Mandari Insight

0002/2023/4

Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 9. August 2023

Mitteilung Ausschuss 28.08.2023

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 29.08.2023, TOP 9.1

Anlage 1 - Projektstatusbericht

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 - Projektstatusbericht

10705 Zeichen

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauauschuss der Gebäudewirtschaft am 28.08.2023 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 29.08.2023
1. Kerndaten des Projektes 
Standort: Rathausplatz
Bauherrin: Dezernat für Kunst und Kultur
Planungszeit: Juli 2008 bis heute
Bauzeit: 2014 - 2024
Projektbeschreibung:
Vor dem historischem Rathaus  befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld 
mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. 
Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. 
Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, 
ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum 
im Archäologischen Quartier Köln".
2. Termine
Meilensteine:
Planungsbeschluss 09/2008     ✓ Ausbaugewerke MiQua (Veröffentlichung) Sommer 2023
Baubeschluss (51,773 Mio. €) 07/2011     ✓
Baubeschluss (77,0 Mio. €) 07/2017     ✓
Baugenehmigung 01/2014     ✓
Baubeginn 07/2015    ✓
Stahlbetonarbeiten (Ende) 06/2021    ✓
Fertigstellung Bau 09/2024
Nutzungsbeginn 03/2025
Auszug Entwurf Rahmenterminplan (Stand: 11/2021):
09.08.2023
04
Stand:
Index:
Datum Fertigstellung und Nutzungsbeginn sind überholt; 
Terminplan MiQua muss aufgrund der Kündigung im Gewerk 
Stahlbau aktualisiert werden
Terminplan MiQua muss aufgrund der Kündigung im Gewerk 
Stahlbau aktualisiert werden
zzgl. Bauzeit für 
Änderung der 
technischen Anlagen für 
die vorzeitige 
Inbetriebnahme des 
Praetoriums und 
MPZ (Umplanung und 
Terminplan in 
Bearbeitung)
1 von 3

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauauschuss der Gebäudewirtschaft am 28.08.2023 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 29.08.2023 09.08.2023
04
Stand:
Index:
3. Kosten
Ratsbeschluss Juli 2011:
Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 72%
Baunebenkosten inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 28%
Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 100%
Kostenberechnung Opt. III 2015:
Baukosten 37,777 Mio. €
Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 47%
Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 53%
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € ∑ 100%
Ratsbeschluss Juli 2017:
Kostenberechnung Opt. III 2015 61,578 Mio. €
Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 07/2017 11,817 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 58%
zzgl. Risikoaufschlag 3,670 Mio. € Fördermittel des Landes 42%
Gesamtsumme (brutto) 77,000 Mio. € ∑ 100%
Ratsbeschluss Mai 2021:
Ratsbeschluss 07/2017 77,000 Mio. €
Erhöhung Anteil Entscheidungsvorlagen 3,674 Mio. €
Erhöhung Anteil Mehrkosten Projektdurchführung 34,374 Mio. €
Zwischensumme (brutto) 115,000 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 73%
zzgl. Risikoaufschlag 11,571 Mio. € Fördermittel des Landes 27%
Gesamtsumme (brutto) 127,000 Mio. € ∑ 100%
Prognose Gesamtkostensituation:
31.07.2023
Zahlungsstand= 74,269 Mio. € 
4. Risiken
Grün
Gelb 
Rot
1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, ...) - Restabwicklung Bereich OK Gelände / Böschungsbereiche
2 Änderung der Planung durch Nutzer
3 Gesetzliche Änderungen
4 Insolvenzen 
5 Mangelhafte Fremdleistungen
6 Genehmigungsverfahren
7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen z.B. Neuausschreibung Gewerk Stahlbau) 
8 Bauablauf (Verzögerungen im Bauablauf durch Kündigung Gewerk Stahlbau - Zeitverzug) 
9 Baupreisentwicklung und Marktrisiko (Preissteigerungen durch Corona-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine)
32,700 Mio. €
127,000 Mio. €
44,300 Mio. €
32,700 Mio. €
77,000 Mio. €
93,300 Mio. €
33,700 Mio. €
Verfügt (Auftragsstand = HA + NV) = 113,297 Mio. €
Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben 
und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 5 abgeschlossen) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
37,473 Mio. €
14,300 Mio. €
51,773 Mio. €
28,878 Mio. €
61,578 Mio. €
115,0 €
11,6 €
0,0
20,0
40,0
60,0
80,0
100,0
120,0
140,0
Σ 127,0 Mio. €
74,269
113,297
Zahlungsstand
Verfügt
Gesamt = Projekt + Risiko
Risiko
Projektkosten
2 von 3

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauauschuss der Gebäudewirtschaft am 28.08.2023 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 29.08.2023 09.08.2023
04
Stand:
Index:
5. Erläuterung Sachstand 
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Legende planmäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
Weitere Informationen zum Projekt unter 
www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/gebaeudewirtschaft-der-stadt-
koeln/miqua-das-museum-im-quartier
Der bisherige Terminplan sah eine bauliche Fertigstellung in 09/2024 vor, woraus sich der Zeitpunkt der Eröffnung für 03/2025 ergab. Die 
Kündigung des bisherigen Stahlbauunternehmers hat nun ein alternatives Vorgehen zur Folge, das sich naturgemäß in neuen Terminen und Kosten 
niederschlagen wird. Kosten- und Terminplan müssen mit der nun erfolgten Kündigung neu aufgestellt werden. Die sich daraus ergebenden 
Verzögerungen im Bau- und Projektablauf werden - nach nun erfolgter Beauftragung des neuen Stahlbauers - in enger Abstimmung mit den 
Bauleitungen analysiert und bewertet. Der neue Terminplan ist Teil der Haushaltsrechtliche Unterrichtung zu den Mehrkosten und wird ebenfalls 
voraussichtlich ab Dezember 2023 bekannt gegeben.
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Auswirkungen der Kündigung des Gewerkes 
Stahlbau auf die noch auszuschreibenden Gewerke im Bereich Ausbau + Ausstellung
Mit Stand vom 07.03.2021 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat zur haushaltsrechtlichen 
Unterrichtung erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf 127,0 Mio. €. Am 06.05.2021 wurden in der 
Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 50 Mio. € zur Kenntnis genommen, sodass die Gesamtaufwendungen des Projektes MiQua sich auf 
127,0 Mio. € belaufen. Die Kündigung des bisherigen Stahlbauunternehmers hat nun ein alternatives Vorgehen zur Folge, das sich naturgemäß in 
neuen Terminen und Kosten niederschlagen wird. Kosten- und Terminplan müssen mit der nun erfolgten Kündigung neu aufgestellt werden. Die 
sich daraus ergebenden Mehrkosten werden - nach nun erfolgter Beauftragung des neuen Stahlbauers - von Projektleitung und Projektsteuerung 
analysiert und bewertet. Die Haushaltsrechtliche Unterrichtung zu den Mehrkosten soll voraussichtlich ab Dezember 2023 in den Rat der Stadt Köln 
eingebracht werden.
Es sollten im Jahr 2022 sukzessive die Ausbaugewerke für den Neubaubereich ausgeschrieben werden, sofern die Ausführungstermine sicher 
feststehen. Aufgrund der Kündigung des Gewerkes Stahlbau im Dezember 2021, werden derzeit die Auswirkungen auf die bestehenden Verträge 
der Firmen sowie auf die noch auszuschreibenden Gewerke für den Neubau-Bereich geprüft. Die Neuvergabe des Gewerkes Stahlbau ist am 
22.11.2022 erfolgt. Es haben mittlerweile bereits die ersten Kick-Off-Gespräche zur Vorbesprechung der Wiederaufnahme der Arbeiten mit der 
neuen Firma stattgefunden. Die Terminierung der weiteren Ausschreibungen und Vergaben von Ausbau- und Ausstellungsgewerken wird nun nach 
erfolgter Beauftragung des neuen Stahlbauers im Projektteam abgestimmt.  
Die Metallbauarbeiten für die Altschädensanierung der Bronzewand am Historischen Rathaus wurden am 07.10.2022 vergeben. Der Start der 
Sanierung war ab Janaur 2023 geplant, verschiebt sich jedoch noch einmal auf Herbst 2023. Bei den ersten Demontagearbeiten wurden verdeckte, 
bisher unbekannte Mängel festgestellt, die eine Umplanung der Ursprungsplanung notwendig machen. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Verzögerungen bei den Stahlbauarbeiten und der 
Eintaktung der nachfolgenden Gewerke.  
Im April 2023 wurde der Durchbruch Haus zum Golde zum Aufzug AA erstellt. Außerdem wurden die Bohrpfähle in den Bereichen Haus zum Golde 
bis Haus Nussia in Vorbereitung der späteren Trockenbau-Montage sandgestrahlt. In den Bereichen zwischen dem Aufzug AE und der Laube 
wurden Gräben für die Leerrohrverlegung erstellt sowie Betonzugschächte für die spätere Kabelverlegung gesetzt. Die Vorbereitungen der 
Rohbauarbeiten des Parcourssteges im Bereich der Deckenfeldern 5 bis 7 können nun fortgesetzt werden. Die Bereiche werden Stück für Stück von 
den Archäologen und der Tiefbaufirma freigelegt bis das Parcoursniveau erreicht ist. In diversen Bereichen der Ebene 00 laufen weiterhin in enger 
Abstimmung zwischen Bauleitung und Archäologie die notwendigen Unterfangungsarbeiten. 
Im Gewerk Stahlbau wurde die lineare Ausrichtung der Rauten mit Hilfe des Turmdrehkrans ausgeführt, um anschließend mit der Montage der 
Randträger der Ebene 01 beginnen zu können. Die Randträger der Ebene 01 werden voraussichtlich noch im August 2023 auf die Baustelle geliefert 
und montiert. Parallel laufen im Werk die Arbeiten der Fertigung des ausstehenden Stahlbaus der Bauabschnitte 3 und 4. Hinsichtlich der 
Bewertung der bereits verbauten sowie bereits gefertigten Stahlbauteile des vorherigen Stahlbauunternehmens, liegt mittlerweile eine Bewertung 
des unabhängigen externen Gutachters vor. Es wird in Teilen eine Sanierung von Stahlbauteilen erforderlich, die aktuell zwischen den 
Projektbeteiligten, dem neuen Stahlbauer sowie dem externen Gutachter abgestimmt wird.  
Der Abschluss der Mangelbehebung im Praetorium inkl. Finalisierung aller nachlaufenden Ausbauarbeiten (Trockenbau-, Estrich- und Putzarbeiten) 
wird sich voraussichtlich bis Ende 2023 erstrecken. Der Großteil der parallel laufenden Installationsarbeiten der Stromschienen sowie Reinigungs- 
und Sanierungsarbeiten unterhalb der denkmalgeschützten Praetoriumsdecke sind abgeschlossen. 
Im MPZ läuft weiterhin die Mängelbeseitigung der Gewerke Elektro- und Nachrichtentechik. Durch eine unzureichende Besetzung der Baustelle 
behinderte die Elektrofirma momentan alle Nachfolgegewerke, sodass die Fertigstellung des MPZ verzögert wird. Sowohl die Mängel im 
Praetorium als auch im MPZ wurden bei einer Zwischenbegehung des TÜV im Gewerk Elektro- und Nachrichtentechnik festgestellt. 
Es wurde im Juni mit den Arbeiten am 2. Bauabschnitt der Decke Prätorium auf dem nördlichen Rathausplatz begonnen. Diese werden in mehreren 
Teilabschnitten ausgeführt, um den Zugang zum Spanischen Bau möglichst aufrecht zu erhalten. Die Sanierungsarbeiten der Decke erstrecken sich 
daher voraussichtlich bis Herbst 2023. Die angestrebte Herstellung des finalen Ausbauzustandes der Platzfläche in diesem Bereich wird zur Zeit 
durch die beteiligten Planungsbüros vorbereitet und geplant. 
3 von 3

Mitteilung Ausschuss

484 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer               28.08.2023 
 0002/2023/4 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bauausschuss 28.08.2023 
Ausschuss Kunst und Kultur 29.08.2023 
 
Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
(MiQua) - Stand 9. August 2023 
Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier 
Köln“, Stand 9. August 2023, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
 
gez. Greitemann

Beratungsverlauf (2)

28.08.2023 Bauausschuss
TOP 1.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.08.2023 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0002/2023/4
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
28.08.2023
Erstellt
09.06.2023 11:11