AN/0685/2026
Schutz kritischer Infrastruktur: Tunnel und Gleise des Hauptbahnhofs, Antrag B90/Die Grünen
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Antrag nach § 3 (Grüne BV1)
3174 Zeichen
www.gruenekoeln.de Frau Bezirksbürgermeisterin Julie Cazier Herrn Bürgeramtsleiter Dr. Ulrich Höver Herrn Oberbürgermeister Torsten Burmester Eingang bei der Bezirksbürgermeisterin: AN/0685/2026 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 07.05.2026 Schutz kritischer Infrastruktur: Tunnel und Gleise des Hauptbahnhofs, Antrag B90/Die Grünen Sehr geehrter Frau Bezirksbürgermeisterin, Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der anstehenden Sitzung der Bezirks- vertretung Innenstadt zu setzen: Beschluss Die Bezirksvertretung Innenstadt bittet die Verwaltung, der Bezirksvertretung und den ent- sprechenden Ratsausschüssen ein Konzept vorzulegen, das den Brandschutz in den Unter- führungen Johannistunnel, Trankgasse, und Gullivertunnel sicherstellt. Um ein Unfallgeschehen, ausgelöst durch insbesondere einen Fahrzeugbrand, weitgehend auszuschließen, soll diese nicht nur für Köln kritische Infrastruktur bereits im Vorfeld eines umfassenden Brandschutz- und Risikobewertungsverfahrens geprüft werden, ob nicht kurz- fristig u.a. folgende Maßnahmen ergriffen werden können: ein grundsätzliches Durchfahrtsverbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen bzw. für Fahrzeuge mit gefährlichen Ladungen. das Verbot des Parkens oder Lagerns von gefährlichen, brennbaren Materialien in den Tun- neln das Freihalten der jeweils rechten Spur als Rettungsgasse in Form einer Fahrradspur die Zufahrt durch eine geeignete Ampelanlage zu steuern Begründung Alle genannten Unterführungen befinden sich im Bereich des Gleisfelds des Hauptbahnhofs Bezirksvertretung Innenstadt Ludwigstraße 8 50667 Köln Tel. 0221 / 221 -91309 Reinhold Goss Fraktionsvorsitzender Reinhold.Goss@stadt -koeln.de Karin Roggenbrodt stellv. Fraktionsvorsitzende Karin.Roggenbrodt@stadt - koeln.de und der Hohenzollernbrücke. Sie liegen somit unter einem der meistbefahrenen Brücken- werke Deutschlands – es gilt als zentraler Engpass im Schienenverkehr. Diese 115 Jahre alte Brückenkonstruktion aus Stahlbögen ist kaum geschützt vor Schäden durch Fahrzeugbrände. Und da es in jüngerer Vergangenheit in Köln wie auch deutschland- weit einige Unfälle unterhalb von Eisenbahnbrücken gab, bei denen Fahrzeuge in Brand ge- rieten und in der Folge deren Tragwerke massiv geschädigt wurden, sodass diese Brücken wochenlang gesperrt, abgerissen und ersetzt werden mussten, muss einer solchen Gefahr jetzt präventiv begegnet werden. [1, 2] Quellen [1] „Nach Brand in Nippes: KVB testet Betrieb der Linie 13 – mit ungewissem Ausgang“, KSTA vom 29.05.2017: https://www.ksta.de/koeln/koeln-nach-dem-brand-unter-der-hoch- bahn-in-nippes-testet-die-kvb-den-betrieb-der-linie-13-der-ausgang-ist-ungewiss-277138 [2] „Tanklaster brannte auf A40: Erste Eisenbahnbrücke wieder frei – Entspannung für Pend- ler“, KSTA vom 28.09.2020: https://www.ksta.de/region/tanklaster-brannte-auf-a40-erste-ei- senbahnbruecke-wieder-frei-entspannung-fuer-pendler-212797 Reinhold Goss Karin Roggenbrodt Fraktionsvorsitzender stellv. Fraktionsvorsitzende
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (3)
- Trankgasse
- Ludwigstraße 8
- Hohenzollernbrücke
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Details
- Aktenzeichen
- AN/0685/2026
- Typ
- Antrag nach § 3 BV1 (Grüne)
- Datum
- 24.04.2026
- Erstellt
- 24.04.2026 08:12