1847/2023
Agglomerationsprogramm Region Köln/Bonn hier: Projektinformation und Sachstand
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle IX/151/2 Vorlagen-Nummer 09.06.2023 1847/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 13.06.2023 Unterausschuss Regionale Zusammenarbeit 20.06.2023 Wirtschaftsausschuss 17.08.2023 Stadtentwicklungsausschuss 31.08.2023 Agglomerationsprogramm Region Köln/Bonn hier: Projektinformation und Sachstand Das Agglomerationsprogramm wurde am 3. November 2022 vom Vorstand des Region Köln/Bonn e.V. und dem Politischen Beirat akkreditiert und die Geschäftsstelle des Region Köln/Bonn e.V. mit der Umsetzung des Agglomerationsprogramms in und mit der Region be- auftragt. Das Agglomerationsprogramm baut auf den regionalen Dachstrategien Agglomerationskon- zept und Klimawandelvorsorgestrategie auf und schafft die Überführung auf die Handlungs- ebene in ein umsetzungsorientiertes räumliches Entwicklungsprogramm (siehe hierzu auch Vorlage Nr. 1845/2022). Es beschreibt die räumlich-strukturellen Transformations- und Um- bauaufgaben in definierten Programmlinien und hinterlegt diese mit strategischen Zielen, Handlungsprinzipien und umsetzungsorientierten Aufgaben sowie mit einer ersten Projektaus- wahl von rund 50 realisierten Projekten und rund 50 Zukunftsprojekten. Die so genannten Zukunftsprojekte, also Projekte, die die Programmlinien exemplarisch um- setzen, wird der Region Köln/Bonn e.V. in den kommenden Jahren bei der Projektumsetzung prioritär begleiten. Zudem ist beabsichtigt, über ein intervallisiertes Melde- und Scoutingver- fahren weitere Projekte in das Agglomerationsprogramm aufnehmen. Im Jahr 2023 startet die dynamische Umsetzungsphase. Die Verwaltung war und ist über die „Steuerungsgruppe Agglomerationsprogramm“ in das Er- arbeitungs- und Umsetzungsverfahren dieser informellen Planung eingebunden. Weitere Informationen finden sich in der anliegenden Information sowie auf der stetig fortge- schriebenen Projekthomepage www.agglomerationsprogramm.de sowie auf www.region- koeln-bonn.de. Anlage Agglomerationsprogramm Region Köln/Bonn, Projektinformation und Sachstand, Stand März 2023 (gemeinsame Mitteilungsvorlage des Politischen Beirats des Agglomerationsprogramms an die Kreistage, Gemeinderäte, Vorstände, Präsidien und Verbandsversammlungen der Mitglie- der des Region Köln/Bonn e.V.) Gez. Haack
Anlage_MV_Aggloprogramm_Abschluss
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Agglomerationsprogramm Region Köln/Bonn
Projektinformation & Sachstand
Der Region Köln/Bonn e.V. ist ein Zusammenschluss der kreisfreien Städte Köln, Bonn und Leverkusen
sowie des Rhein-Sieg-Kreises, des Rhein-Erft-Kreises, des Rhein-Kreis Neuss, des Rheinisch-
Bergischen Kreises und des Oberbergischen Kreises. Mitglieder sind zudem die Industrie- und
Handelskammer zu Köln, die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, die Handwerkskammer
zu Köln, die Kreissparkasse Köln, die Sparkasse KölnBonn, die Sparkasse Leverkusen, der
Landschaftsverband Rheinland und der DGB-Region Köln-Bonn. Als Gäste sind die Bezirksregierung
Köln, der Kreis Ahrweiler, der Kreis Euskirchen und der Kreis Düren vertreten. Der Region Köln/Bonn
e.V., der in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiert, bildet seit 1992 das Regionalmanagement für
die Region Köln/Bonn. Ziel ist es, die regionale Zusammenarbeit und strategische Ausrichtung der
Region in strukturpolitischen Handlungsfeldern wie Nachhaltige Raumentwicklung,
Klimawandelvorsorge, Innovation, Tourismus und Naherholung u.a. zu stärken, um die Region
wettbewerbsfähig und für die Menschen attraktiv zu halten. Dabei unterstützt der Verein seine Mitglieder
bei der Realisierung von konkreten Vorhaben vor Ort oder im interkommunalen bzw. regionalen
Verbund.
Zusammenfassung
Mit dem Agglomerationsprogramm hat die Region Köln/Bonn von Mitte 2020 bis Ende 2022 in einem
kooperativen Dialog- und Planungsprozess mit den Akteur*innen aus Politik und Verwaltung der Region
auf Basis der regionalen Dachstrategien Agglomerationskonzept und Klimawandelvorsorgestrategie ein
umsetzungsorientiertes räumliches Entwicklungsprogramm erarbeitet. Das Agglomerationsprogramm
definiert in Programmlinien die räumlich-strukturellen Transformations- und Umbauaufgaben und
hinterlegt diese mit strategischen Zielen und umsetzungsorientierten Kernaufgaben sowie mit Projekten.
Mit seinem informellen und integrierten Ansatz bildet es das „Scharnier“ zwischen den Umbauaufgaben
und Bedarfslagen vor Ort in der Region auf der einen, und den Förderangeboten des Landes Nordrhein-
Westfalen, des Bundes und der EU sowie privaten Investitionen auf der anderen Seite. Das
Agglomerationsprogramm ist die Basis für die Phase der nun folgenden dynamischen Projektumsetzung
2023 bis 2027 in der Region, die in einer regionalen Leistungsschau 2027 münden soll.
Vom Konzept … zum Programm … zum Projekt:
Umsetzung der regionalen Strategien vor Ort
Die Region Köln/Bonn ist ein attraktiver und dynamischer Lebens- und Wirtschaftsstandort im Zentrum
Europas. Zugleich steht die Region aktuell und in Zukunft vor enormen, gleichzeitig ablaufenden
Transformationsaufgaben: Durch den Ausstieg aus der Braunkohleförderung kommt es im
Linksrheinischen zu einem umfassenden Strukturwandelprozess im Rheinischen Revier. Die Energie-
und Ressourcenwende hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Raum- und Wirtschaftsstruktur innerhalb
der Region. Insbesondere entlang der Rheinschiene zwischen Leverkusen, Köln und der Bundesstadt
Bonn wird es zunehmend schwieriger, Flächen für Wohnen und Gewerbe/Industrie zu finden. Eine
sozialverträgliche, der demografischen Entwicklung Rechnung tragende Wohnraumversorgung und die
bedarfsgerechte Bereitstellung sowie profilierte Entwicklung von Wirtschaftsflächen im interkommunalen
Anlage
zu Vorlage 1847/2023
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Verbund gehören daher zu den wesentlichen Entwicklungsaufgaben. An die Natur- und
Kulturlandschaftsräume der Region, unter anderem im rechtsrheinischen Bergischen Rheinland, werden
vielzählige, stetig steigende Anforderungen gestellt. Als „Alleskönner“ tragen sie ökologische und
klimatische Funktionen, dienen der Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Trinkwasser,
sind zunehmend Träger der Energiewende und gewinnen in der dicht besiedelten Region als
Naherholungsräume stetig weiter an Bedeutung. Zugleich erfordern die spürbaren Folgen des
Klimawandels einen nachhaltigen Umbau der regionalen Landschafts- und Siedlungsräume sowie der
Gewässersysteme im Sinne der Klimawandelvorsorge. Mobilitäts-, Energie- und Ressourcenwende
erfordern zudem einen umfassenden Umbau der regionalen (analogen) Infrastrukturen, wobei die
Digitalisierung hierbei eine weiter zunehmende Rolle einnimmt.
Um die gesamte Region „in Balance“ zu halten, hat der Region Köln/Bonn e.V. im Jahr 2019 mit dem
Agglomerationskonzept und der Regionalen Klimawandelvorsorgestrategie zwei innovative
Dachstrategien vorgelegt, die zur mittelfristigen Sicherung der räumlichen Entwicklungsfähigkeit der
Region beitragen. Das bundesweit bisher einmalige Agglomerationskonzept, das in einem kooperativen
Dialog- und Planungsprozess gemeinsam mit der und für die Region erarbeitet wurde, legt mit dem
Strukturbild sowie regionalen Teilstrategien eine klare Zukunftsperspektive zur sektor- und
akteursübergreifenden kooperativen Raumentwicklung mit zeitlicher Perspektive 2040+ vor. Die
Regionale Klimawandelvorsorgestrategie trägt dazu bei, die Anpassung an die unvermeidbaren Folgen
des Klimawandels konkret im kommunalen und regionalen Handeln zu verankern und die
Anpassungskapazitäten in der Region vor Ort zu erhöhen.
Entscheidend für eine nachhaltige Transformation des Raumes sind aber nicht allein Fachkonzepte und
Planungen. Sie können lediglich das Fundament für die perspektivische Entwicklung bilden. Im
nächsten Schritt gilt es, die Konkretisierung bzw. Umsetzung in den Fokus zu stellen. Dazu dient das
Agglomerationsprogramm Region Köln/Bonn, das seit 2020 in einem regionalen Dialog- und
Planungsprozess erarbeitet und von Seiten der EU und des Landes Nordrhein-Westfalen über den
Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) bis Ende 2022 gefördert wurde.
Den programmatischen Kern des Agglomerationsprogramms bilden die Programmlinien. Sie definieren
die inhaltlichen Zielsetzungen und Kernaufgaben für einen zukunftsfähigen, räumlichen Umbau der
Region und schaffen hierüber Anschlussfähigkeit für beispielhafte Projekte und Vorhaben (räumlich,
thematisch, zeitlich etc.) sowie Förderangebote der EU, des Bundes und des Landes Nordrhein-
Westfalen.
Ziele und Mehrwert des Agglomerationsprogramms für die Region Köln/Bonn
Ziel des Agglomerationsprogramms ist die Identifizierung und Begleitung von Zukunftsprojekten und
Kooperationen vor Ort in der Region, die einen nachhaltigen Umbau und eine Transformation der
Region befördern und dem Leitbild der „Region in Balance“ Rechnung tragen. Das
Agglomerationsprogramm verzahnt dabei die teilregionalen Programme und Prozesse der Region (z.B.
linksrheinisch im Rheinischen Revier, entlang des Rheins die StadtUmland-Verbünde, rechtsrheinisch
die REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand oder auch die Raumkulissen der vier LEADER-Prozesse
u.a.) miteinander. Es werden beispielhafte Projekte – Realisierte Projekte und Zukunftsprojekte –
identifiziert, die als Piloten und Vorbilder zur Nachahmung und Anpassung für vergleichbare
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Entwicklungsaufgaben in der Region dienen. Damit beschleunigt das Agglomerationsprogramm weitere
Entwicklungen und Projektumsetzungen vor Ort.
Der Region Köln/Bonn e.V. unterstützt und forciert dementsprechend im Rahmen des
Agglomerationsprogramms sowie in der Phase der dynamischen Projektumsetzung ab 2023 bis 2027
aktiv den Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer in Programmlinien und entlang der
aufgenommenen Zukunftsprojekte innerhalb der Region. Ziel ist es, Erfahrungen und Wissen aus der
Region (und von außerhalb) verfügbar zu machen, damit die Umbauprozesse in der Region qualitativ zu
befördern und die Umsetzung vor Ort zu beschleunigen.
Aufbau und Inhalt des Agglomerationsprogramms Region Köln/Bonn
Den Kern des Agglomerationsprogramms Region Köln/Bonn bilden die Programmlinien. Diese werden
mit beispielhaften Projekten (bereits Realisierte und Zukunftsprojekte) hinterlegt, um das Voneinander-
Lernen zu ermöglichen.
Programmlinien
Die Programmlinien enthalten programmatische Aussagen, um einen Rahmen für eine nachhaltige
Transformation und einen qualitativen Umbau der Region Köln/Bonn zu setzen. In ihrer jeweiligen
strategischen Zielsetzung adressieren sie zukunftsrelevante regionale Umbauaufgaben und
konkretisieren mit Kernaufgaben das „Was“ und das „Wie“, um diese Ziele zu erreichen.
Die Programmlinien basieren auf Inhalten aus den beiden Dachstrategien Agglomerationskonzept und
Klimawandelvorsorgestrategien. Ergänzend wurden die in der Region laufenden teilregionalen
Programme und Prozesse analysiert und Ergebnisse aus den Entwicklungspfaden (Dreifache
Innenentwicklung, Interkommunale Wirtschaftsflächenentwicklung, Gesamtperspektive
RadPendlerRouten und Strategie LAND USE) eingebunden.
Programmlinien des Agglomerationsprogramms (Stand März 2023):
• Siedlung nachhaltig und ressourcenschonend entwickeln, Flächen sparen
• Zentralität, Stabilität und Arbeitsteilung: Lebendige Zentren in der Region vernetzen
• Siedlungsstrukturen an die Klimawandelfolgen anpassen
• Regionale grün-blaue Infrastrukturen aufbauen, vernetzen und betreiben
• Ressourcen der Region nachhaltig und zukunftsorientiert nutzen
• Mobilitäts-, Infrastruktur- und Siedlungsentwicklung koppeln
• Wirtschaftsflächen nachhaltig entwickeln und Innovation fördern
Realisierte Projekte und Zukunftsprojekte
Kernanliegen des Agglomerationsprogramms ist die Operationalisierung der beiden Dachstrategien in
konkreten Projekten in den Kreisen und Kommunen der Region. Durch die Arbeiten in den
Entwicklungspfaden sowie in Projektscoutinggesprächen mit Vertreter*innen aus den Kreisen, den
kreisfreien Städten und der Steuerungsgruppe sowie den Gremien und Arbeitskreisen des Region
Köln/Bonn e.V., wurden seit Frühjahr 2022 ‚Realisierte Projekte‘ und ‚Zukunftsprojekte‘ identifiziert und
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konfiguriert, die die Programmlinien hinterlegen und Benchmarks für eine qualitätsvolle, nachhaltige
Transformation der Region setzen.
Die Realisierten Projekte zeigen, wie strategische Ziele und Kernaufgaben der Programmlinien bereits
heute in der Region umgesetzt werden bzw. wurden. Die Zukunftsprojekte sind anlaufende
Projektvorhaben, die vorbildhafte Beiträge zu den Programmlinien leisten und daher in den kommenden
Jahren fachliche und fördertechnische Unterstützungsleistungen bei der Realisierung durch den Region
Köln/Bonn e.V. prioritär in Anspruch nehmen können. In den Projektscoutinggesprächen wurden rd. 350
Projekte/Projektvorhaben (sowohl Realisierte Projekte als auch Zukunftsprojekte) identifiziert, die in den
vergangenen Monaten mit Blick auf ihre inhaltlichen Beiträge zu den Programmlinien betrachtet wurden.
Aus den in den Scoutinggesprächen genannten Projekten/Projektvorhaben wurde seitens des Region
Köln/Bonn e.V. ein Vorschlag für eine erste Projektauswahl von rd. 50 Realisierten Projekten und rd. 50
Zukunftsprojekten erarbeitet, die den Einstieg in die dynamische Umsetzungsphase und intervallisierte
Fortschreibung des Agglomerationsprogramms Region Köln/Bonn ab 2023ff bilden. Dieser Vorschlag
wurde mit dem Empfehlungsgremium und der regionalen Steuerungsgruppe sowie den Akteur*innen
der Projektscoutinggespräche rückgekoppelt und anschließend vom Vorstand des Region Köln/Bonn
e.V. und dem Politischen Beirat akkreditiert.
Unterstützungsleistungen des Region Köln/Bonn e.V. für aufgenommene Zukunftsprojekte ab 03/23
Der Region Köln/Bonn e.V. unterstützt die Akteur*innen in der Region bei Bedarf bei der Umsetzung der
Zukunftsprojekte in fachlicher Hinsicht, bei der Akquisition von Fördermitteln und der Zusammenarbeit
mit weiteren Akteur*innen. Er bietet zudem eine Plattform für den Erfahrungsaustausch und
Wissenstransfer. Konkrete Beiträge werden sein:
• Fachliche und operative Projektunterstützung
• Moderation/Matching mit anderen Akteur*innen, Organisation von Austauschformaten
• Projektspezifische Unterstützung bei Fördermittelakquise über das COMPASS-
Fördermittelmanagement des Region Köln/Bonn e.V.
• Wissenstransfer/Erfahrungsaustausch und Netzwerkarbeit
• Kommunikation & Positionierung
Kommunikationsinstrumente des Agglomerationsprogramms
Die Ergebnisse aus dem Prozess des Agglomerationsprogramms werden bis März 2023 in eine
Homepage sowie ein Printprodukt überführt: Das Printprodukt wird eine Übersicht über Prozess, Ziele,
Projektbausteine und die Beteiligung der Region geben und v.a. die Programmlinien erläutern.
Die Homepage wird als dynamisches, fortschreibbares Produkt angelegt und soll die Entwicklung von
Projekten, die sich aus dem Agglomerationsprogramm ergeben, sichtbar machen und in den Jahren
2023ff „mitwachsen“. Sie soll neben den o.g. Inhalten zusätzlich auch die Erkenntnissicherungen aus
den Entwicklungspfaden, Steckbriefe der beispielhaften Projekte sowie kartographische Darstellungen
enthalten.
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Ausblick auf die Umsetzungsphase des Agglomerationsprogramms Region Köln/Bonn
2023 bis 2027
Anfang 2023 beginnt die Phase der dynamischen Projektumsetzung, die in einer regionalen
Leistungsschau münden soll, bei der sich die im Rahmen des Agglomerationsprogramms umgesetzten
Zukunftsprojekte präsentieren können. Die Aufnahme von weiteren Zukunftsprojekten wird über ein
intervallisiertes Melde- und Scoutingverfahren ablaufen: Zu definierten Stichtagen (zweimal im Jahr)
können Akteur*innen aus der Region neue Projekte nennen, die nach einer Sichtung und Akkreditierung
durch ein Gremium aus Vertreter*innen aus der Steuerungsgruppe und dem Empfehlungsgremium in
das Agglomerationsprogramm aufgenommen werden können. Ferner sollen auch Projekte, die sich
durch die weitere Arbeit des Region Köln/Bonn e.V. aufgetan haben, aufgenommen werden können.
Zunächst nicht aufgenommene Projekte aus dem Projektscouting können in Zukunft zur Aufnahme neu
gemeldet werden. Zudem sollen laufende Projekte auf ihren Sachstand und Beitrag/ ihre Relevanz für
das Agglomerationsprogramm hin betrachtet werden.
Trägerschaft, Begleitgremien und Förderung des Agglomerationsprogramms
Der Region Köln/Bonn e.V. ist stellvertretend für die Region Projektträger des Prozesses zum
Agglomerationsprogramm Region Köln/Bonn. Die Hauptaufgabe des Region Köln/Bonn e.V. liegt in der
Gesamtkoordination des Projektes. Er übernimmt die Verfahrenskoordination und fachliche Steuerung,
stellt den Austausch zwischen den Gremien und den Akteur*innen der Region sicher, lädt zu
Veranstaltungen ein und steuert die Kommunikation und den Prozess im Gesamtverlauf. Hinzu kommen
die Schnittstellenarbeit zu Fördermittelgebern, der Landesplanung und den Regionalplanungsbehörden
sowie die Kommunikation und Information innerhalb der Region selbst.
Förderung: Der Prozess zum Agglomerationsprogramm Region Köln/Bonn wird derzeit mit Mitteln der
EU und des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Europäischen Fonds für Regionale
Entwicklung 2014-2020 (EFRE 2014-2020) gefördert.
Weitere Informationen sind online verfügbar:
www.region-koeln-bonn.de
www.agglomerationsprogramm.de
Stand: März 2023
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1847/2023
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 09.06.2023
- Erstellt
- 31.05.2023 13:58