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3308/2017

Zoo-Projekt „Südamerikahaus“ - Erläuterungen zu der gemäß AN/1338/2017 am 28.09.2017 vom Rat beschlossenen Finanzierung

Mitteilung Ausschuss 07.11.2017

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Nächste Beratung: Finanzausschuss, Sitzung am 13.11.2017, TOP 2.13

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

4089 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
II/20/201/2 
 
Vorlagen-Nummer  07.11.2017 
 3308/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Finanzausschuss 13.11.2017 
 
Zoo-Projekt „Südamerikahaus„ - Erläuterungen zu der gemäß AN/1338/2017 am 28.09.2017 
vom Rat beschlossenen Finanzierung 
Der Zoo plant für die Jahre 2018 bis 2020 die denkmalgerechte Sanierung des aus dem Jahr 1899 
stammenden baufälligen Südamerikahauses verbunden mit einer Sanierung des ehemaligen Direkto-
renwohnhauses von 1865 und Umbau als Umweltbildungszentrum sowie dem Umbau eines ersten 
Teiles der alten Bärenanlage zu einer neuen Anlage für Jaguare. Zusammen mit einer für die Jahre 
2021-2022 vorgesehenen Volierenübernetzung der Flamingo-Anlage (und möglicherweise noch wei-
terer Anlagen) belaufen sich diese Investitionen auf ein geschätztes Gesamtvolumen von ca. 
21 Mio. €: Für die Sanierung des Südamerikahauses werden nach aktuellen Erkenntnissen rund 
11 Mio. €, für den Umbau und die Sanierung der Direktorenvilla rund 2 Mio. €, für die Jaguar-Anlage 
rund 6 Mio. € und für die Flugvolieren rund 2 Mio. € benötigt.  
 
Diese Investitionen kann der Zoo innerhalb so kurzer Zeit nicht aus seinen laufenden Einnahmen 
stemmen. 19 Mio. € sollen daher gemäß Beschluss des Rates vom 28.09.2017 mittels einer Erhö-
hung der Kapitalrücklage durch die Stadt Köln als Hauptaktionärin finanziert werden. Die verbleiben-
den 2 Mio. € für die Flugvolieren werden über ein 2021 aufzunehmendes Darlehen finanziert. 
 
Die Stadt Köln hält derzeit an der Zoo AG einen Anteil in Höhe von 88,11 % mit einem entsprechen-
den Stimmanteil. Die übrigen 11,89 % sind auf diverse Kleinaktionäre verteilt.  
Der Beteiligungsanteil wird als Finanzanlage in der städtischen Bilanz unter der Bilanzposition „Ver-
bundene Unternehmen“ mit einem Buchwert zum Stichtag 31.12.2016 von 20.750.266,24 € geführt. 
 
Eine Einzahlung in die Kapitalrücklage des Zoos erhöht auf der Aktivseite der städtischen Bilanz den 
Wert der Finanzanlage. Gleichzeitig werden im Rahmen eines Aktivtausches die liquiden Mittel durch 
diesen Vorgang gemindert. 
Die Finanzierung muss über eine Kreditaufnahme erfolgen. Die städtische Bilanz wird somit auf bei-
den Seiten ausgeweitet (Steigerung des Unternehmenswertes einerseits (Aktiva) – Fremdkapitalauf-
nahme andererseits (Passiva)). 
In Folge dessen wird eine jährliche Aufwandsbelastung des Haushaltes über die Ergebnisrechnung in 
Höhe der zu zahlenden Zinsaufwendungen erfolgen.  
Dies wird entsprechend für die folgenden Haushaltsjahre eingeplant. 
 
Durch die genannten Investitionen wird das Anlagevermögen des Zoos – vorausgesetzt, die mit den 
geschilderten Maßnahmen verbundenen Positionen sind insgesamt aktivierbar – bis 2022 um 
21 Mio. € ansteigen. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden sich die geplanten Investitionen in 
den Folgejahren in Form von Abschreibungen niederschlagen. Die jährliche Abschreibung wird aktuell 
mit insgesamt 676 T€ kalkuliert. Diese Aufwendungen sollen vom Zoo durch höhere Erträge aus Ein-
trittsgeldern (infolge steigender Besucherzahlen nach Fertigstellung der neuen Anlagen) oder Spen-
den oder durch geringere Aufwendungen an anderer Stelle ausgeglichen werden, sodass der von der 
Stadt geleistete Betriebskostenzuschuss nicht erhöht werden muss.

2 
 
Nach Zusage der Finanzierung durch den Rat hat der Zoo die bereits angelaufenen Planungen für die 
einzelnen Projekte intensiviert und zu einem Projekt zusammengeführt. In der Aufsichtsratssitzung 
der Aktiengesellschaft Zoologischer Garten Köln am 15.11.2017 wird der Aufsichtsrat einen Be-
schluss zur Umsetzung der geplanten Projekte fassen und auch den Wirtschaftsplan 2018 sowie die 
mittelfristige Finanzplanung 2019 bis 2022 beschließen, die die finanziellen Auswirkungen der Projek-
te zum aktuellen Planungsstand berücksichtigen.  
 
Die genauen Modalitäten der Auszahlung an den Zoo sowie der Refinanzierung auf dem Kapitalmarkt 
befinden sich zurzeit noch in Klärung. Hierüber kann dem Finanzausschuss zu einem späteren Zeit-
punkt berichtet werden. 
 
 
Gez. Klug

Beratungsverlauf (1)

13.11.2017 Finanzausschuss
TOP 2.13 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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Details

Aktenzeichen
3308/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
07.11.2017
Erstellt
26.10.2017 10:14