3303/2024
Wirtschaftsplan der Bühnen Köln für die Spielzeit 2024/25, Sicherung des Interimsspielbetriebs (Interim VI)
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Beschlussvorlage Rat
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Dezernat, Dienststelle VII/46 Vorlagen-Nummer 3303/2024 Freigabedatum 05.11.2024 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Wirtschaftsplan der Bühnen Köln für die Spielzeit 2024/25 // Sicherung des Interimsspielbetriebs (Interim VI) Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Wirtschaftsplan der Bühnen Köln für die Spielzeit 2024/25 1. Der Rat der Stadt Köln stellt gem. § 4 der Betriebssatzung in Verbindung mit § 4 der Ei- genbetriebsverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (EigVO) den Wirtschaftsplan der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Bühnen der Stadt Köln für das Wirtschaftsjahr 2024/25 in der zu diesem Beschluss beigefügten Fassung fest. 2. Die Betriebsleitung der Bühnen der Stadt Köln wird ermächtigt, zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben in Zusammenhang mit dem Spielbetrieb der Bühnen Kassenkredite bis zu einem Höchstbetrag von 7 Mio. € in Anspruch zu nehmen. 3. Der Rat nimmt die mittelfristige Erfolgsplanung für die Spielzeiten 2025/26, 2026/27 und 2027/28 zur Kenntnis. 4. Die Bühnen werden beauftragt, zur Reduzierung der in der mittelfristigen Finanzplanung dargestellten Defizite bis Ende 2025 Möglichkeiten zur Hebung von Einsparpotentialen zu erarbeiten und dem Betriebsausschuss Bühnen und dem Finanzausschuss zur Kenntnis zu geben. Sicherung des Interimsspielbetriebs (Interim VI) 5. Der Rat stimmt der Verlängerung des Spielbetriebs der Bühnen im Interim in den bekann- ten Spielstätten in der Spielzeit 2024/25 sowie bis Dezember 2025 (sog. Nachlaufkosten) zu. Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 05.11.2024 14.11.2024 Finanzausschuss 12.11.2024 Rat 14.11.2024 Betriebsausschuss Bühnen – nur Ziffer 3 des Beschlussvorschlags 03.12.2024 Rat – nur Ziffer 3 des Beschlussvorschlags 12.12.2024 2 6. Der Interimsspielbetrieb der Bühnen Köln ist derzeit bis zum 31.08.2024 zzgl. Nachlauf- kosten bis Dezember 2024 durch Ratsbeschlüsse abgesichert. Die bisherigen Beschlüsse zum Interim beinhalten ein Budget von insgesamt 130.785.803 €. Durch die Verlängerung des Interims in der Spielzeit 2024/25 zzgl. Nachlaufkosten bis Dezember 2025 ist eine Er- höhung dieses Budgets um 9.551.670 € auf insgesamt 140.337.473 € erforderlich. Die er- forderlichen Mittel für den Interimsspielbetrieb sind im Wirtschaftsplan für die Spielzeit 2024/25 eingeplant und werden durch Beschluss zu 1. bereitgestellt. 7. Der Rat ermächtigt und beauftragt die Betriebsleitung der Bühnen der Stadt Köln, im Rah- men der dem Beschlussvorschlag als Anlage 2 beigefügten Interimskalkulation die ent- sprechenden Verträge (z.B. Mietverträge) abzuschließen. Soweit erforderlich, werden die entsprechenden Bedarfsfeststellungsbeschlüsse hiermit gefasst. Ein Vergabevorbehalt wird nicht ausgesprochen. 8. Der Rat beauftragt die Betriebsleitung der Bühnen der Stadt Köln, eine aktualisierte Kalku- lation der Auswirkungen der Beendigung des Interimsbetriebs auf den Betriebskostenzu- schuss („Interim VII“) zu erstellen und dem Rat zur Beschlussfassung vorzulegen, sobald Anfang 2025 die konkrete Terminplanung der Sanierung vorliegt und darauf basierend ein Wiedereröffnungstermin ermittelt werden kann. 3 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja BKZ % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Wirtschaftsplan der Bühnen Köln für die Spielzeit 2024/25 Für den Wirtschaftsplan 2024/25 mussten die Bühnen folgende wesentliche Annahmen tref- fen: Es werden zwei vollständige Spielzeiten 2024/25 und 2025/26 im Interim angenom- men. Die Berechnungen aus dem Grundsatzbeschluss actori für die Spielzeit 2024/25 wer- den im Rahmen der mittelfristigen Finanzplanung ab der Spielzeit 2026/27angesetzt. Der von actori ermittelte BKZ ab der Spielzeit 2024/25 wird als Obergrenze für den gesamten Bühnenbetrieb mit laufendem Spielbetrieb, Interim u nd Sanierung ange- setzt und bildet somit den finanziellen Rahmen. Die ausführlichen Erläuterungen zum Wirtschaftsplan 2024/25 sind Bestandteil der Anlage 1. 4 Sicherung des Interimsspielbetriebs (Interim VI) Verlängerung des Spielbetriebs im Interim / Wiedereröffnung Offenbachplatz Der Termin für die Übergabe des Gebäudeensembles am Offenbachplatz steht derzeit noch nicht fest. Im Anschluss an die Übergabe müssen der Einzug aller Mitarbeitenden und aller Gewerke der Bühnen sowie die Probenphasen für die dann am Offenbachplatz stattfindenden Produktionen erfolgen. Ein konkreter Wiedereröffnungstermin für den Spielbetrieb am Offen- bachplatz wird im Rahmen der Inbetriebnahmeplanungen erarbeitet werden, sobald die aktua- lisierte Terminplanung der Sanierung vorliegt. Kalkulation der Auswirkungen der Beendigung des Interimsbetriebs Die Berechnungen zum Interim VI sind in der Anlage 2 „Kalkulation der Auswirkungen der Be- endigung des Interimsbetriebs auf den Betriebskostenzuschuss“ dargestellt. Die Berechnun- gen setzen auf den bisherigen Beschlüssen auf. Ermittelt wurden das im Zusammenhang mit der Verlängerung des Interims zusätzlich erforderliche Budget bzw. die Anpassungen des be- reits bewilligten Budgets. Erhöhungen werden als Negativbeträge ausgewiesen, Entlastungen als Positivbeträge. Es handelt sich bei den dargestellten Positionen um die Fortschreibung be- kannter Sachverhalte. Folgende Beschlüsse zum Interim wurden bisher gefasst: Interim 0 0772/2011 für die Zeit 2010 bis 2015 Interim I 1025/2015 bis zum 31.03.2016 Interim II 2756/2015 bis zum 31.08.2017 Interim III 2092/2016 bis zum 31.08.2019 Interim IV 3262/2018 bis zum 31.12.2022 zzgl. Nachlauf bis 31.07.2023 Interim V 3953/2021 bis zum 31.08.2024 zzgl. Nachlauf bis 31.12.2024 Die gegenständliche Vorlage zum Interim VI beinhaltet eine Verlängerung des Interims bis zum 31.08.2025 zzgl. Nachlauf bis 31.12.2025 und eine Erhöhung des Interimsbudgets um 9.551.670 €. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus Anpassungen des Interimsbudgets für die Spielzeit 2023/24 in Höhe von 185.021 €, einer Erhöhung des Interimsbudgets für die Spielzeit 2024/25 um 9.338.040 € und Nachlaufkosten bis Dezember 2025 in Höhe von 28.609 €. Das Budget für den dann 15-jährigen Interim-Betrieb beträgt somit insgesamt 140.337.473 €. Budget 2023/24 2024/25 9-12/2025 Gesamt aus Interim 0-IV 113.509.405 € aus Interim V 10.221.974 € 1.464.893 € 17.276.398 € aus Interim VI 185.021 € 9.338.040 € 28.609 € 9.551.670 € 10.406.995 € 10.802.933 € 28.609 € 140.337.473 € Wie oben dargestellt, enthielt das Interimsbudget für die Spielzeit 2024/25 bisher nur einen Anteil aus Interim V in Höhe von 1.464.893 €. Dieser Betrag reicht für eine weitere vollstän- dige Spielzeit im Interim nicht aus und wird deshalb auf insgesamt 10.802.933 € erhöht. Die- ser Betrag ist im Wirtschaftsplan der Bühnen für die Spielzeit 2024/25 enthalten und ist durch den Betriebskostenzuschuss gedeckt, der aus dem Grundsatzbeschluss actori 1126/2023 re- sultiert. Da der Grundsatzbeschluss aufgrund der Verzögerung der Sanierung erst später um- gesetzt wird, soll der darin für die Spielzeit 2024/25 vorgesehene BKZ zur Finanzierung der Mehrbedarfe im Interimsspielbetrieb eingesetzt werden. Im Rahmen des Wirtschaftsplans wird für die Spielzeit 2025/26 das Interimsbudget aus 2024/25 zunächst fortgeschrieben. Der konkrete Bedarf wird im Rahmen der Berechnungen 5 des „Interim VII“ ermittelt werden. Berichtswesen Der Sachstand zu allen bisherigen Interimsbeschlüssen wird regelmäßig mittels Interimcon- trollingberichten an den Betriebsausschuss Bühnen berichtet. Das etablierte Interimscontrol- ling wird mit der Maßgabe einer weiterhin sparsamen Bewirtschaftung des Interims fortgesetzt und der Betriebsausschuss Bühnen regelmäßig auf Basis von Controllingberichten informiert. Begründung der Dringlichkeit: Der verwaltungsinterne Abstimmungsprozess hat sich vor dem Hintergrund der Haushalts- planaufstellung 2025/2026 verzögert, sodass die regulären Vorlagefristen nicht eingehalten werden konnten. Die Bühnen haben daher die Spielzeit 2024/25 ohne einen beschlossenen Wirtschaftsplan begonnen und befinden sich seit dem 01.09.2024 in der vorläufigen Haus- haltsführung. Um die wirtschaftliche Steuerung der Bühnen sinnvoll zu gestalten, ist eine Be- schlussfassung in diesem Sitzungslauf dringend angeraten. Anlagen Anlage 1: Wirtschaftsplan Bühnen Köln 2024/25 Anlage 2: Kalkulation der Auswirkungen der Beendigung des Interimsbetriebs auf den Be- triebskostenzuschuss – Stand 22.05.2024
Anlage 3 Vorabauszug Betriebsausschuss Bühnen vom 14.11.2024
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Geschäftsführung Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln Frau Siemon Telefon: (0221) 221 23657 Fax: (0221) 221 22026 E-Mail: anja.siemon@stadt-koeln.de Datum: 14.11.2024 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sondersitzung des Betriebsausschusses Bühnen der Stadt Köln vom 14.11.2024 öffentlich 3.1 Wirtschaftsplan der Bühnen Köln für die Spielzeit 2024/25 // Sicherung des Interimsspielbetriebs (Interim VI) 3303/2024 Beschluss: Der Betriebsausschuss Bühnen behandelt die Vorlage ohne Votum. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zugestimmt.
Anlage 1 Wirtschaftsplan Bühnen Köln 2024/25
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WIRTSCHAFTS
PLAN
2024/25
II
WIRTSCHAFTSPLAN BÜHNEN KÖLN 2024/25
Der Wirtschaftsplan der Bühnen Köln für die Spielzeit 2024/25 enthält die Teilbereiche
1. Gesamtplan S. 2
2. Investitionsplan S. 7
3. Vermögensplan S. 8
4. Stellen- und Personalübersicht S. 9
5. Mittelfristige Erfolgsplanung S. 11
Die folgenden Erläuterungen dienen dem Verständnis des umfangreichen Zahlenwerks.
Die Aufstellung des Wirtschaftsplans 2024/25 st eht unter der Überschrift „Umsetzung
des actori-Grundsatzbeschlusses“ (Ratsbeschluss vom 15.06.2023, Vorlage
1126/2023 „Grundsatzbeschluss für den Neustart der Bühnen Köln am Offenbachplatz
ab der Spielzeit 2024/25 auf Basis der actori-Gutachten // Langfristi ge Anmietung des
Depots in Mülheim // Aufbau einer Tanzsparte an den Bühnen Köln“ i. V. m. der durch
Änderungsantrag 1253/2023 getroffenen Modifizierung). Zum Sachstand der
Umsetzung sei auf die Mitteilungen 0220/2024 „1. Sachstandsbericht (15.01.2024) zum
Grundsatzbeschluss des Rates der Stadt Köln vom 15.06.2023 zu den Bühnen Köln/ac-
tori (1126/2023)“, 0039/2024 „Bericht zur Einrichtung der Tanzsparte an den Bühnen
Köln“, 0704/2024 „Zwischenstand AG Depotopia / Neuausrichtung Depot “ und
1722/2024 „Konzept Neuausrichtung Depot“ verwiesen. Die Umsetzung des
Grundsatzbeschlusses beinhaltet die Übersetzung der actori-Berechnungen in die
Struktur des Wirtschaftsplans.
Seit dem actori-Ratsbeschluss im Juni 2023 haben sich allerdings mehrere Rah-
menbedingungen grundlegend geändert:
Zunächst bestimmt der Takt der Baustelle weiterhin die Realität des Spielbetriebs der
Bühnen:
Die Bühnen müssen von zwei weiteren Spielzeiten im Interim ausgehen. Die Um-
setzung des actori-Beschlusses mit dem Start des Spielbetriebs am Offenbachplatz,
ursprünglich für 2024/25 vorgesehen, verschiebt sich entsprechend und kann frü-
hestens ab der Spielzeit 2026/27 greifen. Entsprechend erfolgt die Darstellung in der
Mittelfristigen Finanzplanung ab 2026/27.
Die gestiegenen Sanierungskosten des Bühnenensembles am Offenbachplatz
führen zu einer finanziellen Mehrbelastung der Bühnen ab Inbetriebnahme durch hö-
here Abschreibungen und Zinsen mit folgenden Auswirkungen:
o Zinsen und Abschreibungen werden in der Spielzeit 2026/27 um ca. 12,5 Mio.
€ höher ausfallen als im actori -Beschluss angenommen und betragen nun
rund 49,7 Mio. €. Ursprünglich wurden 37,2 Mio. € eingepreist.
o In den darauffolgenden Spielzeiten werden sich Zinsen und Abschreibungen
in ähnlicher Höhe fortsetzen.
o Die im actori-Ratsbeschluss ausgewiesenen Betriebskostenzuschüsse je
Spielzeit bzw. Haushaltsjahr stellen Obergrenzen der Finanzierung der Büh-
nen dar. Dies erfordert in Anbetracht der Entwicklung der Sanierungskosten
und -situation grundlegende Konsolidierungsmaßnahmen.
III
Darüber hinaus sind folgende Faktoren eingetreten:
Die Tarifabschlüsse im Personalbereich sind deutlich höher ausgefallen, als von
actori prognostiziert.
Die Stadt Köln steht – wie auch der Bund, die Länder und die übrigen Kommunen –
vor sehr herausfordernden Haushaltssituationen.
Darstellung des BKZ Bühnen
Die im Kontext des „Arbeitskreis actori“ erstellte Matr ixberechnung, welche Grundlage
des actori-Beschlusses (1126/2023) war, ergibt für die Spielzeit 2024/25 einen erforder-
lichen Betriebskostenzuschuss (BKZ) in Höhe von 134,9 Mio. €. Von dieser Berechnung
abzuziehen sind 2 Mio. € für die Landesförderung für die Tanzsparte, für die laut Ände-
rungsantrag zur Beschlussvorlage 1126/2023 eine alternative Finanzierung sicherzustel-
len ist, sofern die Landesförderung nicht wie erwartet fließt, sowie 3,87 Mio. € für den
die aktuelle Betriebskostenerstattung (BKE) übersteigenden Anteil von den Bühnen an
das Gürzenich-Orchester. Dieser Anteil ist bereits im Budget des Gürzenich-Orchesters
eingepreist und daher hier in Abzug zu bringen.
Somit verringert sich der durch actori berechnete BKZ für die Spielzeit 2024/25 und es
verbleibt eine Höhe von 128,98 Mio. €. Dieser Betrag stellt grundsätzlich die maximale
Finanzierung durch die Stadt Köln dar.
Der auf Grundlage der vorliegenden Planung ermittelte, tatsächlich erforderliche Zu-
schussbedarf für die Spielzeit 2024/25 beträgt 91,42 Mio. €.
Der BKZ nach Spielzeiten stellt sich wie folgt dar (in Mio. €):
2023/24 2024/25 2025/26 2026/27 2027/28
Spielbetrieb 69,98 79,98 82,32 127,01 128,84
Interim 10,22 10,80 10,95
Sanierung 17,38 0,64 32,26
SUMME 97,58 91,42 125,53 127,01 128,84
Für die Darstellung im Haushaltsplan muss der ermittelte BKZ aufgrund des versetzten
Wirtschaftsjahres (01.09. d. J. bis 31.08. d. J.) periodenbezogen umgerec hnet werden.
Der BKZ für das Haushaltsjahr 2024 errechnet sich nach folgendem Schema:
BKZ Spielzeit 2023/24 x 8/12 (01.01.24-31.08.24) = Summe 1
BKZ Spielzeit 2024/25 x 4/12 (01.09.24-31.12.24) = Summe 2
Summe 1 zuzüglich Summe 2 = BKZ des Haushaltsjahres 2024
Für die Haushaltsjahre 2025 f erfolgt die Berechnung des BKZ analog.
Bezogen auf Haushaltsjahre stellt sich der BKZ wie folgt dar (in Mio. €):
2024 2025 2026 2027
BKZ lt. Matrix zu actori-Grund-
satzbeschluss 1126/2023 110,98 132,77 132,02 133,62
BKZ angepasst bzw. geplanter
HH-Ansatz 101,48 126,90 126,02 127,62
BKZ lt. Wpl. 2024/25 95,52 102,79 126,02 127,62
Differenz Wpl. zu HH-Ansatz - 5,96 - 24,11 0 0
IV
Es fällt im Haushaltsjahr 2024 ein Minderbedarf von 5,96 Mio. € a n. Dies ist auf die
verminderten Kosten für Abschreibungen und Zinsen für die Sanierung (siehe S. VI) zu-
rückzuführen.
Der BKZ für die Haushaltsjahre 2025 f unterliegt noch einem Haushaltsbeschlussvorbe-
halt.
Zuschuss des Landes NRW
Neben dem kommunalen Betriebskostenzuschuss erhalten die Bühnen einen Zuschuss
des Landes Nordrhein-Westfalen. Dieser betrug zuletzt infolge der Stärkungsi nitiative
des Landes NRW für die kommunalen Theater und Orchester 3.741,9 T €. Die Förder-
höhe 2024 ergibt sich aus der folgenden Berechnung: Förderhöhe 2023 + 5% Erhöhung
für die Tarifabschlüsse aus 2023. Es kommt zu einer weiteren Erhöhung von + 6,74 %
für die Steigerungen der Einstiegs- und Mindestgagen im NV Bühne. Hinzu ko mmt der
Zuschuss für die Verstetigung der Neue Wege-Förderung für die Kinderoper in Höhe von
310,3 T€. Der Zuschuss wird wie folgt auf die Sparten verteilt (in T€):
2024/25
Oper 2.609,8
zzgl. Kinderoper 310,3
Schauspiel 1.527,5
Tanzgastspiele 43,9
SUMME 4.491,5
Der Zuschuss wird ab 2025 voraussichtlich in gleicher Höhe festgelegt und wird daher
fortgeschrieben. Für den Zeitraum ab 2025 ist eine neue Fördervereinbarung zwischen
der Stadt Köln und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes N RW zu
schließen.
SPIELBETRIEB
BÜHNENSERVICE
Was die Ermittlung des Bedarfs des Bühnenservice angeht, so sind hier folgende As-
pekte hervorzuheben:
Personalaufwand
Der Personalaufwand ist die im Verhältnis höchste Aufwandsposition im Wirtschaftsplan.
Dieser berücksichtigt die tatsächlichen Tariferhöhungen für alle Mitarbeiter*innen der
Bühnen auf Basis der zurückliegenden Tarifabschlüsse in allen Berufsgruppen. Diese
beinhalteten einen Sockelbetrag je Mitarbeiter*in von 200 € und eine Steigerung von
5,5 % und führen im Vergleich zum Vorjahr zu einer Erhöhung des Personalbudgets um
rd. 4,4 Mio. € auf rd. 61 Mio. €. Dieser Ansatz liegt rd. 2,9 Mio. € unter dem von actori
prognostizierten Ansatz. Dies ist unter anderem dadurch begründet, dass die Büh nen
für die Spielzeit 2024/25 noch keinen Personalaufwand für den Betrieb des Depots und
die neu einzurichtende Tanzsparte planen.
V
Beratungsleistungen
In den Aufwendungen für Beratungsleistungen sind 1 Mio. € für die Umstellung des SAP-
Systems auf S4/Hana enthalten. Für die Bühnen besteht hier Anschluss- und Benut-
zungszwang. Die Höhe dieser Beratungsleistungen ist stadtweit mit den weiteren SAP-
nutzenden Dienststellen abgestimmt.
Aus den beschlossenen Verstärkungsmitteln „Neustart Offenbachplatz“ in Höhe von ins-
gesamt 3,5 Mio. € entfällt ein Anteil von 500 T€ auf die Spielzeit 2024/25.
Langfristige Anmietung des Depots
Gemäß Ratsbeschluss wird das Depot ab dem 01.01.2025 für 15 Jahre angemietet, auf
Basis des vorliegenden Eigentümerangebotes (Option 1: „7.630 qm // 6,50 € pro qm zzgl.
Nebenkosten“).
Investitionsplanung
Die Investitionsplanung enthält abgesehen von regelmäßigen Beschaffungsbudgets in
jeweiligen Sparten u.a. die von actori antizipierte Wiederbeschaffung von Theatertechnik
sowie die Einrichtung von Lagersystemen. Die Logistikausstattung für den späteren
Spielbetrieb am Offenbachplatz wird hier zusätzlich angesetzt.
Verteilung des Bühnenservice nach Quote
Die vorgenannten Anpassungen und die Ermittlung des Budgets für den Bühnenservice
erfolgen im Einvernehmen mit allen Betriebsleitenden. Das Budget des Bühnenservi ce
wird mit der bekannten Quote von 63,08 % auf die Oper und mit 36,92 % auf das Schau-
spiel umgelegt.
INTERIM
Der vorliegende Beschluss zum Wirtschaftsplan enthält auch die Kalkulation für die Ver-
längerung des Interims. Auf die Spielzeit 2024/25 entfällt ein Betrag von 10,80 Mio. €.
Erläuterungen hierzu sind in der Anlage 2 enthalten.
GENERALSANIERUNG OFFENBACHPLATZ
Die aktuelle Kostenprognose des Sanierungsprojekts ist Gegenstand der Vorlage
2688/2024 zur Erweiterung der Verpflichtungs- und Kreditermächtigung en, die am
01.10.2024 durch den Rat beschlossen wurde. Die dazugehörige Berechnung der Ab-
schreibungen und Finanzierungskosten vom 30.08.2024 ist im Wirtschaftsplan und der
Mittelfristigen Finanzplanung enthalten. Für die Spielzeit 2024/25 betragen die geplanten
Aufwendungen für Abschreibungen und Zinsen des Sanierungsprojekts 642.686 €.
MITTELFRISTIGE FINANZPLANUNG
Für die erste Spielzeit der Mittelfristigen Finanzplanung 2025/26 wurden die ermit-
telten Erträge und Aufwendungen für die Bereiche Spielbetrieb und Interim aus 2024/25
weitestgehend fortgeschrieben. Folgende Besonderheiten sind hervorzuheben:
VI
BKZ:
Der vorgesehene BKZ laut actori beträgt für 2025/26 131,53 Mio. €. Davon abzuzie-
hen sind 2 Mio. € für die Landesförderung für die Tanzsparte, für die laut Änderungs-
antrag zur Beschlussvorlage 1126/2023 eine alternative Finanzierung sicherzustel-
len ist, sofern die Landesförderung nicht in erwarteter Höhe fließt, sowie 4 Mio. € für
den die aktuelle Betriebskostenerstattung (BKE) übersteigenden Anteil von den Büh-
nen an das Gürzenich-Orchester. Dieser Anteil ist bereits im Budget des Gürzenich-
Orchesters eingepreist und daher hier in Abzug zu bringen. Die BKE an das Gürze-
nich-Orchester wurde auf 7.416 T€ angepasst. Somit verbleibt ein BKZ in Höhe von
125,53 Mio. €. Dieser Betrag stellt grundsätzlich die maximale Finanzierung durch
die Stadt Köln dar.
Eröffnungskampagne:
Aus den beschlossenen Verstärkungsmitteln für den „Neustart Offenbachplatz“ in
Höhe von insgesamt 3,5 Mio. € entfällt ein Anteil von 1 Mio. € auf die Spielzeit
2025/26.
Abschreibungen und Finanzierungkosten für die Sanierung:
Die geplanten Aufwendungen für Abschreibungen und Zinsen des Sanierungspro-
jekts betragen für die Spielzeit 2025/26 32.259,8 T€.
Planungsgrundlage für die Mittelfristige Finanzplanung der Spielzeiten 2026/27 und
2027/28 sind die actori-Vorgaben und die Matrixberechnung für die Spielzeit 2024/25
gemäß Beschluss 1126/2023 (i. V. m. der durch Änderungsantrag 1253/2023 getrof fe-
nen Modifizierung). Folgende Anpassungen wurden vorgenommen:
BKZ:
Der BKZ für die Spielzeit 2026/27 beträgt 127,01 Mio. €, für die Spielzeit 20 27/28
128,84 Mio. €.
Eröffnungskampagne:
Die Verstärkungsmittel wurden in der Spielzeit 2026/27 mit 2 Mio. € angesetzt.
Abschreibungen und Finanzierungkosten für die Sanierung:
Zinsen und Abschreibungen werden in der Spielzeit 2026/27 um ca. 12,5 Mio. € hö-
her ausfallen als im actori-Beschluss angenommen und betragen nun rund 49,7 Mio.
€. Ursprünglich wurden 37,2 Mio. € eingepreist. In den dar auffolgenden Spielzeiten
werden sich Zinsen und Abschreibungen in ähnlicher Höhe fortsetzen.
Depot:
Um das aus den vorgenannten Rahmenbedingungen entstehende Defizit zu redu-
zieren, und dennoch die inhaltlichen Bestandteile des actori-Grundsatzbeschlusses
in großen Teilen umzusetzen, werden folgende Konsolidierungsmaßnahmen ge-
plant:
o Das Depot 2 wird an einen Kulturunternehmer untervermietet . Dadurch werden
zusätzliche Einnahmen in Höhe von 500 T€ erzielt.
o Das Schauspiel Köln betreibt seine rechtsrheinische Spielstätte in Depot 1 und
erhält dafür ein reduziertes künstlerisches Budget von 1,5 Mio. €.
o Zusätzlich wird das Depot 1 Aktivitäten der Freien Szene Tanz beheimaten. Dafür
wird ein Produktio nsbudget in Höhe von 500 T€ im BKZ der Bühnen bereitge-
stellt.
o Für den Betrieb des Depots wird ein reduziertes Budget in Höhe von 1,25 Mio. €
angesetzt.
VII
o Die Umsetzung des Konzepts für die neue Tanzsparte an den Bühnen wird bis
zur Spielzeit 2028/29 zurückgestellt.
Erlösrisiko:
Da Oper und Schauspiel die im Musterspielplan vorgesehene Vorstellungsanzahl in
der Spielzeit 2026/27 noch nicht erreichen werden, liegen die geplanten Erlöse um
30 % in der Oper bzw. um 20 % im Schauspiel unter den actori-Ansätzen. In den
Spielzeiten 2027/28 f sinkt das Erlösrisiko um jeweils 5 Prozentpunkte. Gemäß dem
Grundsatz „Mindererlöse führen zu Minderaufwendungen“, planen die Bühnen ent-
sprechende Einsparungen im Aufwand, u.a. in den Bereichen Marketing und Bauun-
terhalt.
Unter Berücksichtigung der Finanzierungsobergrenzen weist die Mittelfristplanung Defi-
zite aus, die während der Laufzeit der Mittelfristplanung aus Rücklagen der Bühnen ge-
deckt werden.
PROGRAMM DER SPIELZEIT 2024/25
OPER
Am Beginn der neuen Saison steht ein Premieren-Doppelschlag: an zwei aufei nander
folgenden Abenden kommen Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung “ (1798) als
inszeniertes Bühnenwerk und Richard Strauss‘ bahnbrechende Oper „ Elektra“ (1909).
Das klassisch-helle Werk Haydns vom Anbeginn der Zeiten berichtet von den ersten
Schritten des Menschen in die Welt. Gleichzeitig zeigt es den Beginn von Erzählung und
Geschichte, was die Voraussetzung für jede Selbstbestimmung des Menschen in seiner
zeitlichen Lebenswelt darstellt. Daran schließt das moderne, leidenschaftliche un d ex-
pressive Antiken-Drama von Strauss an, das die gesamte Spanne des Menschseins in
unserer Zeit durchmisst. „Elektra“ markiert einen Höhe- und Wendepunkt in der Opern-
geschichte, in dem der Mensch so komplex und so zerrissen erscheint, wie nie zuvor. In
diesen künstlerischen Spannungsbogen setzen wir die weiteren Premieren der Spielzeit.
„Nabucco“ kehrt als lange vermisster Klassiker in den Spielplan zurück. Giuseppe Verdis
große Oper vom Weg in die babylonische Gefangenschaft, von der Befreiung und der
Läuterung bewegt sich zwischen existentiellen Fragen von individuellem Machtstreben
und der Kraft der Gemeinschaft.
Als außergewöhnlicher, nicht zu greifender Charakter steht auch Don Giovanni der Ge-
sellschaft gegenüber. Alle erliegen seinem Charme, aber ebenso teuflisch wirkt auch
seine Verführungskunst, der erst der steinerne Gast ein Ende setzt. In im mer neuer,
überraschender Gestalt fasziniert Mozarts romantischer Held bis heute das Publikum.
Überraschung ist auch das richtige Wort für die schillernde und elegante Berliner Ope-
rette „Eine Frau von Format“ aus den späten 1920er Jahren. Sie teilt das Schicksal vieler
Werke, die nach 1933 von den Spielplänen verschwand und in eine lange Zeit des Ver-
gessens fiel. Endlich können wir dieses Schmuckstück aus den Wilden 1920ern in einer
groß ausgestatteten Produktion wieder ins Bühnenlicht rücken. In dieser Operette ist der
Botschafter, der das fiktive Königreich retten soll, eine Frau, und da gehen Politi k und
Liebe gleich ungeahnte Wege.
Unser Repertoire der Barockmusik vergrößert sich um einen weiteren Titel: Händels „Or-
lando“ kommt in einer Produktion des spanischen Peralada-Festivals nach Köln. Diese
Oper auf einen Stoff aus dem schier unerschöpflichen Sagenreichtum des „Rasend en
Roland“. In der Liebe liegen Erfüllung und Verzweiflung nahe beieinander, un d wer die
VIII
Liebe ernst nimmt, der kann leicht den Verstand verlieren. So rast Ritter Roland wi e
wahnsinnig, als er seine Geliebte Angelica an einen anderen verloren glaubt. Da gilt es
vor allem, sich selbst zu besiegen.
Eine ganz andere Farbe im Spielplan zeigt die Tango-Operita „María de Buenos Aires“
von Astor Piazzolla, eine ebenso poetische wie politische Hommage an die faszinierende
Stadt Buenos Aires. María repräsentiert die Unterdrückten, Vergessenen und Ver -
schwundenen, sie ist Heilige der Vorstädte und der Menschen auf der Straße, die immer
wieder von neuem aufersteht.
Als Koproduktion mit dem Kölner Acht-Brücken-Musikfestival steht Kaija Saariahos Mo-
nodrama „La Passion de Simone “ über die französisch-jüdische Philosophin Simone
Weil auf dem Spielplan. Auch hier sind Leiden, Tod und Auferstehung der Weg eines
Menschen, der bewusst das Mitleiden zu seinem Auftrag machte. So entsprechen die
Stationen des als Oratoriums geschriebenen Werkes den Stationen eines Kreuzweges
durch Simone Weils nur 34jährigen Lebens.
Ein veritables Ereignis beschließt die Saison: als Auftragswerk der Oper Köln komponiert
Philippe Manoury, einer der profiliertesten zeitgenössischen Komponisten, ein „Mega-
Thinkspiel“ zu Karl Kraus „ Die letzten Tage Menschheit“, einer bitteren Satire über die
Gesellschaft im 1. Weltkrieg.
Als Wiederaufnahmen stehen Berlioz‘ „ Béatrice et Bénédict “ auf dem Programm, „La
Bohème“, „Carmen“ und „Giulio Cesare in Egitto“.
Kinderoper
In der Kinderoper bringen wir zum ersten Mal in Köln eine Community Oper auf die
Bühne: Schüler*innen zwischen 10 und 18 Jahren aus verschiedenen Schulen entwi-
ckeln und schreiben ihre eigene Oper und stehen zur Uraufführung von „Superhelden-
normalos“ gemeinsam mit den Profis auf der Bühne. Entworfen wurden und werden das
Libretto, die Komposition, die Bühne und Kostüme in mehreren Workshops unter künst-
lerisch-pädagogischer Leitung. Es inszeniert Manuel Moser, Leiter des Comedia Thea-
ters, die musikalische Leitung übernimmt Rainer Mühlbach.
Als neue mobile Oper für Kinder ab 3 Jahren steht „Nils Karlsson Däumling“ von Thierry
Tidrow auf dem Programm. Diese kleine Oper nach dem Buch von Astrid Lindgr en er-
zählt mit nur zwei Darsteller*innen die Geschichte einer Freundschaft zwischen eine m
Jungen und einem Zauberwesen. Erstmalig fokussieren wir uns mit dieser Produkti on
auf inklusive Kindergärten und Kitas sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderun-
gen.
Als Wiederaufnahme werden die Erfolgsinszenierungen „Die Bremer Stadtmusikanten
(Bremen Mızıkacıları)“ von Attila Kadri Şendil sowie „Die Zauberflöt e“ von Wolfgang
Amadeus Mozart in der Fassung für die Kinderoper gezeigt.
Die Darstellung der Kinderoper erfolgt im Wirtschaftsplan nicht separat. Alle Zahlen sind
in Summe mit der Oper dargestellt.
SCHAUSPIEL
Das Schauspiel Köln plant in der Spielzeit 2024/25 mit den beiden Spielstätten Depot 1
und Depot 2 in Köln-Mülheim. Neben diesen Spielstätten sind auch weitere Stadtprojekte
in Planung, darunter das dreitägige Festival BRITNEY X. Dieses Festiv al hat sich mitt-
lerweile als wichtige Plattform für Performances zu den Themen Diversität, Feminismus
IX
und Queerness etabliert. Außerdem wird der CARLsGARTEN in Köln-Mülheim verstärkt
als Ort für kleine Open-Air-Formate genutzt werden.
Im Depot 1 plant das Schauspiel acht Premieren. Im Depot 2 stehen sieben Premieren
auf dem Programm, sowie einer Koproduktion mit dem Theater Basel.
Um ein vielfältiges und ansprechendes Programm zu bieten, sind darüber hi naus meh-
rere Wiederaufnahmen, Podiumsgespräche und Gastspiele in beiden Spielstätten ge-
plant, sowie die Fortsetzung des Professionalisierungs-Programms NEXT GE NERA-
TION. NEXT GENERATION ist ein in Deutschland einzigartiges Format, in dem sich
Schauspiel-Talente mit kognitiven und/oder körperlichen Behinderungen vernetzen kön-
nen. Das Programm beinhaltet Schauspiel-Unterrichte, Monolog- und Bewerbungstrai-
nings und die Möglichkeit, sich auf Aufnahmeprüfungen an Schauspielschulen vorzube-
reiten.
TANZ KÖLN – INTERNATIONALE GASTSPIELE UND KOPRODUKTIONEN
Nach aktuellem Stand wird Tanz Köln in der Spielzeit 2024/25 27 Tanzabend e präsen-
tieren. Davon werden im Depot 1 neun Produktionen und im Depot 2 eine Produktion zu
sehen sein. Im Staatenhaus werden zwei Tanzgastspiele stattfinden mit je zwei Vorstel-
lungen.
Tanz Köln koproduziert „Spiegelneuronen“ mit Sasha Waltz & Guests und Rimini Proto-
koll und „Ihsane“ mit Eastman und dem Ballet du Grand Théatre de Genève.
Das Tanzprogramm 2024/25 bildet den aktuellen „State of the Art“ des zeitgenössischen
Tanzes ab und erweitert den Blick auf Tanz mit bahnbrechenden Produktionen wie Flo-
rentine Holzingers „Ophelia’s got Talent“ und dem Experiment „Spiegelneuronen“.
Das Budget für die Tanzgastspiele setzt sich zusammen aus einem Betriebskostenz u-
schussanteil von 400 T€ zzgl. 150 T€ Umschichtung aus dem Service und einem Zu-
schuss des Landes NRW in Höhe von 38,6 T€. Hinzu kommen 320,9 T€ kalkulierte Um-
satzerlöse.
GESAMTDARSTELLUNG SPIELBETRIEB
Die Bühnen planen folgende Anzahl an Produktionen, Vorstellungen (VS) und Gastspie-
len (GS):
Neuproduktionen Wiederaufnahmen Vorstellungen
Oper 9 4 107 VS
+ 29 VS Cäcilia Wokenburg
Kinderoper 2 2 77 VS
Schauspiel 16 11 362 VS + 14 GS
Tanz
12 GS (27 VS)
Zuschuss Stadt Köln im Zuschuss Stadt Köln im
Haushaltsjahr 2024 Haushaltsjahr 2025
101,48 126,90
Spielbetrieb Interim Sanierung
79,98
Oper Schauspiel Tanz EK Tanz GS Service
49,27 30,31 0,00 0,40 0,00 10,80 0,64
(+0,15)
Gürzenich
Orchester
7,42
Alle Zahlen sind mathematisch gerundet dargestellt.
Betriebskostenzuschuss Bühnen SpZ 2024/25 (in Mio. Euro)
Betriebskostenzuschuss / SpZ
91,42
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1.1 Zusammenfassung des Wirtschaftsplanes für die Spielzeit 2024/25
Oper Schauspiel TanzGS Service Gesamt
in T€ in T€ in T€ in T€ in T€
A. Spielbetrieb
1. Umsatzerlöse 7.517,4 2.416,0 320,9 80,0 10.334,3
2. Bestandsveränderung unfertige Produktionen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 0,0 0,0 1.543,0 1.543,0
GESAMTLEISTUNG 7.517,4 2.416,0 320,9 1.623,0 11.877,3
4. Sonstige betriebliche Erträge 52.330,7 31.834,3 443,9 1.190,0 85.798,9
BETRIEBSLEISTUNG 59.848,1 34.250,3 764,8 2.813,0 97.676,2
5. Materialaufwand -12.307,2 -4.229,3 -821,3 -220,0 -17.577,8
6. Personalaufwand -24.429,4 -15.897,3 0,0 -20.424,7 -60.751,4
7. Abschreibungen -1.080,0 -1.080,0 0,0 -1.712,2 -3.872,2
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -919,5 -687,1 -93,5 -13.327,7 -15.027,8
BETRIEBSAUFWAND -38.736,1 -21.893,7 -914,8 -35.684,5 -97.229,1
9. SPARTENUMLAGE -21.112,0 -12.356,6 0,0 33.468,6 0,0
BETRIEBSERGEBNIS 0,0 0,0 -150,0 597,1 447,1
10. Finanzergebnis 0,0 0,0 0,0 -422,1 -422,1
11. Steuern 0,0 0,0 0,0 -25,0 -25,0
12. Übernahme anteiliger Verlust durch Service 0,0 0,0 150,0 -150,0 0,0
JAHRESERGEBNIS SPIELBETRIEB 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
B. Interim
1. Umsatzerlöse -3.240,0 -500,0 0,0 0,0 -3.740,0
GESAMTLEISTUNG -3.240,0 -500,0 0,0 0,0 -3.740,0
2. Sonstige betriebliche Erträge 6.814,5 3.988,4 0,0 0,0 10.802,9
BETRIEBSLEISTUNG 3.574,5 3.488,4 0,0 0,0 7.062,9
3. Materialaufwand -167,1 -33,7 0,0 -1.152,2 -1.353,0
4. Personalaufwand 0,0 0,0 0,0 -309,0 -309,0
5. Abschreibungen -88,9 -191,9 0,0 -17,8 -298,6
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.261,1 -2.525,1 0,0 -316,2 -5.102,3
BETRIEBSAUFWAND -2.517,1 -2.750,7 0,0 -1.795,2 -7.062,9
7. SPARTENUMLAGE -1.057,4 -737,7 0,0 1.795,2 0,0
BETRIEBSERGEBNIS 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
8. Finanzergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
JAHRESERGEBNIS INTERIM 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
C. Sanierung
1. Sonstige betriebliche Erträge 0,0 0,0 0,0 0,0 642,7
2. Abschreibungen 0,0 0,0 0,0 0,0 -642,7
BETRIEBSERGEBNIS 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
3. Finanzergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
JAHRESERGEBNIS SANIERUNG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
D. Ergebnis Bühnen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Nachrichtlich: Betriebskostenzuschuss
1. Betriebskostenzuschuss Stadt Köln - Anteil Spielbetrieb 49.268,9 30.306,8 400,0 0,0 79.975,7
2. Betriebskostenzuschuss Stadt Köln - Anteil Interim 6.814,5 3.988,4 0,0 0,0 10.802,9
3. Betriebskostenzuschuss Stadt Köln - Anteil Sanierung 0,0 0,0 0,0 0,0 642,7
Betriebskostenzuschuss gesamt 56.083,4 34.295,2 400,0 0,0 91.421,3
Plan 2024/25
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1.2 Detaillierte Erfolgsplanung der Bühnen Köln Spielzeit 2024/25
Gesamt Oper Schauspiel TanzGS Service Gesamt
in T€ in T€ in T€ in T€ in T€ in T€
A. Spielbetrieb
1. UMSATZERLÖSE 10.376,0 7.517,4 2.416,0 320,9 80,0 10.334,3
a) Erlöse aus Kartenverkäufen 9.258,5 7.268,2 1.990,0 289,9 0,0 9.548,1
b) Sonstige Erlöse aus dem Spielbetrieb 989,5 249,2 200,0 31,0 0,0 480,2
c) sonstige Erlöse 128,0 0,0 226,0 0,0 80,0 306,0
2. BESTANDSVERÄNDERUNG UNFERTIGE PRODUKTIONEN 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
3. ANDERE AKTIVIERTE EIGENLEISTUNGEN 1.541,7 0,0 0,0 0,0 1.543,0 1.543,0
GESAMTLEISTUNG 11.917,7 7.517,4 2.416,0 320,9 1.623,0 11.877,3
4. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE 75.662,5 52.330,7 31.834,3 443,9 1.190,0 85.798,9
a) Zuschüsse, Erstattungen, Spenden 74.497,5 52.330,7 31.834,3 443,9 125,0 84.733,9
1. Betriebskostenzuschuss Stadt Köln (Anteil Spielbetrieb) 70.034,9 49.268,9 30.306,8 400,0 0,0 79.975,7
2. Betriebskostenzuschuss Land NRW 4.155,7 2.920,1 1.527,5 43,9 0,0 4.491,5
3. Investitionszuschüsse 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
4. Sonstige Zuschüsse und Spenden 306,9 141,7 0,0 0,0 125,0 266,7
b) sonstige Erträge 1.165,0 0,0 0,0 0,0 1.065,0 1.065,0
BETRIEBSLEISTUNG 87.580,2 59.848,1 34.250,3 764,8 2.813,0 97.676,2
5. MATERIALAUFWAND -17.440,7 -12.307,2 -4.229,3 -821,3 -220,0 -17.577,8
a) Aufwendungen für RHB-Stoffe -2.504,7 -1.537,5 -1.036,0 -20,0 -70,0 -2.663,5
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -14.936,0 -10.769,7 -3.193,3 -801,3 -150,0 -14.914,3
6. PERSONALAUFWAND -56.344,6 -24.429,4 -15.897,3 0,0 -20.424,7 -60.751,4
a) Löhne und Gehälter -43.795,5 -19.855,3 -12.660,3 0,0 -15.211,8 -47.727,4
b) Soziale Abgaben, Aufwendungen für Altersversorgung -12.549,1 -4.574,1 -3.237,0 0,0 -5.212,9 -13.024,0
7. ABSCHREIBUNGEN -2.044,0 -1.080,0 -1.080,0 0,0 -1.712,2 -3.872,2
a) planmäßige Abschreibungen Anlagevermögen -2.044,0 -1.080,0 -1.080,0 0,0 -1.712,2 -3.872,2
b) außerplanmäßige Abschreibungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Plan 2023/24 Plan 2024/25
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Gesamt Oper Schauspiel TanzGS Service Gesamt
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Plan 2023/24 Plan 2024/25
8. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN -11.680,7 -919,5 -687,1 -93,5 -13.327,7 -15.027,8
a) Öffentlichkeitsarbeit/Werbung -1.322,0 -605,0 -504,1 -86,5 -627,0 -1.822,6
b) Hausbewirtschaftung -4.408,4 -100,0 -32,5 0,0 -4.530,2 -4.662,7
c) Sonstiger betriebl. Sachaufwand, Geschäftsaufwand -5.360,3 -214,5 -150,5 -7,0 -7.541,5 -7.913,5
d) Aufwendungen für Kartenvorverkauf und Geldverkehr -311,0 0,0 0,0 0,0 -350,0 -350,0
e) Verwaltungskostenerstattungen an die Stadt -279,0 0,0 0,0 0,0 -279,0 -279,0
f) sonstige Aufwendungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
BETRIEBSAUFWAND -87.510,0 -38.736,1 -21.893,7 -914,8 -35.684,5 -97.229,1
9. SPARTENUMLAGE 0,0 -21.112,0 -12.356,6 0,0 33.468,6 0,0
BETRIEBSERGEBNIS 70,3 0,0 0,0 -150,0 597,1 447,1
10. FINANZERGEBNIS -422,1 0,0 0,0 0,0 -422,1 -422,1
a) Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen -422,1 0,0 0,0 0,0 -422,1 -422,1
11. STEUERN -26,0 0,0 0,0 0,0 -25,0 -25,0
a) Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
b ) sonstige Steuern -26,0 0,0 0,0 0,0 -25,0 -25,0
12. ÜBERNAHME ANTEILIGER VERLUST TANZ DURCH SERVICE 0,0 0,0 0,0 150,0 -150,0 0,0
JAHRESERGEBNIS SPIELBETRIEB -377,8 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
B. Interim
1. UMSATZERLÖSE -3.740,0 -3.240,0 -500,0 0,0 0,0 -3.740,0
a) Erlöse aus Kartenverkäufen (Mehr-/Mindererlöse) -3.740,0 -3.240,0 -500,0 0,0 0,0 -3.740,0
b) Sonstige Erlöse 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
GESAMTLEISTUNG -3.740,0 -3.240,0 -500,0 0,0 0,0 -3.740,0
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Gesamt Oper Schauspiel TanzGS Service Gesamt
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Plan 2023/24 Plan 2024/25
2. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE 10.222,0 6.814,5 3.988,4 0,0 0,0 10.802,9
a) Zuschüsse, Erstattungen, Spenden 10.222,0 6.814,5 3.988,4 0,0 0,0 10.802,9
b) sonstige Erträge 0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
BETRIEBSLEISTUNG 6.482,0 3.574,5 3.488,4 0,0 0,0 7.062,9
3. MATERIALAUFWAND -745,7 -167,1 -33,7 0,0 -1.152,2 -1.353,0
a) Aufwendungen für RHB-Stoffe -5,8 -9,0 -2,8 0,0 -2,1 -13,9
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -739,9 -158,1 -30,9 0,0 -1.150,1 -1.339,1
4. PERSONALAUFWAND -300,7 0,0 0,0 0,0 -309,0 -309,0
a) Löhne und Gehälter -225,6 0,0 0,0 0,0 -309,0 -309,0
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -75,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
5. ABSCHREIBUNGEN -1.013,7 -88,9 -191,9 0,0 -17,8 -298,6
a) planmäßige Abschreibungen Anlagevermögen -1.013,7 -88,9 -191,9 0,0 -17,8 -298,6
b) außerplanmäßige Abschreibungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
6. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN -4.410,1 -2.261,1 -2.525,1 0,0 -316,2 -5.102,3
a) Öffentlichkeitsarbeit/Werbung 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
b) Hausbewirtschaftung 2.025,0 -407,8 -186,1 0,0 2.318,6 1.724,7
c) Sonstiger betriebl. Sachaufwand, Geschäftsaufwand -5.948,1 -1.853,3 -2.339,0 0,0 -2.351,8 -6.544,0
d) sonstige Aufwendungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
e) Reserve -487,0 0,0 0,0 0,0 -283,0 -283,0
BETRIEBSAUFWAND -6.470,2 -2.517,1 -2.750,7 0,0 -1.795,2 -7.062,9
7. SPARTENUMLAGE SERVICE 0 -1.057,4 -737,7 0,0 1.795,2 0,0
BETRIEBSERGEBNIS 11,8 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
8. FINANZERGEBNIS -11,8 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
a) Zinsen und ähnliche Erträge -11,8 0,0
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 0,0
JAHRESERGEBNIS INTERIM 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
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Gesamt Oper Schauspiel TanzGS Service Gesamt
in T€ in T€ in T€ in T€ in T€ in T€
Plan 2023/24 Plan 2024/25
C. Sanierung
1. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE 17.378,8 642,7
a) Zuschüsse, Erstattungen, Spenden 17.378,8 642,7
b) sonstige Erträge
2. ABSCHREIBUNGEN -9.815,9 -642,7
a) planmäßige Abschreibungen Anlagevermögen -9.815,9 -642,7
b) außerplanmäßige Abschreibungen
BETRIEBSERGEBNIS 7.562,9 0,0
3. FINANZERGEBNIS -7.562,9 0,0
a) Zinsen und ähnliche Erträge
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7.562,9 0,0
JAHRESERGEBNIS SANIERUNG 0,0 0,0
D. Ergebnis Bühnen -377,8 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Nachrichtlich: Betriebskostenzuschuss
1. Betriebskostenzuschuss Stadt Köln - Anteil Spielbetrieb 70.034,9 49.268,9 30.306,8 400,0 0,0 79.975,7
2. Betriebskostenzuschuss Stadt Köln - Anteil Interim 10.222,0 6.814,5 3.988,4 0,0 0,0 10.802,9
3. Betriebskostenzuschuss Stadt Köln - Anteil Sanierung 17.378,8 0,0 0,0 0,0 0,0 642,7
Betriebskostenzuschuss gesamt 97.635,7 56.083,4 34.295,2 400,0 0,0 91.421,3
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2. Investitionsplan
2024/25
Zeitpunkt Vorgesehene größere Investitionen Veranschlagte Summe
2024/25
- Oper 225.000,00 €
- Schauspiel 230.000,00 €
- Service 314.000,00 €
- Logistik OBP 1.410.000,00 €
- Kostümfundus 490.000,00 €
- Möbelfundus 540.000,00 €
2024/25 EDV - Hard- und Software 171.000,00 €
2024/25 Wiederbeschaffung Theatertechnik
- Schauspiel 5.337.838,41 €
- Oper 4.979.889,59 €
- EDV 461.500,00 €
2024/25 erwartete Herstellungskosten
Generalsanierung 119.302.547,00 €
Gesamtsumme 133.461.775,00 €
div. Investitionen in technische Anlagen und Maschinen
10.779.228,00 €
3.209.000,00 €
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3. Vermögensplan
Vermögensplan 2024/25
I. Mittelverwendung
Investitionen -14.159,2 T€
Tilg. Darlehen inkl. Zinsen -5.235,6 T€
erwartete Herstellungskosten Generalsanierung -119.302,5 T€
Betriebsergebnis (ohne Betriebskostenzuschüsse, AfA und Zinsen) -90.677,2 T€
- aus Spielbetrieb -80.172,9 T€
- aus Interim -10.504,3 T€
- aus Sanierungsprojekten 0,0 T€
-229.374,6 T€
II. Mittelherkunft
Betriebskostenzuschüsse 95.912,8 T€
- Spielbetrieb 84.467,2 T€
- Interim 10.802,9 T€
- Sanierung Bühnen am Offenbachplatz 642,7 T€
benötigte Darlehenshöhe (Zwischenfinanzierung) Generalsanierung 119.302,5 T€
Darlehen für Investitionen 14.159,2 T€
Kreditaufnahme (+) / Überschuss zur Kredittilgung (-) 0,0 T€
229.374,6 T€
maximales Gesamtfinanzierungsvolumen (lang- und kurzfristig)
für die Sanierungsprojekte der Bühnen 710.000 T€
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4. Stellen- und Personalübersicht 2024/25
Anzahl der Stellen Anzahl der Mitarbeiter*innen
Beamte 18 15,5
A 7 0,5 0,5
A 8 4,5 5
A 9 1 0
A 10 0 0
A 11 6 5
A 12 3 3
A 13 2 1
A 14 1 1
Künstlerisch Beschäftigte 280,01 342
Ausstattungsassistent/in 1 2
Auszubildende/r 3 2
Betriebsdirektor/in 2 2
Bühnenbildner/Assistent/in 6 9
Disponent/in 1 1
Geschäftsführ. Direktor/in 1 1
stv. Geschäftsführ. Direktor/in 1 1
Grafiker/in 2 3
Künstlerisch Beschäftigte/r 11 17
Leiter/in der Kinderoper 1 1
Leiter/in Öffentlichkeitsarbeit 3 3
Opernintendant/in 1 2
Operndirektor 1 1
Opernsänger/in 19 25
Persönliche/r Referent/in 5 5
Produktionsleiter/in 7 9
Repetitor/in 7 9
Schauspieler/in 27 28
Schauspielintendant/in 1 1
Souffleur/in 5 5
Statistenführer/in 1 1
Studioeleve 7 8
Techn. Direktor/in 3 3
Techniker 6 8
Theatermaler/in 8 8
Theaterpädagog/e/in 2 5
Trainingsleiter/in 1 2
Kostümbereich 11 14
Beleuchtung 7,5 8
Maske 22 35
Chor 69 72
Dramaturgie 8 12
Requisite 4,51 5
Tontechnik 9 14
Inspizienz 6 8
Regie 9 11
Technische Betriebsleitung 1 1
Beschäftigte nach TVöD 414,08 492
EG 3 23 50
EG 3 / EG 4 10,52 11,5
EG 4 5,71 5
Seite 9 von 16
EG 4 / EG 5 30 29
EG 5 27,14 27
EG 6 103,7 126
EG 7 125 158
EG 8 14 15,5
EG 9 35,5 39
EG 10 18 12
EG 11 7,51 5
EG 12 14 14
Auszubildende 26 22
Personalkredit 2 51
Stellen / Mitarbeiter gesamt 740,09 922,5
Hinweis zur Zuordnung der Ist-Zahlen der künstlerisch Beschäftigten
Aufgrund der Neuaufstellung des Stellenplanes und des Organigrams, die bis heute noch nicht
abschließend fertig gestellt werden konnten, sind die im Stellenplan-System hinterlegt Daten noch nicht
abschließend aktualisiert und es wird hier zu weiteren Veränderungen und Anpassungen kommen. Eine
konkrete Auswertung und Zuordnung der betroffenen Beschäftigten zu den Tätigkeitsfeldern ist daher
noch nicht abschließend möglich.
Seite 10 von 16
5.1 Zusammenfassung mittelfristige Erfolgsplanung
2023/24 2024/25 2025/26 2026/27 2027/28
in T€ in T€ in T€ in T€ in T€
A. Spielbetrieb
1. Umsatzerlöse 10.376,0 10.334,3 10.334,3 10.700,4 11.183,8
2. Bestandsveränderung unfertige Produktionen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.541,7 1.543,0 0,0 0,0 0,0
GESAMTLEISTUNG 11.917,7 11.877,3 10.334,3 10.700,4 11.183,8
4. Sonstige betriebliche Erträge 75.662,5 85.798,9 88.142,3 133.074,8 134.904,8
BETRIEBSLEISTUNG 87.580,2 97.676,2 98.476,6 143.775,2 146.088,6
5. Materialaufwand -17.440,7 -17.577,8 -17.758,8 -18.636,3 -18.879,9
6. Personalaufwand -56.344,6 -60.751,4 -62.270,1 -63.381,9 -64.966,4
7. Abschreibungen -2.044,0 -3.872,2 -2.245,1 -29.500,2 -29.495,2
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.680,7 -15.027,8 -16.315,7 -18.316,6 -17.508,0
BETRIEBSAUFWAND -87.510,0 -97.229,1 -98.589,7 -129.835,0 -130.849,5
BETRIEBSERGEBNIS 70,3 447,1 -113,1 13.940,2 15.239,0
10. Finanzergebnis -422,1 -422,1 -422,1 -22.444,8 -21.773,1
11. Steuern -26,0 -25,0 -25,0 -15,4 -15,4
JAHRESERGEBNIS SPIELBETRIEB -377,8 0,0 -560,2 -8.520,0 -6.549,5
B. Interim
1. Umsatzerlöse -3.740,0 -3.740,0 -3.740,0
GESAMTLEISTUNG -3.740,0 -3.740,0 -3.740,0
2. Sonstige betriebliche Erträge 10.222,0 10.802,9 10.951,1
BETRIEBSLEISTUNG 6.482,0 7.062,9 7.211,1
3. Materialaufwand -745,7 -1.353,0 -1.380,1
4. Personalaufwand -300,7 -309,0 -316,7
5. Abschreibungen -1.013,7 -298,6 -298,6
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.410,1 -5.102,3 -5.215,7
BETRIEBSAUFWAND -6.470,2 -7.062,9 -7.211,1
BETRIEBSERGEBNIS 11,8 0,0 0,0
8. Finanzergebnis -11,8 0,0 0,0
JAHRESERGEBNIS INTERIM 0,0 0,0 0,0
C. Sanierung
1. Sonstige betriebliche Erträge 17.378,8 642,7 0,0
2. Abschreibungen -9.815,9 -642,7 0,0
BETRIEBSERGEBNIS 7.562,9 0,0 0,0
3. Finanzergebnis -7.562,9 0,0 0,0
JAHRESERGEBNIS SANIERUNG 0,0 0,0 0,0
D. Ergebnis Bühnen -377,8 0,0 -560,2 -8.520,0 -6.549,5
Nachrichtlich: Betriebskostenzuschuss
1. Betriebskostenzuschuss Stadt Köln - Anteil Spielbetrieb 70.034,9 79.975,7 82.319,1 127.010,0 128.840,0
2. Betriebskostenzuschuss Stadt Köln - Anteil Interim 10.222,0 10.802,9 10.951,1 0,0 0,0
3. Betriebskostenzuschuss Stadt Köln - Anteil Sanierung 17.378,8 642,7 32.259,8 0,0 0,0
Betriebskostenzuschuss gesamt 97.635,7 91.421,3 125.530,0 127.010,0 128.840,0
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5.2 Mittelfristige Erfolgsplanung der Bühnen Köln - Vermögensplan
Plan 2024/25 Plan 2025/26 Plan 2026/27 Plan 2027/28
Beträge in T€ Beträge in T€ Beträge in T€ Beträge in T€
I. Mittelverwendung
laufende Investitionen -14.159,2 -3.075,0 -774,0 -773,0
Erhöhung Liquidität/Tilg. Darlehen in Höhe der nichtgetätigten Investitionen 10.644,3 -16.612,6 -27.626,2 -27.622,2
erwartete Herstellungskosten Generalsanierung -119.302,5 -41.462,2 0,0 0,0
Jahresverlust Bühnen -91.421,3 -81.758,9 -118.490,0 -122.290,5
-214.238,8 -142.908,7 -146.890,3 -150.685,8
II. Mittelherkunft
erfolgswirksame Abschreibungen aus dem Spielbetrieb 3.514,9 19.687,6 28.400,2 28.395,2
Betriebskostenzuschuss der Stadt Köln
für den Spielbetrieb
anteil. Zuschuss Sept.-Dez. (Spielbetrieb) 26.658,6 27.439,7 42.336,7 42.946,7
anteil. Zuschuss Jan.-Aug. (Spielbetrieb) 53.317,1 54.879,4 84.673,3 85.893,3
79.975,7 82.319,1 127.010,0 128.840,0
für das Interim 10.802,9 0,0 0,0 0,0
für die Sanierung Bühnen am Offenbachplatz 642,7 0,0 0,0 0,0
91.421,3 82.319,1 127.010,0 128.840,0
Auflösung zweckgebundene Sanierungsrücklage
Zwischenfinanzierung in Zusammenhang mit der Generalsanierung 119.302,5 41.462,2 0,0 0,0
Zwischenfinanzierung für die Sanierung Orchesterprobezentrum (Stolberger Str.)
Zwischenfinanzierung Bühnenwerkstätten
Ergebnis Bühnen (Kreditaufnahme (+) / Überschuss zur Kredittilgung (-)) 0,0 560,2 8.520,0 6.549,5
214.238,8 142.908,7 146.890,3 150.685,8
Hinweise zur Ergebnisverwendung
Unterdeckung (-) / Überdeckung (+) +0,0 -560,2 -8.520,0 -6.549,5
- Oper +0,0 +0,0 +0,0 +0,0
- Schauspiel +0,0 +0,0 +0,0 +0,0
- Tanz +0,0 +0,0 +0,0 +0,0
- Service +0,0 +0,0 +0,0 +0,0
+0,0 +0,0 +0,0 +0,0
maximales Gesamtfinanzierungsvolumen (lang- und kurzfristig) 710.000,0 710.000,0 710.000,0 710.000,0
für die Sanierungsprojekte der Bühnen der Stadt Köln
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5.3 Mittelfristige Erfolgsplanung der Bühnen Köln
Mifrifi 25/26 Mifrifi 26/27 Mifrifi 27/28
Gesamt Gesamt Gesamt Gesamt Gesamt
in T€ in T€ in T€ in T€ in T€
A. Spielbetrieb
1. UMSATZERLÖSE 10.376,0 10.334,3 10.334,3 10.700,4 11.183,8
a) Erlöse aus Kartenverkäufen 9.258,5 9.548,1 9.548,1 7.845,1 8.218,0
b) Sonstige Erlöse aus dem Spielbetrieb 989,5 480,2 480,2 2.051,5 2.162,0
c) sonstige Erlöse 128,0 306,0 306,0 803,9 803,9
2. BESTANDSVERÄNDERUNG UNFERTIGE PRODUKTIONEN 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
3. ANDERE AKTIVIERTE EIGENLEISTUNGEN 1.541,7 1.543,0 0,0 0 ,0 0,0
GESAMTLEISTUNG 11.917,7 11.877,3 10.334,3 10.700,4 11.183,8
4. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE 75.662,5 85.798,9 88.142,3 133.074,8 134.904,8
a) Zuschüsse, Erstattungen, Spenden 74.497,5 84.733,9 87.077,3 131.974,8 133.804,8
1. Betriebskostenzuschuss Stadt Köln (Anteil Spielbetrieb) 70.034,9 79.975,7 82.319,1 127.010,0 128.840,0
2. Betriebskostenzuschuss Land NRW 4.155,7 4.491,5 4.491,5 4.491,5 4.491,5
3. Investitionszuschüsse 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
4. Sonstige Zuschüsse und Spenden 306,9 266,7 266,7 473,3 473,3
b) sonstige Erträge 1.165,0 1.065,0 1.065,0 1.100,0 1.100,0
BETRIEBSLEISTUNG 87.580,2 97.676,2 98.476,6 143.775,2 146.088,6
5. MATERIALAUFWAND -17.440,7 -17.577,8 -17.758,8 -18.636,3 -18.879,9
a) Aufwendungen für RHB-Stoffe -2.504,7 -2.663,5 -2.716,7 -3.399,0 -3.467,0
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -14.936,0 -14.914,3 -15.042,0 -15.237,3 -15.412,9
6. PERSONALAUFWAND -56.344,6 -60.751,4 -62.270,1 -63.381,9 -64.966,4
a) Löhne und Gehälter -43.795,5 -47.727,4 -48.920,6 -50.348,2 -51.606,9
b) Soziale Abgaben, Aufwendungen für Altersversorgung u. Unterstützung -12.549,1 -13.024,0 -13.349,6 -13.033,6 -13.359,5
Plan 2023/24 Plan 2024/25
Seite 13 von 16
5.3 Mittelfristige Erfolgsplanung der Bühnen Köln
Mifrifi 25/26 Mifrifi 26/27 Mifrifi 27/28
Gesamt Gesamt Gesamt Gesamt Gesamt
in T€ in T€ in T€ in T€ in T€
Plan 2023/24 Plan 2024/25
7. ABSCHREIBUNGEN -2.044,0 -3.872,2 -2.245,1 -29.500,2 -29.495,2
8. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN -11.680,7 -15.027,8 -16.315,7 -18.316,6 -17.508,0
a) Öffentlichkeitsarbeit/Werbung -1.322,0 -1.822,6 -2.859,1 -3.789,9 -1.763,5
b) Hausbewirtschaftung -4.408,4 -4.662,7 -4.756,0 -5.590,4 -6.602,2
c) Sonstiger betriebl. Sachaufwand, Geschäftsaufwand -5.360,3 -7.913,5 -8.071,7 -7.698,6 -7.852,5
d) Aufwendungen für Kartenvorverkauf und Geldverkehr -311,0 -350,0 -350,0 -908,1 -960,2
e) Verwaltungskostenerstattungen an die Stadt -279,0 -279,0 -279,0 -329,6 -329,6
f) sonstige Aufwendungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
BETRIEBSAUFWAND -87.510,0 -97.229,1 -98.589,7 -129.835,0 -130.849,5
9. SPARTENUMLAGE 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
BETRIEBSERGEBNIS 70,3 447,1 -113,1 13.940,2 15.239,0
10. FINANZERGEBNIS -422,1 -422,1 -422,1 -22.444,8 -21.773,1
11. STEUERN -26,0 -25,0 -25,0 -15,4 -15,4
12. ÜBERNAHME ANTEILIGER VERLUST TANZ DURCH SERVICE 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
JAHRESERGEBNIS SPIELBETRIEB -377,8 0,0 -560,2 -8.520,0 -6.549,5
B. Interim
1. UMSATZERLÖSE -3.740,0 -3.740,0 -3.740,0
a) Erlöse aus Kartenverkäufen (Mehr-/Mindererlöse) - Umgliederung aus S -3.740,0 -3.740,0 -3.740,0
b) Sonstige Erlöse 0,0 0,0 0,0
GESAMTLEISTUNG -3.740,0 -3.740,0 -3.740,0
2. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE 10.222,0 10.802,9 10.951,1
a) Zuschüsse, Erstattungen, Spenden 10.222,0 10.802,9 10.951,1
b) sonstige Erträge 0,0 0,0 0,0
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5.3 Mittelfristige Erfolgsplanung der Bühnen Köln
Mifrifi 25/26 Mifrifi 26/27 Mifrifi 27/28
Gesamt Gesamt Gesamt Gesamt Gesamt
in T€ in T€ in T€ in T€ in T€
Plan 2023/24 Plan 2024/25
BETRIEBSLEISTUNG 6.482,0 7.062,9 7.211,1
3. MATERIALAUFWAND -745,7 -1.353,0 -1.380,1
a) Aufwendungen für RHB-Stoffe -5,8 -13,9 -14,2
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -739,9 -1.339,1 -1.365,9
4. PERSONALAUFWAND -300,7 -309,0 -316,7
a) Löhne und Gehälter -225,6 -309,0 -316,7
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -75,1 0,0 0,0
5. ABSCHREIBUNGEN -1.013,7 -298,6 -298,6
a) planmäßige Abschreibungen Anlagevermögen -1.013,7 -298,6 -298,6
b) außerplanmäßige Abschreibungen 0,0 0,0 0,0
6. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN -4.410,1 -5.1 02,3 -5.215,7
a) Öffentlichkeitsarbeit/Werbung 0,0 0,0 0,0
b) Hausbewirtschaftung 2.025,0 1.724,7 1.759,2
c) Sonstiger betriebl. Sachaufwand, Geschäftsaufwand -5.948,1 -6.544,0 -6.674,9
d) sonstige Aufwendungen 0,0 0,0 0,0
e) Reserve -487,0 -283,0 -300,0
BETRIEBSAUFWAND -6.470,2 -7.062,9 -7.211,1
7. SPARTENUMLAGE SERVICE 0 0,0 0,0
BETRIEBSERGEBNIS 11,8 0,0 0,0
8. FINANZERGEBNIS -11,8 0,0 0,0
a) Zinsen und ähnliche Erträge -11,8 0,0 0,0
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 0,0 0,0
JAHRESERGEBNIS INTERIM 0,0 0,0 0,0
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5.3 Mittelfristige Erfolgsplanung der Bühnen Köln
Mifrifi 25/26 Mifrifi 26/27 Mifrifi 27/28
Gesamt Gesamt Gesamt Gesamt Gesamt
in T€ in T€ in T€ in T€ in T€
Plan 2023/24 Plan 2024/25
C. Sanierung
1. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE 17.378,8 642,7 32.259,8
a) Zuschüsse, Erstattungen, Spenden 17.378,8 642,7 32.259,8
b) sonstige Erträge
2. ABSCHREIBUNGEN -9.815,9 -642,7 -18.442,6
a) planmäßige Abschreibungen Anlagevermögen -9.815,9 -642,7 -18.442,6
b) außerplanmäßige Abschreibungen
BETRIEBSERGEBNIS 7.562,9 0,0 13.817,3
3. FINANZERGEBNIS -7.562,9 0,0 -13.817,3
a) Zinsen und ähnliche Erträge
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7.562,90 0,00 -13.817,28
JAHRESERGEBNIS SANIERUNG 0,0 0,0 0,0
D. Ergebnis Bühnen -377,8 0,0 -560,2 -8.520,0 -6.549,5
Nachrichtlich: Betriebskostenzuschuss
1. Betriebskostenzuschuss Stadt Köln - Anteil Spielbetrieb 70.034,9 79.975,7 82.319,1 127.010,0 128.840,0
2. Betriebskostenzuschuss Stadt Köln - Anteil Interim 10.222,0 10.802,9 10.951,1 0,0 0,0
3. Betriebskostenzuschuss Stadt Köln - Anteil Sanierung 17.378,8 642,7 32.259,8 0,0 0,0
Betriebskostenzuschuss gesamt 97.635,7 91.421,3 125.530,0 127.010,0 128.840,0
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Anlage 2 Kalkulation der Auswirkungen der Beendigung des Interimsbetriebs auf den Betriebskostenzuschuss – Stand 22.05.2024
17312 Zeichen
Anlage 2 / Seite 1 Anm. (1) (1) (1) (1) (1) (1) (1) (1) (1) (1) (1) (1) (1) Investitionen (inkl. Abgänge) 2020/21 Investitionen (inkl. Abgänge) 2021/22 Investitionen (inkl. Abgänge) 2022/23 (Plan-)Investi- tionen 2023/24 (Plan-)Investi- tionen 2024/25 EUR EUR EUR EUR EUR -4.672.473 (2) 15.350 -81.163 19.666 -25.000 0 -4.743.620 -949.509 499 0 0 0 0 -949.010 -4.329.832 (2) -33.796 -27.511 -26.856 -25.000 -30.000 -4.472.994 -1.789.176 0 0 0 0 0 -1.789.176 -585.794 (2) 7.808 -24.305 -19.637 -10.000 0 -631.928 -12.326.785 -10.138 -132.979 -26.827 -60.000 -30.000 -12.586.729 geplante Nutzung bis 10/2021 geplant bis Anfang 7/2024 für die Berechnung zugrunde gelegt 7-8/2024 für die Berechnung zugrunde gelegt 9-12/2024 geplant bis 8/2024 Staatenhaus, bis 12/2024 Lagerhallen und Depot Zeitbezug (aktuell) im Staatenhaus bis Ende 8/2025 - geplante Nutzung als Interim bis Ende 8/2025 bis 7/2025, zum Teil bis 8/2025 bis 8/2025 - geplant bis Anfang 7/2025 geplant bis Anfang 7/2025 geplant bis Anfang 7/2025 für die Berechnung zugrunde gelegt 11/2024 - 8/2025 noch offen für die Berechnung zugrunde gelegt 11/2024 - 8/2025 Zeitbezug (bisher Ratsbeschluss vom 3.2.2022) im Staatenhaus geplante Nutzung bis 8/2024 Umbau- / Einbaumaßnahmen in den Interimspielstätten Oper (Staatenhaus) Oper (Kinderoper, Palladium, Oper am Dom) Schauspiel (Depot) Schauspiel (Expo) übergreifende Bereiche Auswirkungen auf den BKZ (über Abschreibungen) Vorausge- hende Interim- Budgets ab 1/2010 bis 8/2020 Gesamt- investitionen Interim Anm. Mittelabfluss für Herstellungs- / Anschaffungskosten für Erwerbe sowie Ein-/Umbauten im Interim Rückbau Mietereinbauten Interimspielstätten, Lager etc. Verlängerung des Interimbetriebs bis 8/2025 bzw. 12/2025 (bei Nachlaufkosten) Depot (Rück-)Umzug in saniertes Ensemble Offenbachplatz Spiel- und Probenbeginn im sanierten Ensemble Offenbachplatz geplant bis Ende 6/2024 Kalkulation der Auswirkungen der Beendigung des Interimbetriebs auf den Betriebskostenzuschuss (Stand 22.5.2024) Aktualisierte Zeitplanung Mietdauer Interimspielstätten Oper Kinderoper Staatenhaus Bespielung der Interimspielstätten Kinderoper Staatenhaus Werkstatthallen sowie zusätzliche Lagerhallen Zusätzliche Büros Verwaltung Umbauphasen Interimspielstätten Palladium Mietdauer Interimspielstätten Schauspiel Depot Mietdauer übergreifende Bereiche geplante Nutzung bis 12/2024 geplante Nutzung bis 12/2024 geplante Nutzung bis 8/2024 - im Staatenhaus geplant bis Anfang 7/2024 Anlage 2 / Seite 2 Nachlauf- kosten 2023/24 2024/25 9-12/2025 EUR EUR EUR EUR EUR 1.) Laufende Mehrkosten a.) Mieten und Ausgleichszahlungen inkl. Mietnebenkosten 1.1. Rückstellungen für potentiellen Verzögerungsschaden Staatenhaus (Oper) inkl. laufende Nebenkosten -14.296.057 (3) bis 8/2024 -806.040 -86.512 -719.528 +0 1.2. Mieten Palladium/Kinderoper (Oper) inkl. laufende Nebenkosten -7.061.105 (3) bis 10/2021 +0 +0 +0 +0 1.3. Miete Oper am Dom (Oper) inkl. laufende Nebenkosten -11.091.000 +0 +0 +0 +0 1.4. Mieten und sonstige Kosten "künstlerisch unterwegs" (Oper) -2.201.299 +0 +0 +0 +0 1.5. Mieten Notenbibliothek, Büros, Lager, Probebühnen (Oper) inkl. laufende Nebenkosten -4.398.081 (4) tw. bis 12/2024 -720.477 -168.408 -552.069 +0 1.6. Mieten Depot mit Lager, Probebühnen (Schauspiel) inkl. lfd. Nebenkosten -23.813.630 (5) bis 12/2024 -1.459.502 -262.076 -1.182.638 -14.788 1.7. Miete Expo (Schauspiel) inkl. laufende Nebenkosten -10.157.308 +0 +0 +0 +0 1.8. Mieten übergreifende Bereiche inkl. laufende Nebenkosten -15.529.990 (6) tw. bis 12/2024 -2.135.757 -335.412 -1.786.525 -13.820 1.9. Mieten Bestuhlung, Tribüne, Kälteanlage, Tontechnik (Oper) -1.048.846 (7) bis 7/2024 -113.471 +21.523 -134.994 +0 1.10. Mieten Container, Transportmittel etc. (Schauspiel / Oper) -3.891.397 (8) bis 7/2024 -212.991 +144.149 -357.140 +0 1.11. Mieten u. Bewirtschaftung Parkplätze -755.756 (9) tw. bis 12/2024 -114.961 +22.473 -137.434 +0 1.12. erhöhte Nebenkosten Oper -1.076.028 (10) bis 12/2024 +0 +0 +0 +0 1.13. erhöhte Nebenkosten Schauspiel -1.801.980 (10) bis 12/2024 -702.872 -340.308 -362.564 +0 1.14. erhöhte Nebenkosten übergreifende Bereiche -417.494 -183.415 -94.788 -88.627 -97.539.971 -6.449.486 -1.099.359 -5.321.519 -28.608 b.) sonstige Mehrkosten 1.1. Adaption Bühnenbilder Oper / Schauspiel -196.460 +0 +0 +0 +0 1.2. Werbung -85.249 +0 +0 +0 +0 1.3. Bewachung Interimspielstätten -2.805.366 (11) bis 8/2024 -365.930 -29.111 -336.819 +0 1.4. Telekommunikation -1.127.874 (12) bis 12/2024 -166.501 -69.028 -97.473 +0 1.5. Transportkosten u. Kosten Fuhrpark -1.336.512 (13) bis 8/2024 -223.643 +23.804 -247.447 +0 1.6. Umzüge innerhalb der Interimspielstätten bzw. übergreifenden Bereiche -870.478 (14) bis 8/2022 -5.900 -5.900 +0 +0 1.7. Umzug in saniertes Ensemble Offenbachplatz -516.407 (15) bis 8/2024 -592.587 +500.000 -1.092.587 +0 1.8. Rückbaukosten Mietereinbauten in Interimspielstätten -596.856 (16) tw. bis 12/2024 +157.639 +173.136 -15.497 +0 1.9. Nicht aktivierungsfähige Herstellungskosten Oper -1.596.433 (17) bis 7/2024 +3.928 +72.688 -68.760 +0 1.10. Zusätzlicher Bauunterhalt Oper -2.459.761 (18) bis 7/2024 -56.799 +91.456 -148.255 +0 1.11. Nicht aktivierungsfähige Herstellungskosten Schauspiel -1.235.486 (17) bis 12/2024 +23.800 +20.126 +3.674 +0 1.12. Zusätzlicher Bauunterhalt Schauspiel -1.063.807 (18) bis 5/2024 -80.002 +16.578 -96.580 +0 1.13. Nicht aktivierungsfähige Herstellungskosten übergreifende Bereiche -564.354 (17) bis 12/2024 +11.062 +11.734 -672 +0 1.14. Zusätzlicher Bauunterhalt übergreifende Bereiche, Reinigungskosten -666.574 (18) bis 7/2024 -552.880 -153.742 -399.138 +0 1.15. sonstige Kosten / zusätzliche Personalkosten -3.058.759 (19) bis 8/2024 -308.235 +765 -309.000 +0 -18.180.376 -2.156.048 +652.506 -2.808.554 +0 Kalkulation der Auswirkungen der Beendigung des Interimbetriebs auf den Betriebskostenzuschuss (Stand 22.5.2024) Auswirkungen auf den BKZ Vorausge- hende Interim- Budgets ab 1/2010 Verlängerung des Interimbetriebs bis 8/2025 bzw. 12/2025 (bei Nachlaufkosten) Anm. aktualisierter Zeitbezug Auswirkungen der Verlängerung auf den BKZ gesamt Anpassungen des Interimbudgets vom 3.2.2022 (3953/2021) Anlage 2 / Seite 3 Nachlauf- kosten 2023/24 2024/25 9-12/2025 EUR EUR EUR EUR EUR 2.) Laufende Erträge und Einsparungen a.) Erträge aus Vermietungen 1.1. Untervermietung Oper +863.744 +0 +0 +0 +0 1.2. Untervermietung Schauspiel +610.697 +0 +0 +0 +0 1.3. Untervermietung übergreifende Bereiche +20.944 +0 +0 +0 +0 +1.495.385 (20) 0 +0 +0 0 b.) Einsparung von Bewirtschaftungs- und Personalkosten 1.1. kalk. Einsparungen bauliche Unterhaltung / Betriebskosten +32.628.367 (21) bis 8/2024 +2.980.600 +0 +2.980.600 +0 1.2. kalk. Einsparungen von Personalkosten +500.000 (21) +0 +0 +0 +0 +33.128.367 +2.980.600 +0 +2.980.600 0 c.) sonstige Erträge 1.1. Mitfinanzierung Interimspielstätte Depot aus Spielbetrieb Schauspiel +600.000 +0 +0 +0 +0 1.2. sonstige Erträge +133.501 +0 +0 +0 +0 +733.501 0 +0 +0 0 3.) Einnahmeverluste 1.1. kalk. Einnahmeverluste Oper -30.448.872 (22) bis 7/2024 -3.240.000 +0 -3.240.000 +0 1.2. kalk. Einnahmeverluste Schauspiel -5.200.000 (22) bis 8/2024 -500.000 +0 -500.000 +0 1.3. kalk. Einnahmeverluste Service -839.000 +0 +0 +0 +0 -36.487.872 -3.740.000 +0 -3.740.000 0 4.) Finanzierungskosten 1.1. Darlehenszinsen Mietereinbauten / Anlageinvestitionen Interim -505.272 (23) bis 8/2024 11.831 +11.831 +0 0 -505.272 11.831 +11831 +0 +0 5.) Abschreibungen 1.1. Abschreibungen Mietereinbauten / Anlageinvestitionen Oper -6.553.138 (24) bis 7/2024 -88.856 +0 -88.856 +0 1.2. Abschreibungen Mietereinbauten / Anlageinvestitionen Schauspiel -5.748.016 (24) bis 8/2024 +58.125 +250.000 -191.875 +0 1.3. Abschreibungen Mietereinbauten / Anlageinv. übergreifender Bereich -762.846 (24) bis 8/2024 -17.836 +0 -17.836 +0 -13.064.000 -48.567 250.000 -298.567 0 6.) Reserve (-) / Budgetkürzung (+) -365.565 (25) -150.000 0 -150.000 0 7.) Erhöhung Betriebskostenzuschuss -130.785.803 (26) -9.551.670 -185.022 -9.338.040 -28.608 Kalkulation der Auswirkungen der Beendigung des Interimbetriebs auf den Betriebskostenzuschuss (Stand 22.5.2024) Auswirkungen auf den BKZ Vorausge- hende Interim- Budgets ab 1/2010 Verlängerung des Interimbetriebs bis 8/2025 bzw. 12/2025 (bei Nachlaufkosten) Anm. aktualisierter Zeitbezug Auswirkungen der Verlängerung auf den BKZ gesamt Anpassungen des Interimbudgets vom 3.2.2022 (3953/2021) Anlage 2 / Seite 4 - - - (1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11) (12) (13) (14) (15) (16) (17) (18) Zusätzliche, geschätzte Rückbaukosten der angemieteten Räumlichkeiten des Interim-Betriebs. Auch hier kommt es infolge der Verzögerungen der Sanierung bzw. Verlängerung des Interimbetriebs ebenfalls zu einer zeitlichen Verschiebung. Sofern nicht auf einzelne konkret ableitbare Wertansätze hingewiesen wird, handelt es sich bei den ausgewiesenen Mehrkosten / Kosteneinsparungen um sachgerechte Schätzungen der mit den betreffenden Sachverhalten befassten Fachabteilungen der Bühnen bzw. der Betriebsleitung der Bühnen. Allen Berechnungen wurden auftragsgemäß nominale Größen zugrunde gelegt. Künftig mögliche Preissteigerungen wurden in Form einer jährlichen Preissteigerungsrate von i.d.R. 2,0% im Rahmen der kalkulierten Kosten berücksichtigt. Bei allen Kostenansätzen, denen umsatzsteuerpflichtige Leistungen zugrunde liegen, wurden Bruttobeträge unterstellt. Zeitplanung gemäß Auskünften der Betriebsleitung der Bühnen im Mai 2024: Danach würde die Oper (zusammen mit der Kinderoper) im Staatenhaus verbleiben und dieses erst zum 1.9.2025 an den bisherigen Investor zurückgeben. Grundlage hierfür sind die bisherigen Vereinbarungen zwischen der Stadt Köln und der Mehr-BB Entertainment GmbH sowie laufende weitere zeitliche Abstimmungen. Das Schauspiel bleibt im Depot, wenn die weitergehende Anmietung des Depots als Außenspielstätte vereinbart ist, so dass auch hier von einem Ende der Nutzung als Interimspielstätte spätetens zum 31.8.2025 ausgegangen wird. Zu einem geringen Teil können Mietverträge erst zum 31.12.2025 gekündigt bzw. beendet werden (Nachlaufkosten 9-12/2025). Die Berechnungen unterstellen, dass spätestens zur Spielzeit 2025/26 der Spielbetrieb wieder am Offenbachplatz aufgenommen wird. Im Wesentlichen Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten im Zusammenhang mit den von den Bühnen bisher vorgenommenen und noch geplanten Umbau- sowie Einbaumaßnahmen in die Interimspielstätten Staatenhaus und Depot. Es wird davon ausgegangen, dass es sich insoweit um aktivierungspflichtige Mietereinbauten handelt. Für das Staatenhaus wurde von den potentiellen Zahlungen eines Verzögerungsschadens an den bisherigen Investor in Höhe von EUR 800.000 p. a. ausgegangen, für die bilanziell bereits in den Vorjahren ergebniswirksame Rückstellungen gebildet wurden. Zusätzlich wurden die erwarteten Nebenkosten eingerechnet. Infolge der Beendigung der Mietverträge über Nebenräume des Palladiums zum 31.10.2021 wurden die zuvor kalkulierten Mieten und Nebenkosten eingespart. Mieten einschließlich laufende Nebenkosten für die verlängerte Anmietung der Büros, Lager, und Proberäume der Oper sowie die Neuanmietung der Notenbibliothek. Anpassung der Mieten einschließlich laufender Nebenkosten für den Zeitraum der Anmietung des Depots als Interimspielstätte einschließlich der Anmietung von Lager, Aufenthalts- und Arbeitsräume. Mieten einschließlich laufende Nebenkosten für die verlängerte Anmietung der Büroflächen für die Verwaltung, der Werkstätten in der Schanzenstraße und verschiedener Lager. Dabei wurden auch die Mietaufwendungen für die Büroflächen in der Brabanter Straße ab 10/2021 (Ersatzanmietung für die zuvor unentgeltlich genutzten Büros am Laurenzplatz) erneut berücksichtigt. Mieten für die Bestuhlung, die mobile Tribüne, die Kälteanlage sowie Tontechnik im Staatenhaus. Mieten für die im Interim benötigten Sanitär- und Raumcontainer sowie Stapler, Transportmittel, Arbeitsbühnen u.ä.. Kosten der Parkplatzbewirtschaftung im Depot und im Staatenhaus. Nachträgliche Anpassung zusätzlicher Nebenkosten aus der Nutzung von angemieteten Räumlichkeiten als Spielstätten. Erwartete zusätzliche Bewachungskosten im Staatenhaus (mit Parkhaus) der Oper und im Depot. Erwartete zusätzliche laufende Kosten der Telekommunikation (Provider, Wartung) infolge der Verlängerung des Interim-Betriebs. Erwartete zusätzliche Fuhrparkkosten für den Fahrdienst zwischen den Interimspielstätten, Probebühnen, Lagern und Werkstätten sowie Kosten des Shuttlebusses. Erwartete Umzugskosten aus dem Umzug an den Industriehof. Zusätzliche, geschätzte Rückumzugskosten in die sanierten Gebäude am Offenbachplatz, die sich infolge der Verzögerungen der Sanierung bzw. Verlängerung des Interim-Betriebs zeitlich verschoben haben und auf Basis der bisherigen Erfahrungen mit Umfang, zeitlicher Inanspruchnahe und Kosten der Umzugsaktivitäten im Rahmen des Interims neu und erheblich kostenintensiver kalkuliert wurden. In den kostenmäßig nachgewiesenen Phasen der Nutzung der Interimspielstätten fielen Kosten für Reparaturen, Materialverbräuche, Wartungsmaßnahmen sowie sonstige Dienstleistungen an, die nicht zu aktivierungspflichtigen Herstellungskosten führten. Diese Kosten wurden auch für die weitere Nutzungsphase einkalkuliert bzw. aktualisiert. Für das Depot, das Staatenhaus und übergreifende Bereiche wurden laufende Instandsetzungskosten sowie Bauunterhaltskosten berücksichtigt, sofern die Bühnen im Zeitraum der Nutzung diese Kosten anstelle des Eigentümers zu tragen haben. Kalkulation der Auswirkungen der Beendigung des Interimbetriebs auf den Betriebskostenzuschuss (Stand 22.5.2022) Anmerkungen Ermittelt werden die im Zusammenhang mit der Verlängerung des Interim-Spielbetriebs der Bühnen Köln bis 8/2025 (bzw. 12/2025 für nachlaufende Anmietungen) zusätzlich erforderlichen städtischen Zuschussmittel bzw. Anpassungen von bereits bewilligten Zuschussmitteln. Zwecks Einordnung der neu beantragten Zuschussmittel in die Gesamtfinanzierung des Interimspielbetriebs seit 2010 wurden die Mehrkosten / Kosteneinsparungen der vorherigen Budgets (TEUR 40.313 vom 1.3.2015, TEUR 1.764 vom 12.5.2015, TEUR 18.100 vom 17.9.2015, TEUR 25.160 vom 28.6.2016, TEUR 28.189 vom 22.11.2018 sowie TEUR 17.276 vom 3.2.2022 ) ebenfalls in Summe in der Tabelle ausgewiesen. Sofern für die Zeiträume, für die bereits Zuschussmittel gewährt wurden, zusätzliche Kostenbelastungen absehbar sind, wurden diese ebenso berücksichtigt wie erkennbare Kostenentlastungen. Anlage 2 / Seite 5 (19) (20) (21) (22) (23) (24) (25) (26) Für unvorhershbare Risiken bzw. aktuell noch nicht absehbare Kostensteigerungen wurde ein pauschaler Risikopuffer in der ausgewiesenen Höhe angesetzt. Im Zusammenhang mit den bislang getätigten Investitionen in den Interimspielstätten ergeben sich zunächst weitere Abschreibungen auf diese Investitionen, die entsprechend an den verlängerten Interim-Betrieb angepasst werden. Darüber hinaus ergeben sich zusätzliche Abschreibungen auf die von den Bühnen geplanten restlichen Mietereinbauten und Anschaffungen. Aktualisiertes Berechnungsergebnis (Stand 22.5.2024) zur Erhöhung des städtischen Betriebskostenzuschusses im Zusammenhang mit dem erneut verlängerten Interim-Betrieb bis maximal 8/2025 (bzw. 12/2025 für die nachlaufenden Anmietungen). Die Verlängerung des Interim-Betriebs würde zusätzliche Betriebskostenzuschussbeträge von insgesamt rd. EUR 9.551.670 (einschließlich Nachlaufkosten im Zusammenhang mit den erst zum 31.12.2025 möglichen Kündigungen von diversen kleineren Mietverträgen) erforderlich machen. Insgesamt hätte die Stadt Köln damit rd. EUR 140.300.000 für den dann 15- jährigen Interim-Betrieb aufgewendet. Es handelt sich im Wesentlichen um Entlastungen bzw. späteren Mehrbelastungen infolge von Personalkosten für zusätzliche Haustechniker. Mit Erträgen aus der Untervermietung von angemieteten Räumlichkeiten wird im Rahmen der Verlängerung des Interim-Betriebs nicht gerechnet. Für die Zeit der Verlängerung des Interim-Betriebs werden Bewirtschaftungskosten des Offenbachplatzes (Sicherheitswachen, Bauunterhalt, Energie, Bewachung, Gebäudereinigung, Müll- und Wassergebühren, Kosten Brandschutz sowie Grundbesitzabgaben) eingespart. Entsprechende Kostenbestandteile der angemieteten Interimspielstätten sind in den Nebenkosten enthalten oder wurden gesondert kalkuliert. Die zunächst kalkulierten Einsparungen bei der Gebäudereinigung sind auch im Rahmen der Verlängerung des Interims nicht vollständig umsetzbar und wurden demzufolge abgepasst. Infolge der im Vergleich zum Offenbachplatz deutlich kleineren Spielstätten bzw. des reduzierten Platzangebotes im Rahmen des Interimspielbetriebs im Staatenhaus und im Depot sowie der gegenüber der ursprünglichen Planung reduzierten Ticketverkaufspreise müssen in beiden Sparten für die Spielzeiten bis zum Ende des (verlängerten) Interims deutliche Einnahmeverluste eingeplant werden. Diese schließen bei der Oper auch Einnahmeverluste im Zusammenhang mit Gastspielen der Cäcilia Wolkenburg ein. Zusätzliche Finanzierungskosten im Zusammenhang mit Investitionen im Rahmen der Verlängerung des Interim-Betriebs wurden nicht mehr einkalkuliert. Kalkulation der Auswirkungen der Beendigung des Interimbetriebs auf den Betriebskostenzuschuss (Stand 22.5.2024) Anmerkungen
Anlage 4 Vorabauszug Rat 14.11.2024
3602 Zeichen
Geschäftsführung Rat Frau Lange Telefon: (0221) 221-22058 Fax: (0221) 221-26570 E-Mail: maria.lange@stadt-koeln.de Datum: 15.11.2024 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 37. Sitzung des Rates vom 14.11.2024 öffentlich 10.20 Wirtschaftsplan der Bühnen Köln für die Spielzeit 2024/25 Sicherung des Interimsspielbetriebs (Interim VI) 3303/2024 I. Abstimmung über den mündlichen Änderungsantrag, dass Ziffer 3 des Be- schlussvorschlags zurückgestellt und noch einmal dem BA Bühnen zur Beratung vorgelegt wird. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich mit den Stimmen der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU, SPD, FDP, Volt und Die PARTEI sowie der Gruppe KLIMA FREUNDE & GUT und von RM Zimmermann bei Stimmenthaltung der Fraktion Die Linke zugestimmt. II. Abstimmung über die Vorlage ohne Ziffer 3 des Beschlussvorschlags Beschluss: Wirtschaftsplan der Bühnen Köln für die Spielzeit 2024/25 1. Der Rat der Stadt Köln stellt gem. § 4 der Betriebssatzung in Verbindung mit § 4 der Eigenbetriebsverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (EigVO) den Wirt- schaftsplan der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Bühnen der Stadt Köln für das Wirtschaftsjahr 2024/25 in der zu diesem Beschluss beigefügten Fassung fest. 2. Die Betriebsleitung der Bühnen der Stadt Köln wird ermächtigt, zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben in Zusammenhang mit dem Spielbetrieb der Bühnen Kas- senkredite bis zu einem Höchstbetrag von 7 Mio. € in Anspruch zu nehmen. 4. Die Bühnen werden beauftragt, zur Reduzierung der in der mittelfristigen Finanz- planung dargestellten Defizite bis Ende 2025 Möglichkeiten zur Hebung von Ein- sparpotentialen zu erarbeiten und dem Betriebsausschuss Bühnen und dem Fi- nanzausschuss zur Kenntnis zu geben. Sicherung des Interimsspielbetriebs (Interim VI) 5. Der Rat stimmt der Verlängerung des Spielbetriebs der Bühnen im Interim in den bekannten Spielstätten in der Spielzeit 2024/25 sowie bis Dezember 2025 (sog. Nachlaufkosten) zu. 6. Der Interimsspielbetrieb der Bühnen Köln ist derzeit bis zum 31.08.2024 zzgl. Nachlaufkosten bis Dezember 2024 durch Ratsbeschlüsse abgesichert. Die bishe- rigen Beschlüsse zum Interim beinhalten ein Budget von insgesamt 130.785.803 €. Durch die Verlängerung des Interims in der Spielzeit 2024/25 zzgl. Nachlaufkosten bis Dezember 2025 ist eine Erhöhung dieses Budgets um 9.551.670 € auf insge- samt 140.337.473 € erforderlich. Die erforderlichen Mittel für den Interimsspielbe- trieb sind im Wirtschaftsplan für die Spielzeit 2024/25 eingeplant und werden durch Beschluss zu 1. bereitgestellt. 7. Der Rat ermächtigt und beauftragt die Betriebsleitung der Bühnen der Stadt Köln, im Rahmen der dem Beschlussvorschlag als Anlage 2 beigefügten Interimskalkula- tion die entsprechenden Verträge (z.B. Mietverträge) abzuschließen. Soweit erfor- derlich, werden die entsprechenden Bedarfsfeststellungsbeschlüsse hiermit ge- fasst. Ein Vergabevorbehalt wird nicht ausgesprochen. 8. Der Rat beauftragt die Betriebsleitung der Bühnen der Stadt Köln, eine aktuali- sierte Kalkulation der Auswirkungen der Beendigung des Interimsbetriebs auf den Betriebskostenzuschuss („Interim VII“) zu erstellen und dem Rat zur Beschlussfas- sung vorzulegen, sobald Anfang 2025 die konkrete Terminplanung der Sanierung vorliegt und darauf basierend ein Wiedereröffnungstermin ermittelt werden kann. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktionen FDP und AfD bei Stimmenthaltung der Fraktionen SPD und Die PARTEI zugestimmt. __________ Anmerkung: Mündlicher Änderungsantrag von Bürgermeister Dr. Elster
Anlage 5, Auszug Betriebsausschuss Bühnen 25.03.2025
1072 Zeichen
Geschäftsführung Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln Frau Siemon Telefon:(0221) 221 23657 Fax: (0221) 221 25492 E-Mail: DezVII-Session@stadt-koeln.de Datum: 31.03.2025 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Betriebsausschusses Bühnen der Stadt Köln vom 25.03.2025 öffentlich 3.1 Wirtschaftsplan der Bühnen Köln für die Spielzeit 2024/25 // Sicherung des Interimsspielbetriebs (Interim VI) 3303/2024 I. Abstimmung über den mündlichen Änderungsantrag der SPD-Fraktion zu Ziffer 3 der Beschlussvorlage: Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur empfiehlt dem Rat wie folgt, zu beschließen: Die Verwaltung wird beauftragt, dem Ausschuss regelmäßig über das weitere Vorgehen und die konzeptionelle Ausgestaltung des Depots zu berichten. Der Rat nimmt die mittelfristige Erfolgsplanung für die Spielzeiten 2025/26, 2026/27 und 2027/28 zur Kenntnis. Abstimmungsergebnis: Bei Enthaltung der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt wird dem Antrag zugestimmt. II. Die Urspungsziffer 3 hat sich somit erledigt.
Beratungsverlauf (6)
Beschluss: ohne Votum behandelt
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum behandelt
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3303/2024
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 15.11.2024
- Erstellt
- 23.10.2024 11:11