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V/0989/2005

Teilnahme der Stadt Münster am Sanierungsnetzwerk "Besser Wohnen im Münsterland"

Vorlage 24.11.2005

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Nächste Beratung: Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen, Sitzung am 06.12.2005, TOP 4.15

Berichtsvorlage

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Anlage 1-Projektskizze

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Berichtsvorlage

5583 Zeichen

V/0989/2005 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Grünflächen und Umweltschutz 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Teilnahme der Stadt Münster am Sanierungsnetzwerk "Besser Wohnen im Münsterland" 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
06.12.2005 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Wirtschaft und Umwelt gehen Hand in Hand. Mit diesem Prinzip wird seit vielen Jahren von der 
Umweltverwaltung erfolgreich für das energiesparende Bauen und Sanieren in Münster gewor-
ben.  
Mit zahlreichen Seminaren für Architekten, Handwerker und Bauinteressierten, Umweltmärkten, 
einer Kampagne zur Altbaussanierung, Umweltberatung für Bauinteressierten und Broschüren 
wurden beispielhafte Ergebnisse erzielt. So konnte über das städtische Förderprogramm zur Alt-
bausanierung seit 1997 ein privates Investitionsvolumen von 35 Mio. Euro aktiviert werden, das 
gleichzeitig 500 Arbeitsplätze sicherte. Schon früh fand in diesem Arbeitsfeld eine kontinuierliche 
Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer statt.  
 
Im Juni 2005 hat die Handwerkskammer Münster zum Aufbau einer Initiative „Besser wohnen im 
Münsterland“ aufgerufen. Ziel der Initiative ist es, die Modernisierung und energetische Verbes-
serung des Wohnungsbestandes im Münsterland voranzubringen. Im Gespräch mit Vertretern 
der Kreise des Münsterlandes (Borken, Coesfeld, Steinfurt, Warendorf), der Stadt Münster, den 
Wirtschaftsförderungsgesellschaften des Münsterlandes und den Kreishandwerkerschaften im 
Münsterland wurden die Möglichkeiten und Chancen einer solchen Initiative diskutiert. Bereits in 
der ersten Sitzung wurde von allen Beteiligten der Wunsch geäußert, bei der Gebäudesanierung 
enger zusammenzuarbeiten. Mit der Erstellung einer gemeinsamen Projektskizze wurden die 
Grundlagen und Ziele der Sanierungsinitiative (Anlage 1) festgelegt. Auszug aus der Projektskiz-
ze: 
 
Die Kommunen, Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Kreishandwerkerschaf-
ten und Handwerkskammer gründen …. die Initiative 
 
„Besser wohnen im Münsterland“ 
 
u
m mit Unterstützung weiterer Partner die nachhaltige Gebäudesanierung und 
Beschäftigung in den Baugewerben zu fördern. Sie nutzen dabei intensiv die im 
Kreis Steinfurt gemachten Erfahrungen der Initiative „Haus im Glück“ und die 
langjährigen Erfahrungen der Stadt Münster bei der Umsetzung des „Gesamt-
Vorlagen-Nr.: 
V/0989/2005 
Auskunft erteilt: 
Frau  Wildt 
Ruf: 
492 67 03 
E-Mail: 
WildtB@stadt-muenster.de 
Datum: 
24.11.2005 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0989/2005 
 
konzeptes Altbausanierung Münster“, mit denen bereits in vielen Fällen erheb-
liche Investitionen angestoßen werden konnten. 
 
Der Startschuss für „Besser wohnen im Münsterland“ erfolgte am 20.10.2005 durch die Unter-
zeichnung der gemeinsamen Erklärung zur Gründung der Initiative durch die Kreise des Münster-
landes, die Stadt Münster und die Handwerkskammer Münster. Ziele der Gebäudesanierungsini-
tiative sind 
1. Die Verbesserung der Markttransparenz 
2. Instrumente zur Überzeugung der Nachfrager entwickeln und bereitstellen 
3. Anbieterschulung 
4. Sicherstellung der Finanzierung 
 
Die Initiative knüpft an bewährte Instrumente an. In einigen Gebietskörperschaften (Kreis Stein-
furt, Stadt Münster) sind schon erfolgreich unterschiedliche Maßnahmen umgesetzt worden. Die 
Organisationsstruktur der Initiative wird flexibel sein und ein unverbindliches regionales Unter-
stützungsangebot darstellen. Vorgesehen ist, eine zentrale Lenkungsgruppe einzurichten, der je 
ein Vertreter eines Kreises bzw. der Stadt Münster und je ein Vertreter der fünf münsterländi-
schen Kreishandwerkerschaften angehören. Ein weiteres Mitglied wird von der Handwerkskam-
mer Münster als Moderatorin des gesamten Prozesses entsandt. Aufgabe dieser Lenkungsgrup-
pe ist es, Initiativen durch Bereitstellung von Informationen, Konzepten und Materialien zu unter-
stützen und damit die Sanierungstätigkeit im Münsterland anzuregen.  
 
Die Aktivitäten der Stadt Münster in der Lenkungsgruppe werden von der Koordinierungsstelle für 
Klima und Energie im Amt für Grünflächen und Umweltschutz koordiniert. Die Koordinierungsstel-
le hat seit 1997 das Gesamtkonzept Altbausanierung in Münster mit der Einführung eines Ener-
gie-/Wärmepasses, dem Förderprogramm Altbausanierung und der Durchführung von Modellsa-
nierungen entwickelt und die kontinuierliche Umsetzung koordiniert. So konnten bereits fast 
1.800 Energiepässe für Altbauten in Münster ausgestellt und 1.100 Wohngebäude energetisch 
saniert werden. Ein privates Investitionsvolumen von 35 Mio. Euro konnte beim Einsatz von ca. 5 
Mio. Euro städtischer Fördermittel aktiviert werden. Damit konnten mehr als 500 Arbeitsplätze im 
Handwerk in Münster gesichert werden. Der CO
2-Ausstoß konnte jährlich um ca. 8.000 Tonnen 
reduziert werden. Ferner sind in diesem Jahr von der Koordinierungsstelle zusammen mit Hand-
werkern, der Innung Sanitär/Heizung/Klima, der Stadtwerke Münster GmbH, den Verbänden und 
der Verbraucherzentrale NRW eine Vielzahl an Aktionen und Veranstaltungen unter dem Motto 
„Wärme von der Sonne – Münster zapft die Sonne an“ initiiert worden. Der Bau von Solaranlagen 
in Münster konnte dadurch deutlich vorangetrieben werden.  
 
Die Arbeit der Koordinierungsstelle fügt sich somit ideal in die neu gegründete Sanierungsinitiati-
ve „Besser wohnen im Münsterland“ ein und kann sowohl die Aktivitäten in den Umlandkreisen 
durch ihre umfassenden Erfahrungen unterstützen, als auch von gemeinsamen Aktionen partizi-
pieren und die Kooperation mit dem lokalen Handwerk ausbauen.  
 
 
i.V. 
 
gez. 
Joksch 
(Stadtbaurat)

Anlage 1-Projektskizze

11067 Zeichen

Bauinitiative 
Besser wohnen im ML   > Ausarbeitung: Projektskizze 
1 
 
 
 
 
 
 
Besser wohnen im Münsterland 
 
P r o j e k t s k i z z e 
 
 
 
 
 
Über mehrere Jahrzehnte hinweg hat im Münsterland d ie Neubautätigkeit das 
Baugeschehen dominiert und für alle Bedarfsgruppen trotz wachsender Ansprüche 
quantitativ ausreichende Wohnverhältnisse geschaffe n. Dabei hat sich auch ein 
leistungsfähiges und im Vergleich zu anderen Region en stark ausgeprägtes 
Bauhandwerk entwickelt, das die früher starke Nachfrage gut befriedigen konnte. 
 
In den letzten Jahren haben sich die Verhältnisse g rundlegend geändert. Die 
Baunachfrage ging bei geringer werdendem Bevölkerun gswachstum und stark 
gewachsenem Wohnraumbestand zurück, so dass eine Ve rschiebung der 
Schwerpunkte auf die Sanierung und Modernisierung z wangsläufig ist. Das 
Bauhandwerk erlebt dabei einen durchaus schmerzhaft en Anpassungsprozess, der 
sich dadurch ausprägt, dass zum einen die Zahl der Beschäftigten seit Mitte der 
neunziger Jahre kontinuierlich zurückging und sich in den verbliebenen Unternehmen 
die Aufgabenschwerpunkte allmählich verlagerten. 
 
Dieser strukturelle Wandel ist aber bei weitem noch  nicht bewältigt, weil zum einen 
ein Großteil der Gebäude nicht den heutigen Ansprüc hen an ein energiesparendes 
und gleichwohl komfortables Wohnen entspricht. Zum anderen leiden viele 
Unternehmen der Bau- und Ausbaugewerke unter einer sehr starken 
Unterbeschäftigung und stehen noch vor der Aufgabe,  sich auf ihrem Heimatmarkt 
und den überregionalen Absatzgebieten den geänderten Nachfragestrukturen besser 
anzupassen. Da ist es naheliegend, gemeinschaftliche Initiativen zu ergreifen, um mit 
verschiedenen Instrumenten und Initiativen eine Nachfragesteigerung zu erreichen. 
 
Die Kommunen, Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Kreishandwerkerschaften und 
Handwerkskammer gründen zu diesem Zweck die Initiative 
 
„Besser wohnen im Münsterland“, 
 
um mit Unterstützung weiterer Partner die nachhalti ge Gebäudesanierung und 
Beschäftigung in den Baugewerben zu fördern. Sie nutzen dabei intensiv die im Kreis 
Steinfurt gemachten Erfahrungen der Initiative „Haus im Glück“ und die langjährigen 
Erfahrungen der Stadt Münster bei der Umsetzung des  „Gesamtkonzeptes 
Altbausanierung Münster“, mit denen 
 bereits in vielen Fällen erhebliche Investitionen 
angestoßen werden konnten. 
 
Anlage 1 – V/0989/2005

Bauinitiative 
Besser wohnen im ML   > Ausarbeitung: Projektskizze 
2 
A.  Träger der Initiative 
 
Viele Beteiligte sind in die Vorbereitung, Planung,  Ausführung und Finanzierung 
von Baumaßnahmen eingebunden. Es bietet sich daher an, all diese Gruppen an 
der Initiative zu beteiligen und darauf zu setzen, dass sie auch aus 
Eigeninteresse wirkungsvolle Promotoren sein können . Im Einzelnen sollten 
eingebunden werden: 
 
• Kreise und alle Städte und Gemeinden des Münsterla ndes, die sich die 
Schaffung guter Wohnverhältnisse und die Verbesserung der Umwelt zu eigen 
machen, 
 
• die kommunalen Wirtschaftsförderer, deren zentrale  Aufgabe die Stärkung der 
wirtschaftlichen Entwicklung ist, 
 
• Sparkassen und Banken, deren Finanzierungsleistung en unverzichtbar sind 
 
• Kreishandwerkerschaften und die Innung des Schorns teinfegerhandwerks, die 
die Stärkung des Angebotes unterstützen können 
 
• Energieberater, deren Analysen für die Weckung der  Investitionsbereitschaft 
privater Eigentümer unverzichtbar sind 
 
• Architekten, deren Planungsleistungen für ganzheit liche 
Sanierungsmaßnahmen benötigt werden, 
 
• Makler und Grundbesitzerverbände als Multiplikator en und Unterstützer der 
Gebäudeeigentümer 
 
• Großhandelsstrukturen im Bau- und Ausbaubereich zu r Information der 
ausführenden Unternehmen 
 
• bauorientierte Gewerkschaften zur Beeinflussung de r am Bau Tätigen 
 
• die Wissenschaft zur Ausformung weiter verbesserte r technischer und 
organisatorischer Verfahren 
 
• die Verbraucherzentralen zur Aufklärung der Nachfr ager 
 
• Energielieferanten, die mit Spezialangeboten die I nvestionskraft der 
Eigentümer stärken können 
 
• die Handwerkskammer, die durch Beratung und Bildun g handwerkliche 
Anbieter unterstützt und den Gesamtprozess moderiert. 
 
 
 
 
 
 
B. Die Ziele

Bauinitiative 
Besser wohnen im ML   > Ausarbeitung: Projektskizze 
3 
 
 
Erstes Ziel:   Die Verbesserung der Markttransparenz 
 
Angesichts knapper finanzieller Ressourcen kann nic ht erwartet werden, dass 
großvolumige Förderprogramme zur Stärkung der Wohnu ngssanierung und  
-modernisierung aufgelegt werden können. Vielmehr m uss es gelingen, über 
Information und Aufklärung das Interesse der Nachfr ager zu wecken und sie zu 
motivieren, sich hinlänglich mit den Möglichkeiten der Wohnraumverbesserung 
und Energieeinsparung auseinanderzusetzen. Mögliche Instrumente können sein: 
 
• Internetauftritte, die die Aufklärung interaktiv u nterstützen und Interessenten 
einen leichten Zugang zur ganzen Breite des Themas vermitteln 
 
• Broschüren und Informationspakte, die einen ersten  niedrigschwelligen 
Einstieg in die Problematik ermöglichen 
 
• Anbieterverzeichnisse und Firmenpräsentationen, um  für Nachfrager die 
Angebotstransparenz zu schaffen 
 
• Medienarbeit zur Behandlung der Themen in redaktio nellen Bereichen 
 
• Wanderausstellung zur Information 
 
• lokale und auch regionale Messen und Ausstellungen  
 
 
Einige dieser Angebote sind bereits vorhanden und b edürfen lediglich der 
Verbreiterung über das gesamte Münsterland. Andere sind völlig neu zu 
entwickeln, wobei sich eine breite Trägerschaft anbietet. 
 
 
Zweites Ziel:   Instrumente zur Überzeugung der Nac hfrager entwickeln und 
bereitstellen 
 
Werbung allein wird nicht reichen, um eine hinreichende Entwicklung des Marktes 
zu gewährleisten. Vielmehr müssen Überzeugungen dur ch Analysen und 
Präsentation geschaffen werden, die Hauseigentümern  den wirtschaftlichen und 
ökologischen Sinn der Baumaßnahmen verdeutlichen. Dafür bieten sich an: 
 
• die Thermographie, die bei guter Bewerbung und Koo rdination zu äußerst 
günstigen Preisen angeboten werden kann und energet ische Schwachstellen 
deutlich macht 
 
• Fachveranstaltungen zur Wohnungsmodernisierung

Bauinitiative 
Besser wohnen im ML   > Ausarbeitung: Projektskizze 
4 
• die Durchführung von Mustersanierungen mit kontinu ierlicher 
Öffentlichkeitsarbeit 
 
• die Entwicklung und Bereitstellung von Gütesiegeln  
 
• thematisch orientierte Aktionstage 
 
• internetgestützte Analysen wie zum Beispiel der be reitstehende „Heizspiegel“, 
weil hierdurch ein einfacher Zugang zur Thematik möglich wird 
 
• preisgünstige Finanzierungsangebote 
 
• (Eigenleistungsseminare, soweit sie nicht in irgen deinem Zusammenhang zur 
illegalen Beschäftigung stehen) 
 
 
Drittes Ziel:   Anbieterschulung 
 
Aufgrund der bisherigen Schwerpunktbildung in der B auwirtschaft besteht die 
Notwendigkeit, im Handwerk die Kompetenz für die Wo hnungsmodernisierung 
weiter zu stärken. Das ist eine zentrale Aufgabe, d ie sich die Handwerkskammer 
und die Kreishandwerkerschaften im Rahmen ihrer Bauinitiative gestellt hat. 
 
Mögliche Maßnahmen sind auf der einen Seite die wei tere Verbesserung der 
technischen Kompetenz einschließlich der Enegieeins parung und Verwendung 
ökologisch geeigneter Materialien, auf der anderen Seite eine Verbesserung des 
Baubetriebes und der Bauabwicklung durch verbessert e Koordination und 
Ausbildung von Leistungsverbünden 
 
 
Viertes Ziel:   Sicherstellung der Finanzierung 
 
Nur in den wenigsten Fällen wird die Finanzierung größerer Gebäudesanierungen 
ausschließlich aus Eigenmitteln möglich sein, so dass der Bereitstellung günstiger 
Finanzierungen eine strategische Bedeutung beikommt . Die 
mittelstandsorientierten Banken und Sparkassen sind  dabei aufgefordert, zum 
einen für ihre Kunden den Zugang zu einschlägigen F örderprogrammen 
(beispielsweise der KfW) zu ermöglichen und darüber  hinaus aus eigenen Mitteln 
günstige und bequeme Finanzierungsmöglichkeiten ber eitzustellen. Die von 
etlichen Banken und Sparkassen mitgetragene Initiat ive im Sommer 2005 könnte 
beispielgebend sein, bei der mehr als 150 Millionen  Euro zu sehr günstigen 
Zinsen und in einem sehr einfachen Verfahren bereitgestellt wurden.

Bauinitiative 
Besser wohnen im ML   > Ausarbeitung: Projektskizze 
5 
Die Umsetzung dieser Ziele kann nur arbeitsteilig g elingen. Wichtig ist eine klare 
Zuweisung und Übernahme von Aufgaben und eine gute Kommunikation. 
Sinnvoll dürfte sein, wesentliche Aktivitäten auf t eilregionaler Ebene zu 
entwickeln, gleichzeitig aber zur Unterstützung und  zur Vermeidung von 
Mehrfacharbeit eine regionale Arbeitsplattform zu s chaffen. Dann sollte eine 
effiziente und gleichzeitig arbeitssparende und auf wandsarme Umsetzung 
möglich sein. 
 
Mittels der vorgenannten Maßnahmen kann sich eine I nitiative entwickeln, die 
aufgrund des umfänglichen Engagements vieler Akteur e reiche Früchte tragen 
kann. „Besser wohnen im Münsterland“ ist im besten Sinne eine nachhaltige 
Aktion, weil sich die energetische Effizienzsteiger ung, die Verbesserung der 
Wohnverhältnisse und die Stärkung der mittelständis chen Bauwirtschaft 
miteinander verbinden lassen. Dafür lohnen sich alle Anstrengungen. 
 
 
C. Organisation 
 
Mit dieser Initiative wird kein absolutes Neuland b etreten. In einigen 
Gebietskörperschaften wurden schon erfolgreich unte rschiedliche Maßnahmen 
umgesetzt. Deshalb sollte die Organisationsstruktur  sehr flexibel sein und ein 
unverbindliches regionales Unterstützungsangebot darstellen. 
 
Vorgesehen ist, eine zentrale Lenkungsgruppe einzur ichten, der je ein Vertreter 
eines jeden Kreises bzw. der Stadt Münster (Bauverw altung oder 
Umweltverwaltung oder Wirtschaftsförderung) und je ein Vertreter der fünf 
münsterländischen Kreishandwerkerschaften angehören. Elftes Mitglied sollte die 
Handwerkskammer Münster als Moderatorin des gesamte n Prozesses sein. 
Aufgabe dieser gemeinsamen Lenkungsgruppe ist es, f ür gemeinsame und 
teilregionale Initiativen Unterstützung durch Berei tstellung von Informationen, 
Konzepten und Materialien zu leisten und die Initia tive mit dem Ziel umfassender 
Aktivitäten im gesamten Münsterland fortzuentwickeln. 
 
Unter diesem gemeinsamen Dach können sich teilregio nale Initiativen entwickeln 
in den vier Landkreisen und der Stadt Münster, die ihrerseits mit den 
verschiedenen lokalen Partnern zusammenarbeiten. 
 
Wenn immer möglich, soll das gemeinsame Motto „Bess er wohnen im 
Münsterland“ Verwendung finden. Entweder dient es d ort als eigenständige 
Marke, wo noch nichts eigenes vorhanden ist, oder e s wird in geeigneter Form 
auf anders benannte Initiativen der Träger verwiese n (z.B.:  Eine Maßnahme der 
Initiatve „Besser wohnen im Münsterland“). 
 
Für die Finanzierung werden schwerlich erhebliche M ittel aus Kommunen, 
Kreishandwerkerschaften oder der Handwerkskammer Mü nster gewonnen 
werden können. Ziel muss vielmehr sein, wesentliche  Leistungen mit eigenen 
Kräften zu erbringen und wo immer möglich auf exter ne Zuschussmittel 
zuzugreifen.

Beratungsverlauf (1)

06.12.2005 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen
TOP 4.15 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0989/2005
Typ
Vorlage
Datum
24.11.2005
Erstellt
06.10.2020 14:37