0680/2026
Stellungnahme der Bühnen zur Berichterstattung von Kölnische Rundschau und Kölner Stadtanzeiger
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VII/46 Vorlagen-Nummer 09.03.2026 0680/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 13.03.2026 Stellungnahme der Bühnen zur Berichterstattung von Kölnische Rundschau und Kölner Stadtanzeiger Die Bühnen bedauern, dass Teile der aktuellen Berichterstattung zur Prüfung der Kre- ditkartenabrechnungen durch das Rechnungsprüfungsamt verkürzt und ohne den or- ganisatorischen, inhaltlichen und finanziellen Gesamtzusammenhang dargestellt wer- den. Die Bühnen der Stadt Köln nehmen die mediale Berichterstattung zur Kenntnis und nehmen nachfolgend zur Richtigstellung einiger Aspekte und sie einordnend Stellung dazu: Einleitend dient zur Kenntnis, dass die im Prüfbericht betrachteten Kreditkartenum- sätze sich im Prüfungszeitraum auf rund 240.000 Euro pro Spielzeit belaufen. Bei einem jährlichen Spielbetriebsbudget der Bühnen von rund 82 Millionen Euro ent- sprechen die Beschaffungen über Kreditkarten etwa 0,3 Prozent des Gesamtbud- gets des Spielbetriebs. Kreditkarten sind damit ein vergleichsweise kleiner und im allgemeinen Geschäftsleben inzwischen notwendiger Bestandteil der gesamten Be- schaffungs- und Zahlungsprozesse des Hauses. Die Bühnen beschäftigen rund 800 Mitarbeitende in einem hoch arbeitsteilig organi- sierten Mehrspartenbetrieb mit zahlreichen Gewerken und derzeit mehreren Interims- standorten. Vor diesem Hintergrund wurden bislang 24 Kreditkarten eingesetzt, um kurzfristige Beschaffungen für den laufenden Spielbetrieb zu ermöglichen. Gleichwohl werden die Bühnen die Anzahl der Kreditkarten mit dem Neustart am Offenbach- platz reduzieren und Beschaffungen stärker zentralisieren, um Abläufe weiter zu ver- einheitlichen und die Kontrolle zu verbessern. Darüber hinaus wurden bereits unmittelbar nach Vorliegen der Prüffeststellungen im September 2025 ändernde Maßnahmen ergriffen. Die internen Regelungen zum Ein- satz von Kreditkarten wurden nachgeschärft, die entsprechenden Arbeitsanweisungen angepasst und sämtliche Kreditkarteninhaberinnen und -inhaber erneut umfassend geschult. Ziel ist eine noch konsequentere Dokumentation der Vorgänge sowie eine restriktive Nutzung von Kreditkarten. Die Bühnen werden Sorge dafür tragen, dass die geltenden Regelungen künftig vollständig eingehalten werden. 2 Wichtig ist: Der Stadt Köln ist durch die im Prüfbericht dargestellten Vorgänge kein finanzieller Schaden entstanden. Sämtliche Ausgaben erfolgten im Zusam- menhang mit dem satzungsgemäßen Auftrag der Bühnen und dienten der Durchfüh- rung des Proben- und Spielbetriebs oder sie begleitender Veranstaltungen. (So wur- den z.B. die in Rede stehenden Büromöbel nicht für die Nutzung in Büros, sondern spezielle, den künstlerischen Anforderungen eines Regieteams für ein Bühnenbild entsprechend angeschafft.) Andere in der Berichterstattung hervorgehobene Beispiele betreffen Vorgänge mit ge- ringem finanziellem Umfang. So wurde etwa das Sammeln von Payback-Punkten bei dienstlichen Einkäufen seitens der Betriebsleitung ausdrücklich untersagt; alle Kredit- karten nutzende Personen wurden nachdrücklich darauf hingewiesen. Ein finanzieller Schaden für die Stadt Köln ist hierdurch nicht entstanden. Die Bühnen der Stadt Köln werden die eingeleiteten Maßnahmen konsequent umset- zen und die Prozesse weiter verbessern, um den verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln und eine transparente Dokumentation auch künftig sicherzustellen. Gez. Charles
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0680/2026
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 09.03.2026
- Erstellt
- 06.03.2026 07:40