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Datenstand: 12.09.2026 — die Daten dieser Kommune konnten seit 37 Tagen nicht aktualisiert werden, weil das Ratsinformationssystem derzeit nicht erreichbar ist. Inhalte können veraltet sein.

Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der Fraktion Die Linke aus der Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld betr . Projekt "Holy Shit" (AN/0005/2026)

Beantwortung einer Anfrage (BV) 0123/2026 vom 15.01.2026

Stand: Am 02.02.2026 in der Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Dezernat, Dienststelle VIII/VIII/3 Vorlagen-Nummer 0123/2026 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 02.02.2026 Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der Fraktion Die Linke aus der Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld betr. Projekt "Holy Shit" (AN/0005/2026) Die Fraktion Die Linke bittet um Beantwortung folgender Fragen. Welche Erfahrungen haben die StEB und die AWB mit diesem Projekt (Holy Shit) gemacht? Liegt ein Erfahrungsbericht vor? Wie gestaltet sich der Finanzaufwand bezüglich Bau und Betrieb im Vergleich zu anderen öf- fentlichen Toilettenanlagen? Gibt es Überlegungen der Stadt dieses Projekt zu multiplizieren, wenn ja, wo? Gibt es Feedback von den Anwohnern, wenn ja, wie ist dieses ausgefallen? Antwort der Verwaltung: Das Projekt Trockentoilette mit dem Modell Holy Shit entstand aus dem Antrag AN/2226/2022 vom 08.12.2022 des Bündnisses der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, der CDU-Fraktion und der Volt-Fraktion. Grundlage ist das Toilettenkonzept der Stadt Köln, welches von der Stabstelle Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Köln (VIII/3) federführend gesteuert wird. Mit der operativen Umsetzung, Reinigung und Wartung sind die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB) beauftragt. Der Toilettenstandort am Volksgarten wurde am 28.11.2023 mit dem Modell Holy Shit eröffnet und in Betrieb genommen. Die Toilette wurde bisher sehr gut angenommen und insbesondere in den warmen Monaten stark frequentiert. Beschwerden über den Holy Shit Standort am Volksgarten sind seit Aufstellung nicht eingegangen. Die Vandalismusschäden, die für öffentli- che Toilettenanlagen üblich sind, liegen bei diesem Standort weit unter dem städtischen Durchschnitt. Der finanzielle Aufwand gestaltet sich höher als bei einem vergleichbaren Modell der klassi- schen Mobiltoilette (Dixie-Toilette mit Einhausung). Dies ist vorrangig auf den erhöhten logisti- schen Aufwand des Abtransports der Feststoffe für die Kompostierung sowie die (noch) nicht erreichte Skalierbarkeit zurückzuführen. Ein zweiter Standort wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2026 in der Nähe der Uniwiesen in Betrieb genommen. Diese Kabine ist in der Wei- terentwicklung zum ersten Standort barrierefrei und auf einem höheren technischen Stand. Eine Mitteilung in den Fachausschuss Betriebsausschuss Abfallwirtschaftsbetrieb erfolgt nach Aufstellung. Im aktuellen Haushalt sind darüber hinaus keine weiteren Standorte geplant. Für weitere Informationen wird auf die Mitteilung 2556/2024 verwiesen. Hier wird über den Sachstand des Toilettenkonzeptes als Ganzes berichtet, so auch über die Trockentoiletten.

Beratungsverlauf

  1. 02.02.2026

    Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)

    TOP 7.1.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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