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SV-2009/0050

Antrag der Fraktion Bü 90/Grüne vom 24.08.2009 betr. Modellvorhaben Passivhaussiedlung

Antrag 25.08.2009

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SV-2009/0050

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SV-2009/0050

2390 Zeichen

Vorlage-Nr. SV-2009/0050 
 
 
Antrag der Fraktion Bü 90/Grüne vom  24.08.2009 betr. Modellvorhaben 
Passivhaussiedlung 
 
 
      STADTVERORDNETENFRAKTION DARMSTADT 
LAUTESCHLÄGERSTRASSE 38    64289 DARMSTADT 
TELEFON: 0 61 51/6 14 30    TELEFAX: 0 61 51/6 14 01 
E-MAIL: FRAKTION@GRUENE-DARMSTADT.DE 
    
       24.08.2009 
 
ANTRAG 
 
Modellvorhaben „Bebauungsgebiet als Passivhaussiedlung“ 
 
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: 
Die Stadtverordnetenversammlung fordert den Magistrat auf, zu prüfen, ob die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt über ein geeignetes Neubaugebiet in eigener Hand oder in Händen eines Bauträgers 
verfügt, um an dem Modellvorhaben „Bebauungsgebiet als Passivhaussiedlung“ des Hessischen 
Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilzunehmen. Hierbei ist 
insbesondere die zukünftige städtebauliche Planung auf den geräumten US-Konversionsflächen 
einzubeziehen.  
 
 
Begründung:
 
Das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz beabsichtigt, 
ein Modellvorhaben „Bebauungsgebiet als Passivhaussiedlung“ mit einer interessierten Kommune 
durchzuführen. 
Bislang gibt es keine baurechtlichen Voraussetzungen, um den Passivhausstandard verbindlich 
vorzugeben. Die Umsetzung des Modellprojektes setzt voraus, dass die Kommune bzw. der Bauträger 
über ein Baugebiet verfügt, das sich für diesen Zweck eignet und dass sich die potentiellen 
Grundstückseigentümer vertraglich zur Passivhausbauweise verpflichten. 
Nach Vorstellungen des Ministeriums kann eine auf energiesparendes Bauen eingestellte 
Bauleitplanung maßgebliche Vorgaben im Bebauungsplan festschreiben: 
dies beinhaltet Vorgaben zur Stellung der Gebäude, zur Ausrichtung des Dachfirstes und zum Umfang 
der baulichen Nutzung, die die Umsetzung des Passivhausstandards und die Nutzung regenerativer 
Energien begünstigen.

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Das Ministerium bietet an, die Kommune während aller notwendigen Schritte zu begleiten. Dies 
beinhaltet die notwendigen Vorgaben im Bebauungsplan, die umfassende Information der künftigen 
Bauherrn und die Auswahl qualifizierter Architekten und Handwerker. 
Die fachliche und finanzielle Unterstützung des Vorhabens beschränkt sich auf die Förderung der 
Information und Beratung. 
 
Christopher Sperling 
Doris Fröhlich 
Iris Behr 
(Stadtverordnete) 
Brigitte Lindscheid 
(Fraktionsvorsitzende)

Beratungsverlauf (2)

TOP 15.2
TOP 15

Orte (1)

  • Lauteschlägerstraße 38

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Details

Vorlagen-Nr.
SV-2009/0050
Typ
Antrag
Datum
25.08.2009
Erstellt
29.09.2026 00:00