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2379/2022

Benennung des Platzes vor dem Schauspielhaus ("kleiner Offenbachplatz")

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 30.08.2022

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Anlage 1 - Antrag 1 Anschreiben Dirk-Bach-Platz anonymisiert

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Anlage 6 - Information zum Fachgespräch

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Anlage 3 - Auszug aus dem Beschlussprotokoll der BV Innenstadt vom 25.08.2022

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Anlage 4 - Gutachten Dirk_Bach - anonymisiert

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Anlage 5 - Lageplan Offenbachplatz (Anlage zur Vorlage 2606/2018)

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Beschlussvorlage Rat

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Anlage 2 - Antrag 2 Dirk Bach Platzbenennung anonymisiert

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Anlage 1 - Antrag 1 Anschreiben Dirk-Bach-Platz anonymisiert

3678 Zeichen

Seite 1 / 2 
 
 
 
Antrag Benennung Dirk Bach Platz 
5. Mai 2021
Sehr geehrter Herr Hupke,  
die XXX und das XXX schlagen vor, im Rahmen der Neugestaltung der Zülpicher Str. 
den neu entstehenden Platz an der Kreuzung Zülpicher Str./Dasselstr /Kyffhäuser Str. 
nach Dirk Bach zu benennen. 
Dirk Bach ist am 23. April 1961 in Köln geboren und lebte bis zu seinem Tod am 1. 
Oktober 2012 in der Domstadt. In all den Jahren war Köln immer der Lebensmittelpunkt 
von Dirk Bach, wo er sowohl an diversen Theatern als auch in zahlreichen TV-
Produktionen mitwirkte. 
Der Sohn des Messingenieurs und Heimatforschers Willi Bach und der Sachbearbeiterin 
Trude Bach, die beide beim WDR angestellt waren und in einem Haus in Köln-
Heimersdorf lebten, kam früh mit Museen und dem Theater in Kontakt. 
Dirk Bach galt als Autodidakt, da er keine Schauspielschule besuchte und dennoch 1978 
vor Beendigung seiner Schulausbildung vom Kölner Intendanten Hansgünther 
Heyme in Heiner Müllers Prometheus seine erste Theaterrolle ergatterte. 
Mitte der 1980er Jahre trat er in Walter Bockmayers Theaterstück Geierwally auf, dies 
wurde sein Durchbruch als Komödiant. 1988 erhielt er ein Engagement am 
Improvisationstheater Springmaus. 1992 wurde er festes Mitglied im Ensemble 
des Kölner Schauspielhauses. Dirk Bach war sowohl im komischen als auch im ernsten 
Theaterfach zu Hause. 
Einem breiteren Publikum wurde er 1992 mit der Dirk Bach Show bekannt, die 
von RTL und später von Super RTL ausgestrahlt wurde. Es folgten die 
Serien Lukas (1996 – 2001, ZDF) und Der kleine Mönch (2002, ZDF). G
Bezirksrathaus Innenstadt 
Bürgermeister Andreas Hupke 
Ludwigstr. 8 
50667 Köln 
Anlage 1

Seite 2 / 2 
 Von 2004 bis 2012 moderierte er zusammen mit Sonja Zietlow die RTL-Sendung Ich bin 
ein Star – Holt mich hier raus! Von 2006 bis 2008 fungierte er als Spielleiter der 
Improvisationscomedy Frei Schnauze XXL auf RTL. In der 
Improvisationscomedy Schillerstraße bei Sat.1 wirkte Dirk Bach 2004, 2005 sowie 2009 
mit. 
Von Mai bis Juni 2008 stand Bach nach längerer Theaterbühnenabstinenz mit der 
Komödie Sein oder Nichtsein, einem Stück nach dem gleichnamigen Film von Ernst 
Lubitsch, auf der Bühne des Millowitsch-Theaters in Köln. 
In vielen seiner Produktionen arbeitete er eng mit Hella von Sinnen zusammen, die er 
aus den Zeiten einer gemeinsamen Kölner Wohngemeinschaft kannte. 
Neben seinem künstlerischen Schaffen lagen Dirk Bach auch diverse sozialpolitische 
Themen am Herzen. Als offen lebender Homosexueller in einer Zeit, in der es alles 
andere als selbstverständlich war, setzte sich Bach schon frühzeitig für die 
Gleichberechtigung von Homosexuellen ein. So nahm er an der Aktion 
EinszuEins des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland teil, dessen Mitglied er 
war. 
Außerdem unterstützte Dirk Bach Amnesty International und die Organisation PETA, von 
der er 2001 mit dem Humanitarian Award ausgezeichnet wurde. Als überzeugter 
Vegetarier war er mehrfach Gesicht der deutschen PETA Kampagne.   
Dirk Bach war Ehren- und Beiratsmitglied der Aidshilfe Köln, er gehörte zu den größten 
Stiftern der Lebenshaus-Stiftung. Durch seine Benefiz-Konzertreihe „Cover me“ wurden 
in zehn Jahren rund 350.000 Euro für den guten Zweck eingespielt. Das 1996 von Rita 
Süssmuth und Dirk Bach eingeweihte „Lebenshaus“, ein Hospiz für Aidskranke in Köln-
Longerich, wurde 2013 im Gedenken an Dirk Bach in „Dirk-Bach-Haus“ umbenannt. 2008 
erhielt er den Reminders Day Award für sein Engagement im Kampf gegen HIV und Aids. 
Bezugspunkt für den gewählten Ort ist das Lokal Filmdose, in deren Theater Dirk Bach 
den Grundstein für seine spätere Karriere legte.  
Mit freundlichen Grüßen

Anlage 3 - Auszug aus dem Beschlussprotokoll der BV Innenstadt vom 25.08.2022

1448 Zeichen

Anlage 3 
 
 
 
Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
Frau Brohl 
Telefon:  (0221) 221-91709  
Fax       :  (0221)  
E-Mail:  Andrea.brohl@stadt-koeln.de 
Datum: 26.08.2022 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der 14. Sitzung der Bezirksvertretung 
Innenstadt vom 25.08.2022  
öffentlich 
5.2.1 Zurückweisung der Mitteilung 2211/2022 und Anrufung des Hauptaus-
schusses nach § 44 GO, gem. Antrag Grüne, Die Linke, FDP und Die 
Partei 
AN/1354/2022 
 
 
Ergänzter Beschluss: 
 
Die Bezirksvertretung weist die Mitteilung der Verwaltung unter Vorlagen-Nr. 
2211/2022 „Benennung eines Platzes an der Brüderstraße“ zurück und bestreitet die 
Einschätzung der Verwaltung, der Platz habe „eine wesentlich über den Stadtbezirk 
hinausgehende Bedeutung“ und die daraus abgeleitete Zuständigkeit des Rates für 
eine Benennung. Sie ruft daher gemäß § 44 der Geschäftsordnung des Rates und 
der Bezirksvertretungen der Stadt Köln den Hauptausschuss in der Sache an.  
 
Für den Fall, dass der Hauptausschuss sich der Verwaltungsmeinung anschließt o-
der die Oberbürgermeisterin sich weigert den Tagesordnungspunkt im Haupt-
ausschuss zu behandeln, beauftragt die Bezirksvertretung den Bezirksbürgermeis-
ter, rechtlichen Rat einzuholen und ermächtigt ihn, in der Sache Klage vor dem Ver-
waltungsgericht Köln einzureichen.  
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Mit Stimmenmehrheit von Grüne, CDU, Die Linke, FDP und KlimaFreunde gegen 
die SPD zugestimmt.

Beschlussvorlage Rat

11979 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VIII/23/235/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 2379/2022 
Freigabedatum 
30.08.2022  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Benennung des Platzes vor dem Schauspielhaus („kleiner Offenbachplatz“) 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Der Rat der Stadt Köln bedankt sich bei den Petenten für den Vorschlag, Dirk Bach mit einer 
Straßen- oder Platzbenennung zu ehren. Die Verwaltung wird beauftragt, einen geeigneten 
Platz für die Benennung nach Dirk Bach vorzuschlagen. 
2. Der Rat beschließt, den umgangssprachlich „kleinen Offenbachplatz“ genannten Platz vor 
dem Schauspielhaus an der Brüderstraße in den Offenbachplatz einzubeziehen.  
 
 
Alternative: 
Der Rat der Stadt Köln nimmt die Anregung der Petenten sowie das Votum der Bezirksvertretung 
Innenstadt auf, und beschließt, den sogenannten „kleinen Offenbachplatz“ vor dem Schauspielhaus 
an der Brüderstraße in der Altstadt/Nord nach Dirk Bach in  
Dirk-Bach-Platz 
zu benennen. 
 
 
Rat 08.09.2022

2 
Begründung: 
 
Im Mai 2021 haben sich zwei Organisationen gemeinsam an die Bezirksvertretung Innenstadt ge-
wandt und vorgeschlagen, den im Rahmen der Neugestaltung der Zülpicher Straße entstehenden 
Platz an der Kreuzung Zülpicher Straße / Dasselstraße / Kyffhäuser Straße nach Dirk Bach zu be-
nennen (siehe Anlage 1).  
Im März 2022 wurde von denselben Organisationen stattdessen die Benennung des Platzes vor dem 
Schauspielhaus nach Dirk Bach angeregt (siehe Anlage 2).  
 
Die Anregungen wurden der Bezirksvertretung Innenstadt vorgelegt. In der Beschlussvorlage 
1527/2022 wurde zur Zuständigkeit für die Benennung des Platzes vor dem Schauspielhaus ausge-
führt:  
Nach § 2 Punkt 7.2 der ZuStO der Stadt Köln sind die Bezirksvertretungen für Benennungen 
von Straßen, „deren Bedeutung nicht wesentlich über den Stadtbezirk hinausgeht“, zuständig. 
Eine eventuelle überbezirkliche Bedeutung wird von der Verwaltung zurzeit abgeklärt. Eine 
Stellungnahme liegt noch nicht vor. Eine Benennung des Platzes an der Brüderstraße könnte 
dem zufolge zunächst nur unter Vorbehalt erfolgen.  
In ihrer Sitzung vom 02.06.2022 hat die Bezirksvertretung Innenstadt unter TOP 3.14 mehrheitlich die 
Alternative der o.g. Beschlussvorlage beschlossen:  
Die Bezirksvertretung Innenstadt bedankt sich bei den Petenten für den Vorschlag, Dirk Bach 
mit einer Straßen- oder Platzbenennung zu ehren und beschließt, die unbenannte Platzanlage 
vor dem Schauspielhaus an der Brüderstraße in der Altstadt/Nord nach Dirk Bach in 
Dirk-Bach-Platz 
zu benennen. Der Alternativbeschluss hätte vorläufigen Charakter aufgrund der noch ausste-
henden Prüfung der Zuständigkeit der Bezirksvertretung. 
Nach Abschluss der rechtlichen Prüfung wurde die Bezirksvertretung Innenstadt mit Mitteilung 
2211/2022 darüber informiert, dass der umgangssprachlich „kleinen Offenbachplatzes“ genannte 
Platz vor dem Schauspielhaus eine wesentlich über den Bezirk hinausgehende Bedeutung hat und 
die Benennung daher in die Zuständigkeit des Rates fällt.  
Die Bezirksvertretung behandelte die Angelegenheit daraufhin in ihrer nächsten Sitzung am 
25.08.2022 auf der Grundlage eines gemeinsamen Antrags (AN/1354/2022) erneut. Die Verwaltung 
erläuterte mit Stellungnahme 2641/2022 eingehend die wesentlich über den Bezirk hinausgehende 
Bedeutung des Platzes, aus der eine Zuständigkeit des Rates für seine Benennung folge. Die Be-
zirksvertretung beschloss mehrheitlich, die Einschätzung der Verwaltung zur Zuständigkeit zurückzu-
weisen und gemäß § 44 der Geschäftsordnung den Hauptausschuss anzurufen:  
Die Bezirksvertretung weist die Mitteilung der Verwaltung unter Vorlagen-Nr. 2211/2022 „Be-
nennung eines Platzes an der Brüderstraße“ zurück und bestreitet die Einschätzung der Ver-
waltung, der Platz habe „eine wesentlich über den Stadtbezirk hinausgehende Bedeutung“ 
und die daraus abgeleitete Zuständigkeit des Rates für eine Benennung. Sie ruft daher gemäß 
§ 44 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen der Stadt Köln den Haupt-
ausschuss in der Sache an.  
Für den Fall, dass der Hauptausschuss sich der Verwaltungsmeinung anschließt oder die 
Oberbürgermeisterin sich weigert den Tagesordnungspunkt im Hauptausschuss zu behan-
deln, beauftragt die Bezirksvertretung den Bezirksbürgermeister, rechtlichen Rat einzuholen 
und ermächtigt ihn, in der Sache Klage vor dem Verwaltungsgericht Köln einzureichen.  
(Auszug aus dem Beschlussprotokoll in Anlage 3) 
Die Angelegenheit wird nun dem Rat als für eine Benennung des Platzes vor dem Schauspielhausa 
zuständigem Gremium vorgelegt.

3 
 
1. Zuständigkeit für die Benennung des Platzes vor dem Schauspielhaus 
Wie in der Stellungnahme zum o. g . Antrag (Vorlage 2641/2022) erläutert, liegt die Entscheidung 
über die Benennung des „kleinen Offenbachplatzes“ beim Rat, weil es sich um einen Platz mit we-
sentlich über den Bezirk hinausgehender Bedeutung handelt:  
Gemäß § 37 Abs. 1 S. 1 Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen (GO NRW) entscheiden die 
Bezirksvertretungen unter Beachtung der Belange der gesamten Stadt und im Rahmen der 
vom Rat erlassenen allgemeinen Richtlinien in allen Angelegenheiten, deren Bedeutung nicht 
wesentlich über den Stadtbezirk hinausgeht.  
Dazu zählt nach § 2 Abs. 1 Ziffer 7.2 der Zuständigkeitsordnung, der die sich aus der Ge-
meindeordnung ergebenden Vorgaben konkretisiert, auch die Benennung und Umbenennung 
öffentlicher Einrichtungen des Bezirks (Straßen, Wege, Plätze, Schulen, Friedhöfe, Bäder u.a.) 
in Abstimmung mit dem zentralen Namensarchiv. 
Diese Zuständigkeitsvoraussetzungen liegen hier nicht vor, da die Bedeutung des Platzes we-
sentlich über den Bezirk hinausgeht und es sich daher bei der Benennung des Platzes um ei-
ne Angelegenheit mit überbezirklicher Bedeutung handelt.  
Wie in der Mitteilung 2211/2022 aufgeführt, hat der „kleine Offenbachplatz“ eine wesentlich 
über den Stadtbezirk hinausgehende Bedeutung, da er an die künftig vier Spielstätten der 
Bühnen der Stadt Köln (Oper, Kinderoper, Schauspiel und kleines Haus) angrenzt. Bei den 
Spielstätten handelt es sich um kulturelle Einrichtungen von gesamtstädtischer Bedeutung. 
Dies ist im Abgrenzungskatalog explizit festgehalten (S. 3 Ziffer 4.4 - Kulturelle Einrichtungen). 
Der Besucherkreis dieser Spielstätten beschränkt sich nicht auf den Stadtbezirk Innenstadt; 
vielmehr stammen die Besucher aus sämtlichen Kölner Stadtbezirken, aus anderen Städten 
Deutschlands sowie aus aller Welt. Ab Wiedereröffnung der Bühnen zur Spielzeit 2024/25 wird 
eine internationale Strahlkraft vom Bühnenensemble ausgehen. Sämtliche Besucherinnen und 
Besucher des Schauspielhauses passieren den „kleinen Offenbachplatz“, um Zugang zur 
Spielstätte zu erhalten. Ein Ein-/ Ausgang des „kleinen Hauses“ führt ebenfalls auf den „klei-
nen Offenbachplatz“. Unter dem „kleinen Offenbachplatz“ ist darüber hinaus die künftige Kin-
deroper gelegen, die ebenfalls über den kleinen Offenbachplatz erschlossen wird. 
Der Aspekt der wesentlich über den Stadtbezirk hinausgehenden Bedeutung des kleinen Of-
fenbachplatzes wird auch in dem die Zuständigkeitsordnung weiter konkretisierenden Abgren-
zungskatalog in Bezug auf Gemeindestraßen berücksichtigt. Gemeindestraßen haben danach 
in der Regel auch dann eine überbezirkliche Bedeutung, wenn sie sich an Einrichtungen be-
finden, von denen hohe bezirksübergreifende Ziel- oder Quellverkehre ausgehen. Das umfasst 
beispielsweise Krankenhäuser, Feuerwehren und große Parkhäuser. Diese Überlegung greift 
– wie zuvor dargelegt – auch bei der Einordnung des „kleinen Offenbachplatzes“.  
In städtebaulicher Hinsicht ist zu ergänzen, dass es sich bei dem gesamten Bühnenensemble 
um einen einheitlichen Entwurf von Wilhelm Riphahn handelt, den er im Zuge des Wiederauf-
baus der Stadt entworfen und realisiert hat. Dieser einheitliche Entwurf nutzt die Freiflächen 
des großen und des kleinen Offenbachplatzes bewusst zur Gliederung der sehr großen 
Baumassen. Damit sind die ineinander verschränkten Plätze integraler Bestandteil dieses un-
ter Denkmalschutz stehenden städtebaulichen Ensembles. 
Insbesondere spricht auch ein Vergleich mit dem Albertus-Magnus-Platz und dem Bahnhofs-
vorplatz, die im Abgrenzungskatalog als Plätze mit überbezirklicher Bedeutung genannt sind, 
für eine Überbezirklichkeit des „kleinen Offenbachplatzes“. Oper und Schauspiel haben, wie 
die Universität zu Köln und der daran angrenzende Albertus-Magnus-Platz sowie der Kölner 
Hauptbahnhof und der daran angrenzende Bahnhofsvorplatz, einen überbezirklichen bzw. so-
gar stadtübergreifenden Nutzer*innenkreis. 
Insgesamt ist daher festzuhalten, dass die Entscheidungskompetenz in dieser Angelegenheit 
beim Rat liegt.

4 
 
2. Zuordnung des Platzes vor dem Schauspielhaus zum Opernquartier 
Am 26.09.1957 wurde der Offenbachplatz mit Ratsbeschluss benannt: „für den Vorplatz des neuen 
Theaters zwischen den Straßen Glockengasse, Herzogstraße, Streitzeuggasse und Brüderstraße.“ 
Die Platzanlage wird von der Nord-Süd-Straße (damalige Bezeichnung für die Nord-Süd-Fahrt) 
durchschnitten, aber „es erscheint angebracht, diesen Teil der Nord-Süd-Straße in die Benennung 
des Theater-Vorplatzes einzubeziehen.“ (Auszug aus der Benennungsakte). 
In der Folge wurde geprüft, ob das Gelände an der Brüderstraße in den Offenbachplatz einzubezie-
hen sei. Am 12.12.1957 beschloss der Hauptausschuss auf Empfehlung des Liegenschaftsamtes, 
„das an der Brüderstraße gelegene, z. Zt. als Parkplatz genutzte Gelände nicht in den Offenbachplatz 
einzubeziehen“.  
Erst nach der Errichtung des Schauspielhauses 1962 wurden die Flächen von dem Kölner Künstler 
Jürgen Hans Grümmer als Platz gestaltet. Die Platzfläche vor dem Schauspielhaus an der Brüder-
straße – im Volksmund bekannt als der „kleine Offenbachplatz“ – ist demnach formal bisher kein Teil 
des Offenbachplatzes, eine Benennung wäre damit möglich.  
Im Rahmen der Sanierung der Bühnen lobte der Rat ein Gutachterverfahren als Mehrfachbeauftra-
gung ausdrücklich zur „Möblierung des großen und kleinen Offenbachplatzes im Opernquartier“ aus 
(Vorlage 3230/2017). Darin wird deutlich, dass der Platz vor dem Schauspielhaus nicht vom großen 
Offenbachplatz getrennt zu betrachten ist (Lageplan in Anlage 5). In den Auslobungsunterlagen heißt 
es: „Der große und der kleine Offenbachplatz liegen in der Kölner Innenstadt und bilden gemeinsam 
mit dem Opernhaus, dem Schauspielhaus und dem Kleinen Haus das Opernquartier“.  
Mit der Einbeziehung des Platzes vor dem Schauspielhaus in den Offenbachplatz würde dies auch 
formal umgesetzt. 
 
3. Benennung eines Platzes nach Dirk Bach 
Auf Basis der Richtlinien des Rates für die Neu- und Umbenennung von Straßen und Plätzen hat das 
Zentrale Namensarchiv den Antrag geprüft. Diese sehen vor, dass bei einem Antrag auf Benennung 
nach einer Person zunächst das Geschichtsbild durch das Historische Archiv geprüft wird. Mit Gut-
achten vom 12.05.2021 hat das Historische Archiv bestätigt, „dass es keine Bedenken gibt, eine 
Straße oder einen Platz nach Dirk Bach zu benennen.“, siehe Anlage 4. 
Dirk Bach wurde am 23. April 1961 in Köln geboren und ist am 1. Oktober 2012 in Köln verstorben. 
Am 1. Oktober 2022 jährt sich der Todestag von Dirk Bach somit zum zehnten Mal.  
Dirk Bach war Schauspieler und Comedian. Ihm lagen aber auch diverse sozialpolitische Themen am 
Herzen. So setzte er sich für die Gleichberechtigung von Homosexuellen ein, unterstützte Amnesty 
International und die Organisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) und war Eh-
ren- und Beiratsmitglied der Aidshilfe Köln. 
 
Anlagen 
Anlage 1:  Schreiben Dirk-Bach-Platz vom 5. Mai 2021 
Anlage 2: Schreiben Dirk-Bach-Platz vom 2. März 2022 
Anlage 3: Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Bezirksvertretung Innenstadt vom 25.08.2022 
Anlage 4:  Gutachten Benennung Dirk Bach Historisches Archiv 
Anlage 5:  Lageplan Offenbachplatz (Anlage zur Beschlussvorlage 2606/2018)

Anlage 2 - Antrag 2 Dirk Bach Platzbenennung anonymisiert

4426 Zeichen

Seite 1 / 3 
 
  
 
 
Antrag Benennung Dirk Bach Platz 
2. März 2022
Sehr geehrter Herr Hupke, 
die XXX und das XXX schlagen vor, den Platz vor dem Schauspielhaus nach Dirk Bach zu 
benennen. Bezugspunkt für den gewählten Ort ist das Schauspielhaus, in dem Dirk Bach 
einen Grundstein für seine spätere Karriere legte.  
Dirk Bach ist am 23. April 1961 in Köln geboren und lebte bis zu seinem Tod am 1. 
Oktober 2012 in der Domstadt. In all den Jahren war Köln immer der Lebensmittelpunkt 
von Dirk Bach, wo er sowohl an diversen Theatern als auch in zahlreichen TV-
Produktionen mitwirkte. 
Der Sohn des Messingenieurs und Heimatforschers Willi Bach und der Sachbearbeiterin 
Trude Bach, die beide beim WDR angestellt waren und in einem Haus in Köln-
Heimersdorf lebten, kam früh mit Museen und dem Theater in Kontakt. 
Dirk Bach galt als Autodidakt, da er keine Schauspielschule besuchte und dennoch 1978 
vor Beendigung seiner Schulausbildung vom Kölner Intendanten Hansgünther 
Heyme in Heiner Müllers Prometheus seine erste Theaterrolle ergatterte. 
Mitte der 1980er Jahre trat er in Walter Bockmayers Theaterstück Geierwally auf, dies 
wurde sein Durchbruch als Komödiant. 1988 erhielt er ein Engagement am 
Improvisationstheater Springmaus. 1992 wurde er festes Mitglied im Ensemble 
des Kölner Schauspielhauses. Dirk Bach war sowohl im komischen als auch im ernsten 
Theaterfach zu Hause. Unter anderem wirkte er bei folgenden Stücken mit:  
• Bauerntheater/ Kroetz, in den ehemaligen Kammerspielen
• Die Räuber/ Schiller, Spiegelberg
• Der Marquis schreibt einen unerhörten Brief / Tomeo, im
ehemaligen West-Theater im Foyer Schauspielhaus
Bezirksrathaus Innenstadt 
Bürgermeister Andreas Hupke 
Ludwigstr. 8 
50667 Köln 
Anlage 2

Seite 2 / 3 
• Was ihr Wollt/Shakespeare, als Narr
• Bürger Schippel/Sternheim, in der Titelrolle
• Waikiki Beach/ Streeruwitz, als Nazi, in der ehemalige Schlosserei
Zudem spielte Dirk Bach an der Kölner Oper: 
In der Fledermaus /Strauss, als Frosch. Die Rolle hatte er von Willi Millowitsch 
übernommen. Darüber hinaus spielte er als Puck in „A Midsummernights Dream/ Britten. 
Einem breiteren Publikum wurde er 1992 mit der Dirk Bach Show bekannt, die 
von RTL und später von Super RTL ausgestrahlt wurde. Es folgten die Serien Lukas (1996 
– 2001, ZDF) und Der kleine Mönch (2002, ZDF).
Von 2004 bis 2012 moderierte er zusammen mit Sonja Zietlow die RTL-Sendung Ich bin 
ein Star – Holt mich hier raus! Von 2006 bis 2008 fungierte er als Spielleiter der 
Improvisationscomedy Frei Schnauze XXL auf RTL. In der 
Improvisationscomedy Schillerstraße bei Sat.1 wirkte Dirk Bach 2004, 2005 sowie 2009 
mit. 
Von Mai bis Juni 2008 stand Bach nach längerer Theaterbühnenabstinenz mit der 
Komödie Sein oder Nichtsein, einem Stück nach dem gleichnamigen Film von Ernst 
Lubitsch, auf der Bühne des Millowitsch-Theaters in Köln. 
In vielen seiner Produktionen arbeitete er eng mit Hella von Sinnen zusammen, die er aus 
den Zeiten einer gemeinsamen Kölner Wohngemeinschaft kannte. 
Neben seinem künstlerischen Schaffen lagen Dirk Bach auch diverse sozialpolitische 
Themen am Herzen. Als offen lebender Homosexueller in einer Zeit, in der es alles andere 
als selbstverständlich war, setzte sich Bach schon frühzeitig für die Gleichberechtigung 
von Homosexuellen ein. So nahm er an der Aktion EinszuEins des Lesben- und 
Schwulenverbands in Deutschland teil, dessen Mitglied er war. 
Außerdem unterstützte Dirk Bach Amnesty International und die Organisation PETA, von 
der er 2001 mit dem Humanitarian Award ausgezeichnet wurde. Als überzeugter 
Vegetarier war er mehrfach Gesicht der deutschen PETA Kampagne.

Seite 3 / 3 
 Dirk Bach war Ehren- und Beiratsmitglied der Aidshilfe Köln, er gehörte zu den größten 
Stiftern der Lebenshaus-Stiftung. Durch seine Benefiz-Konzertreihe „Cover me“ wurden in 
zehn Jahren rund 350.000 Euro für den guten Zweck eingespielt. Das 1996 von Rita 
Süssmuth und Dirk Bach eingeweihte „Lebenshaus“, ein Hospiz für Aidskranke in Köln-
Longerich, wurde 2013 im Gedenken an Dirk Bach in „Dirk-Bach-Haus“ umbenannt. 2008 
erhielt er den Reminders Day Award für sein Engagement im Kampf gegen HIV und Aids. 
Nach dem Umzug der Aidshilfe Köln an den neuen barrierefreien Standort direkt an der 
KVB Haltestelle Heumarkt, hat der Verein das Begegnungscafé für Menschen mit und 
ohne HIV in Erinnerung an Dirk Bach in Café Bach benannt.  
Mit freundlichen Grüßen

Beratungsverlauf (2)

07.09.2023 Rat
TOP 5.1.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
31.12.2026 Liegenschaftsausschuss
TOP 5 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: für das Digitale Berichtswesen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2379/2022
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
30.08.2022
Erstellt
28.07.2022 13:21