bürger*innen aufbauen 
(vergleiche D. König, 2021 „Datenethik – Normative Leitlinien der Datengovernance in der Smart 
City“). 
Daher sollten die Implementierungen datenbasierter Prozesse in integrierten un:box cologne 
Maßnahmen nicht die Ressource Daten und deren Anhäufung zum Ausgangspunkt haben, sondern 
den damit zu stiftenden Nutzen. Ein solcher Ansatz wirkt einer übergebührlichen Datensammlung 
entgegen und schafft Transparenz im Hinblick darauf, inwiefern Prozesse der Datenerhebung und -
verarbeitung einem bestimmten Zweck dienen.  
Im Rahmen von integrierten un:box cologne Maßnahmen dürfen Daten über die Bürger*innen als 
Mitglieder der kommunalen Gemeinschaft also nur dann erhoben werden, wenn ein angemessener 
zu erwartender Nutzen gegenübersteht und die erhobenen Daten letztlich öffentlichen Zwecken 
und damit den un:box cologne Zielbildern dienen. 
Bei der Verwertung von Daten sollten Wirkungen ausgeschlossen werden, die eine inakzeptable 
Ungleichbehandlung bedeuten oder das Verhalten und die Entscheidungen von einzelnen Personen 
oder ganzen Personenkreisen auf unerbetene Art und Weise lenken und somit eine verzerrte 
Grundlage für das Stadtmanagement liefern würden. 
Es ist daher auf die Integrität und Angemessenheit der Daten zu achten und es ist gegebenenfalls 
eine Folgenabschätzung ihrer Verarbeitung und Verwertung angebracht, insbesondere beim Einsatz 
von algorithmischen Systemen und Formen künstlicher Intelligenz. 
 
• Wie genau soll dieser Zielbeitrag gemessen werden? Welche Schlüsselindikatoren gibt es? 
• Anzahl  an  un:box cologne Förderprojekte n 
• Anzahl der im Datenökosystem vorhandenen Datenbestände inklusive der 
obligatorischen Datenbeschreibung (Metadaten) 
• Anzahl skalierter / übergreifend vernetzter Projekte 
• Bürgerbeteiligung zur Ausgestaltung der Projektideen gemessen durch die Anzahl 
digitaler und analoger Kommentare (positiv, negativ, gesamt) 
• Anzahl der Bewertungen aller Projekte  
• Anzahl an neu erhobenen oder angereicherten Datensätzen durch un:box cologne 
Förderprojekte 
• Anzahl an neu bereitgestellten Datensätzen durch die Stadtverwaltung, angeregt durch  
un:box cologne Förderprojekte, sowie die Anzahl an neu geschaffenen oder 
überarbeiteten Schnittstellen

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 8 
• Anzahl  an neuen oder überarbeit eten Prozessen  zur Datenbereitstellung durch die 
Stadtverwaltung 
 
• Woran machen Sie den Erfolg der Maßnahme konkret fest?  
(Ab wann wäre die Maßnahme für Sie ein messbarer Erfolg?) 
• Für das Projekt notwendige Daten konnten ak quiriert und über das Datenökosystem 
bereitgestellt werden. 
• Bereitgestellte Datenbestände können in weiteren Projekten verwendet werden. 
• Prozesse zur Datenakquise können verstetigt und weiterverwendet werden . 
• Welche konkreten Raumwirkungen erwarten Sie von dieser Maßnahme? 
Es wird eine Skalierung von Pilotprojekten in Produktivszenarien erwartet, welche 
handlungsfeldtypische Fragestellungen in Bezug auf den gesamtstädtischen Raum und damit 
insbesondere stadtentwicklungspolitische Herausforderungen lösen können . 
• Wie geht die Maßnahme mit Auswirkungen der Digitalisierung/technischer Lösungen auf 
stadtentwicklungspolitische Ziele um? 
Die vorliegende Maßnahme dient gleichzeitig als Katalysator sowie als Fundament zur Umsetzung 
stadtentwicklungspolitischer Ziele, da sie zum einen die Datenbasis bildet und zum anderen als 
Antrieb der Prozessoptimierung fungiert und dabei auf die Erreichung stadtentwicklungspolitischer 
Ziele maßgeblich einwirkt und diese mitgestaltet .  
 
 
3. Bitte schildern Sie technische und lizenzrechtliche Aspekte  der Maßnahme: 
• Bitte nennen Sie die Technologien und Methoden, die Sie vorsehen, und beschreiben Sie, wie diese 
eingesetzt und betrieben werden sollen. 
Die Ausschreibung zur Implementierung erfolgt technologie - und methodenagnostisch. Durch die 
Beschreibung von diversen User Journeys soll die spätere Nutzbarkeit, unabhängig der eingesetzten 
Technologie, dauerhaft gewährleistet werden . 
• Soweit Software zum Einsatz kommt oder beauftragt werden soll: Wie garantieren Sie die Umsetzung 
der Open-Source-Auflage? Unter welcher Lizenz läuft welche Software? 
Die Stadt Köln verfolgt den „Open Source First “ Ansatz. Ausgeschriebene Software wird unter 
diesen Rahmenbedingungen bewertet und eingesetzt. Weiterhin finden die Empfehlungen der KTS 
zur Verwendung einer anerkannten und weit verbreiteten Open-Source-Lizenz bei der Auswahl und 
Lizenzvergabe Berücksichtigung.

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 9 
• Wie übertragen Sie technische Neuerungen in den stadtentwicklungspolitischen Kontext? Welche Rolle 
spielen dabei die Integration alter und neuer Systeme, neuer Systeme untereinander und Formen der 
Sektor-Kopplung? 
Das umzusetzende Datenökosystem versteht sich als „System der Systeme “. Oberste Maßgabe ist  
daher, dass neue sowie alte vorhandene Systeme ohne Datenverluste in das Ökosystem integriert 
werden können.  
4. Bitte erklären Sie die Modellhaftigkeit, Übertragbarkeit und Skalierbarkeit  der Maßnahme: 
• Bitte beschreiben Sie, warum diese Maßnahme modellhaft ist. Wie geht dieser Ansatz über bestehende 
Lösungen hinaus? Wie profitiert die Gesamtheit deutscher Kommunen von der Umsetzung dieser 
Maßnahme? 
Die Stadt Köln behält sich  an allen, während der Förderperiode, von un:box cologne  gewonnen en  
Daten ein uneingeschränktes und zeitlich unbefristetes Nutzungsrecht vor und stellt alle von un:box 
cologne gewonnenen Daten als offene Daten zu Verfügung, sofern es sich nicht um 
1.  personenbezogene Daten handelt,  
2.  Daten handelt, die Geschäftsgeheimnisse offenbaren,  
3.  Daten, die den Schutz öffentlicher Belange gefährden (§6 IFG NRW) und  
4.  Daten, die Urheberrechte Dritter verletzen. 
 
Die Prozesse und Methoden zum Ausbau der Dateninfra struktur werden in für andere Kommunen 
nacharmbare Prozess und Methodenmodelle überführt, die sich leicht überführen und adaptieren 
lassen.  
 
• Wie stellen Sie sicher, dass die Maßnahme von anderen Kommunen in der Umsetzung einfach 
adaptiert und selbst angewendet werden kann? 
• durch die Pflege eines regelmäßigen interkommunalen  Erfahrungsaustausch es  
• durch die transparente Dokumentation der erarbeiteten Prozesse 
• durch Wissensvermittlung und –weitergabe (Lern- und Lehrprozess)  
• Mit welchen anderen Modellprojekten Smart Cities-Kommunen arbeiten Sie gemeinsam an der 
Entwicklung und ggf. auch Weiterentwicklung dieses Maßnahmentyps? 
Schon in der Pilotphase zur Einführung des Ökosystems wurde unter anderem Kontakt zu 
Darmstadt, Freiburg, Paderborn und Berlin und weiteren MPSC Teilnehmer*innen aufgenommen, 
um die technischen Möglichkeiten der DKSR Lösung (Daten-Kompetenzzentrum Städte und 
Regionen) zu evaluieren. In der aktuellen Phase wird das Thema Data-Governance mit Leipzig und 
Dormagen (nicht MPSC Mitglieder) diskutiert. Zudem vertritt Köln in seiner Rolle als Vice Chair 
Open Data Workinggroup (Eurocities) aktiv die Weiterentwicklung auf Europäischem Sektor. In der 
Weiterentwicklung zum Digitalen Zwilling arbeitet Köln mit weiteren MPSC-Kommunen an dem 
Aufbau einer DIN Spec.

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 10  
• Bitte skizzieren Sie Ihre Überlegungen zur Übertragung der Maßnahme. Gehen Sie hierbei auch auf den 
Aspekt der Skalierbarkeit ein. 
• Skalierbarkeit ist elementare r Bestandteil/Grundvoraussetzung aller un:box cologne  
Förderprojekte. 
• Das Datenökosystem als „System der Systeme“ gewährleistet das Datenmanagement 
und den vernetzten Datenaustausch. 
• Das Prozess und Methodenmodell als Grundlage für das Datenhandling ist so 
strukturiert aufgebaut, dass eine Übertragbarkeit (einzelner Bausteine) gewährleistet 
ist . 
 
 
5. Bitte stellen Sie Finanzierung und Kosten  der Maßnahme dar: 
• Bitte legen Sie dar, warum die Maßnahme weder eine regelmäßige, freiwillige Aufgabe noch eine 
Pflichtaufgabe Ihrer kommunalen Gebietskörperschaft darstellt. 
Die Maßnahme ist keine regelmäßige, freiwillige Aufgabe, weil … 
es sich hierbei um die Datennutzung und –weiterverarbeitung handelt . 
Die Maßnahme ist keine Pflichtaufgabe, weil … 
die Stadt Köln bei der Wahl ihrer Datenplattform und des entsprechenden Prozess - und 
Methodenmodells einen gewissen Ermessensspielraum hat.   
• Welche konkreten Kostenarten fallen für diese Maßnahme an? 
Kosten aus Investitionen und Maßnahmen „KUDOS“, das Kölner Rahmenwerk für un:box cologne, 
Sachkosten zur strategischen Weiterentwicklung (Lizenzkosten), Beratungskosten, Personalkosten  
• Stellen Sie den investiven Charakter Ihrer Maßnahme dar, das heißt wie erzeugt die Maßnahme einen 
bleibenden Wert? 
KUDOS hat einen wertschöpfenden Charakter und erzeugt alleine hierdurch bereits einen 
bleibenden Wert. Zudem bilden die Datenbestände, sowie das zugrunde liegende Prozessmodell 
die Basis, auf der die Datenhaltung erfolgt . 
• Wenn es sich um eine Änderung einer Ihrer Maßnahmen handelt oder um eine neue Maßnahme: Bitte 
legen Sie dar, wie sich die Mittelverwendung in anderen Maßnahmen auswirkt. (Fallen hierfür zum 
Beispiel andere Maßnahmen weg oder werden reduziert? Wenn ja, welche und in welchem inhaltlichen 
Umfang?) 
entfällt

Modellprojekte Smart Cities: Maßnahmen -Steckbrief  Seite 11  
• Welche Kosten erwarten Sie – nach Auslaufen der Förderung – für Betrieb, Wartung, Pflege und 
Weiterentwicklung der Maßnahme? 
Die Kosten für Betrieb, Wartung, Pflege und Weiterentwicklung werden sich nach der 
Implementierung in einem überschaubaren Rahmen und in einem angemessenen Verhältnis zum 
Nutzen bewegen.  
 
• Wie planen Sie diese Kosten – nach Auslaufen der Förderung – weiter zu finanzieren? Beziehungsweise 
welche Ansätze verfolgen Sie zur langfristigen Sicherung und Weiterentwicklung/des Betriebs der 
Maßnahme jenseits des Förderzeitraums? (Bitte gehen Sie auf operative Kosten, Finanzierung, 
Betreibermodell, soziale Akzeptanz etc. näher ein.) 
Durch die Wahl eines geeigneten Betreibermodells in Kooperation mit dem SWK können diese 
Kosten auch nach Auslaufen der Förderung getragen werden. Der sich aus der „Maßnahme 3 – 
Daten“ ergebende Nutzen für die gesamte Stadt, insbesondere durch die Schaffung von 
Synergieeffekten, steigert die soziale Akzeptanz in der Stadtgesellschaft . 
 
 
• Übermitteln  Sie uns bitte einen aktuellen Kosten - und Finanzierungs plan , der die neue/geänderte 
Maßnahme sowie Änderungen, die sich in anderen Maßnahmen durch die Umsetzung der Maßnahme 
aus diesem Antrag ergeben, darstellt (bspw. reduzierte Mittel, Wegfall von Maßnahmen). Sollten Sie 
parallel mehrere Anträge (bspw. für all Ihre Maßnahmen zur Strategieprüfung) einreichen, stellen Sie 
Änderungen bitte gesammelt dar. Ihr Kostenplan muss einen Vergleich mit bereits eingereichten 
Plänen ermöglichen.

Prozesspapier Anlage 16 - Glossar

8750 Zeichen

Anlage 16 un:box cologne Prozesspapier 
Glossar für un:box cologne

Glossar 
 
 
3D Modell 
 
3D Modellierung ist der Prozess der Erstellung einer dreidimensionalen 
Darstellung (Höhe, Tiefe, Breite) eines physischen Objektes. 
 
 
Digitale Akzeptanz 
 
Sich im Umgang mit digitalen Technologien als kompetent wahrnehmen* 
beziehungsweise sich auf digitale Prozesse einlassen und Bereitschaft zeigen, 
sich digitale Kompetenzen anzueignen.  
 
*Bayrisches Forschungsinstitut für Digitalte Transformation 
 
Digitale Kompetenz 
 
Die Fähigkeit, konstruktiv mit den durch die Digitalisierung auftretenden 
Herausforderungen umzugehen. * 
 
*#DNO – Digitale Neuordnung 
 
Anmerkung 1 zum Begriff: Das Handeln der Akteur*innen ist immer kontingent, 
das bedeutet, das Handeln ist durch den organisationalen Zusammenhang 
gekennzeichnet, zudem aber auch stets autonom bestimmt. Dabei ist das 
Handeln niemals frei von äußeren Einflüssen wie zum Beispiel 
organisationalen Regeln, Strukturen oder gesellschaftlichen 
Normvorstellungen. 
 
 
Digitale Transformation 
 
1) Ein Prozess, der von der laufenden Weiterentwicklung digitaler 
Technologien geprägt ist, aber durch veränderte Bedürfnisse der Nutzer*innen 
im System ausgelöst wird. *  
 
2) Erhebliche Veränderungen des Alltagslebens, der Wirtschaft und der 
Gesellschaft durch die Verwendung digitaler Technologien sowie deren 
Auswirkungen. 
 
Anmerkung zu 1): Diese Bedürfnisse werden durch neue digitale Technologien 
erfüllt, bis sich daraus neue Anforderungen ergeben. * 
 
* Technische Universität Wien

Inkubationsraum 
 
Der Fokus liegt auf der Entwicklung von radikalen Innovationen. Durch Startup-
ähnliche Strukturen und in Zusammenarbeit mit den Stakeholder*innen können 
dabei die Stärken der etablierten Idee ergänzt und eine kreative, risikofreudige 
Entwicklungsumgebung geschaffen werden. 
 
Innovation  
 
Kontinuierlicher, begleitender Prozess der Analyse, des Lernens und Lehrens, 
sowie des Austausches mit dem Ziel der nachhaltigen Verbesserung und 
Optimierung von Prozessen. 
 
Anmerkung 1 zum Begriff: Dieser Prozess beinhaltet die Darstellung der auf dem 
Lerneffekt beruhenden Beziehungen zwischen benötigter Zeit und erzieltem Ergebnis 
(Lernkurve). 
 
Anmerkung 2 zum Begriff: Innovation spricht auch den Umgang mit Misserfolgen an, 
aus diesen lernen beziehungsweise diese zur Optimierung von Prozessen verwerten 
(Lern- und Lehrkultur). 
 
InnovationsHub 
 
Digitale oder analoge Experimentierräume, in denen Menschen mit 
unterschiedlichen Perspektiven und Expertisen gemeinsam an 
gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen arbeiten. 
 
Jahresthema  
 
Jährlich wechselnder Fokus für den un:box cologne Prozesszyklus.  
Zu Beginn jedes Zyklus’ wird über den thematischen Fokus diskutiert und 
dieser entschieden. Zu diesem werden dann Projekte entwickelt und 
umgesetzt. 
 
 
KUDOS - Kölner Urbanes Datenökosystem   
 
1. Plattformbasierter Austausch und die Bereitstellung von Daten zum 
Zwecke der mehrwerterzeugenden und nutzendenorientierten 
Interaktion innerhalb eines digitalen Werkschöpfungsnetzwerkes.  
 
2. Übergeordnetes, software-basiertes System zum Datenaustausch und zur 
Bearbeitung von Daten aus den kommunalen Infrastrukturen, insbesondere 
der Daten, die mittels Funktionsbausteinen gesammelt und entweder direkt 
oder über Managementsysteme bereitgestellt werden. * 
 
3. Teilprojekt der Kooperation zwischen der Stadt Köln und dem 
Stadtwerkekonzern (SWK).

Anmerkung zum Begriff: Das System ist beispielsweise in der Lage, große 
Datenmengen (Sensorendaten) in Echtzeit für die Weiterverarbeitung zu empfangen 
und vorzuhalten. Es kann sowohl offene Daten (Open Data) als auch geschlossene 
Daten (auf welche Zugriffsrechte vergeben werden) beinhalten und der Vermarktung 
bestimmter Daten dienen.  
 
 *DIN SPEC 91387-2020-08 Kommunen und digitale Transformation - Übersicht der 
Handlungsfelder  
 
 
Leuchtturmprojekt 
 
Als Leuchtturmprojekt wird ein Vorhaben bezeichnet, das eine Signalwirkung für 
zahlreiche Folgevorhaben hat, also wie ein Leuchtturm weithin strahlen soll. Neben 
dem Erfolg ist daher auch eine große Bekanntheit beabsichtigt.  
 
 
LoI-Partner*innen 
 
Konsortium von mehr als 30 Partner*innen aus Verwaltung, Wirtschaft, 
Wissenschaft und vor allem der Zivilgesellschaft, die sich über einen Letter of 
Intent (LoI) bereit erklärt haben, un:box cologne zu unterstützen. 
 
 
Mash-Up 
 
Prozess der synergetischen Verknüpfung von Einzelprodukten zu einem 
neuen Produkt, zum Beispiel die Verknüpfung einzelner Daten zu 
Datensätzen. 
 
 
Maßnahme 
 
1) Aktivität beziehungsweise Handlung, die im Kontext der Förderung zum 
Gelingen des Gesamtprojektes beiträgt. Dabei beschreibt eine Maßnahme ein 
Teilprojekt. Maßnahmen sind damit die kleinste Leistungsebene im Rahmen 
der geförderten Modellprojekte. Maßnahmen können im Rahmen der 
Förderbekanntmachungen sowohl im Rahmen der Strategiephase als auch im 
Rahmen der Umsetzungsphase ergriffen werden. * 
 
2) Qualifizierungen beziehungsweise zweckorientierte Handlungen, die die 
Stadt Köln dabei unterstützen, die Entwicklung der kommunalen Ziele, 
Strategien und Programme zur Gestaltung der Digitalisierung zu stärken und 
voranzutreiben (im Sinne der "Modellprojekte Smart Cities"). 
 
* BMI / KTS

Mehrwert 
 
Nutzen, den ein Produkt oder eine Dienstleistung zusätzlich (oder neu) schaffen 
kann. 
 
 
Monitoring 
 
Das Monitoring dient dem Überwachen und Steuern des Projektmanagements. 
 
 
Partizipation  
 
Unter Partizipation wird die aktive, selbstbestimmte und wirkungsmächtige 
Mitbestimmung, Mitentscheidung und Mitgestaltung verstanden. Partizipation 
erfordert Entscheidungsfreiheit, Wahlmöglichkeiten, Selbstbestimmung, 
umfassende Informationen und Methodenvielfalt. Sie ist dabei nicht nur eine 
Methode, sondern eine grundlegende Haltung. * 
 
* Gleichberechtigte Teilhabe und Partizipation. BjR Bayrischer Jugendring 
 
 
Projekt 
 
Bei einem Projekt im Sinne von un:box cologne handelt es sich um eine 
umsetzungsreife Idee. 
 
 
Pitchen 
 
Kurze verbale oder visuelle Dokumentation einer Idee. 
 
 
Schnellspur 
 
Die Schnellspur ermöglicht es, Projektideen mit besonders hoher Aktualität und 
hohem Mehrwert für Köln sofort mit einem begrenzten Budget zu fördern . Dies 
bedeutet, dass nur durch sofortige Förderung das Projekt sinnvoll im Rahmen 
von un:box cologne umgesetzt werden kann. 
 
 
Speeddating als Dialogtechnik 
 
Zeitlich begrenzter, schneller Austausch mit einer maximalen Anzahl der 
anwesenden Personen.

Stadtgesellschaft  
 
Stadtgesellschaft im Sinne von un:box cologne umfasst die Bürgerschaft, 
Institutionen, Wissenschaft und Wirtschaft. 
 
 
Teilhabe 
 
Alle Menschen haben das (moralische) Recht auf eine aktive und 
gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe, unabhängig von Geschlecht, 
Herkunft, Gesundheit, Religion und sexueller Orientierung. Gleichberechtige 
Teilhabe bedeutet dabei, dass alle in gleichem Maße an gesellschaftlichen 
(Entscheidungs-)Prozessen berücksichtigt sind, Zugriff auf Ressourcen, 
soziale Absicherung und Bildungs- und Freizeitangebote haben. 
 
Anmerkung 1 zum Begriff: Gleichberechtigte Teilhabe und Partizipation sind eng 
miteinander verbunden, sollten aber nicht synonym verwendet werden. Bei der 
gleichberechtigten Teilhabe geht es um die Schaffung struktureller 
Rahmenbedingungen, wie rechtliche Zugänge oder Zugriff auf gesellschaftliche 
Ressourcen. Bei Partizipation dagegen geht es um die Prozesse und Nutzung der 
gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten. * 
 
* Gleichberechtigte Teilhabe und Partizipation. BjR Bayrischer Jugendring 
 
 
Transformationsfähigkeit/Transformationsprozess 
 
 
Fähigkeit einer Organisation/Gesellschaft, bestehende Strukturen und 
Prozesse an sich stetig verändernde Bedingungen anzupassen und zu 
verbessern. Der Transformationsprozess beschreibt den Prozess der 
Veränderung vom aktuellen Zustand (IST) hin zum angestrebten Ziel-Zustand 
in der nahen Zukunft. 
 
 
un:box cologne Siegel 
 
Güte-Merkmal, das an qualifizierte beziehungsweise umsetzungsfähige 
Projekte vergeben wird und diese als "durch un:box cologne begleitet" 
kennzeichnet. Das un:box cologne Siegel wird unabhängig von einer 
finanziellen Förderung vergeben.

Wissenstransfer 
 
Mit dem Wissenstransfer soll das Erfahrungswissen aus der Praxis in einer 
dialogorientierten Form gebündelt und allen Interessierten zur Verfügung 
gestellt werden. * 
 
* Bundesministerium für Wohnen Stadtentwicklung und Bauwesen 
 
 
Zielbild 
 
Die klare Zielbeschreibung ist eine unverzichtbare Basis für erfolgreichen 
Wandel. Ein gutes Zielbild hat vier Eigenschaften: 
Es ist richtungsweisend, motivierend, plausibel und prägnant. * 
 
*Munich communication lab

Anlage 2 Auszug Niederschrift Rat 18.06.2022 zu Punkt 18.1

1369 Zeichen

Anlage 2 
 
 
Geschäftsführung  
Rat 
Frau Lange 
Telefon:  (0221) 221-22058  
Fax       :  (0221) 221-26570 
E-Mail:  maria.lange@stadt-koeln.de 
Datum: 23.06.2022 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 60. Sitzung des Rates vom 
18.06.2020  
öffentlich 
18.1 KfW Wettbewerb "Modellprojekte Smart Cities" 
0970/2020 
Beschluss: 
Der Rat der Stadt Köln beschließt: 
1. Der Rat beauftragt die Verwaltung, an dem auf 7 Jahre angelegten KFW- För-
derprogramm „Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisie-
rung“ teilzunehmen. 
2. Der Rat erklärt die grundsätzliche Bereitschaft, die Projektinhalte entspre-
chend der Smart City Charta (Digitale Transformation in der Kommune nach-
haltig gestalten) umzusetzen 
3. Vorbehaltlich des Zuschlags durch den Fördermittelgeber erkennt der Rat den 
Bedarf für den Eigenanteil (35% über den gesamten Projektzeitraum) in Höhe 
von voraussichtlich insgesamt 5,25 Mio. € in den Jahren 2020 bis 2027 an und 
beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung).  
Sofern die für Digitalisierungsprojekte veranschlagten Budgetanteile bei der 
konkreten Planung und Umsetzung von Einzelprojekten nicht ausreichen soll-
ten, wird die Verwaltung ermächtigt, die Bedarfe durch haushaltsneutrale Um-
schichtungen innerhalb des projektverantwortlichen Fachdezernates zu de-
cken. 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt.

Prozesspapier Anlage 3 - Bericht Smart City Research

50292 Zeichen

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage 3   un:box cologne Prozesspapier 
 
 
 
 
 
 
 
B
ericht Smart City Research  
 
Stand 25. Oktober 2021 
 
 
René Wolfart 
Franziska Hollweg 
Christoph Stroschein

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 
 
Übersicht 
 
1.  Einführung 
 
2. 
 Methodik 
A.  Smart City Indexe 
a)  International Smart City Index 
b)  Happiness Index 
c)  Bitkom  
B.  Smart City Strategien  
a)  Fokusbereiche 
b)  Vernetzung/Kooperationsstruktur 
c)  Partnerschaften 
d)  Projekte 
3.  Ergebnisse 
A.  Smart City Indexe 
B.  Smart City Strategien 
C.  Vergleich in Hinblick auf un:box  cologne  Ziele 
 
4.  Auswertung 
A.  Diskussion 
B.  Aspekte einzelner Städte mit möglichen Übereinstimmungen und Anregungen 
für un:box cologne  
C.  Ansätze für weitere Research 
D.  Besonders interessante Anregungen 
 
5.  Fazit 
 
6. 
 Literatur

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 1
 
1.  Einführung 
 
Maßnahmenpaket 1: EU RESEARCH  
 
Dieser Research Bericht gehört zum Leitbildprozess un:box cologne . Das Maßnahmenpaket EU 
Research beinhaltet vier Maßnahmen, wovon im Rahmen dieses Berichtes die Ergebnisse der 
Maßnahme 1 diskutiert werden:  
 
Nachfolgend wird die erste Recherche und eine Analyse von Stadt-Strategien präsentiert, mit 
dem Ziel, Prozessansätze innerhalb von Deutschland beziehungsweise Europa zu 
identifizieren, die im Ganzen oder in Teilen den Zielen und Ideen des un:box cologne Projektes 
entsprechen und gegebenenfalls den Prozess der un:box cologne  Strategieentwicklung 
unterstützen können. Für diesen Zweck wurden 20 Städte vorausgewählt, davon 16 EU-Städte 
und vier Städte innerhalb von Deutschland:   
 
 
Deutschland 
-
 Berlin 
- Hamburg 
- Leipzig 
- Darmstadt 
 
 
Spanien 
-
 Barcelona 
- Santander 
- Saragossa 
 
Niederlande 
-
 Rotterdam 
- Amsterdam 
- Eindhoven 
 
 
Österreich 
-
 Wien 
- Graz 
 
 
Vereinigtes Königreich 
-
 London 
- Manchester 
 
 
Schweiz 
-
 Zürich 
 
 
Belgien 
-
 Gent 
 
 
Frankreich 
-
 Rennes 
 
 
Schweden 
-
 Stockholm 
Hinweis: Aarhus lag außerhalb des Research Zeitraumes und findet daher nur kurz im hinteren 
Teil Erwähnung, liefert aber einen wichtigen konzep tionellen Ansatz für das Aufsetzen des 
un:box cologne-Prozesses. 
 
Das Ergebnis ist eine vergleichende Übersicht diese r Städte, welche verschiedene Kriterien 
aufgreift. Dies dient als Grundlage für eine erste Empfehlung für Strategien, beziehungsweise 
darin integrierten Projekten, die sich auf un:box cologne  übertragen lassen.

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 2
Dieser erste Rechercheteil basierte auf reiner Onli ne-Research von öffentlich zugänglichen 
Informationen, das heißt aus publizierten Strategie berichten, Pressemitteilungen sowie 
teilweise aus wissenschaftlichen Artikeln. 
 
 
2.  Methodik 
 
Um eine Vergleichbarkeit herstellen zu können, wurd en zunächst mehrere Kriterien 
identifiziert, mit deren Hilfe sich die vorausgewäh lten Städte grundsätzlich bezüglich ihrer 
Smart City „Performance“ gegenüberstellen ließen. A m einfachsten lassen sich Städte mit 
Hilfe von Smart City Indizes vergleichen. Hierfür w urden drei Indexe gewählt, deren 
Fokusbereiche sich mit den Zielen und Ideen von un:box cologne  zum Großteil vereinen lassen.  
Für den Vergleich wurde die gemittelte Gesamtpunktzahl herangezogen.  
 
 
A. Smart City Indexe 
 
a) 
 Internationaler Smart City Index IMD (2020) 
„Der Smart City Index des IMD klassifiziert jedes J ahr, wie "intelligent" Städte sind. Dies 
geschieht auf der Grundlage wirtschaftlicher und te chnologischer Daten sowie der 
Wahrnehmung ihrer Bürger*innen. Die Befragung der B ürger*innen umfasst die fünf 
Schlüsselbereiche: Gesundheit und Sicherheit, Mobilität, Freizeitaktivitäten, Beruf und Schule 
sowie Verwaltung.“ (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) 
b)  Happiness Index (2021) 
 
„Der Happiness Index ist ein umfassendes Umfrage-Instrument, welches Glück, Wohlbefinden 
sowie Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit analy siert. Er ist ein Anzeiger für 
Lebensqualität.“ (Walden University, Journal of Social Change) 
 
c) 
 Bitkom Smart City Index (2021) 
„Der Smart City Index untersucht, bewertet und rank t alle 81 deutschen Großstädte – also 
Städte mit mindestens 100.000 Einwohnern – nach dem  jeweiligen Stand der Digitalisierung. 
Experten von Bitkom Research haben dafür rund 11.00 0 Datenpunkte erfasst, überprüft und 
qualifiziert. Untersucht wurden Themenfelder wie E- Government, IT-Infrastruktur und 
vernetzte Mobilität.“ (Bitkom Studienbericht, 2020)

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 3
B. Smart City Strategien 
 
Des Weiteren wurden die einzelnen Smart City Strategien analysiert, insbesondere hinsichtlich 
ihrer Fokusbereiche, Kooperationsstruktur, integrierten Projekten und - wenn möglich - auch 
Bürgerbeteiligungsprozesse.  
 
Bereiche in denen Städte erste Übereinstimmungen ze igten, wurden hervorgehoben, 
insbesondere hinsichtlich möglicher Gemeinsamkeiten in Teil-Aspekten wie: 
 
-
 Smart City Performance 
- Bürgerbeteiligung 
- Kooperationsstruktur 
- Projektstruktur

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 4
3.  Ergebnisse / Auswertung 
 
A.  Smart City Indexe 
 
Internationaler Smart City   Happiness Index  Bitkom 2021 
Zürich 3  Schweiz 4  Hamburg 1 
Amsterdam 9  Niederlande 5  Köln 2 
München 11  Schweden 6  München 4 
Graz 13  Deutschland 7  Darmstadt  5 
London 15  Österreich 9  Berlin 9 
Stockholm 16  Belgien 17  Leipzig 14 
Manchester 17  UK 18  Ulm 28 
Hamburg 22  Frankreich 20    
Wien 25  Spanien 24    
Rotterdam 29       
Berlin 38       
Saragossa 48       
Barcelona 49       
 
Die Stadt Zürich belegte weltweit den dritten Platz  und ist von den vorausgewählten Städten 
die smarteste. Bewohner gaben ihrer Stadt insbesond ere in den Bereichen Gesundheit und 
Sicherheit, Freizeitmöglichkeiten sowie Arbeit und Bildung eine gute Bewertung. Andere 
Indikatoren wurden weniger gut bewertet, wie zum Beispiel Mietpreise.  
 
Barcelona befindet sich als Smart City weltweit im Mittelfeld. Allerdings liegt Barcelona im 
Bereich Smart Government weltweit oben (Platz 4, Top 50 Smart Governments, Eden Strategy 
Institute).  
 
Hamburg und München sind weltweit führende Smart Ci ties und auch die beiden führenden 
Smart Cities Deutschlands. Hamburg steht in den Bitkom Teilrankings in den Themen Mobilität 
(98,6 Punkte), Gesellschaft (95,5), Energie und Umw elt (78,5) sowie IT & Kommunikation 
(91,5) an der Spitze. Köln liegt im Gesamtranking d eutschlandweit an zweiter Stelle und hat 
allein im Bitkom Teilranking Verwaltung im Vergleich zum Vorjahr stark aufgeholt und konnte 
mit verwaltungsinternen Prozessen als auch im Bereich Öffentlichkeitsbeteiligung die höchste 
Punktzahl (100) erreichen. (Bitkom Pressebericht).

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 5
 
Graphik 1: Bitkom Index 2021, Top 20 Smart Cities in Deutschland 
 
 
 
Graphik 2: Bitkom 2021 Teilrankings für die vorausgewählten deutschen Städte

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 6
B.  Smart City Strategien 
 
 
 
 
 
 
 
 
Fokusthemen Leitbilder
1. Bürgerbeteiligung Common City
2. Top-Down- und Bottom-Up-Ansatz urbaner Digitalisierung 
miteinander verbinden Democratic City
3. Nachhaltigkeit erzeugen über Circular Economy Ansatz (mit 
Fokus auf sozialer Nachhaltigkeit) Circular City
4. Creative City
BARCELONA
* Poblenou "Kiez": Transformation zu Barcelona’s Urban Living Lab - 22@Barcelona district
* DECODE (Decentralised Citizens Owned Data)
* DSI4BCN als Kooperationsplattform
* Superblock als strategisches Großprojekt (weniger Autos in der Stadt), Teilprojekte helfen bei der Umsetzung
Tech Giganten wie Cisco, Philips, and Schneider in Digitalen Projekten und Urban Challenges 
* GrowSmarter, Lighthouse City (Köln-Partnerstadt)
* BeeSmartCity
* zahlreiche technologie-orientierte Kongresse 
  (Mobile World Congress, the Smart City Expo World  Congress and the Internet of Things World Congress)
* Modellstadt EU/international seit 2011
* International Urban Cooperation, EU-Asien
* Gastgeber des jährlichen Smart City Expo World Congress
Vernetzung:
Interessante Projekte:
Partnerschaften:
Fokusthemen Leitbilder
1. Verbesserung von Integration, Kompetenzen und Div ersität Smart People
2. Integrative Digitale Ökonomie mit verbessertem Zugang zu 
hochwertigen Jobs Smart Prosperity
3. Digitale Nachbarschaften und stadtweiter digital er Zugang Smart Places
4. Digitale Innovation zum Erreichen der CO2 Ziele und für  
integrierte Vernetzung Smart Resilience
Vernetzung:
* GrowSmart / Lighthouse Cities Partner
* Triangulum Partner
* Mitgründer von European Connected Smart Cities Network (2010)
* Mitgründer von European Network of Living Labs (2007)"
MANCHESTER
Interessante Projekte:
* CityVerve Manchester - Urban Data Plattform für Smart City Data Sharing
* Databox - Bürger haben die Kontrolle darüber, mit wem sie ihre Daten teilen
* Oxford Road Corridor - Manchester’s Innovationsbez irk mit einer hohen Konzentration von Wissens-, Geschäfts-
   und Kulturstätten
Partnerschaften:
* Open Access "Fibre Manchester" Partnerschaft mit Cooperative Network Infrastructure (CNI – GM Digital Coop)
* Oxford Road Corridor Partnerschaft: Universität v on Manchester, Manchester Metropolitan University, 
   Bruntword Property, Manchester, Manchester General Hospital, Manchester City Council, 
   Manchester Science Partnerships
* Digital City Cooperative & Smart Urban Places Access network (SUPA-Net): Manchester City Council, 
   GM Digital Coop (Coop Network Infrastructure – CNI)

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 7
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Fokusthemen Leitbilder
1. Energie, Mobilität, Gebäude Radikale Ressourcensch onung
2. Forschung, Wirtschaft, Bildung Entwicklung und produktiver Einsatz
von Innovationen
3. Inklusion, Gesundheit, Umwelt Hohe, sozial ausgew ogene Lebensqualität
Vernetzung:
* „Zero Emission Cities“ seit 10 Jahren 
* „European Cities Conferences“ (ECC) 2x/Jahr
* “Tagungsmetropole Wien” (Platz 6 2019, 149 Veranstaltungen)
* Vienna UP Digital / Festival für Startups
* Digital Days 2020
* Digital Media Europe 2019
* wissenschaftliche Zusammenarbeit mit zahlreichen Ländern
WIEN
Interessante Projekte:
* Smarter Together: Smart City und Stadterneuerungs-Projekt in Wien Simmering
* Urban Data Platform:  Daten aus Smart City Projekten
* AALbin – Aktiv im Alter mit Digitalisierung
* WienMobil Station
* E-Bike-Sharing am Wiener Zentralfriedhof
Partnerschaften:
* Cooperation OGD Österreich - Bundeskanzleramt, die Städte Wien, Linz, Salzburg und Graz
* zahlreiche Kooperationsabkommen zwischen Stadt, z. B. mit Bund mit der für Verkehr, Innovation und Technologie, 
   zuständigen Bundesministerin, Central European University, Allianz Nachhaltige Universitäten
* Kooperation OGD D-A-CH-LI - Kooperation Open Government Data Deutschland-Österreich-Schweiz-Liechtenstein
Fokusthemen Leitbilder
1. Konsum reduzieren, Konsumgüter gerecht verteilen A  fairer society
2. Selbstversorgung, Ressourcen sparen A resilient so ciety
3. Emissionen und Abfall reduzieren in Güterprodukt ion A healthier world
4. Wiederverwertung A more efficient economy
Vernetzung:
* The Amsterdam Smart City Initiative (ASC) 2009 - Delft University
* ASC Kooperation mit Amsterdam Economic Board, einer Stiftung, die Stakeholder vernetzt
* stadtweites Netzwerk aus Tech-Startern, Amsterdam Regierung, Amsterdam Hafen, Consultant Unternehmen,
   Universitäten, Strategischen Partnern, IT Unternehmen, Finanzunternehmen, Stadtplanern, Netzwerkern und
   Unternehmen, die Amsterdam's Infrastruktur verwalten
AMSTERDAM
Interessante Projekte:
* CityZen, Plattform für ZeroCarbon Projekte
* Climate Street
* Neighbourly Living in Geuzenveld
* West Orange
* Smart Schools Contest
Partnerschaften:
* StartupAmsterdam: 2015 Kooperation zwischen Amsterdam Stadt City und 250 Stakeholdern im Tech Bereich zur
   Förderung von Startups
* AMS Smart Projects: Amsterdam Innovationstreiber und Stromnetzanbieter Liander in Zusammenarbeit mit der
   Stadt Amsterdam & TNO (unabhängiges Forschungsinstitut)
* Amsterdam Smart City entwickelte sich zu einer Allianz von Partnern, die stetig weiter wächst.  Neben den Partnern, die in
   Teilprojekte involviert sind, vernetzt die  ASC platform Unternehmen, öffentliche Bereiche und andere Organisationen

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 8
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Fokusthemen Leitbilder
1. Digitalisierung und Neue Technologien in Stadtplanung und 
Güterproduktion für eine nachhaltige Umwelt Ökologische Nachhaltigkeit
2. Digitalisierung und Neue Technologien für 
Wirtschaftswachstum und  Sicherung von Arbeitsplätzen Finanzielle Nachhaltigkeit
3. Digitalisierung und Neue Technologien zur Förderung von 
Kreativität und Demokratie und Vertrauen Demokratische Nachhaltigkeit
4. Digitalisierung und Neue Technologien für 
Gemeinschaftsgüter wie Bildung, Arbeit und  Wohnen Soziale Nachhaltigkeit
Vernetzung: * GrowSmarter/Lighthouse City
* Eurocities"
STOCKHOLM
Interessante Projekte:
* Niedrigenergie Bezirke:  Effiziente, ressourcenschonende und klimaneutrale Sanierung von Gebäuden
* Smart Technology: Smart Bins, Smart Locks, Smart Streetlights, Smart Traffic
* Stokab - durch die Stadt Stockholm verwaltetes Glasfasernetzwerk, Modell für das gerechte Teilen digitaler Infrastruktur
Partnerschaften: * "Stockholm Smart City basiert auf der Zusammenarbeit mit Bürger*innen, Unternehmen, Forschungsinstituten, dem 
   Öffentlichen Sektor."
Fokusthemen Leitbilder
1. Attraktives  Wohnen und Arbeiten für jeden Lebens abschnitt Vison Gesellschaft
2. Energiebewusstein, Energieeffizienz, erneuerbare Energie Vison Energie
3. Prinzip der Verursachergerechtigkeit, Abfallvermeidung in allen 
Bereiche des täglichen Lebens Vision Ent- und Versorgung
4. Wertschöpfung mit grünen Technologien (Energie, Mobilität, 
Ressourcen) sowie Gesundheit und Design Vision Ökonomie
5 Berücksichtigung energetischer, ökologischer, 
makroökonomischer und gesellschaftlicher Aspekte beim Bau Vision Gebäude
6. Emmissions- und Abfallreduktion, Energieautarkie, Wasser- und 
Bodenqualität, Lärmbelastung, Artenvielfalt Vision Ökologie
7 Ideale Nahversorgung mit Gütern, Dienstleistungen, 
Grundbildungs- und Freizeiteinrichtungen Vision Mobilität
Vernetzung: * Einbindung lokaler Akteure (Grundstückseigentümer, Investoren, Stadtteilmanagement-Team für breite 
   Bürgerbeteiligung, Stadtverwaltung)
GRAZ
Interessante Projekte:
* Smart City Projekt Graz Mitte - Demonstration urbaner Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen und
   gleichzeitig ein räumlich integriertes, vernetztes Stadtentwicklungsprojekt
* Science Tower - Bürogebäude mit großflächiger Energieglasfassade und Kerntechnologie (Grätzel-Zelle)
* "Cool City" - Transformation eines bisher unterschiedlich genutztes Stadtquartiers in einen umweltfreundlichen,
    intelligenten und lebenswerten Stadtteil 
* Multimodale Knoten - Bündelung mehrerer Mobilitätsangebote
* "I live Graz" - Bürgerbeteiligungsprojekt - Smart People schaffen ihre eigene Smart City
Partnerschaften:
* Smart City Graz Mitte Konsortium - Partner aus der Privatwirtschaft und der öffentlichen Verwaltung
* Mehrere städtische Abteilungen sind ebenso Teil der Entwicklung wie die Technische Universität Graz als
   wissenschaftliche Partner, als auch die Energie Steiermark und die Energie Graz, die Holding Graz sowie zahlreiche 
   Investoren

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 9
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Fokusthemen Leitbilder
1. Technische Innovation, Bürgerbeteiligung, Diversität, Digitale 
Inklusion Mission 1: More user-designed services
2. Data Sharing, Cyber Sicherheit, Datenrechte, Open  Data Mission 2: Strike a new deal for city data
3. Vernetzung und 5G Projekte, Öffentliches WLAN, Digitale 
Richtlinien
Mission 3: World-class connectivity and 
smarter streets
4. Verbesserung Digitaler Kompetenz auf dem Arbeitsm arkt Mission 4: Enhance digital leadership and 
skills
5. Zusammenarbeit mit anderen  Städten, MedTech und 
anderen Tech Unternehmen Mission 5: Improve city-wide collaboration 
Vernetzung:
* London Office of Technology & Innovation (LOTI)
* MedCity: Netzwerk der Stadt London und MedTech Unternehmen
* GovTech: Netzwerk der Stadt London und Tech Unternehmen
LONDON
Interessante Projekte:
* MiWiFi: Projekt für digitale Inklusion (ü50 Generationen) in Lewisham
* Civic Innovation Challenge (CIC)
* Civic Crowdfunding
* London Datastore - Open Data Sharing Portal für die London Region (GLA)
* London Air Quality Map
Partnerschaften:
* Sharing Cities - initiiert durch den Bürgermeister von London, Partner aus öffentlichem und privatem Sektor aus 
   den Städten London, Mailand,  Lissabon, Bordeaux, Burgas und Warschau
* lokale und regionale Vernetzung über Greater London Authority GLA, im Jahr 2000 gebildtete Verwaltungsbehörde 
   für die Londoner Region

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 10 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Fokusthemen Leitbilder
1. Effizienz, Monitoring & Infrastructure Management , Sensorik A "techno-centered" vison
2. "Wissenswirtschaft", Lebensqualität, IoT, Experim entierraum An economic vision
3. Urban Governance, neue Entscheidungsstrukturen, 
Partizipation, e-Demokratie A political vision
4. Modellentwicklung, digitale Anwendungen, öffentliche  
Verwaltungsstruktur "The simulated city"
Vernetzung:
* "Fab-City" - Globales Initiative zur Vernetzung von Smart Cities, derzeit 38 beteiligte Städte
* regionale Vernetzung für eine bessere kollektive Verwaltung von Smart City Projekten
* Eurocities
RENNES
Interessante Projekte:
* LabFab: Projekt zur regionalen Vernetzung Rennes' mit umliegenden Orten
* LoRa Fabien: Projekt zur lokalen Implementierung eines LoRa Netzwerkes 
* mehrere Small Scale Fun Projekte: Romy.baby, TomBot, Boîte à ombres personnalisée
* Digital 3D Modell der Rennes Metropole
Partnerschaften:
* Enge Kooperation der Universität Rennes und Stadtverwaltung
* Projektbezogene Kollaboration mit verschiedenen lokalen und nationalen Akteuren aus den Bereichen IT, 
   Strategie, Kommunikation, Umwelt etc. 
Fokusthemen Leitbilder
1. Inklusion - digital, sozial, Teilen von Wissen, C o-Creation Bürgerorientierung
2. Lebensqualität Innovation
3. Lean Management Smart Energy
4. Data Sharing, Open Source Data Wissensbasierte Ge sellschaft
Vernetzung:
* BeeSmart
* Hackathons
* Etopia Center for Arts and Technology, Innovations Hub
* Open Urban Lab:  R&D Center und "Human API"
* Teilnahme an EU Projekten wie "CityKeys"
* CONECTA | smARTplaces Conference on Audience and Mediation 2019
SARAGOSSA
Interessante Projekte:
* 100ideasZGZ: ein ziviles und innovatis Ökosystem
* CrowdsourcingZGZ
* Digital Mile - Projekt zur Integration Digitaler Medien im öffentlichen Raum
* Citizen Card - Projekt zur Entwicklung einer Plattform zur Verwaltung, dem Teilen von Daten und zur
   Bürgerbeteiligung
Partnerschaften: Zusammenarbeit zwischen städtischen Stakeholdern, Stadtplanern, Privatunternehmen, Start-Ups und Universitäten

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 11 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Fokusthemen Leitbilder
1. Sicherheit, Gesundheit, Bildung, Lebensqualtität, 
Gemeinschaft Smart Citizen
2. Co-Creation, Open Government Innovation
3. Nachhaltige Wirtschaft, nachhaltiger Transport Na chhaltigkeit
4. Klimaneutral & Selbstversorgend Klima & Umwelt
GENT
Interessante Projekte:
* TMaaS - Traffic Management as a Service 
* Old Dockyards Project - Projekt mit ganzheitlichem Ansatz für Entwicklung eines "Smart Multi-Energy" Stadtviertels
   mit Circular Economy Konzept
Partnerschaften:
* Ghent Group local government
* Ghent Academic Partners
* Ghent Corporate Partners
Vernetzung:
* Autonomous Municipal Ghent Development Authority SOGENT
* Start-Up City: lokales Netzwerk aus Stakeholdern aus dem Bereich Innovation
* Ghent Living Lab:  Netzwerk aus "Living" City Labs
Fokusthemen Leitbilder
1. Neue Energien, Nachhaltiges Bauen Smart buildings
2. Smart Verkehrsmanagement Smart mobility
3. Luftverschmutzung, Abfallmanagement, Circular Urban es 
Netz Smart urban space
4. Gesundheit, Soziales, Beteiligung, Innovation Smart society
EINDHOVEN
Interessante Projekte:
* Smart Traffic Control System
* Living Lab Stratumseind
* Citybeacons - Interaktive City Kiosks
* Open Data Platform Eindhoven
* SPACE-S - Bürgerbeteilungsprojekt
Partnerschaften:
* Strategic Board Zuid-Nederland: Regionales Partnernetzwerk aus zugehörigen Gemeinden, Management
   Authorities,  Triple Helix Netzwerkorganisationen
* Partnerschaft zwischen Stadt Eindhoven und Universität Eindhoven
Vernetzung:
* Eurocities
* Lighthouse City / Triangulum 
* Bee Smart Cities
* Partner für European Initiative C-Mobile
* SynchroniCity
* Triple-Helix Group: Netzwerk aus öffentlich-privaten Organisationen

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 12 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Fokusthemen Leitbilder
1. Mit Digitalisierung in der Herstellung/Distribution  mehr 
Effizienz, Nachhaltigkeit, Kosten sparen Smart Industry
2. Effizienz, Umweltbewusstsein Smart Port
3. Smart Solutions in der Stadtplanung, Erholungszentr en 
schaffen Smart City Planner
4. Empowerment, Digitalisierung, Flexibilität Smart Government
Vernetzung:
* Smart City Next 2021 Conference
* Academy of Urbanism’s 2015 Award : European City of the Year"
* Eurocities
* Smart City Lighthouse
* Rotterdam conference
* Smart Maritime Network Conference 2020
* 100 Resilient Cities - Von der Rockefeller Stiftung initiiertes globales Netzwerk aus Mitgliedsstädten und Partnern aus
   öffentlichem, privatem Sektor und NGOs
ROTTERDAM
Interessante Projekte: * UP!ROTTERDAM - Plattform für innovative Unternehmer aus dem Bereich, Nachhaltigkeit, Digitales, Circular Economy
* RUGGEDISED - Gesamtprojekt zur Implementation von insgesamt 13 Smart Anwendungen
Partnerschaften:
* SmartPort - Kollektiv zum Teilen von Wissen: Rotterdam Hafen, Deltalinqs, Regierung von Rotterdam, MARIN, 
   Erasmus University, TU Delft, TNO und Deltares
* Smarte Frachter: Rotterdam Hafen, Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering DSME
* Smarte Frachtanwendungen: Rotterdam Hafen & Cisco
Fokusthemen Leitbilder
1. Mehr Bürgerzufriedenheit Innovation durch Partizipation
2. Effizientere "urban services", Sensorik Innovation durch Smarte IT-Anwendungen
3. Modernisierung der öffentlichen Verwaltungsstruktur Innovation durch Smarte Verwaltung
4. Wissen teilen Innovation durch Kollaboration
Vernetzung:
* Starke Beteilung an internationalen Forschungsprojekten: EMPOWER, M-Sec (mit mehr als 350 Partnern aus
   öffentlichem und privatem Sektor, auf nationaler und internationaler Ebene)
* Smart City Next 2021 Conference
* Academy of Urbanism’s 2015 Wettbewerb: "European City of the Year"
SANTANDER
Interessante Projekte:
* Santander City Brain - Projekt zur aktiven Beteiligung von Bürgern + Open Data Plattform der Stadt Santander
* NEDAP Parking Guidance Parking Service Management für öffentliche Parkplätze
* Sensorikprojekte zur Verkehrsüberwachung, Mobiles Umweltmonitoring, Parkbewässerung
* Participatory Sensing - User teilen Sensor-Daten Ihrer Smartphones und veröffentlichen diese auf der Santander
  Open Data Platform 
Partnerschaften: * SmartSantander Consortium - Netzwerk aus 15 Partner aus dem Öffentlichem Sektor, Unternehmen, Universitäten 
und Forschungsinstituten

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 13 
 
 
 
 
Fokusthemen Leitbilder
1. Verknüpfung von Forschung und Wirtschaft Wachsende Stadt (Resilient City) 
2. Demografie, Gesellschaft und Strukturen Transformation City 
3. Soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit Circular Economy
Vernetzung:
* „Modellprojekte Smart Cities" - Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat (BMI)
* Über die nationale und internationale Dialogplattform Smart Cities steht Ulm in einem konstanten Austausch mit
   anderen Städten.
* Regional wird ein enger Austausch mit den Kommunen der umliegenden Landkreise und Städten u.a. durch die
   Innovationsregion Ulm erfolgen
* Smart Country Convention 2020
ULM
Interessante Projekte:
* LoRa Park - LoRaWAN rund um den Weinhof
* Online-Beteiligungsportal zukunftsstadt-ulm.de
* Quartier Alter Eselsberg - Projekt für ein "inklusives Quartier Alter Eselsberg"
Partnerschaften:
* Die Verwaltung mit den unterschiedlichen Abteilungen der Stadt Ulm wird über einen konstanten Dialog immer
   wieder mit eingebunden und ist an der Formulierung der strategischen Ziele beteiligt
* Bürgerschaft: Verschwörhaus, Community, Lokale Agenda Ulm
* Stadt / Region: Innovationsregion Ulm, EBU, Sanierungstreuhand, SWU, Ulmer Citymarketing e.V., Messe Ulm, PBG, UWS
* Wirtschaft: Citysense GmbH, Initiative ulm.digital e.V., Ulmer Initiativkreis nachhaltige Wirtschaftsentwicklung e.V, TFU
* Wissenschaft: Aicher-Scholl Kolleg, Hochschule Neu-Ulm, Universität Ulm (ZAWiW)
* Aktive Externe Akteure: City & Bits, Deutsches Institut für Urbanistik, Ecostra GmbH, Polyspektiv, TU Dresden, 
  Wuppertal Institut, Zebralog
* Beirat: Deutscher Landkreistag, Innenministerium BW, KGST, NEGZ, VKU, Bertelsmann Stiftung, Fraunhofer IESE,  
   OKF, Städtetag BW, DStGB, Fraunhofer IAO, Initiative, TU Berlin, Universität Ulm, Universität Konstanz, 
   Zeppelin Universität
Fokusthemen Leitbilder
1. Mobilität & Energie Digitalisierung ist eine Aufgabe für die 
ganze Stadt
2. Gesundheit & Soziales Digitalisierung
ist kein Selbstzweck
3. Wissen & Bildung Verwaltung ist kein Selbstzweck
4. Sicherheit & Rechtswesen Daten teilen, nutzen und schützen
5. Wirtschaft & Arbeitswelten Innovation ermöglichen
6. Urbanes Leben, Kultur, Sport
& Freizeit DigitalFirst, aber nicht digital only
Vernetzung:
* Digital-Gipfel, nationaler Kongress, jährlich seit 2006
* Fokusgruppe “Intelligente Vernetzung” mit Partnern aus verschiedenen Infrastrukturbereichen, assoziierte
   Initiativen & deren Partner
* Stadt.Land.Digital - Initiative zur Vernetzung von deutschen Kommunen zur Unterstütung digitaler
   Strategieentwicklung
* Gründerwettbewerb
* Smart City Kompass Plattform zur nationalen Vernetzung von Projektpartnern
* Bee Smart City Community
* „Haus der Digitalen Welt“ -  Hamburg will einen neuartigen und vernetzten Informations-, Kommunikations-,
   Diskussions-, Lern- und Begegnungsort für die gesamte Bevölkerung Hamburgs schaffen
HAMBURG
Interessante Projekte:
* Active City Map - Hamburgs Sport in der Übersicht: alle Sportstätten der Active City Hamburg
* Digitale Partizipation (DIPAS)
* digitale Plattform „beyourpilot – Startup Port Hamburg“ - Plattform für Wissens- und Technologie-Startups
* Hammerbrooklyn.DigitalCampus - Zentrum für Digitale Transformation
Partnerschaften:
* Die verschiedenen Akteure der Digitalen Stadt arbeiten eng miteinander und über fachliche Grenzen hinweg 
* Hamburg kooperiert in vielfältigen Vorhaben der Digitalen Stadt mit anderen europäischen sowie nationalen
   Partnern und ist auch außereuropäisch gut vernetzt
* Verwaltung: Städtisches Change-Board, Städtisches CDO-Kollegium, Koordinierungsrunde Digitale Stadt

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 14 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Fokusthemen Leitbilder
1. Bürgerbeteiligung Verwaltung auf Basis von Dialog und 
Kooperation
2. Sanierung und Erneuerbare Energien Hochwertige Urb ane Stadtgebiete
3. Daten und Services Offenheit und Attraktivität
4. Nachhaltige Mobilität Starke und verbindliche Sta dtgemeinschaft
MÜNCHEN
Interessante Projekte:
* Multimodale Mobilitätsstationen für verschiedene Fahrzwecke: Fahrräder (MVG Rad), E-Bikes (MVG eRad), 
   E-Lastenräder (MVG eTrike) und E-Autos (STATTAUTO)
* Stadtteillabor in Neuaubing- Westkreuz 
Partnerschaften:
* Steuerungsgruppe SCM: Vorsitz: PLAN, Entscheidungsträger der beteiligten Referate (BAU, DIR, PLAN, RAW)
   Projektträger im Quartier (MGS, MVG, SWM, Siemens) einschließlich Vertretern aus der Freiham Gruppe, LGS
* Externe SCM Partner aus Industrie, Stakeholder im Quartier, Stadtteilgemeinschaft und versch. Organisationen
* Städtepartner: Smarter-Together-Konsortium
Vernetzung:
* Vernetzung innerhalb der Alpenregion
* Beteiligung an EU weiten, nationalen & regionalen Projekten
* Smarter Together München-Lyon-Wien, Follower Cities, Observer Cities (siehe GrowSmarter/Lighthouse Cities)
* Munich Urban Colab für eine „neue Form der Zusammenarbeit“ zwischen Staat und Unternehmen
* Smart City Kompass
* Europäische Innovationspartnerschaft für Intelligente Städte und Gemeinden (EIP-SCC)
Fokusthemen Leitbilder
1. Mobilität & Umwelt Wertvoll für uns
2. Digitale Services & Gesellschaft Partizipativ
3. Wirtschaft & Technologie Zukunftsgerichtet
4. Nachhaltig
5. Sicher
DARMSTADT
Interessante Projekte:
* kurzfristitge Projekte als Sofortmaßnahmen (e-car sharing)
* mittelfristige Kernprojekte (Smart Parking, Smart Waste), 
* langfristig geplante Aufbauprojekte (Smart Grid), 
* Test-Projekte (Autonome Busse)
Partnerschaften: * Projektpartner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft (ENTEGA Energie GmbH, Helag mobilo, 
   Klinikum Darmstadt, TU Darmstadt, …)
Vernetzung:
* Bee Smart City
* Smart City Kompass
* Modelstadt Smart Cities 2020
* Stadt und Stadtwirtschaft: Ausschuss für Wirtschaftsförderung
* Austausch mit Smart Region Rhein Main Neckar
* Interkulturelle Studienreisen
* internationale Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft und Behörden
* Austausch mit der Region und weiteren hessischen Kommunen

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 15 
 
 
 
 
Fokusthemen Leitbilder
1. Lebensqualität Smarte Verwaltung und Stadtgesellsc haft
2. Smarte Stadtplätze Smartes Wohnen
3. Bürgerhaushalt und Smarte Partizipation Smarte Wir tschaft
4. Smart Water – Modellierung und Governance Smarte M obilität
5. Daten in Alltag und Krise – Kiezbox 2.0 Smarte Inf rastrukturen
6. Data Governance & Datengetriebene Verwaltung Öffen tliche Sicherheit
Vernetzung:
* Modellprojekte Smart Cities 2020
* Verschiedene Förderprogramme für Firmengründung, Internationalisierung, Vernetzung
* Zahlreiche Konferenzen und Messen, die in Berlin stattfinden, adressieren Smart-City-Themen. Berlin präsentiert
   sich mit seinem innovativen Öko-System in zahlreichen Formaten
* Bürgerwerkstatt
* CityLab
* Smart City Kompass
BERLIN
Interessante Projekte:
* Projekte zum automatisierten und vernetzten Fahren wie "Shuttles&Co.", "Jelbi"
*„Micro Smart Grid“ am Berliner Zukunftsort EUREF-Campus
* Berlin TXL plant die Stadt ein Co2 neutrales Stadtviertel mit einem Niedrig-Energie-Netz 
* Smarte Partizipation: Reallaborzentrum StadtManufaktur, BBBlockchain, (mobile) CityLAB 
* Kiezbox 2.0: Im Krisenfall (z.B. Stromausfall) können solarbetriebene Hotspots ein Notfall-WLAN bilden
Partnerschaften:
* „Smart Business District“ mit BSR, Berliner Wasserbetriebe und BVG
* Kooperation von Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zur Schaffung optimale Rahmenbedingungen für 
   Smart City Development
Fokusthemen Leitbilder
1. Smarte Wirtschaft und Innovation  Smarte Kooperation/Beteiligung
2. Klimagerechtes Quartier (Energie) Smarte Energie
3. Klimagerechtes Quartier (Wasser) Smarte Leitungsnetze
4. Nachhaltige Mobilität Smarte Mobilität
5. Neues intelligentes Wohnen Smarte Gebäude
6. Aktive Stadtgesellschaft Smarte Bürgerservices
7. Smarte Integration
8. Smarte Kommune
Vernetzung:
* GrowSmarter 
* EU-Projekt Triangulum (Lighthouse Follower City)
* EU-Projekt SPARCS
* Smart Cities - Connected Urban Twins - Urbane Datenplattformen und Digitale Zwillinge für integrierte
  Stadtentwicklung (CUT)
* EU Interreg-Programm "Central Europe" mit den Förderprojekten "LOW-CARB" sowie "EfficienCE"
* Innovationswettbewerb Smart City Challenge Leipzig
LEIPZIG
Interessante Projekte:
* Aufbau einer in Echtzeit steuernden ICT Infrastruktur, den Einsatz der Blockchain-Technologie zur Durchführung 
   von Mikrotransaktionen anhand von Smart Contract s
* Urbane Datenplattform
Partnerschaften:
* Digitale Werkstatt: Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie des städtischen Tochterunternehmens LECOS GmbH
* AG Smart City - Amtsleiter aus Dez. I, II, III, Vi und VII sowie Hr. Hansel (LVV)
* Zukunftsforum - Bürgermeister, Geschäftsführer der Tochterunternehmen der Stadt Leipzig, Universität Leipzig

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 16 
C. Vergleich in Hinblick auf un:box  cologne  
 
Ein Vergleich auf Basis des Gesamtrankings der drei  Indexe ist eine Aussage hinsichtlich 
Kompatibilität wenig aussagekräftig. Über die Bitko m Teilrankings ließe sich jedoch sagen, 
dass einige der vorausgewählten Städte in bestimmte n Bereichen besser als Köln 
abschneiden. Daher könnte ein Dialog mit Fokus auf diese Bereiche möglicherweise einen 
Beitrag zur un:box cologne  Strategieentwicklung leisten: 
 
-
 Energie und Umwelt: Hamburg (+20,4 Indexpunkte), Darmstadt (+ 17,1 Indexpunkte) 
- Mobilität: Hamburg (+19,5 Indexpunkte) 
- IT & Kommunikation: Hamburg (+3,9 Indexpunkte) 
 
Im zweiten, erweiterten Teil der Research (MN4) wer den unter anderem weitere 
Teilrankings verglichen mit dem Ziel, eine bessere Vergleichbarkeit herzustellen. 
Fraglich ist aber zum Beispiel, inwieweit der Smart City Index selbst aussagekräftig ist, 
wenn für die Acupuncture Interventions die Wahrnehm ung von lediglich 120 
Einwohner*innen pro Stadt als Maßstab herangezogen wurde (Switzerland Global 
Enterprise, Artikel vom 21.09.2020; Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ) 
 
Smart City Strategien unterscheiden sich zu un:box cologne  in Hinsicht auf: 
 
-
 Ziele 
- Fokusbereiche 
- Projektgröße 
- Projektdauer 
- Beteiligungsprozesse  
- Vernetzung/Kooperationsstruktur 
 
Im direkten Vergleich von Smart City Strategiepläne n mit dem un:box cologne  Vorhaben 
konnten bisher wenige strategische Übereinstimmungen gefunden werden.  
 
Gemeinsamkeiten zwischen Städten lagen in folgenden Bereichen: 
 
-
 Umstrukturierungen in Verwaltung zur Reduzierung von strategischen Barrieren 
- Bildung von einem Smart City Management Team mit Mi tgliedern aus verschiedenen 
Verwaltungsabteilungen, Stakeholder*innen, Partner*innen 
- Leitthemen Nachhaltigkeit, Lebensqualität, Digitalisierung, Beteiligung, Mobilität 
- Aufbau von Stadtlaboren / Innovationszentren 
- Data Sharing / Data Plattformen 
 
Hinweis: Die Umstrukturierung der Verwaltungseinhei ten zur Smart City wurden fast immer 
damit begründet, dynamischer, cross-sektoraler, co-creativer und lösungsorientierter agieren

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 17 
zu können. In einigen Fällen wurden sie deswegen auch outgesourct, wie zum Beispiel CityLabs 
et cetera. 
 
 
4.  Auswertung 
 
A. 
 Diskussion 
 
Das un:box cologne  Projekt unterscheidet sich auf den ersten Blick in  vielen Aspekten von 
Projekten anderer Smart City Strategien.  
 
Im Ansatz entspricht un:box  cologne  einer Smart City 3.0 Teilstrategie, wobei Köln 
Perspektiven 2030+ die Gesamtstrategie darstellt. S mart City 3.0 ist die neuste Generation 
von Smart Cities, in welcher Bürger*innen eine Schlüsselrolle in der Stadtentwicklung spielen. 
Bürger*innen beteiligen sich aktiv an Entscheidungs prozessen und es wird Raum für die 
gemeinsame Entwicklung von Ideen geschaffen (*1). D eutsche Research-Städte und EU-
Städte wie Barcelona, Saragossa, Rennes, Wien, Graz , Gent, Amsterdam sind im 
Strategievergleich als Smart Cities der letzten Gen eration einzuschätzen, wobei Städte wie 
Stockholm, Zürich und London weniger partizipative Ansätze verfolgen, auch wenn 
Bürgerorientierung zu ihren Leitbildern gehört. Wel ches Beteiligungskonzept die einzelnen 
Städte implementiert haben, ist leider aus der bish erigen Recherche nicht im Detail 
erkennbar. Aus den bisherig ausgewerteten Informati onen sind jedoch Hinweise zu finden, 
dass folgende Städte ihre Bürger*innen mehr oder weniger aktiv an Entscheidungsprozessen 
beteiligen (*6-15): 
 
-
 Barcelona 
- Wien 
- Graz 
- Rotterdam 
- Eindhoven 
- Saragossa 
- Gent 
- Ulm 
- Berlin 
- Leipzig 
 
In den Strategieplänen der Städte Santander und Ams terdam wird zwar auf 
Beteiligungsprozesse hingewiesen, allerdings ist es  unklar, in welcher Form beziehungsweise 
in welchen Bereichen der Stadtentwicklung Bürger*in nen an Entscheidungen beteiligt 
werden.

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 18 
Auf Basis der bisherigen Recherche werden die Städte Stockholm, Zürich, Hamburg, München 
und London eher weniger partizipatorisch dargestell t und beschränken sich bei 
Beteiligungsprozessen eher auf Information und/oder Konsultation der Bürger.  
 
Unterschiede zu un:box cologne  sind bereits innerhalb dieser ersten Phase der EU Research 
erkennbar. Die Projekte der recherchierten EU Smart  City Strategien und darin integrierten 
Projekte sind größtenteils: 
 
-
 langfristiger  
- umfangreicher finanziert 
- komplexer 
- größere Stakeholder involvierend (Cisco, IBM, Stadtwerke, …) 
- älter (in Amsterdam, Barcelona und anderen Städten, wurden potenziell vergleichbare 
Projekte bereits vor +-10 Jahren umgesetzt) 
 
Nichtsdestotrotz zeigten sich mögliche Gemeinsamkei ten in den Strukturen einzelner 
Projekte, beziehungsweise Teil-Projekte. Insbesondere hervorzuheben sind hier eine Auswahl 
von Projekten: 
 
1. 
 Das Barcelona Superblock Projekt, welches im Ansatz  den Ideen von un:box cologne  
entspricht und Übertragbarkeitspotential zeigt. All erdings ist eine detaillierte 
Recherche notwendig, um eine qualifiziertere Aussage zur Vergleichbarkeit zu un:box 
cologne  zu treffen.  
 
Superblocks sind Nachbarschaften aus neun Kiezgebie ten, in denen Autos auf 
angrenzenden Hauptstraßen umgeleitet werden und Ver kehr auf Fußgänger*innen 
und Radfahrer*innen beschränkt ist. Ziel ist eine Reduktion von Emissionen, Lärm und 
letztlich die Erhöhung von Erholungs- und Lebensqualität der Anwohner*innen. (*16) 
 
2. 
 Amsterdamer „Smart Projects“ sind Teil der Amsterda m Smart City Strategie. Es 
wurden 13 unterschiedlich skalierte Projekte innerhalb von zwei Jahren entwickelt und 
implementiert. Insgesamt entspricht „Smart Projects“ dem Ansatz von un:box cologne,  
wobei einzelne Projekte, wie „Geuzenfeld“, „West Or ange“ in Teilaspekten zum 
Beispiel der Partnerstruktur oder dem Zielansatz mi t Aspekten von un:box cologne 
vergleichbar sind. (*17) 
 
3. 
 Die Genter „Acupuncture“ Projektstrategie ist Teil der Stadtstrategie und integriert 
neue Geschäftsmodelle, cross-sektorale Kooperationskonzepte und design-orientierte 
Innovation. Mit einem Budget von circa 14 Millionen  € werden innerhalb von drei 
Jahren kleinere Projekte in Zusammenarbeit mit Bürger*innen implementiert. (*18)

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 19 
 
 
4. 
 Das Rotterdamer „Ruggedised“ Smart City Lighthouse Projekt wird in sechs 
europäischen Städten durchgeführt und es werden ins gesamt 32 Projekte 
implementiert, davon 13 in Rotterdam. Dies ist insbesondere interessant aufgrund der 
Projektstruktur und des Städte-Kooperationsansatzes . 
(https://ruggedised.eu/cities/rotterdam) 
 
5. 
 Das Smart City Projekt Graz Mitte ist größentechnisch mit un:box cologne vergleichbar.  
Es ist Teil der Stadtstrategie „I live Graz“. Das P rojekt kostete insgesamt 9 Millionen 
EUR und wurde mit 4 Millionen EUR gefördert. Es lief von 2012 bis 2017. (19) 
 
 
Stadtstrukturen unterscheiden sind mitunter so star k, dass auch ihre Smart City Treiber 
andere sind und sich Stadt-Strategien in verschiede ne Richtungen entwickelt haben. 
Beispielsweise ist Innovation in Amsterdam ein star ker Treiber für Amsterdam Smart City, 
wobei Empowerment und Beteiligung die Entwicklung d er Stadtstrategie in Barcelona treibt 
und Leitbilder dann eher einen ökonomischen (Amster dam) oder sozialen Fokus (Barcelona) 
haben (*2). Hingegen sieht un:box cologne  als auch Köln Perspektiven 2030+ eine 
gleichmäßige Integration aller Aspekte vor. 
 
Auch Verwaltungsstrukturen sind in den Städten vers chieden und stellen teilweise ein 
Hindernis bei der Entwicklung von Smart City 3.0 Strategien dar. Daraus resultierend waren in 
vielen Städten Umstrukturierungen notwendig, um Pro zesse abteilungsübergreifend 
entwickeln und umsetzen zu können und abteilungsori entiertes Denken abzubauen (zum 
Beispiel: Barcelona, Manchester, Zürich *3,4). 
 
Stadtstrukturelle Unterschiede führten zu verschied enen stadtstrategischen Ansätzen und 
sind in folgenden Bereichen erkennbar: 
 
-
 Infrastruktur 
- Verwaltungsstruktur 
- digitalen Status (Beispiel Amsterdam/Barcelona, 3) 
- Stadtgröße 
- Alter der Stadt (Beispiel Amsterdam/Barcelona, 3) 
- Zusammensetzung der Stadtgemeinschaft 
- Soziale Struktur 
 
In dieser Hinsicht wäre es denkbar, dass Recherche- Ergebnisse aus Städten mit ähnlichen 
Stadtstrukturen am besten für einen detaillierteren  Vergleich geeignet sind und 
möglicherweise auch am ehesten einen kooperativen W ert für un:box cologne  schaffen 
könnten.

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 20 
 
Nachhaltigkeit der Projekte ist leider nur begrenzt  zu ermitteln, dafür ist eine detailliertere 
Research notwendig.  
 
B. 
 Aspekte einzelner Städte mit möglichen Übereinstimm ungen und Anregungen für 
un:box cologne  (detailliertere Research notwendig) 
 
1.  Barcelona  
A Superblocks  
- Umsetzung von Teilprojekten im Rahmen des Superblock Projekts 
B Urban Living Lab – 22 
   - die Stadt als Experimentierraum für Innovation  
C Bürgerbeteiligungskonzept 
 
 
2.  Manchester 
A City Verve 
  - Digitale Plattform für Smart City Data Sharing 
B Data Governance Konzept 
  - Privacy 
 
3. 
 Wien 
A Masterplan Partizipation 
B “Lebensqualität durch Innovation” 
C Bürgerbeteiligung als zentrales Anliegen der Stad t 
D E-Bike-Sharing am Wiener Zentralfriedhof 
 
4. 
 Amsterdam 
A Amsterdam Smart City Plattform 
- Förderung von Small-Scale Projekten 
B Smart School Contest 
  - Beispiel für die Umsetzung eines Small-Scale Pr ojektes 
 
5. 
 Saragossa 
A 100ideasZGZ 
- ein ziviles und innovatives Ökosystem 
- bürgerinitiierte Projekte 
B CrowdsourcingZGZ 
 
 
6. 
 Stockholm 
A „Make a suggestion“ – Anwendung zur Förderung von  Bürgerbeteiligung

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 21 
B  Energiekreislaufnetzwerke 
- Data Storage Unternehmen „füttert“ öffentliches Heizungsnetz 
 
 
7. 
 Rotterdam 
A Ruggedised Projekt (vgl un:box cologne ) 
  - Implementierung von 13 Smart solutions (medium scale) 
B UP!Rotterdam 
  - „hotbed“ für innovative Unternehmer, die Ideen für Nachhaltigkeit,  
   Digitalisierung, Circular Econonomy  
 
8. 
 Zürich 
A Pikmi Projekt 
- On-Demand Angebot, integriert in das öffentliche Verkehrsnetz zur   
  Bereitstellung von Anschlussmöglichkeiten außerhalb des  
  Verkehrsnetzes (Sicherheitsaspekt – siehe auch Projektidee der RFH) 
B Kickstart Accelerator 
- Innovationsprogramm für Startups 
 C Smart City Zürich Strategie (2018) vergleichbar mit Köln 2030+ 
 
9. 
 London 
A Smarter London Together 2018 Strategieziele 
  - User designed services 
  - Verbesserung der lokalen Zusammenarbeit 
  - Verbesserung der digitalen Kompetenzen und Posi tion als digitale  
  Stadt 
 B  MyWIFI 
-
 Projekt zur Förderung der digitalen Integration der ü50 Generationen 
C London Datastore 
D Civic Innovation Challenge 
 
10. 
 Graz 
A Smart City Project Graz Mitte 
  - Förderung mit insgesamt 13 Millionen EUR 
  - Projektdauer 5 Jahre (2012- 2017) 
  - größentechnisch vergleichbar mit un:box cologne  
B Bürgerbeteiligungskonzept 
  - Referat für Bürgerbeteiligung 
  - aktive Bürgerbeteiligungsprozesse 
 
 
11.  Rennes 
A Wissenschaftliche Analyse der Strategieentwicklun g

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 22 
 
 
 
 
12. 
 Gent 
A Old Dockyards Project  
  - radikale Transformation eines ganzen Viertels u nter Aspekten:  
   Nachhaltigkeit, Lebensqualität, Mobilität 
  - mit nur 2.5 Mio EU-Förderung 
  - im Ansatz vergleichbar mit un:box cologne  
B Acupuncture Interventions 
  - „kleine Projekte mit großer Wirkung“ 
 
 
13.  Eindhoven 
A Open Data Plattform Eindhoven 
B Strategischer Fokus auf Bürgerbeteiligung 
 
 
14. 
 Santander 
A SmartSantander City Lab / Test-Plattform für Proj ekte 
 
15. 
 Hamburg 
A Digitale Bürgerbeteiligung 
B Urban Data Plattform 
C Fokus Digitalisierung 
 
16. 
 München 
A Stadtteillabor in Neuaubing- Westkreuz  
B Flächen- und einwohnertechnisch vergleichbar mit Köln 
C  Smarter Together München, Strategieansatz vergle ichbar mit Köln 2030+ 
 
17.  Darmstadt 
A Small Scale Projekte als Sofortmaßnahmen 
B Themenbereiche Lebensqualität, Digitalisierung, B ürgerbeteiligung 
 
18. 
 Berlin  
A Bürgerbeteiligungsplattform 
B Stadtlabor 
C Einzelprojekte möglicherweise mit un:box cologne  vergleichbar 
 
19. 
 Leipzig 
A Urbane Datenplattform

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 23 
B Digitale Werkstatt 
 
 
 
20. 
 Ulm 
A Ulm4CleverCity Projektziele 
- Offene Daten und freies Wissen als Grundlage für Teilhabe 
- Datenethik 
- Online-Beteiligungsportal zukunftsstadt-ulm.de 
- Verwaltung der Projekte über verschiedene Dezernate 
 
 
C. 
  Ansätze für weitere Research 
 
In einem möglichen weiteren Recherche-Prozess zu St ädten und Teil-Projekten einzelner 
Stadtstrategien wären folgende Punkte gegebenenfalls von besonderem Interesse:  
 
-
 Allgemeine Prozessentwicklung 
- Beteiligungsprozesse 
- Nachhaltigkeit/Skalierbarkeit 
- Leitbilder 
- Projektkriterien 
- Projektgemeinschaft 
- Förderung der Digitalisierung / Aufbau von Digitalen Plattformen 
- Kooperationsbereitschaft 
 
 
D. 
  Besonders interessante Anregungen 
 
• Superblocks (Barcelona) 
• City Labs (Eindhoven, Barcelona, Hamburg) 
• Ruggedised (Rotterdam) 
• UP!Rotterdam  
• Poblenou "Kiez" Transformation zu Barcelona’s Urban Living Lab - 22@Barcelona 
• Masterplan Partizipation (Wien) 
 
• Außerhalb der Recherche: IKT Citylab Aarhus mit gut en methodischen Ansätzen für 
un:box cologne . Das Konzept dort ist: 
• Zuhören 
• Probleme Lösen 
• Lernen 
• Führen

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 24 
(Aarhus Kompass) 
 
Es geht hierbei insbesondere um das Thema Empowerment für Innovationen. 
 
5.  Fazit und erste Empfehlungen 
 
un:box cologne  ist als Konzept im Rahmen von Online Research nur begrenzt vergleichbar mit 
den identifizierbaren Projektansätzen der untersuch ten Städte. Einzelne Projekte innerhalb 
von Stadtstrategien zeigen im Ansatz Übereinstimmun gen, aber hierzu sind detaillierte 
Informationen notwendig, die gegebenenfalls aus wis senschaftlichen Artikeln und im Dialog 
mit den Verantwortlichen der einzelnen Städte herausgefiltert werden müssten.  
 
Der weitere Dialog wurde nun aufbauend auf den bish erigen Rechercheergebnissen und den 
Anregungswünschen für den un:box cologne  Prozess in Form eines Fragebogens gestartet. 
Dieser wurde zunächst an 22 verschiedene Städte gesendet - in der Hoffnung, damit durch ein 
weiteres Feedback mehr Anregungen für den un:box  cologne  Prozess zu erhalten. Bisher 
erhielten wir Rückmeldungen aus mehreren Städten (R otterdam, London, Graz, Gent, Berlin 
und Eindhoven), wobei Eindhoven und Gent weder Inte resse an einem Austausch zeigten 
noch bereit waren, unsere Recherche zu unterstützen . Gent, Berlin, London und Rotterdam 
konnten uns nicht nur Feedback für unseren Fragebogen liefern, sondern sind darüber hinaus 
bereit, in einen weiteren Austausch mit der Stadt K öln zu treten. Dank dieser ersten 
Rückmeldungen kann außerdem bestätigt werden, dass alleinige Online-Recherche nur 
beschränkt aussagekräftig ist. Beispielsweise ging aus unserer bisherigen Recherche hervor, 
dass London im Rahmen ihrer Stadtstrategie eher gro ß ausgelegte Projekte umsetzt. Jedoch 
bestätigte die London’s Smart City Strategie-Beauft ragte, dass auch Small Scale Projekte zur 
Strategie gehörten.   
 
Auf Basis unserer bisherigen Recherche und erstem F eedback aus dem Kontakt mit anderen 
Städten empfehlen wir, den Austausch zunächst mit f olgenden Städten anzustrengen, 
beziehungsweise weiterzuführen: 
 
1. 
 Rotterdam  
2.  Gent 
3.  London 
4.  Berlin 
5.  Wien 
6.  Barcelona 
7.  Hamburg 
 
These:

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 25 
Es kann sich herausstellen, dass un:box cologne  in seiner Form bisher ohne Vorbild und somit 
Beispiel ist. Somit besteht in der Leitbilderstellu ng um so mehr der Bedarf, hier eigene 
Parameter von der Initiierung bis hin zur Umsetzung definieren zu können. 
 
6.  Literatur 
 
 
1. 
 Access to ICT in Poland and the Co-Creation of Urba n Space in the Process of Modern 
Social Participation in a Smart City , University of Warmia and Mazury in Olsztyn  
 
2.  Classifying Pathways for Smart City Development: Comparing Design, Governance and 
Implementation in Amsterdam, Barcelona, Dubai, and Abu Dhabi , Delft University of 
Technology 
 
3.  Smart City Strategy & Upscaling: Comparing Barcelon a and Amsterdam , University 
Pompeu Fabra 
 
4.  Greater Manchester “Smart Resident” Data Exchange Platform to enable public service 
reform, Greater Manchester Combined Authority 
 
5.  Umsetzung einer departementsübergreifenden Smart-Ci ty- Strategie , Gemeinderat 
Zürich  
 
6.  Public Participation in a Decentralized City: The C ase of Barcelona , Free University of 
Barcelona  
 
7.  Masterplan Partizipative Stadtentwicklung , Stadt Wien 
 
8.  I Live Graz: Smart People Create their Smart City , Blue Globe Report SmartCities 
#19/2012 
 
9.  Making Citizen Participation Work: The Challenging Search for New Forms of Local 
Democracy in The Netherlands , Local Government Studies, 36:4, 531-549  
 
10.  Citizen involvement in Smart City initiatives: a pu blic managers’ perspective , Tilburg 
University 
 
11.  Smart City Zaragoza: The Power if citizen innovators , BEE Smart City report 1/07/2018 
 
12.  Ghent, (smart) City of People , City of Gent 
 
13.  Ulm4CleverCity - Das smart city-Projekt , Stadt Ulm / Geschäftsstelle Digitale Agenda  
 
14.  Smart City-Strategie Berlin , Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt 
 
15.  Der Smart-City-Prozess in Leipzig , Stadt Leipzig 
 
16.  Superblocks to the rescue: Barcelona’s plan to give  streets back to residents , The 
Guardian  
 
17.  Smart Stories AmSMARTERdam City , City of Amsterdam

GESI Deutsche Gesellschaft für Systeminnovation mbH 26 
18.  An acupuncture strategy to foster the cultural and creative industries , City of Gent 
 
19.  Smart Future Graz , Blue GlobeReport SmartCities #2/2018

Prozesspapier Anlage 14 - Ressourcen in der Umsetzungsphase

2664 Zeichen

Anlage 14  un:box cologne Prozesspapier 
Ressourcen in der Umsetzungsphase  
 
 
1. Das Projektleitungsteam un:box cologne    
 
Das Projektleitungsteam  un:box cologne  koordiniert hauptverantwortlich das 
Gesamtprojekt. Es besteht aus drei Mitarbeiter*innen der Stabsstelle Digitalisierung, 
die dort mit Stellenanteilen eingesetzt sind. Ferner wird, von den zum Ende der 
Strategiephase besetzten, insgesamt drei für das Projekt un:box cologne neu 
geschaffenen Vollzeitstellen eine Stelle künftig de m Projektleitungsteam un:box 
cologne zugeordnet. 
 
Die wesentlichen Aufgaben umfassen:  
 
 Verantwortung und Repräsentation des Gesamtprojektes  
 
 Schnittstelle zum Fördermittelgeber (KTS, KfW und BMWSB) 
 
 Fördermittelmanagement mit dem Fördermittelgeber für das Gesamtprojekt 
 und für die geförderten Maßnahmen  
 
 Betreuung Lenkungsausschuss  
 
 Vor- und Nachbereitung von Gremienvorlagen und Mitteilungen  
 
 Austausch im Städtenetzwerk MPSC, Netzwerkpflege und Monitoring 
 (Fördermittelgeber) 
 
 Schnittstelle zu (Fach-) Ämtern und Dienststellen in übergeordneten  
Angelegenheiten  
 
 Evaluation/Wirkungsmessung für die Prozessphasen und das Gesamtprojekt 
 
 Wissensvermittlung an weitere Interessierte innerhalb und außerhalb des  
Förderprogramms  
 
 Finanzen, Controlling und Vergaben im Gesamtprojekt

2. Die Geschäftsstelle un:box cologne   
 
Die Geschäftsstelle  un:box cologne übernimmt die operative Begleitung des 
Prozesses un:box cologne in allen vier Prozessphasen inklusive der Projekte und 
integrierten Maßnahmen. Von den zum Ende der Strategiephase besetzten, insgesamt 
drei für das Projekt un:box cologne neu geschaffenen Vollzeitstellen werden zwei 
Stellen künftig der Geschäftsstelle un:box cologne zugeordnet. 
 
Im ersten prototypischen Umsetzungsjahr des un:box cologne Prozesses wird erprobt, 
ob die Besetzung der Geschäftsstelle personell ausgeweitet werden muss.  
 
Die Geschäftsstelle soll im Wesentlichen zunächst folgende Aufgaben übernehmen:  
 
 Erste Ansprechpartner*in für die Ideengeber*innen, sowie für die Projekte 
und integrierten Maßnahmen  
 
 Vernetzung in die Fachverwaltung auf operativer Ebene  
 
 Begleitung bei der Umsetzung des Prozesses inklusive Planung, Umsetzung 
 und Nachbereitung der Dialogformate in den einzelnen Prozessphasen 
 
 organisatorische Aufgaben rund um den Prozess, die Projekte und integrierten 
  Maßnahmen  
 
 Vorbereitung der Entscheidungsvorlagen für den Lenkungsausschuss 
(Jahresthema, Schnellspur, förderfähige Projekte, Prozessanpassungen) 
 
 Umsetzen der “Lessons Learned” für alle Prozessphasen, die Projekte und 
 integrierten Maßnahmen

Anlage 1 unbox cologne Prozesspapier

160411 Zeichen

Prozesspapier 
Strategie und Handlungsleitfaden zur Umsetzung des un:box cologne Prozesses 
I
m Auftrag von 
Stadt Köln  
Verfasser*innen 
Stadt Köln 
Creative Climate Cities  
Zebralog  
GESI Systeminnovation 
accilium 
Anlage 1

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium ii 
INHALTSVERZEICHNIS 
INHALTSVERZEICHNIS ............................................................................................ ii 
ABBILDUNGSVERZEICHNIS .................................................................................. iv 
TABELLENVERZEICHNIS ....................................................................................... iv 
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS .................................................................................. v 
VORWORT ................................................................................................................ 1 
1. ANLASS UND ERFOLGSKRITERIEN ............................................................... 5 
1.1 Motivation für ein un:box cologne Prozesspapier ......................................................... 5 
1.2 Köln als ein Modellprojekt “Smart Cities made in Germany” ......................................... 6 
1.3 Status Quo: Projektentwicklung bei der Stadt Köln ....................................................... 7 
1.4 Erfolgskriterien für den un:box cologne Prozess ............................................................ 8 
2. AUSGANGSLAGE FÜR EINEN UN:BOX COLOGNE PROZESS ................... 10 
2.1 Worauf baut Köln auf? ............................................................................................... 10 
2.2 Strategische Ausrichtung der Stadt Köln ..................................................................... 11 
3. VORGEHENSWEISE ZUR PROZESS-ENTWICKLUNG UND WIRKWEISE 
VON UN:BOX COLOGNE ....................................................................................... 17 
3.1 Vorgehensweise für ein un:box cologne Prozesspapier ............................................... 17 
3.2 Dialog-Zielgruppen des un:box cologne Prozesses ....................................................... 19 
3.3 un:box cologne und seine Wirkweise in Verwaltung, Stadtwerkekonzern (SWK), Politik 
und Netzwerke ...................................................................................................................... 20 
4. ZIELBILDER UND MEHRWERTE VON UN:BOX COLOGNE ......................... 25 
4.1 Zielbild Digitales: “Game Changer” ............................................................................. 26 
4.2 Zielbild Teilhabe: “Selbst ist die/der Kölner*in” .......................................................... 26 
4.3 Zielbild Nachhaltigkeit: “Utopia: Zukunft ist jetzt” ...................................................... 27 
4.4 Zielbild Transformation: “Ich sehe was, was du nicht siehst” ....................................... 28 
4.5 Zielbild Raum: “Platz da” ............................................................................................ 29 
4.6 Der Kriterienkatalog ................................................................................................... 30

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium iii 
5. UN:BOX COLOGNE: DER PROZESS ............................................................. 32 
5.1 Elemente des un:box cologne Prozesses .................................................................. 33 
5.2 Die un:box cologne Prozessphasen ........................................................................ 37 
6. DER PLAN FÜR DIE UMSETZUNGSPHASE B............................................... 45 
6.1 Strukturen für die Umsetzung des un:box cologne Prozesses....................................... 46 
6.2 Services und Infrastrukturen als Grundlage für die verbindliche Projektentwicklung, -
begleitung und Umsetzung ..................................................................................................... 47 
6.3 Kontinuierliches Lernen fördern und Evaluation ......................................................... 55 
6.4 Risikomanagement im Kontext von un:box cologne .................................................... 59 
6.5 Ausblick 2027: Wirkung von un:box cologne ............................................................... 60 
7. QUELLEN ......................................................................................................... 62 
ANLAGEN .................................................................................................................. I 
VERFASSER*INNEN .................................................................................................  II

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium iv 
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 
 
Abbildung 1: Erfolgskriterien von un:box cologne inklusive kurzer Erläuterung. Stadt 
Köln, accilium, 2022 ................................................................................................... 9 
Abbildung 2: Vernetzung bestehender Stadtstrategien und un:box cologne. accilium, 
2022. ........................................................................................................................ 11 
Abbildung 3: un:box cologne als Vernetzer zu unterschiedlichen Partner*innen. 
accilium, 2022. ......................................................................................................... 20 
Abbildung 4: Übersicht über Zielbilder von un:box cologne und ihren Bezug zu den 
Erfolgskriterien und den zehn Handlungsempfehlungen der Stadtstrategie „Kölner 
Perspektiven 2030+“. Creative Climate Cities, accilium 2022. ................................. 25 
Abbildung 5: un:box cologne Prozessphasen. Creative Climate Cities, 2022 .......... 32 
Abbildung 6: Schematisches Zusammenwirken der Spurgruppe und des 
Lenkungsausschusses. accilium, 2022. ................................................................... 33 
Abbildung 7: Überblick über die un:box cologne Prozessphasen mit zugehörigen 
Organen und Instrumenten. Creative Climate Cities, 2022. ..................................... 37 
Abbildung 8: Unterstützung und Begleitung durch Strukturen für die Umsetzung und 
kommunale Services und Infrastrukturen. accilium, 2022. ....................................... 45 
Abbildung 9: Aktivitäten im Risikomanagement. accilium, 2022. .............................. 59 
 
 
 
TABELLENVERZEICHNIS 
 
Tabelle 1: Mehrwerte und referenzierte Strategien des Zielbild Digitales................. 26 
Tabelle 2: Mehrwerte und referenzierte Strategien des Zielbild Teilhabe................. 27 
Tabelle 3: Mehrwerte und referenzierte Strategien des Zielbild Nachhaltigkeit ........ 28 
Tabelle 4: Mehrwerte und referenzierte Kriterien des Zielbild Transformation ......... 29 
Tabelle 5: Mehrwerte und referenzierte Stadtstrategie des Zielbild Raum ............... 30

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium v 
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 
BBSR: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung 
BMWSB: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen 
EU:  Europäische Union 
FHÖV: Fachhochschule für öffentliche Verwaltung 
HWK:  Handwerkskammer 
IHK:  Industrie- und Handelskammer 
IT:  Informationstechnologie 
ISO:  International Organization for Standardization 
KfW:  Kreditanstalt für Wiederaufbau 
KGST: Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement 
KTS:  Koordinations- und Transferstelle Modellprojekte Smart Cities 
LoI:  Letter of Intent 
LoRaWAN: Long Range Wide Area Network 
MVP:  Minimum Viable Product 
OECD: Organization for Economic Co-operation and Development 
RFH:  Rheinische Fachhochschule 
SDG:  Sustainable Development Goals 
SCC:  SmartCity Cologne 
SWK:   Stadtwerkekonzern 
TH:  Technische Hochschule 
VHS:  Volkshochschule

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 1 
VORWORT 
 
un:box cologne - Deine Stadt. Deine Ideen.  
Die digitale Zukunft Kölns soll nicht nur für, sondern mit der Stadtgesellschaft 
nachhaltig entwickelt werden. Es werden umsetzungsstarke Ideen gefördert, die den 
Menschen in den Mittelpunkt stellen und das Leben, die Nachbarschaften, das Klima, 
mithin alle Themen, die die Kölner *innen bewegen, betreffen . Deswegen sind 
Gespräche, gemeinsame Ideenentwicklungen, interdisziplinäre, kreative 
Lösungswege und digitale Umsetzungskompetenz Kernbausteine von un:box 
cologne. 
 
“unboxing” (vom Englischen “to unbox”  für „auspacken“) ist ein Begriff aus der 
Netzkultur und beschreibt , w ie ein Produkt der Verpackung entnommen und 
vorgestellt wird.  In diesem Sinne “packt ” un:box cologne die Ideen der 
Stadtgesellschaft aus, um sie in die Umsetzung zu bringen. 
 
Ob digitale Verwaltung, gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung, innovative Umwelt  
oder vernetzte Mobilität: 
  
 
Der Gedanke von un:box cologne ist, Köln in eine digitale,  
lebenswerte Zukunft zu führen. 
 
 
Ein unabhängiges Gremium unter Beteiligung der Stadtgesellschaft prüft alle 
eingereichten Ideen. Die Ideengeber*innen werden, neben finanzieller Förderung, bis 
zur Marktreife ihrer Idee mit Expert*innen aus Verwaltung, Wirtschaft, Politik und 
Bildung vernetzt. Mit un :box cologne engagiert sich die Stadt Köln für digitale 
Inklusion, Nachhaltigkeit und Innovation.
  
 
 
Gemeinsam mit den Menschen in Köln machen wir unsere Stadt digitaler, 
lebenswerter und nachhaltiger.  
 
 
un:box cologne ist keine Smart City-Strategie, sondern widmet sich vielmehr dem Ziel, 
verschiedene Ansätze und Strategien aus unterschiedlichen Bereichen wie 
Stadtplanung, Digitalisierung und Klimaschutz, alle unter dem Begriff Smart City, und 
der einheitlichen Stadtvision zusammenzubringen. 
 
Das Ziel ist es, mit dem un:box cologne Prozess eine starke weitere Dynamisierung 
und Verankerung digitaler Prozesse für die Stadtgesellschaft und die Stadt Köln zu

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 2 
ermöglichen. un:box cologne soll hierfür die Freiräume schaffen, die notwendig sind, 
um diesem Anspruch durch Erfolg gerecht zu werden. 
 
Mit dem hier vorliegenden Prozesspapier greift un:box cologne den Gedanken  auf, 
durch viele kleine Projekte große Bereiche zu gestalten und dafür einen strukturellen 
Rahmen zu schaffen. Inhaltlich zusammenhängende Projekte werden zu integrierten 
Maßnahmen gebündelt und erhalten so die Möglichkeit der Förderung. Zur 
Umsetzung der Projekte und integrierten Maßnahmen wurde ein Prozess gestaltet, 
der die unterschiedlichen Themen der Handlungs empfehlungen aus der integrierten 
Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ aufgreift, diese um die stetige Ansprache 
der Stadtgesellschaft erweitert und die Erprobung der wertschöpfenden Nutzung von 
Daten über eine urbane Datenplattform ermöglicht. Durch enge Kooperation zwischen 
un:box cologne, der Initiative SmartCity Cologne und der Wirtschaftsförderung ist 
neben dem Wissens - und Erfahrungsaustausch auch die Generierung von 
Mehrwerten möglich. 
 
un:box cologne ist ein lernender Prozess, der die S tadtgesellschaft adressieren, 
motivieren und zur Mitgestaltung gewinnen möchte. Dazu müssen dementsprechende 
Rahmenbedingungen, Instrumente und Optimierungsprozesse geschaffen und 
Wirkungsziele bestimmt werden, die nur durch Erproben, Analysieren, Lernen und 
Verbessern in einem gemeinsamen Transformationsprozess weiterentwickelt werden 
können. 
 
Wesentlicher Bestandteil der un:box cologne Idee ist es, mit den integrierten 
Maßnahmen und dem sich daraus ergebenden Prozessansatz das 
Projektmanagement bei der Stadt Köln positiv zu beeinflussen, indem die Strukturen 
durch eine kontinuierliche Kommunikation der Projektbeteiligten nachhaltig 
aufgebrochen und der Prozess un:box cologne wirkungsvoll , dauerhaft und 
verbindlich verankert werden kann. 
 
Digitalisierung als Werkzeug für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung  
Köln möchte ihre Rolle als Vorreiter in in der Digitalisierung stärken. Um dieses 
wichtige Ziel aus dem Leitsatz 4 der Stadtstrategie „ Kölner Perspektiven 2030+ “ zu 
erreichen, hat die Stadt Köln beschlossen, sich mit der Idee „un:box cologne -  Deine 
Stadt, Deine Ideen“ am Förderaufruf des Bundes zu beteiligen. Die Zielstellung eines 
lernenden Prozesses überzeugte das Bundesministerium des Innern, für Bau und 
Heimat, jetzt Bundesminister ium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen 
(BMWSB), auf ganzer Linie: Für die insgesamt siebenjährige Laufzeit (2020- 2027) 
erhält Köln eine Förderung als „Modellprojekt Smart City“. Diese Laufzeit gliedert sich 
in eine zweijährige Strategiephase A und in eine anschließende fünfjährige 
Umsetzungsphase B.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 3 
„Wir wollen in Köln bei der Digitalisierung Vorreiter *in sein – dafür brauchen wir die 
besten Ideen und Lösungen. Alle Kölner *innen können dazu beitragen und 
Erfahrungen aus ihrem Alltag nutzen und einbringen. Mit dem Fördertopf, der uns nun 
zur Verfügung steht, bin ich zuversichtlich, dass wir die Digitalisierung in unserer Stadt 
in den kommenden Jahren einen deutlichen Schritt voranbringen. Davon werden die 
ganze Stadtgesellschaft und auch der Wirtschafts - und Forschungsstandort Köln 
profitieren.“  
 – Oberbürgermeisterin Henriette Reker –  
 
Gemeinsam mit einem Konsortium von mehr als 30 Partner*innen aus Verwaltung, 
Wirtschaft, Wissenschaft und vor allem der Zivilgesellschaft (L etter of Inte nt (LoI)-
Partner*innen, siehe Anlage 1) wurde unter der Federführung der  Stabsstelle 
Digitalisierung der Stadt Köln ein Konzept entwickelt, welches Digitalisierung als 
Werkzeug und Treiber nut zt, um die Stadtgesellschaft dauerhaft in das städtische 
Handeln einzubeziehen. Im Ergebnis ist das Prozesspapier  un:box cologne 
entstanden, das den Prozess und die Instrumente beschreibt, die für einen städtischen 
Wandel und den Kulturwandel notwendig sind.  
 
Der Untertitel des Konzeptes von un:box cologne „Deine Stadt – Deine Ideen“ 
repräsentiert die Mission einer gemeinwohlorientierten und lebensfreundlichen 
Stadtentwicklung, die die Digitalisierung und die damit einhergehenden 
Transformationen von Arbeits - und Lebenswelten als Chance nutzt, um eine 
lebenswerte Stadt in der Zukunft zu sichern.  
 
„Ich freue mich, dass unser Konzept zur Gestaltung der fortschreitenden 
Digitalisierung so gewürdigt wurde. Wir werden diesen Weg in den kommenden 
sieben Jahren konsequent gehen und die darin liegenden vielfältigen Potenziale für 
eine zukunftsfähige Stadt Köln ausschöpfen. Insbesondere die nächsten beiden Jahre 
werden wir nutzen, um das Modellvorhaben bereits im offenen Dialog mit der 
Stadtgesellschaft zu konkretisieren.“ 
– Andrea Blome, Stadtdirektorin der Stadt Köln –  
 
Durch die Ausbringung vielseitiger P rojekte und integrierter Maßnahmen sollen im 
nächsten Schritt in der Umsetzungsphase B neue Ansätze in der Projektrealisierung 
erprobt und längerfristig geschaffen werden, insbesondere in Bezug auf Beteiligung, 
Finanzierung und die verwaltungsinternen Anforderungen. So wurden in den letzten 
zwei Jahren Ideen zu Schwerpunktthemen entwickelt, notwendige 
Umsetzungspartner*innen und weitere Interessierte zusammengebracht und 
Umsetzungswege ausgelotet. 
 
Damit wird besonders hervorgehoben, dass un:box cologne ein für andere Kommunen 
nachahmbares Prozess Modell zur nachhaltigen Umsetzung von Multistakeholder  
Smart City Projekten entwickelt.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 4 
 
“Es ist für die nachhaltige Umsetzung wichtig, dass Köln mit dieser erfolgreichen 
Bewerbung nicht den Weg einzelner Leuchttürme gegangen ist, sondern vielmehr im 
Geiste der Smart City Charta unter Beteiligung der Stadtgesellschaft, Prozesse 
dauerhaft verändern möchte. Wir wollen Digitalisierung in die Herzen und Köpfe der 
Menschen tragen.”  
– Andree Haack -  Dezernent für Stadtentwicklung, Digitalisierung, Wirtschaft und 
regionale Zusammenarbeit der Stadt Köln –

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 5 
1. ANLASS UND ERFOLGSKRITERIEN 
 
Im folgenden Kapitel wird auf den Anlass des Projektes und die daraus abgeleiteten 
Erfolgskriterien eingegangen. Hierfür w erden zunächst die Motivation und die Stadt 
Köln als Teil des Modellprojekts „Smart Cities made in Germany“ erläutert. 
Anschließend werden der Status Quo der Projektentwicklung bei der Stadt Köln und 
die definierten Erfolgskriterien für un:box cologne dargelegt. 
 
1.1 Motivation für ein un:box cologne Prozesspapier 
Köln, die Metropole am Rhein und eine der ältesten Großstädte Deutschlands, mit 
einer Einwohnerzahl von aktuell 1,08 Millionen und einer Fläche von 405,2 
Quadratkilometern, steht aktuell vor vielfältigen Herausforderungen der 
Stadtentwicklung: dynamische Bevölkerungsentwicklung , steigender 
Wohnraumbedarf, wachsende Verflechtung in der Region, Verkehrswende und 
Energiewende, demografischer Wandel, Klimawandel, Stärkung des 
Wirtschaftsstandortes Köln und soziale Integration, um nur einige Wesentliche zu 
benennen.  
 
Nach langjährigen kommunalen Erfahrungen im Bereich der Digitalisierung wurden 
die Hemmnisse in der konsequenten Anwendung und verbindlichen Umsetzung von 
Digitalisierungslösungen deutlich. Hier sammelte Köln bereits in einigen geförderten 
Projekten auf unterschiedlichen Ebenen wesentliche Erfahrungen  in der  Initiierung 
und Implementierung von Lösungen.  Als Beispiele seien insbesondere genannt: der 
Bürgerhaushalt 2008, das im Rahmen von Horizon 2020 geförderte Leuchtturmprojekt 
"GrowSmarter" und das vom Land NRW geförderte CivicTechProjekt 
"OpenAirCologne".  
 
Aus den Erfahrungen dieser Projekte wurde deutlich, dass sich digitale Prozesse und 
Maßnahmen grundsätzlich vorteilhaft für die Stadtentwicklung auswirken. Zugleich 
zeigten diese Projekte sowie zahlreiche Communityprojekte –  vorrangig im 
OpenGovernment Kontext – jedoch eindrücklich, dass nur durch eine permanente 
Begleitung und eine gesicherte Finanzierung die aktive und kontinuierliche 
Beteiligung der Stadtgesellschaft sichergestellt werden kann . Insbesondere die 
in der Vergangenheit festzustellende Fluktuation von Projektbeteiligten aus dem Kreis 
der Stadtgesellschaft gilt es künftig zu verhindern. 
 
Aus dem Förderprojekt „GrowSmarter“ konnte die S tadt Köln unter anderem die 
Notwendigkeit eines Urbanen Daten Ökosystems für sich mitnehmen. Dieses im 
Projekt exemplarisch aufgebaute Mustersystem war Dreh- und Angelpunkt der Kölner 
Beteiligung. Aktuell wird die Implementierung eines Ökosystems innerhalb der Stadt 
und des Stadtwerkekonzerns vorbereitet. Auch konnte  im Austausch mit den 
beteiligten internationalen Städten  klar die Expertise herausgearbeitet werden, dass

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 6 
viele kleine Projekte erfolgversprechender  und nachhaltiger sind, als wenige 
Leuchtturmprojekte. 
 
Insgesamt zeigt sich, dass die Europäische Union durch ihre Förderprogramme ein 
wichtiger Treiber der Modernisierung und Digitalisierung europäischer Städte ist. Köln 
hat aus den Erfahrungen dieser EU -Projekte die Vorteile der Digitalisierung für die 
weitere Stadtentwicklung abgeleitet.  Mit dem Prozesspapier un:box cologne  möchte 
Köln nun einen Ansatz anbieten, um  in allen Lebensbereichen zügig, prozesssicher 
und verbindlich die Verwaltungsstrukturen auszubauen und neue ökonomische, 
ökologische und soziale Lösungen im Sinn einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung zu 
schaffen. Der Schlüssel für diesen Transformationsprozess liegt insbesondere in den 
Strukturen der Verwaltung. 
 
1.2 Köln als ein Modellprojekt “Smart Cities made in Germany”  
Ziel der Modellprojekte “Smart Cities made in Germany ” ist es, neben der 
Bereitstellung neuer Technologien für Bürger*innen praxisnahe Lösungsansätze im 
Dialog zwischen Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu 
erproben, umzusetzen und dabei die Lebens qualität der Menschen in bestehenden 
und neuen Stadtstrukturen zu verbessern.  
 
Mit der erfolgreichen Bewerbung als Modellprojekt Smart Cities made in Germany der 
zweiten Staffel will die Stadt Köln mit dem Konzept  „un:box cologne –  Deine Stadt, 
Deine Ideen" einen stetigen Dialogprozess mit den  unterschiedlichen Akteur*innen 
aus Stadtgesellschaft, öffentlichem Sektor, Bürger*innen, Wirtschaft, Wissenschaft 
und NGOs initiieren, um aktuelle Herausforderungen für eine g emeinwohlorientierte 
Stadtentwicklung zu erkennen und integrierte Lösungsansätze zu entwickeln.  
 
In der fünfjährigen Umsetzungsphase B des Projektes sollen bis zu 50 Projekte aus 
unterschiedlichen Lebens - und Fachbereichen ausgewählt, zu integrierten 
Maßnahmen gebündelt, unterstützt und umgesetzt werden. Mit Abschluss der 
Umsetzungsphase B sind die nötigen kommunalen Services und Infrastrukturen 
innerhalb der Kölner Verwaltung als Basis geschaffen und es ist ein verbindlicher und 
nachhaltiger Prozess gestaltet worden. Dies ermöglicht, auch nach Beendigung der 
Förderung, weiterhin Projekte zügig und an den Bedarfen der Stadtgesellschaft 
ausgerichtet zu realisieren. 
 
Ausgehend von diesen geschaffenen Prozessstrukturen und integrierten 
Maßnahmen ist mit Abschluss der Umsetzungsphase B zudem ein für andere 
Kommunen adaptierbares Prozessmodell zur Umsetzung nachhaltiger, agiler, 
Multistakeholder Smart City Projekte entwickelt worden. 
 
Mit diesem Ansatz hebt sich un:box cologne von anderen Modellprojekten Smart 
Cities im Bundesförderprogramm ab. Mit der Absicht, nicht nur einzelne Leuchttürme

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 7 
zu projektieren, sondern die langfristige und verbindliche prozessuale Veränderung 
voranzutreiben, ist un:box cologne in sehr hohem Grad modellhaft und skalierbar.  
 
1.3 Status Quo: Projektentwicklung bei der Stadt Köln 
Die Stabsstelle Digitalisierung setzt mit un:box cologne auf die Idee beschleunigter 
Prozesse, transparenter Verfahren und einer einheit lichen Datenplattform. Aktuell 
werden sowohl kleine als auch große, fachbereichsübergreifende  Projekte bei der 
Stadt Köln zunächst fachamtsbezogen initiiert, um anschließend themenbezogen 
betroffene Fachämter und weitere Dienststellen, die eine Querschnittsfunktion 
einnehmen (zum Beispiel das Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen und das 
Rechnungsprüfungsamt) frühzeitig in den Prozess mit einzubeziehen.  
 
Die für die Umsetzung der Projekte notwendigen Entscheidungen der politischen 
Gremien werden durch das jeweilige Fachamt eingeholt. Entsprechende Vorlagen für 
eine politische Entscheidung werden dabei durch das zuständige Fachamt erstellt und 
von weiteren Ämtern mitgezeichnet. Der Prozess von der Erstellung der Vorlage über 
die Mitzeichnung durch die erforderlichen Fachämter und Querschnittsämter bis hin 
zur abschließenden Entscheidung durch di e politischen Gremien kann mitunter sehr 
langwierig sein.  
 
Neben den Projekten, die die Stadt Köln in eigener Verantwortung und mit 
ausschließlich eigenen Kompetenzen und Ressourcen durchführt, werden mit Hilfe 
von Fördermitteln weitere innovative Projekte in und für Köln realisiert. Durch die 
Fördermittelakquise werden Finanzierungspotentiale von EU-Projekten und Projekten 
auf nationaler und Landesebene für die Umsetzung von Projekten der Stadt Köln mit 
strategischer Bedeutung genutzt. Die Serviceeinheit Fördermittelakquise im Büro für 
Europa und Internationales unterstützt die Mitarbeiter*innen der Stadt Köln dabei, 
Fördermittel für Ihre Projekte einzuwerben. 
 
Projekte, die nicht national oder EU -weit gefördert werden, haben kaum die Chance, 
in die Umsetz ung zu gelangen.  Hier kann un:box cologne ansetzen und über neue 
Verfahren agil auf aktuelle Bedarfe reagieren, um damit Projekten eine Förderung zu 
ermöglichen, die ansonsten kaum die Möglichkeit haben, umgesetzt zu werden. 
 
Zusätzlich gewährt die Stadt Köln zahlreiche finanzielle Leistungen an Dritte in Form 
von Zuwendungen und Zuschüssen. Durch das Projekt „Optimierung der städtischen 
Fördermittelvergabe“ wurde in den vergangenen Jahren der Einsatz dieser 
städtischen Fördermittel planvoll, zielgerichtet und nachhaltig gestaltet. Hierfür wurde 
die Allgemeine Förderrichtlinie der Stadt Köln als eine Art Werkzeugkasten für die 
Aufstellung zielgerichteter Förderprogramme beschlossen. Gleichzeitig wurde im 
Rahmen des Verbundprojektes Fördermittelmanagement ein IT-gestütztes Verfahren 
entwickelt und mit der  Einführung eines standardisierten Projektmanagements  die 
Grundlage für eine vollumfängliche Prozessunterstützung geschaffen . Ziel ist es, die

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 8 
drei Formen des Projektmanagements bei der Stadt Köln langfristig in einer 
Datenbank zusammenzubringen und dadurch besser aufeinander abzustimmen:  
 Projekte, die die Stadt Köln in eigener Verantwortung und mit ausschließlich 
eigenen Kompetenzen und Ressourcen realisiert 
 Projekte, die die Stadt Köln mit Hilfe von Fördermitteln realisiert 
 Projekte, die die Stadt Köln durch finanzielle Leistungen an Dritte in Form von 
Zuwendungen und Zuschüssen realisiert 
 
1.4 Erfolgskriterien für den un:box cologne Prozess 
Die Stadt Köln möchte mit un:box cologne auf dem Weg zur smarten Stadt 
beziehungsweise Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ einen neuen Weg 
beschreiten, auf dem es gelingen muss, gesamtstädtische Strukturen aufzubrechen 
und Prozesse neu zu definieren, um digitale sektorenübergreifende Lösungen in die 
Anwendung zu bringen. Es ist ein Kulturwandel notwendig, um aus der aktuellen 
Rollenverteilung zwischen Stadtgesellschaft, Stadtverwaltung und Politik 
auszubrechen und die digitale Transformation in der Stadt zu ermöglichen. Der un:box 
cologne Prozessansatz ist dabei sich wiederholend (iterativ) und probeorientiert. 
Fehler sind erlaubt und gehören zum Lern- und Innovationsprozess dazu. 
 
Im Sinne dieser Zielstellung wurden bereits mit der Antragstellung  vier 
Erfolgskriterien für den un:box cologne Prozess herausgearbeitet, die die Teilhabe  
der Stadtgesellschaft an der Planung und Umsetzung des digitalen 
Transformationsprozesses gewährleisten sollen. Die Kriterien sind in Abbildung  1 
dargestellt:  
 Die Akzeptanz für Digitalisierung innerhalb der Stadtgesellschaft erhöhen 
durch transparente Kommunikation. 
 Die Digitalisierung in der Stadt Köln durch die Schaffung von 
Dateninfrastrukturen und digitalen Anwendungen ausbauen.  
 Räume für die Umsetzung innovativer Ideen schaffen. 
 Die digitale Kompetenz der Beteiligten und des Prozesses durch 
kontinuierliches Lernen fördern.  
 
Zu diesen Zwecken wurde mit Hilfe der Idee un:box cologne ein lernender Prozess 
konzipiert. Aufbauend auf diesem werden sowohl bestehende kommunale Services 
und Infrastrukturen erweitert als auch neue kommunale Services und Infrastrukturen 
geschaffen. Diese ermöglichen es den Ideengeber*innen auf städtische Strukturen 
und Unterstützung in den Bereichen Kommunikation, Daten und Räume 
zurückzugreifen. Sie sind somit ein zentraler Bestandteil zur Erreichung der vier 
definierten Erfolgskriterien.  Neben der Ermöglichung von digitaler Transformation 
werden interdisziplinäre und innovative Arbeitsweisen gefördert und ein Kulturwandel 
innerhalb der Verwaltung angestoßen.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 9 
 
Abbildung 1: Erfolgskriterien von un:box cologne inklusive kurzer Erläuterung. Stadt Köln, accilium, 2022 
 
Die vier Erfolgskriterien orientieren sich an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten 
Nationen (SDGs), der Leipzig -Charta und den Erkenntnissen aus dem 
Forschungsvorhaben "Stadt von übermorgen" (BBSR). Eine Smart City ist für Köln 
dann erreicht, wenn diesen Maximen gefolgt wird und die oben beschriebenen vier 
Erfolgskriterien vollumfänglich erfüllt werden. 
 
Die integrierte Stadtstrategie „ Kölner Perspektiven 2030+ “ bildet, neben anderen 
strategischen Rahmenwerken, die zentrale stadtentwicklungspolitische Grundlage für 
die Zielerreichung . Daher lehnt sich un:box cologne eng an  den übergeordneten 
Leitsätzen und Zielen der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“  an. Diese 
beziehen sich auf  lebenswerte Quartiere, dynamische Wirtschaft, vielfältige 
Arbeitswelten, Bildung, Chancengleichheit und Teilhabe, die vernetzte Metropole, 
sowie umweltgerechte und gesunde Lebensverhältnisse.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 10 
2. AUSGANGSLAGE FÜR EINEN UN:BOX COLOGNE 
PROZESS  
 
In diesem Kapitel wird die Stadt Köln als Standort beschrieben und ihre strategische 
Grundlage, auf welcher der un:box cologne Prozess aufsetzt , dargestellt . Hierbei 
werden vornehmlich die Strategien betrachtet, die für die Entwicklung von un:box 
cologne eine besondere Relevanz haben. 
 
2.1 Worauf baut Köln auf?  
Die Stadt Köln ist vielfältig: Sie ist eine Millionenstadt, eine Kultur - und 
Wissenschaftsstadt, sie ist eine Gründer -Stadt, eine Wirtschaftsmetropole und einer 
der weltweit angesehensten Standorte für die Gaming-Industrie.  
 
Darüber hinaus ist Köln ein stark vernetzter Knotenpunkt, nicht nur für die Region und 
Nordrhein-Westfalen, sondern auch für Europa und den Rest der Welt. Zahlreiche 
Kooperationen mit lokalen und nationalen Konzernen und Institutionen unterstützen 
aus diesem Grund den Prozess zur kontinuierlichen Verflechtung Kölns und zur 
nachhaltigen Vernetzung von städtischen Bereichen wie Infrastruktur, Umwelt, 
Technologie, Energie und Mobilität. So bestehen aktuell Kooperationen unter 
anderem mit dem Kölner Energiedienstleister und - versorger RheinEnergie AG, der 
Wohnungsbaugesellschaft Deutsche Wohnungs gesellschaft mbH ( DEWOG), den 
Kölner Abfallwirtschaftsbetrieben, der Deutschen Bahn AG und der NetCologne. Mit 
weiteren Partner*innen in der Regi on werden Synergien für den Standort Köln 
geschaffen und Potenziale erschlossen. 
 
Unternehmen und Startups, die sich in Köln niederlassen wollen, steht ein 
umfangreiches Angebot an Wirtschaftsförderungsmaßnahmen zur Verfügung, 
unterstützt durch zielorientiertes Fördermittelmanagement in allen Lebensbereichen. 
Dabei positioniert sich Köln als attraktiver Wirtschaftsstandort in der Region. Hierfür 
wird sowohl im
 In- als auch im Ausland die strategische Akquisition von Unternehmen 
vorangetrieben und  der Ansiedlungsprozess über die Weiterentwicklung neuer 
Geschäftsmodelle, deren Wac hstumsförderung und deren Internationalisierung 
professionell betreut. Gleichzeitig wird der Standort Köln aktiv beworben, um 
Ansiedlungen und Investitionen zu steigern.  
 
Zusammengefasst besitzt Köln unverkennbare Standortvorteile, als Wohn-  und 
Lebensmittelpunkt, aber auch für Industrie, Kultur oder Forschung. Köln ist eine Stadt 
der kulturellen, wirtschaftlichen und nachhaltigen Vielfalt. Sie ist ein starker 
Wirtschaftsstandort und bietet lokalen Unternehmen und Startups zahlreiche 
Möglichkeiten, sich in Köln niederzulassen und sich zu etablieren. Aufbauend auf 
dieser starken Basis, seinen hohen, ambitionierten Zielen und seiner 
Erfolgsgetriebenheit hat Köln inzwischen sehr viel erreicht und kann,  wie bereits

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 11 
erläutert (s iehe Kapitel 1.1) auf einen guten und langjährigen  Erfahrungsschatz im 
Smart City Bereich zurückgreifen.  
 
Das Projekt un:box cologne widmet sich darauf aufbauend dem Ziel , verschiedene 
Ansätze und Strategien aus unterschiedlichen Bereichen wie Stadtplanung, 
Digitalisierung und Klimaschutz, alle unter dem Begriff Smart City und der 
einheitlichen Stadtvision zusammenzubringen.  
 
2.2 Strategische Ausrichtung der Stadt Köln  
Die Zukunftsstrategien Kölns beleuchten die Themen Digitalisierung und Innovation 
ebenso wie Nachhaltigkeit und Faktoren für eine lebenswerte Umgebung. Mit un:box 
cologne will die Stadt Köln Digitalisierung und Innovation strategisch im Sinne einer 
integrierten, nachhaltigen Stadtentwicklung gestalten und mit bereits bestehenden 
Elementen, insbesondere aus der integrierten Stadtstrategie „ Kölner Perspektiven 
2030+“, verknüpfen.  
 
Für die un:box cologne Prozessentwicklung wurden insbesondere folgende Strategien 
und Planungen der Stadt Köln referenziert und schematisch in Abbildung 2 dargestellt:  
 Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“  
 Digitalstrategie  
 Digitale Zukunftsstadt  
 SmartCity Cologne (SCC) 
 
 
Abbildung 2: Vernetzung bestehender Stadtstrategien und un:box cologne. accilium, 2022.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 12 
2.2.1 Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“  
Die vom Stadtrat am 14.12. 2021 als Kompass für die zukünftige Stadtentwicklung 
beschlossene Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+”  (Stadt Köln, 2020) 
behandelt die Frage: „Wie wollen wir in Köln 2030+ leben?“ und bildete die zentrale 
Grundlage für die Entwicklung der Zielbilder von un:box cologne. (Anlage 2) 
 
Die Stadtstrategie betrachtet und bearbeitet die Stadtentwicklung Kölns aus zwei 
Perspektiven, deren Kombination einen „Rundumblick“ als ganzheitliche Grundlage 
für die Kölner Stadtentwicklung der nächsten Jahre bietet: Die „360-Grad-Perspektive“ 
beschäftigt sich mit allen Handlungsfeldern der Stadtentwicklung, die für Köln relevant 
sind. 
 
Basierend auf einer umfassenden Stadtanalyse der verwaltungsinternen, 
thematischen Teams und den Herausford erungen, welche die Stadt Köln vor dem 
Hintergrund globaler Trends und lokaler Fragestellungen in Zukunft erwarten (SDG, 
Leipzig Charta, Trends von übermorgen), wurden zentrale Kernthemen für die 
zukünftige Entwicklung Kölns erarbeitet und in das Zielgerüst 
der integrierten Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“  gegossen. In fünf 
Leitsätzen definiert die Stadt, in welche Richtung sie ihre Entwicklung der nächsten 
Jahre lenken will. Die fünf Leitsätze lauten: 
 Leitsatz 1: Köln sorgt für kompakte und lebenswerte Quartiere. 
 Leitsatz 2: Köln schafft Raum für eine dynamische und nachhaltige 
Wirtschaft und für vielfältige Arbeitswelten. 
 Leitsatz 3: Köln sorgt für Bildung, Chancengerechtigkeit und Teilhabe. 
 Leitsatz 4: Köln stärkt seine Rolle als vielfältig vernetzte Metropole. 
 Leitsatz 5: Köln wächst klimagerecht und umweltfreundlich und sorgt für 
gesunde Lebensverhältnisse. 
Die „Stadträumliche Perspektive“ basiert auf einer parallel zum Zielgerüst erstellten 
räumlichen Analyse der Stadt. Sie lieferte wichtige Hinweise für die Themen/Inhalte 
des Zielgerüsts, zeigt aber vor allem auf, wie die Kölner Stadtstruktur in ihrer 
räumlichen Dimension weiterentwickelt werden muss, um die in der 360- Grad-
Perspektive beschriebenen Ziele zu erreichen. 
 
Im Schnittpunkt beider Perspektiven stehen Vorschläge für zehn 
Handlungsempfehlungen, welche die wichtigsten Aufgabenfelder für die zukünftige 
Stadtentwicklung beschreiben und aufzeigen, wie Köln die formulierten Ziele 
erreichen will. Diese Handlungsempfehlungen bildeten die Grundlage für die 
Erstellung der Zielbilder von un:box cologne. Insbesondere die Handlungsempfehlung 
9 ist dabei von großer Relevanz: 
  
1. Klimagerecht leben 
Das Klima ist durch aktives Handeln und konkrete Zielsetzungen, bei gleichzeit iger 
Anpassung an den Klimawandel, zu schützen. Dafür bedarf es eines klaren Plans zur

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Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 13 
Reduzierung des CO2 -Ausstoßes und zur Dekarbonisierung mit dem Ziel, bis 2035 
klimaneutral zu sein. Konkrete Maßnahmen müssen die Reduktion der Emissionen 
durch Industrie, Haushalte und Verkehr bewirken. 
  
2. Innere Werte 
Die bestehenden Flächenpotenziale sind nachhaltig zu nutzen, um den 
Flächenverbrauch zu reduzieren. Dafür ist auf eine aktive Liegenschaftspolitik 
zurückzugreifen, bestehende Instrumente der Grundstücksvergabe sind anzuwenden 
und durch K öln-spezifische Ans ätze zu ergänzen. Dies muss zusammen mit einer 
Erhöhung der baulichen Dichten und dem Aufbau eines digitalen strategischen 
Flächenmanagements erfolgen. 
  
3. Kölner Mischung 
Der Bau von bezahlbarem Wohnraum ist erheblich zu steigern. Hierfür muss eine 
„Kölner Mischung“ als neue Baukultur mit einem starken Fokus auf Verdichtung und 
Mischnutzung etabliert werden. Diese umfasst die sozialen Infrastrukturen, Angebote 
der Versorgung, Kultur und Bildung sowie attraktive Freiräume und 
Arbeitsplatzangebote. 
  
4. Frei-Raum 
Die urbanen Freiräume der Stadt sind zukünftig als Teil eines Systems 
multifunktionaler Räume für Erholung, Aufenthalt, Klimaanpassung, Naturschutz und 
Biodiversität sowie der Nahrungsproduktion zu behandeln. Es benötigt eine 
Koordination der unters chiedlichen Funktionen und Ansprüche, um die 
Nutzungskonflikte zu lösen und die Möglichkeiten für die Entwicklung neuer Freiräume 
zu nutzen. 
  
5. Verkehrswende 
Die Verkehrswende ist konsequent zu verfolgen und setzt dabei prioritär auf 
nachhaltige Mobilitätsangebote sowie eine deutliche Verringerung des motorisierten 
Individualverkehrs. Integraler Teil der Verkehrswende ist die Neubewertung und 
Reorganisation des Straßenraums. 
  
6. Wirtschaft hoch 3  
Die Gewerbe-, Dienstleistungs-, Kreativ- und Industriestandorte sind differenziert zu 
entwickeln, zu qualifizieren, zu verdichten und mit unterstützenden Funktionen zu 
ergänzen. Die Integration urbaner Produktion in bestehenden innenstadtnahen 
Quartieren ist zu erhalten und weiter auszubauen. 
  
7. Vorfahrt Bildung 
Die Bildung ist als Schlüssel für Chancengerechtigkeit, gesellschaftlichen 
Zusammenhalt, wirtschaftliche Teilhabe sowie Umwelt - und Klimaschutz weiter zu 
stärken. Dafür bedarf es neuer Wege, um den Austausch von Wissenschaft, 
Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft zu beleben.

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8. Stadt-Leben 
Die Teilhabe, Solidarität und Chancengerechtigkeit ist aktiv zu fördern, um ein 
tolerantes Klima innerhalb einer vielfältigen Stadtgesellschaft zu schaffen und die 
Kölner Veedel als Orte des Zusammenlebens zu stärken. 
  
9. Smarte Stadt 
Die digitale Infrastruktur ist weiter auszubauen und für die Entwicklung smarter und 
digitaler Angebote zu nutzen. Dies erhöht die Effizienz von Infrastrukturen, städtischen 
Diensten und der Zusammenarbeit von Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und 
Stadtbevölkerung. Hierfür bildet der nächste Schritt die Erprobung digitaler 
Anwendungen in Reallaboren. 
  
10. RegioCoop 
Die interkommunale Zusammenarbeit mit den benachbarten Kreisen und Städten ist 
zu intensivieren und verbindliche Formate und Strukturen der Kooperation zu 
vereinbaren. Dies beinhaltet die Öffnung für neue Modelle der Kompetenzteilung und 
die Förderung einer integrierten, regionalen Entwicklung. 
 
2.2.2 Digitalstrategie  
Die Digitalstrategie
 der Stadt Köln basiert u. a. auf dem Grundsatzbeschluss des 
Verwaltungsvorstands 2016 zur städtischen Digitalisierung („Mag na Charta der 
Digitalisierung”) und dem Ratsbeschluss zur Internetstadt Köln aus dem Jahr 2012. 
Sie beinhaltet im Rahmen der Umsetzung u. a. das Digitali sierungsprogramm 2019-
2022, welches mit den zwei Schwerpunktthemen “Dienstleistungen für Bürger*innen 
und Unternehmen” und “Digitale Bildung” beschlossen wurde und die Grundlage des 
Integrierten Masterplans „Digitales Köln 2025“ bildet. 
 
Derzeit wird der Masterplan Digitalisierung mit breiter Öffentlichkeitsbeteiligung 
vorbereitet. Die Digitalstrategie zielt auf die Verbesserung der Services für die 
Bürger*innen ab, indem zentrale Verwaltungsprozesse, Basisprozesse und 
Leistungsprozesse unter Beteiligung der Mitarbeiter*innen und ihres Fachwissens 
digitalisiert werden. Unter der Einbindung der Akteur*innen der Kölner 
Stadtgesellschaft greift sie auf einer breiten Basis die unterschiedlichen Bereiche und 
Facetten der Digitalisierung in Köln auf. Im Fokus der  Digitalstrategie Köln steht das 
Digital Framework als Rahmenwerk für eine erfolgreiche, nachhaltige Digitalisierung. 
 
Das Digitale Rahmenwerk ist die Basis der Handlungsempfehlung „Smarte Stadt“, der 
Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ (Stadt Köln, 2020) und Impuls zum Projekt 
„Digitale Zukunftsstadt “, welches in Kooperation mit der Stadt Köln und den 
Stadtwerken Köln (SWK) initialisiert wurde (Stadt Köln & SWK, 2022) . Das 
Digitalisierungsprogramm 2019- 2022 bildet auch die Grundlage des Masterplans 
„Digitales Köln 2025“ (Stadt Köln, 2021)

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Die Leitlinien der Internetstadt und der Digitalstrategie wurden in folgende 
Zielsetzungen des Digitalisierungsprogrammes überführt (Stadt Köln, 2022a):  
 Dienstleistungen der Stadtverwaltung einfach, sicher und 
nutzer*innenorientiert zur Verfügung stellen  
 Transparenz- und Interaktionsmöglichkeiten durch Digitalisierung schaffen 
 Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Digitalisierung durch ein digitales 
Rahmenwerk schaffen 
 Infrastrukturausstattung fördern 
 Digitale Services bereitstellen 
 Digitale Medien zur Wissensvermittlung methodisch einsetzen 
 
2.2.3 Digitale Zukunftsstadt  
Das seit 2019 gemeinsam von der Stadt Köln und dem Stadtwerkekonzern 
aufgesetzte Projekt “Digitale Zukunftsstadt” dient der Optimierung der 
Zusammenarbeit auf Basis eines Datenökosystems, welches zum einen die 
Datenverfügbarkeit und zum anderen die Datennutzung gewährleistet. 
 
Basis hierfür ist das Kölner Urbane Datenökosystem (KUDOS), welches zunächst die 
infrastrukturelle Basis für die im Umfeld der Digitalen Zukunftsstadt erdachten Use 
Cases 
 Aufbau eines LoRaWAN  
 Baustellentransparenz  
 Temperaturmessung  
 Smart Fleet  
bildet und perspektivisch weiter ausgebaut werden soll. Über weiter zu integrierende 
Anwendungsszenarien soll die wachsende Datenbasis in KUDOS digitale Zwillinge in 
unterschiedlichen Handlungsfeldern ermöglichen. Dies zahlt auf die 
Handlungsempfehlung „Smarte Stadt“ der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ 
ein.  
  
un:box cologne erweitert diesen Ansatz um den Aspekt „Daten von Dritten“ und die 
damit verbundenen Anforderungen. Bei der Ansprache der Stadtgesellschaft zur 
Initialisierung von un:box cologne Projekten sind neben den Handlungsempfehlungen 
aus der integrierten Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ auch die 
Handlungsfelder der Digitalen Zukunftsstadt zu berücksichtigen, damit die generierten 
Datensätze den größtmöglichen Mehrwert für die Daseinsvorsorge erzeugen können. 
 
2.2.4 Die Projektinitiative „SmartCity Cologne“  
SmartCity Cologne (SCC)
 ist eine Initiative und Plattform für Projekte von Kölner 
Unternehmen, Privatleuten, Verbänden, Hochschulen: Urbane Innovationen können 
erprobt werden, um den Herausforderungen des Klimawande ls im Sinne der 
nachhaltigen Stadtentwicklung zu begegnen. Gemeinsam werden intelligente Ideen 
und zukunftsweisende Technologien entwickelt, die Köln lebenswerter machen

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Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 16 
(Stadt Köln, 2022b). 
  
Die Initiative wurde 2012 durch die Stadt Köln (Koordinationsstelle Klimaschutz) und 
die RheinEnergie AG mit dem Fokus auf Umsetzung der Kölner Energiewende 
gegründet. Seither hat sie sich weiterentwickelt und wurde um die Ziele der 
Klimaneutralität erweit ert. SmartCity Cologne präsentiert Kölner Projekte, vernetzt, 
bietet Förderung und initiiert Kooperationen. Von 5 Projekten ist die Projektinitiative 
auf über 70 Projekte und 50 Partner*innen gewachsen und wächst stetig weiter.  
  
2019 startete das städtis che Förderprogramm SmartCity Cologne GO
. Es stellt eine 
Anschubfinanzierung dar, mit der die Stadt Köln eine beschleunigte Umsetzung von 
innovativen Projekten zum Klimaschutz beabsichtigt. Zielgruppen sind in Köln 
operierende Startups, kleine Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Vereine 
(Stadt Köln, 2022c). 
  
Darauf aufbauend wurde in 2021 der sogenannte SmartCity Cologne 
Innovationsfonds zur Prüfung eines dauerhaften Finanzierungsinstruments für 
Innovation und Klimaschutz in Köln als Projekt initiiert. Unterstützt durch die 
Europäische Investitionsbank wurden verschiedene Designvarianten des SCC -
Innovationsfonds entworfen, u.a. ein innovativer Mischfonds aus öffentlichen Geldern 
und privaten Investitionen. Die Implementierung eines für Köln passenden tragfähigen 
Finanzierungsinstruments für Innovation und Klimaschutz ist weiterhin in Prüfung. 
  
Das Thema Klimaschutz zahlt auf die Handl ungsempfehlung „Klimagerecht Leben“ 
der Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+” ein. Oberstes Ziel ist die CO2-neutrale 
Stadt Köln. Geplant ist eine jährliche Evaluation auch im Rahmen der Initiative 
„SmartCity Cologne”.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 17 
3. VORGEHENSWEISE ZUR PROZESS-
ENTWICKLUNG UND WIRKWEISE VON UN:BOX 
COLOGNE 
 
Im Folgenden wird die schrittweise Vorgehensweise zur Entwicklung des un:box 
cologne Prozesses dargelegt.  Zusätzlich werden die identifizierten Zielgruppen des 
un:box cologne Prozesses benannt und beschrieben.  Abschließend wird die 
Wirkweise von un:box cologne als Vernetzer von und in die Verwaltung, 
Stadtwerkekonzern, Politik und Netzwerke ausgeführt.  
 
3.1 Vorgehensweise für ein un:box cologne Prozesspapier  
Die Stadt Köln baut mit diesem Prozesspapier eng auf bereits bestehende Initiativen 
und Prozessansätze auf. Mithilfe einer umfassenden Desktopr echerche wurden 
Smart-City-Strategien von 20 Städten analysiert, davon 16 Städte aus dem 
europäischen Ausland und vier Städte innerhalb Deutschlands (Anlage 3). Es wurden 
Prozessansätze identifiziert, die im Ganzen oder in Teilen aus einer vergleichbaren 
Motivation und Ausgangslage entstanden sind und den formulierten Ansprüchen der  
un:box cologne Erfolgskriterien entsprechen (siehe Kapitel 1.4).  
 
Die konzeptionelle Entwicklung des modelhaften Prozesses un:box cologne und des 
Plans für die Umsetzung erfolgte co- kreativ und dialogisch in der Strategiephase A 
des geförderten Modellprojektes „Smart Cities made in Germany“. Die Inhalte für das 
vorliegende Prozesspapier wurden von  der Stabsstelle Digitalisierung  im Dialog mit 
den für die Entwicklung des un:box cologne Prozesses maßgeblichen Fachämter n 
und LoI-Partner*innen entwickelt. 
  
Diese umfangreiche Teilhabe verfolgte das Ziel, die Beteiligten möglichst frühzeitig in 
die Strategiephase A und in die Entwicklung von un:box cologne einzubeziehen und 
ermöglichte durch verschiedene Beteiligungsformate eine intensive Diskussion und 
die Arbeit am Prozess in kleinen Gruppen, ohne die Vielfalt an Perspektiven zu 
verlieren. 
 
Die Erarbeitung der Prozessbausteine erfolgte durch die Umsetzung von drei 
Fachdialogen und drei Dialogforen (siehe Anlage 4):  
 Schritt 1: co-kreative Entwicklung der Mission, Zielbilder und Kriterien von 
un:box cologne (Fachdialog 1 und Dialogforum 1)  
 Schritt 2: co-kreative Entwicklung der Prozessphasen und Meilensteine im 
un:box cologne Prozess (Fachdialog 2 und Dialogforum 2)  
 Schritt 3: co-kreative Definition der Unterstützungsbedarfe (kommunale 
Services und Infrastrukturen) seitens der un:box cologne Projekte und

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 18 
integrierten Maßnahmen (Fachdialog 3 und Dialogforum 3)  
 
Schritt 1: Mission, Zielbilder und Kriterien für un:box cologne  Projekte und 
integrierte Maßnahmen  
Der Fokus des ers ten Schrittes im Fachdialog 1 lag auf der Erarbeitung des 
gesamtheitlichen Prozessansatzes  für un:box cologne. Damit verbunden war die 
Definition zur Rolle von un:box cologne als Bindeglied zwischen der Stadtverwaltung 
und der Stadtgesellschaft. Dazu wurden  zunächst eine Kontextualisierung und eine 
Analyse der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ sowie weiterer strategischer 
Konzepte und Programme mit Bezug zur stadträumlichen und digitalen Entwicklung 
in Köln erstellt . Gemeinsam mit Vertreter*innen verschiedener Fachämter, die 
maßgeblich an der Entwicklung der analysierten Strategiepapiere beteiligt waren, 
wurden Zielbilder im Hinblick auf  die vier Erfolgskriterien  von un:box cologne 
abgeleitet. Diese Zielbilder wurden im Anschluss an den ersten Fachdialog mit 
konkreten Mehrwerten hinterlegt und im Dialogforum 1 mit den LoI-Partner*innen 
diskutiert und weiterentwickelt. Die gemeinsam definierten Mehrwerte unterstützen, 
fördern und begleiten die Umsetzung des un:box cologne Prozesses und bilden die 
Grundlage für einen Kriterienkatalog zur Auswahl und Qualifizierung von Projektideen. 
Gleichzeitig bietet der Kriterienkatalog für die Id eengeber*innen eine Orientierung, 
welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit das Projekt im Rahmen von 
un:box cologne förderfähig ist. 
 
Schritt 2: un:box cologne Prozessphasen und Meilensteine  
Daran anschließend begann d ie Stabsstelle Digitalisierung gemeinsam mit weiteren 
Vertreter*innen verschiedener Fachämter  mit der Definition  der Prozessphasen zur 
Sammlung, Konkretisierung und Qualifizierung bis hin zur Pilotierung potentieller 
Projektideen. Dazu wurde, angelehnt an die definierten Phasen und Meil ensteine im 
Fachdialog 2, ein Entscheidungsstufenprozess entwickelt . Dieser ermöglicht es, mit 
der Unterstützung der Gremien, beispielsweise der Spurgruppe und des 
Lenkungsausschusses, die in Kapitel 5 näher erläutert sind, die zielgerichtete Auswahl 
und Qualifizierung der Projektideen zu steuern. Dieses Konzept wurde im Dialogforum 
2 den LoI-Partner*innen vorgestellt und gemeinsam weiterentwickelt.  
 
Schritt 3: Definition der Unterstützungsbedarfe von un:box cologne  Projekten 
und integrierten Maßnahmen  
Im dritten Arbeitsschritt wurde im Fachdialog 3 der bisher entwickelte Prozess zur 
Sammlung, Konkretisierung und Qualifizierung von Projektideen in einen Arbeitsplan  
für die Umsetzungsphase überführt. Mit dem Ziel der Verstetigung des un:box cologne 
Prozesses soll sich dieser Arbeitsplan ressourcenschonend in die Arbeits - und 
Steuerungsstrukturen der Kölner Verwaltung integrieren. Durch den auf fünf Jahre 
angelegten Lernprozess von un:box cologne im Rah men der Förderung als 
Modellprojekt Smart Cities (Umsetzungsphase B), wurden alle relevanten 
Anforderungen und Anpassungen der Verwaltungsstrukturen identifiziert und die 
Unterstützungsbedarfe für Projekte formuliert . Diese werden im Prozesspapier als 
„Kommunale Services und Infrastrukturen“ im Kapitel 6.2 näher beschrieben.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 19 
 
Die Validierung der Unterstützungsbedarfe der Projekte erfolgte in regelmäßigen 
Schleifen im Rahmen vo n kleineren Arbeitsgruppen- Treffen im Anschluss an die 
Fachdialoge. Das Dialogforum 3 wurde im Rahmen der Smart City Cologne Konferenz 
im September 2022 durchgeführt und ermöglichte die Validierung und Diskussion des 
Konzeptentwurfes mit der Öffentlichkeit. 
 
Die Teilnehmer*innen der einzelnen Fachdialoge und der Dialogforen in den drei 
Schritten bestanden aus der Stabsstelle Digitalisierung , Vertreter*innen weiterer 
Fachämter, sowie aus Expert*innen und Vertreter*innen der Stadtgesellschaft aus 
dem Kreis der LoI-Partner*innen.  
 
3.2 Dialog-Zielgruppen des un:box cologne Prozesses  
Insgesamt soll möglichst vielen sozio -kulturellen Gruppen der Stadtgesellschaft die 
Möglichkeit geboten werden, sich an dem un:box cologne Prozess zu beteiligen und 
eine neue Kultur des Mitmachens zu generieren.  Daher wurden sowohl für die  
Beteiligung im Rahmen der Prozessentwicklung von un:box cologne als auch für die 
anschließende Umsetzungsphase B vier zentrale Dialog-Zielgruppen identifiziert. 
 
Stadtgesellschaft 
Die Kölner Stadtgesellschaft im Sinne von un:box cologne umfasst die Bürgerschaft, 
Institutionen, Wissenschaft und Wirtschaft. Sie ist die Ziel - und Nutzer*innengruppe 
des un:box cologne Prozesses. Sie hat ein potenzielles Interesse an un:box cologne, 
da sie selbst Ideen einbringt und entwickelt und an der Umsetzung von integrierten 
Maßnahmen beteiligt ist. Durch vielfältig nutzbare un:box cologne Projekte kann sie 
selbst dazu beitragen, die Lebensqualität in Köln zu verbessern. 
 
Fachöffentlichkeit 
Mit Fachöffentlichkeit werden alle Expert*innen und Organisationen der Fachgebiete 
bezeichnet, die un:box cologne tangieren. Diese Akteursgruppe setzt sich aus den 
Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen.  Aus dem 
Bereich der Fachöffentlichkeit wurden LoI -Partner*innen gewonnen, die sich bereits 
in der Strategiephase des un:box cologne Prozesses aktiv eingebracht und ihr 
Engagement und die Beteiligung an der Umsetzung zugesagt haben.  
 
Politik 
Der Kölner Stadtrat ist die gewählte Vertretung der Stadtgesellschaft. Er wird über die 
Fortschritte im lernenden Prozess un:box cologne regelmäßig unterrichtet. Er fällt die 
rahmengebenden Entscheidungen und beauftragt die Verwaltung nach Abschluss der 
Strategiephase A mit der Umsetzung des un:box cologne Prozesses. Die 
entsprechenden Fachausschüsse werden regelmäßig eingebunden.  
 
Stadtverwaltung und Stadtwerkekonzern Köln

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 20 
Die Stadtverwaltung Köln ist für die Umsetzung städtischer Aufgabenbereiche im 
Projekt zuständig und bildet die Schnittstelle zur Stadtgesellschaft. Durchgängig 
beteiligt ist die Stabsstelle Digitalisierung. Die Stabsstelle für Strategische 
Stadtentwicklung ist eine Hauptkooperationspartnerin. Sie ist für die 
Umsetzungssteuerung der Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+” verantwortlich 
und kann die Projekte im gesamtstädtischen Kontext einordnen. Die Umsetzung 
konkreter Projekte mit Verwaltungsbeteiligung erfolgt über die jeweils zuständigen 
Fachämter/Dienststellen. Weitere wichtige Partner*innen innerhalb der 
Stadtverwaltung sind das Innovationsbüro und das Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 
sowie die Volkshochschule der Stadt Köln, um kommunale Services und 
Infrastrukturen bereitzustellen. Aus dem Stadtwerkekonzern Köln sind besonders die 
Kölner Verkehrsbetriebe, die Rheinenergie AG und die Abfallwirtschaftsbetriebe 
beteiligt. 
 
3.3 un:box cologne und seine Wirkweise in Verwaltung, 
Stadtwerkekonzern (SWK), Politik und Netzwerke 
Durch den un:box cologne Prozess werden Verwaltungsstrukturen geschaffen, die es 
ermöglichen, Projektideen in schnellen Zyklen verbindlich, nachhaltig und skalierbar 
umzusetzen. Dazu ist es wichtig, dass sich die Stadtverwaltung nicht nur als 
Zielgruppe des Prozesses betrachtet, sondern ebenfalls in der Rolle als Vernetzer*in 
sieht und so einen Inkubationsraum innerhalb und zum Mehrwert der 
Stadtgesellschaft ermöglicht. Diese Vernetzung zu den unterschiedlichen 
Partner*innen ist in Abbildung 3 grafisch dargestellt. 
 
 
Abbildung 3: un:box cologne als Vernetzer zu unterschiedlichen Partner*innen. accilium, 2022.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 21 
Spezielle Methoden und nutzendenzentrierte Vorgehensweisen wurden hierzu bereits 
im etablierten Zukunftslabor der Stadt Köln erprobt. Zukünftig dient auch der un:box 
cologne Raum als InnovationsHub,  um Ideen zu platzieren,  indem Projekte sichtbar 
und erlebbar für Besucher*innen präsentiert werden. 
Um dies zu erreichen,  wird un:box cologne unterschiedliche Partner *innen innerhalb 
und außerhalb der Verwaltung aktiv ansprechen und sich in deren Prozessen 
(mit)verankern. Diese sind im Einzelnen: 
 
Schlüsselprojekt der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ 
Für die Umsetzungssteuerung der Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+” wurde 
auf Verwaltungsebene ein Stadtentwicklungsteam ( Stek-Team) aus rund 20 
Amtsleitungen eingerichtet, dem auch die Stabsstelle Digitalisierung angehör t (siehe 
Mitteilung Stadtentwicklungsausschuss vom  28.05.2020 (1511/2020)). Das Stek -
Team arbeitet an der Konkretisierung der Vorschläge für Handlungsempfehlungen 
und leitet aus diesen die Schlüsselprojekte ab, die für die Umsetzung der 
Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+” von besonderer Bedeutung sind und eine 
integrierte Betrachtung und g egebenenfalls Konsensbildung erfordern. Die 
Schlüsselprojekte können sowohl Konzepte (Programme und Prozesse), Projekte 
(strategische Modellprojekte und -vorhaben) als auch Impulse (Impulsprojekte, Tests, 
Quick-Wins) darstellen. 
 
un:box cologne wurde als eines der ersten Schlüsselprojekte festgelegt. Damit ist 
sichergestellt, dass neben den weiteren Andockpunkten in die Verwaltung ein enger 
und vor allem regelmäßi ger Austausch über die Mitglieder*innen des  Stek-Teams in 
die Verwaltung besteht. So konnte un:box cologne in der zweiten Sitzung des Stek-
Teams am 31.05.2021 vorgestellt werden. Im Anschluss wurden von den anwesenden 
Amtsleiter*innen insgesamt 18 beispielhafte potentielle un:box cologne Projektideen 
gesammelt (siehe Anlage 5) und somit die Anwendungsvielfalt und das Potential von 
un:box cologne bestätigt. Perspektivisch wird eine wechselseitige Beziehung 
aufgebaut, indem sowohl Projekte aus un:box cologne vorgestellt als auch 
Projektideen des Stek-Teams aufgenommen werden.
 
 
Führungskräfte einbinden #wirfürdiestadt: Führungskräfte tauschen sich aus : 
Die Welt verändert sich und wir uns mit ihr. Welche Fähigkeiten brauchen wir dabei, 
um auch künftig bestmöglich unsere Aufgaben zu erledigen? Und welche 
Kompetenzen sind schon jetzt besonders relevant? Unter diesem Motto treffen sich 
die Führungskräfte der Stadt Köln regelmäßig , um sich auszutauschen,  Ergebnisse 
und neue Impulse für Ihre tägliche Arbeit mitzunehmen, ins Gespräch zu kommen und 
von den verschiedenen Erfahrungen und Perspektiven der Kolleg*innen lernen zu 
können. Perspektivisch wird auch hier eine wechselseitige Beziehung aufgebaut, 
indem sowohl Projekte aus un:box cologne vorgestellt als auch Projektideen von 
#wirfürdiestadt aufgenommen werden. 
  
Einbindung der Fachverwaltung über die Digitalen Lots*innen

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 22 
Die Digitalen Lots*innen sind Multiplikator*innen für den Themenbereich 
Digitalisierung in der Stadtverwaltung. Sie sind das Bindeglied zwischen den 
einzelnen thematischen Handlungsfeldern unserer Stadt und der gesamtstädtischen 
Sicht der Stabsstelle Digitalisierung auf die Digitale Stadt.  
 
Die Stabsstelle Digitalisierung koordiniert den regelmäßigen Austausch der Digitalen 
Lots*innen im Rahmen der sogenannten „Plattform Digitalstrategie“. Diese führt die 
Digitalen Lots*innen und Vertreter*innen der Quersc hnittsdienststellen unter 
Einbeziehung des städtischen IT -Sicherheitsbeauftragten, des städtischen 
Breitbandbeauftragten und des gesamtstädtischen Datenschutzbeauftragten 
zusammen. Dadurch werden eine dezernatsübergreifende Kommunikation und 
Vernetzung zu verschiedenen digitalen Themen und Projekten und eine 
größtmögliche Transparenz zu einzelnen digitalen Initiativen und Vorhaben 
geschaffen. Im Zuge dieser Vernetzung werden un:box cologne Projekte regelmäßig 
vorgestellt und Projektideen gesammelt. 
 
Nutzung des städtischen Fördermittelmanagements 
Mit der Verwaltungsreform #wirfürdiestadt wurde die Grundlage für ein stadtweit 
abgestimmtes Projektmanagement geschaffen. Ziel war es, aus Erfahrungen zu 
lernen und einheitliche Standards und Kompetenzen aufzubauen, um die Methoden 
im alltäglichen Arbeiten zu verankern. Daher wurde das Büro für Projektmanagement 
seit 2022 dauerhaft im Personal - und Verwaltungsmanagement verankert. Seine 
Aufgabe ist die methodische Beratung der Dezernate und Dienststellen in allen Fragen 
des Projektmanagements.  
 
Seither besteht das Projektmanagement bei der Stadt Köln aus 3 Komponenten: 
 Dem Handbuch für Projektmanagement (stadtweite Standards und 
Arbeitshilfen) 
 Dem IT-Werkzeug für Projektmanagement (cProject) 
 Dem Aufbau von Projektmanagementkompetenz  
(Fortbildungsreihe für Projektmitarbeiter*innen) 
 
un:box cologne nutzt das Fördermittelmanagement, um potentielle Projekte 
beziehungsweise integrierte Maßnahmen fördertechnisch abzuwickeln und zu 
controllen. 
 
Verwaltung und Politik 
Verwaltung über den Verwaltungsvorstand und Politik über den Rat – sowie natürlich 
die weiteren Fachausschüsse  – sind laufend über den Projektstand zu informieren. 
Hierdurch ist sichergestellt, dass Politik und Verwaltung jederzeit über Sachstände 
informiert sind und diese Ergebnisse in die Ihnen zugeordneten Betriebseinheiten 
weitergeben können. Die Steuerungsfunktion ist dabei besonders wichtig, um die 
Potentiale von un:box cologne  im Hinblick auf Transformation, Innovation und 
Beschleunigung nachhaltig zu etablieren.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 23 
Einbindung Verwaltungsvorstand 
Die Oberbürgermeisterin, die Stadtdirektorin, die Stadtkämmerin und die anderen  
Beigeordneten bilden gemeinsam den Verwaltungsvorstand. Dieser wirkt 
insbesondere bei den Grundsätzen der Organisation und der Verwaltungsführung, der 
Planung von Verwaltungsaufgaben mit besonderer Bedeutung, der Aufstellung des 
Haushaltsplans sowie den Grundsätzen der Personalführung und -verwaltung mit. 
 
In der Strategiephase A  wurden die Arbeitsschritte und Interaktionsmomente in den 
jeweiligen Prozessphas en definiert um eine co- kreative Projekt - und integrierte 
Maßnahmenentwicklung zu ermöglichen und die Grundlage für das 
verwaltungsinterne Handeln zu konkretisieren.  In der Umsetzungsphase B  berichtet 
un:box cologne regelmäßig über potentielle Projekte beziehungsweise integrierte 
Maßnahmen und bittet im Zweifelsfall um Unterstützung der jeweils zuständigen 
Dezernent*innen. 
 
Einbindung der Politik  
Neben den vorgenannten Wirkweisen in die Verwaltung muss die Abstimmung mit der 
Politik hervorgehoben werden. Wenn un:box cologne als Veränderungsprozess 
begriffen wird, der eng mit den Stadtstrategien verwoben ist, gilt es , Politik und 
Verwaltungsspitze über die Gremien zu beteiligen. Dazu zählen neben dem Rat vor 
allem der Digitalisierungsausschuss und der Verwaltungsvorstand. 
 
Dabei ist der Digitalisierungsaus schuss für Grundsatzfragen der Digitalisierung 
beziehungsweise der digitalen Transformation und deren strategischer Ausrichtung, 
insbesondere bei Angelegenheiten der schulischen und außerschulischen Bildung , 
der Smart City, der Open Source Strategie, der digitalen Teilhabe, dem Datenschutz, 
der Datensicherheit und der Datenkommerzialisierung, der digitalen Diskriminierung, 
der digitalen Infrastruktur , insbesondere der Verkehrs - und Energieinfrastruktur, im 
Bereich des e-Sport, des eGovernment und des open Government zuständig. un:box 
cologne berichtet deshalb insbesondere im Digitalisierungsausschuss regelmäßig 
über potentielle Projekte beziehungsweise integrierte Maßnahmen. 
 
Einbindung des Stadtwerkekonzerns durch Verknüpfung mit dem 
Kooperationsprojekt “Digitale Zukunftsstadt” 
Um den Prozess auch innerhalb des Stadt werkekonzerns zu treiben,  nehmen die 
beteiligten Partner*innen Methoden und Prozesse aus un:box cologne auf, um Ideen 
aus den gemeinsamen Häusern zu generieren und – soweit kein wirtschaftliches 
Interesse vorliegt –  in den un:box cologne Prozess einzufügen. Damit folgt die 
„Digitale Zukunftsstadt“ den P hasen Collect und Filter aus dem un:box cologne  
Prozess. Zusätzlich wird die gemeinsam genutzte Datenplattform KUDOS das 
Ökosystem für un:box Projekte und integrierte Maßnahmen bilden. 
 
Einbindung vorhandener Netzwerkstrukturen 
#koelndigital: Highlight Veranstaltungen im Digitalisierungskontext: Die Stadt Köln 
beteiligt sich an einer Vielzahl von Netzwerken in den Bereichen Smart City und

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 24 
Digitalisierung. Dazu gehören allen voran die lokalen Plattformen und 
Zusammenschlüsse SmartCity Cologne, der Digital Hub Cologne und der Austausch 
mit der Technischen Hochschule Köln sowie der Universität zu Köln. Überregional ist 
Köln unter anderem aktiv in der Open Knowledge Foundation, Mitglied des InsurLab 
Germany e.V. und des Knowledge Soci ety Forums der Organisation Eurocities, wo 
Strategien mit internationalen Partner*innen entwickelt werden. Außerdem pflegt Köln 
eine digitale Partnerschaft mit der Stadt Tel Aviv im Rahmen des Society for Scientific 
Advancement Netzwerks (SOSA-Netzwerk). 
 
In Bezug auf Kommunikationsstrategien zu den Themen Smart City und 
Digitalisierung setzt die Stadt Köln auf klassische Pressearbeit, Kampagnen, 
Websites und Social -Media-Kanäle (Facebook, Twitter, Instagram). Darüber hinaus 
präsentiert man die eigenen Akti vitäten auf Konferenzen und organisiert selbst 
Veranstaltungen wie Hausmessen, die SmartCity Cologne Konferenz oder Jugend-
hackt-Events. Ergebnisse und Events werden im lokalen Intranet an die Kolleg*innen 
der Stadt weitergegeben und es wird zu einer offenen Diskussion aufgerufen. 
  
un:box cologne bietet einen weiteren Ansatz, die bisherigen digitalen Angebote und 
Projekte kontinuierlich weiterzuentwickeln und neue Impulse für die unterschiedlichen 
Handlungsfelder der Digitalen Stadt zu gewinnen. Die regelm äßigen großen 
Jahresveranstaltungen, wie zum Beispiel „KölnDigital“ leisten einen Beitrag dazu. Die 
erste Veranstaltung „KölnDigital“ richtete sich an die Kölner Bürger *innen. 
Verschiedene Bereiche der Stadtverwaltung zeigten in den Räumen der 
Zentralbibliothek, wie die digitale Technik heute schon im Sinne der Kölner 
Bürger*innen eingesetzt wird und wie jeder von diesen Angeboten, beispielsweise 
einem neuen Serviceportal für S tadtpolitik, profitieren kann.  Gleichzeitig griff 
praxisnah ein Vortrags - und Workshop- Programm Probleme und Gefahren im 
Zusammenhang mit der fortschreitenden Digitalisierung auf.  
 
Die regelmäßig stattfindenden großen Veranstaltungen mitten im Herzen von Köln 
leisten ihren Beitrag zur Bewerbung und Verbreitung der un:box cologne Idee und der 
jährlichen Phase zum Ideenaufruf beziehungsweise der abschließenden Präsentation 
der Ergebnisse. Weitere jährlich stattfindende Konferenzen bieten ebenfalls die 
Möglichkeit, die Verwaltung in den Prozess einzubeziehen.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 25 
4. ZIELBILDER UND MEHRWERTE VON UN:BOX 
COLOGNE  
 
Im Folgenden werden die fünf definierten Zielbilder von un:box cologne beschrieben, 
die daran anknüpfenden Mehrwerte benannt und diese den Erfolgskriterien von 
un:box cologne und den Zielen der strategischen Planungen für Köln zugeordnet. Die 
Zielbilder und Mehrwerte bilden auch die Grundlage für den im Anschluss erläuterten 
Kriterienkatalog. 
 
Transformationsprozesse brauchen klare Zielrichtungen, damit alle Zielgruppen und 
Beteiligten bereit sind, Veränderungen und Anstrengungen mitzutragen. I n dem 
un:box cologne Prozessansatz liegt daher der Fokus darauf, die angestrebte Wirkung 
von un:box cologne Maßnahmen nicht nur in Bezug auf die eigenen Erfolg skriterien, 
sondern gleichzeitig auch auf die strategischen Zielstellungen der Stadt Köln 
abzubilden. 
 
Gemeinsam mit ausgewählten Mitgliedern der Lo I-Partner*innen und der 
Fachverwaltung wurden fünf integrierte Zielbilder des un:box cologne Prozesses 
definiert und den entsprechenden Erfolgskriterien und Handlungsempfehlungen der 
integrierten Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+” zugeordnet. Die Zielbilder als 
auch die Zuordnung ist in Abbildung 4 dargestellt. 
 
 
Abbildung 4: Übersicht über Zielbilder von un:box cologne und ihren Bezug zu den Erfolgskriterien und den zehn 
Handlungsempfehlungen der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“. Creative Climate Cities, accilium 2022. 
 
Im nächsten Schritt wurden den Zielbildern Mehrwerte zugeordnet, um die Wirkungen 
des un:box cologne Prozesses zu definieren. Im Sinne der integrierten 
Stadtentwicklung wurden dabei die strategischen Planungswerke der Stadt Köln 
referenziert (siehe Kapitel 2.2)

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 26 
4.1 Zielbild Digitales: “Game Changer”  
un:box cologne schafft Möglichkeiten zur Entwicklung digitaler Lösungen für 
die analogen Probleme der Kölner*innen.  
Das Zielbild Digitales bezieht sich auf die Handlungsempfehlung “Smarte Stadt” aus 
der Stadtstrategie und nimmt dabei die Weiterentwicklung digitaler Infrastrukturen und 
bestehender Digitalisierungsstrategien in Köln in den Blick. 
 
Tabelle 1: Mehrwerte und referenzierte Strategien des Zielbild Digitales 
Nr. Mehrwerte des Zielbild  
Digitales  
Referenzierte Strategie und Handlungsempfehlung/ 
Zielstellung 
1.1 un:box cologne trägt mit 
smarten Lösungen zur Effizienz 
von Prozessen bei  
 
Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+”:  
Smarte Stadt – Weiterentwicklung digitaler 
Infrastrukturen  
  
Digitalstrategie:  
Infrastrukturausstattung verbessern, Digitale 
Stadtverwaltung 
  
Kulturentwicklungsplan: 
Köln nutzt die neuen Möglichkeiten  
 
1.2 un:box cologne schafft 
Transparenz im Kontext von 
Daten und 
Entscheidungsprozessen  
 
Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+”: 
Smarte Stadt – Weiterentwicklung digitaler 
Infrastrukturen  
  
Digitalstrategie: 
Methodischer Einsatz digitaler Medien zur 
Wissensvermittlung, Transparente Stadtverwaltung  
 
1.3 un:box cologne fördert aktuelle, 
freie sowie einfach zugängliche 
Datenplattformen (Nutzen und 
generieren von Daten) 
 
Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+”:  
Smarte Stadt – Weiterentwicklung digitaler 
Infrastrukturen  
  
Digitalstrategie:  
Digitales Rahmenwerk  
Digitale Services schaffen  
 
 
4.2 Zielbild Teilhabe: “Selbst ist die/der Kölner*in”  
un:box cologne ermöglicht es Kölner*innen, ihre Stadt mit zu gestalten und an 
Prozessen der Stadt teilzuhaben. 
Die sich daraus ergebenden Mehrwerte und zu erwartenden Wirkungen zahlen auf 
verschiedene Handlungsempfehlungen der Stadtstrategie sowie auf die 
Zielsetzungen der Digitalstrategie ein.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 27 
Tabelle 2: Mehrwerte und referenzierte Strategien des Zielbild Teilhabe 
Nr. Mehrwerte des Zielbild 
Teilhabe  
Referenzierte Strategie und Handlungsempfehlung/ 
Zielstellung 
2.1 un:box cologne ermöglicht 
unterschiedlichen Zielgruppen 
bottom-up Teilhabe und schafft 
kreative Formate und Lösungen 
 
Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+”:  
StadtLeben – Förderung von Teilhabe, 
Chancengleichheit und Solidarität  
  
Digitalstrategie:  
Klare Ziele und abgegrenzter Gestaltungsspielraum 
2.2 un:box cologne ermöglicht ein 
agiles kooperatives Projekt- 
management & digitale 
Projektentwicklung  
Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+”:  
Smarte Stadt – Weiterentwicklung digitaler 
Infrastrukturen  
  
Digitalstrategie:  
Respektvolle und faire Zusammenarbeit & Verlässliche 
und Verbindliche Auseinandersetzung mit Ergebnissen  
 
2.3 un:box cologne fördert den 
Kontakt zu Multiplikator*innen 
und Projektumsetzer*innen 
(Fachöffentlichkeit)  
 
Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+”:  
Vorfahrt Bildung – Förderung von Bildung als Schlüssel 
für Chancengleichheit, Zusammenhalt, Umwelt und 
Klimaschutz sowie Teilhabe  
  
Digitalstrategie:  
Andauerndes Lernen und inhaltliche Weiterentwicklung  
 
 
4.3 Zielbild Nachhaltigkeit: “Utopia: Zukunft ist jetzt”  
un:box cologne s chafft optimale und sich stetig verbessernde 
Lebensbedingungen für gegenwärtige und künftige Generationen  
Die sich daraus ergebenden Mehrwerte und zu erwartenden Wirkungen beziehen sich 
neben den Handlungsempfehlungen der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ 
auf die Zielsetzungen von Smart Cit y Cologne und inkludieren die Teile des 
Kulturentwicklungsplans, die sich mit der Anpassung von Lebensbedingung en 
beschäftigen.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 28 
Tabelle 3: Mehrwerte und referenzierte Strategien des Zielbild Nachhaltigkeit 
Nr. Mehrwerte des Zielbild  
Nachhaltigkeit 
Referenzierte Strategie und Handlungsempfehlung/ 
Zielstellung 
3.1 un:box cologne ermöglicht mehr 
Gemeinschaft und 
Zusammenhalt in den 
Stadtvierteln und im digitalen 
Raum 
  
Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+”:  
RegioCoop –Stärkung des Zusammenhalts in der Region  
StadtLeben – Förderung von Teilhabe, 
Chancengleichheit und Solidarität  
  
Kulturentwicklungsplan:  
Köln schafft Platz für Kunst und Kultur  
  
3.2 un:box cologne trägt zur 
Einsparung von Ressourcen 
durch weniger Verbrauch bei. 
  
Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+”:  
Handlungsempfehlung Smarte Stadt: Weiterentwicklung 
digitaler Infrastrukturen  
 
Klimagerecht Leben 
  
SmartCity Cologne:  
Smarte Technologien (SmartMeter, E-Mobilität uvm.)  
 
3.3 un:box cologne trägt zur 
Verbesserung des ökologischen 
Fußabdrucks (Klimaneutralität) 
der Stadt Köln bei 
  
  
  
Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+”:  
Kölner Mischung – stadt-, sozial- und klimagerechte 
Verdichtung bestehender Quartiere;  
 
Innere Werte – Flächenverbrauch reduzieren indem 
bestehende Potentiale genutzt werden;  
 
Verkehrswende – konsequente Verkehrswende;  
 
Klimagerecht Leben – Klima schützen und an die Folgen 
des Klimawandels anpassen  
  
SmartCity Cologne:  
Ausbau Erneuerbarer Energien und Steigerung der -
Effizienz, CO2-Reduktion  
 
 
4.4 Zielbild Transformation: “Ich sehe was, was du nicht siehst”  
un:box cologne  deckt (städtebauliche) Belange auf und unterstützt durch 
verstärkte Innovation und kontinuierliche Optimierung Lösungen und 
Akteur*innen.  
Die Mehrwerte dieses Zielbilds wurden aus den Erfolgskriterien des un:box cologne  
Projektes heraus entwickelt und spiegeln die Leitideen eines transformativen 
Prozesses wider.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 29 
Tabelle 4: Mehrwerte und referenzierte Kriterien des Zielbild Transformation 
Nr. Mehrwerte des Zielbild  
Transformation 
Referenziertes Erfolgskriterium 
4.1 un:box cologne verstärkt 
Innovationen auf verschiedenen 
Ebenen 
Experimentierräume für die Umsetzung innovativer Ideen 
zu schaffen 
  
4.2 un:box cologne bietet 
Verlässlichkeit und Sicherheit für 
aktive Akteur*innen  
die Digitale Akzeptanz und Kompetenz der 
Stadtgesellschaft zu erhöhen  
  
4.3 un:box cologne ermöglicht 
Wissenstransfer & Bildung als 
Grundlage von 
Transformationsprozessen  
 
kontinuierliches Lernen zu ermöglichen 
  
 
4.5 Zielbild Raum: “Platz da”  
un:box cologne erweitert den erlebbaren Raum und erhöht die Lebensqualität 
für Kölner*innen.  
Die Mehrwerte des Themenschwerpunkts Raum zahlen auf alle zehn 
Handlungsempfehlungen der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ und 
besonders auf die Ansätze der räumlichen Entwicklung ein, welche in der 
Stadtstrategie entwickelt wurden (Stadt Köln, 2020: 174-189). Auf diese Weise soll die 
Nutzung von Digitalisierung als gestaltendes Element und als Lösungsansatz für 
räumliche Herausforderungen aufgegriffen werden. Das Zielbild mit dem Fokus auf 
räumliche Wirkungsweise ist ein Querschnittszielbild und die Mehrwerte, die durch 
dieses Zielbild erfahrbar sein sollen, stehen im direkten Bezug zu den anderen vier 
vorab erläuterten Zielbildern.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 30 
Tabelle 5: Mehrwerte und referenzierte Stadtstrategie des Zielbild Raum 
Nr. Mehrwerte des Zielbild  
Raum 
Referenzen “Ansätze der räumlichen 
Entwicklung” aus der Stadtstrategie 
5.1 un:box cologne digitalisiert den 
erlebbaren Raum, schafft 
Räume, macht Ideen sichtbar 
 
Realisierung von angemessenen Dichten, Nutzungs- und 
Typologie-Mischungen 
5.2 un:box cologne fördert die 
Vernetzung urbaner, suburbaner 
und regionaler Dynamiken im 
raumplanerischen oder im 
kommunikativen Sinn 
Verbesserung des Mikroklimas  
 
Zusammendenken von Freiraum und Siedlungsrändern  
 
Komplettierung der grünen Strukturen  
 
Ausformulierung des rechtsrheinischen 
Entwicklungskorridors  
 
Stärkung des Rheinraums  
 
Ausbau des Umweltverbunds und Reduzierung des MIV  
 
Stärkung des schienengebundenen Nahverkehrsnetzes 
als Voraussetzung für die Stadtentwicklung  
 
Umgestaltung der Stadtachsen und Anbindung aller 
Stadtteile  
 
5.3 un:box cologne macht Räume 
dauerhaft oder temporär anders 
nutzbar und damit lebenswerter, 
klimagerechter oder 
zugänglicher.  
 
Stärkung der produktiven Stadt  
Qualifizierung und Nachverdichtung der 
Industriestandorte  
 
 
4.6 Der Kriterienkatalog 
Durch die bewusste Verknüpfung der Zielbilder mit den Erfolgskriterien und den  
Zielstellungen der strategischen Planungen Kölns bilden die  Zielbilder im weiteren 
Prozess den Rahmen für die Auswahl von Projektideen. Hierfür wurde auf dieser Basis 
ein Kriterienkatalog entwickelt, der  im un:box cologne Prozess zur Sammlung von 
Ideen, Konkretisierung der Ideen zu Projekten sowie zur anschließenden 
Qualifizierung der Projekte zu Maßnahmen herangezogen wird (siehe Anlage 6). 
 
Der Kriterienkatalog ist eine Synthese aus den Erfolgskriterien für den un:box cologne 
Prozess, den oben dargestellten Zielbildern und ihren Mehrwerten,  sowie zusätzlich 
der Förderrichtlinie der Stadt Köln und den Kriterien für die Modellprojekte Smart Cities 
made in Germany des Bundes. 
 
Der Kriterienkatalog wurde im Rahmen der Strategiephase von der Stabsstelle 
Digitalisierung entwickelt und durch die Stabsstelle für strategische Stadtentwicklung 
reflektiert. Die Ausarbeitung und erste prototypische Anwendung dieses

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 31 
Kriterienkatalogs erfolgte bereits in der Strategiephase in co- kreativen Formaten mit 
Ideengeber*innen. Anpassungen des Kriterienkatalogs sind im Laufe der 
Umsetzungsphase B des Modellprojektes Smart Cities made in Germany un:box 
cologne zu erwarten und werden auch beabsichtigt , um eine nachhaltige 
Anwendbarkeit zu erzielen.  
 
Die Basis  für die im nächsten Kapitel näher beschriebenen Instrumente  der 
Prozessbegleitung und die Grundlage für die Feststellung der Förderfähigkeit von 
Projekten bildet der Kriterienkatalog . Die konkrete Abwicklung und die inhaltliche 
Ausgestaltung sollen dabei gemäß den Förderrichtlinien der Stadt Köln über ein 
eigens hierfür zu erstellendes Förderprogramm erfolgen. Gefördert werden hierbei nur 
Ideen, die nicht der Selbstverwaltung der Kommune di enen, sondern bei denen es 
sich um freiwillige kommunale Aufgaben handelt.  
 
Der Kriterienkatalog wird mit der Evaluation  der einzelnen Prozessphasen, die im 
folgenden Kapitel ausführlich beschrieben werden, kontinuierlich konkretisiert und 
fortgeschrieben.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 32 
5. UN:BOX COLOGNE: DER PROZESS 
 
In den folgenden Kapiteln wird der in der Strategiephase erarbeitet e un:box cologne 
Prozess erläutert. Dazu werden zunächst die benötigten Elemente für die 
Durchführung und Begleitung betrachtet , bevor anschließend die vier einzelnen 
Prozessphasen, die den Gesamtprozess aufspannen, erläutert werden. 
 
Grundlegend ist der  un:box cologne  Prozess als Zyklus angelegt , der sich jährlich 
wiederholen und unter ein festgelegtes Jahresthema gestellt werden soll.  Er besteht 
aus vier aufeinanderfolgenden Phasen, die darauf abzielen, vielfältige und 
unterschiedlichste Projektideen aus der Stadtgesellschaft und der Verwaltung heraus 
zu entwickeln, zu begleiten und bis hin zu integrierten M aßnahmen zu qualifizieren. 
Am Ende eines jeden Prozesszyklus sollen erste Prototypen der qualifizierten 
Maßnahmen realisiert worden sein.  Die Geschäftsstelle un:box cologne, die im 
nachfolgenden Kapitel näher beschrieben wird, begleitet den gesamten Prozess und 
ist für die Umsetzung auf operativer Ebene verantwortlich. 
 
Die Phasen des un:box cologne Prozesses wurden wie folgt definiert und sind 
zusätzlich in Abbildung 5 dargestellt: 
 Phase 1 - Collect: Sammlung von Projektideen (Phase 1)  
 Phase 2 - Filter: Konkretisierung von Projekten (Phase 2)  
 Phase 3 - Qualify: Qualifizierung von Maßnahmen (Phase 3) 
 Phase 4 - Implement: Umsetzung von Maßnahmen (Phase 4) 
 
 
Abbildung 5: un:box cologne Prozessphasen. Creative Climate Cities, 2022

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 33 
Vor Beginn des jeweiligen Jahreszyklus wird ein widmendes Jahresthema festgelegt, 
welches eine Priorisierung von Ideen und Maßnahmen ermöglicht . Zusätzlich zu den 
unter Kapitel 4 benannten und den Zielbildern zugeordneten allgemein gültigen 
Mehrwerten werden dann mit Bezug  auf das Jahresthema weitere konkretere 
Mehrwerte definiert. Diese Mehrwerte werden mit  den relevanten und betroffenen 
Fachämtern der Stadt Köln abgestimmt.  
 
5.1 Elemente des un:box cologne Prozesses 
In den folgenden Kapiteln werden die benötigten Elemente zur Begleitung und 
Steuerung des un:box cologne Prozesses beschrieben. Diese Elemente unterteilen 
sich in die Organe zur Steuerung und Ausgestaltung des Prozesses und in die 
Instrumente, die benötigt werden für die Durchführung. 
 
5.1.1 Organe zur Begleitung und Steuerung des un:box cologne Prozesses 
Für die Begleitung und die Steuerung des un:box cologne Prozesses wurden während 
der Strategiephase zwei zentrale Organe konzipiert und in Teilen schon etabliert. Die 
Spurgruppe ist das Organ für die Prozessbegleitung, während der 
Lenkungsausschuss vornehmlich für die Steuerung verantwortlich ist. Das 
Zusammenwirken dieser beiden Organe und der Einfluss auf den un:box cologne 
Prozess ist schematisch in Ab bildung 6  dargestellt. Beide Organe werden im 
Folgenden genauer erläutert.  
 
 
Abbildung 6: Schematisches Zusammenwirken der Spurgruppe und des Lenkungsausschusses. accilium, 2022. 
 
Spurgruppe 
Die Spurgruppe  ist ein Netzwerk aus den unter Kapitel 3.2  genannten Dialog-
Zielgruppen und bündelt somit für den Projekterfolg grundlegende Erfahrungen und 
Kompetenzen. Sie berät die Geschäftsstelle un:box cologne und unterstützt die 
Projektideengeber*innen etwa durch Vernetzung oder direkte Kooperation. Sie hat 
keine Entscheidungsbefugnis.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 34 
Die Spurgruppe steht allen Akteur*innen, die d en Prozess un:box cologne 
unterstützen möchten, offen. Die Mitgliedschaft ist freiwillig und kann jederzeit beendet 
werden. Es können im Prozessverlauf neue Mitglieder hinzukommen. Dadurch 
bedingt ist die Spurgruppe ein lebendiges Gremium . Ihre Kernkompetenz ist die 
Beratung an kritischen Wegpunkten: 
 Die Ideengeber*innen beratend und aktiv unterstützen (insbesondere 
Multiplikator*innenfunktion) 
 Die Arbeit der Projektverantwortlichen im Zusammenwirken mit der 
Geschäftsstelle un:box cologne beraten und begleiten 
 Die Evaluation der Prozessphasen reflektieren und unterstützen 
 Empfehlungen an den Lenkungsausschuss hinsichtlich Prozessgestaltung und 
Prozessoptimierung (etwa Dialogprozess und Jahresthema) und 
Projektauswahl abgeben 
 Ein Rankingraster zur Bewertung des Mehrwerts der Projektideen für Köln 
entwickeln und dieses dem Lenkungsausschuss zur Verabschiedung  
empfehlen 
 Projektideen für eine Schnellspur vorschlagen: Die Schnellspur ermöglicht es, 
Projektideen mit besonders hoher A ktualität und hohem Mehrwert für Köln 
sofort mit einem begrenzten Budget zu fördern; dies bedeutet, dass nur durch 
sofortige Förderung das Projekt sinnvoll im Rahmen von un:box cologne 
umgesetzt werden kann 
Die Spurgruppe tagt regulär viermal  im Jahr, jeweils  einmal je Projektzyklus. Die 
Sitzungen werden durch die Geschäftsstelle un:box cologne vor- und nachbereitet. 
 
Lenkungsausschuss  
Der Lenkungsausschuss hat das Mandat, Entscheidungen für un:box cologne zu 
treffen. Im Sinne der Ausgewogenheit der Entscheidungen  wird das  Gremium 
paritätisch mit Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft besetzt 
sein. Es empfiehlt sich, den Lenkungsausschuss im ersten Umsetzungsjahr nicht zu 
groß, sondern mit maximal drei Vertreter*innen je Gruppe zu besetzen. Zusätzlich 
können je Gruppe bis zu maximal zwei Stellvertreter*innen benannt werden, die im 
Falle der Abwesenheit der originären Mitglieder*innen an den Sitzungen teilnehmen. 
Für das erste Umsetzungsjahr werden dazu vorgeschlagen: 
 Verwaltung: Stadtdirektor*in; Fachdezernent*in für Stadtentwicklung, 
Wirtschaft, Digitalisierung und Regionales, Fachdezernent*in für das jeweilige 
Jahresthema 
 Stadtgesellschaft: Expert*innen für das Jahresthema aus der Spurgruppe 
 Von der Kommunalpolitik entsandte Mitglieder*innen (aus dem Gremium 
Digitalisierungsausschuss der Stadt Köln) 
Der Lenkungsausschuss entscheidet je Prozesszyklus über das Jahresthema, die 
Prozessanpassungen, das Gesamtbudget für die Schnellspur, die Priorisierung und 
die grundsätzliche Förderfähigkeit der Projekte sowie über die maximale Höhe des

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 35 
Projektbudgets und die maximale Förderhöhe je Projekt. Zu seinen weiteren Aufgaben 
gehören:  
 den Auftrag an die Projektleitung un:box cologne zur Verteilung des 
Projektbudgets auf die einzelnen Projekte und daraus resultierenden 
integrierten Maßnahmen zu erteilen 
 die Unterstützung innerhalb der Verwaltung sicherzustellen (ggf. bezogen auf 
Jahresthema) 
 als Kontaktpunkt und Vermittlung in die Politik und den Verwaltungsvorstand 
zu wirken 
Der Lenkungsausschuss tagt regulär zweimal jährlich im un:box cologne Prozess: 
 Ende Phase 2: Entscheidung über Förderfähigkeit und Priorisierung der 
konkretisierten Projektideen  
 Mitte/ Ende Phase 4: Entscheidung über das neue Jahresthema, 
Verabschiedung von Prozessanpassungen und Freigabe Budget für die 
Schnellspur 
 
5.1.2 Instrumente zur Begleitung des un:box cologne Prozesses  
Da un:box cologne einen innovativen offenen Prozessansatz verfolgt, spielen die 
Instrumentarien zur Begleitung des Prozesses eine wesentliche Rolle in der 
Erreichung der Erfolgskriterien und der Zielbilder von un:box cologne. Für d ie 
transparente Teilhabe und den kollaborativen Umgang mit den in Kapitel 3.2 
beschriebenen Dialog-Zielgruppen werden zwei unterschiedliche Kategorien an 
Instrumenten benötigt. 
 
Zum einen sind Partizipations- und Teilhabei nstrumente erforderlich (hier 
zusammengefasst unter dem Titel Dialoginstrumente). Diese gewährleisten mittels 
eines systemischen Ansatzes, dass sich die Stadtgesellschaft in den Prozess 
einbringen und diesen mitgestalten kann (bottom -up). Hierfür stellt der 
Dialogbaukasten eine Systematisierung der Dialoginstrumente für die Phasen im 
un:box cologne Prozess dar (siehe Anlage 7). Die Dialoginstrumente sind nachfolgend 
in den einzelnen Phasen des un:box cologne Prozesses beschrieben und sollen 
diesen sinnvoll ergänzen und unterstützen. 
 
Zum anderen sind die Ideengeber*innen im weiteren Prozessverlauf auf Instrumente 
angewiesen, die eine agile Steuerung und kollaborative Erarbeitung, Integration und 
Umsetzung der Maßnahmen ermöglichen (hier zusammengefasst als Instrumente der 
Prozessbegleitung). Basierend auf dem Kriterienkatalog wurden zwei Instrumente der 
Prozessbegleitung entwickelt: 
 der Projektsteckbrief (Phase 1 und 2) 
 der Maßnahmensteckbrief (Phase 3 und 4) 
Die Struktur der Steckbriefe wurde dabei so angelegt, dass sie die Anforderungen an 
die Abbildung auf einer Projektplattform vorgibt. Die Steckbriefe bilden so die 
Grundlage für eine Systematisierung der Projekte auf einer  Projektplattform.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 36 
Perspektivisch können über die Projektplattform die von den Projekten bereitgestellten 
Datensätze verglichen und auf Potentiale z um Beispiel auf Synergien hin untersucht 
werden. Eine Übersetzung in eine Online- Maske oder Webapplikation im Rahmen 
eines Ideenaufrufes in Phase 1 des un:box cologne Prozesses ist somit im Design mit 
angelegt. 
 
Der Projektsteckbrief 
Der Projektsteckbrief greift die Kriterien aus dem Kriterienkatalog aus den Phasen 
Collect und Filter gebündelt auf. Er unterstützt die Ideengeber*innen dabei, ihre Ideen 
unter Berücksichtigung aller Kriterien aus dem Kriterienkatalog für die ersten beiden 
Phasen des un:box cologne Prozesses darzustellen und zu konkretisieren.  
 
Der Projektsteckbrief ordnet die Projektidee in die stadtentwicklungspolitischen 
Zielsetzungen ein, berücksichtigt die  Förderkriterien des Modellprogramms Smart 
Cities made in Germany und gibt eine Einschätzung in Bezug auf die Umsetzbarkeit 
eines Projektes. Er ist somit das Instrument für die Bewertung des Projektes durch die 
Geschäftsstelle un:box cologne und deren Empfehlung  für die Entscheidung im 
Lenkungsausschuss über die Förderfähigkeit eines Projektes im Rahmen von un:box 
cologne. (siehe Anlage 8) 
 
Der Maßnahmensteckbrief 
Eine integrierte Maßnahme besteht aus dem Zusammenschluss mehrerer 
Projektideen, die sich bei näherer Betrachtung synergetisch ergänzen oder in einem 
synergetischen Zusammenhang im Rahmen der Umsetzung und Betreibung des 
Projektes stehen. Eine Analyse der Projekte hinsichtlich ihrer Synergiepotentiale bildet 
die Grundlage, um Projekte zu integrierten Maßnahmen zu clustern und i m 
Maßnahmensteckbrief festzuhalten. 
 
Der Maßnahmensteckbrief dient hierbei der Abstimmung einzelner Projektsteckbriefe 
für die Zusammenführung zu einer integrierten Maßnahme. Zudem dient er als 
Grundlage, um den Reifegrad einer Maßnahme bewerten zu können. Eingesetzt wird 
dieser zur Dokumentation ab der dritten Phase des un:box cologne Prozesses. Er 
enthält alle wichtigen Informationen zur Umsetzung der integrierten Maßnahme, unter 
anderem eine Meilenstein-, Kosten- und Monitoringplanung.  
 
Die Informationen aus dem Maßnahmensteckbrief bilden die Grundlage für die 
Prüfung der integrierten Maßnahmen durch die Koordinations - und Transferstelle 
Modellprojekte Smart Cities (KTS ) und  für die anschließende Feststellung der 
Förderfähigkeit durch das Ministerium. Zu diesem Zweck wurden die Fragestellungen 
des Maßnahmensteckbriefs der Kreditanstalt für Wiede raufbau (KfW) 
beziehungsweise des BMWSB als ergänzende Inhaltsabfragen in den 
Maßnahmensteckbrief für un:box cologne mit aufgenommen (Anlage 9).

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 37 
5.2 Die un:box cologne Prozessphasen  
In diesem Kapitel werden die vier Prozessphasen detailliert beschrieben. Wie in 
Abbildung 7  dargestellt dienen diese der Sammlung, der Konkretisierung, der 
Qualifizierung und der abschließenden Umsetzung von Ideen. Mithilfe der im vorigen 
Kapitel vorgestellten Organe und Instrumente soll en über den Verl auf der Phasen 
gezielt Ideen zu integrierten Maßnahmen weiterentwickelt und als Prototyp umgesetzt 
werden.  
 
 
Abbildung 7: Überblick über die un:box cologne Prozessphasen mit zugehörigen Organen und Instrumenten. Creative 
Climate Cities, 2022. 
 
5.2.1 Phase 1: COLLECT – Sammlung von Projektideen 
Die erste Phase dient dem Sammeln von Ideen, die mit Hilfe der Zielbilder von un:box 
cologne und des Jahresthemas zusammengetragen werden. Ziel ist es, diese Phase 
in den ersten zwei Monaten abzuschließen. Die eingebrachten Projektideen können 
konventionell wie unkonventionell sein, solange diese schnell realisierbar, von hohem 
Nutzen für ein besseres Leben in Köln sind und nicht der Selbstverwaltung der 
Kommune dienen.  Zudem aktiviert die Geschäftsstelle un:box cologne bestehende 
kommunale Services und Infrastrukturen für die Ideensammlung und richtet so die 
Schnittstellen zur Verwaltung ein beziehungsweise identifiziert Ansprechpartner*innen 
für potentielle Projekte in der Verwaltung. 
 
Noch vor Beginn der Phase 1 wird das Jahresthema nach Entscheidung durch den 
Lenkungsausschuss in die Verwaltung und die Stadtgesellschaft gegeben (Werbung 
zur Beteiligung). Ein dem Jahresthema und den Zielbildern gewidmetes Auftaktforum

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 38 
informiert alle Akteursgruppen über den Start des un:box cologne Prozesszyklus und 
den gesamten un:box cologne Prozess. In diesem Format werden das Jahresthema 
beworben, die Ideensammlung gestartet und die Beteiligungsmöglichkeiten 
aufgezeigt.  
 
Anschließend wird die breite Öffentlichkeit mittels Online-Ideensammlung, inklusive 
einer nicht abschließend repräsentativen Priorisierung , Vor-Ort-Dialogen und 
Veranstaltungen mit Gamification Ansatz  dazu mobilisiert, ihre Ideen in den un:box 
cologne Prozess einzubringen. Zum Abschluss der Phase liegt ein Ideenpool für eine 
erste Projektideen-Datenbank vor. 
  
Die Organisation von Meet-Ups mit und zwischen Ideengeber*innen trägt dazu bei, 
Ideengeber*innen bereits in der Phase der Ideensammlung miteinander zu vernetzen 
und weitere für den un:box cologne Prozess zu gewinnen. 
 
Auf Basis des Kriterienkataloges werden die eingereichten Ideen durc h die 
Geschäftsstelle un:box cologne mit dem Jahresthema und den Zielbildern von un:box 
cologne abgeglichen und auf ihre Relevanz hin bewertet (siehe Kapitel 4.6 ). Der 
Projektsteckbrief wird als Instrument eingesetzt, um die Ideen zu strukturieren. 
 
In der ersten Phase des un:box cologne Prozesses werden folgende Kriterien zur 
Ideensammlung angewandt:  
 Passt die Idee zum diesjährigen Jahresthema?  
 Orientiert sich die Idee an den Zielbildern von un:box cologne? 
 
Zum Abschluss der Phase 1 werden folgende Meilensteine erreicht: 
 Ausgefüllter erster Abschnitt des Projektsteckbriefs  
 Ideenpool: Eine Auswahl dem Jahresthema und den Zielbildern von un:box 
cologne entsprechender Ideen  
 Erste Netzwerke zwischen Ideengeber*innen 
 Evaluation der Phase Collect mit der Spurgruppe und dementsprechend ein 
erstes Lastenheft, um die Bedarfe für die Ideensammlung im folgenden Jahr 
besser definieren zu können 
 Erkenntnisse über den Anpassungsbedarf der Instrumente für die 
Ideensammlung im Folgejahr  
 
5.2.2 Phase 2: FILTER – Konkretisierung von Projekten 
Die zweite Phase dient der gemeinsamen Konkretisierung von Ideen im Austausch 
zwischen Ideengeber*innen und der Spurgruppe und der Entscheidung über die 
förderfähigen Projekte durch den Lenkungsausschuss. Die Phase soll ebenso 
innerhalb von zwei Monaten umgesetzt sein.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 39 
Nach Abschluss der ersten Phase haben die Ideengeber*innen aller Projekte, die die 
Kriterien der ersten Phase von un:box cologne erfüllen, die Möglichkeit, ihre Ideen zu 
konkretisieren. Hierzu werden Ihnen verschiedene Dialogformate angeboten, 
beginnend mit einem Barcamp. Auf diese Weise werden Projektteams aus 
Ideengeber*innen und Expert*innen der Spurgruppe gebildet, die ein gemeinsames 
Interesse haben, die Projekte mit Wissen und Netzwerken zu bereichern. So können 
Projektverantwortlichkeiten definiert und verbindlich Projektumsetzer*innen benannt 
werden. Aufbauend auf diesem Filter-Barcamp werden die Projektteams zu Meet -
Ups mit Expert*innen und anderen Ideengeber*innen geladen, um sich zu vernetzen, 
voneinander zu lernen und sich zu unterstützen. Die Ergebnisse dieser Formate 
werden im Projektsteckbrief festgehalten. 
 
Zum Abschluss der Phase wird mithilfe des Kriterienkataloges eine Auswahl durch die 
Geschäftsstelle un:box cologne  getroffen. Auf dieser Basis erfolgt eine Empfehlung 
zur Rangfolge der Projektideen durch die Spurgruppe.  
 
In der zweiten Phase finden Kriterien mit Bezug zur gesamtstädtischen Ebene, zu den 
MPSC-Förderkriterien, der Förderrichtlinie der Stadt Köln und des 
Projektmanagements Anwendung und wurden in den zweiten Abschnitt des 
Projektsteckbriefs übersetzt. So dienen die Kriterien sowohl als Hilfsmittel während 
der Konkretisierung der Ideen zum Projekt als auch als Bewertungsgrundlage für die 
Auswahl von Projekten, die gefördert und zu integrierten Maßnahmen weiterentwickelt 
werden können. Auf diese Weise bieten sie transparente Kriterien für die Verleihung 
eines “un:box cologne Siegels”, das förderwürdige Projekte mit Abschluss der Phase 
2 auszeichnet. Am Ende dieser Phas e ist ein Projektpool förderfähiger  Projekte 
entstanden. 
 
Der Lenkungsausschuss trifft die Entscheidung zum Projektpool und sortiert die 
Projekte dort in vier Kategorien für die anschließenden Phasen: 
A. Finanziell förderfähig im Rahmen von un:box cologne  als Projekt mit 
Potential zur Zusammenführung als integrierte Maßnahme: 
Alle Kriterien (inklusive MPSC-Förderkriterien) der Phase 2 müssen erfüllt sein, 
dann ist ein Übergang zu Phase 3 gegeben. 
B. Finanziell förderfähig im Rahmen von un:box cologne  als kommunaler 
Service oder Infrastruktur (integrierte Maßnahme): 
Wenn alle Kriterien (inkl usive MPSC-Förderkriterien) der Phase 2 erfüllt sind  
und das Projekt inhaltlich den Anforderungen an einen kommunalen Service 
oder eine Infrastruktur in den Bereichen Kommunikation, Daten, Räume oder 
in einem anderen Bereich entspricht, ist eine Förderung als kommunaler 
Service oder Infrastruktur im folgenden Jahr möglich. Daher wird das Projekt  
erst in der Phase 4 des respektiven Jahres gefördert und anschließend im 
kommenden Jahr als Infrastruktur oder kommunaler Service erprobt.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 40 
C. “Schnellspur”: Finanziell förderfähig im Rahmen von un:box cologne: 
Alle Kriterien (inklusive MPSC-Förderkriterien) der Phase 2 müssen erfüllt sein. 
Dann wird den Projektideen, die einen hohen Mehrwert und Aktualität besitzen, 
ein vorgezogener Start der Maßnahmenumsetzung mit vorab durch den 
Lenkungsausschuss festgelegtem Budget ermöglicht , da nur  durch die 
sofortige Förderung das Projekt sinnvoll im Rahmen von un :box cologne 
umgesetzt werden kann. 
D. Nicht finanziell förderfähig im Rahmen von un:box cologne: 
Wenn alle Kriterien der Phase 2, mit Ausnahme der MPSC - Förderkriterien, 
erfüllt sind, ist im Rahmen von un:box cologne eine Unterstützung durch 
kommunale Services und Infrastrukturen in den Bereichen Kommunikation, 
Daten und Räume möglich. 
Projekte, die i n den Projektpool aufgenommen werden, erhalten ein un:box cologne  
Siegel. Das Siegel kann für die Darstellung des Projektes in der Öffentlichkeit 
eingesetzt werden. Außerdem unterstützt es die Projektverantwortlichen dabei, in der 
dritten Phase verlässliche Maßnahmenumsetzungspartner*innen zu finden.  
 
Zum Abschluss der Phase 2 werden folgende Meilensteine erreicht: 
 Vollständig ausgefüllter Projektsteckbrief 
 Entscheidung durch den Lenkungsausschuss über die Förderung der Projekte 
un:box cologne 
 Siegel für oben genannte Projekte 
 Evaluation der Phase 2 mit der Spurgruppe, um Infrastrukturen und kommunale 
Services für die Konkretisierung im folgenden Jahr weiter zu entwickeln und 
Erkenntnisse über Anpassungsbedarfe der Instrumente für das Folgejahr zu 
definieren. 
 
5.2.3 Phase 3: QUALIFY – Qualifizierung von Maßnahmen 
Die dritte Phase dient der gemeinsamen Qualifizierung von Projekten zu integrierten 
Maßnahmen im Austausch zwischen Ideengeber*innen und der Spurgruppe. Nach 
Abschluss der zweiten Phase werden die Projektverantwortlichen eingeladen, 
innerhalb von rund zwei Monaten die Qualifizierung ihrer Ideen zu integrierten 
Maßnahmen vorzunehmen. Dazu werden Ihnen verschiedene Dialogformate 
angeboten.  
 
Die in der Phase 2 auf Basis der Entscheidung des Lenkungsausschusses in vier 
Kategorien eingeteilten Projekte werden in dieser Phase wie folgt zu integrierten 
Maßnahmen qualifiziert und weiterentwickelt: 
A. Finanziell förderfähig im Rahmen von un:box cologne  als Projekt mit 
Potential zur Zusammenführung als integrierte Maßnahme:  
Bei Projektideen, die aufgrund besonderer Modellhaftigkeit oder Skalierbarkeit 
gefördert werden können, dient die Phase der Maßnahmenqualifizierung dem

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 41 
Bilden integrierter Maßnahmen auf Basis von Ressourcen und Bedarfen in den 
Bereichen Kommunikation, Räume oder Daten. 
B. Finanziell förderfähig im Rahmen von un:box cologne  als kommunaler 
Service oder Infrastruktur (integrierte Maßnahme): 
Bei Projektideen, die als kommunaler Service oder Infrastruktur im folgenden 
Jahr entwickelt werden, dient diese Phase der Definition des Projektes als 
integrierte Maßnahme sowohl im Kontext der bestehenden Infrastrukturen und 
kommunalen Services als auch der aktuellen Trends. 
C. “Schnellspur”: Finanziell förderfähig im Rahmen von un:box cologne:  
Bei Projektideen, die auf der Schnellspur entwickelt werden, wird diese Phase 
übersprungen. 
D. Nicht finanziell förderfähig im Rahmen von un:box cologne: 
Für den Fall, dass es sich um ein Projekt handelt, das keine finanzielle 
Förderung durch un:box cologne erhält, hilft die Geschäftsstelle un:box cologne 
mit Unterstützung durch die Spurgruppe bei der Suche nach geeigneten 
Angeboten und Infrastrukturen zur Unterstützung der Projektidee oder einem 
alternativen Förderprogramm. 
 
Für alle Projektkategorien im Projektpool  sollen im Austausch zwischen den 
Projektverantwortlichen untereinander und mit der Spurgruppe inhaltliche Synergien 
auf Basis der Ressourcen und Bedarfe in den Bereichen Kommunikation, Daten und 
Räume aufgedeckt werden. Hierbei sind vor allem Synergien durch die Bereitstellung 
und Nutzung von Datensätzen anderer Projekte zu untersuchen (Mash-Up-Potential), 
aber auch Messwerte und –weisen für das Monitoring der integrierten Maßnahmen 
und der darin enthaltenen Projekte aus den Zielbildern und Mehrwerten von un:box 
cologne abzuleiten.  
 
Zu diesem Zweck wird den Projektverantwortlichen angeboten, sich in Workshops 
und Meet-Ups mit Expert*innen auszutauschen. Hier können  sie sich Kompetenzen 
und Wissen zur Qualifizierung der Projekte, z um Beispiel  in Bezug auf rechtliche 
Belange, aneignen. Außerdem bietet das Qualify -Barcamp Projektverantwortlichen 
die Möglichkeit, sich in co- kreativen Dialogformaten zu vernetzen.  Das Meet-Up 
Format wird zur kontinuierlichen Vernetzung fortgesetzt.  Eine gemeinsame Analyse 
von Synergiepotentialen bildet die Grundlage, um die Projekte durch die 
Geschäftsstelle un:box cologne im Austausch mit den Projektverantwortlichen zu 
integrierten Maßnahmen zu clustern und in einem Maßnahmensteckbrief festzuhalten. 
Wie im Kapitel  5.1.2 beschrieben, dient dieser anschließend dem Maßnahmen- und 
Projektmanagement.  
 
Zum Abschluss der Phase werden die Maßnahmen durch die Geschäftsstelle un:box 
cologne final anhand der Kriterien zur Maßnahmenqualifizierung im Kriterienkatalog 
geprüft und bewertet. Anschließend werden die integrierten Maßnahmen in Form der 
Maßnahmensteckbriefe der KTS , der  KfW und dem BMWSB zur Prüfung und 
Genehmigung vorgelegt.

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Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 42 
In der dritten Phase dienen die Kriterien als Hilfsmittel während der Qualifizierung zur 
integrierten Maßnahme. Zudem werden folgende Meilensteine erreicht: 
 Maßnahmensteckbrief inklusive Aufstellung zur Managementstruktur 
 Definition der Unterstützungsbedarfe für alle Maßnahmen  
(kommunale Services und Infrastrukturen für die Umsetzung) 
 geprüfte integrierte Maßnahmenbeschreibungen  
durch die KTS, die KfW und das BMWSB 
 Evaluation der Phase 3 mit der Spurgruppe, um Erkenntnisse über 
Anpassungsbedarfe für die Qualifizierung im Folgejahr zu definieren. 
 
5.2.4 Phase 4: IMPLEMENT – Umsetzung von Maßnahmen 
Die vierte Phase dient der Umsetzung von Projekten bis hin zum Prototyp in Form von 
integrierten Maßnahmen. Ziel ist es, dass die Umsetzung von Prototypen in einem 
Zeitraum zwischen sechs und neun Monaten gelingt.  
 
Während der Implementierungsphase des un:box cologne Prozesses werden Design 
Thinking- und Prototyping-Formate zur kollaborativen Entwicklung von Prototypen 
angeboten und eingesetzt. Diese Formate können auch im Rahmen der kontinuierlich 
stattfindenden Meet-Ups durchgeführt werden. Eine Abschlussveranstaltung bietet 
den Projektverantwortlichen die Gelegenheit zur öffentlichen Präsentation und 
Vernetzung mit anderen Projektverantwortlichen und weiteren möglichen 
Unterstützer*innen. Hierbei kommt es auch zur Prüfung von Verstetigungspotentialen, 
zum Beispiel  als kommunale Services oder Infrastrukturen oder in anderer Form.  
Weiterhin wird der zurückliegende Prozesszyklus evaluiert und ein Ausblick auf das 
kommende Jahr ermöglicht.  
 
In der letzten Phase des un:box cologne Prozesses werden durch die Spurgruppe die 
Vorbereitungen für den Prozess im kommenden Jahr getroffen. An dieser Stelle bietet 
sich die Gelegenheit zur Anpassung des Prozesses, der Instrumente und zur 
Entwicklung von Vorschlägen für ein neues Jahresthema.  Der Lenkungsausschuss 
entscheidet über die Festlegung eines neuen Jahresthemas, die Ergebnisse der 
Evaluierung, sowie Anpassungen im Prozess. 
 
Zum Ende der Phase 4 kann der Prozess mit optimierter Phase 1 bereits parallel von 
Neuem beginnen, um nach Ablauf  der fünfjährigen Umsetzungsphase des 
Modellprojektes Smart Cities un:box cologne einen etablierten Prozess verstetigt zu 
haben.  
 
Zum Abschluss des un:box cologne Prozesses sind folgende Meilensteine erreicht:  
 umgesetzte integrierte Maßnahmen (bestehend aus mehreren Projektideen)  
 Evaluation inklusive Erfahrungen aus allen Phasen und die Ausarbeitung von 
Anpassungsvorschlägen für das Vorgehen im nächsten Prozesszyklus  
 Vorschläge zur veränderten Zusammensetzung der Spurgruppe

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 43 
 Vorschläge zum neuen Jahresthema  
 Zentral stattfindende öffentliche Veranstaltung zur Präsentation der Prototypen, 
zur Durchführung von Workshops und Vorträgen und zur Bekanntmachung des 
neuen Jahresthemas. 
 
Verstetigung der Implementierungsphase  
Ziel der Stadt ist es , Projekte nach der Pilotierungsphase nicht sich selbst zu 
überlassen, sondern aktiv in den Dialog mit potentiellen Weiternutzer*innen 
einzusteigen, um die langfristige Nachhaltigkeit von Digital isierungsmaßnahmen in 
Köln mit einhergehender Steigerung der Innovationskraft zu erreichen. Wesentliche 
Ansprechpartnerin innerhalb der Stadtverwaltung ist hier die Geschäftsstelle un:box 
cologne. So sollen innerhalb der Projekte nicht nur Prototypen entwi ckelt werden, 
sondern auch darüber hinaus Bestand haben und im Optimalfall weiteren 
Projekteinreichungen als Ergänzung oder Erweiterung dienen. Die „OpenSource“ -
Regeln des Fördermittelgebers (KfW und BMWSB) sind dabei zwingend einzuhalten.  
 
Das Fortführen erfolgreicher Projekte und integrierter Maßnahmen erfolgt innerhalb 
eines Skalierungsprozesses. Hier können im Rahmen der kontinuierlich 
stattfindenden Meet-Ups auch Räume geschaffen werden, um über die Fortsetzung 
und Skalierung bereits geförderter Projekte und integrierter Maßnahmen zu sprechen. 
Hierbei wird zunächst untersucht, welches Entwicklungspotential der Prototyp hat und 
inwieweit dieser auf andere Städte übertragen werden kann. Der Transfer von Wissen, 
Daten und kompletten Projektideen ist Teil des un:box cologne Konzeptes im Rahmen 
der Vorgaben des Fördermittelgebers.  
 
Noch offen ist, innerhalb welcher Rahmenbedingungen und ob eine weitere Förderung 
fortgeführter Projekte und integrierter Maßnahmen stattfinden kann, konkret , ob 
alternative Förderwege möglich wären, zum Beispiel über Investoren. Wird ein Projekt 
/ eine in tegrierte Maßnahme in der ursprünglichen Form fortgeführt, müssen neue 
Förderwege über  zusätzliche Fördermittel identifiziert werden.  Oberstes Ziel der 
Verstetigung ist es jedoch, ein erfolgreiches un:box cologne Projekt / eine erfolgreiche 
integrierte un:box cologne Maßnahme zur Eigenständigkeit und finanziellen 
Unabhängigkeit zu befähigen. Hierbei können gleichzeitig Optionen für einen Ausbau 
geprüft werden.  
 
Der Geschäftsstelle un:box cologne obliegt es , gemeinsam  mit der Spurgruppe 
während der laufenden Prozessphasen Kontakte zu den L oI – Partner*innen und 
weiteren Fachämtern, insbesondere der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, dem Amt 
für Recht, Vergabe und Versicherungen sowie dem Fördermittelmanagement der 
Stadt Köln, herzustellen, um geeignete Wege der Verstetigung zu identifizieren und 
zu kommunizieren.  
Für eine Übertragbarkeit von Lösungen auf andere oder von anderen Städten sollen 
die erarbeiteten Konzepte zum Transfer der im un:box cologne Prozess entwickelten 
integrierten Maßnahmen und der darin enthaltenen Projekte (Daten, Wissen,

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 44 
Software-Produkt) geprüft werden. Gegebenenfalls können hierfür auch zusätzlich 
(inter-)nationale Fördermittel aus Städtekooperationen akquiriert werden. 
 
Gesamtziel ist, dass die Projekte und integrierten Maßnahmen nach maximal einem 
Jahr nach Vermittlung an weitere Partner*innen oder eigenständig ohne die 
Geschäftsstelle un:box cologne als Anlaufstelle fortbestehen. Zu Beginn wird der 
Betreuungsaufwand etwas höher sein, sollte sich aber zum Ende hin auf die reine 
Präsentation im Rahmen der Abschlussveranstaltung beschränken.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 45 
6. DER PLAN FÜR DIE UMSETZUNGSPHASE B  
 
Basierend auf den Erfahrungen und Erkenntnissen des Strategieprozesses und den 
Bestrebungen der Stadt Köln, durch un:box cologne auch eine neue Prozesskultur zu 
etablieren, wurde der P lan für die Umsetzungsphase B unter Beteiligung mehrerer 
Fachämter entwickelt. Im Fokus steh en dabei die in Kapitel 1.4 definierten 
Erfolgskriterien, welche die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung bilden.  Die 
Ausgestaltung und die Umfänge der Umsetzungsphase B werden in den folgenden 
Kapiteln genauer erläutert.  
 
Zunächst werden im Folgenden die unterstützenden Elemente genauer betrachtet, 
die sowohl die Umsetzung des un:box cologne Prozesses als auch die Erreichung der 
Erfolgskriterien sicherstellen sollen. Anschließend wird auf die Einrichtung und 
Bereitstellung kommunaler Services und Infrastrukturen eingegangen. Neu 
etablierte Services und Infrastrukturen beschleunigen und unterstützen nicht nur den 
un:box cologne Prozes s, sondern sind auch maßgeblich für die Erreichung der 
Erfolgskriterien „Akzeptanz für Digitalisierung innerhalb der Stadtgesellschaft erhöhen 
durch transparente Kommunikation“, „ Digitalisierung in der Stadt Köln durch die 
Schaffung von Dateninfrastr ukturen und digitalen Anwendungen ausbauen”  und 
„Räume für die Umsetzung innovativer Ideen schaffen“ . Die Unterstützung und 
Begleitung sowohl durch die etablierten Strukturen als auch durch die kommunalen 
Services und Infrastrukturen ist schematisch in Abbildung 8 aufgezeigt. 
 
  
Abbildung 8: Unterstützung und Begleitung durch Strukturen für die Umsetzung und kommunale Services und 
Infrastrukturen. accilium, 2022. 
 
Anschließend wird die Realisierung des vierten Erfolgskriteriums „Digitale Kompetenz 
der Beteiligten und des Prozesses durch kontinuierliches Lernen fördern“  dargelegt. 
In diesem Kapitel werden besonders die Aufgaben und die definierte Methodik des 
Lernens und der Evaluation des un:box cologne Prozesses beleuchtet. Abschließend

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 46 
wird das Risikomanagement von un:box cologne betrachtet. Dieses soll zusammen 
mit kontinuierlichem Lernen langfristig die Qualität des un:box cologne Prozesses und 
der daraus entstehenden integrierten Maßnahmen sichern und somit eine erfolgreiche 
Umsetzung gewährleisten. 
 
6.1 Strukturen für die Umsetzung des un:box cologne Prozesses 
In der Strategiephase A wurde deutlich, dass der un:box cologne Prozess  von den 
unterschiedlichen städtischen Fachdienststellen kooperativ umgesetzt werden sollte. 
Dazu befinden sich die Fachdienststellen im kontinuierlichen Austausch miteinander 
und unterstützen den Prozess zunehmend interdisziplinär. Dennoch ist es notwendig, 
die fachübergreifenden Aufgaben an zentraler Stelle zu strukturieren und zu 
koordinieren. Zudem benötigen die Ideengeber*innen mit ihren Projekten in allen 
Phasen des Prozesses eine kontinuierliche Beratung und Begleitung. D ie 
übergreifende Koordination obliegt dabei dem Projektleitungsteam un:box 
cologne. Die operative  Abwicklung und Begleitung der Projekte und integrierten 
Maßnahmen, sowie des Prozesses in allen vier Phasen liegt bei der Geschäftsstelle 
un:box cologne. Vor diesem Hintergrund wird für die Umsetzungsphase B die in der 
Strategiephase A etablierte Struktur von themenbezogenen Arbeitspaketen aufgelöst 
(siehe Anlage 10). 
 
Übergreifende Koordination: Das Projektleitungsteam un:box cologne 
Das Projektleitungsteam setzt sich zusammen aus der Projektleitung un:box cologne, 
der Leitungsunterstützung und den Bereichen Finanzen und Controlling. Die 
Projektleitung un:box cologne verantwortet das Gesamtprojekt und ist das Bindeglied 
zu Politik, Fördermittelgeber (BMWSB, KfW, KTS), den Modellprojekten Smart Cities 
und den weiteren interessierten, nicht geförderten Städten. In übergeordneten 
Angelegenheiten stellt sie den Kontakt zu allen Akteur*innen im Projekt un:box 
cologne her. Sie ist koordinierend tätig und wird bei ihren Aufgaben insbesondere in 
den Bereichen Monitoring, Evaluation, Organisation, Finanzen und Controlling durch 
die in ihr enthaltenen organisatorischen Einheiten unterstützt. Hierfür wurden in 
Ergänzung zu den vorhandenen personell en Kapazitäten weitere Stellen für das 
Projekt un:box cologne eingerichtet. 
 
Operative Abwicklung: Die Geschäftsstelle un:box cologne 
Die Geschäftsstelle un:box cologne betreut alle Prozessphasen operativ. Sie ist  in 
allen Prozessphasen die dauerhafte und verlässliche Ansprechpartnerin für alle 
Beteiligten sowie die interessierten Akteur*innen in allen Prozessphasen. Mit diesen 
interagiert sie mit diesen sowohl in der Innen - als auch in der Außenkommunikation. 
Insbesondere koordiniert sie die Projekte und integrierten Maßnahmen in der 
Umsetzungsphase und ist damit für die ganzheitliche Projektentwicklung entlang der 
un:box cologne Prozessphasen verantwortlich. Sie koordiniert den Austausch 
zwischen den Akteur*innen und bildet damit die Schnittstelle zum Projektleitungsteam. 
Personell besetzt wird die Geschäftsstelle un:box cologne zunächst im ersten 
Umsetzungsjahr von der Stabsstelle Digitalisierung. In diesem Zeitraum wird erprobt,

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 47 
ob die Besetzung der Geschäftsstelle un:box cologne gegebenenfalls personell 
ausgeweitet werden muss. 
 
6.2 Services und Infrastrukturen als Grundlage für die verbindliche 
Projektentwicklung, -begleitung und Umsetzung 
Die Einrichtung und Bereitstellung neuer kommunaler Services und Infrastrukturen 
spielt eine entscheidende Rolle in der Umsetzung des un:box cologne Prozesses. 
Sind passende kommunale Services und Infrastrukturen etabliert und werden diese 
durch die Dialog -Zielgruppen entsprechend genutzt, können die in Kapitel 5.2 
dargestellten Phasen wesentlich effizienter und erfolgreicher umgesetzt werden. Des 
Weiteren tragen sie dazu bei, die Qualität der un:box cologne Projekte und der damit 
verbundenen integrierten Maßnahmen im Sinne der vier Erfolgskriterien zu sichern. In 
Ergänzung zu den Elementen und Instrumenten tragen die kommunalen Services und 
Infrastrukturen in besonderem Maße zur Skalierbarkeit des un:box cologne Prozesses 
für andere Kommunen bei. 
 
Im Rahmen der Entwicklung dieses Prozesspapiers wurden bereits die Bedarfe für 
einen erfolgreichen un:box cologne Prozess in modellhafte kommunale Services und 
Infrastrukturen übersetzt. Diese unterstützen die Umsetzung der Projektideen und 
deren Entwicklung hin zu integrierten Maßnahmen.  Dem  Anspruch von un:box 
cologne, einen schnelleren, verbindlichen und reibungsloseren Prozess von der Idee 
zur prototypisierten integrierten Maß nahme zu ermöglichen, wird konkret durch 
folgende kommunale Services und Infrastrukturen Rechnung getragen:  
 Kommunikation: Services und Infrastrukturen,  um Kommunikation zu 
ermöglichen 
 Daten: Services und Infrastrukturen,  um Daten sammeln, verwenden, 
austauschen und bereitstellen zu können 
 Räume: Services und Infrastrukturen, um Räume bereitzustellen 
In den darauffolgenden Jahren der Umsetzung werden neue Bedarfe der 
Unterstützung erwartet, so dass der Fokus in der Umsetzungsphase B auf die 
Einrichtung neuer kommunaler Services und Infrastrukturen bestehen bleibt. Die im 
iterativen un:box cologne Prozess gesammelten, gefilterten, qualifizierten und 
prototypisierten Projektideen werden dazu genutzt, diese kommunalen Services und 
Infrastrukturen stetig zu erweitern.  Je nach Bedarf  können der Fokus und die 
Erweiterung dieser kommunalen Services und Infrastrukturen über das Jahresthema 
gesteuert werden.  Die weitere Etablierung der bereits definierten kommunalen 
Services und Infrastrukturen in der Umsetzungsphase B werden in den folgenden 
Kapiteln genauer beschrieben. 
 
6.2.1 Kommunikation 
Ein zentrales Prozessziel und Erfolgskriterium von un:box cologne ist es, der Kölner 
Stadtgesellschaft Teilhabe zu ermöglichen und zugleich die Akzeptanz für 
Digitalisierung innerhalb der Stadtgesellschaft zu erhöhen. Zu diesem Zweck wird der

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 48 
gesamte un:box cologne Prozess durchgängig kommunikativ begleitet. Der folgende 
Abschnitt beschreibt die Tätigkeiten und Kooperationspartner*innen für das Thema 
Kommunikation im un:box cologne Prozess. 
Die Verantwortlichkeit für d ie kommunalen Services und Infrastrukturen zum Thema 
Kommunikation liegt bei der Stabsstelle Digitalisierung . Sie arbeitet hier eng mit 
weiteren Fachdienststellen zusammen und wird sich perspektivisch im Rahmen der 
Umsetzung mit der Wissenschaft im Hinblick auf Beteiligungsforschung vernetzen.  
Zur Sicherstellung eines einheitlichen und aktivierenden Narrativs wurde zum Ende 
der Strategiephase A eine Marketingfirma extern beauftr agt. Diese wird im 
Zusammenspiel mit der Stabsstelle Digitalisierung und den weiteren Fachdienststellen 
ein entsprechendes Konzept erarbeiten und umsetzen. 
 
Es wird im Folgenden unterschieden zwischen den Dialog -Zielgruppen, die im 
Rahmen der un:box cologne Prozesszyklen angesprochen werden (siehe Kapitel 3.2) 
und den Kommunikations -Zielgruppen, die im gesamten Modellprojekt Smart City 
un:box cologne adressiert werden.  Die Kommunikations -Zielgruppen sind 
entsprechend weiter gefasst. 
 
Die Anforderungen an die  Kommunikation im un:box cologne Prozess  lassen sich 
grundlegend in die Bereiche Informieren und Aktivieren unterteilen. 
 
Der Bereich Informieren beinhaltet die Kommunikationsmaßnahmen zu: 
 den Prozessfortschritten und Ergebnissen 
 der Auswahl (Prämierung) der eingereichten Projektideen  
 dem laufenden Prozess  
 den (Zwischen-)Ergebnissen der Projekte und integrierten Maßnahmen  
 dem Beitrag von un:box cologne als Teil der Kölner Digitalstrategie zur 
Weiterentwicklung Kölns als intelligent vernetzte Stadt 
 dem Beitrag von un:box cologne für die Umsetzung der Stadtstrategie „Kölner 
Perspektiven 2030+“ 
Die Ansprache der Kommunikations-Zielgruppen erfolgt unter Berücksichtigung ihrer 
Diversität. Zusätzlich wird die bundesweite Wahrnehmung des Projekts un:box 
cologne verstärkt, insbesondere bei den Fördermittelgeber n, dem BMWSB und der 
KfW, der KTS, dem BBSR, aber auch in der Metropolregion Rheinland, im Land NRW, 
in der regionalen und bundesweiten Presse und dem weiteren Netzwerk Digitaler 
Städte. Neben der bundesweiten Kommunikation werden auch die Europäischen 
Netzwerke (hier insbesondere EUROCITIES und die darin verorteten Fachgruppen) 
informiert und in den Prozess einbezogen. 
 
Der Bereich A ktivieren beinhaltet die Kommunikationsmaßnahmen zur Gewinnung 
und Einbindung: 
 der Kolleg*innen der Kölner Fachverwaltungen als Unterstützer*innen und 
Ideengeber*innen für den un:box cologne Prozess

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 49 
 möglichst vieler Akteur*innen für eine aktive (Ideen-)Einbringung  
 potentieller Nutzer*innen in weiteren Handlungsfeldern der digitalen Stadt  
 weiterer Unterstützer*innen und Umsetzer*innen für den laufenden Prozess 
 potentieller Teilnehmer*innen für den Aufbau eines interkommunalen 
Städtenetzwerkes 
Die Kommunikations-Zielgruppen umfassen in erster Linie alle Vertreter*innen der 
Kölner Verwaltung und der Stadtgesellschaft. Dazu zählen insbesondere die  
Bürger*innen der Stadt Köln, die Industrie-  und Handelskammer (IHK) zu Köln, die 
Handwerkskammer (HWK) zu Köln, die Universität Köln, die technische Hochschule 
(TH) Köln, die Rheinische Fachhochschule ( RFH) Köln, weitere wissenschaftliche 
Einrichtungen in Köln (wie die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung -FHÖV-), 
Vertreter*innen der Politik, Vertreter*innen der Kreativwirtschaft, Start -Ups in Köln, 
Gewerkschaften, Kirchen, Sozialverbände und bürgerschaftliche Initiativen. Aber auch 
die überregionalen Gruppen (national und international) gilt es einzubeziehen. 
 
Mehrwerte in der Kommunikation durch Kooperationspartnerschaften  
Die Entwicklung einer eigenen Marke für un:box cologne steht dabei zur Generierung 
eines Wiedererkennungswertes im Fokus. D ie enge Zusammenarbeit mit dem Büro 
für Öffentlichkeit sbeteiligung bietet hierbei die Möglichkeit, für un:box cologne das 
bereits etablierte Beteiligungsportal “Meinung für Köln” der Stadt Köln zu nutzen. So 
können stetige Kommunikations- und Austauschangebote, sowie aktuelle 
Informationen zu un:box cologne auf der digitalen Beteiligungsplattform bereitgestellt 
und dort kontinuierlich betreut werden. 
 
Insbesondere bei den  Übergängen zwischen den einzelnen Prozessphasen 
(beispielsweise bei der finalen Auswahl der qualifizierten und umzusetzenden 
Maßnahmen für einen Prozesszyklus) sollen möglichst weite Teile der 
Stadtgesellschaft über den aktuellen Prozessstatus und die vorliegenden Ideen 
informiert werden. Dazu können der vom  Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung erstellte 
Leitfaden Öffentlichkeitsbeteiligung und der zugehörige Methodenkoffer, sowie die 
bestehenden Schulungsangebote zu dem Thema genutzt werden. Zugleich wird so  
die Einhaltung der städtischen Vorgaben und Empfehlungen sichergestellt . Zudem 
sorgt d er Austausch mit dem Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung für einen  
kontinuierlichen Wissenstransfer und Synergieeffekte.  
 
Die Vernetzung mit beziehungsweise das Aufgreifen von bestehenden Ressourcen 
für digitalisierte Verfahren und städtische Verwaltungsangebote zur Kommunikation 
von Aktivitäten, Fortschritten und Meilensteinen  sollen die Nutzung 
zielgruppenspezifischer, variantenreicher und niedrigschwelliger Kanäle zur 
Ansprache der Stadtgesellschaft, zur Kontaktaufnahme mit Fach-Communities und für 
die Vermittlung an spezifische Fachverwaltungen für den un:box cologne Prozess 
gewährleisten. Hierfür wurde insbesondere die Volkshochschule (VHS) Köln als 
Kooperationspartnerin gewonnen. Die Einbindung weiterer Fachdienststellen, die eine

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 50 
inhaltliche Beziehung zu den un:box cologne Projektenideen und den jeweiligen 
Jahresthemen herstellen können, ist essenziell und fortlaufend erforderlich. 
 
Perspektivisch werden sogenannte “un:box cologne Scouts” in den einzelnen Kölner 
Stadtbezirken dabei unterstützen,  un:box cologne als Projekt in der gesamten Stadt 
sichtbar und präsent zu machen. Ein entsprechender P ool muss eingerichtet, 
aufgebaut und adäquat  geschult werden.  Dabei kann grundsätzlich auf die 
Erfahrungen zurückgegriffen werden, die im Rahmen des „Kompetenzmanagements 
für die Digitalen Lots*innen“ der Stadt Köln gewonnen wurden. Die Digitalen 
Lots*innen sind die Multiplikator*innen zur Umsetzung der Digitalstrategie Köln  (und 
perspektivisch auch für un:box cologne)  in die einzelnen Dezernate und 
Fachdienststellen der Verwaltung zur innerstädtischen Vernetzung.  
 
Für die Durchführung öffentlicher Veranstaltungen wird die Zusammenarbeit mit dem 
Innovationsbüro, der Stabsstelle Klimaschutz, der VHS Köln  und den LoI -
Partner*innen, insbesondere den Mitgliedern der Spurgruppe,  im un:box cologne 
Prozess weiter vertieft, ausgebaut und perspektivisch ausgeweitet auf zum Beispiel  
die Stabsstelle Events und die Stadtbibliothek. 
 
Zusätzlich zu den stadtinternen Kooperationen werden die bisherigen 
(inter-)nationalen Netzwerke zu einem übergreifenden europäischen Städtenetzwerk 
ausgebaut. Die Ziele dieses Netzwerkes sind: 
 Austausch und Teilen von Ideen und Erfahrungen 
 gegenseitige Beratung  
 Transfer von Wissen und Gelerntem 
Basis hierfür sind nicht nur eine umfassend durchgeführte Recherche von Best -
Practice Beispielen, sondern auch die Ergebnisse der kontinuierlichen Evaluation der 
einzelnen Phasen und des un:box cologne Prozesses  insgesamt. Am Ende soll ein 
umfassendes EU -weites Netzwerk entstehen, aus dem alle Beteiligten schöpfen 
können. So werden Wissen und Erfahrungen geteilt, gemeinsam Lösungen erarbeitet 
und insgesamt der un:box cologne Prozess gestärkt. 
 
6.2.2 Daten 
Ein weiteres Erfolgskriterium ist , die Digitalisierung in der Stadt Köln durch die 
Schaffung von Dateninfrastrukturen und digitalen Anwendungen auszubauen . Zu 
diesem Zweck wird der gesamte un:box cologne Prozess durchgehend von 
Fachexpert*innen zum Thema Daten begleitet. Der folgende Abschnitt beschreibt die 
Tätigkeiten und die Kooperationspartner*innen für das Thema Daten in diesem  
Prozess.  
 
Die Strategiephase A hat gezeigt, dass f ür den Ausbau der Dateninfrastruktur als 
kommunaler Service und Infrastruktur  vor allem die Definition entscheidender 
Momente für das Einspeisen und das Ausgeben von Daten von Bedeutung ist. In der 
ersten Phase des un:box cologne Prozesszyklus steht daher zunächst die einheitliche

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 51 
Erfassung der Daten der Projektideen im Vordergrund. Der Projektsteckbrief bietet die 
entsprechende Unterstützung und ermöglicht die weiterführende Konkretisierung . 
Dabei entstehen direkte Schnittstellen zwischen den ausgewählten und kuratierten 
Projektsteckbriefen und der  Datenbank, in die diese Informationen einfließen.  Zu 
Beginn der dritten Phase müssen zur Qualifizierung der Projekte zu integrierten 
Maßnahmen die Datenlage gesic htet, Lösungen für die Erhebung fehlender Daten 
formuliert, das Vorhandensein der Schnittstellen geprüft und die Datensätze bereinigt 
und transformiert werden. Die Ausgabe von beziehungsweise der Zugriff auf Daten 
sollte jederzeit während der späteren Umsetzung möglich sein. Eine Aufbereitung und 
Interpretation der Datensätze sollte aber laufend mit den Monitoringmomenten in der 
Evaluation synchronisiert werden. 
  
Die Anbindung der aus integrierten un:box cologne Maßnahmen gewonnenen Daten 
und Datensätzen  an die Datenplattform soll anwendungsfallbezogen erfolgen. 
Notwendige Voraussetzungen, wie beispielsweise die Festlegung von Schnittstellen, 
das Generieren von Datenmodellen oder die Definition von  Datenqualitätskriterien, 
sollen langfristig aus dem gemeinsamen Kooperationsprojekt “Digitale Zukunftsstadt” 
der Stadt Köln und des Stadtwerkekonzerns heraus gemeinsam entwickelt werden. 
 
Aspekte der Datensouveränität & Datenethik 
Die Stadt Köln hat an allen, während der  Förderperiode des Smart City Projektes  
un:box cologne gewonnenen Daten ein uneingeschränktes und zeitlich unbefristetes 
Nutzungsrecht erhalten. Sie hat sich über die Open -Source-Auflage des 
Fördermittelgebers hinaus dem Prinzip der Offenen Daten verpflichtet. Deshalb behält 
sich die Stadt Köln das Recht vor, alle im Rahmen des Förderprojektes un:box cologne 
gewonnenen Daten als offene Daten zu veröffentlichen, sofern es sich nicht um: 
 personenbezogene Daten handelt,  
 Daten handelt, die Geschäftsgeheimnisse offenbaren,  
 Daten handelt, die den Schutz öffentlicher Belange gefährden  
(§6 IFG NRW) und  
 Daten handelt, die Urheberrechte Dritter verletzen. 
Bei der Erhebung und Verarbeitung von Daten haben sich integrierte un:box cologne 
Maßnahmen an den Datenethischen Normativen Leitlinien der Data-Governance in 
der Smart City zu orientieren, welche auf den zentralen ethischen Prinzipien der 
Autonomie, Gerechtigkeit, Schadensvermeidung sowie dem Wohl der Bürger*innen 
aufbauen (v ergleiche D. König, 2021 „
Datenethik – Normative Leitlinien der 
Datengovernance in der Smart City“). 
  
Daher sollten die Implementierungen datenbasierter Prozesse in  integrierten un:box 
cologne Maßnahmen nicht die Ressource Daten und deren Anhäufung zum 
Ausgangspunkt haben, sondern den damit zu stiftenden Nutzen.  Ein solcher Ansatz 
wirkt einer übergebührlichen Datensammlung entgegen und schafft Transparenz im 
Hinblick darauf, inwiefern Prozesse der Datenerhebung und - verarbeitung einem 
bestimmten Zweck dienen.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 52 
 
Zusätzlich sollten die gesammelten Daten nur soweit personenbezogen, umfang- und 
detailreich sein, wie dies tatsächlich erforderlich ist. Infrastrukturen der 
Datenerzeugung sollten allein dann etabliert werden, wenn ein kontextangemessener 
Schutz von Privatheit sichergestellt ist und eine für den Anwendungsfall größtmögliche 
Anonymisierung der Daten erreicht wird. Bei der Verwertung dieser gesammelten  
Daten sollten Wirkungen ausgeschlossen werden, die eine inakzeptable 
Ungleichbehandlung bedeuten oder das Verhalten und die Entscheidungen von 
einzelnen Personen oder ganzen Personenkreisen auf unerbetene Art und Weise 
lenken und somit eine verzerrte Grundlage für das Stadtmanagement liefern würden. 
Es ist daher auf die Integrität und Angemessenheit der Daten zu achten . 
Gegebenenfalls ist eine Folgenabschätzung ihrer Verarbeitung und Verwertung 
angebracht, insbesondere beim Einsatz von algorithmischen Systemen und Formen 
künstlicher Intelligenz. 
  
Nutzung von KUDOS in un:box cologne 
Um den  un:box cologne Prozess nachhaltig unterstützen zu können, ist die 
Konzeption, Implementierung und Ausgestaltung des Datenökosystems (KUDOS) 
notwendig. Nur durch eine etablierte Infrastruktur und organisatorische Verankerung 
innerhalb der Stadt und des Stadtwerkekonzerns ist ein übergreifender und geregelter 
Datenaustausch möglich. Im Fokus der  un:box cologne Beteiligung steht hierbei der 
Aufbau einer übergreifenden Governance und Organisationsstruktur der Plattform in 
Bezug auf umzusetzende Projekte. Die Implementierung der technischen Infrastruktur 
selbst wird über das Kooperationsprojekt “Digitale Zukunftsstadt ” finanziert und 
entwickelt. Durch die geplante offene Architektur von KUDOS ist es möglich,  das 
bereits bestehende Portal für offene Daten zu nutzen, um un:box cologne Projektdaten 
zu speichern, zu beschreiben und verfügbar zu machen. Sobald  KUDOS zur 
Verfügung steht, werden jeweils Portal und Datenbestände angebunden. 
  
In einer vorangegangenen Phase konnten bereits erste Erfahrungen im Aufbau eines 
Datenökosystems gesammelt werden, sowohl in technischer Hins icht, als auch im 
Sinne von Prozessen und Rollen unter Berücksichtigung von Datensouveränität und 
Transparenz. Hierbei lag der Fokus zum einen auf einer unter allen Stakeholder*innen 
abgestimmten und verbindlichen Strategie für Organisationsform inklusive 
Betriebsmodell, zum anderen wurde parallel zusammen mit dem 
Datenkompetenzzentrum Städte und Regionen (DKSR GmbH) eine  prototypische 
technische Umsetzung von KUDOS erarbeitet. Um dessen Nutzen zu verdeutlichen, 
wurde eine Vorstufe einer möglichen integrierten un:box cologne Maßnahme aus dem 
Datenraum Mobilität bearbeitet. Durch die Verschneidung von Daten unterschiedlicher 
Akteur*innen (Stadt, SWK) auf Basis dieses technischen Prototypen wurden 
insbesondere Mehrwerte und Regulatorik für die zukünftige Nutzung einer urbanen 
Datenplattform in un:box cologne erprobt. So konnten Daten zu Leihrädern (Kölner 
Verkehrsbetriebe) und Rollern (Rheinenergie AG) in Verbindung zu städtischen Daten 
(Sehenswürdigkeiten, Parkhäuser, Veranstaltungen, Baustellen, etc.) gesetzt werden,

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 53 
um die Positionierung der einzelnen Vehikel zu bewerten. In zukünftigen Mash- Up 
Prozessen sollen im Kooperationsprojekt Digitale Zukunftsstadt weitere kombinierte 
Szenarien zu einem digitalen Zwilling Mobilität weiterentwickelt werden. 
 
 
 
Mehrwerte für die Dateninfrastruktur  und digitale Anwendungen durch 
Kooperationspartnerschaften 
Die Verknüpfung mit dem Kooperationsprojekt Digitale Zukunftsstadt ist die 
Voraussetzung für die zukünftige Nutzung der urbanen Datenplattform Köln (KUDOS). 
In der Digitalen Zukunftsstadt wird der zukünftige Umgang und Austausch von 
städtischen Daten und Daten des Stadtwerkekonzerns geregelt. Diese Daten können 
im Austausch u nd durch Verknüpfung mit den in den un:box cologne Projekten 
generierten Daten sogenannte Mash- Up Effekte erzielen und somit neue Lösungen 
schaffen. Die in der Digitalen Zukunftsstadt erarbeitete Datengovernance ist dabei von 
essentieller Bedeutung. Durch die Nutzung von KUDOS und dessen Governance sind 
perspektivisch schnell und unkompliziert der Zugriff und der Austausch urbaner Daten 
möglich. Dies dient auch der schnellen und synergetischen Umsetzung im Rahmen 
des un:box cologne Prozesszyklus. 
  
Bis zur Fertigstellung von KUDOS wird un:box cologne die Plattform offene Daten Köln 
und die dort verfügbaren offenen Daten nutzen. Für die Nutzungsmöglichkeit von 
Datensätzen darüber hinaus wird die effektive Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von 
Fachämtern von zentraler Bedeutung sein. Die Einrichtung entsprechender 
Schnittstellen mit zunächst “Offene Daten Köln” und perspektivisch dem städtischen 
Datenökosystem sollte im Projektverlauf fortlaufend verstetigt werden. Eine  
fortlaufende Generierung von aktuellen Daten als Mehrwert für  un:box cologne ist zu 
gewährleisten.  
  
Neben einem wertschöpfendenden Austausch von Daten zwischen Stadt Köln und 
Stadtwerkekonzern über eine urbane Datenplattform ist das erklärte Ziel der Digitalen 
Zukunftsstadt die gemeinsame Projektentwicklung zum Wohle der Stadtgesellschaft 
zu intensivieren. Dazu bedarf es geeigneter Räume und Methoden, um beide 
Einheiten kreativ zusammenarbeiten zu lassen. Daher wurde gemeinschaftlich 
entschieden, ein so genanntes CoLab einzurichten. In enger Abstimmung mit  un:box 
cologne wurde vereinbart, dieses CoLab lediglich virtuell aufzubauen und dafür  
Methoden und Räume, sowie den Dialogbaukasten von un:box cologne zu nutzen. 
 
6.2.3 Räume 
Ein weiteres Erfolgskriterium ist es , Räume für die Umsetzung innovativer Ideen zu 
schaffen. Der folgende Abschnitt beschreibt die Tätigkeiten zur Schaffung  und 
Bereitstellung von Räumen und relevanter Kooperationspartner*innen. Die 
Verantwortlichkeit für diesen kommunalen Services und Infrastrukturen liegt bei der 
Geschäftsstelle un:box cologne im Zusammenwirken mit dem Innovationsbüro.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 54 
Dieses arbeitet  zum Thema Räume  zusätzlich eng mit weiteren Fachdienststellen 
zusammen. 
 
Der Tätigkeitsschwerpunkt im ersten Jahr liegt im Zusammenführen der vorhandenen 
Konzepte für analoge und digitale Räume  (Anlage 11) zu einem 
Gesamtnutzungskonzept. Hierbei soll  un:box cologne zwar explizit Berücksichtigung 
finden, es sollen jedoch bewusst keine eigenen un:box cologne Lösungen geschaffen, 
sondern Konzepte erstellt werden, die für die gesamte Stadtverwaltung nutzbar sind. 
Durch die Möglichkeit der gesamtstädtischen Nutzung wird die Akzeptanz für die 
geschaffenen Lösungen und die Kooperationsbereitschaft im Kontext von un:box 
cologne erhöht. 
 
Grundsätzlich soll die Bereitstellung von Räumen zum Sammeln, Konkretisieren und 
Qualifizieren von Ideen an bestehende Strukturen angegliedert werden. So bilden die 
Räume der VHS, die Stadtteilzentren und andere bereits etablierte und genutzte 
zentrale Anlaufstellen in der Stadt gute Anknüpfungspunkte, um Infrastrukturen für  
un:box cologne zu schaffen. 
 
Als digitaler Raum sollte während der gesamten Projektlaufzeit eine öffentlich 
zugängliche Plattform betreut werden, die zum regelmäß igen Austausch, aber auch 
zur Information über die Projekte sowie Beteiligungsformate genutzt werden kann. 
Hier bietet sich die Plattform “Meinung für Köln”  an (siehe Kapitel 6.2.1) . Die 
Bereitstellung im Bereich der virtuellen Räume wird aktuell in enger Anknüpfung zu 
weiteren bestehenden Anwendungen wie  der Innovationsplattform, Big Blue Button 
und Conceptboard geplant. 
 
Die physischen Räume werden in stationär, dezentral und mobil unterteilt.  
 Der stationäre Raum: ein stationäres Innovationslabor dient dabei als 
zentraler Anlaufpunkt für Interessierte und als Ort zum Dialog.  
 Der dezentrale Raum: ein Pop Up Labor dient der dezentralen Ansprache 
für einen temporären aber längeren Zeitraum. 
 Der mobile Raum: das Meinungsmobil dient der dezentralen Ansprache für 
einzelne Tage und ist sehr schnell und flexibel einsetzbar. 
Für den un:box cologne Prozess wurden förderfähige Anwendungsfälle identifiziert. 
Zu diesen zählen kleine und größere Workshops, Projektarbeit Teamarbeit, 
Besprechungen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Schulungen, 
Ansprechpartner*innen, Ruhezonen, Gemeinschaftsbereich, Küche, agiles Arbeiten  
und Service Design. Diese sollen in stationären Räumen stattfinden. Sie bilden somit 
die Grundlage für die Anfor derungen an Einrichtung und Ausgestaltung der 
stationären Räume und fließen in die Planungen mit ein.  Basierend auf diesen 
Anwendungsfällen wurden die Bedarfe für einen stationären Ort definiert und durch 
das Innovationsbüro in ein Konzept übertragen (s iehe Anlage 11). Die Suche nach 
einem geeigneten Raum, um das Konzept umzusetzen und einen gemeinsamen Ort

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 55 
zur Innovationsentwicklung anzubieten war zwischenzeitlich erfolgreich. Die weiteren 
Planungen zur Herrichtung und Einrichtung der Räumlichkeiten laufen aktuell. 
 
 
Im Bereich der dezentralen Räume wurde die Entwicklung eines Prototyps für ein Pop-
Up-Labor fokussiert. Hierfür konzipierte das Innovationsbüro in der Strategiephase A, 
in Kooperation mit Studierenden der Köln International School of Design,  ein Pop Up 
Labor bestehend aus flexibler Möblierung. Dieses wurde in einem angemieteten 
Container prototypisch getestet und anschließend in öffentlichen und internen 
Beteiligungsverfahren bereits eingesetzt.  un:box cologne wird fester 
Kooperationspartner für die Nutzung des Pop Up Labors (siehe. Anlage 11). 
 
Für mobile Räume sollen zusätzlich Anwendungsfälle anhand der Beteiligungsstufen 
zur Öffentlichkeitsbeteiligung gebildet werden (Information, Beratung, Anhörung, 
Mitgestaltung, Mitverantwortung). Zur niederschwelligen schnellen mobilen 
Ansprache wurde im Rahmen der Strategiephase A durch das Innovationsbüro  ein 
Meinungsmobil konzipiert, umgesetzt und getestet. Dies besteht aus einem Anhänger 
für ein Fahrrad, der dank einer breiten Auswahl an Tools und Methoden mobil und 
vielfältig für alle Stufen der Beteiligung einsetzbar ist. Der Anhänger kann recht einfach 
und unkompliziert an ein Fahrrad angehängt werden. 
 
Mehrwerte für Räume durch Kooperationspartnerschaften 
Für die direkte Ansprache der Zielgruppen vor Ort sollte neben der Erstellung eines 
Gesamtkonzeptes für die Nutzung der oben genannten Orte die Nutzung der 
Bestandsräume oberste Priorität haben. Hierfür wird die Zusammenarbeit mit dem 
Innovationsbüro, der VHS Köln und den LoI-Partner*innen mit Blick auf die Nutzung 
der vorhandenen Räumlichkeiten und der entsprechenden Infrastrukturen weiter 
vertieft, ausgebaut und perspektivisch auf zum Beispiel die Stabsstelle Events und die 
Stadtbibliothek ausgeweitet. 
 
6.3 Kontinuierliches Lernen fördern und Evaluation  
Im Sinne des Erfolgskriteriums “Digitale Kompetenz der Beteiligten und des Prozesses 
durch kontinuierliches Lernen fördern”, wird der un:box cologne Prozess durchgehend 
über ein geeignetes Portfolio der Wirkungsmessung einem Monitoring unterzogen, um 
frühzeitig Risiken aufzudecken. 
 
Die kontinuierliche Überprüfung und Evaluation des gesamten Prozesses trägt dazu 
bei, dass die Stadt Köln proaktiv  auf Projektentwicklungen reagieren  und 
entsprechende Anpassungen vornehmen kann. 
 
Ebenen des kontinuierlichen Lernens und der Evaluation 
Die Evaluierung nimmt eine Sonderrolle im un:box cologne Prozes s ein. Im ersten 
Umsetzungsjahr wird ein Portfolio zur Wirkungsmessung entwickelt und getestet, das 
eine nachvollziehbare, systemische Überprüfung der Zielerreichung bis auf

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 56 
Maßnahmenebene ermöglicht. Dies schafft die Grundlage für das Monitoring im 
gesamten weiteren Projektverlauf. Bisher erfolgt  das Monitoring ausschließlich über 
die regelmäßige Abfrage zum Maßnahmensteckbrief der KfW. 
 
Die Evaluierung in „un:box cologne“ findet auf drei Ebenen statt,  um eine möglichst 
umfassende Sicht sicherzustellen: 
 un:box cologne als Modellprojekt Smart Cities 
 un:box cologne als Prozess 
 Integrierte un:box cologne Maßnahmen  
Die Auswahl geeigneter Methoden und die Identifizierung qualitativer und quantitativer 
Indikatoren schafft die Voraussetzung en, Stadtgesellschaft, Verwaltung und Politik  
und Projektbeteiligte darin zu unterstützen, erfolgsversprechende Ideen zu 
identifizieren, in ihrer Umsetzung zu begleiten und hinsichtlich ihres Nutzens –  also 
ihrer „Wirku ng“ – überprüfen zu können. Wirkungsorientierung bedeutet, Vorhaben 
über eine rein wirtschaftliche Betrachtung hinaus an den Bedürfnissen und der 
Zufriedenheit aller jeweils betroffenen Teile der Stadtgesellschaft zu messen . Dies 
können Bürger*innen, die politische Vertretung, Verwaltungsmitarbeitende, die lokale 
Wirtschaft oder weitere Akteur*innen der Stadtgesellschaft sein. 
 
Grundsätzliches Ziel ist es daher, ein anerkanntes qualitatives und quantitatives 
Portfolio für die Wirkungsmessung zu entwickeln, das die relevanten Handlungsfelder 
der intelligent vernetzten Stadt berücksichtigt und im Sinne des Interkommunalen 
Wissenstransfers auch zur Standardisierung beiträgt. Dazu werden praxistaugliche 
Methoden und Indikatorensets benötigt, die die politisch- strukturelle Prägung 
deutscher (europäischer) Kommunen mitberücksichtigen und in der kommunalen 
Praxis einfach anwendbar sind. Bereits verfügbare Indikatoren auf internationaler 
Ebene können aufgrund der Prägung deutscher Kommunen (Stichworte Datenschutz, 
aktive Bürger*innenbeteiligung) nicht einfach adaptiert werden. Die Entwicklung eines 
anerkannten qualitativen und quantitativen Indikatorensets kann g egebenenfalls 
Verbesserungspotential aufzeigen, wenn die zugrundeliegenden Kriterien 
transparent, qualitativ und quantitativ messbar und handlungsfelderübergreifend im 
Sinne der intelligent vernetzten Stadt sind. 
 
In der Strategiephase A wurden dazu bereits erste Meilensteine und Prinzipien für die 
Wirkungsmessung mit den Teilnehmenden der co-kreativen Dialogformate entwickelt. 
Zur Evaluierung der Zielerreichung werden grundsätzlich: 
 die Ergebnisse einzelner, bereits durchgeführter interkommunaler Projekte 
und die Ergebnisse europäischer Standardisierungsgremien und Initiativen – 
soweit bekannt – berücksichtigt 
 vorhandene Überlegungen der Organisation für wirtschaftliche 
Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der 2030-Agenda der Vereinten 
Nationen (UN) mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen - Sustainable Development 
Goals (SDGs) und der Internationalen Organisation für Normung –

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 57 
International Organization for Standardization (ISO) für nachhaltige Städte 
(Sustainable Smart Cities) - einbezogen. 
 
Evaluation des Modellprojektes Smart City un:box cologne 
Die MPSC Städte Köln und Freiburg haben in einer städteübergreifenden Kooperation 
ein Managementsystem zur zielgerichteten Wirkungsmessung und Zielorientierung 
namens „OKR“ eingeführt. Es stellt ein Rahmenwerk zur Zielsetzung (Objectives) und 
Wirkungsmessung der Erfolgsfaktoren (Key Results) dar. Damit wird ermöglicht, die 
Entwicklung und Umsetzung vernetzter, übergreifender Projekte zu orchestrieren. 
Im Fokus stehen die Gewährleistung eines strukturierteren 
Zielvereinbarungsprozesses sowie die Förderung der Selbstorganisation und 
Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden. Durch Transparenz und Sichtbarkeit wird die 
Kommunikation verbessert. Zugleich werden mittels Indikatoren die Prozesse 
bemessen und die Ergebniskennzahlen der vielen unterschiedlichen Teilprojekt e 
miteinander verknüpft. Hierdurch werden die Bedürfnisse der Stadtgesellschaft besser 
aufgenommen und gefördert. 
 
Abgerundet wird das Ganze durch den Brückenschlag zur wissenschaftlichen 
Forschung und Begleitung durch die KTS. Ziel dieser Begleitforschung  ist es, 
geeignete Instrumente zur Ausarbeitung von generischen Lösungen für die 
Entwicklung von Smart Cities zu identifizieren. Mit diesem Ansatz erhoffen sich Köln 
und Freiburg die Stadtgesellschaft bedarfsgerecht zu adressieren und die 
kommunalen Entscheidungsträger*innen bei der Gestaltung der Smart Cities zu 
unterstützen. Köln und Freiburg bieten ihren „OKR -Prozess“ im Sinne des 
interkommunalen Wissenstransfers ausdrücklich weiteren interess ierten Kommunen 
an und möchten diese an der weiteren gemeinsam en Methodenentwicklung gerne 
beteiligen. Darüber hinaus ist geplant, die „OKR -Methode“ innerhalb der Stabsstelle 
Digitalisierung zu übernehmen, zunächst an der städtischen Digitalstrategie zu testen 
und im Optimalfall stadtweit auszurollen. 
 
Methodisch haben sich Freiburg und Köln verabredet, gemeinsam an vier 
modellhaften Objectives ihre Kooperation im Sinne der MPSC -Vorgaben zu testen. 
Dies beinhaltet insbesondere die Idee, eine Prozessbibliothek aufzubauen, die es 
potentiellen Nachnutzer*innen ermöglicht, Prozessevaluationen bestehender Projekte 
einfach aufzurufen und in ihrem lokalen Umfeld adaptiert einzusetzen. Zudem werden 
über die Ansprechpartner*innen geeignete Multiplikator*innen zur Vermittlung der 
Methodik ermuntert. 
 
Die Evaluation des un:box cologne Prozesses: 
Die Evaluation des un:box cologne Prozesses anhand der Erfolgskriterien ist für jede 
Phase einzeln angedacht . Zu diesem Zweck definiert die Geschäftsstelle un:box 
cologne mit Unterstützung der Spurgruppe aus den Erfolgskriterien messbare 
Zielgrößen für die jeweilige Phase.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 58 
Am Ende jeder Prozessphase sowie zwischen den jährlichen Zyklen findet eine 
Evaluation statt mit dem Ziel 
 mit den entsprechenden Indikatoren die Ergebnisse der Prozessphasen zu 
analysieren und zu bewerten 
 das Indikatorenset für die Evaluation und Wirkung kontinuierlich 
weiterzuentwickeln 
 Hemmnisse und Barrieren für die Projekte zu identifizieren 
 Lösungsansätze zur Anpassung und Verbesserung des un:box cologne 
Prozesses zu finden 
 im Ergebnis über alle Prozessphasen ein umfassendes Portfolio zur 
Wirkungsmessung zusammenzustellen und einen optimierten Gesamtprozess 
zu beschreiben, der für Folgeprojekte und -prozesse sowohl innerhalb der 
Stadt Köln als auch außerhalb Anwendung finden kann. 
 
Die Evaluation der im un:box cologne  Prozess generierten integrierten 
Maßnahmen 
Die integrierten Maßnahmen werden über das Monitoring System der KTS geprüft und 
analog zum Modellprojekt Smart City un:box cologne  und den un:box cologne  
Prozessphasen nach der OKR -Methode evaluiert. Die aus dieser Methode 
generierten Erfahrungen (“Lessons learned”) werden durch die 
Projektverantwortlichen und die Spurgruppe verifiziert, von der Geschäftsstelle un:box 
cologne aufbereitet und dem Lenkungsausschuss zur Entscheidung vorgelegt. Nach 
der positiven Entscheidung fließen sie in den nächsten Projektzyklus ein.  Zugleich 
erfolgt ein entsprechender Wissensaustausch mit interessierten Kommunen. 
 
Mehrwerte für kontinuierliches Lernen und Evaluation durch 
Kooperationspartnerschaften 
Im quantitativen Teil der Evaluation steht  zur Generierung von projektbezogenen  
Basisdaten insbesondere die enge Zusammenarbeit mit dem Amt für 
Stadtentwicklung und Statistik, dem Amt für Informationsverarbeitung und dem jeweils 
maßgeblichen Fachamt im Fokus. 
 
Für die qualitative Evaluation wird  ein besonderes Augenmerk auf eine 
niedrigschwellige Möglichkeit des Feedbacks aus der Stadtgesellschaft gelegt, um die 
kontinuierliche Kommunikation mit de r Stadtgesellschaft  sicherzustellen. Hierzu 
können beispielsweise Abfragen über die un:box cologne  Plattform / “Meinung für 
Köln” oder mit dem Meinungsmobil durchgeführt werden.  
 
Zentraler Bestandteil ist zudem die Zusammenarbeit mit repräsentativen 
Multiplikator*innen (b eispielsweise Sozialraumkoordinator*innen, Mitglieder der 
Spurgruppe oder von ihr benannte weitere Akteur*innen), um Erkenntnisse über die 
Anpassungsbedarfe der Phasen des un:box cologne Prozesses, des

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 59 
Gesamtprojektes un:box cologne und/ oder der Wirksamkeit von integrierten 
Maßnahmen zu erlangen. 
 
6.4 Risikomanagement im Kontext von un:box cologne  
Die Umsetzung von neuart igen Themenfeldern, Projekten und Prozessen birgt ein 
gewisses Maß an Risiko und Unsicherheit. Je radikaler ein Kulturwandel ist, umso 
größer ist das damit einhergehende Risiko. Ein erfolgreiches Risikomanagement trägt 
maßgeblich zum Erfolg von Veränderungen bei, indem die Erreichung der Ziele durch 
die Minimierung von Risiken unterstützt wird. Aufgrund des neuartigen Ansatzes von 
un:box cologne ist ein solches Risikomanagement sowohl für den un:box cologne 
Prozess insgesamt als auch für die Jahreszyklen und deren integrierte Maßnahmen 
unerlässlich.  
 
Aufgrund dessen  wird in un:box cologne ein umfassendes Risi komanagement 
etabliert. Dieses hat die Identifikation, Bewertung, Vermeidung und Berichterstattung 
potentieller Risiken zum Ziel. Um einen Überblick über die potentiellen Risiken i n 
un:box cologne zu bekommen, werden diese gesammelt, analysiert und evaluiert. Das 
Risikomanagement von un:box cologne gliedert sich deshalb in sechs Schritte, welche 
in der nachfolgenden Abbildung 9 veranschaulicht werden.  
 
 
Abbildung 9: Aktivitäten im Risikomanagement. accilium, 2022. 
 
Für die Sammlung und Erkennung potentieller R isiken, aber auch für das 
nachfolgende Management  werden regelmäßig relevante Stakeholder*innen 
einbezogen, um unterschiedliche Phasen und Bereiche im Projekt und im Prozess 
abzudecken. Risiken, die den Erfolg potentiell beeinflussen, werden nach der 
Erkennung im richtigen Teilnehmer*innenkreis regelmäßig kategorisiert und bewertet. 
Für die wichtigsten Risiken werden Maßnahmen zur Minimierung der 
Eintrittswahrscheinlichkeit sowie für die Reduzierung der Auswirkungen bei einem

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 60 
schlussendlichen Eintritt definiert. Bei  un:box cologne wird dabei zwischen internen 
und externen Risiken unterschieden.  
 
Exemplarische externe Risiken:  
 Verzögerungen in politischen Entscheidungen  
(zum Beispiel Jahresthemen für die Umsetzungsjahre)  
 Ausbleibende Teilnahme an der Spurgruppe aufgrund Freiwilligkeit der 
Teilnehmenden  
 Ressourcenverschiebungen innerhalb der Kölner Verwaltung durch andere 
Pflichten aufgrund unerwarteter Ereignisse (zum Beispiel Energiekrise)  
 
Exemplarische interne Risiken:  
 Verzögerung in einzelnen Prozessphasen aufgrund von noch zu 
definierenden Projektmanagement- und Steuerungsstrukturen  
 Versetzte Verfügbarkeit der kommunalen Services und Infrastrukturen  
(zum Beispiel abweichende Zeitschiene für die Bereitstellung von KUDOS) 
 Fehlende Bekanntheit und Akzeptanz innerhalb der Verwaltung für 
Lösungsansätze, die pilothaft erprobt werden  
Jedes der identifizierten Risiken wird nach den Kriterien Eintrittswahrscheinlichkeit 
und Tragweite kategorisiert und in einer Risikomatrix erfasst. Risiken werden in einem 
entsprechenden Managementsystem analysiert, evaluiert und nachverfolgt . Die 
potentiellen Risiken werden somit transparent gemacht und können nachfolgend 
priorisiert werden. Die Risikomatrix wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert und 
an relevante Akteur*innen kommuniziert.  
 
Durch diesen dynamischen Ansatz für das  Risikomanagement von un:box cologne 
kann auch bei dieser für die Stadt neuen Vorgehensweise der Erfolg von un:box 
cologne unterstützt werden. Aufgrund der hohen Relevanz  des Risikomanagements 
wird dieses in Abstimmung zwischen dem Projektleitungsteam un:box cologne und 
der Geschäftsstelle un:box cologne betrieben. Projektgefährdende Risiken oder 
weittragende Maßnahmen und Entscheidungen werden bei Bedarf im 
Lenkungsausschuss vorgestellt und durch diesen entschieden. 
 
6.5 Ausblick 2027: Wirkung von un:box cologne  
Es ist das Jahr 2027. Köln ist auf dem Weg, die Ziele für die Entwicklung der smarten 
Stadt Köln zu erreichen. Mit un:box cologne hat die Stadt Köln es geschafft , die 
Digitalisierung und die Akzeptanz in der Stadtgesellschaft auszubauen.  Eine neue 
Kultur der transparenten  Kommunikation ist entstanden. Im gesamten  Stadtgebiet 
sind Räume als zentrale Anlaufpunkte,  nicht nur für un:box cologne,  sichtbar. Die 
digitale Kompetenz aller Beteiligten ist maßgeblich gestiegen. Kontinuierliches Lernen 
und der positive Umgang mit Fehlern sind selbstverständlich geworden. KUDOS wird 
genutzt und hat den Umgang mit u rbanen Daten mer klich optimier t.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 61 
Mit un:box cologne hat d ie Stadt Köln einen sicheren, institutionellen Rahmen zur 
Förderung der Digital-Ideen ihrer Bürger*innen geschaffen.

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium 62 
7. QUELLEN 
 
D. König (2021): Diskussionsbeitrag für die Nationale Dialogplattform Smart Cities 
„Normative Leitlinien der Datengovernance in der Smart City“. URL: https://www.smart-city-
dialog.de/wp-content/uploads/2021/01/DPSC_Kapitel-Datenethik_Koenig-1.pdf 
Stadt Köln (2011): Konzept „Internetstadt Köln“. 
Stadt Köln (2020): Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+”. Amt für Stadtentwicklung 
und Statistik; Amt für Presse und Öffentlichkeitsarbeit Heider Druck. Bergisch Gladbach. 
URL: https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf15/kp2030/stadtstrategie.pdf 
(zuletzt abgerufen am 22.09.2022). 
Stadt Köln (2021): Stellungnahme zu einem Antrag – öffentlicher Teil „"Köln braucht 
einen digitalen Masterplan und eine(n) Chief Digital Officer". Stellungnahme zu den 
Anträgen der SPD-Fraktion sowie der FDP-Fraktion betreffend den TOP 6.1 der 
Sitzung des Digitalisierungsausschusses vom 22.11.2021“. 
Stadt Köln & SWK (2022): Digitale Zukunftsstadt. URL: 
https://www.stadtwerkekoeln.de/gb2020/digitaler-jahresbericht-stadtwerke-
koeln/stories/smart-verbunden/ (zuletzt abgerufen am 22.09.2022). 
Stadt Köln (2022a): Digitalstrategie. URL: https://www.stadt-
koeln.de/artikel/70762/index.html (zuletzt abgerufen am 22.09.2022). 
Stadt Köln (2022b): Die Initiative SmartCity Cologne. URL: https://www.stadt-koeln.de/leben-
in-koeln/klima-umwelt-tiere/klima/die-initiative-smartcity-cologne (zuletzt abgerufen am 
06.10.2022). 
Stadt Köln (2022c): Förderprogramm SmartCity Cologne GO. URL: https://www.stadt-
koeln.de/leben-in-koeln/klima-umwelt-tiere/klima/foerderprogramm-smartcity-cologne-go 
(zuletzt abgerufen am 22.09.2022).

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium I 
ANLAGEN 
 
1. Liste der LoI-Partner*innen  
 
2. Stadtstrategie “Kölner Perspektiven 2030+”  
 
3. Bericht Smart City Research 
 
4. Fortlaufendes Protokoll Formate  
 
5. Erste beispielhafte Projektideen aus der Verwaltung  
 
6. Kriterienkatalog  
 
7. Dialogbaukasten für die Umsetzungsphase B 
 
8. Projektsteckbrief  
 
9. Maßnahmensteckbrief  
 
10. Arbeitspakete in der Strategiephase 
 
11. Konzepte Raum: Pop-Up Labor, Meinungsmobil, Stadtlabor  
 
12. OKR Methodik und Zusammenarbeit 
 
13. Integrierte Maßnahmen 
 
14. Ressourcen Umsetzungsphase  
 
15. Kostenplanung Umsetzungsphase 
 
16. Glossar

Prozesspapier un:box cologne        
 
Verfasser*innen: Stadt Köln | Creative Climate Cities – Zebralog – GESI – accilium II 
VERFASSER*INNEN 
 
Stadt Köln – Stabsstelle Digitalisierung 
Hohe Straße 115 
50667 Köln 
Postfach 10 35 64 
50475 Köln 
 
 
Creative Climate Cities UG 
c/o Scaling Spaces 
Bikinihaus, 2.OG 
Budapester Straße 46 
10787 Berlin 
 
 
Zebralog GmbH 
Adenauerallee 15 
53111 Bonn 
 
 
GESI Deutsche Gesellschaft Für Systeminnovation mbH 
Savignyplatz 1 
10623 Berlin 
 
 
accilium GmbH 
Schubertring 14 | DG 
1010 Wien, Österreich

Prozesspapier Anlage 11 - Konzepte Raum

11558 Zeichen

Anlage 11 un:box cologne Prozesspapier 
Konzepte Raum - Pop-up Labor, Meinungsmobil, Stadtlabor

Anforderungen an die 
Raumgestaltung
InnovationsbüroStadt Köln 
Stand 22.09.2022

Innovative Arbeit braucht moderne Räume
Das physische Büro spielt durch die Pandemie und die Entwicklung in Richtung New Work eine andere Rolle als zuvor. Für 
das Innovationsbüro und un:box Cologne muss die Raumgestaltung der Kultur, der Vision und den Aktivitäten gerecht 
werden. Ein iterativer Prozess hilft, um uns der räumlichen Gestaltung Schrittweise zu nähern.
Das Vorgehenfür dieses Raumkonzept
1. Moderne Büro-
Gestaltung analysiert 
Das Verhältnis zwischen Arbeit 
und Raum ist im
ständigen Wandel. Wir haben 
das Zusammenspiel von 
innovativen Teams und 
physischen Räumen analysiert 
und Trends der 
zukunftsfähigen 
Raumgestaltung erkannt.
Generelle Analyse, große Trends Spezifisch für das Innovationsbüro, konkrete Details
2. Beispiele und Inspiration 
gesammelt
Innovative Büros sind längst 
nicht mehr nur für Startups 
und Technologie-Konzerne 
relevant. Auch von anderen 
Kommunen und Städten, 
welche ähnliches machen 
haben wir gelernt 
(ausgewählte
Beispiele auf Folie 4).
3. Ideen Kontext-bewusst 
angepasst
Der Blick nach außen wurden 
kritisch dem Blick nach innen 
entgegen-gestellt. Wir haben 
die spezifischen Anforderungen 
des Innovationsbüros 
gesammelt und evaluiert, 
welche Ideen wirklich relevant 
und passend sind.
4. Blaupause als
Ausgangspunkt erstellt
Das Raumkonzept wird nie 
‚fertig‘. Weitere Perspektiven wie 
z.B. vom Gebäude-Management 
und den Teams werden 
eingebunden. Auch wenn der 
Raum bezogen ist, ist dies nur der 
erste Prototyp. Die optimale 
Ausgestaltung wird schrittweise 
durch die reale Nutzung 
gefunden.

New Work x New Office – die Trends 
(und was davon passt zu Köln, was nicht)
Trends:
• Die Gestaltung von Multispace – Zonen orientiert sich 
nicht ausschließlich an der Anzahl der Mitarbeitenden (10 
Mitarbeitende = 10 Schreibtische), sondern an den 
Aktivitäten und Arbeitsweisen. Es braucht Raum für 
Gruppen- und Stillarbeit, vertrauliche und inspirierende 
Gespräche.
• Häufig wird Home Office für Fokuszeit genutzt und das 
Büro liegt der Fokus auf Kollaboration und Kreativität 
(Hybrid Working)
• Remote Work: manche Teams verzichten völlig auf ein 
Zusammenarbeiten vor Ort und haben Abläufe so 
optimiert, dass physische Treffen nicht mehr notwendig 
sind. 
• Weitere Raumtypen wie z.B. Werkstätten oder Flächen für 
Großveranstaltungen werden im Bedarfsfall angemietet, 
da eine permanente Vorhaltung nicht wirtschaftlich ist.
Besonderheiten Innovationsbüro:
• Das Innovationsbüro ist nicht nur Büroraum, sondern 
auch Begegnungsort und Markenzeichen. Gäste können 
hier transparent erleben, was das Innovationsbüro 
ausmacht.
• Verschiedene Teams sitzen hier – Team und Projekt 
Identität bewahren? (Innovationsbüro, Büro für 
Öffentlichkeitsbeteiligung, andere Ämter etc.)
• Der Rhythmus der Arbeit wird von der Verwaltung 
vorgegeben. So gibt es Kern-Arbeitszeiten und einige 
‚feste‘ Arbeitsplätze werden auch in Zukunft notwendig 
sein.

Das CityLAB ist das öffentliche Innovationslabor der 
Stadt Berlin. Es wird betrieben durch die 
Technologiestiftung Berlin und durch die Berliner 
Senatskanzlei gefördert. Mit der Leitung des CityLAB, 
Herrn Dr. Seibel, haben wir im Oktober 2021 ein 
Interview geführt, um uns über Erfahrungswerte und 
Tipps zum Aufbau des Labors auszutauschen. Der 
Kontakt besteht seither. Im Juni fand u.a. auch ein Vor-
Ort-Besuch des CityLAB in Berlin statt.
Mit dem PwC Experience Center steht das 
Innovationsbüro ebenfalls im Kontakt. An diversen 
Standorten (u.a. Berlin und Frankfurt am Main) hat die 
Beratung PwC Innovationslabore aufgebaut, in denen 
nutzendenzentrierte Transformation gelebt wird. 
Durch die Unterstützung von PwC im Rahmen der 
Verwaltungsreform besteht ein enger Austausch und 
direkter Zugang zu den Experience Centern. 
Link BloxHub Copenhagen Link PwC Experience Center Link CityLAB Berlin 
Ein Blick über den Tellerrand: Wo wir 
Inspiration gesucht und gefunden haben
BloxHub ist ein in Kopenhagen angesiedelter Hub für 
nordische Staaten, in dem nachhaltige Urbanisierung 
konzipiert wird. Der Kern ist der Community Space, 
also die Vernetzung relevanter Akteure unter einem 
Dach. Auch in der Initiative New European Bauhaus ist 
BloxHub aktiv. Bereits Anfang 2022 fand ein Gespräch 
mit den Betreibern von BloxHub statt, um sich zu 
Erfahrungswerten auszutauschen und das Netzwerk 
von Innovationslaboren auch auf internationaler 
Ebene zu stärken. 
Weitere Gespräche mit 
dem Govtech Campus und 
dem Impact Hub Berlin 
werden koordiniert.

Das stationäre Labor

Überblick - Raumanforderungen
Grundsätzliche Anforderungen:
• Fester Ort, möglichst zentral gelegen und gut angebunden
• Barrierefrei und (teilweise) öffentlich zugänglich 
• Büroarbeitsflächen für das Innovationsbüro, das BÖB und ggf. weitere Partner*innen
• Abgegrenzte Meetingräume, stille Arbeitsräume bzw. Inseln („Quiet Rooms“) und Flächen für Projektarbeit, 
Prototyping und Besprechungen
• Flexibler Großraum für Workshops, Ausstellungen (z.B. für un:box cologne) und diverse Veranstaltungen
• Begegnungsraum und offene Sitzbereiche
• Küche, WC und Druck- und Stauraum  
Personenzahlen:
• Bürofläche für 15-20 Mitarbeitende aus dem Innovationsbüro und Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 
(insgesamt 29 Mitarbeitende, davon 1/3 in Homeoffice bzw. Abwesenheit) 
• Zusätzlich 3 Arbeitsplätze Mitarbeiter*innen un:box cologne
• Zusätzlich 10 flexible „Hot-Desk“ Büroplätze für Partner*innen (z.B. Projektteams im Inkubator, Amt 
11/12)
• Veranstaltungsraum/Bereich für ca. 50-199 Personen
Die Raumbedarfe wurden mit Hilfe von diversen Quadratmeter-Rechner ermittelt, können jedoch von den in der Stadt Köln festgeschriebenen Werten abweichen. 
Genutzte Quellen: erfolgsraeume.de, Squarefoot.com, theworkplacecompany.co.uk, Arbeitsstättenverordnung Büro

Arbeitsplätze und Ruhezonen: ca.150 – 300 m²
• Schreibtisch ca. 3-5 m² pro Person 
zzgl. Stauraum für persönliche 
Arbeitsmaterialien (Schließfächer)
• Arbeitsplatzausstattung mit 
höhenverstellbaren Tischen, 
eingebauten Tischlampen
• Offener Raumplan mit Zonen für 
verschiedene Teams und Arbeits-
bzw. Projektgruppen 
• 3 „Quiet Pods“ – schallisolierte 
Räumlichkeiten mit Möglichkeit zur 
Telefonie und Videokonferenz 
• Besprechungsinseln / Nischen für je 
2 Personen (ca. 2,5 – 5 m²) 
• zusätzliche Anforderung aus un:box: 
3 Arbeitsplätze für 
Mitarbeiter*innen von un:box und 
weitere Co-Working- Arbeitsplätze 
für Projektpartner*innen

Räume für Projektarbeit und Besprechungen: 
100 - 250 m² 
• 1 großer 
Konferenzraum für 
15-20 Personen (43-
57 m²), idealerweise 
in zwei kleine Räume 
aufteilbar mit 
flexibler Schiebe-
wand  
• 2-3 „Werkstatt“-
Räume für 5-6 
Personen (ca. 20 m²) 
mit flexibler 
Bestuhlung und 
Möglichkeit zur 
agilen Raum-
nutzung z.B. mit 
Tafeln, freien 
Wänden, diversen 
Sitzmöglichkeiten
Referenz: 
Kreativraum Kalk

Veranstaltungen/Ausstellungen: ca. 150 - 200 m²*
• Öffentlich zugänglich
• Platz für Ausstellungen an den Wänden oder Einsatz von Pop-Up Ständen
• Auch für größere Workshops nutzbar, bedarf Ausstattung mit mobilen Tischen, 
Whiteboards, Trennwänden etc. 
• Im ‚ Tagesgeschäft‘ als Gemeinschaftsbereich nutzbar, ggf. ausgestattet mit 
Küchenzeile ausgestattet und z.B. als Bibliothek genutzt 
• Pop-up Bühne mit großem Screen und Audio System für Präsentationen
Referenz - City Lab
*mindestens 150-200 m², da zusätzlich Ausstellungsfläche für Projekte von un:box notwendig ist

Gemeinschaftsbereich/Küche –
(ggf. Teil des Veranstaltungsbereichs): ca. 30 m²
• 1 Küche mit Sitzplatz für   6-8 
Personen                            (ca.15-
20 m²) 
• 1 Lobby/Sitzbereich mit Platz 
für 5 Personen           (ca.10 m²)

Einrichtung der Räume

Pop-up Elemente: In der Aufbauphase und in der flexiblen Umgestaltung der 
Räume können temporäre und mobile ‚Möbel‘ genutzt werden. Auch zum 
prototypisieren und testen der Bereiche ist dies nützlich.
Das offene 
Raumkonzept fördert 
die kreative Arbeit. 
Räume sind durch 
flexible Möbel und 
Trennelemente nach 
Bedarf wandelbar und 
an vielfältige Formate 
adaptierbar.

Großräume: Die Flexibilität der großen Flächen ist essenziell, um vielfältige  
Funktionen auf geringem Raum zu vereinen und „Arbeitszonen“ zu etablieren.
Große Räume und 
Flächen, wie der 
Gemeinschafts-bereich 
sollen  vielseitig und 
flexibel genutzt werden, 
z.B. als bzw. für:
• Kaffeeküche
• Besucherbereich und 
Lobby 
• Ausstellungsraum
• Veranstaltungen
• Größere Workshops
• und Schulungen mit 
Theaterbestuhlung

Arbeitsplätze: In der Einrichtung der Arbeitsplätze müssen diverse Arbeitsphasen, 
wie Stillarbeit und Besprechungssituationen, berücksichtigt werden. 
Um ein gutes 
Arbeitsklima zu 
ermöglichen, werden 
vielfältige Zonen und 
Bereiche, wie Ruhe- und 
Besprechungs-bereiche 
eingerichtet. 
Persönliche Arbeits-
materialien können 
sicher verwahrt werden. 
Damit ist die feste 
Zuteilung von  
Arbeitsplätzen 
aufgehoben, was einem 
neuen flexiblen 
Arbeitsmodell und der 
stärkeren Etablierung 
von Homeoffice 
Rechnung trägt.

Das Pop UpLabor, 
das mobile Labor und 
das virtuelle Labor

Pop-Up-Labore – die dezentralen Räume
In einem Projekt mit der KISD wurde ein Prototyp für ein Pop-Up-Labor 
entwickelt, in dem bis zu 3 Anwendungsfälle abgebildet werden können.
Zeitraum: April – Juni 2022

Meinungsmobil – die mobilen Räume
Erste erfolgreiche Tests:
• Öffentlichkeitsbeteiligung zum 
Motto der Stadtvision
• Hey Mülheim – Check mit uns 
dein Veedel!

Die virtuellen Räume
Nutzung bereits vorhandener Tools, wie das 
Beteiligungsportal der Stadt Köln „Meinung für Köln“, 
die Innovationsplattform, Big Blue Button, 
Conceptboardoder Sharepoint.
Weitere Anforderungen werden derzeit definiert.

• Kleine und größere 
Workshops
• Projektarbeit/ Teamarbeit
• Besprechungen
• Veranstaltungen
• Ausstellungen
• Schulungen
• Arbeitsplätze
• Ruhezonen
• Gemeinschaftsbereich/
• Küche
• Agiles Arbeiten /Service 
Design
Die Raumsuche für eine 
geeignete Räumlichkeit läuft 
derzeit. 
Die Anwendungsfälle im Überblick I
Stationäres Labor
Entwicklung eines Prototyp 
für ein Pop-Up-Labor, in dem 
bis zu 3 Anwendungsfälle 
abgebildet werden können.
Vom 04.04. – 20.05.2022 
fand ein Kooperationsprojekt 
mit Studierenden der Köln 
International School of
Design statt, in dem ein 
Container prototypisch als 
Pop Up Labor eingerichtet 
und Anwendungsfälle 
entwickelt wurden. Der 
Container wurde auf dem 
Ebertplatz, mitten in der 
Kölner Innenstadt aufgestellt.   
Pop-Up-Labore

Die Anwendungsfälle im Überblick II
Anwendungsfälle anhand der 
Beteiligungsstufen zur 
Öffentlichkeitsbeteiligung
1. Information
2. Beratung, Anhörung
3. Mitgestaltung, Mitverantwortung
Die ersten Einsätze des 
Meinungsmobils verliefen positiv. 
Eingesetzt wurde das Mobil bisher zur 
Bürger*innenbeteiligung für die 
Entwicklung der Stadtvision und im 
Rahmen des „Veedelscheck“ in Köln-
Mülheim. 
Mobile Räume
Virtuelle Räume Nutzung bereits 
vorhandener Tools:
• Beteiligungsportal
• Innovationsplattform
• Big Blue Button
• Conceptboard
Die konkreten 
Anforderungen an die 
virtuellen Räume 
werden aktuell definiert.

Vielen Dank!

Quellen
• Megatrend New Work
https://www.zukunftsinstitut.de/dossier/megatrend-new-
work/
• New Work – Eine Zukunft ohne Büro?
https://blog.thedarkhorse.de/new-work/new-work-eine-
zukunft-ohne-buero/
• New Work: Von neuen Arbeitsweisen und neuen Bürowelten
https://www.designfunktion.de/blog/new-work

Prozesspapier Anlage 6 - Kriterienkatalog

9368 Zeichen

Anlage 6 un:box cologne Prozesspapier  
Kriterienkatalog zur Auswahl der un:box cologne Projekte  
 
 
Anlass und Zielstellungen für den Kriterienkatalog 
Beteiligung und Teilhabe sind der zentrale Hebel für den un:box cologne Prozess und eine transparente Durchführung des Auswahlverfahrens 
der Projektideen beinhaltet die Offenlegung der Auswahlkriterien und Mindestanforderungen für eine Qualifizierung und potenzielle Förderung 
der Projekte. Das zentrale Instrument im un:box cologne Prozess zur Auswahl der Projekte ist ein Kriterienkatalog, der sich aus folgenden 
Quellen bzw. Förderrichtlinien zusammensetzt:   
● Den Umsetzungskriterien für den un:box cologne Pro zess (un:box cologne Strategieentwicklung in Anlehnung an die Stadtstrategie 
Kölner Perspektiven 2030+) 
● Den Förderrichtlinien der Stadt Köln 
● Den Kriterien für die Modellprojekte Smart Cities,  
● Den Zielbildern für un:box cologne und den davon a bgeleiteten Mehrwerten 
 
Der Kriterienkatalog soll als unterstützendes Werkzeug zur Auswahl, Konkretisierung und Qualifizierung der un:box cologne Ideen, Projekte 
und Maßnahmen dienen. Im Rahmen der Strategiephase wurde der Kriterienkatalog in enger Zusammenarbeit mit der Stabsstelle 
Digitalisierung erarbeitet. Die Anwendung dieses Kriterienkatalogs erfolgt das erste Mal im ersten Jahr der Umsetzungsphase B. Anpassungen 
des Kriterienkatalogs sind im Laufe der Umsetzungsphase B des Modellprojektes Smart Cities made in Germany zu erwarten und auch 
beabsichtigt.

Nutzer*innen 
● Ideengeber*innen (z.B. Bürger*innen, Verwaltungsmi tarbeitende im Rahmen des Projektaufrufes) können den Kriterienkatalog zur 
Orientierung während der Ideensammlung, Projektkonkretisierung und Maßnahmenqualifizierung nutzen.  
● Die Spurgruppe konkretisiert die Ideen gemeinsam m it den Ideengeber*innen anhand der aus den Zielbild-Kriterien abgeleiteten 
Mehrwerte in der Phase der Projektkonkretisierung zu Projekten und gibt eine Empfehlung für die weitere Bewertung durch die 
Geschäftsstelle un:box cologne ab.  
● Die Geschäftsstelle un:box cologne bewertet die Pr ojekte nach Abschluss der Projektkonkretisierungsphase anhand der Kriterien der 
Projektkonkretisierung im Projektsteckbrief. 
● Die Geschäftsstelle un:box cologne bewertet die da raus entstandenen Maßnahmen nach Abschluss der 
Maßnahmenqualifizierungsphase anhand der Kriterien im Maßnahmensteckbrief. 
● Der Lenkungsausschuss entscheidet auf Basis des Kr iterienkatalogs und der Empfehlung durch die Geschäftsstelle un:box cologne und 
der Spurgruppe über die Auswahl der Projekte, die zu integrierten Maßnahmen zusammengeführt werden. 
Anwendungsmomente des Kriterienkatalogs 
● Collect - Ideensammlung (Phase 1):  
○ Anwendung der Kriterien als Rahmenbedingung für di e Phase der Ideensammlung 
■ Übersetzung der Kriterien in die erste Fassung des  Projektsteckbrief  
■ zur Sicherstellung der Umsetzung des Jahresthemas und den grundsätzlichen Zielbildern von un:box cologne  
● Filter - Projektkonkretisierung (Phase 2):  
○ Anwendung der Kriterien als Rahmenbedingung für di e Phase der Projektkonkretisierung 
■ Übersetzung der Kriterien in die zweite Fassung de s Projektsteckbriefs 
■ als Hilfsmittel während der Konkretisierung der Id een zum Projekt 
■ als Bewertungsgrundlage für die Auswahl von Projek ten, die integrativ zu Maßnahmen weiterentwickelt werden sollen 
■ zur Verleihung des un:box cologne Siegels als Güte siegel 
● Qualify - Maßnahmenqualifizierung (Phase 3): 
○ Anwendung der Kriterien als Rahmenbedingung für di e Phase der Maßnahmenqualifizierung 
■ Übersetzung der Kriterien in den Maßnahmensteckbri ef, der sich aus mehreren Projektsteckbriefen zusammensetzt 
■ als Hilfsmittel während der Qualifizierung zur int egrierten Maßnahme  
■ als Bewertungsgrundlage für die Einschätzung der U msetzungsreife von Maßnahmen

Nr. Kriterien Ebene 
/Relevanz 
Titel des 
Kriterium 
Beschreibung des Kriterium 
1.  COLLECT - Ideensammlung  
1.1 Gesamtstadtebene 
 
Jahresthema  Passt die Idee zum diesjährigen Jahresthema ? 
 
1.2 Gesamtstadtebene 
 
Ziele der 
Stadtpolitik 1 
Orientiert sich die Idee an den Zielbildern  von un:box cologne und trägt damit zum 
Zielgerüst der Stadtstrategie Kölner Perspektiven 2030+ bei? 
 
2.  FILTER - Projektkonkretisierung  
2.1 MPSC - Förderfähigkeit Modellhaftigkeit  Bietet das Projekt im Kontext der Modellprojekte Smart Cities eine zukunftsorientierte  
und  innovative Lösung? 
2.2 MPSC - Förderfähigkeit Skalierbarkeit  Kann das Projekt in andere Kommunen & Regionen  übertragen werden, durch die 
Bereitstellung von Lösungen, Werkzeugen und freier Software oder Ähnlichem? 
Ist das Projekt vom Prototyp ausgehend in die breite kommunale Umsetzung 
reproduzierbar ? 
 
2.3 MPSC - Förderfähigkeit Open Source  Entsprechen die eingesetzten Softwarelösungen den Open Source Standards  der 
MPSC Förderrichtlinie?   
(= die Software soll auf OpenCode.de eingestellt und veröffentlicht und eine der dafür 
zulässigen Lizenzen genutzt werden). 
 
 
2.4 MPSC - Förderfähigkeit Selbst -
verwaltung 
(kommunal) 
Handelt es sich um eine freiwillige Aufgabe (keine 
Selbstverwaltungsaufgabe  der 
Kommune)?

2.5 Gesamtstadtebene Ziele der 
Stadtpolitik 2 
Orientiert sich das Projekt an den übergeordneten stadtpolitischen Zielen  der Stadt 
Köln? Zahlt das Projekt auf die Erreichung des Jahresthemas, des Zielbilds der 
Kategorie Raum  und weiterer  un:box cologne Zielbilder der Stadt Köln ein?  
 
2.6 Gesamtstadtebene Mehrwerte für 
die Stadt-
gesellschaft & 
Zielgruppen 
 
Ist die beabsichtigte Wirkung  klar dargestellt? Zahlt das Projekt auf die Erreichung 
des Zielbilds der Kategorie Raum  und  weiterer  un:box cologne Zielbilder der Stadt 
Köln ein? Bringt das Projekt Mehrwerte für die Stadtgesellschaft  (z.B. mehr 
Lebensqualität, mehr Zeit, mehr Sicherheit, mehr Gemeinsamkeit, mehr Effizienz)? 
 
Ist die Zielgruppe  definiert, für die das Projekt einen besonderen Nutzen  generiert? 
 
2.7 Qualifizierungs- 
Anforderung 
Teilhabe  Bietet das Projekt die Möglichkeit, kollaborativ und unter Einbezug  der 
Stadtgesellschaft qualifiziert und umgesetzt zu werden? 
 
 
2.8 Qualifizierungs- 
Anforderung 
Akzeptanz  Führt das Projekt zur Steigerung der Akzeptanz  für Digitalisierung und zur  Erweiterung 
digitaler Kompetenzen  bei der Kölner Stadtgesellschaft? 
2.9 Qualifizierungs- 
Anforderung 
Lern - und 
Lehrkultur 
Trägt das Projekt zur Lern - und Lehrkultur  bei? (z.B. Wissenstransfer, …) 
2.10 Qualifizierungs- 
Anforderung 
Raumbezug  Ist bereits angedacht, in welchem räumlichen Kontext  das Projekt umgesetzt wird 
(Quartier, Stadtteil, Gesamtstadt)? 
 
2.11 Qualifizierungs- 
Anforderung 
Daten -
generierung 
Werden durch das Projekt Daten generiert, die perspektivisch in die Kölner Urbane 
Datenplattform KUDOS  bzw. das Open Data Portal eingespeist werden können? 
 
2.12 Qualifizierungs- 
Anforderung 
Liegt ein Ansatz einer 
Meilensteinplanung vor?

Projekt -
management 
Liegt ein Ansatz einer Personalaufstellung vor? 
 
Liegt ein Ansatz einer Managementstruktur im Projekt vor? 
 
Liegt eine Schätzung der zu erwartenden Kosten  vor? 
 
2.13 Qualifizierungs- 
Anforderung 
Unterstützungs -
bedarf 
Gibt es einen klaren Unterstützungsbedarf  für das Projekt durch un:box cologne? In 
welcher Form (räumlich, monetär etc.)? 
 
3.  QUALIFY - Maßnahmenqualifizierung  
3.1 Umsetzbarkeit Anforderung en  
an Räume  
(Raum-
ressourcen) 
Wird ein 
konkreter Ort für die Umsetzung  der Maßnahme vorgeschlagen und wurden 
dabei potenzielle Herausforderungen berücksichtigt? 
 
Welche Akteur*innen  verantworten die Umsetzung vor Ort ? (Rollenverteilung) 
 
Welcher Art von Unterstützung bedarf es für die Nutzung und Herrichtung  von 
Räumen? 
 
3.2 Umsetzbarkeit Anforderung en  
an Daten  
Werden durch die Maßnahme Daten generiert, die perspektivisch in die Kölner Urbane 
Datenplattform KUDOS  bzw. das OpenData Portal  eingespeist werden können? 
 
Welche Art von Daten  wird gesammelt? 
 
Liegt ein Mash-Up-Ansatz  zur synergetischen Generierung und Nutzung von Daten vor? 
 
 
Welcher Art von Unterstützung bedarf es für die Nutzung und Prozessierung  von 
Daten?

3.3 Umsetzbarkeit Anforderungen 
an 
Kommunikation 
Welcher Art von Unterstützung bedarf es für die 
Kommunikation  und Akzeptanz der 
Maßnahme? 
3.4 Umsetzbarkeit Anforderungen 
zur 
Sicherstellung 
des 
Projekterfolgs 
(Evaluation) 
Ist die 
nachhaltige Wirkung der Maßnahme gewährleistet  (ökologisch, ökonomisch, 
sozial)? 
 
Wie und zu welchem Zeitpunkt sollen die “Lessons Learned”  erhoben werden? (u.a. 
als Grundlage für die jährliche Bestandsaufnahme zur umfassenden Prozessoptimierung 
(Innovations- und Optimierungskonzept)) 
 
Wie soll mit potentiellen Risiken umgegangen werden? Wie wird mit dem Ausfall eines 
Projektes einer integrierten Maßnahme umgegangen? 
 
3.5 Umsetzbarkeit 
 
Maßnahmen -
management 
Haben sich die Projekte vertraglich, bspw. über die Nutzung von Produkten geeinigt? 
 
 
Haben sich die Projekte über die Kommunikation abgestimmt und Verantwortlichkeiten 
benannt? 
 
Liegen Erfolgskriterien und Messwerte / Vergleichswerte für die Projekt- bzw. 
Maßnahmenevaluation vor? 
 
Liegt eine Meilensteinplanung für die Maßnahme vor?

Liegt eine Aufstellung zur Managementstruktur  vor? 
 
Liegt eine konkrete Personalplanung  (intern, extern) vor? 
 
Liegt eine Kostenaufstellung  vor?

Prozesspapier Anlage 4 - Fortlaufendes Protokoll Formate

75010 Zeichen

un:box cologne 
Fortlaufendes Protokoll Formate 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage 4 un:box cologne Prozesspapier 
Fortlaufendes Protokoll Formate

un:box cologne 
Fortlaufendes Protokoll Formate 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
Ziel co-kreativer Formate in der Strategiephase  
 
Zugunsten einer aktiven Beteiligung der Stadtgesellschaft und relevanter Akteur*innen verfolgte der 
Teilhabeprozess in der Strategiephase folgende Unterziele: 
 
 Mehrwert und Aufbau von un:box cologne verständlich kommunizieren.  
 Relevante Akteur*innen informieren und ihre Unterstützung gewinnen.  
 Zentrale Bausteine der un:box cologne-Prozessentwicklung mit den unterschiedlichen 
Akteur*innen diskutieren und schärfen: 
o Was sind die Mission und das Ziel von un:box cologne? 
o Welche der relevanten Akteur*innen sind in den Prozess einzubeziehen? 
o Nach welchen Werten und Kriterien werden gute un:box cologne-Projektideen 
ausgewählt? 
o Wie sollte der Beteiligungsprozess für die Umsetzungsphase aufgesetzt werden? 
 
 Zentrale Dialogformate für die Beteiligung- und Kooperation erproben und verbessern. 
 
Zu diesem Zweck wurden folgende co-kreativer Formate in der Strategiephase A durchgeführt: 
 
- Fachdialog 1: Mission und Zielbilder 
09.03.2022, 14:00 bis 16:30 Uhr 
Vorbereitet von Creative Climate Cities 
 
- Dialogforum 1: Mehrwerte und Spurgruppe 
05.04.2022, 09:00 bis 11:30 Uhr 
Vorbereitet von Creative Climate Cities und Zebralog 
 
- Fachdialog 2: Kriterien 
10.05.2022, 10:00 bis 13:00 Uhr 
Vorbereitet von Creative Climate Cities 
 
- Spurgruppe 1 – Collect & Filter 
17.05.2022, 09:00 bis 11:00 Uhr 
Vorbereitet von Zebralog  
 
- Dialogforum 2: Projektqualifizierung 
24.06.2022, 10:00 bis 14:00 Uhr 
Vorbereitet von Creative Climate Cities und Zebralog 
 
- Fachdialog 3: Administrative Prozesse 
10.08.2022, 11:00 bis 13:30 Uhr 
Vorbereitet von Creative Climate Cities 
 
- Dialogforum 3: Smart City Cologne Konferenz 
03.09.2022 
Vorbereitet von Creative Climate Cities und Zebralog

un:box cologne 
Fortlaufendes Protokoll Formate 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
FACHDIALOG 1 
 
Ergebnisdokumentation 
Fachdialog I: Mission & Zielbilder 
09.03.22, von 14:00 – 16:30 Uhr 
 
via Zoom (Online Konferenztool) 
mittels Conceptboard (Online Whiteboard) 
Im Auftrag der Stadt Köln 
Konzept und Umsetzung von Creative Climate Cities (CCC) 
Moderiert durch CCC 
 
Teilnehmende 
Stadt Köln - Stabsstelle Digitalisierung 
Stadt Köln - Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung (Strategie 2030+) 
Stadt Köln - Projektleitung Verwaltungsreform 
Stadt Köln - Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung  
Stadt-Köln - Koordinationsstelle Klimaschutz 
accilium, Creative Climate Cities, GESI, Zebralog

un:box cologne 
Fortlaufendes Protokoll Formate 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
 
 
Zielstellung des ersten Fachdialogs 
Definieren von Zielbildern der un:box cologne Strategie im Kontext lokaler 
Strategien 
 
 
 
 
 
  
 
 
Der erste Fachdialog, welcher sich mit dem Kontext und den 
Zielbildern für un:box cologne beschäftigte wurde gemeinsam 
mit den Expert*innen der Kölner Planungen durchgeführt.  
 
 
Das Übergeordnete Ziel des ersten Fachdialogs wurde durch zwei 
Themenschwerpunkte unterstützt. Der erste beschäftigte sich mit der 
Diskussion zur Kontextualisierung von un:box cologne anhand erster 
Abbildungen einer möglichen Rolle von un:box cologne im Ko ntext der 
Aktivitäten in Köln. Der zweite Themenbereich fokussierte die 
Entwicklung von Kategorien für Zielbilder sowie erste Entwürfe dieser. 
Dieses Vorgehen ermöglichte es erste Zielbilder bezüglich des Umfang, der 
Diversität & der Qualitäten für un:box cologne zu entwickeln.

un:box cologne 
Fortlaufendes Protokoll Formate 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
 
1. Eine Mission für un:box cologne 
 
In einem ersten Schritt wurden zwei Skizzen zur Diskussion gestellt, um über die Mission für un:box 
cologne vor dem Hintergrund grundsätzlicher strategischer Ziele der Stadt, zu sprechen.  
  
  
 
Abbildung 1: Impuls 1 - Rückgrat oder Ballon (Miro-Board: Fachdialog 1)  
 
Auf dem Conceptboard wurden aus der Diskussion folgende Gedanken der Teilnehmer*innen 
festgehalten:   
 
● un:box cologne als Stütze  
● Verknüpfung / Schleife als Verbindung mehrerer Strategien ( un:box cologne  ist Teil aller 
Strategien)  
● un:box cologne  als Motor der anderen Strategien (verschiedene Strategien zum Bürger 
bringen) Transportmittel  
● un:box cologne hat vernetzende Funktion (Netzwerkdarstellung, Spinnennetz/ Gießkanne)  
● Stadtstrategie ist eigentlich das alles erfassende Element (un:box cologne als DNA)  
● Dachstrategie für Entwicklungen überspannen die Fachstrategien  
● Wolken/Blasendarstellung zum Hervorheben der Querschnitte  
● Haus, das auf verschiedenen Säulen gestützt  
● Ballon eher als Kollektiv der Bürger:innen zu verstehen  
● Ballondarstellung passt eher zur Vision

un:box cologne 
Fortlaufendes Protokoll Formate 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
 
Dabei wurde insbesondere das Bild des "Rückgrats" eher abgelehnt, da un:box cologne sich selbst als 
Art Motor und Unterstützer sieht. Vor diesem Hintergrund am intensivsten diskutiert wurden schließlich:  
● un:box cologne als Gießkanne / Spinnennetz  
● un:box cologne als Katalysator  
● un:box cologne als Zahnrad, dass die Umsetzung antreibt 
● un:box cologne als Spirale: Kreisentwicklung (Zirkular), die immer neue 
Themenschwerpunkte ermöglicht  
● un:box cologne als Methode für andere Strategien (Zahnrad/Motor/DNA)  
 
 
2. Wirkungskategorien für un:box cologne 
 
In einem zweiten Schritt wurde zugunsten einer co -kreativen Entwicklung der Zielbilder zunächst die 
Kölner Planungen mit besonderem Fokus auf die unterschiedlichen Themenbereiche und Leitlinien 
beschrieben. Die eingeladenen Expert*innen konnten dabei die Darstellung ihrer jeweiligen 
strategischen Planung bzw. Aktivität erläutern und ergänzen.   
  
  
  Abbildung 2: Co-Kreation - Entwicklung der Kategorien integrierter Zielbilder (Fachdialog 1)  
  
  
Im Anschluss wurden aus den Themenbereichen der Planungen Kölns Wirkungskategorien für die 
Zielbilder definiert. So wurden von den Teilnehmer*innen Querschnittsthemen definiert, welche es 
ermöglichen die Zielstellungen in verschiedenen urbanen Sektoren und Systeme mit un:box cologne zu 
unterstützen. Folgende Kategorien integrierter Zielbilder für un:box cologne wurden bestimmt: Raum, 
Digitalisierung, Teilhabe, Nachhaltigkeit, Transformationsfähigkeit.

un:box cologne 
Fortlaufendes Protokoll Formate 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
 
3. Entwurf integrierter Zielbilder für un:box cologne 
 
Der letzte Fokus wurde auf den Entwurf integrierter Zielbilder gesetzt. Dafür bildeten die entwickelten 
Kategorien die Grundlage um gemeinsam Entwürfe für integrierte Leitsätze zu diskutieren:  
 
Abbildung 3:  Co-Kreation - Entwicklung der Entwürfe integrierter Zielbilder (Fachdialog 1)  
  
 
Folgende Entwürfe sind in dem ersten Fachdialog in Kleingruppen entstanden:  
  
Raum  
1. un:box cologne muss im öffentlichen/privaten/geschützten Raum anhand virtueller und 
analoger Verschränkungen erlebbar sein.  
2. un:box cologne hilft uns analoge Räume virtuell mit einem Mehrwert zu erweitern.  
  
Digitalisierung  
3. Digitale Angebote werden akzeptiert, genutzt und geteilt. Digitale Bedarfe werden 
vorbehaltlos (isb. vor Ablehnung) diskutiert und "pilotiert".  
  
Teilhabe  
4. Stadtgesellschaft entwickelt un:box cologne-Strategie und un:box cologne-Projekte aktiv mit 
und trägt so zum Gemeinwohl (oder Nachhaltigkeitstransformation) in der Stadt bei.  
5. un:box cologne bringt Ideen und Projektmanagement zusammen.  
  
 Nachhaltigkeit  
6. un:box cologne soll dazu beitragen, die Klima-, Mobilitäts- und Umweltziele für Köln und das 
Umland zu erreichen.  
7. un:box cologne soll nachhaltige Geschäftsmodelle für smarte, datengetriebene Lösungen 
hervorbringen.  
8. un:box cologne soll die Bildung einer Stadtgemeinschaft mit hoher Lebensqualität sowie das 
Gemeinwohl in Köln fördern.  
   
Transformationsfähigkeit  
9. Unbox soll uns befähigen, damit wir schneller besser werden können / Engpässe müssen 
dafür identifiziert und gelöst werden.  
10. un:box cologne soll Freiheit für neue Prozesse ermöglichen, diese zu erlernen und umsetzen 
zu können.

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
DIALOGFORUM 1 
 
Ergebnisdokumentation 
Dialogforum I: Mehrwerte und Spurgruppe 
05.04.22, von 09:00 – 11:30 Uhr 
 
via Zoom (Online Konferenztool) 
mittels Conceptboard (Online Whiteboard) 
Im Auftrag der Stadt Köln 
Inhalte von Creative Climate Cities (CCC) und Zebralog 
Moderiert durch Zebralog und CCC 
 
 
Teilnehmer*innen und Erwartungen 
 
Teilnehmer*innen: 
  
 Koelnmesse  
 OKLab (teilweise anwesend) 
 Digital Hub (teilweise anwesend)  
 Kölner Verkehrsbetriebe  
 Köln Wirtschaftsförderung  
 Abfallwirtschaftsbetriebe Köln  
 IHK Köln  
 Rheinische Fachhochschule Köln (teilweise anwesend) 
 Stabsstelle Wirtschaftsförderung (teilweise anwesend) 
 Koordinationsstelle Klimaschutz  
 VHS Köln  
 Strategische Stadtentwicklung  
 Stabsstelle Digitalisierung  
  
Dienstleister*innen:  
 
 Creative Climate Cities  
 GESI  
 Zebralog  
  
Erwartungen:  
 
 Kann un:box cologne ein digitaler Zwilling sein, bzw. welche digitalen Zwillinge gibt es für 
un:box cologne?  
 Neuen Input hinsichtlich Beteiligung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit bekommen  
 Vernetzen, getreu dem VHS-Motto: “Miteinander und voneinander lernen!”   
 Erfahren, was eine Spurgruppe macht.  
 Auf den neuesten Stand des Projektes kommen.  
 Offene Fragen klären, Informationen geben, Mitarbeit werben

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
 
Kontext des Dialogforums 
 
Im Zusammenhang mit der Strategieentwicklung für das Modellprojekt Smart Cities  cologne” werden 
unterschiedliche Beteiligungsformate durchgeführt.  
 
Im Vorfeld zu dieser Veranstaltung wurden im Februar zwei verwaltungsinterne Workshops zur 
Arbeitsweise in  der Strategiephase und im März ein Expert*innen -Workshop zur Entwicklung von 
Themenkategorien und gemeinsamen Zielbildern für die un:box cologne Strategie durchgeführt. 
 
Zielstellung des ersten Dialogforums 
 
 Vorstellen der Mission für un:box cologne 
 Entwickeln von Mehrwerten & ersten Wirkungsindikatoren auf Basis der gemeinsam 
entwickelten Zielbilder aus dem ersten Fachdialog 
 Spurgruppe aufgleisen 
 
 
Agenda 
Nr. Zeit TOP Inhalte  
0 9:00 - 
9:25 
 
Begrüßung &  
Technisches Set-
Up 
 Agenda des Tages 
 Einführung ins Projekt 
 
1 9:25 - 
9:40 
 
 
Impuls 
Mission von 
un:box cologne  
 Vorstellen der Mission 
 Vorstellen der Kategorien & Zielbilder 
CCC 
 
 
 
 2 9:40 - 
10:10 
 
 
Fokus 1 
Heraus-
forderungen und 
Mehrwert  
 Co-Kreation 
 Herausforderungen definieren 
 Mehrwerten von UBC festlegen 
3 10:10 –
10:40 
Fokus 2 
Messweise 
 Ableiten von Messwerten  
4 10:40 -
10:50 
 
Impuls  
Spurgruppe 
 Was ist die Spurgruppe, welche Aufgaben hat sie, 
wie oft tagt Sie? 
Zebralog 
5 10:55 – 
11:15 
 
Fokus 3 
Aufgaben und 
Teilnehmerinnen 
der Spurgruppe  
 Fragen und Feedback zum Ansatz der Spurgruppe  
 Wie oft soll die Gruppe tagen?  
 Wer sollte und möchte gerne an der Spurgruppe 
teilnehmen? 
6 11:15 – 
11:30 
Abschluss 
Ausblick 
 Was haben wir heute erreicht?

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
Fokus 1 und 2: Mehrwerte und Messweise 
In Kleingruppenarbeit wurde zu den Themen des „Fokus 1“ und „Fokus 2“ gearbeitet. Auf diese Weise 
wurden die Zielbilder von un:box cologne hinsichtlich folgender Fragestellungen diskutiert: 
Welche Herausforderungen bestehen in der Stadt Köln in Bezug auf das Zielbild? 
Welche Mehrwerte bietet un:box cologne für dieses Zielbild? 
Wodurch lassen sich die Mehrwerte messen? 
Zielbild 1 „Game Changer“ 
Mit un:box cologne entwickeln Kölner*innen digitale Lösungen für die analogen 
Probleme 
1. Mehrwert: Zeitersparnisse und Erleichterungen im Alltag und an der Arbeit. Smarte Lösungen 
sollten sich durch Effizienz auszeichnen, wovon Menschen im beruflichen Kontext (EDV, SAP, 
etc.) als auch im Privaten profitieren sollten. 
2. Herausforderung: Die Umstrukturierung analoger Prozesse in digitale Systeme ist zunächst mit 
einem Mehraufwand verbunden. Insbesondere in Bezug auf die Weiterbildung von Personal zur 
effektiven Anwendung digitaler Instrumente stellt einen zeit- und kostenintensiven Prozess dar. 
3. Messweise: Qualitative Mitarbeitenden Befragungen (nicht aus dem Workshop) 
 
1. Mehrwert: Transparenz und Verständlichkeit bei Förderrichtlinien und Entscheidungsprozessen.  
2. Herausforderung: Engagierte Akteure aus der Stadtgesellschaft werden oft von zu komplexen 
Antragsregularien bei Förderprogrammen abgeschreckt, was wiederum die Vielfalt von bottom-
up-Prozessen mit öffentlicher Unterstützung einschränkt. 
3. Messweise: Befragung von Projektumsetzer*innen (nicht aus dem Workshop) 
 
1. Mehrwert: Aktuelle und frei sowie einfach zugängliche Datenplattformen 
2. Herausforderung: Viele erhobene Daten sind nicht öffentlich zugänglich oder zumindest nur mit 
spezifischen  
3. Messweise: 
 
1. Mehrwert: Klare und Nutzer*innenfreundliche Möglichkeiten zur öffentlichen Förderung privater 
Ideen 
2. Herausforderung: 
3. Messweise: 
 
Messweisen wurden in diesem Zielbild aus zeitlichen Gründen nicht näher definiert.

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
Zielbild 2 „Selbst ist die/der Kölner*in“ 
un:box cologne ermöglicht es Kölner*innen ihre Stadt zu gestalten 
1. Mehrwert: Unterschiedlichen Zielgruppen bottom-up Teilhabe und Projektumsetzung 
ermöglichen. Teilhabe ist sinnvoller Kern von un:box cologne, um Projekte aus der gesamten 
Stadtgesellschaft für die Stadtgesellschaft zu entwickeln.  
2. Herausforderung: Die zielgruppengerechte Ansprache zur Gewinnung und Umsetzung von 
Projekten ist zentral. Ein klarer Prozess von der Idee zur Anwendung muss entwickelt werden. 
Dieser kann möglicherweise je nach Zielgruppe unterschiedlich aussehen.  
3. Messweise: durch KPIs erfassen, ob die Zielgruppen erreicht werden. Die KPIs sind noch zu 
entwickeln. Hierbei können unterschiedliche Kontaktpunkte mit dem Projekt als Messpunkte 
hilfreich sein (s. Markting-Funnel) 
 
1. Mehrwert: Agiles kooperatives Projektmanagement ermöglicht digitale Projektentwicklung  
2. Herausforderung: Digitale Projektentwicklung erfordert Flexibilität und Schnelligkeit in der 
Umsetzung. Die Umsetzungsprozesse in den un:box cologne-Projekten sollten sich daher an 
agilen Methoden orientieren und flexibel eingesetzt werden.  
 
1. Mehrwert: un:box cologne-community aufbauen - Durch den Aufbau einer Community kann ein 
direkter Draht zu Multiplikator*innen und Projektumsetzer*innen (Fachöffentlichkeit) gehalten 
werden. Diese können mit ihrem Praxiswissen Strategiephase und Projektumsetzungen 
begleiten und als Multiplikator*innen die Kommunikation über un:box cologne in ihren Kreisen 
verbreiten und bündeln.  
2. Herausforderung: Die unterschiedlichen Zielgruppen (Unternehmen, Vereine, 
Bildungseinrichtungen etc.) gezielt ansprechen und den Kontakt aufrecht halten; niemand 
verlieren 
3. Anmerkung: Köln Messe bietet Räume/digitale Plattform dazu an

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
Zielbild 3 „Utopia: Zukunft ist jetzt“ 
un:box cologne schafft bessere Lebensbedingungen für gegenwärtige und künftige 
Generationen 
1. Mehrwert: Gute Governance-Ansätze für nachhaltige Transformation, die ermöglichen, dass 
Bürger*innen sich selbst einbringen können:  
2. Herausforderung: Einfache und zielgruppengerecht Kommunikation, Transparenz, Korruption 
verhindern, politische Akzeptanz für schnelle Umsetzung, festes Projektmanagementteam, das 
zuständig ist, fehlende Lern- und Fehlerkultur 
3. Messweise: Wie häufig wird, z.B. Website der Stadt Köln frequentiert. Wie viele Bürger*innen 
beteiligen sich an Formaten? 
 
1. Mehrwert: Soziale Nachhaltigkeit = un:box cologne ermöglicht mehr Gemeinschaft und 
Zusammenhalt in den Stadtvierteln sowie soziale Infrastruktur vor Ort und im digitalen Raum, 
z.B. Kümmerer, Corona-Test-Stellen, soziale Daseinsvorsorge 
2. Herausforderung: Es brauch ein Netzwerkkonzept. Es könnten sich nur die Personen beteiligen, 
die schon bevorteilt sind. 
3. Messweise: Wie viele soziale Anlaufstellen gibt es und wie häufig werden diese frequentiert? 
 
1. Mehrwert: Ökomische Nachhaltigkeit = un:box cologne kann die Rentabilität von Projekten 
steigern durch schnelle Prozesse. 
2. Herausforderung: sollte bei un:box cologne mehr mitgedacht werden.  
3. Messweise: wie schnell kann ein un:box cologne-Projekt entstehen und trägt es sich dauerhaft 
allein?

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
Zielbild 4 „Ich sehe was, was du nicht siehst“ 
un:box cologne passt sich den Bedürfnissen der Kölner Stadtbevölkerung an 
 
1. Herausforderung: Freiräume schaffen & Pflichten definieren (Prozesskultur etablieren) 
2. Mehrwert: Soziale Innovationen auf verschiedenen Ebenen verstärken  
3. Messweise: Bilanzierung von Gemeinwohl? 
 
1. Herausforderung: Spielregeln für un:box cologne schaffen  
2. Mehrwert: Verlässlichkeit und Sicherheitsraum = Beweisführung für Best-Practice ("Es geht 
doch, kann man sich rantrauen")  
 
1. Mehrwert: „Made in un:box cologne“ 
2. Messweise: Anzahl derjenigen, die den Best-Practice gefolgt sind. 
 
1. Herausforderung:  
a. Junge Generation zum "Inputgeber" machen, von Älteren lernen und von denen, die 
zugezogen sind 
b. Information besser aufbereiten & konkret machen (mit Bildern & einfacher Sprache 
erläutern)  
2. Mehrwert:  
a. Wissenstransfer  
b. Bildung als wichtigster Mehrwert zur Vorbereitung von Transformationsprozessen auf 
der Basis von Fachkräften

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
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Zielbild 5 „Platz da“ 
un:box cologne erweitert den erlebbaren Raum für Kölner*innen 
Raum ist ein wichtiges Querschnittsthema, um das Projekt sichtbar zu machen. Daher wurde 
das  Zielbild „Platz da“ wurde als Querschnittsthema in jeder Gruppe diskutiert, sodass die 
Kategorie  Raum in Kombination mit den Themen Digitalisierung, Teilhabe, Nachhaltigkeit 
und Transformationsfähigkeit diskutiert wurde: 
 
1. „Game Changer“ & „Platz da“ 
a. Herausforderung: Räume schaffen / Ideen sichtbar machen (z. B. Showroom)  
b. Mehrwert: Erlebbaren Raum digitalisieren 
2. „Selbst ist die Kölner*in“ & „Platz da“ 
a. Herausforderung: Für Teilhabe sind Austauschräume essenziell 
b. Mehrwert: Zu Beginn (in der Strategiephase/Ideenfindungsphase) können digitale 
Veranstaltungen effiziente Austauschmöglichkeiten bieten. In der Umsetzungsphase 
werden auch vor-Ort-Formate wichtiger 
c. Hinweis: Die Koelnmesse bietet sowohl Räumlichkeiten also auch Tools zur 
Durchführung digitaler/hybrider Messen. 
3. „Utopia: Zukunft ist jetzt“ & „Platz da“ 
a. Herausforderung: Nicht zu lokal denken und Vorstadtgemeinden mitdenken 
b. Mehrwert: Stadtviertel und die dortigen Communities einbeziehen 
4. „Ich sehe was, was du nicht siehst“ & „Platz da“ 
a. Herausforderung: Lust auf die Transformation machen, Sichtbarkeit schaffen (vom 
Abstrakten zum Konkreten) 
b. Mehrwert: Spielwiese zum Ausprobieren für neue Experimente

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
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Fokus 3: Spurgruppe 
Ziele und Aufgaben 
Die Spurgruppe ist ein lebendiges Gremium, welches die Stadt Köln im un:box cologne-Projekt berät. In 
der Phase der Strategieentwicklung besteht die Spurgruppe aus einer wachsenden Zahl von Personen, 
die die verschiedenen Interessensgruppen in un:box colog ne vertreten, z.B. Wissenschaft, NGOs, 
Wirtschaft, Stadtgesellschaft, Verwaltung, Politik. Insgesamt wird die Gruppengröße etwa 15 -20 
Personen betragen.  
 
Die Aufgabe der Spurgruppe ist es, die Entwicklung der Strategie zu reflektieren und den damit 
verbundenen Beteiligungsprozess „vorzuspuren“. Dazu weisen Sie die Prozessverantwortlichen 
(Stabsstelle für Digitalisierung der Stadt Köln und externe Dienstleister*innen) auf mögliche Probleme im 
Beteiligungsprozess hin und erarbeitet potenzielle Lösungsvorschl äge. Außerdem berät das Gremium 
bei der Entwicklung von Strategieelementen.  
 
Da die Mitglieder der Spurgruppe die Perspektiven, Denklogiken und Erfahrungen unterschiedlicher 
Interessensgruppen repräsentieren, können Probleme ganzheitlich in einer kleinen und arbeitsfähigen 
Gruppe diskutiert und effektiv Lösungsvorschläge und Strategieelemente erarbeitet werden. Zudem 
kommt den Mitgliedern der Spurgruppe eine Multiplikatoren Funktion im zweifachen Sinne zu: Einerseits 
unterstützen sie die Bekanntmachung des  Projektes und anstehende Termine oder Förderrunden. 
Andererseits tragen sie, wo möglich, zur Mobilisierung ihrer jeweiligen Interessensgruppen bei und 
ermöglichen eine Vernetzung verschiedener Gruppen der Stadtgesellschaft im un:box cologne-Projekt.  
 
Die Spurgruppe wird in der Phase A der Strategieentwicklung für un:box cologne zu folgenden Themen 
tagen: 
- Entwicklung der Mission und Aufgleisen der Spurgruppe 
- Entwicklung der Auswahlkriterien für un:box cologne Projekte und Vorbereitung des beta -Bar 
Camps.  
- Auswahl von Projektideen in Folge des beta-Bar Camps und Qualifizierung der Projekte. 
- Integration, Verstetigung und Unterstützung der Projekte  
 
Für die Phase B der Umsetzung von un:box cologne  besteht die Möglichkeit die Spurgruppe 
weiterzuführen insofern die Spurgruppenmitglieder und die Prozessverantwortlichen dies als sinnvoll 
erachten. Die Sitzungsthemen werden entsprechend der Erfahrungen aus Phase A für Phase B 
angepasst.   
Ergebnisse der Kleingruppenarbeit zur Spurgruppe 
Sitzungsthemen 
Die vorgeschlagenen Sitzungsthemen wurden insgesamt als sinnvoll erachtet.  
Teilnahmebereitschaft 
LOI-Partner*innen 
Die Teilnahmebereitschaft ist hoch, der Spurgruppenansatz wird unterstützt. 
Folgende Partner*innen haben Interesse an der Teilnahme: Frau Rotering (Koelnmesse), Herr Peckruhn 
(Wirtschaftsförderung), Herr Schild (Abfallwirtschaftsbetriebe), Herr Kürten und Herr Schiefer (IHK Köln), 
Frau Kühr (Rheinische Fachhochschule Köln) 
Stadtverwaltung 
Neben den Bereits eingeplanten Verwaltungseinheiten (VHS, 15/1 Strategische Stadtentwicklung, Büro 
für Öffentlichkeitsbeteiligung) besteht auch bei Frau Dr. Tran (Koordinierungsstelle Klimaschutz) 
grundsätzlich Interesse an der Teilnahme.

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
Fehlende Akteure 
Anregungen für weitere Mitglieder aus der Stadtgesellschaft: 
Wissenschaftler*in, Vertretung der Gründerszene, Vertreter konkreter Unternehmen und nicht nur deren 
Repräsentanten wie die IHK, Niehler Freiheit. Es wurde angeregt ein auf die jeweilig en Projektthemen 
abgestimmtes Stakeholder Mapping durchzuführen 
Anregungen für weitere Mitglieder aus der Stadtverwaltung:  
Amt für Integration und Vielfalt schon in Phase A zur Spurgruppe einladen, um die Themen Diversität 
und breite Zielgruppenansprache abzudecken (Projektziel: Gesamte Stadtgesellschaft erreichen) 
Unterschiede zwischen Phase A (Strategieentwicklung) und Phase B (Projektumsetzung) 
In Phase B das Gremium weiterhin flexibel mit Blick auf etwaige thematische Schwerpunktsetzungen 
erweitern 
Ggf. kann es sinnvoll sein, die Projektberatung themenspezifisch zu gestalten 
In Phase B kann es sinnvoll werden, Repräsentanten einzelner Fachämter (etwa Stadtplanungsamt) in 
das Gremium mit aufzunehmen, wenn diese über Projekte an der Umsetzung beteiligt sind.

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
Fachdialog 2  
10.05.2022 | 09:00-13:00 Uhr inkl. Ankommen, Pause und informellem Austausch 
Wohngemeinschaft | Kreativraum “Das Theater” | Richard-Wagner-Str. 39, 50674 Köln 
 
 
 
Teilnehmende 
Stadt Köln - Stabsstelle Digitalisierung 
Stadt Köln - Projektleitung Verwaltungsreform 
Stadt Köln - Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 
Stadt Köln - Koordinationsstelle Klimaschutz 
Stadt Köln - Europa und Internationales 
Stadt Köln - Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung (Strategie 2030+)  
Rheinische Fachhochschule Köln 
Creative Climate Cities, GESI, Zebralog 
 
 
Zielstellung 
Entwicklung erster Auswahl- und Bewertungsgrundlagen für Projektideen 
 
 
Meilensteine  
1. Diskutieren der Einsatzmomente und -weisen für Kriterien.  
2. Entwickeln von Auswahlkriterien für Projektideen anhand der integrierten Zielbilder

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Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
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1. Ergebnisse des ersten Co-Kreations-Fokus “Einsatzmomente” 
Nach einem Impuls zu den bisherigen Ergebnissen und Aktivitäten für die Strategieentwicklung durch 
CCC wurden die Teilnehmenden in zwei Gruppen unterteilt um gemeinsam über die Einsatzmomente 
von Kriterien zu diskutieren.  
 
Auf diese Weise wurden zwei verschiedene grafische Vorschläge diskutiert: Eine iterative und eine 
lineare Projektentwicklung. 
 
Iterations-Grafik “Einsatzmomente” 
Aus der Diskussion zu der iterativen Projektentwicklung hervorzuheben ist insbesondere die geteilte 
Meinung, dass über die Phasen hinweg ein zunehmender Grad der Operationalisierung der Kriterien 
erfolgt, sodass die Projektideen in dem Verfahren un:box cologne immer weiter konkretisiert werden.

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Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
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Ideensammlung Ideenauswahl Qualifizierung Umsetzung 
Formate/ 
Instrumente 
Hackathon,  
Ideenraum,  
Online Abfrage,  
Direkter 
Bürgerdialog,  
Raum,  
Persona#1,  
idea Business 
modell canvas,  
wants-desires-
needs 
→ Flacher 
Einstieg, 
Vorgabe? 
Workshop,  
Hackathon,  
Vorprüfung,  
Kriterien für 
Selbsteinschätzung 
der 
Projekttauglichkeit,  
“Kategorie Kriterien” 
Screening  
→ Match making, 
Priorisieren statt 
ablehnen 
 
 
Erstes Pitch 
Verfahren,  
Auswahl 
(Business 
model canvas)  
→ Lösungen 
(aus-
)formulieren 
Prototyp 
Zielgruppe Verwaltung 
(Ämter der Stadt),  
Bürger*innen,  
Stadtwerke,  
Studenten 
LOI-Partner*innen,  
Entwickler Group 
 
 
Start-Up  
 
Akteur  
 
Jury,  
Spurgruppe 
 
 
Ideen-Pat*in, 
Jury 
Umsetzer 
 
Lineare Grafik “Einsatzmomente” 
Aus der Vorstellung der Ergebnisse der Gruppe, welche zu der linearen Projektentwicklung diskutiert 
hat, ging hervor, dass die Kriterien vor allem der Kommunikation, Akzeptanz sowie der 
Darstellung/Erhebung eines Lernprozesses dienen. Auf diese Weise solle n durch die Gestaltung eines 
Prozesses die Projekte/Motivation am Leben erhalten.

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Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
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Ideensammlung Ideenauswahl Qualifizierung Umsetzung 
Formate/ 
Instrumente 
Inhaltliche 
Kriterien als 
Leitlinie 
 
Aufruf an 
Bürger*innen,   
Online-Dialog 
über Ideen,  
Meinungsmontag,  
Dialog zwischen 
Bürger*innen & 
Verwaltung,  
Überschrift des 
Online-Dialoges 
muss erste 
Leitkriterien 
enthalten, z.B. 
Digital und 
Nachhaltig; 
Ziel soll von 
Anfang an 
kommuniziert 
werden. 
 
 
→ Offenheit für 
viele Ideen, 
gleichzeitig 
braucht es 
Kriterien als 
Denkhilfe und ein 
gutes 
Erwartungsmanag
ement, Gibt es die 
Inhalte schon? 
 
 
Inhaltliche und 
operationale 
Kriterien als 
Auswahlhilfe 
 
1x 
Ideensammlung 
pro Jahr,  
Bürger Voting & 
Selektionseffekt   
 
→ Pitches max. 
10 ???, 
Auswahl durch 
Bürgerdialog 
 
 
→ wenig Kriterien 
damit Bürger 
selber lernen 
Rechtliche 
Kriterien 
mitdenken 
 
 
 
Zielgruppe Bürger*innen,  
(Fach-)Ver-
waltung,  
Konzerne 
 
 
 
 
 
 
Einsatzmoment 
& Funktion des 
Kriterien-
katalogs 
Anzahl von 
Projekten 
kommunizieren,  
Basiskriterien bei 
der Ansprache 
berücksichtigen 
→ nicht erfüllt → 
Vorformulieren → 
Ko Kriterien,   
inhaltliche, 
rechtliche 
Kriterien in allen 
Phasen, 
Steckbrief der 
Bedarfe 
 
Steckbrief des 
Projektes 
 
Ziel kann auch 
sein Scheitern 
aufzuzeigen 
 
 
Qualifizierungs-
kriterien, sehr 
konkret 
Darstellung des 
Benefits, wenn 
eine Umsetzung 
erfolgt 
 
 
großer Katalog 
KPI´s  
Operationelle 
Kriterien

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
Bürger → Ideen 
Fachcommunity 
→ konkrete Ideen 
Lösungen 
gemeinsam 
finden/ 
formulieren 
Funktion des 
Kriterienkatalogs 
Erwartungsmanag
ement → Ziel sind 
max. 10 Projekte 
im Jahr 
 
Diskussion der 
Ideen durch z.B. 
Spurgruppe 
anhand der 
Kriterien (“Geht 
nur, wenn” 
anstelle von “Geht 
nicht, weil”) 
 
Unterstützung bei 
der Ideen-
entwicklung 
Einordnung in 
aktuelle 
Handlungsfelder 
Transparentere 
Darstellung des 
Ist-Zustandes → 
Digital & Analog 
Ermittlung von 
Bedürfnissen und 
Ansichten 
Kommunikation 
nach außen 
(mögliche andere 
Stakeholder / 
viele 
verschiedene 
Zielgruppen 
ansprechen) 
 
 
Transparenz 
schaffen 
Ausschlusskriterie
n: Rechtliches… 
Verdichten der 
Ideen → “Möglich 
machen”  
Entscheidungs-
hilfe 
 
Filter: Wer 
entscheidet wie? 
was geht und 
warum nicht oder 
wie sonst 
 
Stadtgesellschaft 
wählt aus, 
konkretisiert oder 
unterstützt 
 
Projektbedarfe 
transparent 
machen → was 
wird konkret 
benötigt 
Definition 
Projektbedarf 
Kriterien sollten 
verschiedene 
Nutzergruppen 
ansprechen 
“Ansprechend 
formuliert” 
Einordnung der 
Förderart: 
Monetär vs. 
unterstützend 
Abgrenzung od. 
Symbiose zu 
anderen 
Programmen/Han
dlungsfeldern 
Rückspiegeln auf 
digitale Akzeptanz

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
 
Der zweite Fokus beschäftigte sich aufbauend auf der Diskussion über die Einsatzmomente und Funktion 
von Kriterien in der Projektentwicklung mit der Entwicklung von Kriterien. Grundlage dafür bildeten die 
integrierten Zielbilder, welche das Ergebnis der ersten Projektphase der Strategieentwicklung waren. 
 
2. Ergebnisse des zweiten Co-kreations-Fokus “Entwicklung von Kriterien” 
 
Die gemeinsame Erarbeitung von Kriterien auf Basis der vier integrierten Zielbilder (Themenfelder: 
Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Teilhabe, Transformationsfähigkeit) und des Querschnittszielbildes 
(Themenfeld Raum) von un:box cologne erfolgte in vier Gruppen.  
 
Die Gruppen diskutierten anhand vorbereiteter Plakate , auf welchen die Mehrwerte der integrierten 
Zielbilder abgedruckt waren (Ergebnis des 1. Dialogforums und der anschließenden Ausarbeitung). Das 
Querschnittsthema Raum wurde immer im Zusammenhang mit dem jeweiligen Themenfeld auf Basis 
prototypischer Vorschläge diskutiert, aufgrund der zeitlichen Begrenzung  besteht hier noch 
Diskussionsbedarf. Zusätzlich wurden jeder Gruppe zwei Leitfragen aus dem Katalog, welcher im Zuge 
der Bewerbung als MPSC-Kommune entstanden ist, als Diskussionshilfe gegeben. 
 
Die Ideen aus dem Fachdialog zu der Formulierung von Kriterien werden in den kommenden Wochen in 
einen ersten Entwurf für einen umsetzungsorientierten Kriterienkatalog übersetzt. 
 
A. Game Changer - Mit un:box cologne entwickeln Kölner*innen digitale Lösungen für 
analoge Probleme 
 
Themenfeld Digitalisierung

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
1 un:box cologne trägt mit 
smarten Lösungen zur 
Effizienz von Prozessen bei 
und ermöglicht so 
Zeitersparnisse und 
Erleichterungen im Alltag  
 
 
Kriterien für besseres Leben:  
 
 
 Glücksindikator 
 Zeit (min)  
 Sicherheit (Anzahl 
Belästigungen ÖPNV -
40% bzw. Steigerung 
Empfinden um 50%)) 
 Gesundheit 
(Stressreduktion 50%) 
 Sauberkeit (Kosten 
AWB -30%) 
 Zukunft (Projekte 
anstoßen =  new Scope 
+ X%) 
 Zugehörigkeit 
(Glücksindikator TOP 10 
auf Veedels Ebene - 
Rostock) 
 
Zahlen die Projekte darauf ein? 
2 un:box cologne schafft 
Transparenz im Kontext von 
Daten und Entscheidungs-
prozessen  
 
 
Events mind. zwei pro Jahr 
 Sonderevents (mobil/ 
digital/ stationär) 
Darstellung 100% 
Beteiligungsquote (Definition!) 
+25%  
Jährliche Steigerung 
Kommunikationspartner*innen 
 
 
 
3 un:box cologne fördert 
aktuelle, freie sowie einfach 
zugängliche 
Datenplattformen  
 
 
s. 2 
4 un:box cologne schafft klare 
und Nutzer*innen-freundliche 
Möglichkeiten zur 
öffentlichen Förderung von 
Ideen  
 
 
s.2

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
B. Utopia: Zukunft ist jetzt - un:box cologne schafft bessere Lebensbedingungen für die 
gegenwärtigen und künftigen Generationen 
 
Themenfeld Nachhaltigkeit 
 
1 un:box cologne fördert 
langfristige Motivation zur 
Teilhabe  
 
 
 Welche Gruppen der 
Stadtgesellschaft 
werden angesprochen? 
 Werden mehrere 
Gruppen der 
Stadtgesellschaft 
angesprochen? 
 Wieviel % der 
Stadtgesellschaft 
werden angesprochen? 
 Werden Menschen mit 
besonderen 
Bedürfnissen 
angesprochen? 
 Trägt das Projekt zur 
Steigerung der 
Lebensqualität bei? 
2 un:box cologne ermöglicht 
mehr Gemeinschaft und 
Zusammenhalt in den 
 Fördert die Idee 
Gruppen 
(Gruppenprojekt/ 
Austausch)?

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
Stadtvierteln und im digitalen 
Raum   
 Fördert das Projekt 
Nachbarschaften 
(Raum/ lokale Events/ 
Austausch)? 
 Bringt das Projekt 
Menschen zusammen 
(Menschen + 
Organisatoren)? 
 Trägt das Projekt zur 
Steigerung der 
Lebensqualität bei? 
3 un:box cologne kann durch 
schnelle Prozesse die 
Rentabilität von Projekten 
steigern   
 
 
 Launched on Time? 
 Time to Market 
 (IRR/ ROI dauert zu 
lange  → Time to break 
even) 
4 un:box cologne trägt zur 
Verbesserung des 
ökologischen Fußabdruck 
Kölns bei 
 
 
 Spart das Projekt CO2 
ein? 
 Trägt das Projekt zur 
Klimaanpassung bei? 
 Trägt das Projekt zur 
Verringerung des 
Ressourcenverbrauchs 
bei?

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
 
C. Ich sehe was, dass du nicht siehst - un:box cologne passt sich den Bedürfnissen der 
Kölner Stadtbevölkerung an 
 
Themenfeld Transformationsfähigkeit 
 
 
 
 
1 
 
 
un:box cologne verstärkt 
Innovationen auf 
verschiedenen Ebenen.  
 
 
siehe Kriterien “Platz da” - 
erlebbare Räume 
2 un:box cologne bietet 
Verlässlichkeit und Sicherheit 
für aktive  Akteure  
→ kein Kriterium für Projekte, 
da Anforderungen an 
Gesamtprojekt 
3 un:box cologne als 
Gütesiegel und 
Werkzeugkasten „Made by 
un:box cologne“  
 
 
→ kein Kriterium ableitbar für 
Projekte, da Anforderungen an 
Gesamtprojekt 
4 un:box cologne ermöglicht 
Wissenstransfer & Bildung 
als Grundlage von 
Transformationsprozessen 
Sind die Prozesse / Daten/ 
Ergebnisse transparent, um sie 
bei anderen nutzbar zu 
machen? → Regelmäßige Infos 
zu Ständen

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
 
 
 
Werden im Projekt Erfahrungen 
und Ergebnisse frühzeitig 
eingebunden und genutzt? → in 
der Planung als Phase fest 
verankert

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
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D. Selbst ist die/der Kölner*in - un:box cologne ermöglicht es Kölner*innen ihre Stadt zu 
gestalten 
 
Themenfeld Teilhabe 
 
 
 
1 
 
 
un:box cologne ermöglicht 
unterschiedlichen 
Zielgruppen bottom-up 
Teilhabe und 
Projektumsetzung.   
 
 
 Welche Zielgruppe der 
Stadtgesellschaft wird 
eingebunden? (Basis: 
Zielgruppen “Personas” 
definieren 
 Ermöglicht das Projekt 
unterschiedliche 
Zielgruppen 
einzubinden? (Projekte, 
die unterschiedliche 
Zielgruppen ansprechen 
gewichten %? 
 analoge und digitale 
Ansprache 
 soziale Diversität 
 Dialogformate 
 Tools 
 heterogenes 
Projektteam

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
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2 un:box cologne ermöglicht 
ein agiles kooperatives 
Projektmanagement & 
digitale Projektentwicklung   
 
 
 Projektbegleitung oder 
Vorkenntnisse? 
 Räume vorhanden oder 
nötig? 
 ermöglicht 
Zusammenarbeit 
zwischen Stakeholdern 
 Arbeitsweisen im Projekt 
geht auf Umfeld ein? 
3 un:box cologne fördert den 
Kontakt zu 
Multiplikator*innen und 
Projektumsetzer*innen 
(Fachöffentlichkeit)  
 
 
 bestehende Netzwerke 
vorhanden? 
 Projektdarstellung 
geplant? 
 Projektreferenzen 
vorhanden? 
 Bereitschaft zum 
Austausch im 
suburbanen Raum? 
 im Projektteam sind 
Multiplikator*innen & 
Umsetzer 
 Austauschformate mit 
anderen Projekten 
geplant? 
4 un:box cologne nutzt kreative 
Formate 
 
 
 
 
3. Platz da - un:box cologne erweitert den erlebbaren Raum für Kölner*innen 
Themenfeld Raum & Teilhabe 
 
4 un:box cologne bietet Formate 
in digitalen und analogen 
Räumen für Dialoge und 
Prozesse.  
 
 
Prototypischer Entwurf:  
 
 
 
Die Meilensteine der 
Prozessplanung sehen digitale 
und analoge Räume vor

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
Spurgruppe 1 
 
Ergebnisdokumentation 
Spurgruppe 1: Collect & Filter 
17.05.22, von 09:00 – 11:00 Uhr 
 
via Zoom (Online Konferenztool) 
mittels Conceptboard (Online Whiteboard) 
Im Auftrag der Stadt Köln 
Inhalte von Zebralog 
Moderiert durch Zebralog 
 
Teilnehmer*innen und Erwartungen 
 
Teilnehmer*innen: 
 
 Stadt Köln - VHS Köln  
 Stadt Köln - Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung (Strategie 2030+)  
 Stadt Köln - Stabsstelle Digitalisierung  
 Koelnmesse  
 OKLab (teilweise anwesend) 
 Digital Hub (teilweise anwesend)  
 Köln Wirtschaftsförderung  
 Koordinationsstelle Klimaschutz  
 
Dienstleister*innen:  
 
 Creative Climate Cities  
 GESI  
 accilium 
 Zebralog  
  
Erwartungen der Teilnehmer*innen:  
 
 Auf den neuesten Stand des Projektes kommen.  
 Der Frage näher kommen, welche Projekte gefördert werden können.  
 
Kontext des Spurgruppe 
 
Im Zusammenhang mit der Strategieentwicklung für das Modellprojekt Smart Cities un:box cologne  
werden unterschiedliche Beteiligungsformate durchgeführt.  
 
Im Vorfeld zu dieser Veranstaltung wurden am 10. Mai in einem verwaltungsinternen Fachdialog un:box 
cologne-Kriterien und deren Einsatzmomente u. a. für die Projektauswahl diskutiert . Die Spurgruppe 1 
knüpfte an diese Überlegungen an und greift die Perspektive der Fachöffentlichkeit zu diesen Fragen 
auf.

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
 
 
1. Diskussionsergebnisse nach Impuls zum Projektstand  
 
Zentrale Frage: Welche Art von Projekten kann in un:box cologne umgesetzt werden? 
 Grundsätzlich können alle Kölner*innen Projektideen einreichen und umsetzen. 
 Es können nicht nur technologische Projekte gefördert werden. Projekte sollten aber einen 
Digitalisierungsbezug haben und konkrete lebensweltliche Probleme verbessern/anpacken. 
 Wichtiges Kriterium für die Projekte ist, dass diese in begrenzter Zeit (etwa sechs Monate) 
umgesetzt werden können und Prozessveränderungen in der Stadt anschieben. 
 Konkretes aktuell in der Stadt diskutiertes Beispiel: Einführung einer Baum-Gieß-App für 
Trockenzeiten, in denen die städtischen Bäume nicht genug Wasser bekommen.

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
2. Diskussionsergebnisse – Formate und Kriterien entlang des 
Projektzyklus und mithilfe von Personas (Erna, Julia, Matthias)

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
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Diskussionspunkte: 
 
 Zugang zum Gesamtprojekt und der Einstieg in die aktive Teilhabe (Ideen beisteuern / 
weiterentwickeln / umsetzen) soll möglichst einfach und zielgruppengerecht gestaltet werden 
o Ein Netzwerk an Ansprechpersonen und un:box cologne-Scouts (in Verwaltung und 
Zivilgesellschaft/Multiplikator*innen) könnte 
 un:box cologne erklären 
 Über Angebote informieren 
 Zuhören und Ideen aufnehmen (Erna: „Ich traue mich nicht allein aktiv zu 
werden“) 
 Sozialraumkoordinator*innen in den Stadtteilen sollten mitgedacht werden. 
o Formate sollen niederschwellig sein: 
 Menschen vor Ort abholen / „Ein Porzer muss in Porz abgeholt werden“ 
 Über die üblichen Verdächtigen hinausgehen, neue Zielgruppen erreichen 
 Dezentrale Pen-and-Paper-Hackathons 
 Ideen offen sammeln; städtische Leitziele sollten das denken nicht vorab 
einschränken; Ideen können nachträglich den Leitzielen zugeordnet werden 
 Teilhabe soll Spaß machen und so dazu motivieren, mitzumachen 
 Unterschiedliche Zielgruppen haben unterschiedliche Einstiegspunkte und 
Anforderungen an un:box cologne (Julia braucht Netzwerke und Kontakte zu 
Menschen, die die Anwendung testen/verbreiten/nutzen…; Erna muss mit ihren 
Ideen gehört und abgeholt werden und in Verbindung mit der Community 
gebracht werden, die ein Projekt umsetzen kann) 
 Aktiv auf die Personen und Gruppen zugehen, die bereits Projektideen haben 
oder umsetzen (ggf. Interviews planen). 
o Zielgruppengerechte Kommunikation (alle Medien berücksichtigen – je nach Zielgruppe; 
Erna liest wahrscheinlich eher den Flyer als die Webseite) 
o Onlineformate werden zeitnah gebraucht, um un:box cologne zu erklären 
o un:box cologne in 5 Zeilen auf den Kern runterbrechen! 
 Auch in der Verwaltung müssen die Mitarbeitenden abgeholt werden.  
o un:box cologne-Scouts werden auch in der Verwaltung benötigt, um das Projekt zu 
erklären und den einstieg zu erleichtern. 
o Frage: Wie bekommen wir Verwaltungsmitarbeitende wie Matthias dazu an einer 
un:box cologne-Veranstaltung teilzunehmen? 
 Ein Projektcanvas wird als hilfreich für die Weiterentwicklung der Idee zum Projekt bewertet. 
Leitziele der Stadtstrategie könnten genutzt werden, um die Ziele eines Projektes näher zu 
beschreiben (auf welches der Kölner Leitziele zahlt das Projekt ein?)

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
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3. Diskussionsergebnisse – Ideensammlung / Barcamp 
 
Diskussionspunkte: 
 Projektideen, die im Barcamp diskutiert werden könnten 
o App-Idee: Unterstützungsangebote für die Ukraine koordinieren (Kontakt: Belledin) 
o Müllsammelaktion (Kontakt Frau Tran) 
o Gieß-App 
 Konkrete Vorschläge für Kommunikationskanäle, um Projektinformationen und Veranstaltungen 
zu verbreiten: 
o In die Verwaltung: Intranet 
o Über das Presseamt 
o Newsletter der Stadt Köln 
o Internes Netzwerk der Koelnmesse 
o Professionelle Netzwerke (etwa auch LinkedIn, Firmennetzwerke…) 
o Instagram 
o VHS: Webseite oder Broschüren (hier sind allerdings lange Vorlaufzeiten von bis zu 6 
Monaten zu beachten; Halbjahresprogramme) 
 Hilfreich für Multiplikator*innen wären 
o Blog-Meldungen/Insta-Posts, die geteilt werden können 
o Fotos von ähnlichen, vorherigen Events oder Beispielbilder bereitstellen für die 
Kommunikation 
o Längere Vorlaufzeiten von 2-3 Monaten vor Veranstaltungen für Ankündigung und 
Kommunikation in den jeweiligen Communities   
 Newsletter der organisierten Stadtgesellschaft mitdenken (Bündnis für Nachhaltigkeit, Köln 
Agenda, WandelWerk uvm.) 
 Smart-City-Fokus des Projekts nicht aus den Augen verlieren.

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Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
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DIALOGFORUM 2 
 
Ergebnisdokumentation 
Dialogforum II: Maßnahmenqualifizierung 
24.06.22, von 10:00 – 14:00 Uhr 
 
Im Auftrag der Stadt Köln 
Inhalte von Creative Climate Cities (CCC) und Zebralog 
Moderiert durch CCC und Zebralog 
 
 
Teilnehmer*innen und Erwartungen 
 
Teilnehmer*innen: 
  
 Stadt Köln - Stabsstelle Digitalisierung 
 Stadt Köln - Innovationsbüro 
 Stadt Köln - Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung (Strategie 2030+) 
 OKLab  
 AWB Köln GmbH 
 KVB 
 RheinEnergie AG 
 Projektgeberin “Trockentoilette” 
 Projektgeber “Hilfsgüterkoordination” 
 Projektgeberin “Walby” 
 Projektgeber “Beteiligungsalarm”  
 
Dienstleister*innen:  
 
 Creative Climate Cities  
 GESI  
 Zebralog  
  
Kontext des Dialogforums 
 
Im Zusammenhang mit der Strategieentwicklung für das Modellprojekt Smart Cities un:box cologne  
werden unterschiedliche Beteiligungsformate durchgeführt.  
 
Im Vorfeld zu dieser Veranstaltung wurden von Februar bis Mai zwei Expert*innen-Workshops 
einmal zur Entwicklung von Themenkategorien und gemeinsamen Zielbildern und später zur Entwicklung 
eines Kriterienkatalogs für die Auswahl und Qualifizierung von Projektideen durchgeführt. Außerdem 
fand in ähnlichem Teilnehmer*innenkreis bereits das Dialogforum 1 zur Konkretisierung der un:box  
cologne Mission statt. 
 
Zielstellung des zweiten Dialogforums 
 
 Entwurf von Anforderungen für die Qualifizierung der Ideen zu integrierten (Pilot-) Maßnahmen 
 Entwurf von Beteiligungs- und Unterstützungsbausteinen zur Qualifizierung der Ideen zu 
integrierten Maßnahmen

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
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10787 Berlin 
 
 
 
Agenda 
Nr Uhrzeit TOP Inhalte 
0 9:00- 
10:00  
 
 
Ankommen &  
Aufbau 
 Begrüßung 
1 10:00- 
10:30 
 
 
Impuls  
Vorstellung un:box 
cologne 
 
 
 Wie wird mit Ideen im Kontext von un:box cologne 
umgegangen? Welche Phasen gibt es? 
 Vorstellen möglicher Beteiligungsformate 
 
2 10:30- 
11:30 
Fokus  
Welche 
Anforderungen hat 
die Qualifizierung 
der Projektideen? 
 
 
 Definition der Anforderungen zur Qualifizierung 
einer Idee bis hin zur smarten Maßnahme (am 
Beispiel individueller Projektideen)  
 
3 11:30- 
12:00  
Austausch  Vorstellung der Anforderungen  
Pause 
4 12:30- 
13:30 
Fokus  
Welche Bausteine 
können wann 
verwendet werden? 
Welche 
Abhängigkeiten gibt 
es? 
 
 
 Diskussion über zeitliche Abfolge & Abhängigkeiten 
der Qualifizierungsbausteine   
5 13:30- 
14:00 
Abschluss 
Erkenntnisse & 
nächste Schritte 
 Was haben wir heute erreicht? 
 Wie geht es weiter? 
 
Fokus: Welche Anforderungen hat die Qualifizierung der Projektideen? 
Im ersten co -kreativen Teil des Dialogforums wurden anhand eines spielerischen Ansatzes die vier 
un:box cologne-Projektideen strukturiert nach den Qualifizierungskategorien “Kommunikation”, “Daten”, 
“Raum” und “Evaluation” diskutiert. Anhand dessen wurden Anforderungen und Bedarfe identifiziert und 
besonders dringliche Bedarfe priorisiert. 
 
“Foto Tischdiskussion”

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Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
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Anforderungen und Bedarfe zur Qualifizierung 
 
Idee: Beteiligungsalarm 
 
Kommunikation: 
 
- Priorität: Kontaktaufbau zur Fach-Community (Soziale Arbeit, Bildungsträger, 
Jugendclubs, …); Kernidee: un:box cologne als Legitimation – Kleine Projekte stehen in 
größerem Kontext 
- Zu bespielende Medien:  
o analoge Jugendevents besuchen und Idee bewerben  
o Veranstaltungskalender zum Abonnieren anbieten 
o aktiven Social Media Kanal etablieren 
 
Daten: 
 
- Priorität: Übersicht zu aktuellen Beteiligungsmöglichkeiten; Statistische Daten der 
Jugendlichen 
- Es muss gemessen werden:  
o Teilnehmendenquote von Events (Anzahl, Wohnort, Diversität, …) 
o Übersicht zu bereits angebotenen Formaten und Themen 
- Anforderungen an Daten: Filterung nach Alter, Interessen, Wohnort (-viertel) in Köln, 
Geschlecht, ... 
 
Raum: 
 
- Priorität: Räumlichkeiten für Entwicklungsworkshop mit Netzwerk (--> Zukunftslabor) 
- Digitale Räume: Kollaborationsplattform, Social Media Management, Homepage auf der sich 
Jugendliche aufhalten 
- Orte für zukünftige aktive Beteiligung: Schulen, Parks, Treffs, Social Media 
 
Evaluation: 
 
- Priorität: Anzahl der potentiellen Stakeholder in der Jugendarbeit messen 
- Bewusstsein für Handlungsmacht der Jugend steigern 
- Messung: Wie viele Jugendliche nutzen die App aktiv? 
- Übersicht der potentiell beteiligten Jugendlichen 
 
 
Abbildung 1: Beteiligungsalarm – Räume und Kommunikation (Creative Climate Cities 2022)

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Abbildung 2: Beteiligungsalarm – Evaluation und Daten (Creative Climate Cities 2022) 
 
Idee: Hilfsgüterkoordination 
 
Kommunikation: 
 
- Priorität: Verständnis etablieren – un:box cologne dient als Türöffner --> konkret: Stadt 
bewirbt Projekt intensiv (Zielstellung: Interessierte erweitern den Kreis der 
Projektbeteiligten) 
- Möglichkeit zum konstanten Austausch zwischen Hilfsorganisationen 
- Zu bespielende Medien: Online-Austauschplattform, Presse 
 
Daten: 
 
- Priorität: Akteursdaten (Übersicht zu aktiven Hilfsorganisationen und potentiellen 
Mitstreiter*innen)  
- Bedarfe an Hilfsgütern und Angebote von Hilfsgütern synchronisieren --> Matchmaking 
- Plattform muss öffentlich für Nutzer*innen einsehbar sein (Übersicht HO’s und Örtlichkeiten) 
 
Raum: 
 
- Priorität: Digitale Räume: Serverwartung und Softwareentwicklung 
- Ort zum regelmäßigen Austausch für Projektträger und Hilfsorganisationen 
 
Evaluation: 
 
- Priorität: Die Anzahl der Matches ist ausschlaggebend für den Erfolg (Bedarf nach einer 
Relation dieser Zahl zu vergleichbaren Vorhaben) 
- Zeitspannen der Lieferketten verkürzen 
- Zielsetzung: Durch den Service des Matchmaking soll langfristig die Anzahl der 
Hilfsorganisationen wachsen.

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Abbildung 3: Hilfsgüterkoordination – Kommunikation (Creative Climate Cities 2022) 
 
 
Abbildung 4: Hilfsgüterkoordination – Räume (Creative Climate Cities 2022) 
 
 
Abbildung 5: Hilfsgüterkoordination – Evaluation und Daten (Creative Climate Cities 2022)

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Idee: Walby 
 
Kommunikation: 
 
- Priorität: Marketing aktiv mit un:box cologne betreiben 
- Medium: Zielbilder entwickeln und nach außen kommunizieren 
- Machtmaking über einheitliche Schnittstelle; Zielgruppen klar definieren 
 
Daten: 
 
- Priorität: Wer speist die Daten ein? Wo sind Schnittstellen? (KUDOS)  
- Governance Ansätze & Wer kuratiert? 
- KVB, AWB, RheinEnergie weitere? 
 
Raum: 
 
- Priorität: Sichtbares Service-Design-Testing-Labor 
- Open Source Plattform vorhanden + lokaler Server mit offenen Schnittstellen 
- Straßenfeste, Digitaltage 
 
Evaluation: 
 
- Priorität: 1 Mio. Downloads 
- Integration in bestehende Systeme – Welche? (KUDOS) 
- Mitte ‘23: sechsstellige Downloadzahlen 
 
 
 
Abbildung 6: Walby – Evaluation, Daten, Räume und Kommunikation  
(Creative Climate Cities 2022)

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Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
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Idee: Trockentoilette 
 
Kommunikation: 
 
- Priorität: Innovationsoffenheit; städtische Kolleg*innen abholen; Prototyp aufsetzen 
- Workshop zum Austausch 
- Integration in toiletten.koeln 
 
Daten: 
 
- Priorität: Standortdaten Chemietoiletten; Reinigungsfrequenz; Entleerungsfrequenz; 
Wildpinklerdaten  
- Bestandsdaten, Vandalismusdaten, Kosten für Chemietoiletten 
- Messung des Füllstands 
- Förderkriterien 
 
Raum: 
 
- Priorität: Standort für Verwertungsanlage; Standorte für Trockentoiletten 
- Datenverarbeitung (Füllstände/Frequenz) --> KUDOS 
- Themenspezifische Bildungsangebote 
 
Evaluation: 
 
- Priorität: t/Kompost/ml Dünger recycelt (beim Prototyp) 
- Ziel: Zufriedenheit der Nutzer*innen 
- KPI: Anzahl der Trockentoiletten in Nutzung 
 
 
Abbildung 7: Trockentoilette – Kommunikation (Creative Climate Cities 2022)

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Abbildung 8: Trockentoilette – Evaluation (Creative Climate Cities 2022) 
 
 
Abbildung 9: Trockentoilette – Daten(Creative Climate Cities 2022) 
 
 
Abbildung 10: Trockentoilette – Räume (Creative Climate Cities 2022)

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Fokus: Welche Qualifizierungsbausteine können wann verwendet werden? 
Welche Abhängigkeiten gibt es? 
Im zweiten co-kreativen Teil des Dialogforums wurde n die Austausch- und Unterstützungsbedarfe der 
Projektideen anhand eines Zeitstrahls bis zur nächsten Projektveranstaltung (Smart City Tag am 03.09.) 
diskutiert.  
 
Als Diskussionsbasis stellte Zebralog den aktuellen Stand der Überlegung zum Beteiligungs-Baukasten 
vor, der die Basis des Beteiligungsprozesses für un:box cologne bilden soll:  
 
 
Der Baukasten stellt flexibel einsetzbare Formate zusammen, die  je nach Phase im Prozesszyklus 
(Ideensammlung bis Pilotierung) und zielgruppenspezifisch (stille Gruppen, breite Öffentlichkeit, 
Fachöffentlichkeit, Politik und Verwaltung) eingesetzt werden können. Die Phase Ideensammlung und 
Ideenkonkretisierung wurden bereits in vorangegangen Formaten diskutiert.  
 
In diesem Dialogforum wurden zentrale Beteiligungsformate für die Qualifizierungsphase vorgestellt:

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Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
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An die Vorstellung der Formate schloss sich eine Diskussion der konkreten Austausch- und 
Unterstützungsbedarfe in den Projektideen an. Daraus wurden konkrete Schritte und Bedarfe 
für die nächsten Wochen identifiziert. Für die Umsetzung der Schritte tauschen sich die 
städtische Stabsstelle für Digitalisierung und die Ideengeber*innen zeitnah aus.

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Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
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Konkrete Schritte zur Qualifizierung 
 
Idee: Beteiligungsalarm 
 
 
Konkrete Ansatzpunkte mit un:box cologne bis September: 
- un:box cologne fördert einen Startworkshop, um die Projektidee anhand des Canvas zu 
konkretisieren. 
- un:box cologne hilft bei der Identifikation möglicher Fördertöpfe (Klimafreundliche Kommune?). 
Insbesondere die Finanzierung einer Projektleitung bzw. einer Projektunterstützung für das 
operative Projektmanagement sind notwendig. 
- un:box cologne vermittelt Kontakte zu Studierenden, die das Projekt unterstützen könnten: Uni / 
FH / KISD 
- un:box cologne Siegel für das Projekt erhalten: Erleichtert die Kommunikation und Gewinnung 
potenzieller Projektpartner*innen aus der (organisierten) Zivilgesellschaft 
- Durchführung einer Stakeholderanalyse, um zentrale Partner in der Jugendbeteiligung zu 
identifizieren. 
- Abstimmung mit dem Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung. 
- Räumlichkeiten und moderative Unterstützung für 
o Einen Workshop zur Information und Gewinnung potenzieller Projektpartner*innen (ca. 1 
Stunde) 
o Zwei Design-Thinking-Workshops (je ca. 4 Stunden) zur Konkretisierung der 
Anwendung „Beteiligungsalarm“  
o Einen Validierungs-Workshop: Ist die Idee relevant und finden sich ausreichend 
Unterstützer*innen in der Zivilgesellschaft, um das Projekt mit Schub zu starten? 
 
 
Ab September: Entwicklerteam aufbauen und App-Prototypen erstellen und testen.

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Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
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Idee: Hilfsgüterkoordination 
 
 
Konkrete Ansatzpunkte mit un:box cologne bis September: 
- Das Projekt benötigt Beratung und Unterstützung: 
o Rechtlicher Rahmen bzw. Organisationsform (Verein, gGmbH…?) 
o IT-Beratung 
o Nachhaltige Finanzierung 
- Stakeholderanalyse: Identifikation potenzieller Partner*innen aus der organisierten Kölner 
Zivilgesellschaft (v. a. Hilfsorganisationen) 
- Erstellung eines Mock-Ups der Anwendung 
- Evaluation von Beginn an mitdenken und aufsetzen 
- Durchführung eines Workshops mit Kölner Hilfsorganisationen, um Unterstützer*innen zu 
gewinnen. 
- Vorbereitung des Smart-City-Tags (SCT): Bei der Veranstaltung soll das Mock-Up mit 
Entwickler*innen, potenziellen Nutzer*innen und interessierten Engagierten evaluiert werden.  
 
Weitere Schritte nach September: Auswertung des SCT, Erstellung eines Lastenheftes.

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Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
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Idee: WALBY 
 
 
Konkrete Ansatzpunkte mit un:box cologne bis September: 
- Service-Design-Testing-Labor: Die Projektidee und App testen und sichtbar präsentieren 
- Synergie-Workshop mit anderen UBC Projekten: Möglichkeiten der Zusammenarbeit, 
gegenseitigen Unterstützung, Ideenintegration ausloten und anschieben 
 
Mittelfristige Ziele: 
- App mit Grundfunktionen steht 
- Marketing-Konzept (USP?) 
- Community-Marketing: App-Community etablieren / am Laufen halten 
- Rechtliche Fragen klären: Organisationsmodell (PPP?); Datensicherheit; Vergabe

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Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
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Idee: Trockentoiletten 
 
 
Konkrete Ansatzpunkte mit un:box cologne bis September: 
 
Für die weitere Arbeit der Ideengeberin ist es erfolgskritisch, einen Prototyp einer Trockentoilette und 
einer Verwertungsanlage anfertigen zu können. Diese sind notwendig, um weitere 
Partner*innen/Betreiber*innen von öffentlichen Toiletten (AWB, RheinEnergie …) gewinnen zu können: 
- Zentral wäre die Klärung, ob die Prototypen-Produktion direkt über un:box cologne gefördert 
werden kann: Eine klare Beschreibung und Kommunikation der Förderkriterien und -
Zeithorizonte ist notwendig. 
- Vergabe von Fördermitteln vereinfachen und vom Projekt und nicht vom rechtlichen Vertrag her 
denken: Es besteht Bereitschaft, bei einem Workshop zum Vergabe-Thema die 
Projektperspektive einzubringen. 
- Ausloten, ob un:box cologne als Sprungbrett für die Akquise weiterer Förderungen dienen kann: 
Siegel, Vernetzung mit anderen Fördermittelgebenden, Unterstützung beim Storytelling.

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FACHDIALOG 3 
 
Ergebnisdokumentation 
Fachdialog III: Administrative Prozesse 
10.08.22, von 11:00 – 13:30 Uhr 
 
via Big Blue Button (Online Konferenztool) 
mittels Conceptboard (Online Whiteboard) 
Im Auftrag der Stadt Köln 
Inhalte von Creative Climate Cities (CCC) und GESI 
Moderiert durch CCC 
 
 
Teilnehmer*innen und Erwartungen 
 
Teilnehmer*innen: 
  
 Stadt Köln - Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 
 Stadt Köln - Stabsstelle Digitalisierung 
 Stadt Köln - VHS 
 Stadt Köln - Koordinationsstelle Klimaschutz  
 Stadt Köln - Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung (Strategie 2030+)  
  
Dienstleister*innen:  
 
 Creative Climate Cities  
 GESI  
 Zebralog  
 accilium 
  
Zielstellung 
 
Definieren relevanter städtischer Verwaltungsprozesse für un:box cologne und Verstehen der 
Schnittstellen zu den Prozessphasen von un:box cologne 
 
Meilensteine  
 
 Gemeinsames Verständnis über existierende städtische Verwaltungsprozesse und mögliche 
Anknüpfungspunkte an un:box cologne 
 Definition der städtischen Verwaltungs-Infrastruktur zur Bereitstellung für die un:box cologne 
Maßnahmen 
 Entwickeln sinnvoller zeitlicher Momente zur Verschneidung von neuen und bestehenden 
Verwaltungs-Infrastrukturen innerhalb des ersten prototypischen Jahres (= Umsetzungsjahr 1 
des MPSC Vorhabens) 
 erste Überlegungen zur nachhaltigen Integration der Verwaltungs- Infrastrukturen entsprechend 
der Prozessphasen von un:box cologne

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
AGENDA  
Nr. Uhrzeit TOP Inhalte Aktive Rolle 
0 11.00 - 
11.10 
Ankommen technisches Set-Up & Begrüßung alle 
1 11.10 - 
11.30 
 
 
Impuls un:box cologne im Kontext städtischer 
Verwaltungsprozesse 
Projektleitung 
un:box cologne, 
CCC 
2 11:30 - 
12.10 
Fokus 1 Wie lassen sich die im Dialog mit den 
Ideengeber*innen ermittelten Bedarfe 
und Projektanforderungen nach 
Einzelaspekten der Arbeitspakete 
sortieren? 
An welchen Momenten der 
Prozessphasen von un:box cologne 
könnte man die Bedarfe decken? 
alle 
Pause (10 min) 
3 12.20 - 
13.10 
Fokus 2 Welche Fachverwaltungen, Gremien & 
Ausschüsse sollten wann einbezogen 
werden? 
Was bedeutet dies für die Zeitplanung 
einer Maßnahme? (bspw. kritische 
Momente, zu befüllende Unterlagen) 
alle 
4 13.10 - 
13.30 
Abschluss & 
nächste 
Schritte 
Zusammenfassung der Diskussionen & 
nächste Schritte zur Erstellung des 
un:box cologne Prozesspapiers 
CCC, alle 
 
Qualifizierungsanforderung – Arbeitspaket (AP) Kommunikation

Un:box Cologne 
Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46,  
10787 Berlin 
 
 
Die Handlungsfelder im AP Kommunikation umfassen die Information, die Aktivierung und die 
Vermarktung. Bzgl. dieser wurde im Fachdialog ein Prozessansatz erarbeitet und im Kontext der 
Prozessphasen wurde n zentrale Meilensteine und Aspekte identifiziert. Dabei sollen stetige 
Austauschangebote sowohl in Form von direkten Ansprechpersonen (agiles Projektteam aus Verwaltung 
und un:box -cologne Community), als auch in Form einer digitalen Plattform bereitgestellt werden. 
Insbesondere an den Übergängen der Prozessphasen, bspw. bei der finalen Auswahl der qualifizierten 
und umzusetzenden Maßnahmen eines Jahrganges, sollen öffentliche Workshops veranstaltet werden, 
um die Stadtgesellschaft an der Entscheidungsfindung zu beteiligen. 
 
Insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Büro für Öffentlichkeitsarbeit und die Nutzung des 
Beteiligungsportals der Stadt Köln für un:box cologne  werden zentrale Aktionsschwerpunkte für das AP. 
Als generelle Leitlinien für die Vorgehensweise wurden von den Projektideengeber*innen insbesondere 
die Nutzung zielgruppenspezifischer, variantenreicher und niedrigschwelliger Kanäle formuliert. Auch die 
Kontaktaufnahme zu Fach-Communities zur Unterstützung der Projektträger*innen wird angedacht. Die 
Kommunikation und Vermittlung an spezifische Fachverwaltungen fällt dabei auch unter die Aufgaben 
des AP’s. 
 
Qualifizierungsanforderung – AP Räume 
 
 
Die Handlungsschwerpunkte im AP Räume gliedern sich in das Bespielen digitaler und analoger Räume 
auf. Als digitaler Raum sollte während der gesamten Projektlaufzeit eine öffentlich zugängliche Plattform 
betreut werden, die zum regelmäßigen Austausch , aber auch zur Information über die Projekte  im 
Rahmen von un:box cologne sowie die Beteiligungsformate genutzt werden kann.  
 
Die physischen Räume werden im AP Räume in stationär, dezentral und mobil unterteilt. Ein stationäres 
Stadtlabor dient dabei als zentraler Anlaufpunkt für Interessierte, als Ort zum Dialog bspw. in Form von 
Entwicklungsworkshops. Zentrale Anlaufstellen dienen aufgrund Ihrer Sichtbarkeit im Stad traum und 
einfachen Zugänglichkeit der niedrigschwelligen Bildung einer interessierten Stadtgesellschaft durch den 
Vor-Ort-Austausch. Gleichzeitig unterstützen Sie den Wissenstransfer , indem sie auch  als 
Experimentierfeld für Projektideen  genutzt werden können. Das AP möchte aber auch in Form eines 
Meinungsmobils in der ganzen Stadt in Erscheinung treten, um insbesondere während der

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Anhang - Ergebnisdokumentationen 
               
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Ideensammlung eine möglichst flächendeckende Beteiligung der Stadtgesellschaft zu gewährleisten. 
Darüber hinaus ist auch die Einrichtung temporärer Anlaufstellen an wichtigen Orten dezentral  in 
Stadtvierteln angedacht. 
 
Zentraler Gegenstand ist neben der Bereitstellung von Räumen auch die Herrichtung mit in den 
jeweiligen Phasen geeigneten Materialien und Informationen , um den Austausch zwischen 
Ideengeber*innen und weiteren Beteiligten zu fördern.  
 
Bzgl. Öffentlicher Veranstaltung ist die Zusammenarbeit mit der Stabstelle Events vorteilhaft. Dabei 
könnten un:box cologne spezifische Bedarfe auch anknüpfend an bestehende Projekte identifiziert und 
gefördert werden. Grundsätzlich wurde begrüßt , die Bereitstellung von Räumen zum Sammeln, 
Konkretisieren und Qualifizieren von Ideen an bestehende Strukturen anzugliedern u nd diese zu 
erweitern. S o bilden die VHS, die Stadtteilbibliotheken, die Bürgerämter  und andere zentrale 
Anlaufstellen, aber auch digitale Räume wie das Portal “Sag’s uns” der Stadt gute Anknüpfungspunkte, 
um Infrastrukturen für un:box cologne anzugliedern. 
 
Qualifizierungsanforderung – AP Daten 
 
Für das AP Daten war vor allem die Definition entscheiden der Momente für das Einspeisen und das 
Ausgeben von Daten durch das un:box cologne Team von Bedeutung. In der Sammlungsphase steht 
zunächst die einheitliche Erfassung der Daten der Projektideen durch den Projektcanvas 1 im 
Vordergrund und selbiges trifft auch auf die weiterführende Konkretisierung mit Projektcanvas 2 und 3 
zu. Dabei soll ten direkte Schnittstellen zwischen den ausgewählten und kuratierten Projektcanvassen 
und der Datenbank von KUDOS bestehen. Zu Beginn der Qualifizierung müssen die Datenlage gesichtet, 
Lösungen für die Erhebung fehlender Daten formuliert, das Vorhandensein der Schnittstellen geprüft und 
die Datensätze bereinigt und transformiert werden. Die Ausgabe von bzw. der Zugriff auf Daten sollte 
jederzeit während der Umsetzung möglich sein . Eine Aufbereitung und Interpretation der Datensätze 
sollte aber mit den Monitoringmomenten des AP Evaluation synchronisiert werden. 
 
Die effektive Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Fachämtern wird insbesondere im Rahmen der 
Ideensammlung von zentraler Bedeutung. Die Einrichtung entsprechender Schnittstellen mit dem 
städtischen Datenökosystem sollte dabei im Projektverlauf fortlaufend verstetigt werden. Zum Ende der

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Begleitung der Projektträger*innen durch un:box cologne muss die Möglichkeit eines Mash-Ups überprüft 
und entsprechend umgesetzt werden, um eine fortlaufende G enerierung von aktuellen Daten als 
Mehrwert für un:box cologne zu generieren. 
 
Qualifizierungsanforderung – AP Evaluation 
 
 
Die prozessuale Gestaltung im AP Evaluation nimmt gewissermaßen eine Sonderrolle im Vergleich zu 
den anderen Themenkomplexen ein. Als wichtige ,bislang noch nicht final beschlossene Grundlage muss 
ein konkretes System von Indikatoren entwickelt werden, dass die Zielerreichung auf Maßnahmenebene 
überprüfbar macht (ggf. OKR-Methode). Darüber hinaus sind die Einflussnahme und die Vorgaben der 
vom Förderprogramm übergeordneten Kontrollinstanz KTS (Koordinations - und Transferstelle) noch 
unklar. Dennoch konnten in der Diskussion mit den Teilnehmenden erste Meilensteine und Prinzipien 
entwickelt werden. 
 
Die Evaluation bei un:box cologne muss auf zwei Ebenen stattfinden : Einerseits ist eine quantitative 
Datenerhebung von Nöten, wobei ein Status Quo zu Beginn einer  Maßnahme festgestellt und ein 
Zielwert vorgegeben werden muss. N ach halbjähriger Umsetzungsphase wird die Erreichung des 
Zielwerts überprüft. Andererseits wird aber auch eine regelmäßige qualitative Erfassung bzgl. der 
Wirksamkeit der Maßnahme, vor allem aus der Perspektive der Nutzer*innen wichtig, um dem un:box  
cologne-Ansatz gerecht zu werden. Diese ist quartalsweise in Form von Befragungen und Interviews 
vorstellbar. 
 
Im quantitativen Teil der Evaluation wird insbesondere die enge Zusammenar beit mit dem Amt für  
Stadtentwicklung und  Statistik und dem Amt für Informationsverarbeitung im Fokus stehen. Bzgl. 
qualitativer Erhebungen ist die Zusammenarbeit mit repräsentativen Multiplikator*innen (bspw. 
Sozialraumkoordinator*innen) zentraler Bestandteil. Besonderes Augenmerk sollte aber auch auf einer 
niedrigschwelligen Möglichkeit des Feedbacks aus der Stadtgesellschaft liegen, um den Draht zu allen 
aufrecht zu erhalten.

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DIALOGFORUM 3 
 
Kurzdokumentation 
Dialogforum III: SmartCity-Cologne-Konferenz 
03.09.22, von 17:00 bis 19:00 Uhr 
  
Im Auftrag der Stadt Köln 
Inhalte/Vorbereitung von Zebralog, Stadt Köln, Ideengeber*innen 
Moderiert durch Zebralog 
  
  
Teilnehmer*innen: ungefähr 30 Teilnehmer*innen der Konferenz nahmen an der Session teil 
  
Dienstleister*innen:  
  
 GESI  
 Zebralog 
  
  
Kontext des Dialogforums 
  
Im Zusammenhang mit der Strategieentwicklung für das Modellprojekt Smart Cities un:box cologne 
werden unterschiedliche Beteiligungsformate durchgeführt.  
  
Vor dieser Veranstaltung wurden von Februar bis August Fachdialoge mit der Verwaltung und Formate 
mit ausgewählten Akteur*innen der Fachöffentlichkeit (Spurgruppe, Pilot -Ideengeber*innen) 
durchgeführt, um die un:box cologne Strategie zu diskutieren und den Prozess zu erproben.  
Das Dialogforum III ist nun die erste Veranstaltung, in der das Projekt einer größeren Öffentlichkeit 
präsentiert werden konnte. 
  
Zielstellung des dritten Dialogforums 
  
 Vorstellung des un:box cologne-Projekts, des un:box cologne-Prozesses und der un:box-
cologne-Pilotprojekte in der Fachöffentlichkeit 
 Diskussion von Aspekten des un:box cologne-Prozesses in der Strategiephase (Projekt, 
Prozess) und der ersten Pilot-Projektideen mit der Kölner Fachöffentlichkeit 
  
  
Agenda 
Nr. Uhrzeit TOP Inhalte 
0 14:00 – 
17:00 
 
 
 
Ankommen &  
Aufbau 
 Begrüßung 
 Versorgung mit Getränken 
1 17:00 – 
17:20 
Uhr 
 
Begrüßung & 
Kurzvorstellung 
un:box cologne / 
Möglichkeit für 
Rückfragen 
 Was ist un:box cologne? 
 Welche Prozessphasen gibt es? 
 Wie wird mit Ideen im Kontext von un:box cologne 
umgegangen?

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2 17:20 – 
17:30 
Uhr 
Poster-Pitches von 
un:box cologne und 
der 
Ideengeber*innen 
(SAM & WALBY) 
 
 
 
 Vorstellung folgender Poster 
- un:box cologne Prozess 
- App SAM für Hilfsgüterkoordination 
- App WALBY für nachhaltige Aktivitäten in der Nähe 
  
3 17:30 – 
18:00 
Uhr  
Poster-Session  Diskussion der Teilnehmer*innen anhand der 
bereitgestellten Poster von un:box cologne, SAM, 
WALBY und Beteiligungsalarm  
4 18:00 – 
19:00 
Uhr 
Austausch im 
Plenum 
  
 
 Austausch über die Poster-Session im Plenum 
 Rückfragen aus dem Plenum   
5 19:00 
Uhr 
Abschluss & Get-
Together 
 Möglichkeit für weiteren Austausch 
  
Begrüßung & Kurzvorstellung 
Die Veranstaltung war in die SmartCity-Cologne-Konferenz eingebunden. Im Rahmen der Veranstaltung 
hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich in verschiedenen Räumen über einzelne Projekte zu 
informieren – so auch über das un:box cologne Projekt. Im Rahmen einer kurzen Präsentation stellte 
sich das städtische un:box cologne Team vor und erläuterte das Projekt Teilnehmer*innen vor. Nach der 
kurzen Vorstellung wurde den Teilnehmer*innen die Möglichkeit gegeben, eventuelle Rückfragen zu 
stellen oder Anmerkungen zu machen.  
  
Poster-Pitches 
In kurzen Pitches wurden die Poster der Poster-Session vorgestellt. Das städtische un:box cologne Team 
stellte ein Poster zum un:box cologne Prozess vor. Die Ideengeber*innen der Pilot -Projektideen SAM 
und WALBY waren anwesend und stellten im Pitch-Format ihr Projekt anhand ihrer Poster ihre Projekte 
kurz vor. Ein Poster zum Pilotprojekt Beteiligungsalarm wurde ebenfalls gezeigt.

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Poster-Session 
 
Anhand der im Raum verteilten Poster von un:box cologne und den Ideengeber*innen (SAM, WALBY & 
Beteiligungsalarm) konnten die Teilnehmer*innen in einen gemeinsamen Austausch über das Projekt 
und die Ideen kommen. An den Postern von un:box cologne stand dafür das un:box cologne Team bereit. 
Auch an den Postern der Ideengeber*innen von SAM und WALBY wurde intensiv diskutiert. Es kam 
insgesamt zu einem guten Austausch und es konnten einige Kontakte geknüpft werden, die für den 
Gesamtprozess und die Umsetzung der Pilot-Projektideen hilfreich werden können.

Prozesspapier Anlage 2 - Stadtstrategie Kölner Perspektiven 2030+ Kurzfassung

48053 Zeichen

Anlage 2 un:box cologne Prozesspapier 
Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“

Die Oberbürgermeisterin
Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
„Kölner Perspektiven 2030+“
Stadtstrategie
Kurzfassung

3
Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
Vorbemerkung
Die vorliegende Kurzfassung stellt das Zielge-
rüst, die die Zielkarten, das räumliche Leitbild 
und die Vorschläge für Handlungsempfehlun-
gen der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 
2030+“ kompakt zusammen. 
Die Langfassung der Stadtstrategie wurde am 
14. Dezember 2021 vom Rat der Stadt Köln 
geändert beschlossen. Aufgrund des erklärten 
Ziels der Klimaneutralität bis 2035 hat der Rat 
der Stadt Köln die Verwaltung beauftragt, die 
Langversion der Stadtstrategie anzupassen. 
Das Ziel 5.4 „Köln betreibt aktiv Klimaschutz 
und reduziert seine CO2-Emissionen.“ und die 
Handlungsempfehlungen 1 „Klimagerecht 
leben“ sollen hinsichtlich der Kölner Klima-
schutzziele überarbeitet werden.
Unter www.stadt-koeln.de/koelnerpers-
pektiven2030 sind im Downloadbereich die 
Langfassung sowie weitere Informationen zum 
Ratsbeschluss hinterlegt.
Inhalt
04	 Die 	Stadtstrategie	–		
Aufbau	und	Entwicklung
06	 Die 	360-Grad-Perspektive	–		
Zielgerüst
18	 Die 	Stadträumliche	Perspektive		
18 Di e Zielkarten  
30 D as räumliche Leitbild
34	 Vorschläge 	für	Handlungs-
empfehlungen

Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
54
Die	Stadtstrategie	–	
Aufbau	und	Entwicklung	
der	Stadtstrategie	
Die Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 
2030+“ ist ein Kompass für eine zukunftsge-
richtete, strategische und nachhaltige Stadt-
entwicklung. Sie adressiert die zukünftigen 
Herausforderungen Kölns als wachsende Met-
ropole und identifiziert zentrale Handlungser-
fordernisse der Stadtentwicklung. Gleichzeitig 
zeigt sie Möglichkeiten auf, wo und wie Ak-
teurinnen und Akteure aus Politik, Verwaltung 
und Stadtgesellschaft in den kommenden 
Jahren ihre Kräfte bündeln können und sollen, 
um die Stadt Köln als lebenswerte Metropole 
weiterzuentwickeln.
Im Jahr 2017 hat der Rat die Verwaltung mit 
der Erstellung der Stadtstrategie beauftragt. 
Dazu wurde eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE) 
aus drei Büros (Urbanista, ASTOC und Bureau 
für Raumentwicklung bzw. urbanista.ch) 
beauftragt, die in einem integrierten Prozess 
die „Kölner Perspektiven 2030+“ bis Sommer 
2020 erarbeitet hat.
Der „Kölner Weg“: Die Stadt aus zwei 
Perspektiven betrachtet
Die Stadtstrategie betrachtet und bearbeitet 
die Stadtentwicklung Kölns aus zwei Perspekti-
ven, deren Kombination einen „Rundumblick“ 
als ganzheitliche Grundlage für die Kölner 
Stadtentwicklung der nächsten Jahre bietet: 
Die „360-Grad-Perspektive“ beschäftigt sich 
mit allen Handlungsfeldern der Stadtentwick-
lung, die für Köln relevant sind. Basierend auf 
einer umfassenden Stadtanalyse der verwal-
tungsinternen, thematischen Teams und den 
360-Grad-Perspektive
Zielgerüst für alle relevanten Handlungs-
felder der Stadtentwicklung
Stadträumliche Perspektive
Räumliche Analyse, Ansätze der räumlichen
Entwicklung, Zielkarten und räumliches Leitbild
Vorschläge für Handlungsempfehlungen
Herausforderungen, welche die Stadt Köln vor 
dem Hintergrund globaler Trends und lokaler 
Fragestellungen in Zukunft erwarten (SDG, 
Leipzig Charta, Trends von übermorgen), wur-
den zentrale Kernthemen für die zukünftige 
Entwicklung Kölns erarbeitet und in das Ziel-
gerüst der „Kölner Perspektiven 2030+“ ge-
gossen. In fünf Leitsätzen definiert die Stadt, 
in welche Richtung sie ihre Entwicklung der 
nächsten Jahre lenken will.
Die „Stadträumliche Perspektive“ basiert auf 
einer parallel zum Zielgerüst erstellten räum-
lichen Analyse der Stadt. Sie lieferte wichtige 
Hinweise für die Themen/Inhalte des Zielge-
rüsts, zeigt aber vor allem auf, wie die Kölner 
Stadtstruktur in ihrer räumlichen Dimension 
weiterentwickelt werden muss, um die in der 
360-Grad-Perspektive beschriebenen Ziele zu 
erreichen.
Im Schnittpunkt beider Perspektiven stehen 
Vorschläge für zehn Handlungsempfehlungen, 
welche die wichtigsten Aufgabenfelder für 
die zukünftige Stadtentwicklung beschreiben 
und aufzeigen, wie Köln die formulierten Ziele 
erreichen will.
Das Ergebnis eines breit abgestützten 
Erarbeitungsprozesses
Die „Kölner Perspektiven 2030+“ stützen sich 
auf eine Vielzahl von Grundlagen und Vorar-
beiten. Sie bauen auf den Ratsbeschlüssen zur 
„Strategischen Stadtentwicklung“, zum „Leit-
bild 2020“, zur „nachhaltigen Stadtentwick-
lung“ sowie zur „wachsenden Stadt“ auf und 
entwickeln diese weiter. Die Herausforderun-
gen und Ambitionen für eine nachhaltige und 
zukunftsgerichtete Stadtentwicklung werden 
durch die Verknüpfung der „Sustainable Deve-
lopment Goals“ (SDG) der Vereinten Nationen 
(UN), der „Leipzig Charta zur nachhaltigen 
europäischen Stadt“ sowie den Trends der zu-
künftigen Stadtentwicklung des BBSR-Projekts 
„Nachdenken über die Stadt von übermorgen“ 
vorgegeben und auf die Kölner Situation her-
untergebrochen. 
Die Stadtstrategie ist aber vor allem das Pro-
dukt eines intensiven Arbeitsprozesses der 
Stadtverwaltung unter der Leitung des Amtes 
für Stadtentwicklung und Statistik und der 
Beteiligung der Zivilgesellschaft und externer 
Fachleute.
Die	Stadtstrategie	 Die	Stadtstrategie

Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
76
Die 360-Grad-Perspektive
Zielgerüst
Mit dem Zielgerüst setzt die Stadt den strategischen Rahmen, der das zukünftige Handeln leiten 
soll. Das Zielgerüst besteht aus fünf Leitsätzen mit 27 Zielen. Die einzelnen Ziele werden durch 
unterschiedliche Aspekte („Hashtags“) unterfüttert, welche auf den folgenden Seiten aufgeführt 
sind.
Ziel 1.1  Köln s teuert seine Entwicklung aktiv im Einklang mit leistungsfähigen Mobilitäts-
angeboten und starken Zentren.
Ziel 1.2 Köln ge ht mit der knappen Ressource „Fläche“ sorgfältig um.
Ziel 1.3 Köln si chert und entwickelt seine Veedel zu Zentren des gemeinschaftlichen Lebens.
Ziel 1.4 Köln s orgt für attraktive Parks, Plätze, Straßen und sichere öffentliche Räume.
Ziel 1.5  Köln e ntwickelt seine Infrastruktur und öffentlichen Dienstleistungen 
bedarfsgerecht.
Ziel 2.1 Köln s tärkt seinen breiten Wirtschaftsmix.
Ziel 2.2 Köln ba ut seine Position als führende Wissenschaftsstadt aus.
Ziel 2.3 Köln e ntwickelt gewerbliche und industrielle Standorte mit klarem inhaltlichen Profil.
Ziel 2.4 Köln e ntwickelt Räume und Strukturen für die Kultur- und Kreativwirtschaft.
Ziel 2.5  Köln o ptimiert die Flächennutzung der Industrie- und Gewerbegebiete und  
verbessert ihre Erreichbarkeit.
Ziel 2.6 Köln in tegriert Erwerbsfähige dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt.
Leitsatz	1	
Köln	sorgt	für	kompakte	und	lebenswerte	Quartiere.
Leitsatz	2	
Köln	schafft	Raum	für	eine	dynamische	und	nachhaltige	
Wirtschaft	und	für	vielfältige		Arbe itswelten.
Leitsatz	3		
Köln	sorgt	für	Bildung,	Chancengerechtigkeit	und	Teilhabe.
Ziel 3.1 Köln f ördert die Vielfalt in den Stadtteilen.
Ziel 3.2 Köln s orgt für bezahlbaren Wohnraum und vielfältige Wohnformen.
Ziel 3.3 Köln s etzt sich aktiv für eine inklusive Gesellschaft ein.
Ziel 3.4 Köln f ördert die kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt.
Ziel 3.5 Köln f ördert den Zugang zu Bildung und Qualifikation als Schlüssel zur Teilhabe.
Ziel 3.6  Köln un terstützt das bürgerschaftliche Engage me nt und setzt auf breite 
 Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in der Stadtentwicklung.
Ziel 4.1  Köln e ntwickelt seine Mobilitätsangebote gemeinsam mit der Region innovativ  
und umwelt v erträglich weiter und stärkt den öffentlichen Nahverkehr. 
Ziel 4.2 Köln s chafft mehr Raum für Rad- und Fußverkehr. 
Ziel 4.3 Köln s tärkt sein grünes Freiraumnetz und entwickelt es in die Region weiter.
Ziel 4.4 Köln s tärkt seine Rolle als Vorreiter in der Digitalisierung.
Ziel 4.5 Köln s tärkt die regionale Kooperation und die internationale Zusammenarbeit.
Ziel 5.1 Köln f ördert Bewegung und Sport.
Ziel 5.2  Köln s orgt für Zugang zur gesundheit  li chen Versorgung, Gesundheitsförderung  
und Prävention für alle Lebenslagen.
Ziel 5.3 Köln be treibt eine konsequente Klimawandelanpassung.
Ziel 5.4 Köln be treibt aktiv Klimaschutz und reduziert seine CO2-Emissionen.*
Ziel 5.5 Köln s tärkt regionale Wertschöpfungs   k etten und nachhaltige Stoffkreisläufe. 
Leitsatz	4	
Köln	stärkt	seine	Rolle	als	viel	f ältig 	 vernetzte 	 Metropole.
Leitsatz	5	
Köln	wächst	klimagerecht	und	umweltfreundlich	
und	sorgt	für	gesunde	Lebensverhältnisse.
Die	360-Grad-Perspektive Die	360-Grad-Perspektive
*  D as Ziel 5.4 wird gemäß Ratsbeschluss überarbeitet (siehe Hinweis auf S. 3)

Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
98
Köln	sorgt	für		
kompakte	und		
lebenswerte		
Quartiere.
Leitsatz	1
Die Kölner Veedel sind die alltägliche Lebens-
welt der Bürgerinnen und Bürger. Hier erweisen 
sich die ökologischen, sozialen, ökonomischen 
und kulturellen Qualitäten der Stadt. 
Nutzungsmischung und Polyzentralität sind 
zentrale Ausgangsbedingungen für diese Quali-
täten im urbanen Raum. Kompakte Strukturen 
mit einer guten Infrastrukturversorgung vor 
Ort ermöglichen kurze Wege und reduzieren 
den Verkehr; gleichzeitig kann auf diese Wei-
se der Flächenverbrauch verringert werden. 
Welches Maß an Dichte für solche kompakten 
Strukturen erzeugt werden muss, hängt dabei 
stets von den lokalen Bedingungen ab.
Kölns schon vorhandene Qualitäten der urba-
nen Strukturen und attraktiven Freiräume sol-
len auch in Zukunft – vor dem Hintergrund des 
Stadtwachstums und weiterer Herausforde-
rungen – weiterentwickelt werden, damit die 
Stadt attraktiver Wohn- und Arbeitsort bleibt. 
Für die stadtspezifische Umsetzung dieser 
zentralen Qualitäten gilt es, insbesondere Ziele 
wie eine stadtverträgliche und leistungsfähige 
Mobilität, ein ausgewogenes Flächenmanage-
ment und eine nachhaltige Quartiersentwick-
lung zu verfolgen. Gleichzeitig muss die Ent-
wicklung attraktiver öffentlicher Räume sowie 
eine bedarfsgerechte Infrastrukturentwicklung 
berücksichtigt werden.
Ziel	1.1	 Köln 	 steuert 	 seine 	 Entwicklung 	
aktiv	im	Einklang	mit	leistungsfähigen	
Mobilitätsangeboten	und	starken	Zentren.
# Parallele Entwicklung von Siedlung und 
Umweltverbund stärken
# Anreize zur Nutzung des Umweltverbunds 
erhöhen 
# Urbane Stadtquartiere mit Wohnen,  
Arbeiten und Freizeitnutzungen fördern
# Bestehende Zentren stärken 
# Neue Formen der Nutzungsmischung und 
-dichte erproben
Ziel	1.2	 Köln 	 geht 	 mit 	 der 	 knappen 	
Ressource	„Fläche“	sorgfältig	um.
# Möglichkeiten der Innenentwicklung aus-
schöpfen
# Flächen mehrfach nutzen (Multicodierung)
# Stadtumbau als Gelegenheit für qualitäts-
volle Verdichtung nutzen
# Flächenmanagement aufbauen
# Nachhaltige Liegenschafts- und Boden-
politik ausbauen
# Kriterien für „gute Dichte“ im Dialog 
 definieren
Ziel	1.3	 Köln 	 sichert 	 und 	 entwickelt 	 seine 	
Veedel	zu	Zentren	des	gemeinschaftlichen	
Lebens.
# Quartiersentwicklung intensivieren
# Kulturelle Vielfalt und Begegnungsorte in 
den Veedeln sichern und ausbauen
# Quartiersgrößen und -dichten so ent-
wickeln, dass sich soziale und kulturelle 
Angebote tragen (insbesondere in der  
äußeren Stadt)
# Kompetenzen und Identifikationen in und 
mit den Quartieren stärken
Ziel	1.4	 Köln 	 sorgt 	 für 	 attraktive 	 Parks, 	
Plätze,	Straßen	und	sichere	öffentliche	
Räume.
# Den öffentlichen Raum als Träger des 
städtischen Lebens und urbaner Qualität 
weiter qualifizieren
# Den Straßenraum als öffentlichen Raum  
mit hoher Aufenthaltsqualität aufwerten
# Den ruhenden Verkehr stadtverträglich 
organisieren und reduzieren
# Plätze als Begegnungsorte in den 
Quartieren schaffen oder qualifizieren
# Für Grün in den Quartieren sorgen
# Sicherheit, Unterhalt und Sauberkeit 
sicherstellen und verbessern
Ziel	1.5	 Köln 	 entwickelt 	 seine 	 Infrastruktur 	
und	öffentlichen	Dienstleistungen	
bedarfsgerecht.
# Den Zugang zu öffentlichen Dienstleistun-
gen vereinfachen
# Vernetzung/Informationen von bestehen-
den Angeboten verbessern
# Qualität der gesundheitlichen und sozialen 
Versorgung an allen Orten verbessern
Die	360-Grad-Perspektive Die	360-Grad-Perspektive

Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
1110
Köln	schafft	Raum	für		
eine	dynamische	und	
nachhaltige	Wirtschaft		
und	für	vielfältige		
Arbeitswelten.
Leitsatz	2
Köln ist einer der bedeutendsten Wirtschafts-
standorte Deutschlands und das Zentrum 
einer regionalen, diversifizierten, gut vernetz-
ten Branchenstruktur. Gleichzeitig befinden 
sich seine Arbeits- und Produktionswelten im 
stetigen Wandel: Digitalisierung, Industrie 
4.0, Start-up-Kultur, urbane Landwirtschaft 
und der Wandel zur Wissensgesellschaft sind 
dabei nur einige Trends, mit denen sich die 
Stadt bereits auseinandersetzt und denen 
sie sich in Zukunft weiter stellen wird. Als 
dynamische und nachhaltige Wirtschaft gilt 
es, auch weiterhin eine Vielzahl an Branchen 
zusammenzubringen und ökologische, soziale 
und ökonomische Belange immer wieder neu 
gegeneinander abzuwägen. 
Für die gewerblichen und industriellen Stand-
orte müssen inhaltliche Profile entwickelt und 
geschärft sowie Akteurinnen und Akteure 
entsprechend bedarfsgerecht unterstützt 
werden. Hier spielen auch das Arbeitsumfeld, 
die Arbeitsbedingungen und die Erreichbarkeit 
der Arbeitsstätten eine wichtige Rolle, damit 
Köln für Arbeitnehmerinnen und Arbeitneh-
mer weiterhin attraktiv bleibt. 
Auch Kölns Standortfaktor als wichtige Wis-
senschaftsstadt, der zum vielfältigen Profil 
der Stadt beiträgt, soll gestärkt werden. Eine 
Investition in die Hochschulen und zahlrei-
chen Forschungseinrichtungen ist in vielerlei 
Hinsicht eine Investition in Kölns Zukunft. Es 
stärkt vor allem auch die jungen Altersschich-
ten der Stadt zwischen 18 und 30 Jahren, was 
langfristig für eine lebendige Stadt und ein 
gesundes Wachstum sorgt.
Ganz Köln kann profitieren, wenn es gelingt, 
innovative und kreative Köpfe dauerhaft an die 
Stadt zu binden. Hierzu bedarf es neuer Mög-
lichkeiten und Raum für Start-ups, Gründerin-
nen und Gründer, aber auch für kreative und 
kulturelle Akteurinnen und Akteure. Prämisse 
muss sein, Innovationen zuzulassen und flexi-
bel auf neue Ideen zu reagieren.
Ziel	2.1	 Köln 	 stärkt 	 seinen 	 breiten 	
Wirtschafts-Mix.
# Die Branchenvielfalt als Stärke Kölns  
kultivieren
# Internationalisierung und Innovation des 
Wirtschaftsstandortes vorantreiben 
# Urbane Produktion fördern
# Handelsstandorte sichern und beim  
Wandel unterstützen
# Köln als Start-up- und Gründerstandort 
profilieren 
# Regionale und urbane landwirt s chaftliche 
Produktion fördern
Ziel	2.2	 Köln 	 baut 	 seine 	 Position 	 als 	
führende	Wissenschaftsstadt	aus.
# Wissenschafts- und Technologietransfer 
stärken
# Attraktive Rahmenbedingungen für 
 Studierende und Wissenschaftlerinnen  
und Wissenschaftler schaffen
# Wissenschaft in der Stadt sichtbar machen 
# Forschungseinrichtungen als Impulsgeber 
für die Zukunft stärken
Ziel	2.3	 Köln 	 entwickelt 	 gewerbliche 	
und	industrielle	Standorte	mit	klarem	
inhaltlichen	Profil.
# Adressen für internationale Unternehmen 
profilieren
# Industrie- und Gewerbegebiete typisieren 
und nach den Bedürfnissen ihrer Akteurin-
nen und Akteure stärken, inklusive inhalt-
lichem Profil
# Attraktivität des Arbeitsumfeldes und der 
Arbeits bedingungen sichern
# Räume und Strukturen für Start-ups stärken
Ziel	2.4	 Köln 	 entwickelt 	 Räume 	
und	Strukturen	für	die	Kultur-	und	
Kreativwirtschaft.
# Kölns Position als Kunst- und Kulturmetro-
pole ausbauen
# Zwischennutzungen fördern und vermitteln
# Kreativcluster etablieren
# Freie Szene, Subkultur und Non-Profit- 
Organisationen unterstützen
Ziel	2.5	 Köln 	 optimiert 	 die 	 Flächennutzung 	
der	Industrie-	und	Gewerbegebiete	und	
	verbessert	ihre	Erreichbarkeit.
# Produktion vertikal verdichten und stapeln
# Die Erreichbarkeit mit dem ÖPNV verbes-
sern 
# Logistikangebote für Gewerbe und Indust-
rie innovativ und stadtverträglich organisie-
ren
Ziel	2.6	 Köln 	 integriert 	 Erwerbsfähige 	
dauerhaft	in	den	ersten	Arbeitsmarkt.
# Fachkräfte durch frühzeitige Bildungs-  
und Orientierungsmaßnahmen sichern
# Weiterbildungsmöglichkeiten und beruf-
liche Perspektiven ermöglichen
# Dauerhafte Beratungsangebote und Hilfe-
stellungen für Erwerbstätige und Unterneh-
men anbieten
# Arbeitsplatzangebote für Erwerbsfähige mit 
unterschiedlichen Voraussetzungen sichern
# Zugangsbarrieren zu Ausbildungsplätzen 
abbauen
Die	360-Grad-Perspektive Die	360-Grad-Perspektive

Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
1312
Köln	sorgt	für	Bildung,	
Chancengerechtigkeit	
und	Teilhabe.
Leitsatz	3
Zu einer langfristig nachhaltigen Entwicklung 
Kölns zählen auch die Ermöglichung der Teil-
habe eines jeden Menschen in vollem Umfang 
an der Gesellschaft sowie die Akzeptanz jedes 
Menschen in seiner Individualität. Erst dann 
kann von sozialer Inklusion sowie Chancen- 
und Generationengerechtigkeit gesprochen 
werden. Steigende Bevölkerungszahlen und 
ein damit einhergehender Wachstumsdruck, 
besonders in innerstädtischen Lagen, dürfen 
die soziale und funktionale Vielfalt nicht weiter 
gefährden. 
Um Köln in dieser Entwicklung weiter positiv 
voranzutreiben, muss die schon vorhandene 
strukturelle und kulturelle Vielfalt der Kölner 
Veedel weiter gestärkt werden, unter anderem 
durch bezahlbaren Wohnraum und vielfältige 
Wohnformen, die einen barrierefreien Zu-
gang und Raum für Gemeinschaft zulassen. 
Das Bereitstellen und Zugänglichmachen von 
bedarfsorientierten kulturellen und sozialen 
Bildungsangeboten – besonders auch für eine 
kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt 
– sorgt für Chancengerechtigkeit und liefert, 
verbunden mit der Möglichkeit der gemein-
samen Gestaltung, zugleich die Basis für ein 
gerecht wachsendes und weiterhin offenes 
und tolerantes Köln.
Ziel	3.3	 Köln 	 setzt 	 sich 	 aktiv 	 für 	 eine 	
inklusive	Gesellschaft	ein.
# Inklusive und vielfältige Gesellschaft in  
allen Bereichen des öffentlichen Handelns 
berücksichtigen
# Integration von Zugewanderten fördern
# Zugang zu (inter-)kulturellen und sozialen 
Angeboten stärken und bereitstellen
# Anlauf- und Beratungsstellen für unter-
schiedliche Bevölkerungsgruppen in den 
Veedeln schaffen
# Mobilitätschancen für alle sichern
# Offenheit und Toleranz erhalten und sichern 
(unter anderem Sicherheit im öffentlichen 
Raum)
# Wohnraum für Menschen mit Behinderung 
bereitstellen
# Angebote und Teilhabemöglichkeiten für 
Seniorinnen und Senioren weiterentwickeln
Ziel	3.4	 Köln 	 fördert 	 die 	 kinder-, 	 jugend- 	
und	familienfreundliche	Stadt.
# Kinderrechte in der Stadtgesellschaft und 
im Verwaltungshandeln stärken
# Folgen von Kinderarmut bekämpfen
# Ausreichende Angebote für die Kinder-
betreuung in den Quartieren sicherstellen
# Unterstützung für alleinerziehende Eltern-
teile ausbauen
# Spiel-, Bewegungs- und Aktionsangebote 
für Kinder und Jugendliche bedarfsgerecht 
ausbauen
# Jugendliches Engagement fördern und  
Freiräume bereitstellen
Ziel	3 .5 	 Köln 	f ördert 	d en 	Z ugang 	z u 	Bi ldung 	
und	Qualifikation	als	Schlüssel	zur	Teilhabe.
# Bildungsangebote und -zugänge für alle Le-
benslagen anbieten und weiterentwickeln 
# Bildungsinfrastruktur ausbauen und erneu-
ern
# Neue Anforderungen (z. B . Klimawandel, 
Digitalisierung …) in die Bildung integrieren 
# Kapazitätsengpässe im Schul- und Kinder-
betreuungssystem beseitigen
# Bedarfsgerechte Weiterbildungsangebote 
für Erwachsene ausbauen
# Integrative Angebote in den Bereichen 
 Bildung und Qualifikation stärken
Ziel	3.6	 Köln 	 unterstützt 	 das 	 bürger-
schaftliche	Engage	m ent 	 und 	 setzt 	 auf 	
breite	Einbeziehung	der	Bürgerinnen	und	
Bürger	in	der	Stadtentwicklung.
# Beteiligungsangebote ausbauen
# Standards für gute Beteiligung umsetzen
# Wechselseitiges Lernen zwischen den 
Akteurinnen und Akteuren fördern 
(Bewusstseinsbildung) 
# Ehrenamt sowie Engagement und Initiative 
fördern
# Stadt als professionelle Dienstleisterin, 
geschätzte Partnerin und attraktive 
Arbeitgeberin etablieren
Die	360-Grad-Perspektive Die	360-Grad-Perspektive
Ziel	3.1	 Köln 	 fördert 	 die 	 Vielfalt 	 in 	 den 	
Stadtteilen.
# Kleinteilige Mischung unterschiedlicher 
Wohnangebote
# Wohnmilieus innerhalb von Gebäuden und 
Nachbarschaften mischen
# Gewachsene kulturelle Vielfalt erhalten
Ziel	3.2	 Köln 	 sorgt 	 für 	 bezahlbaren 		
Wohnraum	und	vielfältige	Wohnformen.
# Geförderten und bezahlbaren Wohnungs- 
bau steigern
# Städtische Wohnungsbaugesellschaften  
und Genossenschaften stärken
# Flächen für den Wohnungsbau mobilisieren  
und Zugang zum Grundstücks- und Immo- 
bilienmarkt für ein breit gefächertes Akteurs- 
feld öffnen 
# Neue Wohnformen fördern (Mehrgenerationen-
wohnen, barrierearmes und flexibles Wohnen)
# Reduzierung des Wohnflächenverbrauchs pro 
Person ermöglichen (mehr Gemeinschaftsflä-
chen)
# Zielgruppenspezifische Wohnangebote (für 
Studierende, ältere Menschen …) stärker fördern
# Vollständiges Wohnraumpotenzial aus- 
schöpfen und die Flächen vor Zweckent-
fremdung schützen

Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
1514
Köln	stärkt	seine	
Rolle	als	viel-	
fältig	vernetzte		
Metropole.
Leitsatz	4
Für eine resiliente Entwicklung, die den Her-
ausforderungen der Zukunft und Ansprüchen 
der Bewohnerinnen und Bewohner gerecht 
wird, muss Köln als Metropole auf eine stabile 
Vernetzung setzen. So sorgen das zunehmen-
de Bevölkerungswachstum, eine steigende 
Multilokalität und eine veränderte Güter-
versorgung für steigende und vielfältigere 
Verkehrsströme und Mobilitätsnachfragen 
in der Stadt, die umweltfreundliche, flächen-
schonende und smarte Lösungen erfordern. 
Um die alltägliche Mobilität der Kölnerinnen 
und Kölner zu verbessern, setzt Köln gezielt 
auf die Mobilitätsangebote des Umweltver-
bunds. Der ÖPNV wird weiter ausgebaut und 
die verschiedenen Angebote werden besser 
miteinander vernetzt. Rad- und Fußverkehr 
werden gefördert und auch innovative neue 
Ansätze, wie zum Beispiel Sharing, also die 
geteilte Nutzung von Fortbewegungsmitteln 
im Individualverkehr, oder moderne Logistik-
infrastruktur werden berücksichtigt. Neben 
der Zunahme nachhaltiger Mobilitätstrends 
bergen vor allem auch die Möglichkeiten der 
Digitalisierung neue Ansätze, den Verkehr in 
Zukunft effizienter und umweltschonender zu 
gestalten.
Um dem Klimawandel zu begegnen, den  
Arten- und Naturschutz auch in der Stadt zu 
stärken und gleichzeitig die Lebensqualität der 
Menschen zu erhöhen, stärkt Köln zusammen 
mit der Region sein grünes Freiraumnetz.  
In Siedlungsbereichen erhält die Bereitstellung 
von attraktiven öffentlichen Räumen eine im-
mer größere Rolle und ist somit ein wichtiger 
Teil der Daseinsvorsorge. 
Auch bei der Digitalisierung bleibt Köln Vorrei-
ter und baut seine Angebote weiter aus. Daten 
werden genutzt, um die Stadt im Sinne einer 
„Smart City“ fit für die Zukunft zu machen.
Als vielfältig vernetzte Metropole stärkt Köln 
seine internationalen Netzwerke und Städte-
partnerschaften und fördert den fachlichen 
Austausch. Ebenso werden regionale Koope-
rationen genutzt, um gemeinsame, grenz-
überschreitende Probleme zu lösen und eine 
nachhaltige Entwicklung voranzubringen.
Ziel	4.1	 Köln 	 entwickelt 	 seine 	 Mobilitäts-
angebote	gemeinsam	mit	der	Region	
innovativ	und	umweltverträglich	weiter	
und	stärkt	den	öffentlichen	Nahverkehr.
# Verknüpfungen zwischen den Verkehrs-
trägern verbessern
# Querverbindungen schaffen und Lücken im 
Netz schließen
# Kapazitätsengpässe nachhaltig beheben
# Shared-Mobility-Angebote ausbauen (ins-
besondere auch in den äußeren Stadtteilen) 
# Mobilitätsangebote auf dem Wasser  
ent wickeln
# Logistik-Exzellenz (Verkehrs- und Lage-
gunst) quattromodal nutzen und ausbauen
# Köln zum Vorreiter für eine stadt-
verträgliche City-Logistik machen 
# Köln als Experimentierregion für innovati-
ve und zukunftsfähige Mobilitätssysteme 
 etablieren
Ziel	4.2	 Köln 	 schafft 	 mehr 	 Raum 	 für 	 Rad- 	
und	Fußverkehr.
# Das Radwegenetz ausbauen (Netzlücken 
schließen, zum B eispiel über den Rhein)
# Regionale Radschnellwege schaffen
# Straßenräume neu strukturieren und für 
Fuß- wie Radverkehr optimieren
# Shared-Space-Angebote und verkehrsarme 
Bereiche in den Quartieren erproben 
# Temporeduzierte Bereiche ausweiten
# Fußgängerinfrastruktur stärken
Ziel	4.3	 Köln 	 stärkt 	 sein 	 grünes 	
Freiraumnetz	und	entwickelt	es	in	die	
Region	weiter.
# Grünstrukturen vervollständigen und  
qualifizieren (insbesondere auf rechts-
rheinischer Seite)
# Das Freiraumnetz aufwerten und stärken
# Artenschutz und Artenvielfalt im regionalen 
Freiraumnetz fördern
# Neue „grüne Trittsteine“ zwischen großen 
Freiraum bereichen schaffen
# Die Siedlungsränder in Bezug zur 
umgebenden Landschaft setzen
# Vertikales Grün stärken
Ziel	4.4	 Köln 	 stärkt 	 seine 	 Rolle 	 als 	 Vorreiter 	
in	der	Digitalisierung.
# Die digitale Steuerung von städtischen Sys-
temen und Infrastrukturen vorantreiben
# Mobilität und Digitalisierung verknüpfen
# Köln stärkt seine mobile und digitale  
Infrastruktur und baut die Breitband-
infrastruktur aus
# Köln zum Vorreiter für digitale Angebote 
der Stadtverwaltung machen
# Open Data-Angebote ausbauen
# Digitale Kunstangebote stärken
# Plattform für urbane Daten schaffen
Ziel	4.5	 Köln 	 stärkt 	 die 	 regionale 	
Kooperation	und	die	internationale	
Zusammenarbeit.
# Kooperationsrahmen für regionales Wachs-
tum und nachhaltige Verkehrsentwicklung 
einführen
# Interkommunale Angebote mit Nachbar-
gemeinden etablieren
# Vernetzung mit nationalen und internatio-
nalen Partnerinnen und Partnern ausbauen
Die	360-Grad-Perspektive Die	360-Grad-Perspektive

Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
1716
Köln	wächst		
klimagerecht	und	
umweltfreundlich		
und	sorgt	für		
gesunde	Lebens-	
verhältnisse.
Leitsatz	5
Ziel	5.1	 Köln 	 fördert 	 Bewegung 	 und 	 Sport.
# Köln als Sportstadt weiter stärken
# Sport- und Freiflächen nach Möglichkeit 
öffnen und mehrfach nutzen
# Die Zugänglichkeit städtischer und regio-
naler Erholungsräume sicherstellen
# Sport-, Gesundheits- und gesunde Versor-
gungsangebote in allen Quartieren sicher-
stellen 
# Sport-, Bewegungs- und Aktionsangebote 
für Kinder und Jugendliche fördern
Ziel	5.2	 Köln 	 sorgt 	 für 	 Zugang 	 zur 	
gesundheitlichen	Versorgung,	
Gesundheitsförderung	und	Prävention	für	
alle	Lebenslagen.
# Köln als gesundheitsfördernde Stadt 
 profilieren
# Luftqualität verbessern
# Qualität der gesundheitlichen und sozialen 
Versorgung an allen Orten verbessern
# Aktivitäten und Angebote der gesundheit-
lichen Prävention stärken
# Pflege und Wohnen im Alter als integrierten 
Bestandteil der Quartiers e ntwicklung  
stärken
# Niederschwellige Angebote für Menschen 
mit besonderen Belastungen oder ohne 
Anbindung an das Regel s ystem fördern
# Weiterentwicklung der Gesund he itsregion 
fördern
Ziel	5.3	 Köln 	 betreibt 	 eine 	 konsequente 	
Klimawandelanpassung.
# Maßnahmen zur Vermeidung von Hitze-
inseln und Kühlung der Quartiere ergreifen 
# Retentionsflächen an Gewässern ausbauen
# Versickerungs- und Auffangmöglichkeiten 
für Starkregenereignisse verbessern
# Klimaangepasste und -neutrale Bauformen 
fördern
# Grüne Freiräume als „Luftfilter“ sichern 
# Risikogruppen bei Hitzeereignissen besser 
schützen
Ziel	5.4	 Köln 	 betreibt 	 aktiv 	 Klimaschutz 	
und	reduziert	seine	CO2-Emissionen.*
# Nachhaltige Mobilität im Personen- und 
Güterverkehr fördern
# Energie einsparen, effizient nutzen und  
erneuerbare Energien ausbauen
# Den Gebäudebestand energetisch  
optimieren
# Anreize für ein nachhaltiges Konsum-
verhalten schaffen
# Als Stadt mit gutem Beispiel vorangehen 
und die Zivilgesellschaft zum Klima s chutz 
motivieren
# Klimaschutz und Verdichtung als integrierte 
Aufgaben verstehen
# Umwelttechnologien als Chance für Wirt-
schaft und Gesellschaft begreifen
Ziel	5.5	 Köln 	 stärkt 	 regionale 	
Wertschöpfungsketten	und	nachhaltige	
Stoffkreisläufe.
# Produktionskreisläufe vernetzen, Zyklus-
wirtschaft in den Quartieren ausbauen 
# Regionale Produktions- und 
Vermarktungsketten ausbauen
# Urbane Recyclingangebote stärken
# Anreize zur Müllvermeidung schaffen
# Mülltrennung und örtliches Recycling 
fördern
Wie alle Städte ist auch Köln vom globalen 
Klimawandel betroffen. Hieraus ergeben sich 
vielfältige Handlungsbedarfe, um eine nach-
haltige Entwicklung der Stadt zu forcieren. 
Während für den Klimaschutz vor allem die 
Reduktion von Emissionen in der Stadt ein 
zentrales Ziel der Kölner Stadtentwicklung 
ist, müssen gleichzeitig Vorkehrungen für die 
Anpassung an die Folgen der schon spürba-
ren Veränderungen des Klimas in Form von 
Hitzewellen oder Extremwetterereignissen 
getroffen werden. Die große Herausforderung 
und zugleich Chance ist es, die Kölner Lebens-
qualität im Zuge dieser Handlungserfordernis-
se nicht nur zu erhalten, sondern auszubauen 
und zu stärken.
Der Kommune und dem Veedel kommt dabei 
eine entscheidende Schlüsselrolle zu, während 
hier zugleich die Lebensqualität der Bewoh-
nerinnen und Bewohner bewahrt werden 
soll und Herausforderungen gegeneinander 
abgewogen werden müssen. Dies erfordert 
ein Reagieren sowohl bei der städtischen 
Infrastruktur, beim Städtebau als auch bei der 
grundsätzlichen Flächennutzung der Stadt: 
Gebäudebestand, Mobilität und Energiever-
sorgung müssen für die Zukunft klimaneutral 
gestaltet werden.
Um die Lebensqualität ihrer Bewohnerinnen 
und Bewohner positiv zu beeinflussen, möchte 
die Stadt Köln gesunde Lebensverhältnisse 
stärken und unter anderem die Bausteine der 
„aktiven Stadt“ stärken. Köln fördert daher die 
Gesundheitsversorgung mit ganzheitlichen 
Ansätzen und stärkt Sport- und Bewegungsan-
gebote sowie die Bereitstellung von Sport- und 
Bewegungsflächen.
Die	360-Grad-Perspektive Die	360-Grad-Perspektive
*  D as Ziel 5.4 wird gemäß Ratsbeschluss überarbeitet  
(siehe Hinweis auf S. 3)

Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
1918
Die	Zielkarten
Die Stadträumliche Perspektive
Die Zielkarten formulieren konkrete räumli-
che Maßnahmen und Empfehlungen für die 
Entwicklung Kölns, mit dem Planungshorizont 
2030 und darüber hinaus. Sie machen aber 
auch Konflikte sichtbar, indem sie bestimmten 
Orten in den verschiedenen Karten unter-
schiedliche Aufgaben zuweisen. Die Zielkarten 
mit ihren strategischen Empfehlungen sind 
daher als konkrete Zielbilder, Arbeitskarten 
und Diskussionsgrundlagen gleichermaßen 
zu verstehen. Die Aufgabe der Stadt Köln und 
ihrer Partnerinnen und Partner wird es sein, 
diese Karten als Richtschnur und Koordinati-
onsinstrument für weitere planerische Schritte 
zu nutzen.
Die fünf Zielkarten bilden die für das jeweilige 
Themenfeld relevanten Grundlagen ab. Diese 
werden mit räumlich-strategischen Empfeh-
lungen überlagert, sodass sich fünf themen-
orientierte Zielbilder für Köln und – soweit 
möglich – die Region ergeben.
Die Zielkarten behandeln im Schwerpunkt 
folgende strategische Empfehlungen:
Zielkarte Wohnen 
Realisierung von gemischten, lebendigen und 
gut angebundenen Quartieren
–  An gemessene urbane Dichten, Typologien 
und Nutzungen
–   In tegrierte Entwicklung von Siedlung und 
ÖPNV
–   Nachverdichtung bestehender Strukturen
–   En twicklung und Profilierung der funktiona -
len und stadträumlichen Qualitäten entlang 
von Kölns „Zukunfts-“ und „Stadtachsen“
–   A ufwertung des öffentlichen Raums an 
 Straßen, Kreuzungen und Rheinquerungen
–   L angfristige Transformation des Straßen-
raums zur Entwicklung neuer Stadträume
Zielkarte Wirtschaft 
Profilierung und Entwicklung zukunftsfähiger 
Standorte
–   Q ualifizierung und Nachverdichtung von 
Industriegebieten
–   W eiterentwicklung der Gewerbe- und 
Dienstleistungsstandorte
–   Pr ofilierung, Nachverdichtung und gezielte 
Erweiterung von Gewerbegebieten
–   T ransformation von Gewerbegebieten zu 
innovativen und gemischten Quartieren mit 
unterschiedlichen Nutzungsschwerpunkten
–   Q ualifizierung des rechtsrheinischen Ent -
wicklungskorridors für Gewerbe und Pro-
duktion inklusive neuer Wirtschaftsstand-
orte für die wachsende Stadt
–   V ersorgungszentren stärken und neu 
 ausweisen
–   A ufbau der interkommunalen Kooperation 
für Industrie und Gewerbe
–   En twicklung und Ausbau der Wissen -
schaftsstandorte sowie der Innovations- 
und Gründerräume
–   Ausbau der Gigabitversorgung
Zielkarte Soziales, Kultur und Bildung 
Stärkung der Infrastruktur für Chancen-
gerechtigkeit und Teilhabe
–  S tärkung und Entwicklung von sozialen, kul -
turellen und Bildungsangeboten in beste-
henden und zukünftigen Siedlungsgebieten
–  A usbau und Stärkung der Gesundheits-, 
Wissenschafts- und Forschungscluster
–  Sc hutz und Erhalt von bestehenden sozio-
kulturellen Standorten sowie Standorten 
der Kreativwirtschaft
–  Bi ldungs- und Sozialinfrastruktur sanieren 
und ausbauen
–  So zialräume nach dem Programm „Lebens -
werte Veedel – Bürger- und Sozialraum-
orientierung in Köln“
–  A usbau, Sanierung, Stärkung bestehender 
und neuer Zentren sowie des öffentlichen 
Raums
–  B auliche, funktionale und infrastrukturelle 
Aufwertung von Großwohnsiedlungen und 
deren Umfeld
–  So ziale Erhaltungssatzung anwenden
Zielkarte Mobilität 
Ausbau des ÖPNV, des Radverkehrs und der 
Verknüpfungspunkte aller Verkehrsträger
–  A usbau des städtischen ÖPNV
–  R egio-Hubs, Verknüpfungspunkte und 
 Mobilstationen
–  A usbau und Ringschluss des S-Bahn-  
Systems
–  Nu tzung des Rheins als Mobilitätsraum
–  S tärkung des Radwegenetzes
–  U mbau des Straßennetzes
Zielkarte Grün und Klima 
Sicherung und Qualifizierung der Grün s ysteme 
und Vorsorge für den Klimawandel 
–  W eiterentwicklung der Grüngürtel und des 
Grünsystems
–  G rünverbindungen nach innen und außen
–  Z usammendenken der grünen Infrastruktur 
und der Siedlungsentwicklung
–  Si cherung und Multicodierung städtischer 
Wald- und Landwirtschaftsflächen und 
Schutz der Artenvielfalt
–  U msetzung von Maßnahmen zur Klima -
anpassung im Stadtgebiet
–  Q ualifizierung der Rheinufer und Hoch -
wasserschutz
–  Mi lderung von Lärm- und Schadstoff -
emissionen
Die	Stadträumliche	Perspektive Die	Stadträumliche	Perspektive

Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
21
Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
20 21
Zielkarte	Wohnen:	Realisierung		
von		g emischten, 	 lebendigen 	 und 		
gut	angebundenen	Quartieren
Originalmaßstab 1 : 50.000 @ DIN A1
Stand 06/2020
GRUNDLAGEN STRATEGISCHE EMPFEHLUNGEN
21

Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
23
Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
23
Zielkarte	Wirtschaft:	Profilierung	und	
Entwicklung	zukunftsfähiger	Standorte
Originalmaßstab 1 : 50.000 @ DIN A1
Stand 06/2020
GRUNDLAGEN STRATEGISCHE EMPFEHLUNGEN
23

Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
25
Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
24 25
Zielkarte	Soziales,	Kultur	und	Bildung:		
Stärkung	der	Infrastruktur	für		
Chancengerechtigkeit	und	Teilhabe
Originalmaßstab 1 : 50.000 @ DIN A1
Stand 06/2020
GRUNDLAGEN STRATEGISCHE EMPFEHLUNGEN
25

Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
27
Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
26 27
Zielkarte	Mobilität:	
Ausbau	des	ÖPNV,	des	Radverkehrs	und	der	
Verknüpfungspunkte	aller	Verkehrsträger
Originalmaßstab 1 : 50.000 @ DIN A1
Stand 06/2020
GRUNDLAGEN STRATEGISCHE EMPFEHLUNGEN
27

Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
29
Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
28 29
Zielkarte	Grün	und	Klima:		
Sicherung	und	Qualifizierung	der	Grün-
systeme	un d 	V orsorge 	f ür 	d en 	Klim awandel
Originalmaßstab 1 : 50.000 @ DIN A1
Stand 06/2020
GRUNDLAGEN
 STRATEGISCHE EMPFEHLUNGEN
29

Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
3130
Das	räumliche	Leitbild
Die Stadträumliche Perspektive
Das räumliche Leitbild fasst die zentralen 
räumlichen Elemente der Stadtstrategie „Köl-
ner Perspektiven 2030+“ in einem Bild zusam-
men. Es beschreibt die zukünftige strategische 
Ausrichtung der Kölner Stadtentwicklung, 
bündelt und vereinfacht die räumlichen Aus-
sagen und zeigt Räume auf, die in den kom-
menden Jahren eine detaillierte Betrachtung 
brauchen.
Grundlage des räumlichen Leitbilds ist eine 
Kategorisierung der Siedlungsgebiete und 
Quartiere. Für jede Signatur wird eine Empfeh-
lung ausgesprochen, die als übergeordnete 
Entwicklungsrichtung zu verstehen ist. Darü-
ber hinaus werden die größeren zusammen-
hängenden Siedlungsentwicklungspotenziale 
im städtischen Zusammenhang und die wich-
tigsten Verkehrsadern dargestellt. Ebenso 
zeigt das räumliche Leitbild die Verortung des 
Grünsystems im Stadtraum sowie dessen Ver-
knüpfung in die Region. Im Folgenden werden 
die wesentlichen Aussagen näher erläutert.
Innenstadt weiterentwickeln
Die Innenstadt verdient auch in Zukunft ein 
besonderes Augenmerk, um Köln als attrak-
tive Metropole für ihre Bewohnerinnen und 
Bewohner sowie Gäste zu positionieren. Hier 
gilt es vor allem, die Nutzungsansprüche an 
den Raum weiter zu optimieren, eine Überlas-
tung der Verkehrsknoten zu verhindern und 
die Erneuerung der Siedlungsstrukturen der 
Nachkriegszeit für eine qualitätsvolle Weiter-
entwicklung des Kölner Zentrums zu nutzen.
Dichte und gemischte Siedlungsgebiete 
sichern und weiterentwickeln 
Die dichten und urbanen Quartiere wie zum 
Beispiel Lindenthal, Südstadt, Mülheim oder 
Nippes verkörpern die besondere Kölner 
Mischung und sind für die Gesamtstadt von 
großer Bedeutung. Sie sind in ihren Qualitäten 
und Eigenheiten zu bewahren und behutsam 
weiterzuentwickeln. Insbesondere ist darauf 
zu achten, dass der Entwicklungsdruck auf 
diese Gebiete nicht weiter zunimmt.
Gemischte Siedlungsgebiete nachverdichten 
und Nutzungsmischung intensivieren
Die relativ dichten und gemischten Siedlungs-
gebiete zwischen Innerem und Äußerem 
Grüngürtel befinden sich zum Teil in einer Um-
bruchphase, in der besonders das Verhältnis 
zwischen Arbeit, Produktion und Wohnen neu 
ausgelotet werden muss. Hier ist das erklärte 
Ziel, die besondere Nutzungsmischung zu 
erhalten, zu fördern und die Quartiere ange-
messen nachzuverdichten. So schafft Köln 
weitere urbane Angebote für das Wohnen und 
Arbeiten. 
Suburbane Siedlungsgebiete an den  
ÖPNV anbinden, angemessen mischen  
und verdichten
Außerhalb des Äußeren Grüngürtels sind die 
Siedlungsgebiete durch eine größtenteils ge-
ringe bauliche Dichte und homogene, wenig 
gemischte Nutzungen gekennzeichnet. Im 
Sinne des sorgfältigen Umgangs mit der Res-
source Fläche ist eine, den gewachsenen städ-
tebaulichen Strukturen angemessene Dichte 
zu entwickeln, um damit eine wirtschaftlich 
tragfähige Anbindung an den ÖPNV zu ermög-
lichen. Ergänzend dazu sind ausreichende und 
bedarfsgerechte Angebote an sozialen, kultu-
rellen, kommerziellen und Bildungseinrichtun-
gen von Anfang an mitzudenken.
Industriegebiete nachverdichten  
und qualifizieren
Die gut angebundenen industriellen Flächen 
im Stadtgebiet gilt es, an ihren Standorten zu 
stärken und mittels einer Intensivierung der 
Nutzung weiterzuentwickeln. Dafür sind Lö-
sungen für eine Nachverdichtung wie für eine 
nachhaltige Logistik zu entwickeln. Die Einbin-
dung von Industriegebieten in das Stadtgefü-
ge erfordert geeignete Übergangsnutzungen 
und Pufferzonen zu sensiblen Nutzungen.
Gewerbegebiete profilieren  
und nachverdichten
Die zahlreichen Gewerbegebiete können 
durch eine gezielte Profilierung an Bedeutung 
gewinnen. Durch gewerbliche Nachverdich-
tungen ergeben sich somit die notwendigen 
Flächenpotenziale für die zukünftige wirt-
schaftliche Entwicklung. Zur Qualifizierung 
und Einbettung dieser Gebiete in den ge-
samtstädtischen Kontext tragen eine besse-
re ÖPNV-Erschließung, die Gestaltung des 
öffentlichen Raums und die Ergänzung durch 
kommerzielle und kulturelle Angebote bei.
Grüngürtel komplettieren und regionale 
Grünvernetzung ausbauen
Das innerstädtische Grünsystem ist seit jeher 
das Rückgrat der Stadt. Seine Vervollständi-
gung und Erweiterung in die Region sichert 
die bestehenden Freiraumqualitäten, unter-
stützt das städtische Mikroklima und bietet 
notwendige Flächen für Erholung, Sport, den 
Erhalt der Biodiversität und der landwirtschaft-
lichen Produktion.
Die	Stadträumliche	Perspektive Die	Stadträumliche	Perspektive

Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
33
Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
32 33
Das	räumliche	
Leitbild
Originalmaßstab 1 : 50.000 @ DIN A1
Stand 06/2020
Innenstadt weiterentwickeln
Dichte und gemischte Siedlungsgebiete sichern und weiterentwickeln
Größere zusammenhängende Siedlungsentwicklungen  
in der inneren Stadt
Gemischte Siedlungsgebiete nachverdichten und  
Nutzungsmischung intensivieren
Suburbane Siedlungsgebiete an den ÖPNV anbinden,  
angemessen mischen und verdichten
Größere zusammenhängende Siedlungsentwicklungen  
in der äußeren Stadt
Industriegebiete nachverdichten und qualifizieren
Gewerbegebiete profilieren und nachverdichten
Grüngürtel komplettieren und regionale Grünvernetzung ausbauen
Die	Zukunftsräume
Mit den sieben Zukunftsräumen Innenstadt, S-Bahn-Ring, Ost-
West-Achse, rechtsrheinischer Entwicklungskorridor, Rhein, 
Kölner Norden /  K reuzfeld, Porzer Süden zeigt das räumliche 
Leitbild, welchen Teilräumen sich die Stadt Köln prioritär 
widmen wird. In den gewählten Zukunftsräumen kommen 
besonders viele strategisch bedeutsame Entwicklungen zu-
sammen, die eine integrierte und räumlich zusammenhängen-
de Planung erfordern, um sie im Sinne der gesamtstädtischen 
Zielsetzung zu entwickeln.
33

Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
34 35
Die zehn Handlungsempfehlungen beschrei-
ben die wichtigsten Stoßrichtungen für die zu-
künftige Kölner Stadtentwicklung und zeigen 
auf, wie die formulierten Ziele erreicht werden. 
Sie sind aus dem Zielgerüst der 360-Grad-Pers-
pektive und den Erkenntnissen der Stadträum-
lichen Perspektive gleichermaßen entwickelt 
und bilden damit das Bindeglied zwischen 
beiden Betrachtungsebenen. Die Reihenfolge 
und Nummerierung stellen keine Priorisierung 
dar. 
1. Klimagerecht leben1)
Das Klima ist durch aktives 
Handeln und konkrete Zielset-
zungen, bei gleichzeitiger Anpassung an den 
Klimawandel, zu schützen. Dafür bedarf es 
eines klaren Plans zur Reduzierung des CO2-
Ausstoßes und zur Dekarbonisierung mit dem 
Ziel, bis 20352) klimaneutral zu sein. Konkrete 
Maßnahmen müssen die Reduktion der Emis-
sionen durch Industrie, Haushalte und Verkehr 
bewirken.
2. Innere Werte
Die bestehenden Flächenpo-
tenziale sind nachhaltig zu nut-
zen, um den Flächenverbrauch zu reduzieren. 
Dafür ist auf eine aktive Liegenschafts politi k 
zurückzugreifen, bestehende Instrumente der 
Grundstücksvergabe sind anzuwenden und 
durch kölnspezifische Ansätze zu ergänzen. 
Dies muss zusammen mit einer Erhöhung 
der baulichen Dichten und dem Aufbau eines 
digitalen strategischen Flächenmanagements 
erfolgen.
3. Kölner Mischung
Der Bau von bezahlbarem 
Wohnraum ist erheblich 
zu steigern. Hierfür muss 
eine „Kölner Mischung“ als neue Baukultur 
mit einem starken Fokus auf Verdichtung und 
Mischnutzung etabliert werden. Diese umfasst 
die sozialen Infrastrukturen, Angebote der Ver-
sorgung, Kultur und Bildung sowie attraktive 
Freiräume und Arbeitsplatzangebote.
4. Frei-Raum
Die urbanen Freiräume der Stadt 
sind zukünftig als Teil eines Sys-
tems multifunktionaler Räume für Erholung, 
Aufenthalt, Klimaanpassung, Naturschutz und 
Biodiversität sowie der Nahrungsproduktion 
zu behandeln. Es benötigt eine Koordination 
der unterschiedlichen Funktionen und Ansprü-
che, um die Nutzungskonflikte zu lösen und 
die Möglichkeiten für die Entwicklung neuer 
Freiräume zu nutzen.
5. Verkehrswende
Die Verkehrswende ist konse-
quent zu verfolgen und setzt 
dabei prioritär auf nachhaltige Mobilitätsan-
gebote sowie eine deutliche Verringerung des 
motorisierten Individualverkehrs. Integraler 
Teil der Verkehrswende ist die Neubewertung 
und Reorganisation des Straßenraums.
6. Wirtschaft hoch 3
Die Gewerbe-, Dienstleis-
tungs-, Kreativ- und Industrie-
standorte sind differenziert zu entwickeln, zu 
qualifizieren, zu verdichten und mit unterstüt-
zenden Funktionen zu ergänzen. Die Integrati-
on urbaner Produktion in bestehenden in-
nenstadtnahen Quartieren ist zu erhalten und 
weiter auszubauen.
7 . Vorfahrt Bildung
Die Bildung ist als Schlüssel für 
Chancengerechtigkeit, gesell-
schaftlichen Zusammenhalt, 
wirtschaftliche Teilhabe sowie Umwelt- und 
Klimaschutz weiter zu stärken. Dafür bedarf es 
neuer Wege, um den Austausch von Wissen-
schaft, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft zu 
beleben.
8. Stadt-Leben
Die Teilhabe, Solidarität und Chancen-
gerechtigkeit ist aktiv zu fördern, um 
ein tolerantes Klima innerhalb einer 
vielfältigen Stadtgesellschaft zu schaffen und 
die Kölner Veedel als Orte des Zusammen-
lebens zu stärken.
9. Smarte Stadt
Die digitale Infrastruktur ist weiter 
auszubauen und für die Entwick-
lung smarter und digitaler Ange-
bote zu nutzen. Dies erhöht die 
Effizienz von Infrastrukturen, städtischen 
Diensten und der Zusammenarbeit von Ver-
waltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Stadt-
bevölkerung. Hierfür bildet der nächste Schritt 
die Erprobung digitaler Anwendungen in 
Reallaboren.
10. RegioCoop
Die interkommunale 
Zusammenarbeit mit den 
benachbarten Kreisen und Städten ist zu inten-
sivieren und verbindliche Formate und Struk-
turen der Kooperation zu vereinbaren. Dies 
beinhaltet die Öffnung für neue Modelle der 
Kompetenzteilung und die Förderung einer 
integrierten, regionalen Entwicklung.
Ausblick
Die hier kurz beschriebenen Handlungsempfehlungen sind als Vorschläge zu verstehen.  
Im weiteren Prozess werden sie weiterentwickelt und klare Aufgaben, Handlungsschritte  
sowie Schlüsselprojekte formuliert.
Vorschläge	für	
Handlungsempfehlungen
1)  Di e Handlungsempfehlung 1 „Klimagerecht leben“ wird gemäß Ratsbeschluss überarbeitet (siehe Hinweis S.  3 ).
2)  D as Zieljahr wurde im Vergleich zur Langfassung der Stadtstrategie gemäß der aktuellen Beschlusslage nachträglich angepasst.
Vorschläge	für	Handlungsempfehlungen Vorschläge	für	Handlungsempfehlungen

Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
36 37
Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
Kontakt
Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Stadthaus Deutz – Westgebäude 
Willy-Brandt-Platz 2 
50679 Köln 
Stephanie Dormann 
Stabsstelle Strategie Stadtentwicklung 
Telefon: 0221 / 221-24673
koelnerperspektiven2030@stadt-koeln.de 
www.stadt-koeln.de/koelnerperspektiven2030
Projektverantwortung
Brigitte Scholz 
Leiterin Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Kernteam	Stadtstrategie
Thilo Bosse 
Friederike Christian 
Stephanie Dormann 
Inga Hoffmann 
Dr. Birgit Gunia-Henneken 
Sabine Pawlowski 
Birte Rötzmeier 
Leander Schulte 
Nina Kristin Sieberns
Inhalt	und	Basisgestaltung
ARGE „Kölner Perspektiven 2030+“
urbanista 
Astrid Großmann 
Birte Kepp 
Björge Köhler 
Sven Kohlschmidt  
Tristan Lannuzel  
Sven Lohmeyer 
Dr. Julian Petrin
ASTOC Architects and Planners 
Prof. Markus Neppl 
Britta Schümmer 
Darleen Ertelt  
Jörg Schatzmann
urbanista.ch/bureau für RAUM EN TWICKLUNG 
Dr. Markus Nollert
mit Unterstützung von:

Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ – Kurzfassung
38
Die Oberbürgermeisterin
Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Satz
rheinsatz, Köln
Druck
Pieper GbR, Köln
13-US/15/800/03.2022
Gedruckt auf Recyclingpapier aus 100  %  Altpapier

Anlage 3 Zuschusszusage der KfW vom 10.12.2020

22839 Zeichen

KFW
KfW Bankengruppe, Niederlassung Berlin, 10865 Berlin
Stadt Köln
I-D2/Stabsstelle Digitalisierung
Herrn Dirk Blauhut
Hohe Str. 115
50667 Köln
KfW Bankengruppe, Palmengartenstraße 5-9, 60325 Frankfurt am Main • Telefon: +49 69 7431-0 • Fax: +49 69 7431-2944 • S.W.I.F.T: KFWIDEFF • www.kfw.de
Niederlassung Berlin: Charlottenstraße 33/33a, 10117 Berlin • Telefon: +49 30 20264-0 • Fax: +49 30 20264-5188
Vorstand: Dr. Günther Bräunig (Vorsitzender), Dr. Ingrid Hengster, Melanie Kehr, Bernd Loewen, Dr. Stefan Peiß
Anlage 3

KFW
KfW Bankengruppe, Niederlassung Berlin, 10865 Berlin
Stadt Köln
Heumarkt 14
50667 Köln
))> Zuschusszusage STRATEGIE
Programm: Modellprojekte Smart Cities:
Stadtentwicklung und Digitalisierung (436)
Zuschussempfänger: Stadt Köln
Geschäftspartnernummer: 55522
Zuschuss-Nummer: 19454826
Sehr geehrte Damen und Herren,
aufgrund Ihres Antrages vom 19.10.2020, der am 21.10.2020 bei der KfW eingegangen ist, 
in Verbindung mit der Entscheidung des vom Bund für die Modellprojekte berufenen 
Expertengremiums, gewähren wir Ihnen im Auftrag und aus Mitteln des Bundes einen 
zweckgebundenen Zuschuss in Höhe von 65 % der tatsächlich entstehenden 
zuschussfähigen Kosten, maximal jedoch in Höhe von
1.439.750,00 EUR
Die Bestimmungen des Merkblattes „Modellprojekte Smart Cities" in der Version 02/2020 
sind wesentlicher Bestandteil dieses Zusageschreibens. Für den Ihnen gewährten Zuschuss 
gelten die Allgemeinen Bestimmungen für Zuschüsse - kommunale und soziale Infrastruktur 
- in der Fassung 11/2011 und folgende Vereinbarungen:
1. Verwendungszweck:
Kommune/Quartier/Region: Stadt Köln (SC20-PEUVE)
Entwicklung kommunaler Ziele, Strategien und Maßnahmen (Phase A)
Förderfähige Kosten Personal und Sachkosten Strategieentwicklung: 2.065.000,00 EUR 
Förderfähige Kosten Investitionen: 150.000,00 EUR 
Förderzeitraum: 10/2020 bis 09/2022
2. Auszahlung:
Die Auszahlungsfrist endet am 14.07.2023.
Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt auf Anforderung der Kommune 
(Formularnummer 600 000 4465) im 6-Monats-Rhythmus (für 6 Monate nachschüssig 
jeweils zum Monatsultimo) für die bis zum Abrufzeitpunkt tatsächlich angefallenen 
Kosten. Die Anforderung der Kommune muss der KfW spätestens 2 Wochen vor dem 
jeweiligen Auszahlungstermin vorliegen.
Frühester Auszahlungstermin ist der Ultimo des dritten auf die Zusage folgenden 
Monats, hier ab 31.03.2021.
10. Dezember 2020
Name: Azun
Abteilung: IKb3
Telefon: 030 20264- 1143
KfW Bankengruppe. Palmengartenstraße 5-9, 60325 Frankfurt am Main ■ Telefon: +49 69 7431-0 ■ Fax: +49 69 7431-2944 ■ S.W.I.F.T: KFWIDEFF-www.kfw.de
Niederlassung Berlin: Charlottenstraße 33/33a, 10117 Berlin ■ Telefon: +49 30 20264-0 ■ Fax: +49 30 20264-5188
Vorstand: Dr. Günther Bräunig (Vorsitzender), Dr. Ingrid Hengster, Melanie Kehr, Bernd Loewen. Dr. Stefan Peiß

Zuschussnehmer: Stadt Köln
Z'uschussnummer: 19454826
Datum Zusage: 10.12.2020
KFW
Die Auszahlung der Schlussrate für die letzten 6 Monate des Förderzeitraumes 
erfolgt nach beanstandungsfreier Prüfung des Verwendungsnachweises zu Phase A 
einschließlich der weiteren im Programm-Merkblatt unter Abschnitt „Nachweis der 
Mittelverwendung“ definierten Unterlagen zzgl. ggf. weiterer entscheidungsrelevanter 
Unterlagen. Frühester Auszahlungstermin ist hier der Ultimo des auf die 
beanstandungsfreie Prüfung der Mittelverwendung durch die KfW folgenden Monats.
3. Verwendungsnachweis:
Die programmgemäße Verwendung des Zuschusses ist nach Abschluss des 
Projektes (Fertigstellung der Smart-City-Strategie bzw. des Smart-City-Konzeptes), 
spätestens jedoch innerhalb von 30 Monaten nach Erstellung dieses Schreibens 
nachzuweisen. Dafür ist das vollständig ausgefüllte Formular 
"Verwendungsnachweis" (Formularnummer 600 000 4466) zusammen mit den im 
Programm-Merkblatt unter Punkt „Nachweis der Mittelverwendung“ genannten 
Unterlagen einzureichen. Die KfW behält sich die Nachforderung ggf. weiterer 
entscheidungsrelevanter Unterlagen im Zuge der Verwendungsnachweisprüfung vor.
Bei Nichterfüllung der der Zuschussgewährung zugrunde liegenden Anforderungen 
behält sich die KfW die (ggf. anteilige) Rückforderung des bereits ausgezahlten 
Zuschussbetrages sowie die nachträgliche Geltendmachung eines 
Verzinsungsanspruches für die Dauer der ungerechtfertigten Inanspruchnahme der 
Zuschussmittel gemäß Ziffer 6 der Allgemeinen Bestimmungen für Zuschüsse - 
kommunale und soziale Infrastruktur bzw. dem Abschnitt „Nachweis der 
Mittelverwendung" des Programm-Merkblattes vor.
4. Sonstige Bestimmungen:
(1) Angaben zur Antragberechtigung und zum Verwendungszweck sind 
subventionserhebliche Tatsachen im Sinne des § 264 Strafgesetzbuch in 
Verbindung mit § 2 Subventionsgesetz.
(2) Sie stellen sicher (z. B. durch geeignete vertragliche Vereinbarungen), dass dritte 
Akteure, die an der Entwicklung des geförderten Smart-City-Modellprojektes 
mittelbar oder unmittelbar wesentlich beteiligt sind, etwa durch 
Zurverfügungstellung von digitaler Infrastruktur, den gemäß Merkblatt 
vorgesehenen Wissenstransfer möglich machen und nicht durch 
Exklusivitätsrechte an der Nutzung von Daten beeinträchtigen. Dies gilt auch für 
etwaige Dienstleister, die - entgeltlich oder unentgeltlich - einen wesentlichen 
Beitrag zum geförderten Smart-City-Modellprojekt leisten.
(3) Des Weiteren stellen Sie sicher (z. B. durch geeignete vertragliche 
Vereinbarungen), dass wesentlich beteiligte dritte Akteure oder Dienstleister sich 
verpflichten, die kommunalen Ziele des Smart-City-Modellprojektes zu 
unterstützen und dazu beitragen, die im Merkblatt, Antragsformular und 
Allgemeinen Bestimmungen definierten Fördervoraussetzungen zu erfüllen.
(4) Sie verpflichten sich, bei allen öffentlichkeitswirksamen Informations- und 
Kommunikationsmaßnahmen auf die Förderung der Maßnahme durch den Bund 
und die KfW durch Verwendung der entsprechenden Logos bzw. Bildwortmarken 
sowie durch einen Förderhinweis ("Gefördert durch:") hinzuweisen.
(5) Ebenso stellen Sie sicher, dass im Fall einer Weiterleitung an Dritte gemäß 
Merkblatt die beihilferechtlichen Anforderungen eingehalten werden.
5. Sonstiges:
Wir weisen darauf hin, dass gemäß den geltenden Programmbestimmungen 
Investitionsvorhaben in Bereichen, in denen kommunale Gebietskörperschaften oder 
Gemeindeverbände eine im Widerspruch zum EU-Beihilferecht stehende

Zuschussnehmer: Stadt Köln 
19454826 
10.12.2020 
Z'uschussnummer: 
l(F\V 
Datum Zusage: 
wirtschaftliche Tätigkeit ausüben, nicht förderfähig sind. Die KfW wird die in Ihrem 
Kosten- und Finanzierungsplan dargelegten Investitionsvorhaben dahingehend 
prüfen und bei Zweifelsfällen in Kürze mit gesondertem Schreiben auf Sie 
zukommen. Die im Kosten- und Finanzierungsplan dargelegten Personal- und 
Sachkosten sind hiervon nicht betroffen. 
Die Zusage erfolgt unter folgenden Voraussetzungen: 
(1) Die Entwicklung eines klaren Konzeptes für die Schnittstellen von der
Partizipation (11Boxen", Dialoge und daraus entstandene Bürgerideen) zu den
Verwaltungsprozessen, insbesondere in Stadtentwicklung und Stadtplanung, und
zur politischen Entscheidung.
Spätestens mit Abruf der letzten Rate der Mittel ist dies durch die Koordinierungs­
und Transferstelle des BMI zu bestätigen. 
/ 
Dieses Schreiben.,stellt eine Rechnung gemäß§ 14 UStG über eine umsatzsteuerfreie 
Finanzdienstle
/
istl'.ing dar. Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer der KfW lautet: DE 114 
104 280. 
I 
Mit freund '6hen Grüßen 
KfW 
Anlagen 
Allgemeine Bestimmungen für Zuschüsse - kommunale und soziale Infrastruktur -
,Abrufformular 
Vordruck für Verwendungsnachweis 
i Vollm�cht und Unterschriftenprobenblatt

KFW
KfW Bankengruppe, Niederlassung Berlin, 10865 Berlin
Stadt Köln
Heumarkt 14
50667 Köln
»> Zuschusszusage UMSETZUNG
Programm: Modellprojekte Smart Cities:
Stadtentwicklung und Digitalisierung (436)
Zuschussempfänger: Stadt Köln
Geschäftspartnernummer: 55522
Zuschuss-Nummer: 19454827
Sehr geehrte Damen und Herren,
aufgrund Ihres Antrages vom 19.10.2020, der am 21.10.2020 bei der KfW eingegangen ist, 
in Verbindung mit der Entscheidung des vom Bund für die Modellprojekte berufenen 
Expertengremiums, gewähren wir Ihnen im Auftrag und aus Mitteln des Bundes einen 
zweckgebundenen Zuschuss in Höhe von 65 % der tatsächlich entstehenden 
zuschussfähigen Kosten, maximal jedoch in Höhe von
5.902.000,00 EUR
Die Bestimmungen des Merkblattes „Modellprojekte Smart Cities“ in der Version 02/2020 
sind wesentlicher Bestandteil dieses Zusageschreibens. Für den Ihnen gewährten Zuschuss 
gelten die Allgemeinen Bestimmungen für Zuschüsse - kommunale und soziale Infrastruktur 
- in der Fassung 11/2011 und folgende Vereinbarungen:
1. Verwendungszweck:
Kommune/Quartier/Region: Stadt Köln (SC20-PEUVE)
Umsetzung der Ziele, Strategien und Maßnahmen (Phase B)
Förderfähige Kosten Personal- und Sachkosten Umsetzung: 8.250.000,00 EUR 
Förderfähige Kosten Investitionen: 830.000,00 EUR 
Förderzeitraum: 01/2022 bis 12/2026
2. Auszahlung:
Die Auszahlungsfrist endet am 14.07.2028.
Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt auf Anforderung der Kommune 
(Formularnummer 600 000 4465) im 6-Monats-Rhythmus (für 6 Monate nachschüssig 
jeweils zum Monatsultimo) für die bis zum Abrufzeitpunkt tatsächlich angefallenen 
Kosten. Die Anforderung der Kommune muss der KfW spätestens 2 Wochen vor dem 
jeweiligen Auszahlungstermin vorliegen.
Frühester Auszahlungstermin ist der Ultimo des dritten auf den Beginn des 
Förderzeitraum für Phase B folgenden Monats, hier ab 30.04.2022.
10. Dezember 2020
Name: Azun
Abteilung: IKb3
Telefon: 030 20264- 1143
KfW Bankengruppe. Palmengartenstraße 5-9, 60325 Frankfurt am Main ■ Telefon: +49 69 7431-0 ■ Fax: +49 69 7431-2944 ■ S.W.I.F.T: KFWIDEFF www.kfw.de
Niederlassung Berlin: Charlottenstraße 33/33a, 10117 Berlin ■ Telefon: +49 30 20264-0 ■ Fax: +49 30 20264-5188
Vorstand: Dr. Günther Bräunig (Vorsitzender), Dr. Ingrid Hengster, Melanie Kehr, Bernd Loewen, Dr. Stefan Peiß

Zuschussnehmer: Stadt Köln
Zuschussnummer: 19454827
Datum Zusage: 10.12.2020
KFW
Die Auszahlung der Schlussrate für die letzten 6 Monate des Förderzeitraumes 
erfolgt nach beanstandungsfreier Prüfung des Verwendungsnachweises zu Phase B 
einschließlich der im Programm-Merkblatt unter Abschnitt „Nachweis der 
Mittelverwendung“ definierten Unterlagen zzgl. ggf. weiterer entscheidungsrelevanter 
Unterlagen. Frühester Auszahlungstermin ist hier der Ultimo des auf die 
beanstandungsfreie Prüfung der Mittelverwendung durch die KfW folgenden Monats.
3. Verwendungsnachweis:
Die programmgemäße Verwendung des Zuschusses ist nach Abschluss des 
Projektes, spätestens jedoch innerhalb von 96 Monaten nach Erstellung dieses 
Schreibens nachzuweisen. Dafür ist das vollständig ausgefüllte Formular 
"Verwendungsnachweis" (Formularnummer 600 000 4466) zusammen mit den im 
Programm-Merkblatt unter Punkt „Nachweis der Mittelverwendung“ genannten 
Unterlagen einzureichen. Die KfW behält sich die Nachforderung ggf. weiterer 
entscheidungsrelevanter Unterlagen im Zuge der Verwendungsnachweisprüfung vor.
Bei Nichterfüllung der der Zuschussgewährung zugrunde liegenden Anforderungen 
behält sich die KfW die (ggf. anteilige) Rückforderung des bereits ausgezahlten 
Zuschussbetrages sowie die nachträgliche Geltendmachung eines 
Verzinsungsanspruches für die Dauer der ungerechtfertigten Inanspruchnahme der 
Zuschussmittel gemäß Ziffer 6 der Allgemeinen Bestimmungen für Zuschüsse - 
kommunale und soziale Infrastruktur bzw. dem Abschnitt „Nachweis der 
Mittelverwendung“ des Programm-Merkblattes vor.
4. Sonstige Bestimmungen:
(1) Angaben zur Antragberechtigung und zum Verwendungszweck sind 
subventionserhebliche Tatsachen im Sinne des § 264 Strafgesetzbuch in 
Verbindung mit § 2 Subventionsgesetz.
(2) Sie stellen sicher (z. B. durch geeignete vertragliche Vereinbarungen), dass dritte 
Akteure, die an der Entwicklung des geförderten Smart-City-Modellprojektes 
mittelbar oder unmittelbar wesentlich beteiligt sind, etwa durch 
Zurverfügungstellung von digitaler Infrastruktur, den gemäß Merkblatt 
vorgesehenen Wissenstransfer möglich machen und nicht durch 
Exklusivitätsrechte an der Nutzung von Daten, Software und deren 
Dokumentationen beeinträchtigen. Dies gilt auch für etwaige Dienstleister, die - 
entgeltlich oder unentgeltlich - einen wesentlichen Beitrag zum geförderten 
Smart-City-Modellprojekt leisten.
(3) Des Weiteren stellen Sie sicher (z. B. durch geeignete vertragliche 
Vereinbarungen), dass wesentlich beteiligte dritte Akteure oder Dienstleister sich 
verpflichten, die kommunalen Ziele des Smart-City-Modellprojektes zu 
unterstützen und dazu beitragen, die im Merkblatt, Antragsformular und 
Allgemeinen Bestimmungen definierten Fördervoraussetzungen zu erfüllen.
(4) Wir weisen darauf hin, dass Maßnahmen in der Umsetzungsphase nur nach 
Abschluss der Strategiephase gefördert werden können. Hierzu ist das in der 
Strategiephase entwickelte Smart-City-Konzept bzw. die Smart-City-Strategie der 
KfW vorzulegen.
(5) Sie verpflichten sich, bei allen öffentlichkeitswirksamen Informations- und 
Kommunikationsmaßnahmen auf die Förderung der Maßnahme durch den Bund 
und die KfW durch Verwendung der entsprechenden Logos bzw. Bildwortmarken 
sowie durch einen Förderhinweis ("Gefördert durch:") hinzuweisen.
(6) Ebenso stellen Sie sicher, dass im Fall der Weiterleitung an Dritte gemäß 
Merkblatt die beihilferechtlichen Anforderungen eingehalten werden.

Zuschussnehmer: 
Zuschussnummer: 
Datum Zusage: 
5. Sonstiges:
Stadl Köln 
19454827 
10.12.2020 
l(F\V 
Wir weisen darauf hin, dass gemäß den geltenden Programmbestimmungen 
Investitionsvorhaben in Bereichen, in denen kommunale Gebietskörperschaften oder 
Gemeindeverbände eine im Widerspruch zum EU-Beihilferecht stehende 
wirtscha ftliche Tätigkeit ausüben, nicht förderfähig sind. Die KfW wird die in Ihrem 
Kosten- und Finanzierungsplan dargelegten Investitionsvorhaben dahingehend 
prüfen und bei Zweifelsfällen in Kürze mit gesondertem Schreiben auf Sie 
zukommen. Die im Kosten- und Finanzierungsplan dargelegten Personal- und 
Sachkosten sind hiervon nicht betroffen. 
Die Zusage erfolgt unter folgenden Voraussetzungen: 
(1) Die Entwicklung eines klaren Konzeptes für die Schnittstellen von der
Partizipation (,,Boxen", Dialoge und daraus entstandene Bürgerideen) zu den
Verwaltungsprozessen, insbesondere in Stadtentwicklung und Stadtplanung, und
zur politischen Entscheidung.
Spätestens mit Abruf der letzten Rate der Mittel ist dies durch die Koordinierungs­
und Transferstelle des BMI zu bestätigen. 
Dieses Schreiben stellt eine Rechnung gemäß § 14 UStG über eine umsatzsteuerfreie 
Finanzdienstleistung dar. Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer der KfW lautet: DE 114 
104 280. 
Mit freundlichen
/
1 üßen 
KfW 
//
1 
I J 
Anlagen / 
 
Allgemeine Sestimmungen für Zuschüsse - kommunale und soziale Infrastruktur­
Abrufformular 
Vordruck für Verwenäungsnachweis 
Vollmacht nd Unterschriftenprobenblatt

KFW
Allgemeine Bestimmungen für Zuschüsse -
kommunale und soziale Infrastruktur
Für (Investitions-) Zuschüsse der KfW gelten die nachfolgenden Allgemeinen Bestimmungen.
1. Verwendung der Mittel
(1) Die (Investitions-) Zuschüsse dürfen nur zur anteiligen Finanzierung des in der Zusage aufgeführten Vorhabens (siehe 
Verwendungszweck der Zusage) eingesetzt werden. Die KfW ist unverzüglich zu unterrichten, wenn das (Investitions-) 
Vorhaben oder dessen Finanzierung sich ändert.
(2) Der Zuschussnehmer hat der KfW unaufgefordert unmittelbar nach Abschluss des Vorhabens die tatsächlichen Ge­
samtkosten der Investitionen bzw. für das förderfähige Vorhaben auf deren Formular zu bestätigen.
2. Kürzungsvorbehalt
Die KfW ist berechtigt, den Zuschussbetrag anteilig zu kürzen, wenn sich der Umfang der veranschlagten Gesamtaus­
gaben ermäßigt oder wenn sich der Anteil der öffentlichen Finanzierungsmittel erhöht. Betrifft die Kürzung bereits aus­
gezahlte Beträge, so sind die Kürzungsbeträge von dem Zuschussnehmer unverzüglich an die KfW zurückzuzahlen.
3. Berechnung von Kosten und Auslagen
Die KfW ist berechtigt, dem Zuschussnehmer sämtliche im Zusammenhang mit dem Zuschuss entstehende fremde 
Gebühren, Kosten und Steuern zu berechnen.
4. Prüfungsrechte und Informationspflichten
(1) Die KfW ist berechtigt, die Verwendung des zweckgebundenen Zuschusses bei dem Zuschussnehmer und dem Zu­
schussempfänger auch vor Ort zu prüfen und Einblick in die entsprechenden Unterlagen zu nehmen. Die der KfW 
eingeräumten Prüfungs- und Auskunftsrechte gelten entsprechend zu Gunsten des zuständigen Bundesministeriums 
und des Bundesrechnungshofs oder deren Beauftragten. Die Kosten dieser Prüfung trägt der Zuschussnehmer bzw. 
-empfänger, sofern nicht anders vereinbart.
(2) Der Zuschussnehmer wird die KfW über alle wesentlichen Vorkommnisse, die den Zuschuss und das mit dem Zu­
schuss finanzierte Vorhaben betreffen, unterrichten.
(3) Das Prüfungsrecht des Bundesrechnungshofes ergibt sich aus § 91 BHO.
5. Kündigung aus wichtigem Grunde
Die KfW ist berechtigt, den Zuschuss jederzeit aus wichtigem Grunde zur sofortigen Rückzahlung zu kündigen, ins­
besondere wenn
a) der Zuschuss zu Unrecht erlangt oder nicht seinem Zweck entsprechend verwendet worden ist,
b) die Voraussetzungen für seine Gewährung sich geändert haben oder nachträglich entfallen sind,
c) der Zuschussnehmer eine mit dem Zuschussvertrag übernommene sonstige Verpflichtung verletzt.
6. Nachträglicher Zinsanspruch
Im Fall einer Kündigung nach Ziffer 5. ist der gewährte Zuschuss von dem Tag an, der der Auszahlung folgt, auf 5 Pro­
zentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz gemäß § 247 BGB bis zum Tag der Rücküberweisung des gekündigten 
Betrages zu verzinsen und an die KfW abzuführen.
7. Erfüllungsort und Gerichtsstand
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Frankfurt am Main. Für Rechtsstreitigkeiten sind die ordentlichen Gerichte 
zuständig.
Stand: 11/2011 • Formularnummer: 600 000 2114

KFW
Auszahlung
Modellprojekte Smart Cities (436)
An die
KfW Niederlassung Berlin
10865 Berlin
1. Zuschussdaten
1.1 Zuschussnehmer Name: Geschäftspartner-Nr.:--------------------------------------  
1.2 Zusagedaten Zuschuss-Nr.: Zusage vom-------------------------------------- - -------------
über (Zuschussbetrag)EUR
2. Auszahlung des Zuschusses
 Wir bitten um Überweisung des Zuschussbetrages (jeweiliger Teilbetrag) für den Förderzeitraum:
□  Teilbetrag von EUR (max. 65%* der Kosten von------------------------- EUR)
Zeitraum
(mind. 3 Monate [1. Auszahlung]
bzw. 6 Monate [Folgeauszahlung])
davon:
Personalkosten**EUR Sachkosten EUR Investitionskosten----------------------EUR
 Es handelt sich um die Schlussrate für die letzten 6 Monate des
Förderzeitraums (Verwendungsnachweisformular ist beigefügt)
Bankverbindung gemäß Angabe im Antrag 
anderenfalls: Kreditinstitut 
BIC  IBAN
3. Bestätigung Zuschussnehmer
Wir bestätigen, dass die Abrufvoraussetzungen gemäß Ihrer Zusage sowie der Allgemeinen Bestimmungen für Zuschüs­
se - kommunale und soziale Infrastruktur erfüllt sind. Die für die Bereitstellung der Mittel notwendigen Unterlagen gemäß 
Programmmerkblatt haben wir vollständig bei der KfW eingereicht.
Datum/Ort/Dienstsiegel Unterschrift des Vertreters (Dienststellung)
* Kommunen in Haushaltsnotlage max. 90%
'* Aufstellung der Personalkosten (Bruttogehalt zzgl. AG-Anteil zur Sozialversicherung) je Mitarbeiter im abgerechneten Zeitraum ist beizufügen.
Hinweis: Sämtliche abgerechnete Kosten sind anhand entsprechender Belege/Rechnungen auf Verlangen der KfW nachzuweisen und somit vollständig 
aufzubewahren.
Stand: 11/2019 • Formularnummer: 600 000 4465

KFW
Verwendungsnachweis
Modellprojekte Smart Cities (436)
An die
KfW Niederlassung Berlin 
10865 Berlin
1. Zuschussdaten
Zuschussnehmer: 
Geschäftspartner-Nr.: 
Zuschuss-Nr.:  vom 
2. Vorhaben
Verwendungszweck: gemäß Zusage  abweichend von Zusage  (bitte als Anlage erläutern)
Angefallene förderfähige Kosten: 
Anlagen:
Diesem Formular sind folgende Anlagen beigefügt:
A. Entwicklung der Ziele, Strategien und Maßnahmen
 Das integrierte Smart City-Konzept/die Integrierte Smart City-Strategie in digitaler Form und Papierform
 Eine Bestätigung des Auftraggebers über die Annahme des Konzepts/der Strategie
 Bestätigung, dass die förderfähigen Kosten (Personal-, Sachkosten, Investitionen) in angegebener Höhe mit Rech- 
nungen/Lohnkostenbescheinigungen belegt sind (unterschrieben und gesiegelt) entsprechend Formular "Kosten- und 
Finanzierungsplan" (Download smart-cities-made-in.de/download)
 Ratsbeschiuss der Kommune zur Bestätigung des Auftraggebers über die Annahme des Konzepts bzw. der Strategie
 Bestätigung (der Begleitforschung) über die Beachtung der Smart City Charta bei Strategie-Entwicklung und Umsetzung
 Nachweis über die Teilnahme und Beiträge zum Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch
 Eine Bestätigung der Kommune bzw. der beteiligten Akteure, für einen Zeitraum von 5 Jahren zu Evaluierungszwe­
cken Unterlagen über die Umsetzung des Konzepts vorzuhalten und auf Verlangen des Bundes, der KfW oder deren 
Beauftragten vorzulegen.
B. Umsetzung der Ziele, Strategien und Maßnahmen
 Aktualisierte und überarbeitete Smart City-Strategie
 Ergebnisbericht über die umgesetzten Maßnahmen und deren Wirkung
 Nachweis über die Teilnahme und Beiträge zum Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch
 Bestätigung (der Begleitforschung) über die Beachtung der Smart City Charta bei Strategie-Entwicklung und Umsetzung
 Bestätigung, dass die förderfähigen Kosten (Personal-, Sachkosten, Investitionen) in angegebener Höhe mit Rech- 
nungen/Lohnkostenbescheinigungen belegt sind (unterschrieben und gesiegelt) entsprechend Formular "Kosten- und 
Finanzierungsplan" (Download smart-cities-made-in.de/download)
 Eine Bestätigung der Kommune bzw. der beteiligten Akteure, für einen Zeitraum von 5 Jahren zu Evaluierungszwe­
cken Unterlagen über die Umsetzung des Konzepts vorzuhalten und auf Verlangen des Bundes, der KfW oder deren 
Beauftragten vorzulegen.
Datum/Ort/Dienstsiegel Unterschrift/Dienststellung
Stand: 06/2019 • Formularnummer: 600 000 4466

KFW
Vollmacht und Unterschriftenprobenblatt
KfW-Geschäftspartnernummer: 
KfW-Darlehenskontonummer: 
Darlehensnehmer
(Name und Anschrift): 
Zeichnungsberechtigt für sämtliche verpflichtende Erklärungen nach §1 sind:
Lfd. Nummer Name (Amtsbezeichnung)2 Unterschrift
1
2
3
4
5
6
Es zeichnen Nummer bis Nummer jeder einzeln;  
Nummer bis Nummer je zwei gemeinsam.  
Datum Dienstsiegel Unterschriften (Dienststellung)2
Hinweis: Bitte reichen Sie uns nur geschlossene Vollmacht- und Unterschriftenprobenblätter ein, d. h. nicht benötigte Zei­
len sind zu streichen.
1 Bitte die Rechtsgrundlage nach Gemeindeordnung/Landkreisordnung/Amtsordnung/Gesetz über kommunale Zusammenarbeit etc. angeben.
2 Entsprechend den Vorschriften des betroffenen Bundeslandes ist die Amtsbezeichnung hinzuzufügen.
Stand: 03/2012 • Formularnummer: 600 000 0307

Prozesspapier Anlage 9 - Maßnahmensteckbrief

9527 Zeichen

Maßnahmensteckbrief 
un:box cologne 
 
Anlage 9 un:box cologne Prozesspapier 
Steckbrief für das Qualifizieren und Umsetzen von Maßnahmen 
(Maßnahmensteckbrief)

Maßnahmensteckbrief 
un:box cologne 
 
 
Steckbrief für integrierte Maßnahmen (Maßnahmensteckbrief) 
 
Anwendung 
Der Maßnahmensteckbrief dient der Dokumentation der dritten Phase des un:box cologne 
Prozesses (QUALIFY - Maßnahmenqualifizierung). Er ist der erste Schritt hin zu einem 
Projektumsetzungsplan und beinhaltet alle wichtigen Informationen zur Umsetzung dieser 
Maßnahme. 
 
Eine Maßnahme besteht aus dem Zusammenschluss mehrerer Projektideen, die sich 
synergetisch ergänzen oder in einem Zusammenhang stehen. Die Projektideen wurden 
vorab in der zweiten Phase (Filter - Projektkonkretisierung) ausgewählt. 
 
Die Inhalte des Maßnahmensteckbriefes werden in direkter Zusammenarbeit zwischen der 
Geschäftsstelle un:box cologne und den Ideengeber*innen entwickelt. Dies findet im 
Rahmen der Veranstaltungen der Maßnahmenqualifizierung sowie in Beratungsgesprächen 
zwischen Ideengeber*innen und der Geschäftsstelle un:box cologne statt. 
 
Er bildet die Entscheidungsgrundlage für die Lenkungsgruppe und die Maßnahmenprüfung 
durch die KTS. Zu diesem Zweck wurden die Fragestellungen des Maßnahmensteckbriefs 
der KfW/des BMWSB als ergänzende Inhaltsabfragen in den Maßnahmensteckbrief für 
un:box cologne mit aufgenommen.  
 
 
 
Maßnahmensteckbrief  
un:box cologne 
Maßnahmen-
titel 
 
[...] Ideengeber*innen 
(inkl. Kontakte) 
[...] 
Status 
 
(von 
Geschäftsstelle 
un:box cologne 
anzugeben) 
● Ideensammlung 
● Projektkonkretisierung 
● Maßnahmenqualifizierung 
● In Umsetzung 
Welche 
Projekte 
werden zur 
integrierten 
Maßnahme 
kombiniert? 
 
● … 
● … 
● … 
● …

Maßnahmensteckbrief 
un:box cologne 
 
Kurz-
beschreibung 
der 
integrierten 
Maßnahme 
Bitte beschreiben Sie die Maßnahme möglichst aussagekräftig.  
(„Was genau soll getan werden?“) 
 
[...] 
Welchen konkreten Nutzen versprechen Sie sich von dieser Maßnahme?  
(„Was genau soll erreicht werden? Welches Problem soll gelöst werden?“) 
 
[...] 
 
Referenzieren der Projektsteckbriefe 
Einordnung in strategische Zielsetzungen 
 
Zielgruppe(n) 
[...] 
 
 
Beitrag über die Zielbilder 
Wie fügt sich die Maßnahme in die aktuellen Strategien und 
weitere Stadt-/Raumentwicklungskonzepte der Stadt Köln ein? 
 
Welche Beiträge zur Zielerreichung in anderen Sektoren bringt 
die Maßnahme und wie wird sichergestellt, dass sie an anderer 
Stelle keine negativen Auswirkungen hat? 
 
Wie bemisst sich der 
Zielerreichungsgrad bzw. die Wirkung 
(KPI)? 
 
 
 
1. Raum 
 hoch 
 mittel 
 niedrig 
 nein 
Welche räumliche Wirkung soll die 
Maßnahme haben und wo ist sie verortet 
(Raum/Teilraum/Quartier/Ort Ihres 
Modellprojekts). 
 
[...] 
Warum wurde dieser Raum für diese 
Maßnahme ausgewählt? 
 
[...] 
Wie trägt die Maßnahme konkret zu dieser 
Zielerreichung bei? 
[...] 
Wie genau soll dieser Zielbeitrag gemessen 
werden? Welche Schlüsselindikatoren gibt es?  
[...] 
Woran machen Sie den Erfolg der Maßnahme 
konkret fest?  
[...] 
2. Teilhabe 
 hoch 
 mittel 
 niedrig 
 nein 
Auf welche Art wird Teilhabe ermöglicht? 
[...] 
Wie trägt die Maßnahme konkret zu dieser 
Zielerreichung bei? 
[...] 
Wie genau soll dieser Zielbeitrag gemessen 
werden? Welche Schlüsselindikatoren gibt es?  
[...]

Maßnahmensteckbrief 
un:box cologne 
 
Woran machen Sie den Erfolg der Maßnahme 
konkret fest?  
[...] 
3. Digitalisierung 
 hoch 
 mittel 
 niedrig 
 nein 
Wie geht die Maßnahme mit Auswirkungen 
der Digitalisierung/ technischer Lösungen 
auf städtebauliche Belange um? 
[...] 
Wie trägt die Maßnahme konkret zu dieser 
Zielerreichung bei? 
[...] 
Wie genau soll dieser Zielbeitrag gemessen 
werden? Welche Schlüsselindikatoren gibt es?  
[...] 
Woran machen Sie den Erfolg der Maßnahme 
konkret fest?  
[...] 
4. Nachhaltigkeit 
 hoch 
 mittel 
 niedrig 
 nein 
Welche nachhaltigen Werte werden 
geschaffen? 
[...] 
Wie trägt die Maßnahme konkret zu dieser 
Zielerreichung bei? 
[...] 
Wie genau soll dieser Zielbeitrag gemessen 
werden? Welche Schlüsselindikatoren gibt es?  
[...] 
Woran machen Sie den Erfolg der Maßnahme 
konkret fest?  
[...] 
5. 
Transformations- 
fähigkeit 
 hoch 
 mittel 
 niedrig 
 nein 
Welche konkreten städtebaulichen Belange 
sollen mit dieser Maßnahme unterstützt 
werden? 
 
Wie trägt die Maßnahme konkret zu dieser 
Zielerreichung bei? 
[...] 
Wie genau soll dieser Zielbeitrag gemessen 
werden? Welche Schlüsselindikatoren gibt es?  
[...] 
Woran machen Sie den Erfolg der Maßnahme 
konkret fest?  
[...] 
MPSC - Förderfähigkeit 
Zukunfts-
fähigkeit 
 
Bietet die Maßnahme im Kontext aller Modellvorhaben 
eine zukunftsorientierte und innovative Lösung? 
(Erreichung eines übergeordneten / lokalen 
strategischen Ziels der Stadtentwicklung) 
Dabei sind Lösungsansätze für die Systemintegration, 
Sektor-Kopplung (siehe unter Integration) sowie die 
Überwindung und Vermeidung von Pfadabhängigkeiten 
zu beschreiben. 
 
[...] 
 ja 
 nein

Maßnahmensteckbrief 
un:box cologne 
 
Modell-
haftigkeit & 
Skalierbarkeit 
Inwiefern ist die Maßnahme ganzheitlich in andere 
Kommunen & Regionen (auch nicht geförderte) 
übertragbar? 
 
[...] 
Wie übertragen Sie technische Neuerungen in den 
stadtentwicklungspolitischen Kontext? Welche Rolle 
spielen dabei die Integration alter und neuer Systeme, 
neuer Systeme untereinander und Formen der Sektor-
Kopplung? 
[...] 
 
 ja 
 nein 
Reprodu-
zierbarkeit 
Ist die Maßnahme vom Prototyp ausgehend 
reproduzierbar innerhalb von Köln?  
 
[...] 
 
Wie stellen Sie sicher, dass die Maßnahme von anderen 
Kommunen in der Umsetzung einfach adaptiert und 
selbst angewendet werden kann? 
 
 ja 
 nein 
Bezug zu 
Planungs-
instrumenten 
(Integration) 
Werden durch die Maßnahme (raum-)planerische 
Grundlagen und Methoden weiterentwickelt?  
 
[...] 
  
Zahlt die Maßnahme auf integrierte und 
sektorenübergreifende Strategien der Stadtentwicklung 
ein? 
 
[...] 
 ja 
 nein 
Open Source 
❑ Sie teilen alle im Projekt verwendeten Daten, 
Lizenzen und Arbeitsschritte und stellen diese 
uneingeschränkt dem nationalen Wissenstransfer 
zur Verfügung indem Sie Software die mit 
Fördermitteln finanziert wird auf OpenCode.de 
einstellen und veröffentlichen und eine der dafür 
zulässigen Lizenzen nutzen. 
 
 
[...] 
 ja 
 nein 
Freiwilligkeit 
(kommunal) 
Handelt es sich um eine, nicht dauerhafte, freiwillige 
Aufgabe (keine Selbstverwaltungsaufgabe) der 
Kommune?  
 
 
[...] 
 ja 
 nein

Maßnahmensteckbrief 
un:box cologne 
 
QUALIFY - Maßnahmenqualifizierung (Phase 3) 
Einordnung - un:box cologne Qualifizierungsanforderungen Einschätzung 
Anforderung 
an Räume 
Welche Anforderungen hat die Maßnahme an den 
Raum? 
[...] 
● Unterstützung 
[...] 
 
● Finanzierung 
[...] 
 
Anforderung 
an Daten 
 
Werden durch die Maßnahme Daten generiert, die 
perspektivisch in die Kölner Urbane Datenplattform 
KUDOS bzw. das Open Data Portal eingespeist werden 
können? 
[...] 
 
Welche Art von Daten werden gesammelt? 
[...] 
 
Liegt ein Mash-Up-Ansatz zur synergetischen 
Generierung und Nutzung von Daten vor? 
[...] 
 
 
 
 
● Unterstützung 
[...] 
 
● Finanzierung 
[...] 
Anforderung 
an  
Kommuni-
kation 
 
Beschreiben Sie Ihr Kommunikationskonzept. 
 
[...] 
 
Welche Kanäle sollen bespielt werden? 
 digital: [...] 
 analog: [...] 
 
In welchem Rhythmus soll kommuniziert werden? 
 
[...] 
 
 
 Unterstützung 
[...] 
 
 Finanzierung 
[...] 
Anforderung 
zur Sicher-
 
Wie strukturiert sich die Erfolgssicherung (Monitoring) in 
Ihrer Maßnahme? 
 Unterstützung 
[...]

Maßnahmensteckbrief 
un:box cologne 
 
stellung des 
Projekterfolgs 
 
[...] 
 
 Finanzierung 
[...] 
 
 
Umsetzbarkeit 
Personalplanung 
Liegt ein Konzept zur Personalplanung (intern, extern) 
vor? 
[...] 
● ja 
● nein 
Projekt-
management-
struktur 
Liegt eine Aufstellung zur Managementstruktur vor? 
[...] 
● ja 
● nein 
Vertrags-
management 
Liegt ein Konzept zum Vertragsmanagement vor? Haben 
sich die Projekte vertraglich, bspw. über die Nutzung von 
Produkten, geeinigt? 
[...] 
● ja 
● nein 
Kommunika-
tionsplan 
Liegt ein Kommunikationsplan zwischen den 
maßnahmenbeteiligten Projekten und deren 
Verantwortlichen vor? 
[...] 
 
● ja 
● nein 
Monitoring-
konzept 
Liegt ein Monitoringkonzept für die Erfolgskontrolle der 
Projekte sowie der integrierten Maßnahme vor? 
[...] 
● ja 
● nein 
 
 
 
Meilenstein-, Kosten- und Finanzierungsplan 
● Welche konkreten Kostenarten fallen für diese Maßnahme an? 
● Stellen Sie den investiven Charakter Ihrer Maßnahme dar, das heißt: Wie erzeugt die 
Maßnahme einen bleibenden Wert? 
 
Anforderungen Priorität 1 Priorität 2 Priorität 3 
Meilenstein 
Was soll erreicht 
werden? 
[...] 
 
[...] 
 
[...]

Maßnahmensteckbrief 
un:box cologne 
 
Entwickeln und 
Herrichten von 
Räumen 
Zieldatum: 
Kosten: 
 
Zieldatum: 
Kosten: 
 
Zieldatum: 
Kosten: 
 
Beschaffen und 
Prozessieren 
von Daten 
Zieldatum: 
Kosten: 
 
Zieldatum: 
Kosten: 
 
Zieldatum: 
Kosten: 
 
Konzipieren 
und Umsetzen 
von 
Kommunikation Zieldatum: 
Kosten: 
 
Zieldatum: 
Kosten: 
 
Zieldatum: 
Kosten: 
 
Definieren und 
Beantworten 
Rechtlicher 
Anforderungen 
 Zieldatum: 
Kosten: 
 
Zieldatum: 
Kosten: 
 
Zieldatum: 
Kosten: 
 
 
Welche Kosten erwarten Sie – nach Fertigstellung und Abnahme des Prototypen – für Betrieb, 
Wartung, Pflege und Weiterentwicklung der Maßnahme?  
 
[...] 
 
Wie planen Sie diese Kosten – nach Auslaufen der Förderung – weiter zu finanzieren?  
 
[...]

Prozesspapier Anlage 1 - Liste LoI-Partner*innen

1187 Zeichen

Anlage 1 un:box cologne Prozesspapier 
Liste der LoI-Partner*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und 
Zivilgesellschaft 
Institutionen 
Handwerkskammer zu Köln 
NetCologne GmbH 
ECO - Verband der Internetwirtschaft e.V. 
Rheinische Fachhochschule Köln (RFH) 
Fachstelle für Jugend- und Medienkultur NRW (FJMK) 
Bernhardt IT Management Consulting GmbH 
Abfallwirtschaftsbetriebe der Stadt Köln (AWB) 
Startup Inkubator und Accelerator Startplatz 
Industrie- und Handelskammer zu Köln (IHK) 
Junge Stadt Köln e.V. 
Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr (BaPersBw) 
InsurLabGermany e.V. 
OKLab Köln 
Zarinfar GmbH 
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) 
Köln Business GmbH/Startup Unit Wirtschaftsförderun g Köln 
Universität zu Köln 
Dezernat 7 - Forschungsmanagement 
Gateway Gründungsservice 
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - AöR 
(in Klärung) 
DB Station und Service AG 
Köln International School of Design (KISD) 
Universität zu Köln / ceres = Cologne Center for ethics, rights, economics and social science 
of health 
Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. (OKF DE)
Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) 
Kölnmesse 
Rheinenergie AG 
Digital Hub Cologne GmbH

Prozesspapier Anlage 8 - Projektsteckbrief

9433 Zeichen

Ideen-/ Projektsteckbrief        Nummer:  
un:box cologne 
 
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46, 10787 Berlin 
Anlage 8 un:box cologne Prozesspapier 
Steckbrief für das Sammeln und Konkretisieren von Projektideen 
(Projektsteckbrief)

Ideen-/ Projektsteckbrief        Nummer:  
un:box cologne 
 
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46, 10787 Berlin 
 
Steckbrief für Projektideen (Projektsteckbrief) 
 
Anwendung 
Der Projektsteckbrief dient der Dokumentation der ersten & zweiten Phase (“Collect” 
- Ideensammlung und “Filter” - Projektkonkretisierung) des un:box cologne 
Prozesses.  
 
Die Inhalte des Projektsteckbriefes werden in direkter Zusammenarbeit der 
Geschäftsstelle un:box cologne und der Ideengeber*innen mit Begleitung durch die 
Spurgruppe entwickelt. Dies findet im Rahmen der Beteiligungsformate der Phase 2 
“Filter - Projektkonkretisierung, sowie in Beratungsgesprächen zwischen 
Ideengeber*innen und der Geschäftsstelle un:box cologne statt. 
 
Der Projektsteckbrief greift die Kriterien aus dem Kriterienkatalog gebündelt auf. Er 
dient dementsprechend auch der Einordnung in die stadtentwicklungspolitischen 
Zielsetzungen, der Bewertung der Förderkriterien des Modellprogramms Smart 
Cities made in Germany, sowie der Einschätzung in Bezug auf die Umsetzbarkeit 
eines Projektes. 
 
Der Projektsteckbrief dient den Ideengeber*innen dazu, ihre Idee unter 
Berücksichtigung aller Kriterien darzustellen und zu konkretisieren. Die 
Geschäftsstelle un:box cologne bewertet anschließend die Angaben im 
Projektsteckbrief und arbeitet diese zur Entscheidung im Lenkungsausschuss auf. 
Der Lenkungsausschuss entscheidet auf dieser Basis über die Förderfähigkeit des 
Projektes im Rahmen von un:box cologne. 
 
 
 
Projektsteckbrief  
un:box cologne 
Ideen-/ 
Projekttitel 
 
 
[...] 
 
 
Ideengeber*in 
(inkl. Kontakt) 
 
[...] 
 
 
Status 
 
(von 
Geschäftsstelle 
un:box cologne 
anzugeben) 
 
❑ Ideensammlung 
❑ Projektkonkretisierung 
❑ Maßnahmenqualifizierung 
❑ In Umsetzung

Ideen-/ Projektsteckbrief        Nummer:  
un:box cologne 
 
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46, 10787 Berlin 
Kurz-
beschreibung 
der Idee 
 
[...] 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Phase 1: COLLECT - Ideensammlung Kriterium erfüllt?  
Bezug zum 
Jahresthema 
 
[...] 
❑ hoch 
❑ mittel 
❑ niedrig 
❑ nein 
Zielbilder 
Auf welche 
Zielbilder zahlt 
Ihre Idee ein? 
❑ Zielbild Raum   
Platz da:  
Erweitert die Idee den erlebbaren Raum (digital/ analog)? 
 
[...] 
 
❑ Zielbild Digitalisierung 
Game Changer:  
Bietet die Idee digitale Lösungen für analoge Probleme? 
 
[...] 
 
❑ Zielbild Teilhabe  
Selbst ist die/der Kölner*in:  
Ermöglicht die Idee es, die Stadt selbst zu gestalten?  
 
[...] 
 
❑ Zielbild Nachhaltigkeit  
Utopia: Zukunft ist jetzt:  
Verbessert die Idee die Lebensbedingungen in Köln?  
 
[ _ / 5]

Ideen-/ Projektsteckbrief        Nummer:  
un:box cologne 
 
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46, 10787 Berlin 
[...] 
 
❑ Zielbild Transformationsfähigkeit  
Ich sehe was, was du nicht siehst:  
Geht die Idee neue Wege und unterstützt Lösungen und 
Akteur*innen  
[...] 
 
Phase 2: FILTER - Projektkonkretisierung Kriterium erfüllt?  
MPSC - Förderfähigkeit 
Modellprojekte 
Smart Cities 
Förderkriterien 
 
❑ Modellhaftigkeit 
Bietet das Projekt im Kontext aller Modellvorhaben eine 
zukunftsorientierte und innovative Lösung? 
 
[...] 
 
❑ hoch 
❑ mittel 
❑ niedrig 
❑ nein 
❑ Skalierbarkeit 
Kann das Projekt in andere Kommunen & Regionen übertragen 
werden durch die Bereitstellung von Lösungen, Werkzeugen und 
freier Software oder Ähnlichem? Ist das Projekt vom Prototyp 
ausgehend in die breite kommunale Umsetzung 
reproduzierbar? 
 
[...] 
 
❑ hoch 
❑ mittel 
❑ niedrig 
❑ nein 
❑ Open Source (z.B. Lösungen, Werkzeuge, 
Software) 
Sie teilen Sie alle im Projekt verwendeten Daten, Lizenzen und 
Arbeitsschritte und stellen diese uneingeschränkt dem 
nationalen Wissenstransfer zur Verfügung indem Sie Software die 
mit Fördermitteln finanziert wird auf OpenCode.de einstellen und 
veröffentlichen und eine der dafür zulässigen Lizenzen nutzen. 
 
[...] 
 
❑ ja 
❑ nein

Ideen-/ Projektsteckbrief        Nummer:  
un:box cologne 
 
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46, 10787 Berlin 
❑ Selbstverwaltung (kommunal)  
Handelt es sich um eine freiwillige Aufgabe (keine 
Selbstverwaltungsaufgabe) der Kommune? 
 
[...] 
 
❑ ja 
❑ nein 
Gesamtstadtebene Gesamtpunkte 
[ _ _ ] 
Ziele der 
Stadtpolitik 
 
Welchen 
konkreten 
Beitrag leistet 
Ihr Projekt zu 
den Zielbildern? 
[zu beschreiben] 
 
Für welche 
Zielgruppe 
bietet das 
Projekt einen 
besonderen 
Nutzen und 
warum? 
[zu beschreiben] 
 
Auf welche 
Mehrwerte der 
Zielbilder zahlt 
das Projekt ein?  
[Angabe Checkliste] 
 
 
Zielbild Raum 
[...] 
 
❑ Das Projekt digitalisiert den erlebbaren Raum, schafft Räume, 
macht Ideen sichtbar. 
❑ Das Projekt macht Räume dauerhaft oder temporär anders 
nutzbar und damit lebenswerter, klimagerechter oder 
zugänglicher. 
❑ Das Projekt fördert die Vernetzung urbaner, suburbaner und 
regionaler Dynamiken K im raumplanerischen oder im 
kommunikativen Sinn. 
 
 
[ _ / 3] 
Zielbild Digitalisierung 
[...] 
 
❑ Das Projekt trägt mit seinen Lösungen zur Effizienz von 
Prozessen bei.  
❑ Das Projekt schafft Transparenz im Kontext von Daten und 
Entscheidungsprozessen 
❑ Das Projekt fördert aktuelle, freie sowie einfach zugängliche 
Datenplattformen. (Nutzen und Generieren von Daten) 
 
 
[ _ / 3] 
Zielbild Teilhabe 
[...] 
 
❑ Das Projekt ermöglicht unterschiedlichen Zielgruppen bottom-up 
Teilhabe und schafft kreative Formate und Lösungen. 
❑ Das Projekt fördert den Kontakt zu Multiplikator*innen und 
Projektumsetzer*innen (Fachöffentlichkeit). 
❑ Das Projekt ermöglicht ein agiles kooperatives 
Projektmanagement und digitale Projektentwicklung. 
 
[ _ / 3] 
Zielbild Nachhaltigkeit 
[...] 
 
 
❑ Das Projekt ermöglicht mehr soziale Gerechtigkeit und 
Gemeinschaft in den Stadtvierteln und im digitalen Raum. 
❑ Das Projekt trägt zur Verbesserung des ökologischen 
Fußabdrucks (Klimaneutralität) Kölns bei. 
❑ Das Projekt trägt zur Einsparung von Ressourcen durch weniger 
Verbrauch bei. 
 
 
[ _ / 3]

Ideen-/ Projektsteckbrief        Nummer:  
un:box cologne 
 
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46, 10787 Berlin 
Zielbild Transformationsfähigkeit 
[....] 
Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist ... 
 
❑ Das Projekt verstärkt Innovationen auf verschiedenen Ebenen.  
❑ Das Projekt bietet Verlässlichkeit und Sicherheit für alle 
Akteur*innen 
❑ Das Projekt ermöglicht Wissenstransfer & Bildung als Grundlage 
von Transformationsprozessen. 
 
 
[ _ / 3] 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Einordnung un:box cologne Qualifizierungsanforderungen 
Kriterium Beschreibung Bewertung 
Teilhabe 
 
Wie soll das Projekt nach außen kommuniziert werden? 
 
[...] 
 
Bietet das Projekt die Möglichkeit, kollaborativ und unter 
Einbezug der Stadtgesellschaft qualifiziert und umgesetzt 
zu werden? 
 
[...] 
 
 
❑ hoch 
❑ mittel 
❑ niedrig 
❑ nein 
Akzeptanz 
Führt das Projekt zur Steigerung der Akzeptanz für 
Digitalisierung und zur Erweiterung digitaler Kompetenzen 
bei der Kölner Stadtgesellschaft? 
 
[...] 
❑ hoch 
❑ mittel 
❑ niedrig 
❑ nein 
Lern- und 
Lehrkultur 
 
Inwiefern bietet Ihr Projekt die Möglichkeit für die 
Stadtgesellschaft an einem lebendigen Wissenstransfer 
teilzuhaben? 
 
[...] 
❑ hoch 
❑ mittel 
❑ niedrig 
❑ nein 
Kommentiert [1]: Gemeinsam mit Fachverwaltungen 
die Mehrwerte des Jahresthemas anpassen

Ideen-/ Projektsteckbrief        Nummer:  
un:box cologne 
 
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46, 10787 Berlin 
Räume 
Ist bereits angedacht, in welchem räumlichen Kontext Ihr 
Projekt umgesetzt wird (Quartier, Stadtteil, Gesamtstadt)? 
 
 
[...] 
❑ hoch 
❑ mittel 
❑ niedrig 
❑ nein 
Daten-
generierung 
Werden durch Ihr Projekt Daten generiert? 
❑ Bitte nennen Sie die Technologien und Methoden, die Sie 
vorsehen und beschreiben Sie, wie diese eingesetzt und 
betrieben werden sollen. 
 
[...] 
 
❑ Soweit Software zum Einsatz kommt oder beauftragt werden soll:  
❑ garantieren Sie, dass die Umsetzung der Open-Source-Auflage 
eingehalten wird, indem entwickelte Software auf OpenCode.de 
eingestellt und veröffentlicht und eine der dafür zulässigen 
Lizenzen genutzt 
 
 
 
❑ ja 
❑ nein 
Projekt-
management 
Welche Meilensteine sollen zu welchem Zeitpunkt im Projekt 
erreicht werden? 
 
[...] 
 
 
❑ ja 
❑ nein 
Welches Personal wird in Ihrem Projekt benötigt 
(intern, extern)? 
 
[...] 
 
 
❑ ja 
❑ nein 
 
Wie sind die projektinterne Zusammenarbeit und das 
Management strukturiert? 
 
[...] 
 
 
❑ ja 
❑ nein 
 
Welche Kosten sind in Ihrem Projekt zu erwarten und wie 
können diese gedeckt werden?  
 
❑ Personal  
[...] 
 
❑ Infrastruktur  
[...] 
 
❑ Sonstiges  
❑ ja 
❑ nein

Ideen-/ Projektsteckbrief        Nummer:  
un:box cologne 
 
Verfasserin:  Creative Climate Cities UG 
Budapester Straße 46, 10787 Berlin 
[...] 
 
Gesamtkostenplanung: ____€ 
 
Bitte nähere Angaben im Kosten- und Finanzierungsplan! 
 
Unterstützungs
bedarf 
In welcher Form 
benötigen Sie 
Unterstützung 
durch un:box 
cologne? 
Welche Form der Unterstützung benötigt ihr Projekt? 
 
❑ Kommunikation: 
[...] 
 
❑ Räume: 
[...] 
 
❑ Daten: 
[...] 
 
❑ Evaluation / Beratung:  
[...] 
 
❑ monetär 
 
❑ nicht 
monetär

Beschlussvorlage Rat

13574 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/IX/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 3343/2022 
Freigabedatum 
 14.11.2022 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
un:box cologne - Deine Stadt, Deine Ideen 
 
Abschluss der Strategiephase A und Übergang in die Umsetzungsphase B 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Der Rat nimmt das beigefügte Konzept als Ergebnis der Strategiephase A zur Kenntnis und be-
auftragt die Verwaltung – vorbehaltlich der Genehmigung durch den Fördermittelgeber – mit der 
Umsetzung in Phase B gemäß den Förderbedingungen (Programmmerkblatt - Stand: 02/2020 - 
und Punkt 3 der Zuschusszusage vom 10.12.2020). 
2. Vorbehaltlich des Zuschlags durch den Fördermittelgeber für die Umsetzungsphase B erkennt 
der Rat den mit Beschluss vom 18.06.2020 bereits anerkannten und unveränderten Bedarf für 
den Eigenanteil (35% über den gesamten Projektzeitraum) auch weiterhin an. 
 
Digitalisierungsausschuss 21.11.2022 
Rat 08.12.2022

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   547.500 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 355.875   65 % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme        € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2023 ff. 
a) Personalaufwendungen    240.000 € 
b) Sachaufwendungen etc.    1,3 Mio. € 
c) bilanzielle Abschreibungen   siehe Begründung € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2023 ff. 
a) Erträge    1,0 Mio. € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung 
Am 18.06.2020 hat der Rat in seiner 60. Sitzung unter Punkt 18.1 einstimmig der Teilnahme der Stadt 
Köln an dem Förderaufruf „Modellprojekte Smart Cities“ des Bundesministerium des Innern und für Hei-
mat (BMI), jetzt: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und der 
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit dem Projekt un:box cologne zugestimmt (Vorlage 0970/2020). 
 
Mit der Zuschusszusage vom 10.12.2020 wurde die Förderung durch die KfW an die Stadt Köln bewilligt 
und der Förderzeitraum dabei in zwei Phasen unterteilt. 
 
Zunächst wurden in einem partizipativen Prozess kommunale Ziele, Strategien und Maßnahmen entwi-
ckelt (Strategiephase A) und ein entsprechendes Prozesspapier erstellt. Dies dient als Basis für die an-
schließende Umsetzungsphase B, in der die entwickelten Strategien und Maßnahmen umgesetzt wer-
den sollen. 
 
Erst mit Genehmigung des Prozesspapiers durch den Rat der Stadt Köln ist die Strategiephase A abge-
schlossen und es kann anschließend mit der Umsetzungsphase B gestartet werden.  
Nach positivem Votum des Rates erfolgt die Prüfung des Prozesspapiers zum Abschluss der Strategie-
phase A durch den Fördermittelgeber. 
 
Die in den Modellprojekten Smart Cities zu erarbeitenden Strategien und Konzepte sollen die Leitlinien 
und Handlungsempfehlungen der Smart City Charta beachten und dabei insbesondere die fach- und

3 
sektorenübergreifenden Wirkungen, Chancen und Risiken der Digitalisierung und deren Wirkung im 
Raum behandeln. Dadurch sollen vielfältige Lernbeispiele für die gesamte Bandbreite der Kommunen 
geschaffen werden. Die entwickelten Lösungen sollen skalierbar und replizierbar sein, damit die Ergeb-
nisse auch von anderen Modellkommunen, sowie von weiteren, nicht geförderten Kommunen, verwen-
det werden können. 
 
Die geförderten Kommunen sind verpflichtet, am Erfahrungsaustausch der Modellprojekte und darüber 
hinaus aktiv mitzuwirken und ihre Software-Lösungen als Open-Source bzw. freie Software zur Verfü-
gung zu stellen. 
 
In der Strategiephase A wurde gemeinsam mit einem Konsortium von mehr als 30 Partner*innen aus 
Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und vor allem der Zivilgesellschaft (Letter of Interest (LOI)-
Partner*innen) in einem co-kreativen Prozess unter der Federführung der Stabsstelle Digitalisierung der 
Stadt Köln ein Konzept entwickelt, welches Digitalisierung als Werkzeug und Treiber nutzt, um die 
Stadtgesellschaft dauerhaft einzubeziehen und dadurch nachhaltig Verbindlichkeit für städtisches Ver-
waltungshandeln zu schaffen. Im Ergebnis ist das Prozesspapier un:box cologne entstanden, das den 
Prozessansatz und die Instrumente beschreibt, die langfristig ein Umdenken für einen städtischen Wan-
del nach sich ziehen sollen. 
 
Bei der Erstellung des Prozesspapiers hat sich die Stadt Köln streng an den Vorgaben der „Smart City 
Charta“ der „Nationalen Dialogplattform Smart Cities“, die ein normatives Bild einer intelligenten, zu-
kunftsorientierten Kommune entwickelt hat, orientiert. 
 
Bei der Erarbeitung des Konzeptes wurden insbesondere die folgenden strategischen Planungen und 
Prozesse der Stadt mit einbezogen: 
 
•  Stadtstrategie Kölner Perspektiven 2030+ 
•  Digitalstrategie  
•  Digitale Zukunftsstadt in Kooperation mit dem Stadtwerkekonzern (SWK) 
•  Smart City Cologne (SCC) 
 
Gemeinsam mit ausgewählten Mitgliedern der LOI -Partner*innen und der Fachverwaltung wurden aus 
den Zielstellungen der vorgenannten strategischen Planungen Kölns fünf integrierte Zielbilder entwickelt 
und formuliert. Sie bilden im weiteren Prozess die Grundlage für die Auswahl von Projektideen und für 
die Entwicklung von integrierten Maßnahmen. 
 
Die fünf Zielbilder im Prozess un:box cologne:  
 Zielbild Digitales: “Game Changer” 
un:box cologne schafft Möglichkeiten zur Entwicklung digitaler Lösungen für die analogen Prob-
leme der Kölner*innen. 
 Zielbild Teilhabe: “Selbst ist die/der Kölner*in” 
un:box cologne ermöglicht es Kölner*innen, ihre Stadt mit zu gestalten und an Prozessen der 
Stadt teilzuhaben.  
 Zielbild Nachhaltigkeit: “Utopia: Zukunft ist jetzt” 
un:box cologne schafft optimale und sich stetig verbessernde Lebensbedingungen für gegenwär-
tige und künftige Generationen.  
 Zielbild Transformation: “Ich sehe was, was du nicht siehst”  
un:box cologne deckt (städtebau liche) Belange auf und unterstützt durch verstärkte Innovation 
und kontinuierliche Optimierung Lösungen und Akteur*innen.  
 Zielbild Raum: “Platz da” 
un:box cologne erweitert den erlebbaren Raum und erhöht die Lebensqualität für Kölner*innen. 
 
Das Prozesspapier zeigt einen Weg gemäß der obigen Vorgaben auf, mit dem sich Köln noch mehr zur 
smarten Stadt entwickelt und auf dem es gelingen muss, gesamtstädtische Strukturen aufzubrechen und 
Prozesse neu zu definieren, um digitale sektorenübergreifende Lösungen in die Anwendung zu bringen. 
Dazu ist ein Kulturwandel notwendig, um aus der aktuellen Rollenverteilung zwischen Stadtgesellschaft,

4 
Stadtverwaltung und Politik auszubrechen und die digitale Transformation in der Stadt zu ermöglichen. 
 
Im Sinne dieser Zielstellung wurden im bisherigen Projektverlauf vier Erfolgskriterien herausgearbeitet, 
die den un:box cologne Prozess messbar machen sollen. Diese orientieren sich an den Nachhaltigkeits-
zielen der Vereinten Nationen - Sustainable Development Goals (SDGs), der Leipzig-Charta und den 
Erkenntnissen aus dem Forschungsvorhaben "Stadt von übermorgen" des Bundesamtes für Bauwesen 
und Raumordnung (BBSR). Eine “Smart City” ist für Köln dann erreicht, wenn alle Maxime erfüllt sind. 
 
Die vier Erfolgskriterien im un:box cologne Prozess: 
 
 Die Akzeptanz für Digitalisierung innerhalb der Stadtgesellschaft erhöhen durch transparente 
Kommunikation. 
 Die Digitalisierung in der Stadt Köln durch die Schaffung von Dateninfrastrukturen und digitalen 
Anwendungen ausbauen. 
 Räume für die Umsetzung innovativer Ideen schaffen. 
 Die digitale Kompetenz der Beteiligten und des Prozesses durch kontinuierliches Lernen fördern. 
 
Hierauf aufbauend besteht un:box cologne aus den folgenden, grundsätzlich förderfähigen integrierten 
Maßnahmen:  
 
 Maßnahme 1 – Kommunikation: 
Kommunale Services und Infrastrukturen um Kommunikation zu ermöglichen 
 Maßnahme 2 – Räume: 
Kommunale Services und Infrastrukturen um Räume zu schaffen 
 Maßnahme 3 – Daten: 
Kommunale Services und Infrastrukturen um Dateninfrastrukturen auszubauen 
 Maßnahme 4 - X: Integrierte Maßnahmen 
Die durch den un:box cologne Prozess gesammelten, gefilterten, qualifizierten und umgesetzten 
Projekte bilden gebündelt den Fördergegenstand der integrierten Maßnahmen 4 – X als Ergebnis 
des un:box cologne Prozesses. 
 
Wesentlicher Bestandteil der un:box cologne Idee ist es, mit den dargestellten integrierten Maßnahmen 
und dem sich daraus ergebenden Prozessansatz das Projektmanagement bei der Stadt Köln positiv zu 
beeinflussen, indem die Strukturen durch eine kontinuierliche Kommunikation der Projektbeteiligten 
nachhaltig aufgebrochen und der Prozess un:box cologne wirkungsvoll, dauerhaft und verbindlich veran-
kert werden kann. 
 
Zu diesem Zweck wurde mithilfe des Konzeptes un:box cologne ein Prozess konzipiert, der sowohl 
kommunale Services und Infrastrukturen als auch Instrumente erprobt, um auf die fünf oben genannten 
Zielbilder konkret einzuzahlen. Vorbehaltlich der Zustimmung des Rates wird das Prozesspapier in der 
folgenden 5 jährigen Umsetzungsphase B angewandt und fortlaufend verbessert.  
 
Die aus den Projekten gewonnenen Erkenntnisse und Daten werden für das Kölner Urbane Datenöko-
system (KUDOS), das derzeit mit dem SWK entwickelt wird, genutzt.  
Parallel wird ein internationales Städtenetzwerk aufgebaut, um Erfahrungen zu teilen, Misserfolge zu 
minimieren und Kooperationen aufzubauen.  
 
un:box cologne repräsentiert mit seinem Untertitel „Deine Stadt – Deine Ideen die Idee einer gemein-
wohlorientierten und lebenswerten Stadt, die die voranschreitende Digitalisierung und die damit einher-
gehenden Transformationen von Arbeits- und Lebenswelten als Chance für die Zukunft nutzt. Dazu ge-
hören auch neue ökonomische, ökologische und soziale Anwendungsformen, die für die Stadtentwick-
lung und die Stadtgesellschaft von Bedeutung sind. 
 
Das Projekt un:box cologne ist mit rund 11 Millionen EUR förderfähig, wobei 35% hiervon als Eigenanteil 
der Kommune zu leisten sind (rund 3,85 Millionen EUR). Die Abrechnung erfolgt über die KfW. Der ent-
sprechende Eigenanteil wurde neben der Selbstverpflichtung der Kommune zu den allgemeinen Hand-
lungsgrundsätzen mit obigem Ratsbeschluss vom 18.06.2020 bestätigt und besteht unverändert fort. 
 
Die erforderlichen investiven Auszahlungsermächtigungen für die Umsetzungsphase B in Höhe von

5 
547.500 EUR sind im Haushaltsplan 2023/2024 im Teilfinanzplan 0104, IT-und Kommunikationsdienste 
in Teilplanzeile 09, Auszahlungen für den Erwerb von beweglichem Anlagevermögen, bei der Finanzstel-
le 1301-0104-0-0002, Smart City – Projekt unbox berücksichtigt. An gleicher Stelle sind in Teilplanzeile 
01, Zuwendungen für Investitionsmaßnahmen, die Mittel des Fördermittelgebers in Höhe von insgesamt 
355.875 EUR berücksichtigt. Die aus den Investitionen anfallenden bilanziellen Abschreibungen sind im 
Haushaltsplan 2023/2024 im Teilergebnisplan 0104, IT- und Kommunikationsdienste in Teilplanzeile 14, 
Bilanzielle Abschreibungen berücksichtigt. 
 
Die benötigten konsumtiven Aufwandsermächtigungen in Höhe von 1,54 Mio. EUR in den Jahren 2023 
und 2024 sind im Haushaltsplan 2023/2024 im Teilergebnisplan 0104, IT- und Kommunikationsdienste in 
der Teilplanzeile 11, Personalaufwendungen und 13, Auszahlungen für Sach- und Dienstleistungen be-
rücksichtigt. Die Fördermittel des Bundes sind für die Jahre 2023 und 2024 im Haushaltsplan 2023/2024 
im o.g. Teilergebnisplan in Höhe von 1 Million EUR in Teilplanzeile 02, Zuwendungen und allg. Umlagen 
berücksichtigt. 
 
Die tatsächliche Aufteilung in investive und konsumtive Bestandteile wird erst im Rahmen der Konkreti-
sierung der Einzelprojekte im Laufe der Umsetzungsphase B des Projektes möglich sein.  
 
Die ab dem Jahr 2025 anfallenden Aufwendungen wird das Dezernat für Stadtentwicklung, Wirtschaft, 
Digitalisierung und Regionales im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsverfahrens 2025 ff. innerhalb 
des dann zugewiesenen Budgets, gegebenenfalls durch Umschichtungen, vorsehen. 
 
Die Maßnahme steht unter dem Vorbehalt des Inkrafttretens der Haushaltssatzung 2023/2024. 
 
 
Anlagen: 
Anlage 1: un:box cologne Prozesspapier 
Prozesspapier Anlage 1: Liste der LoI-Partner*innen 
Prozesspapier Anlage 2: Stadtstrategie Kölner Perspektiven 2030+ Kurzfassung 
Prozesspapier Anlage 3: Bericht Smart City Research 
Prozesspapier Anlage 4: Fortlaufendes Protokoll Formate 
Prozesspapier Anlage 5: Erste beispielhafte Projektideen aus der Verwaltung 
Prozesspapier Anlage 6: Kriterienkatalog 
Prozesspapier Anlage 7: Dialogbaukasten für die Umsetzungsphase B 
Prozesspapier Anlage 8: Projektsteckbrief 
Prozesspapier Anlage 9: Maßnahmensteckbrief 
Prozesspapier Anlage 10: Arbeitspakete in der Strategiephase 
Prozesspapier Anlage 11: Konzepte Raum 
Prozesspapier Anlage 12: OKR Methodik und Zusammenarbeit 
Prozesspapier Anlage 13: Integrierte Maßnahmen 
Prozesspapier Anlage 14: Ressourcen in der Umsetzungsphase 
Prozesspapier Anlage 15: Kostenplanung Umsetzungsphase 
Prozesspapier Anlage 16: Glossar 
Anlage 2: Auszug aus der Niederschrift der Ratssitzung am 18.06.2020 zu Punkt 18.1 
Anlage 3: Zuschusszusage der KfW vom 10.12.2020 
 
Zur Ressourcenschonung werden die Prozesspapier Anlagen 2 und 11 nur digital im Ratsinformations-
system bereitgestellt.

Prozesspapier Anlage 7 - Dialogbaukasten für die Umsetzungsphase B

21058 Zeichen

Anlage 7 - un:box cologne Prozesspapier
Dialogbaukasten für die Umsetzungsphase B
© Andi Weiland

Warum ein Dialogbaukasten?
2
Flexibilität für einen lernenden Prozess
Dialoge bilden zentrale Elemente des un:box cologne Prozesses. In diesem sollen Ideen der 
Menschen in Köln gesammelt, konkretisiert, qualifiziert und umgesetzt werden.
Ein systemischer Dialogansatz gewährleistet, dass sich die Stadtgesellschaft in diesen 
Prozess einbringen und diesen auch mitgestalten können (bottom-up).
In der Strategiephase A vonun:box cologne entwickelten und testeten wir 
mit der Stadtgesellschaft einen idealtypischen Dialogprozess. Dieser enthält Basisformate, 
die in jedem un:box cologne Prozesszyklus umgesetzt werden sollen. Darüber hinaus werden 
in diesem Dialogbaukastenzahlreiche (optionale) Formate vorgestellt, die den Dialogprozess 
je nach Jahresthema zielgruppengerecht ergänzen können.
un:box cologne soll „Lernen ermöglichen“ und offen für Veränderungen und 
Innovationen bleiben. Jeder Prozesszyklus wird im Übergang zum nächsten Zyklus durch 
die un:box cologne Geschäftsstelle und durch die Spurgruppe begleitet undevaluiert. Darauf 
aufbauend werden der Dialogprozess und das Vorgehen im Prozesszyklus kontinuierlich 
angepasst und verbessert .

Übersicht
3
Inhalte
• un:box cologne Dialogprozess
• Beraten und Ermöglichen
• Basisformate
• ergänzende co-kreative Dialogformate
Gliederung Einordnung der Dialogformate in den 
Gesamtprozess
Ideensammlung
Maßnahmenumsetzung
Maßnahmenqualifizierung
Projektkonkretisierung

un:box cologne Dialogprozess

un:box cologne Dialogprozess mit Basisformaten
5
Gamification: 
Minecraft Vor-Ort-Dialoge:
Veedel-Check
un:box cologne Scouts
Meinungsmobil / Pop Up Labor
stille 
Gruppen
breite 
Öffentlich-
keit
Ideengeber*
innen
Spur-gruppe
Innovationslabor / Meinungsmobil / Pop Up Labor als Anlaufpunkte
Lenkungs-
ausschuss
Bar-
camp 
Un:box Beratung
SG
 SG
SG
LA
SG
Integrate 
Barcamp
LA
un:box cologne Ideenbriefkasten
Förder-
Projekte/ 
integrierte 
Maßnah-
men
Collect Ideensammlung Filter Projektkonkretisierung Qualify Maßnahmenqualifizierung Implement Maßnahmenumsetzung
Design Thinking
Prototyping
Teststationen
Insb. Nutzung 
Innovationslabor / 
Meinungsmobil
Schnellspur
Online-Voting
Online-
Ideensammlung
Auftakt -
forum / 
Infomesse
Meet-
Ups
Abschluss-
veranstal-
tung

Beraten & Ermöglichen

Spurgruppe und ihre Funktion
Aufgaben und Zusammensetzung
Aufgaben
• Das lebendige Gremium soll den un:box cologne
Prozess beratend und kommunikativ 
unterstützen (insbesondere 
Multiplikator*innenfunktion)
• Die Spurgruppe hat eine unterstützende Funktion. Die 
Mitglieder sind eingeladen und aufgefordert:
• Projektideengeber*innen beratend und aktiv zu 
unterstützen
• die Arbeit der un:box cologne Geschäftsstelle zu 
begleiten sowie
• die Evaluation der Prozessphasen zu reflektieren 
und zu unterstützen
Die Spurgruppe wirkt aktiv bei der Konkretisierung, 
Qualifizierung und Umsetzung von Ideen mit.
Zusammensetzung
• Zentrale Kölner Akteur*innen 
beziehungsweise Multiplikator*innen aus der 
Verwaltung und der Stadtgesellschaft sollen 
vertreten sein, insbesondere:
• LoI-Partner*innen (Kerngruppe)
• Wirtschaft
• Wissenschaft
• Zivilgesellschaft
Das Gremium wächst und bleibt offen für 
weitere interessierte Akteur*innen aus der 
Fachöffentlichkeit und der Verwaltung.
Maßnahmenumsetzung
Maßnahmenqualifizierung
Projektkonkretisierung
Ideensammlung

Spurgruppe
Kompetenzen und Umsetzung
Kompetenzen
• gibt Empfehlungen an den Lenkungsausschuss 
hinsichtlich Prozessgestaltung (etwa 
Dialogprozess und Jahresthema) 
und Projektauswahl ab
• entwickelt ein Rankingraster zur Bewertung des 
Mehrwerts der Projektideen und empfiehlt 
dieses dem Lenkungsausschuss zur 
Entscheidung
• bewertet die von der Geschäftsstelle un:box
cologne als förderfähig eingeschätzten 
Projektideen anhand des entwickelten 
Rankingrasters. Das Ranking der Projektideen 
wird dem Lenkungsausschuss als 
Entscheidungsgrundlage vorgelegt.
• schlägt Projektideen für eine Schnellspur vor
Die Spurgruppe hat keine Entscheidungsbefugnis.
Umsetzung
• Dauer: jeweils circa 4 Stunden
• Vier Mal pro Jahr beziehungsweise pro 
Prozesszyklus
• Beginn Phase 1:
Vorbereitung Prozessfür das Jahr
• Ende Phase 1 / Anfang Phase 2:
Teilnahme an Barcamp und anschließende 
Sitzung zum Ranking der vorliegenden 
Projektideen
• Phase 3: 
Unterstützung bei der Qualifizierung der Ideen
• Phase 4: 
Evaluation, Empfehlung Prozessanpassungen 
und nächstes Jahresthema
Beispiel Spurgruppesitzung
© Zebralog

Lenkungsausschuss
9
Aufgaben, Kompetenzen
Zusammensetzung, Umsetzung
Aufgaben
• Entscheidungen treffen zu:
• Förderfähigkeit von Projekten
• Gesamtbudget für die Schnellspur
• Jahresthema für den jeweiligen Zyklus
• Prozessanpassungen
• Rankingsystem für Projektbewertung
• Unterstützung innerhalb der Verwaltung 
sicherstellen (gegebenenfalls bezogen auf 
Jahresthema)
• Als Kontaktpunkt und Vermittlung in die Politik 
und den Verwaltungsvorstand fungieren
Kompetenzen
Der Lenkungsausschuss hat das Mandat, 
Entscheidungen für un:box cologne zu treffen.
Zusammensetzung:
• Paritätische Besetzung mit maximal 3 
Beteiligten je Gruppe
• Verwaltung: Stadtdirektor*in, Dezernent*in 
Digitalisierung, Fachdezernent*innen für 
jeweiliges Jahresthema
• Stadtgesellschaft: Expert*innen für 
Jahresthema, gegebenenfalls aus der 
Spurgruppe
• Kommunalpolitik: entsendet durch den 
Digitalisierungsausschuss
Umsetzung:
Tagt regelmäßig zwei Mal pro Jahr:
• Vor Beginn der Qualifizierungsphase
• Vor Beginn des neuen Prozesszyklus
Maßnahmenumsetzung
Maßnahmenqualifizierung
Projektkonkretisierung
Ideensammlung

Basisformate

Auftaktforum und Infomesse
11
Prozesszyklus einleiten / Ideensammlung
starten
Auftaktveranstaltung für die ganze 
Stadtgesellschaft
In einem Auftaktforum soll jeder un:box
cologne Prozesszyklus öffentlich gestartet 
werden. Das Auftaktforum als 
Großveranstaltung dient dazu, un:box
cologne bekannt zu machen, die 
Ideensammlung mit Fokus auf das 
Jahresthema anzustoßen und die 
Vernetzung von Ideengeber*innen und 
potentiellen Unterstützer*innen zu 
fördern. Sie kann eine Infomesse zur 
Präsentation und zur Vernetzung laufender 
un:box cologne Projekte beinhalten.
Beispiel Infomesse
Maßnahmenqualifizierung
Projektkonkretisierung
Ideensammlung
Maßnahmenumsetzung
© Zebralog

Auftaktforum und Infomesse
12
Zielgruppe / Umsetzung
Umsetzung
• Dauer: circa 3 Stunden
• Teilnehmende: 100 bis zu 500
• Lässt sich mit verschiedenen 
Methoden aus diesem Dialogbau-
kasten strukturieren: 
etwa Barcamp-
Session, Zukunftswerkstatt
Zielgruppe
Die Veranstaltung adressiert die gesamte 
Stadtgesellschaft, das heißt sowohl die 
Fachöffentlichkeit und die breite 
Stadtgesellschaft als auch die 
Stadtverwaltung und die Politik.

Online-Dialog 
13
Ideensammlung mit Online-Voting
Die Eingabemaske orientiert sich am un:box
cologne Jahresthema und den un:box
cologne Zielbildern.
Projektideen können kommentiert und 
bewertet werden.
Ideengeber*innen können Kontaktdaten 
hinterlassen, um für potenzielle 
Projektpartner*innen oder 
Unterstützer*innen ansprechbar zu sein.
Ideensammlung
Maßnahmenumsetzung
Maßnahmenqualifizierung
Projektkonkretisierung
Zielgruppe
Das Format adressiert insbesondere die 
Fachöffentlichkeit und die breite 
Stadtgesellschaft.
Umsetzung
Zu Beginn jedes Prozesszyklus werden zum 
Beispiel auf der Beteiligungsplattform der 
Stadt Köln „Meinung für Köln“ Projektideen 
gesammelt.
Quelle: https://meinungfuer.koeln/archiv/dialoge/dein-veedels-spaziergang -muelheim.html

Barcamp
14
Zielgruppe / Umsetzung
Das Konferenzformat Barcamp bietet
Raum für Kreativität und kollaboratives 
Arbeiten. Es eignet sich für die 
gemeinschaftliche Konkretisierung und 
Integration der Projektideen, da 
Teilnehmende selbstbestimmt 
Themenräume eröffnen und besuchen 
können.
Zielgruppe: Vor allem Fachöffentlichkeit, 
interessierte Stadtgesellschaft, Verwaltung.
Umsetzung
• Dauer: maximal 1 Tag
• Teilnehmende: 20 bis zu über 500 
Personen
• eignet sich besonders für heterogene 
Gruppen
Siehe auch Barcamp und Open Space im 
Methodenkoffer der Stadtverwaltung Köln
Ideensammlung
Maßnahmenumsetzung
Maßnahmenqualifizierung
Projektkonkretisierung
Schema eines Barcamps (eigene Darstellung, Zebralog)

Barcamp
15
Ablauf
Ablauf
1. Die Teilnehmenden pitchen die Projektideen 
(Filter-Barcamp) oder Projekte, die sich 
miteinander vernetzen (Qualify-Barcamp).
2. Teilnehmende wählen auf Basis dieser Vorschläge 
gemeinsam die zu diskutierenden Inhalte aus.
3. Die Teilnehmenden besuchen die 
Diskussionsräume ihrer Wahl und diskutieren 
die Projektideen, sodass sie vertieft oder 
qualifiziert werden. Die Ergebnisse der 
Diskussionen werden festgehalten.
4. Es besteht für die Teilnehmenden jederzeit die 
Möglichkeit, die Gruppe zu wechseln.
5. Die Ergebnisse werden im Plenum vorgestellt.
Barcamp: Olympia Dialog
© Zebralog

Meet-Ups
16
Zielgruppe / Umsetzung
Zielgruppe :
Ideengeber*innen, Fachöffentlichkeit
Umsetzung:
Die an un:box cologne interessierte 
Fachöffentlichkeit und die 
Ideengeber*innen treffen sich etwa alle 
zwei Monate zu Meet-Ups. Bei dieser 
Gelegenheit werden Projektstände 
vorgestellt und diskutiert, sodass Synergien 
zwischen den Projekten sichtbar werden.
Nach dem ersten un:box cologne
Prozesszyklus können die Meet-Ups
regelmäßig über alle Phasen stattfinden, 
um die Vernetzung zwischen neuen und 
bereits umgesetzten Projekten zu 
ermöglichen.
Ideensammlung
Maßnahmenumsetzung
Maßnahmenqualifizierung
Projektkonkretisierung
Ideengeber*innen Netzwerken und diskutieren Ideen
© Zebralog

Workshops und Meetings
17
Beratung und Wissensvermittlung
Umsetzung:
Die Ideengeber*innen nehmen an 
unterschiedlichen Beratungsangeboten 
teil, die die Stadt Köln gemeinsammit 
ihren Partner*innen aus der 
Fachöffentlichkeit zur Verfügung stellt. 
Beispiele sind:
- Rechtsberatung
- Marketingberatung
- Businessplanberatung
- Individuelle Projektberatungen 
- Vernetzungsangebote
Zielgruppe :
Ideengeber*innen, Verwaltung, 
Fachöffentlichkeit
Maßnahmenqualifizierung
Beratungsangebote durch un:box cologne
Ideensammlung
Projektkonkretisierung
Maßnahmenumsetzung
© Andi Weiland

Innovationslabor und Pop Up Labore
18
Umsetzung:
Labore bieten physische Räume, in denen 
Ideen der Stadtgesellschaft gesammelt, 
entwickelt und umgesetzt werden. Sie dienen 
als Experimentierräume für die Entwicklung, 
Qualifizierung und Umsetzung von Ideen. 
Außerdem bieten sie Raum zum Beispiel zur 
Durchführung von Workshops und Meetings. 
Sie stehen allen Zielgruppen offen und fördern 
die Kooperation zwischen den Zielgruppen.
un:box cologne sieht sowohl ein stationäres 
Innovationslabor als auch mobile Pop Up 
Labore vor, die für verschiedene Dialogformate 
genutzt werden können.
Zielgruppe: 
Stadtgesellschaft, Fachöffentlichkeit, 
Verwaltung und Politik 
Beispiele: 
Stadtlabor Wandelwerk Köln
Ideensammlung
Maßnahmenumsetzung
Maßnahmenqualifizierung
Projektkonkretisierung
Stadtlabor CityShare München
© Zebralog

Das MeinungsMobil
19
Zielgruppe / Umsetzung
Das MeinungsMobil der Stadtverwaltung 
Köln ergänzt das Innovationslabor und Pop 
Up Labore und bietet vielfältige Möglichkeiten 
der dezentralen Ansprache. Es kann flexibel 
eingesetzt werden, um in Vor-Ort-Dialogen zu 
informieren, Meinungen einzuholen oder 
gemeinsam Lösungen zu gestalten und zu 
testen. Das MeinungsMobil stellt flexibel vor 
Ort die passenden Methoden und Werkzeuge 
bereit. Rund um das MeinungsMobil können 
diverse Methoden eingesetzt werden.
Umsetzung:
Das MeinungsMobil wird dort eingesetzt, wo 
die Zielgruppen sich aufhalten, in den 
Stadtvierteln, vor dem Supermarkt oder am 
Jugendzentrum.
Zielgruppe: breite Stadtgesellschaft
Ideensammlung
Maßnahmenumsetzung
Maßnahmenqualifizierung
Projektkonkretisierung
Beispiel Meinungsmobil Stadt Köln
© KISD, Technology Arts Sciences TH Köln, Stadt Köln

Design Thinking
20
Projektideen umsetzen und testen
Design Thinking ist eine systematische 
Herangehensweise an komplexe Probleme. 
Im Vordergrund steht die kreative und 
partizipative Umsetzung von innovativen 
Produkten oder Anwendungen. Der Ansatz 
fokussiert hierbei die Bedürfnisse der 
Anwender*innen. Das agile Vorgehen 
ermöglicht eine direkte Umsetzung in 
Prototypen und einunmittelbares Testen, 
Überarbeiten und Weiterentwickeln der 
ersten Lösungsansätze.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Design_Thinking
Zielgruppe: Stadtgesellschaft, 
Fachöffentlichkeit, Verwaltung
Umsetzung: Kollaborativer 
Prozess, beginnend bei Problemdefinition, 
Lösungsfindung, Prototyping, Testen, 
Verbessern.
Beispiel:
• Urban Design Thinking Prozess der 
Smart City Ulm
Ideensammlung
Maßnahmenumsetzung
Maßnahmenqualifizierung
Projektkonkretisierung

Rapid Prototyping
21
Prototypen bauen und testen
Kern des Rapid Prototypingist es, im 
Rahmen des Design Thinking Prozesses 
Ideen möglichst früh in „greifbare“ 
Prototypen beziehungsweise 
Anwendungen umzusetzen und diese nach 
dem Testen durch die entsprechende 
Zielgruppe überarbeiten und 
weiterentwickeln zulassen.
Beispiele:
• Rapid Prototyping im Rahmen 
von Hackathons
Zielgruppe: Stadtgesellschaft, Verwaltung, 
Fachöffentlichkeit
Rapid Prototyping mittels 3D-Drucker
Ideensammlung
Maßnahmenumsetzung
Maßnahmenqualifizierung
Projektkonkretisierung

Abschlussveranstaltung 
22
Prozesszyklus abschließen und evaluieren
Die Abschlussveranstaltung bietet die 
Möglichkeit der Reflexion und Evaluation des 
zurückliegenden un:box cologne
Prozesszyklus. Die entwickelten Projekte 
werden vorgestellt und die besten können in 
diesem Rahmen prämiert werden. Die 
Projekte vernetzen sich. Die Veranstaltung 
kann durch unterschiedliche Formate 
gestaltet und etwa durch Kreativworkshops 
zum Thema Digitalisierung ergänzt werden, 
zum Beispiel Lötworkshops, Coding4Kids, 
Speeddating.
Zielgruppen: alle
Umsetzung: halbtägige Großveranstaltung
Beispiel: Speeddating auf einer Abschlussveranstaltung 
Ideensammlung
Maßnahmenumsetzung
Maßnahmenqualifizierung
Projektkonkretisierung
© Zebralog

Ergänzende co-kreative Dialogformate

Gamification 
24
Minecraft
Umsetzung:
Im Computerspiel „Minecraft“ bauen zum 
Beispiel Jugendliche ihre Ideen für ihre 
Stadt oder ihr Stadtviertel. Diese werden 
ausgewertet und in die 
Ideenkonkretisierung eingebracht.
Beispiel:
Dein Cottbus der Zukunft
Zielgruppe: insbesondere Jugendliche
Ideensammlung
Maßnahmenumsetzung
Maßnahmenqualifizierung
Projektkonkretisierung
Youtubevideo zu den Ergebnissen von „Dein Cottbus der Zukunft“ 
(Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=e2DKbhIDWik)

Gamification: Convivial
25
Interaktives Tool zur kreativen 
Ideenentwicklung und -visualisierung
Convivial ist ein partizipatives Tool, das die 
Teilnehmenden unterstützt, ihre Ideen auf 
eine spielerische und gemeinschaftliche 
Weise zu entwickeln und zu visualisieren. 
Dabei fördert Convivial die direkte 
Zusammenarbeit der Teilnehmenden 
durch einen vierstufigen 
Ideenentwicklungsprozess. Durch den 
kreativen Charakter werden Akteur*innen 
aus verschiedenen Generationen aktiviert 
und zur Selbstorganisation ermutigt.
Ideensammlung
Maßnahmenumsetzung
Maßnahmenqualifizierung
Projektkonkretisierung
Ausgefülltes Spielbrett
© Zebralog

Convivial
26
Umsetzung / Zielgruppe
Umsetzung
1. die Spieler*innen diskutieren in 
Kleingruppen gemeinsam das 
ausgewählte Thema
2. anschließend wählen sie eine 
bestimmte Idee für die weitere Arbeit
3. die Teilnehmenden visualisieren nun 
die ausgewählte Idee
4. in der letzten Phase erarbeiten die 
Teilnehmenden die nächsten Schritte 
zur konkreten Umsetzung ihrer Idee
Zielgruppe: breite Fachöffentlichkeit
Umsetzung
• Teilnehmende: Kleingruppen von 4 bis 
6 Personen. Besonders eignet sich das 
Format für Kinder und Jugendliche
• Dauer: circa 1,5 Stunden
• Minimale Moderation ist erforderlich
Convivial Spielbrett
© Zebralog

Design Sprints
27
Schnelligkeit in der co-Kreation
Umsetzung
Im Rahmen eines Design Sprints durchläuft 
eine Kleingruppe in fünf Tagen die 
typischen Phasen (Problemanalyse, 
Lösungen, Entscheidungen, Prototyping, 
Nutzer*innentest) des Design Thinking
Prozesses. Dabei liegt der Fokus auf der 
Lösungsentwicklung für ein spezifisches 
Problem. Im Vergleich zum Design Thinking
sind die Sprints kompakter und erzeugen 
schneller verwertbare Ergebnisse.
Zielgruppe: Fachöffentlichkeit, Verwaltung
Ideensammlung
Maßnahmenumsetzung
Maßnahmenqualifizierung
Projektkonkretisierung
Kreative Atmosphäre im Design Sprint
© Andi Weiland

Brain Walking
28
Ablauf / Zielgruppe
Die Brain-Walking-Methode ist angelehnt 
an das Brainstorming und ermöglicht es, in 
kurzer Zeit neue und unkonventionelle 
Ideen zu sammeln. Introvertierte 
Persönlichkeiten werden durch die stille 
Arbeitsweise zur Teilhabe ermutigt.
Zielgruppe: Stadtgesellschaft
Ideensammlung
Maßnahmenumsetzung
Maßnahmenqualifizierung
Projektkonkretisierung
Ablauf
1. Fragen und Aussagen werden auf 
Flipcharts festgehalten und im Raum 
verteilt.
2. Teilnehmende laufen die Stationen ab 
und sammeln ihre Gedanken und 
Ideen auf den Flipcharts. Vorhandene 
Beiträge werden gelesen und ergänzt.
3. Die Moderation fasst die 
Ergebnisse zusammen.
© Andi Weiland

Pro-Action-Café 
29
Umsetzung / Zielgruppe
Die freie Themenwahl des Barcamp-
Formates und das World-Café-Setting mit 
kleinen, rotierenden Tischrunden werden 
im Pro-Action-Cafékombiniert, um die 
langfristige Zusammenarbeit der 
Teilnehmenden zu fördern.
Zielgruppe:
Stadtgesellschaft
Umsetzung:
• Teilnehmende: Mittlere bis große 
Gruppen; Gespräche in den 
Kleingruppen finden zwischen 3 und 5 
Personen statt
• Dauer: 3 Gesprächsrunden mit bis zu 
je 30 Minuten, insgesamt circa 3 
Stunden.
Ideensammlung
Maßnahmenumsetzung
Maßnahmenqualifizierung
Projektkonkretisierung
Setting für ein Pro-Action-Café in der Öffentlichkeit
© Zebralog

Pro-Action-Café 
30
Umsetzung
Umsetzung
Das Pro-Action-Café startet im großen Kreis 
mit allen Teilnehmenden. Die 
Teilnehmenden, die ein Thema 
mitbringen, erläutern dies zu Beginn und 
setzen sich anschließend an einen freien 
Tisch. Drei wechselnde Runden bieten 
Möglichkeiten zum Austausch und zur 
Weiterentwicklung der eingebrachten Ideen.
1. Runde
Zu Beginn diskutieren die Teilnehmenden in 
den Kleingruppen die Hintergründe hinter 
den eingebrachten Ideen / Vorhaben.
2. Runde
Im zweiten Schritt diskutieren die 
Teilnehmenden „blinde Flecken“ des 
Vorhabens. Was fehlte der Diskussion 
bisher? Welche Aspekte und Perspektiven 
wurden noch nicht berücksichtigt?
3. Runde
Gemeinsam mit den Teilnehmenden, die das 
Thema eingebracht haben, wird besprochen, 
was das Thema vorangebracht hat, welche 
Einsichten ermöglicht wurden und wie die 
weiteren Schritte aussehen.
Abschließend erfolgt in großer Runde eine 
gemeinsame Reflektion der Gespräche und 
Ergebnisse.

Planning for Real
31
Testen
Die Zielgruppe einer Projektidee kann 
durch ein 3D-Modell (zum Beispiel 
bei Stadtplätzen, Spielplätzen etcetera) 
aktiv Verbesserungspotenziale erarbeiten. 
Der Fokus des aktivierenden 
Beteiligungsverfahrens liegt 
darauf, gemeinsam mit der 
Stadtgesellschaft, öffentlichen 
Einrichtungen und Unternehmen lokale 
Entwicklungsprozesse zu verbessern.
Zielgruppe
Stadtgesellschaft
Ideensammlung
Maßnahmenumsetzung
Maßnahmenqualifizierung
Projektkonkretisierung
Vorbereitungen in der Nachbarschaft
© Zebralog

Planning for Real
32
Umsetzung
Umsetzung
1. Vorbereitung eines Themas, zum 
Beispiel innerhalb einer 
Nachbarschaft.
2. Gemeinsames Bauen des 3D-Modells 
des zu gestaltenden Ortes.
3. Öffentliche Modellpräsentation.
4. Sammlung von Bedarfen, Kenntnissen 
und Fähigkeiten aus der 
Stadtgesellschaft mithilfe von 
auszufüllenden Bögen.
5. Ereignis-Veranstaltung: Die 
Teilnehmenden diskutieren 
Veränderungsvorschläge anhand des 
3D-Modells. Expert*innen stehen bei 
Fragen zur Verfügung.
6. Planung: Vorschläge werden priorisiert 
und zeitlich eingeordnet.
7. Aufbau von Arbeitsgruppen, die für die 
Umsetzung einzelner Maßnahmen 
Aktionspläne erstellen.
8. Umsetzung der Aktionspläne durch die 
beteiligten Personen.

Hackathon
33
Umsetzung / Zielgruppe
Hackathons dienen als kreatives Format 
zur Lösungsentwicklung für konkrete 
Herausforderungen. Der 
Wettbewerbscharakter unterstützt die 
schnelle Entwicklung von 
Lösungsvorschlägen. Workshops und Input 
von Expert*innen begleiten das Format 
und ermöglichen den Teilnehmenden den 
Einstieg in ein Thema und die Chance, sich 
weiterzubilden. Abschließend findet eine 
Bewertung und Auszeichnung der 
entwickelten Lösungen durch eine Fachjury 
oder die Öffentlichkeit statt.
Zielgruppe: Stadtgesellschaft, 
Fachöffentlichkeit, Verwaltung
Umsetzung:
• Dauer: 2-3 Tage, auch in den 
Nächten, aber auch langfristig angelegte 
digitale Hackathons sindmöglich
• bis zu 100 Teilnehmende vor Ort, 
Teilnehmende können in Kleingruppen 
von 3 – 5 Personen kooperieren
• Bereitstellung der 
technischen Infrastruktur, Tools und 
Programme
Ideensammlung
Maßnahmenumsetzung
Maßnahmenqualifizierung
Projektkonkretisierung

Zebralog GmbH
Standort Berlin
Oranienburger Straße 87/89
Hinterhaus
10178 Berlin
Standort Bonn
Adenaueralle 15
53111 Bonn
© Andi Weiland

Prozesspapier Anlage 10 - Arbeitspakete in der Strategiephase

747 Zeichen

Anlage 10  un:boxcologne Prozesspapier
Arbeitspakete in der Strategiephase
AP1 – Steuerung
• Organisation
• Finanzen
• Personal
• Ansprechpartner Ministerium/ KTS
• Monitoring
AP2 – Strategie
• Prozesspapier
• Co-kreative Formate
• (Pilot -) Projekte
• Projektkriterien
• Auswahlkriterien
• Unterstützer*innennetzwerk
AP3 – Kommunikation
• Marketingkonzept
• (Inter-) Nationaler Austausch
AP4 – Räume 
• Stationäre Räume
• Dezentrale Räume
• Mobile Räume
• Virtuelle Räume
AP5 – KUDOS
• Einbindung des Kölner Urbanen 
Datenökosystems (KUDOS) in 
un:box cologne
AP6 – Evaluation
• Berichtswesen
• Erstellung Portfolio zur 
Wirkungsmessung (OKR / KPI)
• Lessons Learned
Projektleitung
• Leitung un:box cologne
• Verknüpfung in Politik und Verwaltung

Prozesspapier Anlage 12 - OKR Methodik und Zusammenarbeit

7501 Zeichen

un:box
 cologne
Das 
Projekt
 –
 die Idee 
–
 der 
Kontext
Anlage 12 un:box cologne Prozesspapier
OKR Methodik und Zusammenarbeit mit der Stadt Freiburg

Struktur & Orientierung Transparenz & Vernetzung Standardisierung & Messbarkeit
• Steuerung
• Fokus
• Priorisierung
…durch klar definierte Ziele und 
messbare Kennzahlen sowie durch 
regelmäßig stattfindende 
Fortschrittsbewertung 
• Abstimmung
• Engagement
• Motivation
…durch intern öffentliche Einsehbarkeit 
aller OKRs sowie ambitionierten und 
dennoch erreichbar definierten Zielen
• Wirkungsmessung
• Nachhaltigkeit
…durch Anwendbarkeit der Methodik in 
diversen Smart City Projekten sowie 
durch die Verankerung in den 
Organisationen
Ziel- und bedarfsgerechte Wirkungsmessung, die in Anbetracht der beschleunigten Digitalisierung und 
volatiler Rahmenbedingungen folgende Aspekte unterstützt und ermöglicht:
Bedarf
OKR
ist ein Rahmenwerk zur Zielsetzung (Objectives) und Messung von Ergebniskennzahlen (Key Results). 
Folgende Aspekte können durch die Einführung und Nutzung von OKRs unterstützt und verbessert werden:
ZielMethodeAspekteHerleitung
OKR-Nutzenargumentation
2

Leitplanken OKR-Erstellung Grading Organisationsweite Implementierung
AnwenderInnen-Feedback,
Lessons Learned
                
                     
Konzept für Involvierung und Rollout, 
Kommunikation und Training erarbeitet
Involvierungsschleifen (Workshops, 
Feedbackloops, Lessons Learned…)
AnwenderInnen-Workshops und Trainings zur 
breiten Einführung von OKRs
Breite Akzeptanz und 
Verständnis für OKRs
Verstehen der AnwenderInnen
                
                     
                
                     
1
Einbindung von Fokusnutzern
2
3 4 5
UmsetzungsphaseInvolvierung
Richtlinien und Zeitplan
zur Einführung von OKRs 
sind definiert
Konzept
• Erarbeitung eines Zeitplans zur 
Einführung von OKRs
• Definition von Richtlinien und 
Zielvorgaben als Leitplanken 
• Erarbeitung von ersten konkreten OKRs in  
Fokusgruppe
• Schrittweise Involvierung weiterer OKR-
Nutzer zur Verbreitung der OKR-Methodik 
und des Anwenderkreises
• Anwendung der Learnings zur Erstellung von OKRs für 
die Umsetzungsphase
• Ausweitung der OKR-Nutzung und Weitergabe der 
Methodik an alle Projektbeteiligten
Vorgehensweise zur Etablierung von OKRs
3

Leitplanken OKR Erstellung Grading Umsetzungsphase
Ziel
• Parameter für OKRs sind definiert
Aktivitäten
• Abstimmung der OKR Bezugspunkte
• Definition erarbeiteter Parameter
Stakeholder
• OKR Fokusgruppe (AP1, AP2, AP6)
Benefits
• Eindeutiger Rahmen für OKR
Ziel
• OKR Sets für die Strategiephase sind 
erstellt
Aktivitäten
• Definition Objectives zu Bezugspunkten
• Erarbeitung Key Results
Stakeholder
• OKR Fokusgruppe (AP1, AP2, AP6)
Benefits
• Erste OKR Learnings sind ableitbar
• Minimaler Abstimmungsaufwand
Ziel
• Fortschritt der OKR Sets ist bewertet
Aktivitäten
• Bewertung definierter OKRs
• Bewertung der OKR Methodik
Stakeholder
• OKR Fokusgruppe (AP1, AP2, AP6)
Benefits
• Erfahrung im Umgang mit OKRs 
• Learnings über gesamten OKR -Zyklus
Ziel
• OKRs sind als Wirkungsmessung für die 
Umsetzungsphase etabliert
Aktivitäten
• Definition OKRs zur Wirkungsmessung
• Definition OKRs zur Fortschrittsmessung
Stakeholder
• Projektbeteiligte Umsetzungsphase
Benefits
• Erfahrung durch Lernen in der Strategie
• Direkter Einsatz von OKRs möglich
Bearbeitungsphasen zur Erstellung von OKRs 
4

Vorteile/ 
Zweck
Rollen-
beschreibung
OKR 
Lead
Einführung und Entwicklung 
des OKR Prozesses sowie 
Vernetzung zwischen den 
Teams
OKR 
Coach
Objective
Owner
Key Result
Owner
Projekt 
Owner
(Projekt-) 
Mitarbeiter*in
Erleichterung der Planung, 
Abstimmung und 
Kommunikation rund um 
Ziele und Prioritäten
Verantwortlichkeit und 
Überwachung eines 
Objectives sowie mindestens 
einem Key Result
Verantwortlichkeit und 
Überwachung mindestens 
eines Key Results 
Inhaltlicher 
Ansprechpartner für die 
Entwicklung der OKRs in 
dem jeweiligen Projekt
Erstellung und Bewertung 
der OKRs sowie Verfolgung 
der Erfüllung 
Fokus
Gesamtheitlicher und 
abteilungsübergreifender 
OKR Prozess 
Weitergabe der OKR 
Methodik und 
Unterstützung in Erstellung 
und Bewertung
Bewertung und Steuerung 
mindestens eines Objectives 
Bewertung und Steuerung 
mindestens eines Key 
Results
Ausrichtung der OKRs auf 
die Projektinhalte
Regelmäßige Betrachtung 
und Bewertung der 
gemeinsam definierten 
OKRs
Zentrale Kontaktperson für 
den OKR Prozess und 
übergreifende Vernetzung
Durchgehende 
Unterstützung für den OKR 
Prozess
Klare Verantwortlichkeit für 
Objectives
Klare Verantwortlichkeit für 
Key Results
Unterstützung des OKR 
Prozesses aus inhaltlicher 
Projektsicht
Definition von Zielen und 
geplanten Ergebnissen mit 
Bottom-up Ansatz
Projektübergreifend Projektbezogen
bereits etabliert
zu etablieren
Rollen des OKR-Prozesses
5

OKRs für die Zusammenarbeit der Städte Köln und Freiburg
Objective 1: Freiburg & Köln werden für die OKR Methodik Musterprozesse (inkl. Vergabe) im MPSC -Kontext definieren
KR 1.1 Wir identifizieren 30 Musterprozesse
KR 1.2 Beide Städte definieren 10 Musterprozesse
KR 1.3 Wir werden abgesegnete Musterprozesse 10 -mal präsentiert haben
KR 1.4 Es werden 3 Möglichkeiten des Zugangs geprüft
Objective 2: Freiburg & Köln überzeugen die KTS die OKR -Methodik als Wirkungsmessung zu etablieren
KR 2.1 Wir überzeugen MPSC -Kommunen in 30 Gesprächen unseren OKRs beizutreten
KR 2.2 Wir formulieren ein 10 -Punkte Manifest
KR 2.3 Wir stellen die Ergebnisse der KTS in 3 Arten zur Verfügung
Objective 3: Freiburg & Köln werden Blaupausen zur Wirkungsmessung der Umsetzungsphase im MPSC -Kontext entwickeln
KR 3.1 Freiburg und Köln legen eine erste Darstellung der Methodik gemeinsam am 27.10.2022 zum Workshop vor
KR 3.2 Die Wirkungsmanager aus Freiburg & Köln treffen sich bis 31.12.2022 je einmal im Monat
KR 3.3 3 Ergebnisse aus den Bereich Wirkungsmessung werden bis zum 31.12.2022 aufbereitet
KR 3.4 Die Ziele der Wirkungsmessung sind bis zum 01.11.2022 definiert
Objective 4: Freiburg & Köln werden einen gemeinsamen Wissenstransfer im Bereich Wirkungsmessung etablieren
KR 4.1 Es sind bis zum 31.12.2022 56 Kategorien festgelegt, in denen Wissensaustausch erfolgen soll
KR 4.2 Es werden 3 Softwarelösungen evaluiert & eine gemeinsame Entscheidung getroffen
KR 4.3 Eine Austauschplattform ist identifiziert und wird genutzt

Zusammenarbeitsmodell & Events
7
+11W
+10W
-1W
Kick
Off
AbstimmungRetro-
spektive
Kick Off 
WorkshopReview
Alle OKR-Beteiligten diskutieren
wie der Prozess rund um OKR 
besser angepasst werden kann
und Learnings aus dem OKR-
Zyklus werden definiert
Bewertung des OKR -Fortschritts
und der erreichten Ergebnisse 
sowie erste Zielformulierung für 
den nächsten OKR -Zyklus
Alle OKR-Owner, das 
Führungsteam und Owner 
relevanter Initiativen diskutieren
über Zielausrichtung und 
verfügbare Kapazitäten
Gemeinsame Erarbeitung und 
Verabschiedung der OKR-Sets für 
den kommenden Zyklus
entsprechend der Zielvorgaben
und den Kapazitäten
Der 12-wöchige 
OKR-Zyklus
Abstimmung & Kick Off Workshop 
für Freiburg & Köln kombiniert
Review & Retrospektive für 
Freibur & Köln kombiniert

OKR-Coach
OKR-Verantwortlichkeiten
OKR-Leads
Objective 
Owner
Key Result 
Owner
Stadt Köln Stadt Freiburg
Köln
Freiburg
Objective 1
 Objective 2
 Objective 3
 Objective 4
Köln
Freiburg
Köln
Freiburg
Köln
Freiburg
Key Results 1 Key Results 2 Key Results 3 Key Results 4
Besetzung der Rolle 
durch Teams
Besetzung der Rolle 
durch Teams
Besetzung der Rolle 
durch Teams
Besetzung der Rolle 
durch Teams

Anlage 0 Begründung der Dringlichkeit

676 Zeichen

Vorlage Nr. 3343/2022, un:box cologne – Deine Stadt, Deine Ideen 
 
Begründung der Dringlichkeit  
Die Vorlage Nr. 3343/2022 soll den Rat am 08.12.2022 erreichen, da erst mit positivem 
Votum des Rates die Prüfung des Prozesspapiers zum Abschluss der Strategiephase 
A durch den Fördermittelgeber erfolgen kann. Diese Prüfung erfordert nach Angaben 
des Fördermittelgebers voraussichtlich einen Zeitraum von etwa drei Monaten. Sie ist 
Voraussetzung für den Start der Umsetzungsphase B i m Frühjahr 2023. 
 
Bei einer Verschiebung in den nächsten Gremienlauf kann nicht gewährleistet werden, 
dass die letztmögliche Abgabefrist beim Fördermitte lgeber eingehalten werden kann.

Prozesspapier Anlage 15 - Kostenplanung Umsetzungsphase

7491 Zeichen

Anlage 15  un:box cologne Prozesspapier 
Kostenplanung Umsetzungsphase

Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung 
Kosten- und Finanzierungsplan 
Projekt: 
Benutzer-ID 
1 Kostenplanung (Strategiephase) Stand:  tt.mm.jjjj 
Kostenarten 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 Gesamt 
1.1 Personal- und Sachkosten (Strategiephase) 210.000 ,00  895.000,00  450.000,00  0,00  0,00  0,00  0,00   0,00  1.555.000,00 
1.1.1 Personalkosten einer kommunalen Organisationse inheit Smart 
Cities einschließlich der Beiträge möglicher eingeb undener 
Organisationseinheiten zur Strategie- und Konzepten twicklung 
80.000,00  240.000,00  160.000,00  0,00  0,00  0,00   0,00  0,00  480.000,00  
1.1.2 Personalkosten zur Entwicklung und Ausbau der lokalen 
Akteurspartnerschaften 
30.000,00  90.000,00  60.000,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  180.000,00  
1.1.3 Sachkosten einer kommunalen Organisationseinhe it Smart Cities 
einschließlich der Beiträge möglicher eingebundener  
Organisationseinheiten zur Strategie- und Konzepten twicklung 
15.000,00  35.000,00  20.000,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  70.000,00  
1.1.4 Sachkosten zur Entwicklung und Ausbau der loka len 
Akteurspartnerschaften 
0,00  240.000,00  100.000,00  0,00  0,00  0,00  0,0 0  0,00  340.000,00  
1.1.5 Beratung und Unterstützung durch externe Berat er, Gutachter und 
Moderatoren (maximal ein Drittel von 1.1.1+1.1.2+1.1.3+1.1.4) 
40.000,00  150.000,00  25.000,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  215.000,00  
1.1.6 Thematische Fortbildungen und fortbildungsbedi ngte Reisekosten 
für die unmittelbaren Projektbeteiligten 
15.000,00  50.000,00  25.000,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  90.000,00  
1.1.7 Netzwerk-Aktivitäten und Beiträge zu Forschung sbegleitung , 
Wissenstransfer und Öffentlichkeitsarbeit inkl. Rei sekosten 
30.000,00  90.000,00  60.000,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  180.000,00  
1.2 Erste Investitionen (Strategiephase) 40.000,00  405.000,00  215.000,00  0,00  0,00  0,00   0,00  0,00  660.000,00 
1.2.1 Maßnahme 1: Das Kommunikationskonzept für "un| box Cologne", 
Entwicklung einer Strategie zur Ansprache der Stadt gesellschaft 
20.000,00  130.000,00  20.000,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  170.000,00  
1.2.2 Maßnahme 2: Der physische Raum:"Die Box" für " un|box Cologne", 
Kosten für die "Orte", Anmietung, Einrichtung, Auss tattung, 
10.000,00  75.000,00  20.000,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  105.000,00  
1.2.3 Maßnahme 3: Die Dialoge und Prozesse in "un|bo x Cologne", 
konkrete Dialoge zur Umsetzung (Wie komme ich vom D ialog zum 
10.000,00  100.000,00  50.000,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  160.000,00  
1.2.4 Maßnahme 4: Die Projekte für "un|box Cologne",  Projektbegleitung, 
Förderung Patenschaften, Zusammenarbeit, Auswahlgre mium, 
0,00  50.000,00  80.000,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  130.000,00  
1.2.5 Maßnahme 5: Das Kölner Rahmenwerk UDK für "un| box Cologne", 
Schnittstelle KUDOS, Übergangslösung, rechtlicher R ahmen 
0,00  50.000,00  45.000,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  95.000,00  
1 von 3

Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung 
Kosten- und Finanzierungsplan 
Projekt: 
Benutzer-ID 
2 Kostenplanung (Umsetzungsphase) 
Kostenarten 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 Gesamt 
2.1 Personal- und Sachkosten (Umsetzungsphase) 0,00  0,00  445.000,00  825.000,00  825.000,00  825.000,0 0  825.000,00  825.000,00  4.570.000,00 
2.1.1 Personalkosten zur Planung, Steuerung, Umsetzu ng, strategische 
Weiterentwicklung, Konkretisierung und Aktualisieru ng der Konzepte 
0,00  0,00  80.000,00  240.000,00  240.000,00  240. 000,00  240.000,00  240.000,00  1.280.000,00  
2.1.2 Personalkosten zur Entwicklung und Ausbau der lokalen 
Akteurspartnerschaften 
0,00  0,00  30.000,00  90.000,00  90.000,00  90.000 ,00  90.000,00  90.000,00  480.000,00  
2.1.3 Sackosten zur Planung, Steuerung, Umsetzung, s trategische 
Weiterentwicklung, Konkretisierung und Aktualisieru ng der Konzepte 
0,00  0,00  25.000,00  50.000,00  50.000,00  50.000 ,00  50.000,00  50.000,00  275.000,00  
2.1.4 Sachkosten zur Entwicklung und Ausbau der loka len 
Akteurspartnerschaften 
0,00  0,00  150.000,00  150.000,00  150.000,00  150 .000,00  150.000,00  150.000,00  900.000,00  
2.1.5 Beratung und Unterstützung durch externe Berat er, Gutachter und 
Moderatoren  (maximal ein Drittel von 2.1.1+2.1.2+2.1.3+2.1.4) 
0,00  0,00  95.000,00  175.000,00  175.000,00  175. 000,00  175.000,00  175.000,00  970.000,00  
2.1.6 Thematische Fortbildungen und fortbildungsbedi ngte Reisekosten 
für die unmittelbaren Projektbeteiligten 
0,00  0,00  25.000,00  50.000,00  50.000,00  50.000 ,00  50.000,00  50.000,00  275.000,00  
2.1.7 Netzwerk-Aktivitäten, Beiträge zur Begleitfors chung und zum 
Wissenstransfer und Reisekosten 
0,00  0,00  40.000,00  70.000,00  70.000,00  70.000 ,00  70.000,00  70.000,00  390.000,00 
2.2 Investitionen und Maßnahmen (Umsetzungsphase) 0,0 0  0,00  685.000,00  765.000,00  765.000,00  765.00 0,00  765.000,00  765.000,00  4.510.000,00 
2.2.1 0,00  
2.2.2 0,00  
2.2.3 Maßnahme 1: Das Kommunikationskonzept für "un: box cologne" 
(Dialoge und Prozesse) 
0,00  0,00  125.000,00  150.000,00  150.000,00  150 .000,00  150.000,00  150.000,00  875.000,00  
2.2.4 Maßnahme 2: Der physische Raum: "Die Box" für "un:box cologne" 0,00  0,00  110.000,00  115.000,00  115.000,00  115.000,00  115.000,00  115.000,00  685.000,00  
2.2.5 Maßnahme 3: Die Projekte für "un:box cologne" (Integrierte 
Maßnahmen) 
0,00  0,00  400.000,00  400.000,00  400.000,00  400 .000,00  400.000,00  400.000,00  2.400.000,00  
2.2.6 Maßnahme 4: Das Kölner Rahmenwerk KUDOS für "u n:box 
cologne" 
0,00  0,00  50.000,00  100.000,00  100.000,00  100. 000,00  100.000,00  100.000,00  550.000,00  
2.2.7 0,00  
1+2 Summe förderfähige Kosten 250.000,00  1.300.000,00  1.795.000,00  1.590.000,0 0  1.590.000,00  1.590.000,00  1.590.000,00  1.590. 000,00  11.295.000,00  
2 von 3

Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung 
Kosten- und Finanzierungsplan 
Projekt: 
Benutzer-ID 
3 Finanzierungsplanung 
lfd. Nr. Finanzierungsmittel 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 Gesamt 
3.1 Finanzierungsbeiträge für das Modellprojekt 60.00 0,00  250.000,00  300.000,00  350.000,00  350.000,0 0  350.000,00  350.000,00  350.000,00  2.360.000,00 
3.1.1 Eigenmittel der Kommune 60.000,00  250.000,00  300.000,00  350.000,00  350. 000,00  350.000,00  350.000,00  350.000,00  2.360.000,00  
3.1.2 Mittel Dritter (zur Reduktion des kommunalen E igenanteils) 0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,0 0  0,00  0,00  
3.1.3 Bundesmittel (Zuwendung) 0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  
Kontrollsumme förderfähige Kosten 3.1 - (1+2) -190.0 00,00 -1.050.000,00 -1.495.000,00 -1.240.000,00 -1. 240.000,00 -1.240.000,00 -1.240.000,00 -1.240.000,0 0 -8.935.000,00 
3.2 Sonstige Finanzierungen von ggf. anderen Digital projekten in 
der Kommune - optional 
0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  
0,00 
3.2.1 Eigenmittel der Kommune 0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  
3.2.2 Mittel anderer Geber 0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00  
3.1+3.2 Gesamtfinanzierung 60.000,00 250.000,00 300.000,00 350.000,00 350.000, 00 350.000,00 350.000,00 350.000,00 2.360.000,00 
3.3 Finanzierungsanteile 
3.3.1 Kommunaler Eigenanteil 100% 100% 100% 100% 100% 100% 100% 100% 100% 
3.3.2 Substitution des kommunalen Eigenanteils 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 
3.3.3 Bundesanteil 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 
3 von 3

Beratungsverlauf (2)

21.11.2022 Digitalisierungsausschuss
TOP 7.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
08.12.2022 Rat
TOP 10.15 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3343/2022
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
14.11.2022
Erstellt
10.10.2022 19:45